Text zu "Lebensweisheiten aus den Sprüchen Salomos"

Link zum Video: https://www.youtube.com/watch?v=IOXikByibfk

Hallo Leute und willkommen bei dem Kanal, der dem Licht der Welt gewidmet ist!

Wir schauen uns heute mal ein paar Lebensweisheiten an, die von Salomo geschrieben wurden und im Buch der Sprüche auffindbar sind, welches zum Alten Testament der Bibel gehört. In dem Buch der Sprüche gibt es viele Sprichwörter und teils auch kleine Predigten von Salomo, sowie am Ende des Buches Predigten von seinen Freunden.
Die Sprichwörter von Salomo sind aber entweder Lebensweisheiten oder Weisheitssprüche gemäß göttlichem Gedankengut. Es ist beides ungeordnet miteinander aufgeschrieben, deshalb ist es gar nicht so einfach, beim persönlichen Durchlesen zu erkennen, ob uns hier eine Weisheit vermittelt werden soll, die vom Leben in dieser Welt erzählt, oder ob wir durch einen Spruch in göttlichen Wertmaßstäben unterrichtet werden sollen. Ich habe aber für das heutige Video eine Menge Sprüche rausgesucht, die vordergründig auf unser täglich wahrgenommenes Leben abzielen.

Der erste Spruch, den ich euch zeige, steht in Kapitel 6, Vers 12 bis 14. Dort lesen wir:

Ein Taugenichts, ein nichtswürdiger Mensch ist,
wer umhergeht mit trügerischen Reden,
und dabei mit seinen Augen blinzelt, mit seinen Füßen Zeichen gibt
und mit seinen Fingern deutet.
Verkehrtheit ist in seinem Herzen, er schmiedet Böses;
allezeit streut er Zwietracht aus.

Diese Worte sind eine nützliche Ermahnung. Vielleicht ist euch das selbst auch schon aufgefallen, dass man anhand der Gestik und Mimik, also daran, was der Mensch für Körperbewegungen beim Reden macht, und welche Gesichtsausdrücke an ihm beobachtbar sind, oftmals schon erkennen kann, ob dieser Mensch aufrichtige Absichten hat oder ob er hinterlistig ist. Und ob er weiß, wovon er redet, oder ob er nur irgendwas Wohlklingendes daher plappert, ohne es selbst zu verstehen. Und die Worte Salomos sollen uns dabei helfen, dass wir Menschen erkennen, die böse Absichten verfolgen, wenn sie uns ansprechen.
Salomo hat auch an einer anderen Stelle eine derartige Warnung gegeben, denn er schrieb laut Kapitel 16, Vers 30:

Wer die Augen verschließt, der denkt verkehrt;
wer die Lippen zukneift, der hat Böses beschlossen.

Achtet also darauf, wenn ihr mit Leuten Umgang habt, die ihr nicht kennt, ob sie ohne es zu merken die Zeichen geben, durch die sie die Bosheit ihrer Herzen offenbaren. Denn wir wissen, dass alle Jesus-Nachfolger wie Lämmer mitten unter die Wölfe gesandt sind. Und dementsprechend muss man sich vor den Wölfen hüten.

Lasst uns mal einen anderen Spruch anschauen! In Kapitel 11 steht in Vers 15:

Wer für einen Fremden bürgt, dem geht es sehr schlecht,
wer aber Verpflichtung durch Handschlag verabscheut, der ist sicher.

Das ist wahr. Wir sind zwar aufgerufen, Almosen an die Armen zu verteilen, aber wir müssen keine Verpflichtungen für irgendwen eingehen. Auch wenn Spenden an die Armen gut und wichtig sind, so ist dennoch jeder Mensch für sämtliche Verpflichtungen selbst verantwortlich. Und wenn du dich für jemanden verbürgst, der völlig verantwortungslos handelt, dann bringst du nicht nur dich selbst in Schwierigkeiten, sondern im schlimmsten Fall unterstützt du obendrein auch noch diesen Mensch dabei, dass dieser sündigt. Und es zählt nicht als Wohltat, jemandem Geld zu geben oder für jemanden eine Verpflichtung einzugehen, wenn man weiß, dass dieser damit etwas Sündiges tun wird. Darum muss man immer bedenken: Was wird der Mensch tun, für den du dich verbürgt hast? Wird er ein gedankenloses und verschwenderisches Leben führen, wegen welchem er dann nach seinem Tod in die Hölle kommt, weil Gier und Selbstsucht ein Gräuel sind? Damit hättest du ihm dann gewiss nicht geholfen. Und auch auf weltliche Weise ist es äußerst unklug, sich zu verbürgen. Denn wenn ein Mensch verschwenderisch handelt, von dem dir durch ein falsches Versprechen zuerst versichert wurde, er würde vernünftig sein, dann wird man an dich herantreten und von dir verlangen, dass du den Schaden ausbesserst, den ein anderer verbockt hat. Und noch schlimmer, als sowas bei Bekannten zu dulden, ist es, wenn man sich sogar für einen Fremden verbürgt. Denn über diesen weiß man ja überhaupt nichts mit Sicherheit. Es ist gar nicht auszudenken, was das für schlimme Zustände herbeiführt, wenn man sich mit seinem eigenen Besitz oder seinem eigenen Leben für jemanden verpflichtet, von dem man gar nicht wissen kann, was dessen wahre Absichten sind. Deswegen bringt Salomo zum Ausdruck, dass man deutlich unbeschwerter lebt, wenn man sich nicht für irgendwen verbürgt, schon gar nicht für Fremde, egal wie viele ermutigende und Zuversicht erweckende Worte sie auch reden mögen. Manche Menschen sind leider gut darin, mit einer ausgeklügelten und emotional erbaulichen Sprache ihre Zuhörer zu dummen Entscheidungen zu verleiten. Es ist aber sehr empfehlenswert, dass man sich von sowas nicht hinreißen lässt, sondern Widerrede leistet. Und ein Mensch, der dich nur so lange mag, wie er Gaben von dir bekommt, der ist mit Sicherheit nicht dein Freund.

Eine weitere bemerkenswerte Lebensweisheit von Salomo steht in Kapitel 16, Vers 18. Folgendes lesen wir dort:

Stolz kommt vor dem Zusammenbruch,
und Hochmut kommt vor dem Fall.

Diese Worte sind wahrhaftig. So lange ein Mensch einen kühlem Kopf bewahrt und sich nicht auf seine eigene Ehre konzentriert, wird er bei allem erfolgreich sein, was er mit seinen Händen anpackt. Ein Mensch aber, der stolz ist, bei dem kann man sich sicher sein, dass er nichts Gutes auf die Beine stellt. Denn er ist blind für die wesentlichen Dinge, er denkt zu viel an sich selbst und seine eigene Herrlichkeit. Er richtet seine Aufmerksamkeit nicht mehr auf das allgemeine Gelingen, sondern nur darauf, ob er als Person respektiert wird. Aber alles, was überwacht werden muss, um sicherzustellen, dass gut Gewordenes auch gut bleibt, und dass angefangene Dinge auch zu einem würdigen Abschluss kommen, das entgeht seiner Aufmerksamkeit. Und wenn er auf Fehler hingewiesen wird, so nimmt er es nicht an, sondern ist empört, denn sein Stolz verbietet ihm klares Denken. Deswegen werden die Fehler häufiger passieren und einen Schaden anrichten, der mit der Zeit immer größer wird. Und sofern dieser Mensch nicht Unterstützer hat, die sich von selbst um die Schäden kümmern, wird dieser stolze Mensch untergehen und alles wird zunichtewerden, was er, wenn überhaupt, eigenhändig aufgebaut hat. In gleicher Weise wird man es beobachten können in einer Gemeinschaft, in der sinnvolle Regeln eingehalten werden, dass jeder, der die Regeln zu Unsinn erklären will und sich über alles hinweggsetzt, mit der Zeit immer größeres Unheil in sein Leben zieht, bis er am Ende gar nicht mehr alleine klar kommt. Und all das geschah nur, weil er sinnlos rebelliert hat gegen das Fundament, auf dem der Wohlstand beruhte, den er vorher kannte. Anstatt die Regeln ernstzunehmen, die den Wohlstand versichern, hat der Mensch ständig nur an seine eigene Bereicherung gedacht, und nichtiger Wahn trieb ihn an. Wer aber nicht das zu schätzen weiß, was er hat, um sich damit zufrieden zugeben, dem wird es auf Dauer verloren gehen. Denn wenn jemand meint, ihm würde alles zustehen, und er hätte ein Anrecht auf alles, was ihm Gutes widerfährt, so ist der Mensch stolz und steuert auf einen Zusammenbruch zu. Und wer durch Hochmut all das verdreht oder zerstört, was ihm ein sicheres Leben ermöglichte, der braucht sich nicht wundern, wenn er letztlich am Boden liegt oder sogar in eine Grube fällt.
All diese Dinge hat Salomo in einen einzigen Ausspruch verpackt.
Er sagte auch ergänzend in Kapitel 18, Vers 12:

Vor dem Zusammenbruch wird das Herz des Menschen hochmütig,
aber vor der Ehre kommt die Demut.

Das drückt eben das aus, worüber ich geredet habe. Es wird nämlich ein wahrhaft demütiger Mensch nicht von seinem eigenen Ego oder dem Wert seiner eigenen Taten abgelenkt sein, und somit hat er genug gedanklichen Freiraum, um sich auf seine Umstände zu konzentrieren und alles zu bewahren, was ohne andauernde Fürsorge kaputt gehen würde.

Der nächste Ausspruch ist aus Kapitel 17, Vers 10. Es steht geschrieben:

Eine Zurechtweisung macht mehr Eindruck auf den Verständigen
als hundert Schläge auf den Narren.

In diese Worte muss man sich mal ein wenig hinein vertiefen. Der Grundgedanke ist natürlich, dass jeder Mensch, der Fehler macht, zur Erkenntnis gebracht werden muss, dass er falsch handelt. Und in diesem Hinblick sagt Salomo einen solchen Spruch. Und es ist auch sehr naheliegend, dass er damit recht hat, wenn man die Herzenshaltung des Menschen bedenkt. Denn wenn jemand, der aus seinem Herzen heraus Böses tut, hundert mal geschlagen wird, dann wird er danach aus Scham und Angst eine Weile von dem Bösen ablassen. Aber in seinem Herzen gefällt ihm das Böse immernoch. Und nach einer Weile wird er es dann wieder tun. Das bedeutet: Die hundert Schläge haben nichts genützt. Und das wird offenbar in dem Moment, wo der Übeltäter schonwieder sündigt, obwohl er schon hundert Schläge erlitten hat. Denn durch Schläge geht das Böse nicht aus dem Herz des Menschen heraus. Ein verständiger Mann aber weiß, dass es in Gottes Angesicht besser ist, das Böse zu vermeiden. Im Herz eines derartigen Menschen wohnt der Wunsch, alles richtig machen zu wollen. Wenn man einen Narr mit Worten zurechtweisen will, dann bewirkt das bei ihm gar nichts. Nur Schläge haben einen kurzen Effekt auf sein künftiges Verhalten. Ein verständiger Mann aber, der muss gar nicht erst geschlagen werden, denn er ist über kluge Worte, die den richtigen Weg weisen, sehr froh und berücksichtigt sie, weil er erkennt, dass sie eine Hilfe bei seinem Vorhaben sind, das Richtige zu tun. Und die Moral daraus ist: Kluge Worte sind etwas viel Besseres als Schläge. Denn sofern kluge Worte bei jemanden fruchten, ist es umso nützlicher, und es wird wertgeachtet. Schläge aber werden niemals wertgeachtet, und der Geschlagene wird ja doch weiter Böses tun, weil er sich die Schläge nicht zu Herzen genommen hat. Im Grunde ist allgemein die Erwartung falsch, dass Schläge das Denken verbessern. Denn Schläge sind etwas Schlimmes, etwas Verletzendes. Die Menschen neigen oft dazu, genau das weiterzugeben, was sie selbst bekommen haben. Wer also Schlechtes bekommen hat, der wird nichts Anderes tun wollen, als Schlechtes weiterzugeben. Kluge Worte aber sind etwas Gutes, besonders, wenn sie gleichzeitig eine tröstende Wirkung haben und von Verständnis zeugen. Wenn nun ein Mensch Gutes erlebt hat, so ist die Wahrscheinlichkeit deutlich größer, dass er auch Gutes weitergeben wird. Die meisten Menschen aber wollen selbst nichts Gutes geben, wenn sie immer nur Schlechtes empfangen haben. Es sind sehr wenige unter uns, die dies schaffen würden, aus sich selbst heraus barmherzig und selbstlos zu sein, ohne sowas vorher selbst erlebt zu haben. Der Großteil der Menschen kann nicht aus sich selbst heraus vorbildlich handeln, sondern lässt sich beeinflussen von dem, was andere ihm vorgelebt haben.
Da wir aber gerade beim Thema Zurechtweisung sind und dabei, wann diese Sinn macht, und wann sie sinnlos ist, lesen wir ergänzend dazu noch die Aussprüche Salomos von Kapitel 9, Vers 7 und 8. Es steht geschrieben:

Wer einen Spötter züchtigt, holt sich Beschimpfung,
und wer einen Gesetzlosen zurechtweist, der holt sich Schmach.
Weise nicht den Spötter zurecht, damit er dich nicht hasst;
weise den Weisen zurecht, und er wird dich lieben!

Hier wird auch die traurige Tatsache betont, dass es kein gutes Ende nimmt, wenn man jemanden mit Vernunft zurechtweist, der überhaupt nicht gut sein will. Wenn jemand böse sein will und sein ganzes Handeln danach ausrichtet, wozu sollte dieser ausführlich zurechtgewiesen werden? Wenn man einen solchen darauf aufmerksam macht, dass seine Taten böse sind, und er gibt zu verstehen, dass ihm das egal ist, oder dass er es gerne tut, dann ist man an dieser Stelle fertig. Weitere Zurechtweisung wäre dann vergebens, da es komplett ohne Frucht bleibt, und man zieht sich dadurch nur Hass zu, der vermeidbar ist. Deswegen rät sogar Salomo davon ab, die Bösen zurechtweisen zu wollen.

Schauen wir nun mal einen weiteren Spruch an, den ich aufzeigen will! Es steht geschrieben in Kapitel 3, Vers 35:

Die Weisen werden Ehre erben,
die Toren aber macht die Schande berühmt.

Das ist auch ein schwer zu übersehender Verlauf im Leben. Menschen, die hervorstechen wollen, werden das auch schaffen. Die Frage lautet aber: Auf welcher Grundlage basiert ihre Berühmtheit? Wenn man sich gerne mit angenehmen Zeitgenossen umgeben will, muss man prüfen, wodurch diese sich auszeichnen. Denn sonst geht man zu jemandem, der durch seine Schande berühmt wird, und erwartet fälschlicherweise von diesem, dass er ein verständiger, aufmerksamer und bedachter Mensch ist, bei dem man viel geistigen Reichtum findet. Salomo klärt uns darüber auf, dass ein törichter Mensch es nicht schaffen wird, durch Weisheit Ehre zu bekommen, deswegen bleibt ihm nichts Anderes übrig, als seine Schändlichkeit zur Schau zu stellen, in der Hoffnung, es würde ihn berühmt machen. Da aber der Umgang mit Menschen, die wirklich Weisheit haben wollen, im Normalfall ratsamer ist als der Umgang mit törichten Menschen, deshalb hat Salomo dieses Erkennungszeichen genannt. Und vermutlich schrieb er auch aus dem selben Grund Folgendes in Kapitel 17, Vers 12:

Besser, es trifft jemand eine Bärin an, die ihrer Jungen beraubt ist,
als einen Narren in seiner Torheit!

Ich denke, auch wenn dieser Ausspruch vielleicht ein wenig überspitzt daher kommt, dass die Botschaft dahinter stimmig ist.
Eine weitere interessante Lebensweisheit von Salomo lesen wir in Kapitel 13, Vers 11. Dort stehen diese Worte:

Was man mühelos gewinnt, das zerrinnt;
was man aber mit der Hand sammelt, das mehrt sich.

Diese Worte enthalten auch eine wichtige Lehre. Wer etwas in die eigene Hand nimmt, der wird selbstständig und besonnen. Wenn man aber immer nur alles in den Schoß gelegt bekommt, so entwickelt man gar nicht erst die Gewohnheit, aktiv zu werden und Verantwortung zu übernehmen. Man wird schlaff und antriebslos, wenn immer nur andere alles für einen erledigen. Und irgendwann kommt man im schlimmsten Fall an den Punkt, an dem man sich nichtmal selbst versorgen kann, weil man sich zu sehr gehen ließ. Aber je mehr Mühe man hatte, um etwas zu gewinnen, desto mehr nützliche Erfahrungen macht man inmitten dieser Zeit, und desto froher fühlt man sich auch hinterher, wenn es geschafft ist. Wer aber alles mühelos bekommt, der wird nicht fähig sein, mit später folgenden Situationen umzugehen, in denen dann doch mal Fehler passieren, und in denen man weit mehr tun muss, als mal kurz aufzustehen, einen kleinen Handgriff zu tun und sich dann wieder hinzusetzen. Auch wenn es als lästig empfunden wird, mühevoll etwas zu erarbeiten, so lässt es sich trotzdem nicht von der Hand weisen, dass die Fähigkeit zur Selbstversorgung davon aufrecht erhalten wird. Denn diese geht verloren, wenn alles zu leicht ist.
Es ist so, dass, wenn ein Mensch durch sinnlose Tätigkeiten, die ihm hinterher gar nichts bringen und seine Zeit verschwenden, er durch diese Zustände nur missmutig wird, und dass seine Selbstständigkeit durch überflüssiges Beschäftigtsein nicht steigt. Stattdessen wird bei Derartigem einfach nur das Herz bedrückt. Aber wenn der Mensch etwas Notwendiges erledigt, was der Lebensführung und der Ordnung im persönlichem Leben dient, so ist der Mensch gut damit beraten, sich allezeit selbst darum zu kümmern und auch mal größere Mühen dafür in Kauf zu nehmen. All dies geht aus der Lebensweisheit hervor, die Salomo hier aufgeschrieben hat.

Als nächstes zeige ich euch einen Spruch, von dem sich auf den ersten Blick nur Landwirte angesprochen fühlen müssen, welcher aber auch eine tiefere Botschaft beinhaltet. Wir lesen Folgendes in Kapitel 12, Vers 10:

Der Gerechte erbarmt sich über sein Vieh,
das Herz des Gottlosen aber ist grausam.

Obwohl es hier um den Umgang mit den Tieren geht, die ein Bauer auf seiner Herde weiden lässt oder in den Ställen hält, so ist auch das Thema Barmherzigkeit in diesen Spruch eingebaut. Einen Mensch, der aus Gott ist, erkennt man daran, dass er barmherzig zu allen ist, nicht nur zu den denkenden Menschen, sondern sogar zu den Tieren, die in Herden leben. Ein Mensch aber, der nicht aus Gott ist, der behandelt auch die eigenen Tiere schlecht, so als wären sie nur irgendwelche Gegenstände, die entweder Leistung bringen oder andernfalls verschrottet werden. Bereits daran können wir erkennen, ob ein Mensch durch den Glaube an Jesus gerettet werden kann oder nicht. Denn wenn jemand gut zu den Tieren ist, welche im Vergleich zu Menschen als gering gelten, dann ist das ein Anzeichen, dass er sehr leicht verstehen wird, was für eine große Rolle Barmherzigkeit spielt, wenn man ein Kind Gottes sein will. Die Lebensweisheit aus diesem Spruch besteht aber darin, dass wir bereits daran erkennen, ob wir einem Mensch vertrauen können oder nicht, wenn wir dessen Verhalten gegenüber den geringen Lebewesen betrachten. Denn wenn ein Mensch böse zu Tieren ist, weil diese ihm unterlegen sind, dann muss man unweigerlich damit rechnen, dass er sich auf die gleiche Weise gegenüber Menschen verhalten wird, die ihm unterlegen sind. Außerdem deutet dieser Spruch auch an, dass kein Mensch wirklich ein Gottesdiener sein kann, der grausames Verhalten zeigt. Falls also ein Mensch beginnt, sich auf die Suche nach einem Mann Gottes zu machen, so muss er auch unbedingt darauf achten, ob er jemanden findet, der barmherzig ist, denn andernfalls fällt er auf einen Betrüger herein, auf einen falschen Apostel, der selbst nichts von Gott weiß und nur lügnerische Reden schwingt.
Wo wir aber gerade dabei sind, durch welche Zeichen man echte Gottesdiener von Heuchlern und Übeltätern unterscheiden kann, will ich diesbezüglich noch einen weiteren Spruch von Salomo zitieren. In Kapitel 10 steht in Vers 16:

Der Gerechte gebraucht seinen Erwerb zum Leben,
der Gottlose sein Einkommen zur Sünde.

Also auch an diesem Erkennungszeichen lässt sich feststellen, ob ein Mensch wirklich von Gott ist. Benutzt dieser Mensch sein Geld, um seinen einfachen Lebensunterhalt zu bestreiten und wenn möglich Almosen zu geben, während er von niemandem Gaben verlangt? Oder ist der Mensch etwa jemand, der ständig Geld sammelt und dieses dann für weltlichen Luxus und sündige Tätigkeiten verschleudert?
Wir werden durch den Spruch von Salomo extra darauf hingewiesen, dass ein gottloser Mensch unter Anderem daran erkannt wird, dass er sein Einkommen zur Sünde benutzt.
Somit haben wir bereits zwei Erkennungszeichen für echte Gottesdiener. Einmal ein barmherziger Umgang mit allen Wesen, besonders den unterlegenen, und dann noch die Benutzung des Geldes zu einem aufrichtigen Lebensunterhalt, aber nicht zur Sünde. Falls euch diese zwei Erkennungszeichen noch nicht genug sind, kann ich auch noch ein drittes Erkennungszeichen aufzeigen, das Salomo geschrieben hat. Wir lesen Folgendes in Kapitel 13, Vers 5:

Der Gerechte hasst Verleumdungen,
aber der Gottlose verursacht Schande und Schmach.

Menschen, die nicht aus Gott sind, haben demnach absolut kein Problem damit, schändlich über andere Leute zu reden und sie mit Worten zu entstellen oder ihnen sogar böse Unterstellungen zu machen. Wenn jemand einen Mann Gottes sucht, so tut er gut daran, darauf Acht zu geben, ob dieser Mensch haltlose Verleumdungen ablehnt, Schmähungen tadelt und nie selbst so redet. Denn dann ist er wirklich aus Gott. Ein Mensch aber, der, während er im Namen Gottes oder in Jesu Namen redet, nichts Besseres zu tun hat, als immer wieder andere Menschen persönlich anzugreifen und schlechtzureden, der ist nicht aus Gott.

Nachdem wir nun aber diese Dinge erfahren haben, auf die wir im Leben achten müssen, um bei den Menschen zu erkennen, ob sie aus Gott sind, schauen wir uns mal eine andere Lebensweisheit von Salomo an. Es steht geschrieben in Kapitel 11, Vers 2:

Auf Übermut folgt Schande,
bei den Demütigen aber ist Weisheit.

Auch dieser Verlauf lässt sich oft beobachten im Leben. Wenn jemand sehr überstürzt handelt, oder wenn er sich so aufspielt als würde er besonders klug oder talentiert sein, und dann werden seine Behauptungen auf die Probe gestellt, so wird dieser Mensch nicht einhalten können, womit er zuvor geprotzt hat, und alle werden ihn auslachen. Wer aber klug sein will, der übt sich in Demut. Er behauptet keine großen Dinge von sich selbst und geht alles vorsichtig an, um nicht in peinliche Situationen zu geraten.
Natürlich werden leider Menschen, die sich in großer Demut üben, heutzutage dumm angemacht, weil ihnen gesagt wird, sie sollen mehr Selbstvertrauen haben, aber wenn sie sich dann immernoch zurückhalten, ersparen sie sich so manche Situationen, in denen sie sich selbst zum Schauspiel machen würden, während andere sich daran belustigen. Am wichtigsten ist es aber immer, eine Sache gar nicht erst zu beginnen, bei der bereits vor dem Anfangen schon klar ist, dass man sie nicht vollenden kann. Denn jede große Errungenschaft benötigt auch eine große Vorbereitung. Wer aber übermütig ist, der nimmt sich keine Zeit, um vor seinem Tun nachzudenken, und deshalb gelingen ihm große Dinge oftmals nicht.

Kommen wir nun mal zu einer anderen Wahrheit, die Salomo aufgeschrieben hat, und bei der sich viele Menschen schwertun werden, es einzugestehen, dass diese Worte tatsächlich stimmen. In Kapitel 19 steht in Vers 3 geschrieben:

Die Torheit des Menschen verdirbt seinen Weg,
und dann zürnt sein Herz gegen den HERRN.

Wie wahr diese Worte doch sind! Der Mensch tut das Gegenteil von dem, was Gott geboten hat, und es geht in die Hose, und dann stellt sich der Mensch hin und verurteilt Gott, weil Gott ihm nicht geholfen hat. Aber warum sollte der Mensch von Gott Unterstützung beim Sündigen bekommen? Das wäre doch Irrsinn! Wenn ein Mensch etwas tut, ohne die Gebote Gottes zu berücksichtigen, dann kann er Gott nicht die Schuld dafür geben, wenn daraus Unheil entsteht. Das ist, wie wenn man mit dem Auto in den Urlaub fahren will, während der Benzintank fast leer ist, und der Vater sagt: „Achte darauf, immer genug Benzin dabei zu haben!“
aber man selbst fährt einfach los, und schließlich ist der Tank leer und das Auto bleibt auf halbem Weg stehen. Sollte man dann dem Vater die Schuld dafür geben? Man ist doch selbst schuld an diesem Unheil. Deswegen sollte man zuerst mal bei sich selber schauen, ob man irgendwas falsch machte, und erst danach kann man sich darauf konzentrieren, welche Rolle jemand anders dabei spielte. Da die Menschen aber keineswegs dazu neigen, dies zu tun, ist natürlich der Spruch umso wahrhaftiger, den Salomo hier geschrieben hat.

In dem selben Kapitel steht bereits im darauf folgenden Vers eine weitere Lebensweisheit, die gleichzeitig eine Warnung beinhaltet. Wir lesen in Vers 4:

Reichtum macht viele Freunde,
der Arme aber wird von seinem Freund verlassen.

Was Salomo leider nicht erwähnt, ist, dass es falsche Freunde sind, die der Reiche bekommt. Wenn ein Mensch reich wird, dann denken die Bekannten, die ein treuloses und selbstsüchtiges Herz haben: „Oh! Bei dem gibt’s was zu holen! Bei dem schleime ich mich ein, sodass er mir schöne Geschenke macht!“
Und dann tun sie so, als würden sie den Mensch toll finden, obwohl sie es nicht auf den Mensch abgesehen haben, sondern auf dessen Reichtum. Sie wollen nur so viel wie möglich abgreifen, um all ihre Lüste zu stillen. Und wenn der Reiche eines Tages seinen Reichtum verliert, dann gibt es bei ihm nichts mehr zu erbeuten, also wird er plötzlich uninteressant und die falschen Freunde verlassen ihn, um sich bei einem anderen Reichen einzuschleimen, sofern sie einen finden. Das ist das dreiste und schäbige Verhalten, das man zwangsläufig von einer Vielzahl Menschen erwarten muss, wenn man reich werden sollte. Nicht nur die wirklich Armen kommen dann zu dir, sondern auch die Faulen und die Gierigen, die sich eigentlich um sich selber kümmern können und versorgt sind, aber die in Überfluss schwelgen wollen. Es ist besser, so etwas vorher zu wissen und nicht erst hinterher, nachdem man von den Menschen ausgenutzt und verlassen worden ist. Deswegen ist es auch angemessen, diesen Spruch von Salomo im heutigen Video aufzuzeigen. Ein armer Mann lockt keine falschen Freunde an. Denn niemand geht mit der Absicht, jemanden auszubeuten, zu einem Mensch, bei dem keine Beute vorhanden ist. Die Menschen, die selbstsüchtig und dabei gierig und skrupellos sind, gehen nur zu dem hin, der die von ihnen begehrte Art von Reichtum besitzt, um sich selbst daran zu bereichern, und wenn der Mensch diesen Reichtum verliert, dann verschwinden sie. Wenn aber jemand dem Armen, der vorher reich war, trotz der Armut immernoch beistehen will, dann ist dieser ein echter Freund, und solche sind selten. Wer aber an Jesus glaubt, der lebt nach dem Motto, das lautet: „Geben ist seliger als Nehmen.“
Deswegen nähert er sich Menschen nicht an, um etwas von ihnen zu erhalten, sondern um auszuteilen, was sie dringend brauchen, und ihnen ein Beistand zu sein. Man ist nicht jemand, der Menschen im Leben haben will, auf die man sich verlassen kann, sondern man ist jemand, auf den selbst Verlass ist. Und die eigene Zuflucht ist Gott. Denn Jesus selbst hat sich auch nie von irgendeinem Mensch abhängig gemacht, sondern er tat Gutes für die Menschen, wo er nur konnte, in der Hoffnung, dass die Menschen sich dadurch zur Buße animiert fühlen würden, denn dies hätte der Rettung ihrer eigenen Seele gedient.
In der großen Masse der Menschheit ist es aber leider so, dass sie möglichst viel nehmen wollen, und dabei am liebsten gar nichts geben. Nichteinmal den offensichtlich Notleidenden wollen sie Hilfe spenden, deshalb schrieb auch Salomo laut Vers 6 und 7:

Viele schmeicheln dem Vornehmen,
und jeder will ein Freund dessen sein, der Geschenke gibt.
Den Armen hassen alle seine Brüder,
erst recht ziehen sich seine Freunde von ihm zurück;
jagt er ihren Worten nach, so sind sie nichts!

Das ist der traurige Zustand, an den man sich in dieser Welt gewöhnen muss, denn die Welt ist im Bösen und viele Menschen stören sich nicht weiter daran, selbst ein Teil davon zu sein. Wer aber Jesus nachfolgen will, der ist wie einer, der sich gegen sowas entscheidet und daraus ausbrechen will. Also ein Mann oder eine Frau, der oder die aus der Selbstsucht ausbricht und künftig Barmherzigkeit üben will, sowohl an den Dankbaren als auch an den Undankbaren, die wirklich Hilfe nötig hatten. Denn Undankbare gibt es reichlich, aber Jesus zuliebe stört man sich nicht allzu sehr daran.

Lasst uns nun mal einen bemerkenswerten Spruch aus Kapitel 14 anschauen! In Vers 13 lesen wir:

Auch beim Lachen kann das Herz Kummer empfinden,
und die Freude endet in Traurigkeit.

Diese Lebensweisheit ist bemerkenswert. Es kann wahrhaftig vorkommen, und es ist schon bei mancherlei Menschen vorgekommen, dass sie mit Kummer im Herzen gelacht haben. Einige taten dies, weil es in unserer Gesellschaft grundlegend erwartet wird, dass man immer lächeln soll, und dass man gut drauf sein soll, denn sonst wird man komisch angeschaut und vielleicht sogar bedrängt. Daher muss man als angepasster Mensch immer möglichst fröhliches und zustimmendes Verhalten zeigen, um in der Gruppe nicht unangenehm aufzufallen. Wenn nun ein Mensch dies tut und dabei gleichzeitig Abscheu gegenüber sich selbst empfindet, oder wenn er mit anderen lacht, obwohl es eine Sache gibt, die ihn im selben Augenblick zutiefst traurig macht, aber er kann mit niemandem darüber reden, dann lacht solch ein Mensch mit Kummer im Herzen. Andere sind in sehr erdrückenden Lebenslagen, in denen sie großen Mangel leiden, entweder weil sie hungern oder obdachlos sind, oder vielleicht auch weil sie einen sozialen Mangel haben, weil eine geliebte Person nicht mehr da ist, oder weil sie sich von allen verstoßen fühlen. Nun kommen einige Leute auf den Gedanke, dass sie trotz dieser erdrückenden Lebenslage versuchen sollten, zu lachen und die Dinge mit Humor zu betrachten, weil das gesund sei. Aber eigentlich ist es nicht gesund, sondern es trägt nur dazu bei, dass der Mensch ein Heuchler wird. Und wenn ein Mensch meint, er müsse auf Krampf lachen, um lockerer durch sein eigenes Leben gehen zu können, so lacht auch dieser Mensch mit Kummer im Herzen.
Wenn wir, die wir uns von der Weisheit Salomos belehren lassen wollen, den gerade gelesenen Spruch ernstnehmen, dann lernen wir daraus, dass ein Lachen kein Anzeichen dafür ist, dass es einem Mensch gut geht. Denn das glauben einige Leute. Sie meinen, so lange ein Mensch lacht, würde es ihm gut gehen und in seinem Leben alles in Ordnung sein. Salomo lehrt aber etwas Anderes, und er spricht zweifellos die Wahrheit, wenn er sagt, dass ein Mensch auch beim Lachen Kummer empfinden kann. Und ein Zustand, über den man sich ehrlich freut in dieser Welt, ist leider niemals für die Ewigkeit bestimmt. Alles ist vergänglich auf Erden. Deswegen sagt Salomo auch die Wahrheit, wenn er schreibt, dass Freude in Traurigkeit endet. Denn je größer die Freude über etwas ist, was man hat, desto heftiger ist hinterher auch der Schmerz, den man in seinem Herzen hat, wenn man es verliert. Wenn du etwas verlierst, was dir nicht wichtig ist, dann juckt es dich gar nicht weiter. Aber etwas zu verlieren, was man tief ins Herz geschlossen hatte und woran man große Freude hatte – das reißt ein schlimmes Loch in das eigene Herz und verursacht desto größere Traurigkeit, die man dann versuchen muss zu verkraften. Und das ist leider auch normal im Leben. Jeder Mensch wird dies erleben, dass er an etwas große Freude hat und es liebgewinnt, aber dann verliert er es, und seine Traurigkeit ist ebenso intensiv, wie es vorher die Freude war. Wichtig ist dann aber, nicht so dumm zu sein, dass man versucht den Schmerz zu betäuben durch Rauschmittel oder ausschweifendes Leben. Davon geht der Schmerz nicht weg, aber man holt sich weitere Probleme in sein Leben. Habt lieber ein paar Tage der aufrichtigen Trauer, ohne euch dabei zu betrinken oder sonstiges, und versucht danach, euer Herz der Zukunft zuzuwenden. Denn auch wenn man etwas verloren hat, so ändert es nichts daran, dass noch Weiteres im Leben auf einen zu kommen wird, und einiges davon wird sehr unangenehm sein, ein bisschen was aber angenehm, und letztlich sollte man auf unsere korrupte Welt sowieso keine ernst-hafte Hoffnung setzen. Jesus hat angedeutet, dass wir diese Welt nicht lieben dürfen. Und das ist auch klar, denn in einer Welt, wo man auf kurz oder lang alles verlieren wird, was man liebt, kann man sowieso nicht dauerhaft glücklich werden. Setzt lieber eure Hoffnung auf die neue Welt, die Gott für alle Überwinder erschaffen wird, denn dort wird es keinen Tod mehr geben, und kein einziger wird dort sein, der stiehlt oder lügt oder Verderben anrichtet. Einen solchen Zustand kann nur Gott allein herbeiführen, sonst keiner, deswegen sollten wir auf Gott vertrauen und Gottes Wille tun. Der Wille Gottes ist aber, dass wir Jesus nachfolgen.
Aber man darf sich nicht der Trunkenheit ergeben und auch keinem sonstigen Rausch, denn Salomo hat auch einen anderen Weisheitsspruch aufgeschrieben, nämlich in Kapitel 20, Vers 1, wo Folgendes steht:

Der Wein macht zum Spötter, das starke Getränk macht wild,
und keiner, der sich damit berauscht, wird weise.

Jeder, der betrunkene Menschen beobachtet hat oder vielleicht sogar selbst in derartige Machenschaften verstrickt war, der weiß, dass dies stimmt. Man findet keine echte Weisheit bei Menschen, die sich mit starkem Getränk berauscht haben. Wer aber Weisheit annimmt, der kann sich selbst vor mancherlei Schaden bewahren. Und das ist auch ratsam, denn das Leben setzt uns allen unzählige Situationen vor, in denen wir Unrecht erleiden oder in die Sünde fallen werden, wenn wir nicht an die Weisheit gedenken. Vielleicht hat deswegen Salomo den folgenden Spruch geschrieben laut Kapitel 12, Vers 15:

Der Weg des Narren ist richtig in seinen Augen,
aber ein Weiser hört auf guten Rat.

Die Menschen, die unsinnige und sogar zerstörerische Dinge tun, sind selbst verwunderlicherweise der Meinung, es sei schon in Ordnung, was sie da machen. Aber jeder, der nicht die Dummheit zu seinem Lebensfundament gemacht hat und sich auch nicht daran belustigt, sondern stattdessen vernünftig sein will, der verachtet guten Rat nicht. Sowas lässt sich im Leben immer wieder beobachten, dass es Menschen gibt, die unfassbar sinnfreie Pläne verfolgen, und dabei trotzdem selbst der Meinung sind, es sei gut so. Und auch dann, wenn alles zu Bruch gegangen ist und sie Elend davon tragen, dann stellen sie sich sogar in dieser Lage immernoch hin und meinen, es wäre so am besten gewesen. Aus irgendeinem Grund scheinen sie Weisheit zutiefst zu verabscheuen, man selbst aber sollte Weisheit immer zu schätzen wissen, auch dann, wenn es einem schwer fällt, sie zu erlangen. Es ist ja auch nicht so, dass es irgendjemanden gäbe, der absolut alles weiß und jede Sache makellos erklären könnte. Wenn einer vortäuscht, vollkommene Weisheit zu haben und fehlerfrei zu sein, dann gibt es auch dafür einen Spruch von Salomo. Diesen lesen wir in Kapitel 26, Vers 12 und er lautet folgendermaßen:

Siehst du einen Mann, der sich selbst für weise hält,
so kannst du für einen Toren mehr Hoffnung haben als für ihn!

Auch diese Worte sind realistisch. Denn Hochmut äußert sich auch dadurch, dass man sich selbst Weisheit anpreist, die angeblich nur dank der eigenen hohen Intelligenz möglich ist. Das nimmt nie ein gutes Ende, wenn ein Mensch auf seine eigene Weisheit sämtliches Vertrauen setzt, denn ein Mensch kann nur dann große Weisheit reden, wenn Gott ihm die dazu nötige Gabe schenkt. So ist es also nicht die Weisheit des Menschen, die geredet wird, sondern Weisheit Gottes, die der Mensch lediglich überliefert.
Und ganz allgemein ermahnt uns dieser Spruch von Salomo auch dazu, wenn wir in unserem Leben auf Menschen treffen, die sich selbst für ihre eigene Weisheit loben, dass wir dann vorsichtig sein müssen im Umgang mit solchen Leuten, weil sie durch ihre Arroganz umso mehr dazu neigen werden, Dummheiten zu reden.

Ein weiterer Spruch, der uns bezüglich unserem Umgang mit anderen Menschen etwas Wichtiges aufzeigt, steht in Kapitel 13, Vers 12. Dort lesen wir:

Hingehaltene Hoffnung macht das Herz krank;
ein erfüllter Wunsch aber ist ein Baum des Lebens.

Vielleicht kennt ihr das ja sogar von euch selbst, dass euch schonmal jemand ein Versprechen gegeben hat, aber hat es nicht gehalten, und als ihr ihn fragtet, meinte er, er würde es später erfüllen und dann erfüllte er es immernoch nicht, und dann sagte er nochmal, dass er es später einhält, und so ging das immer weiter. Wer sowas schonmal erlebt hat, der weiß, wie wahrhaftig die Worte von Salomo sind. Hingehaltene Hoffnung macht das Herz krank. Das stimmt wirklich. Deswegen sollten wir selbst darauf bedacht sein, nur Versprechen zu geben, die wir auch erfüllen können und wollen. Denn ein erfülltes Versprechen tröstet das Herz unserer Mitmenschen und spendet Freude. Und ebenso freuen wir selbst uns doch auch, wenn jemand ein Versprechen gibt, das er dann genau so auch umsetzt. Ebenso, wie wir uns das von anderen wünschen würden, sollten wir selbst es für andere tun, um niemandem Herzleid zu bereiten. Denn wenn man Menschen Herzleid bereitet, dann fühlt man sich deswegen ja selber auch schlecht, sofern man die betreffende Person mag. Und selbst wenn nicht, so ist es trotzdem gut und richtig, dass wir uns mit denen versöhnen, die wir enttäuscht haben, aber Salomo schrieb Folgendes laut Kapitel 18, Vers 19:

Ein Bruder, an dem man treulos gehandelt hat, ist schwerer zu gewinnen als eine befestigte Stadt,
und Zerwürfnisse sind wie der Riegel einer Burg.

Es bleibt also nicht ohne Konsequenzen, wenn man treulos gegenüber jemanden gehandelt hat. Deswegen sollte man versuchen, es nicht so weit kommen zu lassen, und dabei können wir ja die Hinweise aus den Sprüchen Salomos beachten. Wir lesen auch folgende Lebensweisheit in Kapitel 14, Vers 30:

Ein gelassenes Herz ist das Leben des Leibes,
aber Eifersucht ist Fraß in den Gebeinen.

Wenn man sich also von Eifersucht beherrschen lässt, so wird man hauptsächlich selbst davon zermürbt, und je nach dem, wie stark man davon beeinflusst ist, wird man auch dazu neigen, dem Mensch etwas Schlimmes anzutun, auf den man eifersüchtig ist. Es gibt aber nur zwei Möglichkeiten in einer Situation, in der man eifersüchtig wird. Entweder die Eifersucht ist begründet, oder sie ist unbegründet. Wenn die Eifersucht unbegründet ist, dann ist es umso wichtiger, dass man tut, was Salomo erwähnt. Nämlich ein gelassenes Herz haben. Ruhig bleiben, die Dinge nicht überinterpretieren, und nicht hitzköpfig werden. Denn wenn man eifersüchtig auf eine Person ist, von der man wirklich geliebt wird, dann kann durch die Eifersucht die Liebe kaputt gehen, die eigentlich echt war.
Sollte aber die Eifersucht begründet sein, weil es tatsächlich jemanden gibt, der die geliebte Person an sich reißt, dann muss man hierbei bedenken, dass zu so einer Sache immer zwei Menschen dazugehören. Wenn die Person, von der du glaubst, sie würde dich lieben, sich absichtlich von dir wegreißen lässt und sich an einen anderen hängt, dann beweist sie dir durch ihr Verhalten, dass sie dich gar nicht liebt, sondern dass du nur als eine Art Lückenfüller gedient hast. Das ist sehr bitter, so etwas zu entdecken. Und doch sollte man sich deshalb dazu motiviert fühlen, diese Person loszulassen und keine Hoffnung mehr in sie zu setzen, denn sie hat bewiesen, dass sie keine echte Liebe hat. Von solchen Menschen wegzugehen, ist eine bessere Entscheidung als eifersüchtig zu sein und den Menschen zu schaden, durch die man eifersüchtig gemacht wurde. Es ist aber anders, wenn Menschen bereits verheiratet sind. In so einem Fall sollte man auf sanftmütige Weise versuchen, die Ehe zu retten, denn Jesus hat gesagt, dass jeder ein Ehebrecher vor Gott ist, der sich aus einem anderen Grund als Unzucht scheiden lässt. Also: Wenn ein Mann erfährt, dass die Ehefrau mit wem anders im Bett war, oder wenn eine Frau erfährt, dass ihr Ehemann mit wem anders im Bett war, dann ist eine Scheidung okay und vermutlich sogar ratsam. Aber wenn man nur mal einen Streit hatte und beleidigende Worte gefallen sind, dann wäre das längst kein ausreichender Grund, um sich scheiden zu lassen. Und der fürchterlichste Grund, warum eine Ehepaar sich scheiden lassen könnte, wäre der, dass sie keine Lust mehr an einander haben. Das wäre der übelste aller Gründe.
Allerdings sollte man sich natürlich umso glücklicher schätzen, wenn man eine gute Frau geheiratet hat, deren verhalten angenehm ist. Denn auch wenn man eine Frau hat, die nervtötend ist, so sollte man sie trotzdem behalten, denn die Ehe ist ein Bund für's Leben. Salomo weiß aber, was für eine Last es ist, eine nervtötende Frau zu haben, deswegen schrieb er folgenden Spruch laut Kapitel 21 in Vers 9;

Es ist besser, in einem Winkel auf dem Dach zu wohnen,
als gemeinsam mit einer zänkischen Frau in einem Haus.

Ich denke, da wird wohl kein Mann widersprechen. Denn wem würde es gefallen, den ganzen Tag eine zänkische Frau ertragen zu müssen?
Es gibt aber auch noch einen anderen Spruch, den ich euch heute zeigen möchte, eine Lebensweisheit, die auf der Beobachtung basiert, wie unbeständig und unersättlich viele Menschen sind, weil sie ständig irgendwas Neues brauchen und nie irgendwas zu schätzen wissen, während sie sich die ganze Zeit von Augenlust lenken lassen. Es steht geschrieben in Kapitel 27, Vers 20:

Totenreich und Abgrund sind unersättlich;
ebenso unersättlich sind auch die Augen der Menschen.

Aus diesem Spruch kann man für sein eigenes Leben lernen, dass es sich nicht lohnt, die Augenlust der Menschen stillen zu wollen, denn sie ist unersättlich. Das ist wahr, deswegen ist es ein vergebliches Vorhaben, die Menschen basierend auf ihrer Augenlust zufriedenstellen zu wollen.
Was die Menschen begreifen müssen, ist, dass Fleischeslust niemals ein Gefühl des Erfülltseins verleihen wird. Wer sich an Fleischeslust erbauen will, wird hinterher immernoch von einer Leere geplagt sein, von einem beständigen Gefühl des Unerfülltseins.

Ein weiterer bemerkenswerter Spruch, der sich im Leben als wahrhaftig erweisen wird, steht in Kapitel 14, Vers 23. Wir lesen Folgendes:

Wo man sich alle Mühe gibt, da ist Überfluss,
aber wo man nur Worte macht, da herrscht Mangel.

Viele sehen bestimmt ein, dass es sich genau so verhält im Leben. Wenn immer nur davon geredet wird, was getan werden sollte, aber keiner wird aktiv, dann bleibt der Mangel bestehen und seine Auswirkungen werden schlimmer. Wohlklingende Worte darüber, was getan werden muss, sind vollkommen wertlos, so lange sie nicht in die Tat umgesetzt werden. Wenn man aber von einem guten Vorhaben redet, das man dann auch durchkalkuliert, und es in die Tat umsetzt, so kann dadurch der volle Wohlstand kommen, von dem man zu Beginn nur geredet hat.
Wenn wir aber feststellen, dass wir unser Vertrauen auf Menschen gesetzt haben, die nur reden, aber nie etwas umsetzen, dann haben wir unser Vertrauen offenbar falsch investiert. Natürlich könnte jetzt aber ein Mensch Einspruch erheben und sagen: „Ja warte mal! In der Bibel gibt es ja auch einige gute Versprechungen, zum Beispiel dass Jesus bald vom Himmel her zu uns zurückkommt und alles Böse beseitigen wird, aber davon sehen wir bisher gar nichts! Also warum soll man auf Gott oder Jesus vertrauen, wenn schon seit Jahrhunderten nichts passiert? Das sind ja ebenfalls Worte, auf die keine Taten folgen!“
Meine Antwort darauf lautet: Ich gönne es meinem Vater im Himmel, dass er alles in seinem eigenen Tempo tut und nicht im Tempo der Menschen. Gott hat damals versprochen, dass er Isra-el aus der Sklaverei in Ägypten befreien wird, um sie in ein wunderbares Land zu führen, und genau so ist es auch gekommen. Und Gott hat davon geredet, dass er einen Messias senden wird, der die Menschheit von der Sünde erlösen soll, und dieser wird wie ein ganz normaler Mensch mitten unter uns leben. Und auch das ist gemäß unserer Zeitrechnung vor ca. 2000 Jahren in Erfüllung gegangen, nämlich als Jesus geboren wurde. Daran sehen wir doch, dass Gott seine Versprechen einhält, auch wenn er sich lange Zeit lässt. Mir genügt das.

Jedenfalls gibt es auch einen klugen Spruch von Salomo, der mit Erziehung zu tun hat, und diesen lesen wir in Kapitel 22, Vers 6. Es steht geschrieben:

Gewöhne den Knaben an den Weg, den er gehen soll,
so wird er nicht davon weichen, wenn er alt wird!

Das ist auch eine wichtige Lebensweisheit. Alles, was wir im Leben als richtig und gleichzeitig nützlich erkannt haben, das sollten wir unseren Kindern vorleben und es ihnen erklären. Das dürfen wir nicht verpassen. Wenn sie das von den jüngsten Jahren an vor Augen haben, so werden sie auch selbst einen guten Weg gehen, wenn sie älter sind. Wenn wir aber ein schlechtes Vorbild geben oder zu faul sind, unseren Kindern alles zu erzählen, was wir aus dem Leben als richtig und gleichzeitig nützlich erkannt haben, dann werden die Kinder nicht wissen, welchen Weg sie gehen sollen, sie werden gewissermaßen allein sein, sich selbst überlassen und ohne Anleitung, obwohl doch die meisten Menschen dankbar sind, wenn sie eine gute Anleitung bekommen, weil ihr Herz durch ein gutes Vorbild gestärkt wird und sie auch selbst daraus Mut schöpfen können. Deswegen legt Salomo uns ans Herz, wie wichtig es ist, dass wir unsere Kinder vom jungen Alter an daran gewöhnen sollen, einen Weg einzuschlagen, der richtig ist, und Dinge zu tun, die gut sind, und das Böse zu verabscheuen.

Es geht übrigens auch aus den Sprüchen von Salomo das Versprechen hervor, dass es nicht vergebens ist, den Armen Almosen zu schenken, selbst wenn man davon auf der Erde keinen Lohn zu erwarten hat. Wir lesen in Kapitel 19 in Vers 17:

Wer sich über den Armen erbarmt, der leiht dem HERRN,
und Er wird ihm seine Wohltat vergelten.

Es ist also, als würde man Gott Geld ausleihen, wenn man Arme beschenkt. So beschreibt es Salomo, und so hat man die Hoffnung, dass Gott es zurückerstatten wird. Natürlich gibt es aber auch Menschen, denen es egal ist, ob sie überhaupt etwas zurückerhalten, weil ihnen die Hilfeleistung an sich schon eine Freude ist. Denn die Gewissheit, fähig gewesen zu sein, das Leiden eines Armen ein wenig zu lindern, wird an sich bereits eine Belohnung sein für Menschen, die ein reines Herz haben.

Aus den Weisheiten von Salomo geht aber auch hervor, dass unsere gesprochenen Worte ein viel größeres Gewicht haben, als es uns bewusst ist. Und ich möchte euch nun eine kleine Sammlung an Zitaten vorlesen, die damit zu tun haben. Macht euch am besten Mal eure eigenen Gedanken über das, was jetzt gleich zu hören ist, denn Worte haben viel mehr Wirkung, als wir es bemerken, und man kann sich einiges aus dem entnehmen, was ich jetzt gleich vorlese. Ich werde aber nach dem Vorlesen auch selbst ein paar kurze Gedanken dazu äußern. Folgendes steht über die Kraft der Worte unter Anderem geschrieben in den Sprüchen von Salomo:

(Spr 18,21; Spr 21,23; Spr 17,7; Spr 14,33; Spr 10,19; Spr 12,18; Spr 26,18-21; Spr 15,1-2; Spr 14,7-8; Spr 12,23; Spr 18,13; Spr 15,28; Spr 4,23-24; Spr 17,20; Spr 15,4; Spr 17,27-28; Spr 20,15)

Tod und Leben steht in der Gewalt der Zunge,
und wer sie liebt, der wird ihre Frucht essen.

Wer seinen Mund und seine Zunge behütet,
der behütet seine Seele vor mancher Not.

Zu einem Narren passt keine vortreffliche Rede,
so wenig wie zu einem edlen Menschen Lügenreden.

Die Weisheit wohnt ruhig im Herzen des Verständigen,
aber was im Inneren des Toren ist, das wird offenbar.

Wo viele Worte sind, da geht es ohne Sünde nicht ab;
wer aber seine Lippen im Zaum hält, der ist klug.

Wer unbedacht schwatzt, der verletzt wie ein durchbohrendes Schwert;
die Zunge der Weisen aber ist heilsam.

Wie ein Wahnsinniger,
der feurige und todbringende Pfeile abschießt,
so ist ein Mensch, der seinen Nächsten betrügt
und dann spricht: »Ich habe nur gescherzt!«
Wo kein Holz mehr ist, erlischt das Feuer,
und wenn der Verleumder fort ist, hört der Streit auf.
Zur Glut braucht es Kohlen und zum Feuer Holz,
und um Streit anzufangen, einen zänkischen Mann.

Eine sanfte Antwort wendet den Grimm ab,
ein verletzendes Wort aber reizt zum Zorn.
Die Zunge der Weisen gibt gute Lehre,
aber der Mund der Toren schwatzt viel dummes Zeug.

Geh weg von dem dummen Menschen!
Du hörst doch nichts Gescheites von ihm.
Die Weisheit lässt den Klugen erkennen, welchen Weg er gehen soll,
aber die Torheit der Narren betrügt sie selbst.

Ein kluger Mensch verbirgt sein Wissen,
aber das Herz der Narren schreit die Torheit heraus.

Wer antwortet, bevor er gehört hat,
dem ist es Torheit und Schande.

Das Herz des Gerechten überlegt, was es antworten soll,
aber der Mund des Gottlosen sprudelt Bosheiten hervor.

Mehr als alles andere behüte dein Herz;
denn von ihm geht das Leben aus.
Tue hinweg von dir die Falschheit des Mundes,
und verdrehte Reden seien fern von dir!

Wer ein verkehrtes Herz hat, findet nichts Gutes,
und wer eine arglistige Zunge hat, fällt ins Unglück.

Eine heilsame Zunge ist ein Baum des Lebens,
ist aber Verkehrtheit an ihr, verwundet sie den Geist.

Wer seine Worte zurückhält, der besitzt Erkenntnis,
und wer kühlen Geistes ist, der ist ein weiser Mann.
Selbst ein Narr wird für weise gehalten, wenn er schweigt,
für verständig, wenn er seine Lippen verschließt.

Gold und Perlen gibt es in Menge,
aber ein kostbarer Schmuck sind verständige Lippen.

Das wäre soweit alles, was ich heute zu dem Thema Wortgewalt aufzeigen will. Man erkennt daran, dass Worte immer eine Wirkung haben werden, weswegen es manchmal klüger ist, zu schweigen als zu reden. Für den Geist des Menschen ist es eine Last, sich dummes Geschwätz anhören zu müssen, und man handelt nicht klug, wenn man in der Nähe von Schwätzern bleibt. Zuallererst muss man aber immer auf seinen eigenen Mund achten, dass man sich nicht etwa dazu verleiten lässt, Worte zu reden, die schädigend oder völlig belanglos sind. Schweigen ist in vielen Situationen eine deutlich anspruchsvollere Kunst, als es das Aussprechen aller spontanen Gedanken wäre.

Nun gibt es nur noch zwei Sprüche, die ich heute aufzeigen will. Den ersten lesen wir in Kapitel 26, Vers 27. Folgendes steht geschrieben:

Wer anderen eine Grube gräbt, fällt selbst hinein;
und wer einen Stein auf andere wälzt, zu dem kehrt er zurück.

Ich weiß zwar nicht, ob ihr das selbst auch schonmal erlebt habt, aber wenn ein Bösewicht einen Unschuldigen eine Falle stellt, dann kann es durchaus passieren, dass der Unschuldige dabei völlig unbeschadet bleibt und der Bösewicht an seiner eigenen Falle zu leiden hat. Deswegen lohnt es sich vom Prinzip her auch gar nicht, irgendwen in eine Falle locken zu wollen. Solche Aktionen können ziemlich in die Hose gehen.

Und zum Schluss lesen wir noch das Zitat aus Kapitel 27, Vers 1, wo es heißt:

Rühme dich nicht des morgigen Tages,
denn du weißt nicht, was ein einziger Tag bringen kann!

Darüber können bestimmt auch einige ihre ganz persönlichen Geschichten erzählen, dass sie einen kommenden Tag schon gewissenhaft organisiert hatten, und dann ist trotzdem alles ganz anders gelaufen als gedacht und die Dinge sind unerwartet ins Chaos geraten. Deswegen sollte man einen Tag erst loben, wenn er vorbei ist. Zumindest wäre das vernünftig.

Nach all diesen Lebensweisheiten, die wir heute begutachtet haben, ist nun das heutige Video bei seinem Ende angelangt. Ich hoffe, es war der eine oder andere Spruch dabei, mit dem ihr etwas anfangen könnt und der euch mit Weisheit für euren eigenen Verstand beschenkt hat.

Danke für's Zuhören und bis zum nächsten mal! Mögen der Frieden und die Liebe von Jesus Christus mit euch sein!

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