Text zu "Wir studieren die Apostelgeschichte (Kap. 19 bis 23)

Link zum Video: https://www.youtube.com/watch?v=Wbmqu784SH0

Hallo Leute und willkommen bei dem Kanal, der dem Licht der Welt gewidmet ist!

Dieses Video gehört zu jenen Videos, in denen wir die Apostelgeschichte durchlesen und einiges dazu näher betrachten. Diesmal geht es um die Kapitel 19, 20 21 22 und 23.

Wir wissen dank dem vorhergehenden Video, dass Paulus eine dritte Missionsreise angetreten hatte, und dass er zuvor den Leuten in Ephesus versprochen hatte, er würde sie bald nochmal besuchen kommen. Und genau dieses Versprechen hat Paulus auch eingelöst, denn es steht geschrieben in Kapitel 19, Vers 1 bis 7:

Es geschah aber, während Apollos in Korinth war, dass Paulus, nachdem er die höher gelegenen Gebiete durchzogen hatte, nach Ephesus kam. Und als er einige Jünger fand,
sprach er zu ihnen: Habt ihr den Heiligen Geist empfangen, als ihr gläubig wurdet? Sie aber antworteten ihm: Wir haben nicht einmal gehört, dass der Heilige Geist da ist!
Und er sprach zu ihnen: Worauf seid ihr denn getauft worden? Sie aber erwiderten: Auf die Taufe des Johannes.
Da sprach Paulus: Johannes hat mit einer Taufe der Buße getauft und dem Volk gesagt, dass sie an den glauben sollten, der nach ihm kommt, das heißt an den Christus Jesus.
Als sie das hörten, ließen sie sich taufen auf den Namen des Herrn Jesus.
Und als Paulus ihnen die Hände auflegte, kam der Heilige Geist auf sie, und sie redeten in Sprachen und weissagten.
Es waren aber im Ganzen etwa zwölf Männer.

Hier wurden also einige Menschen auf den Name Johannes getauft, weil der Taufende nicht wusste, dass der heilige Geist bereits auf der Erde ist und dass man auf den Name Jesus Christus taufen muss. Aber Paulus konnte Abhilfe schaffen und betete auch durch Handauflegung dafür, dass die Menschen den heiligen Geist empfangen. Und als dies geschah, kam wieder dieses Wunderzeichen zum Vorschein, das bei der Taufe auftreten kann, nämlich dass die ordentlich getauften Menschen teils in Sprachen zu reden beginnen.

Paulus verbrachte dort aber auch eine sehr lange Zeit, um die Leute zu belehren, und davon lesen wir in den Versen 8 bis 12:

Und er ging in die Synagoge und trat öffentlich auf, indem er drei Monate lang Gespräche führte und sie zu überzeugen versuchte von dem, was das Reich Gottes betrifft.
Da aber etliche sich verstockten und sich weigerten zu glauben, sondern den Weg vor der Menge verleumdeten, trennte er sich von ihnen und sonderte die Jünger ab und hielt täglich Lehrgespräche in der Schule eines gewissen Tyranus.
Das geschah zwei Jahre lang, sodass alle, die in der Provinz Asia wohnten, das Wort des Herrn Jesus hörten, sowohl Juden als auch Griechen.
Und Gott wirkte ungewöhnliche Wunder durch die Hände des Paulus,
sodass sogar Schweißtücher oder Gürtel von seinem Leib zu den Kranken gebracht wurden und die Krankheiten von ihnen wichen und die bösen Geister von ihnen ausfuhren.

Also da hat Gott ja wirklich erstaunliche Methoden befohlen, nicht wahr? Alleine durch ein Schweißtuch von Paulus fanden Geisteswirkungen statt, um zu beweisen, dass Paulus wahrhaftig von dem Messias predigt, dem alle Macht gegeben wurde, und den wir als Jesus Christus kennen.
Jedenfalls hat Paulus zwei Jahre so eine Art christliche Schule geleitet, wo jeder hinkommen konnte, der etwas über Jesus lernen wollte. Egal, ob Jude oder Heide.
Natürlich hat sich dies unter den Leuten immer weiter rumgesprochen, dass durch den Name Jesus Wunderheilungen und Dämonenaustreibungen passieren. Und man kann sich dabei auch eine interessante Frage stellen. Nämlich folgende Frage:
Was passiert eigentlich, wenn jemand Dämonen austreiben will, der selber nicht zu Jesus gehört und kaum etwas über Jesus weiß?

Die Antwort auf diese Frage können wir selbst in Erfahrung bringen, indem wir einfach weiterlesen. Folgendes steht geschrieben in den Versen 13 bis 17:

Es versuchten aber etliche von den umherziehenden jüdischen Beschwörern, über denen, die böse Geister hatten, den Namen des Herrn Jesus zu nennen, indem sie sagten: Wir beschwören euch bei dem Jesus, den Paulus verkündigt!
Es waren aber sieben Söhne eines jüdischen Hohenpriesters Skevas, die dies taten.
Aber der böse Geist antwortete und sprach: Jesus kenne ich, und von Paulus weiß ich; wer aber seid ihr?
Und der Mensch, in dem der böse Geist war, sprang auf sie los, und er überwältigte sie und zeigte ihnen dermaßen seine Kraft, dass sie entblößt und verwundet aus jenem Haus flohen.
Das aber wurde allen bekannt, die in Ephesus wohnten, sowohl Juden als auch Griechen. Und Furcht fiel auf sie alle, und der Name des Herrn Jesus wurde hochgepriesen.

Hier haben sich also ein paar Leute, die Jesus gar nicht kannten, völlig unwissend auf eine Sache eingelassen, die ziemlich heikel ist. Und der Dämon in dem Mensch hat sich entsprechend über sie lustig gemacht, da er ja die Machtverhältnisse kennt. Der böse Geist weiß, dass Jesus die Macht bekommen hat, und dass echte Jesus-Nachfolger in seinem Namen Befehle erteilen können, die zur Austreibung führen. Wer aber von Jesus keine Ahnung hat, bei dem wird es auch nur eine sehr geringe Wirkung haben, wenn er den Name Jesus in den Mund nimmt, und die starken Dämonen-Arten werden darüber lachen. Die sieben Söhne, von denen wir gerade gelesen haben, mussten diese Lektion auf die harte Tour lernen, wir aber sollten diese Geschichte auch selbst im Hinterkopf behalten, um unsere eigene Lehre daraus ziehen zu können. Denn es zeigt sich daran, wie wichtig es ist, dass ein Mensch wirklich Jesus kennt, weil jeder andere Zustand vor den starken Dienern des Satans nichts gilt.
Lasst uns nun mal von einem erfreulicheren Ereignis lesen! Es steht geschrieben in den Versen 18 bis 20:

Und viele von denen, die gläubig geworden waren, kamen und bekannten und erzählten ihre Taten.
Viele aber von denen, die Zauberkünste getrieben hatten, trugen die Bücher zusammen und verbrannten sie vor allen; und sie berechneten ihren Wert und kamen auf 50000 Silberlinge.
So breitete sich das Wort des Herrn mächtig aus und erwies sich als kräftig.

Wenn wir bedenken, dass von den 30 Silberlingen, die Judas für den Verrat an Jesus erhalten hatte, bereits eine ganze Begräbnisstätte gekauft werden konnte, dann sollte uns allen bewusst werden, dass die Menschen hier ihre okkulten Objekte verbrannt haben, obwohl diese teils von unglaublich hohem Wert waren. Sie haben einfach alles ins Feuer geworfen, weil sie nun etwas gefunden hatten, was wertvoller war als die bescheuerte Zauberei, die sie zuvor getrieben hatten. Nämlich den wahrhaftigen und lebendigen Glaube an Jesus Christus, den Sohn Gottes des Höchsten, der sich selbst als komplett unschuldiges Wesen für die Rettung der Menschheit hingegeben hat.
Der Glaube breitete sich also immer weiter aus, und es sollte mittlerweile schon dazu gekommen sein, dass die Leute alle wussten, wie wertvoll der Glaube an Jesus ist, und dass alle Arten von Götzendienst oder Zauberei im Vergleich dazu ein Witz sind.

Jedenfalls lesen wir weiter in den Versen 21 und 22:

Nachdem aber diese Dinge ausgerichtet waren, nahm sich Paulus im Geist vor, zuerst durch Mazedonien und Achaja zu ziehen und dann nach Jerusalem zu reisen, indem er sprach: Wenn ich dort gewesen bin, muss ich auch Rom sehen!
Und er sandte zwei seiner Gehilfen, Timotheus und Erastus, nach Mazedonien und hielt sich noch eine Zeit lang in der Provinz Asia auf.

Also ich persönlich finde es ein wenig eigenartig, dass Paulus seine Gehilfen plötzlich von sich wegschickt, obwohl er bisher immer Wert darauf gelegt hatte, dass sie bei ihm sind.
Aber naja, jedenfalls waren diese nun unterwegs und er selbst blieb noch eine Weile in Ephesus.
Und in dieser Zeit geschah ein Ereignis, bei dem man sich eigentlich nur noch an den Kopf greifen kann. Denn obwohl das Volk schon längst bewiesen bekam, dass alle Götzen nichtig sind, so konnten sie trotzdem von ein paar geldgierigen Menschen dazu verleitet werden, an der Verehrung von Götzen festzuhalten. Davon lesen wir in den restlichen Versen des Kapitels, denn es steht geschrieben ab Vers 23:

Aber um jene Zeit entstand ein nicht unbedeutender Aufruhr um des Weges willen.
Denn ein gewisser Mann namens Demetrius, ein Silberschmied, verfertigte silberne Tempel der Diana und verschaffte den Künstlern beträchtlichen Gewinn.
Diese versammelte er samt den Arbeitern desselben Faches und sprach: Ihr Männer, ihr wisst, dass von diesem Gewerbe unser Wohlstand kommt.
Und ihr seht und hört, dass dieser Paulus nicht allein in Ephesus, sondern fast in ganz Asia eine große Menge überredet und umgestimmt hat, indem er sagt, dass es keine Götter gebe, die mit Händen gemacht werden.
Aber es besteht nicht nur die Gefahr, dass dieses unser Geschäft in Verruf kommt, sondern auch, dass der Tempel der großen Göttin Diana für nichts geachtet und zuletzt auch ihre Majestät gestürzt wird, die doch ganz Asia und der Erdkreis verehrt!
Als sie das hörten, wurden sie voll Zorn und schrien: Groß ist die Diana der Epheser!
Und die ganze Stadt kam in Verwirrung, und sie stürmten einmütig ins Theater und zerrten die Mazedonier Gajus und Aristarchus, die Reisegefährten des Paulus, mit sich.
Als aber Paulus unter die Volksmenge gehen wollte, ließen es ihm die Jünger nicht zu.
Auch etliche der Asiarchen, die ihm wohlgesonnen waren, sandten zu ihm und baten ihn, sich nicht ins Theater zu begeben.
Hier schrie nun alles durcheinander; denn die Versammlung war in der größten Verwirrung, und die Mehrzahl wusste nicht, aus welchem Grund sie zusammengekommen waren.
Da zogen sie aus der Volksmenge den Alexander hervor, da die Juden ihn vorschoben. Und Alexander gab mit der Hand ein Zeichen und wollte sich vor dem Volk verantworten.
Als sie aber vernahmen, dass er ein Jude sei, schrien sie alle wie aus einem Mund etwa zwei Stunden lang: Groß ist die Diana der Epheser!
Da beruhigte der Stadtschreiber die Menge und sprach: Ihr Männer von Ephesus, wo ist denn ein Mensch, der nicht wüsste, dass die Stadt Ephesus die Tempelpflegerin der großen Göttin Diana und des vom Himmel gefallenen Bildes ist?
Da nun dies unwidersprechlich ist, so solltet ihr euch ruhig verhalten und nichts Übereiltes tun.
Denn ihr habt diese Männer hergeführt, die weder Tempelräuber sind, noch eure Göttin gelästert haben.
Wenn aber Demetrius und die Künstler, die mit ihm sind, gegen jemand eine Klage haben, so werden Gerichts-tage gehalten, und es sind Statthalter da; sie mögen einander verklagen!
Habt ihr aber ein Begehren wegen anderer Angelegenheiten, so wird es in der gesetzlichen Versammlung erledigt werden.
Denn wir stehen in Gefahr, dass wir wegen des heutigen Tages des Aufruhrs angeklagt werden, weil kein Grund vorliegt, womit wir diese Zusammenrottung entschuldigen könnten!
Und als er das gesagt hatte, entließ er die Versammlung.

Hier haben wir das Dilemma. Weil ein Silberschmied um seinen Gewinn fürchtet, will er die Leute wieder zurück zum Götzendienst führen. Und weil die Menschen ihre eigene Kultur mehr liebten, als sie Gott und Jesus liebten, deswegen rotteten sie sich zusammen und versuchten, irgendwie zu protestieren.
Und ihr Protest hatte weder ein klares Ziel noch einen Plan, also fiel ihnen nichts Besseres ein, als zwei Stunden lang immer wieder den selben Satz zu rufen. Das ist schon irgendwie peinlich, besonders weil zu dieser Zeit schon unzählige Wunderzeichen durch den Name Jesus geschehen waren. Und Paulus hatte bestimmt vor, sich zu der Versammlung zu begeben, um sie von ihrem Götzendienst abzubringen, aber die Jünger machten sich so große Sorgen um sein Wohl, dass sie ihn nicht gehen lassen wollten. Und schließlich löste sich die Versammlung auf, ohne dass es ein wirkliches Ergebnis gegeben hatte. Ich nehme an, diesen Verlauf kann man als positiv beschreiben. Es hätte ja auch ein gewaltvoller Aufruhr entstehen können.

Nun lesen wir uns mal kurz durch, an welche Orte Paulus als nächstes reiste, indem wir in Kapitel 20 die Verse 1 bis 5 betrachten. Es steht geschrieben:

Nachdem sich aber der Tumult gelegt hatte, rief Paulus die Jünger zu sich, und als er Abschied von ihnen genommen hatte, zog er fort, um nach Mazedonien zu reisen.
Und nachdem er jene Gebiete durchzogen und sie mit vielen Worten ermahnt hatte, kam er nach Griechenland.
Und er brachte dort drei Monate zu; und da ihm die Juden nachstellten, als er nach Syrien abfahren wollte, entschloss er sich, über Mazedonien zurückzukehren.
Es begleiteten ihn aber bis zu der Provinz Asia Sopater von Beröa, von den Thessalonichern Aristarchus und Sekundus, und Gajus von Derbe und Timotheus, aus Asia aber Tychikus und Trophimus.
Diese gingen voraus und warteten auf uns in Troas.

Schlimm finde ich, dass es offenbar immernoch reichlich Juden gab, die nicht an den Messias Jesus glauben wollten und stattdessen nach einer Möglichkeit suchten, Paulus und die anderen Jünger loszuwerden.
Wir merken aber auch an Vers 5, dass Lukas immernoch persönlich mit Paulus reiste, also jener Lukas, der diese Schrift verfasst hat, die wir gerade lesen. Ebenso steht geschrieben in Vers 6 bis 12:

Wir aber fuhren nach den Tagen der ungesäuerten Brote von Philippi ab und kamen in fünf Tagen zu ihnen nach Troas, wo wir uns sieben Tage aufhielten.
Am ersten Tag der Woche aber, als die Jünger versammelt waren, um das Brot zu brechen, unterredete sich Paulus mit ihnen, da er am folgenden Tag abreisen wollte, und er dehnte die Rede bis Mitternacht aus.
Es waren aber zahlreiche Lampen in dem Obersaal, wo sie versammelt waren.
Und ein junger Mann namens Eutychus saß am Fenster; der sank in einen tiefen Schlaf. Während Paulus weiterredete, fiel er, vom Schlaf überwältigt, vom dritten Stock hinab und wurde tot aufgehoben.
Da ging Paulus hinab und warf sich über ihn, umfasste ihn und sprach: Macht keinen Lärm; denn seine Seele ist in ihm!
Und er ging wieder hinauf und brach Brot, aß und unterredete sich noch lange mit ihnen, bis der Tag anbrach, und zog dann fort.
Sie brachten aber den Knaben lebendig herbei und waren nicht wenig getröstet.

Hier hat also Paulus an die Gläubigen in Troas sehr viel zu sagen gehabt, bis es Mitternacht wurde. Und ein Knabe, der am Fenster saß, schlief ein und stürzte hinab.
Wir haben auch gelesen, was Paulus tat, um den Knabe wiederzubeleben. Und das mutet schon sehr eigenartig an, was Paulus tat. Es hätte bestimmt auch gereicht, einfach aufrichtig zu beten, die Hand des Knaben zu ergreifen, bis das Leben zurückkehrt, und dann zu sagen, dass er aufstehen soll. Paulus jedoch hat sich für eine sehr eigenartige Vorgehensweise entschieden, die man selbst nicht nachmachen sollte, wenn ihr mich fragt.

Jedenfalls waren Paulus und seine christlichen Reisegefährten unterwegs nach Jerusalem, und in den Versen 13 bis 16 steht ein kleiner Zwischenbericht, den wir vollständigkeitshalber auch noch mit durchlesen. Folgendes steht geschrieben:

Wir aber gingen voraus zum Schiff und fuhren nach Assus, um dort Paulus an Bord zu nehmen; denn so hatte er es angeordnet, weil er zu Fuß reisen wollte.
Als er aber in Assus mit uns zusammentraf, nahmen wir ihn an Bord und kamen nach Mitylene.
Und von dort segelten wir ab und kamen am folgenden Tag auf die Höhe von Chios; tags darauf aber fuhren wir nach Samos, und nach einem Aufenthalt in Trogyllium gelangten wir am nächsten Tag nach Milet.
Paulus hatte nämlich beschlossen, an Ephesus vorbeizusegeln, damit er in der Provinz Asia nicht zu viel Zeit zubringen müsste; denn er beeilte sich, um möglichst am Tag der Pfingsten in Jerusalem zu sein.

Diese Verse sind einfach nur zur bloßen Information da, um den Reiseweg von Paulus, Lukas und den ganzen anderen Gefährten besser nachvollziehen zu können, falls das jemand tun wollen würde.
Wir merken auch, dass Paulus nun wieder nahe bei Ephesus ist, und dort hat er eine ziemlich interessante Abschiedsrede gehalten. Lukas hat versucht, diese wiederzugeben, so weit es ihm möglich war. Wir lesen darüber Folgendes ab Vers 17:

Von Milet aber sandte er nach Ephesus und ließ die Ältesten der Gemeinde herüberrufen.
Und als sie zu ihm gekommen waren, sprach er zu ihnen: Ihr wisst, wie ich mich vom ersten Tag an, als ich Asia betrat, die ganze Zeit unter euch verhalten habe,
dass ich dem Herrn diente mit aller Demut, unter vielen Tränen und Anfechtungen, die mir widerfuhren durch die Nachstellungen der Juden;
und wie ich nichts verschwiegen habe von dem, was nützlich ist, sondern es euch verkündigt und euch gelehrt habe, öffentlich und in den Häusern,
indem ich Juden und Griechen die Buße zu Gott und den Glauben an unseren Herrn Jesus Christus bezeugt habe.
Und siehe, jetzt reise ich gebunden im Geist nach Jerusalem, ohne zu wissen, was mir dort begegnen wird,
außer dass der Heilige Geist von Stadt zu Stadt Zeugnis gibt und sagt, dass Fesseln und Bedrängnisse auf mich warten.
Aber auf das alles nehme ich keine Rücksicht; mein Leben ist mir auch selbst nicht teuer, wenn es gilt, meinen Lauf mit Freuden zu vollenden und den Dienst, den ich von dem Herrn Jesus empfangen habe, nämlich das Evangelium der Gnade Gottes zu bezeugen.
Und nun siehe, ich weiß, dass ihr mein Angesicht nicht mehr sehen werdet, ihr alle, bei denen ich umhergezogen bin und das Reich Gottes verkündigt habe.
Darum bezeuge ich euch am heutigen Tag, dass ich rein bin von aller Blut.
Denn ich habe nichts verschwiegen, sondern habe euch den ganzen Ratschluss Gottes verkündigt.
So habt nun acht auf euch selbst und auf die ganze Herde, in welcher der Heilige Geist euch zu Aufsehern gesetzt hat, um die Gemeinde Gottes zu hüten, die er durch sein eigenes Blut erworben hat!
Denn das weiß ich, dass nach meinem Abschied räuberische Wölfe zu euch hineinkommen werden, die die Herde nicht schonen;
und aus eurer eigenen Mitte werden Männer aufstehen, die verkehrte Dinge reden, um die Jünger abzuziehen in ihre Gefolgschaft.
Darum wacht und denkt daran, dass ich drei Jahre lang Tag und Nacht nicht aufgehört habe, jeden Einzelnen unter Tränen zu ermahnen.
Und nun, Brüder, übergebe ich euch Gott und dem Wort seiner Gnade, das die Kraft hat, euch aufzuerbauen und ein Erbteil zu geben unter allen Geheiligten.
Silber oder Gold oder Kleidung habe ich von niemand begehrt;
ihr wisst ja selbst, dass diese Hände für meine Bedürfnisse und für diejenigen meiner Gefährten gesorgt haben.
In allem habe ich euch gezeigt, dass man so arbeiten und sich der Schwachen annehmen soll, eingedenk der Worte des Herrn Jesus, der selbst gesagt hat: Geben ist glückseliger als Nehmen!
Und nachdem er dies gesagt hatte, kniete er nieder und betete mit ihnen allen.
Da weinten alle sehr, fielen Paulus um den Hals und küssten ihn,
am meisten betrübt über das Wort, das er gesagt hatte, dass sie sein Angesicht nicht mehr sehen würden. Und sie geleiteten ihn zum Schiff.

In Vers 28 gibt es eine von den Stellen in der Bibel, aus denen Menschen sehr leicht mutmaßen, dass Jesus gleichzeitig der höchste Gott sei, der alles erschaffen hat. Deswegen ist es auch verzeihlich, wenn Menschen die Dreieinigkeitstheorie unbedingt glauben wollen. Es gibt ja tatsächlich Stellen in der Schrift, auf die sie sich dabei berufen können, um ihre These zu stützen. Wer weiß, welchem Zweck es dient, dass das so gemacht ist ...
Allerdings sagt jeder Mann, der ein Kind gezeugt hat, und jede Mutter, die das Kind zur Welt brachte, ja ebenfalls, dass es das eigene Fleisch uns Blut ist. Und in gewisser Weise hat Jesus göttliches Blut, denn er ist bereits vor seiner Geburt auf der Erde der Sohn Gottes gewesen, der Zeit mit dem Vater verbringen durfte. Er ist und war schon immer der am meisten geliebte Besitz Gottes des Höchsten. Und das auch zurecht.

Was aber auch interessant ist, das ist die Erzählung, wie Paulus vom heiligen Geist immer wieder darauf vorbereitet wird, dass Fesseln und Bedrängnisse auf ihn warten. Da der heilige Geist es also extra vorher ankündigt, wird es demnach unvermeidlich sein. Und es handelt sich dabei um eine schwere Phase, die Paulus einfach durchstehen muss, weil sie ihm zweifellos bevorsteht. Er sagt aber selbst, dass ihm sein eigenes Leben nicht teuer ist, also hat er gewissermaßen die richtige Einstellung in seinem Herzen. Denn das Leben auf der Erde verdirbt und vergeht. Aber was danach kommt, ist für die Ewigkeit bestimmt.

Paulus bekam durch den Geist auch angezeigt, dass sich zukünftig Verführer in den Gemeinden breitmachen, die Gläubige irreführen werden. Dieses unerträgliche Ärgernis zieht sich offensichtlich durch sämtliche Zeitalter der Menschheit.

Sehr vorbildlich ist aber vor allem das Detail, dass Paulus niemals eine Bezahlung für seinen Dienst verlangt hat, sondern dass er sich vermutlich bereits damit zufrieden gab, wenn ihm jeden Tag irgendwer eine Mahlzeit spendierte. Und er hatte sogar mit seinen eigenen Händen gearbeitet wie die anderen, obwohl er ein Apostel war.
Weiterhin erfahren wir hier auch ein Zitat, das Jesus gesagt hat, nämlich dass Geben glückseliger ist als nehmen. Dieses Zitat fehlt in den Evangelien, klingt aber definitiv nach dem Wesen von Jesus, daher kann ich fest daran glauben, dass Jesus das wirklich gesagt hat.
Schließlich mussten sich die Jünger vor Ort von Paulus verabschieden, und das ist ihnen offensichtlich überhaupt nicht leicht gefallen. Aber was will man machen? Wenn es der Wille Gottes ist, dass Paulus nach Jerusalem reist, wie es ihm letztlich durch den heiligen Geist gegeben wurde, dann muss das auch so geschehen.

Um zu erfahren, wie die Weiterreise verlief, lesen wir uns nun in Kapitel 21 die Verse 1 bis 6 durch. Es steht geschrieben:

Als wir uns von ihnen losgerissen hatten und schließlich abgefahren waren, kamen wir geradewegs nach Kos und am folgenden Tag nach Rhodos und von da nach Patara.
Und als wir ein Schiff fanden, das nach Phönizien fuhr, stiegen wir ein und fuhren ab.
Als wir aber Zypern erblickten, ließen wir es links liegen, fuhren nach Syrien und gelangten nach Tyrus; denn dort sollte das Schiff die Fracht ausladen.
Und als wir die Jünger gefunden hatten, blieben wir sieben Tage dort; und sie sagten dem Paulus durch den Geist, er solle nicht nach Jerusalem hinaufziehen.
Als wir schließlich diese Tage vollendet hatten, brachen wir auf und zogen fort, wobei sie uns alle mit Frau und Kind bis vor die Stadt hinaus begleiteten; und wir knieten am Meeresstrand nieder und beteten.
Und nachdem wir voneinander Abschied genommen hatten, stiegen wir in das Schiff; sie aber kehrten wieder nach Hause zurück.

Interessant ist, dass neben der Beschreibung von vielen Seefahrten mit dem Schiff, auch davon erzählt wird, wie durch die Jünger im Geist gesagt wurde, Paulus sollte doch nicht nach Jerusalem fahren. Das ist verwirrend. Was war den nun der Wille Gottes, und was war der Wille von Jesus?
Sollte Paulus in Jerusalem sein oder nicht? Paulus selbst fühlte sich im Geist dazu gedrängt, nach Jerusalem zu reisen, die Jünger aber sagten durch den Geist, er solle es bleiben lassen.
Was für ein Durcheinander! Da weiß man ja gar nicht mehr, wem man vertrauen soll. Aber ich vermute, dass es so, wie Paulus sich entschieden hat, immer am besten ist. Nämlich dass er nicht das tut, was andere sagen, sondern dass er auf das vertraut, wozu er sich selber durch den Geist angeleitet fühlt. Es ist ja sehr stark davon auszugehen, dass Paulus den heiligen Geist hatte, und der echte heilige Geist würde niemals einen Mensch zu Sünde oder Ungehorsam motivieren.
Demnach wäre möglicherweise Paulus maximal dann ungehorsam gewesen, wenn er den Jüngern mehr vertraut hätte als dem Gefühl, das er persönlich durch den Geist bekam.

Weiterhin lesen wir Folgendes in den Versen 7 bis 16:

Und wir beendigten die Fahrt, die wir in Tyrus begonnen hatten, und kamen nach Ptolemais und begrüßten die Brüder und blieben einen Tag bei ihnen.
Am folgenden Tag aber zogen wir, die wir Paulus begleiteten, fort und kamen nach Cäsarea; und wir gingen in das Haus des Evangelisten Philippus, der einer von den Sieben war, und blieben bei ihm.
Dieser hatte vier Töchter, Jungfrauen, die weissagten.
Als wir uns aber mehrere Tage dort aufhielten, kam aus Judäa ein Prophet namens Agabus herab.
Der kam zu uns, nahm den Gürtel des Paulus und band sich die Hände und die Füße und sprach: So spricht der Heilige Geist: Den Mann, dem dieser Gürtel gehört, werden die Juden in Jerusalem so binden und in die Hände der Heiden ausliefern!
Als wir aber dies hörten, baten sowohl wir als auch die Einheimischen, dass er nicht nach Jerusalem hinaufziehen solle.
Aber Paulus antwortete: Was tut ihr da, dass ihr weint und mir das Herz brecht? Ich bin bereit, mich in Jerusalem nicht nur binden zu lassen, sondern auch zu sterben für den Namen des Herrn Jesus!
Und da er sich nicht überreden ließ, beruhigten wir uns und sprachen: Der Wille des Herrn geschehe!
Nach diesen Tagen aber machten wir uns reisefertig und zogen hinauf nach Jerusalem.
Es gingen aber auch etliche Jünger aus Cäsarea mit uns, die brachten uns zu einem gewissen Mnason aus Zypern, einem alten Jünger, bei dem wir als Gäste wohnen sollten.

Hier wird also nochmal der Gehorsam von Paulus durch das Verhalten seiner eigenen Glaubensbrüder angefochten, aber letztlich kommen sie zur Besinnung und sprechen die einzigen Worte, die richtig sind, nämlich dass alles so geschehen soll, wie Jesus es festgelegt hat nach der Anweisung seines Vaters.

Jetzt ist es natürlich sehr interessant zu wissen, bei all den bisherigen Anfechtungen, was letztlich geschah, als Paulus, Lukass und alle anderen Gefährten endlich in Jerusalem ankamen. Davon lesen wir beginnend ab Vers 17 folgendes:

Und als wir in Jerusalem angekommen waren, nahmen uns die Brüder mit Freuden auf.
Am folgenden Tag aber ging Paulus mit uns zu Jakobus, und alle Ältesten fanden sich ein.
Und nachdem er sie begrüßt hatte, erzählte er alles bis ins Einzelne, was Gott unter den Heiden durch seinen Dienst getan hatte.
Sie aber priesen den Herrn, als sie dies hörten; und sie sprachen zu ihm: Bruder, du siehst, welch große Zahl von Juden gläubig geworden ist, und alle sind Eiferer für das Gesetz.
Es ist ihnen aber über dich berichtet worden, du würdest alle Juden, die unter den Heiden sind, den Abfall von Moses lehren und sagen, sie sollten ihre Kinder nicht beschneiden und nicht nach den Gebräuchen wandeln.

An dieser Stelle hören wir erstmal auf mit Lesen.
Hier wird eine Wahrheit gesagt, durch welche Paulus letztlich in Schwierigkeiten kommt. Wenn jemand auch die anderen Videos dieses Kanals kennt, dann dürfte ihm bekannt sein, dass es ein Video über Paulus gibt, wo wir seine heftigen Fehltritte auswerten, die sich ein echter Jesus-Nachfolger eigentlich gar nicht leisten darf. In diesem Video haben wir es auch zum Thema gemacht, aus welchen Stellen in den Briefen von Paulus hervorgeht, wie er totalen Schwachsinn über das Gesetz geredet hat. Und jetzt lesen wir in der Apostelgeschichte davon, dass eben deswegen die Juden in Jerusalem, von denen einige sogar an Jesus glauben, berechtigterweise verärgert sind. Es handelt sich um eine angemessene Anklage, die sich Paulus hier anhören muss.
Die jenigen aber, die mit ihm gerade reden, glauben fälschlicherweise, es würde sich nur um üble Nachrede handeln. Sie denken, Paulus würde niemals gegen das Gesetz reden. Deswegen ist es auch verständlich, welche Worte sie zu ihm gesagt haben laut Vers 22 bis 26:

Was ist nun zu tun? Auf jeden Fall muss die Menge zusammenkommen; denn sie werden hören, dass du gekommen bist.
So tue nun das, was wir dir sagen: Wir haben vier Männer, die ein Gelübde auf sich haben;
diese nimm zu dir, lass dich reinigen mit ihnen und trage die Kosten für sie, dass sie das Haupt scheren lassen; so können alle erkennen, dass nichts ist an dem, was über dich berichtet worden ist, sondern dass auch du ordentlich wandelst und das Gesetz hältst.
Was aber die gläubig gewordenen Heiden betrifft, so haben wir ja geschrieben und angeordnet, dass sie von alledem nichts zu befolgen haben, sondern sich nur hüten sollen vor dem Götzenopfer und dem Blut und vor Ersticktem und Unzucht.
Da nahm Paulus die Männer zu sich und ging am folgenden Tag, nachdem er sich hatte reinigen lassen, mit ihnen in den Tempel und kündigte die Erfüllung der Tage der Reinigung an, bis für jeden von ihnen das Opfer dargebracht werden sollte.

Wenn jemand ein Gelübde hat, dann hat er ein Versprechen an Gott gegeben, das er dann auch einhalten muss. Beispielsweise könnte ein Mensch geloben, dass er sieben Tage nacheinander fasten will. Und so lange man ein Gelübde hat, darf man sich nicht die Haare schneiden, außerdem muss man bestimmte Arten von Opfern darbringen, sobald der Tag kommt, an dem das Gelübde erfüllt ist. Und an dem selben Tag müssen dann auch die Haare geschnitten werden. Das steht so im Gesetz des Moses. Natürlich kostet es aber Geld, wenn man sich ein Tier anschaffen wollen würde, um es dann als Gabe zum Tempel zu bringen. Das Gleiche gilt auch für Trankopfer und sonstiges. Und Paulus sollte als Zeichen seines guten Willens die Kosten für vier Männer tragen, die ein Gelübde abgelegt hatten vor Gott. Das tat Paulus auch. Und man erhoffte sich, dass dadurch die gesetzestreuen Juden von Jerusalem besänftigt werden würden. Schauen wir mal, ob diese Hoffnung angemessen war oder nicht! Es steht geschrieben in Vers 27 bis 32:

Als aber die sieben Tage zu Ende gingen, brachten die Juden aus der Provinz Asia, die ihn im Tempel sahen, die ganze Volksmenge in Aufruhr und legten Hand an ihn
und schrien: Ihr israelitischen Männer, kommt zu Hilfe! Das ist der Mensch, der überall jedermann lehrt gegen das Volk und das Gesetz und diese Stätte. Dazu hat er auch noch Griechen in den Tempel geführt und diese heilige Stätte entweiht!
Sie hatten nämlich vorher in der Stadt den Epheser Trophimus mit ihm gesehen und meinten, Paulus habe ihn in den Tempel geführt.
Da kam die ganze Stadt in Bewegung, und es entstand ein Volksauflauf; und sie ergriffen den Paulus und schleppten ihn zum Tempel hinaus, und sogleich wurden die Türen verschlossen.
Als sie ihn aber zu töten suchten, kam die Meldung hinauf zu dem Befehlshaber der Schar, dass ganz Jerusalem in Aufruhr sei.
Der nahm sogleich Soldaten und Hauptleute mit sich und eilte zu ihnen hinab. Als sie aber den Befehlshaber und die Soldaten sahen, hörten sie auf, den Paulus zu schlagen.

Wir haben ja bereits in vorherigen Versen gelesen, dass es Juden gab, die ständig Paulus auflauerten, die ganze Zeit lang, während er umher reiste. Diese waren nun auch nach Jerusalem gekommen, um Paulus abermals in Schwierigkeiten zu bringen. Wenn ihr mich fragt, so ist das Vorgehen dieser Menschen deutlich zu unbarmherzig. Sie sind zwar im Recht, wenn sie sich darüber beschweren, dass Paulus das Gesetz schlechtredet, aber dass sie deswegen derart gewalttätig werden, ist nicht gut.
Es wird auch ein gewisser Trophimus erwähnt, gegen den die Juden vermutlich einen persönlichen Hass hegten, aber was genau es damit nun wirklich auf sich hat, das geht aus der Schrift leider nicht hervor. Vielleicht war es ihnen schon zu viel, dass dieser Mann selbst kein Jude war, aber mit dieser Meinung verstoßen sie gegen die Schrift, weil Gott durch den Prophet Jesaja ankündigte, dass sein Tempel allen Völkern offenstehen wird. Jedenfalls begannen sie, auf Paulus einzuschlagen, und als ein römischer Befehlshaber hörte, dass eine Art Aufruhr in Jerusalem sei, handelte er schnell, indem er mit Soldaten anrückte. Man muss schon zugeben, dass die Römer an diesem Tag gute Arbeit geleistet haben. Wenn sie frech gewesen wären, hätten sie sich gar nicht weiter darum gekümmert, besonders weil es um die Rettung eines einzigen Mannes ging, aber sie haben doch eingegriffen, ohne zu zögern.

Schauen wir nun mal, wie der Befehlshaber mit Paulus umging! Wir lesen Folgendes in Vers 33 bis 38:

Da kam der Befehlshaber herzu und verhaftete ihn und ließ ihn mit zwei Ketten fesseln und erkundigte sich, wer er denn sei und was er getan habe.
In der Menge aber schrien die einen dies, die anderen das; und da er wegen des Tumultes nichts Gewisses erfahren konnte, befahl er, ihn in die Kaserne zu führen.
Als er aber an die Stufen kam, musste er von den Soldaten getragen werden wegen der Gewalttätigkeit der Volksmenge.
Denn die Masse des Volkes folgte nach und schrie: Hinweg mit ihm!
Und als Paulus in die Kaserne geführt werden sollte, sprach er zu dem Befehlshaber: Darf ich etwas zu dir sagen? Er aber sprach: Du verstehst Griechisch?
Bist du also nicht der Ägypter, der vor diesen Tagen einen Aufruhr erregte und die 4000 Mann Meuchelmörder in die Wüste hinausführte?

Offensichtlich weiß der Befehlshaber wirklich gar nichts über Paulus, denn er verwechselt ihn mit irgendeinem Verbrecher aus Ägypten. Es ist aber auch erschreckend, dass wir gelesen haben, wie ihn die Soldaten tragen mussten, weil er so schlimm geschlagen wurde, dass er nichtmal mehr die Treppen hoch kam.
Wie Paulus darauf reagiert, als er gefragt wird, ob er ein Anführer von 4000 Meuchelmördern ist, das erfahren wir in den restlichen zwei Versen des Kapitels. Und wir lesen danach ebenso in Kapitel 22 die Verse 1 bis 22. Es steht geschrieben:

Aber Paulus sprach: Ich bin ein jüdischer Mann aus Tarsus, Bürger einer nicht unberühmten Stadt in Cilicien. Ich bitte dich, erlaube mir, zum Volk zu reden!
Und als er ihm die Erlaubnis gab, stellte sich Paulus auf die Stufen und gab dem Volk ein Zeichen mit der Hand. Und als es ganz still geworden war, redete er sie in hebräischer Sprache an und sagte:

Ihr Männer, Brüder und Väter, hört jetzt meine Verteidigung vor euch an!
Als sie aber hörten, dass er in hebräischer Sprache zu ihnen redete, wurden sie noch ruhiger; und er sprach:
Ich bin ein jüdischer Mann, geboren in Tarsus in Cilicien, aber erzogen in dieser Stadt, zu den Füßen Gamaliels, unterwiesen in der gewissenhaften Einhaltung des Gesetzes der Väter, und ich war ein Eiferer für Gott, wie ihr alle es heute seid.
Ich verfolgte diesen Weg bis auf den Tod, indem ich Männer und Frauen band und ins Gefängnis überlieferte,
wie mir auch der Hohepriester und die ganze Ältestenschaft Zeugnis gibt. Von ihnen empfing ich sogar Briefe an die Brüder und zog nach Damaskus, um auch die, welche dort waren, gebunden nach Jerusalem zu führen, damit sie bestraft würden.
Es geschah mir aber, als ich auf meiner Reise in die Nähe von Damaskus kam, dass mich am Mittag plötzlich vom Himmel her ein helles Licht umstrahlte.
Und ich fiel zu Boden und hörte eine Stimme, die zu mir sprach: Saul! Saul! Warum verfolgst du mich?
Ich aber antwortete: Wer bist du, Herr? Und er sprach zu mir: Ich bin Jesus, der Nazarener, den du verfolgst!
Meine Begleiter aber sahen zwar das Licht und wurden voll Furcht, aber die Stimme dessen, der mit mir redete, hörten sie nicht.
Und ich sprach: Was soll ich tun, Herr? Der Herr sprach zu mir: Steh auf und geh nach Damaskus! Dort wird man dir alles sagen, was dir zu tun bestimmt ist.
Da ich aber wegen des Glanzes jenes Lichtes nicht sehen konnte, wurde ich von meinen Begleitern an der Hand geführt und kam nach Damaskus.
Aber ein gewisser Ananias, ein gottesfürchtiger Mann nach dem Gesetz, der von allen Juden, die dort wohnen, ein gutes Zeugnis hat,
der kam zu mir, trat herzu und sprach zu mir: Bruder Saul, werde wieder sehend! Und zur selben Stunde konnte ich ihn sehen.
Er aber sprach: Der Gott unserer Väter hat dich vorherbestimmt, seinen Willen zu erkennen und den Gerechten zu sehen und die Stimme aus seinem Mund zu hören;
denn du sollst bei allen Menschen ein Zeuge für ihn sein von dem, was du gesehen und gehört hast.
Und nun, was zögerst du? Steh auf und lass dich taufen, und lass deine Sünden abwaschen, indem du den Namen des Herrn anrufst!
Es geschah mir aber, als ich nach Jerusalem zurückgekehrt war und im Tempel betete, dass ich in eine Verzückung geriet
und Ihn sah, der zu mir sprach: Eile und geh schnell aus Jerusalem fort, denn sie werden dein Zeugnis über mich nicht annehmen!
Und ich sprach: Herr, sie wissen selbst, dass ich die, welche an dich glaubten, ins Gefängnis werfen und in den Synagogen schlagen ließ,
und dass auch ich dabeistand, als das Blut deines Zeugen Stephanus vergossen wurde, und seiner Hinrichtung zustimmte und die Kleider derer verwahrte, die ihn töteten.
Und er sprach zu mir: Geh hin, denn ich will dich in die Ferne zu den Heiden senden!
Sie hörten ihm aber zu bis zu diesem Wort; und dann erhoben sie ihre Stimme und sprachen: Hinweg mit einem solchen von der Erde! Denn es darf nicht sein, dass er am Leben bleibt!

Wie wir sehen, hat Paulus angefangen, den verärgerten Juden von seiner eigenen Bekehrung zu erzählen. Und dabei hassten sie ihn ja nicht unbedingt wegen Jesus, sondern eher deshalb, dass er gegen das Gesetz geredet hatte. Aber darauf ging Paulus gar nicht erst ein.
Und es steht hier geschrieben, dass Paulus bei seiner Begegnung mit Jesus von Reisegefährten umgeben war, die nichts hörten, als Jesus redete. Allerdings haben wir in Kapitel 9 gelesen, dass die Reisegefährten eben doch hören konnten, was Jesus zu Paulus sprach. Da stellt sich die Frage, was von beidem nun stimmt. Irgendwie scheint Lukas da ein bisschen durcheinander gekommen zu sein. Warten wir mal ab, ob es zu dieser Frage in den kommenden Kapiteln noch einen weiteren Anhaltspunkt gibt.
An Vers 22 merken wir aber deutlich, dass die Juden diese Rede von Paulus nicht länger hören wollen, sondern dass sie begehren, ihn zu töten.

Natürlich musste die Stadtwache irgendwie auf derartige Absichten reagieren, daher lesen wir Folgendes in den restlichen Versen des Kapitels:

Als sie aber schrien und die Kleider von sich warfen und Staub in die Luft schleuderten,
ließ der Befehlshaber ihn in die Kaserne führen und befahl, ihn unter Geißel-hieben zu verhören, um zu erfahren, aus welchem Grund sie derart über ihn schrien.
Als man ihn aber mit den Riemen festband, sprach Paulus zu dem Hauptmann, der dabeistand: Ist es euch erlaubt, einen Römer zu geißeln, und dazu noch ohne Urteil?
Als der Hauptmann das hörte, ging er hin und meldete es dem Befehlshaber und sprach: Hab acht, was du tun willst, denn dieser Mensch ist ein Römer!
Da kam der Befehlshaber herzu und sprach zu ihm: Sage mir, bist du ein Römer? Er antwortete: Ja!
Und der Befehlshaber erwiderte: Ich habe dieses Bürgerrecht für eine große Summe erworben. Paulus aber sprach: Ich dagegen bin sogar darin geboren!
Sogleich ließen die, welche ihn gewaltsam verhören wollten, von ihm ab, und auch der Befehlshaber fürchtete sich, nachdem er erfahren hatte, dass er ein Römer war, und weil er ihn hatte fesseln lassen.
Da er aber mit Gewissheit erfahren wollte, weshalb er von den Juden angeklagt wurde, ließ er ihm am folgenden Tag die Fesseln abnehmen und befahl den obersten Priestern samt ihrem ganzen Hohen Rat, zu kommen; und er führte Paulus hinab und stellte ihn vor sie.

Hier merken wir, dass der Befehlshaber gewissermaßen korrupt gehandelt hat, da er Paulus auf's Geratewohl geißeln wollte, ohne einen trifftigen Grund zu haben. Weil wir aber wissen, dass damals das römische Weltreich an der Macht war, ist es natürlich von sehr großem Gewicht, dass Paulus in einer römischen Stadt geboren worden war, und dadurch das römische Bürgerrecht hatte. Das änderte nämlich die ganze Rechtslage zur damaligen Zeit.

Jedenfalls wird nun Paulus vor Autoritätspersonen des jüdischen Glaubens gestellt, weil der römische Befehlshaber wissen will, was dann geschieht, und ob er daraus erkennen kann, weswegen die Juden überhaupt sauer auf Paulus sind. Und bisher hat Paulus es nicht für nötig gehalten, zu erwähnen, dass er angeklagt ist, weil er das Gesetz von Moses sinnlos gelästert hat.

Und was Paulus nun zu jenen obersten Leuten sagte, vor denen er stand, das lesen wir in Kapitel 23. Es steht geschrieben in Vers 1 bis 11:

Da sah Paulus den Hohen Rat eindringlich an und sprach: Ihr Männer und Brüder, ich habe mein Leben mit allem guten Gewissen vor Gott geführt bis zu diesem Tag.
Aber der Hohepriester Ananias befahl den Umstehenden, ihn auf den Mund zu schlagen.
Da sprach Paulus zu ihm: Gott wird dich schlagen, du getünchte Wand! Du sitzt da, um mich zu richten nach dem Gesetz, und befiehlst, mich zu schlagen gegen das Gesetz?
Die Umstehenden aber sprachen: Schmähst du den Hohenpriester Gottes?
Da sprach Paulus: Ich wusste nicht, ihr Brüder, dass er Hoherpriester ist, denn es steht geschrieben: »Über einen Obersten deines Volkes sollst du nichts Böses reden«.
Da aber Paulus wusste, dass der eine Teil aus Sadduzäern, der andere aus Pharisäern bestand, rief er in die Ratsversammlung hinein: Ihr Männer und Brüder, ich bin ein Pharisäer und der Sohn eines Pharisäers; wegen der Hoffnung auf die Auferstehung der Toten werde ich gerichtet!
Als er aber dies sagte, entstand ein Streit zwischen den Pharisäern und den Sadduzäern, und die Versammlung spaltete sich.
Die Sadduzäer sagen nämlich, es gebe keine Auferstehung, auch weder Engel noch Geist; die Pharisäer aber bekennen sich zu beidem.
Es entstand aber ein großes Geschrei, und die Schriftgelehrten von der Partei der Pharisäer standen auf, stritten heftig und sprachen: Wir finden nichts Böses an diesem Menschen; wenn aber ein Geist zu ihm geredet hat oder ein Engel, so wollen wir nicht gegen Gott kämpfen!
Da aber ein großer Aufruhr entstand, befürchtete der Befehlshaber, Paulus könnte von ihnen zerrissen werden, und er befahl der Truppe, herabzukommen und ihn rasch aus ihrer Mitte herauszuführen und in die Kaserne zu bringen.
Aber in der folgenden Nacht trat der Herr zu ihm und sprach: Sei getrost, Paulus! Denn wie du in Jerusalem von mir Zeugnis abgelegt hast, so sollst du auch in Rom Zeugnis ablegen.

Hier ist ein ziemliches Chaos entstanden, weil Paulus die Menschen manipuliert hat.
Die Sadduzäer sind so beschränkt in ihrem Kopf, dass sie alle Stellen in der Schrift übersehen, in denen deutlich von Engeln und von der angekündigten Auferstehung der Toten geredet wird. Obwohl es in der selben Schrift steht, an die sie angeblich glauben, verleugnen sie beides. Die verleugnen also die tiefste Basis ihres Glaubens, halten sich aber selbst für aufgeklärte Gläubige, die alles besser wissen als der Rest.
Was will man zu so viel Torheit noch sagen? Ich zweifle daran, dass ein religiöser Mensch sich noch peinlicher benehmen könnte, als es die Sadduzäer getan haben, denn sie sind Juden, die die Inhalte der jüdischen Schriften verleugnen.
Das ist mehr als nur ein bisschen bescheuert, soetwas zu tun.
Und Paulus weiß, wenn er jetzt das Thema Totenauferstehung nennen würde, dass die Sadduzäer dann wuschig werden, und dass sie anfangen werden, mit den Pharisäern zu streiten, da die Pharisäer wenigstens soweit fähig sind, den Schriften zu glauben, dass sie die Existenz von Engeln und die versprochene Auferstehung anerkennen.
Und genau das ist das Ziel von Paulus. Er ist zwar wegen seiner verkehrten Rede über das Gesetz von Moses angeklagt, aber er erzählt stattdessen eine Lüge, indem er behauptet, er wäre angeklagt, weil er sich öffentlich zu dem Glaube an eine Totenauferstehung bekennt.
Wenn nun jemand erwähnt, dass die Schrift sagt, man darf nicht lügen, so muss ich diesem jemand Recht geben. Und ich betone, dass Paulus sich hier wiedermal einen Fehltritt geleistet hat, der eigentlich nicht in Ordnung war.
Paulus spricht aber soweit ich weiß wenigstens diesbezüglich die Wahrheit, dass er sagt, er war selbst früher mal ein Pharisäer. Jedenfalls zeigen die Sadduzäer exakt die Reaktion, die Paulus bewirken wollte, denn sie regen sich extrem auf. Und weil die anderen Pharisäer einen Bezug zu Paulus empfinden, nachdem er sagte, er sei selbst Pharisäer, drehen die Pharisäer durch, weil die Sadduzäer durchgedreht sind, und die Situation wird sehr ungemütlich.
Interessanterweise lesen wir aber auch in Vers 11 davon, dass Jesus kurz auf der Erde war, nachdem Paulus in die Kaserne gebracht worden war, um ihm anzukündigen, dass er auch in Rom Zeugnis geben muss. Und natürlich wird Paulus diesen Befehl von Jesus irgendwie ausführen wollen, also muss Paulus nun einen Weg finden, um nach Rom zu gelangen.

Wenn wir die nächsten Verse lesen, werden wir erfahren, was die Feinde von Paulus in der aktuellen Situation so trieben. Folgendes lesen wir in Vers 12 bis 22:

Als es aber Tag geworden war, rotteten sich etliche Juden zusammen und verschworen sich, weder zu essen noch zu trinken, bis sie Paulus umgebracht hätten.
Es waren aber mehr als vierzig, die diese Verschwörung gemacht hatten.
Diese gingen zu den obersten Priestern und Ältesten und sprachen: Wir haben uns mit einem Fluch verschworen, nichts zu genießen, bis wir Paulus umgebracht haben.
So werdet nun ihr samt dem Hohen Rat bei dem Befehlshaber vorstellig [mit der Bitte], dass er ihn morgen zu euch hinabführen soll, indem ihr so tut, als ob ihr seine Sache genauer untersuchen wolltet; wir aber sind bereit, ihn vor seiner Ankunft umzubringen!
Als aber der Sohn der Schwester des Paulus von diesem Anschlag hörte, kam er, ging in die Kaserne hinein und berichtete es dem Paulus.
Da rief Paulus einen der Hauptleute zu sich und sprach: Führe diesen jungen Mann zu dem Befehlshaber, denn er hat ihm etwas zu berichten!
Der nahm ihn und führte ihn zu dem Befehlshaber und sprach: Der Gefangene Paulus rief mich zu sich und bat mich, diesen jungen Mann zu dir zu führen, der dir etwas zu sagen hat.
Da nahm ihn der Befehlshaber bei der Hand, ging mit ihm beiseite und fragte ihn: Was hast du mir zu berichten?
Und er sprach: Die Juden sind übereingekommen, dich zu bitten, dass du morgen Paulus in den Hohen Rat hinabführen lässt, als ob sie seine Sache noch genauer untersuchen wollten.
Lass dich aber nicht von ihnen bereden, denn mehr als 40 Männer von ihnen stellen ihm nach; die haben sich verschworen, weder zu essen noch zu trinken, bis sie ihn umgebracht haben, und jetzt sind sie bereit und warten auf deine Zusage.
Da entließ der Befehlshaber den jungen Mann und gebot ihm: Sage niemand, dass du mir dies angezeigt hast!

Wie wir sehen, ist die Kunde von der Verschwörung an den jenigen herangetragen worden, der Paulus bewachen muss, und dieser wird gewiss deswegen eine Entscheidung treffen. Welche Entscheidung das ist, erfahren wir in den restlichen Versen des Kapitels, denn wir lesen ab Vers 23:

Und er ließ zwei Hauptleute zu sich rufen und sprach: Haltet 200 Soldaten bereit, dass sie nach Cäsarea ziehen, dazu 70 Reiter und 200 Lanzenträger, von der dritten Stunde der Nacht an;
auch soll man Tiere bereitstellen, damit sie Paulus daraufsetzen und ihn sicher zu dem Statthalter Felix bringen!
Und er schrieb einen Brief, der folgenden Inhalt hatte:
»Claudius Lysias schickt dem hochedlen Statthalter Felix einen Gruß!
Dieser Mann wurde von den Juden ergriffen, und er sollte von ihnen umgebracht werden; da griff ich mit der Truppe ein und befreite ihn, weil ich erfuhr, dass er ein Römer ist.
Da ich aber den Grund ihrer Anklage gegen ihn ermitteln wollte, führte ich ihn in ihren Hohen Rat hinab.
Da fand ich, dass er wegen Streitfragen ihres Gesetzes angeklagt wurde, dass aber keine Anklage gegen ihn vorlag, die Tod oder Gefangenschaft verdiente.
Da mir aber angezeigt wurde, dass vonseiten der Juden ein Anschlag gegen diesen Mann geplant ist, so habe ich ihn sogleich zu dir geschickt und auch den Klägern befohlen, vor dir zu sagen, was gegen ihn vorliegt. Lebe wohl!«
Die Kriegsknechte nun nahmen Paulus, wie ihnen befohlen war, und führten ihn während der Nacht nach Antipatris.
Am folgenden Tag aber ließen sie die Reiter mit ihm ziehen und kehrten wieder in die Kaserne zurück.
Jene aber übergaben bei ihrer Ankunft in Cäsarea dem Statthalter den Brief und führten ihm auch Paulus vor.
Nachdem aber der Statthalter den Brief gelesen hatte und auf die Frage, aus welcher Provinz er sei, erfahren hatte, dass er aus Cilicien stammte,
sprach er: Ich will dich verhören, wenn deine Ankläger auch eingetroffen sind! Und er befahl, ihn im Prätorium des Herodes zu bewachen.

Offensichtlich wurde Paulus also erstmal aus Jerusalem weggebracht, und zwar unter einem sehr mächtigen Geleitschutz.
Und Paulus kam in ein römisches Haus in Cäsarea, zu einem Statthalter namens Felix, und diesem wurde die ganze Sache anvertraut, in der Hoffnung, er könnte ein ordentliches Urteil darüber sprechen.
Und was genau in dem Prozess geschah, den der Statthalter Felix wegen Paulus führte, das werden wir uns in einem anderen Video anschauen, denn wir sind am Ende von Kapitel 23 angekommen.

Danke für's Zuhören und bis zum nächsten Mal! Mögen der Frieden und die Liebe von Jesus Christus mit euch sein!

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