Text zu "Bibellehre - Der Beistand durch den Heiligen Geist"
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Hallo Leute und
willkommen bei dem Kanal, der dem Licht der Welt gewidmet ist!
In diesem Video
werden wir uns anhand einer großen Menge an Bibelversen, die im
neuen Testament auffindbar sind, ein genaueres Bild darüber machen,
was es mit dem Heiligen Geist auf sich hat. Denn der Heilige Geist
ist jetzt unser Beistand, weil Jesus nicht mehr auf der Erde
umherwandert, wie er es vor circa zweitausend Jahren getan hat. Jesus
wohnt im Himmel und sitzt direkt neben Gott, und er sieht und hört
alles, was Gott selbst auch sieht und hört, aber Jesus ist nicht
mehr dauerhaft auf der Erde. Der Heilige Geist hat aber in erster
Linie die Aufgabe, uns gemäß den Befehlen von Jesus anzuleiten, und
die begleitend auftretenden Wunderzeichen zu wirken, die uns in
Kapitel 16 vom Evangelium des Markus versprochen werden, während wir
das Evangelium verkündigen.
Das ist aber noch
nicht alles, was es über den Heiligen Geist zu wissen gibt. Deswegen
schauen wir uns nun eine Menge Bibelstellen über ihn an. Und wir
beginnen mit der Ankündigung, dass Jesus alle Jünger mit dem
Heiligen Geist taufen würde. In Kapitel 3 vom Evangelium des
Matthäus spricht Johannes der Täufer in Vers 11 folgende Worte zu
denen, die er getauft hatte:
Ich taufe euch mit
Wasser zur Buße; der aber nach mir kommt, ist stärker als ich,
sodass ich nicht würdig bin, ihm die Schuhe zu tragen; der wird euch
mit Heiligem Geist und Feuer taufen.
Auf diese Weise
kündigt Johannes an, dass Jesus kommen wird und nach seiner
Verherrlichung die Menschen mit Heiligem Geist und Feuer taufen wird.
Das Feuer aber, von dem Johannes hier redet, ist ein heiliges Feuer,
welches nicht zerstört, sondern reinigt. Denn das ist der
Unterschied zwischen dem Feuer, das von dieser Welt ist, und dem
Feuer, das nicht von dieser Welt ist:
Das Feuer von dieser
Welt zerstört alles, was nicht feuerfest ist, und es lässt nichts
als Asche zurück. Das Feuer aber, das nicht von dieser Welt ist, das
ist heilig, und es entfernt das Unreine, sodass alles rein wird, ohne
dass dabei ein schmerzhafter Schaden entsteht oder Zerstörung
stattfindet.
Jesus selbst hat
auch bestätigt, dass er genau das tun würde, was Johannes schon
vorher ankündigte, denn wir lesen Folgendes in der Apostelgeschichte
in Kapitel 1, Vers 4 und 5:
Und als er mit ihnen
zusammen war, gebot er ihnen, nicht von Jerusalem zu weichen, sondern
die Verheißung des Vaters abzuwarten, die ihr [-so sprach er-] von
mir vernommen habt,
denn Johannes hat
mit Wasser getauft, ihr aber sollt mit Heiligem Geist getauft werden
nicht lange nach diesen Tagen.
Diese Worte redete
Jesus zu den elf Aposteln, die treu waren, als er 40 Tage nach seiner
Auferstehung seine Himmelfahrt hatte. Er hatte aber auch vorher schon
einige Dinge erzählt, die mit dem Heiligen Geist zu tun haben.
Besonders interessant ist es, dass Jesus beim sogenannten
Laubhüttenfest, als er in Jerusalem war, einen ganz bestimmten
Ausruf vor den Leuten äußerte. Das schauen wir uns jetzt mal an,
und dazu lesen wir im Evangelium des Johannes in Kapitel 7 die Verse
37 bis 39. Es steht geschrieben:
Aber am letzten, dem
großen Tag des Festes stand Jesus auf, rief und sprach: Wenn jemand
dürstet, der komme zu mir und trinke!
Wer an mich glaubt,
wie die Schrift gesagt hat, aus seinem Leib werden Ströme lebendigen
Wassers fließen.
Das sagte er aber
von dem Geist, den die empfangen sollten, welche an ihn glauben; denn
der Heilige Geist war noch nicht da, weil Jesus noch nicht
verherrlicht war.
Hier hat also Jesus
ebenfalls die Ankunft des Heiligen Geistes vorher angekündigt, und
zwar auf eine tiefsinnige Weise. Ich persönlich muss da sofort an
die Stelle im fünften Kapitel vom Brief an die Epheser denken, wo
Paulus vermutlich unter dem Einfluss des Heiligen Geistes einen
besonderen Satz schrieb. Wir lesen in den Versen 25 bis 27:
Ihr Männer, liebt
eure Frauen, gleichwie auch der Christus die Gemeinde geliebt hat und
sich selbst für sie hingegeben hat,
damit er sie
heilige, nachdem er sie gereinigt hat durch das Wasserbad im Wort,
damit er sie sich
selbst darstelle als eine Gemeinde, die herrlich sei, sodass sie
weder Flecken noch Runzeln noch etwas Ähnliches habe, sondern dass
sie heilig und tadellos sei.
Paulus redet von
einem Wasserbad im Wort. Wer weiß, vielleicht hat das ja zu
bedeuten, dass der Heilige Geist uns befähigen wird, Worte zu
sprechen, die wie einherströmendes lebendiges Wasser sind, um die
nach Wahrheit dürstenden Seelen der Kinder Gottes zu ernähren. Denn
es ist notwendig, dass ein Mensch im irdischen Wasser auf den Name
Jesus Christus getauft wird, um als sein Eigentum bestätigt zu sein.
Danach aber muss umso mehr das geistliche Wasser vorhanden sein,
welches aus dem Wort der Wahrheit kommt, das Wort der Wahrheit aber
ist die Lehre von Jesus. Und dieses Wasser fließt durch die Wirkung
des heiligen Geistes. Wir werden nämlich nachher noch sehen, dass
der Heilige Geist Menschen befähigt, Worte zu sprechen, die sie aus
ihrer eigenen Klugheit heraus nicht sagen könnten. Und diese Worte
werden die Wahrheit bezeugen.
Lasst uns aber mal
ein weiteres Zitat zur Hand nehmen, das im Evangelium des Johannes
steht. In Kapitel 14, Vers 15 bis 17 steht geschrieben:
Liebt ihr mich, so
haltet meine Gebote!
Und ich will den
Vater bitten, und er wird euch einen anderen Beistand geben, dass er
bei euch bleibt in Ewigkeit,
den Geist der
Wahrheit, den die Welt nicht empfangen kann, denn sie beachtet ihn
nicht und erkennt ihn nicht; ihr aber erkennt ihn, denn er bleibt bei
euch und wird in euch sein.
Es ist
bemerkenswert, dass Jesus deutlich fordert, man soll sich an die
Gebote halten, bevor er den Beistand ankündigt, der vom Vater
gesandt werden soll. Der Heilige Geist wird hier eindeutig als
Beistand bezeichnet, und als Geist der Wahrheit. Da er der Geist der
Wahrheit ist, wird also ein Mensch, der den Heiligen Geist hat, keine
Lügen reden. Wenn ein Mensch redet, und es erweist sich hinterher
als Lüge, dann hat dieser Mensch nicht den Heiligen Geist. Denn der
Heilige Geist in einem Mensch, der ihn hat, wird nicht zulassen, dass
dieser Mensch Lügen redet, eben weil es der Geist der Wahrheit ist.
Und auch, weil jeder Lügner in den Feuersee fallen wird, wie wir
wissen. Nicht nur ein paar Lügner, sondern -alle Lügner-. Wenn nun
also jemand behauptet, im Heiligen Geist zu reden oder vom Heiligen
Geist zu hören, aber er redet Lügen, so ist dieser Mensch von einem
Lügengeist angeleitet. Und davor warnt uns auch die Schrift.
Im ersten Brief des
Johannes steht in Kapitel 4, Vers 1:
Geliebte, glaubt
nicht jedem Geist, sondern prüft die Geister, ob sie aus Gott sind!
Denn es sind viele falsche Propheten in die Welt ausgegangen.
Wenn also ein Mensch
nicht den Geist der Wahrheit hat, sondern von einem Lügengeist hört,
so wird er zu einem falschen Prophet, weil er sich selbst nicht
prüft. Denn wenn man eine Weissagung verkündet, die man meint vom
Heiligen Geist gehört zu haben, welcher der Geist der Wahrheit ist,
aber hinterher erweist es sich, dass die Dinge anders ablaufen als
angekündigt, dann muss der Mensch, der geweissagt hat, normalerweise
unbedingt sich selbst prüfen und sich selbst demütigen und sich in
großer Zurückhaltung üben, weil er den Beweis sieht, dass er von
einem Lügengeist angeleitet wurde.
Das Problem, dass
Lügengeister versuchen, den Menschen vorzugaukeln, sie seien der
Heilige Geist, ist ein altes Problem. Darum schrieb Paulus bereits in
seinem zweiten Brief an die Korinther in Kapitel 11, Vers 3 und 4:
Ich fürchte aber,
es könnte womöglich, so wie die Schlange Eva verführte mit ihrer
List, auch eure Gesinnung verdorben und abgewandt werden von der
Einfalt gegenüber Christus.
Denn wenn der,
welcher zu euch kommt, einen anderen Jesus verkündigt, den wir nicht
verkündigt haben, oder wenn ihr einen anderen Geist empfangt, den
ihr nicht empfangen habt, oder ein anderes Evangelium, das ihr nicht
angenommen habt, so habt ihr das gut ertragen.
Hier werden wir
offensichtlich davor gewarnt, dass andere Dinge über Jesus
breitgetragen werden könnten, als die, die wirklich wahr sind, und
dass Geister versuchen werden, uns zu verführen, die anders sind als
der Geist Gottes. Trotzdem müssen wir allezeit an der Wahrheit
festhalten und dürfen uns nicht in Verwirrung bringen lassen. Wenn
es nun geschehen ist, dass ein Mensch falsch weissagte, muss
normalerweise der jenige erschrecken und verstummen, der eine falsche
Weissagung verkündet hat, die nicht eintraf. Oder wenn er Worte
durch einen Geist hört, die gegen die Wahrheit Gottes sind, dann ist
auch das ein Grund zur starken Zurückhaltung.
Da aber leider die
meisten Menschen ihren eigenen Ruf und ihr eigenes Ego mehr lieben
als die Wahrheit Gottes, werden sie sich keinesfalls demütigen,
sondern einfach weiterhin die Worte verkünden, die der Lügengeist
als nächstes redet, und somit werden sie zu falschen Propheten. Um
aber zu verstehen, wie es überhaupt sein kann, dass Menschen nicht
den Heiligen Geist bekommen, sondern von einem Lügengeist hören,
müssen wir zurück zu den Versen aus Johannes 14, die wir vorhin
gelesen haben.
Denn in Vers 17
steht:
den Geist der
Wahrheit, den die Welt nicht empfangen kann, denn sie beachtet ihn
nicht und erkennt ihn nicht; (...)
Demnach ist ein
weltlich gesinnter Mensch unfähig, den Geist der Wahrheit zu
erkennen. So jemand wird einen Lügengeist für den Geist der
Wahrheit halten, weil der Mensch die Lüge gewohnt ist. Denn unsere
Welt besteht zum Großteil aus Lügen. Darum: Wer in der Lüge lebt,
der wird Lügengeister annehmen, die ihm so vorkommen, als seien sie
heilig, aber sie sind es nicht. Der Mensch aber sieht keinen
Unterschied, weil ihm Heiligkeit fremd ist und er sich andauernd an
diese unheilige Welt klammert. Daher müssen wir uns bemühen, diese
Welt gedanklich ein Stück weit zu überwinden und uns nicht mehr an
die Lügen zu klammern, die auf unseren fleischlichen Neigungen und
Sorgen basieren. Denn der Geist der Wahrheit, der Heilige Geist, kann
für uns da sein und uns helfen, wenn wir wirklich Glaube haben. Wenn
wir aber nicht all das glauben, was Jesus gelehrt hat, und wir
bezeichnen uns selbst trotzdem als Gläubige, so belügen wir uns
selbst und alle anderen Menschen, und der Geist der Wahrheit ist für
uns nicht erkennbar. Denn der Heilige Geist ist nicht der einzige
Geist, den es gibt. Da die Erde dem Bösen überlassen ist, gibt es
hier auch noch jede Menge böse Geister. Und wer die Sünde tut, zu
dem kommen böse Geister. Wer aber die Gebote halten will, zu dem
kann der heilige Geist kommen und bei ihm bleiben. Und genau das ist
der eigentliche Plan, dass der Heilige Geist bei uns und in uns
bleibt. Weil das aber nur durch das Halten der Gebote geht, deswegen
hat Jesus zuerst angemerkt, dass wir die Gebote halten, wenn wir ihn
wirklich lieben.
Es wird nämlich
auch an anderen Stellen betont, wer den Heiligen Geist bekommen kann.
Rein theoretisch steht es jedem Mensch offen, aber er muss willig
sein, den Wille Gottes zu tun. Petrus hat das deutlich bestätigt,
als er Zeugnis vor den Hohenpriestern von Jerusalem geben musste,
denn er sprach in der Apostelgeschichte in Kapitel 5, Vers 32:
Und wir sind seine
Zeugen, was diese Tatsachen betrifft, und auch der Heilige Geist,
welchen Gott denen gegeben hat, die ihm gehorchen.
Petrus betont, dass
Gott denen den Heiligen Geist gibt, die ihm wirklich gehorchen
wollen. Auf jeden Mensch, der das will, treffen diese Worte zu, die
im Evangelium des Lukas stehen in Kapitel 11, Vers 13:
Wenn nun ihr, die
ihr böse seid, euren Kindern gute Gaben zu geben versteht, wie viel
mehr wird der Vater im Himmel den Heiligen Geist denen geben, die ihn
bitten!
Hier hat Jesus laut
der Erzählung von Lukas den Leuten erklären wollen, dass jeder
gehorsame Mensch diese gute Gabe bekommt und keine Angst haben
braucht, sie würde ihm verweigert werden, weil nämlich nahezu jeder
Mensch auf dieser Welt dazu neigt, seinen eigenen Kindern gute Gaben
zu geben. Selbst, wenn der Mensch böse zu den Fremden ist. Umso mehr
ist Gott geneigt, auch selbst denen gute geistliche Gaben zu geben,
die seine Kinder sind. Ein ehrenhafter Vater wird aber immer von
seinem Kind erwarten, dass dieses sich an die sinnvollen Anweisungen
seines Vaters hält.
Wenn man nämlich
den Heiligen Geist empfangen hat, also den echten Heiligen Geist, den
Geist der Wahrheit, dann hat man Heiligkeit in sich selbst, dann ist
sozusagen der eigene Körper wie ein heiliger Tempel, und man muss
darauf achten, dass man den eigenen Körper auch so behandelt, indem
man alles Unreine und Böse von dem Körper fernhält. Deswegen steht
geschrieben im ersten Brief des Paulus an die Korinther, Kapitel 6,
Vers 18 bis 20:
Flieht die Unzucht!
Jede Sünde, die ein Mensch sonst begeht, ist außerhalb des Leibes;
wer aber Unzucht verübt, sündigt an seinem eigenen Leib.
Oder wisst ihr
nicht, dass euer Leib ein Tempel des in euch wohnenden Heiligen
Geistes ist, den ihr von Gott empfangen habt, und dass ihr nicht euch
selbst gehört?
Denn ihr seid teuer
erkauft; darum verherrlicht Gott in eurem Leib und in eurem Geist,
die Gott gehören!
Durch Unzucht, also
durch Geschlechtsverkehr mit nicht erlaubten Partnern, schändet man
sozusagen den Tempel des Heiligen Geistes. Dadurch wird der Heilige
Geist sehr betrübt, was letztlich dazu führen wird, dass man von
ihm allein gelassen wird. Und dass der Heilige Geist wahrhaftig durch
Sünde betrübt wird, das geht ebenso aus dem Brief des Paulus an die
Epheser hervor, wo wir Folgendes lesen in Kapitel 4, Vers 30 und 31:
Und betrübt nicht
den Heiligen Geist Gottes, mit dem ihr versiegelt worden seid für
den Tag der Erlösung!
Alle Bitterkeit und
Wut und Zorn und Geschrei und Lästerung sei von euch weggetan samt
aller Bosheit.
Sämtliche
Bitterkeit betrübt demzufolge den Heiligen Geist und stößt ihn von
euch weg, sodass es passieren kann, auch wenn ihr ihn schon hattet,
dass er euch verlässt. Dies geschieht bei allen Verhaltensweisen,
die aus der Bitterkeit heraus entstehen, es sei entweder Wut oder
Geschrei oder Lästerung oder irgendeine Form von Bosheit, also
Verhalten, bei dem man absichtlich seinen Mitmenschen Schaden zufügt
und das für toll hält.
Darum muss man all
dies von sich wegtun, um überhaupt erst den Heiligen Geist bei sich
behalten zu können, und dieser wird uns ein Siegel sein, sodass auch
die, die wir nicht sehen können, an uns sehen werden, dass wir aus
Gott sind. Und vor diesem Anblick werden sie zurückschrecken. Dass
aber der Heilige Geist wahrhaftig ein Siegel für uns ist, so lange
wir ihn bei uns behalten, das ergibt sich nicht nur aus Vers 30 des
gerade gelesenen Textes, sondern wir lesen ebenfalls in Kapitel 1,
Vers 13 und 14:
In ihm seid auch
ihr, nachdem ihr das Wort der Wahrheit, das Evangelium eurer
Errettung, gehört habt – in ihm seid auch ihr, als ihr gläubig
wurdet, versiegelt worden mit dem Heiligen Geist der Verheißung, der
das Unterpfand unseres Erbes ist bis zur Erlösung des Eigentums, zum
Lob seiner Herrlichkeit.
Der verheißene
Heilige Geist, den wir bekommen, wenn wir wirklich glauben, dass wir
einhalten müssen was Jesus gesagt hat, der ist also eine Art
vorzeitiges Geschenk für uns, und ist uns ein Siegel, bis wir am Tag
der Erlösung dann unser volles Erbe im Reich Gottes bekommen dürfen,
sollten wir nicht zurück in die Sünde gefallen sein. Und der
Heilige Geist wird uns im Gefühl darauf aufmerksam machen, wenn wir
ihn betrüben, sodass wir es ändern können. Wenn wir uns aber
mehrmals weigern, wird er es aufgeben, uns in die richtige Richtung
leiten zu wollen, und er wird einfach gehen. Auch wenn wir den
Heiligen Geist haben, haben wir immernoch den freien Wille und
entscheiden letzten Endes selber, was wir tun. Denn wir können ihm
Widerstand leisten, obwohl das keine gute Idee ist. Deswegen steht
geschrieben im ersten Brief des Paulus an die Thessalonicher, Kapitel
5, Vers 19 bis 22:
Den Geist dämpft
nicht!
Die Weissagung
verachtet nicht!
Prüft alles, das
Gute behaltet!
Haltet euch fern von
dem Bösen in jeglicher Gestalt!
Hierbei ist für das
heutige Video der Vers 19 am wichtigsten. Wir haben die Möglichkeit,
den Geist zu dämpfen, also gewissermaßen seine Anleitung zu
unterdrücken. So frei sind wir, aber wir tun uns damit selbst keinen
Gefallen, wenn wir den Heiligen Geist empfangen haben, welcher ein
gut gemeintes Geschenk von unserem Vater im Himmel ist, dass wir ihn
dann dämpfen. Wer vorhat, dies zu tun, braucht ihn gar nicht erst zu
empfangen.
Es ist aber
wahrhaftig so, dass wir durch den Heiligen Geist eine Anleitung
erhalten und nicht mehr immer nur ganz alleine erkennen müssen, was
richtig und was falsch ist. Es stehen nämlich folgende Erklärungen
im Brief des Paulus an die Römer, Kapitel 8, Vers 13 und 14:
Denn wenn ihr gemäß
dem Fleisch lebt, so müsst ihr sterben; wenn ihr aber durch den
Geist die Taten des Leibes tötet, so werdet ihr leben.
Denn alle, die durch
den Geist Gottes geleitet werden, die sind Söhne Gottes.
Man könnte auch
sagen: Alle, die durch den Geist geleitet werden, sind Kinder Gottes,
denn Frauen werden die Unterstützung des Heiligen Geistes ebenso
sehr brauchen wie Männer, und es hat sich oft genug in der Praxis
erwiesen, dass der Heilige Geist auch an gehorsame Frauen verteilt
wird. Gott prüft nicht das Geschlecht, sondern die Herzen. Und
besonders die Wassertaufe war ja schon immer für gläubige Frauen
wichtig, wie man zum Beispiel in der Apostelgeschichte in Kapitel 16,
Vers 13 bis 15 nachlesen kann, und durch diese kommt oftmals auch der
Heilige Geist hinzu.
Jedenfalls erkennen
wir an dem Text aus dem Brief an die Römer, dass wahrhaftig von
einer Anleitung durch den Geist Gottes gesprochen wird. Es ist aber
wirklich wichtig, diese Anleitung dann auch ernstzunehmen, denn diese
Anleitung bringt uns von der Sünde ab, hin zur Heiligkeit. Und wer
gegen diese Anleitung streitet, der streitet gegen Gott und wird das
Geschenk wohl mit der Zeit wieder verlieren, weil es verworfen wurde.
Dazu lesen wir im ersten Brief des Paulus an die Thessalonicher in
Kapitel 4, Vers 7 und 8:
Denn Gott hat uns
nicht zur Unreinheit berufen, sondern zur Heiligung.
Deshalb – wer dies
verwirft, der verwirft nicht Menschen, sondern Gott, der doch seinen
Heiligen Geist in uns gegeben hat.
Jegliche Unreinheit
ist also ein zu großes Ärgernis für den Heiligen Geist, und es
wird ihn sehr betrüben. Und er wird dagegen eifern und uns, so lange
er da ist, dazu bewegen wollen, dass wir alle Unreinheit aufgeben,
aber die endgültige Entscheidung liegt immer bei uns selbst. Dass
aber der Heilige Geist eifern wird, um uns zu mehr Heiligkeit zu
bringen, geht auch aus dem Brief des Jakobus hervor, wo folgendes
geschrieben steht in Kapitel 4, Vers 4 bis 6:
Ihr Ehebrecher und
Ehebrecherinnen, wisst ihr nicht, dass die Freundschaft mit der Welt
Feindschaft gegen Gott ist? Wer also ein Freund der Welt sein will,
der macht sich zum Feind Gottes!
Oder meint ihr, die
Schrift rede umsonst? Ein eifersüchtiges Verlangen hat der Geist,
der in uns wohnt;
umso reicher aber
ist die Gnade, die er gibt. Darum spricht er: »Gott widersteht den
Hochmütigen; den Demütigen aber gibt er Gnade«.
Diese Ermahnung ist
wichtig für unseren Glaubenswandel, ganz besonders aber, wenn wir
uns wünschen, dass der Heilige Geist uns Beistand gibt. Der Geist
wird gnädig sein nach der Weisung Gottes und wird bei uns bleiben,
wenn wir tatsächlich von der Sünde ablassen. Er lässt uns nicht
sofort allein, sondern maximal dann, wenn wir die ganze Zeit in der
Welt und den Lüsten der Welt festhängen, ohne auch nur die
geringsten Anstrengungen zu zeigen, davon wegzukommen. Wenn wir uns
aber Mühe geben, das Schlechte aus der Welt von uns fernzuhalten, so
ist der Heilige Geist uns ein treuer Helfer und gibt uns Kraft.
Deswegen steht auch geschrieben im Brief des Paulus an Tituss,
Kapitel 3, Vers 4 bis 7:
Als aber die
Freundlichkeit und Menschenliebe Gottes, unseres Retters, erschien,
da hat er uns –
nicht um der Werke der Gerechtigkeit willen, die wir getan hätten,
sondern aufgrund seiner Barmherzigkeit – errettet durch das Bad der
Wiedergeburt und durch die Erneuerung des Heiligen Geistes,
den er reichlich
über uns ausgegossen hat durch Jesus Christus, unseren Retter,
damit wir, durch
seine Gnade gerechtfertigt, der Hoffnung gemäß Erben des ewigen
Lebens würden.
An diesem Text
merken wir auch, dass wir nur durch das Opfer von Jesus überhaupt
den Heiligen Geist empfangen dürfen, während wir nicht im
entferntesten zuerst etwas Großes getan haben, was die Ausgießung
rechtfertigt. Denn es ist nicht wie bei einer Arbeitsstelle, wo man
zuerst eine ganze Ausbildung absolvieren und eine schwere Prüfung
bestehen musste, um den Beruf ausüben zu dürfen. Wir müssen zwar
gewissermaßen ein wenig ausgebildet sein durch das Wort Gottes,
nämlich hinsichtlich den grundlegendsten Geboten aus der Bergpredigt
und hinsichtlich den Geboten der Treue und der Demut, aber das an
sich ist erstmal genug, und der Heilige Geist wird uns bei unserem
weiteren Wachstum helfen, wenn wir das wünschen, denn es kommt auf
die Herzenshaltung an. Wer sich den Beistand wünscht, um zu wachsen,
weil er wirklich wachsen will, der bekommt den Beistand, wer aber
nicht wachsen will, der erkennt den Beistand gar nicht erst. Und wer
einen Beistand haben will, welcher ihm das Leben auf der Erde schöner
macht, bekommt nie den Heiligen Geist, sondern zieht einen Geist an,
der nicht heilig ist. Denn es steht nirgendwo in der Bibel
geschrieben, es sei unsere Aufgabe, anderen Menschen zu gefallen und
ein laut ihren Vorgaben anständiges oder reich erfülltes Leben zu
führen. Wenn aber ein Mensch den Wille Gottes höher achtet als den
eigenen Wille, so kann der Heilige Geist in voller Kraft als Beistand
kommen. Und es ist eine sehr überragende Kraft in den Heiligen Geist
gelegt worden, die sehr erstaunlich ist. Denn wir lesen Folgendes im
Brief des Paulus an die Römer, Kapitel 8, Vers 11:
Wenn aber der Geist
dessen, der Jesus aus den Toten auferweckt hat, in euch wohnt, so
wird derselbe, der Christus aus den Toten auferweckt hat, auch eure
sterblichen Leiber lebendig machen durch seinen Geist, der in euch
wohnt.
Die Kraft, die seit
jeher in den Heiligen Geist gelegt wurde, ist so groß, dass dadurch
sogar jemand aus den Toten auferweckt werden könnte, wie es ja bei
Jesus geschehen ist, aber auch bei anderen Leuten, von denen man an
gewissen Bibelstellen liest. Und der Geist, der solch große Kraft
hat, der ist es, den Gott uns als Geschenk gibt, wenn wir uns
bemühen, uns selbst zu heiligen durch die Ablehnung aller
Verhaltensweisen, die eindeutig ein Gräuel für Gott wären.
Lasst uns aber mal
lesen, was der Heilige Geist auch noch tun kann, abgesehen davon,
dass er uns ein Anleiter ist, um uns aus der Sünde rauszuhelfen!
Im Evangelium des
Johannes lesen wir in Kapitel 14, Vers 26:
der Beistand aber,
der Heilige Geist, den der Vater senden wird in meinem Namen, der
wird euch alles lehren und euch an alles erinnern, was ich euch
gesagt habe.
Hier erkennen wir,
dass der Heilige Geist den Aposteln alles erklären wird, was Jesus
ihnen sagte, aber was sie zuerst nicht verstanden haben. Denn Jesus
hat gerne in Gleichnissen geredet. Außerdem ist der Heilige Geist
auch ein Bewahrer der Worte, die Jesus gesprochen hat, und er hilft
uns dabei, dass wir uns daran erinnern können. Und diese Tatsache,
dass der Heilige Geist uns helfen kann, uns an die guten Dinge zu
erinnern, die wir lernen, wird auch angedeutet im zweiten Brief des
Paulus an Timotheus, wo Folgendes geschrieben steht in Kapitel 1,
Vers 13 und 14:
Halte dich an das
Muster der gesunden Worte, die du von mir gehört hast, im Glauben
und in der Liebe, die in Christus Jesus ist!
Dieses edle
anvertraute Gut bewahre durch den Heiligen Geist, der in uns wohnt!
Hier sieht es sehr
stark danach aus, dass Paulus in seinem eigenen Leben erfahren hat,
wie der Heilige Geist uns hilft, Gelerntes zu bewahren, sonst wäre
es auf ganzer Linie unsinnig, dass er Timotheus einen solchen
Ratschlag gibt.
Als nächstes
schauen wir uns einen Vers an, der in Kapitel 15 vom Evangelium des
Johannes steht. Dort lesen wir in Vers 26:
Wenn aber der
Beistand kommen wird, den ich euch vom Vater senden werde, der Geist
der Wahrheit, der vom Vater ausgeht, so wird der von mir Zeugnis
geben.
Das ist eine
wichtige Erklärung. Der Heilige Geist gibt allein von Jesus Zeugnis.
Der Heilige Geist bezeugt keine Götzen, keine Engel, keine Geister
und keine verrückten Lehren, und der Heilige Geist bezeugt auch
nicht Jehowah oder sonstwas Anderes, sondern der Heilige Geist
bezeugt einzig und allein Jesus, den Sohn Gottes des Höchsten,
dessen Name von Gott erhoben ist über alle anderen Namen der
Schöpfung und dem sämtliche Mächte, Gewalten und Fürstentümer
unterworfen sind, denn er ist würdig, weil er, Jesus, der Sohn der
Jungfrau Maria, Jesus von Nazareth, der Messias Israels, das heilige
Lamm Gottes, weil dieser allein ein vor Gott makelloses Leben geführt
hat und sich selbst opferte, um uns retten zu können. Denn er hat
nicht aufgehört, der Finsternis zu widerstreben und in der
Heiligkeit zu bleiben, die er von seinem Vater kennt, und nun hat
Gott ihn erhoben zu einem Königtum, das mächtiger ist als alle, und
welches in Ewigkeit nicht zugrunde gehen wird.
Von solchen Dingen
legt der Heilige Geist Zeugnis ab, aber verdrehte Lehren und
Falschauslegungen der Schrift kommen nicht von ihm, denn der Heilige
Geist ist kein Geist der Wortverdrehung, sondern er ist der Geist der
Wahrheit. Und er bezeugt den Sohn Gottes, Jesus Christus, allezeit in
Wahrheit. Genau das soll durch den Vers verdeutlicht werden, den wir
uns gerade angeschaut haben.
In Kapitel 16 gibt
es auch Worte, die mit dem Heiligen Geist zu tun haben. Wir lesen
folgende Worte in den Versen 7 bis 11:
Aber ich sage euch
die Wahrheit: Es ist gut für euch, dass ich hingehe; denn wenn ich
nicht hingehe, so kommt der Beistand nicht zu euch. Wenn ich aber
hingegangen bin, will ich ihn zu euch senden.
Und wenn jener
kommt, wird er die Welt überführen von Sünde und von Gerechtigkeit
und vom Gericht;
von Sünde, weil sie
nicht an mich glauben;
von Gerechtigkeit
aber, weil ich zu meinem Vater gehe und ihr mich nicht mehr seht;
vom Gericht, weil
der Fürst dieser Welt gerichtet ist.
In diesen Versen
wird nochmal besonders die Anleitung verdeutlicht, die uns der
Heilige Geist gibt, wenn wir es zulassen, um uns von der Sünde
wegzubringen.
In Vers 7 aber wird
zuerst gesagt, dass es gut ist, wenn Jesus zu Gott zurückgeht, denn
andernfalls könnte der Heilige Geist gar nicht auf die gesamte Erde
ausgegossen und für jeden Gläubigen verfügbar sein. Und Jesus hat
damit insofern recht, dass der Wirkungsbereich des Reiches Gottes ja
deutlich größer ist, wenn der Heilige Geist da ist, als wenn nur
Jesus allein da wäre und sich tausende Menschen zu ihm sammeln, die
alle auf einander treten und einander drücken und drängeln, weil
sie näher an Jesus heran gehen wollen. Überlegt euch mal, wie
riesengroß die Menschenmenge wäre, die Jesus nachlaufen würde,
wäre er immernoch im Fleisch auf dieser Erde wie ein Mensch. Eine
derart große Menge an Menschen findet nirgendwo Platz, es wären
viel zu viele, um sie alle allein versorgen zu können. Der Heilige
Geist aber kann große Flächen abdecken, denn er ist nicht an
Fleisch gebunden, darum ist seine Anwesenheit nützlicher.
Jedenfalls steht
geschrieben, dass der Heilige Geist ein Überführer ist, also eine
Art Zurechtweiser. Wenn der Heilige Geist bemerkt, dass unser Glaube
an Jesus nachlässt, wodurch wir ihm untreu sind, und das zählt als
Sünde, dann wird er uns darauf aufmerksam machen, sodass die Sünde
in uns nicht stärker wird, sollten wir auf sein Wirken achten. Und
er wird uns erinnern, dass wir die Sünde loswerden, wenn wir Jesus
um Vergebung bitten, denn auch diesen Fakt verdeutlicht er uns.
Gleichzeitig wird er uns dabei helfen, zu vergeben und um Vergebung
zu bitten, um von Sünde freizuwerden. Und er wird uns helfen,
gerecht zu leben, denn Jesus selber kann das nicht mehr tun, weil er
beim Vater ist. Und ebenso wird der Heilige Geist uns verdeutlichen,
dass es Unsinn wäre, auch nur im Ansatz dem Teufel nachzulaufen oder
sich darauf zu verlassen, dass dieser ewig weiter sein Unwesen
treibt. Denn der Heilige Geist ist Zeuge, dass der Fürst dieser Welt
ein Gerichtsurteil empfangen hat. Darum wird der echte Heilige Geist
niemanden glauben lassen, es wäre egal, wenn man sündigt und man
käme trotzdem in den Himmel. Denn wer sündigt, der ist aus dem
Teufel. Er ist Eigentum des Teufels, und solche werden die gleiche
Strafe erleiden, wie der Teufel. Und der Heilige Geist wird dafür
sorgen, dass niemand uns einreden kann, der Teufel würde angeblich
überhaupt nicht bestraft werden oder sein Reich wäre unantastbar
für Gott. Das Reich des Bösen besteht nicht auf ewig. Das Urteil
über ihn ist gesprochen und die Strafe ist längst vorbereitet, wir
warten nur noch auf die Vollstreckung. Davon wird der Heilige Geist
Zeugnis geben, dass der Satan zwar der Fürst dieser Welt ist und die
Erde beherrscht, aber dass seine Tage gezählt sind und dass sein
Urteil feststeht, weswegen es für uns umso wichtiger wird, von
seinen Bindungen loszukommen, die durch Sünde entstehen. Denn was an
ihn gebunden ist, fällt mit ihm. Und auch was an sein Reich gebunden
ist, wird mit ihm verbrennen, sobald das Gericht stattfindet über
diese Erde, die er bis zu diesem Tag in seinem Würgegriff hielt.
Es gibt auch noch
weitere Worte bezüglich der Wirkung des Heiligen Geistes in Kapitel
16. In Vers 13 bis 15 lesen wir:
Wenn aber jener
kommt, der Geist der Wahrheit, so wird er euch in die ganze Wahrheit
leiten; denn er wird nicht aus sich selbst reden, sondern was er
hören wird, das wird er reden, und was zukünftig ist, wird er euch
verkündigen.
Er wird mich
verherrlichen; denn von dem Meinen wird er nehmen und euch
verkündigen.
Alles, was der Vater
hat, ist mein; darum habe ich gesagt, dass er von dem Meinen nehmen
und euch verkündigen wird.
Der Heilige Geist
wird uns also in die ganze Wahrheit leiten und uns weitergeben, was
er von Jesus empfängt, ganz besonders Anweisungen. Wichtig ist, wenn
wir davon lesen, dass der Heilige Geist in die ganze Wahrheit leitet,
dass wir eins beachten:
Bei dieser Leitung
in die Wahrheit wird die ganze Zeit Jesus verherrlicht, und zwar der
echte Jesus. Ein falscher Jesus würde niemals vom Heiligen Geist
verherrlicht werden, wenn wir in die ganze Wahrheit geleitet werden.
Wenn einem Mensch durch einen Geist vorgegaukelt wird, er soll in die
ganze Wahrheit geleitet werden, aber der Geist redet entweder von
einem anderen als Jesus, oder er behauptet Dinge über Jesus, die gar
nicht Teil von Jesu Charakter oder Lebensgeschichte sind, dann ist
dieser Mensch von einem Lügengeist angeleitet, und der Heilige Geist
ist fern von diesem Mensch. Denn der Teufel ist der Vater aller
Lügen. Und die bösen Geister, die auf ihn ihre Hoffnung setzen, die
wissen ganz genau, dass Menschen oft das Gefühl haben, es würde
ihnen nicht alles erzählt werden. Und das nutzen die bösen Geister
aus, denn sie gehen hin zu den jenigen Menschen, die von der Welt
sind und den Geist der Wahrheit gar nicht erst erkennen können, und
die bösen Geister behaupten von sich selber, der Geist der Wahrheit
zu sein, und dann erzählen sie den Leuten lauter schwachsinnigen und
teils gotteslästerlichen Müll, der entweder Tatsachen verdreht,
oder der frei erfunden ist, wobei die ganze Zeit die Gerechtigkeit
Gottes untergraben oder völlig unrealistisch dargestellt wird. Und
weil die Menschen davon fasziniert sind, werden sie diese ganzen
Lügen weitertragen und dabei der Meinung sein, eine Offenbarung von
Gott zu erhalten und mit Gott Gemeinschaft zu pflegen, obwohl es doch
ein lügenhafter Geist ist, der ihnen eine unsinnige Verrücktheit
nach der anderen einredet. Und oftmals reden die bösen Geister
solchen Menschen auch ein, diese Verführten wären eine
Reinkarnation von einer alten berühmten Persönlichkeit, oder sie
seien irgendeine göttliche Schlüsselfigur, ein neuer Christus oder
irgendsowas. Und weil diese Menschen die Wahrheit nicht lieben und
nicht wissen, dass im Reich Gottes der jenige Ehre hat, der sich
selbst erniedrigt, wer aber sich selbst erhöht, der gilt im
Himmelreich nicht viel, deswegen nehmen solche Menschen dieses
Gefasel von den Lügengeistern ernst, und sie beginnen, sich viel auf
sich selber einzubilden, und sie benehmen sich so, als seien sie
wirklich göttliche Schlüsselfiguren, denen die Menschheit Ehre und
Respekt erweisen muss.
Und zu solch
unerhörten Zuständen kann es manchmal auch deshalb kommen, weil in
der Bibel geschrieben steht, dass wir durch den Heiligen Geist in die
ganze Wahrheit geleitet werden sollen. Denn wir wissen, dass der
Teufel die Bibel benutzen kann, um die Verse für seine eigenen
Zwecke zu missbrauchen, die mit dem Wille Gottes nichts zu tun haben.
Und er oder seine Geister können sagen: Schau mal: In Johannes 16
steht in Vers 12, dass Jesus noch vieles zu sagen hatte, und in Vers
13 steht, dass durch den Geist der Mensch in die ganze Wahrheit
geleitet wird. Und genau das will ich mit dir tun, ich bin dein
Freund, der dir die ganze Wahrheit beibringt.
Glaubt nicht, dass
der Satan davor zurückschrecken würd, sowas zu tun. Im Gegenteil.
Ihm ist kein Mittel zu schäbig, um Menschen zur Sünde zu verführen,
und die schlimmsten und häufigsten Sünden sind: Unzucht, Hochmut,
Unreinheit und Götzendienst. Zu diesen verführt er sie auch auf
diese Weise, dass er ihnen Unsinn über die Schriften einflüstern
lässt, oder indem er angebliche neue Wahrheiten verbreiten lässt.
Wenn wir aber die
wahre Bedeutung von diesem Vers erkennen wollen, so müssen wir
unbedingt beachten, dass der Heilige Geist niemals Worte sagen würde,
die einen veränderten Jesus, oder eine andere Person als Jesus
verherrlichen. Denn Jesus ist der Sohn Gottes, der die
Königsherrschaft hat und der allezeit den Wille Gottes sucht, denn
er dient seinem Vater bedingungslos, und er sucht die Ehre seines
Vaters, und er ist frei von Sünde und ermahnt allezeit Gläubige zur
Buße und zu Treue gegenüber Gott. Jesus reißt keine dummen Witze
und befürwortet niemals sündige Taten, außerdem würde er niemals
gegen das Wort Gottes reden. Jesus ist nicht rachsüchtig und
befiehlt den Menschen keine Gewalttat. Bitte bedenkt das allezeit.
Wenn aber
geschrieben steht, dass der Heilige Geist Zukünftiges verkünden
wird, dann stimmt das natürlich, aber es gilt zu beachten, dass es
sich hierbei nur um Vorhersagen handelt, die vor Gefahr warnen und
die für das Glaubensleben von großer Relevanz sind. Unbedeutenden
Kram wird der Heilige Geist aber nicht voraussagen. Um ein besseres
Bild von dem Zukünftigen zu bekommen, das der Heilige Geist
verkündet, werden wir uns dazu vier Beispiele aus den Schriften
anschauen.
Folgende Worte von
Paulus werden berichtet in der Apostelgeschichte, Kapitel 20, Vers 22
und 23:
Und siehe, jetzt
reise ich gebunden im Geist nach Jerusalem, ohne zu wissen, was mir
dort begegnen wird,
außer dass der
Heilige Geist von Stadt zu Stadt Zeugnis gibt und sagt, dass Fesseln
und Bedrängnisse auf mich warten.
Hier ist ihm also
durch den Heiligen Geist angekündigt worden, dass er in
Gefangenschaft geraten muss. Das wurde ihm angekündigt, um ihn nicht
zu sehr erschrecken zu lassen, wenn es dazu kommt.
In Kapitel 21 finden
wir noch ein damit fest zusammenhängendes Beispiel. Es steht
geschrieben in Vers 10 und 11:
Als wir uns aber
mehrere Tage dort aufhielten, kam aus Judäa ein Prophet namens
Agabus herab.
Der kam zu uns, nahm
den Gürtel des Paulus und band sich die Hände und die Füße und
sprach: So spricht der Heilige Geist: Den Mann, dem dieser Gürtel
gehört, werden die Juden in Jerusalem so binden und in die Hände
der Heiden ausliefern!
Es ist ein wenig
verwunderlich, dass der Mann Agabus sich selbst für einen Prophet
hielt, nur weil er den Heiligen Geist hatte, aber jedenfalls sehen
wir hier, dass er eine korrekte Weissagung verkündigte, die er vom
Heiligen Geist erfahren hatte, und welche zweifellos für das
Glaubensleben von Paulus relevant war. Denn es war eine bevorstehende
Prüfung der Glaubenstreue des Paulus, die an dieser Stelle nochmal
vorher angekündigt wurde.
Das nächste
Beispiel ist in Kapitel 27. Wir lesen in den Versen 9 und 10
Folgendes:
Da aber schon
geraume Zeit verflossen war und die Schifffahrt gefährlich wurde,
weil auch das Fasten bereits vorüber war, warnte sie Paulus
und sprach zu ihnen:
Ihr Männer, ich sehe, dass diese Schiffsreise mit Schädigung und
großem Verlust nicht nur für die Ladung und das Schiff, sondern
auch für unser Leben verbunden sein wird!
Hier klingt es ganz
danach, dass er durch den Heiligen Geist ein Gesicht hatte, in
welchem der bevorstehende Schiffsbruch ihm gezeigt wurde. Das ist
eine ernstzunehmende Gefahr, und der Heilige Geist warnt uns vor
zukünftigen Gefahren, die ernst sind und uns betreffen. Leider ahmen
aber auch das die bösen Geister nach, indem sie den Menschen, die
den Geist der Wahrheit nicht erkennen, weil sie aus der Welt sind,
ebenfalls gruselige Bilder zeigen. Und der von dem Lügengeist
angeleitete Mensch wird dann glauben, durch den Heiligen Geist
gewarnt worden zu sein, aber die angekündigte Situation wird gar
nicht eintreffen. Und das Schlimmste ist dann, sobald die
angekündigte Warnung sich als Lüge heraus stellte, wenn die
betreffende Person dann trotzdem weiter Warnungen verkündet und
Panik schürt, obwohl bewiesen wurde, dass sie nicht vom Heiligen
Geist angeleitet ist.
Es geht aber auch
aus einem Brief des Paulus hervor, dass der Heilige Geist sogar weit
in der Ferne liegende Dinge ankündigen kann, wenn diese für den
Glaube künftiger Menschen relevant sind. Denn im ersten Brief an
Timotheus steht in Kapitel 4, Vers 1:
Der Geist aber sagt
ausdrücklich, dass in späteren Zeiten etliche vom Glauben abfallen
und sich irreführenden Geistern und Lehren der Dämonen zuwenden
werden.
Diese Warnung wurde
uns gegeben, sodass, wenn es geschieht, wir nicht etwa anfangen,
diesen irreführenden Geistern Glauben zu schenken. Wir sollen uns
aber auch nicht darüber verwundern, denn wir wurden ja extra gewarnt
und müssen es erdulden. Und ihr wisst sicher selbst, dass diese
Weissagung schon lange erfüllt ist und sich auch heutzutage
ausgiebig erfüllt. Paulus aber hat das nicht aus sich selbst heraus
sagen können, sondern weil es ihm durch den Heiligen Geist gegeben
wurde.
Es geschieht aber
nicht nur, dass der Heilige Geist Zukünftiges verkündet, was er von
Jesus gehört hat, sondern dass er auch Befehle von Jesus weitersagt.
Um das Video nicht unnötig in die Länge zu ziehen, gebe ich euch
jetzt Stellen aus der Apostelgeschichte an, in denen dies geschieht
und ihr könnt sie selbst nachlesen, um zu sehen, dass der Heilige
Geist wahrhaftig Befehle erteilt (Apg 8,29 + Apg 10,19-20 + Apg 13,2
+ Apg 16,6). Er hat es aber zuerst von Jesus so bekommen, Jesus aber
befolgt das, was unser Vater im Himmel zu ihm gesagt hat.
Es sind aber nicht
nur Worte, die der Heilige Geist uns geben kann. Auch Gefühle, die
der Natur Gottes nachempfunden sind, lässt er uns zukommen. Denn die
Liebe Gottes kann der Heilige Geist in uns spürbar machen. Das
ergibt sich aus dem Brief des Paulus an die Römer, wo wir Folgendes
lesen in Kapitel 5, Vers 3 bis 5:
Aber nicht nur das,
sondern wir rühmen uns auch in den Bedrängnissen, weil wir wissen,
dass die Bedrängnis standhaftes Ausharren bewirkt,
das standhafte
Ausharren aber Bewährung, die Bewährung aber Hoffnung;
die Hoffnung aber
lässt nicht zuschanden werden; denn die Liebe Gottes ist ausgegossen
in unsere Herzen durch den Heiligen Geist, der uns gegeben worden
ist.
Im letzten Teil von
Vers 5 lesen wir es deutlich, dass der Heilige Geist die Liebe Gottes
in uns ausgießen kann, und es macht ganz den Anschein, als würde er
das besonders dann tun, wenn wir Bedrängnisse erdulden müssen.
Gleichzeitig ist unser Vater im Himmel jemand, der vollkommenen
Frieden liebt. Deswegen hat er auch Jesus befähigt, einen Frieden zu
geben, den die Welt nicht kennt. Und dieser Frieden kann ebenfalls
durch den Heiligen Geist in uns ausgegossen werden, denn es steht
geschrieben in Kapitel 15, Vers 13:
Der Gott der
Hoffnung aber erfülle euch mit aller Freude und mit Frieden im
Glauben, dass ihr überströmt in der Hoffnung durch die Kraft des
Heiligen Geistes!
Auf Gottes Befehl
hin können wir also, wenn wir glauben, den Frieden bekommen, der aus
der Höhe ist, und ebenso eine Freude am Glauben, welche uns Hoffnung
und Kraft gibt. Es gibt aber auch noch etwas Anderes, was der Heilige
Geist für uns tun kann, wenn wir es brauchen. Um dies
herauszufinden, lesen wir jetzt im Evangelium des Lukas in Kapitel 12
die Verse 11 bis 12:
Wenn sie euch aber
vor die Synagogen und vor die Fürsten und Obrigkeiten führen, so
sorgt nicht, wie oder womit ihr euch verteidigen oder was ihr sagen
sollt;
denn der Heilige
Geist wird euch in derselben Stunde lehren, was ihr sagen sollt.
Der Heilige Geist
kann uns Worte geben, die wir am besten reden sollten, indem wir
diese plötzlich von einem Moment auf den anderen im Sinn haben, ohne
sie mühevoll ausgetüftelt zu haben. Diese Hilfe ist besonders
nützlich, wenn wir irgendwann mal uns zu Jesus bekennen sollen vor
Menschen, die ihn verleugnen, es kann aber auch schon eine Hilfe
sein, wenn wir das Wort Gottes verkündigen sollen vor denen, die
sich bereit erklärt haben, es sich anzuhören. Und in Kapitel 4 der
Apostelgeschichte wird auch berichtet, wie Petrus voll Heiligen
Geistes sich vor den Hohenpriestern verantwortet hat, die ihn
befragten, weil er durch den Name Jesus Christus einen Mann geheilt
hatte. An dieser Stelle sieht man also, wie man sich das kluge Reden
durch den Heiligen Geist in der Praxis vorzustellen hat.
Die Kraft des
Heiligen Geistes besteht aber unter Anderem auch darin, dass er
Dämonen verjagt, wenn er wirkt. Deswegen hat Jesus in Kapitel 12 vom
Evangelium des Matthäus betont, dass er die Dämonen nur austreiben
kann, weil der Geist Gottes bei ihm ist. Und an mehreren Stellen wird
auch davor gewarnt, dass man auf keinen Fall die befreiende und
heilende Wirkung des Heiligen Geistes zu etwas Bösen erklären darf,
denn dies ist eine Sünde, die laut Jesus nicht vergeben werden kann.
Das können wir zum Beispiel in Kapitel 3 vom Evangelium des Markus
nachlesen.
Und obwohl wir uns
bis hierhin schon sehr viel angeschaut haben, will ich nicht darauf
verzichten, mit euch mal die ganzen Texte durchzugehen, in denen
berichtet wird, wie Menschen, deren Herz voll Glaube war, den
Heiligen Geist empfangen haben.
Wir beginnen mit dem
Moment, in dem der Heilige Geist überhaupt auf die Erde kam und die
Jünger von Jesus zuerst ihren Teil bekommen haben. Diesbezüglich
lesen wir Folgendes in Kapitel 2 der Apostelgeschichte, Vers 2 bis 4:
Und es entstand
plötzlich vom Himmel her ein Brausen wie von einem daherfahrenden
gewaltigen Wind und erfüllte das ganze Haus, in dem sie saßen.
Und es erschienen
ihnen Zungen wie von Feuer, die sich zerteilten und sich auf jeden
von ihnen setzten.
Und sie wurden alle
vom Heiligen Geist erfüllt und fingen an, in anderen Sprachen zu
reden, wie der Geist es ihnen auszusprechen gab.
In dieser Situation
war also die Kraft deutlich wahrnehmbar, die im Heiligen Geist ist,
weil die Menschen einen Sturmwind erlebten, und zwar nicht nur die
Jünger, sondern auch die ganzen Leute draußen vor dem Haus. Und als
diese nachschauten, was da los ist, hörten sie die Jünger in
verschiedenen Fremdsprachen Gott loben und wunderten sich sehr.
Die nächste Stelle,
die wir uns anschauen, ist aus Kapitel 4. In Vers 31 steht
geschrieben:
Und als sie gebetet
hatten, erbebte die Stätte, wo sie versammelt waren, und sie wurden
alle mit Heiligem Geist erfüllt und redeten das Wort Gottes mit
Freimütigkeit.
Hier wurden also
auch durch Gottes direkten Befehl Menschen mit heiligem Geist
getauft, mehrere auf einmal, und dabei entstand eine Art kleines
Beben. Das ist schon das zweite Zeugnis davon, dass eine deutlich
wahrnehmbare Kraftwirkung geschieht, wenn mehrere Menschen
gleichzeitig aus der Höhe den Heiligen Geist empfangen.
Bei der nächsten
Situation, die wir uns anschauen, kam die Geistestaufe ebenfalls aus
der Höhe, ohne dass vorher danach gefragt wurde. Denn Petrus saß
gerade vor Heiden, die am Evangelium Interesse hatten. Und er wusste
nichtmal, ob die das überhaupt glauben, was er ihnen über Jesus
erzählt. Und es steht geschrieben in Kapitel 10, Vers 44 bis 47:
Während Petrus noch
diese Worte redete, fiel der Heilige Geist auf alle, die das Wort
hörten.
Und alle Gläubigen
aus der Beschneidung, die mit Petrus gekommen waren, gerieten außer
sich vor Staunen, dass die Gabe des Heiligen Geistes auch über die
Heiden ausgegossen wurde.
Denn sie hörten sie
in Sprachen reden und Gott hochpreisen. Da ergriff Petrus das Wort:
Kann auch jemand
diesen das Wasser verwehren, dass sie nicht getauft werden sollten,
die den Heiligen Geist empfangen haben gleichwie wir?
Hier erschrecken
also die jenigen Juden, die an den Messias Jesus glauben, weil
entgegen ihrer Erwartungen Jesus sogar den Heiligen Geist auf die
Heiden schickt. Denn bis zu diesem Tag glaubten die Juden, der
Heilige Geist sei nur für die Kinder Israels bestimmt, sofern diese
an den Messias glauben. Jesus hat aber, wie es gewiss von Gott
befohlen war, das Gegenteil bewiesen, indem er den Heiligen Geist auf
unbeschnittene Heiden ausgoss, weil sie Glaube im Herzen hatten.
Bemerkenswert ist auch, dass hier zum wiederholten Mal berichtet
wird, wie die im Heiligen Geist getauften Menschen anfingen, in
fremden Sprachen Gott zu loben.
Da wir dies nun
durchgegangen sind, schauen wir uns auch noch zwei Situationen an, wo
Menschen, die den Heiligen Geist schon hatten, durch Handauflegung
dafür beteten, dass andere den Heiligen Geist ebenfalls empfangen.
In Kapitel 8 lesen wir in Vers 14 bis 17:
Als aber die Apostel
in Jerusalem hörten, dass Samaria das Wort Gottes angenommen hatte,
sandten sie Petrus und Johannes zu ihnen.
Diese kamen hinab
und beteten für sie, dass sie den Heiligen Geist empfingen;
denn er war noch auf
keinen von ihnen gefallen, sondern sie waren nur getauft auf den
Namen des Herrn Jesus.
Da legten sie ihnen
die Hände auf, und sie empfingen den Heiligen Geist.
Dies ist die erste
Situation, bei der Handauflegung eine Rolle spielte, und die zweite
Situation wird berichtet an der Stelle, wo ein paar Männer noch gar
nicht wussten, dass die Taufe von Johannes dem Täufer nur so lange
Gültigkeit hatte, wie Jesus noch nicht aus den Toten auferstanden
war. Nach seiner Auferstehung aber erging kurz vor der Himmelfahrt
der Befehl, dass alle Menschen, die das ganze Evangelium glauben und
Buße tun, auf den Name Jesus Christus getauft sein müssen, um
gerettet zu werden. Leider gibt es keine Bibelstelle, die das
eindeutig belegt, aber man merkt wenigstens am Verhalten der Apostel
sehr deutlich, dass es sich so verhält.
Folgendes lesen wir
in diesem Zusammenhang in Kapitel 19, Vers 3 bis 7:
Und er sprach zu
ihnen: Worauf seid ihr denn getauft worden? Sie aber erwiderten: Auf
die Taufe des Johannes.
Da sprach Paulus:
Johannes hat mit einer Taufe der Buße getauft und dem Volk gesagt,
dass sie an den glauben sollten, der nach ihm kommt, das heißt an
den Christus Jesus.
Als sie das hörten,
ließen sie sich taufen auf den Namen des Herrn Jesus.
Und als Paulus ihnen
die Hände auflegte, kam der Heilige Geist auf sie, und sie redeten
in Sprachen und weissagten.
Es waren aber im
Ganzen etwa zwölf Männer.
Auch hier begannen
die im Heiligen Geist Getauften wieder, in Sprachen zu weissagen,
nicht aus ihrer eigenen Klugheit heraus, sondern weil der Heilige
Geist sie dazu bewegte und ihnen die Worte gab.
Da wir diese
zahlreichen Bibelstellen nun alle durchgegangen sind, kommen wir dem
Ende dieses langen Videos entgegen. Und ich hoffe, diese Entdeckungen
und Erklärungen helfen dabei, den Heiligen Geist besser zu verstehen
und zu erkennen. Es ist vielleicht noch erwähnenswert, wie Paulus im
ersten Brief an die Korinther in Kapitel 12 erzählte, dass der
Heilige Geist verschiedene Gaben austeilen kann, und dass er jedem
Mensch das austeilt, was zu dem Mensch passt. Darüber könnt ihr in
den Versen 7 bis 11 lesen, wenn ihr es euch näher anschauen wollt.
Ich möchte aber wegen der Länge des Videos an dieser Stelle auf das
Vorlesen verzichten.
Danke für's Zuhören
und bis zum nächsten Mal! Mögen der Frieden und die Liebe von Jesus
Christus mit euch sein!
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