Text zu "Bibellehre - Die Notwendigkeit der Wassertaufe"
Link zum Video: https://www.youtube.com/watch?v=m1wgWJgWK3o
Hallo Leute und
willkommen bei dem Kanal, der dem Licht der Welt gewidmet ist!
Im heutigen Video
soll allen Menschen, die Ohren haben um zu hören, in aller
Ausführlichkeit erklärt werden, warum die korrekte Taufe im Wasser
auf den Name Jesus Christus unbedingt notwendig ist, um gerettet zu
werden.
Ich beginne mit dem
allseits bekannten Spruch, den Jesus zu Nikodemus in Jerusalem sagte,
und der in Kapitel 3 des Johannesevangeliums in Vers 5 geschrieben
steht. Dort lesen wir:
Jesus antwortete:
Wahrlich, wahrlich, ich sage dir: Wenn jemand nicht aus Wasser und
Geist geboren wird, so kann er nicht in das Reich Gottes eingehen!
Nehmt das bitte an!
Es ist die Wahrheit. Und diese Wahrheit ist gültig für jeden, der
seit den Tagen lebt, als Johannes der Täufer begonnen hat, eine
Taufe der Buße zur Vergebung der Sünden zu verkündigen. Johannes
der Täufer hat die Worte geredet und die Werke getan, die von Gott
befohlen sind. Wer diesen Worten widersteht, der widersteht Gott,
denn der Wille Gottes ist durch den Dienst offenbar geworden, den
Johannes der Täufer ausführte. Als Jesus mit Nikodemus redete, da
hat Jesus nicht gesagt: „Wenn ein Mensch Nikodemus heißt, aber
sich nicht taufen lässt, dann kommt er nicht ins Reich Gottes
hinein.“
Stattdessen sagte
Jesus: „Wenn jemand nicht aus Wasser und Geist geboren wird, so
kann er nicht in das Reich Gottes eingehen!“
Das sind die Worte
von Jesus. Wenn jemand die Worte von Jesus nicht glaubt, dann geht
der Mensch verloren. Denn es steht geschrieben:
Wer mich verwirft
und meine Worte nicht annimmt, der hat schon seinen Richter: Das
Wort, das ich geredet habe, das wird ihn richten am letzten Tag.
Aus diesem Grund
müssen wir alle Worte annehmen, die Jesus geredet hat. Wir dürfen
sie nicht verdrehen und wir dürfen sie auch nicht aussortieren, um
nur den Teil zu glauben, der uns gut gefällt. Jesus hat es eindeutig
und unmissverständlich gesagt. Ein Mensch kann nicht in das Reich
Gottes eingehen, es sei denn, er ist aus Wasser und Geist geboren.
Die Geburt aus dem Wasser ist die echte Wassertaufe des fleischlichen
Körpers, während der Mensch in der Welt lebt. Die Geburt aus dem
Geist ist eine neue Geisteshaltung, indem der Mensch nicht mehr in
seinem Geist gegen Gott strebt, sondern seine Gesinnung ganz neu
macht, sodass er von jetzt an nur noch Gottes Wort ernstnehmen und
die Gebote halten will. Da dies schwer zu schaffen ist, werden die
Menschen auch mit dem Heiligen Geist getauft, der uns die dazu nötige
Kraft gibt, um das zu schaffen. Wenn aber jemand nicht die
Geistesgeburt vollziehen will, indem er seine eigene Gesinnung
geistlich macht, und er ignoriert die Impulse des Heiligen Geistes,
dann wird dieser Mensch vom Heiligen Geist verlassen und steht wieder
alleine da, weil er immernoch gegen Gott rebelliert hat. Und so
jemand kann unmöglich nach seinem Tod in das Reich Gottes kommen,
weil die nach der Wassertaufe verübten und nicht verworfenen Sünden
ihm zum Verhängnis werden. Deswegen hat Jesus in aller Deutlichkeit
gesagt, dass ein Mensch aus Wasser und Geist geboren sein muss, um in
das Reich Gottes eingehen zu können. Ich meine: Wie deutlich soll
Jesus denn noch werden? Was soll Jesus noch sagen oder tun, sodass
die Menschen das endlich mal begreifen?
Seit dem Tag, als
Johannes der Täufer die Taufe verkündigte, war die Taufe
heilsrelevant. Das hat Jesus gelehrt. Und ich zeige euch nun auch die
Stelle, an der Jesus dies gelehrt hat. Es steht geschrieben im
Evangelium des Lukas, Kapitel 7, Vers 28 bis 30:
Denn ich sage euch:
Unter denen, die von Frauen geboren sind, gibt es keinen größeren
Propheten als Johannes den Täufer; doch der Kleinste im Reich Gottes
ist größer als er.
Und das ganze Volk,
das ihn hörte, und die Zöllner gaben Gott recht, indem sie sich
taufen ließen mit der Taufe des Johannes;
die Pharisäer aber
und die Gesetzesgelehrten verwarfen den Ratschluss Gottes, sich
selbst zum Schaden, indem sie sich nicht von ihm taufen ließen.
Hier erkennen wir
eindeutig, dass Jesus sagt: Wer die Taufe ablehnt, sogar schon zu der
Zeit von Johannes, als Jesus noch gar nicht verherrlicht war, der
schadet sich selbst, denn er hat den Ratschluss Gottes verworfen. Und
ich garantiere euch, dass jeder Mensch, der den Ratschluss Gottes
verwirft, um stattdessen den eigenen lauwarmen Emotionen zu folgen,
ganz sicher nicht in das Reich Gottes kommt.
Und wenn jetzt
irgendjemand mit dem Argument des gekreuzigten Räubers aus Kapitel
23 ankommen will, indem er sagt: „Du erkennst Gottes Liebe einfach
nicht, denn der gekreuzigte Räuber aus Kapitel 23 hat ja ebenfalls
Vergebung gefunden, obwohl er weder getauft werden konnte, noch gute
Werke getan hat!“
dann sage ich zu
solchen Menschen Folgendes: Warum erdreistet ihr euch, zu behaupten,
dass dieser Räuber nicht die Taufe des Johannes empfangen hatte?
Kennt ihr den Lebenslauf dieses Räubers? Seid ihr damit vertraut,
wie seine Tage verliefen, bevor er von den Römern gefangen und
gekreuzigt wurde? Ihr wisst überhaupt nichts von diesem Räuber und
geht trotzdem davon aus, er müsse nicht getauft gewesen, sondern bis
zum letzten Moment ein Übeltäter gewesen sein, bis er in
allerletzter Sekunde um Gnade flehte. Ich sage euch: Eure
Argumentation ist eine Torheit! Denn es geht aus der Bibel nicht
hervor, ob der Räuber die Taufe empfangen hatte und ihr wisst nichts
über ihn. Wenn ihr euch aber hinstellt und sagt, dass dieser Räuber
gewiss keine Taufe empfangen hat, dann seid ihr Lügner, und
obendrein könnt ihr das auch anhand der Schrift in keiner Weise
belegen. In gleicher Weise kann ich mit der Schrift auch nicht
belegen, dass er die Taufe empfangen hatte. Allerdings ist es eine
Frage der Ehrlichkeit und Aufrichtigkeit, dass man nicht einfach
Dinge behauptet, die unbelegbar und außerdem völlig unlogisch sind,
sondern dass man stattdessen vernunftshalber sagt: „Man darf den
Räuber nicht als Argument benutzen, weil man seine genaue
Hintergrundgeschichte nicht belegen kann.“
Und wenn nun jemand
anders zu mir ankommen würde und sagt: „Was ist denn dann mit den
ganzen verstorbenen Kindern? Die würden dann doch alle in die Hölle
kommen, weil sie nicht getauft sind. Das ist doch Irrsinn, denn ein
liebender Gott würde sowas nicht tun!“
dann lautet meine
Antwort folgendermaßen: Bitte versteht, dass es falsch ist, wenn ihr
Gott als eine unendlich liebevolle Schmalzbacke hinstellt, die sich
überhaupt nicht um die Übertretung von Geboten kümmert und immer
nur sagt: „Ich liebe dich!“, egal wie oft man ihn verachtet oder
ihm sogar geistlich gesehen ins Gesicht spuckt! Gott ist heilig. Und
so lange ihr das nicht verstehen könnt, glaubt ihr an einen falschen
Gott, an irgendein aus der Esoterik stammendes Modell von falscher
Liebe, die aus Lust an der Sünde resultiert.
Als Gott die
heiligen 10 Gebote vor Israel vorgetragen hat, da sagte er unter
Anderem auch Folgendes:
Denn ich, der HERR,
dein Gott, bin ein eifersüchtiger Gott, der die Schuld der Väter
heimsucht an den Kindern bis in das dritte und vierte Glied derer,
die mich hassen,
der aber Gnade
erweist an vielen Tausenden, die mich lieben und meine Gebote halten.
Da haben wir's! Das
ist das wahre Wesen unseres heiligen Vaters im Himmel, der seinen
eigenen geliebten Sohn, Jesus Christus, zum Sühneopfer gemacht hat
für alle, die glauben.
An dem Text erkennen
wir, dass auf die Kinder alles übergeht, was die Eltern haben. Das
bedeutet hinsichtlich der Taufe: Wenn die Eltern nicht getauft sind,
dann ist auch das Kind nicht gesegnet und zählt nicht als getauft,
sondern es wird zuschanden, wie seine Eltern zuschanden werden. Wenn
aber die Eltern korrekt getauft und gerecht sind, dann zählt um
ihrer korrekten Taufe willen auch jedes kleine Kind wie ein getaufter
Mensch, so lange, bis das Kind sich versündigt. Sündigt es aber,
wird ihm die aus der Taufe kommende Gerechtigkeit der Eltern nicht
mehr angerechnet, und es muss selbst im Wasser korrekt getauft werden
an dem Tag, an dem es Buße tun und Jesus annehmen will. Denn die
Menschen werden leider alle mit der Erkenntnis des Guten und Bösen
geboren, und deswegen neigen sie früher oder später zum Sündigen.
Wenn ein Kind von korrekt getauften Eltern nicht gesündigt hat und
stirbt, so kommt es in dem Himmel. Wenn aber das Kind der getauften
Eltern sündigt, so kommt es nicht in den Himmel, sondern ins
Totenreich, denn der Lohn der Sünde ist der Tod. Die Kinder aber,
die an Jesus glauben - für die ist das Reich Gottes bestimmt.
Wenn aber ein
Mensch, egal welchen Alters, gottlose Eltern hat, wird eine Taufe
ganz besonders wichtig, sobald der Mensch zu Jesus will. Und wenn ich
hier das Wort „gottlos“ benutze, dann meine ich Menschen, die
sich in ihren Herzen von Gott und seiner Wahrheit losgelöst haben,
indem sie entweder gar nichts berücksichtigen, was mit Glaube
einhergeht, oder indem sie in toten Traditionen verharren und
keinerlei lebendigen Glaube haben. Das sind die Gottlosen.
Die korrekte Taufe
im Wasser auf den Name Jesus Christus ist ein unverzichtbarer Teil
des Rettungsprozesses. Es kann passieren, dass ein Mensch getauft
wird und trotzdem in die Hölle muss, weil er nach der Taufe wieder
gesündigt hat, ohne es zu bereuen. Aber es kann niemals passieren,
dass ein Mensch in unserer Weltzeit nicht getauft war und dennoch in
den Himmel kommt. Wenn jemand den Worten von Jesus nicht glaubt, so
kann der Mensch nicht gerettet werden, sondern er wird auf Grundlage
der Worte Jesu am Ende verurteilt.
Und Jesus wusste die
ganze Zeit, dass sogar schon vor seiner Verherrlichung die Taufe
unbedingt notwendig ist. Deswegen hat Jesus sogar selber eine Taufe
angeboten zu der Zeit, als seine Auferstehung noch in der Ferne lag.
Denn wir lesen im Evangelium des Johannes in Kapitel 4, Vers 1 bis 3:
Als nun der Herr
erfuhr, dass die Pharisäer gehört hatten, dass Jesus mehr Jünger
mache und taufe als Johannes,
obwohl Jesus nicht
selbst taufte, sondern seine Jünger,
da verließ er Judäa
und zog wieder nach Galiläa.
Hier könnt ihr mit
euren eigenen Augen lesen, dass Jesus eine Taufe anbot, und diese
wurde von seinen Jüngern vollzogen an allen Menschen, die getauft
werden wollten. Glaubt ihr etwa, Jesus hätte das getan, wenn die
Taufe irrelevant wäre?
Ganz sicher nicht.
Er hat es getan, weil es unbedingt notwendig war. Und es gibt auch im
vorhergehenden Kapitel einen Vers, der beweist, dass Jesus Menschen
taufte, denn wir lesen in Vers 22:
Danach kam Jesus mit
seinen Jüngern in das Land Judäa, und dort hielt er sich mit ihnen
auf und taufte.
Auch hier ist
unmissverständlich aufgeführt, dass Jesus Menschen taufte. Was
meint ihr, warum er das getan hat, wenn es egal wäre?
Ich sage euch: Jeder
Mensch, der euch einreden will, dass eine Taufe überflüssig sei,
der ist ein Verführer. Und jeder Mensch, der aus seiner eigenen
Logik heraus meint, beweisen zu können, dass man ohne Taufe in den
Himmel kommt, der glaubt an ein falsches Evangelium.
Wenn jemand wirklich
gerettet werden will, so ist die vollständige Taufe im Wasser auf
den Name Jesus Christus unerlässlich, denn es gehört zu dem
Rettungsprozess zweifellos dazu. Wenn jemand auf etwas Anderes tauft
als auf den Name Jesus Christus, dann ist es ungültig. Denn die
Apostel haben das ständig getan. Sie haben durchgehend ohne Ausnahme
auf den Name Jesus Christus getauft. Wenn das nicht die richtige
Taufe wäre, dann wären die Apostel seit dem ersten Tag der
Ausgießung des Heiligen Geistes Feinde Gottes gewesen. Und ich werde
euch auch gleich die ganzen Beispiele zeigen, in denen sich Menschen
von den Aposteln taufen ließen, weil diese Menschen Glaube hatten.
Und entweder wird gar nicht erwähnt, worauf getauft wurde, oder es
wird erwähnt, worauf sie tauften. Und immer dann, wenn es erwähnt
wurde, dann steht dort, dass auf den Name des Herrn Jesus Christus
getauft wurde.
Bevor wir das aber
entdecken, muss ich noch etwas zu der Tatsache sagen, dass in
früheren Zeiten die korrupten Katholiken mit ihren Lügengriffeln im
Evangelium des Matthäus herumgeschmiert haben und deswegen jetzt die
Behauptung in Kapitel 28 steht, dass man auf Vater, Sohn und heiligen
Geist taufen müsse. Das ist nicht Gottes Wort, sondern Menschenwort.
Die Taufe auf den Titel des von Menschen erfundenen
Dreieinigkeitsdogmas rettet niemanden. Denn ihr müsst bitte mal in
Ruhe darüber nachdenken, wer genau eigentlich für unsere Schuld
gekreuzigt worden ist. Wurde der Heilige Geist für unsere Schuld
gekreuzigt? Ganz sicher nicht.
Wurde der heilige
Vater im Himmel für unsere Schuld gekreuzigt? Nein, wurde er nicht.
Wurde der
eingeborene Sohn Gottes, Jesus Christus, für unsere Schuld
gekreuzigt? Ja! Das wurde er in der Tat, und es war eine ziemlich
heftige Angelegenheit.
Und deswegen, weil
Jesus Christus um unserer Schuld willen gekreuzigt wurde, und weil
allein durch das Blut von Jesus Christus unsere Schuld getilgt werden
kann, müssen alle Gläubigen auf den Name Jesus Christus getauft
werden. Es ist kein anderer Name den Menschenkindern gegeben, durch
den sie erlöst werden können, als nur der Name des Sohnes Gottes,
Jesus Christus.
Denn der Heilige
Geist kann nicht gekreuzigt werden, weil er niemals ein im Fleisch
wandelndes Wesen war, sondern er begleitet nur Wesen, die aus ihrem
eigenen Willen heraus handeln, so lange sie im Fleisch wandeln. Und
unser Vater im Himmel ist auch noch niemals im Fleisch gewandelt,
sondern er thront von Ewigkeit her im Himmel über allen Himmeln. Er
ist im Himmel gewesen, als Jesus auf der Erde war, und unser
himmlischer Vater würde auch niemals im Fleisch wandeln, deswegen
musste Jesus das tun. Wenn ihr diese Fakten verstehen könnt, dann
seid ihr glückselig.
Da ich nun die Lüge
entmachtet habe, die die korrupten Menschen mit ihren Lügengriffeln
in das Evangelium des Matthäus hinein geschmiert haben, werden wir
uns als nächstes wie versprochen die ganzen Berichte aus der
Apostelgeschichte anschauen, in der die Menschen erkannten, dass sie
um ihrer Rettung willen getauft werden müssen.
Die erste Stelle,
die allgemein große Bekanntheit hat, ist Kapitel 2 der
Apostelgeschichte, wo Petrus den Juden erklärt, dass der selbe
Jesus, dessen Kreuzigung sie verlangt hatten, der Messias war, auf
den alle warten. Und weil Petrus so zutreffende Worte sprach,
erkannten die Juden, dass er die Wahrheit sagt. Demgemäß lesen wir
Folgendes ab Vers 37:
Als sie aber das
hörten, drang es ihnen durchs Herz, und sie sprachen zu Petrus und
den übrigen Aposteln: Was sollen wir tun, ihr Männer und Brüder?
Da sprach Petrus zu
ihnen: Tut Buße, und jeder von euch lasse sich taufen auf den Namen
Jesu Christi zur Vergebung der Sünden; so werdet ihr die Gabe des
Heiligen Geistes empfangen.
Denn euch gilt die
Verheißung und euren Kindern und allen, die ferne sind, so viele der
HERR, unser Gott, herzurufen wird.
Und noch mit vielen
anderen Worten gab er Zeugnis und ermahnte und sprach: Lasst euch
retten aus diesem verkehrten Geschlecht!
Diejenigen, die nun
bereitwillig sein Wort annahmen, ließen sich taufen, und es wurden
an jenem Tag etwa 3000 Seelen hinzugetan.
Und sie blieben
beständig in der Lehre der Apostel und in der Gemeinschaft und im
Brotbrechen und in den Gebeten.
An Vers 38 sehen wir
eindeutig, wie Petrus sagt, dass sie sich auf den Name Jesus Christus
taufen lassen müssen, sobald sie Buße getan haben. Und an Vers 41
sehen wir, dass ungefähr 3000 Juden das ernst nahmen und gerettet
werden wollten, weswegen sie sich taufen ließen und die Lehre
annahmen, die Jesus zuerst verkündigt hatte und welche nun die
Apostel weitertrugen. All diese Menschen hätten sich garantiert
nicht taufen lassen, wenn es nicht heilsrelevant wäre.
In Kapitel 8 landet
Philippus in Samaria und verkündigt dort, dass Jesus der Messias
ist, und seine Verkündigung wurde durch Wunderzeichen bestätigt.
Diesbezüglich lesen wir in Kapitel 8, Vers 12:
Als sie aber dem
Philippus glaubten, der das Evangelium vom Reich Gottes und vom Namen
Jesu Christi verkündigte, ließen sich Männer und Frauen taufen.
Auch hier haben alle
Menschen sich taufen lassen, die glaubten. Warum taten sie das, wenn
die Taufe egal wäre?
Es hatte aber trotz
der Taufe noch keiner der Menschen aus Samaria den Heiligen Geist
empfangen, denn wir lesen in den Versen 14 bis 16:
Als aber die Apostel
in Jerusalem hörten, dass Samaria das Wort Gottes angenommen hatte,
sandten sie Petrus und Johannes zu ihnen.
Diese kamen hinab
und beteten für sie, dass sie den Heiligen Geist empfingen;
denn er war noch auf
keinen von ihnen gefallen, sondern sie waren nur getauft auf den
Namen des Herrn Jesus.
Obwohl sie also
korrekt auf den Name des Herrn Jesus Christus getauft waren, hatte
Gott entschieden, dass sie noch keine Geistesgaben bekommen, aber als
die Apostel dann dafür beteten, geschah es letztlich doch.
Und es begegnet auch
Philippus in dem selben Kapitel einem Regierungsbeamten aus
Äthiopien. Dieser liest im Buch des Propheten Jesaja in Kapitel 53
und Philippus wird vom Heiligen Geist aufgefordert, sich zu dem
Regierungsbeamten zu gesellen und ihm von Jesus zu erzählen,
basierend auf den Schriften. Dies tut Philippus auch, denn wir lesen
Folgendes in den Versen 35 bis 38:
Da tat Philippus
seinen Mund auf und begann mit dieser Schriftstelle und verkündigte
ihm das Evangelium von Jesus.
Als sie aber auf dem
Weg weiterzogen, kamen sie zu einem Wasser, und der Kämmerer sprach:
Siehe, hier ist Wasser! Was hindert mich, getauft zu werden?
Da sprach Philippus:
Wenn du von ganzem Herzen glaubst, so ist es erlaubt! Er antwortete
und sprach: Ich glaube, dass Jesus Christus der Sohn Gottes ist!
Und er ließ den
Wagen anhalten, und sie stiegen beide in das Wasser hinab, Philippus
und der Kämmerer, und er taufte ihn.
Da also Philippus
merkte, dass der Regierungsbeamte die Worte annimmt, die ihm
verkündigt wurden, tauft Philippus ihn. Warum tat Philippus das,
wenn die Taufe unnötig wäre? Wäre die Taufe unnötig, hätte
Philippus ihm einfach nur von Jesus erzählen müssen und ihm dann
auf die Schulter geklopft, indem er ihm eingeredet hätte, er wäre
jetzt gerettet. Aber stattdessen hat Philippus ihn bei der
nächstmöglichen Gelegenheit getauft.
Von Paulus aber
wissen wir, dass er zuerst Saulus genant wurde und die Gemeinde der
gläubigen Christen zerstören wollte. Das lief so lange, bis Jesus
ihm persönlich begegnete, und davon liest man in Kapitel 9. Diese
Begegnung war eindrucksvoll genug, dass Paulus Buße tat und sich
entschied, Jesus nachzufolgen. Nun befahl Jesus einem seiner Jünger,
dass Paulus geheilt und getauft werden muss. Wir lesen darüber
Folgendes in den Versen 10 bis 18:
Es war aber in
Damaskus ein Jünger namens Ananias. Zu diesem sprach der Herr in
einem Gesicht: Ananias! Er sprach: Hier bin ich, Herr!
Der Herr sprach zu
ihm: Steh auf und geh in die Gasse, die man »die Gerade« nennt, und
frage im Haus des Judas nach einem Mann namens Saulus von Tarsus.
Denn siehe, er betet;
und er hat in einem
Gesicht einen Mann namens Ananias gesehen, der hereinkam und ihm die
Hand auflegte, damit er wieder sehend werde.
Da antwortete
Ananias: Herr, ich habe von vielen über diesen Mann gehört, wie
viel Böses er deinen Heiligen in Jerusalem zugefügt hat.
Und hier hat er
Vollmacht von den obersten Priestern, alle, die deinen Namen anrufen,
gefangen zu nehmen!
Aber der Herr sprach
zu ihm: Geh hin, denn dieser ist mir ein auserwähltes Werkzeug, um
meinen Namen vor Heiden und Könige und vor die Kinder Israels zu
tragen!
Denn ich werde ihm
zeigen, wie viel er leiden muss um meines Namens willen.
Da ging Ananias hin
und trat in das Haus; und er legte ihm die Hände auf und sprach:
Bruder Saul, der Herr hat mich gesandt, Jesus, der dir erschienen ist
auf der Straße, die du herkamst, damit du wieder sehend wirst und
erfüllt wirst mit dem Heiligen Geist!
Und sogleich fiel es
wie Schuppen von seinen Augen, und er konnte augenblicklich wieder
sehen und stand auf und ließ sich taufen.
Saulus hat sich also
taufen lassen. Obwohl Jesus gesagt hat, dass Saulus ein auserwähltes
Werkzeug ist, hat dieser sich trotzdem taufen lassen. Wie könnte
irgendjemand, der diese Tatsache kennt, jemals behaupten, dass die
Taufe nicht notwendig sei?
In Kapitel 10
geschah es, dass Petrus einem Heide das Evangelium verkündigen
sollte. Das fand Petrus zuerst ein wenig unpassend, weil er daran
gewöhnt war, dass Juden keinen Umgang mit Heiden haben sollen. Aber
durch das Wirken das Heiligen Geistes wurde es befohlen, deshalb ging
Petrus zu dem Heide, nämlich zu den Hauptmann Kornelius, und dieser
hatte sich mit Freunden und Familienmitgliedern zusammen für die
Ankunft von Petrus bereit gemacht. Und als Petrus gerade redete und
von Jesus erzählte, da wurden plötzlich ohne Gebet völlig
unerwartet die Heiden mit dem Heiligen Geist getauft. Und die Juden
verwunderten sich sehr, dass diese Gabe Gottes den Heiden gegeben
wurde. Denn das war der Beweis, dass Gott von jetzt an nicht mehr nur
die Israeliten retten will, sondern dass Jesus der Retter für alle
Völker der Erde ist. Nun hätte Petrus, wenn er unverständig und
oberflächlich gewesen wäre, sagen können: „Oh! Die haben den
Heiligen Geist! Das ist genug, wir brauchen sie nicht mehr im Wasser
zu taufen.“
Petrus ist aber in
diesen Tagen nicht oberflächlich gewesen, sondern er tat genau die
Werke, die Jesus in Gottes Namen befohlen hatte. Deswegen lesen wir
Folgendes in den Versen 45 bis 48:
Und alle Gläubigen
aus der Beschneidung, die mit Petrus gekommen waren, gerieten außer
sich vor Staunen, dass die Gabe des Heiligen Geistes auch über die
Heiden ausgegossen wurde.
Denn sie hörten sie
in Sprachen reden und Gott hochpreisen. Da ergriff Petrus das Wort:
Kann auch jemand
diesen das Wasser verwehren, dass sie nicht getauft werden sollten,
die den Heiligen Geist empfangen haben gleichwie wir?
Und er befahl, dass
sie getauft würden im Namen des Herrn. Da baten sie ihn, etliche
Tage zu bleiben.
Petrus hat im Namen
des Herrn Jesus Christus den Befehl ausgesprochen, dass diese Heiden
getauft werden müssen, weil sie an Jesus glaubten. Das hat Petrus
deswegen befohlen, weil er genau wusste, dass es nicht reichen würde,
wenn sie zwar den Heiligen Geist haben und an Jesus als den Messias
glauben, aber nicht getauft werden. Denn Petrus wusste in diesen
Tagen, dass die korrekte Wassertaufe ein unvermeidlicher Bestandteil
des ganzen Rettungsprozesses ist.
Einige Zeit später
war Paulus auf Missionsreise in Philippi, und Lukas war bei ihm und
auch andere Reisegefährten. Dort trafen sie am Sabbat eine Frau, die
sehr genau auf die Verkündigung des Evangeliums achtete. Wir lesen
darüber Folgendes in Kapitel 16, Vers 13 bis 15:
Und am Sabbattag
gingen wir vor die Stadt hinaus, an den Fluss, wo man zu beten
pflegte; und wir setzten uns und redeten zu den Frauen, die
zusammengekommen waren.
Und eine
gottesfürchtige Frau namens Lydia, eine Purpurhändlerin aus der
Stadt Thyatira, hörte zu; und der Herr tat ihr das Herz auf, sodass
sie aufmerksam achtgab auf das, was von Paulus geredet wurde.
Als sie aber getauft
worden war und auch ihr Haus, bat sie und sprach: Wenn ihr davon
überzeugt seid, dass ich an den Herrn gläubig bin, so kommt in mein
Haus und bleibt dort! Und sie nötigte uns.
Warum hat diese Frau
sich taufen lassen und noch dazu alle, die in ihrem Haus wohnen, wenn
die Taufe nicht heilsrelevant wäre?
Paulus und seine
Gefährten landeten kurze Zeit später aber auch im Gefängnis, weil
ein paar ortsansässige Männer wütend geworden waren. Denn die
Männer hatten eine Magd, die von einem Wahrsagegeist besessen war,
aber Paulus trieb in Jesu Namen den Geist aus, und somit konnten die
Männer mit der Magd kein Geld mehr verdienen. Deswegen ließen sie
Paulus ins Gefängnis werfen samt seinen Gefährten, und Gott ließ
sie befreien, indem die Gefängnistüren von allein aufgingen. Der
Gefängniswärter war davon aber so entsetzt, dass er sich selbst
umbringen wollte, als er glaubte, die Gefangenen seien während
seiner Schicht enflohen. Paulus aber hielt ihn zurück. Und was dann
geschah, lesen wir in den Versen 29 bis 33:
Da forderte er ein
Licht, sprang hinein und fiel zitternd vor Paulus und Silas nieder.
Und er führte sie
heraus und sprach: Ihr Herren, was muss ich tun, dass ich gerettet
werde?
Sie aber sprachen:
Glaube an den Herrn Jesus Christus, so wirst du gerettet werden, du
und dein Haus!
Und sie sagten ihm
das Wort des Herrn und allen, die in seinem Haus waren.
Und er nahm sie zu
sich in jener Stunde der Nacht und wusch ihnen die Striemen; und er
ließ sich auf der Stelle taufen, er und all die Seinen.
Paulus verkündigte
also das Evangelium und der Gefängniswärter wurde getauft, genau so
wie alle, die in seinem Haus waren. Auch daran merken wir zum
wiederholten Mal, dass die Taufe auf keinen Fall ausbleiben darf.
Jedenfalls können
wir in Kapitel 18 davon lesen, dass ein Mann mit ausgezeichneten
Schriftkenntnissen von Jesus gehört hatte und anhand der Schriften
beweisen konnte, dass Jesus der Messias Israels ist. Und das tat er
auch. Aber dieser Mann wusste nicht, dass die Menschen mittlerweile
alle auf den Name Jesus Christus getauft werden müssen, denn dieser
Mann kannte nur die Taufe des Johannes. Er hat also richtig über
Jesus geredet, hat aber die Menschen falsch getauft. Und Paulus
begegnete einigen dieser Menschen, die falsch getauft waren. Darüber
lesen wir Folgendes in Kapitel 19, Vers 1 bis 5:
Es geschah aber,
während Apollos in Korinth war, dass Paulus, nachdem er die höher
gelegenen Gebiete durchzogen hatte, nach Ephesus kam. Und als er
einige Jünger fand,
sprach er zu ihnen:
Habt ihr den Heiligen Geist empfangen, als ihr gläubig wurdet? Sie
aber antworteten ihm: Wir haben nicht einmal gehört, dass der
Heilige Geist da ist!
Und er sprach zu
ihnen: Worauf seid ihr denn getauft worden? Sie aber erwiderten: Auf
die Taufe des Johannes.
Da sprach Paulus:
Johannes hat mit einer Taufe der Buße getauft und dem Volk gesagt,
dass sie an den glauben sollten, der nach ihm kommt, das heißt an
den Christus Jesus.
Als sie das hörten,
ließen sie sich taufen auf den Namen des Herrn Jesus.
Hier sehen wir
deutlich, dass die Menschen nochmal getauft werden mussten, uns zwar
diesmal richtig, nämlich auf den Name Jesus Christus, und dies tat
Paulus auch. Paulus hat nicht etwa zu ihnen gesagt: „Ach, wisst ihr
was, es ist doch völlig egal, ob ihr getauft seid oder auf welchen
Name ihr getauft wurdet! Geht einfach hin und freut euch über
alles!“
Das wäre verrückt.
Da aber Paulus auch in diesen Tagen sein Amt weitesgehend ernst nahm,
hätte er niemals derartigen Unsinn getan, sondern er hat die
Menschen ordentlich auf den Name Jesus Christus getauft, weil dies
unerlässlich ist zur Rettung der Gläubigen.
Und nach all diesen
Beispielen aus der Bibel ist hoffentlich soweit jedem klar, dass die
korrekte Wassertaufe notwendig ist und dass es eine satanische Lehre
sein würde, wenn man behauptet, auf die korrekte Wassertaufe könnte
verzichtet werden und trotzdem kämen die ungetauften Personen in das
Reich Gottes nach ihrem Tod.
Ich möchte auch
darauf verweisen, dass sogar Jesus selbst sich taufen ließ, obwohl
Jesus das theoretisch gar nicht nötig hatte, denn Jesus hatte keine
einzige Sünde getan und seine Gesinnung war gerecht. Deswegen musste
Jesus theoretisch nicht getauft werden, weil er bereits aus dem Geist
geboren war und weil er gar keine Schuld auf sich hatte, die durch
die Taufe abgewaschen werden muss. Und obwohl das so ist, hat Jesus
sich trotzdem taufen lassen, weil dadurch bestätigt wurde, dass
niemand, wirklich niemand! der in diesen Tagen oder irgendwann nach
diesen Tagen lebt, ohne korrekte Taufe in das Reich Gottes eingeht.
Seid euch über
diesen Fakt bitte allezeit im Klaren, wenn ihr euch selbst und die,
welche euch anvertraut sind, retten wollt durch den lebendigen und
wahrheitsgemäßen Glaube an Gott und an den Sohn Gottes, Jesus
Christus!
Wir werden uns jetzt
vollständigkeitshalber den Bericht über die Taufe Jesu durchlesen,
wie sie im Evangelium des Matthäus steht. Folgendes steht
geschrieben:
Da kommt Jesus aus
Galiläa an den Jordan zu Johannes, um sich von ihm taufen zu lassen.
Johannes aber wehrte
ihm und sprach: Ich habe es nötig, von dir getauft zu werden, und du
kommst zu mir?
Jesus aber
antwortete und sprach zu ihm: Lass es jetzt so geschehen; denn so
gebührt es uns, alle Gerechtigkeit zu erfüllen! Da gab er ihm nach.
Und als Jesus
getauft war, stieg er sogleich aus dem Wasser; und siehe, da öffnete
sich ihm der Himmel, und er sah den Geist Gottes wie eine Taube
herabsteigen und auf ihn kommen.
Und siehe, eine
Stimme kam vom Himmel, die sprach: Dies ist mein geliebter Sohn, an
dem ich Wohlgefallen habe!
Unser Vater im
Himmel, der ewig im Himmel thront, hat sogar nach der Taufe
persönlich bezeugt, dass Jesus sein Sohn ist, und Johannes der
Täufer hat das gehört. Johannes hat es auch den Menschen verkündet,
wovon wir im Evangelium des Johannes lesen könnten, aber darauf wird
im heutigen Video verzichtet.
Weil aber in diesem
Video das Thema Taufe möglichst umfangreich beleuchtet werden soll,
will ich nicht darauf verzichten, euch auch noch die eine oder andere
Stelle in den Apostelbriefen zu zeigen, in denen etwas Wahrhaftiges
zum Ausdruck kommt. Nicht jedes einzelne Wort in den Apostelbriefen
ist heilig. Und die schlimmsten Verfehlungen von Paulus, die in
seinen Briefen offenbar werden, haben wir ja schon in einem anderen
Video beleuchtet. Aber die Worte, die wir heute durchgehen, stimmen
alle mit Gottes Wahrheit überein.
Wir sind uns alle
darüber im Klaren, dass bereits vor dem Auftreten Johannes des
Täufers viele Menschen lebten und starben. Diese konnten natürlich
nicht getauft sein, weil Johannes der Täufer noch gar nicht diesen
Teil des Ratschlusses Gottes verkündigt hatte. Nun würde vielleicht
manch einer meinen, dass die dann alle verloren sein müssen. Aber so
schlimm ist es nicht. Als Jesus tot war, hat er im Totenreich
verkündigt, und die, welche gute Werke im Leben taten und das Böse
wenigstens halbwegs vermeiden wollten, denen waren die Ohren
geöffnet, sodass sie es annahmen. Wenn dann der Tag kommt, an dem
das Totenreich abgeschafft wird, dann wird Jesus auch diese Leute
loskaufen aus dem Gericht. Also die erwählten Menschen, die gelebt
haben, bevor Johannes der Täufer die Taufe zur Buße verkündigte.
Allerdings haben das
die Menschen in Korinth nicht gewusst. Und sie meinten, sie müssten
sich für ihre verstorbenen Vorfahren taufen lassen, sodass denen
eine Taufe angerechnet werden kann. Diese Vorgehensweise war
überflüssig und nutzlos, aber Paulus und einige andere Apostel
haben auch derartige stellvertretende Taufen durchgeführt, weil sie
das Gewissen der Gläubigen beruhigen wollten, sodass diese sich
nicht unentwegt Sorgen um ihre verstorbenen Verwandten machen.
Deswegen kann man im ersten Brief an die Korinther in Kapitel 15 in
Vers 29 davon lesen, dass die Menschen sich für Tote taufen ließen.
Diese Art des Taufens ist tatsächlich Unsinn, denn die Menschen
müssen sich im Leben taufen lassen, um gerettet zu werden. Sie
werden nicht dadurch gerettet, dass Verwandte sich irgendwann später
stellvertretend taufen lassen. Wer als Ungläubiger gelebt hat, der
wird auch den Lohn seines Unglaubens erhalten.
Im Brief des Paulus
an die Epheser kommt durch bestimmte Worte von Paulus zum Ausdruck,
dass alle Geretteten den gleichen Glaube und die gleiche Taufe
brauchen. Es kann nicht einfach jeder seine eigene Art haben, denn es
steht geschrieben in Kapitel 4, Vers 4 bis 6:
Ein Leib und ein
Geist, wie ihr auch berufen seid zu einer Hoffnung eurer Berufung;
ein Herr, ein
Glaube, eine Taufe;
ein Gott und Vater
aller, über allen und durch alle und in euch allen.
Diese Worte schrieb
Paulus, nachdem er dazu aufrief, dass die Galater ihrer Berufung
würdig leben sollen. Aus den gerade gelesenen Versen geht hervor,
dass nur Jesus unser Herr und König ist, und nur unser Vater im
Himmel ist Gott, und nur eine einzige Taufe rettet, und wir wissen,
dass die Apostel auf den Name Jesus Christus getauft haben.
Im ersten Brief an
die Korinther beschwert sich Paulus gleich in Kapitel 1 darüber,
dass es sinnlose Spaltungen in der Gemeinde der Korinther gibt, denn
wie lesen in den Versen 12 und 13:
Ich rede aber davon,
dass jeder von euch sagt: Ich gehöre zu Paulus - Ich aber zu Apollos
- Ich aber zu Kephas - Ich aber zu Christus!
Ist Christus denn
zerteilt? Ist etwa Paulus für euch gekreuzigt worden, oder seid ihr
auf den Namen des Paulus getauft?
Hier fragt Paulus
rhetorisch, ob der Christus zerteilt ist, denn es sollen doch alle
auf den Name Jesus Christus getauft werden und nicht auf irgendeinen
anderen Name oder auf irgendeinen Titel. Denn es darf keine
Zerteilung im Glauben geben, aber bei den Korinthern passierte es
leider, obwohl wir doch nur durch das Opfer von Jesus am Kreuz
gerettet werden können, und durch die Lehre, die Jesus von Gott
überbrachte, indem wir allen Worten von Jesus glauben. Wer das tut,
der kann sich von der Aussage angesprochen fühlen, die im Brief an
die Galater in Kapitel 3 zum Ausdruck kommt, wo wir lesen können in
den Versen 26 bis 28:
denn ihr alle seid
durch den Glauben Söhne Gottes in Christus Jesus;
denn ihr alle, die
ihr in Christus hinein getauft seid, ihr habt Christus angezogen.
Da ist weder Jude
noch Grieche, da ist weder Knecht noch Freier, da ist weder Mann noch
Frau; denn ihr seid alle einer in Christus Jesus.
So lange wir die
Verse davor und danach nicht ernst nehmen, weil sich Paulus bei
diesen mal wieder etwas zu weit aus dem Fenster lehnt, können wir an
Vers 27 gut erkennen, wie er richtigerweise erklärt, dass wir alle
im Wasser in Christus hinein getauft sind, denn nur die Taufe auf den
Name Jesus Christus rettet. Und wer den ganzen Glaubensweg gehen
will, zu welchem unter Anderem auch die korrekte Wassertaufe dazu
gehört, der ist ein Kind Gottes, unabhängig davon, was er oder sie
vorher gewesen ist. Und bei diesem Wandel ist nicht die gesamte Thora
wichtig, sondern zuerst die Lehre von Jesus und dazu gehörig die
jenigen Gebote der Thora, die man nicht brechen darf, weil das ein
Gräuel für Gott wäre oder weil es davon Zeugnis geben würde, dass
wir Gott nicht lieben.
Nach all diesen
wichtigen Dingen, die wir besprochen haben, kommen wir nun mit dem
heutigen Video zu einem Ende. Und ich schließe dieses Video ab,
indem ich noch ein weiteres fundamentales Zitat von Jesus Christus
zeige, wie es im Evangelium des Markus in Kapitel 16, Vers 16 steht:
Wer glaubt und
getauft wird, der wird gerettet werden; wer aber nicht glaubt, der
wird verdammt werden.
Danke für's Zuhören
und bis zum nächsten Mal! Mögen der Frieden und die Liebe von Jesus
Christus mit euch sein!
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