Text zu "Predigt - Wie kann ein guter Gott all das Leid zulassen?"

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Hallo Leute und willkommen bei dem Kanal, der dem Licht der Welt gewidmet ist!

In der heutigen Predigt erkläre ich euch, egal ob ihr es annehmen wollt oder nicht, wie ein guter Gott das viele Leid passieren lassen kann, das auf der Erde geschieht. Ich werde mich dabei möglichst kurz halten und nicht alles auf einmal sagen, denn sonst würde diese Predigt mindestens zwei Stunden dauern.
Nur wenige Menschen stellen sich ernsthaft diese berechtigte Frage, wie Gott all das Leid zulassen kann. Und dabei ist diese Frage sehr wichtig und liegt eigentlich auf der Hand, sofern man ein denkender Mensch sein sollte. Und die jenigen, die zuerst nicht an Gott glauben wollen, weil sie nicht kapieren, wie ein gutes Wesen zulassen kann, dass überall auf der Welt gewisse grausame Dinge passieren, das sind auch die Leute, bei denen die Hoffnung am größten ist, dass sie bis zum Ende standhaft ausharren, wenn sie die Wahrheit erkennen.
Im Gegensatz dazu gibt es die heuchlerischen Gutmenschen, die immer so tun, als wäre alles bestens und als gäbe es das viele Leiden gar nicht, und sie fokussieren sich nur auf die schönen Dinge im Leben, und mehr auch nicht. Das sind solche, die ihren Glaube sowieso nicht zur Reife bringen, denn sie sind vergleichbar mit einem Ackerfeld, auf dem lauter Disteln und Dornen wachsen. Wenn man auf ein solches Ackerfeld Saatkörner werfen würde, dann könnten daraus niemals Pflanzen entstehen, die Früchte tragen. Daher ist es streng genommen überflüssig, sich mit solchen überhaupt erst über die Wahrheit zu unterhalten. Denn die Wahrheit ist nicht schnuckelig genug für sie, es ist nicht genug trügerisches heile Welt Gefasel, das an den Ohren schmeichelt, daher werden sie es sowieso nicht annehmen. Die heutige Predigt aber ist für Menschen gedacht, die den Mut haben, der Wahrheit in die Augen zu blicken.

Also, warum lässt Gott all die furchtbaren Dinge passieren?
Die Antwort lautet: Weil er die ganze Zeit an die Zukunft denkt, und weil die Wahrheit komplett offenbar werden muss, und weil er die Herzen der Menschen prüfen muss.

Wenn ihr ungefähr darüber informiert seid, woran Gott Wohlgefallen hat, nämlich an aufrichtigen Herzen, die voller Demut und Liebe und Barmherzigkeit sind, voller Treue und Hingabe, und dass er uns einige Gebote gegeben hat, wie man sich verhalten muss, und ihr vergleicht all dies mit der Welt, in der wir leben, dann fällt euch sicherlich auf, dass seine Gebote hier allumfassend missachtet werden.
Nun gibt es dummerweise reichlich Wesen, die der Meinung sind, dass es doch völlig egal ist, was Gott gebietet. Und aufgrund derartiger Wesen geht die Welt zugrunde, aufgrund solcher Wesen wird die Existenz mit Leid angefüllt, und aufgrund solcher Wesen fühlt man sich wie ein Dummkopf, wenn man Gottes Wort in die Tat umsetzen will.
Da aber sehr viele Wesen nicht glauben wollen, dass Gottes Wort eingehalten werden muss, um Heil zu bewahren, deshalb lässt Gott es zu, dass wir in einer Welt leben, in der sein Wort mit Füßen getreten wird. Somit erfahren wir aus erster Hand, wohin es führt, wenn Gottes Gebote verachtet werden. Es gibt nämlich unzählige Menschen, die rebellisch sind und alles anzweifeln, was Gott gebieten würde, so als wäre es schlecht, und deren Rebellion wird nicht aufhören. Höchstens dann, wenn sie mit eigenen Augen sehen und vielleicht sogar am eigenen Leib spüren, welche Folgen sich daraus ergeben, wenn man Gott völlig beiseite schiebt und irgendwie irgendwas Anderes tut, worauf man gerade Lust hat.
Die Menschen sind der Meinung, ohne Gott besser zurechtzukommen und seine Gebote nicht nötig zu haben. Und dementsprechend verhalten sie sich auch, worauf das Leiden dieser Welt basiert. Denn auch die jenigen, die es vielleicht gar nicht merken, beteiligen sich daran, dass viel Leiden auf dieser Welt geschehen kann, indem sie fremdes Leid ignorieren und fremde finstere Werke als harmlos betrachten, die von Gott verboten wurden.
Wenn man eine wirklich heile Welt haben will, dann weiß nur Gott allein, was dazu nötig ist. Denn seine Weisheit übertrifft unsere bei weitem. So lange daher Wesen existieren, die gegen Gottes Willen rebellieren, ist eine echte heile Welt unmöglich. Aber auch das sehen die Menschen zuerst nicht ein, darum soll es ihnen bewiesen werden durch das, was hier auf Erden abgeht. Denn die Erde gehört dem Teufel. Diese Erde wurde völlig dem Satan übergeben, denn auch er rebelliert gegen Gott und ist der Meinung gewesen, dass Gottes System falsch sei. Und durch die Anfechtungen des Teufels, da er leider sehr große Weisheit hatte und sehr listig reden konnte bzw. kann, ist viel Verwirrung entstanden. Somit muss bewiesen werden, dass all das verlogene Gerede des Teufels falsch ist, dass es eben doch nicht richtig ist, gegen Gott aufzutreten und seine Gebote als Dreck zu achten.
Wenn ihr sehen wollt, was passiert, wenn der Teufel die Kontrolle haben darf, dann schaut euch die Vorgänge der gesamten Welt an, in der wir leben! Schaut auf all die unzähligen Lügen, die uns eingetrichtert werden, und auf all die Menschen, die leiden müssen durch Hunger, Drangsal, Krieg, Vergewaltigungen, Volksverdummung, Behinderungen und andere noch viel heftigere Sachen, von denen ich lieber gar nicht erst zu reden beginne! Das ist nicht das, was Gott befohlen hat. Wenn ihr euch das alles anschaut, dann seht ihr, was der Teufel will, da wie gesagt ihm diese Erde überlassen ist.
Diesen Fakt muss man in seinen Kopf bekommen, so bitter es auch sein mag, dass Gott uns in eine Welt gesetzt hat, die dem Bösen gehört. Denn unser Herz wird insofern geprüft, dass einmal geschaut wird, ob wir die Wahrheit mehr lieben werden als die Lüge, und andererseits auch, ob wir egoistische Sturköpfe sein werden oder einsichtige Gotteskinder inmitten dieser Finsternis. Denn man kann sich viele Lügen einreden lassen von dieser bösen Welt, zum Beispiel dass es Chancengleichheit gäbe, und dass durch Wissenschaft und Technologie alles nur besser werden würde und das alles mal eben aus dem Nichts erschienen sei, und dass Medikamente uns nicht zugrunde richten, sondern heilen sollen, und dass der Sinn des Lebens allein darin bestünde, seine eigenen Träume zu verwirklichen und sich alles so zurecht zu machen, wie es einem selber passt, unabhängig davon, was sonst noch alles auf Erden passiert. Man kann sich anlügen lassen damit, dass Gottes Gebote egal seien, man kann an falsche Vorstellungen von Liebe und an billige Gnade glauben, oder daran, dass man Gott gar nicht erst anerkennen müsste. Man kann die Lüge glauben, dass man sich selber vergöttlichen könnte oder sich selber ewiges Leben erschafft, und lauter solchen Müll. Das sind alles Lügen. Aber wenn jemals eine heile Welt bestehen soll, dann dürfen solche Individuen nicht darin wohnen, die sowas glauben. Keine, die die ganzen Lügen glauben und dafür die Wahrheit zum Opfer machen. Keine, die süße Lügen annehmen, weil ihnen die Wahrheit zu unbequem ist. Wenn Gott die Welt neu machen würde, und diese Lebewesen wären auch in der neuen Welt, dann würde die neue Welt genau so chaotisch sein wie die jetzige. Dann würde das Elend unendlich sein.
Das viele Leiden auf der Welt ist der Preis, den man unweigerlich bezahlt, wenn jeder seinen eigenen Dickkopf durchsetzt und alle dem Willen Gottes den Rücken zukehren, um sündiger Lust zu folgen, entweder unter Gruppenzwang oder unter privater Gier. Und wie gesagt: Würde man das denen erzählen, die es noch nie gesehen haben, so würden sie es nicht glauben. Es glauben ja nichtmal die jenigen Leute, die schon einige Schrecknisse selbst erlebt haben. Gott aber lässt die jetzige böse Weltzeit so weiterlaufen bis zu dem Tag, den er persönlich gewählt hat. Dann kommt das Ende und ein Gericht wird stattfinden über alles, was gegen seinen Willen passiert ist.
Und dann wird es zählen, wie die Menschen sich die ganze Zeit über verhalten haben. Fakt ist: Sie waren an einem Ort voller Bosheit, an einem eigentlich unzumutbaren Ort, an einem Ort des Todes und des Leidens. Und Fakt ist auch: Es war ein Ort, an dem ständig gegen Gottes Gebote gehandelt wurde.
Das war ihre Lage. Nun muss man sich aber fragen: Was hat der einzelne Mensch aus dieser Lage gemacht? Hat er dieses Leben genossen? Hat er sich von Menschen anlügen lassen und selbst Menschen belogen, anstatt seinen Blick allein auf Gottes Wille zu richten? Hat er Gottes Wille mit Füßen getreten in einer Welt, in der es deutlich zu sehen war, wie schlimm die Dinge werden, wenn man Gott verachtet?
Wenn ja, dann ist der Mensch ein Feind Gottes. Er hat das Verderben geliebt und Gott sinnloserweise verabscheut, er hat Freude daran gehabt, in einer furchtbaren Welt zu leben. Somit ist dieser Mensch es nicht wert, das Heil Gottes zu sehen. Denn Gott kann überragendes Heil erschaffen. Aber wenn dieses dann zerstört wird, so wäre es von vorn herein wertlos. Wer würde sich ein Zuhause bauen wollen, nur um danach zuzuschauen, wie es verdorben und zerstört wird?
Wer also gegen Gott ist, der bekommt den Lohn seines eigenen Weges. Er wollte nie zu Gott, um Gottes Wille ernstzunehmen, darum wird er vollständig von Gott getrennt. Aufgrund der Tatsache aber, dass durch das Einhalten des Willens Gottes alles wunderbar gewesen wäre, aber durch die Rebellion gegen ihn überhaupt erst die ganzen grausamen Dinge möglich wurden, die in der Schöpfung geschehen, eben deshalb gibt Gott all denen eine sehr üble Strafe, die durch ihr gottloses Verhalten einen Beitrag dazu leisteten, dass das Leiden in der Welt bestehen bleibt. Denn wenn ein richtiger Weg offenbar ist, um Böses zu vermeiden, und dieser wurde sogar aufgeschrieben, sodass man es jederzeit lesen und auffrischen kann, aber ein Wesen entscheidet sich absichtlich dagegen und tut stattdessen Böses, dann ist das hochgradig entsetzlich, wenn man daran denkt, wie viel theoretisch mögliches Heil dadurch unmöglich gemacht wurde. Wenn man bedenkt, wie gut die Dinge hätten werden können, hätte der Mensch sich richtig belehren lassen, um es zu tun, aber stattdessen folgt er dem Starrsinn seines bösen Herzens, dann verdient der Mensch es irgendwann wirklich nicht mehr, ungestraft zu bleiben. All das Leiden auf dieser kranken Welt geschieht zum Zeugnis. Denn man kann nicht eine Strafe für Ereignisse austeilen, die nie geschehen sind. Man muss es frei geschehen lassen, sodass am Ende korrekt darüber gerichtet werden kann. Dadurch kann am Ende das Gute vom Bösen getrennt werden, ohne dass auch nur ein einziges falsches Urteil ergehen würde. Und das Urteil kommt aufgrund dessen, was durch die passierten Ereignisse erkennbar wird. Es wäre nutzlos, wenn nur du allein weißt, dass jemand eine verborgene böse Absicht verfolgt, denn auch dann treten ständig Zweifler auf, die für den Verdächtigten Partei ergreifen und unermüdlich Widerrede leisten werden, wenn du negative Äußerungen über die zu erwartenden Absichten und Taten machst. Darum müssen leider die Dinge geschehen, durch die alle Menschen von sich selber das Zeugnis geben, was sie sich erwählen, es sei gut oder böse. Das ist der Zweck der jetzigen Weltzeit. Wir sind nicht auf Erden, um uns ein schönes Leben zu machen, sondern um von uns selbst zu offenbaren, ob wir den Teufel mehr lieben als Gott, egal ob wir uns über seine Existenz im Klaren sind oder nicht. Genau das Gleiche sollten auch die ersten beiden Menschen von sich selber offenbaren, nämlich Adam und Eva. Und die Frau hat sich für den Teufel entschieden, und der Mann hat sich seiner Frau zuliebe ebenfalls für den Teufel entschieden. Aber wie sollte Gott jemals in eine neue Welt, die besser ist als die jetzige, Menschen mitnehmen, die ihn verachten, die sich überhaupt nicht für seinen Willen interessieren oder seinen Willen verdrehen und sich alles selber so zurecht legen, wie sie es gerne hätten? Da wäre Gott doch total bescheuert, wenn er derartige Menschen zu sich nimmt, oder?
Würdet ihr etwa Menschen zu euch nach Hause holen, die ständig eure Worte verdrehen oder ignorieren?

Aufgrund dessen ist es ratsam, all das bewusst zugelassene Böse zu erdulden in einer Welt, in der die Gebote Gottes gehasst werden, aber trotzdem selber Gottes Wille zu folgen. Denn Gott wird Rache nehmen an denen, die ihn sinnloserweise verachtet haben und damit das Elend der Erde schürten. Aber das tut er nicht heute und nicht morgen ausgiebig, sondern erst am Ende. Bis dahin versucht Gott zwar schon, mehr oder weniger Gerechtigkeit zu wirken auf Erden, aber durch das Streben, möglichst viele Menschen zu erlösen, die noch nicht vollständig dem Satan gehören, wird das alles ziemlich kompliziert. Der einzige Mensch, der durch Gottes machtvolles Eingreifen bewahrt werden kann, ist eben jener Mensch, der durch sein ganzes Tun und Streben zeigt, dass er Gottes Wort befolgen will. Allen Widrigkeiten zum Trotz. Trotz der zu erwartenden Ablehnung von Menschen. Trotz der zu erwartenden Versuchungen, die der Satan begehren wird und erlaubt bekommt. Gott hat die absolute Macht, aber er ist bewusst sehr passiv, bis zu dem Tag, an dem die Weltzeit endet. Bis dahin aber müssen wir uns entscheiden, wie wir damit umgehen, dass die Dinge auf dieser Welt so furchtbar sind.
Man muss eingestehen, dass Gott in gewisser Weise an dem Leiden mitschuldig ist, weil er es nicht aufhält, aber gleichzeitig ist der doch nicht schuldig, denn Gott hat uns wissen lassen, was wir tun sollen, um es zu vermeiden, aber es kümmert die meisten Menschen gar nicht. Es ist ihnen vollkommen egal. In einer Welt, in der alle einen freien Willen haben können, der stark genug ist, um selbst Dinge zu tun oder zu unterlassen, dort ist die Pflicht vonseiten Gottes dadurch erfüllt, dass er uns den richtigen Weg beschreibt, den wir erwählen sollten. Und da Gott in seinem eigentlichen Charakter sehr liebevoll ist, tyrannisiert er uns nicht so lange, bis wir völlig willenlos wie Roboter seine Befehle ausführen. Manchmal geschieht zwar Züchtigung durch Gottes Wille, weil es uns wachrütteln soll, aber oftmals lässt Gott uns ungehalten unseren Weeg gehen, und der Satan verklagt uns während dessen vor Gott für alle Fehltritte, die wir begangen haben, sodass er uns schön viele Plagen anhängen darf. Gott wartet geduldig darauf, dass wir uns ganz für ihn entscheiden. Wenn aber ein Mensch irgendwann an den Punkt kommen sollte, nicht mehr ein Ungläubiger zu sein, und auch nicht mehr ein lauwarmer Christ zu sein, sondern wirklich Gottes Wille tun zu wollen, dann hat der Mensch bis dahin ja zwangsläufig schon sehr viele Fehltritte begangen im bisherigen Leben. Denn niemand lebt korrekt nach dem Willen Gottes, wenn er den Willen Gottes gar nicht kennt. Dabei könnte man nun sagen, dass Gott ja sowieso davon ausgehen muss, von dem Mensch nicht ernstgenommen zu werden, aufgrund all der schlimmen Dinge, die er bisher schon getan hat. Und wenn ich hier von schlimmen Dingen rede, dann meine ich nicht Dinge, die wir persönlich für schlimm halten, sondern ich meine Dinge, die Gott schlimm findet, selbst wenn wir persönlich der Meinung sind, das sei alles kein Drama.
Aber Gott hat etwas getan, um die jenigen zu sich zurückzuholen, die es bereuen, ihn verachtet zu haben und die zu ihm wollen. Gott hat bekanntlich seinen eigenen makellosen Sohn zum Opfer gemacht, sodass durch sein Opfer unsere Schuld gesühnt werden kann, weil Jesus unsere Sünden auf sich selber nimmt und wir dann rein sind. Und wenn wir dann so leben, wie Jesus lebte, so geben wir von uns selbst das Zeugnis, dass wir nicht das Böse lieben, in dem wir uns befinden, sondern dass wir das reine Gute lieben, obwohl wir noch nicht in der Welt sind, in der das reine Gute uns umgibt. Wenn wir aber mit voller Hingabe und aufrichtigem Herzen das Richtige tun, also wenn wir nicht von Menschen oder Lüsten angeleitet werden, sondern selbst den vorgesehenen Weg mit Jesus gehen, und wenn wir nicht an irgendwas aus dieser Welt hängen, sondern nur an den Geboten Gottes, dann sind wir es wert, bei Gott zu sein zu der Zeit, die anbricht, nachdem endlich das Böse vom Guten getrennt wurde. Denn hier in dieser Welt ist Böses und Gutes zusammen. Und das macht diesen Ort für alle, die das Gute lieben, auf Dauer unerträglich. Aber wenn diese Böse Welt im Feuer vergangen ist und wir vor Gott stehen als Menschen, die Gott gesucht haben und nach seinem Wohlgefallen wandeln wollen, dann werden wir in der neuen Welt sein, wo es nur noch Gutes gibt. Und dann, wenn dies geschehen ist, dann werden unsere Augen sehen, was Gott will, und wir werden erkennen, was passiert, wenn Gottes Wille von allen Anwesenden eingehalten wird. Denn hier auf der Erde sehen wir das nicht. Wir sehen nur Lügen, Heuchelei, Ungerechtigkeiten, Herzlosigkeit, Unreinheit, Selbstsucht, Streit, Spott und Lästerungen, Krankheit, Schmerz und Tod. Das alles passiert, wenn Gottes Wille nicht berücksichtigt wird, sondern wenn der Teufel durch seine List regiert, während die Menschen ihm dienen, wobei viele es nicht merken und nur einige wenige ihm ganz bewusst dienen und ihn sogar anbeten und sehr kranke Dinge tun um seinetwillen, während der Rest der Menschheit es nicht wahrhaben will. All dies wird ein Ende haben. Und die, welche bereits in dieser bösen Welt aufgehört haben, selber immer alles besser wissen zu wollen und sich ständig gegen Gottes Wille zu stellen, die werden unter dieser Welt zwar noch mehr leiden als die Kinder des Bösen, aber ihr Ende wird herrlich sein, und das Ende der Feinde Gottes schrecklich. Denn hier in dieser Welt geschieht sowieso immer wieder Leid, weil es nicht der Ort ist, an dem Gottes Wille geschieht. Und niemand, wirklich niemand wird, wenn alles vorbei ist, auch nur im Ansatz einen legitimen Grund haben, um anzuzweifeln oder anzufechten, was Gott sagt. Denn das Endziel von allem ist ewiges Heil durch Gottes unangefochtene Herrschaft, aber der Weg dorthin muss leider bewusst beschwerlich und erschütternd sein. Es geht nicht anders. Gott hat keine Freude an all dem Leiden, das er mitansehen und zulassen muss, weil der Satan mit seiner List das alles rechtfertigen kann. Der Satan wird eines Tages entfernt, und alle seine Kinder mit ihm. Soweit sind wir aber noch nicht. Und so sehr es sowohl Gott als auch Jesus im Herzen wehtut, all das Leiden zu sehen, das die Menschen aufgrund all ihrer Widerspenstigkeit erleiden, und aufgrund ihrer dummen Entscheidungen, zu denen sie teils von unsichtbaren Einflüssen verführt wurden, so ist es doch unvermeidbar. Denn es muss die ganze Wahrheit offenbar geworden sein, weil vorher nicht das Heil Gottes regieren kann.
Gott wird am Ende die Tränen abwischen von allen Augen derer, die um des Festhaltens an seinen Geboten willen viel gelitten haben. Und die Gebote Gottes kommen durch das zum Ausdruck, was Jesus gelehrt hat und durch die heiligen zehn Gebote, und durch die Ermahnungen aus der Offenbarung Jesu Christi durch Johannes.

Und wenn jetzt jemand zu mir sagen würde: „Gott muss doch einfach nur die Bösen beseitigen, sodass die Guten ihre Ruhe haben!“
dann sage ich zu diesem jemand Folgendes:
Das hat Gott eine Zeit lang versucht, und zwar mit seinem auserwählten Volk Israel. Aber egal, wie oft er auch die Bösen aus der Mitte der Guten vertilgt hat: Die Nachkommen wurden trotzdem wieder böse.
Und das ist doch kein Zustand, den man in alle Ewigkeit so weiterlaufen lassen kann, dass man in jedem Jahrhundert einmal Massenmord begeht, weil schonwieder die Anzahl der Bösen zu groß geworden ist. Gott hasst es, wenn Menschen sterben. Er bringt ungern Strafgerichte über die Menschen und es tut ihm im Herzen weh, wenn Menschen getötet werden. Also ist das mit Sicherheit keine Dauerlösung, und die einzige Lösung, die wirklich funktionieren wird, ist eben jene, die in dieser Predigt umschrieben wurde. Der Wille Gottes für uns Menschen der heutigen Zeit besteht darin, dass wir Jesus nachfolgen, indem wir die Dinge in die Tat umsetzen, die Jesus lehrte, und indem wir Gott genau so sehr lieben, wie Jesus es tat. Wir sollen das nicht heuchlerisch tun, also nicht mit kalten Herzen, während wir eigentlich viel lieber andere Dinge tun würden, und wir sollen es auch nicht mit heuchlerischem Mund tun, indem wir die Liebe Gottes als Vorwand benutzen, um die Gebote zu verachten, oder indem wir nur mit unseren Lippen die Gebote als gut bekennen, sie aber nicht selber tun, oder indem wir ihm Eigenschaften unterstellen, die auf Gott nicht zutreffen, sodass wir uns Gott zurechtbasteln würden wie es uns gefällt.
Stattdessen tun wir einfach, was getan werden muss für Gott, und wir lieben ihn wie er ist und seinen Sohn, wie sein Sohn ist, um in all der Finsternis, die in der Welt ist und schon immer hier war, ein strahlendes Licht zu sein. So wie einer, der im Himmel wohnt und nur zu Besuch da ist, um durch sein Tun von seiner Heimat Zeugnis zu geben. Alles andere ist streng genommen sinnlos. Sowohl das Fokussieren auf Familienglück oder romantische Beziehungen als auch das Fokussieren auf Geld, großartigen Besitz, Gelüste und Adrenalinschübe oder tolle Urlaubsreisen oder was auch immer. Jesus hat die Welt nicht genossen und ist von der Welt gehasst worden, Gott aber liebte ihn. Das sind die Fußstapfen, in denen wir wandeln sollen, anstatt die Täuschungen der Welt liebzuhaben.

Danke für's Zuhören und bis zum nächsten Mal! Mögen der Frieden und die Liebe von Jesus Christus mit euch sein!

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