Text zu "Predigt - Mit Sündern am selben Tisch?"
Link zum Video: https://www.youtube.com/watch?v=ykL6bU_RbW0
Hallo Leute und
willkommen bei dem Kanal, der dem Licht der Welt gewidmet ist!
Im heutigen Video
gibt es eine Predigt darüber, inwiefern wir Jesus-Nachfolger mit
Sündern Umgang oder keinen Umgang haben sollen.
Einige von euch
wissen vermutlich schon, dass Jesus sich mit verachteten und höchst
sündigen Menschen zusammen an den selben Tisch gesetzt hat. Paulus
aber betont in seinen Briefen, dass es eine sehr schlechte Idee ist,
in irgendeiner Weise Gemeinschaft mit Sündern zu haben. Deswegen
kann man sowohl in die eine als auch in die andere Richtung
argumentieren. Und tatsächlich ist es so, dass beide mit ihren
Aussagen richtig liegen. Jesus hat Recht mit dem, was er gesagt hat,
und Paulus hat in diesem Fall auch völlig Recht mit dem, was er
schrieb.
Um aber zu
verstehen, warum das so ist, sollten wir beachten, dass man sich beim
potenziellen Kontakt mit Sündern immer zwei wichtige Fragen stellen
muss. Die erste Frage lautet:
Wer ist der Mensch,
der Kontakt zu den Sündern haben wird?
Und die zweite Frage
lautet:
Was wollen die
Sünder?
Während wir diese
zwei Fragen im Hinterkopf haben, werden wir uns zuerst das Verhalten
von Jesus anschauen. Wir lesen Folgendes im Evangelium des Markus in
Kapitel 2, Vers 14 bis 17:
Und als er
vorüberging, sah er Levi, den Sohn des Alphäus, an der Zollstätte
sitzen. Und er sprach zu ihm: Folge mir nach! Und er stand auf und
folgte ihm.
Und es geschah, als
er in dessen Haus zu Tisch saß, dass auch viele Zöllner und Sünder
sich mit Jesus und seinen Jüngern zu Tisch setzten, denn es waren
viele, die ihm nachfolgten.
Und als die
Schriftgelehrten und die Pharisäer sahen, dass er mit den Zöllnern
und Sündern aß, sprachen sie zu seinen Jüngern: Warum isst und
trinkt er mit den Zöllnern und Sündern?
Als Jesus es hörte,
sprach er zu ihnen: Nicht die Starken brauchen den Arzt, sondern die
Kranken. Ich bin nicht gekommen, Gerechte zu berufen, sondern Sünder
zur Buße.
Bei dieser Erzählung
können wir besser verstehen, warum dieses Verhalten richtig ist,
indem wir die zwei zuerst gestellten Fragen beantworten.
Der jenige, der zu
den Sündern Kontakt hat, ist Jesus. Und von Jesus wissen wir, dass
er allezeit den Wille Gottes sucht. Jesus lässt sich durch nichts
davon abbringen, den Wille Gottes zu tun. Und er kennt die Schriften
sehr gut. Und er verabscheut allein schon den Gedanke, selbst zu
sündigen. Dieser Zustand ist ideal, um sich mit Sündern unter
bestimmten Umständen an den selben Tisch zu setzen. Aber wir müssen
noch die Frage danach beantworten, was die Sünder vorhaben. Also: Zu
welchem Zweck setzen die Sünder sich mit Jesus an den selben Tisch?
Wollen sie ihn zur Sünde überreden? Oder wollen sie ihn auslachen?
Oder wollen sie ihm einen Hinterhalt legen? Oder wollen sie ihm
aufmerksam zuhören, weil sie ihr Herz für die Lehre öffnen?
Genau das ist
nämlich der springende Punkt. Wenn einer der ersten drei Fälle
vorliegen würde, die ich gerade genannt habe, dann wäre es sehr
töricht, sich mit diesen Menschen an einen Tisch zu setzen. Und
unter diesen Umständen hätte Jesus das auch nicht getan. Er hat
sich zwar mit Pharisäern auch oft an einen Tisch gesetzt, obwohl
diese ihn ständig versuchten, aber sie hatten keine bösen Absichten
im eigentlichen Sinne, sondern es hielt sich noch gerade so im
Rahmen. Und bei den Zöllnern und Sündern ist die Sache ganz anders
als bei den Pharisäern. Weil Jesus ihnen anmerkte, dass sie ihn
weder zur Sünde überreden, noch auslachen, noch hintergehen oder
ausrauben wollen, sondern dass sie interessiert daran sind, was er zu
sagen hat, eben deswegen setzt er sich mit ihnen an einen Tisch. Denn
genau das ist der Fall, in dem Barmherzigkeit von großer Wichtigkeit
ist. Also wenn ein Sünder sein Herz für den Gedanke öffnet, von
der Sünde abzulassen. In so einem Fall verdient jeder Mensch die
Chance, das Evangelium zu verstehen und anzunehmen.
Es war genau das
Gleiche mit dem Mann, der Zachäus hieß. Von ihm lesen wir im
Evangelium des Lukas in Kapitel 19, und er war verhasst, denn er
hatte viele Menschen um ihr Geld betrogen. Alle sahen in ihm einen
bösen Sünder. Aber als Jesus merkte, dass dieser Mann ehrliches
Interesse am Evangelium hat, da setzte sich Jesus mit Zachäus an den
selben Tisch, ungeachtet der Vergangenheit dieses Mannes. Und
letztlich war Zachäus überzeugt und begann voll Freude, sich an die
Worte von Jesus zu halten. So ein Ergebnis ist auch bei allen anderen
Sündern erstrebenswert, die ehrliches Interesse am Evangelium
bekunden.
Wenn man nun aber
einen ahnungslosen Mensch oder einen lauwarmen Heuchler des Glaubens
mit diesen Leuten zusammensetzen würde, dann wäre das Ergebnis
ziemlich ernüchternd. Jesus aber, der Herr und Meister, kennt sich
natürlich bestens mit dem Wort Gottes aus und predigt das ganze
Evangelium in Reinform. Deswegen war gerade für solche Menschen
Jesus hervorragend geeignet, um ihnen die Wahrheit zu erklären.
Und genau so wird es
auch bei jedem anderen Mensch in unserer heutigen Zeit sein. Wenn du
das Evangelium und den Inhalt der Bibel ziemlich gut kennst und viele
Fragen schon eigenständig beantworten kannst, und wenn du keinerlei
Zweifel in dir hast, sondern allen Widrigkeiten zum Trotz am Glaube
festhältst, und wenn du es vermeiden willst, zu sündigen, dann
wärst auch du dafür geeignet, dich mit offenherzigen Sündern an
den selben Tisch zu setzen, so lange sie wirklich zuhören.
Schauen wir uns nun
aber mal eine Stelle an, die Paulus geschrieben hat. Wir lesen im
zweiten Brief des Apostels Paulus an die Korinther in Kapitel 6, Vers
14:
Zieht nicht in einem
fremden Joch mit Ungläubigen! Denn was haben Gerechtigkeit und
Gesetzlosigkeit miteinander zu schaffen? Und was hat das Licht für
Gemeinschaft mit der Finsternis?
Dieser Vers
beispielsweise, aber es gibt noch mehr, rät stark davon ab, auch nur
den geringsten Kontakt mit Sündern zu haben. Aber worauf bezieht
sich Paulus hier? Zunächst müssen wir uns vor Augen halten, zu wem
Paulus diese Worte sagt: Er schreibt einen Brief an Frischlinge im
Glauben. Es sind Menschen, die getauft sind und den Heiligen Geist
haben, aber die nicht viel von den Schriften wissen und die trotz der
Taufe im Geist immernoch dazu neigen, fleischlich zu denken und zu
handeln. Wenn man derartige Leute mit Sündern oder Verbrechern
zusammensetzt, was meint ihr, was passieren würde?
Besonders wichtig
ist dabei auch die zweite Frage, nämlich welche Absicht die Sünder
haben, von denen Paulus hier redet. Das erkennen wir, indem wir den
Vers nochmal genauer betrachten. Paulus sagt zuerst, dass wir nicht
in einem fremden Joch ziehen sollen. Das heißt also: Das Joch war
schon vorher da. Wir aber sehen es und dürfen uns nicht dazu
motivieren lassen, mitzuziehen. Denn bei einem Joch ist es so, dass
dieses früher bei der Landwirtschaft Anwendung fand. Wenn zwei
Ochsen eine Last ziehen mussten, dann wurde ein Joch an diese Last
gebunden, und das Joch wurde den Ochsen auferlegt. Und dann mussten
sie es ziehen. Dabei ist es aber so, dass einer von beiden Ochsen
diese Sache schon lange tut, und der zweite Ochse, den man hinzu tut,
ist meistens einer, der sich noch nicht auskennt und der von dem
anderen Ochse lernen soll. Deshalb bekommen diese beiden ein Joch
auferlegt, um die selbe Last zu tragen.
In gleicher Weise
meint Paulus es hier in seinem Brief. Das heißt: Der Sünder ist wie
der Ochse, der schon viel Erfahrung hat und eine Last hinter sich her
zieht. Die Last aber ist die Sünde. Und wir wären dann wie ein
neuer Ochse, der hinzu käme und die Sünde ebenfalls mitzieht, um zu
lernen wie das geht. Ein derartiger Verlauf wäre entsetzlich, weil
dadurch unser Glaube wertlos sein würde, wenn wir unter das Joch der
Sünde kommen. Paulus sagt uns hier also praktisch: Wenn ein Mensch
sündige Dinge tut, wie er es kennt, dann dürfen wir dabei nicht
mitmachen. Es ist schlimm genug, wenn er selber es tut. Wir aber
müssen uns davon fernhalten. Und wenn ein Mensch ein verdorbenes
Denken hat, und er ist daran gewöhnt, immer basierend auf diesem
sündigen Denken zu handeln, dann müssen wir den Mensch unbedingt
meiden, sonst würde er uns dazu bringen, dass wir mit ihm zusammen
sündigen sollen. Wir erkennen demnach, dass Paulus hier von
Übeltätern redet, die in keiner Weise die Absicht haben, die
gesunde Lehre zu hören oder gar zu beherzigen. Es handelt sich nicht
um Sünder, die sich offenherzig die Lehre von Jesus anhören wollen,
sondern um Sünder, die einen Dreck darauf geben, was Jesus sagte,
und die einfach nur ihren Spaß daran haben wollen, sündige Dinge zu
tun. Mit solchen dürfen wir nichts zu schaffen haben, denn Jesus
selbst hätte das unter diesen Umständen auch nicht getan.
Und diese
Entdeckungen, die wir gerade hatten, sind auch die Grundlage für die
heutige Predigt. Wenn wir wirklich Jesus nachfolgen wollen, dann
können wir nicht einfach auf alle daher gelaufenen Menschen zugehen,
als wären sie unsere Freunde, denen wir blind vertrauen und bei
deren Taten wir allezeit mitmachen können. Wir müssen uns darüber
im Klaren sein, dass es nicht normal ist, sondern unnormal, wenn man
ernsthaft Jesus nachfolgen will. Man wird leider auf diesem Weg
keine, oder kaum Gleichgesinnte finden. Sondern nur massenweise
Heuchler, und eine noch größere Gruppe, die es offenkundig ablehnt,
Jesus überhaupt erst anzuerkennen. Und obwohl wir die Aufgabe haben,
das Evangelium der ganzen Schöpfung zu verkündigen, so müssen wir
doch sehr gut überlegen, wann wir das tun und wie viel. Man kann in
einem Land, wo schon in jeder Stadt mindestens eine Kirche steht,
nicht einem Mensch von Jesus erzählen, während dieser gerade im
selben Moment mit Sündigen beschäftigt ist. Denn dabei wird der
Mensch garantiert nicht offenherzig zuhören. Er gibt ja durch sein
Tun das Zeugnis, dass es ihm grundsätzlich weitesgehend egal ist.
Und noch schlimmer wäre es, wenn wir mit dem Sünder zusammen
sündigen, weil wir naiv genug waren, zu glauben, es würde sich
zwischendrin irgendwann mal ein Moment ergeben, in dem wir das Thema
Jesus auf fruchtbare Weise ansprechen können. Wenn es irgendwann
einen derartigen Moment geben sollte, haben wir selbst bis dahin
schon unzählige Sünden getan, die uns vor Jesus zum Gräuel machen.
Und es ist garantiert nicht so, dass ein Sünder komplett umkehrt,
nur weil man nach unablässigem gemeinsamen Sündigen dann in einem
günstigen Moment mal Jesus erwähnt hat. Was soll der Sünder dann
davon halten, Jesus nachzufolgen? Wird er etwas Anderes glauben als
dass man in Ruhe weiter sündigen kann, wenn man Jesus angenommen
hat? Etwas Anderes hat er von dir ja nicht gesehen. Wie sollte er da
etwas Anderes glauben, als dass unablässiges Sündigen unter dem
Name Jesus richtig sei?
Oder was ist, wenn
man von Menschen genau weiß, dass sie Böses tun und nicht damit
aufhören wollen, und dann sagen sie mit hinterhältigem Herzen, dass
man zu ihnen nach Hause kommen soll, um von Jesus zu erzählen. Wird
dabei etwas Gutes heraus kommen? Ich habe schon unzählige Lügner
und Bösewichte gehört, die den Name Jesus mit ihrem eigenen Mund
aussprechen konnten. Daher ist hoffentlich niemand so leichtgläubig
und unvorsichtig, dass er meint: Sobald der Name Jesus im Spiel ist,
kann die Sache nur noch gut laufen, weil böse Menschen den Name
nicht aussprechen können. Das wäre ein großer Irrtum. Wir sind gut
damit beraten, uns von allen Menschen fernzuhalten, die die Sünde
lieben, sonst werden wir entweder unter ihren Taten leiden, oder wir
werden dazu motiviert, genau so zu sein, wie sie es sind, und unser
Glaube würde in sich zusammenbrechen.
Falls es aber
vorkommt, dass ein Sünder wirklich Reue für sein Verhalten zeigt
und mit aufrichtigem Herzen nach Jesus fragt, dann sollte man diesem
Mensch keinen Neuling als Prediger vorsetzen. Denn wer den Glaube
ganz frisch angenommen hat, muss ja selbst erst noch einiges lernen.
Wie sollte dieser einem unwissenden Sünder Dinge erklären können,
von denen er selber noch nichts wissen kann? Wenn Menschen ganz
frisch zum Glaube gekommen sind, muss darauf auch Rücksicht genommen
werden. Man darf ihnen dann nicht einfach Aufgaben geben, die sie
völlig überfordern würden, sofern sie sich nützlich machen
wollen.
Außerdem kann es in
Ausnahmefällen auch passieren, dass ein Mensch sein Interesse an
Jesus nur heuchelt, weil er einen bösen Plan verfolgt. Denn manchmal
wollen die Sünder vereinzelt die Neulinge wieder von ihrem Glauben
wegreißen, und das erreichen sie, indem sie ihnen Fragen stellen,
welche diese nicht beantworten können, und dann folgen Spottreden
und Vorhaltungen. Oder sie halten ihnen Bibelstellen vor, die leicht
falsch interpretiert werden können, und bringen sie in Verwirrung
über den ganzen Glaube. Dann werden die Menschen, für die das alles
Neuland ist, gar nicht mehr wissen, was richtig und was falsch ist,
und sie werden abfallen vom Glaube, wie es die Sünder von Anfang an
geplant hatten. Auch das ist ein Grund, warum man möglichst die Nähe
von Sündern vermeiden sollte, und warum man im Glaube wachsen muss,
um im Zweifelsfall auch den Wortverdrehern und Schwätzern begegnen
zu können, ohne dass der eigene Glaube dabei flöten geht. Wenn man
wandeln will wie Jesus und schon viel gesehen und gehört hat, kann
man theoretisch mit jedem Mensch am selben Tisch sitzen, der etwas
über Jesus hören will, egal was für fleischlich inspirierte Fragen
des Zweifels dabei aufkommen mögen. Aber auch dann, wenn man
ungefähr so wandelt wie Jesus, sollte man sich dennoch von
denjenigen Sündern fern halten, die ihre eigene Schande genießen.
Jesus selbst hat ja zum Beispiel bei den schrägen Diskussionen, die
die Pharisäer immer versucht haben zu beginnen, oftmals das Weite
gesucht, weil er sich dieses argwöhnische Gefasel nicht länger
antun wollte.
Wenn aber ein Sünder
ehrliches Interesse zeigt, dann sollte man ihm schon sagen, was man
selber weiß, aber man darf nicht vortäuschen, besser informiert zu
sein als man es tatsächlich ist. Denn wer mit offenem Herzen sucht,
der wird angewidert davon sein, wenn er merkt, dass ihm nur
unsinniges oder unvollständiges Gerede vorgetragen wird. Und egal,
wozu auch immer die Unterhaltung führt: Man darf sich niemals dazu
motivieren lassen, selbst etwas Sündiges zu tun. Auch nicht dem
interessierten Zuhörer zuliebe. Wer vom Glaube redet, der muss auch
selbst fest im Glaube stehen bleiben. Wenn aber ein gläubiger Mensch
sich freiwillig mit denen umgibt, die unablässig tun, was in Gottes
Augen böse ist, so quält der gläubige Mensch seine eigene Seele.
Deswegen ist es dann nicht nur erlaubt, sondern auch empfohlen, dass
man keinerlei Gemeinschaft mehr mit den Kindern der Finsternis
pflegt. Denn die Liebe zu den Menschen erweist man dadurch, dass man
ihnen in schweren Lagen das Nötige gibt, Vergebung übt und ihnen
die Wahrheit klarmacht, die ihre Seele rettet. Das ist Nächstenliebe,
grob umschrieben. Wer aber mit denen Gemeinschaft hat, die gegen die
Wahrheit handeln, der ist wie jemand, der absichtlich seine
Mitmenschen in die Hölle wandern lässt, und dabei sogar selber
mitläuft. Und das kann man nicht als Nächstenliebe auslegen. Man
muss zuerst die Wahrheit selbst lernen und sie dann denen sagen, die
es nicht verstanden haben. Wenn es aber mit Widerspenstigkeit
beantwortet wird, sollte man den nötigen Freiraum lassen. Und an dem
Schlechten, das die Menschen tun, sollte man sich niemals beteiligen.
Wenn euch jemand
unterstellt, dass ihr keine Liebe in euch habt, weil ihr euch
entfernt habt von den Sündern, so muss das längst nicht die
Wahrheit sein.
Denn mal ganz
abgesehen davon, dass sowieso die Liebe zu Gott das allergrößte
Gebot ist, die Liebe zu Menschen aber kommt auf Platz 2 - so kann man
sich wohlgemerkt von den sündigen Menschen mit der inneren
Herzenshaltung entfernen, dass man jederzeit wieder auf sie zugehen
wird, wenn sie Buße tun, und dass man ihnen in richtig ernsten Lagen
trotzdem helfen und für sie da sein wird, aber in allen anderen
Lagen eben nicht mehr, weil man die Sünde meidet.
Wenn man so denkt,
hat man Nächstenliebe. Und das ist nicht davon abhängig, ob andere
Menschen dir das bestätigen oder ob sie dich schmähen. Denn wenn
man als Jesus-Nachfolger unsinnigerweise auf die hören würde, die
einen zur Gemeinschaft mit Sündern überreden wollen, dann hätte es
das Ergebnis zur Folge, dass man unzähligen Versuchungen
ausgeliefert sein würde und die eigene, in diesem Fall nach
Gerechtigkeit dürstende Seele quält, sobald man ein weiteres Mal
die Gräuel der anderen mitansehen muss.
Es ist in Ordnung,
mit Menschen Gemeinschaft zu haben, deren Herzen wirklich für die
Lehre von Jesus offen sind. Menschen aber, die ihr Herz vor der Lehre
von Jesus verschließen, sind für Jesus-Nachfolger keine gute
Gesellschaft.
Und nachdem ich
diese Worte gepredigt habe, soll es für heute genug sein.
Danke für's Zuhören
und bis zum nächsten Mal! Mögen der Frieden und die Liebe von Jesus
Christus mit euch sein.
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