Text zu "Bibellehre - So viel steht über den Satan geschrieben"
Link zum Video: https://www.youtube.com/watch?v=XXrv0WsUp0A
Hallo Leute und
willkommen bei dem Kanal, der dem Licht der Welt gewidmet ist!
Heute habe ich mal
einen sehr komplexen und umfangreichen Vortrag für euch, denn das
heutige Video dient dem Zweck, dass wir den Feind der Menschheit so
genau wie möglich erkennen wollen, hinsichtlich dem, was alles über
ihn geschrieben steht, und besonders was wir dadurch lernen. Wir
werden uns heute sehr, sehr viele Bibelstellen anschauen, in denen
der Satan in irgendeiner Weise erwähnt wird. Die ganz besonders
wichtigen Stellen, die man längst kennen sollte, sind aber schon in
einem anderen Video behandelt worden, welches sehr zeitig auf diesem
Kanal hochgeladen wurde.
Ich bitte euch: Wenn
ihr dieses Video noch nicht kennt, in dem gezeigt wird, wie die Bibel
den Satan enthüllt, dann schaut euch das betreffende Video unbedingt
zuerst an. Denn dort wird unverzichtbares Wissen aufgezeigt, und wir
werden hier nicht alles nochmal so ausführlich behandeln, sondern
wir werden darauf aufbauen.
Wenn ihr mit dem
Inhalt des gerade genannten Videos vertraut seid, so könnt ihr euch
ebenfalls noch andere Videos anschauen, die bestimmte Bibelstellen
über den Satan näher behandeln. Denn es gibt ein Video, in dem der
Sündenfall im Garten Eden genau untersucht wird, und es gibt ein
Video über das Buch Hiob, in welchem wir uns anschauen, inwiefern
Hiob unter den Klagen und Lästerungen des Teufels zu leiden hatte.
Lasst uns aber mal
der Reihe nach alles in guter Ordnung aufstellen, was wir über den
Satan schon in Erfahrung gebracht haben!
Wir erstellen jetzt
praktisch ein Profil, welches uns dabei helfen soll, den Bösewicht
zu durchschauen, um nicht auf seine Tricks hereinzufallen.
Und nachdem wir
alles herausgefunden haben, wovor wir uns in Acht nehmen müssen, um
nicht auf den Satan herein zu fallen, werden wir uns zum Schluss auch
mal ein kurzes Profil von Jesus erstellen. Denn Jesus ist für uns
alles, was zählt. Jesus ist unser Retter. Jesus ist unser König.
Jesus ist das wahrhaftige Vorbild. Jesus ist der Geber unserer
Lebenskraft. Jesus ist unser Hüter und Beschützer. Jesus ist unser
Licht der Hoffnung, denn er sorgt dafür, dass wir nicht von der
Finsternis überwältigt werden können, so lange wir einfach nur bei
ihm bleiben.
Bevor wir aber ein
Profil von Jesus machen, kommt zuerst mal der Feind dran, denn gegen
diesen müssen wir ja geistig kämpfen und siegen.
Um das Profil mit
Fakten füllen zu können, fangen wir damit an, kurz die Geschichte
vom Garten Eden zu Rate zu ziehen. Aber wirklich nur kurz. Wir
wissen, dass Gott nur ein einziges Gebot gegeben hatte für Adam und
Eva. Er hatte gesagt: Von allen Früchten des Gartens dürft ihr nach
Belieben essen, nur von einer einzigen nicht, nämlich von der Frucht
der Erkenntnis des Guten und Bösen, denn wenn ihr diese esst, müsst
ihr gewisslich sterben.
Und mit diesem
Wissen schauen wir uns jetzt den Spruch an, den der Teufel gesagt
hat, um Eva neugierig zu machen und sie so weit zu treiben, dass sie
eben doch von der Frucht essen will, obwohl Gott es eindeutig
verboten hatte.
Folgende Worte hat
der Teufel gesagt laut dem ersten Buch Mose, Kapitel 3, Vers 4 und 5:
Da sprach die
Schlange zu der Frau: Keineswegs werdet ihr sterben!
Sondern Gott weiß:
An dem Tag, da ihr davon esst, werden euch die Augen geöffnet, und
ihr werdet sein wie Gott und werdet erkennen, was Gut und Böse ist!
Hierbei sind einige
Arbeitsmittel des Teufels versteckt, die er bis zum heutigen Tag
benutzt, um Menschen in den Tod zu führen.
Zuerst fällt auf,
dass er lügt, indem er das genaue Gegenteil der Wahrheit behauptet.
Denn Gott hat gesagt, man wird von der Frucht der Erkenntnis sterben.
Und der Teufel behauptet, man würde nicht sterben. Also: Der Teufel
verspricht Unsterblichkeit. Und er erzählt verharmlosende Lügen, um
den Menschen die Angst vor dem zu nehmen, was sie eigentlich meiden
sollten. Wenn etwas schlecht für sie ist, wird der Teufel ihnen
einreden, es sei überhaupt nicht schlecht.
Dann macht er die
Bemerkung: „Sondern Gott weiß.“ ..
Durch diese
Bemerkung bringt er die Menschen dazu, zu denken, dass Gott ihnen
Wissen vorenthält, weil Gott so frech wäre, dass er ihnen etwas
Gutes verheimlichen würde.
Der Teufel will
Misstrauen schüren zwischen Gott und den Menschen und will ihnen
einreden, sie würden irgendwas Wichtiges verpassen, wenn sie die
Dinge nicht tun, die Gott ihnen verboten hat. Er will den Menschen
das Gefühl geben, Gott wird etwas nicht aus Liebe verbieten, sondern
weil er Menschen einschränkt und kleinhält. Genau diese Gedanken
werden nämlich im Mensch ausgelöst, wenn der Teufel sagt: „Gott
weiß etwas Tolles, aber dir erzählt er davon nichts.“
Und die Menschen
fallen sehr leicht auf diese Taktik herein, egal ob sie gläubig oder
ungläubig sind. Reihenweise werden die Menschen in Sünde fallen,
nur weil der Teufel ihnen den Eindruck vermittelt hat, sie würden
irgendwas Besonderes verpassen, wenn sie die sündigen Taten meiden
und fremde Lehren verweigern.
Der nächste Teil
lautet: „An dem Tag, da ihr davon esst, werden euch die Augen
geöffnet, und ihr werdet sein wie Gott.“
Das ist ein uralter
Trick, der heute immernoch funktioniert. Der Teufel redet den
Menschen ein, sie sind selber Gott. Oder wenn nicht das, dann
behauptet er, dass sie durch die Erkenntnis, zu welcher er sie
überreden will, Götter sein werden. Was für ein Schwachsinn! Wir
sind Geschöpfe Gottes und werden das auch immer bleiben. Und das ist
in Ordnung. Das ist genug.
Vor allem deutet der
gerade gelesene Schriftzug auch die gefährlichste Taktik an, die der
Teufel benutzt. Er sagt nämlich zu den Menschen: „Ihr seid schon
die ganze Zeit lang Götter gewesen, aber niemand hat es euch gesagt.
Und jetzt werde ich euch die Augen öffnen.“
Manche Menschen sind
nämlich so eitel, wenn sie gesagt bekommen, sie seien schon immer
Götter gewesen, dass sie dann denken: „Ja natürlich, das macht
Sinn! Das habe ich tief in meinem Inneren schon immer gedacht, dass
ich Gott bin. Das muss einfach die Wahrheit sein!“
Solche
Verrücktheiten können den Menschen im Kopf sein, und der Teufel
nutzt das eiskalt aus. Denn basierend auf so eitlen Gedanken lässt
er ihnen dann durch seine Dämonen lauter Müll erzählen, über ihre
angebliche Göttlichkeit, wodurch die Menschen den heiligen Schöpfer
immer schlimmer zum Zorn reizen. Und wenn Gott auf uns zornig ist,
dürfen wir auch keinen Segen oder Schutz erwarten. Darum sollten wir
uns solche Gedanken allezeit aus dem Kopf schlagen, wir seien selbst
Götter, und uns darüber im Klaren sein, dass wir eigentlich nichts
weiter sind als lebendig gemachter Staub von der Erde. Das musst
nicht bedeuten, dass wir wertlos sind, aber es ist wichtig, dass wir
uns nicht selbst überheben.
Was wir aber auch
aus Vers 1 lernen, das dürfen wir keinesfalls übersehen. Denn dort
erfahren wir nicht nur, dass die Schlange das listigste Wesen ist,
sondern wir lesen auch, wie er gefragt hat:
„Sollte Gott
wirklich gesagt haben, dass ihr von keinem Baum im Garten essen
dürft?“
Und das ist auch
eine sehr erfolgreiche Taktik des Teufels, dass er Zweifel in den
Menschen auslöst, indem er Gottes eindeutige Gebote in Frage stellt,
als ob da irgendwas falsch verstanden worden wäre oder so. Gott hat
doch in aller Deutlichkeit gesagt, dass jede Frucht erlaubt ist außer
der Frucht der Erkenntnis des Guten und Bösen. Wie kommt also der
Teufel dazu, zu fragen, ob Gott gesagt hat, es dürfen gar keine
Früchte gegessen werden? Das ist völlig sinnfreies Geschwätz.
Machen wir nun mal
kurz mit den Texten in den Prophetenbüchern weiter. Wir haben in
einem anderen Video schon den Text des Propheten Jesaja in Kapitel 14
angeschaut, aus dem wir lernen, dass der Teufel eine Rebellion gegen
Gott den Höchsten führt, weil er selber Gott sein will. Und wenn
wir ältere Übersetzungen hernehmen, merken wir an dieser Stelle
auch, dass er den Name Luzifer hat.
Interessant ist auch
das Detail, dass er den ganzen Erdkreis zur Wüste machen wird, denn
das ist seine wahre Absicht. Er will nicht den Menschen helfen,
sondern er will alles zerstören.
Aus dem Text, den
der Prophet Hesekiel geweissagt hat, erfahren wir außerdem, dass er
die schönste und weiseste Schöpfung unter allen Engeln gewesen ist.
Dazu passt auch sehr gut die Stelle aus dem zweiten Brief an die
Korinther in Kapitel 11, wo wir erfahren, dass der Satan sich sogar
verkleiden kann und dann aussieht wie ein Engel des Lichts, und seine
Diener tun so, als wären sie Diener der Gerechtigkeit.
Außerdem waren
damals auch Musikinstrumente für ihn erschaffen worden, woraus wir
schließen müssen, dass er ein sehr ausgeprägtes musikalisches
Talent besitzt. Und es steht geschrieben, dass zuerst durch
sogenannte Handelsgeschäfte der Hochmut und somit die Sünde in ihm
entstand. Daher ist er offenbar sehr geschickt darin, Abmachungen zu
treffen und Verträge zu schließen.
Als nächstes
schreiben wir Stichpunkte über ihn auf, die sich aus der Geschichte
ergeben, wo Jesus 40 Tage durch die Wüste wandern musste und vom
Teufel versucht wurde. Heute benutzen wir dafür den Text aus dem
Evangelium des Matthäus.
Zuerst merken wir,
dass der Teufel Jesus dazu motiviert, göttliche Kraft einzusetzen,
um private fleischliche Bedürfnisse zu befriedigen. Der Teufel
treibt also immer die Menschen dazu, dass sie komplett fleischlich
denken und die göttliche Wahrheit ausblenden, dass nicht das Fleisch
lebendig ist, sondern der Geist im Fleisch, und dass Gott selber auch
Geist ist, nur eben erhabener als wir, und dass alles Fleisch
vergeht. Der Teufel will die Menschen dazu bringen, dass sie all ihre
Hoffnung und Sehnsucht auf Fleisch und auf weltlich gebundene Dinge
setzen, und genau das probiert er auch bei Jesus. Und obendrein
versucht er, den Stolz von Jesus anzugreifen und ihn somit zu einer
unüberlegten Handlung zu treiben. Aber Jesus hat zum Glück kein
stolzes Herz. Wenn dem so wäre, da der Teufel Jesus dazu verführen
will, göttliche Kraft zu missbrauchen, dann würde der Teufel sein
Ziel erreichen, indem er zu Jesus sagt: „Bist du etwa der Sohn
Gottes? Wohl kaum. Du hast doch gar keine göttlichen Kräfte, oder?
Du bist nur ein armer kleiner Bettler aus Nazaret, der in seinem
Leben noch nie irgendwas erreicht hat!“
Wäre Jesus stolz,
würde er vergessen, wie groß seine Verantwortung ist, mit der ihm
anvertrauten Kraft richtig umzugehen, und stattdessen wäre er so
kurzsichtig, dass er die Steine zu Brot macht, um dann zu sagen: „So,
da siehst du es! Ich bin eben doch der Sohn Gottes, sonst hätte ich
wohl kaum so ein Zeichen tun können!“
Und dann würde der
Teufel ihn auslachen, weil er schon die ganze Zeit wusste, dass Jesus
der Sohn Gottes ist. Darum ging es ihm ja gar nicht, sondern es ging
dem Teufel nur darum, dass Jesus seine Kräfte missbrauchen soll, und
das hätte er dadurch getan. Also wäre der Teufel der Sieger
gewesen. Aber glücklicherweise ist Jesus so klug, und so treu
gegenüber Gott, dass er sich niemals dazu bringen lassen würde,
Gottes Kraft auf korrupte Weise zu benutzen. Ganz egal, wie viel er
angezweifelt und provoziert wird.
Als nächstes tut
der Teufel etwas ziemlich Krasses. Er zitiert eine positive
Verheißung aus der Bibel. Er will sehen, wie diese Verheißung in
Erfüllung geht, zumindest gibt er das vor. Daher sagt er zu Jesus,
dass Jesus sich von der Spitze des Gotteshauses hinabwerfen soll. Und
die Fragen, die der Teufel dabei stellen würde, wären ungefähr:
„Du glaubst doch
den Worten in der Bibel, oder? In der Bibel steht, du wirst von
Engeln aufgefangen. Also stürze dich hinab, wenn du wirklich Glaube
hast. Oder willst du etwa Gottes Verheißungen verleugnen? Er
versichert dir doch in der Bibel eindeutig, dass Engel dich
auffangen. Also! Stelle dich auf Gottes Wort! Glaube, was geschrieben
steht! Beweise, dass du Glaube hast, indem du dich hinabstürzt und
alle Menschen sehen lässt, wie du von Engeln aufgefangen wirst!“
Das ist echt heftig.
Der Teufel kennt die Bibel selbst schon auswendig. Und er motiviert
die Menschen dazu, sich so sehr nur auf das positive zu stellen, was
verheißen wird, dass die Menschen deswegen entweder sich selber in
Gefahr begeben, weil sie einfordern, dass Gott seine Verheißungen
bestätigt, oder dass sie alleine nur wegen den Verheißungen
anfangen zu glauben, und dann den Glaube sofort aufgeben, wenn die
Verheißungen nicht genau so eintreten, wie die Bibel es beschreibt.
Und dabei ist es so,
dass Gott immer noch den Zeitpunkt selber wählen darf, wann er eine
Verheißung eintreffen lässt. Nicht wir Menschen sind es, die Gott
den Befehl erteilen dürfen, er soll jetzt sein eigenes Wort
bestätigen. Sondern Gott selbst tut die Dinge so, wie er es für
richtig hält. Er hat uns gute Dinge versprochen, sagt uns aber
nicht, wann es soweit ist. Und wir, die wir glauben, müssen nun
geduldig darauf warten, ohne missmutig zu werden.
Jesus weiß all
dies, deswegen kann er auch mit diesem sehr raffinierten Trick nicht
in die Falle gelockt werden. Er hat nämlich das einzig Richtige
getan. Der Teufel hat eine Verheißung benutzt, Jesus aber hat ein
Gebot benutzt. Und ein Gebot hat immer eine größere Autorität als
eine Verheißung, deswegen konnte Jesus die Versuchung überwinden.
Und zuletzt versucht
der Teufel, Jesus mit Macht zu verführen. Denn der Teufel ist der
Fürst dieser Welt, ihm ist die ganze Erde überlassen und er zieht
hier die Fäden, so lange Gott nicht persönlich eingreift. Das wird
besonders in der Erzählung von Lukas offensichtlich.
Und der Teufel
verspricht, dass er Jesus die Macht über die Erde gibt, wenn Jesus
ihn anbetet, aber so dumm ist Jesus natürlich nicht, da Gott, unser
Vater im Himmel, ein tausendfach besserer Herrscher ist als der
Teufel. Welcher Mensch, der nicht völlig geistig umnachtet ist,
würde jemals freiwillig den Teufel anbeten wollen? Keiner natürlich.
Um das Profil weiter
mit Fakten zu füllen, das wir gerade erstellen, werden wir nun auch
nochmal die Verse anschauen, die in der Offenbarung stehen und welche
wir in dem früheren Video schon behandelt haben. Aus Kapitel 12
ergibt sich, dass der Teufel als feuerroter Drache oder als Schlange
beschrieben wird, wenn in Gleichnissen von ihm geschrieben steht.
Ebenso lernen wir,
dass er den ganzen Erdkreis verführt, was wieder eine Bestätigung
der sehr ärgerlichen Tatsache ist, dass er große Macht auf Eden
hat, welche er auch benutzt. Er und seine Engel. Denn alle Engel
Gottes, die er verführen konnte, als er noch im Reich Gottes war,
die sind ihm jetzt verfallen, und es wird angedeutet, dass es
insgesamt ein Drittel aller Engel ist, die nun ihm unterstehen. Wir
merken an dem Kapitel auch, dass es eines Tages einen Kampf im Himmel
geben wird, welcher vermutlich ziemlich heftig sein wird. Und der
Teufel und seine Engel werden diesen Kampf verlieren. Das wichtigste
Detail ist, dass bis zu diesem Tag der Teufel eine Stätte im Himmel
hat. Doch diese wird nach dem Kampf nicht mehr gefunden werden.
Viele Menschen
denken, dass der Satan in der Hölle wohnt, aber das ist nicht ganz
korrekt, denn der Teufel hat Angst vor der Hölle. Er will dort nicht
hin, und er wird auch keine Macht mehr haben, wenn er dort ist. Aber
das Totenreich ist der Ort, wo die gefallenen Engel aus alten Zeiten
sind, und vermutlich, sofern ich es richtig verstanden habe, kommen
an diesen Ort auch alle Menschenseelen, die ein übelst
gotteslästerliches Leben geführt haben. Möglicherweise hat der
Teufel eine gewisse Herrschaft über das Totenreich, aber am Ende
aller Zeiten wird das Totenreich abgeschafft, und dann wird alles
Böse in den Feuer- und Schwefelsee geworfen. Das ist der Ort des
ewigen Leidens. An diesen Ort zu kommen, wäre das schlimmste, das
passieren könnte, daher sollte man unbedingt darauf bedacht sein,
ein Leben zu führen, das nicht zu diesem Ort führt, sondern das zu
Jesus ins Himmelreich und letztlich in das neue Jerusalem führt.
Wir erfahren aber
auch das sehr wichtige Detail, dass der Teufel ohne Ende Menschen
verklagt. Tag und Nacht. Er hört einfach nicht auf, ständig
Menschen vor Gott anzuklagen und zu verlästern und zu fordern, dass
sie entweder bestraft, oder versucht werden sollen. Dieser Typ ist
unausstehlich. Und er tut das nicht nur allein, sondern die Engel,
die ihm unterstehen, werden vermutlich das Gleiche tun.
Es gibt in dem
Kapitel auch einen Vers, wo die Menschen ermahnt werden, weil nach
dem Kampf im Himmel der Teufel dann zu ihnen auf die Erde gekommen
ist, und darüber wird er sich nicht freuen, sondern er wird voller
Zorn sein und wird versuchen, jeden einzelnen Mensch, der auch nur im
geringsten heilig leben will, umzubringen. Das wird eine sehr
schreckliche Zeit sein.
Jetzt sind wir
erstmal soweit, dass wir ein Profil angelegt haben, basierend auf
dem, was in dem älteren Video alles offenbart wird. Und obwohl wir
schon eine sehr große Menge an Eigenschaften herausgefunden haben,
sind wir immernoch nicht fertig. Es gibt noch mehr Bibelstellen, die
wir auf jeden Fall beachten müssen, um die Eigenschaften und
Vorgehensweisen des Bösen zu erkennen.
Im ersten Buch der
Chronik, Kapitel 21, Vers 1 steht geschrieben:
Und Satan stand auf
gegen Israel und reizte David, Israel zählen zu lassen.
Wir merken also,
dass auch König David in einer Situation belästigt wurde, und König
David hat sich dazu motivieren lassen, eigensinnig zu handeln, obwohl
er ja eigentlich Gott dienen wollte. Denn der Vers, den wir gerade
gelesen haben, hat damit zu tun, dass König David eine militärische
Entscheidung getroffen hat, ohne vorher Gott zu fragen, ob das
überhaupt gemacht werden soll. Und dadurch war Gott ziemlich
verärgert, denn Gott ist normalerweise selbst derjenige, der über
jedes Detail entscheidet, das auch nur im Entferntesten mit Krieg zu
tun hat. Aber bei dieser Sache hatte der Satan dafür gesorgt, dass
David ohne Gott entscheidet, und das wurde ihm dann als Sünde
angerechnet.
Wir lernen also aus
dieser Sache, dass der Satan Menschen zu Eigensinnigkeit motiviert.
Im Buch des
Propheten Sacharja, in Kapitel 3, gibt es einen Bericht, wie Sacharja
eine Art Vision sah, und darüber lesen wir in Vers 1:
Und er ließ mich
den Hohenpriester Jeschua sehen, wie er vor dem Engel des HERRN
stand; der Satan aber stand zu seiner Rechten, um ihn anzuklagen.
Durch diesen Vers
erhalten wir praktisch die Bestätigung, dass der Satan niemals müde
wird, Menschen zu verklagen wo er nur kann.
Im Evangelium des
Matthäus in Kapitel 13 erklärt Jesus, was das Gleichnis vom Unkraut
unter dem Weizen bedeutet. Und dort sagt er in Vers 38 und 39:
Der Acker ist die
Welt; der gute Same sind die Kinder des Reichs; das Unkraut aber sind
die Kinder des Bösen.
Der Feind, der es
sät, ist der Teufel; die Ernte ist das Ende der Weltzeit; die
Schnitter sind die Engel.
Der Teufel sät also
sprichwörtliches Unkraut auf den Acker von Jesus. In der Praxis wird
das wohl bedeuten, dass der Teufel Menschen hat, die er stark
beeinflussen kann, und diese wird er in die Gemeinden der Christen
schicken, um dort Unheil zu säen. Um Streit zu schüren, oder um sie
lauwarm werden zu lassen, oder was auch immer.
Das ist eine sehr
traurige Wahrheit. Denn man sollte ja jeden Mensch mit offenen Armen
empfangen, der den Eindruck macht, wirklich am Glaube Interesse zu
haben. Menschen von Anfang an abzuweisen, wäre unbarmherzig, also
sollte man offen sein. Gleichzeitig wird man sich mit der Zeit aber
genau dadurch Menschen in die eigenen Reihen holen, die alles von
innen her zermürben wollen. Und damit muss man dann irgendwie
klarkommen.
Das nächste Zitat,
welches unglaublich lehrreich ist, wird viele Menschen bestimmt
erschrecken. Im Evangelium des Matthäus, Kapitel 16, Vers 23 lesen
wir diese Worte:
Er aber wandte sich
um und sprach zu Petrus: Weiche von mir, Satan! Du bist mir ein
Ärgernis; denn du denkst nicht göttlich, sondern menschlich!
Hier hat Jesus
seinen eigenen und am meisten vertrauenswürdigsten Apostel als Satan
bezeichnet. Das ist ziemlich hart, aber in diesem Augenblick leider
auch zutreffend. Denn an dieser Stelle wird uns offenbart, wie
skrupellos der Satan ist. Er wird nichtmal davor zurückschrecken,
unsere engsten Vertrauten gegen uns zu benutzen. Im Gegenteil. Die
jenigen, die uns besonders nahe stehen, werden für den Satan umso
stärker zur Zielscheibe, und am liebsten will er genau diese in
seiner Hand haben, sobald wir selbst eine im Glauben
verantwortungsvolle Aufgabe ausüben.
In dem Text nämlich,
den ich gerade zitiert habe, geht es darum, dass Jesus seinen zwölf
Aposteln zum ersten Mal anvertraut hat, wie er bei seinem letzten
Besuch in Jerusalem gefangen genommen wird, und geschlagen, und
angespuckt, verspottet, gegeißelt und gekreuzigt. Und Petrus war so
erschrocken und entsetzt, dass ihm der Gedanke kam, Jesus würde
übertreiben und dürfe sowas niemals sagen. Und da begann Petrus,
Jesus auszuschimpfen. Eben aus diesem Grund, weil Jesus merkt, dass
solche Verhaltensweisen nicht von Petrus kommen können, hat er dann
auch entsprechend reagiert. Denn Petrus war bisher immer sehr
demütig, einsichtig und lernbereit, und sehr treu. Bei ihm war es
eigentlich undenkbar, dass er versuchen würde, seinen Meister Jesus
mit falschen Worten zurechtzuweisen. Und dann auch noch auf so eine
Art. Denn die Worte, die Petrus sprach, sollten Jesus davon abhalten,
dass Jesus den Kreuzweg durchsteht. Und genau daran hatte der Satan
Interesse. Der Satan wollte mit allen Mitteln verhindern, dass Jesus
den Kreuzweg durchsteht, weil der Satan wusste, dass allein dadurch
die Basis für die Rettung der Menschheit gelegt werden kann.
Da wir aus dieser
Sache lernen, dass der Satan besonders unsere engsten Vertrauten mit
rebellischen Gedanken und unreinen Geistern belästigen wird, wenn er
kann, müssen wir also dieses traurige Eingeständnis in unser
Gedächtnis aufnehmen, dass man keinem Mensch auf dieser Welt hundert
Prozent vertrauen kann. Denn sie alle können vom Satan beeinflusst
werden, ohne es selber zu merken, sobald sie die gesunde Lehre aus
dem Kopf verlieren und zu sehr in weltliches Denken abdriften.
Es ist zwar trotzdem
wichtig, dass wir denen ein Halt sind, die sich uns anvertrauen und
mit uns gehen, aber wir müssen trotzdem immer auf der Hut sein. Denn
der Satan kennt keine Grenzen bei seinem Vorgehen.
Als nächstes
schauen wir uns die Worte an, die geschrieben stehen im Evangelium
des Matthäus Kapitel 25, Vers 41:
Dann wird er auch
denen zur Linken sagen: Geht hinweg von mir, ihr Verfluchten, in das
ewige Feuer, das dem Teufel und seinen Engeln bereitet ist!
An dieser Stelle
merken wir deutlich, dass der Feuersee eigentlich nur ein Ort der
Strafe für den Satan sein sollte. Für Menschen war der gar nicht
gemacht worden, aber wenn der Satan es schafft, Menschen auf seine
Seite zu ziehen, müssen sie leider auch mit ihm zusammen an dem Ort
der ewigen Qual landen.
In Kapitel 12 vom
Evangelium des Matthäus lesen wir in Vers 26 diese Worte:
Wenn nun der Satan
den Satan austreibt, so ist er mit sich selbst uneins. Wie kann dann
sein Reich bestehen?
Hierbei erkennen
wir, dass alle Geister, die dem Satan unterliegen, nicht wirklich
gegeneinander kämpfen. Wenn also jemand eine okkulte Lehre befolgt,
um Menschen zu heilen, dann werden dabei keine bösen Geister
vertrieben, sondern ein böser Geist wird gegen einen anderen
ausgetauscht. Und wenn der neue unreine Geist in dem Mensch ist,
fühlt sich das erstmal anders an, weswegen der Mensch glauben wird,
er wäre geheilt, aber in Wahrheit ist schon lange die Grundlage für
eine neue Erkrankung gelegt worden. Wirklich frei werden die Menschen
nur im Namen von Jesus Christus durch die Wirkung des heiligen
Geistes, der unser Beistand auf der Erde ist. Wenn durch diese Kraft
jemand frei wird, so ist es echte Freiheit. Allerdings werden die
alten Geister versuchen, nochmal zurückzukommen, nachdem sie
vertrieben wurden. Deswegen darf der Mensch nach seiner Heilung nicht
mehr sündigen. Denn wer sündigt, der wird vom Satan verklagt. Und
dann bekommt der Satan ein Anrecht, und die Geister dürfen legal in
den Körper zurückkehren.
Die nächste Sache,
die wir uns anschauen, ist eine kleine Erklärung zum Gleichnis vom
Sämann aus dem Evangelium des Lukas in Kapitel 8. Es steht
geschrieben in Vers 12:
Die am Weg sind die,
welche es hören; danach kommt der Teufel und nimmt das Wort von
ihren Herzen weg, damit sie nicht zum Glauben gelangen und gerettet
werden.
Daran erkennen wir
ein weiteres Merkmal. Der Satan versucht mit aller Kraft, die gesunde
Lehre von den Menschen wegzunehmen, sobald die Menschen auch nur im
Geringsten damit in Kontakt gekommen sind. Er ist stets darum bemüht,
sie dazu zu bringen, dass sie die Lehre von Jesus nicht in ihr Herz
lassen, am besten, dass sie es gar nicht erst hören oder lesen.
Schauen wir uns
jetzt mal ein Zitat von Jesus über den Satan an, dass einem beim
Lesen meistens gar nicht weiter auffällt! In Kapitel 10 vom
Evangelium des Lukas steht in Vers 18:
Da sprach er zu
ihnen: Ich sah den Satan wie einen Blitz vom Himmel fallen.
Dieses Zitat ist ein
wenig geheimnisvoll. Zu welchem Zweck hat Jesus das gesagt? Ich weiß
nicht, was ihm selbst dabei durch den Kopf ging in dem Moment, aber
ich weiß, dass im Okkultismus das Blitz-Symbol teilweise Anwendung
findet, um Kontakt mit Geistern zu haben. Deswegen sage ich euch:
Wenn ihr eine Lehre vorgelegt bekommt, die nicht von der Bibel ist,
dann achtet sehr genau darauf, ob dort irgendwelche Blitz-Symbole
auftauchen. Denn wenn ein Blitzsymbol dabei ist, dann ist die Sache
satanisch.
Da wir gerade bei
satanischen Kennzeichen sind, möchte ich euch ebenso ein Zitat aus
dem Buch des Propheten Sacharja zeigen, welches auf den ersten Blick
gar nicht weiter wichtig klingt, obwohl es wichtig ist. Wir lesen
Folgendes in Kapitel 11, Vers 17:
Wehe dem
nichtsnutzigen Hirten, der die Herde verlässt! Ein Schwert komme
über seinen Arm und über sein rechtes Auge! Sein Arm soll gänzlich
verdorren und sein rechtes Auge völlig erlöschen!
Das wichtigste an
dieser Sache ist:
Wenn das rechte Auge
von jemandem erloschen ist, dann kann er nur noch mit einem einzigen
Auge sehen. Er ist einäugig.
Und daraus ergibt
sich, dass alles, wo man ein einzelnes Auge als Symbol sieht, auch
nicht von Gott kommen kann.
Sondern wie die
Schrift es andeutet, stammt alles, was nur ein Auge darstellt, von
einem nichtsnutzigen Hirte. Und jeder, der einem nichtsnutzigen Hirte
glaubt, wird niemals das Heil Gottes sehen. Darum hütet euch bitte
vor diesem Symbolismus, wo nur ein einziges Auge dargestellt ist!
Die nächste
Bibelstelle, die wir uns anschauen, ist ebenfalls vom Evangelium des
Lukas. Folgendes steht in Kapitel 13, Vers 16:
Diese aber, eine
Tochter Abrahams, die der Satan, siehe, schon 18 Jahre gebunden
hielt, sollte sie nicht von dieser Bindung gelöst werden am
Sabbattag?
An dieser Stelle
merken wir, dass nahezu jede Erkrankung der Wille des Teufels ist.
Gott muss es genehmigen, aber der Teufel ist die treibende Kraft, und
er verklagt Menschen so lange, bis es ihm wegen der Vorstellung von
Gerechtigkeit genehmigt wird, einem Sünder einen Geist der Krankheit
zu schicken.
Dass Krankheiten
durch den Wille des Teufels kommen, wird uns sogar in einer Stelle in
der Apostelgeschichte bestätigt, denn dort lesen wir in Kapitel 10,
Vers 37 und 38:
ihr kennt es; das
Zeugnis, das sich durch ganz Judäa verbreitet hat und in Galiläa
anfing nach der Taufe, die Johannes verkündigte:
wie Gott Jesus von
Nazaret mit Heiligem Geist und Kraft gesalbt hat, und wie dieser
umherzog und Gutes tat und alle heilte, die vom Teufel überwältigt
waren; denn Gott war mit ihm.
So ist das. Gott hat
genau auf Jesus geachtet, und Jesus hatte von Gott die Vollmacht
bekommen, alle Krankheiten zu heilen, die nach den Klagen des Teufels
aufgetreten waren. Allerdings wird Sünde immer wieder zu Krankheit
führen. Und es zählt sogar bereits als Sünde, wenn Menschen sich
zusammensetzen, um das Abendmahl zu nehmen, aber nicht ordentlich,
sondern auf unordentliche Weise. Wer das Abendmahl zu sich nimmt,
ohne ein aufrichtiges Herz und eine ehrfürchtige Geisteshaltung zu
haben, dem wird es zur Sünde. Denn es steht geschrieben im ersten
Brief des Paulus an die Korinther, Kapitel 11, Vers 28 bis 30:
Der Mensch prüfe
aber sich selbst, und so soll er von dem Brot essen und aus dem Kelch
trinken;
denn wer unwürdig
isst und trinkt, der isst und trinkt sich selbst ein Gericht, weil er
den Leib des Herrn nicht unterscheidet.
Deshalb sind unter
euch viele Schwache und Kranke, und eine beträchtliche Zahl sind
entschlafen.
Machen wir aber mal
mit der nächsten Bibelstelle weiter, in der wir etwas über die
Fähigkeiten und Eigenschaften des Satans lernen!
In Kapitel 22 vom
Evangelium des Lukas steht in Vers 3 folgendes:
Es fuhr aber der
Satan in Judas, der mit Beinamen Ischariot genannt wird, welcher aus
der Zahl der Zwölf war.
Falls sich nun ein
Mensch fragen sollte, wie es sein kann, dass der Satan einfach mal so
in einen Apostel von Jesus einfährt, um sogar persönlich die
Kontrolle zu übernehmen, dann finden wir die Antwort in einer
bestimmten Stelle vom Evangelium des Johannes, denn dort wird
erzählt, dass Judas Ischariot die ganze Zeit ein Dieb war, der sich
an dem Geld vergriff, das in den Beutel der Gruppe eingelegt war.
Weil also Judas in ständiger Sünde lebte, war es dem Satan sogar
möglich, persönlich von Judas Besitz zu ergreifen. Und das ist
schon ziemlich erschreckend. Denn wenn sowas geschieht, tut der
Mensch nicht mehr, was er selber will, sondern ist fremdgesteuert.
Aus genau diesem
Grund sollte man sich niemals mit Menschen zusammentun, die
absichtlich in regelmäßiger Sünde leben.
In dem selben
Kapitel lesen wir auch in Vers 31:
Es sprach aber der
Herr: Simon, Simon siehe, der Satan hat euch begehrt, um euch zu
sichten wie den Weizen;
In diesem Vers
erhalten wir die Bestätigung, dass der Satan nicht nur die Menschen
verklagt, die bereits gesündigt haben, sondern dass der Satan jeden,
egal wer es ist, in Versuchung bringen will, und auch dazu braucht er
die Billigung Gottes. Aus diesem Grund muss jeder einzelne von uns
allezeit wachsam sein, ob eine Situation, in die wir kommen, nicht
etwa dazu gedacht ist, dass wir entgegen den Geboten handeln, die wir
gelernt haben.
Denn wer auf die
Versuchung herein fällt, wird als nächstes verklagt. Gerade deshalb
ist es wichtig, sofort auf die Knie zu gehen und Jesus um Vergebung
zu bitten, wenn wir merken, dass wir einen Fehltritt begangen haben.
Denn Jesus ist treu. Er wird uns in der Vollmacht Gottes vergeben.
Die Stelle, die wir
uns als nächstes anschauen, hatten wir schonmal in dem Video über
die Zitate von Jesus, aber wir lesen sie auch heute nochmal durch.
Jesus redete gerade mit den jenigen Juden, die hartherzig und
widerspenstig waren, und die nicht an ihn glauben wollten, obwohl
Jesus der Messias der Juden ist. Und zu ihnen sagte er laut dem
Evangelium des Johannes, Kapitel 8, Vers 44:
Ihr habt den Teufel
zum Vater, und was euer Vater begehrt, wollt ihr tun! Der war ein
Menschenmörder von Anfang an und steht nicht in der Wahrheit, denn
Wahrheit ist nicht in ihm. Wenn er die Lüge redet, so redet er aus
seinem Eigenen, denn er ist ein Lügner und der Vater derselben.
An diesem Text
merken wir besonders stark, dass der Satan ein echt übler
Zeitgenosse ist. Alles, was er redet, basiert auf Lügen, und er wird
von Jesus sogar als Vater der Lüge bezeichnet. Obendrein offenbart
Jesus, dass der Teufel von Anfang an im Sinn hatte, Menschen zu
töten. Und wie wir wissen, hat er das zuerst erreicht, indem er die
erste Frau auf den Gedanke brachte, es sei gut, wenn sie die Frucht
der tödlichen Erkenntnis in die Hand nimmt, um davon zu essen.
Passend dazu gibt es
auch das Zitat aus Kapitel 10, Vers 10, wo Jesus die drei Ziele
aufzählt, die der Satan und seine Diener vordergründig verfolgen.
Es steht geschrieben:
Der Dieb kommt nur,
um zu stehlen, zu töten und zu verderben; ich bin gekommen, damit
sie das Leben haben und es im Überfluss haben.
So ist das mit
diesem Typ. Er will stehlen, was er nicht erschaffen hat. Er will
töten, was Gott zum Leben bestimmt hat. Und er will alles verderben,
was reiner und liebenswerter ist als er selbst.
Jesus hingegen gibt
uns Leben, und zwar so viel Leben, in so großer Kraft, dass wir
nicht aufhören werden zu leben, und dass wir das Leben deutlich
spüren werden.
Schauen wir uns mal
das nächste Zitat aus Kapitel 12 an! Wir lesen in Vers 31 und 32:
Jetzt ergeht ein
Gericht über diese Welt. Nun wird der Fürst dieser Welt
hinausgeworfen werden;
und ich, wenn ich
von der Erde erhöht bin, werde alle zu mir ziehen.
Der Fürst dieser
Welt ist der Teufel, denn das haben wir vorhin bereits im Evangelium
des Lukas festgestellt, und wir werden auch nachher noch weitere
Bibelstellen sehen, die das bestätigen, zum Beispiel die Stelle im
Brief des Paulus an die Epheser Kapitel 2.
Interessant ist
aber, dass Jesus laut der gerade gelesenen Bibelstelle sagte: Der
Fürst dieser Welt wird hinausgeworfen werden. Es wird also die feste
Grundlage dafür bereitet sein, dass der Satan hinweggenommen werden
kann, sobald Jesus erhöht wurde. Jesus sagte auch, dass, wenn er
erhöht ist, er alle zu sich ziehen wird. Und seine Erhöhung
geschah, als er seine Himmelfahrt hatte und ihm alle Macht in die
Hand gelegt wurde von Gott höchstpersönlich. Seitdem zieht Jesus
alle zu sich. Und wenn er [alle] zu sich zieht, bedeutet das auch,
dass Jesus am liebsten alle Menschen retten will.
In Kapitel 14, Vers
30 hat Jesus folgendes zu seinen Aposteln gesagt:
Ich werde nicht mehr
viel mit euch reden; denn es kommt der Fürst dieser Welt, und in mir
hat er nichts.
Hier warnt Jesus
also davor, dass man nicht unterschätzen soll, in welchem Zustand
die Erde sich wieder befinden wird, nachdem er in den Himmel
aufgefahren ist. Denn dann kann der Fürst dieser Welt, also der
Teufel, sich wieder ziemlich austoben, so lange er nicht durch Gottes
Befehl zurückgehalten wird.
In Kapitel 16 vom
Evangelium des Johannes erzählt Jesus ab Vers 7 davon, auf welche
Weise der heilige Geist die Welt überführen wird, sobald er da ist.
Und diesbezüglich lesen wir in Vers 11:
vom Gericht, weil
der Fürst dieser Welt gerichtet ist.
Daraus ergibt sich,
dass das Gerichtsurteil über den Satan feststeht. Seit dem Sieg, den
Jesus errungen hat, indem er vollkommen über das Fleisch
triumphierte, ist es unwiderruflich, dass der Satan fallen wird und
dass er eines Tages in den Feuersee geworfen wird. Dieses Urteil
steht und kann nicht mehr rückgängig gemacht werden. Alles, was es
jetzt noch abzuwarten gilt, ist die Vollstreckung.
Aus der
Apostelgeschichte wissen wir ja bereits, dass zur frühen Entstehung
der Gemeinde eine Ehepaar in die christliche Gemeinde eintreten
wollte, die voll heiligen Geistes war, aber sie haben heimlich Geld
vorher zur Bank geschafft. Und die Reaktion von Petrus steht in
Kapitel 5, Vers 3:
Petrus aber sprach:
Ananias, warum hat der Satan dein Herz erfüllt, sodass du den
Heiligen Geist belogen hast und von dem Erlös des Gutes etwas für
dich auf die Seite geschafft hast?
Hierbei sehen wir,
dass jemand, der bereits unterwegs zu Jesus war, in seinem Herz vom
Satan angegriffen wurde. Und das führte bei ihm dazu, dass er
eigensinnig wurde. Zwar haben wir vorhin schon etwas Ähnliches
festgestellt, aber ich denke, es ist interessant, dass der Satan auch
auf unser Herz zielt. Denn manche denken vielleicht, er würde uns
einfach nur Krankheiten geben oder uns Leute schicken, die uns
verführen sollen und dabei selber gar nicht merken, was abgeht, mehr
aber würde der Teufel nicht tun. So einfach ist das alles
offensichtlich nicht, sondern auch wir persönlich werden zur
Zielscheibe, besonders unser Herz, denn wir versuchen all unsere
Entscheidungen ja mit dem inneren Gefühl abzustimmen, das wir haben.
Deswegen wird der Satan begehren, unser Herz anzugreifen.
Dass der Teufel
voller List und Bosheit ist, haben wir bereits festgestellt. Wenn ihr
aber einen bestärkenden Bibelvers haben wollt, der das in aller
Deutlichkeit betont, dann passt dazu in der Apostelgeschichte in
Kapitel 13 der Vers 10, denn dort sagt Paulus zu einem falschen
Prophet, welcher Zauberei betreibt, folgende Worte:
O du Sohn des
Teufels, voll von aller List und aller Bosheit, du Feind aller
Gerechtigkeit, wirst du nicht aufhören, die geraden Wege des Herrn
zu verkehren?
Ich nehme an, die
Antwort auf die Frage lautet Nein. Leider wird der Teufel niemals
aufhören, ein Feind von Gerechtigkeit zu sein, weil Gerechtigkeit im
Sinne der Bibel ja bedeutet, dass man Gottes Geboten gerecht werden
will.
In Kapitel 26 von
der Apostelgeschichte, als Paulus erzählte, welche Worte Jesus bei
seiner Bekehrung sprach, lesen wir diesbezüglich in Vers 16 bis 18:
Aber steh auf und
stelle dich auf deine Füße! Denn dazu bin ich dir erschienen, um
dich zum Diener und Zeugen zu bestimmen für das, was du gesehen hast
und für das, worin ich mich dir noch offenbaren werde;
und ich will dich
erretten von dem Volk und den Heiden, unter die ich dich jetzt sende,
um ihnen die Augen
zu öffnen, damit sie sich bekehren von der Finsternis zum Licht und
von der Herrschaft des Satans zu Gott, damit sie Vergebung der Sünden
empfangen und ein Erbteil unter denen, die durch den Glauben an mich
geheiligt sind!
Vers 18 ist also
eine deutliche Bestätigung, dass wir tatsächlich, ob wir es nun
wollen oder nicht, unter der Herrschaft des Satans leben. Und aus
dieser Herrschaft kommt man maximal raus, wenn man Jesus Christus als
Retter und König annimmt, denn Jesus ist der einzige Weg zu Gott.
Dann wird zwar der Fürst dieser Welt eingeschnappt sein, aber wir
haben ein zukünftiges Heil sicher, welches besser ist als diese
Welt, und welches wir uns in einem anderen Video näher anschauen
werden, wie es geschrieben steht.
Auch in den Briefen
der Apostel wird betont, dass wir uns im Bösen befinden, egal ob uns
das gefällt oder nicht gefällt. Denn im Brief des Paulus an die
Galater steht in Kapitel 1, Vers 1 bis 5:
Paulus, Apostel
nicht von Menschen, auch nicht durch einen Menschen, sondern durch
Jesus Christus und Gott, den Vater, der ihn auferweckt hat aus den
Toten,
und alle Brüder,
die mit mir sind, an die Gemeinden in Galatien:
Gnade sei mit euch
und Friede von Gott, dem Vater, und unserem Herrn Jesus Christus,
der sich selbst für
unsere Sünden gegeben hat, damit er uns herausrette aus dem
gegenwärtigen bösen Weltlauf, nach dem Willen unseres Gottes und
Vaters,
dem die Ehre gebührt
von Ewigkeit zu Ewigkeit. Amen.
Aus dieser sehr
schön formulierten Grußformel erkennen wir, wie auch Paulus betont,
dass die Welt sich in einem bösen Lauf befindet und Jesus uns
herausrettet.
Ebenso schrieb der
Apostel Johannes in seinem ersten Brief in Kapitel 5, Vers 19:
Wir wissen, dass wir
aus Gott sind und dass die ganze Welt sich im Bösen befindet.
Aus Gott ist ein
Mensch dadurch, dass er nicht sündigt, sondern sich selbst bewahrt.
Das merken wir an dem vorhergehenden Vers, welchen wir uns nachher
auch noch durchlesen werden. Fakt ist, dass hier auch Johannes
betont, wie sich diese Welt im Bösen befindet. Wenn also irgendein
Gläubiger euch sagen würde, in der Bibel steht, die Welt sei gut,
dann hat dieser Mensch noch nie konzentriert in der Bibel gelesen.
Im ersten Brief an
die Korinther, in Kapitel 7, Vers 5, lesen wir einen Anhaltspunkt,
welche Art Menschen der Satan am häufigsten zur Zielscheibe macht.
Es steht geschrieben:
Entzieht euch
einander nicht, außer nach Übereinkunft eine Zeit lang, damit ihr
euch dem Fasten und dem Gebet widmen könnt; und kommt dann wieder
zusammen, damit euch der Satan nicht versucht um eurer
Unenthaltsamkeit willen.
Dieser Text, auch
wenn es nicht sofort offensichtlich wird, ist sozusagen eine Warnung
vor Ehebruch. Der Satan lauert darauf, ob Ehepaare miteinander
verkehren oder nicht, und wenn auch nur das geringste Anzeichen da
ist, dass die Ehepartner miteinander nicht klarkommen, wird der Satan
das sofort ausnutzen, um Menschen in deren Leben zu schicken, die sie
zu Ehebruch reizen sollen. Denn wenn Menschen nicht enthaltsam sein
können, aber gleichzeitig den eigenen Ehepartner bzw. die eigene
Ehepartnerin nicht an sich ran lassen, dann weiß der Satan genau,
dass die Wahrscheinlichkeit enorm groß ist, diesen Mensch zum
Ehebruch treiben zu können. Paulus hat das erkannt, deswegen warnt
er davor.
Im zweiten Brief an
die Korinther wird der Satan ebenfalls in einem wichtigen
Zusammenhang erwähnt. Dort lesen wir in Kapitel 2, Vers 10 und 11:
Wem ihr aber etwas
vergebt, dem vergebe ich auch; denn wenn ich auch jemand etwas
vergebe, so vergebe ich es um euretwillen, vor dem Angesicht des
Christus,
damit wir nicht von
dem Satan übervorteilt werden; seine Absichten sind uns nämlich
nicht unbekannt.
Hier hat Paulus mal
wieder einen Anflug von Hochmut bzw. Arroganz, indem er so tut, als
hätte er den Satan völlig durchschaut. Wäre dem so, hätte er sich
nicht gewisse Verhaltensweisen geleistet, die wir in einem anderen
Video bereits näher betrachtet haben. Allerdings gibt es in den
gerade gelesenen Zeilen eine wahrhaftige Botschaft. Nämlich, dass
der Satan uns übervorteilen kann, wenn wir uns weigern, Vergebung zu
üben. Wer sich weigert, zu vergeben, der kann nicht frei werden.
Ganz allgemein ist
es wichtig, die Sünde bleiben zu lassen und sich lieber um gute
Werke zu bemühen. Um das zu verdeutlichen, lesen wir uns jetzt eine
klare Ermahnung aus dem Brief an die Epheser durch. Dort steht
geschrieben in Kapitel 4, Vers 26 bis 30:
Zürnt ihr, so
sündigt nicht; die Sonne gehe nicht unter über eurem Zorn!
Gebt auch nicht Raum
dem Teufel!
Wer gestohlen hat,
der stehle nicht mehr, sondern bemühe sich vielmehr, mit den Händen
etwas Gutes zu erarbeiten, damit er dem Bedürftigen etwas zu geben
habe.
Kein schlechtes Wort
soll aus eurem Mund kommen, sondern was gut ist zur Erbauung, wo es
nötig ist, damit es den Hörern Gnade bringe.
Und betrübt nicht
den Heiligen Geist Gottes, mit dem ihr versiegelt worden seid für
den Tag der Erlösung!
An diesem Text
merken wir, dass durch sündige Taten oder sinnlosen Zorn gleich zwei
ärgerliche Sachen passieren. Einmal geben wir dadurch dem Teufel
Raum in unserem Leben, andererseits betrüben wir dadurch auch den
heiligen Geist. Und wenn er betrübt ist, wird er bestimmt keine
Kraft mehr wirken wollen.
Da wir beim Brief an
die Epheser angekommen sind, schauen wir uns jetzt auch die Stelle
an, die sehr stark darauf hinweist, dass der Teufel wirklich der
Fürst dieser Welt ist. In Kapitel 2 lesen wir Folgendes in Vers 1
bis 3:
auch euch, die ihr
tot wart durch Übertretungen und Sünden,
in denen ihr einst
gelebt habt nach dem Lauf dieser Welt, gemäß dem Fürsten, der in
der Luft herrscht, dem Geist, der jetzt in den Söhnen des
Ungehorsams wirkt;
unter ihnen führten
auch wir alle einst unser Leben in den Begierden unseres Fleisches,
indem wir den Willen des Fleisches und der Gedanken taten; und wir
waren von Natur Kinder des Zorns, wie auch die anderen.
Hier sehen wir in
Vers zwei, wie von einem Fürst erzählt wird, der in der Luft
herrscht und in den Kindern des Ungehorsams wirkt, also in denen, die
sich für Gottes Gebote überhaupt nicht interessieren. Und genau das
will der Teufel ja, dass die Menschen die Gebote verachten, weil er
dadurch in ihnen wirken kann.
In Kapitel 6 des
selben Briefes lesen wir folgende wohlbekannte Worte in den Versen 11
und 12:
Zieht die ganze
Waffenrüstung Gottes an, damit ihr standhalten könnt gegenüber den
listigen Kunstgriffen des Teufels;
denn unser Kampf
richtet sich nicht gegen Fleisch und Blut, sondern gegen die
Herrschaften, gegen die Gewalten, gegen die Weltbeherrscher der
Finsternis dieser Weltzeit, gegen die geistlichen Mächte der Bosheit
in den himmlischen Regionen.
Interessant ist
nicht nur, dass wir gegen Geistmächte im Kampf sind, sondern es
werden auch Kunstgriffe des Teufels angesprochen. Was mag mit
Kunstgriffen wohl gemeint sein?
Schickt der Teufel
uns etwa Schmerzen an unseren Körper, die teilweise gar nicht echt
sind, sondern bei denen es sich nur um Phantomschmerzen handelt?
Versucht er uns einzuschüchtern mit Drohungen, die er gar nicht in
die Tat umsetzen kann? Das halte ich für durchaus möglich. Denn
auch wenn er mächtig ist, so wird seine Macht erst dann vollkommen,
wenn wir Angst haben. Wer aber keine Angst hat, sondern blind auf
Jesus vertraut, gegen den ist der Teufel schwach, so lange dieser
Mensch die Gebote beherzigt.
Im ersten Brief des
Paulus an die Thessalonicher steht in Kapitel 2, Vers 18:
Darum wollten wir
auch zu euch kommen, ich, Paulus, einmal, sogar zweimal; doch der
Satan hat uns gehindert.
Diese Worte klingen
sehr stark danach, dass die Macht des Satans über die Erde groß
genug ist, um jeden Reiseweg zu behindern, oder gar unmöglich zu
machen, den ein Mensch gehen will. Aber egal, wie oft das passiert:
Jesus hat bestimmt schon einen Plan B vorbereitet.
Im zweiten Brief des
Paulus an die Thessalonicher wird uns ja das sehr bemerkenswerte
Detail offenbart, dass zuerst der sogenannte Mensch der Sünde
geoffenbart werden muss, bevor Jesus zurückkehrt. Und auch der Satan
wird diesbezüglich erwähnt, denn es stehen folgende Worte in den
Versen 7 bis 12:
Denn das Geheimnis
der Gesetzlosigkeit ist schon am Wirken, nur muss der, welcher jetzt
zurückhält, erst aus dem Weg sein;
und dann wird der
Gesetzlose geoffenbart werden, den der Herr verzehren wird durch den
Hauch seines Mundes, und den er durch die Erscheinung seiner
Wiederkunft beseitigen wird,
ihn, dessen Kommen
aufgrund der Wirkung des Satans erfolgt, unter Entfaltung aller
betrügerischen Kräfte, Zeichen und Wunder
und aller Verführung
der Ungerechtigkeit bei denen, die verlorengehen, weil sie die Liebe
zur Wahrheit nicht angenommen haben, durch die sie hätten gerettet
werden können.
Darum wird ihnen
Gott eine wirksame Kraft der Verführung senden, sodass sie der Lüge
glauben,
damit alle gerichtet
werden, die der Wahrheit nicht geglaubt haben, sondern Wohlgefallen
hatten an der Ungerechtigkeit.
Es wird also
betrügerische Kräfte, Zeichen und Wunder geben, die vom Satan
ausgehen. Und Gott wird sich gar nicht weiter darum kümmern.
Schlimmer noch: Er wird absichtlich dem Satan solche Kräfte
überlassen, weil es vermutlich ein Zeitpunkt sein wird, an dem er
absolut keine Nerven mehr für die Widerspenstigkeit der
Erdenbewohner hat und sie bewusst verwirft. Eben deshalb sollten wir
selbst uns dazu motiviert fühlen, Gott zu suchen und zu ehren, so
lange er sich noch finden lässt. Denn offensichtlich hat sogar seine
Geduld auch mal ein Ende.
Im ersten Brief an
Timotheus versucht Paulus, eine Beschreibung zu geben, durch welche
man einschätzen kann, ob ein Mensch dafür geeignet ist, eine
leitende Position in der Gemeinde zu bekommen. Und diesbezüglich
schrieb er in Kapitel 3, Vers 6:
kein Neubekehrter,
damit er nicht aufgeblasen wird und in das Gericht des Teufels fällt.
Wenn also ein Mensch
aufgeblasen ist, das heißt wenn er sich selbst für den Besten und
den Überlegenen hält, dem keiner zu nahe treten darf, dann fällt
dieser Mensch ins Gericht des Teufels. Also mit anderen Worten:
Arroganz und Hochmut sind auch Gründe, warum der Teufel uns
erfolgreich verklagen kann, und dies wird er ohne zu zögern tun.
Im Brief des Jakobus
gibt es auch einen bemerkenswerten Aufruf, denn dort lesen wir in
Kapitel 4, Vers 7 und 8:
So unterwerft euch
nun Gott! Widersteht dem Teufel, so flieht er von euch;
naht euch zu Gott,
so naht er sich zu euch! Reinigt die Hände, ihr Sünder, und heiligt
eure Herzen, die ihr geteilten Herzens seid!
Wenn wir in einer
Versuchung dem Teufel widerstehen, dann flieht er. So steht es
geschrieben und so wird es geschehen. Versuchungen kann man
überwinden, indem man sich weigert, die Sünde zu tun, zu welcher
man angestachelt wird. Und sobald der Teufel erkennt, dass man fest
bei der eigenen Ansicht bleibt und sich nicht zu Unsinn reizen lässt,
wird es ihm nutzlos erscheinen, die Versuchung weiter durchzuführen,
und dann verschwindet er, bzw. seine Diener werden von euch ablassen,
weil sie merken, dass sie ihr Ziel nicht erreichen können. Wir
müssen allezeit den Wille Gottes kennen und berücksichtigen, dann
hat der Böse keine Chance, wenn er uns in Sünde ziehen will. Denn
genau das wäre das Schlimmste, was passieren könnte. Wenn andere
Menschen sich unzumutbar uns gegenüber verhalten, dann ist das in
gewisser Weise schlimm, aber so richtig schlimm ist die Sache erst
dann, wenn wir deswegen anfangen, selbst etwas Sündiges zu tun.
Ebenso
bemerkenswerte Worte gibt es im ersten Brief des Petrus in Kapitel 5,
Vers 8 bis 10. Dort lesen wir:
Seid nüchtern und
wacht! Denn euer Widersacher, der Teufel, geht umher wie ein
brüllender Löwe und sucht, wen er verschlingen kann!
Dem widersteht, fest
im Glauben, in dem Wissen, dass sich die gleichen Leiden erfüllen an
eurer Bruderschaft, die in der Welt ist.
Der Gott aller Gnade
aber, der uns berufen hat zu seiner ewigen Herrlichkeit in Christus
Jesus, er selbst möge euch, nachdem ihr eine kurze Zeit gelitten
habt, völlig zubereiten, festigen, stärken, gründen!
Der Teufel sucht
also nach Menschen, die er verschlingen kann. Darüber sollten wir
uns allezeit im Klaren sein. Er wird nicht müde, und er hat keine
guten Absichten, sondern er will uns zur Sünde reizen, weil er
danach Einfluss auf uns ausüben kann. Und er reizt uns zur Sünde,
indem er Menschen, die bereits selber Sünder sind, dazu bringt, dass
sie uns gegenüber ekelhaftes Verhalten zeigen, oder indem er uns
beispielsweise durch Medien auf dumme Ideen bringen will, nämlich
dazu, dass wir Lust bekommen, gotteslästerliche Dinge zu tun.
Petrus betont auch,
dass dementsprechende Bedrängnisse und Versuchungen erduldet werden
müssen, und dass es jedem einzelnen Gläubigen so geht, dass er
Derartiges erleben und überwinden muss. Wir sind dazu aufgerufen,
persönlich Widerstand gegen alles zu leisten, was dem Teufel ein
Anrecht geben würde.
Im ersten Brief von
Johannes lesen wir die Bestätigung, dass Sünder dem Teufel gehören,
denn es steht geschrieben in Kapitel 3, Vers 8:
Wer die Sünde tut,
der ist aus dem Teufel; denn der Teufel sündigt von Anfang an. Dazu
ist der Sohn Gottes erschienen, dass er die Werke des Teufels
zerstöre.
Jesus ist also
gekommen, um die Sünde zu zerstören. Und dies tut er durch die
Worte, die er verkündet hat, denn diese Worte sind Geist und sind
Leben, aber der Lohn der Sünde ist der Tod.
Wie aber auch der
Teufel von Anfang an sündigt, so sind ebenfalls Menschen in seiner
Hand, die das selbe tun. Und der einzige Weg, davon loszukommen ist,
die Gebote zu lernen, reuevoll Jesus um Vergebung zu bitten, und
damit anzufangen, die Gebote tatsächlich im eigenen Leben
einzuhalten, selbst wenn man von anderen dafür ausgelacht oder
verlästert oder geschmäht wird.
Denn wer die Gebote
halten will und Wohlgefallen daran hat, der ist gewissermaßen aus
Gott. Und über solche Menschen hat Johannes auch etwas geschrieben,
das lesen wir in seinem ersten Brief in Kapitel 5, Vers 18:
Wir wissen, dass
jeder, der aus Gott geboren ist, nicht sündigt ; sondern wer aus
Gott geboren ist, der bewahrt sich selbst, und der Böse tastet ihn
nicht an.
Das ist eine sehr
erstaunliche Zusicherung, oder? Wenn wir das Leiden in dieser
abartigen Welt ertragen, ohne selber zu sündigen, wird uns der Böse
nicht antasten. Kein einziger Dämon wird sich dann trauen, in
unserer Nähe zu verweilen, weil sich alle Dämonen von dem Heil
Gottes abgestoßen fühlen. Darum sollen wir selbst Menschen sein,
die so viel wie möglich die Liebe Gottes mit ihrem Wort verbreiten
und selbst in den Geboten wandeln. Denn dann erfüllen sich die
Worte, dass der Böse uns nicht antasten wird.
Mit den Briefen der
Apostel sind wir jetzt fast am Ende, denn es gibt nur noch eine
Stelle, die ich euch zeigen will. Diese finden wir im Brief des
Judas. Es steht geschrieben in Vers 8 und 9:
Trotzdem beflecken
auch diese in gleicher Weise mit ihren Träumereien das Fleisch,
verachten die Herrschaft und lästern Mächte.
Der Erzengel Michael
dagegen, als er mit dem Teufel Streit hatte und über den Leib Moses
verhandelte, wagte kein lästerndes Urteil zu fällen, sondern
sprach: Der Herr strafe dich!
Aus diesen Versen
ergibt sich, dass wir keine Mächte lästern dürfen, selbst wenn es
sich um Mächte der Finsternis handeln sollte. Und der Grund, warum
wir keine Lästerung reden sollen ist, dass Gott selbst gerecht
richten wird und wir alle Ehre ihm zugestehen sollen, in vollem
Vertrauen, dass er alles gerecht ausführt. Das ist aber ein
anspruchsvolles Gebot, dass wir als Menschen uns nicht lästerlich
über die Mächte der Finsternis äußern dürfen, obwohl sie
schlimme Dinge tun. Offensichtlich ist es von sehr großer
Wichtigkeit, dass wir sehr genau Acht darauf haben, welche Worte wir
reden.
Es wird aber auch
von diesem Judas, der den Brief schrieb, eine Geschichte erzählt,
bei welcher der Erzengel Michael Streit mit dem Teufel hatte, denn
die beiden verhandelten darüber, wer von ihnen den Leib von Moses
haben darf. Leider habe ich bisher noch nicht herausgefunden, was
genau damals geschehen ist und wie es ausging. Falls ich das aber
noch mitbekommen sollte, werde ich vermutlich ein eigenes Video
darüber machen. Wichtig ist für uns nur, dass Michael zwar Streit
mit dem Teufel hatte, aber kein einziges Lästerwort redete, sondern
er sagte nur: „Der HERR strafe dich!“
Und an diesem Zitat
können auch wir uns ein Beispiel nehmen.
Zuguterletzt gibt es
noch ein paar Stellen aus der Offenbarung, wo ebenfalls der Satan
erwähnt wird, nämlich in den sieben Sendeschreiben aus Kapitel 2
und 3. Und einige Stellen schauen wir uns jetzt ebenfalls noch mit
an.
In Kapitel 2 steht
in Vers 10 geschrieben:
Fürchte nichts von
dem, was du erleiden wirst! Siehe, der Teufel wird etliche von euch
ins Gefängnis werfen, damit ihr geprüft werdet, und ihr werdet
Drangsal haben zehn Tage lang. Sei getreu bis in den Tod, so werde
ich dir die Krone des Lebens geben!
Hier gibt es also
den Aufruf, dass die angesprochenen Menschen treu bleiben müssen.
Treu bis in den Tod, weil erst danach die Krone des Lebens an sie
verliehen wird. Ich weiß nicht genau, wer alles mit diesem Zitat
gemeint ist, aber man sollte vorsichtshalber die Bereitschaft in
seinem Herzen haben, wenn das Böse die Übermacht auf Erden erlangt,
dass man dann bereit sein sollte, für Jesus in den Tod zu gehen.
Also praktisch, wenn einer zu euch sagt: „Verleugne Jesus, dann
lassen wir dich leben! Wenn du ihn nicht verleugnest, lassen wir dich
sterben!“.
Wenn ein Mensch in
dieser Lage ist, und er verleugnet Jesus aus Angst, dann gehört der
Mensch dem Teufel. Deswegen darf einem das eigene Leben auf dieser
Erde im Notfall nicht kostbar sein.
Das nächste Zitat
ist in dem selben Kapitel lesbar. In Vers 24 steht geschrieben:
Euch aber sage ich,
und den Übrigen in Thyatira, all denen, die diese Lehre nicht haben
und die nicht die Tiefen des Satans erkannt haben, wie sie sagen: Ich
will keine weitere Last auf euch legen.
Diese Worte redet
Jesus deshalb, weil in der angesprochenen Gemeinde viele Menschen
sind, die sich dazu verführen ließen, Unzucht zu treiben und
Götzenopferfleisch zu essen. Und sie behaupten, dass sie gerettet
sind, obwohl sie solche Dinge tun. Mit dieser Lehre hat der Satan die
betroffenen Menschen tief in seine Fänge geholt. Aber ein paar
Leute, nämlich jene, die in Vers 24 gemeint sind, haben die böse
Lehre abgelehnt, und sie sind stattdessen beständig bei der gesunden
Lehre geblieben. Deshalb will Jesus auf diese wenigen Leute keine
weitere Last legen, sondern sie sollen weitermachen wie bisher.
Jedenfalls erkennen
wir sehr deutlich, dass der Satan die Menschen dazu treibt, zu
denken, sie wären sowieso gerettet und könnten Unzucht treiben und
Götzenopferdienst leisten, so viel sie wollen. Hauptsache, sie
nennen den Name des Herrn Jesus. Mit diesem Schwachsinn hat der Satan
bereits vor mehr als 1.900 Jahren Menschen in seine Fänge gelockt,
denn die Offenbarung wurde ungefähr 90 Jahre nach der Geburt von
Jesus geschrieben. Und exakt den gleichen Unsinn verbreitet der Satan
auch heute noch, dass man angeblich trotz Unzucht und Götzendienst
gerettet werden würde.
Ein letztes Zitat
über den Satan wollen wir uns noch anschauen, welches auch aus der
Offenbarung ist. Dieses richtet sich an die Leute, die ehrlich und
aufrichtig sind und Jesus wirklich nachfolgen. In Kapitel 3 steht in
Vers 9:
Siehe, ich gebe,
dass solche aus der Synagoge des Satans, die sich Juden nennen und es
nicht sind, sondern lügen, siehe, ich will sie dazu bringen, dass
sie kommen und vor deinen Füßen niederfallen und erkennen, dass ich
dich geliebt habe.
Das ist
hochinteressant. Jesus offenbart in diesem Vers, dass es eine
sogenannte Synagoge des Satans gibt. Also ein Haus, das nach außen
hin so aussieht, als wäre es ein jüdisches Gotteshaus, aber in
Wahrheit wird in solch einem Haus der Teufel verherrlicht. Das ist
echt übel. Vor allem, weil Jesus gleichzeitig davor warnt, dass es
nicht nur echte Juden gibt, sondern es gibt auch böse Menschen, die
sich selber als Juden verkleiden, obwohl sie gar keine Juden sind.
Und diese tun böse Dinge, um das gesamte jüdische Volk in Verruf zu
bringen. Einen wirklich guten Jude erkennt man aber daran, dass er
die ganze Thora und die Lehren der Propheten versucht einzuhalten,
soweit es möglich ist, und dass er sich niemals mit irgendwelchen
möchtegern-gescheiten Menschenlehren vollquatschen lässt. Ein
echter Jude wird gewiss ein guter Mensch sein, da es ja schon in der
Thora einige Stellen gibt, die dazu aufrufen, dass Israel
Nächstenliebe üben soll, dass es gute Taten tun soll, und dass es
mit Okkultismus oder anderen finsteren Dingen nichts zu tun haben
darf.
Aber leider haben
wir das Problem auf dieser Welt, dass manche böse Menschen sich als
Juden verkleiden, ohne wirklich welche zu sein, und diese sind
bewusst Diener des Teufels. Aber bei der Wiederkunft von Jesus werden
natürlich auch die echten Juden von den falschen Juden getrennt, und
jeder wird erkennen, welche es sind, die Jesus liebt.
Wichtig ist aber
nicht nur, dass wir uns vor dem Satan persönlich in Acht nehmen,
sondern ebenso vor den bösen Geistern, die das Werk des Satans
unterstützen, nämlich vor Dämonen. Jakobus hat eine interessante
Bemerkung über die Dämonen in seinem Brief gemacht, denn wir lesen
in Kapitel 2, Vers 19:
Du glaubst, dass es
nur einen Gott gibt? Du tust wohl daran! Auch die Dämonen glauben es
– und zittern!
Das ist eine
wichtige Erkenntnis. Obwohl sich die Dämonen lauter verrückte
Legenden ausdenken, über angebliche Gottheiten oder über Menschen
mit übernatürlichen Fähigkeiten, und so weiter, trotz all dessen
wissen sie selber ganz genau, dass es nur einen echten Gott gibt. Und
vor diesem echten Gott zittern sie, denn er ist heilig. Und überall
dort, wo Heiligkeit hinkommt, verliert die Sünde ihre Kraft. Die
Dämonen fallen reihenweise um in der Nähe Gottes und können sich
gar nicht mehr bewegen, weil sie von ihrer eigenen Sünde gelähmt
sind inmitten der Heiligkeit. Deswegen fliehen sie mit großer Angst,
sobald sich ihnen etwas wirklich Heiliges nähert.
Und sie wollen aus
dem selben Grund vermeiden, dass irgendwer auf Erden heilig wandelt,
denn dadurch käme die Kraft, vor der sie schwach werden. Stattdessen
führen sie die Menschen durch angebliche uralte Geheimnisse und
sonstige Irrlehren, die es in mannigfaltiger Auslegung gibt, die
ganze Zeit an der Nase herum. Deswegen warnt Paulus sehr davor, an
irgendwelche verrückten Lehren und angebliche Gottheiten zu glauben,
oder an Götzendienst teilzunehmen. Diesbezüglich lesen wir in
seinem ersten Brief an die Korinther in Kapitel 10, Vers 18 bis 22:
Seht das Israel nach
dem Fleisch! Stehen nicht die, welche die Opfer essen, in
Gemeinschaft mit dem Opferaltar?
Was sage ich nun?
Dass ein Götze etwas sei, oder dass ein Götzenopfer etwas sei?
Nein, sondern dass
die Heiden das, was sie opfern, den Dämonen opfern und nicht Gott!
Ich will aber nicht, dass ihr in Gemeinschaft mit den Dämonen seid.
Ihr könnt nicht den
Kelch des Herrn trinken und den Kelch der Dämonen; ihr könnt nicht
am Tisch des Herrn teilhaben und am Tisch der Dämonen!
Oder wollen wir den
Herrn zur Eifersucht reizen? Sind wir etwa stärker als er?
Israel ist ja
bekanntlich schon vor der Erscheinung von Jesus dazu aufgerufen
gewesen, jede Form von Götzendienst zu vermeiden, aber viele Leute
des Volkes taten es trotzdem. Und jedes Götzenopfer zählt als
Opfergabe für böse Geister, denn diese sind die ursprünglichen
Erfinder der Götzenbilder und falschen Lehren. Man muss sich aber
darüber im Klaren sein, dass man nur das eine oder das andere haben
kann. Entweder man verweigert jeden Götzendienst und folgt Jesus
nach, dann ist man Gott wohlgefällig, oder aber man betreibt
Götzendienst, dann ist jedes Gebet und jede Gabe für Gott wertlos,
weil man ein geteiltes Herz hat. Und Gott kann geteilte Herzen nicht
ertragen.
Da wir dies nun
ausgewertet haben, ist unser Profil über den Satan soweit erstmal
komplett, möchte ich behaupten. Gehen wir das Profil nochmal durch!
Denn daran merken wir, was unser Feind für ein Typ ist und wie er
vorgeht.
Der Satan behauptet,
man sei trotz Sünde unsterblich. Er verharmlost Gefahr durch Lügen.
Er redet fälschlicherweise Menschen ein, Gott würde ihnen etwas
vorenthalten und ihnen wichtige Dinge verheimlichen. Er schürt
Misstrauen zwischen Gott und Mensch. Er redet Menschen ein, sie seien
selbst Gott oder sie können sich selbst zu Göttern machen. Der
Satan ist listiger als jede andere Schöpfung. Er verdreht und
bezweifelt Gottes Gebot. Er führt eine Rebellion gegen Gott. Er will
selbst Gott sein und angebetet werden. Er hat den Name "Luzifer",
das ist lateinisch und heißt "Lichtträger“. Er will den
ganzen Erdkreis zur Wüste machen. Er war früher mal der schönste
aller Engel. Er kann sich zeitweise als Engel des Lichts verkleiden.
Er hat Diener unter den Menschen, die sich als Diener der
Gerechtigkeit ausgeben. Er hatte mehr Weisheit als alle anderen Engel
und ist demnach hochgradig intelligent. Er hat wahrscheinlich ein
ausgeprägtes musikalisches Talent. Er ist gut im Aushandeln von
Vereinbarungen. Er motiviert die Menschen ständig zu komplett
fleischlichem Denken. Er versucht Menschen durch Stolz zu
manipulieren. Er kennt die Bibel auswendig und missbraucht positive
Verheißungen Gottes, um Menschen zu unüberlegten Taten zu reizen.
Er beherrscht alle Länder der Erde und ist der Fürst dieser Welt.
Er verspricht seinen Anbetern Macht und Herrlichkeit. Er wird in
Gleichnissen "Drache" oder "Schlange" genannt. Er
verführt aktiv den ganzen Erdkreis. Er hat ein Drittel der Engel
Gottes verführt, und nun folgen sie ihm. Er besitzt momentan noch
eine eigene Stätte im Himmel. Er verklagt und verlästert Menschen
Tag und Nacht.
Er wird eines Tages
auf der Erde festsitzen und dabei voller Zorn sein. Er motiviert
Menschen zu Eigensinnigkeit. Er schickt seine Diener teils in
gläubige Gemeinden, um diese von innen her langsam zu verderben. Er
begehrt, unsere engsten Vertrauten gegen uns zu benutzen.
Er will andauernd
die rettende Wahrheit von Menschen wegnehmen. Er hängt Menschen
ständig Krankheiten an. Er kann im Zweifelsfall von Sündern Besitz
ergreifen. Er verlangt von Gott, dass Menschen versucht werden
müssen. Er ist der Vater aller Lügen. Er ist von Anfang an ein
Menschenmörder. Er versucht unser Herz anzugreifen. Er schürt
Ehebruch bei jeder noch so kleinen Gelegenheit. Er beruft sich bei
seinen Klagen stark auf Unvergebenheit. Er herrscht in der Luft und
in Kindern des Ungehorsams. Er kann eigene Zeichen wirken. Er erhält
Anrecht an arroganten und hochmütigen Menschen. Er selbst sündigt
von Anfang an. Und der Satan erzählt den Christen, sie seien trotz
sündigem Wandel vor der Hölle gerettet.
Das ist das Profil
des Bösen. Teilweise ergibt sich daraus auch die kurzgefasste
Version der Mittel, die der Satan benutzt, um Menschen zu verführen,
nämlich Zweifel, Augenlust, Fleischeslust und Hochmut des Lebens.
Der Zweifel besteht darin, dass er uns zum zweifeln bringt, ob Gottes
Worte wirklich ernst gemeint sind oder ob Gott überhaupt existiert.
Oder Zweifel daran, ob es richtig ist, die Gebote einzuhalten.
Augenlust benutzt er auf die Art, dass er gefährliche Dinge
wunderschön aussehen lässt, weil wir dann dazu neigen, die Gefahr
anzunehmen und zum Opfer der Gefahr zu werden, weil sie schön
ausgesehen hat. Außerdem versucht er durch Augenlust, uns
abzulenken, sodass wir schön aussehenden Dingen hinterher schauen
und unseren Blick von Gott abwenden. Fleischeslust bedeutet, dass er
uns dazu treiben will, uns ganz allein auf die Empfindungen unseres
Fleisches zu konzentrieren und nur darin Erfüllung zu suchen. Also
in Geschlechtsverkehr, weil es sich am Fleisch besonders anfühlt,
oder Völlerei, also Nahrung in viel zu großer Menge oder unreine
Speise, weil es gut schmeckt, egal was Gott davon denkt. Und der
Hochmut des Lebens wird von dem Satan benutzt, indem er uns dazu
treibt, wir sollen immer die Nummer eins sein und unsere eigene Ehre
verteidigen, wir sollen gegen andere streiten und uns immer als der
Sieger erweisen, der über anderen steht und der schlauer ist als der
Rest, und lauter solcher Unfug. Der Hochmut des Lebens tritt auch
dadurch zutage, dass ein Mensch immer Dinge wissen will, die andere
nicht wissen, um sich dadurch überlegen zu fühlen und zu meinen, er
wäre besonders aufgeklärt, und ebenfalls ist der Hochmut des Lebens
darin erkennbar, wenn ein Mensch immer weiter wachsen will und sich
nie zufrieden gibt mit dem, was er hat, sondern ständig wieder
irgendwas Neues braucht, und wie in einem Wahn immer nach neuen
Möglichkeiten sucht, um größer zu sein als vorher.
All dies ist nicht
nötig, denn wir haben bereits unser Fundament, nämlich die Gebote,
und der Sinn des Lebens ist nicht ständiges Wachstum, sondern die
Liebe Gottes. Wenn ein Mensch immer nur größer, stärker und
schlauer werden will, aber er liebt nicht, dann ist sein Lebenswandel
nutzlos vor Gott. Und die Liebe muss nicht ständig verbessert
werden, sondern sie ist bereits vollkommen. Der Satan aber drängt
Menschen dazu, hochmütig zu denken und sich nicht damit zufrieden zu
geben, Jesus Christus kennengelernt zu haben, und in seiner Liebe zu
leben.
Da wir nun aber all
dies behandelt haben, möchte ich zum Abschluss noch ein kurzes
Profil von unserem guten Vorbild erstellen, nämlich von Jesus. Über
den Satan haben wir mehr als genug geredet. Jesus ist zum Glück ganz
anders als der Satan. Bei Jesus werden wir, um das Video nicht zu
sehr in die Länge zu ziehen, die Tätigkeiten weglassen, und uns
besonders auf die Charaktereigenschaften konzentrieren.
Aber welche
Eigenschaften sind es, die Jesus auszeichnen? Um das zu beantworten,
müssen wir genauer auf die Evangelien schauen. Ich habe uns ein paar
Stellen rausgesucht, aus denen ein kurzes und deutliches Profil von
Jesus erstellt werden kann.
Zuerst mal lesen wir
folgende Worte im Evangelium des Matthäus, Kapitel 11, Vers 29:
Nehmt auf euch mein
Joch und lernt von mir, denn ich bin sanftmütig und von Herzen
demütig; so werdet ihr Ruhe finden für eure Seelen!
Aus diesen Worten
erkennen wir gleich zwei Eigenschaften. Einmal merken wir daran, dass
Jesus sanftmütig ist, und dann erfahren wir auch noch, dass Jesus
von Herzen demütig ist. Und beide Eigenschaften sind vor Gott sehr
wertvoll.
Als nächstes
schauen wir uns einen Vers aus dem ersten Kapitel vom Evangelium des
Johannes an. In Vers 14 lesen wir:
Und das Wort wurde
Fleisch und wohnte unter uns; und wir sahen seine Herrlichkeit, eine
Herrlichkeit als des Eingeborenen vom Vater, voller Gnade und
Wahrheit.
So ist das. Was Gott
von Anfang an versprochen hatte, das war direkt vor den Augen der
Menschen. Anfassbar für alle, die damals lebten. Aber ganz wichtig
sind für uns im Moment die letzten vier Worte. Jesus, unser
unvergleichlicher König, ist voller Gnade und Wahrheit. Das heißt
also: Jesus ist jemand, der immer die Wahrheit sagt. Er erzählt
keine einzige Lüge. Und er ist voller Gnade, er behandelt also, wenn
die Menschen sich zum unzähligsten Mal unerträglich benehmen,
niemanden so schlecht, wie er es rein theoretisch verdient hätte,
sondern Jesus lässt so oft wie möglich Gnade walten.
Jesus ist auch sehr
treu gegenüber Gott und will, dass immer der Wille Gottes geschieht.
Denn es steht geschrieben im Evangelium des Johannes, Kapitel 5, Vers
30:
Ich kann nichts von
mir selbst aus tun. Wie ich höre, so richte ich; und mein Gericht
ist gerecht, denn ich suche nicht meinen Willen, sondern den Willen
des Vaters, der mich gesandt hat.
Daran merkt man
ziemlich deutlich, dass Jesus den Wille Gottes erfüllen will. Und
dies wurde auch sehr deutlich, als Jesus kurz vor seiner
Gefangennahme stand. Denn bekanntlich betete er zu dieser Zeit vor
Gott, und er hatte sehr große Angst vor der bevorstehenden
Kreuzigung und hätte die Sache am liebsten vermieden. Doch was für
Worte sind es, die er zu Gott sprach in dieser Lage?
Im Evangelium des
Matthäus steht folgendes Zitat in Kapitel 26, Vers 39:
Und er ging ein
wenig weiter, warf sich auf sein Angesicht, betete und sprach: Mein
Vater! Ist es möglich, so gehe dieser Kelch an mir vorüber; doch
nicht wie ich will, sondern wie du willst!
Und ein paar Verse
weiter betet Jesus erneut. Es steht geschrieben in Vers 42:
Wiederum ging er zum
zweiten Mal hin, betete und sprach: Mein Vater, wenn dieser Kelch
nicht an mir vorübergehen kann, ohne dass ich ihn trinke, so
geschehe dein Wille!
Also auch in der
Stunde der größten Angst hat Jesus zwar seinen eigenen Wunsch
erwähnt, wollte aber trotzdem Gott gehorsam sein, wenn sein eigener
Wille nicht genehmigt werden würde. Der Wille des Vaters wurde von
ihm höher geachtet als sein eigener.
Viele wissen
bestimmt auch, dass man im Evangelium des Lukas in Kapitel 23 das
berühmte Zitat findet, wie Jesus am Kreuz seinen Vater darum gebeten
hat, den Übeltätern zu vergeben. Und daran merken wir, dass Jesus
voller Vergebung ist und niemandem jemals Vergebung absprechen würde.
Denn ausgerechnet in seiner schmerzhaftesten Stunde hat er sich trotz
aller üblen Schmerzen und trotz all seiner Einsamkeit und trotz den
spöttischen Kommentaren der umstehenden Menschen, nicht davon
abhalten lassen, Vergebung auszusprechen.
Eine weitere
wichtige Eigenschaft von Jesus werden wir aus insgesamt drei
Bibelstellen erkennen, die ich diesbezüglich aufzeigen möchte.
Zuerst lesen wir im Evangelium des Matthäus in Kapitel 9 den Vers
36. Es steht geschrieben:
Als er aber die
Volksmenge sah, empfand er Mitleid mit ihnen, weil sie ermattet und
vernachlässigt waren wie Schafe, die keinen Hirten haben.
Nun lesen wir auch
noch eine andere Stelle in diesem Evangelium, nämlich Kapitel 15,
Vers 32:
Da rief Jesus seine
Jünger zu sich und sprach: Ich bin voll Mitleid mit der Menge; denn
sie verharren nun schon drei Tage bei mir und haben nichts zu essen,
und ich will sie nicht ohne Speise entlassen, damit sie nicht auf dem
Weg verschmachten.
Und ebenso schauen
wir uns auch einen bestimmten Text im Evangelium des Lukas an. In
Kapitel 7 lesen wir in Vers 11 bis 15:
Und es begab sich am
folgenden Tag, dass er in eine Stadt namens Nain ging, und mit ihm
zogen viele seiner Jünger und eine große Volksmenge.
Wie er sich aber dem
Stadttor näherte, siehe, da wurde ein Toter herausgetragen, der
einzige Sohn seiner Mutter, und sie war eine Witwe; und viele Leute
aus der Stadt begleiteten sie.
Und als der Herr sie
sah, erbarmte er sich über sie und sprach zu ihr: Weine nicht!
Und er trat hinzu
und rührte den Sarg an; die Träger aber standen still. Und er
sprach: Junger Mann, ich sage dir: Steh auf!
Und der Tote setzte
sich auf und fing an zu reden; und er gab ihn seiner Mutter.
An diesen
Erzählungen merken wir deutlich, dass Jesus mitfühlend ist und
großes Mitleid mit den Menschen hat. Zuerst ging es darum, wie er
Mitleid mit der Volksmenge hatte, die ihm nachlief, weil er merkte,
dass sie alle einen bestimmten Hunger haben, nämlich Hunger nach der
Wahrheit. Hunger nach echter Liebe. Und deswegen liefen sie Jesus
nach, aber Jesus war ja ganz allein und konnte sich nicht um alle
Menschen der Welt auf einmal kümmern, aber die Menschen hatten sonst
keinen, zu dem sie gehen konnten. Deswegen hat Jesus Mitleid mit
ihnen, weil er weiß, dass Menschen, die nach Wahrheit und Liebe
suchen, ohne sie zu finden, irgendwann an diesem Mangel zugrunde
gehen und innerlich verbittert werden. Weil sich keiner ordentlich um
sie kümmert. Würde man sich aber um sie kümmern, würden viele von
ihnen die Wahrheit dankbar annehmen und sie beherzigen, und sie
würden wunderschöne Persönlichkeiten werden, mit gutem Herz und
selbst voller Mitgefühl und Zuversicht. Weil sie aber so viel
gesucht und nicht gefunden haben, obwohl sie sich danach sehnten,
fündig zu werden, deshalb hat Jesus Mitleid.
Bei der anderen
Stelle sind die Menschen schon ganze drei Tage bei ihm, ohne
irgendwas gegessen zu haben, denn sie wollten nicht weg. Sie wollten
einfach nur in der Nähe von Jesus sein. Alles andere war egal. Und
Jesus wusste, dass sie nach drei Tagen ohne Nahrung Probleme haben
werden, wieder nach Hause zu kommen, deshalb wollte er sie nicht in
diesem Zustand lassen, sondern ihnen zu Essen geben.
Und im dritten
Beispiel sieht Jesus eine arme, leidende Witwe, die nichts im Leben
hatte außer ihren Sohn. Und nun war auch dieser gestorben, und die
Witwe hatte gar nichts mehr. Und das ging Jesus nahe, es bewegte ihn
innerlich und er erbarmte sich deshalb, indem er ihren Sohn wieder
ins Leben zurückholte. Denn er verstand den großen Schmerz, den
diese Witwe im Herzen hatte, und es tat ihm Leid, weil Jesus voller
Mitgefühl für andere Menschen ist.
Nun gibt es noch
eine Eigenschaft, die wir auf jeden Fall in das Profil von Jesus
aufnehmen sollten, und diese ergibt sich unter anderem aus Kapitel 17
im Evangelium des Johannes. Dort steht in Vers 26, wie Jesus zu Gott
sagte:
Und ich habe ihnen
deinen Namen verkündet und werde ihn verkünden, damit die Liebe,
mit der du mich liebst, in ihnen sei und ich in ihnen.
Jesus will also,
dass die Liebe in uns ist, die von Gott kommt. Und an einer anderen
Stelle sagte er:
Das ist mein Gebot,
dass ihr einander liebt, gleichwie ich euch geliebt habe.
Daran merken wir,
dass Jesus die Menschen liebt, weil auch Gott die Menschen liebt und
weil durch ihn die Menschen lernen sollten, worin die Liebe Gottes
besteht.
Das sind also die
Eigenschaften von Jesus:
Jesus ist
sanftmütig. Jesus ist von Herzen demütig. Jesus ist jemand, der
immer die Wahrheit sagt.
Jesus ist voller
Gnade. Jesus ist immer nur auf Gottes Wille bedacht. Jesus ist
voller Vergebung für jeden. Jesus ist voller Mitleid für andere
Menschen. Jesus ist liebevoll zu den Menschen, weil Gott sie liebt.
Das ist unser
makelloses Vorbild, und diesem sollen wir mit aller Kraft nachfolgen.
Und allezeit, während wir versuchen, diesem Beispiel zu folgen,
müssen wir darauf Acht haben, dass wir nicht von dem Fürst dieser
Welt in eine Falle gelockt werden. Deswegen haben wir uns seine
Taktiken und Eigenschaften mal ganz genau angeschaut.
Und am Ende wird der
Satan ja endlich beseitigt, wie es auch geschrieben steht im Brief an
die Römer, Kapitel 16, Vers 20:
Der Gott des
Friedens aber wird in Kurzem den Satan unter euren Füßen zermalmen.
Die Gnade unseres Herrn Jesus Christus sei mit euch! Amen.
Diese Stelle kündigt
an, egal welche großartigen Zeichen und Wunder der Teufel fähig
sein wird zu tun, dass Gott ihn innerhalb eines kurzen Augenblicks zu
Fall bringen wird. Einfach so. Wie bei einem kurzen Fingerschnipp.
Denn egal, was der Satan tut - es ist nichtig vor der gewaltigen
Macht Gottes des Höchsten, die in die Hände seines Sohnes gegeben
ist bis ans Ende aller festgesetzten Zeiten.
Danke für's Zuhören
und bis zum nächsten Mal! Mögen der Frieden und die Liebe von Jesus
Christus mit euch sein!
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