Text zu "Bibellehre - Berufene Frauen in der Bibel"
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Hallo Leute und
willkommen bei dem Kanal, der dem Licht der Welt gewidmet ist!
Das heutige Video
wird ein weiteres Mal dazu beitragen, dass sich das Unkraut vom
Weizen trennt, denn wer aus Gott ist, der hört die Worte Gottes. Wer
aber nicht aus Gott ist, der will um nichts auf der Welt hören.
Wir beschäftigen
uns heute mit einem Thema, um das sich viel gestritten wird, und bei
dem einige Menschen die Bitterkeit ihrer Herzen, und sämtlichen Neid
und große Missgunst aus ihrem Inneren offenbar werden lassen, indem
sie Verbote aufstellen, die das Wirken des Reiches Gottes schmälern.
Daran werden wir uns
aber nicht beteiligen, sondern wir schauen uns heute mal ein paar
besondere Bibelstellen an, die mit berufenen Frauen zu tun haben,
welche in Gottes Namen aktiv sein sollten.
Und natürlich muss
man vorher betonen, dass im Garten Eden zuerst die Frau verführt
wurde, und durch die Frau dann der Mann, und Gott hat beschlossen,
dass die Frau eine Dienerin ihres eigenen Mannes sein soll. Diesen
Fakt darf man trotz aller Freiheit nicht vergessen.
Nun ist es aber so,
dass nicht jede einzelne Frau auf dieser Erde sich genau so schlecht
benimmt wie Eva, sondern es gibt Frauen, die ein deutlich treueres
Herz gegenüber Gott haben, als es bei Eva der Fall war. Und solche
Frauen mit Eva zu vergleichen, wäre eine große Unverschämtheit.
Und wenn geschrieben
steht, dass die Frau ihrem Mann dienen soll, so ist das vordergründig
auf die Ehe und das Familienleben bezogen, nämlich dass traditionell
der Mann im Haus die endgültigen Entscheidungen darüber treffen
soll, was die Familie tut. Mit einem Dienst für Gott hat das an sich
aber nichts zu tun, denn Gottes Wort ist immer größer als das Wort
eines Mannes. Jesus aber hat von Gott alles in die Hände bekommen.
Wenn nun Jesus in der Vollmacht Gottes eine Frau zu einem Dienst
beruft, aber der Ehemann verbietet es der Frau, so würde der Ehemann
gegen den Wille Gottes streiten. Und wir wissen alle, dass es eine
schlechte Idee ist, gegen Gottes Wille zu streiten.
Nachdem ich nun aber
dies erwähnt habe, gehen wir mal ein paar Stellen aus der Bibel
durch, in welchen Frauen eine Aufgabe von Gott oder von Jesus
bekommen hatten, die sie ausführen sollten.
Zuerst schauen wir
in das äußerst unangenehm zu lesende Buch der Richter. Zu der Zeit,
die dieses Buch berichtet, waren die Nachkommen von Israel von Gott
abgefallen und betrieben abscheulichen Götzendienst, weswegen Gott
sie der Gewalt ihrer Feinde überließ, und sie wurden versklavt, bis
sie nach mehreren Jahrzehnten dann keine Lust mehr auf Sklavendienst
hatten. Und obwohl sie die ganze Zeit über Gott ignoriert hatten,
kamen sie dann plötzlich angelaufen und jammerten und flehten darum,
Gott möge ihnen helfen. Da erweckte Gott eine einzelne Person in der
Mitte des israelischen Volkes, nämlich einen sogenannten Richter.
Solch ein Richter hatte die Aufgabe, die Menschen zur Buße zu leiten
und sie über Gottes Gesetz aufzuklären, und sobald die Herzen der
Menschen wieder Gott zugewandt waren und sie ihre Sünden bereuten
und davon abließen, sollte der Richter eine Armee aufstellen und
diese befehligen, bis die Israeliten ihre Sklaventreiber besiegten.
Und das klappte auch. Als aber von diesen Leuten die Nachkommen groß
wurden, da wandten sich jene ebenfalls von Gott ab und betrieben
abscheulichen Götzendienst, und das ganze Spiel ging von vorne los.
Deswegen hat es
ziemlich viele Richter im Laufe der Jahrzehnte gegeben. Aber sind die
alle männlich gewesen? Die Antwort auf diese Frage wird besonders in
Kapitel 4 offenbar. Es steht geschrieben in Vers 1 bis 4:
Als aber Ehud
gestorben war, taten die Kinder Israels wieder, was böse war in den
Augen des HERRN.
Da verkaufte sie der
HERR in die Hand Jabins, des Königs der Kanaaniter, der in Hazor
regierte; und sein Heerführer war Sisera, der in Haroset-Gojim
wohnte.
Da schrien die
Kinder Israels zum HERRN; denn er hatte 900 eiserne Streitwagen, und
er unterdrückte die Kinder Israels mit Gewalt 20 Jahre lang.
Und Debora, eine
Prophetin, die Frau Lapidots, richtete Israel zu jener Zeit.
Hier sehen wir an
Vers 4 deutlich, dass eine Frau von Gott zur Richterin gemacht wurde.
Und obendrein war diese sogar eine Prophetin. Das ist sehr
bemerkenswert und geht nicht mit dem leeren Geschwätz der Menschen
einher, die behaupten, Frauen würden niemals einen Dienst von Gott
bekommen. Die Frau Debora war eine Prophetin, was bedeutet, dass sie
zu den wenigen zählte, die den Heiligen Geist erhielten. Denn der
Heilige Geist war vor der Erhöhung von Jesus allein unter der
Kontrolle unseres Vaters im Himmel. Und unser Vater mochte den
Gedanke nicht, dass jeder Daher-gelaufene mal eben dieses wertvolle
Geschenk haben kann, deswegen goss er den Heiligen Geist nicht auf
die gesamte Erde in Kraft aus, sondern schickte ihn nur auf wenige
Auserwählte, zu welchen auch die Frau Debora gehörte. Denn erst
seit Jesus die Königsherrschaft hat, ist der Heilige Geist um Jesu
Bitte willen für alle Gläubigen als Gabe verfügbar. Vorher aber
war es anders. Und die Frau namens Debora wurde gemäß dem Wille
Gottes tatsächlich zur Richterin und waltete ihres Amtes. Die Männer
aber, die zur damaligen Zeit lebten, die wären nichtmal im Traum
darauf gekommen, die Stimme gegen das göttliche Amt von Debora zu
erheben - das könnt ihr mir glauben.
Die Stelle in der
Bibel aber, die wir gerade angesehen haben, ist nicht die erste
Stelle, wo von einer Prophetin die Rede ist, denn auch die Schwester
von Aaron war eine Prophetin. Dazu lesen wir im zweiten Buch Mose in
Kapitel 15, Vers 20 und 21:
Und Mirjam, die
Prophetin, Aarons Schwester, nahm das Tamburin in ihre Hand, und alle
Frauen folgten ihr nach mit Tamburinen und im Reigen.
Und Mirjam
antwortete ihnen im Wechselgesang: Singt dem HERRN, denn hoch erhaben
ist er: Ross und Reiter hat er ins Meer gestürzt!
Auch wenn diese Frau
nur einen musikalischen Dienst leisten sollte, so ist es trotzdem
erwähnenswert, dass sie nicht eine einfache Magd war, sondern direkt
eine Prophetin, also eine von Gott zu einem bestimmten Dienst
einberufene Person.
Als nächstes
schauen wir uns eine Geschichte aus dem zweiten Buch der Könige an.
Denn zu der Zeit, als ausnahmsweise mal ein gottesfürchtiger Mensch
König wurde, da war in diesen Tagen das Gesetz Gottes den meisten
Leuten aus dem Sinn gekommen und sie taten größtenteils das, was
ihnen gerade einfiel. Und der Tempel in Jerusalem war ziemlich
heruntergekommen, aber der König Josia befahl, dass der Tempel
ausgebessert werden muss. Und diesbezüglich lesen wir nun die
Erzählung durch, die geschrieben steht im zweiten Buch der Könige,
Kapitel 22, Vers 3 bis 20. Wir lesen dort folgende Worte:
Und im achtzehnten
Jahr der Regierung des Königs Josia sandte der König den Schaphan,
den Sohn Azaljas, des Sohnes Meschullams, den Schreiber, in das Haus
des HERRN und sprach:
Geh hinauf zu
Hilkija, dem Hohenpriester! Er soll das Geld bereitstellen, das zum
Haus des HERRN gebracht worden ist, das die Hüter der Schwelle vom
Volk gesammelt haben,
damit man es den
Werkmeistern gebe, die am Haus des HERRN die Arbeit beaufsichtigen;
diese sollen es den Arbeitern am Haus des HERRN geben, damit sie die
Schäden am Haus ausbessern;
nämlich den
Handwerkern und Bauleuten und den Maurern, um Holz und behauene
Steine für die Ausbesserung des Hauses zu kaufen;
doch soll man nicht
abrechnen mit ihnen wegen des Geldes, das ihnen in die Hand gegeben
wird, denn sie handeln treu!
Und Hilkija, der
Hohepriester, sprach zu Schaphan, dem Schreiber: Ich habe das Buch
des Gesetzes im Haus des HERRN gefunden! Und Hilkija übergab
Schaphan das Buch, und er las es.
Und Schaphan, der
Schreiber, kam zum König und brachte dem König Bericht und sprach:
Deine Knechte haben das Geld ausgeschüttet, das im Haus vorhanden
war, und haben es den Werkmeistern gegeben, die am Haus des HERRN die
Arbeit beaufsichtigen.
Dann berichtete
Schaphan, der Schreiber, dem König und sprach: Der Priester Hilkija
hat mir ein Buch gegeben! Und Schaphan las es vor dem König.
Und es geschah, als
der König die Worte des Buches des Gesetzes hörte, da zerriss er
seine Kleider.
Und der König gebot
dem Priester Hilkija und Achikam, dem Sohn Schaphans, und Achbor, dem
Sohn Michajas, und Schaphan, dem Schreiber, und Asaja, dem Knecht des
Königs, und sprach:
Geht hin und befragt
den HERRN für mich und das Volk und für ganz Juda wegen der Worte
dieses Buches, das gefunden worden ist! Denn groß ist der Zorn des
HERRN, der gegen uns entbrannt ist, weil unsere Väter nicht auf die
Worte dieses Buches gehört haben, dass sie alles getan hätten, was
uns darin vorgeschrieben ist!
Da gingen der
Priester Hilkija und Achikam, Achbor, Schaphan und Asaja zu der
Prophetin Hulda, der Frau Schallums, des Sohnes Tikwas, des Sohnes
Harchas, des Hüters der Kleider. Sie wohnte aber in Jerusalem, im
zweiten Stadtteil. Und sie redeten mit ihr.
Sie aber sprach zu
ihnen: So spricht der HERR, der Gott Israels: Sagt dem Mann, der euch
zu mir gesandt hat:
So spricht der HERR:
»Siehe, ich will Unheil bringen über diesen Ort und über seine
Einwohner, nämlich alle Worte des Buches, das der König von Juda
gelesen hat,
weil sie mich
verlassen und anderen Göttern geräuchert haben, um mich
herauszufordern mit allen Werken ihrer Hände; deshalb wird mein Zorn
gegen diesen Ort entbrennen und nicht ausgelöscht werden!«
Zu dem König von
Juda aber, der euch gesandt hat, um den HERRN zu befragen, sollt ihr
so reden: So spricht der HERR, der Gott Israels: »Was die Worte
betrifft, die du gehört hast:
weil dein Herz weich
geworden ist und du dich vor dem HERRN gedemütigt hast, als du
hörtest, was ich gegen diesen Ort und seine Einwohner geredet habe,
dass sie zum Entsetzen und zum Fluch werden sollen; und weil du deine
Kleider zerrissen und vor mir geweint hast, so habe auch ich darauf
gehört, spricht der HERR.
Darum, siehe, ich
will dich zu deinen Vätern versammeln, dass du in Frieden in dein
Grab gebracht wirst, und deine Augen all das Unheil nicht sehen
müssen, das ich über diesen Ort bringen will!« Und sie brachten
dem König diese Antwort.
So! Da wir diese
große Erzählung durchgelesen haben, sehen wir eindeutig, dass die
Männer zu einer Frau gegangen sind, um Worte von Gott zu hören,
denn diese Frau war eine Prophetin. Und diese Frau richtete korrekte
Worte Gottes aus, und sie war offensichtlich die einzige
Kontaktperson, welcher der König vertrauen konnte, da sie wirklich
Gott diente. Und der König nahm nicht den geringsten Anstoß daran,
dass es eine Frau war, die befragt wurde, auch seine Diener störten
sich nicht daran.
Ein weiteres
Beispiel finden wir im Evangelium des Lukas, denn auch dort ist in
Kapitel 2 von einer Prophetin die Rede. Es steht geschrieben in den
Versen 36 bis 38:
Und da war auch
Hanna, eine Prophetin, die Tochter Phanuels, aus dem Stamm Asser, die
war hochbetagt und hatte nach ihrer Jungfrauschaft mit ihrem Mann
sieben Jahre gelebt;
und sie war eine
Witwe von etwa 84 Jahren; die wich nicht vom Tempel, sondern diente
Gott mit Fasten und Beten Tag und Nacht.
Auch diese trat zu
derselben Stunde hinzu und pries den Herrn und redete von ihm zu
allen, die auf die Erlösung warteten in Jerusalem.
Wir stellen auch
hier wieder fest, dass eine Frau einen prophetischen Dienst hatte,
und diesmal bestand der Dienst hauptsächlich im Beten. Und
gleichzeitig hat diese Frau angefangen zu predigen, denn sie redete
zu allen von dem Heil Gottes, das ihr offenbart wurde, als sie das
Jesuskind sah.
Nach all diesen
Verdeutlichungen sehen die Menschen, deren Ohren nicht völlig
verschlossen sind, hoffentlich ein, dass sowohl Männer als auch
Frauen ein Prophetenamt empfangen können. Natürlich sind anteilig
die Männer bei so einem Amt stärker vertreten. Aber wenn jemand
behauptet, Frauen dürfen keinen Dienst für Gott tun, dann ist
dieser jemand offensichtlich ein Lügner, und die Wahrheit ist nicht
ihn ihm. Auch Jesus ist im Vergleich zu gewissen Männern von dieser
Welt kein Frauenfeind. Jesus schreckt nicht davor zurück, eine treue
und gehorsame Frau auszusenden, wenn die Situation es erfordert.
Diesbezüglich lesen wir Folgendes im Evangelium des Johannes in
Kapitel 20, Vers 11 bis 18:
Maria aber stand
draußen vor dem Grab und weinte. Wie sie nun weinte, beugte sie sich
in das Grab,
und sie sieht zwei
Engel in weißen Kleidern sitzen, den einen beim Haupt, den anderen
zu den Füßen, wo der Leib Jesu gelegen hatte.
Und diese sprechen
zu ihr: Frau, warum weinst du? Sie spricht zu ihnen: Sie haben meinen
Herrn weggenommen, und ich weiß nicht, wo sie ihn hingelegt haben!
Und als sie das
gesagt hatte, wandte sie sich um und sah Jesus dastehen und wusste
nicht, dass es Jesus war.
Jesus spricht zu
ihr: Frau, warum weinst du? Wen suchst du? Sie meint, es sei der
Gärtner, und spricht zu ihm: Herr, wenn du ihn weggetragen hast, so
sage mir, wo du ihn hingelegt hast, und ich will ihn holen!
Jesus spricht zu
ihr: Maria! Da wendet sie sich um und spricht zu ihm: Rabbuni! (das
heißt »Meister«).
Jesus spricht zu
ihr: Rühre mich nicht an, denn ich bin noch nicht aufgefahren zu
meinem Vater. Geh aber zu meinen Brüdern und sage ihnen: Ich fahre
auf zu meinem Vater und eurem Vater, zu meinem Gott und eurem Gott.
Da kommt Maria
Magdalena und verkündet den Jüngern, dass sie den Herrn gesehen und
dass er dies zu ihr gesprochen habe.
An diesem Text
erkennen wir deutlich, dass Jesus eine Aufgabe an Maria gegeben hat,
welche sie ausführte. Jesus hat nicht zu ihr gesagt: „Wie schade,
dass du eine Frau bist, denn nun kann ich dich nicht zu den elf
Aposteln senden. Wenn du ein Mann wärst, könntest du ihnen jetzt
sagen, dass ich zu Gott auffahren werde. Aber weil du eine Frau bist,
musst du hier stehen bleiben und weiter weinen.“
Sowas wäre
hirnrissig, und sowas würde Jesus niemals tun. Jesus gibt jedem
Mensch Aufgaben, der gehorsam sein will, egal ob der Mensch männlich
oder weiblich ist.
Zuguterletzt möchte
ich noch etwas Besonderes aus einem Brief von Paulus (Römerbrief)
aufzeigen, denn dort lesen wir in Kapitel 16 Folgendes in Vers 1 und
2:
Ich empfehle euch
aber unsere Schwester Phöbe, die eine Dienerin der Gemeinde in
Kenchreä ist,
damit ihr sie
aufnehmt im Herrn, wie es sich für Heilige geziemt, und ihr in allen
Dingen beisteht, in denen sie euch braucht; denn auch sie ist vielen
ein Beistand gewesen, auch mir selbst.
Wer Augen hat, um zu
sehen, der erkennt, dass eine Frau es war, die in der Gemeinde in
Kenchreä autoritäre Stellung hatte, und sie kommt nach Rom, wo die
Gläubigen aufgerufen sind, dieser Frau Unterstützung zu leisten.
Das klingt ganz anders als die Behauptung, Frauen dürften angeblich
keinen Dienst tun, oder?
Da wir nun also
diese Stellen angeschaut haben, ist uns offenbar, dass auch beim
Thema Frauen die Gedanken unseres Vaters im Himmel höher sind, als
die Gedanken der Menschen, und dass Gottes Wege anders sind als die
Wege der Menschen, und dass Jesus für sein Königreich auswählt,
wen er will, und nicht wen die Menschen wollen. Gewisse Männer
neigen immer dazu, Frauen als schwach und deshalb minderwertig zu
betrachten. Und es mag ja so sein, dass der fleischliche Körper von
Frauen normalerweise weniger Kraft hat, als der fleischliche Körper
des Mannes. Allerdings sind wir, wenn wir tatsächlich Jesus Christus
nachfolgen, keine fleischlichen Menschen mehr, sondern unser Leben
ist geistlich. Und die geistliche Stärke ist bei beiden
Geschlechtern ungefähr gleich. Es gibt Männer, die stark im Geist
sind und Männer, die schwach im Geist sind. In gleicher Weise gibt
es auch Frauen, die stark im Geist sind und Frauen, die schwach im
Geist sind. Welchen Sinn würde es also machen, aufgrund des
Geschlechts jemanden zu bevorzugen? Es wäre absolut widersprüchlich,
eine Frau mit starkem Geist zu verachten, weil sie eine Frau ist,
oder einen Mann mit schwachem Geist gegenüber dieser Frau zu
bevorzugen, nur weil er männlich ist. Wenn wir im Geist wandeln, so
müssen wir auch auf den Geist der Menschen achten, und nicht auf ihr
Geschlecht. Außerdem werden am Ende sowieso alle Menschen, die
gewürdigt werden, die Auferstehung aus den Toten zu erlangen, den
Engeln gleich sein. Egal ob sie im Fleisch männlich oder weiblich
waren. Denn was im Fleisch weiblich ist, das muss auch im Fleisch
weiblich bleiben. Und was im Fleisch männlich ist, das muss auch im
Fleisch männlich bleiben. Was aber nach dem Tod auferweckt ist, das
hat keinen Unterschied mehr im Vergleich zu allen Geschwistern,
sondern es ist geistlich und lebt ewig.
Da also auch Frauen
ein von Gott befohlenes Amt ausüben können, dürfen wir als Kinder
Gottes die echten berufenen Frauen nicht verachten. Wir müssen aber
natürlich den Fakt im Gedächtnis haben, dass auch falsche Propheten
auf dieser Erde herumlaufen. Und genau so, wie es Männer gibt, die
falsche Propheten sind, kann es auch Frauen geben, die falsche
Prophetinnen sind. Darum lasst uns stets bedenken, dass wir die
jenigen an ihren Früchten prüfen sollen, die im Namen des Herrn
Jesus auftreten, welcher der Sohn Gottes ist, war, und sein wird.
Zum Abschluss des
heutigen Videos muss ich noch eine Sache verkünden, die auf diese
Art leider nicht in der Bibel steht. Aber mir ist es durch den
Heiligen Geist sehr stark auf's Herz gelegt, dass ich diese
Klarstellung äußern soll, darum tue ich es. Und ich hoffe, dass
einige unter den Zuhörern dabei sind, die Ohren haben, um zu hören,
wenn ich dies verkünde.
Es geht um
Folgendes:
Wenn eine Frau eine
Berufung hat, und sie veranstaltet eine Versammlung, dann hat diese
Frau das Vorrecht vor den dortigen Männern, die Versammlung zu
leiten und zu predigen,, so lange sie wirklich im Geist Gottes
wandelt. Die Männer dürfen dieser Frau nicht das Recht absprechen,
die Veranstaltung zu leiten, nur weil sie weiblich ist. Weder ein
Mann dürfte das, noch irgendeine andere Frau. Denn wenn eine
Versammlung von Jesus befohlen ist, so kommt auch die Person von ihm,
die die betreffende Veranstaltung leiten soll. Deswegen gilt: Egal,
ob es ein Mann oder eine Frau ist, welche die Veranstaltung im Namen
von Jesus Christus einberufen hat - diese Person soll die Leitung
auch frei ausüben, ohne unverschämte Anfechtungen zu erleben. Falls
es aber geschehen sollte, dass in einer Gemeinde Menschen zu Wort
kommen wollen, die nicht Veranstalter sind, und es sind ein paar
männlich, die anderen aber weiblich, so wäre es in diesem Fall
empfehlenswert, dass zwar alle Menschen ihre Zeit zum Reden bekommen,
aber dass die Frauen den Männern dabei den Vortritt lassen.
Das ist es, was ich
heute noch erwähnen sollte, und nun sind wir am Ende des heutigen
Videos angelangt.
Danke für's Zuhören
und bis zum nächsten Mal! Mögen der Frieden und die Liebe von Jesus
Christus mit euch sein!
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