Text zu "Das Buch Henoch - Die gefallenen Engel und die Nephilim"

Link zum Video: https://www.youtube.com/watch?v=EV0quUUKSeg

Das Buch Henoch lesen: https://c.web.de/@309264599805335545/kzsDPgvPTqmIccdRnwAQRg

Hallo Leute und willkommen bei dem Kanal, der dem Licht der Welt gewidmet ist!

Mit dem heutigen Video wird ein Buch zum Thema gemacht, das eigentlich zur Bibel dazugehören sollte, aber leider keine Anerkennung findet. Es ist das Buch Henoch, von dem ich rede. Ohne dieses Buch könnte ein Mensch fragen: „Was ist denn eigentlich vor der Sintflut so passiert?“, und es würde keine aufschlussreiche Antwort gefunden werden. Alles, was man zu diesem Mensch sagen könnte, ist: „Lies im 6ten Kapitel vom ersten Buch Mose!“

Eigentlich können wir das auch selbst tun, bevor das Buch Henoch zum Thema wird. Ab Vers 9 wird ein Teil aus der Lebensgeschichte von Noah erzählt, aber in den vorherigen Versen lesen wir Folgendes:

Und es geschah, als sich die Menschen zu mehren begannen auf der Erde und ihnen Töchter geboren wurden,
da sahen die Gottessöhne, dass die Töchter der Menschen schön waren, und sie nahmen sich von allen jene zu Frauen, die ihnen gefielen.
Da sprach der HERR: Mein Geist soll nicht für immer mit dem Menschen rechten, denn er ist ja Fleisch; so sollen seine Tage 120 Jahre betragen!
In jenen Tagen waren die Riesen auf der Erde, und auch später noch, solange die Gottessöhne zu den Töchtern der Menschen kamen und diese ihnen Kinder gebaren. Das sind die Helden, die von jeher berühmte Männer gewesen sind.
Als aber der HERR sah, dass die Bosheit des Menschen sehr groß war auf der Erde und alles Trachten der Gedanken seines Herzens allezeit nur böse,
da reute es den HERRN, dass er den Menschen gemacht hatte auf der Erde, und es betrübte ihn in seinem Herzen.
Und der HERR sprach: Ich will den Menschen, den ich erschaffen habe, vom Erdboden vertilgen, vom Menschen an bis zum Vieh und bis zum Gewürm und bis zu den Vögeln des Himmels; denn es reut mich, dass ich sie gemacht habe!
Noah aber fand Gnade in den Augen des HERRN.

Dieser Text wirft mehr Fragen auf, als er Antworten gibt. Man könnte da fragen: Was sind denn überhaupt Gottessöhne? Und wo sind die her gekommen? Wie muss man sich das vorstellen, dass diese sich „Frauen nahmen“? Und warum werden hier Riesen erwähnt?
Und als wäre das nicht schon verwirrend genug, so lesen wir auch noch, dass es Riesen auf der Erde gab, so lange Gottessöhne zu den Töchtern der Menschen kamen. Was haben denn diese Gottessöhne damit zu tun? Wenn wir uns die Texte über die Zeit nach der Sintflut anschauen, dann merken wir, dass es die Riesen auch nach der Sintflut gegeben hat. Was hat es mit diesen auf sich? Und hat das etwa zu bedeuten, dass einige Gottessöhne die ganze Zeit über weiter die Menschen belästigen durften? Offensichtlich schon, und das ist ganz schön gruselig, denn wir werden einiges darüber erfahren, was damals überhaupt los war, sobald wir uns das Buch Henoch anschauen. Und wenn ich Henoch sage, dann meine ich damit Henoch, den Sohn von Jared, der in Kapitel 5 vom ersten Buch Mose in dem Geschlechtsregister besonders erwähnt wird. Denn über ihn steht etwas geschrieben, was man im ganzen Stammbaum von Adam bis Noah bei keinem anderen liest. In Vers 24 steht:

Und Henoch wandelte mit Gott, und er war nicht mehr, denn Gott hatte ihn hinweggenommen.

Das alleine ist schonmal recht interessant. Noch viel interessanter wird es aber, wenn wir uns vor Augen halten, dass die Apostel von Jesus selbst auch über die Tage vor der Sintflut Bescheid wussten. Für die war das selbstverständlich, diese Geschichte zu kennen, denn im Brief an die Hebräer steht in Kapitel 11, Vers 5:

Durch Glauben wurde Henoch entrückt, sodass er den Tod nicht sah, und er wurde nicht mehr gefunden, weil Gott ihn entrückt hatte; denn vor seiner Entrückung wurde ihm das Zeugnis gegeben, dass er Gott wohlgefallen hatte.

Paulus wusste also genau, was es mit diesem Henoch auf sich hatte. Ein Gläubiger Jesus-Nachfolger namens Judas, hat ja auch einen kurzen Brief mit nur einem Kapitel geschrieben. Dort lesen wir in Vers 5 und 6 diese Worte:

Ich will euch aber daran erinnern, obgleich ihr dies ja schon wisst, dass der Herr, nachdem er das Volk aus dem Land Ägypten errettet hatte, das zweite Mal diejenigen vertilgte, die nicht glaubten,
und dass er die Engel, die ihren Herrschaftsbereich nicht bewahrten, sondern ihre eigene Behausung verließen, für das Gericht des großen Tages mit ewigen Fesseln unter der Finsternis verwahrt hat.

Ist das nicht ein wenig eigenartig? Judas weiß etwas über Engel, die ihre Behausung verließen, und die in Fesseln unter der Finsternis verwahrt werden. Wovon redet er da bitte?
Und in Vers 14 und 15 schreibt Judas auch etwas über Henoch. Es steht geschrieben:

Von diesen hat aber auch Henoch, der Siebte nach Adam, geweissagt, indem er sprach: »Siehe, der Herr ist gekommen mit seinen heiligen Zehntausenden,
um Gericht zu halten über alle und alle Gottlosen unter ihnen zu strafen wegen all ihrer gottlosen Taten, womit sie sich vergangen haben, und wegen all der harten Worte, die gottlose Sünder gegen ihn geredet haben.«

Judas hat sogar ein Zitat verwendet, das im Buch Henoch geschrieben steht!
Auch er wusste offensichtlich über Henoch Bescheid. Und ein Zitat gibt es noch im zweiten Brief des Petrus, welches wir uns heute ins Gedächtnis rufen wollen. In Kapitel 2, Vers 4 bis 9 steht Folgendes geschrieben:

Denn wenn Gott die Engel nicht verschonte, die gesündigt hatten, sondern sie in Fesseln der Finsternis in den Abgrund warf, um sie zum Gericht aufzubewahren,
und wenn er die alte Welt nicht verschonte, sondern nur Noah, den Verkündiger der Gerechtigkeit, als Achten bewahrte, als er die Sintflut über die Welt der Gottlosen brachte,
und auch die Städte Sodom und Gomorra einäscherte und so zum Untergang verurteilte, womit er sie künftigen Gottlosen zum warnenden Beispiel setzte,
während er den gerechten Lot herausrettete, der durch den zügellosen Lebenswandel der Frevler geplagt worden war
(denn dadurch, dass er es mit ansehen und mit anhören musste, quälte der Gerechte, der unter ihnen wohnte, Tag für Tag seine gerechte Seele mit ihren gesetzlosen Werken),
so weiß der Herr die Gottesfürchtigen aus der Versuchung zu erretten, die Ungerechten aber zur Bestrafung aufzubewahren für den Tag des Gerichts.

Besonders herrausstechend sind für uns heute die Verse 4 und 5, denn Petrus nennt ebenfalls Engel, die in Finsternis gefesselt sind und im Zusammenhang damit nennt er die Sintflut.

Und man könnte sich jetzt in den 66 Teilbüchern der heutigen Standard-Bibel dumm und dämlich suchen, aber man würde keine klare Antwort darauf finden, was mit all diesen Versen eigentlich gemeint ist. Genau an dieser Stelle kommt das Buch des Propheten Henoch ins Spiel, denn wie wir im ersten Buch Mose in Kapitel 5 gemerkt haben, lebte dieser Mensch vor der Sintflut, und der hat Schriften hinterlassen, die in diesem Buch zusammengefasst werden, welches dank Gottes Gnade die ganze Zeit überlebt hat bis zum heutigen Tag. Es gibt zwar leider ein paar wenige Stellen, wo der Text zu unkenntlich war, um ihn zu übersetzen, aber das allermeiste ist erhalten geblieben.

Wenn man nun eine Suche mit google startet, findet man sogar eine pdf-Datei, wo das Buch als Version aus dem Jahr 1901 lesbar ist. Allerdings wirkt diese Fassung an einigen Stellen ein bisschen verworren. Deswegen werden wir diese Version lieber nicht benutzen, sondern stattdessen eine andere Version verwenden.
Wenn ihr eure eigene Kopie von der Version haben wollt, die für das heutige Video benutzt wird, dann schaut in die Textbox unter dem Video! Dort gibt es einen Link, um die Version herunterzuladen.

Um die Frage zu beantworten, was es mit den gefesselten Engeln auf sich hat und warum überhaupt erst die Sintflut kommen musste, lesen wir nun beginnend ab Kapitel 2 im Buch Henoch. In den Versen 1 bis 6 steht geschrieben:

Als die Menschenkinder zahlreich geworden waren, da wurden ihnen in jenen Tagen schöne und liebliche Töchter geboren.
Und es sahen sie die Engel, die Söhne der Himmel, und sie begehrten die Menschentöchter und sprachen untereinander: »Wohlan! Wir wollen uns Weiber nehmen aus den Menschenkindern und uns Kinder erzeugen!«
Da sprach zu ihnen Semjaza, der ihr Oberster war: »Ich fürchte, ihr dürftet vielleicht keinen Gefallen daran finden, dass diese Tat ausgeführt wird. Und ich allein würde für solch eine große Sünde büßen müssen.«
Sie aber antworteten ihm alle: »Wir wollen alle einen Eid schwören und alle einander durch Verwünschung verpflichten, diesen Plan nicht aufzugeben, sondern vielmehr zur Tat werden zu lassen.«
Da schworen sie alle zusammen und verpflichteten einander dazu durch Verwünschungen.
Und es waren im Ganzen zweihundert, und sie stiegen herab auf den Ardis, das ist der Gipfel des Berges Hermon, denn sie nannten ihn »Berg Hermon«, weil sie auf ihm geschworen und einander mit Verwünschung verpflichtet hatten.

Hier haben wir also die Katastrophe, die für viele vermutlich unbegreifbar ist. Einige von den Engeln im Himmel, insgesamt 200 Stück, wurden begehrlich, weil die Frauen der Menschen schön aussahen. Und obwohl sie wissen, dass es in keinster Weise von Gott erlaubt ist, mit den Menschen in irgendeiner Weise intimen Kontakt zu haben, verschwören sie sich miteinander, um zur Erde hinabzusteigen und die Frauen zu schänden, welche ihnen gefallen. Und offensichtlich kennen die Engel genug Schöpfungsgeheimnisse, um Fleisch anzunehmen, obwohl sie im Original als Geistwesen existieren.

Wenn wir in den Versen 7 bis 12 weiterlesen, erfahren wir Folgendes:

Und dies sind die Namen ihrer Obersten: Semjaza, ihr Anführer, und Arakib, Aramiel, Kokabiel, Tamiel, Ramiel, Daniel, Ezeqiel, Baraqiel, Asael, Armaros, Batariel, Ananiel, Zaqile, Sampsiel, Satariel, Turiel, Jomiel, Araziel. Diese sind die Dekarchen der zweihundert.
Diese und die übrigen alle mit ihnen gingen hin und nahmen sich Menschenfrauen, und ein jeder wählte sich eine aus, und sie fingen an, zu ihnen einzugehen, und sie vermischten sich so mit ihnen.
Und sie lehrten sie Zaubermittel und Beschwörungen, und zeigten ihnen das Schneiden der Wurzeln und Hölzer.
Und jene Menschenfrauen wurden schwanger und gebaren mächtige Riesen, deren Größe 3000 Ellen wurde.
Und die Riesen verzehrten allen Ertrag der Menschen, bis die Menschen sie nicht mehr ernähren konnten.
Da wandten sich die Riesen gegen sie, um die Menschen zu fressen.

Bei solchen Offenbarungen wird man fast schon sprachlos, oder?
Als sei es nicht schon schlimm genug, dass die Engel überhaupt die Frauen geschändet haben, so wurden aus den daraus entstehenden Kindern offenbar Riesen, die 3000 Ellen hoch wurden. Und nur, um das mal etwas näher zu veranschaulichen: Eine einzige Elle ist 45 Zentimeter lang. Also 0,45 Meter. Und wenn wir das mit 3000 multiplizieren, kommen wir auf 1.350 Meter.
Könnt ihr euch vorstellen, was für ein unfassbarer Wahnsinn das damals gewesen sein muss? Stellt euch mal vor, ihr sitzt zu Hause, schaut spontan zum Fenster raus, und da läuft ein Typ herum, der über 1000 Meter groß ist. Es ist einfach nur unfassbar!
Mit solchen Monstern mussten die Menschen damals klarkommen, und als sie die Riesen nicht mehr ernähren konnten, wurden die Menschen selber von den Riesen aufgefressen. Es ist ein heftiges Alptraum-Szenario. Und an all dem sind die Engel schuld, die zur Erde herabkamen, um sich mit den Menschenfrauen zu vermischen.

Und die Schändung der Schöpfung Gottes hörte an diesem Punkt nicht auf, denn wir haben bereits gelesen, dass die Engel den Menschen auch schlimme Dinge beibrachten, welche nicht gut für die Menschen sind, nämlich okkulten Schwachsinn wie Zaubermittel und Beschwörungen, und obendrein auch die Zerstörung der Natur.

Wenn wir die nächsten beiden Verse lesen, erblicken wir Folgendes:

Und sie fingen an, sich schlimm an den Vögeln und an den Tieren des Feldes und an dem, was kriecht und an den Fischen zu versündigen,
sie fraßen untereinander ihr eigenes Fleisch und tranken das Blut davon.

Hier lesen wir also, dass die gefallenen Engel sich ebenfalls an den ganzen Tieren auf der Erde versündigt haben. Was genau mag damit wohl gemeint sein? Irgendwas Grausames müssen sie auf jeden Fall mit ihnen gemacht haben, sonst würde es nicht extra erwähnt werden. Wer weiß, vielleicht haben sie Tierarten miteinander vermischt, die nicht zusammen gehören, und daraus sind abartige Mischwesen entstanden, die schlimmer waren als jedes Raubtier bis dahin? Das könnte zumindest erklären, warum man heutzutage davon ausgeht, dass früher Dinosaurier auf der Erde gelebt haben. Vielleicht war auch das Entstehen von Dinosauriern das Ergebnis der heftigen Gräueltaten, welche die gefallenen Engel an den Tieren vor der Sintflut getan haben.

Lasst uns nun mal die nächsten Verse anschauen! In den Versen 15 bis 19 lesen wir Folgendes:

Da klagte die Erde über die Gewalttätigen.
Und Azazel lehrte die Menschen, wie sie Schwerter und Messer, Schilde und Brustpanzer anfertigen.
Und er zeigte ihnen Metalle, die darin waren und deren Bearbeitung, und Armspangen, Schmucksachen, und die Kunst, die Augen zu schwärzen, und die Verschönerung der Augenbrauen, und das allerkostbarste und auserlesenste Gestein und allerlei Farbtinkturen, und die [zum Tausch tauglichen] Mittel in der Welt.
Und es herrschte große und verbreitete Gottlosigkeit, und sie hurten und gingen in die Irre und waren verderbt auf allen ihren Wegen.
Amiziras unterrichtete die Beschwörer und Wurzelschneider, Armaros lehrte die Lösung der Beschwörungen, Baraqiel unterrichtete die Sternseher, Kokabiel lehrte die Zeichen, Tamiel lehrte die Sterndeutung und Asdariel den Lauf des Mondes.

Durch diesen Text bekommen wir ein noch näheres Bild davon, was die gefallenen Engel den Menschen beibrachten, obwohl es schlecht für die Menschen sein würde. Die Herstellung tödlicher Waffen, und Beschwörungen, und Sterndeutung. Das sind alles Sachen, die die Menschen verderben, wenn sie dies tun, daher sollte es ihnen gar nicht erst beigebracht werden. Aber die gefallenen Engel erfreuen sich vermutlich sogar daran, wenn sie den Menschen Dinge beibringen können, mit denen die Menschen dann Elend und Zerstörung anrichten. Es ist wirklich eine Schande, was sie mit den Menschen gemacht haben.

Wir lesen als nächstes davon, was die heiligen Erzengel Gottes, welche Gott allezeit treu sind, von diesen Ereignissen mitbekommen und wie sie darauf reagieren. Es steht geschrieben in den Versen 20 bis 29:

Und bei der Vernichtung schrien die Menschen, und ihre Stimme drang zum Himmel.
Da blickten Michael, Uriel, Rafael und Gabriel vom Himmel herab und sahen das viele Blut, das auf der Erde vergossen wurde, und all das Unrecht, das auf der Erde geschah.
Und sie sprachen untereinander: »Horcht! Die Stimme ihres Wehgeschreis! Verödet schreit die Erde, [dass es dringt] bis an die Pforten des Himmels. Und jetzt klagen vor uns die Seelen der Menschen, indem sie sprechen: Bringt für uns die Rechtssache an den Höchsten!«
[Und sie gingen hin] und sie sprachen zum HERRN der Könige: »Du bist der Herr der Herren, der Gott der Götter, der König der Könige, und der Thron deiner Herrlichkeit besteht durch alle Geschlechter der Welt. Dein Name ist heilig gepriesen und hoch gelobt in alle Ewigkeit.
Du hast alles geschaffen, und die Herrschaft über alles steht bei dir. Alles ist vor dir enthüllt und offenbar, du siehst alles, und es gibt nichts, was sich vor dir verbergen könnte.
Du hast gesehen, was Azazel getan hat, wie er alle Ungerechtigkeit auf Erden lehrte und die Geheimnisse der Urzeit offenbarte, die im Himmel bereitet werden, [und] wie Semjaza den Menschen Kunde brachte, dem du Vollmacht gegeben hast, über seine Genossen zu herrschen.
Und sie sind hingegangen zu den Töchtern der Menschen auf Erden, haben bei ihnen geruht, haben sich mit jenen Weibern verunreinigt und ihnen alle Sünden offenbart.
Und die Weiber haben Riesen geboren, durch die die ganze Erde voll Blut und Gewalttätigkeit geworden ist.
Und nun siehe, die Seelen der Gestorbenen schreien und klagen, dass es bis zu den Pforten des Himmels dringt, und ihr Seufzen ist aufgestiegen und vermag nicht zu entweichen angesichts der Gewalttätigkeit, die auf Erden geschieht.
Und du weißt alles, ehe es geschieht, du weißt dies und lässt sie gewähren und sagst uns nicht, was wir mit ihnen um ihrer Taten willen tun sollen.

Es sind also vier Erzengel zu Gott dem Höchsten getreten und haben ihm von der Sache erzählt, die auf Erden passiert, und auch davon, wie viel Wehklage und Geschrei deswegen passiert. Und sie kommen sich ein bisschen komisch dabei vor, ihm das extra erzählen zu müssen, denn sie wissen ja, dass Gott sowieso alles weiß, aber bisher hat er nicht darauf reagiert. Schauen wir mal, was Gott der Höchste zu dieser Sache zu sagen hat! In Kapitel 3 lesen wir in Vers 1 bis 3:

Da sprach der Höchste, der Große und Heilige ließ sich vernehmen, er entsandte den Asarjaljor zum Sohn Lamechs [mit diesem Befehl]:
»Geh zu Noah und sage ihm in meinem Namen: ›Verbirg dich!‹ und offenbare ihm das bevorstehende Ende, denn die ganze Erde wird untergehen. Eine Wasserflut wird über die ganze Erde kommen, und es wird untergehen, was auf ihr ist.
Und belehre ihn, sodass er entkomme und sein Geschlecht erhalten bleibe für alle Generationen!«

Hier beschließt Gott das Kommen der Sintflut, und dank den bis hierher gelesenen Worten wird wohl jeder von uns einsehen können, dass dies wohl die beste Reaktion ist.. Ohne dieses Wissen könnte nämlich manch ein Mensch behaupten:
„Gott ist brutal! Der hat die ganze Erde geflutet, nur weil die Menschen nicht getan haben, was er wollte.“
Aber dank unserer Entdeckungen, die wir in diesem Video haben, merken wir, dass es sehr trifftige und überzeugende Gründe dafür gab, warum die Sintflut kommen musste.
Gott ist aber noch lange nicht fertig damit, Befehle zu erteilen, um auf die Abscheulichkeit auf der Erde zu reagieren, denn wir lesen folgende Worte in Vers 4 bis 8:

Und danach sprach der HERR zu Rafael:
»Binde den Azazel an Händen und Füßen und wirf ihn in die Finsternis und öffne die Wüste, die in Dudael ist, und wirf ihn hinein! Und häufe auf ihn rauhe und spitze Steine, und bedecke ihn mit Finsternis. Er soll ewig dort hausen, und bedecke sein Gesicht, sodass er das Licht nicht sehe!
Und am großen Tag des Gerichts soll er in die feurige Grube geworfen werden.
Und heile die Erde, die die Engel verderbt haben! Und zeige die Heilung der Erde an, auf dass sie die Wunden der Erde heilen, und nicht alle Menschenkinder umkommen aufgrund des Geheimnisses dessen, was die Wächter verkündigt und ihre Söhne gelehrt haben.
Die ganze Erde ist verdorben durch die Werke Azazels, ihm schreibe alle Sünde zu!«

Hier bekommt also der Erzengel Rafael die Vollmacht, um Azazel zu binden, denn dieser hat sich nicht nur daran beteiligt, die Menschenfrauen zu schänden, sondern er ist auch der jenige, der den Menschen beigebracht hat, wie man tödliche Waffen herstellt. Dafür, und für all den Schaden, der deswegen entstehen konnte, bekommt Azazel nun eine ziemlich harte Strafe. Die anderen Erzengel von Gott bekommen aber auch Aufgaben, was sie tun sollen, um auf die Schande zu reagieren, die durch das böse Tun der gefallenen Engel entstand. In Vers 9 und 10 lesen wir:

Und zu Gabriel sprach der HERR: »Zieh gegen die Bastarde und die Verworfenen und gegen die Hurenkinder und vertilge die Hurenkinder und die Söhne der Wächter unter den Menschen! Führe sie heraus und hetze sie aufeinander, sodass sie sich selbst im Kampf vernichten, denn langes Leben ist ihnen nicht bestimmt.
Und von allem, worum sie dich bitten werden: Es soll ihren Vätern nichts gewährt werden für sie, als dass sie etwa hoffen dürften, ein ewiges Leben zu erben oder dass jeder von ihnen fünfhundert Jahre leben werde.«

Gabriel wird also damit bevollmächtigt, sich um die Riesen zu kümmern, indem er eine Art Verwirrung auf die Riesen bringen kann, und dadurch werden die Riesen sich gegenseitig umbringen. Und Gott weiß, dass die gefallenen Engel Fürbitte vor Gott einlegen werden, er solle doch mit den Riesen Gnade haben. Denn die Riesen sind ja die Kinder, welche durch die gefallenen Engel erzeugt wurden, und die gefallenen Engel sind die Eltern der Riesen. Aber weil die Abscheulichkeit so unfassbar groß ist, beschließt Gott, dass die Fürbitten nicht erhört werden.

Auch an Michael hat Gott einen komplexen Befehl zu geben, und diesen lesen wir von Vers 11 bis 24. Es steht geschrieben:

Und zu Michael sprach der HERR: »Geh, tue dem Semjaza und den anderen bei ihm kund, die sich mit den Weibern verbunden haben, um mit ihnen zu verderben in all ihrer Unreinheit:
Wenn alle ihre Söhne sich gegenseitig erschlagen haben, und sie den Untergang all ihrer Lieblinge gesehen haben werden, so bindest du sie für siebzig Geschlechter unter die Hügel der Erde bis auf den Tag ihres Gerichts und ihrer Vollendung, bis das Gericht für alle Ewigkeit vollzogen wird.
Und dann wird man sie abführen in den feurigen Abgrund, in der Qual und im Gefängnis werden sie auf ewig eingeschlossen sein.
Und wenn jemand zum Brennen verurteilt, und vernichtet werden soll, so wird er von nun an mit ihnen zusammen gefesselt sein, bis an das Ende aller Geschlechter.
Und vernichte alle wollüstigen Seelen und die Söhne der Wächter, denn sie haben die Menschen misshandelt.
Vertilge alle Gewalttat vom Antlitz der Erde! Und jedes Werk der Bosheit soll ein Ende nehmen, und die Pflanze der Gerechtigkeit und Wahrheit soll erscheinen, und sie wird zum Segen gereichen. Werke der Gerechtigkeit und Wahrheit werden mit Freuden auf ewig gepflanzt werden.
Und nun werden alle Gerechten entkommen und werden am Leben bleiben, bis sie tausend Kinder gezeugt haben, und alle Tage ihrer Jugend und ihrer Altersruhe werden sie in Frieden verbringen.

Und in jenen Tagen wird die ganze Erde in Gerechtigkeit bebaut werden und wird ganz mit Bäumen bepflanzt und voll Segen sein.
Und alle Bäume des Genusses wird man auf ihr pflanzen, und man wird Weinstöcke auf ihr pflanzen, und der Weinstock, der auf ihr gepflanzt wird, wird Wein in Fülle geben, und von allem Samen, der darauf gesät wird, wird ein Maß tausend Früchte bringen, und ein Maß Oliven wird zehn Pressen Öl geben.

Und du reinige die Erde von aller Gewalttat, von aller Ungerechtigkeit, von aller Sünde, von aller Gottlosigkeit und von aller Unreinheit, die auf Erden vorkommt, vertilge sie von der Erde!
Und alle Menschenkinder sollen gerecht werden, und alle Völker sollen mich ehren und preisen, und alle werden mich anbeten.
Und die Erde wird rein sein von aller Verderbnis und aller Sünde, von allem Strafgericht und von aller Pein, und niemals werde ich wieder dergleichen über sie bringen von Geschlecht zu Geschlecht in Ewigkeit.
Und in jenen Tagen werde ich die himmlischen Schatzkammern des Segens öffnen, um sie auf die Erde, über das Werk und die Arbeit der Menschenkinder herabkommen zu lassen.
Und Frieden und Wahrheit werden vereint sein für alle Tage der Welt und für alle Geschlechter der Welt.«

Das ist soweit alles zu dieser Geschichte. Und es sollte jedem klar sein, dass die heiligen Erzengel natürlich auch damit anfingen, exakt das zu tun, was Gott ihnen sagte. Michael bekam offensichtlich die Aufgabe, die gefallenen Engel zu bestrafen, und danach verspricht Gott eine Zeit des Heils für die gerechten Menschen.
Jetzt wissen wir also, was genau es eigentlich auf sich hat mit der Erzählung vom ersten Buch Mose in Kapitel 6.

Man könnte sich aber auch fragen: „Welche Rolle spielt denn Henoch bei alldem?“
Und um diese Frage zu beantworten, werden wir noch ein bisschen mehr im Buch Henoch lesen. In Kapitel 4 steht Folgendes in den Versen 1 bis 2:

Vor allen diesen Begebenheiten wurde Henoch entrückt, und keines von den Menschenkindern wusste, wohin er entrückt worden war, und wo er sich aufhielt, und was mit ihm geschehen war.
Und all sein Tun geschah bei den Wächtern und Heiligen in jenen Tagen.

An diesen Versen erkennen wir, dass Henoch in den Himmel entrückt wurde und dort wohnen durfte. Und zwar bevor die Verurteilung der Engel begann. Die sogenannten Wächter, also die 200 Engel, von denen wir vorhin gelesen haben, waren bereits auf der Erde und schändeten die Menschheit, aber ihre kommende Strafe wurde ihnen bis dahin noch nicht verkündigt. Denn als Henoch entrückt wurde, da hatten die heiligen Erzengel noch nicht vor Gott gestanden, um zu fragen, was sie wegen dem heftigen Unheil auf der Erde tun sollen.
Lesen wir am besten mal weiter! Folgende Worte stehen in Vers 3 bis 6:

Und ich, Henoch, pries eben den großen HERRN, den König der Welt, siehe, da riefen mich,
Henoch den Schreiber, die Wächter und sprachen zu mir:
»Henoch, Schreiber der Gerechtigkeit! Geh, verkünde den Wächtern des Himmels, welche den hohen Himmel, die heilige, ewige Stätte verlassen haben, und sich mit Weibern geschändet und getan haben, wie die Menschenkinder tun, und sich Weiber genommen haben und in große Verderbnis auf Erden versunken sind:
Sie werden keinen Frieden, noch Vergebung der Sünden haben.
Und weil sie sich über ihre Kinder freuen, sollen sie die Ermordung ihrer Lieblinge sehen und über den Untergang ihrer Kinder klagen; und sie werden immerdar bitten, aber Barmherzigkeit und Frieden wird ihnen nicht zu teil werden.«

Wir merken daran, dass Henoch gesandt wurde, um den gefallenen Engeln ihre bevorstehende Strafe zu verkünden, und genau das tut Henoch natürlich auch, denn es steht geschrieben in den Versen 7 bis 16:

Und Henoch ging hin und sagte zu Azazel: »Du wirst keinen Frieden haben. Ein gewaltiges Urteil ist über dich ergangen, um dich zu fesseln.
Milde und Fürbitte wird dir nicht zuteil werden, wegen der Gewalttat, die du gelehrt hast, und wegen all der Werke der Lästerung, Gewalttat und Sünde, die du den Menschen gezeigt hast.«
Dann ging ich hin und redete zu ihnen allen zusammen, und sie fürchteten sich alle, Furcht und Zittern ergriff sie.
Und sie baten mich, für sie eine Bittschrift zu schreiben, dass ihnen dadurch Vergebung zuteil werde, und ihre Bittschrift hinauf zu bringen vor den HERRN des Himmels.
Denn sie selbst können von nun an nicht mit ihm reden und auch nicht ihre Augen zum Himmel erheben aus Scham über ihre Sünde, um derentwillen sie verdammt wurden.
Da verfasste ich ihre Bittschrift und das Gnadengesuch für ihren Geist und für ihre einzelnen Taten und für das, was ihr Anliegen war, dass ihnen Vergebung und Nachsicht dadurch zuteil werden möge.
Und ich ging hin und setzte mich an die Wasser Dans im Land Dan, welches südlich von der Westseite des Hermon liegt, und las ihre Bittschrift vor, bis ich einschlief.
Und siehe, ein Traum kam über mich, und Gesichte fielen auf mich, und ich sah die Gesichte des Strafgerichts [und eine Stimme erschallte], dass ich zu den Söhnen des Himmels reden und sie schelten sollte.
Und als ich aufgewacht war, kam ich zu ihnen, und sie saßen alle beisammen in Ublesjael, welches zwischen dem Libanon und Seneser liegt, trauernd mit verhülltem Gesicht.
Und ich erzählte vor ihnen alle Gesichte, die ich im Schlaf gesehen hatte, und fing an, jene Worte der Gerechtigkeit zu verkünden und die Wächter des Himmels zu schelten.

Die gefallenen Engel sind sich also darüber im Klaren, wie schmerzhaft ihre Strafe sein wird und wollen ein Gnadengesuch stellen, und sie schreiben es nichtmal selber auf, sondern sie betteln Henoch, dass er es für sie aufschreiben soll. Und gutmütig wie Henoch ist, tut er das sogar, und bekommt in seinem Traum die Antwort. Einen Teil der Antwort, die Gott ihm gab, lesen wir uns nun auch mal noch durch, wie sie geschrieben steht im gesamten sechsten Kapitel:

Und er hob an und sprach zu mir, und ich hörte auf seine Stimme: »Fürchte dich nicht, Henoch, du gerechter Mann und Schreiber der Gerechtigkeit, tritt heran und höre mein Wort!
Geh hin, und sage den Wächtern des Himmels, die dich geschickt haben, um für sie zu bitten: Ihr hättet für die Menschen bitten sollen, nicht aber die Menschen für euch!
Warum habt ihr den hohen und heiligen, ewigen Himmel verlassen, und bei den Weibern geschlafen und mit den Töchtern der Menschen euch verunreinigt, und habt euch Weiber genommen und wie die Kinder der Erde getan und Riesensöhne erzeugt?
Ihr wart heilig, geistlich, teilhaftig des ewigen Lebens, und habt euch durch das Blut der Weiber verunreinigt und mit dem Blut des Fleisches Kinder gezeugt, nach dem Blut der Menschen wart ihr begierig und habt Fleisch und Blut hervorgebracht, wie es die zu tun pflegen, die sterblich und vergänglich sind!
Ihnen habe ich darum Weiber gegeben, dass sie die selben besamen und Kinder von ihnen erhalten, auf dass somit nichts auf Erden fehle.
Ihr aber seid zuvor geistig gewesen, teilhaftig des ewigen, unsterblichen Lebens für alle Geschlechter der Welt.
Darum habe ich für euch keine Weiber geschaffen, denn die Geistigen des Himmels haben ihre Wohnung im Himmel.

Und nun, die Riesen, welche von den Geistern und Fleisch gezeugt worden sind: Böse Geister werden sie auf Erden genannt werden, und auf der Erde wird ihre Wohnung sein.
Böse Geister sind aus ihrem Fleisch hervorgekommen, weil sie aus den Menschen geschaffen wurden, aber von den einst heiligen Wächtern ihr Anfang und ihre erste Grundlage stammt. Böse Geister werden sie auf Erden sein und böse Geister genannt werden, (Die Geister des Himmels sollen im Himmel ihre Wohnung haben, und die Geister der Erde, die auf Erden geboren wurden, sollen auf Erden ihre Wohnung haben.)
die Geister der Riesen, der Nephilim, die Gewalttaten verüben, Vernichtung bringen, überwältigen, kämpfen, Vernichtung auf Erden anrichten und Leid bringen, die keine Speise essen und Durst nicht leiden und nicht wahrzunehmen sind.
Und diese Geister werden sich gegen die Menschenkinder und gegen die Weiber erheben, denn sie sind von ihnen ausgegangen.
Von den Tagen des Mordes und Verderbens und des Todes der Riesen an, sobald die Geister aus den Leibern ihres Fleisches herausgegangen sind, sollen sie dem Verderben Geweihte sein, ohne Gericht - so sollen sie verderben bis auf den Tag der Vollendung des großen Gerichts, an dem der große Weltlauf zu seinem Ende gekommen sein wird.
Und über die Wächter, die dich abgeschickt haben, um für sie zu bitten, die vorher im Himmel waren, sprich:
Ihr seid in dem Himmel gewesen. Alle verborgenen Dinge waren euch noch nicht offenbart, doch ihr kanntet ein fluchwürdiges Geheimnis, und dieses habt ihr den Weibern in eurer Herzenshärtigkeit erzählt, und durch dieses Geheimnis richten die Weiber und Männer viel Böses auf Erden an. Darum, so sprich zu ihnen: Ihr werdet keinen Frieden haben!«

Ganz besonders interessant finde ich hier die Erklärung, dass die Geister der Riesen nach ihrem Tod nicht in eine himmlische Region dürfen, sondern dass sie sozusagen hier festsitzen. Denn eben diese Geister, von denen hier die Rede ist, das sind die unreinen Geister, die Dämonen, mit denen wir Menschen bis zum heutigen Tag Probleme bekommen, wenn wir gotteslästerliche Tätigkeiten verüben. Gott bestraft die Riesen dadurch, dass sie als Geister hier gefangen sind in dieser unzumutbaren Welt, so lange, bis das abschließende Gericht stattfindet. Man könnte sich als Mensch darüber eigentlich aufregen, dass dies so gekommen ist, weil wir Menschen dadurch ja unnötig Probleme bekommen, wenn wir von den Geistern belästigt werden. Aber naja ... Gott wollte nicht uns Menschen ärgern, sondern die Riesen bestrafen, indem er sie hier festsitzen ließ.
Ebenso interessant ist auch, dass Engel unsterblich sind, da sie im Himmel geschaffen wurden. Und aus diesem Grund, weil sie unsterblich sind, haben sie es nicht nötig, Kinder zu zeugen. Denn dies hat Gott nur den Sterblichen verliehen. Vom logischen Aspekt her war es also auf ganzer Linie idiotisch, dass die Wächter-Engel auf die Erde kamen, um Nachwuchs zu erzeugen, denn sowas haben sie nicht nötig, weil sie unsterblich sind. So ist es mit der Logik. Wenn wir aber den emotionalen Aspekt bedenken, dann dürfte einem schnell klar werden, dass die Engel vermutlich einen gewissen Neid hatten, als sie sahen, wie die Menschen Nachwuchs erzeugen können und wie sie liebevoll ihre Kinder aufziehen können. Denn die Engel können sowas nicht tun, daher sind sie bestimmt extrem neidisch auf die Menschen, weil die Menschen Familienglück erleben können, die Engel aber nicht. Allerdings übersehen die Engel dabei, dass Unsterblichkeit eine viel angenehmere Eigenschaft ist als Vergänglichkeit, so lange man im Himmel wohnt, und niemand ist froh darüber, wenn er Nachwuchs bekommt, der dem Tode geweiht sein wird. Es gibt ja für Eltern kaum etwas Schlimmeres, als wenn sie erleben müssen, dass ihr Kind stirbt, und in einigen Familien passiert sowas zum Glück nicht, in anderen Familien hingegen ist es eben doch passiert. Und eben weil es jederzeit geschehen könnte, ist es eigentlich nur ein trügerisches Glück, das wir Menschen haben. Denn in dem Moment, wo man das eigene Kind verliert, ist all die Freude, die man davor hatte, nichts mehr wert. Leider haben das die Engel aber nicht verstanden, sondern sind stattdessen zur Erde hinabgestiegen und haben die Menschen geschändet.

Und an dieser Stelle kommen wir mal zu einem Ende mit dieser wichtigen Geschichte aus dem Buch Henoch. Wir lernen aus dieser Geschichte, warum es logisch ist, dass unbedingt eine Sintflut kommen musste, und wir lernen daraus, dass man Engeln nicht immer vertrauen kann, denn es könnte sich um gefallene Engel handeln, die uns Dinge erzählen, mit denen wir uns eine Hölle auf Erden erschaffen würden, würden wir es ernst nehmen. Außerdem wissen wir jetzt auch, wo die Dämonen herkommen.
Denn ihre Entstehung geschah nicht durch Gottes Befehl, sondern durch das treiben der gefallenen Engel sind Riesen entstanden, und weil die Riesen extrem gewalttätig waren und schreckliche Dinge getan haben, deshalb hat Gott ihre Seelen nicht von der Erde weg gelassen. Hätten aber die gefallenen Engel nicht begonnen, die Menschheit zu schänden und die Riesen zu erzeugen, dann wären auch gar nicht erst dämonische Geister aus den Riesen hervorgekommen. Darum ist es die Schuld der gefallenen Engel, die sich entgegen dem Befehl Gottes eigenmächtig zur Erde begeben haben, um böse Werke zu tun.

Das war's soweit, was ich heute über das Buch Henoch erzählen wollte.

Danke für's Zuhören und bis zum nächsten Mal! Mögen der Frieden und die Liebe von Jesus Christus mit euch sein!

Kommentare

  1. Kennen sie diesen Bericht?

    Wo hat Jesus etwas gesagt, dass er für unsere Sünden gekreuzigt
    werde. Das haben andere erfunden, eben auch dieser Paulus, der sagte,
    das Jesus eine Erlösung erfunden hätte. Hebräer 9. Ich kann mich auch
    natürlich auch irren.
    Zuerst muss man wissen, dass diese Missionsbriefen von diesem
    ehemaligen Christenverfolger stammen, und dass man diese nicht mit der
    heiligen Schrift gleichsetzen darf.
    Viele wissen gar nicht, was dieser Paulus für einer war und mit wem
    er Kontakt hatte.
    Der römische Statthalter Festus sagte einmal zu ihm: “Paulus, du bist
    von Sinnen! Das große Wissen macht dich wahnsinnig.“ Apg 26:24
    In 2 Kor.12,7. spricht Paulus von einem „Stachel im Fleisch“ und vom
    „Engel Satans“, der mich mit Fäusten schlagen muss, damit ich mich
    nicht überhebe“, er hat ihn also vor seinen Karren gespannt. Er sagt
    auch dass der Satan sich als Engel des Lichts verstellen kann, es
    sieht eher danach aus, dass das bei ihm selbst der Fall gewesen ist,
    als er von einem Licht umstrahlt wurde. Da sagt er ja selber, dass
    etwas mit ihm nicht ganz in Ordnung sei, er war eine Frühgeburt,
    vermutlich litt er an Epilepsie, vom Mohammed wird das auch vermutet.

    Ein Forscher hat sogar behauptet, dass fast alle Religionen ein
    Ableger vom Teufel seien, und dass er diese so dirigiert, damit sie
    sich ständig gegenseitig bekämpfen. An Religionskriegen mangelt es
    wirklich nicht.

    Ich behaupte auch, dass aufgrund dieser paulinischen römisch-jüdischen
    Philosophie so viele christliche Sekten und Kirchen entstanden sind.
    In der Schweiz gibt es über 250, weltweit gibt es über tausende, in
    Amerika wird jeden Monat eine neue Sekte gegründet. Alle berufen sich
    auf die Bibel, und jede sagt oder denkt, das sie das richtige Salz in
    der Tasche hätte, und dass in den anderen ein falscher Geist wohne. Da
    müsste doch auch ein Blinder sehen, dass da etwas nicht mit rechten
    Dingen zugehen kann.

    AntwortenLöschen
  2. Intressant ist auch noch das:
    Und Aaron soll Lose werfen über die zwei Ziegenböcke, ein Los für den HERRN und ein Los für Asasel[5]. 9 Und Aaron soll den Ziegenbock herzubringen, auf den das Los für den HERRN gefallen ist, und ihn als Sündopfer opfern. 10 Und der Ziegenbock, auf den das Los für Asasel[6] gefallen ist, soll lebendig vor den HERRN gestellt werden, um für ihn Sühnung zu erwirken, um ihn für Asasel[7] in die Wüste fortzuschicken. 3, Mose 16,8 

    Der Schweizer Ufokontaktler Billy Meier berichtet, das er meit einer Ausseirdischen
    Semjase Kontakt hatte. Ist das wohl dieselbe?

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