Text zu "Die Geburt von Jesus Christus"

Link zum Video: https://www.youtube.com/watch?v=orbKI7PdD74

Hallo Leute und willkommen bei dem Kanal, der dem Licht der Welt gewidmet ist!

Dieses Video wurde anlässlich Weihnachten erstellt, weil dieses Jahr, also 2018, das erste mal Weihnachten für den Kanal ist. Denn der Kanal, auf dem ihr euch gerade befindet, wurde im Februar 2018 erstellt und wird in wenigen Monaten ein Jahr alt. Und weil dies das erste Weihnachtsfest ist, das der Kanal erlebt, wollte ich zu diesem Anlass mal ein Video machen.

Eigentlich ist Weihnachten kein biblisches Fest, denn in der Bibel steht nirgendwo der Aufruf, dass man ein solches Fest feiern soll. Dieses Fest haben sich die Menschen selber ausgedacht. Es wird allgemein gesagt, dass Weihnachten die Zeit ist, in der man sich daran erinnern soll, dass der Erlöser der Welt geboren wurde, welcher Jesus Christus ist. Diese Idee hatten die Menschen von alleine. Ich persönlich bin der Meinung, auch wenn dieses Fest nicht von Gott befohlen wurde, dass es nicht schlimm ist, wenn die Menschen ein solches Fest feiern wollen. So hat man jedes Jahr eine Zeit, in der man sich an Jesus erinnert. Denn Jesus gerät leider immer mehr in Vergessenheit, obwohl eigentlich jeder Mensch über ihn Bescheid wissen sollte. Und vielleicht wird es Menschen geben, die sich im kommenden Jahr auf die Suche machen werden. Die nicht mehr nur Weihnachten mal in die Kirche gehen, sondern die sich wirklich die Frage stellen: „Wer ist denn eigentlich dieser Jesus? Und was hat er gesagt und getan?“

Weil aber Weihnachten die Zeit ist, in der die Menschen sich erinnern wollen, dass Jesus geboren wurde, deshalb werden wir uns heute mal die Berichte über die Geburt von Jesus durchlesen, wie sie in der Bibel stehen. Und ich werde auch ein paar kleine Erklärungen dazu anmerken.

Bevor wir uns aber die Berichte über seine Geburt durchlesen, gibt es eine Sache, die ganz wichtig zu erwähnen ist:
Wir in unserer heutigen Zeit haben die Gewissheit, dass der Erlöser schon hier war. Die Leute in alten Zeiten aber waren schlimmer dran. Denn diese mussten sich damit zufrieden geben, dass Gott ihnen einfach nur das Versprechen gegeben hatte, dass aus dem Volk Israel, genauer gesagt aus dem israelischen Stamm Juda, eines Tages der Erlöser hervorkommen würde. Und die Leute haben gewartet und gewartet, hunderte von Jahren, und nie ist irgendwas passiert. Die ganze Zeit sind sie nur damit vertröstet worden, dass ein echter Prophet Gottes das folgende Schriftwort gegeben hatte.

Siehe, es kommen Tage, spricht der HERR, da werde ich dem David einen gerechten Spross erwecken; der wird als König regieren und weise handeln und wird Recht und Gerechtigkeit schaffen auf Erden.

Und viele dachten sich bestimmt:
„Wann kommt der denn endlich?“
Die Leute warteten eine gefühlte Ewigkeit, und manche begannen vielleicht sogar zu zweifeln, ob er jemals kommen würde.

Es gab auch noch ein zweites Schriftwort, das viele Leute gehört hatten, und dort stand geschrieben:

Und du, Bethlehem Ephrata, du bist zwar gering unter den Hauptorten von Juda; aber aus dir soll mir hervorkommen, der Herrscher über Israel werden soll, dessen Hervorgehen von Anfang, von den Tagen der Ewigkeit her gewesen ist.

Auch auf diese Prophezeiung setzten viele Menschen ihre Hoffnung, die sich danach sehnten, dass der Messias endlich kommt. Sie hatten gehört, dass er in der Stadt Bethlehem, im Land Juda geboren wird, also richteten bestimmt viele Menschen ihre Augen auf die Einwohner dieser Stadt.
Als dann der Tag nahe kam, dass diese Prophezeiung sich nach dem Wille Gottes erfüllen sollte, da erlebte eine Frau namens Maria etwas Besonderes. Maria führte ein gottgefälliges Leben und war jungfräulich, denn sie hatte sich trotz ihres Erwachsenenalters noch nie mit einem Mann eingelassen. Das sind vermutlich die Gründe dafür, warum Gott entschied, dass sie die Frau sein darf, die den versprochenen Messias gebären soll.
Wichtig zu wissen ist auch folgende Sache:
Maria hatte eine Verwandte, die in hohem Alter war. Und diese war unfruchtbar und hatte die Hoffnung schon fast aufgegeben, dass sie jemals ein eigenes Kind gebären wird. Aber Gott öffnete ihr den Mutterschoß, und diese Verwandte wurde doch noch von ihrem Ehemann schwanger, obwohl das wegen dem hohen Alter sehr unwahrscheinlich war. Auf diese Art bewies Gott ebenfalls, dass er allezeit Wunder wirken kann.

Und mit diesem Wissen im Hinterkopf beginnen wir nun mal, die Geschichte von der Geburt von Jesus durchzulesen. Dazu benutzen wir die Texte aus dem Evangelium des Matthäus und aus dem Evangelium des Lukas. In dem ersten Text, den wir uns anschauen, steht Folgendes geschrieben:

Im sechsten Monat aber wurde der Engel Gabriel von Gott in eine Stadt Galiläas namens Nazaret gesandt,
zu einer Jungfrau, die verlobt war mit einem Mann namens Joseph, aus dem Haus Davids; und der Name der Jungfrau war Maria.
Und der Engel kam zu ihr herein und sprach: Sei gegrüßt, du Begnadigte! Der Herr ist mit dir, du Gesegnete unter den Frauen!
Als sie ihn aber sah, erschrak sie über sein Wort und dachte darüber nach, was das für ein Gruß sei.
Und der Engel sprach zu ihr: Fürchte dich nicht, Maria! Denn du hast Gnade bei Gott gefunden.
Und siehe, du wirst schwanger werden und einen Sohn gebären; und du sollst ihm den Namen Jesus geben.
Dieser wird groß sein und Sohn des Höchsten genannt werden; und Gott der Herr wird ihm den Thron seines Vaters David geben;
und er wird regieren über das Haus Jakobs in Ewigkeit, und sein Reich wird kein Ende haben.
Maria aber sprach zu dem Engel: Wie kann das sein, da ich von keinem Mann weiß?
Und der Engel antwortete und sprach zu ihr: Der Heilige Geist wird über dich kommen, und die Kraft des Höchsten wird dich überschatten. Darum wird auch das Heilige, das geboren wird, Gottes Sohn genannt werden.
Und siehe, Elisabett, deine Verwandte, hat auch einen Sohn empfangen in ihrem Alter und ist jetzt im sechsten Monat, sie, die vorher unfruchtbar genannt wurde.
Denn bei Gott ist kein Ding unmöglich.
Maria aber sprach: Siehe, ich bin die Magd des Herrn; mir geschehe nach deinem Wort! Und der Engel schied von ihr.

Wenn man noch nie einen Engel gesehen hat, und dann steht plötzlich einer in der eigenen Wohnung, dann würde wohl jeder Mensch erstmal sehr erschrecken. Aber der Engel war da, um Maria zu erklären, was mit ihr geschehen würde, nämlich dass Jesus durch den von Gott gesandten heiligen Geist in den Mutterleib von Maria getragen wird, und somit wird sie schwanger werden, ohne Geschlechtsverkehr gehabt zu haben.
Maria war bestimmt ein wenig verwirrt, als sie diese Ankündigung gesagt bekam, denn sowas passiert nicht jeden Tag. Aber sie wollte nicht zweifeln, darum meinte sie, dass es so geschehen soll, wenn Gott es will.
Für ihren verlobten Mann aber muss die Sache auch sehr eigenartig gewesen sein, dass seine Frau plötzlich schwanger wurde, obwohl er noch nie bei ihr gelegen hatte. Jeder Mensch dieser Welt würde da vermuten, dass seine Frau ihn betrogen hat und mit wem anders im Bett war. Auch Joseph dachte das und wollte sich von seiner Frau trennen. Das würde wohl jeder an seiner Stelle vorhaben.
Allerdings geschah dann auch bei ihm etwas Besonderes, und das lesen wir uns im nächsten Text durch. Es steht geschrieben:

Die Geburt Jesu Christi aber geschah auf diese Weise: Als nämlich seine Mutter Maria mit Joseph verlobt war, noch ehe sie zusammengekommen waren, erwies es sich, dass sie vom Heiligen Geist schwanger geworden war.
Aber Joseph, ihr Mann, der gerecht war und sie doch nicht der öffentlichen Schande preisgeben wollte, gedachte sie heimlich zu entlassen.
Während er aber dies im Sinn hatte, siehe, da erschien ihm ein Engel des Herrn im Traum, der sprach: Joseph, Sohn Davids, scheue dich nicht, Maria, deine Frau zu dir zu nehmen; denn was in ihr gezeugt ist, das ist vom Heiligen Geist.
Sie wird aber einen Sohn gebären, und du sollst ihm den Namen Jesus geben, denn er wird sein Volk erretten von ihren Sünden.

Joseph sah also im Traum einen Engel, und dieser klärte ihn darüber auf, warum Maria unverhofft schwanger geworden war. Und Joseph glaubte den Worten, die er im Traum gehört hatte. Deshalb entließ er Maria nicht, sondern behielt sie an seiner Seite uns hatte weiterhin vor, sie zu heiraten.

Es ist aber auch eines wichtig zu wissen.
Damals, als Jesus geboren wurde, da war gerade das römische Kaiserreich an der Macht, und es war sehr groß geworden, und auch das Land Juda stand unter römischer Kontrolle. Die meisten von euch haben bestimmt in der Schule im Geschichtsunterricht gelernt, dass es ein römisches Weltreich gegeben hat. Und um genau diese Zeit wurde Jesus geboren. Da also die Römer die Macht hatten, musste auch unbedingt getan werden, was die Römer befehlen.
Denn wenn der Kaiser einen Befehl gibt, aber jemand würde widersprechen oder ungehorsam sein, dann würde er gewiss Ärger mit den Römern bekommen. Und in den Tagen, als Maria hoch schwanger war, und als es wirklich nicht mehr lange dauern würde, bis sie ihren Sohn gebärt, da verlangte der Kaiser dummerweise, dass jeder Mensch auf Erden in seine Geburtsstadt gehen muss, um sich erfassen zu lassen, denn der Kaiser hatte befohlen, dass eine Volkszählung durchgeführt werden muss. Und obwohl Joseph wusste, dass Maria hochschwanger war, wollte er es lieber nicht riskieren, den Befehl des Kaisers zu missachten. Und Joseph wohnte zwar in einer Stadt namens Nazaret, aber er war eigentlich woanders geboren worden. Seine Geburtsstadt war eigentlich Bethlehem, deswegen musste er nun in diese Stadt reisen, mit seiner hoch schwangeren Anverlobten, um sich erfassen zu lassen. Und wie das ablief, das werden wir erfahren, wenn wir den nächsten Text anschauen. Folgendes steht geschrieben:

Es begab sich aber in jenen Tagen, dass ein Befehl ausging von dem Kaiser Augustus, dass der ganze Erdkreis sich erfassen lassen sollte.
Diese Erfassung war die erste und geschah, als Kyrenius Statthalter in Syrien war.
Und es zogen alle aus, um sich erfassen zu lassen, jeder in seine eigene Stadt.
Es ging aber auch Joseph von Galiläa, aus der Stadt Nazaret, hinauf nach Judäa in die Stadt Davids, die Bethlehem heißt, weil er aus dem Haus und Geschlecht Davids war,
um sich erfassen zu lassen mit Maria, seiner ihm angetrauten Frau, die schwanger war.
Es geschah aber, während sie dort waren, da erfüllten sich die Tage, dass sie gebären sollte.
Und sie gebar ihren Sohn, den Erstgeborenen, und wickelte ihn in Windeln und legte ihn in die Krippe, weil für sie kein Raum war in der Herberge.

Joseph und Maria hatten sich also, als sie in Bethlehem waren, eine Herberge genommen, um dort zu übernachten, bevor sie ihre Heimreise antreten würden. Und ausgerechnet in dieser Nacht geschah es, dass Maria ihr Kind zur Welt bringt. Vermutlich waren besonders viele Menschen an diesem Tag vor Ort, die sich auch alle erfassen lassen mussten, und es war nichtmal genug Platz in der Herberge. Darum mussten sie vermutlich in eine Art Scheune in der Nähe gehen. Manche würden solche Geburts-Umstände als menschenunwürdig bezeichnen, aber an diesem Tag gab es keine andere Möglichkeit.

Es geschah aber auch in der selben Nacht ein Wunder, das mit der Geburt von Jesus zusammen hing. Denn es war zwar der Erlöser in die Welt geboren, auf den alle warteten, die die Prophezeiungen kannten, aber woher sollten die Leute denn wissen, dass es jetzt endlich geschah?
Gott wollte natürlich, dass die Menschheit erfährt, was geschehen ist, deswegen sandte er einen Engel zu ein paar Hirten, die ihre Schafe hüteten, um sicher zu sein, dass kein Wolf kommt und die Schafe zerreißt. Und wie das ablief, dass diese Menschen die frohe Botschaft von der Geburt des Erlösers erfahren, das erzählt uns der nächste Text, den wir uns anschauen. Wir lesen Folgendes:

Und es waren Hirten in derselben Gegend auf dem Feld, die bewachten ihre Herde in der Nacht.
Und siehe, ein Engel des Herrn trat zu ihnen, und die Herrlichkeit des Herrn umleuchtete sie; und sie fürchteten sich sehr.
Und der Engel sprach zu ihnen: Fürchtet euch nicht! Denn siehe, ich verkündige euch große Freude, die dem ganzen Volk widerfahren soll.
Denn euch ist heute in der Stadt Davids der Retter geboren, welcher ist Christus, der Herr.
Und das sei für euch das Zeichen: Ihr werdet ein Kind finden, in Windeln gewickelt, in der Krippe liegend.
Und plötzlich war bei dem Engel die Menge der himmlischen Heerscharen, die lobten Gott und sprachen:
Herrlichkeit ist bei Gott in der Höhe und Friede auf Erden, und unter den Menschen Gottes Wohlgefallen!
Und es geschah, als die Engel von ihnen weg in den Himmel zurückgekehrt waren, da sprachen die Hirten zueinander: Lasst uns doch bis nach Bethlehem gehen und die Sache sehen, die geschehen ist, die der Herr uns verkündet hat!
Und sie gingen eilends und fanden Maria und Joseph, dazu das Kind in der Krippe liegend.
Nachdem sie es aber gesehen hatten, machten sie überall das Wort bekannt, das ihnen über dieses Kind gesagt worden war.
Und alle, die es hörten, verwunderten sich über das, was ihnen von den Hirten gesagt wurde.
Maria aber behielt alle diese Worte und bewegte sie in ihrem Herzen.
Und die Hirten kehrten wieder um und priesen und lobten Gott für alles, was sie gehört und gesehen hatten, so wie es ihnen gesagt worden war.

Bemerkenswert und gleichzeitig traurig ist hier, dass die Hirten den ganzen Menschen erzählten, dass Jesus der Erlöser ist, aber niemand nahm es sich zu Herzen, sondern alle Menschen verwunderten sich nur und kümmerten sich nicht weiter darum. Eigentlich hätten die Menschen es ernst nehmen sollen, wenn eine solche Nachricht an sie überbracht wird.

Interessant ist aber auch, dass Jesus vom ersten Tag an ein von Gott bestimmter König für das jüdische Volk war. Es regierte aber ein anderer König zu dieser Zeit über das Land Juda, nämlich der König Herodes, der seinen Regierungssitz in Jerusalem hatte und dem römischen Kaiser unterstellt war. Und dieser erlebte auch etwas für ihn Erschreckendes, als Jesus geboren wurde. Und davon erfahren wir in dem nächsten Text, den wir lesen. Dort steht folgendes:

Als nun Jesus geboren war in Bethlehem in Judäa, in den Tagen des Königs Herodes, siehe, da kamen Weise aus dem Morgenland nach Jerusalem,
die sprachen: Wo ist der neugeborene König der Juden? Denn wir haben seinen Stern im Morgenland gesehen und sind gekommen, um ihn anzubeten!
Als das der König Herodes hörte, erschrak er, und ganz Jerusalem mit ihm.
Und er rief alle obersten Priester und Schriftgelehrten des Volkes zusammen und erfragte von ihnen, wo der Christus geboren werden sollte.
Sie aber sagten ihm: In Bethlehem in Judäa; denn so steht es geschrieben durch den Propheten:
»Und du, Bethlehem im Land Juda, bist keineswegs die geringste unter den Fürstenstädten Judas; denn aus dir wird ein Herrscher hervorgehen, der mein Volk Israel weiden soll«.
Da rief Herodes die Weisen heimlich zu sich und erkundigte sich bei ihnen genau nach der Zeit, wann der Stern erschienen war;
und er sandte sie nach Bethlehem und sprach: Zieht hin und forscht genau nach dem Kind. Und wenn ihr es gefunden habt, so lasst es mich wissen, damit auch ich komme und es anbete!
Und als sie den König gehört hatten, zogen sie hin. Und siehe, der Stern, den sie im Morgenland gesehen hatten, ging vor ihnen her, bis er ankam und über dem Ort stillstand, wo das Kind war.
Als sie nun den Stern sahen, wurden sie sehr hocherfreut;
und sie gingen in das Haus hinein und fanden das Kind samt Maria, seiner Mutter. Da fielen sie nieder und beteten es an; und sie öffneten ihre Schatzkästchen und brachten ihm Gaben: Gold, Weihrauch und Myrrhe.
Und da sie im Traum angewiesen wurden, nicht wieder zu Herodes zurückzukehren, zogen sie auf einem anderen Weg zurück in ihr Land.

Dieser König Herodes war ein böser Mann, der nur nach außen hin so tat, als würde er das Gesetz für wichtig halten. Zum Glück sind die drei Weisen hinterher nicht zu ihm gegangen, um ihm zu sagen, wo sich Jesus aufhält. Denn der König Herodes war bestimmt um seinen Thron besorgt und wollte sein eigenes Königtum nicht verlieren, darum hatte er zweifellos eine böse Absicht, sobald er erfahren würde, wo sich der neugeborene König der Juden aufhält.
Es ist aber allgemein interessant, dass es drei Männer gab, die wussten, dass der Erlöser geboren war. Und diese drei waren sich der großen Bedeutung von diesem Ereignis bewusst, deswegen brachten sie Geschenke zu Jesus und seinen Eltern. Vielleicht ist das ja auch der Grund, warum die Menschen an Weihnachten gerne Geschenke verteilen, weil an Jesus und seine Eltern ebenfalls Geschenke verteilt wurden, als die drei Weisen ihn gefunden hatten.

Weil aber der König Herodes keine Ruhe hatte wegen der Tatsache, dass der von Gott gesalbte König der Juden geboren war, entschied er aus seinem bösen Herzen heraus, eine sehr grausame Tat zu begehen. Davon lesen wir in dem nächsten Text, den wir uns auch noch ansehen werden. Es steht geschrieben:

Als sie aber weggezogen waren, siehe, da erscheint ein Engel des Herrn dem Joseph im Traum und spricht: Steh auf, nimm das Kind und seine Mutter mit dir und fliehe nach Ägypten und bleibe dort, bis ich es dir sage; denn Herodes will das Kind suchen, um es umzubringen!
Da stand er auf, nahm das Kind und seine Mutter bei Nacht mit sich und entfloh nach Ägypten.

Als sich nun Herodes von den Weisen betrogen sah, wurde er sehr zornig, sandte hin und ließ alle Knaben töten, die in Bethlehem und in seinem ganzen Gebiet waren, von zwei Jahren und darunter, nach der Zeit, die er von den Weisen genau erforscht hatte.
Da wurde erfüllt, was durch den Propheten Jeremia gesagt ist, der spricht:
»Eine Stimme ist in Rama gehört worden, viel Jammern, Weinen und Klagen; Rahel beweint ihre Kinder und will sich nicht trösten lassen, weil sie nicht mehr sind«.

Herodes wollte also sicherstellen, dass der König der Juden nicht groß wird, und deshalb erteilte er diesen unfassbar schrecklichen Befehl, dass die jungen Knaben in Bethlehem und der umliegenden Gegend getötet werden müssen. Dieser Mann hat echt einen an der Waffel.
Und am Ende hat seine schreckliche Gräueltat ja nichtmal etwas genützt, denn Joseph war mit seiner Familie sowieso nach Ägypten gereist.

Und an dieser Stelle haben wir uns alles Relevante angeschaut, was über die Geburt von Jesus geschrieben steht. Wenn jemand noch mehr darüber erfahren will, was Jesus in seinem Leben erlebte, dann kann man sich die Videoserie auf diesem Kanal anschauen, wo wir betrachten, was für ein König Jesus ist. Denn diese Serie ist gleichzeitig wie eine Biografie von Jesus.
Mit dem heutigen Video sind wir aber soweit fertig.

Danke für's Zuhören und bis zum nächsten Mal! Mögen der Frieden und die Liebe von Jesus Christus mit euch sein!

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