Text zu "Bemerkenswerte Zitate vom Buch Henoch"

Link zum Video: https://www.youtube.com/watch?v=w8--SbHxCbE

Hallo Leute und willkommen bei dem Kanal, der dem Licht der Welt gewidmet ist!

Heute möchte ich nochmal das Buch Henoch zum Thema machen. Ihr wisst bestimmt, dass wir dieses Buch schonmal angeschaut haben, weil darin die Geschichte über die gefallenen Engel und die Nephilim berichtet wird. Und genau diesen Teil haben wir schon ausgiebig behandelt. Außerdem gibt es in dem Video über die gefallenen Engel und die Nephilim auch einen Link, wo ihr euch die Version vom Buch Henoch herunterladen könnt, aus der wir auf diesem Kanal lesen. Falls ihr das Video noch nicht gesehen habt, könnt ihr den Link zum Video in der Textbox finden.
Diesmal aber soll es nicht um die gefallenen Engel gehen, sondern ich möchte euch noch ein paar Zitate aus den Buch Henoch zeigen, die auch sehr bemerkenswert sind, und ich werde natürlich auch sagen, warum ich diese Verse so bemerkenswert finde.

Den allermeisten wird bewusst sein, dass das Buch Henoch unfassbar alt ist. Die Worte dieses Buches stammen aus der Zeit vor der Sintflut. Und deswegen ist es besonders erstaunlich, dass bereits zu dieser frühen Zeit der Prophet Henoch schon das Geheimnis erfahren durfte, dass Gott einen eingeborenen Sohn hat, welcher ein Auserwählter ist und die Gerechten leiten wird. Diesbezüglich lesen wir mal ein bisschen was. In Kapitel 16 steht in Vers 7 folgendes:

Und dort sah ich einen, der hatte ein betagtes Haupt, und sein Haupt war weiß wie Wolle, und bei ihm war ein anderer, dessen Gestalt hatte das Aussehen eines Menschen, und sein Antlitz war voll Anmut gleich dem eines heiligen Engels.

Hier durfte also Henoch Jesus sehen. Zu so einer frühen Zeit. Und in Kapitel 17 lesen wir in Vers 1 bis 4:

Und an jenem Ort sah ich die Quelle der Gerechtigkeit, die war unerschöpflich, und rings herum umgaben sie viele Quellen der Weisheit, und alle Durstigen tranken aus ihnen und wurden voll Weisheit, und sie hatten ihre Wohnungen bei den Gerechten und Heiligen und Auserwählten.
Und in jener Stunde wurde jener Menschensohn in Gegenwart des HERRN der Geister genannt, und sein Name vor dem betagten Haupt.
Und bevor die Sonne und die Zeichen geschaffen wurden, bevor die Sterne des Himmels gemacht waren, ist sein Name vor dem HERRN der Geister genannt worden.
Er wird für die Gerechten ein Stab sein, dass sie sich auf ihn stützen und nicht fallen. Er wird das Licht der Völker sein und die Hoffnung derer, welche Kummer in ihrem Herzen tragen.

Solche großen Offenbarungen bekam Henoch bereits damals über Jesus. Ich für meinen Teil finde das sehr beeindruckend, und Henoch kann sich glücklich schätzen, dass er das alles damals schon sehen durfte. Ebenso können aber auch wir heutzutage uns glücklich schätzen, weil Jesus aller Welt offenbar geworden ist und weil sein Licht niemals ausgelöscht werden kann. Denn im Gegensatz zum Bösen, ist das Licht von Jesus wahrhaftig, und nichts Böses oder Blenderisches ist darin.
Außerdem ist auch damals schon, als Jesus noch gar nicht offenbar geworden war, allen ein Versprechen gegeben worden, die an ihn glauben und nach Gerechtigkeit streben werden, wobei Gerechtigkeit bedeutet, den Geboten Gottes gerecht werden zu wollen so gut man kann und die Gebote Gottes zu lieben. Wenn wir aber das Versprechen lesen wollen, dann müssen wir uns Kapitel 22 anschauen, denn dort steht in Vers 27:

Und der HERR der Geister wird über ihnen wohnen, und mit jenem Menschensohn werden sie essen und sich niederlegen und aufstehen in alle Ewigkeit.

Wir dürfen also am Ende allezeit bei Jesus sein. Bei dem einen, der alles gegeben hat, um selbstlos die jenigen zu retten, die es aus eigener Kraft nie geschafft hätten. Denn wir sind nicht gut genug für Gott, aber wenn wir uns allezeit bemühen, gut zu sein, dann trägt Jesus unsere Schuld, die durch alles kommt, worin wir uns verfehlen. Das tut Jesus, weil er uns liebt. Weil er die schweren Prüfungen am eigenen Leib erfahren hat, durch die wir hindurch müssen, weil er all den Schmerz, Kummer und Frust selbst erlebt hat, den wir teils erleben, und weil er aufgrund dessen Mitleid hatte und uns retten wollte. Dieser eine, der Sohn Gottes, der immer die beste Antwort kennt und der sich über alle seine Leute von ganzem Herzen freut, dieser ist es, mit dem wir am Ende zusammen sein dürfen in Ewigkeit. Wenn ihr mich fragt, dann ist das ein viel schönerer Zustand als das Elend auf dieser Erde, wo Ungerechtigkeit regiert und überall Lügen lauern.

Es gibt aber nicht nur wunderschöne Offenbarungen über Jesus im Buch Henoch, sondern auch eine sehr ernste Warnung. Denn es wird die Strafe beschrieben, welche die bösen Tyrannen erleiden werden, die Schwächere ausgebeutet und geschändet haben. Auch das werden wir uns ansehen, und dazu lesen wir in Kapitel 24. Dieses Kapitel redet von einem speziellen Feuersee, und wir lesen darüber Folgendes in den Versen 23 bis 24:

Und diese Wasser werden in jenen Tagen den Königen und Mächtigen und Hohen und denen, die auf Erden wohnen, zur Heilung des Leibes, aber zur intensiven Folter des Geistes dienen.
Ihr Geist ist voll Wollust, so dass ihr Leib gestraft wird, weil sie den Namen des HERRN der Geister verleugnet haben. Sie sehen ihre tägliche Strafe, und glauben doch nicht an seinen Namen.

Die tiefere Offenbarung hinter diesen Worten ist Folgendes:
In der Hölle kann man Lust empfinden, aber keinen Höhepunkt, der sich befreiend anfühlt. Das ist nämlich das Schlimme an der ganzen Sache. Wenn der Teufel seinen Anbetern sagt, dass er sie nach ihrem Tod in eine Nachwelt bringen wird, in der es nur noch Lust gibt, dann lügt er nicht. Aber er verschweigt ein sehr bedeutsames Detail. Denn hier auf der Erde ist Lust auch schon eine Last, je stärker sie wird, und man ist erst zufrieden, wenn die Lust auf ihrem Höhepunkt entschwindet und man sich frei fühlt. Wenn aber kein Höhepunkt kommen würde, der befreit, dann würde die Lust immer stärkeren Druck erzeugen. Man würde förmlich erdrückt werden und würde unfassbar geplagt sein von dem Lustgefühl, weil es einfach nicht aufhört, weil es nie mehr weg geht und man niemals Ruhe oder Erleichterung findet. Und genau dies geschieht in der Hölle, die Lust, die dort den Menschen aufgezwungen wird, ist erdrückend ohne Ende, sie weicht nicht von den Menschen, sie kommt zu keinem Höhepunkt, sie belastet ihn mit immer schlimmer werdendem Verlangen, das nicht vergeht. Das ist ein echter Alptraum. Und genau diesen Alptraum werden die jenigen erleben, die in ihrem Leben auf der Erde Menschen vergewaltigt oder in anderer Art von übler Fleischeslust geschwelgt haben, ohne damit aufhören zu wollen. Sie werden mit unstillbarem Verlangen gefoltert werden, als Strafe für all die geschändeten und verwahrlosten Seelen, für die sie verantwortlich sind. Dies ist es, was Henoch gesehen hat an der Stelle, die wir gerade gelesen haben.

Als nächstes schauen wir uns ein anderes Zitat an, das ebenfalls sehr herausragend ist. In Kapitel 25 lesen wir in Vers 17:

Denn die Menschen sind zu nichts anderem als die Engel geschaffen, [nämlich] gerecht und rein zu bleiben, und der Tod, der alles vernichtet, hätte sie nicht angerührt. Aber durch diese ihre Erkenntnis gehen sie zugrunde, und durch diese Kraft verzehrt sie der Tod.

Diese Offenbarung ist erstaunlich. Denn jetzt versteht man hoffentlich besser, warum Gott gesagt hat, dass die Frucht der Erkenntnis über Gut und Böse tödlich ist. Diese Art der Erkenntnis, die man von der Frucht in sich hat, sorgt dafür, dass man den Tod anzieht. Man zerstört sich gewissermaßen selber, wenn man die Erkenntnis über Gut und Böse in sich hat. Das hat Henoch offenbart bekommen, und deswegen hat unser Vater im Himmel von Anfang an zu Adam und Eva gesagt, sie sollen auf keinen Fall von dieser Frucht essen. Denn der Baum der Erkenntnis war nur da, weil er einen guten Geruch verbreitete, aber nicht, weil seine Frucht gegessen werden soll. Aber leider haben es die ersten beiden Menschen nicht geschafft, dieses sehr leichte Gebot einzuhalten, weil sie dem dummen Geschwätz der Schlange Glauben geschenkt haben. Und so hatten sie die tödliche Erkenntnis in sich, die leider auch an ihre Nachkommen weiter vererbt wird. Denn es gibt keine Erbsünde, und wer von einer Erbsünde faselt, der weiß nicht, wovon er redet und ist nicht aus Gott. Aber die Erkenntnis des Guten und Bösen, die haben leider tatsächlich alle Menschen geerbt. Und weil diese Art der Erkenntnis vom ersten Tag des Lebens in uns ist, obwohl ein Mensch gar nicht dafür gemacht ist, die Erkenntnis ertragen zu können, deshalb neigen Menschen dazu, sich für Dinge zu interessieren, mit denen sie den Tod in ihr Leben holen, und Dinge zu tun, die Sünde sind und unausweichlich Verderben zur Folge haben. Denn es ist eine schwere Last, mit der Erkenntnis über Gut und Böse leben zu müssen, aber mit eben diesem Problem müssen wir fertigwerden, auch wenn schon sehr viele daran zerbrochen sind. Und das alles haben wir dem elenden Satan zu verdanken, der unsere Urahnen belogen hat,

Gott hat Henoch auch die Läufe von Sonne, Mond und Sternen sehen lassen, gleichzeitig geht aber aus dem Buch Henoch hervor, dass jegliche Sterndeutung zwecklos ist. In Kapitel 32 lesen wir in Vers 4 bis 6:

Selig sind alle Gerechten. Selig sind alle, die auf dem Weg der Gerechtigkeit wandeln und nicht sündigen wie die Sünder in der Zählung aller ihrer Tage,
an denen die Sonne am Himmel wandelt, in den Toren ein- und ausgehend dreißig Tage lang mit den Häuptern über Tausenden aus der Ordnung der Sterne samt den vier eingeschalteten, welche zwischen den vier Jahresteilen scheiden, die sie führen und mit denen sie an vier Tagen eintreten.
Ihretwegen verfallen die Menschen in Irrtum und rechnen nicht in der Rechnung des ganzen Weltlaufs, weil die Menschen nichts von ihnen wissen und sie nicht genau kennen.

An diesen Versen merken wir, wie sinnlos jede Art von Sterndeutung ist, da die Menschen selber gar nicht wissen, was sie da überhaupt deuten, und sie befinden sich unweigerlich die ganze Zeit im Irrtum. Deshalb ist es auch logisch, dass Gott jede Zeichendeuterei verbietet, wie es aus dem fünften Buch Mose hervorgeht. Es kommt sowieso nichts Gutes dabei heraus, wenn einer Sterne deuten will.

Hochgradig interessant ist aber auch eine außergewöhnliche Verkündung aus Kapitel 31, wo wir Folgendes lesen in Vers 1 bis 4:

Und in jenen Tagen antwortete mir der Engel Uriel und sprach zu mir: »Siehe, ich habe dir alles gezeigt, o Henoch, und habe dir alles offenbart, dass du sehen solltest diese Sonne und diesen Mond, und diejenigen, welche die Sterne des Himmels führen, und alle, die sie wenden, ihre Art und Weise, ihre Zeiten und ihre Ausgänge.
Und in den Tagen der Sünder werden die Jahre kürzer werden, und ihre Saat wird sich auf ihrem Land und auf ihrem Ackerfeld verspäten, und alle Dinge auf Erden werden sich ändern und werden nicht zum Vorschein kommen zu ihrer Zeit, und der Regen wird zurückgehalten werden, denn der Himmel wird ihn festhalten.
Und in jenen Zeiten werden die Früchte der Erde sich verspäten und werden nicht schwellen zu ihrer Zeit, und die Früchte der Bäume werden aufgehalten werden in ihrer Zeit.
Und der Mond wird seine Ordnung ändern und wird nicht erscheinen zu seiner Zeit.

Ich weiß leider nicht genau, was mit der Beschreibung „Tage der Sünder“ gemeint sein soll, aber es wird offensichtlich eine Zeit in unserer Welt geben, in der die Natur einen anderen Rhythmus bekommt als den, den wir ganz normal kennen. Darüber werden sich bestimmt viele Menschen verwundern. Und ich wette, man wird dafür den angeblichen Klimawandel verantwortlich machen, anstatt einzugestehen, dass es ein deutliches Warnzeichen von Gott ist, welches bereits vor der Sintflut prophezeit wurde.

Und mit diesem Zitat endet auch schon das heutige Video, denn das Ziel dieses Videos war es nur, die besonders herausragenden Stellen vom Buch Henoch aufzuzeigen, die man neben der Geschichte über die gefallenen Engel und die Nephilim ebenfalls beachten sollte. Wenn aber jemand wissen will, was sonst noch alles im Buch Henoch steht, dann wird diesem Mensch wohl nichts Anderes übrig bleiben, als es selbst durchzulesen. Denn von meiner Seite ist an dieser Stelle genug über dieses Buch geredet worden, und alles andere bleibt euch überlassen, falls ihr noch mehr von dem Buch wissen möchtet.

Danke für's Zuhören und bis zum nächsten Mal! Mögen der Frieden und die Liebe von Jesus Christus mit euch sein!

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