Der Messias Israels - der König der Juden

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Im heutigen Video werden wir uns mit einigen Versen aus dem Alten Testament beschäftigen, welche die Geschichte des Messias verkünden, der Israel erlösen soll, aber nicht Israel allein.
Dass der Erlöser kommen wird, ist bereits im ersten Buch Mose angekündigt. Als Jakob sterben musste, welcher auch Israel heißt, da äußerte er über jeden von seinen 12 Söhnen einen prophetischen Spruch. Und über Juda wird unter Anderem Folgendes gesagt laut Kapitel 49, Vers 10:

Es wird das Zepter nicht von Juda weichen, noch der Herrscherstab von seinen Füßen, bis der Schilo kommt, und ihm werden die Völker gehorsam sein.

Es wird also ein sogenannter Schilo kommen, und das Wort „Schilo“ bedeutet auf Deutsch so etwas wie Friedensbringer. Und diesem, der kommen wird, werden die Völker gehorsam sein. Es ist also jemand, der über Israel hinaus Gehorsam findet.

Auch Moses hat angekündigt, dass später, nach ihm selbst, eines Tages jemand Besonderes kommen wird. Folgendes sprach Moses laut dem fünften Buch Mose in Kapitel 18, Vers 15 bis 19:

Einen Propheten wie mich wird dir der HERR, dein Gott, erwecken aus deiner Mitte, aus deinen Brüdern; auf ihn sollst du hören!
Ganz so, wie du es von dem HERRN, deinem Gott, am Horeb erbeten hast am Tag der Versammlung, indem du sprachst: Ich will von nun an die Stimme des HERRN, meines Gottes, nicht mehr hören und das große Feuer nicht mehr sehen, damit ich nicht sterbe!
Und der HERR sprach zu mir: Sie haben recht geredet.
Ich will ihnen einen Propheten, wie du es bist, aus der Mitte ihrer Brüder erwecken und meine Worte in seinen Mund legen; der soll alles zu ihnen reden, was ich ihm gebieten werde.
Und es wird geschehen, wer auf meine Worte nicht hören will, die er in meinem Namen reden wird, von dem will ich es fordern!

Besonders wichtig ist die Warnung in Vers 19. Wer nicht auf den jenigen hören wird, der die Worte Gottes redet, von dem wird Gott es fordern. Man bringt also Schuld über sich selbst, wenn man sich weigert, auf den zu hören, der kommen soll. Er wird ein Prophet in einer ähnlichen Weise wie Moses sein. Aber was ist denn an Moses so besonders? Was für ein Prophet ist Moses gewesen?
Die Antwort lautet: Abgesehen davon, dass Moses dem Volk Gebote gegeben hat, um sie zu lehren, was Gottes Wille ist, so finden wir ebenfalls eine Beschreibung über Moses im fünften Buch Mose, wo wir Folgendes lesen in Kapitel 34, Vers 10 bis 12:

Es stand aber in Israel kein Prophet mehr auf wie Moses, den der HERR kannte von Angesicht zu Angesicht,
in all den Zeichen und Wundern, zu denen der HERR ihn gesandt hatte, dass er sie im Land Ägypten tun sollte an dem Pharao und an allen seinen Knechten und an seinem ganzen Land;
und in all den gewaltigen Handlungen und all den großen und furchtgebietenden Taten, die Moses vollbrachte vor den Augen von ganz Israel.

Moses war jemand, mit dem Gott Umgang hatte von Angesicht zu Angesicht. Moses und Gott standen sich sehr, sehr nahe, und die Wunderzeichen, die Gott durch Moses wirkte, waren so gewaltig wie nichts Anderes, bis zum Kommen dessen, den Jakob als Schilo bezeichnet.
Das ist das Mindestmaß für den jenigen, der kommen sollte. Er muss eine mindestens genau so enge Beziehung zu Gott haben wie Moses.

Man bezeichnet aber den, der kommen soll, auch als Messias gemäß der hebräischen Herkunft des Wortes, oder gemäß der griechischen Wurzel als Christus. Diese Worte haben beide die gleiche Bedeutung, denn auf deutsch heißt es: Der Gesalbte.
Aber warum wird eigentlich dieser eine, der kommen soll, überhaupt als der Gesalbte bezeichnet?
Es ist ja nichts Ungewöhnliches, dass Menschen gesalbt werden, die für Gott als Könige auftreten, und dass in gewisser Weise die Menschen eine geistliche Salbung von Gott erhalten, die für ihn prophetisch oder in ähnlicher Weise auftreten sollen. Von daher ist es ein bisschen seltsam, so zu tun, als sei ein Gesalbter etwas Besonderes.
Wir finden aber eine aufschlussreiche Weissagung im Buch des Propheten Jesaja. Dieser hat in Kapitel 61 Worte aufgezeichnet, welche der Messias sprechen wird und welche ihn beschreiben hinsichtlich seinem Wirken. Es steht geschrieben in Vers 1 bis 3:

Der Geist des HERRN, des Herrschers, ist auf mir, weil der HERR mich gesalbt hat, den Armen frohe Botschaft zu verkünden; er hat mich gesandt, zu verbinden, die zerbrochenen Herzens sind, den Gefangenen Befreiung zu verkünden und Öffnung des Kerkers den Gebundenen,
um zu verkündigen das angenehme Jahr des HERRN und den Tag der Rache unseres Gottes, und um zu trösten alle Trauernden;
um den Trauernden von Zion zu verleihen, dass ihnen Kopfschmuck statt Asche gegeben werde, Freudenöl statt Trauer und Feierkleider statt eines betrübten Geistes, dass sie genannt werden »Bäume der Gerechtigkeit«, eine »Pflanzung des HERRN« zu seinem Ruhm.

Diese Verse sind derart aufschlussreich, dass man eigentlich das Leben des Messias vor seinem Tod bereits dadurch schon ausreichend beschrieben hat. Und wir merken hier auch, warum er überhaupt Messias genannt wird, denn in Vers 1 steht, dass Gott ihn gesalbt hat, um einen Auftrag auszuführen. Daher kommt der Begriff Messias, weil dieser eine, der kommen sollte, gesalbt sein wird mit Gottes Geist, um eine Aufgabe zu erfüllen. Und die Aufgabe des Messias besteht darin, dass er eine frohe Botschaft verkündet. Das ist ein sehr wichtiger Teil seines Wirkens, aber nicht das allein, sondern er wird auch die Herzen der Menschen trösten, die ein zerbrochenes Herz haben, und er wird Menschen befreien, die eine ganz besondere Art von Bindung haben und die dadurch Gefangene sind. Ich hoffe, ihr wisst, welche Art Gefangenschaft damit gemeint ist. Und das Auftreten dieses Messias wird ein angenehmes Jahr sein, er wird aber auch davor warnen, dass die Rache Gottes kommen wird, um die jenigen zu trösten, die in Armut leben und über die sich keiner erbarmt, und über alle, die aus irgendeinem anderen Grund trauern, also wenn sie irgendein Unrecht erleiden.
Der Messias wird aber auch dazu beitragen, dass die Menschen, die er tröstet, in einem sprichwörtlichen Sinne als Bäume der Gerechtigkeit und Pflanzung des HERRN bezeichnet werden können. Er wird also einen Anteil daran haben, dass diese Menschen anfangen, Gerechtigkeit zu bewahren und sich wieder Gott zuzuwenden.

Es ist aber auch sehr, sehr wahrscheinlich, dass der Messias etwas noch Großartigeres sein wird als ein gesalbter Prophet Gottes. Denn es steht eine Weissagung in Psalm 2, welche wir uns als Nächstes ansehen werden. Es ist enorm naheliegend, dass auch dort der Messias redet, also dass der Autor des Psalmtextes praktisch Worte aufgeschrieben hat, die auf den Messias so zutreffend sind, dass der Messias selbst sie sagen könnte. In den Versen 7 bis 9 steht Folgendes:

Ich will den Ratschluss des HERRN verkünden. Er hat zu mir gesagt:
»Du bist mein Sohn, heute habe ich dich gezeugt.
Erbitte von mir, so will ich dir die Heidenvölker zum Erbe geben und die Enden der Erde zu deinem Eigentum.
Du sollst sie mit eisernem Zepter zerschmettern, wie Töpfergeschirr sie zerschmeißen!«

An dieser Weissagung merken wir, dass der Messias von Gott sogar als Sohn bezeichnet werden wird, und dass der Messias schließlich die Heidenvölker zum Eigentum erhalten wird - eines Tages. Wenn aber davon geredet wird, dass dieser Sohn von Gott gezeugt wurde, dann ist das nicht fleischlich gemeint, sondern es ist ein Sinnbild für die geistliche Salbung, die der Messias bekommt, und welche wir in Jesaja 61 schon gelesen haben. Wenn aber der Messias an den Punkt gekommen ist, an dem die Heidenvölker sein Eigentum werden, wird er sie in sinnbildlicher Weise wie Töpfergeschirr zerschmeißen. Dies deutet an, dass der Messias den Hochmut und die Widerspenstigkeit der Menschen zunichte machen wird, wenn diese seine Herrschaft annehmen.
Vielleicht findet jemand den Gedanke komisch, dass Gott sich als Vater des Messias zu erkennen gibt und den Messias Sohn nennt, aber eigentlich ist das überhaupt nicht komisch. Gott wollte schon immer eine väterliche Beziehung zu denen haben, die an ihn glauben. Deswegen hat der Prophet Jeremia auch folgende Worte von Gott überliefert an Israel:

Ich hatte zwar gedacht: Was für eine Stellung will ich dir geben unter den Söhnen! Ich will dir das erwünschte Land schenken, das allerschönste Erbteil der Völker! Und ich hatte auch gedacht, ihr würdet mich »Vater« nennen und ihr würdet euch nicht mehr von mir abwenden.
Aber wie eine Frau ihrem Gefährten untreu wird, so seid ihr mir untreu geworden, Haus Israel!, spricht der HERR.
(Jeremia 3,19-20)

An diesem Text merken wir, dass es eigentlich gar nichts Neues ist, wenn Gott will, dass die Menschen sich an ihn klammern, wie ein Kind an seinen Vater.
Aber lasst uns mal wieder zu dem Messias zurückkommen! Jeremia hat auch eine Ankündigung über den Messias gemacht. Wir lesen dazu in Kapitel 23, Vers 5:

Siehe, es kommen Tage, spricht der HERR, da werde ich dem David einen gerechten Spross erwecken; der wird als König regieren und weise handeln und wird Recht und Gerechtigkeit schaffen auf Erden.

Auch diese Weissagung gibt Hinweise auf den Messias, der kommen soll. Dieser Vers soll uns begreiflich machen, dass der Messias über mehrere Generationen mit dem König David verwandt sein wird nach dem Fleisch. Und der Messias wird als König regieren und weise handeln und Recht und Gerechtigkeit schaffen auf Erden. Dabei möchte ich betonen, dass diese Weissagung nicht behauptet, der Messias würde während seiner Königsherrschaft auf der Erde sein. Es steht nur da, dass der Messias König sein wird, es steht aber nicht geschrieben, wo er seinen Regierungssitz hat.
Es ist auch wichtig zu erwähnen, dass der Messias Spross genannt wird.
Wir finden dieses Detail nämlich in weiteren Weissagungen über den Messias, denn es steht Folgendes geschrieben im Buch des Propheten Sacharja, Kapitel 3, Vers 8 und 9:

Höre doch, Jeschua, du Hoherpriester! Du und deine Gefährten, die vor dir sitzen, ja, ihr seid Männer, die als Zeichen dienen! Denn siehe, ich lasse meinen Knecht, Spross genannt, kommen.
Denn siehe, der Stein, den ich vor Jeschua gelegt habe – auf den einen Stein sind sieben Augen gerichtet; siehe, ich grabe seine Inschrift ein, spricht der HERR der Heerscharen, und ich werde die Sünde dieses Landes an einem einzigen Tag entfernen!

Hier sagt Gott also, dass er durch diesen Spross, den er kommen lässt, die Sünde seines Landes an einem einzigen Tag entfernen wird. Das ist eine sehr aussagekräftige Ankündigung, würde ich sagen. Es gibt aber nicht nur in diesem Kapitel eine Weissagung über den sogenannten Spross, den Gott erweckt, sondern auch in Kapitel 6 lesen wir Folgendes in Vers 12:

Und du sollst zu ihm reden und sagen: So spricht der HERR der Heerscharen: Siehe, ein Mann, dessen Name »Spross« ist! Denn er wird aus seinem Ort hervorsprossen und den Tempel des HERRN bauen.

Dieser sogenannte Spross wird also den Tempel Gottes bauen. Aber was genau ist mit dem Tempel Gottes gemeint? Ist damit ein Tempel aus Steinen gemeint, der mit lauter traditionellen Objekten vollgestellt wurde? Oder geht es um eine andere Art von Tempel, die dieser sogenannte Spross bauen kann? Das zu beurteilen überlasse ich euch.

Und obwohl wir uns nun schon drei Stellen angeschaut haben, in denen offenbar werden soll, dass der Messias in irgendeiner Weise mit dem Wort Spross in Verbindung gebracht wird, möchte ich euch ebenfalls einen Text aus dem Buch des Propheten Jesaja zeigen, der damit zu tun hat. Folgende Worte entdecken wir in Kapitel 11, Vers 1 bis 5:

Und es wird ein Zweig hervorgehen aus dem Stumpf Isais und ein Schössling hervorbrechen aus seinen Wurzeln.
Und auf ihm wird ruhen der Geist des HERRN, der Geist der Weisheit und des Verstandes, der Geist des Rats und der Kraft, der Geist der Erkenntnis und der Furcht des HERRN.
Und er wird sein Wohlgefallen haben an der Furcht des HERRN. Er wird nicht nach dem Augenschein richten, noch nach dem Hörensagen Recht sprechen,
sondern er wird die Armen mit Gerechtigkeit richten und den Elenden im Land ein unparteiisches Urteil sprechen. Er wird die Erde mit dem Stab seines Mundes schlagen und den Gesetzlosen mit dem Hauch seiner Lippen töten.
Gerechtigkeit wird der Gurt seiner Lenden sein und Wahrheit der Gurt seiner Hüften.

Durch diese Worte soll verdeutlicht werden, dass der Messias Worte reden wird, die von Weisheit und Verstand, Rat und Kraft, und von großer Gottesfurcht geprägt sind. Also: Er sucht keine Ehre vor Menschen, sondern nur vor Gott. Und er wird Menschen überführen, die böses tun, indem er ihre Bosheit offen anspricht, wodurch er im sprichwörtlichen Sinne die Gesetzlosen mit dem Hauch seiner Lippen tötet, also nicht die Menschen selbst, sondern durch Worte zerstört er die Gesetzlosigkeit in ihnen. Solches Verhalten ist ein wichtiges Erkennungszeichen für den Messias.

Es hat aber auch der Prophet Micha ein anderes Detail weissagen können, das auf den Messias direkt bezogen ist. Folgendes lesen wir in Kapitel 5 seines Buches in Vers 1 bis zum forderen Teil von Vers 4:

Und du, Bethlehem-Ephrata, du bist zwar gering unter den Hauptorten von Juda; aber aus dir soll mir hervorkommen, der Herrscher über Israel werden soll, dessen Hervorgehen von Anfang, von den Tagen der Ewigkeit her gewesen ist.
Darum gibt er sie hin bis zu der Zeit, da die, welche gebären soll, geboren haben wird; und der Überrest seiner Brüder wird zurückkehren zu den Kindern Israels.
Und Er wird auftreten und sie weiden in der Kraft des HERRN und in der Hoheit des Namens des HERRN, seines Gottes; und sie werden sicher wohnen; denn nun wird Er groß sein bis an die Enden der Erde.
Und dieser wird der Friede sein!

Aus diesem Text erfahren wir das bemerkenswerte Detail, dass das Hervorkommen des Messias an einem Ort in dem Land Juda geschieht, in einer Stadt, die Bethlehem genannt wird. Diese Beschreibung klingt sehr stark nach der Geburt. Außerdem ist das Hervorkommen von diesem gewissen Jemand, den der Text meint, von den Tagen der Ewigkeit her beschlossen. Und dieser jemand soll Herrscher über Israel sein, zumindest sofern die Menschen von Israel ihn annehmen. Und der Messias wird Israel weiden in der Kraft des HERRN. Das ist ein sehr wichtiger Teil aus dem Leben des Messias auf der Erde, dass er Israel versorgt und dazu die Kraft Gottes benutzen darf, und dass es in seiner Nähe Sicherheit gibt, danach aber wird er, wie wir lesen, groß sein bis an die Enden der Erde, und er kommt in Frieden.
All diese Details über den Messias sind bemerkenswert.

Gott gibt aber auch an sein Volk Israel ein anderes Versprechen, nämlich dass der richtige Lehrer kommen wird, und auch das bezieht sich auf den Messias. Es wird aber zu einer Zeit geschehen, in der Israel bedrängt sein wird. Nicht durch die schlimmste Drangsal aller Zeiten, aber trotzdem durch eine Macht, die ihnen zu groß ist. Demgemäß weissagt Jesaja Folgendes in Kapitel 30, Vers 18 bis 21:

Darum wartet der HERR, damit er euch begnadigen kann, und darum ist er hoch erhaben, damit er sich über euch erbarmen kann, denn der HERR ist ein Gott des Rechts; wohl allen, die auf ihn harren!
Denn du Volk, das in Zion wohnen wird, in Jerusalem, du sollst nicht mehr weinen; er wird dir gewiss Gnade erweisen, wenn du um Hilfe rufst. Sobald er es hört, antwortet er dir!
Der Herr hat euch zwar Brot der Drangsal zu essen und Wasser der Trübsal zu trinken gegeben; aber dein Lehrer wird sich nicht länger verborgen halten, sondern deine Augen werden deinen Lehrer sehen;
und deine Ohren werden das Wort hören, das hinter dir her so spricht: »Dies ist der Weg, den geht!«, wenn ihr zur Rechten oder zur Linken abbiegen wollt.

Durch diesen Text kündigt Gott eindeutig an, dass eines Tages der Lehrer kommt, der den richtigen Weg verkündigt, welchen man gehen soll. Passend dazu gibt es auch noch Worte in Kapitel 42, Vers 16 und 17, wo wir Folgendes lesen:

Ich will die Blinden auf einem Weg führen, den sie nicht kennen, und auf Pfaden leiten, die ihnen unbekannt sind; ich werde die Finsternis vor ihnen zum Licht machen und das Hügelige zur Ebene. Diese Worte werde ich erfüllen und nicht davon lassen.
Es sollen zurückweichen und tief beschämt werden, die auf Götzen vertrauen und zu gegossenen Bildern sagen: Ihr seid unsere Götter!

Hier ist auch die große Hoffnung Gottes beschrieben, dass die jenigen, die vor Götzenfiguren beten oder Götzendienste leisten, sich durch die gesunde Lehre wirklich zu dem lebendigen Gott bekehren, wie es der Messias lehrt.

Und es gibt zu alldem auch noch ein weiteres Versprechen, das durch das Auftreten des Messias erfüllt wird. Dieses Versprechen hat der Prophet Hesekiel geweissagt, denn wir lesen in seinem Buch in Kapitel 34, Vers 23 und 24:

Ich will ihnen einen einzigen Hirten erwecken, der sie weiden soll, nämlich meinen Knecht David; der soll sie weiden, und der soll ihr Hirte sein.
Und ich, der HERR, will ihr Gott sein, und mein Knecht David soll Fürst sein in ihrer Mitte; ich, der HERR, habe es gesagt!

Der Messias, der David im Stammbaum hat, wird demzufolge gewissermaßen Sorge tragen für die, welche ihm nachfolgen.
Es wurde sich von Gott aber auch eine bestimmte Reaktion der Israeliten erhofft, wenn der Messias kommt. Denn wenn dieser da sein würde, dann wünschte Gott, dass sein Volk sowas sagen würde wie die Worte aus dem Buch des Propheten Hosea, wo geschrieben steht in Kapitel 6, Vers 1 bis 3:

»Kommt, wir wollen wieder umkehren zum HERRN! Er hat uns zerrissen, er wird uns auch heilen; er hat uns geschlagen, er wird uns auch verbinden!
Nach zwei Tagen wird er uns lebendig machen, am dritten Tag wird er uns aufrichten, dass wir vor ihm leben.
So lasst uns ihn erkennen, ja, eifrig trachten nach der Erkenntnis des HERRN! Sein Hervorgehen ist so sicher wie das Licht des Morgens, und er wird zu uns kommen wie ein Regenguss, wie ein Spätregen, der das Land benetzt!«

An diesen Worten erkennt man, dass Gott sich große Zuwendung zu ihm erhoffte von seinem Volk, da der Messias ja das Volk über Gott belehrt.
Gott hat seinem Volk Israel aber auch angekündigt, dass der Messias zuerst erniedrigt, danach aber erhöht wird, denn wir lesen die folgende Weissagung im Buch des Propheten Jesaja in Kapitel 52, Vers 13 bis 15:

Siehe, mein Knecht wird einsichtig handeln, er wird erhoben sein, erhöht werden und sehr erhaben sein.
Gleichwie sich viele über dich entsetzten – so sehr war sein Angesicht entstellt, mehr als das irgendeines Mannes, und seine Gestalt mehr als die der Menschenkinder,
genauso wird er viele Heidenvölker in Erstaunen setzen, und Könige werden vor ihm den Mund schließen. Denn was ihnen nie erzählt worden war, das werden sie sehen, und was sie nie gehört hatten, werden sie wahrnehmen.

An diesen Versen erkennen wir die angekündigte Erhöhung und wir merken auch, wie versprochen wird, dass der Messias Worte verkündigen wird, die noch nie zuvor irgendwem gelehrt werden konnten. Ebenso darf uns nicht das Detail entgehen, wie hier angekündigt wird, dass das Angesicht des Messias eines Tages sehr entstellt sein wird, und zwar derart heftig, dass es bei keinem anderen Mann jemals so extrem sein könnte. Das ist bereits ein Hinweis darauf, dass der Messias eines Tages heftig leiden muss. Zu diesem Fakt werden wir uns nachher noch weitere Weissagungen durchlesen.

Bevor aber der Messias selber kommt, wird ein anderer auftreten, um die Leute auf die frohe Botschaft des Messias vorzubereiten. Dies hat Gott durch Jesaja weissagen lassen, denn es steht geschrieben in Kapitel 40, Vers 3 bis 11:

Die Stimme eines Rufenden ertönt: In der Wüste bereitet den Weg des HERRN, ebnet in der Steppe eine Straße unserem Gott!
Jedes Tal soll erhöht und jeder Berg und Hügel erniedrigt werden; was uneben ist, soll gerade werden, und was hügelig ist, zur Ebene!
Und die Herrlichkeit des HERRN wird sich offenbaren, und alles Fleisch miteinander wird sie sehen; denn der Mund des HERRN hat es geredet.
Es spricht eine Stimme: Verkündige! Und er sprach: Was soll ich verkündigen? »Alles Fleisch ist Gras und alle seine Anmut wie die Blume des Feldes!
Das Gras wird dürr, die Blume fällt ab; denn der Hauch des HERRN hat sie angeweht. Wahrhaftig, das Volk ist Gras!
Das Gras ist verdorrt, die Blume ist abgefallen; aber das Wort unseres Gottes bleibt in Ewigkeit!«
Steige auf einen hohen Berg, o Zion, die du frohe Botschaft verkündigst! Erhebe deine Stimme mit Macht, o Jerusalem, die du frohe Botschaft verkündigst; erhebe sie, fürchte dich nicht; sage den Städten Judas: Seht, da ist euer Gott!
Siehe, GOTT, der Herr, kommt mit Macht, und sein Arm wird herrschen für ihn; siehe, sein Lohn ist bei ihm, und was er sich erworben hat, geht vor ihm her.
Er wird seine Herde weiden wie ein Hirte; die Lämmer wird er in seinen Arm nehmen und im Bausch seines Gewandes tragen; die Mutterschafe wird er sorgsam führen.

Durch den Messias wird es also möglich sein, dass das Volk die Herrlichkeit Gottes sieht. Der Messias wird so eng mit Gott gehen, dass es fast ist, als wäre Gott selbst mitten unter den Menschen, und Gott wird durch seine Wunderzeichen seine Macht vor den Menschen direkt veranschaulichen. Vorher aber ist jemand anderes berufen, eine Stimme in der Wüste zu sein, die verkündigen soll, dass die Menschen völlig von Gott entfremdet geworden sind und keine Gerechtigkeit mehr in sich haben. Denn das wird durch die Gleichnisrede ausgedrückt, die wir in Vers 6 bis 8 sehen. Eine Rede mit ungefähr dieser Botschaft muss der jenige verkünden, der die Menschen auf das Kommen des Messias vorbereitet.

Aber wie genau denkt eigentlich Gott selbst über den Messias, während der Messias auf der Erde lebt? Dies lässt sich beantworten durch den Text in Kapitel 42, denn dort lesen wir in den Versen 1 bis 7:

Siehe, das ist mein Knecht, den ich erhalte, mein Auserwählter, an dem meine Seele Wohlgefallen hat. Ich habe meinen Geist auf ihn gelegt; er wird das Recht zu den Heiden hinaustragen.
Er wird nicht schreien und kein Aufhebens machen, noch seine Stimme auf der Gasse hören lassen.
Das geknickte Rohr wird er nicht zerbrechen, und den glimmenden Docht wird er nicht auslöschen; wahrheitsgetreu wird er das Recht hervorbringen.
Er wird nicht ermatten und nicht zusammenbrechen, bis er auf Erden das Recht gegründet hat, und die Inseln werden auf seine Lehre warten.
So spricht Gott, der HERR, der die Himmel schuf und ausspannte und die Erde ausbreitete samt ihrem Gewächs, der dem Volk auf ihr Odem gibt und Geist denen, die darauf wandeln:
Ich, der HERR, habe dich berufen in Gerechtigkeit und ergreife dich bei deiner Hand; und ich will dich behüten und dich zum Bund für das Volk setzen, zum Licht für die Heiden;
dass du die Augen der Blinden öffnest, die Gebundenen aus dem Gefängnis führst und aus dem Kerker die, welche in der Finsternis sitzen.

Aus diesem Text geht nicht nur hervor, dass Gott an dem Messias Wohlgefallen hat, sondern auch die Gründe dafür. Und zwar deshalb, weil der Messias keinen Lärm veranstalten wird und als ein sanftmütiger Mensch erkannt werden kann durch sein Verhalten, außerdem wird er immer wahrheitsgetreu reden. Gott wird mit dem Volk Israel durch das Tun des Messias einen Bund aufrichten und wird den Messias ebenfalls zum Licht für die Heidenvölker machen, sodass alle gerettet werden können, die nicht in der Finsternis sitzen wollen.

Dass der Messias sogar schon während den Lebzeiten für einen gewissen Teil aus den Heidenvölkern ein Licht sein wird, lernen wir besonders aus einer anderen Weissagung von Jesaja, denn es steht geschrieben in Vers 23 von Kapitel 8 und in den Versen 1 bis 6 aus Kapitel 9:

Doch bleibt nicht im Dunkel das Land, das bedrängt ist. Wie er in der ersten Zeit das Land Sebulon und das Land Naphtali gering machte, so wird er in der letzten Zeit den Weg am See zu Ehren bringen, jenseits des Jordan, das Gebiet der Heiden.
Das Volk, das in der Finsternis wandelt, hat ein großes Licht gesehen. Über den Bewohnern des Landes der Todesschatten ist ein Licht aufgeleuchtet.
Du hast das Volk vermehrt, hast seine Freude groß gemacht; sie werden sich vor dir freuen, wie man sich in der Ernte freut, wie die Sieger jubeln, wenn sie Beute verteilen.
Denn du hast das Joch zerbrochen, das auf ihm lastete, und den Stab auf seiner Schulter, und den Stecken seines Treibers, wie am Tag Midians.
Denn jeder Stiefel derer, die gestiefelt einherstapfen im Schlachtgetümmel, und jeder Mantel, der durchs Blut geschleift wurde, wird verbrannt und vom Feuer verzehrt.
Denn ein Kind ist uns geboren, ein Sohn ist uns gegeben; und die Herrschaft ruht auf seiner Schulter; und man nennt seinen Namen: Wunderbarer, Ratgeber, starker Gott, Ewig-Vater, Friedefürst.
Die Mehrung der Herrschaft und der Friede werden kein Ende haben auf dem Thron Davids und über seinem Königreich, dass er es gründe und festige mit Recht und Gerechtigkeit von nun an bis in Ewigkeit. Der Eifer des HERRN der Heerscharen wird dies tun!

Wir merken an diesen Versen, dass zu der Zeit, in welcher der Messias kommt, die Menschen ein Joch auf sich haben werden, welches der Messias zerbrechen wird. Damit ist höchstwahrscheinlich gemeint, dass den Menschen ein Gesetz auferlegt sein wird, das nicht von Gott kommt, und das noch schwieriger einzuhalten ist als die Thora. Von diesem Joch wird der Messias sie befreien, indem er sie über Gottes Wille aufklärt.
In Vers 5 wird ein zu erwartendes Menschenwort prophezeit, denn es soll verdeutlicht werden, dass aufgrund der großen Dinge, die Gott in der Nähe des Messias tut, einige Menschen den Messias selbst Gott nennen werden. Denn die Menschen werden aufgrund ihrer eigenen Gedankengänge überzeugt sein, es wäre so. Und diese Weissagung ist schon längst erfüllt, wie wir wissen.
Dessen ungeachtet werden wir auch durch Vers 6 darauf hingewiesen, dass der Messias ab einem gewissen Punkt eine Königsherrschaft haben wird, die nicht endet. Allerdings wird auch dieses Mal nicht geklärt, ob er seinen Regierungssitz auf der Erde haben wird oder woanders. Er muss also nicht zwangsläufig von der Erde aus regieren.

Ein weiterer Text, der danach klingt, dass er den Messias ankündigt, steht in Psalm 40, denn wir finden diesbezüglich folgende Worte in den Versen 7 bis 11:

Opfer und Gaben hast du nicht gewollt;
Ohren aber hast du mir bereitet; Brandopfer und Sündopfer hast du nicht verlangt.
Da sprach ich: Siehe, ich komme, in der Buchrolle steht von mir geschrieben;
deinen Willen zu tun, mein Gott, begehre ich, und dein Gesetz ist in meinem Herzen.
Ich habe Gerechtigkeit als frohe Botschaft verkündigt in der großen Gemeinde;
siehe, ich will meine Lippen nicht verschließen, HERR, das weißt du!
Deine Gerechtigkeit verbarg ich nicht in meinem Herzen,
ich redete von deiner Wahrheit und von deinem Heil;
deine Gnade und Wahrheit verschwieg ich nicht vor der großen Gemeinde.

Hier wird auf jeden Fall jemand angekündigt, von dem in den Buchrollen geschrieben steht, und dieser redet Gottes Wahrheit vor allen. Vermutlich wird es sich wohl auch dabei um den Messias handeln. Besonders auffallend ist hier die Erwähnung, dass dieser, der kommen soll, an Gott keinerlei Opfertiere geben muss, und ihm offensichtlich trotzdem wohlgefällig ist.

Als nächstes zeige ich euch mal vier Andeutungen, die darauf anspielen, was für Erlebnisse der Messias in seinem Leben haben wird. Das erste Erlebnis ist als geheimnisvoller Ausspruch prophezeit. Schaut mal, ob ihr erraten könnt, welches Erlebnis des Messias hiermit gemeint ist. Denn ich werde es euch nicht verraten, sondern ich will, dass ihr von selber darauf kommt. Wir lesen im Buch des Propheten Jeremia in Kapitel 17, Vers 13:

HERR, du Hoffnung Israels! Alle, die dich verlassen, müssen zuschanden werden! Ja, die, welche von mir weichen, werden auf die Erde geschrieben werden; denn sie haben den HERRN verlassen, die Quelle lebendigen Wassers!

Die Menschen werden sich also von dem lebendigen Wasser abwenden, während der Messias etwas auf die Erde schreibt. Mit einem bisschen nachdenken kommt man sicherlich darauf, welche Situation hier vorhergesagt wird.

Ein anderes Ereignis aus dem Leben des Messias, welches einigen unter euch bestimmt schon lange bekannt ist, wird angekündigt in einem speziellen Vers vom Buch des Propheten Sacharja. Dort lesen wir in Kapitel 9, Vers 9:

Frohlocke sehr, du Tochter Zion; jauchze, du Tochter Jerusalem! Siehe, dein König kommt zu dir; ein Gerechter und ein Retter ist er, demütig und reitend auf einem Esel, und zwar auf einem Füllen, einem Jungen der Eselin.

Der Messias, welcher als König für Israel angedacht ist, wird also auch daran zu erkennen sein, dass er eines Tages demütig auf einem jungen Esel nach Jerusalem reitet.
Wenn der Messias dann in den Tempel geht, so wird eine andere Situation passieren, die geweissagt wurde durch Psalm 8, Vers 2 und 3. Dort lesen wir:

HERR, unser Herrscher,
wie herrlich ist dein Name auf der ganzen Erde,
der du deine Hoheit über die Himmel gesetzt hast!
Aus dem Mund von Kindern und Säuglingen hast du ein Lob bereitet,
um deiner Bedränger willen,
um den Feind und den Rachgierigen zum Schweigen zu bringen.

Gott wird ein Lob bereiten aus dem Mund der Unmündigen, also von Kindern und Säuglingen. Der Messias wird aber auch das Problem haben, dass einer seiner engsten Freunde sich gegen ihn wendet. Dazu lesen wir uns zwei entsprechende Weissagungen durch, die in den Schriften des Alten Testaments versteckt sind. In Psalm 41 steht geschrieben in Vers 10:

Auch mein Freund, dem ich vertraute, der mein Brot aß, hat die Ferse gegen mich erhoben.

Durch diesen Vers wird der Verrat geweissagt. Und es wird auch woanders angedeutet, dass der Verräter eine Bezahlung in Höhe von 30 Silberlingen erhält, aber diese den Bösewichten hinwirft, und dann werden sie von dem Geld etwas kaufen, was vorher einem Töpfer gehört hat. Dies hat Gott verdeutlichen wollen durch die Worte des Propheten Sacharja, wo wir lesen in Kapitel 11, Vers 13:

Aber der HERR sprach zu mir: Wirf ihn dem Töpfer hin, den herrlichen Preis, dessen ich von ihnen wertgeachtet worden bin! Da nahm ich die 30 Silberlinge und warf sie ins Haus des HERRN, dem Töpfer hin.

Sacharja hat das nicht nur aufgeschrieben, sondern er hat sogar als Zeichen für die Zukunft etwas Dementsprechendes getan. Er ging wirklich ins Gotteshaus und warf dort Geld auf den Boden, um die Weissagung bildhaft darzustellen.

Es wurde aber auch vorhergesagt, dass der Messias, obwohl er mit Gott wandelt, seine Seele dem Tod preisgeben wird, und dass er sich darüber im Klaren ist, dass dies geschehen muss, aber dass der Tod ihn nicht festhalten kann, weil Gott es nicht zulässt. Dies soll verdeutlicht werden durch die Worte, die die Gedanken des Messias diesbezüglich darstellen. Wir lesen darüber in Psalm 16 Folgendes in den Versen 7 bis 11:

Ich lobe den HERRN, der mir Rat gegeben hat; auch in der Nacht mahnt mich mein Inneres.
Ich habe den HERRN allezeit vor Augen; weil er zu meiner Rechten ist, wanke ich nicht.
Darum freut sich mein Herz, und meine Seele frohlockt;
auch mein Fleisch wird sicher ruhen, denn du wirst meine Seele nicht dem Totenreich preisgeben und wirst nicht zulassen, dass dein Getreuer die Verwesung sieht.
Du wirst mir den Weg des Lebens zeigen;
vor deinem Angesicht sind Freuden in Fülle,
liebliches Wesen zu deiner Rechten ewiglich!

Hier wird nicht nur erklärt, dass der Messias ganz auf Gott allein vertraut und dass er die Verwesung nicht sehen muss, sondern es wird sogar in Vers 11 angedeutet, dass er danach zur Rechten Gottes sitzen darf.

Es ist aber nicht genug damit, dass der Tod allein angekündigt wurde, sondern auch das schlimme Leiden des Messias vor dem Sterben hat Gott durch die Psalmtexte und eine weitere Stelle im Buch des Propheten Jesaja ankündigen lassen. Ich werde euch nun entsprechende Textabschnitte vorlesen, die das Leiden des Messias vorhersagen, aber sonderlich viel dazu kommentieren will ich nicht, denn ich bin der Meinung, dass diese Texte für sich selbst sprechen. Die Texte sind aus den Psalmen 109, 69 und 22 sowie aus dem Buch des Propheten Jesaja, Kapitel 50. Es steht geschrieben:
(Psalm 109,1b-5 + Jesaja 50,6 + Psalm 22,2-19 + Psalm 69,20-22)

O Gott, den ich rühme, schweige nicht!
Denn der Mund des Gottlosen und des Betrügers hat sich gegen mich aufgetan;
mit lügnerischer Zunge sprechen sie zu mir.
Sie umringen mich mit gehässigen Worten und bekämpfen mich ohne Grund.
Dafür, dass ich sie liebe, sind sie mir feind; ich aber bete.
Sie erweisen mir Böses für Gutes
und Hass für Liebe.

Meinen Rücken bot ich denen dar, die mich schlugen, und meine Wangen denen, die mich rauften; mein Angesicht verbarg ich nicht vor Schmach und Speichel.

Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?
Warum bleibst du fern von meiner Rettung, von den Worten meiner Klage?
Mein Gott, ich rufe bei Tag, und du antwortest nicht,
und auch bei Nacht, und ich habe keine Ruhe.
Aber du bist heilig, der du wohnst unter den Lobgesängen Israels!
Auf dich haben unsere Väter vertraut; sie vertrauten, und du hast sie errettet.
Zu dir riefen sie und haben Rettung gefunden;
auf dich vertrauten sie und wurden nicht zuschanden.
Ich aber bin ein Wurm und kein Mensch,
ein Spott der Leute, und verachtet vom Volk.
Alle, die mich sehen, spotten über mich;
sie reißen den Mund auf und schütteln den Kopf:
»Er soll doch auf den HERRN vertrauen; der soll ihn befreien;
der soll ihn retten, er hat ja Lust an ihm!«
Ja, du hast mich aus dem Leib meiner Mutter gezogen,
du warst meine Zuversicht schon an meiner Mutter Brust.
Auf dich bin ich geworfen vom Mutterschoß an;
vom Leib meiner Mutter her bist du mein Gott.
Sei nicht fern von mir! Denn Drangsal ist nahe, und kein Helfer ist da.
Es umringen mich große Stiere,
mächtige Stiere von Baschan umzingeln mich.
Sie sperren ihr Maul gegen mich auf wie ein reißender und brüllender Löwe.
Ich bin ausgeschüttet wie Wasser, und alle meine Gebeine sind ausgerenkt.
Mein Herz ist geworden wie Wachs, zerschmolzen in meinem Innern.
Meine Kraft ist vertrocknet wie eine Scherbe, und meine Zunge klebt an meinem Gaumen,
und du legst mich in den Staub des Todes.
Denn Hunde umringen mich, eine Rotte von Übeltätern umgibt mich;
sie haben meine Hände und meine Füße durchgraben.
Ich kann alle meine Gebeine zählen;
sie schauen her und sehen mich schadenfroh an.
Sie teilen meine Kleider unter sich und werfen das Los über mein Gewand.

Du weißt um meine Schmach,
um meine Schande und Beschimpfung;
meine Widersacher sind alle vor dir.
Die Schmach hat mein Herz gebrochen,
und ich bin elend;
ich wartete auf Mitleid, aber da war keines,
und auf Tröster, aber ich fand sie nicht.
Und sie gaben mir Galle zur Speise
und Essig zu trinken in meinem Durst.

Als dann die Sache mit dem Essig und der Galle passierte, starb der Messias.
Er sollte aber aus den Toten auferstehen, was ja in Psalm 16 angedeutet wird, wie wir es vorhin gelesen haben. Und bekräftigend dazu gibt es auch eine zweite Weissagung in einem Psalm, die andeuten soll, dass die Nachfolger des Messias sich freuen werden, wenn der Messias wieder lebendig ist. Es steht geschrieben in Psalm 118, Vers 22 bis 24:

Der Stein, den die Bauleute verworfen haben,
der ist zum Eckstein geworden;
vom HERRN ist das geschehen;
es ist wunderbar in unseren Augen!
Dies ist der Tag, den der HERR gemacht hat;
wir wollen uns freuen und fröhlich sein in ihm!

Mit dem Tag, den Gott gemacht hat, ist eben der Tag der Auferstehung des Messias gemeint.
Aber wie soll es danach weitergehen? Was hat Gott schon vor der Geburt des Messias vorhergesagt, was nach der Auferstehung des Messias geschehen wird? Auch das wollen wir uns ebenfalls in diesem Video anschauen, ganz egal, wie lang das Video dadurch auch werden mag!
Bevor wir aber diese Vorhersagen betrachten, werden wir uns erstmal durchlesen, was als abschließende Rede über das Leben des Messias geweissagt wurde. Denn Jesaja hat Worte aufgeschrieben, die eine Abschlussrede über das Leben des Messias sind, und diese lesen wir im ganzen Kapitel 53. Es steht geschrieben:

Wer hat unserer Verkündigung geglaubt, und der Arm des HERRN, wem ist er geoffenbart worden?
Er wuchs auf vor ihm wie ein Schössling, wie ein Wurzelspross aus dürrem Erdreich. Er hatte keine Gestalt und keine Pracht; wir sahen ihn, aber sein Anblick gefiel uns nicht.
Verachtet war er, und verlassen von den Menschen, ein Mann der Schmerzen und mit Leiden vertraut; wie einer, vor dem man das Angesicht verbirgt, so verachtet war er, und wir achteten ihn nicht.
Fürwahr, er hat unsere Krankheit getragen und unsere Schmerzen auf sich geladen; wir aber hielten ihn für bestraft, von Gott geschlagen und niedergebeugt.
Doch er wurde um unserer Übertretungen willen durchbohrt, wegen unserer Missetaten zerschlagen; die Strafe lag auf ihm, damit wir Frieden hätten, und durch seine Wunden sind wir geheilt worden.
Wir alle gingen in die Irre wie Schafe, jeder wandte sich auf seinen Weg; aber der HERR warf unser aller Schuld auf ihn.
Er wurde misshandelt, aber er beugte sich und tat seinen Mund nicht auf, wie ein Lamm, das zur Schlachtbank geführt wird, und wie ein Schaf, das verstummt vor seinem Scherer und seinen Mund nicht auftut.
Infolge von Drangsal und Gericht wurde er weggenommen; wer will aber sein Geschlecht beschreiben? Denn er wurde aus dem Land der Lebendigen weggerissen; wegen der Übertretung meines Volkes hat ihn Strafe getroffen.
Und man bestimmte sein Grab bei Gottlosen, aber bei einem Reichen war er in seinem Tod, weil er kein Unrecht getan hatte und kein Betrug in seinem Mund gewesen war.
Aber dem HERRN gefiel es, ihn zu zerschlagen; er ließ ihn leiden. Wenn er sein Leben zum Schuldopfer gegeben hat, so wird er Nachkommen sehen und seine Tage verlängern; und das Vorhaben des HERRN wird in seiner Hand gelingen.
Nachdem seine Seele Mühsal erlitten hat, wird er seine Lust sehen und die Fülle haben; durch seine Erkenntnis wird mein Knecht, der Gerechte, viele gerecht machen, und ihre Sünden wird er tragen.
Darum will ich ihm die Vielen zum Anteil geben, und er wird Starke zum Raub erhalten, dafür, dass er seine Seele dem Tod preisgegeben hat und sich unter die Übeltäter zählen ließ und die Sünde vieler getragen und für die Übeltäter gebetet hat.

Hier erkennen wir eindeutig, dass Gott wusste, was die Menschen dem Messias antun würden, aber dies war leider auch notwendig, denn nun kann der Messias die Sünden derer tragen, die ihm folgen. Es wird aber durch diesen Text, wie auch durch vorhergehende Texte, die wir schon gelesen haben, sehr deutlich, dass der Messias wirklich schweres Leid zu tragen hatte. Er war ein Mann der Schmerzen und mit Leiden vertraut, er war von den Menschen verachtet und verlassen. Also gewissermaßen einsam und ohne trifftigen Grund von vielen Menschen verabscheut. Und er hat das alles tapfer ausgehalten.

Gott hat auch ein persönliches Nachwort zu dem Leben des Messias gegeben. Und dieses ist angedeutet im Buch des Propheten Maleachi, Kapitel 2, Vers 5 und 6. Wir lesen dort Folgendes:

Mein Bund mit ihm war Leben und Friede, und ich verlieh ihm beides, damit er mich fürchtete, und er fürchtete mich auch und hatte Ehrfurcht vor meinem Namen.
Das Gesetz der Wahrheit war in seinem Mund, und nichts Verkehrtes wurde auf seinen Lippen gefunden; er wandelte mit mir in Frieden und Aufrichtigkeit, und viele brachte er zur Umkehr von der Missetat.

Aber was soll nach der Auferstehung passieren?
Gott hat durch eine Weissagung des Propheten Hesekiel ausdrücken wollen, welcher spezifische Vorgang danach wichtig sein wird. Denn es steht geschrieben in Kapitel 36, Vers 25 bis 27:

Und ich will reines Wasser über euch sprengen, und ihr werdet rein sein; von aller eurer Unreinheit und von allen euren Götzen will ich euch reinigen.
Und ich will euch ein neues Herz geben und einen neuen Geist in euer Inneres legen; ich will das steinerne Herz aus eurem Fleisch wegnehmen und euch ein fleischernes Herz geben;
ja, ich will meinen Geist in euer Inneres legen und werde bewirken, dass ihr in meinen Satzungen wandelt und meine Rechtsbestimmungen befolgt und tut.

Dieser Textteil aus der Weissagung in dem Kapitel soll andeuten, dass die Menschen sich auf eine bestimmte Weise im Wasser reinigen lassen sollen von aller Unreinheit, und von sämtlicher Schuld, die sie durch das Verehren fremder Gottheiten oder Geister über sich selbst brachten. Wer diese Reinigung haben will, dessen Herz wird von Gott erneuert, sodass es nicht mehr hart ist, wodurch Liebe verweigert wird, sondern weich wie Fleisch, um dazu fähig zu sein, stärker in Liebe zu wandeln als vorher. Und obendrein wird Gott sogar seinen Geist in die jenigen legen, die es annehmen, und dieser Geist wird den Menschen dabei Hilfe geben, die Gebote Gottes tatsächlich einzuhalten, denn dies ist nötig.

Aber was denkt der Messias über die Dinge, die er erlebte? Was denkt er über die erlittene Kreuzigung und die Tatsache, dass er zwar Israel weiden wollte, aber das Volk insgesamt nicht auf ihn gehört hat?
Diese Frage wird beantwortet durch Kapitel 49 vom Buch des Propheten Jesaja, wo geschrieben steht in den Versen 4 bis 10:

Ich aber hatte gedacht: Ich habe mich vergeblich abgemüht und meine Kraft umsonst und nutzlos verbraucht! Doch steht mein Recht bei dem HERRN und mein Lohn bei meinem Gott.
Und nun spricht der HERR, der mich von Mutterleib an zu seinem Knecht gebildet hat, um Jakob zu ihm zurückzubringen – Israel aber wurde nicht gesammelt, und doch wurde ich geehrt in den Augen des HERRN, und mein Gott war meine Stärke,
ja, er spricht: »Es ist zu gering, dass du mein Knecht bist, um die Stämme Jakobs aufzurichten und die Bewahrten aus Israel wiederzubringen; sondern ich habe dich auch zum Licht für die Heiden gesetzt, damit du mein Heil seist bis an das Ende der Erde!«
So spricht der HERR, der Erlöser Israels, sein Heiliger, zu dem von jedermann Verachteten, zu dem Abscheu der Nation, zu dem Knecht der Herrschenden: Könige werden es sehen und aufstehen und Fürsten anbetend niederfallen um des HERRN willen, der treu ist, um des Heiligen Israels willen, der dich auserwählt hat.
So spricht der HERR: Zur angenehmen Zeit habe ich dich erhört und am Tag des Heils dir geholfen; und ich will dich behüten und dich dem Volk zum Bund geben, damit du dem Land wieder aufhilfst und die verwüsteten Erbteile wieder als Erbbesitz austeilst;
damit du zu den Gefangenen sagst: »Geht hinaus!«, und zu denen in der Finsternis: »Kommt hervor!« Sie werden an den Straßen weiden und auf allen kahlen Hügeln ihre Weide haben.
Sie werden weder hungern noch dürsten; keine trügerische Wasserspiegelung noch Sonne wird sie blenden; denn ihr Erbarmer wird sie führen und zu den Wasserquellen leiten.

Der Messias vertraut also weiterhin auf Gott, auch wenn er Grund zum Zweifeln hatte. Und Gott sagt zu ihm, dass der Messias nicht mehr nur Israel sammeln soll, sondern auch die Heidenvölker, weil er zum Licht gemacht wurde bis zum Ende der Erde.
Passend dazu weissagt Jesaja auch die folgenden Worte in Kapitel 55, Vers 5 bis 9:

Siehe, du wirst ein Volk berufen, das du nicht kennst, und ein Volk, das dich nicht kannte, wird dir zulaufen wegen des HERRN, deines Gottes, und um des Heiligen Israels willen, weil er dich herrlich gemacht hat.
Sucht den HERRN, solange er zu finden ist; ruft ihn an, während er nahe ist!
Der Gottlose verlasse seinen Weg und der Übeltäter seine Gedanken; und er kehre um zu dem HERRN, so wird er sich über ihn erbarmen, und zu unserem Gott, denn bei ihm ist viel Vergebung.
Denn meine Gedanken sind nicht eure Gedanken, und eure Wege sind nicht meine Wege, spricht der HERR;
sondern so hoch der Himmel über der Erde ist, so viel höher sind meine Wege als eure Wege und meine Gedanken als eure Gedanken.

Diese Worte passen sehr gut als Ergänzung zu der Ankündigung, dass der Messias auch ein Heil für die Heiden sein wird.
Und wie reagiert der Messias auf diese Aufgabe?
Wir erfahren es, wenn wir in Kapitel 8 einen gewissen Text lesen. Denn es steht geschrieben in den Versen 16 bis 18:

Binde das Zeugnis zusammen, versiegle das Gesetz in meinen Jüngern!
Und ich will warten auf den HERRN, der sein Angesicht verbirgt vor dem Haus Jakobs, und will auf ihn hoffen.
Siehe, ich und die Kinder, die mir der HERR gegeben hat, wir sind Zeichen und Wunder für Israel von dem HERRN der Heerscharen, der auf dem Berg Zion wohnt.

Hier sehen wir, dass der Messias warten wird, bis Gott einen gewissen Befehl gibt. Bis dahin ist Gott von Israel gewissermaßen abgewandt. Und die Jünger des Messias sollen in dieser Zeit ein Zeichen und Wunder werden vor Israel.

Es gibt sogar eine Stelle in den Büchern von Moses, wo es fast schon danach aussieht, als würde Gott die Entscheidung bestätigen, dass er den Heiden mehr Aufmerksamkeit geben wird als Israel, denn wir lesen in Kapitel 32, Vers 21 (5.Mose):

Sie haben mich zur Eifersucht gereizt mit dem, was kein Gott ist, durch ihre nichtigen Götzen haben sie mich erzürnt! So will auch ich sie zur Eifersucht reizen durch das, was kein Volk ist, durch ein törichtes Volk will ich sie erzürnen!

Vielleicht meint Gott mit diesem Reizen zur Eifersucht auch diese Vorgehensweise, die Heiden zu erwählen. Wer weiß.
Für die Jünger aber, die dem Messias folgen, gibt es ebenfalls eine Weissagung im Buch des Propheten Jesaja, nämlich in Kapitel 51, Vers 7 bis 8, denn dort steht geschrieben:

Hört auf mich, ihr, die ihr die Gerechtigkeit kennt, du Volk, das mein Gesetz im Herzen trägt! Fürchtet euch nicht vor dem Schmähen der Menschen und entsetzt euch nicht vor ihrem Lästern.
Denn die Motte wird sie fressen wie ein Kleid; und die Schabe wird sie fressen wie Wolle; aber meine Gerechtigkeit wird ewig bleiben und mein Heil von Geschlecht zu Geschlecht.

Die jenigen also, die Gottes Worte in ihr Herz aufgenommen haben, sollen sich nicht fürchten vor dem Schmähen und Lästern der Menschen, denn sie tun das Richtige. Der Messias selbst aber, nachdem er zum König erhoben wurde, freut sich sehr darüber, und auch davon gibt ein Psalm Zeugnis. Folgendes steht geschrieben in Psalm 21, Vers 2 bis 7:

O HERR, der König freut sich in deiner Kraft, und wie frohlockt er so sehr über dein Heil!
Du hast ihm gegeben, was sein Herz wünschte, und ihm nicht verweigert, was seine Lippen begehrten.
Denn du kamst ihm entgegen mit köstlichen Segnungen, du hast eine Krone aus Feingold auf sein Haupt gesetzt.
Er bat dich um Leben, du hast es ihm gegeben; Dauer der Tage für immer und ewig.
Groß ist seine Herrlichkeit durch deine Rettung; Hoheit und Pracht hast du auf ihn gelegt.
Denn du setzt ihn zum Segen für immer, erquickst ihn mit Freude vor deinem Angesicht.

Es wird aber das Heil Gottes noch ein zweites Mal durch den Messias kommen. Und das wird auch angedeutet durch einen weiteren Text, den Jesaja geweissagt hat. Wir lesen die folgenden Worte in Kapitel 62, Vers 11 und 12:

Siehe, der HERR lässt verkündigen bis ans Ende der Erde: Sagt der Tochter Zion: Siehe, dein Heil kommt! Siehe, sein Lohn ist bei ihm, und was er sich erworben hat, geht vor ihm her!
Und man wird sie nennen »Das heilige Volk, die Erlösten des HERRN«; und dich wird man nennen »Die Stadt, nach der man fragt und die nicht mehr verlassen wird«.

Dieser Text klingt danach, dass das Heil Gottes erneut erscheint, sobald eine Verkündigung geschah bis an das Ende der Erde. Das ist höchstwahrscheinlich auf den Messias bezogen. Was der Messias sich erworben hat, wird bei ihm sein, bezeichnet als heiliges Volk und die Erlösten des HERRN, denn genau das sind sie auch. Und es ist egal, wie viele angebliche Gelehrte es verleugnen, oder wie viele falsche Propheten dagegen reden. Wenn dieser Tag kommt, werden es alle erkennen, denn es steht geschrieben im Buch des Propheten Sacharja, Kapitel 13, Vers 4 bis 6:

Und es wird geschehen an jenem Tag, da werden sich die Propheten schämen, jeder über sein Gesicht, wenn er weissagt, und sie werden keinen Mantel aus Ziegenhaar mehr anziehen, um zu täuschen.
Und er wird sagen: »Ich bin kein Prophet, ich bin ein Mann, der sein Land bebaut; denn ein Mensch hat mich als Sklave gekauft seit meiner Jugend!«
Und er wird zu ihm sagen: »Was sind das für Wunden in deinen Händen?«
Und er wird antworten: »Die hat man mir geschlagen im Haus meiner Lieben!«

Der jenige also, der Wunden hat in seinen Händen, der wird an jenem Tag wiederkommen, und alle werden sich schämen, die ihn verleugnet haben, besonders die falschen Propheten.

Und nach all diesen Worten soll es für heute genug sein, was wir betrachtet haben, um die Geschichte des Messias Gottes im Alten Testament nachzuvollziehen. All die Worte, die wir in diesem Video gelesen haben, waren den Menschen angekündigt, bevor überhaupt erst die Geburt des Messias geschah, und bei einigen Stellen wussten die Menschen vielleicht gar nicht, dass es Weissagungen über den Messias sind.

Das war soweit alles, was ich im heutigen Video zeigen wollte. Ich hoffe, diese Sammlung der Weissagungen über den Messias hat euch gefallen.

Danke für's Zuhören und bis zum nächsten Mal! Mögen der Frieden und die Liebe von Jesus Christus mit euch sein!

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