Text zu "Bibellehre - Das Heil, das uns versprochen ist"
Link zum Video: https://www.youtube.com/watch?v=tLBbt2XQAqY
Hallo Leute und willkommen bei dem Kanal, der dem Licht der Welt gewidmet ist!
Im heutigen Video beschäftigen wir uns mit der Gewissheit der Auferstehung aus den Toten, und wir werden uns auch einiges über das Heil durchlesen, das uns versprochen ist in der Bibel.
Der erste Text, den wir uns durchlesen, ist in Kapitel 26 vom Buch des Propheten Jesaja. Eigentlich ist das gesamte Kapitel bemerkenswert, aber wir lesen in diesem Video mal nur die Verse 18 bis 21. Es steht geschrieben:
Wir waren schwanger, wanden uns in Schmerzen und gebaren gleichsam Wind; wir konnten dem Land nicht Rettung verschaffen, und es wurden keine Erdenbewohner geboren.
Aber deine Toten werden leben, auch mein Leichnam; sie werden auferstehen! Wacht auf und jubelt, ihr Bewohner des Staubes! Denn dein Tau ist ein Morgentau, und die Erde wird die Toten wiedergeben.
So geh nun, mein Volk, in deine Kammern und schließe die Tür hinter dir zu! Verbirg dich einen kleinen Augenblick, bis der Zorn vorübergegangen ist!
Denn siehe, der HERR wird von seinem Ort ausgehen, um die Bosheit der Erdenbewohner an ihnen heimzusuchen; und die Erde wird das auf ihr vergossene Blut offenbaren und die auf ihr Erschlagenen nicht länger verbergen.
Hier weissagt Jesaja eindeutig von einer Auferstehung der Toten. Ohne jeden Zweifel. Ebenso gibt es einen interessanten Psalmtext zu dem Thema, der mir aufgefallen ist. In Psalm 71 lesen wir Folgendes in den Versen 17 bis 20:
O Gott, du hast mich gelehrt von Jugend auf,
und bis hierher verkündige ich deine Wunder.
Und auch wenn ich alt werde, wenn mein Haar ergraut,
verlass mich nicht, o Gott,
bis ich deinen Arm verkündige dem künftigen Geschlecht,
deine Macht allen, die noch kommen sollen.
Und deine Gerechtigkeit, o Gott, reicht bis zur Höhe,
denn du hast Großes getan;
o Gott, wer ist dir gleich?
Der du uns viel Not und Unglück hast sehen lassen,
du machst uns wieder lebendig
und holst uns wieder herauf aus den Tiefen der Erde.
Hier sehen wir, dass also auch König David bereits darüber Bescheid wusste, dass es eine Auferstehung der Toten geben wird. Ebenso gibt es noch einen ziemlich passenden Vers aus dem Buch des Propheten Hosea. Dort lesen wir in Kapitel 13 Folgendes im vorderen Teil von Vers 14:
Ich will sie erlösen aus der Gewalt des Totenreichs, vom Tod will ich sie loskaufen. Tod, wo ist dein Verderben? Totenreich, wo ist dein Sieg?
Hierbei geht es zwar eigentlich um den Schutz für einen abgefallenen Stamm Israels, aber ich denke, es soll zugleich eine Andeutung auf die bevorstehende Auferstehung sein.
Ebenso steht es in aller Deutlichkeit im Buch des Propheten Daniel geschrieben, denn dort lesen wir diese Worte in Kapitel 12, Vers 1 bis 3:
Zu jener Zeit wird sich der große Fürst Michael erheben, der für die Kinder deines Volkes einsteht; denn es wird eine Zeit der Drangsal sein, wie es noch keine gab, seitdem es Völker gibt, bis zu dieser Zeit. Aber zu jener Zeit wird dein Volk gerettet werden, jeder, der sich in dem Buch eingeschrieben findet.
Und viele von denen, die im Staub der Erde schlafen, werden aufwachen; die einen zum ewigen Leben, die anderen zur ewigen Schmach und Schande.
Und die Verständigen werden leuchten wie der Glanz der Himmelsausdehnung, und die, welche die Vielen zur Gerechtigkeit weisen, wie die Sterne immer und ewiglich.
Wir sehen also sehr deutlich, dass die Schriften voll davon sind, dass Gott die Toten eines Tages zu neuem Leben auferwecken will. Wie man sich das vorstellen muss, bekam bereits der Prophet Hesekiel gezeigt. Und er hat auch eine Notiz darüber angefertigt, daher lesen wir in seinem Buch Folgendes in Kapitel 37, Vers 1 bis 14:
Die Hand des HERRN kam über mich, und der HERR führte mich im Geist hinaus und ließ mich nieder mitten auf der Ebene, und diese war voller Totengebeine.
Und er führte mich ringsherum an ihnen vorüber; und siehe, es waren sehr viele auf der Ebene; und siehe, sie waren sehr dürr.
Da sprach er zu mir: Menschensohn, können diese Gebeine wieder lebendig werden? Ich antwortete: O Herr, HERR, du weißt es!
Da sprach er zu mir: Weissage über diese Gebeine und sprich zu ihnen: Ihr verdorrten Gebeine, hört das Wort des HERRN!
So spricht GOTT, der Herr, zu diesen Gebeinen: Seht, ich will Odem in euch kommen lassen, dass ihr lebendig werdet!
Ich will euch Sehnen geben und Fleisch über euch wachsen lassen und euch mit Haut überziehen und Odem in euch geben, dass ihr lebendig werdet; und ihr werdet erkennen, dass ich der HERR bin!
Da weissagte ich, wie mir befohlen war, und als ich weissagte, entstand ein Geräusch, und siehe, eine Erschütterung, und die Gebeine rückten zusammen, ein Knochen zum anderen.
Und ich schaute, und siehe, sie bekamen Sehnen, und es wuchs Fleisch an ihnen; und es zog sich Haut darüber; aber es war noch kein Odem in ihnen.
Da sprach er zu mir: Richte eine Weissagung an den Odem; weissage, Menschensohn, und sprich zum Odem: So spricht GOTT, der Herr: Odem, komme von den vier Windrichtungen und hauche diese Getöteten an, dass sie lebendig werden!
So weissagte ich, wie er mir befohlen hatte. Da kam der Odem in sie, und sie wurden lebendig und stellten sich auf ihre Füße – ein sehr, sehr großes Heer.
Und er sprach zu mir: Menschensohn, diese Gebeine sind das ganze Haus Israel. Siehe, sie sprechen: »Unsere Gebeine sind verdorrt, und unsere Hoffnung ist verloren; es ist aus mit uns!«
Darum weissage und sprich zu ihnen: So spricht GOTT, der Herr: Siehe, ich will eure Gräber öffnen und euch, mein Volk, aus euren Gräbern heraufbringen, und ich will euch wieder in das Land Israel bringen;
und ihr sollt erkennen, dass ich der HERR bin, wenn ich eure Gräber öffne und euch, mein Volk, aus euren Gräbern heraufbringen werde.
Und ich werde meinen Geist in euch legen, und ihr sollt leben; und ich werde euch wieder in euer Land bringen; und ihr werdet erkennen, dass ich der HERR bin. Ich habe es gesagt und werde es auch tun!, spricht der HERR.
Es ist wirklich erstaunlich, was Hesekiel erleben durfte, nicht wahr? Und auch der Apostel Paulus hatte einen Eindruck von der Kraft Gottes, durch die Tote auferstehen werden.
Einige von euch wissen bestimmt schon, dass er in seinem ersten Brief an die Korinther davon erzählt. Dort steht geschrieben in Kapitel 15, Vers 50 bis 53:
Das aber sage ich, Brüder, dass Fleisch und Blut das Reich Gottes nicht erben können; auch erbt das Verwesliche nicht die Unverweslichkeit.
Siehe, ich sage euch ein Geheimnis: Wir werden zwar nicht alle entschlafen, wir werden aber alle verwandelt werden,
plötzlich, in einem Augenblick, zur Zeit der letzten Posaune; denn die Posaune wird erschallen, und die Toten werden auferweckt werden unverweslich, und wir werden verwandelt werden.
Denn dieses Verwesliche muss Unverweslichkeit anziehen, und dieses Sterbliche muss Unsterblichkeit anziehen.
Gottes Kraft ist alles übertreffend, und wenn er eine Sache in das Gegenteil verwandeln will, dann wird ihm das auch zweifellos gelingen. Auch Jesus selbst machte eine interessante Bemerkung hinsichtlich der Auferstehung, denn es steht geschrieben im Evangelium des Lukass, Kapitel 20, Vers 34 bis 36:
Und Jesus antwortete ihnen und sprach: Die Kinder dieser Weltzeit heiraten und lassen sich heiraten;
diejenigen aber, die gewürdigt werden, jene Weltzeit zu erlangen und die Auferstehung aus den Toten, die werden weder heiraten noch sich heiraten lassen,
denn sie können nicht mehr sterben; denn sie sind den Engeln gleich und Söhne Gottes, da sie Söhne der Auferstehung sind.
Daraus ergibt sich, dass wir sozusagen in der selben Unsterblichkeitsform leben werden, die auch die Engel Gottes im Himmel haben. Und nun ist es natürlich besonders interessant, herauszufinden, wie genau denn das Reich Gottes aussieht und wie es sein wird, dort zu leben. Es gibt einige Dinge, die die Bibel darüber erzählt, und das schauen wir uns jetzt mal etwas näher an!
Besonders viel lesen wir davon in der Offenbarung, aber zuerst werfen wir einen Blick auf das Buch des Propheten Jesaja, denn in diesem stehen auch einige Verse, die stark nach dem Reich Gottes klingen, und nach dem zukünftigen Heil.
Wir lesen nun in Kapitel 29 die Verse 18 bis 21. Es steht geschrieben:
An jenem Tag werden die Tauben die Worte des Buches hören, und die Augen der Blinden werden aus Dunkel und Finsternis heraus sehen.
Und die Elenden werden wieder Freude am HERRN haben, und die Armen unter den Menschen werden frohlocken über den Heiligen Israels.
Denn der Tyrann hat ein Ende, und der Spötter verschwindet, und alle sollen ausgerottet werden, die auf Unrecht lauern,
die einen Menschen auf bloße Anklage hin schuldig sprechen und demjenigen Schlingen legen, der im Tor Recht spricht, und den Gerechten aus nichtigen Gründen verdrängen.
Hier erhalten wir das versprechen, dass niemand mehr da sein wird, der uns verspotten, verlästern, verklagen oder tyrannisieren wird. Außerdem werden alle Tauben hörend, alle Blinden sehend, und alle Elenden werden vor Freude frohlocken. Und dazu werden sie sich gar keine Mühe geben müssen, sondern es funktioniert von ganz allein.
Als nächstes lesen wir in Kapitel 2 die Verse 2 bis 5. Dort steht Folgendes:
Ja, es wird geschehen am Ende der Tage, da wird der Berg des Hauses des HERRN fest gegründet stehen an der Spitze der Berge, und er wird erhaben sein über alle Höhen, und alle Heiden werden zu ihm strömen.
Und viele Völker werden hingehen und sagen: »Kommt, lasst uns hinaufziehen zum Berg des HERRN, zum Haus des Gottes Jakobs, damit er uns belehre über seine Wege und wir auf seinen Pfaden wandeln!« Denn von Zion wird das Gesetz ausgehen und das Wort des HERRN von Jerusalem.
Und er wird Recht sprechen zwischen den Heiden und viele Völker zurechtweisen, sodass sie ihre Schwerter zu Pflugscharen schmieden werden und ihre Speere zu Rebmessern; kein Volk wird gegen das andere das Schwert erheben, und sie werden den Krieg nicht mehr erlernen.
Komm, o Haus Jakobs, und lasst uns wandeln im Licht des HERRN!
Hier erhalten dir das eindeutige Versprechen, dass es nie wieder Krieg geben wird, und dass Gottes Heil nicht nur für Israel vorbereitet ist, sondern auch für Heidenvölker, die nach der Gerechtigkeit Gottes suchen. Und wir wissen bereits, dass ein gerechter Mensch vor Gott jemand ist, der mit aller Kraft versucht, die Gebote einzuhalten.
Eine weitere Schriftstelle, die wir uns bezüglich dem zukünftigen Heil anschauen, steht geschrieben in Kapitel 65, Vers 17 bis 19. Dort lesen wir:
Denn siehe, ich schaffe einen neuen Himmel und eine neue Erde, sodass man an die früheren nicht mehr gedenkt und sie nicht mehr in den Sinn kommen werden;
sondern ihr sollt euch allezeit freuen und frohlocken über das, was ich erschaffe; denn siehe, ich erschaffe Jerusalem zum Jubel und sein Volk zur Freude.
Und ich selbst werde frohlocken über Jerusalem und mich freuen über mein Volk, und es soll kein Klagelaut und kein Wehgeschrei mehr darin vernommen werden.
Hier erkennen wir, dass Gott die Erde neu machen wird, und dass sein Volk, also alle Menschen, die nach Gerechtigkeit streben, in einem neuen Jerusalem wohnen werden, in dem die Freude völlig sein wird.
Ein weiterer Text, den wir uns jetzt ansehen, befindet sich im ganzen Kapitel 35. Folgendes steht geschrieben:
Die Wüste und Einöde wird sich freuen, und die Steppe wird frohlocken und blühen wie ein Narzissenfeld.
Sie wird lieblich blühen und frohlocken, ja, es wird Frohlocken und Jubel geben; denn die Herrlichkeit des Libanon wird ihr gegeben, die Pracht des Karmel und der Saron[-Ebene]. Sie werden die Herrlichkeit des HERRN sehen, die Pracht unseres Gottes.
Stärkt die schlaff gewordenen Hände und macht fest die strauchelnden Knie;
sagt zu denen, die ein verzagtes Herz haben: Seid tapfer und fürchtet euch nicht! Seht, da ist euer Gott! Die Rache kommt, die Vergeltung Gottes; er selbst kommt und wird euch retten!
Dann werden die Augen der Blinden aufgetan und die Ohren der Tauben geöffnet werden;
dann wird der Lahme springen wie ein Hirsch und die Zunge des Stummen lobsingen; denn es werden Wasser in der Wüste hervorbrechen und Ströme in der Einöde.
Der glutheiße Boden wird zum Teich und das dürre Land zu Wasserquellen. Wo zuvor die Schakale wohnten und lagerten, wird ein Gehege für Rohr und Schilf sein.
Und eine Straße wird dort sein und ein Weg; man wird ihn den heiligen Weg nennen; kein Unreiner wird auf ihm gehen, sondern er ist für sie; die auf dem Weg wandeln, selbst Einfältige, werden nicht irregehen.
Dort wird es keinen Löwen geben, und kein Raubtier wird zu ihm herankommen oder dort angetroffen werden, sondern die Losgekauften werden darauf gehen.
Und die Erlösten des HERRN werden zurückkehren und nach Zion kommen mit Jauchzen. Ewige Freude wird über ihrem Haupt sein; Wonne und Freude werden sie erlangen, aber Kummer und Seufzen werden entfliehen!
Ich nehme an, dass dieser Text auch auf das zukünftige Heil zu beziehen ist und uns zeigt, dass die neue Erde voller Leben und Schönheit sein wird, und dass es keinerlei Gefahren mehr geben kann, wenn alles vollendet ist.
Wir können auch einen Eindruck davon gewinnen, wie sich die Tiere im Reich Gottes bzw. auf der neuen Erde benehmen werden. Diesen Eindruck erhalten wir auch Kapitel 11, Vers 6 bis 10, denn dort stehen folgende Worte:
Da wird der Wolf bei dem Lämmlein wohnen und der Leopard sich bei dem Böcklein niederlegen. Das Kalb, der junge Löwe und das Mastvieh werden beieinander sein, und ein kleiner Knabe wird sie treiben.
Die Kuh und die Bärin werden miteinander weiden und ihre Jungen zusammen lagern, und der Löwe wird Stroh fressen wie das Rind.
Der Säugling wird spielen am Schlupfloch der Natter und der Entwöhnte seine Hand nach der Höhle der Otter ausstrecken.
Sie werden nichts Böses tun, noch verderbt handeln auf dem ganzen Berg meines Heiligtums; denn die Erde wird erfüllt sein von der Erkenntnis des HERRN, wie die Wasser den Meeresgrund bedecken.
Und es wird geschehen an jenem Tag, da werden die Heidenvölker fragen nach dem Wurzelspross Isais, der als Banner für die Völker dasteht; und seine Ruhestätte wird Herrlichkeit sein.
Das wird bestimmt ein beispielloser Anblick sein, wenn Raubtiere und Weidentiere zusammen hocken, ohne dass es auch nur die geringste Form von Gewalt gibt. Der Frieden wird vollkommen sein. Und auch der Trost für alles, was wir aushalten mussten, wird sehr groß sein, denn es steht geschrieben in Kapitel 25, Vers 8 und 9:
Er wird den Tod auf ewig verschlingen. Und GOTT, der Herr, wird die Tränen abwischen von jedem Angesicht und die Schmach seines Volkes hinwegnehmen von der ganzen Erde. Ja, der HERR hat es gesprochen.
Und an jenem Tag wird man sagen: Seht, das ist unser Gott, auf den wir gehofft haben, dass er uns rette; das ist der HERR, auf den wir hofften; nun lasst uns frohlocken und fröhlich sein in seiner Rettung!
Bereits daran merken wir, dass sogar Gott höchstpersönlich am Ende bei uns sein und uns trösten wird. Und es wird ein Grund zur Freude sein, wenn er bei uns ist. Er wird uns ein Licht und ein Quell der Freude und Weisheit sein. Dies wird teils auch angedeutet in einem weiteren Text, den wir uns nun auch noch mit durchlesen. Folgendes steht in Kapitel 60, Vers 18 bis 22:
Man wird in deinem Land von keiner Gewalttat mehr hören, noch von Verheerung und Verwüstung innerhalb deiner Grenzen, sondern deine Mauern sollen »Heil,« und deine Tore »Ruhm,« genannt werden.
Die Sonne wird nicht mehr dein Licht sein am Tag, noch der Mond dir als Leuchte scheinen, sondern der HERR wird dir zum ewigen Licht werden, und dein Gott zu deinem Glanz.
Deine Sonne wird nicht mehr untergehen und dein Mond nicht mehr verschwinden; denn der HERR wird dir zum ewigen Licht werden, und die Tage deiner Trauer sollen ein Ende haben.
Und dein Volk wird aus lauter Gerechten bestehen und das Land auf ewig besitzen, als Schössling meiner Pflanzung, ein Werk meiner Hände, mir zum Ruhm.
Der Kleinste wird zu tausend werden und der Geringste zu einem starken Volk; ich, der HERR, werde das zu seiner Zeit rasch ausführen!
An dieser Stelle haben wir uns genug aus dem Buch des Propheten Jesaja angeschaut. In den anderen Prophetenbüchern ist mir bisher gar nichts aufgefallen, was nach dem Reich Gottes oder der neuen Erde klingt. Aber wie schon gesagt, gibt es einiges in der Offenbarung Jesu Christi durch Johannes zu lesen.
Wir schauen uns zunächst Mal an, was Johannes sah, als er selbst in den Himmel gehoben wurde, um die Dinge gezeigt zu bekommen, die er aufschreiben sollte. Dazu lesen wir Kapitel 4, wo Johannes Gott den Höchsten sehen darf. Folgendes steht geschrieben:
Nach diesem schaute ich, und siehe, eine Tür war geöffnet im Himmel; und die erste Stimme, die ich gleich einer Posaune mit mir reden gehört hatte, sprach: Komm hier herauf, und ich will dir zeigen, was nach diesem geschehen muss!
Und sogleich war ich im Geist; und siehe, ein Thron stand im Himmel, und auf dem Thron saß einer.
Und der darauf saß, war in seinem Aussehen einem Jaspis- und einem Sardisstein gleich; und ein Regenbogen war rings um den Thron, der glich in seinem Aussehen einem Smaragd.
Und rings um den Thron waren 24 Throne, und auf den Thronen sah ich 24 Älteste sitzen, die mit weißen Kleidern bekleidet waren und auf ihren Häuptern goldene Kronen hatten.
Und von dem Thron gingen Blitze und Donner und Stimmen aus, und sieben Feuerfackeln brennen vor dem Thron, welche die sieben Geister Gottes sind.
Und vor dem Thron war ein gläsernes Meer, gleich Kristall; und in der Mitte des Thrones und rings um den Thron waren vier lebendige Wesen, voller Augen vorn und hinten.
Und das erste lebendige Wesen glich einem Löwen, das zweite lebendige Wesen glich einem jungen Stier, das dritte lebendige Wesen hatte ein Angesicht wie ein Mensch, und das vierte lebendige Wesen glich einem fliegenden Adler.
Und jedes einzelne von den vier lebendigen Wesen hatte sechs Flügel; ringsherum und inwendig waren sie voller Augen, und unaufhörlich rufen sie bei Tag und bei Nacht: Heilig, heilig, heilig ist der Herr, Gott der Allmächtige, der war und der ist und der kommt!
Und jedes Mal, wenn die lebendigen Wesen Herrlichkeit und Ehre und Dank darbringen dem, der auf dem Thron sitzt, der lebt von Ewigkeit zu Ewigkeit,
so fallen die 24 Ältesten nieder vor dem, der auf dem Thron sitzt, und beten den an, der lebt von Ewigkeit zu Ewigkeit; und sie werfen ihre Kronen vor dem Thron nieder und sprechen:
Würdig bist du, o Herr, zu empfangen den Ruhm und die Ehre und die Macht; denn du hast alle Dinge geschaffen, und durch deinen Willen sind sie und wurden sie geschaffen!
Wenn ich ehrlich sein soll, habe ich gar kein Bild vor Augen, wie man sich Gott vorstellen muss. Trotz der Beschreibung.
Es ist aber auch interessant, dass es vor dem Thron Gottes ein gläsernes Meer gibt, und dass unaufhörlich Lobpreis zu hören ist im Himmel. Die vier Cherubim, die bei Gott stehen allezeit, werden niemals müde, Gott zu loben. Und es scheint ihnen auch gar nichts auszumachen, immer wieder die selben Worte zu sprechen. Und Gott stört sich auch nicht daran. Mir selbst würde das schnell auf die Nerven gehen, wenn Leute immer wieder das selbe sagen. Aber bei Gott ist das offensichtlich anders. Und wenn es ihm gefällt, dann ist es auch gut so.
Natürlich stellt sich aber auch die Frage, was im Himmel aus Jesus geworden ist, und diese Frage wird im fünften Kapitel beantwortet. In den ersten 5 Versen erfahren wir, dass es ein versiegeltes Buch im Himmel gab, welches bis dahin keiner öffnen durfte, weil keiner sich als würdig erwiesen hatte. Ab Vers 6 lesen wir dann:
Und ich sah, und siehe, in der Mitte des Thrones und der vier lebendigen Wesen und inmitten der Ältesten stand ein Lamm, wie geschlachtet; es hatte sieben Hörner und sieben Augen, welche die sieben Geister Gottes sind, die ausgesandt sind über die ganze Erde.
Und es kam und nahm das Buch aus der Rechten dessen, der auf dem Thron saß.
Das Lamm geht also hin und nimmt das Buch aus der Hand von dem jenigen, der auf dem Thron sitzt. Und wir wissen, dass Jesus das Lamm Gottes ist, also muss es sich bei diesem geschlachteten Lamm im Himmel zwangsläufig um Jesus handeln. Und auch Jesus wird im Himmel von den 24 Ältesten angebetet. Das merken wir, wenn wir weiterlesen in Vers 8 bis 14. Es steht geschrieben:
Und als es das Buch nahm, fielen die vier lebendigen Wesen und die 24 Ältesten vor dem Lamm nieder, und sie hatten jeder eine Harfe und eine goldene Schale voll Räucherwerk; das sind die Gebete der Heiligen.
Und sie sangen ein neues Lied, indem sie sprachen: Du bist würdig, das Buch zu nehmen und seine Siegel zu öffnen; denn du bist geschlachtet worden und hast uns für Gott erkauft mit deinem Blut aus allen Stämmen und Sprachen und Völkern und Nationen,
und hast uns zu Königen und Priestern gemacht für unseren Gott, und wir werden herrschen auf Erden.
Und ich sah, und ich hörte eine Stimme von vielen Engeln rings um den Thron und um die lebendigen Wesen und die Ältesten; und ihre Zahl war zehntausendmal zehntausend und tausendmal tausend;
die sprachen mit lauter Stimme: Würdig ist das Lamm, das geschlachtet worden ist, zu empfangen Kraft und Reichtum und Weisheit und Stärke und Ehre und Ruhm und Lob!
Und jedes Geschöpf, das im Himmel und auf der Erde und unter der Erde ist, und was auf dem Meer ist, und alles, was in ihnen ist, hörte ich sagen: Dem, der auf dem Thron sitzt, und dem Lamm gebührt das Lob und die Ehre und der Ruhm und die Macht von Ewigkeit zu Ewigkeit!
Und die vier lebendigen Wesen sprachen: Amen! Und die 24 Ältesten fielen nieder und beteten den an, der lebt von Ewigkeit zu Ewigkeit.
An diesen Versen wird nochmal besonders deutlich, dass es im Himmel sehr, sehr viel Lobpreis gibt. Lobpreis für Gott, und auch für Jesus. Wer also im Himmel wohnen will, der nimmt hoffentlich an Lobpreis keinen Anstoß. Denn wäre dem so, würde er für den Himmel ungeeignet sein.
Es gibt natürlich noch mehr über das Heil Gottes in der Offenbarung vorzufinden. In Kapitel 7 erfahren wir, dass 144.000 Menschen aus dem Volk Israel an einem bestimmten Tag versiegelt werden sollen, und danach lesen wir von einer riesengroßen Menge Menschen, die zu Gott und zu Jesus kommen, um anzubeten. Den Teil lesen wir uns jetzt auch mit durch! Es steht geschrieben in Vers 9 bis 17:
Nach diesem sah ich, und siehe, eine große Schar, die niemand zählen konnte, aus allen Nationen und Stämmen und Völkern und Sprachen; die standen vor dem Thron und vor dem Lamm, bekleidet mit weißen Kleidern, und Palmzweige waren in ihren Händen.
Und sie riefen mit lauter Stimme und sprachen: Das Heil ist bei unserem Gott, der auf dem Thron sitzt, und bei dem Lamm!
Und alle Engel standen rings um den Thron und um die Ältesten und die vier lebendigen Wesen und fielen vor dem Thron auf ihr Angesicht und beteten Gott an
und sprachen: Amen! Lob und Herrlichkeit und Weisheit und Dank und Ehre und Macht und Stärke gebührt unserem Gott von Ewigkeit zu Ewigkeit! Amen.
Und einer von den Ältesten ergriff das Wort und sprach zu mir: Wer sind diese, die mit weißen Kleidern bekleidet sind, und woher sind sie gekommen?
Und ich sprach zu ihm: Herr, du weißt es! Und er sprach zu mir: Das sind die, welche aus der großen Drangsal kommen; und sie haben ihre Kleider gewaschen, und sie haben ihre Kleider weiß gemacht in dem Blut des Lammes.
Darum sind sie vor dem Thron Gottes und dienen ihm Tag und Nacht in seinem Tempel; und der auf dem Thron sitzt, wird sein Zelt aufschlagen über ihnen.
Und sie werden nicht mehr hungern und nicht mehr dürsten; auch wird sie die Sonne nicht treffen noch irgendeine Hitze;
denn das Lamm, das inmitten des Thrones ist, wird sie weiden und sie leiten zu lebendigen Wasserquellen, und Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen.
Hier wird also von Menschen erzählt, die aus der großen Drangsal kommen. Und diese werden, sobald sie vor dem Thron Gottes stehen, von Jesus geleitet werden, und er wird dafür sorgen, dass sie nie wieder hungern oder dürsten und unter keiner Hitze leiden. Und obendrein wird Gott ihre Tränen abwischen, also er wird sie trösten.
Es wird auch nicht lange nach dieser Zeit geschehen, dass Jesus ein eigenes Königreich auf der Erde aufbauen wird, während der Satan in dieser Zeit in Gefangenschaft liegt. Diesen Teil haben wir in anderen Videos schon zum Thema gemacht, wir können aber wenigstens nochmal die Verse 4 bis 6 lesen, denn dort steht Folgendes:
Und ich sah Throne, und sie setzten sich darauf, und das Gericht wurde ihnen übergeben; und ich sah die Seelen derer, die enthauptet worden waren um des Zeugnisses Jesu und um des Wortes Gottes willen, und die das Tier nicht angebetet hatten, noch sein Bild, und das Malzeichen weder auf ihre Stirn noch auf ihre Hand angenommen hatten; und sie wurden lebendig und regierten die 1000 Jahre mit Christus.
Die Übrigen der Toten aber wurden nicht wieder lebendig, bis die 1000 Jahre vollendet waren. Dies ist die erste Auferstehung.
Glückselig und heilig ist, wer Anteil hat an der ersten Auferstehung! Über diese hat der zweite Tod keine Macht, sondern sie werden Priester Gottes und des Christus sein und mit ihm regieren 1000 Jahre.
Es wird hier also von Menschen geredet, die enthauptet wurden. Und es sind außerdem Menschen, die in Versuchung gebracht wurden, das Malzeichen des Tieres entweder auf die Stirn, oder auf die Hand anzunehmen, und das Tier aus dem Meer anzubeten, welches in Kapitel 13 beschrieben wird. Aber sie haben die Versuchung überwunden, indem sie sich weigerten. Es wurde ihnen angeboten, sie haben aber nicht zugestimmt. Und die Menschen, auf die all das zutrifft, die werden wieder lebendig werden und 1000 Jahre zusammen mit Jesus in dem Königreich regieren als eine Art Priester.
Und diese werden bereits ab diesem Zeitpunkt unsterblich sein. Sie werden gar nicht erst in das finale Gericht kommen, weil der zweite Tod keine Macht über sie hat.
Die ganzen anderen Menschen bleiben erstmal tot. Aber dann, nach den tausend Jahren, wird der Satan freikommen und versuchen, das Königreich von Jesus zu zerstören, aber das wird ihm nicht gelingen und dann landet er an dem Ort des ewigen Leidens, wo der Schmerz niemals aufhört.
Und nachdem wir diesen unzumutbaren Typ endlich los sind, wird ein großes Gericht stattfinden über jeden einzelnen Mensch, der je gelebt hat. Diesem Gericht kann niemand entkommen. Und alle, die sich im Buch des Lebens eingeschrieben finden aufgrund ihres Glaubens an Jesus, denn Jesus war auch kurze Zeit im Totenreich, bevor er auferstanden ist, und aufgrund ihrer Liebe und ihrer beständigen guten Werke - auf solche treffen die folgenden Worte zu:
Und ich sah einen neuen Himmel und eine neue Erde; denn der erste Himmel und die erste Erde waren vergangen, und das Meer gibt es nicht mehr.
Und ich, Johannes, sah die heilige Stadt, das neue Jerusalem, von Gott aus dem Himmel herabsteigen, zubereitet wie eine für ihren Mann geschmückte Braut.
Und ich hörte eine laute Stimme aus dem Himmel sagen: Siehe, das Zelt Gottes bei den Menschen! Und er wird bei ihnen wohnen; und sie werden seine Völker sein, und Gott selbst wird bei ihnen sein, ihr Gott.
Und Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen, und der Tod wird nicht mehr sein, weder Leid noch Geschrei noch Schmerz wird mehr sein; denn das Erste ist vergangen.
Nachdem also die Guten von den Bösen getrennt wurden, wird eine neue Erde erschaffen, eine, die zur Ewigkeit bestimmt ist. Und auf dieser wird das neue Jerusalem sein. Dieses wird die Wohnstätte aller Menschen sein, die die Sünde verabscheut und Gottes Gerechtigkeit gesucht haben im Leben. Und sogar Gott höchstpersönlich, also die Liebe in Person, wird in unserer direkten Nähe sein. Und wir lesen mit unseren eigenen Augen, dass es keine furchtbaren Zustände mehr geben wird. Keiner muss mehr weinen. Und wenn jemand wegen früheren Dingen weint, dann wird er getröstet. Den Tod wird es nicht mehr geben. Wir werden nie wieder irgendwen sterben sehen, den wir lieben. Es wird keine Schmerzen mehr geben und auch kein sonstiges Leid, keinerlei Gebrechen oder Krankheit, sondern wir werden allezeit heil sein.
Und wir müssen auch überhaupt keine Angst mehr davor haben, dass irgendjemand böse Dinge tut, denn es wurde ja endlich eine Trennung zwischen Gut und Böse vorgenommen. Das wird uns auch bestätigt in den Versen 5 bis 8 vom 21ten Kapitel, denn dort lesen wir:
Und der auf dem Thron saß, sprach: Siehe, ich mache alles neu! Und er sprach zu mir: Schreibe; denn diese Worte sind wahrhaftig und gewiss!
Und er sprach zu mir: Es ist geschehen! Ich bin das A und das O, der Anfang und das Ende. Ich will dem Dürstenden geben aus dem Quell des Wassers des Lebens umsonst!
Wer überwindet, der wird alles erben, und ich werde sein Gott sein, und er wird mein Sohn sein.
Die Feiglinge aber und die Ungläubigen und mit Gräueln Befleckten und Mörder und Unzüchtigen und Zauberer und Götzendiener und alle Lügner – ihr Teil wird in dem See sein, der von Feuer und Schwefel brennt; das ist der zweite Tod.
Gott wird alles neu machen, und Jesus wird uns zu lebendigem Wasser führen. Und alle Lügner und Übeltäter werden nicht dort sein, es wird nicht einen einzigen geben, der das Heil ruinieren würde. Denn genau das ist ja das Problem in unserer heutigen Welt:
Immer, wenn man etwas Gutes aufbaut, kommen die Bösen und stehlen es, um es zu verderben, oder sie machen es sofort kaputt. Auch diese Zustände werden nur noch eine blasse Erinnerung aus einer schlimmen Vergangenheit sein, sobald wir bei Gott und Jesus im neuen Jerusalem wohnen.
In Vers 9 heißt es weiter:
Und es kam zu mir einer der sieben Engel, welche die sieben Schalen hatten, die mit den sieben letzten Plagen gefüllt waren, und redete mit mir und sprach: Komm, ich will dir die Frau, die Braut des Lammes zeigen!
Johannes darf sich nun also die Braut des Lammes anschauen. Und für uns ist das ebenso interessant, denn wenn wir Jesus nachfolgen wollen mit ganzem Herzen, dann werden auch wir die Braut des Lammes sehen. Daher wird es angenehm sein, schon vorher zu wissen, wie sie ungefähr aussieht. In den Versen 10 bis 12 steht geschrieben:
Und er brachte mich im Geist auf einen großen und hohen Berg und zeigte mir die große Stadt, das heilige Jerusalem, die von Gott aus dem Himmel herabkam,
welche die Herrlichkeit Gottes hat. Und ihr Lichtglanz gleicht dem köstlichsten Edelstein, wie ein kristallheller Jaspis.
Und sie hat eine große und hohe Mauer und zwölf Tore, und an den Toren zwölf Engel, und Namen angeschrieben, nämlich die der zwölf Stämme der Söhne Israels.
Die große Stadt, das heilige Jerusalem wird also einen einzigartigen Lichtglanz haben, der wunderschön aussieht. Johannes beschreibt ihn wie eine Art kristallklaren Glanz. Außerdem wird das neue Jerusalem offensichtlich auch eine Stadtmauer haben. Ich will das Video nicht zu komplex machen, deshalb zeige ich nun nicht den ganzen Text über das neue Jerusalem, sondern nur noch einige Ausschnitte. Ihr könnt aber jederzeit die Offenbarung selbst lesen. Das neue Jerusalem wird, wie ihr sehen könnt, ab Vers 10 im 21ten Kapitel beschrieben und die Beschreibung endet in Kapitel 22, Vers 5.
Weitere interessante Details von unserem zukünftigen Zuhause, die ich heute aufzeigen möchte, lesen wir ab Vers 18:
Und der Baustoff ihrer Mauer war Jaspis, und die Stadt war aus reinem Gold, wie reines Glas.
Und die Grundsteine der Stadtmauer waren mit allerlei Edelsteinen geschmückt.
Die Stadtmauer vom neuen Jerusalem besteht also aus Jaspis, und die ganzen Gebäude in der Stadt sind aus reinem Gold, so rein, dass es gar nicht reiner geht. Und außerdem ist die Stadtmauer mit allerlei Edelsteinen geschmückt. Das ist bestimmt ein schöner Anblick.
Außerdem steht folgende Beschreibung in Vers 21:
Und die zwölf Tore waren zwölf Perlen, jedes der Tore aus einer Perle; und die Straßen der Stadt waren aus reinem Gold, wie durchsichtiges Glas.
Die Straßen der Stadt bestehen also ebenfalls aus reinem Gold. Und die Stadtmauer hat 12 Tore, und die Tore haben Ähnlichkeit mit Perlen.
Weitere bemerkenswerte Details stehen in Vers 22 bis 25, denn dort lesen wir:
Und einen Tempel sah ich nicht in ihr; denn der Herr, Gott der Allmächtige, ist ihr Tempel, und das Lamm.
Und die Stadt bedarf nicht der Sonne, noch des Mondes, dass sie in ihr scheinen; denn die Herrlichkeit Gottes erleuchtet sie, und ihre Leuchte ist das Lamm.
Und die Heidenvölker, die gerettet werden, werden in ihrem Licht wandeln, und die Könige der Erde werden ihre Herrlichkeit und Ehre in sie bringen.
Und ihre Tore sollen niemals geschlossen werden den ganzen Tag; denn dort wird keine Nacht sein.
Es wird so großes Heil in dem neuen Jerusalem und auf der neuen Erde sein, dass es nichtmal notwendig sein wird, die Stadttore zu schließen. Und das Licht an diesem Ort kommt direkt von Gott, und von Jesus.
Der heilige und hochgelobte Vater, und sein einzigartiger, wundervoller Sohn werden für uns leuchten. Und durch ihr wahrhaftiges Licht werden wir Frieden und Freude haben. Manch einer möge vielleicht langsam denken, dass diese Dinge zu schön klingen, um wahr zu sein. Aber Gott ist kein Mensch, dass er lügen könnte, sondern er ist treu und steht zu seinem Wort. Er wird zur festgesetzten Zeit alles genau so erfüllen, wie er es versprochen hat.
In den letzten beiden Versen des Kapitels steht auch noch Folgendes:
Und man wird die Herrlichkeit und die Ehre der Völker in sie bringen.
Und es wird niemals jemand in sie hineingehen, der verunreinigt, noch jemand, der Gräuel und Lüge verübt, sondern nur die, welche geschrieben stehen im Buch des Lebens des Lammes.
Hier lesen wir also davon, dass alles, was in Gottes Augen herrlich und ehrenhaft ist, in der Stadt wohnen wird, und das ist praktisch der Schmuck für das neue Jerusalem. Wir, die Gerechten. Aber niemals wird ein einziger dort sein, der Spaß an Verunreinigung hat, und kein Lügner, und niemand, der Gräuel verübt. Das wird angenehm sein, an einem Ort zu leben, wo man allezeit darauf vertrauen kann, dass man niemals angelogen wird und niemals jemand da ist, der sich abartig verhält. Allerdings müssen wir umso mehr an uns selber prüfen, ob wir selbst bereits Menschen sind, die die Lüge meiden, und die immer die Wahrheit sagen, egal wie oft andere Menschen uns einreden, es wäre falsch, oder es wäre krank, wenn jemand immer die Wahrheit sagen will. Solche Schmähungen müssen an uns abprallen. Es ist für ein Kind Gottes ja sowieso nichts Neues, dass es von dieser Welt gehasst werden wird. Wir müssen alle Lüge von uns selbst wegtun, und jeden Gräuel, denn andernfalls wären wir eine Gefahr für das neue Jerusalem und Gott kann uns nicht hinein lassen. Und dann würden wir alles verpassen, was wir bisher gelesen haben. Es steht auch noch ein kleines bisschen mehr über das Heil geschrieben, das den Gerechten versprochen wird. In Kapitel 22 lesen wir in Vers 1 bis 5:
Und er zeigte mir einen reinen Strom vom Wasser des Lebens, glänzend wie Kristall, der ausging vom Thron Gottes und des Lammes.
In der Mitte zwischen ihrer Straße und dem Strom, von dieser und von jener Seite aus, war der Baum des Lebens, der zwölfmal Früchte trägt und jeden Monat seine Frucht gibt, jeweils eine; und die Blätter des Baumes dienen zur Heilung der Völker.
Und es wird keinen Fluch mehr geben; und der Thron Gottes und des Lammes wird in ihr sein, und seine Knechte werden ihm dienen;
und sie werden sein Angesicht sehen, und sein Name wird auf ihren Stirnen sein.
Und es wird dort keine Nacht mehr geben, und sie bedürfen nicht eines Leuchters, noch des Lichtes der Sonne, denn Gott, der Herr, erleuchtet sie; und sie werden herrschen von Ewigkeit zu Ewigkeit.
Besonders interessant ist hier die Erwähnung des Baumes des Lebens, durch dessen Frucht man ewig lebt, und die Erwähnung, dass es keinerlei Fluch mehr geben wird auf der neuen Erde. Also das ist doch mal eine wirklich gute Nachricht!
An dieser Stelle haben wir uns genug angeschaut über das Himmelreich und das versprochene Heil, auf der neuen Erde. Als abschließendes Wort zu diesem Video lesen wir nun noch aus der Offenbarung in Kapitel 22 die Verse 12 bis 17:
Und siehe, ich komme bald und mein Lohn mit mir, um einem jeden so zu vergelten, wie sein Werk sein wird.
Ich bin das A und das O, der Anfang und das Ende, der Erste und der Letzte.
Glückselig sind, die seine Gebote tun, damit sie Anrecht haben an dem Baum des Lebens und durch die Tore in die Stadt eingehen können.
Draußen aber sind die Hunde und die Zauberer und die Unzüchtigen und die Mörder und die Götzendiener und jeder, der die Lüge liebt und tut.
Ich, Jesus, habe meinen Engel gesandt, um euch diese Dinge für die Gemeinden zu bezeugen. Ich bin die Wurzel und der Spross Davids, der leuchtende Morgenstern.
Und der Geist und die Braut sprechen: Komm! Und wer es hört, der spreche: Komm! Und wen da dürstet, der komme; und wer da will, der nehme das Wasser des Lebens umsonst!
Da kann ich nur noch Amen sagen. Glückselig ist, wer an Jesus glaubt und tut, was Jesus geboten hat.
Danke für's Zuhören und bis zum nächsten Mal! Mögen der Frieden und die Liebe von Jesus Christus mit euch sein!
Kommentare
Kommentar veröffentlichen