Text zu "Bibellehre - Der Beistand durch den Heiligen Geist"

Link zum Video: https://www.youtube.com/watch?v=x2aaMwMsvG0

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In diesem Video werden wir uns anhand einer großen Menge an Bibelversen, die im neuen Testament auffindbar sind, ein genaueres Bild darüber machen, was es mit dem Heiligen Geist auf sich hat. Denn der Heilige Geist ist jetzt unser Beistand, weil Jesus nicht mehr auf der Erde umherwandert, wie er es vor circa zweitausend Jahren getan hat. Jesus wohnt im Himmel und sitzt direkt neben Gott, und er sieht und hört alles, was Gott selbst auch sieht und hört, aber Jesus ist nicht mehr dauerhaft auf der Erde. Der Heilige Geist hat aber in erster Linie die Aufgabe, uns gemäß den Befehlen von Jesus anzuleiten, und die begleitend auftretenden Wunderzeichen zu wirken, die uns in Kapitel 16 vom Evangelium des Markus versprochen werden, während wir das Evangelium verkündigen.

Das ist aber noch nicht alles, was es über den Heiligen Geist zu wissen gibt. Deswegen schauen wir uns nun eine Menge Bibelstellen über ihn an. Und wir beginnen mit der Ankündigung, dass Jesus alle Jünger mit dem Heiligen Geist taufen würde. In Kapitel 3 vom Evangelium des Matthäus spricht Johannes der Täufer in Vers 11 folgende Worte zu denen, die er getauft hatte:

Ich taufe euch mit Wasser zur Buße; der aber nach mir kommt, ist stärker als ich, sodass ich nicht würdig bin, ihm die Schuhe zu tragen; der wird euch mit Heiligem Geist und Feuer taufen.

Auf diese Weise kündigt Johannes an, dass Jesus kommen wird und nach seiner Verherrlichung die Menschen mit Heiligem Geist und Feuer taufen wird. Das Feuer aber, von dem Johannes hier redet, ist ein heiliges Feuer, welches nicht zerstört, sondern reinigt. Denn das ist der Unterschied zwischen dem Feuer, das von dieser Welt ist, und dem Feuer, das nicht von dieser Welt ist:
Das Feuer von dieser Welt zerstört alles, was nicht feuerfest ist, und es lässt nichts als Asche zurück. Das Feuer aber, das nicht von dieser Welt ist, das ist heilig, und es entfernt das Unreine, sodass alles rein wird, ohne dass dabei ein schmerzhafter Schaden entsteht oder Zerstörung stattfindet.

Jesus selbst hat auch bestätigt, dass er genau das tun würde, was Johannes schon vorher ankündigte, denn wir lesen Folgendes in der Apostelgeschichte in Kapitel 1, Vers 4 und 5:

Und als er mit ihnen zusammen war, gebot er ihnen, nicht von Jerusalem zu weichen, sondern die Verheißung des Vaters abzuwarten, die ihr [-so sprach er-] von mir vernommen habt,
denn Johannes hat mit Wasser getauft, ihr aber sollt mit Heiligem Geist getauft werden nicht lange nach diesen Tagen.

Diese Worte redete Jesus zu den elf Aposteln, die treu waren, als er 40 Tage nach seiner Auferstehung seine Himmelfahrt hatte. Er hatte aber auch vorher schon einige Dinge erzählt, die mit dem Heiligen Geist zu tun haben. Besonders interessant ist es, dass Jesus beim sogenannten Laubhüttenfest, als er in Jerusalem war, einen ganz bestimmten Ausruf vor den Leuten äußerte. Das schauen wir uns jetzt mal an, und dazu lesen wir im Evangelium des Johannes in Kapitel 7 die Verse 37 bis 39. Es steht geschrieben:

Aber am letzten, dem großen Tag des Festes stand Jesus auf, rief und sprach: Wenn jemand dürstet, der komme zu mir und trinke!
Wer an mich glaubt, wie die Schrift gesagt hat, aus seinem Leib werden Ströme lebendigen Wassers fließen.
Das sagte er aber von dem Geist, den die empfangen sollten, welche an ihn glauben; denn der Heilige Geist war noch nicht da, weil Jesus noch nicht verherrlicht war.

Hier hat also Jesus ebenfalls die Ankunft des Heiligen Geistes vorher angekündigt, und zwar auf eine tiefsinnige Weise. Ich persönlich muss da sofort an die Stelle im fünften Kapitel vom Brief an die Epheser denken, wo Paulus vermutlich unter dem Einfluss des Heiligen Geistes einen besonderen Satz schrieb. Wir lesen in den Versen 25 bis 27:

Ihr Männer, liebt eure Frauen, gleichwie auch der Christus die Gemeinde geliebt hat und sich selbst für sie hingegeben hat,
damit er sie heilige, nachdem er sie gereinigt hat durch das Wasserbad im Wort,
damit er sie sich selbst darstelle als eine Gemeinde, die herrlich sei, sodass sie weder Flecken noch Runzeln noch etwas Ähnliches habe, sondern dass sie heilig und tadellos sei.

Paulus redet von einem Wasserbad im Wort. Wer weiß, vielleicht hat das ja zu bedeuten, dass der Heilige Geist uns befähigen wird, Worte zu sprechen, die wie einherströmendes lebendiges Wasser sind, um die nach Wahrheit dürstenden Seelen der Kinder Gottes zu ernähren. Denn es ist notwendig, dass ein Mensch im irdischen Wasser auf den Name Jesus Christus getauft wird, um als sein Eigentum bestätigt zu sein. Danach aber muss umso mehr das geistliche Wasser vorhanden sein, welches aus dem Wort der Wahrheit kommt, das Wort der Wahrheit aber ist die Lehre von Jesus. Und dieses Wasser fließt durch die Wirkung des heiligen Geistes. Wir werden nämlich nachher noch sehen, dass der Heilige Geist Menschen befähigt, Worte zu sprechen, die sie aus ihrer eigenen Klugheit heraus nicht sagen könnten. Und diese Worte werden die Wahrheit bezeugen.

Lasst uns aber mal ein weiteres Zitat zur Hand nehmen, das im Evangelium des Johannes steht. In Kapitel 14, Vers 15 bis 17 steht geschrieben:

Liebt ihr mich, so haltet meine Gebote!
Und ich will den Vater bitten, und er wird euch einen anderen Beistand geben, dass er bei euch bleibt in Ewigkeit,
den Geist der Wahrheit, den die Welt nicht empfangen kann, denn sie beachtet ihn nicht und erkennt ihn nicht; ihr aber erkennt ihn, denn er bleibt bei euch und wird in euch sein.

Es ist bemerkenswert, dass Jesus deutlich fordert, man soll sich an die Gebote halten, bevor er den Beistand ankündigt, der vom Vater gesandt werden soll. Der Heilige Geist wird hier eindeutig als Beistand bezeichnet, und als Geist der Wahrheit. Da er der Geist der Wahrheit ist, wird also ein Mensch, der den Heiligen Geist hat, keine Lügen reden. Wenn ein Mensch redet, und es erweist sich hinterher als Lüge, dann hat dieser Mensch nicht den Heiligen Geist. Denn der Heilige Geist in einem Mensch, der ihn hat, wird nicht zulassen, dass dieser Mensch Lügen redet, eben weil es der Geist der Wahrheit ist. Und auch, weil jeder Lügner in den Feuersee fallen wird, wie wir wissen. Nicht nur ein paar Lügner, sondern -alle Lügner-. Wenn nun also jemand behauptet, im Heiligen Geist zu reden oder vom Heiligen Geist zu hören, aber er redet Lügen, so ist dieser Mensch von einem Lügengeist angeleitet. Und davor warnt uns auch die Schrift.
Im ersten Brief des Johannes steht in Kapitel 4, Vers 1:

Geliebte, glaubt nicht jedem Geist, sondern prüft die Geister, ob sie aus Gott sind! Denn es sind viele falsche Propheten in die Welt ausgegangen.

Wenn also ein Mensch nicht den Geist der Wahrheit hat, sondern von einem Lügengeist hört, so wird er zu einem falschen Prophet, weil er sich selbst nicht prüft. Denn wenn man eine Weissagung verkündet, die man meint vom Heiligen Geist gehört zu haben, welcher der Geist der Wahrheit ist, aber hinterher erweist es sich, dass die Dinge anders ablaufen als angekündigt, dann muss der Mensch, der geweissagt hat, normalerweise unbedingt sich selbst prüfen und sich selbst demütigen und sich in großer Zurückhaltung üben, weil er den Beweis sieht, dass er von einem Lügengeist angeleitet wurde.
Das Problem, dass Lügengeister versuchen, den Menschen vorzugaukeln, sie seien der Heilige Geist, ist ein altes Problem. Darum schrieb Paulus bereits in seinem zweiten Brief an die Korinther in Kapitel 11, Vers 3 und 4:

Ich fürchte aber, es könnte womöglich, so wie die Schlange Eva verführte mit ihrer List, auch eure Gesinnung verdorben und abgewandt werden von der Einfalt gegenüber Christus.
Denn wenn der, welcher zu euch kommt, einen anderen Jesus verkündigt, den wir nicht verkündigt haben, oder wenn ihr einen anderen Geist empfangt, den ihr nicht empfangen habt, oder ein anderes Evangelium, das ihr nicht angenommen habt, so habt ihr das gut ertragen.

Hier werden wir offensichtlich davor gewarnt, dass andere Dinge über Jesus breitgetragen werden könnten, als die, die wirklich wahr sind, und dass Geister versuchen werden, uns zu verführen, die anders sind als der Geist Gottes. Trotzdem müssen wir allezeit an der Wahrheit festhalten und dürfen uns nicht in Verwirrung bringen lassen. Wenn es nun geschehen ist, dass ein Mensch falsch weissagte, muss normalerweise der jenige erschrecken und verstummen, der eine falsche Weissagung verkündet hat, die nicht eintraf. Oder wenn er Worte durch einen Geist hört, die gegen die Wahrheit Gottes sind, dann ist auch das ein Grund zur starken Zurückhaltung.
Da aber leider die meisten Menschen ihren eigenen Ruf und ihr eigenes Ego mehr lieben als die Wahrheit Gottes, werden sie sich keinesfalls demütigen, sondern einfach weiterhin die Worte verkünden, die der Lügengeist als nächstes redet, und somit werden sie zu falschen Propheten. Um aber zu verstehen, wie es überhaupt sein kann, dass Menschen nicht den Heiligen Geist bekommen, sondern von einem Lügengeist hören, müssen wir zurück zu den Versen aus Johannes 14, die wir vorhin gelesen haben.
Denn in Vers 17 steht:

den Geist der Wahrheit, den die Welt nicht empfangen kann, denn sie beachtet ihn nicht und erkennt ihn nicht; (...)

Demnach ist ein weltlich gesinnter Mensch unfähig, den Geist der Wahrheit zu erkennen. So jemand wird einen Lügengeist für den Geist der Wahrheit halten, weil der Mensch die Lüge gewohnt ist. Denn unsere Welt besteht zum Großteil aus Lügen. Darum: Wer in der Lüge lebt, der wird Lügengeister annehmen, die ihm so vorkommen, als seien sie heilig, aber sie sind es nicht. Der Mensch aber sieht keinen Unterschied, weil ihm Heiligkeit fremd ist und er sich andauernd an diese unheilige Welt klammert. Daher müssen wir uns bemühen, diese Welt gedanklich ein Stück weit zu überwinden und uns nicht mehr an die Lügen zu klammern, die auf unseren fleischlichen Neigungen und Sorgen basieren. Denn der Geist der Wahrheit, der Heilige Geist, kann für uns da sein und uns helfen, wenn wir wirklich Glaube haben. Wenn wir aber nicht all das glauben, was Jesus gelehrt hat, und wir bezeichnen uns selbst trotzdem als Gläubige, so belügen wir uns selbst und alle anderen Menschen, und der Geist der Wahrheit ist für uns nicht erkennbar. Denn der Heilige Geist ist nicht der einzige Geist, den es gibt. Da die Erde dem Bösen überlassen ist, gibt es hier auch noch jede Menge böse Geister. Und wer die Sünde tut, zu dem kommen böse Geister. Wer aber die Gebote halten will, zu dem kann der heilige Geist kommen und bei ihm bleiben. Und genau das ist der eigentliche Plan, dass der Heilige Geist bei uns und in uns bleibt. Weil das aber nur durch das Halten der Gebote geht, deswegen hat Jesus zuerst angemerkt, dass wir die Gebote halten, wenn wir ihn wirklich lieben.

Es wird nämlich auch an anderen Stellen betont, wer den Heiligen Geist bekommen kann. Rein theoretisch steht es jedem Mensch offen, aber er muss willig sein, den Wille Gottes zu tun. Petrus hat das deutlich bestätigt, als er Zeugnis vor den Hohenpriestern von Jerusalem geben musste, denn er sprach in der Apostelgeschichte in Kapitel 5, Vers 32:

Und wir sind seine Zeugen, was diese Tatsachen betrifft, und auch der Heilige Geist, welchen Gott denen gegeben hat, die ihm gehorchen.

Petrus betont, dass Gott denen den Heiligen Geist gibt, die ihm wirklich gehorchen wollen. Auf jeden Mensch, der das will, treffen diese Worte zu, die im Evangelium des Lukas stehen in Kapitel 11, Vers 13:

Wenn nun ihr, die ihr böse seid, euren Kindern gute Gaben zu geben versteht, wie viel mehr wird der Vater im Himmel den Heiligen Geist denen geben, die ihn bitten!

Hier hat Jesus laut der Erzählung von Lukas den Leuten erklären wollen, dass jeder gehorsame Mensch diese gute Gabe bekommt und keine Angst haben braucht, sie würde ihm verweigert werden, weil nämlich nahezu jeder Mensch auf dieser Welt dazu neigt, seinen eigenen Kindern gute Gaben zu geben. Selbst, wenn der Mensch böse zu den Fremden ist. Umso mehr ist Gott geneigt, auch selbst denen gute geistliche Gaben zu geben, die seine Kinder sind. Ein ehrenhafter Vater wird aber immer von seinem Kind erwarten, dass dieses sich an die sinnvollen Anweisungen seines Vaters hält.

Wenn man nämlich den Heiligen Geist empfangen hat, also den echten Heiligen Geist, den Geist der Wahrheit, dann hat man Heiligkeit in sich selbst, dann ist sozusagen der eigene Körper wie ein heiliger Tempel, und man muss darauf achten, dass man den eigenen Körper auch so behandelt, indem man alles Unreine und Böse von dem Körper fernhält. Deswegen steht geschrieben im ersten Brief des Paulus an die Korinther, Kapitel 6, Vers 18 bis 20:

Flieht die Unzucht! Jede Sünde, die ein Mensch sonst begeht, ist außerhalb des Leibes; wer aber Unzucht verübt, sündigt an seinem eigenen Leib.
Oder wisst ihr nicht, dass euer Leib ein Tempel des in euch wohnenden Heiligen Geistes ist, den ihr von Gott empfangen habt, und dass ihr nicht euch selbst gehört?
Denn ihr seid teuer erkauft; darum verherrlicht Gott in eurem Leib und in eurem Geist, die Gott gehören!

Durch Unzucht, also durch Geschlechtsverkehr mit nicht erlaubten Partnern, schändet man sozusagen den Tempel des Heiligen Geistes. Dadurch wird der Heilige Geist sehr betrübt, was letztlich dazu führen wird, dass man von ihm allein gelassen wird. Und dass der Heilige Geist wahrhaftig durch Sünde betrübt wird, das geht ebenso aus dem Brief des Paulus an die Epheser hervor, wo wir Folgendes lesen in Kapitel 4, Vers 30 und 31:

Und betrübt nicht den Heiligen Geist Gottes, mit dem ihr versiegelt worden seid für den Tag der Erlösung!
Alle Bitterkeit und Wut und Zorn und Geschrei und Lästerung sei von euch weggetan samt aller Bosheit.

Sämtliche Bitterkeit betrübt demzufolge den Heiligen Geist und stößt ihn von euch weg, sodass es passieren kann, auch wenn ihr ihn schon hattet, dass er euch verlässt. Dies geschieht bei allen Verhaltensweisen, die aus der Bitterkeit heraus entstehen, es sei entweder Wut oder Geschrei oder Lästerung oder irgendeine Form von Bosheit, also Verhalten, bei dem man absichtlich seinen Mitmenschen Schaden zufügt und das für toll hält.
Darum muss man all dies von sich wegtun, um überhaupt erst den Heiligen Geist bei sich behalten zu können, und dieser wird uns ein Siegel sein, sodass auch die, die wir nicht sehen können, an uns sehen werden, dass wir aus Gott sind. Und vor diesem Anblick werden sie zurückschrecken. Dass aber der Heilige Geist wahrhaftig ein Siegel für uns ist, so lange wir ihn bei uns behalten, das ergibt sich nicht nur aus Vers 30 des gerade gelesenen Textes, sondern wir lesen ebenfalls in Kapitel 1, Vers 13 und 14:

In ihm seid auch ihr, nachdem ihr das Wort der Wahrheit, das Evangelium eurer Errettung, gehört habt – in ihm seid auch ihr, als ihr gläubig wurdet, versiegelt worden mit dem Heiligen Geist der Verheißung, der das Unterpfand unseres Erbes ist bis zur Erlösung des Eigentums, zum Lob seiner Herrlichkeit.

Der verheißene Heilige Geist, den wir bekommen, wenn wir wirklich glauben, dass wir einhalten müssen was Jesus gesagt hat, der ist also eine Art vorzeitiges Geschenk für uns, und ist uns ein Siegel, bis wir am Tag der Erlösung dann unser volles Erbe im Reich Gottes bekommen dürfen, sollten wir nicht zurück in die Sünde gefallen sein. Und der Heilige Geist wird uns im Gefühl darauf aufmerksam machen, wenn wir ihn betrüben, sodass wir es ändern können. Wenn wir uns aber mehrmals weigern, wird er es aufgeben, uns in die richtige Richtung leiten zu wollen, und er wird einfach gehen. Auch wenn wir den Heiligen Geist haben, haben wir immernoch den freien Wille und entscheiden letzten Endes selber, was wir tun. Denn wir können ihm Widerstand leisten, obwohl das keine gute Idee ist. Deswegen steht geschrieben im ersten Brief des Paulus an die Thessalonicher, Kapitel 5, Vers 19 bis 22:

Den Geist dämpft nicht!
Die Weissagung verachtet nicht!
Prüft alles, das Gute behaltet!
Haltet euch fern von dem Bösen in jeglicher Gestalt!

Hierbei ist für das heutige Video der Vers 19 am wichtigsten. Wir haben die Möglichkeit, den Geist zu dämpfen, also gewissermaßen seine Anleitung zu unterdrücken. So frei sind wir, aber wir tun uns damit selbst keinen Gefallen, wenn wir den Heiligen Geist empfangen haben, welcher ein gut gemeintes Geschenk von unserem Vater im Himmel ist, dass wir ihn dann dämpfen. Wer vorhat, dies zu tun, braucht ihn gar nicht erst zu empfangen.

Es ist aber wahrhaftig so, dass wir durch den Heiligen Geist eine Anleitung erhalten und nicht mehr immer nur ganz alleine erkennen müssen, was richtig und was falsch ist. Es stehen nämlich folgende Erklärungen im Brief des Paulus an die Römer, Kapitel 8, Vers 13 und 14:

Denn wenn ihr gemäß dem Fleisch lebt, so müsst ihr sterben; wenn ihr aber durch den Geist die Taten des Leibes tötet, so werdet ihr leben.
Denn alle, die durch den Geist Gottes geleitet werden, die sind Söhne Gottes.

Man könnte auch sagen: Alle, die durch den Geist geleitet werden, sind Kinder Gottes, denn Frauen werden die Unterstützung des Heiligen Geistes ebenso sehr brauchen wie Männer, und es hat sich oft genug in der Praxis erwiesen, dass der Heilige Geist auch an gehorsame Frauen verteilt wird. Gott prüft nicht das Geschlecht, sondern die Herzen. Und besonders die Wassertaufe war ja schon immer für gläubige Frauen wichtig, wie man zum Beispiel in der Apostelgeschichte in Kapitel 16, Vers 13 bis 15 nachlesen kann, und durch diese kommt oftmals auch der Heilige Geist hinzu.
Jedenfalls erkennen wir an dem Text aus dem Brief an die Römer, dass wahrhaftig von einer Anleitung durch den Geist Gottes gesprochen wird. Es ist aber wirklich wichtig, diese Anleitung dann auch ernstzunehmen, denn diese Anleitung bringt uns von der Sünde ab, hin zur Heiligkeit. Und wer gegen diese Anleitung streitet, der streitet gegen Gott und wird das Geschenk wohl mit der Zeit wieder verlieren, weil es verworfen wurde. Dazu lesen wir im ersten Brief des Paulus an die Thessalonicher in Kapitel 4, Vers 7 und 8:

Denn Gott hat uns nicht zur Unreinheit berufen, sondern zur Heiligung.
Deshalb – wer dies verwirft, der verwirft nicht Menschen, sondern Gott, der doch seinen Heiligen Geist in uns gegeben hat.

Jegliche Unreinheit ist also ein zu großes Ärgernis für den Heiligen Geist, und es wird ihn sehr betrüben. Und er wird dagegen eifern und uns, so lange er da ist, dazu bewegen wollen, dass wir alle Unreinheit aufgeben, aber die endgültige Entscheidung liegt immer bei uns selbst. Dass aber der Heilige Geist eifern wird, um uns zu mehr Heiligkeit zu bringen, geht auch aus dem Brief des Jakobus hervor, wo folgendes geschrieben steht in Kapitel 4, Vers 4 bis 6:

Ihr Ehebrecher und Ehebrecherinnen, wisst ihr nicht, dass die Freundschaft mit der Welt Feindschaft gegen Gott ist? Wer also ein Freund der Welt sein will, der macht sich zum Feind Gottes!
Oder meint ihr, die Schrift rede umsonst? Ein eifersüchtiges Verlangen hat der Geist, der in uns wohnt;
umso reicher aber ist die Gnade, die er gibt. Darum spricht er: »Gott widersteht den Hochmütigen; den Demütigen aber gibt er Gnade«.

Diese Ermahnung ist wichtig für unseren Glaubenswandel, ganz besonders aber, wenn wir uns wünschen, dass der Heilige Geist uns Beistand gibt. Der Geist wird gnädig sein nach der Weisung Gottes und wird bei uns bleiben, wenn wir tatsächlich von der Sünde ablassen. Er lässt uns nicht sofort allein, sondern maximal dann, wenn wir die ganze Zeit in der Welt und den Lüsten der Welt festhängen, ohne auch nur die geringsten Anstrengungen zu zeigen, davon wegzukommen. Wenn wir uns aber Mühe geben, das Schlechte aus der Welt von uns fernzuhalten, so ist der Heilige Geist uns ein treuer Helfer und gibt uns Kraft. Deswegen steht auch geschrieben im Brief des Paulus an Tituss, Kapitel 3, Vers 4 bis 7:

Als aber die Freundlichkeit und Menschenliebe Gottes, unseres Retters, erschien,
da hat er uns – nicht um der Werke der Gerechtigkeit willen, die wir getan hätten, sondern aufgrund seiner Barmherzigkeit – errettet durch das Bad der Wiedergeburt und durch die Erneuerung des Heiligen Geistes,
den er reichlich über uns ausgegossen hat durch Jesus Christus, unseren Retter,
damit wir, durch seine Gnade gerechtfertigt, der Hoffnung gemäß Erben des ewigen Lebens würden.

An diesem Text merken wir auch, dass wir nur durch das Opfer von Jesus überhaupt den Heiligen Geist empfangen dürfen, während wir nicht im entferntesten zuerst etwas Großes getan haben, was die Ausgießung rechtfertigt. Denn es ist nicht wie bei einer Arbeitsstelle, wo man zuerst eine ganze Ausbildung absolvieren und eine schwere Prüfung bestehen musste, um den Beruf ausüben zu dürfen. Wir müssen zwar gewissermaßen ein wenig ausgebildet sein durch das Wort Gottes, nämlich hinsichtlich den grundlegendsten Geboten aus der Bergpredigt und hinsichtlich den Geboten der Treue und der Demut, aber das an sich ist erstmal genug, und der Heilige Geist wird uns bei unserem weiteren Wachstum helfen, wenn wir das wünschen, denn es kommt auf die Herzenshaltung an. Wer sich den Beistand wünscht, um zu wachsen, weil er wirklich wachsen will, der bekommt den Beistand, wer aber nicht wachsen will, der erkennt den Beistand gar nicht erst. Und wer einen Beistand haben will, welcher ihm das Leben auf der Erde schöner macht, bekommt nie den Heiligen Geist, sondern zieht einen Geist an, der nicht heilig ist. Denn es steht nirgendwo in der Bibel geschrieben, es sei unsere Aufgabe, anderen Menschen zu gefallen und ein laut ihren Vorgaben anständiges oder reich erfülltes Leben zu führen. Wenn aber ein Mensch den Wille Gottes höher achtet als den eigenen Wille, so kann der Heilige Geist in voller Kraft als Beistand kommen. Und es ist eine sehr überragende Kraft in den Heiligen Geist gelegt worden, die sehr erstaunlich ist. Denn wir lesen Folgendes im Brief des Paulus an die Römer, Kapitel 8, Vers 11:

Wenn aber der Geist dessen, der Jesus aus den Toten auferweckt hat, in euch wohnt, so wird derselbe, der Christus aus den Toten auferweckt hat, auch eure sterblichen Leiber lebendig machen durch seinen Geist, der in euch wohnt.

Die Kraft, die seit jeher in den Heiligen Geist gelegt wurde, ist so groß, dass dadurch sogar jemand aus den Toten auferweckt werden könnte, wie es ja bei Jesus geschehen ist, aber auch bei anderen Leuten, von denen man an gewissen Bibelstellen liest. Und der Geist, der solch große Kraft hat, der ist es, den Gott uns als Geschenk gibt, wenn wir uns bemühen, uns selbst zu heiligen durch die Ablehnung aller Verhaltensweisen, die eindeutig ein Gräuel für Gott wären.

Lasst uns aber mal lesen, was der Heilige Geist auch noch tun kann, abgesehen davon, dass er uns ein Anleiter ist, um uns aus der Sünde rauszuhelfen!
Im Evangelium des Johannes lesen wir in Kapitel 14, Vers 26:

der Beistand aber, der Heilige Geist, den der Vater senden wird in meinem Namen, der wird euch alles lehren und euch an alles erinnern, was ich euch gesagt habe.

Hier erkennen wir, dass der Heilige Geist den Aposteln alles erklären wird, was Jesus ihnen sagte, aber was sie zuerst nicht verstanden haben. Denn Jesus hat gerne in Gleichnissen geredet. Außerdem ist der Heilige Geist auch ein Bewahrer der Worte, die Jesus gesprochen hat, und er hilft uns dabei, dass wir uns daran erinnern können. Und diese Tatsache, dass der Heilige Geist uns helfen kann, uns an die guten Dinge zu erinnern, die wir lernen, wird auch angedeutet im zweiten Brief des Paulus an Timotheus, wo Folgendes geschrieben steht in Kapitel 1, Vers 13 und 14:

Halte dich an das Muster der gesunden Worte, die du von mir gehört hast, im Glauben und in der Liebe, die in Christus Jesus ist!
Dieses edle anvertraute Gut bewahre durch den Heiligen Geist, der in uns wohnt!

Hier sieht es sehr stark danach aus, dass Paulus in seinem eigenen Leben erfahren hat, wie der Heilige Geist uns hilft, Gelerntes zu bewahren, sonst wäre es auf ganzer Linie unsinnig, dass er Timotheus einen solchen Ratschlag gibt.

Als nächstes schauen wir uns einen Vers an, der in Kapitel 15 vom Evangelium des Johannes steht. Dort lesen wir in Vers 26:

Wenn aber der Beistand kommen wird, den ich euch vom Vater senden werde, der Geist der Wahrheit, der vom Vater ausgeht, so wird der von mir Zeugnis geben.

Das ist eine wichtige Erklärung. Der Heilige Geist gibt allein von Jesus Zeugnis. Der Heilige Geist bezeugt keine Götzen, keine Engel, keine Geister und keine verrückten Lehren, und der Heilige Geist bezeugt auch nicht Jehowah oder sonstwas Anderes, sondern der Heilige Geist bezeugt einzig und allein Jesus, den Sohn Gottes des Höchsten, dessen Name von Gott erhoben ist über alle anderen Namen der Schöpfung und dem sämtliche Mächte, Gewalten und Fürstentümer unterworfen sind, denn er ist würdig, weil er, Jesus, der Sohn der Jungfrau Maria, Jesus von Nazareth, der Messias Israels, das heilige Lamm Gottes, weil dieser allein ein vor Gott makelloses Leben geführt hat und sich selbst opferte, um uns retten zu können. Denn er hat nicht aufgehört, der Finsternis zu widerstreben und in der Heiligkeit zu bleiben, die er von seinem Vater kennt, und nun hat Gott ihn erhoben zu einem Königtum, das mächtiger ist als alle, und welches in Ewigkeit nicht zugrunde gehen wird.
Von solchen Dingen legt der Heilige Geist Zeugnis ab, aber verdrehte Lehren und Falschauslegungen der Schrift kommen nicht von ihm, denn der Heilige Geist ist kein Geist der Wortverdrehung, sondern er ist der Geist der Wahrheit. Und er bezeugt den Sohn Gottes, Jesus Christus, allezeit in Wahrheit. Genau das soll durch den Vers verdeutlicht werden, den wir uns gerade angeschaut haben.

In Kapitel 16 gibt es auch Worte, die mit dem Heiligen Geist zu tun haben. Wir lesen folgende Worte in den Versen 7 bis 11:

Aber ich sage euch die Wahrheit: Es ist gut für euch, dass ich hingehe; denn wenn ich nicht hingehe, so kommt der Beistand nicht zu euch. Wenn ich aber hingegangen bin, will ich ihn zu euch senden.
Und wenn jener kommt, wird er die Welt überführen von Sünde und von Gerechtigkeit und vom Gericht;
von Sünde, weil sie nicht an mich glauben;
von Gerechtigkeit aber, weil ich zu meinem Vater gehe und ihr mich nicht mehr seht;
vom Gericht, weil der Fürst dieser Welt gerichtet ist.

In diesen Versen wird nochmal besonders die Anleitung verdeutlicht, die uns der Heilige Geist gibt, wenn wir es zulassen, um uns von der Sünde wegzubringen.
In Vers 7 aber wird zuerst gesagt, dass es gut ist, wenn Jesus zu Gott zurückgeht, denn andernfalls könnte der Heilige Geist gar nicht auf die gesamte Erde ausgegossen und für jeden Gläubigen verfügbar sein. Und Jesus hat damit insofern recht, dass der Wirkungsbereich des Reiches Gottes ja deutlich größer ist, wenn der Heilige Geist da ist, als wenn nur Jesus allein da wäre und sich tausende Menschen zu ihm sammeln, die alle auf einander treten und einander drücken und drängeln, weil sie näher an Jesus heran gehen wollen. Überlegt euch mal, wie riesengroß die Menschenmenge wäre, die Jesus nachlaufen würde, wäre er immernoch im Fleisch auf dieser Erde wie ein Mensch. Eine derart große Menge an Menschen findet nirgendwo Platz, es wären viel zu viele, um sie alle allein versorgen zu können. Der Heilige Geist aber kann große Flächen abdecken, denn er ist nicht an Fleisch gebunden, darum ist seine Anwesenheit nützlicher.
Jedenfalls steht geschrieben, dass der Heilige Geist ein Überführer ist, also eine Art Zurechtweiser. Wenn der Heilige Geist bemerkt, dass unser Glaube an Jesus nachlässt, wodurch wir ihm untreu sind, und das zählt als Sünde, dann wird er uns darauf aufmerksam machen, sodass die Sünde in uns nicht stärker wird, sollten wir auf sein Wirken achten. Und er wird uns erinnern, dass wir die Sünde loswerden, wenn wir Jesus um Vergebung bitten, denn auch diesen Fakt verdeutlicht er uns. Gleichzeitig wird er uns dabei helfen, zu vergeben und um Vergebung zu bitten, um von Sünde freizuwerden. Und er wird uns helfen, gerecht zu leben, denn Jesus selber kann das nicht mehr tun, weil er beim Vater ist. Und ebenso wird der Heilige Geist uns verdeutlichen, dass es Unsinn wäre, auch nur im Ansatz dem Teufel nachzulaufen oder sich darauf zu verlassen, dass dieser ewig weiter sein Unwesen treibt. Denn der Heilige Geist ist Zeuge, dass der Fürst dieser Welt ein Gerichtsurteil empfangen hat. Darum wird der echte Heilige Geist niemanden glauben lassen, es wäre egal, wenn man sündigt und man käme trotzdem in den Himmel. Denn wer sündigt, der ist aus dem Teufel. Er ist Eigentum des Teufels, und solche werden die gleiche Strafe erleiden, wie der Teufel. Und der Heilige Geist wird dafür sorgen, dass niemand uns einreden kann, der Teufel würde angeblich überhaupt nicht bestraft werden oder sein Reich wäre unantastbar für Gott. Das Reich des Bösen besteht nicht auf ewig. Das Urteil über ihn ist gesprochen und die Strafe ist längst vorbereitet, wir warten nur noch auf die Vollstreckung. Davon wird der Heilige Geist Zeugnis geben, dass der Satan zwar der Fürst dieser Welt ist und die Erde beherrscht, aber dass seine Tage gezählt sind und dass sein Urteil feststeht, weswegen es für uns umso wichtiger wird, von seinen Bindungen loszukommen, die durch Sünde entstehen. Denn was an ihn gebunden ist, fällt mit ihm. Und auch was an sein Reich gebunden ist, wird mit ihm verbrennen, sobald das Gericht stattfindet über diese Erde, die er bis zu diesem Tag in seinem Würgegriff hielt.

Es gibt auch noch weitere Worte bezüglich der Wirkung des Heiligen Geistes in Kapitel 16. In Vers 13 bis 15 lesen wir:

Wenn aber jener kommt, der Geist der Wahrheit, so wird er euch in die ganze Wahrheit leiten; denn er wird nicht aus sich selbst reden, sondern was er hören wird, das wird er reden, und was zukünftig ist, wird er euch verkündigen.
Er wird mich verherrlichen; denn von dem Meinen wird er nehmen und euch verkündigen.
Alles, was der Vater hat, ist mein; darum habe ich gesagt, dass er von dem Meinen nehmen und euch verkündigen wird.

Der Heilige Geist wird uns also in die ganze Wahrheit leiten und uns weitergeben, was er von Jesus empfängt, ganz besonders Anweisungen. Wichtig ist, wenn wir davon lesen, dass der Heilige Geist in die ganze Wahrheit leitet, dass wir eins beachten:
Bei dieser Leitung in die Wahrheit wird die ganze Zeit Jesus verherrlicht, und zwar der echte Jesus. Ein falscher Jesus würde niemals vom Heiligen Geist verherrlicht werden, wenn wir in die ganze Wahrheit geleitet werden. Wenn einem Mensch durch einen Geist vorgegaukelt wird, er soll in die ganze Wahrheit geleitet werden, aber der Geist redet entweder von einem anderen als Jesus, oder er behauptet Dinge über Jesus, die gar nicht Teil von Jesu Charakter oder Lebensgeschichte sind, dann ist dieser Mensch von einem Lügengeist angeleitet, und der Heilige Geist ist fern von diesem Mensch. Denn der Teufel ist der Vater aller Lügen. Und die bösen Geister, die auf ihn ihre Hoffnung setzen, die wissen ganz genau, dass Menschen oft das Gefühl haben, es würde ihnen nicht alles erzählt werden. Und das nutzen die bösen Geister aus, denn sie gehen hin zu den jenigen Menschen, die von der Welt sind und den Geist der Wahrheit gar nicht erst erkennen können, und die bösen Geister behaupten von sich selber, der Geist der Wahrheit zu sein, und dann erzählen sie den Leuten lauter schwachsinnigen und teils gotteslästerlichen Müll, der entweder Tatsachen verdreht, oder der frei erfunden ist, wobei die ganze Zeit die Gerechtigkeit Gottes untergraben oder völlig unrealistisch dargestellt wird. Und weil die Menschen davon fasziniert sind, werden sie diese ganzen Lügen weitertragen und dabei der Meinung sein, eine Offenbarung von Gott zu erhalten und mit Gott Gemeinschaft zu pflegen, obwohl es doch ein lügenhafter Geist ist, der ihnen eine unsinnige Verrücktheit nach der anderen einredet. Und oftmals reden die bösen Geister solchen Menschen auch ein, diese Verführten wären eine Reinkarnation von einer alten berühmten Persönlichkeit, oder sie seien irgendeine göttliche Schlüsselfigur, ein neuer Christus oder irgendsowas. Und weil diese Menschen die Wahrheit nicht lieben und nicht wissen, dass im Reich Gottes der jenige Ehre hat, der sich selbst erniedrigt, wer aber sich selbst erhöht, der gilt im Himmelreich nicht viel, deswegen nehmen solche Menschen dieses Gefasel von den Lügengeistern ernst, und sie beginnen, sich viel auf sich selber einzubilden, und sie benehmen sich so, als seien sie wirklich göttliche Schlüsselfiguren, denen die Menschheit Ehre und Respekt erweisen muss.
Und zu solch unerhörten Zuständen kann es manchmal auch deshalb kommen, weil in der Bibel geschrieben steht, dass wir durch den Heiligen Geist in die ganze Wahrheit geleitet werden sollen. Denn wir wissen, dass der Teufel die Bibel benutzen kann, um die Verse für seine eigenen Zwecke zu missbrauchen, die mit dem Wille Gottes nichts zu tun haben. Und er oder seine Geister können sagen: Schau mal: In Johannes 16 steht in Vers 12, dass Jesus noch vieles zu sagen hatte, und in Vers 13 steht, dass durch den Geist der Mensch in die ganze Wahrheit geleitet wird. Und genau das will ich mit dir tun, ich bin dein Freund, der dir die ganze Wahrheit beibringt.
Glaubt nicht, dass der Satan davor zurückschrecken würd, sowas zu tun. Im Gegenteil. Ihm ist kein Mittel zu schäbig, um Menschen zur Sünde zu verführen, und die schlimmsten und häufigsten Sünden sind: Unzucht, Hochmut, Unreinheit und Götzendienst. Zu diesen verführt er sie auch auf diese Weise, dass er ihnen Unsinn über die Schriften einflüstern lässt, oder indem er angebliche neue Wahrheiten verbreiten lässt.
Wenn wir aber die wahre Bedeutung von diesem Vers erkennen wollen, so müssen wir unbedingt beachten, dass der Heilige Geist niemals Worte sagen würde, die einen veränderten Jesus, oder eine andere Person als Jesus verherrlichen. Denn Jesus ist der Sohn Gottes, der die Königsherrschaft hat und der allezeit den Wille Gottes sucht, denn er dient seinem Vater bedingungslos, und er sucht die Ehre seines Vaters, und er ist frei von Sünde und ermahnt allezeit Gläubige zur Buße und zu Treue gegenüber Gott. Jesus reißt keine dummen Witze und befürwortet niemals sündige Taten, außerdem würde er niemals gegen das Wort Gottes reden. Jesus ist nicht rachsüchtig und befiehlt den Menschen keine Gewalttat. Bitte bedenkt das allezeit.

Wenn aber geschrieben steht, dass der Heilige Geist Zukünftiges verkünden wird, dann stimmt das natürlich, aber es gilt zu beachten, dass es sich hierbei nur um Vorhersagen handelt, die vor Gefahr warnen und die für das Glaubensleben von großer Relevanz sind. Unbedeutenden Kram wird der Heilige Geist aber nicht voraussagen. Um ein besseres Bild von dem Zukünftigen zu bekommen, das der Heilige Geist verkündet, werden wir uns dazu vier Beispiele aus den Schriften anschauen.

Folgende Worte von Paulus werden berichtet in der Apostelgeschichte, Kapitel 20, Vers 22 und 23:

Und siehe, jetzt reise ich gebunden im Geist nach Jerusalem, ohne zu wissen, was mir dort begegnen wird,
außer dass der Heilige Geist von Stadt zu Stadt Zeugnis gibt und sagt, dass Fesseln und Bedrängnisse auf mich warten.

Hier ist ihm also durch den Heiligen Geist angekündigt worden, dass er in Gefangenschaft geraten muss. Das wurde ihm angekündigt, um ihn nicht zu sehr erschrecken zu lassen, wenn es dazu kommt.

In Kapitel 21 finden wir noch ein damit fest zusammenhängendes Beispiel. Es steht geschrieben in Vers 10 und 11:

Als wir uns aber mehrere Tage dort aufhielten, kam aus Judäa ein Prophet namens Agabus herab.
Der kam zu uns, nahm den Gürtel des Paulus und band sich die Hände und die Füße und sprach: So spricht der Heilige Geist: Den Mann, dem dieser Gürtel gehört, werden die Juden in Jerusalem so binden und in die Hände der Heiden ausliefern!

Es ist ein wenig verwunderlich, dass der Mann Agabus sich selbst für einen Prophet hielt, nur weil er den Heiligen Geist hatte, aber jedenfalls sehen wir hier, dass er eine korrekte Weissagung verkündigte, die er vom Heiligen Geist erfahren hatte, und welche zweifellos für das Glaubensleben von Paulus relevant war. Denn es war eine bevorstehende Prüfung der Glaubenstreue des Paulus, die an dieser Stelle nochmal vorher angekündigt wurde.

Das nächste Beispiel ist in Kapitel 27. Wir lesen in den Versen 9 und 10 Folgendes:

Da aber schon geraume Zeit verflossen war und die Schifffahrt gefährlich wurde, weil auch das Fasten bereits vorüber war, warnte sie Paulus
und sprach zu ihnen: Ihr Männer, ich sehe, dass diese Schiffsreise mit Schädigung und großem Verlust nicht nur für die Ladung und das Schiff, sondern auch für unser Leben verbunden sein wird!

Hier klingt es ganz danach, dass er durch den Heiligen Geist ein Gesicht hatte, in welchem der bevorstehende Schiffsbruch ihm gezeigt wurde. Das ist eine ernstzunehmende Gefahr, und der Heilige Geist warnt uns vor zukünftigen Gefahren, die ernst sind und uns betreffen. Leider ahmen aber auch das die bösen Geister nach, indem sie den Menschen, die den Geist der Wahrheit nicht erkennen, weil sie aus der Welt sind, ebenfalls gruselige Bilder zeigen. Und der von dem Lügengeist angeleitete Mensch wird dann glauben, durch den Heiligen Geist gewarnt worden zu sein, aber die angekündigte Situation wird gar nicht eintreffen. Und das Schlimmste ist dann, sobald die angekündigte Warnung sich als Lüge heraus stellte, wenn die betreffende Person dann trotzdem weiter Warnungen verkündet und Panik schürt, obwohl bewiesen wurde, dass sie nicht vom Heiligen Geist angeleitet ist.

Es geht aber auch aus einem Brief des Paulus hervor, dass der Heilige Geist sogar weit in der Ferne liegende Dinge ankündigen kann, wenn diese für den Glaube künftiger Menschen relevant sind. Denn im ersten Brief an Timotheus steht in Kapitel 4, Vers 1:

Der Geist aber sagt ausdrücklich, dass in späteren Zeiten etliche vom Glauben abfallen und sich irreführenden Geistern und Lehren der Dämonen zuwenden werden.

Diese Warnung wurde uns gegeben, sodass, wenn es geschieht, wir nicht etwa anfangen, diesen irreführenden Geistern Glauben zu schenken. Wir sollen uns aber auch nicht darüber verwundern, denn wir wurden ja extra gewarnt und müssen es erdulden. Und ihr wisst sicher selbst, dass diese Weissagung schon lange erfüllt ist und sich auch heutzutage ausgiebig erfüllt. Paulus aber hat das nicht aus sich selbst heraus sagen können, sondern weil es ihm durch den Heiligen Geist gegeben wurde.

Es geschieht aber nicht nur, dass der Heilige Geist Zukünftiges verkündet, was er von Jesus gehört hat, sondern dass er auch Befehle von Jesus weitersagt. Um das Video nicht unnötig in die Länge zu ziehen, gebe ich euch jetzt Stellen aus der Apostelgeschichte an, in denen dies geschieht und ihr könnt sie selbst nachlesen, um zu sehen, dass der Heilige Geist wahrhaftig Befehle erteilt (Apg 8,29 + Apg 10,19-20 + Apg 13,2 + Apg 16,6). Er hat es aber zuerst von Jesus so bekommen, Jesus aber befolgt das, was unser Vater im Himmel zu ihm gesagt hat.

Es sind aber nicht nur Worte, die der Heilige Geist uns geben kann. Auch Gefühle, die der Natur Gottes nachempfunden sind, lässt er uns zukommen. Denn die Liebe Gottes kann der Heilige Geist in uns spürbar machen. Das ergibt sich aus dem Brief des Paulus an die Römer, wo wir Folgendes lesen in Kapitel 5, Vers 3 bis 5:

Aber nicht nur das, sondern wir rühmen uns auch in den Bedrängnissen, weil wir wissen, dass die Bedrängnis standhaftes Ausharren bewirkt,
das standhafte Ausharren aber Bewährung, die Bewährung aber Hoffnung;
die Hoffnung aber lässt nicht zuschanden werden; denn die Liebe Gottes ist ausgegossen in unsere Herzen durch den Heiligen Geist, der uns gegeben worden ist.

Im letzten Teil von Vers 5 lesen wir es deutlich, dass der Heilige Geist die Liebe Gottes in uns ausgießen kann, und es macht ganz den Anschein, als würde er das besonders dann tun, wenn wir Bedrängnisse erdulden müssen. Gleichzeitig ist unser Vater im Himmel jemand, der vollkommenen Frieden liebt. Deswegen hat er auch Jesus befähigt, einen Frieden zu geben, den die Welt nicht kennt. Und dieser Frieden kann ebenfalls durch den Heiligen Geist in uns ausgegossen werden, denn es steht geschrieben in Kapitel 15, Vers 13:

Der Gott der Hoffnung aber erfülle euch mit aller Freude und mit Frieden im Glauben, dass ihr überströmt in der Hoffnung durch die Kraft des Heiligen Geistes!

Auf Gottes Befehl hin können wir also, wenn wir glauben, den Frieden bekommen, der aus der Höhe ist, und ebenso eine Freude am Glauben, welche uns Hoffnung und Kraft gibt. Es gibt aber auch noch etwas Anderes, was der Heilige Geist für uns tun kann, wenn wir es brauchen. Um dies herauszufinden, lesen wir jetzt im Evangelium des Lukas in Kapitel 12 die Verse 11 bis 12:

Wenn sie euch aber vor die Synagogen und vor die Fürsten und Obrigkeiten führen, so sorgt nicht, wie oder womit ihr euch verteidigen oder was ihr sagen sollt;
denn der Heilige Geist wird euch in derselben Stunde lehren, was ihr sagen sollt.

Der Heilige Geist kann uns Worte geben, die wir am besten reden sollten, indem wir diese plötzlich von einem Moment auf den anderen im Sinn haben, ohne sie mühevoll ausgetüftelt zu haben. Diese Hilfe ist besonders nützlich, wenn wir irgendwann mal uns zu Jesus bekennen sollen vor Menschen, die ihn verleugnen, es kann aber auch schon eine Hilfe sein, wenn wir das Wort Gottes verkündigen sollen vor denen, die sich bereit erklärt haben, es sich anzuhören. Und in Kapitel 4 der Apostelgeschichte wird auch berichtet, wie Petrus voll Heiligen Geistes sich vor den Hohenpriestern verantwortet hat, die ihn befragten, weil er durch den Name Jesus Christus einen Mann geheilt hatte. An dieser Stelle sieht man also, wie man sich das kluge Reden durch den Heiligen Geist in der Praxis vorzustellen hat.

Die Kraft des Heiligen Geistes besteht aber unter Anderem auch darin, dass er Dämonen verjagt, wenn er wirkt. Deswegen hat Jesus in Kapitel 12 vom Evangelium des Matthäus betont, dass er die Dämonen nur austreiben kann, weil der Geist Gottes bei ihm ist. Und an mehreren Stellen wird auch davor gewarnt, dass man auf keinen Fall die befreiende und heilende Wirkung des Heiligen Geistes zu etwas Bösen erklären darf, denn dies ist eine Sünde, die laut Jesus nicht vergeben werden kann. Das können wir zum Beispiel in Kapitel 3 vom Evangelium des Markus nachlesen.

Und obwohl wir uns bis hierhin schon sehr viel angeschaut haben, will ich nicht darauf verzichten, mit euch mal die ganzen Texte durchzugehen, in denen berichtet wird, wie Menschen, deren Herz voll Glaube war, den Heiligen Geist empfangen haben.

Wir beginnen mit dem Moment, in dem der Heilige Geist überhaupt auf die Erde kam und die Jünger von Jesus zuerst ihren Teil bekommen haben. Diesbezüglich lesen wir Folgendes in Kapitel 2 der Apostelgeschichte, Vers 2 bis 4:

Und es entstand plötzlich vom Himmel her ein Brausen wie von einem daherfahrenden gewaltigen Wind und erfüllte das ganze Haus, in dem sie saßen.
Und es erschienen ihnen Zungen wie von Feuer, die sich zerteilten und sich auf jeden von ihnen setzten.
Und sie wurden alle vom Heiligen Geist erfüllt und fingen an, in anderen Sprachen zu reden, wie der Geist es ihnen auszusprechen gab.

In dieser Situation war also die Kraft deutlich wahrnehmbar, die im Heiligen Geist ist, weil die Menschen einen Sturmwind erlebten, und zwar nicht nur die Jünger, sondern auch die ganzen Leute draußen vor dem Haus. Und als diese nachschauten, was da los ist, hörten sie die Jünger in verschiedenen Fremdsprachen Gott loben und wunderten sich sehr.

Die nächste Stelle, die wir uns anschauen, ist aus Kapitel 4. In Vers 31 steht geschrieben:

Und als sie gebetet hatten, erbebte die Stätte, wo sie versammelt waren, und sie wurden alle mit Heiligem Geist erfüllt und redeten das Wort Gottes mit Freimütigkeit.

Hier wurden also auch durch Gottes direkten Befehl Menschen mit heiligem Geist getauft, mehrere auf einmal, und dabei entstand eine Art kleines Beben. Das ist schon das zweite Zeugnis davon, dass eine deutlich wahrnehmbare Kraftwirkung geschieht, wenn mehrere Menschen gleichzeitig aus der Höhe den Heiligen Geist empfangen.

Bei der nächsten Situation, die wir uns anschauen, kam die Geistestaufe ebenfalls aus der Höhe, ohne dass vorher danach gefragt wurde. Denn Petrus saß gerade vor Heiden, die am Evangelium Interesse hatten. Und er wusste nichtmal, ob die das überhaupt glauben, was er ihnen über Jesus erzählt. Und es steht geschrieben in Kapitel 10, Vers 44 bis 47:

Während Petrus noch diese Worte redete, fiel der Heilige Geist auf alle, die das Wort hörten.
Und alle Gläubigen aus der Beschneidung, die mit Petrus gekommen waren, gerieten außer sich vor Staunen, dass die Gabe des Heiligen Geistes auch über die Heiden ausgegossen wurde.
Denn sie hörten sie in Sprachen reden und Gott hochpreisen. Da ergriff Petrus das Wort:
Kann auch jemand diesen das Wasser verwehren, dass sie nicht getauft werden sollten, die den Heiligen Geist empfangen haben gleichwie wir?

Hier erschrecken also die jenigen Juden, die an den Messias Jesus glauben, weil entgegen ihrer Erwartungen Jesus sogar den Heiligen Geist auf die Heiden schickt. Denn bis zu diesem Tag glaubten die Juden, der Heilige Geist sei nur für die Kinder Israels bestimmt, sofern diese an den Messias glauben. Jesus hat aber, wie es gewiss von Gott befohlen war, das Gegenteil bewiesen, indem er den Heiligen Geist auf unbeschnittene Heiden ausgoss, weil sie Glaube im Herzen hatten. Bemerkenswert ist auch, dass hier zum wiederholten Mal berichtet wird, wie die im Heiligen Geist getauften Menschen anfingen, in fremden Sprachen Gott zu loben.

Da wir dies nun durchgegangen sind, schauen wir uns auch noch zwei Situationen an, wo Menschen, die den Heiligen Geist schon hatten, durch Handauflegung dafür beteten, dass andere den Heiligen Geist ebenfalls empfangen. In Kapitel 8 lesen wir in Vers 14 bis 17:

Als aber die Apostel in Jerusalem hörten, dass Samaria das Wort Gottes angenommen hatte, sandten sie Petrus und Johannes zu ihnen.
Diese kamen hinab und beteten für sie, dass sie den Heiligen Geist empfingen;
denn er war noch auf keinen von ihnen gefallen, sondern sie waren nur getauft auf den Namen des Herrn Jesus.
Da legten sie ihnen die Hände auf, und sie empfingen den Heiligen Geist.

Dies ist die erste Situation, bei der Handauflegung eine Rolle spielte, und die zweite Situation wird berichtet an der Stelle, wo ein paar Männer noch gar nicht wussten, dass die Taufe von Johannes dem Täufer nur so lange Gültigkeit hatte, wie Jesus noch nicht aus den Toten auferstanden war. Nach seiner Auferstehung aber erging kurz vor der Himmelfahrt der Befehl, dass alle Menschen, die das ganze Evangelium glauben und Buße tun, auf den Name Jesus Christus getauft sein müssen, um gerettet zu werden. Leider gibt es keine Bibelstelle, die das eindeutig belegt, aber man merkt wenigstens am Verhalten der Apostel sehr deutlich, dass es sich so verhält.
Folgendes lesen wir in diesem Zusammenhang in Kapitel 19, Vers 3 bis 7:

Und er sprach zu ihnen: Worauf seid ihr denn getauft worden? Sie aber erwiderten: Auf die Taufe des Johannes.
Da sprach Paulus: Johannes hat mit einer Taufe der Buße getauft und dem Volk gesagt, dass sie an den glauben sollten, der nach ihm kommt, das heißt an den Christus Jesus.
Als sie das hörten, ließen sie sich taufen auf den Namen des Herrn Jesus.
Und als Paulus ihnen die Hände auflegte, kam der Heilige Geist auf sie, und sie redeten in Sprachen und weissagten.
Es waren aber im Ganzen etwa zwölf Männer.

Auch hier begannen die im Heiligen Geist Getauften wieder, in Sprachen zu weissagen, nicht aus ihrer eigenen Klugheit heraus, sondern weil der Heilige Geist sie dazu bewegte und ihnen die Worte gab.

Da wir diese zahlreichen Bibelstellen nun alle durchgegangen sind, kommen wir dem Ende dieses langen Videos entgegen. Und ich hoffe, diese Entdeckungen und Erklärungen helfen dabei, den Heiligen Geist besser zu verstehen und zu erkennen. Es ist vielleicht noch erwähnenswert, wie Paulus im ersten Brief an die Korinther in Kapitel 12 erzählte, dass der Heilige Geist verschiedene Gaben austeilen kann, und dass er jedem Mensch das austeilt, was zu dem Mensch passt. Darüber könnt ihr in den Versen 7 bis 11 lesen, wenn ihr es euch näher anschauen wollt. Ich möchte aber wegen der Länge des Videos an dieser Stelle auf das Vorlesen verzichten.

Danke für's Zuhören und bis zum nächsten Mal! Mögen der Frieden und die Liebe von Jesus Christus mit euch sein!

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