Text zu "Eine Anleitung zum Taufen"
Link zum Video: https://www.youtube.com/watch?v=eJ4gqhIULDw
Hallo Leute und
willkommen bei dem Kanal, der dem Licht der Welt gewidmet ist.
Ich gebe mit dem
heutigen Video eine Art Anleitung für alle Menschen, die andere
Menschen auf den Name Jesus Christus taufen wollen. Denn wenn man das
noch nie gemacht hat, stellt man sich logischerweise Fragen darüber
und traut sich vielleicht gar nicht erst an die Sache ran. Daher
werde ich euch heute alles erzählen, was wichtig zu wissen ist, wenn
ihr Menschen auf den Name Jesus Christus taufen wollt, um dadurch zu
ihrer Errettung beizutragen. Denn die korrekte Wassertaufe ist ein
unverzichtbarer Teil des Rettungsprozesses eines Menschen.
Es gibt aber bereits
ein Video auf diesem Kanal, in dem ausführlich erklärt wird, warum
die korrekte Wassertaufe unbedingt zur Errettung eines Menschen
notwendig ist. Die Dinge, die in diesem Video gelehrt werden,
wiederhole ich heute nicht. Deswegen ist es sehr wichtig, dass ihr
dieses Video zuerst anschaut, sofern ihr nicht darüber informiert
seid, warum die Taufe unbedingt sein muss. Ihr könnt den Link zum
besagten Video in der Textbox finden.
Im heutigen Video
wird speziell für die jenigen gesprochen, die selbst andere Menschen
taufen wollen. Die erste Frage, die dabei geklärt werden muss,
lautet für so jemanden:
Welche
Voraussetzungen muss ich erfüllen, um andere ordentlich taufen zu
können?
Wenn du andere
Menschen taufen willst, dann musst du ein Mensch sein, der das
Evangelium verstanden hat und der fest daran glaubt, dass es die
Wahrheit ist, und der mindestens Jesus in einem Gebet als seinen
Retter angenommen hat. Wie man in einem Gebet Jesus annimmt, das
wurde auch auf diesem Kanal in einem anderen Video erklärt. Dieses
trägt den Titel: „Wie kann ich zu Jesus gehören?“, und es ist
ebenfalls in der Videobeschreibung verlinkt.
Ebenso solltest du
ein Mensch sein, der immer darauf bedacht ist, nicht zu sündigen,
egal wobei.
Viel besser wäre es
aber noch, wenn du zusätzlich schon selbst von jemandem auf den Name
Jesus Christus getauft wurdest. Man sollte sich im Idealfall von
einem getauften Mensch taufen lassen.
Wenn jemand nun
selbst andere Menschen taufen will, so ist es sehr wichtig, sich in
keinster Weise zu schämen für das, was man da tut.
Ihr solltet euch
wohl dabei fühlen, dass ihr Jesus auf diese Weise dient, und ihr
solltet euch auch durch zweifelnde Blicke von anderen Menschen nicht
verunsichern lassen, sondern euren Blick auf Jesus gerichtet halten
und alles denen in Ruhe erklären, die einen verwirrten Eindruck
machen. Nämlich dass aus der Bibel hervorgeht, dass Menschen eine
vollständige Wassertaufe brauchen, um gerettet zu werden, und genau
darum kümmert ihr euch gerade.
Und erledigt das
Ganze bitte auch in Ruhe und Gelassenheit! Lasst keinen Stress
aufkommen! Widmet euch den Fragen der Menschen, die bei euch sind und
erzählt wenn nötig auch von dem Moment, wo ihr selber getauft
worden seid, um ihnen die Verunsicherung ein bisschen zu nehmen. Denn
selbst als Mensch, der Jesus liebt, stellt man sich trotzdem immer so
ein bisschen die Frage, was wohl passieren wird, wenn man getauft
wird, ob da irgendwas Verrücktes passiert, oder ob sich vielleicht
das Leben danach schlagartig verändert. Aber so schlimm ist es bei
Weitem nicht. Jesus leitet uns sanft und behutsam an. Er würde uns
niemals irgendwas zumuten, was uns überfordert, und die Taufe ist in
erster Linie wie wenn man sich reinwaschen lässt und hinterher
sauber ist.
Wer also über die
nötige Gelassenheit verfügt und das nötige Bibelwissen hat, wie
man es aus dem neuen Testament lernt, der ist, wenn er zu Jesus
gehört, hervorragend geeignet, um andere Menschen zu taufen. Ihr
müsst aber bitte unbedingt die Bibelverse bedenken, die ich jetzt
zitiere.
Das erste sehr
wichtige Zitat in diesem Zusammenhang sind die Worte aus dem zweiten
Teil von dem achten Vers in Kapitel 10 vom Evangelium des Matthäus.
Dort steht:
Umsonst habt ihr es
empfangen, umsonst gebt es!
Haltet euch bitte
daran! Ihr selbst müsst kein Geld bezahlen für das, was Gott euch
schenkt, und deswegen wäre es eine Unverschämtheit, wenn ihr von
anderen Geld verlangen würdet für das, was Gott ihnen schenkt. Ihr
dürft nicht zu den Leuten sagen: „So lange ich kein Geld bekomme,
taufe ich auch nicht!“,
sondern ihr müsst
es völlig umsonst tun, ohne einen Lohn zu erbitten. Ihr solltet mit
keinem einzigen Wortlaut eine Bezahlung für das Taufen einfordern!
Das Gleiche gilt übrigens auch für das Predigen, denn jeder Diener
von Jesus muss sich nicht vorher überlegen, was er predigen soll,
sondern er bekommt es übermittelt durch den Heiligen Geist.
Wenn die Menschen
von ganz alleine den starken Wunsch auf dem Herzen haben sollten,
euch etwas zu geben, und sie bestehen darauf, dass ihr es annehmt,
dann dürft ihr es annehmen. Aber fragt niemals aus eigenem Antrieb
nach Geld!
Der zweite Vers, der
im Zusammenhang mit dem Taufen sehr schön und wichtig ist, den lesen
wir auch im Evangelium des Matthäus, nämlich in Kapitel 18, Vers
20. Es steht geschrieben, dass Jesus Folgendes sagte:
Denn wo zwei oder
drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich in ihrer Mitte.
Diese Worte sind
nicht einfach nur in den Wind gesprochen, sondern sie sind wahr. Wenn
Menschen aufrichtig und demütig in Jesu Namen versammelt sind und
ihn zu sich einladen, dann wird er mitten unter ihnen sein, auch wenn
ihn normalerweise niemand sehen wird. Und aus genau diesem Grund
sollte man Jesus auch zu jeder Taufe einladen, indem man
entsprechende Worte laut ausspricht.
Was auch noch
nützlich sein könnte, ist eine Stelle in den Briefen des Apostels
Paulus, wo er betont, wie mächtig und bedeutsam der Name Jesus
eigentlich ist. Im Brief des Paulus an die Philipper steht Folgendes
in Kapitel 2, Vers 9 bis 11:
Darum hat ihn Gott
auch über alle Maßen erhöht und ihm einen Namen verliehen, der
über allen Namen ist,
damit in dem Namen
Jesu sich alle Knie derer beugen, die im Himmel und auf Erden und
unter der Erde sind,
und alle Zungen
bekennen, dass Jesus Christus der Herr ist, zur Ehre Gottes, des
Vaters.
Und eben dieser
jemand, dem Gott der Höchste einen Namen verliehen hat, welcher über
allen anderen ist, dieser besondere König ist es, auf dessen Name
ihr die Menschen taufen werdet. Und alles Böse muss niederfallen vor
Jesus Christus. Darüber solltet ihr euch im Klaren sein. Ihr dürft
den Name Jesus niemals geringschätzen.
Falls ihr einem
Mensch näher erklären wollt, welche Bedeutung die Taufe in
geistlicher Hinsicht hat, dann gibt es dazu zum Beispiel den Text,
der im Brief an die Römer in Kapitel 6 in Vers 2 beginnt, und dieser
lautet:
Wie sollten wir, die
wir der Sünde gestorben sind, noch in ihr leben?
Oder wisst ihr
nicht, dass wir alle, die wir in Christus Jesus hinein getauft sind,
in seinen Tod getauft sind?
Wir sind also mit
ihm begraben worden durch die Taufe in den Tod, damit, gleichwie
Christus durch die Herrlichkeit des Vaters aus den Toten auferweckt
worden ist, so auch wir in einem neuen Leben wandeln.
Die nächste Frage
lautet: Braucht ein Mensch Voraussetzungen, um getauft zu werden?
Und die Antwort
lautet: Ja, die braucht der Mensch. Der Mensch muss von Herzen Jesus
nachfolgen wollen, er muss wenigstens die wichtigsten Gebote kennen
und er muss alle Verbindungen trennen, die er in irgendeiner Weise zu
Geistern oder Götzen oder sonstigen fremden Religionen hat. Denn
diese sind Werke der Verführung. Es ist wahr, wenn gesagt wird, dass
Jesus der einzige ist, der uns retten kann. Bei jedem Mensch, der das
nicht einsieht, ist die Taufe vergebens.
Bitte denkt allezeit
daran, dass echte Buße die Grundvoraussetzung ist, um die Taufe zu
empfangen. Denn als Johannes der Täufer damals verkündigte, hat er
auch immer nur die Menschen getauft, die Buße taten. Als aber die
korrupten Autoritätspersonen zu ihm kamen, um die Taufe zu
empfangen, da schickte er sie weg. Denn Johannes merkte sofort, dass
diese Menschen in ihren Herzen immernoch böse waren und gar nicht
vorhatten, Gottes Willen in Zukunft zu berücksichtigen. Deswegen
sagte Johannes der Täufer zu ihnen, dass sie zuerst anhand ihres
Verhaltens und ihres Strebens zeigen müssen, dass sie wirklich Buße
tun. Vorher durften sie nicht getauft werden. Weil sie aber stolz und
selbstverliebt waren, dachten sie, Johannes würde falsch reden und
taten nicht Buße, denn sie glaubten fälschlicherweise von sich
selbst, sie seien gerecht. Und das, obwohl sie andauernd die Gebote
Gottes übertraten.
Wir lesen und den
entsprechenden Text mal zur Verdeutlichung durch. Es steht
geschrieben im Evangelium des Matthäus in Kapitel 3, Vers 4 bis 8:
Er aber, Johannes,
hatte ein Gewand aus Kamelhaaren und einen ledernen Gürtel um seine
Lenden, und seine Speise waren Heuschrecken und wilder Honig.
Da zog zu ihm hinaus
Jerusalem und ganz Judäa und das ganze umliegende Gebiet des Jordan,
und es wurden von
ihm im Jordan getauft, die ihre Sünden bekannten.
Als er aber viele
von den Pharisäern und Sadduzäern zu seiner Taufe kommen sah,
sprach er zu ihnen: Schlangenbrut! Wer hat euch eingeredet, ihr
könntet dem zukünftigen Zorn entfliehen?
So bringt nun
Früchte, die der Buße würdig sind!
Hier sehen wir
deutlich, dass Johannes sie nicht taufen wollte, so lange es ihnen an
Buße mangelt. Deswegen müssen auch heutzutage die Menschen, die
getauft werden wollen, bußfertig sein und wenigstens die
grundlegendsten Elemente der Lehre von Jesus auswendig kennen.
Wenn du also den
Mensch fragst, was Jesus über Liebe gesagt hat, dann sollte dieser
Mensch antworten können, dass Jesus sagte: Das größte Gebot ist,
dass man Gott von ganzem Herzen lieben soll und das zweitgrößte
Gebot ist, dass man seinen Nächsten lieben soll wie sich selbst, man
soll sogar seine Feinde lieben und sie segnen und für sie beten,
sodass auch sie zu Jesus finden und gerettet werden.
Und wenn du fragst,
was Jesus über Vergebung gesagt hat, dann sollte der Mensch
antworten können, dass man jedem sein Fehlverhalten vergeben soll,
der sich an einem selbst verfehlt hat. Egal wem, egal warum, und egal
wie oft. Nur wer anderen alles vergibt, dem kann auch Gott alles
vergeben.
Und wenn du den
Mensch fragst, was Jesus über Treue gesagt hat, dann sollte der
Mensch sagen können, dass Jesus an erster Stelle steht im eigenen
Leben und dass man sich immer vor den Menschen zu ihm bekennen muss,
selbst wenn man von Ungläubigen oder Andersgläubigen gefragt wird,
denn wenn du Jesus verleugnest, so wird auch Jesus dich verleugnen
vor seinem Vater im Himmel.
Und wenn du den
Mensch fragst, was Jesus zum Thema Stolz und Hochmut gesagt hat, dann
sollte der Mensch dir sagen können, dass Jesus meinte: Wer sich
selbst erhöht, der wird erniedrigt werden, wer aber sich selbst
erniedrigt, der wird erhöht werden, und der Größte unter uns soll
sein wie ein Diener.
Und wenn du fragst,
was Jesus über Barmherzigkeit gesagt hat, dann sollte der Mensch dir
sagen können, dass wir jedem geben sollen, der uns bittet, und wenn
wir etwas verleihen, sollen wir es nicht aus eigenem Antrieb
zurückfordern, denn wir sollen so barmherzig sein, wie auch unser
Vater im Himmel barmherzig ist.
Ein Mensch, der das
weiß und der das auch annimmt, der ist im Glaube genug gereift, um
die Taufe zu empfangen.
Es wäre jedoch
töricht, einen Mensch zu taufen, der sich weigert, seine Sünden
abzulegen. Und es wäre töricht, einen Mensch zu taufen, der
gleichzeitig Buddhist ist oder der irgendwas mit Esoterik am Hut hat
oder sonstiges Vergleichbares. Denn ein Mensch kann nicht zwei Herren
dienen. Der Mensch muss sich entscheiden. Man darf Jesus nicht wie
ein Sammelobjekt in das eigene Leben aufnehmen, indem man sagt: „Ja,
ich glaube an die Lehren von Buddha, und ich glaube an Kartenlegen
und Engelbefragung, und an Jesus glaube ich auch.“
Das ist Unsinn! Ein
solcher Mensch ist ein Sünder. Seine Taufe wäre wertlos, weil er ja
gleich am nächsten Tag, nachdem er reingewaschen ist, schonwieder
anfängt zu sündigen.
Hierbei möchte ich
besonders auf das sehr zutreffende Zitat verweisen, das Petrus dazu
schrieb.
Im zweiten Brief des
Petrus steht in Kapitel 2, Vers 20 bis 22 Folgendes:
Denn wenn sie durch
die Erkenntnis des Herrn und Retters Jesus Christus den Befleckungen
der Welt entflohen sind, aber wieder darin verstrickt und überwunden
werden, so ist der letzte Zustand für sie schlimmer als der erste.
Denn es wäre für
sie besser, dass sie den Weg der Gerechtigkeit nie erkannt hätten,
als dass sie, nachdem sie ihn erkannt haben, wieder umkehren, hinweg
von dem ihnen überlieferten heiligen Gebot.
Doch es ist ihnen
ergangen nach dem wahren Sprichwort: »Der Hund kehrt wieder um zu
dem, was er erbrochen hat, und die gewaschene Sau zum Wälzen im
Schlamm.«
Somit wird es also
nichts nützen, wenn ein Mensch an irgendwas Gotteslästerliches
glaubt oder wenn er irgendwelche bösen oder perversen, unzüchtigen
Dinge treibt und sich taufen lässt, nur um diese dann hinterher
weiterzumachen.
Und wenn ihr einem
Mensch sagen würdet, dass er gerettet ist, sobald er die Taufe
empfangen hat, und er dürfe danach tun was er will, dann wäre das
eine heftige Lüge.
Denn wer die
korrekte Taufe empfangen hat, der muss besonders danach möglichst
geistlich wandeln und jeden unabsichtlichen Fehltritt bereuen, um im
Gebet um Vergebung zu bitten. Und Sünden, die billigend verübt
wurden, als ob sie nicht zählen würden, darf es gar nicht mehr
geben nach der Taufe.
Seid euch bitte
darüber im Klaren, dass es zwar möglich ist, Sünder zu taufen,
aber dass die Wahrscheinlichkeit verschwindend gering ist, dass diese
Leute gerettet werden, wenn sie weiter sündigen.
Wenn jemand in
Sünden festgefahren ist, dann sollte er in einem Gebet Jesus
annehmen und ihn um Hilfe bitten, davon loszukommen. Die Taufe aber
ist die Krönung des Glaubenswandels. Die bekommt man dann, wenn man
wirklich in seinem Herzen die klare Absicht hat, möglichst gar nicht
mehr zu sündigen.
Kommen wir nun nach
den wichtigen Vorreden mal zur letzten und gleichzeitig wichtigsten
Frage! Nämlich: Wie läuft eine ordentliche Taufe denn ab?
Am angenehmsten ist
die Taufe in einem Badesee. Johannes der Täufer und Jesus haben
damals ja auch Leute in Seen getauft. Ihr könnt aber, wenn das die
Jahreszeit nicht zulässt, auch ein Schwimmbecken zum Taufen benutzen
oder im Notfall sogar eine saubere Badewanne, so lange sie mit Wasser
gefüllt ist. Wichtig ist nur, dass der Mensch, der getauft wird,
einmal komplett unter Wasser taucht. Denn während Jesus eine
Kreuzigung erleiden musste, um zu sterben und neu aufzuerstehen, ist
es bei uns nicht so schlimm, sondern wir lassen uns taufen, um auf
diese Weise den alten sündigen Mensch abzulegen und als Mensch
aufzuerstehen aus dem Wasser, der keine Sünde mehr auf sich hat und
auch nicht mehr sündigen will.
Jedenfalls muss man
nicht mit Badehose oder Bikini ins Wasser gehen, um zu taufen bzw.
getauft zu werden. Wenn ein Mensch das unbedingt so will, ist es
okay, aber die meisten fühlen sich dabei wohl, wenn sie ihre
Kleidung anbehalten bei der Taufe im Wasser. Und das ist beim Taufen
auch vollkommen in Ordnung, es ist sogar die am weitesten verbreitete
Vorgehensweise.
Als erster Schritt
kommt ein Gebet vor der Taufe, eine Art Eröffnungs-Gebet, bei dem
man Jesus einlädt und die bevorstehende Taufe verkündet. Dann kommt
die deutliche Frage, ob die Person, die getauft wird, Jesus wirklich
als Retter annehmen und ihm nachfolgen will. Und dann muss diese
Person im Taufgebet um Vergebung bitten und um ihre Annahme, ebenso
muss sie versprechen, Jesus treu zu sein. Nach all diesem kann die
eigentliche Wassertaufe geschehen.
Ich werde das alles
mal ein bisschen näher beschreiben.
Zuerst gebe ich euch
einen Gebetstext zur Orientierung vor, den man zur Eröffnung sagen
kann:
Jesus, wir
versammeln uns heute zu deiner Ehre, um Menschen auf deinen mächtigen
Name zu taufen. Und in der Bibel steht geschrieben: Wo zwei oder drei
in deinem Name versammelt sind, da bist du mitten unter ihnen. Und
wir danken dir Jesus, dass du zu uns kommst und jetzt mitten unter
uns bist. Wir danken dir dafür, dass du jeden annimmst, der zu dir
kommt, und dass du niemanden hinausstoßen wirst. Wir taufen heute
Menschen zu deiner Ehre und zur Ehre unseres Vaters im Himmel. Amen!
Dieses Gebet wird
von dem Taufenden laut gesprochen, die anderen können still in
Gedanken mit beten. Ich empfehle euch sehr, dass ihr Jesus zu jeder
Taufe durch ein Gebet einladen solltet, bevor es losgeht. Seid keine
lauwarmen Heuchler, die sich schämen, wenn sie Jesus darum bitten
sollen, bei ihnen zu sein, sondern gebt euch Jesus als Diener hin mit
aufrichtigem Herzen und kümmert euch nicht um euer Ego!
Man kann dieses
Gebet am Ufer sprechen, und danach geht man schließlich ins Wasser.
Falls aber schon alle im Wasser sein sollten, ist das auch okay, man
kann das Eröffnungsgebet auch im Wasser sprechen. Das macht keinen
Unterschied.
Es ist ausreichend,
wenn das Eröffnungsgebet ein einziges Mal gesprochen wird an dem Tag
und dem Ort, an dem man gerade beliebig viele Menschen tauft.
Danach sollte der
Taufende sich dem ersten Mensch zuwenden, der getauft wird, ihn mit
Name ansprechen und den Mensch fragen: „Willst du Jesus Christus
ganz nachfolgen?“
Wenn die Person in
diesem Moment mit einem klaren „Ja!“ geantwortet hat, dann sollte
diese Person danach ein Taufgebet sprechen. Jeder einzelne Mensch
soll vor dem Untertauchen ein Taufgebet sprechen, nachdem er
bestätigt hat, dass er Jesus nachfolgen will.
Falls ein Mensch
einen eigenen Text auf dem Herzen haben sollte, den er oder sie
sprechen will, dann lasse die Person den Text sprechen! Wichtig ist,
dass darin vorkommt, dass sie um Vergebung ihrer Schuld bittet und
ihre Absicht bekundet, Jesus nachzufolgen.
In den allermeisten
Fällen wird es aber so sein, dass die Menschen, die getauft werden,
selber keine Idee haben, was sie sagen sollen. In diesem Fall sollte
der Taufende zusammen mit dem Mensch beten, der getauft wird. Dabei
kann der Taufende die Worte laut vorsprechen und der Mensch, der
getauft wird, soll sie mit innerer Zustimmung laut nachsprechen.
Wenn aber der Mensch
es auswendig kennt, der getauft wird, kann er es auch ohne einen
Vorredner sprechen.
Ich gebe auch für
das Taufgebet einen Text zur Orientierung vor, den ihr benutzen
könnt, wenn ihr wollt.
Jesus, ich komme
heute zu dir und lasse mich taufen auf deinen Name. Bitte vergib mir
meine Schuld, und wasche alle Unreinheit von mir ab! Ich danke dir
für dein Opfer, das du geleistet hast, um uns zu retten. Ich danke
dir, dass du mich als ein Kind Gottes annimmst. Und ich verspreche
dir, dass ich dir nachfolgen werde. Amen!
Falls der Mensch den
heiligen Geist empfangen will, so sollte er das in diesem Gebet auch
erbitten, also indem er sagt: „Bitte erfülle mich mit dem heiligen
Geist!“, und dann erst sagt er: Amen!
Wer den heiligen
Geist empfängt, wird normalerweise die Liebe Gottes spüren und die
Zeichen wirken können, die im Evangelium des Markus angedeutet sind.
Allerdings ist man dann auch in der Verantwortung, diese zugunsten
von Jesu Königreich einzusetzen. Daher muss der Mensch vorher selbst
entschieden haben, ob er es will oder nicht. Wenn man es nicht
einsetzen wird, braucht man auch nicht darum zu bitten. Der Mensch
wird unabhängig davon, ob er vor der korrekten Taufe spezifisch um
den Heiligen Geist bat, immer eine geistliche Reinigung bekommen und
sich danach stärker zur Gerechtigkeit angeleitet fühlen. Wer aber
extra um den Heiligen Geist bittet, weil er durch die Gaben wachsen
und dienen will, der sollte vor der Taufe darum bitten. Und wer
keinen großen Dienst haben will, der soll es nicht erbitten, sodass
er sich an dem selbstverständlichen Mindestmaß genügen lässt.
Nach diesem Gebet
ist es von entscheidender Wichtigkeit, dass der Taufende den Name des
Menschen sagt, der getauft wird und ebenso sagt: „Ich taufe dich
auf den Name Jesus Christus.“
Nachdem dies gesagt
wurde, sollte der Mensch, der getauft wird, seine Luft anhalten, denn
der Taufende muss ihn direkt nach diesem wichtigen Ausruf einmal
komplett unter Wasser tauchen, und circa zwei Sekunden unter Wasser
lassen, und dann wieder hoch holen.
Sobald der Mensch
wieder über Wasser ist und fest auf seinen Füßen steht, sollte ein
Segensspruch geäußert werden, oder falls euch das lieber ist, kann
der Segensspruch auch am Ufer ausgerufen werden, wenn ihr nach der
Taufe aus dem Wasser gegangen seid. Wenn ein Mensch vor der Taufe
irgendwelche Krankheiten oder Gebrechen beklagt hat, dann sollte man
über diese Sachen ausrufen, dass sie durch Jesus abgewaschen und in
seinem Namen geheilt werden. Ich gebe auch für den Segensspruch nach
dem Auftauchen einen Text vor, den der Taufende zur Orientierung
nutzen kann:
Ich segne dich im
Namen von Jesus Christus! Ich rufe Heilung aus über dir! Alle
Anrechte des Bösen zerbrechen, alles wird abgewaschen und alle
Finsternis muss fliehen! Alle Unreinheit wird weg gespült und die
Liebe Gottes nimmt Raum ein! Danke Jesus, dass du das tust! Danke,
dass du diesen Mensch rettest und in deine Herde aufnimmst. Wir
preisen dich für deine Güte und wir preisen unseren Vater im
Himmel. Amen!
Sprecht diese Worte
bitte mit vollem Vertrauen in eurer Stimme, denn man kann Jesus
vertrauen und er wird sich in Gerechtigkeit um alles kümmern, denn
er hat von Gott alles in die Hand bekommen. Die allermeisten Menschen
haben unreine Geister in sich. Es grenzt an ein Wunder, wenn man mal
einen Mensch findet, in den sich keine unreinen Geister
eingeschlichen haben. Durch die Taufe werden aber alle unreinen
Geister hinweg gespült, sie werden aus dem Körper vertrieben, es
sei denn, der Mensch hält heimlich an den Sünden fest, durch welche
die Geister Anrechte haben. In so einem Fall kommen die bösen
Geister gar nicht erst zum Vorschein. Alle bereuten Sünden zählen
aber nach der Taufe nicht mehr, und die damit zusammenhängenden
Dämonen werden fliehen müssen. Und alle schwachen Arten können
dagegen gar nichts tun. Die stärkeren Arten werden versuchen,
Widerstand zu leisten, weil sie in dem Mensch bleiben wollen. Das
merkt man, wenn ein Mensch plötzlich anfängt, zu ächzen oder zu
husten. In dem Moment müsst ihr den unreinen Geistern befehlen, dass
sie verschwinden sollen. Sagt einfach sowas wie: „Eure Anrechte
sind zerbrochen, ihr müsst ausfahren! Im Namen von Jesus Christus
ist dieser Mensch geheilt und gereinigt, und ihr seid vertrieben!
Fahrt aus und kommt nicht zurück!“
Und solche Befehle
erteilt ihr den Geistern so lange, bis man merkt, dass sie
ausgefahren sind. Das merkt man daran, dass der getaufte Mensch
plötzlich einen tiefen Frieden hat und Freude spürt.
Denkt immer daran,
dass die unreinen Geister gezwungen sind, bei einer ordentlichen
Taufe auszufahren, denn sie können der Vollmacht von Jesus nicht
widerstehen. Sie müssen gehorchen, egal wie sehr sie sich wehren.
Wenn aber ein Mensch
darum bat, den heiligen Geist zu empfangen, dann kann es manchmal
passieren, dass er direkt nach der Taufe anfängt, in Sprachen zu
beten. Das wäre in dem Moment normal und ist ein bestätigendes
Wunderzeichen, denn der Mensch redet dabei in einer Sprache, die er
selbst nicht kennt und verkündet dabei Lobpreis zu Ehren von Jesus
und zu Ehren Gottes des Höchsten. Ich habe auch ein Video zum Thema
Sprachenrede gemacht, wo wir uns anschauen, was darüber in der Bibel
geschrieben steht.
Und nachdem ich all
das erklärt habe, ist die Anleitung zum Taufen auch schon komplett.
Danke für's Zuhören
und bis zum nächsten Mal! Mögen der Frieden und die Liebe von Jesus
Christus mit euch sein.
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