Text zu "Predigt - Wie kann ein guter Gott all das Leid zulassen?"
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Hallo Leute und
willkommen bei dem Kanal, der dem Licht der Welt gewidmet ist!
In der heutigen
Predigt erkläre ich euch, egal ob ihr es annehmen wollt oder nicht,
wie ein guter Gott das viele Leid passieren lassen kann, das auf der
Erde geschieht. Ich werde mich dabei möglichst kurz halten und nicht
alles auf einmal sagen, denn sonst würde diese Predigt mindestens
zwei Stunden dauern.
Nur wenige Menschen
stellen sich ernsthaft diese berechtigte Frage, wie Gott all das Leid
zulassen kann. Und dabei ist diese Frage sehr wichtig und liegt
eigentlich auf der Hand, sofern man ein denkender Mensch sein sollte.
Und die jenigen, die zuerst nicht an Gott glauben wollen, weil sie
nicht kapieren, wie ein gutes Wesen zulassen kann, dass überall auf
der Welt gewisse grausame Dinge passieren, das sind auch die Leute,
bei denen die Hoffnung am größten ist, dass sie bis zum Ende
standhaft ausharren, wenn sie die Wahrheit erkennen.
Im Gegensatz dazu
gibt es die heuchlerischen Gutmenschen, die immer so tun, als wäre
alles bestens und als gäbe es das viele Leiden gar nicht, und sie
fokussieren sich nur auf die schönen Dinge im Leben, und mehr auch
nicht. Das sind solche, die ihren Glaube sowieso nicht zur Reife
bringen, denn sie sind vergleichbar mit einem Ackerfeld, auf dem
lauter Disteln und Dornen wachsen. Wenn man auf ein solches Ackerfeld
Saatkörner werfen würde, dann könnten daraus niemals Pflanzen
entstehen, die Früchte tragen. Daher ist es streng genommen
überflüssig, sich mit solchen überhaupt erst über die Wahrheit zu
unterhalten. Denn die Wahrheit ist nicht schnuckelig genug für sie,
es ist nicht genug trügerisches heile Welt Gefasel, das an den Ohren
schmeichelt, daher werden sie es sowieso nicht annehmen. Die heutige
Predigt aber ist für Menschen gedacht, die den Mut haben, der
Wahrheit in die Augen zu blicken.
Also, warum lässt
Gott all die furchtbaren Dinge passieren?
Die Antwort lautet:
Weil er die ganze Zeit an die Zukunft denkt, und weil die Wahrheit
komplett offenbar werden muss, und weil er die Herzen der Menschen
prüfen muss.
Wenn ihr ungefähr
darüber informiert seid, woran Gott Wohlgefallen hat, nämlich an
aufrichtigen Herzen, die voller Demut und Liebe und Barmherzigkeit
sind, voller Treue und Hingabe, und dass er uns einige Gebote gegeben
hat, wie man sich verhalten muss, und ihr vergleicht all dies mit der
Welt, in der wir leben, dann fällt euch sicherlich auf, dass seine
Gebote hier allumfassend missachtet werden.
Nun gibt es
dummerweise reichlich Wesen, die der Meinung sind, dass es doch
völlig egal ist, was Gott gebietet. Und aufgrund derartiger Wesen
geht die Welt zugrunde, aufgrund solcher Wesen wird die Existenz mit
Leid angefüllt, und aufgrund solcher Wesen fühlt man sich wie ein
Dummkopf, wenn man Gottes Wort in die Tat umsetzen will.
Da aber sehr viele
Wesen nicht glauben wollen, dass Gottes Wort eingehalten werden muss,
um Heil zu bewahren, deshalb lässt Gott es zu, dass wir in einer
Welt leben, in der sein Wort mit Füßen getreten wird. Somit
erfahren wir aus erster Hand, wohin es führt, wenn Gottes Gebote
verachtet werden. Es gibt nämlich unzählige Menschen, die
rebellisch sind und alles anzweifeln, was Gott gebieten würde, so
als wäre es schlecht, und deren Rebellion wird nicht aufhören.
Höchstens dann, wenn sie mit eigenen Augen sehen und vielleicht
sogar am eigenen Leib spüren, welche Folgen sich daraus ergeben,
wenn man Gott völlig beiseite schiebt und irgendwie irgendwas
Anderes tut, worauf man gerade Lust hat.
Die Menschen sind
der Meinung, ohne Gott besser zurechtzukommen und seine Gebote nicht
nötig zu haben. Und dementsprechend verhalten sie sich auch, worauf
das Leiden dieser Welt basiert. Denn auch die jenigen, die es
vielleicht gar nicht merken, beteiligen sich daran, dass viel Leiden
auf dieser Welt geschehen kann, indem sie fremdes Leid ignorieren und
fremde finstere Werke als harmlos betrachten, die von Gott verboten
wurden.
Wenn man eine
wirklich heile Welt haben will, dann weiß nur Gott allein, was dazu
nötig ist. Denn seine Weisheit übertrifft unsere bei weitem. So
lange daher Wesen existieren, die gegen Gottes Willen rebellieren,
ist eine echte heile Welt unmöglich. Aber auch das sehen die
Menschen zuerst nicht ein, darum soll es ihnen bewiesen werden durch
das, was hier auf Erden abgeht. Denn die Erde gehört dem Teufel.
Diese Erde wurde völlig dem Satan übergeben, denn auch er
rebelliert gegen Gott und ist der Meinung gewesen, dass Gottes System
falsch sei. Und durch die Anfechtungen des Teufels, da er leider sehr
große Weisheit hatte und sehr listig reden konnte bzw. kann, ist
viel Verwirrung entstanden. Somit muss bewiesen werden, dass all das
verlogene Gerede des Teufels falsch ist, dass es eben doch nicht
richtig ist, gegen Gott aufzutreten und seine Gebote als Dreck zu
achten.
Wenn ihr sehen
wollt, was passiert, wenn der Teufel die Kontrolle haben darf, dann
schaut euch die Vorgänge der gesamten Welt an, in der wir leben!
Schaut auf all die unzähligen Lügen, die uns eingetrichtert werden,
und auf all die Menschen, die leiden müssen durch Hunger, Drangsal,
Krieg, Vergewaltigungen, Volksverdummung, Behinderungen und andere
noch viel heftigere Sachen, von denen ich lieber gar nicht erst zu
reden beginne! Das ist nicht das, was Gott befohlen hat. Wenn ihr
euch das alles anschaut, dann seht ihr, was der Teufel will, da wie
gesagt ihm diese Erde überlassen ist.
Diesen Fakt muss man
in seinen Kopf bekommen, so bitter es auch sein mag, dass Gott uns in
eine Welt gesetzt hat, die dem Bösen gehört. Denn unser Herz wird
insofern geprüft, dass einmal geschaut wird, ob wir die Wahrheit
mehr lieben werden als die Lüge, und andererseits auch, ob wir
egoistische Sturköpfe sein werden oder einsichtige Gotteskinder
inmitten dieser Finsternis. Denn man kann sich viele Lügen einreden
lassen von dieser bösen Welt, zum Beispiel dass es Chancengleichheit
gäbe, und dass durch Wissenschaft und Technologie alles nur besser
werden würde und das alles mal eben aus dem Nichts erschienen sei,
und dass Medikamente uns nicht zugrunde richten, sondern heilen
sollen, und dass der Sinn des Lebens allein darin bestünde, seine
eigenen Träume zu verwirklichen und sich alles so zurecht zu machen,
wie es einem selber passt, unabhängig davon, was sonst noch alles
auf Erden passiert. Man kann sich anlügen lassen damit, dass Gottes
Gebote egal seien, man kann an falsche Vorstellungen von Liebe und an
billige Gnade glauben, oder daran, dass man Gott gar nicht erst
anerkennen müsste. Man kann die Lüge glauben, dass man sich selber
vergöttlichen könnte oder sich selber ewiges Leben erschafft, und
lauter solchen Müll. Das sind alles Lügen. Aber wenn jemals eine
heile Welt bestehen soll, dann dürfen solche Individuen nicht darin
wohnen, die sowas glauben. Keine, die die ganzen Lügen glauben und
dafür die Wahrheit zum Opfer machen. Keine, die süße Lügen
annehmen, weil ihnen die Wahrheit zu unbequem ist. Wenn Gott die Welt
neu machen würde, und diese Lebewesen wären auch in der neuen Welt,
dann würde die neue Welt genau so chaotisch sein wie die jetzige.
Dann würde das Elend unendlich sein.
Das viele Leiden auf
der Welt ist der Preis, den man unweigerlich bezahlt, wenn jeder
seinen eigenen Dickkopf durchsetzt und alle dem Willen Gottes den
Rücken zukehren, um sündiger Lust zu folgen, entweder unter
Gruppenzwang oder unter privater Gier. Und wie gesagt: Würde man das
denen erzählen, die es noch nie gesehen haben, so würden sie es
nicht glauben. Es glauben ja nichtmal die jenigen Leute, die schon
einige Schrecknisse selbst erlebt haben. Gott aber lässt die jetzige
böse Weltzeit so weiterlaufen bis zu dem Tag, den er persönlich
gewählt hat. Dann kommt das Ende und ein Gericht wird stattfinden
über alles, was gegen seinen Willen passiert ist.
Und dann wird es
zählen, wie die Menschen sich die ganze Zeit über verhalten haben.
Fakt ist: Sie waren an einem Ort voller Bosheit, an einem eigentlich
unzumutbaren Ort, an einem Ort des Todes und des Leidens. Und Fakt
ist auch: Es war ein Ort, an dem ständig gegen Gottes Gebote
gehandelt wurde.
Das war ihre Lage.
Nun muss man sich aber fragen: Was hat der einzelne Mensch aus dieser
Lage gemacht? Hat er dieses Leben genossen? Hat er sich von Menschen
anlügen lassen und selbst Menschen belogen, anstatt seinen Blick
allein auf Gottes Wille zu richten? Hat er Gottes Wille mit Füßen
getreten in einer Welt, in der es deutlich zu sehen war, wie schlimm
die Dinge werden, wenn man Gott verachtet?
Wenn ja, dann ist
der Mensch ein Feind Gottes. Er hat das Verderben geliebt und Gott
sinnloserweise verabscheut, er hat Freude daran gehabt, in einer
furchtbaren Welt zu leben. Somit ist dieser Mensch es nicht wert, das
Heil Gottes zu sehen. Denn Gott kann überragendes Heil erschaffen.
Aber wenn dieses dann zerstört wird, so wäre es von vorn herein
wertlos. Wer würde sich ein Zuhause bauen wollen, nur um danach
zuzuschauen, wie es verdorben und zerstört wird?
Wer also gegen Gott
ist, der bekommt den Lohn seines eigenen Weges. Er wollte nie zu
Gott, um Gottes Wille ernstzunehmen, darum wird er vollständig von
Gott getrennt. Aufgrund der Tatsache aber, dass durch das Einhalten
des Willens Gottes alles wunderbar gewesen wäre, aber durch die
Rebellion gegen ihn überhaupt erst die ganzen grausamen Dinge
möglich wurden, die in der Schöpfung geschehen, eben deshalb gibt
Gott all denen eine sehr üble Strafe, die durch ihr gottloses
Verhalten einen Beitrag dazu leisteten, dass das Leiden in der Welt
bestehen bleibt. Denn wenn ein richtiger Weg offenbar ist, um Böses
zu vermeiden, und dieser wurde sogar aufgeschrieben, sodass man es
jederzeit lesen und auffrischen kann, aber ein Wesen entscheidet sich
absichtlich dagegen und tut stattdessen Böses, dann ist das
hochgradig entsetzlich, wenn man daran denkt, wie viel theoretisch
mögliches Heil dadurch unmöglich gemacht wurde. Wenn man bedenkt,
wie gut die Dinge hätten werden können, hätte der Mensch sich
richtig belehren lassen, um es zu tun, aber stattdessen folgt er dem
Starrsinn seines bösen Herzens, dann verdient der Mensch es
irgendwann wirklich nicht mehr, ungestraft zu bleiben. All das Leiden
auf dieser kranken Welt geschieht zum Zeugnis. Denn man kann nicht
eine Strafe für Ereignisse austeilen, die nie geschehen sind. Man
muss es frei geschehen lassen, sodass am Ende korrekt darüber
gerichtet werden kann. Dadurch kann am Ende das Gute vom Bösen
getrennt werden, ohne dass auch nur ein einziges falsches Urteil
ergehen würde. Und das Urteil kommt aufgrund dessen, was durch die
passierten Ereignisse erkennbar wird. Es wäre nutzlos, wenn nur du
allein weißt, dass jemand eine verborgene böse Absicht verfolgt,
denn auch dann treten ständig Zweifler auf, die für den
Verdächtigten Partei ergreifen und unermüdlich Widerrede leisten
werden, wenn du negative Äußerungen über die zu erwartenden
Absichten und Taten machst. Darum müssen leider die Dinge geschehen,
durch die alle Menschen von sich selber das Zeugnis geben, was sie
sich erwählen, es sei gut oder böse. Das ist der Zweck der jetzigen
Weltzeit. Wir sind nicht auf Erden, um uns ein schönes Leben zu
machen, sondern um von uns selbst zu offenbaren, ob wir den Teufel
mehr lieben als Gott, egal ob wir uns über seine Existenz im Klaren
sind oder nicht. Genau das Gleiche sollten auch die ersten beiden
Menschen von sich selber offenbaren, nämlich Adam und Eva. Und die
Frau hat sich für den Teufel entschieden, und der Mann hat sich
seiner Frau zuliebe ebenfalls für den Teufel entschieden. Aber wie
sollte Gott jemals in eine neue Welt, die besser ist als die jetzige,
Menschen mitnehmen, die ihn verachten, die sich überhaupt nicht für
seinen Willen interessieren oder seinen Willen verdrehen und sich
alles selber so zurecht legen, wie sie es gerne hätten? Da wäre
Gott doch total bescheuert, wenn er derartige Menschen zu sich nimmt,
oder?
Würdet ihr etwa
Menschen zu euch nach Hause holen, die ständig eure Worte verdrehen
oder ignorieren?
Aufgrund dessen ist
es ratsam, all das bewusst zugelassene Böse zu erdulden in einer
Welt, in der die Gebote Gottes gehasst werden, aber trotzdem selber
Gottes Wille zu folgen. Denn Gott wird Rache nehmen an denen, die ihn
sinnloserweise verachtet haben und damit das Elend der Erde schürten.
Aber das tut er nicht heute und nicht morgen ausgiebig, sondern erst
am Ende. Bis dahin versucht Gott zwar schon, mehr oder weniger
Gerechtigkeit zu wirken auf Erden, aber durch das Streben, möglichst
viele Menschen zu erlösen, die noch nicht vollständig dem Satan
gehören, wird das alles ziemlich kompliziert. Der einzige Mensch,
der durch Gottes machtvolles Eingreifen bewahrt werden kann, ist eben
jener Mensch, der durch sein ganzes Tun und Streben zeigt, dass er
Gottes Wort befolgen will. Allen Widrigkeiten zum Trotz. Trotz der zu
erwartenden Ablehnung von Menschen. Trotz der zu erwartenden
Versuchungen, die der Satan begehren wird und erlaubt bekommt. Gott
hat die absolute Macht, aber er ist bewusst sehr passiv, bis zu dem
Tag, an dem die Weltzeit endet. Bis dahin aber müssen wir uns
entscheiden, wie wir damit umgehen, dass die Dinge auf dieser Welt so
furchtbar sind.
Man muss
eingestehen, dass Gott in gewisser Weise an dem Leiden mitschuldig
ist, weil er es nicht aufhält, aber gleichzeitig ist der doch nicht
schuldig, denn Gott hat uns wissen lassen, was wir tun sollen, um es
zu vermeiden, aber es kümmert die meisten Menschen gar nicht. Es ist
ihnen vollkommen egal. In einer Welt, in der alle einen freien Willen
haben können, der stark genug ist, um selbst Dinge zu tun oder zu
unterlassen, dort ist die Pflicht vonseiten Gottes dadurch erfüllt,
dass er uns den richtigen Weg beschreibt, den wir erwählen sollten.
Und da Gott in seinem eigentlichen Charakter sehr liebevoll ist,
tyrannisiert er uns nicht so lange, bis wir völlig willenlos wie
Roboter seine Befehle ausführen. Manchmal geschieht zwar Züchtigung
durch Gottes Wille, weil es uns wachrütteln soll, aber oftmals lässt
Gott uns ungehalten unseren Weeg gehen, und der Satan verklagt uns
während dessen vor Gott für alle Fehltritte, die wir begangen
haben, sodass er uns schön viele Plagen anhängen darf. Gott wartet
geduldig darauf, dass wir uns ganz für ihn entscheiden. Wenn aber
ein Mensch irgendwann an den Punkt kommen sollte, nicht mehr ein
Ungläubiger zu sein, und auch nicht mehr ein lauwarmer Christ zu
sein, sondern wirklich Gottes Wille tun zu wollen, dann hat der
Mensch bis dahin ja zwangsläufig schon sehr viele Fehltritte
begangen im bisherigen Leben. Denn niemand lebt korrekt nach dem
Willen Gottes, wenn er den Willen Gottes gar nicht kennt. Dabei
könnte man nun sagen, dass Gott ja sowieso davon ausgehen muss, von
dem Mensch nicht ernstgenommen zu werden, aufgrund all der schlimmen
Dinge, die er bisher schon getan hat. Und wenn ich hier von schlimmen
Dingen rede, dann meine ich nicht Dinge, die wir persönlich für
schlimm halten, sondern ich meine Dinge, die Gott schlimm findet,
selbst wenn wir persönlich der Meinung sind, das sei alles kein
Drama.
Aber Gott hat etwas
getan, um die jenigen zu sich zurückzuholen, die es bereuen, ihn
verachtet zu haben und die zu ihm wollen. Gott hat bekanntlich seinen
eigenen makellosen Sohn zum Opfer gemacht, sodass durch sein Opfer
unsere Schuld gesühnt werden kann, weil Jesus unsere Sünden auf
sich selber nimmt und wir dann rein sind. Und wenn wir dann so leben,
wie Jesus lebte, so geben wir von uns selbst das Zeugnis, dass wir
nicht das Böse lieben, in dem wir uns befinden, sondern dass wir das
reine Gute lieben, obwohl wir noch nicht in der Welt sind, in der das
reine Gute uns umgibt. Wenn wir aber mit voller Hingabe und
aufrichtigem Herzen das Richtige tun, also wenn wir nicht von
Menschen oder Lüsten angeleitet werden, sondern selbst den
vorgesehenen Weg mit Jesus gehen, und wenn wir nicht an irgendwas aus
dieser Welt hängen, sondern nur an den Geboten Gottes, dann sind wir
es wert, bei Gott zu sein zu der Zeit, die anbricht, nachdem endlich
das Böse vom Guten getrennt wurde. Denn hier in dieser Welt ist
Böses und Gutes zusammen. Und das macht diesen Ort für alle, die
das Gute lieben, auf Dauer unerträglich. Aber wenn diese Böse Welt
im Feuer vergangen ist und wir vor Gott stehen als Menschen, die Gott
gesucht haben und nach seinem Wohlgefallen wandeln wollen, dann
werden wir in der neuen Welt sein, wo es nur noch Gutes gibt. Und
dann, wenn dies geschehen ist, dann werden unsere Augen sehen, was
Gott will, und wir werden erkennen, was passiert, wenn Gottes Wille
von allen Anwesenden eingehalten wird. Denn hier auf der Erde sehen
wir das nicht. Wir sehen nur Lügen, Heuchelei, Ungerechtigkeiten,
Herzlosigkeit, Unreinheit, Selbstsucht, Streit, Spott und
Lästerungen, Krankheit, Schmerz und Tod. Das alles passiert, wenn
Gottes Wille nicht berücksichtigt wird, sondern wenn der Teufel
durch seine List regiert, während die Menschen ihm dienen, wobei
viele es nicht merken und nur einige wenige ihm ganz bewusst dienen
und ihn sogar anbeten und sehr kranke Dinge tun um seinetwillen,
während der Rest der Menschheit es nicht wahrhaben will. All dies
wird ein Ende haben. Und die, welche bereits in dieser bösen Welt
aufgehört haben, selber immer alles besser wissen zu wollen und sich
ständig gegen Gottes Wille zu stellen, die werden unter dieser Welt
zwar noch mehr leiden als die Kinder des Bösen, aber ihr Ende wird
herrlich sein, und das Ende der Feinde Gottes schrecklich. Denn hier
in dieser Welt geschieht sowieso immer wieder Leid, weil es nicht der
Ort ist, an dem Gottes Wille geschieht. Und niemand, wirklich niemand
wird, wenn alles vorbei ist, auch nur im Ansatz einen legitimen Grund
haben, um anzuzweifeln oder anzufechten, was Gott sagt. Denn das
Endziel von allem ist ewiges Heil durch Gottes unangefochtene
Herrschaft, aber der Weg dorthin muss leider bewusst beschwerlich und
erschütternd sein. Es geht nicht anders. Gott hat keine Freude an
all dem Leiden, das er mitansehen und zulassen muss, weil der Satan
mit seiner List das alles rechtfertigen kann. Der Satan wird eines
Tages entfernt, und alle seine Kinder mit ihm. Soweit sind wir aber
noch nicht. Und so sehr es sowohl Gott als auch Jesus im Herzen
wehtut, all das Leiden zu sehen, das die Menschen aufgrund all ihrer
Widerspenstigkeit erleiden, und aufgrund ihrer dummen Entscheidungen,
zu denen sie teils von unsichtbaren Einflüssen verführt wurden, so
ist es doch unvermeidbar. Denn es muss die ganze Wahrheit offenbar
geworden sein, weil vorher nicht das Heil Gottes regieren kann.
Gott wird am Ende
die Tränen abwischen von allen Augen derer, die um des Festhaltens
an seinen Geboten willen viel gelitten haben. Und die Gebote Gottes
kommen durch das zum Ausdruck, was Jesus gelehrt hat und durch die
heiligen zehn Gebote, und durch die Ermahnungen aus der Offenbarung
Jesu Christi durch Johannes.
Und wenn jetzt
jemand zu mir sagen würde: „Gott muss doch einfach nur die Bösen
beseitigen, sodass die Guten ihre Ruhe haben!“
dann sage ich zu
diesem jemand Folgendes:
Das hat Gott eine
Zeit lang versucht, und zwar mit seinem auserwählten Volk Israel.
Aber egal, wie oft er auch die Bösen aus der Mitte der Guten
vertilgt hat: Die Nachkommen wurden trotzdem wieder böse.
Und das ist doch
kein Zustand, den man in alle Ewigkeit so weiterlaufen lassen kann,
dass man in jedem Jahrhundert einmal Massenmord begeht, weil
schonwieder die Anzahl der Bösen zu groß geworden ist. Gott hasst
es, wenn Menschen sterben. Er bringt ungern Strafgerichte über die
Menschen und es tut ihm im Herzen weh, wenn Menschen getötet werden.
Also ist das mit Sicherheit keine Dauerlösung, und die einzige
Lösung, die wirklich funktionieren wird, ist eben jene, die in
dieser Predigt umschrieben wurde. Der Wille Gottes für uns Menschen
der heutigen Zeit besteht darin, dass wir Jesus nachfolgen, indem wir
die Dinge in die Tat umsetzen, die Jesus lehrte, und indem wir Gott
genau so sehr lieben, wie Jesus es tat. Wir sollen das nicht
heuchlerisch tun, also nicht mit kalten Herzen, während wir
eigentlich viel lieber andere Dinge tun würden, und wir sollen es
auch nicht mit heuchlerischem Mund tun, indem wir die Liebe Gottes
als Vorwand benutzen, um die Gebote zu verachten, oder indem wir nur
mit unseren Lippen die Gebote als gut bekennen, sie aber nicht selber
tun, oder indem wir ihm Eigenschaften unterstellen, die auf Gott
nicht zutreffen, sodass wir uns Gott zurechtbasteln würden wie es
uns gefällt.
Stattdessen tun wir
einfach, was getan werden muss für Gott, und wir lieben ihn wie er
ist und seinen Sohn, wie sein Sohn ist, um in all der Finsternis, die
in der Welt ist und schon immer hier war, ein strahlendes Licht zu
sein. So wie einer, der im Himmel wohnt und nur zu Besuch da ist, um
durch sein Tun von seiner Heimat Zeugnis zu geben. Alles andere ist
streng genommen sinnlos. Sowohl das Fokussieren auf Familienglück
oder romantische Beziehungen als auch das Fokussieren auf Geld,
großartigen Besitz, Gelüste und Adrenalinschübe oder tolle
Urlaubsreisen oder was auch immer. Jesus hat die Welt nicht genossen
und ist von der Welt gehasst worden, Gott aber liebte ihn. Das sind
die Fußstapfen, in denen wir wandeln sollen, anstatt die Täuschungen
der Welt liebzuhaben.
Danke für's Zuhören
und bis zum nächsten Mal! Mögen der Frieden und die Liebe von Jesus
Christus mit euch sein!
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