Text zu "Predigt - Prüfe dein Motiv zum Glauben!"

Link zum Video: https://www.youtube.com/watch?v=rfQIZOJmRWA

Hallo Leute und willkommen bei dem Kanal, der dem Licht der Welt gewidmet ist!

Im heutigen Video gibt es eine ernste Predigt, die für viele Zuhörer nicht leicht anzunehmen sein wird. Ich rede diesmal darüber, mit welchem Motiv ein Mensch den Glaube an Jesus annimmt oder zumindest ein Lippenbekenntnis ihm gegenüber äußert, auch wenn das allein längst nicht genug ist., und ich werde auch deutlich betonen, inwiefern gewisse Motive schlecht sind.

Bei vielen Menschen ist es so, dass sie an sich selber denken. Wenn sie von Jesus hören, dann fragen sie: Was bringt mir das?
Warum sollte ich denn glauben?
Welche Vorteile habe -ich- in meinem Leben durch den Glaube an Jesus?
Kann der meine finanzielle Situation besser machen und meine Krankheiten heilen?

In diesem häufigen Fall ist es ein Ärgernis, wenn es einen Mensch gibt, der von sich selber sagt, Jesus nachzufolgen, und dieser antwortet dem Ungläubigen mit Worten wie: „Ja, Jesus macht dich ganz gesund. Und er kann Engel für deine Finanzen entsenden. Dein Leben wird viel besser laufen, wenn du Jesus annimmst.“

Eine solche Verkündigung ist totaler Müll. Es ist absolut lächerlich. Was meint ihr denn, warum Jesus gesagt hat, dass wir von allen gehasst sein werden um seines Namens willen? Warum steht in der Offenbarung, dass die jenigen gerettet werden, die überwinden? Seid ihr euch der Definition des Wortes „überwinden“ bewusst?
Warum steht in der Bibel, dass man sich zum Feind Gottes macht, wenn man ein Freund dieser Welt ist, und dass alles in dieser Welt, also die Augenlust, die Fleischeslust und der Hochmut des Lebens, nicht aus Gott ist?
Glaubt ihr etwa, man wäre ein Diener Gottes, wenn man trotz dieser Tatsachen den Menschen einredet, dass ihr Leben auf der Erde besser wird durch die Nachfolge Jesu? Schaut euch mal die Apostel an! Die hatten Hunger, litten Not und Blöße, und vergossen viele Tränen um der Nachfolge Jesu willen. Wie kann also irgendein Mensch glauben, die Nachfolge Jesu hätte auch nur im Entferntesten etwas damit zu tun, dass wir unser Leben auf dieser Welt genießen sollen, oder dass wir uns selbst lieben sollten, oder dass wir umherlaufen können, als würde uns hier alles gehören, nur weil wir an Jesus glauben?

Ich sage euch: Jeder Mensch muss unbedingt seine eigenen Gedanken prüfen. Und auch das Motiv, warum der Glaube an Jesus überhaupt Thema geworden ist und Thema bleibt.
Wenn ein Mensch nur deshalb an Jesus glaubt, weil er Heilung haben will, dann wird er nicht gerettet. Denn ihr werdet dann mit einem gesunden Leib in die Hölle geworfen. Es ist aber besser, mit einem kranken Leib gerettet zu werden um der echten Nachfolge willen, als gesund zu werden und dann in die Hölle zu müssen, weil man das Leben in der Welt liebte und Jesus beiseite ließ, obwohl diese Welt dem Teufel untersteht, bis er entfernt wird.
Wisst ihr denn nicht, dass Jesus selbst auch ein Mann der Schmerzen war, und mit Leiden vertraut? Wenn nun der Sohn Gottes, der hoch erhabene Retter der Welt, in dieser Welt ein Mensch ohne schöne Gestalt war, wie könnten wir uns als Diener dann einbilden, dass es uns in der Welt gut gehen würde? Wenn Jesus gelitten hat, wie könnte dann einem echten Jesus-Nachfolger Leid erspart bleiben? Jesus hat gesagt, dass der Jünger nicht größer ist als sein Meister und der Knecht nicht größer als sein Herr. Aber wer vollendet sein will, wird versuchen genau so zu sein wie der Meister.

Und wie idiotisch ist es bitte, zu glauben, dass man durch Jesus finanziell gesegnet werden würde? Jesus hat gesagt, dass reiche Menschen weinen und klagen werden. Es ist nahezu unmöglich, dass ein Reicher gerettet wird. Der einzige Weg, wie das klappen könnte, würde darin bestehen, dass Gott dafür sorgt, dass der reiche Mensch genau die gleichen Erlebnisse durchstehen muss wie Hiob.
Oder was meint ihr, warum Jesus gesagt hat, dass es leichter ist, ein Kamel durch das Nadelöhr zu bekommen, als einen Reichen in das Reich Gottes eingehen zu lassen? Seid ihr euch darüber im Klaren, was für ein heftiger Spruch das ist? Genau deswegen waren die Jünger auch so entsetzt.
Warum hat wohl Jesus den Reichtum in dieser Welt offenkundig als Betrug bezeichnet?
Wenn Jesus all diese Dinge sagt, dann kann es unmöglich sein, dass ein echter Gläubiger auch nur im Ansatz darum bittet, finanziellen Segen zu bekommen. Sowas hat mit der Nachfolge Jesu nichts zu tun und kommt nicht von Jesus.

Aus diesem Grund sage ich euch: Hütet euch davor, mit dem falschen Motiv den Name Jesus anzunehmen! Denn wenn ihr mit einem falschen Motiv den Name Jesus annehmt, dann werdet ihr zu denen gehören, die von ihm wegtreten müssen und zu denen er sagt: „Ich kenne euch nicht!“

Wenn ihr den Glaube angenommen habt, weil ihr kostenlose Heilung haben wollt, und alles andere ist euch in euren Herzen egal, so werdet ihr nicht gerettet.
Wenn ihr den Glaube angenommen habt, weil ihr glaubt, dass euer Leben in dieser Welt dann schöner wird, weil finanziell alles glatt laufen wird und weil es eurer Familie gut gehen wird, dann werdet ihr nicht gerettet.
Es ist generell so, dass kein Mensch gerettet wird, der den Glaube nur deswegen annimmt, weil er selber einen Vorteil ergreifen will. Man muss als echter Jesus-Nachfolger dieses weltliche Gewinndenken ablegen, und auch jede Begierde nach Erfolg und Ruhm. Bei der Nachfolge Jesu, die wirklich ernst ist, geht es nicht darum, das Leben in dieser Welt zu genießen oder die Welt zu entdecken oder die Welt schöner zu machen. Denn die Welt, in der wir jetzt leben, wird zum Gericht aufgespart, weil sie böse ist. Und wenn diese Welt böse ist, was ein Fakt ist, ihr aber liebt diese Welt und sucht darin euer Glück, dann liebt ihr das Böse. Denn Jesus ist niemand, der in dieser Welt ein eigenes Reich hat, aus dem ihr Geschenke für euer Leben in dieser Welt bekommt. Jesus hat ganz klar gesagt, dass die Welt ihn hasst, und dass seine Nachfolger ebenfalls gehasst werden. Und sein Reich ist nicht von dieser Welt.

Und eine Sache kann ich euch versichern:

Wenn ihr den Glaube an Jesus angenommen habt, weil ihr fälschlicherweise erwartet, euer Leben in der Welt würde dadurch schöner sein, dann werdet ihr vom Glaube abfallen. Denn ihr werdet nicht das bekommen, was euch versprochen wurde, und dann werdet ihr, weil euer Herz nach einem schönen Leben in dieser Welt giert, von Jesus und seiner Lehre abweichen, weil ihr den Gewinn nicht bekommt, den ihr begehrt.

Und wenn ihr Jesus nur angenommen habt, weil ihr kostenlose Heilung nebenbei ergattern wollt, dann werdet ihr ebenfalls mit der Zeit abfallen. Denn zu jedem Sünder, der nach der Heilung nicht seinen Wandel deutlich aufbessert, kommen die Krankheitsgeister wieder zurück, und meistens bringen sie noch schlimmere Geister mit. Und dann werdet ihr, weil ihr die von euch begehrte dauerhafte Gesundheit nicht bekommen habt, Jesus verlassen und eure Heilung woanders suchen.
Nach eurem Tod aber werdet ihr in das Totenreich hinabfahren, weil ihr Jesus die ganze Zeit über verachtet habt durch eure Taten.

In gleicher Weise ist es auch, wenn ihr einsam seid und den Name Jesus nur annehmt, weil ihr auf eine Gemeinde voller Menschen aufmerksam wurdet, die euch freundlich begrüßt hat und die zu euch sagte, sie glauben alle an Jesus.
Wenn diese Menschen sich immer aufeinander konzentrieren und untereinander ihren Spaß haben, selbst wenn es sündig ist, und sie bekennen Jesus mit ihren Lippen als Herr, suchen ihn aber nicht mit dem Herzen, und ihr selbst macht dabei mit, so werdet ihr genau wie diese Menschen auch ins Verderben laufen. Denn ihr habt niemals Jesus geliebt, sondern ihr habt die Menschen geliebt, die euch eingeladen haben. Und ihr habt alles getan, was die Menschen wollten, ihr habt Menschengebote befolgt, aber was Jesus will, habt ihr gar nicht wirklich gewusst. Ihr wolltet in dieser Welt nicht mehr einsam sein, und um eure eigene Einsamkeit loszuwerden, deshalb wart ihr in einer Gemeinde voller Menschen, die zufällig den Name Jesus bei sich hatten. Aber was mit Gott oder Jesus ist, hat euch im Herzen nie so wirklich interessiert, da ihr einfach nur unter Leuten sein wolltet – wie könntet ihr da erwarten, dass Jesus sich zu euch bekennt vor unserem Vater? Und was findet man denn in vielen Gemeinden Anderes als Heuchelei, also dass Menschen gute Worte reden, aber danach doch alles falsch machen? Was findet man Anderes als schräge und unnütze Diskussionen zwischen scheinbaren Gelehrten über belanglose Details in den Schriften? Was hört man Anderes als lauwarme Predigten mit weltlicher Gesinnung, die in keiner Weise das Reich Gottes verherrlichen? Wie könnte irgendein Mensch ernsthaft glauben, dass er durch die eigene Gemeinschaft mit derartigen Menschen jemals dem Sohn Gottes nahe sein darf? Jesus hat nicht gesagt, dass die Menschen ewiges Leben haben, wenn sie an einander glauben. Jesus sagte, man hat ewiges Leben durch den Glaube an ihn.

Jeder Mensch, der den Glaube annimmt, um sein eigenes Leben in dieser Welt in irgendeiner Weise aufzuwerten, während er sich für die Gebote und die Weisheit Gottes nicht interessiert, der ist von dieser Welt und wird wie die Welt vergehen. Jesus aber hat von seinen Aposteln gesagt, dass diese nicht von der Welt sind, und Gleiches trifft auch auf jeden zu, der in der heutigen Zeit Jesus nachfolgen will. Wer aus Gott sein will, der soll nicht von dieser Welt sein, und ob das so ist, sieht man immer nur am Tun des Menschen.
Glückselig seid ihr, wenn ihr dies versteht.

Die Welt, in der wir Leben, ist ein böser Ort. Und hier gibt es ständig nur Anstöße zur Sünde, sowohl durch das, was die Medienwelt darstellt, als auch durch das Verhalten unserer Mitmenschen uns gegenüber. Wenn ihr in das wahre Leben eingehen und das wahre Heil haben wollt, das nicht von dieser bösen Welt kommt, so kann ich euch wirklich nur empfehlen, nichts von dieser Welt zu lieben oder haben zu wollen.
Natürlich muss ein Mann, der eine Frau geheiratet hat, mit dieser Frau auch liebevoll umgehen und ihr treu sein, gleichwie die Frau das dem Mann schuldig ist. Ebenfalls muss jeder, der Kinder hat, behutsam mit den Kindern umgehen. Man darf sich nicht einfach der eigenen Verantwortung entziehen! Aber seid euch allezeit darüber im Klaren, dass wir an einem Ort des Verderbens, der Ungerechtigkeit und der Bosheit leben, und dass es hier zwar wichtig ist, selbst ein Licht zu sein, um Jesu willen, aber dass man hier ansonsten nichts wirklich Gutes finden wird, sondern nur Betrug, und dass man auch nie den eigenen Gewinn suchen soll, egal in welcher Weise man irgendetwas begehrt.
Denn der einzige Weg, um wirklich niemals wieder von Jesus abzufallen, besteht darin, dass man diese Welt im Herzen ablehnt. Wenn das Motiv, zu Jesus zu kommen, darauf basiert, dass man das Böse loswerden und dem Guten nachjagen will, dann fällt man nicht ab. Wer sich selbst eingestanden hat, dass die Welt komplett böse ist, und wer persönlich das Böse zutiefst verabscheut, und deshalb geht er zu Jesus, weil niemand gut ist als nur Gott allein, und weil nur durch Jesus am Ende alles gut werden kann für die, die glauben, dann wird man aufgrund der eigenen Erkenntnisse niemals von Jesus abfallen. Egal, was passiert. Denn man weiß, dass es in der Welt sowieso nicht das gibt, was man gerne hätte. Nämlich echte Liebe und echten Frieden und Heiligkeit. Dadurch wird man immer bei Jesus bleiben, dass es in der Welt gar nicht das gibt, was man sich ersehnt. Aber soweit muss ein Mensch, der sich nach diesen Dingen sehnt, ja erstmal kommen. Also an den Punkt, einzusehen, dass in dieser Welt solche Zustände niemals dauerhaft bleiben, und normalerweise gar nicht erst aufkommen. Jeder Mensch aber, der reine Liebe, reinen Frieden und Heiligkeit nicht sucht, sondern dies als etwas Schlechtes für sich selbst empfindet, der ist untauglich für das Reich Gottes, denn er liebt das Verderben, aber Verderben gibt es im Reich Gottes nicht.

Es ist zwar die Wahrheit, dass Jesus uns durch das Leben in dieser Welt begleiten wird, wenn wir an ihn glauben, aber das tut er nicht zu dem Zweck, dass wir Spaß haben sollen oder Ländereien erobern sollen. Sowas wäre Unsinn. Jesus begleitet uns, weil er uns belehren will über die Wahrheit, die man ohne ihn nicht erkennt und weil er uns tröstet bei den Bedrängnissen, durch die wir unweigerlich hindurch müssen, um bei ihm zu sein. Und je mehr wir selber sündigen, desto häufiger und stärker sind die Bedrängnisse, die wir erleben. Denn der Satan verklagt uns bei jeder Sache, die wir falsch machen, und wenn wir nicht danach hungern und dürsten, gemäß dem Wille Gottes gerecht zu sein durch unsere eigenen Entscheidungen, so wird der Satan uns immer wieder antasten, denn wir wandeln auf dem Boden, der sich in seinem Besitz befindet, in einer Welt, in der seine Befehle ausgeführt werden, denn er hat hier sehr viele Diener.
Und Gewalt bekommt er über alles, was sündig ist. Also auch über uns, wenn wir uns verfehlen. Deshalb ist es umso wichtiger, egal ob es unserem Ego gefällt oder nicht, die Gebote zu beherzigen. Wenn wir die Gebote beherzigen, kann es uns egal sein, was der Satan tun kann, denn er hat dann kein Anrecht. Wir sollen also nicht auf ihn schauen, sondern auf unseren eigenen Wandel, sodass er nichts gegen uns ausrichten kann, weil wir in Jesus sind und Jesus in uns bleibt, denn Jesus ist in uns durch sein Wort.
Es ist aber auch ganz allgemein so, dass die Nachfolge Jesu bedeutet, nicht sich selbst in den Mittelpunkt zu stellen und nach eigener Lust zu handeln, sondern dass man jemand anderen in den Mittelpunkt stellt, nämlich Jesus. Und sich selbst macht man zur Nebensache, und die Zukunft des eigenen Lebens plant man nicht mehr selber, sondern gibt es alles an Jesus ab. So, als wäre man der Welt gestorben. Wenn man dieses Motiv hat, dass man das eigene Leben ganz Jesus überlassen will und dass man das Böse vollständig verabscheut, ohne Ausnahmen, weswegen man nicht in dieser Welt sein Glück sucht, dann hat man das richtige Motiv, und man kann ewig bei Jesus sein. Denn wenn ihr all das verabscheut, was der Satan euch von dieser Welt geben kann, dann wird der Satan nicht mehr fähig sein, euch zu verführen. Denn er hat ja gar nichts anzubieten, was euch lockt.

Und mit diesen Worten ist die heutige Predigt an ihrem Ende angelangt.

Danke für's Zuhören und bis zum nächsten Mal! Mögen der Frieden und die Liebe von Jesus Christus mit euch sein!

Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

Text zu "Bemerkenswerte Zitate vom Buch Henoch"

Text zu "Das Buch Henoch - Die gefallenen Engel und die Nephilim"

Text zu "Bibellehre - Die Jahre der Könige von Juda"