Text zu "Bibellehre - Der ganze Bibelinhalt in Kurzform"

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Hallo Leute und willkommen bei dem Kanal, der dem Licht der Welt gewidmet ist!

Mit dem heutigen Video gebe ich euch mal eine grobe Kurzfassung zum Inhalt der Bibel, sodass es leichter wird, die Zusammenhänge zu verstehen und mit den Inhalten der jeweiligen Bücher etwas anfangen zu können.
Wie ihr bestimmt wisst, besteht die Bibel heutzutage standardmäßig insgesamt aus 66 Büchern, wobei 39 Bücher dem Alten Testament zugeordnet werden, und 27 Bücher gehören zum neuen Testament. Einige Schriftstücke im neuen Testament sind aber nicht wirklich Bücher, sondern viel mehr Briefe, die von den Aposteln geschrieben wurden, welche Jesus nach seiner Auferstehung ausgesandt und geistlich begleitet hatte.
Im Alten Testament beginnt die Erzählung damit, dass Gott den Himmel und die himmlischen Regionen sowie die Erde erschuf. Und es wird berichtet, dass die Erde wüst und leer war, weswegen Gott sie innerhalb von 7 Tagen aufbaute durch die Macht seines Wortes.
Und von da an wird erzählt, was seitdem so passiert ist. Man muss sagen, dass es sehr viel Text ist, den es da zu lesen gibt. Und trotzdem, so unglaublich das auch klingen mag, handelt es sich oft um sehr kurzgefasste Erzählungen dessen, was sich zu den jeweiligen Zeiten ereignet hat.
Was alles geschah, bevor Jesus auf die Erde kam und was da alles prophezeit wurde, das kann man im Alten Testament lesen. Die Zeit, als Jesus dann hier lebte und auch die Jahre danach, werden aber im Neuen Testament beschrieben. Ich gebe euch mal einen sehr kurzen Eindruck von jedem einzelnen Buch der Bibel.

Im ersten Buch Mose geht es mit der Erschaffung unserer Welt los. Und es wird auch berichtet, dass einige Tage, bevor Gott die Erde komplett fertiggestellt hatte, er einen gewissen Garten erschuf, in welchen er den ersten Mensch überhaupt hineinsetzte, und für ihn schuf er dann als Gefährtin und respektierte Dienerin die erste Frau.
Und die beiden hatten große Freizügigkeit in dem Garten, die mussten sich nur an ein einziges Gebot halten. Denn es gab einen gewissen Baum in dem Garten, der aus welchem Grund auch immer da sein musste, welcher schlimme Auswirkungen auf die Menschen haben würde, daher sagte Gott zu dem ersten Mensch, also zu Adam, dass er auf keinen Fall die Frucht von diesem Baum essen soll. Es war der sogenannte Baum der Erkenntnis des Guten und Bösen, von dem Gott redete. Und auch seine Frau Eva wusste darüber Bescheid, dass die Frucht dieses Baumes verboten war, weil sie zum Tod führen würde. Und die beiden nahmen das Gebot Gottes zuerst sehr ernst. Aber dann tauchte ein Wesen auf, das wie eine Schlange war, und es motivierte durch verführerisches Geschwafel die Frau dazu, eben doch von der Frucht zu essen, und die Frau tat das nicht nur, sondern reichte es auch an den Mann weiter.
Daraufhin wurden die beiden aus den Garten verbannt und mussten normal auf der Erde leben bis zu ihrem Tod. Wir erfahren auch, dass Adam und Eva Kinder bekamen, wobei aber der erste Sohn namens Kain seinen Bruder aus Neid ermordete, und so gebar Eva noch einen dritten Sohn namens Set.
Danach erfahren wir, dass mehrere Generationen vergingen und dass die Menschheit immer bösartiger wurde, und man liest auch etwas davon, dass sogenannte Gottessöhne sich mit Menschenfrauen vermischten, wodurch die Bösartigkeit auf der Erde nur noch schlimmer wurde. Und schließlich war das Maß der Abscheulichkeit so groß, dass Gott es als notwendig empfand, mit einer riesengroßen Wasserflut die ganze Erde zu säubern, wodurch jedes fleischliche Wesen starb, das damals auf der Erde war. Aber man liest auch davon, dass ein gerechter Mann namens Noah und seine Familie zusammen mit verschiedenen Tieren durch die Sintflut hindurch gerettet wurde.
Nach dieser Sache musste also durch Noah und seine Familie die Erde neu bevölkert werden, und nach einigen Generationen entstand schonwieder etwas Schlechtes, nämlich das Reich des gewalttätigen Herrschers Nimrod, welches auch zu dem Turmbau von Babel führte. Und die Fertigstellung dieses Turmes wurde aufgehalten, weil der Turm einem äußerst gotteslästerlichen Zweck dienen sollte.
Nach diesem Ereignis erfahren wir einiges aus dem Leben von Abraham zur damaligen Zeit. Dieser war ein Prophet, welcher Gott sehr, sehr treu gewesen ist, und Gott verkündete, dass aus Abrahams Nachkommen ein Segen für alle Geschlechter der Erde kommen sollte. Irgendwann. Durch Jesus wurde das erfüllt, aber soweit sind wir im Moment noch nicht.
Abraham machte sich dann zusammen mit seiner Frau Sara und seinem Bruder Lot und ein paar Gefolgen auf die Reise zu Orten, die ihm Gott befahl. Und während seinem Leben geschah übrigens auch das Gericht über Sodom und Gomorra.
Auch wie das Leben von Abrahams Sohn Isaak war, das lesen wir in diesem Buch. Und was im Leben von dessen Söhnen Esau und Jakob so los war, erfahren wir ebenfalls. Jakob ist aber der Mensch, der von Gott einen Beiname verliehen bekam, und der Beiname von Jakob, den Gott ihm gab, lautet Israel.
Und Jakob zeugte 12 Söhne, welche zu den Stammesvätern von dem Volk Israel wurden, das bis zum heutigen Tag existiert. Es hatten sich aber auch zwischen den zwölf Söhnen ein paar Dinge zugetragen, während Jakob noch lebte, und davon lesen wir in dem Buch ebenfalls einiges.

Im zweiten Buch Mose ist es dazu gekommen, dass die Nachkommen von Israel in Ägypten wohnen, und der alte Herrscher von Ägypten hatte mit ihnen kein Problem, aber als ein neuer Herrscher in Ägypten an die Macht kam, fing er an, die Menschen von Israel sehr erbarmungslos und verächtlich zu behandeln. Schließlich nährte sich Gott einen Mann namens Moses, welchen er zum Anführer von Israel machte, zusammen mit dessen Bruder Aaron.
Diese beiden sollten den Pharao um die Freilassung Israels aus Ägypten bitten, aber der Pharao weigerte sich. Und wir lesen in diesem Buch, was Gott alles tat, um den Ägyptern zu beweisen, dass er selbst allmächtig ist und dass keiner über ihm steht, denn das wollten die Ägypter lange nicht glauben, da sie sich selbst und ihre Götzen für mächtig hielten.
Jedenfalls wurde immer wieder gefordert, dass der Pharao die Menschen des Volkes Israel freilassen und aus Ägypten hinausziehen lassen muss, was letztlich auch geschah. Und nach dem Auszug musste Israel durch die Wildnis wandern.
Gott hatte aber versprochen, dass er ihnen Länder zum Besitz geben wird, in denen sich zu dieser Zeit noch Völker aufhielten, die tief in Okkultismus verstrickt waren und in deren Mitte Riesen gelebt haben. Und während Israel durch die Wildnis wanderte, passte Gott auf sie auf, und er gab ihnen beginnend ab dieser Zeit auch eine Weile lang immer wieder Gebote und Rechtsverordnungen. Deswegen werden auch die fünf Mosebücher als das Gesetz angesehen, weil darin die ganzen Gebote und Rechtsbestimmungen stehen, die Moses von Gott an Israel verkünden musste. Die zehn Gebote zum Beispiel stehen in diesem Buch und auch die Umstände, unter welchen das Volk sie hörte. Auch die berühmte Geschichte, wie Moses das Meer teilte, sodass die Israeliten auf dem Meeresboden wandern konnten, welche fliehen mussten, weil die Ägypter sie verfolgten, gibt es in dem Buch, ebenso wie andere Wunder, die während der Wüstenwanderung von Israel passiert sind. Man merkt aber, dass Israel trotz allem kein Vertrauen zu Gott entwickelt, sondern ihn ständig wieder anzweifelt.
Und es gibt beginnend ab diesem Buch auch immer wieder Zeiten, in denen Israel Kriege führen muss, was äußerst unangenehm zu lesen ist für jeden Mensch, der Frieden liebt. Aber offensichtlich musste es damals so sein.
Es wird in diesem Buch übrigens auch die sogenannte Bundeslade angefertigt, und dazu eine Art großes Zelt, was leicht auf- und abgebaut werden kann, um es auf der Reise dabei zu haben. Dieses Zelt sollte als Ersatz für ein Gotteshaus dienen und wurde Stiftshütte genannt.

Im dritten Buch Mose gibt es eine besonders große Ladung an Geboten und Rechtsbestimmungen für Israel zu lesen. Viel mehr gibt es zu diesem Buch eigentlich gar nicht zu sagen, wenn man sich kurzfassen will.

Im vierten Buch Mose gibt es ebenfalls so einige Gebote zu lesen, man erfährt darin aber auch, wie die Wüstenwanderung Israels weiter verlief. Man merkt darin immer wieder, dass das Volk mürrisch gegenüber Gott und gegenüber Moses wurde, was wohl eine ziemliche Zerreißprobe für die Nerven aller Beteiligten gewesen sein muss. Auch die Geschichte über Bileam wird in diesem Buch erzählt, das war ein Mann, welcher den Auftrag bekam, Israel zu verfluchen, aber Gott verweigerte dieses Vorhaben. Ebenso wird in diesem Buch schon einiges dazu gesagt, wie genau die Israeliten die Länder aufteilen sollen, die sie in Besitz nehmen werden.

Im fünften Buch Mose gibt es nochmal einige Gebote zu lesen, viele davon sind Wiederholungen dessen, was vorher schonmal gesagt wurde, anderes ist neu. In diesem Buch äußert Moses auch besonders oft Ermahnungen. Jedenfalls sind die Israeliten am Ende dieses Buches kurz davor, die versprochenen Länder zu erobern, Moses darf sie aber nicht sehen, sondern er stirbt vorher und sein Nachfolger, welcher die Israeliten bei den Eroberungsfeldzügen anführen muss, wird ein Mann namens Josua.

Im Buch Josua wird viel darüber berichtet, wie die Israeliten die versprochenen Länder eroberten, die Gott ihnen verheißen hatte, aber sie taten nicht alles genau nach Gottes Anweisung. Sie hatten nämlich die Aufgabe, alles Böse zu vernichten, aber stattdessen beschlossen manche, mit den Bösen zusammen im selben Land zu wohnen. Man muss aber auch sagen, dass die Kapitel in diesem Buch nicht viel nützen zur Erbauung des Herzens, da es die ganze Zeit nur um lästige Kriegsgeschichten geht.

Im Buch der Richter wird das mit den Kriegsgeschichten noch schlimmer. Das Buch berichtet von der Zeit, als Israel fast alle verheißenen Länder eingenommen hatte, aber anstatt Gott dankbar zu sein und ihn anzubeten, erkundigten sie sich stattdessen danach, welche Gottheiten die alten Besitzer des Landes anbeteten, und sie leisteten Götzenopferdienste und interessierten sich fast gar nicht mehr für den echten Gott, der ihre Väter aus Ägypten befreit hatte. Es gab aber auch immer Völker in der Nähe, welche einen Hass gegen Israel hegten. Und weil die Israeliten ihren Gott verlassen hatten, beschützte er sie nicht mehr vor ihren Feinden, sondern ließ zu, dass sie von ihren Feinden überwältigt und geknechtet werden. Und als ihnen die Knechtschaft dann irgendwann doch ein bisschen zu unbequem wurde, da schrien sie dann plötzlich zu Gott dem Höchsten und baten darum, gerettet zu werden. Und jedes Mal, wenn das geschah, erweckte Gott einen sogenannten Richter in Israel, welcher das Volk wieder zu Gott bringen sollte, um im Anschluss daran die Krieger von Israel im Kampf gegen die Feinde anzuführen. Wenn diese aber besiegt waren, so wurden die Nachkommen der Israeliten schonwieder von Gott abfällig und leisteten mit Freude Götzendienst. Und dann wurden sie wieder ihren Feinden überlassen, waren jahrelang in Knechtschaft, baten um Rettung, bekamen einen Richter und das Spiel ging von vorne los. Es schien ein nicht enden wollender Kreislauf zu sein. Das Buch der Richter ist ein Ärgernis und ein Negativ-Vorbild. Es beschreibt schlechte Verhaltensweisen der Kinder Israels, welche man auf gar keinen Fall nachahmen sollte, und es passieren schreckliche Dinge in diesem Buch.

Das Buch Ruth ist nur ein kurzes Buch, welches dem Zweck dient, den genauen Stammbaum von König David nachzuvollziehen. Denn diese Ruth, um die es in dem Buch geht, war keine gebürtige Israelitin, aber sie war sozusagen die künftige Urgroßmutter von König David. Ruth heiratete den Sohn einer Israelischen Frau, als diese Frau mit ihren Söhnen im Land von Ruth wohnen musste. Die waren dort, weil es in Israel eine Hungersnot gab, deshalb hatten sie ihr Zuhause verlassen. Aber die Söhne starben, und die Frau wollte am Ende der Hungersnot wieder nach Israel zurückkehren. Ruth war aber ihre Schwiegertochter geworden und wollte sie nicht verlassen, also ging Ruth mit, und machte Bethlehem zu ihrem neuen Zuhause.

In dem ersten Buch Samuel liest man dann davon, dass ein Mann namens Eli der aktuelle Richter in Israel war, und er war alt geworden, seine beiden Söhne aber, die seine Nachfolge antreten sollten, waren sehr unzüchtige Männer, und sie waren korrupt. Deswegen erwählte Gott einen Mensch namens Samuel als Prophet, denn dieser war schon von Kindheit an im Gotteshaus aufgewachsen und lebte untadelig. Und das Volk Israel hatte selbst keinen König bis dahin gehabt, sondern sie sollten alle nach dem Wort Gottes wandeln und Gott als ihren König betrachten. Das taten sie aber nicht, sondern sie beteten schonwieder die Götzen von fremden Völkern an, wie sie es auch in der Zeit immer wieder taten, die im Buch der Richter beschrieben wird. Und obendrein sahen die Kinder Israels bei den Heidenvölkern, dass jedes Heidenvolk einen König über sich hat. Und sie wollten das nachahmen, deshalb verlangten sie von Gott, er solle ihnen einen König geben. Und Gott war sehr verärgert darüber, dass sie ihn missachten, indem sie an seiner Stelle lieber einen Mensch aus ihren eigenen Reihen über sich haben wollen. Aber Gott erlaubte es trotzdem.
Und es gab einen Mensch namens Saul im Land, aus dem israelischen Stamm Benjamin, dieser wurde von Gott ausgewählt, um König zu werden, und der Prophet Samuel salbte ihn vor Gott. So hatte Saul nun das Recht, das Volk zu regieren und von ihnen Abgaben zu verlangen, er hatte aber auch die Pflicht, Kriege zu führen. Denn Israel hatte zur Zeit, die in diesem Buch beschrieben wird, ständig nur Probleme mit einem gewissen Volk, und die Leute dieses Volkes werden Philister genannt. Da gab es ständig irgendwelche Schlachten. Der König Saul aber folgte nur halbherzig den Anweisungen von Gott, denn er tat lediglich zur Hälfte das, was Gott ihm befahl. Wenn Saul gegen ein Volk ausziehen sollte, und Gott erlaubte es nicht, dass aus den besiegten Städten Beute gesammelt werden darf, dann ließ König Saul trotzdem Beute sammeln, und Gott war darüber sehr verärgert. Darum schickte er seinen Prophet Samuel zu einem Mann namens Isai, der wohnte in Bethlehem in Juda und hatte 8 Söhne. Und Gott entschied, dass der jüngste Sohn von Isai anstelle von Saul König über Israel werden sollte. Der Name dieses jüngsten Sohnes war David, und auch er wurde von dem Prophet Samuel gesalbt.
Zuerst hatte aber König Saul Probleme mit einem bösen Geist, und dieser Geist konnte nur durch Harfenmusik besänftigt werden. Weil nun David ein talentierter Harfenspieler war, landete er dadurch am Hof des Königs. Und David musste später auch im Krieg kämpfen. Dabei entstand auch der Kampf David gegen Goliath, von dem manch einer vielleicht schonmal gehört hat. Denn Goliath war ein Riese aus dem Land der Philister, und David besiegte ihn mithilfe seiner Steinschleuder, denn er hatte noch keine Kriegsführung gelernt, aber er vertraute auf Gott. Danach musste David viele andere Schlachten schlagen und war immer siegreich, deshalb wurde er immer angesehener im Volk. Da wurde König Saul irgendwann neidisch auf David und wollte ihn töten. Zuerst gab er David lebensgefährliche Aufträge in der Hoffnung, David würde darin umkommen, weil aber David alles überlebte, wollte der König Saul ihn persönlich töten, deshalb musste David fliehen. Und König Saul verfolgte ihn. Während aber David auf der Flucht war, bekam er zweimal die Gelegenheit, Saul zu töten, aber er tat es nicht, weil Saul vor langer Zeit eine Salbung von Gott bekommen hatte.
Und das Buch endet damit, dass mal wieder die Philister Ärger machten und dass diesmal Saul und seine eigenen Söhne alle im Kampf starben.

Im zweiten Buch Samuel wird David zuerst König über den Israelischen Stamm Juda, weil diese ihn annahmen, die ganzen anderen Stämme hingegen lehnten David ab, und sie machten einen Verwandten von Saul zum neuen König. Deshalb gab es innerhalb von Israel Krieg, weil die restlichen Stämme nicht akzeptieren wollten, dass David König wird. Aber ein feindlicher Hauptmann, der den Krieg gegen David anführte, wechselte die Seiten, weil gegen ihn ein böses Gerücht gestreut wurde in seinen eigenen Reihen, und das verbitterte ihn. Deshalb half er, das restliche Israel davon zu überzeugen, dass David doch ein guter König für ganz Israel sein würde. Er wurde aber später von einem Bluträcher ermordet und König David trauerte um ihn, und das Volk begann langsam zu akzeptieren, dass David König sein würde.
Als schließlich David König war, führte er schonwieder viele Kriege, wie es vermutlich zu dieser Zeit Mode war.
Und es macht absolut keinen Spaß, das zu lesen, aber beginnend ab dem Buch Josua geht es im Alten Testament erstmal hauptsächlich um Krieg. Und bei König David ist es so, dass er alle Schlachten gewann, weil Gott mit ihm war. David hatte seinen Thron zuerst in Hebron, aber nach 7 Jahren war er dann in Jerusalem.
David hatte aber auch mehrere Frauen, und er beging einmal Ehebruch mit einer Frau eines fremden Mannes, weil sie schön aussah, und eben diese Frau wurde von ihm schwanger. Gott aber ließ den dadurch heranwachsenden Sohn zur Strafe sterben. Und David bekam als zweites einen Sohn namens Salomo, welcher von Gott geliebt wurde um Davids willen, weil David außer den gerade genannten Dingen kaum etwas falsch gemacht hatte vor Gott. Er war also ein Mensch mit sehr geringer Sünde und vergleichsweise großer Treue zu Gott.
David hatte aber auch andere Kinder, unter denen trug sich ein sehr entsetzliches Drama zu, als sie erwachsen waren. Oder besser gesagt: Unter drei von ihnen. Und sein Sohn namens Absalom wurde deswegen sehr rebellisch, und er versuchte viele Jahre lang, Israel auf seine Seite zu ziehen, um eine eigene Königsherrschaft zu gründen. Nach 40 Jahren hatte er diese, und David floh aus Jerusalem zusammen mit vielen treuen Knechten, denn Absalom wollte ihn töten. So kam es zum Kampf zwischen den Leuten Davids und allen Israeliten, die Absalom folgten, aber Absalom starb. Da wurde David wieder König, und es steht auch noch einiges mehr über seine Regierungszeit geschrieben.

Im ersten Buch der Könige wird David alt, und es wird der dafür vorgesehene Sohn von David König über ganz Israel, nämlich Salomo. Und Salomo war am Anfang sehr gottestreu, darum wurde ihm von Gott ein Wunsch gewährt. Und Salomo bat Gott um Weisheit, deshalb legte Gott große Weisheit ins Herz von Salomo, die größer war als die aller anderen Menschen seiner Zeit. Und Salomo häufte sehr großen Reichtum an, außerdem gab Gott auch Frieden für ganz Israel während Salomos Herrschaft. Es hatte auch bis zur Herrschaft von Salomo noch kein echtes Gotteshaus in Israel gegeben, aber Gott wollte, dass Salomo der jenige ist, unter dessen Herrschaft eins gebaut wird. Also wurde unter der Regierung von Salomo der Tempel Gottes in Jerusalem gebaut, das dauerte 20 Jahre, wie man in Kapitel 9 nachliest. Salomo baute auch ein Königshaus für sich selbst, und es wird in dem Buch sehr detailreich beschrieben, was Salomo alles baute und was er besaß und wie weise er war.
Es wird aber auch in Kapitel 11 beschrieben, dass Salomo extrem viele Frauen hatte, und er hatte eine Schwäche für ausländische Frauen, welche ihn dazu brachten, Götzendienst zu leisten, als er alt wurde.
Deshalb erweckte Gott Könige gegen Salomo.
Und nachdem Salomo gestorben war, konnte sich Israel nicht auf einen König einigen, weil der angedachte Nachfolger Salomos ein unbarmherziger Mann war. Deshalb regierten ab dieser Zeit zwei Könige in Israel. Nämlich einer über den Stamm Juda, und einer über alle anderen Stämme von Israel. Und es kam sogar zu Krieg zwischen den Parteien.
Und der König von Israel handelte extrem gotteslästerlich, ebenso wie auch seine Nachfolger.
Man liest dann sehr viel von all diesen Königen, und auch von den ganzen Königen in Juda. Manche Könige Judas waren gotteslästerlich, andere waren gottestreu.
Die Könige vom restlichen Israel waren aber fast alle gotteslästerlich, jeder schlimmer als sein Vorgänger. Ein König namens Ahab wird besonders erwähnt, welcher zu den schlimmsten Gotteslästerern Israels zählt. Zu seiner Zeit lebte auch der Prophet Elia, welcher Gott treu war. Über den kann man ab Kapitel 17 lesen. Aber auch die Frau von Ahab, Isebel die Prophetenmörderin, hat zu dieser Zeit gelebt.

Im zweiten Buch der Könige liest man noch einiges über Elia und auch über dessen Nachfolger, der hieß Elisa. Und es wurde auch ein Mensch zum König von Israel, der hieß Jehu, und dieser übte Rache an allen Prophetenmördern und er rottete größtenteils den Götzendienst aus Israel aus, aber leider nicht komplett.
Danach kamen wieder andere Könige an die Macht, es war aber immernoch Juda vom restlichen Israel abgespalten. Die Könige von Israel, die noch kamen, waren alle Übeltäter vor Gott, aber die Könige von Juda haben sich halbwegs an Gottes Wort gehalten.
Ab Kapitel 17 wird Israel Stück für Stück immer mehr von Feinden überwältigt, als Strafe für ihre ständige Abgöttei. Und alle, die nicht starben, wurden als Gefangene weg geführt durch den König von Assyrien. In Juda aber herrschte während diesem Vorgang ein gerechter König namens Hiskia. Der König von Assyrien versuchte damals auch, Juda einzunehmen, aber Gott half Juda.
Der Nachfolger von Hiskia war aber ein sehr gotteslästerlicher Mann, und deswegen ließ Gott auch Juda durch einen anderen mächtigen König verderben, nämlich durch den König von Babel. Es gab zwar in Juda noch einen König namens Josia, der war so gottesfürchtig wie kein anderer vor ihm, und er zerstörte so viele Götzenbilder wie er nur finden konnte, aber es half nicht. Denn nach dessen Regierungszeit ging es trotzdem wieder drunter und drüber im Land Juda. Und Nebukadnezar, der König von Babel, belagerte Jerusalem und führte viele Menschen aus Juda gefangen hinweg, und er zerstörte den Tempel von Jerusalem, und das Königshaus, und alle anderen großen Häuser in Jerusalem. Und das Buch endet damit, dass Jerusalem in Trümmern liegt und auch seine Stadtmauer eingerissen ist. Und die meisten Leute von Juda sind entweder tot oder gefangen, ebenso wie es auch vorher mit den anderen Stämmen von Israel geschehen war.

In den zwei Büchern der Chronik geht die Geschichte nicht weiter, sondern es wird nochmal einiges von den Inhalten zusammengefasst, die man bis hierher gelesen hat.
Das erste Buch der Chronik beginnt mit sehr vielen Geschlechtsregistern, angefangen bei Adam, dem ersten Mensch überhaupt, den Gott erschaffen hatte. Und die Geschlechtsregister gehen sogar nach der Zeit noch weiter, in denen Jerusalem ruiniert war und die Israeliten als Gefangene in fremden Ländern lebten.
Ab Kapitel 10 wird dann angefangen, die Geschichte von König David nochmal zu erzählen. Es wird zwischendrin aber auch viel über die Einteilung von Leviten geschrieben. Es strotzt nur so von Geschlechtsregistern.

Im zweiten Buch der Chronik wird nochmal vieles von König Salomo erzählt und von den ganzen Königen, die nach ihm kamen, wie man es schon aus dem zweiten Buch der Könige größtenteils lernt. Manche Ereignisse werden aber näher beschrieben als im zweiten Buch der Könige.
Im letzten Kapitel dieses Buches liest man nochmal von der Situation, dass Jerusalem in Trümmern liegt. Man liest aber ebenfalls, dass die Israeliten dann 70 Jahre heimatlos in der Gewalt des Königs von Babel waren, wie es der Prophet Jeremia vorhergesagt hatte, und danach wurde das Königreich von Persien groß. Und der König von Persien, welcher wusste, dass Gott ihm diese große Macht gegeben hatte, verkündete nach den 70 Jahren, dass alle Menschen aus dem Stamm Juda wieder nach Jerusalem gebracht werden müssen, um dort einen neuen Tempel zu bauen. So begann der Bau des zweiten Tempels in Jerusalem, und mit dieser Verkündung endet das Buch.

Im Buch Esra wird beschrieben, wie die Israeliten, hauptsächlich vom Stamm Juda, wieder nach Jerusalem gehen, wo sie sich so gottesfürchtig verhielten wie sie konnten, und sie arbeiteten an dem Wiederaufbau des Gotteshauses in Jerusalem. Der Bau sollte zwischendrin auch aufgehalten werden und wurde pausiert, aber er wurde später wieder aufgenommen. Alles damit zusammen hängende kann man in diesem Buch lesen.
Und ein Mann namens Esra, der ein Schriftgelehrter war, kehrte selbst auch nach Jerusalem zurück, und von ihm wird auch in dem Buch erzählt.

Es gab zu dieser Zeit aber auch einen Mann namens Nehemia, der war ein Diener von einem fremden König. Und er trauerte um Jerusalem, deswegen bat er um die Erlaubnis, dorthin gehen zu dürfen, um die Stadtmauer wieder aufzubauen, und es kam auch so. In dem Buch steht viel darüber geschrieben, welche Schwierigkeiten dabei auftauchten, als er sich um den Wiederaufbau von Jerusalems Stadtmauer kümmerte.

Im Buch Esther kam das Israelische Volk zahlmäßig langsam wieder zu Kräften, es sind aber größtenteils Menschen aus dem Stamm Juda dabei, deshalb werden sie als Juden bezeichnet. Es geht in dem Buch zuerst aber weniger um die Juden an sich, sondern es geht um einen mächtigen König von fremden Ländern, dessen Ehefrau ihn schwer enttäuscht, woraufhin er eine neue Ehefrau sucht. Und er entscheidet sich für eine jüdische Frau namens Esther. Und die Juden werden von einem Hauptmann des Königs verfolgt, aber Esther bemüht sich darum, Gnade für die Juden zu erwirken von dem König, und das gelingt ihr auch. Es wurden den Juden danach sogar Sonderrechte eingeräumt. Da dieses Buch eine Geschichte erzählt, die vom moralischen Aspekt her etwas sehr Bemerkenswertes aufzeigt, werden wir uns dieses Buch in einem separaten Video mal etwas genauer anschauen. Denn es ist ein Geschichtsbuch, man kann es aber gleichzeitig als Lehrbuch benutzen.

Im Buch Hiob wird außergewöhnliches Wissen offenbart, das bis heute wohl viele nicht kapieren. Nämlich das Wissen, dass es den Satan gibt, welcher Macht über die Erde ausübt und welcher die Menschen vor Gott verklagt und verlästert, entweder indem er Gott die Sünden vorhält, die sie getan haben und wegen denen sie bestraft werden müssen, oder aber indem er die Menschen anzweifelt, die gerecht leben, da er behauptet, sie würden Gott trotzdem nicht lieben.
Ich habe ja schon ein ganzes Video über dieses Buch gemacht, wo wir uns anschauen, inwiefern der Mann Hiob unter den Klagen des Teufels zu leiden hatte, obwohl Hiob ein gerechter Mann war.

In den Sprüchen Salomos lässt uns König Salomo an der gottesfürchtigen Weisheit teilhaben, die ihm gegeben wurde. Denn der Autor dieses Buches ist genau der selbe Salomo, über den im ersten Buch der Könige und im zweiten Buch der Chronik erzählt wird.
Es ist genau dieser König, welcher viele Jahre gerecht gewandelt war, bis zu der Zeit, in der ihm dann leider seine Nebenfrauen zum Verhängnis wurden. In dem Buch lesen wir Texte von ihm, aber auch teils von klugen Freunden, die er hatte, und diese Texte sind wie Predigten. Außerdem gibt es sehr viele kurze Sprichwörter zu lesen, die Salomo erdichtet hatte, und sie haben meistens mit Gottesfurcht zu tun, teilweise sind es aber auch Lebensweisheiten.

Im Buch des Predigers, das auch von Salomo stammt, gibt es eine besondere Predigt zu lesen. Diese ist ein bisschen schwermütig, denn er philosophiert in diesem Buch über die Nichtigkeiten des Lebens auf der Erde.
Die Moral hinter dem Buch ist wahrscheinlich, dass all der vergängliche Kram auf der Erde, und all die ungerechten Zustände dieser Welt, sich in keinster Weise lohnen, sondern dass man Hoffnung nur bei Gott findet.
Salomo war nämlich extrem reich, und hatte unvorstellbar große Macht auf Erden. Und doch ist er der jenige, der einen solchen Text geschrieben hat, in dem er alles als nichtig erkennt. Das ist ein ziemlich interessanter Aspekt, mit dem wir uns vermutlich auch eines Tages in einem separaten Video auseinandersetzen werden.

Das Hohelied Salomos ist einfach nur so eine Art sehr großes Liebesgedicht, in dem Liebesbeziehungen zwischen Mann und Frau zum Thema gemacht werden.

Im Buch der Psalmen findet man Liedtexte und Gebetstexte. Viele davon wurden von König David geschrieben, aber nicht alle. Das Interessante daran ist, dass in diesen Texten nicht nur Gott auf die eine oder andere Art gelobt wird, sondern es sind auch Prophezeiungen über Jesus in manchen Psalmen versteckt, wohlgemerkt auf eine unterschwellige Art.

Als nächstes kommen die ganzen Prophetenbücher. Wenn ich es richtig im Blick habe, kann man folgendes sagen:
Alle Propheten, die diese Bücher geschrieben haben, lebten entweder zu der Zeit, als es nicht mehr lange bis zum Untergang von Jerusalem dauern würde, also in der Zeit, die im zweiten Buch der Könige beschrieben wird, oder aber sie lebten zu jener Zeit, als die 70 Jahre Gefangenschaft enden sollten und die Kinder Israels, hauptsächlich Juda und teils Benjamin, wieder zurück nach Jerusalem gebracht wurden, um den zweiten Tempel zu bauen.
In den Prophetenbüchern steht teils etwas aus den Lebenserfahrungen des entsprechenden Propheten, teilweise moralisch wertvolle Ermahnungen von Gott, und teils auch Vorhersagen, die zu jeweils ihrer festgesetzten Zeit eintreffen werden bzw. eintrafen. Manche Prophezeiungen sind längst erfüllt, und es gibt auch einige, in denen Jesus angekündigt wurde hinsichtlich seinem Lebenswandel. Während es aber so einige Prophezeiungen zu lesen gibt, die längst erfüllt sind, so gibt es auch einige andere in diesen Büchern, deren Erfüllung uns noch bevorsteht. Leider ist es aber enorm schwierig, überhaupt festzustellen, welche Prophezeiungen es sind, die tatsächlich immernoch offen bleiben bis zum heutigen Tag.

Mit dem Buch des Propheten Maleachi enden die Schriften des alten Testaments. Danach kommen insgesamt vier Bücher, in denen die Geschichte von Jesus erzählt wird. Man bezeichnet sie als die Evangelien. Es gilt zu beachten, dass Jesus der sogenannte Messias Gottes gewesen ist, auf den die Leute von Israel die ganze Zeit lang gewartet haben, und der im alten Testament angekündigt wird. Zusammen mit dem Evangelium des Matthäus beginnt praktisch das neue Testament.
Es gab nämlich insgesamt vier Männer, die auf ordentliche Weise versucht haben, die Ereignisse authentisch nachzuerzählen, die durch Jesus geschahen, indem sie sich mit Augenzeugen unterhielten, die das alles mit ihren eigenen Augen gesehen und mit ihren eigenen Ohren gehört haben, was es mit Jesus zu erleben gab. Diese vier Männer sind Matthäus, Markus, Lukas und Johannes. Aber Johannes musste sich nicht mit Augenzeugen unterhalten, sondern er war ein Apostel, der sogar mit Jesus persönlich unterwegs gewesen war. Jedenfalls sind diese vier die jenigen, die gute Arbeit geleistet haben mit der Nacherzählung des Lebens, Lehrens, und Wirkens von Jesus. Lukas hat obendrein auch die Apostelgeschichte geschrieben. Darin beschreibt er, wie es weiterging, nachdem Jesus in den Himmel aufgenommen wurde nach seiner Auferstehung. Und man merkt sogar, dass Lukas höchstpersönlich mit Paulus auf Reisen gewesen ist. Das bedeutet also: Dieser Mann weiß, wovon er redet, denn er hat einiges davon selbst erlebt. Paulus war nämlich ein Mann, der zuerst böse war, aber dann ist Jesus ihm begegnet und seit diesem Tag hat Paulus sein Leben komplett geändert und mit aller Kraft versucht, das Evangelium in der Welt bekannt zu machen. Er war dabei viel auf Reisen und kam in viele verschiedene Städte, wo dank seiner Arbeit dann auch christliche Gemeinden entstanden.
Und einigen dieser Gemeinden schrieb er auch Briefe, welche ebenfalls in der Bibel aufgeführt sind. Es ist nämlich so, dass die jenigen Gemeinden, die durch Paulus entstanden waren, ihn sehr vermissten, als er weiterreiste und keine Zeit mehr hatte, um sie nochmal zu besuchen. Deshalb schrieb er einigen Gemeinden Briefe zum Trost, wenn sie ihn schon nicht persönlich nochmal sehen konnten, dass sie wenigstens etwas Geschriebenes von ihm erhalten.
Und einige der anderen Apostel, welche übrigens zusammen mit Jesus umhergewandert waren, als er lebte, die schrieben auch den einen oder anderen Brief für die Gemeinden, welche sie betreuten.
Und in diesen Briefen findet sich besonders große Weisheit, also in dem Brief des Jakobus, in dem ersten Brief des Johannes, und in den beiden Briefen von Petrus. Diese Weisheit reicht fast an die Weisheit von Jesus heran. Aber nur fast.
Ich muss aber auch der Gerechtigkeit wegen sagen, dass natürlich in den Briefen von Paulus ebenfalls der eine oder andere Abschnitt steht, der sehr wertvoll ist und den man auf keinen Fall ignorieren darf.
Zum Abschluss gibt es die Offenbarung Jesu Christi durch Johannes. Diese ist vollgepackt mit schwierigen Rätseln und Sinnbildern, welche die Ereignisse andeuten sollen, die uns ganz oder teilweise noch bevorstehen. Die Wahrscheinlichkeit, dass man diese falsch interpretiert, wenn man sich an sie heran wagt, ist ziemlich groß. Das meiste davon wird man erst verstehen, nachdem es passiert ist.
Allerdings wird in eben diesem Schriftstück auch das eindeutige Versprechen gegeben, dass eines Tages alle Menschen bei Gott im neuen Jerusalem wohnen dürfen, die die Sünde überwunden haben. Und der einfachste Weg, die Sünde zu überwinden, besteht bekanntlich darin, dass man Jesus als seinen Retter annimmt, welcher sich unschuldig quälen und kreuzigen ließ, um unsere Sünden tragen zu dürfen, und welcher uns gesagt hat, worauf wir achten müssen, um gerettet werden zu können.

An dieser Stelle haben wir es nun also geschafft, alle 66 Bücher kurz durchzugehen. Jetzt könnte das Video theoretisch enden, aber ich will noch ein paar wichtige Anmerkungen zu den Büchern insgesamt machen.

Die Bücher, die ihr jetzt gerade eingeblendet seht, sind Geschichtsbücher. Da werden Tatsachen erzählt über Dinge, die passiert sind. Es steckt aber nur sehr geringfügig ein moralischer Wert dahinter. Man kann aus dem Inhalt dieser Bücher nicht wirklich die Liebe Gottes erkennen, und sie dienen uns weniger zur Belehrung, sondern mehr zur Information. Einfach, um weltliche Fakten festzuhalten. Man muss bei dem Lesen dieser Bücher ganz besonders stark das kritische Denken einschalten und sich fragen: Verhalten sich die Menschen hier richtig? Tun sie das Wort Gottes?
Denn es geht sehr viel um das Verhalten der Menschen in diesen Büchern. Aber es ist oft kein gutes Verhalten, sondern eher ein Negativ-Vorbild. Deswegen habe ich gesagt, dass diese Bücher nur sehr geringfügig zur Belehrung gut sind.
In den Mosebüchern liest man das von Moses überlieferte Gesetz, welches viele wertvolle Gebote hat, aber teils auch schwer zu ertragen ist, wenn man an solche Sachen wie Beschneidung, Steinigung oder Tieropferung denkt. Trotzdem kann man die Worte dieser Bücher schon eher als Belehrung sehen, man muss aber auch hier das Verhalten der Menschen sehr kritisch beleuchten. Und es gilt zu beachten, dass für uns Christen die Lehre von Jesus die größere Autorität hat. Zum Beispiel wird in dem Gesetz von Moses gesagt, dass man richten soll nach dem Prinzip „Auge um Auge, Zahn um Zahn“, aber Jesus hat dieses Gebot zitiert und verkündet, dass man sich stattdessen gar nicht erst bemühen soll, dem Bösen zu widerstehen. Deswegen ist für uns Jesus-Nachfolger also dieses Prinzip aus dem Gesetz von Moses ungültig.
Die Schriften von Salomo sind teilweise ziemlich gut zur Belehrung, auch wenn ein Liebeslied nun nicht unbedingt sehr viel geistlich Wertvolles hat. Auch das Buch Hiob und sogar das Buch Esther ist wie Futter für den Geist, man muss aber scharfsinnig sein beim Lesen.
Somit ist bei dem Lesen des Alten Testaments ein besonders hohes Maß an Mitdenken und Analysieren gefordert. Die Prophetenbücher dienen am ehesten dazu, Gott kennenzulernen, denn in diesen Büchern werden ja an vielen Stellen Worte Gottes übermittelt, und es geht dort häufiger um Gottes Wille als um den Wille der Menschen.
Im neuen Testament ist Mitdenken natürlich nützlich, denn es ist generell immer nützlich. Aber wir haben da den Luxus, dass uns vieles schon richtig vorgegeben wird und wir es nur noch anzunehmen brauchen, anstatt es durchzulesen und uns dann den Kopf darüber zu zerbrechen, wo genau der Sinn liegt bei dem, was wir gerade gelesen haben. Denn in den Evangelien gibt Jesus ja gute Gebote, die man einfach nur annehmen muss. Er erzählt aber auch Gleichnisse. Bei diesen ist dann doch wieder eine Bereitschaft zum Mitdenken gefragt.
In den Briefen aber gibt es auch mancherlei Stellen, wo man sich nicht erst den Kopf drüber zerbrechen muss, sondern was man so annehmen kann, wie es dasteht. Das trifft aber nicht auf absolut alles in den Briefen zu, denn auch Paulus hat teilweise Dinge geschrieben, in die man sich hinein vertiefen sollte, um nicht zu einem schlechten Ergebnis zu kommen.

Das war es soweit, was ich noch zur Bibel anmerken wollte.

Danke für's Zuhören und bis zum nächsten Mal! Mögen der Frieden und die Liebe von Jesus Christus mit euch sein!

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