Text zu "Bibellehre - Berufene Frauen in der Bibel"

Link zum Video: https://www.youtube.com/watch?v=UAhb3v2YEn4

Hallo Leute und willkommen bei dem Kanal, der dem Licht der Welt gewidmet ist!

Das heutige Video wird ein weiteres Mal dazu beitragen, dass sich das Unkraut vom Weizen trennt, denn wer aus Gott ist, der hört die Worte Gottes. Wer aber nicht aus Gott ist, der will um nichts auf der Welt hören.

Wir beschäftigen uns heute mit einem Thema, um das sich viel gestritten wird, und bei dem einige Menschen die Bitterkeit ihrer Herzen, und sämtlichen Neid und große Missgunst aus ihrem Inneren offenbar werden lassen, indem sie Verbote aufstellen, die das Wirken des Reiches Gottes schmälern.
Daran werden wir uns aber nicht beteiligen, sondern wir schauen uns heute mal ein paar besondere Bibelstellen an, die mit berufenen Frauen zu tun haben, welche in Gottes Namen aktiv sein sollten.

Und natürlich muss man vorher betonen, dass im Garten Eden zuerst die Frau verführt wurde, und durch die Frau dann der Mann, und Gott hat beschlossen, dass die Frau eine Dienerin ihres eigenen Mannes sein soll. Diesen Fakt darf man trotz aller Freiheit nicht vergessen.
Nun ist es aber so, dass nicht jede einzelne Frau auf dieser Erde sich genau so schlecht benimmt wie Eva, sondern es gibt Frauen, die ein deutlich treueres Herz gegenüber Gott haben, als es bei Eva der Fall war. Und solche Frauen mit Eva zu vergleichen, wäre eine große Unverschämtheit.
Und wenn geschrieben steht, dass die Frau ihrem Mann dienen soll, so ist das vordergründig auf die Ehe und das Familienleben bezogen, nämlich dass traditionell der Mann im Haus die endgültigen Entscheidungen darüber treffen soll, was die Familie tut. Mit einem Dienst für Gott hat das an sich aber nichts zu tun, denn Gottes Wort ist immer größer als das Wort eines Mannes. Jesus aber hat von Gott alles in die Hände bekommen. Wenn nun Jesus in der Vollmacht Gottes eine Frau zu einem Dienst beruft, aber der Ehemann verbietet es der Frau, so würde der Ehemann gegen den Wille Gottes streiten. Und wir wissen alle, dass es eine schlechte Idee ist, gegen Gottes Wille zu streiten.

Nachdem ich nun aber dies erwähnt habe, gehen wir mal ein paar Stellen aus der Bibel durch, in welchen Frauen eine Aufgabe von Gott oder von Jesus bekommen hatten, die sie ausführen sollten.

Zuerst schauen wir in das äußerst unangenehm zu lesende Buch der Richter. Zu der Zeit, die dieses Buch berichtet, waren die Nachkommen von Israel von Gott abgefallen und betrieben abscheulichen Götzendienst, weswegen Gott sie der Gewalt ihrer Feinde überließ, und sie wurden versklavt, bis sie nach mehreren Jahrzehnten dann keine Lust mehr auf Sklavendienst hatten. Und obwohl sie die ganze Zeit über Gott ignoriert hatten, kamen sie dann plötzlich angelaufen und jammerten und flehten darum, Gott möge ihnen helfen. Da erweckte Gott eine einzelne Person in der Mitte des israelischen Volkes, nämlich einen sogenannten Richter. Solch ein Richter hatte die Aufgabe, die Menschen zur Buße zu leiten und sie über Gottes Gesetz aufzuklären, und sobald die Herzen der Menschen wieder Gott zugewandt waren und sie ihre Sünden bereuten und davon abließen, sollte der Richter eine Armee aufstellen und diese befehligen, bis die Israeliten ihre Sklaventreiber besiegten. Und das klappte auch. Als aber von diesen Leuten die Nachkommen groß wurden, da wandten sich jene ebenfalls von Gott ab und betrieben abscheulichen Götzendienst, und das ganze Spiel ging von vorne los.
Deswegen hat es ziemlich viele Richter im Laufe der Jahrzehnte gegeben. Aber sind die alle männlich gewesen? Die Antwort auf diese Frage wird besonders in Kapitel 4 offenbar. Es steht geschrieben in Vers 1 bis 4:

Als aber Ehud gestorben war, taten die Kinder Israels wieder, was böse war in den Augen des HERRN.
Da verkaufte sie der HERR in die Hand Jabins, des Königs der Kanaaniter, der in Hazor regierte; und sein Heerführer war Sisera, der in Haroset-Gojim wohnte.
Da schrien die Kinder Israels zum HERRN; denn er hatte 900 eiserne Streitwagen, und er unterdrückte die Kinder Israels mit Gewalt 20 Jahre lang.
Und Debora, eine Prophetin, die Frau Lapidots, richtete Israel zu jener Zeit.

Hier sehen wir an Vers 4 deutlich, dass eine Frau von Gott zur Richterin gemacht wurde. Und obendrein war diese sogar eine Prophetin. Das ist sehr bemerkenswert und geht nicht mit dem leeren Geschwätz der Menschen einher, die behaupten, Frauen würden niemals einen Dienst von Gott bekommen. Die Frau Debora war eine Prophetin, was bedeutet, dass sie zu den wenigen zählte, die den Heiligen Geist erhielten. Denn der Heilige Geist war vor der Erhöhung von Jesus allein unter der Kontrolle unseres Vaters im Himmel. Und unser Vater mochte den Gedanke nicht, dass jeder Daher-gelaufene mal eben dieses wertvolle Geschenk haben kann, deswegen goss er den Heiligen Geist nicht auf die gesamte Erde in Kraft aus, sondern schickte ihn nur auf wenige Auserwählte, zu welchen auch die Frau Debora gehörte. Denn erst seit Jesus die Königsherrschaft hat, ist der Heilige Geist um Jesu Bitte willen für alle Gläubigen als Gabe verfügbar. Vorher aber war es anders. Und die Frau namens Debora wurde gemäß dem Wille Gottes tatsächlich zur Richterin und waltete ihres Amtes. Die Männer aber, die zur damaligen Zeit lebten, die wären nichtmal im Traum darauf gekommen, die Stimme gegen das göttliche Amt von Debora zu erheben - das könnt ihr mir glauben.

Die Stelle in der Bibel aber, die wir gerade angesehen haben, ist nicht die erste Stelle, wo von einer Prophetin die Rede ist, denn auch die Schwester von Aaron war eine Prophetin. Dazu lesen wir im zweiten Buch Mose in Kapitel 15, Vers 20 und 21:

Und Mirjam, die Prophetin, Aarons Schwester, nahm das Tamburin in ihre Hand, und alle Frauen folgten ihr nach mit Tamburinen und im Reigen.
Und Mirjam antwortete ihnen im Wechselgesang: Singt dem HERRN, denn hoch erhaben ist er: Ross und Reiter hat er ins Meer gestürzt!

Auch wenn diese Frau nur einen musikalischen Dienst leisten sollte, so ist es trotzdem erwähnenswert, dass sie nicht eine einfache Magd war, sondern direkt eine Prophetin, also eine von Gott zu einem bestimmten Dienst einberufene Person.

Als nächstes schauen wir uns eine Geschichte aus dem zweiten Buch der Könige an. Denn zu der Zeit, als ausnahmsweise mal ein gottesfürchtiger Mensch König wurde, da war in diesen Tagen das Gesetz Gottes den meisten Leuten aus dem Sinn gekommen und sie taten größtenteils das, was ihnen gerade einfiel. Und der Tempel in Jerusalem war ziemlich heruntergekommen, aber der König Josia befahl, dass der Tempel ausgebessert werden muss. Und diesbezüglich lesen wir nun die Erzählung durch, die geschrieben steht im zweiten Buch der Könige, Kapitel 22, Vers 3 bis 20. Wir lesen dort folgende Worte:

Und im achtzehnten Jahr der Regierung des Königs Josia sandte der König den Schaphan, den Sohn Azaljas, des Sohnes Meschullams, den Schreiber, in das Haus des HERRN und sprach:
Geh hinauf zu Hilkija, dem Hohenpriester! Er soll das Geld bereitstellen, das zum Haus des HERRN gebracht worden ist, das die Hüter der Schwelle vom Volk gesammelt haben,
damit man es den Werkmeistern gebe, die am Haus des HERRN die Arbeit beaufsichtigen; diese sollen es den Arbeitern am Haus des HERRN geben, damit sie die Schäden am Haus ausbessern;
nämlich den Handwerkern und Bauleuten und den Maurern, um Holz und behauene Steine für die Ausbesserung des Hauses zu kaufen;
doch soll man nicht abrechnen mit ihnen wegen des Geldes, das ihnen in die Hand gegeben wird, denn sie handeln treu!
Und Hilkija, der Hohepriester, sprach zu Schaphan, dem Schreiber: Ich habe das Buch des Gesetzes im Haus des HERRN gefunden! Und Hilkija übergab Schaphan das Buch, und er las es.
Und Schaphan, der Schreiber, kam zum König und brachte dem König Bericht und sprach: Deine Knechte haben das Geld ausgeschüttet, das im Haus vorhanden war, und haben es den Werkmeistern gegeben, die am Haus des HERRN die Arbeit beaufsichtigen.
Dann berichtete Schaphan, der Schreiber, dem König und sprach: Der Priester Hilkija hat mir ein Buch gegeben! Und Schaphan las es vor dem König.
Und es geschah, als der König die Worte des Buches des Gesetzes hörte, da zerriss er seine Kleider.
Und der König gebot dem Priester Hilkija und Achikam, dem Sohn Schaphans, und Achbor, dem Sohn Michajas, und Schaphan, dem Schreiber, und Asaja, dem Knecht des Königs, und sprach:
Geht hin und befragt den HERRN für mich und das Volk und für ganz Juda wegen der Worte dieses Buches, das gefunden worden ist! Denn groß ist der Zorn des HERRN, der gegen uns entbrannt ist, weil unsere Väter nicht auf die Worte dieses Buches gehört haben, dass sie alles getan hätten, was uns darin vorgeschrieben ist!
Da gingen der Priester Hilkija und Achikam, Achbor, Schaphan und Asaja zu der Prophetin Hulda, der Frau Schallums, des Sohnes Tikwas, des Sohnes Harchas, des Hüters der Kleider. Sie wohnte aber in Jerusalem, im zweiten Stadtteil. Und sie redeten mit ihr.
Sie aber sprach zu ihnen: So spricht der HERR, der Gott Israels: Sagt dem Mann, der euch zu mir gesandt hat:
So spricht der HERR: »Siehe, ich will Unheil bringen über diesen Ort und über seine Einwohner, nämlich alle Worte des Buches, das der König von Juda gelesen hat,
weil sie mich verlassen und anderen Göttern geräuchert haben, um mich herauszufordern mit allen Werken ihrer Hände; deshalb wird mein Zorn gegen diesen Ort entbrennen und nicht ausgelöscht werden!«
Zu dem König von Juda aber, der euch gesandt hat, um den HERRN zu befragen, sollt ihr so reden: So spricht der HERR, der Gott Israels: »Was die Worte betrifft, die du gehört hast:
weil dein Herz weich geworden ist und du dich vor dem HERRN gedemütigt hast, als du hörtest, was ich gegen diesen Ort und seine Einwohner geredet habe, dass sie zum Entsetzen und zum Fluch werden sollen; und weil du deine Kleider zerrissen und vor mir geweint hast, so habe auch ich darauf gehört, spricht der HERR.
Darum, siehe, ich will dich zu deinen Vätern versammeln, dass du in Frieden in dein Grab gebracht wirst, und deine Augen all das Unheil nicht sehen müssen, das ich über diesen Ort bringen will!« Und sie brachten dem König diese Antwort.

So! Da wir diese große Erzählung durchgelesen haben, sehen wir eindeutig, dass die Männer zu einer Frau gegangen sind, um Worte von Gott zu hören, denn diese Frau war eine Prophetin. Und diese Frau richtete korrekte Worte Gottes aus, und sie war offensichtlich die einzige Kontaktperson, welcher der König vertrauen konnte, da sie wirklich Gott diente. Und der König nahm nicht den geringsten Anstoß daran, dass es eine Frau war, die befragt wurde, auch seine Diener störten sich nicht daran.

Ein weiteres Beispiel finden wir im Evangelium des Lukas, denn auch dort ist in Kapitel 2 von einer Prophetin die Rede. Es steht geschrieben in den Versen 36 bis 38:

Und da war auch Hanna, eine Prophetin, die Tochter Phanuels, aus dem Stamm Asser, die war hochbetagt und hatte nach ihrer Jungfrauschaft mit ihrem Mann sieben Jahre gelebt;
und sie war eine Witwe von etwa 84 Jahren; die wich nicht vom Tempel, sondern diente Gott mit Fasten und Beten Tag und Nacht.
Auch diese trat zu derselben Stunde hinzu und pries den Herrn und redete von ihm zu allen, die auf die Erlösung warteten in Jerusalem.

Wir stellen auch hier wieder fest, dass eine Frau einen prophetischen Dienst hatte, und diesmal bestand der Dienst hauptsächlich im Beten. Und gleichzeitig hat diese Frau angefangen zu predigen, denn sie redete zu allen von dem Heil Gottes, das ihr offenbart wurde, als sie das Jesuskind sah.

Nach all diesen Verdeutlichungen sehen die Menschen, deren Ohren nicht völlig verschlossen sind, hoffentlich ein, dass sowohl Männer als auch Frauen ein Prophetenamt empfangen können. Natürlich sind anteilig die Männer bei so einem Amt stärker vertreten. Aber wenn jemand behauptet, Frauen dürfen keinen Dienst für Gott tun, dann ist dieser jemand offensichtlich ein Lügner, und die Wahrheit ist nicht ihn ihm. Auch Jesus ist im Vergleich zu gewissen Männern von dieser Welt kein Frauenfeind. Jesus schreckt nicht davor zurück, eine treue und gehorsame Frau auszusenden, wenn die Situation es erfordert. Diesbezüglich lesen wir Folgendes im Evangelium des Johannes in Kapitel 20, Vers 11 bis 18:

Maria aber stand draußen vor dem Grab und weinte. Wie sie nun weinte, beugte sie sich in das Grab,
und sie sieht zwei Engel in weißen Kleidern sitzen, den einen beim Haupt, den anderen zu den Füßen, wo der Leib Jesu gelegen hatte.
Und diese sprechen zu ihr: Frau, warum weinst du? Sie spricht zu ihnen: Sie haben meinen Herrn weggenommen, und ich weiß nicht, wo sie ihn hingelegt haben!
Und als sie das gesagt hatte, wandte sie sich um und sah Jesus dastehen und wusste nicht, dass es Jesus war.
Jesus spricht zu ihr: Frau, warum weinst du? Wen suchst du? Sie meint, es sei der Gärtner, und spricht zu ihm: Herr, wenn du ihn weggetragen hast, so sage mir, wo du ihn hingelegt hast, und ich will ihn holen!
Jesus spricht zu ihr: Maria! Da wendet sie sich um und spricht zu ihm: Rabbuni! (das heißt »Meister«).
Jesus spricht zu ihr: Rühre mich nicht an, denn ich bin noch nicht aufgefahren zu meinem Vater. Geh aber zu meinen Brüdern und sage ihnen: Ich fahre auf zu meinem Vater und eurem Vater, zu meinem Gott und eurem Gott.
Da kommt Maria Magdalena und verkündet den Jüngern, dass sie den Herrn gesehen und dass er dies zu ihr gesprochen habe.

An diesem Text erkennen wir deutlich, dass Jesus eine Aufgabe an Maria gegeben hat, welche sie ausführte. Jesus hat nicht zu ihr gesagt: „Wie schade, dass du eine Frau bist, denn nun kann ich dich nicht zu den elf Aposteln senden. Wenn du ein Mann wärst, könntest du ihnen jetzt sagen, dass ich zu Gott auffahren werde. Aber weil du eine Frau bist, musst du hier stehen bleiben und weiter weinen.“
Sowas wäre hirnrissig, und sowas würde Jesus niemals tun. Jesus gibt jedem Mensch Aufgaben, der gehorsam sein will, egal ob der Mensch männlich oder weiblich ist.

Zuguterletzt möchte ich noch etwas Besonderes aus einem Brief von Paulus (Römerbrief) aufzeigen, denn dort lesen wir in Kapitel 16 Folgendes in Vers 1 und 2:

Ich empfehle euch aber unsere Schwester Phöbe, die eine Dienerin der Gemeinde in Kenchreä ist,
damit ihr sie aufnehmt im Herrn, wie es sich für Heilige geziemt, und ihr in allen Dingen beisteht, in denen sie euch braucht; denn auch sie ist vielen ein Beistand gewesen, auch mir selbst.

Wer Augen hat, um zu sehen, der erkennt, dass eine Frau es war, die in der Gemeinde in Kenchreä autoritäre Stellung hatte, und sie kommt nach Rom, wo die Gläubigen aufgerufen sind, dieser Frau Unterstützung zu leisten. Das klingt ganz anders als die Behauptung, Frauen dürften angeblich keinen Dienst tun, oder?

Da wir nun also diese Stellen angeschaut haben, ist uns offenbar, dass auch beim Thema Frauen die Gedanken unseres Vaters im Himmel höher sind, als die Gedanken der Menschen, und dass Gottes Wege anders sind als die Wege der Menschen, und dass Jesus für sein Königreich auswählt, wen er will, und nicht wen die Menschen wollen. Gewisse Männer neigen immer dazu, Frauen als schwach und deshalb minderwertig zu betrachten. Und es mag ja so sein, dass der fleischliche Körper von Frauen normalerweise weniger Kraft hat, als der fleischliche Körper des Mannes. Allerdings sind wir, wenn wir tatsächlich Jesus Christus nachfolgen, keine fleischlichen Menschen mehr, sondern unser Leben ist geistlich. Und die geistliche Stärke ist bei beiden Geschlechtern ungefähr gleich. Es gibt Männer, die stark im Geist sind und Männer, die schwach im Geist sind. In gleicher Weise gibt es auch Frauen, die stark im Geist sind und Frauen, die schwach im Geist sind. Welchen Sinn würde es also machen, aufgrund des Geschlechts jemanden zu bevorzugen? Es wäre absolut widersprüchlich, eine Frau mit starkem Geist zu verachten, weil sie eine Frau ist, oder einen Mann mit schwachem Geist gegenüber dieser Frau zu bevorzugen, nur weil er männlich ist. Wenn wir im Geist wandeln, so müssen wir auch auf den Geist der Menschen achten, und nicht auf ihr Geschlecht. Außerdem werden am Ende sowieso alle Menschen, die gewürdigt werden, die Auferstehung aus den Toten zu erlangen, den Engeln gleich sein. Egal ob sie im Fleisch männlich oder weiblich waren. Denn was im Fleisch weiblich ist, das muss auch im Fleisch weiblich bleiben. Und was im Fleisch männlich ist, das muss auch im Fleisch männlich bleiben. Was aber nach dem Tod auferweckt ist, das hat keinen Unterschied mehr im Vergleich zu allen Geschwistern, sondern es ist geistlich und lebt ewig.
Da also auch Frauen ein von Gott befohlenes Amt ausüben können, dürfen wir als Kinder Gottes die echten berufenen Frauen nicht verachten. Wir müssen aber natürlich den Fakt im Gedächtnis haben, dass auch falsche Propheten auf dieser Erde herumlaufen. Und genau so, wie es Männer gibt, die falsche Propheten sind, kann es auch Frauen geben, die falsche Prophetinnen sind. Darum lasst uns stets bedenken, dass wir die jenigen an ihren Früchten prüfen sollen, die im Namen des Herrn Jesus auftreten, welcher der Sohn Gottes ist, war, und sein wird.

Zum Abschluss des heutigen Videos muss ich noch eine Sache verkünden, die auf diese Art leider nicht in der Bibel steht. Aber mir ist es durch den Heiligen Geist sehr stark auf's Herz gelegt, dass ich diese Klarstellung äußern soll, darum tue ich es. Und ich hoffe, dass einige unter den Zuhörern dabei sind, die Ohren haben, um zu hören, wenn ich dies verkünde.

Es geht um Folgendes:
Wenn eine Frau eine Berufung hat, und sie veranstaltet eine Versammlung, dann hat diese Frau das Vorrecht vor den dortigen Männern, die Versammlung zu leiten und zu predigen,, so lange sie wirklich im Geist Gottes wandelt. Die Männer dürfen dieser Frau nicht das Recht absprechen, die Veranstaltung zu leiten, nur weil sie weiblich ist. Weder ein Mann dürfte das, noch irgendeine andere Frau. Denn wenn eine Versammlung von Jesus befohlen ist, so kommt auch die Person von ihm, die die betreffende Veranstaltung leiten soll. Deswegen gilt: Egal, ob es ein Mann oder eine Frau ist, welche die Veranstaltung im Namen von Jesus Christus einberufen hat - diese Person soll die Leitung auch frei ausüben, ohne unverschämte Anfechtungen zu erleben. Falls es aber geschehen sollte, dass in einer Gemeinde Menschen zu Wort kommen wollen, die nicht Veranstalter sind, und es sind ein paar männlich, die anderen aber weiblich, so wäre es in diesem Fall empfehlenswert, dass zwar alle Menschen ihre Zeit zum Reden bekommen, aber dass die Frauen den Männern dabei den Vortritt lassen.

Das ist es, was ich heute noch erwähnen sollte, und nun sind wir am Ende des heutigen Videos angelangt.

Danke für's Zuhören und bis zum nächsten Mal! Mögen der Frieden und die Liebe von Jesus Christus mit euch sein!

Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

Text zu "Bemerkenswerte Zitate vom Buch Henoch"

Text zu "Das Buch Henoch - Die gefallenen Engel und die Nephilim"

Text zu "Bibellehre - Die Jahre der Könige von Juda"