Text zu "Bibellehre - Das Leben des Königs Salomo"
Link zum Video: https://www.youtube.com/watch?v=OE83srgCWYU
Hallo Leute und
willkommen bei dem Kanal, der dem Licht der Welt gewidmet ist!
In diesem Video
werden wir uns mit vielem beschäftigen, was Salomo während seiner
Königsherrschaft tat und erlebte. Wenn wir darüber etwas lernen
wollen, haben wir dazu in der Bibel das erste Buch der Könige und
die zwei Bücher der Chronik, wobei in dem ersten Buch der Chronik
nur in den letzten paar Kapiteln ein bisschen was zu Salomo steht, im
zweiten Buch der Chronik aber steht weit mehr über ihn.
Wir ziehen heute nur
Kleinigkeiten aus den Chroniken zu Rate, falls es passt, und halten
uns ansonsten an das erste Buch der Könige.
Es bietet sich an,
dass wir zur Einleitung mal die Erzählung darüber lesen, wie David
vor dem ganzen Volk Israel verkündigte, dass Salomo sein Nachfolger
sein wird und ein Gotteshaus in Jerusalem bauen muss.
Diesbezüglich lesen
wir Folgendes in dem ersten Buch der Chronik in Kapitel 28, Vers 1
bis 10:
Und David
versammelte alle Obersten Israels nach Jerusalem, nämlich die
Obersten der Stämme, die Obersten der Abteilungen, die dem König
dienten, die Obersten der Tausendschaften, die Obersten der
Hundertschaften und die Obersten über alle Güter und alles Vieh des
Königs und seiner Söhne, samt den Kämmerern, den Helden und allen
tüchtigen Männern.
Und der König David
erhob sich und sprach: Hört mir zu, meine Brüder und mein Volk! Es
lag mir am Herzen, eine Ruhestätte zu bauen für die Bundeslade des
HERRN, den Schemel der Füße unseres Gottes, und ich hatte mich für
den Bau gerüstet.
Aber Gott sprach zu
mir: Du sollst meinem Namen kein Haus bauen; denn du bist ein
Kriegsmann und hast Blut vergossen!
Nun hat der HERR,
der Gott Israels, aus dem ganzen Haus meines Vaters mich erwählt,
dass ich auf ewig König über Israel sein sollte; denn er hat Juda
zum Fürsten erwählt, und im Stamm Juda das Haus meines Vaters, und
unter den Söhnen meines Vaters hatte er Wohlgefallen an mir, sodass
er mich zum König über ganz Israel machte.
Und von allen meinen
Söhnen – denn der HERR hat mir viele Söhne gegeben – hat er
meinen Sohn Salomo erwählt, dass er auf dem Thron des Königreichs
des HERRN über Israel sitzen soll.
Und er hat zu mir
gesagt: Dein Sohn Salomo soll mein Haus und meine Vorhöfe bauen;
denn ihn habe ich mir zum Sohn erwählt, und ich will sein Vater
sein.
Und ich will sein
Königreich auf ewig gründen, wenn er fest dabeibleibt, meine Gebote
und Rechte zu halten, wie es heute geschieht.
Nun denn, vor dem
ganzen Israel, vor der Gemeinde des HERRN und vor den Ohren unseres
Gottes ermahne ich euch: Befolgt und erforscht alle Gebote des HERRN,
eures Gottes, damit ihr im Besitz des guten Landes bleibt und es
euren Kindern nach euch auf ewig vererbt!
Und du, mein Sohn
Salomo, erkenne den Gott deines Vaters und diene ihm von ganzem
Herzen und mit williger Seele! Denn der HERR erforscht alle Herzen
und erkennt alles Trachten der Gedanken. Wenn du ihn suchst, so wird
er sich von dir finden lassen; wenn du ihn aber verlässt, so wird er
dich verwerfen auf ewig!
So habe nun acht!
Denn der HERR hat dich erwählt, ihm ein Haus als Heiligtum zu bauen.
Sei stark und führe es aus!
An diesen Worten
erkennen wir sehr gut, wie das Volk über die Nachfolge Salomos als
König im Vorfeld informiert wurde und dass David sowohl seinen Sohn
Salomo als auch die Israeliten dazu ermahnte, die Gebote der Thora
möglichst einzuhalten und sie zu erforschen, damit sie wissen, wie
diese überhaupt lauten.
Und obwohl dies
alles bekannt war, lesen wir schon im ersten Kapitel des ersten
Buches der Könige davon, dass einer von den Brüdern Salomos
versuchen wollte, die Königsherrschaft an sich zu reißen, darum zog
er viele Männer auf seine Seite, unter dehnen auch einige hoch
angesehene Personen waren. Und David, welcher in diesen Tagen schon
pflegebedürftig war aufgrund seines Alters, bekam davon gar nichts
mit. Es gab übrigens auch eine wunderschöne Frau namens Abischag,
welche dazu ausgewählt worden war, den König David zu pflegen. Und
ausnahmsweise hatte David mit dieser Frau mal keinen
Geschlechtsverkehr, was man für Davids Verhältnisse schon fast als
Wunder bezeichnen kann, denn David hatte viele Frauen.
Jedenfalls wurden
von dem Bruder, der König werden wollte, und dessen Name Adonja
lautete, sehr viele Menschen aus dem Bekanntenkreis Davids
angeworben, aber nicht alle. Zum Beispiel der Prophet Nathan und der
Priester Zadok sowie ein Mann namens Benaja, welcher ein Kriegsheld
war, wurden verachtet, weil sie zu Salomo hielten.
Adonja war aber
drauf und dran, sich von seinen Freunden zum König ernennen zu
lassen. Und da ging die Mutter von Salomo, welche Bathseba heißt,
zum König David und erzählte ihm von alldem. Wir lesen uns darüber
mal etwas durch, wie es geschrieben steht in Kapitel 1 in den Versen
15 bis 40:
Da ging Bathseba zum
König in die Kammer hinein. Der König aber war sehr alt, und
Abischag, die Schunamitin, diente dem König.
Und Bathseba neigte
und verbeugte sich vor dem König. Der König aber sprach: Was willst
du?
Sie sprach zu ihm:
Mein Herr, du hast deiner Magd bei dem HERRN, deinem Gott,
geschworen: »Dein Sohn Salomo soll König sein nach mir, und er soll
auf meinem Thron sitzen!«
Nun aber, siehe, ist
Adonija König geworden; und du, mein Herr und König, weißt nichts
davon.
Er hat Stiere und
Mastvieh und viele Schafe geopfert und hat alle Söhne des Königs
eingeladen, dazu Abjatar, den Priester, und Joab, den Heerführer.
Aber deinen Knecht Salomo hat er nicht eingeladen.
Du bist es aber,
mein Herr und König, auf den die Augen von ganz Israel sehen, dass
du ihnen verkündest, wer nach meinem Herrn und König auf seinem
Thron sitzen soll!
Und es wird
geschehen, wenn mein Herr und König bei seinen Vätern liegt, so
werden ich und mein Sohn Salomo es büßen müssen!
Während sie noch
mit dem König redete, siehe, da kam der Prophet Nathan.
Da meldete man dem
König und sprach: Siehe, der Prophet Nathan ist da! Und als er vor
den König hineinkam, verneigte er sich vor dem König mit dem
Angesicht zur Erde.
Und Nathan sprach:
Mein Herr und König, hast du gesagt: »Adonija soll nach mir König
sein, und er soll auf meinem Thron sitzen«?
Denn er ist heute
hinabgegangen und hat Stiere und Mastvieh und viele Schafe geopfert
und hat alle Söhne des Königs eingeladen und die Heerführer, dazu
den Priester Abjatar. Und siehe, sie essen und trinken vor ihm und
sagen: Es lebe der König Adonija!
Aber mich, deinen
Knecht, und Zadok, den Priester, und Benaja, den Sohn Jojadas, und
deinen Knecht Salomo hat er nicht eingeladen.
Ist diese Sache von
meinem Herrn dem König aus geschehen? Und hast du deinen Knecht
nicht wissen lassen, wer auf dem Thron meines Herrn, des Königs,
nach ihm sitzen soll?
Der König David
antwortete und sprach: Ruft mir Bathseba! Und sie kam hinein vor den
König; und als sie vor dem König stand,
da schwor der König
und sprach: So wahr der HERR lebt, der meine Seele aus aller Not
erlöst hat,
ich will heute so
handeln, wie ich es dir bei dem HERRN, dem Gott Israels, geschworen
habe, indem ich sprach: Salomo, dein Sohn, soll König nach mir sein,
und er soll an meiner Stelle auf meinem Thron sitzen!
Da verneigte sich
Bathseba mit ihrem Angesicht zur Erde und warf sich vor dem König
nieder und sprach: Mein Herr, der König David, lebe ewiglich!
Und der König David
sprach: Ruft mir den Priester Zadok und den Propheten Nathan und
Benaja, den Sohn Jojadas! Und als sie vor den König hineinkamen,
da sprach der König
zu ihnen: Nehmt die Knechte eures Herrn mit euch und setzt meinen
Sohn Salomo auf mein Maultier und führt ihn hinab zur Gihon-Quelle!
Und der Priester
Zadok und der Prophet Nathan sollen ihn dort zum König über Israel
salben; und stoßt in das Schopharhorn und ruft: Es lebe der König
Salomo!
Und zieht hinter ihm
herauf, und er soll kommen und auf meinem Thron sitzen und König
sein an meiner Stelle; denn ich habe ihn dazu bestimmt, dass er Fürst
über Israel und Juda sein soll!
Da antwortete
Benaja, der Sohn Jojadas, dem König und sprach: Amen! So spreche
auch der HERR, der Gott meines Herrn, des Königs!
Wie der HERR mit
meinem Herrn, dem König, gewesen ist, so sei er auch mit Salomo, und
er mache seinen Thron noch größer als den Thron meines Herrn, des
Königs David!
Da gingen der
Priester Zadok und der Prophet Nathan und Benaja, der Sohn Jojadas,
und die Kreter und Pleter hinab und setzten Salomo auf das Maultier
des Königs David und führten ihn zur Gihon-Quelle.
Und der Priester
Zadok nahm das Ölhorn aus dem Zelt und salbte Salomo, und sie
stießen in das Schopharhorn, und das ganze Volk rief: Es lebe der
König Salomo!
Und das ganze Volk
zog hinter ihm herauf, und das Volk blies auf Flöten und war sehr
fröhlich, sodass die Erde von ihrem Geschrei erzitterte.
Da nun Salomo
offiziell zum König gemacht worden war und der Großteil des Volkes
dies auch unterstützte, bangte Adonja natürlich um sein Leben. Und
er trat vor Salomo, um sich in gge-heuchelter Demut vor ihm zu
verneigen und Gnade zu erbitten. Und diese bekam er zunächst auch.
Er hatte aber kein bisschen eingesehen, dass sein Verhalten falsch
war und er die Königsherrschaft von Salomo unrechtmäßig stehlen
wollte, sondern Adonja war in seinem selbstgerechten und hochmütigen
Herzen immernoch der Meinung, ihm hätte die Königswürde
zugestanden, unabhängig von Davids Anweisungen. Und nun wollte er,
wenn er schon nicht König sein wird, dass er wenigstens die
wunderschöne Frau heiraten darf, welche den König David pflegte.
Und er überredete Salomos Mutter, dass diese Salomo überreden soll,
ihm dieses Dienstmädchen zur Frau zu geben.
Darüber lesen wir
Folgendes in Kapitel 2, Vers 12 bis 25:
Und Salomo saß auf
dem Thron seines Vaters David, und sein Königtum war fest gegründet.
Adonija aber, der
Sohn der Haggit kam hinein zu Bathseba, der Mutter Salomos. Und sie
sprach: Kommst du auch in Frieden? Er sprach: Ja, in Frieden!
Und er sagte: Ich
habe mit dir zu reden. Sie erwiderte: Rede!
Und er sprach: Du
weißt, dass das Königtum mir zukam und dass ganz Israel sein
Angesicht auf mich gerichtet hatte, dass ich König sein sollte; nun
aber ist mir das Königtum entgangen und meinem Bruder zugefallen;
denn es war ihm vom HERRN bestimmt.
Nun habe ich eine
einzige Bitte an dich; weise mich nicht ab! Sie sprach zu ihm: Rede!
Und er sagte: Sprich
doch mit dem König Salomo – denn dich wird er nicht abweisen, dass
er mir Abischag, die Schunamitin, zur Frau gibt!
Und Bathseba sprach:
Gut, ich will deinetwegen mit dem König reden!
So kam Bathseba
hinein zum König Salomo, um mit ihm zu reden wegen Adonija. Und der
König stand auf und ging ihr entgegen und verneigte sich vor ihr und
setzte sich auf seinen Thron. Und auch für die Mutter des Königs
wurde ein Thron hingestellt, und sie setzte sich zu seiner Rechten.
Und sie sprach: Ich
habe eine kleine Bitte an dich; weise mich nicht ab! Der König
sprach zu ihr: Bitte, meine Mutter; denn dich werde ich nicht
abweisen!
Sie sprach: Man gebe
Abischag, die Schunamitin, deinem Bruder Adonija zur Frau!
Da antwortete der
König Salomo und sprach zu seiner Mutter: Und warum bittest du für
Adonija um Abischag, die Schunamitin? Bitte für ihn auch um das
Königreich – denn er ist mein älterer Bruder – sowohl für ihn
als auch für Abjatar, den Priester, und für Joab, den Sohn der
Zeruja!
Und der König
Salomo schwor bei dem HERRN und sprach: Gott tue mir dies und das –
dieses Wort soll Adonija das Leben kosten!
Und nun, so wahr der
HERR lebt, der mich bestätigt und mich auf den Thron meines Vaters
David gesetzt und mir ein Haus bereitet hat, wie er gesagt hat: Heute
noch soll Adonija sterben!
Und der König
Salomo sandte Benaja, den Sohn Jojadas; der stieß ihn nieder, sodass
er starb.
Wie man unschwer
erkennen kann, hatte die erneute Dreistigkeit von Adonja ihn das
Leben gekostet. Aber auch der Priester Abjatar, welcher ein aktiver
Unterstützer von Adonja geworden war, sollte eine Strafe bekommen.
Darüber lesen wir Folgendes in den Versen 26 und 27:
Und zu dem Priester
Abjatar sprach der König: Geh hin nach Anatot, auf deine Felder;
denn du bist ein Mann des Todes; aber ich will dich heute nicht
töten, weil du die Lade GOTTES, des Herrn, getragen hast vor meinem
Vater David und alles mitgelitten hast, was mein Vater gelitten hat!
So verstieß Salomo
den Abjatar, dass er nicht mehr Priester des HERRN sein durfte,
wodurch das Wort des HERRN erfüllt wurde, das er in Silo über das
Haus Elis geredet hatte.
Hier wird davon
geredet, dass sich das Wort Gottes erfüllte, welches von ihm über
das Haus von Eli ergangen war. Dabei ist der selbe Eli gemeint, von
welchem wir gehört hatten, als wir uns das Leben des Propheten
Samuel zu Gemüte führten. Denn die Söhne von Eli waren sehr
korrupte Männer, und er selber schaute darüber hinweg und störte
sich nicht sonderlich daran. Deswegen hatte Gott gesagt, dass Eli
inklusive aller seiner Nachkommen ausgerottet werden.
Es gab auch den
Heerführer Joab, welcher ebenfalls ein Unterstützer von Adonja
gewesen war, und auch bei diesem empfand Salomo es als richtig, ihm
das Leben nehmen zu lassen. Denn Joab hatte auch andere böse Dinge
getan, welche ihm extra nochmal vorgehalten wurden. Folgendes wird
darüber erzählt in den Versen 28 bis 35:
Und das Gerücht
davon kam vor Joab; denn Joab hatte zu Adonija gehalten, während er
nicht zu Absalom gehalten hatte. Da floh Joab in das Zelt des HERRN
und ergriff die Hörner des Altars.
Und es wurde dem
König Salomo berichtet: Joab ist zum Zelt des HERRN geflohen, und
siehe, er steht am Altar! Da sandte Salomo Benaja, den Sohn Jojadas,
und sprach: Geh, erschlage ihn!
Als nun Benaja zum
Zelt des HERRN kam, sprach er zu ihm: So spricht der König: Geh
hinaus! Er sprach: Nein, sondern hier will ich sterben! Und Benaja
brachte dem König Bescheid und sprach: So hat Joab gesprochen, und
so hat er mir geantwortet!
Der König sprach zu
ihm: Mache es so, wie er gesagt hat; erschlage ihn und begrabe ihn,
damit du das Blut, das Joab ohne Grund vergossen hat, von mir und dem
Haus meines Vaters hinwegnimmst!
Und der HERR lasse
sein Blut auf seinen eigenen Kopf kommen, weil er zwei Männer
erschlagen hat, die gerechter und besser waren als er, und sie mit
dem Schwert umgebracht hat, ohne dass mein Vater David etwas davon
wusste: nämlich Abner, den Sohn Ners, den Heerführer Israels, und
Amasa, den Sohn Jeters, den Heerführer Judas!
Ihr Blut komme auf
Joabs Kopf und auf den Kopf seines Samens ewiglich; David aber und
sein Same, sein Haus und sein Thron, sollen ewiglich Frieden von dem
HERRN haben!
Da ging Benaja, der
Sohn Jojadas, hinauf und stieß ihn nieder und tötete ihn; und er
wurde in seinem Haus begraben in der Wüste.
Da setzte der König
Benaja, den Sohn Jojadas, an seiner Stelle über das Heer; den
Priester Zadok aber setzte der König an die Stelle Abjatars.
Somit war eine
weitere Racheaktion beendet, wie es zu damaligen Zeiten
offensichtlich der Normalzustand gewesen ist. Und es gab auch den
Mann Simei, welcher den König David einmal während einer Flucht
sehr schlecht behandelt hatte. Zu diesem sagte Salomo, dass er in
einem Haus wohnen soll und nie wieder auf Reisen gehen darf. Er bekam
also gewissermaßen Hausarrest. Und damit war Simei einverstanden.
Aber nach drei Jahren waren Knechte von Simei entlaufen und er ging
los, um sie zurückzuholen. Somit hatte er seinen Hausarrest
übertreten und Salomo reagierte folgendermaßen laut den Versen 42
bis 46:
Da sandte der König
hin und ließ Simei rufen und sprach zu ihm: Habe ich von dir nicht
einen Eid genommen bei dem HERRN und dir bezeugt und gesagt: An dem
Tag, an dem du ausziehen und hierhin oder dorthin gehen wirst, sollst
du wissen, dass du unbedingt sterben musst? Und du hast zu mir
gesagt: Das Wort ist gut; ich habe es gehört!
Warum hast du dich
denn nicht gehalten an den Eid den du bei dem HERRN geschworen hast
und an das Gebot, das ich dir gegeben habe?
Und der König
sprach zu Simei: Du weißt um all das Böse, das du meinem Vater
David zugefügt hast; dein Herz ist sich dessen bewusst. So wird nun
der HERR deine Bosheit auf deinen eigenen Kopf kommen lassen!
Aber der König
Salomo wird gesegnet sein, und der Thron Davids wird fest stehen vor
dem HERRN ewiglich!
Und der König gebot
Benaja, dem Sohn Jojadas; der ging hinaus und stieß ihn nieder, dass
er starb. Und die Königsherrschaft wurde gefestigt in der Hand
Salomos.
Letzten Endes musste
also auch Simei niedergestoßen werden, dass er starb.
Nachdem all diese
Unannehmlichkeiten erledigt waren, wollte Salomo seine anfängliche
Liebe zu Gott dadurch zum Ausdruck bringen, dass er 1000 Opfertiere
darbrachte. Denn Tiere waren besonders damals gewissermaßen sehr
wertvolle Güter, weil sie bei der Feldarbeit schwere Tätigkeiten
ausübten und weil man von gewissen Tieren bis zum heutigen Tag Milch
oder Fell oder Wolle bekommt. Somit würde dadurch eine Art
Wertübertragung veranschaulicht werden, auch wenn Gott eigentlich
gar keine Verwendung für tote Tiere hat. Folgendes lesen wir
diesbezüglich in Kapitel 3; Vers 1 bis 13:
Und Salomo
verschwägerte sich mit dem Pharao, dem König von Ägypten, und nahm
die Tochter des Pharao zur Frau und brachte sie in die Stadt Davids,
bis er sein Haus und das Haus des HERRN und die Mauern um Jerusalem
her fertiggebaut hatte.
Nur opferte das Volk
noch auf den Höhen; denn dem Namen des HERRN war noch kein Haus
gebaut worden bis zu jener Zeit.
Salomo aber liebte
den HERRN, sodass er in den Ordnungen seines Vaters David wandelte;
nur brachte er Schlachtopfer und Räucheropfer auf den Höhen dar.
Und der König ging
nach Gibeon, um dort zu opfern; denn das war die bedeutendste Höhe.
Und Salomo opferte 1000 Brandopfer auf jenem Altar.
In Gibeon erschien
der HERR dem Salomo bei Nacht im Traum. Und Gott sprach: Bitte, was
ich dir geben soll!
Und Salomo sprach:
Du hast deinem Knecht, meinem Vater David, große Gnade erwiesen, wie
er denn vor dir gewandelt ist in Wahrheit und Gerechtigkeit und mit
aufrichtigem Herzen dir gegenüber, und du hast ihm diese große
Gnade bewahrt und ihm einen Sohn gegeben, der auf seinem Thron sitzt,
wie es an diesem Tag offenbar ist.
Weil du nun, o HERR,
mein Gott, deinen Knecht zum König gemacht hast anstelle meines
Vaters David, ich aber ein junger Bursche bin, der weder aus- noch
einzuziehen weiß;
und weil dein Knecht
mitten unter deinem Volk ist, das du erwählt hast, einem Volk, das
so groß ist, dass es vor Menge niemand zählen noch berechnen kann,
so gib du deinem
Knecht doch ein verständiges Herz, dass er dein Volk zu richten
versteht und unterscheiden kann, was Gut und Böse ist. Denn wer kann
dieses dein großes Volk richten?
Und es war dem HERRN
wohlgefällig, dass Salomo um dies bat.
Und Gott sprach zu
ihm: Weil du um dies bittest, und nicht um langes Leben und um
Reichtum und um den Tod deiner Feinde bittest, sondern um Einsicht
zum Verständnis des Rechts,
siehe, so habe ich
nach deinen Worten gehandelt. Siehe, ich habe dir ein weises und
verständiges Herz gegeben, dass deinesgleichen vor dir nicht gewesen
ist und deinesgleichen auch nach dir nicht aufkommen wird.
Dazu habe ich dir
auch gegeben, was du nicht erbeten hast, Reichtum und Ehre, sodass
deinesgleichen nicht sein soll unter den Königen dein ganzes Leben
lang.
Es ist schon eine
bemerkenswerte Entscheidung, dass Salomo ausgerechnet Weisheit haben
wollte, als Gott ihm einen Wunsch gewährte, oder? Wie viele andere
Menschen hätten in dieser Lage einen primitiveren Wunsch geäußert?
Vermutlich viele. Jedenfalls gibt Gott die gewünschte Weisheit in
ausgiebigem Maß, von welcher Salomo dann natürlich auch möglichst
immer Gebrauch machen sollte. Und gratis dazu gab es noch Reichtum
und Ehre.
Als nächstes wird
von einer Situation berichtet, in welcher die Weisheit besonders
offenbar wurde, die Salomo bekommen hatte. Darüber steht Folgendes
geschrieben in den Versen 16 bis 28:
Zu jener Zeit kamen
zwei Huren zum König und traten vor ihn.
Und die eine Frau
sprach: Ach mein Herr, ich und diese Frau wohnten in demselben Haus,
und ich gebar bei ihr im Haus;
und es geschah, drei
Tage nachdem ich geboren hatte, gebar sie auch. Und wir waren
beieinander, und kein Fremder war mit uns im Haus, nur wir beide
waren im Haus.
Und der Sohn dieser
Frau starb in der Nacht; denn sie hatte ihn im Schlaf erdrückt.
Und sie stand mitten
in der Nacht auf und nahm meinen Sohn von meiner Seite, als deine
Magd schlief, und legte ihn in ihre Arme, und ihren toten Sohn legte
sie in meine Arme.
Und als ich am
Morgen aufstand, um meinen Sohn zu stillen, siehe, da war er tot! Und
ich betrachtete ihn am Morgen genau, und siehe, es war nicht mein
Sohn, den ich geboren hatte!
Die andere Frau aber
sprach: Nein, sondern mein Sohn lebt und dein Sohn ist tot! Jene aber
sprach: Nein, dein Sohn ist tot und mein Sohn lebt! So redeten sie
vor dem König.
Und der König
sprach: Diese spricht: Der Sohn, der lebt, ist mein Sohn, und dein
Sohn ist tot! Jene spricht: Nein, dein Sohn ist tot, und mein Sohn
lebt!
Da sprach der König:
Bringt mir ein Schwert! Und man brachte das Schwert vor den König.
Da sprach der König:
Zerschneidet das lebendige Kind in zwei Teile und gebt dieser die
eine Hälfte und jener die andere Hälfte!
Da sprach die Frau,
welcher der lebendige Sohn gehörte, zum König – denn ihr Erbarmen
über ihren Sohn regte sich in ihr – und sagte: Bitte, mein Herr,
gebt ihr das lebendige Kind und tötet es nur nicht! Jene aber
sprach: Es soll weder mir noch dir gehören – teilt es!
Da antwortete der
König und sprach: Gebt dieser das lebendige Kind und tötet es ja
nicht! Sie ist seine Mutter!
Als nun ganz Israel
hörte, was für ein Urteil der König gefällt hatte, da fürchteten
sie sich vor dem König; denn sie sahen, dass die Weisheit Gottes in
seinem Herzen war, um Recht zu schaffen.
Hier hatte der König
Salomo sozusagen ein schweres Rätsel zu lösen. Zwei völlig fremde
Frauen kamen zu ihm wegen einem Kind, und jede der beiden behauptete,
die wahre Mutter zu sein. Die Entscheidung des Königs ist in der Tat
von Weisheit erfüllt, und man wird wohl mal darüber hinwegsehen
können, dass der Befehl, mit einem Schwert ein Kind zu zerteilen,
zunächst extrem unbarmherzig klingt. Denn König Salomo wollte das
Kind gar nicht zerteilen. Er wollte nur sehen, wie die beiden Frauen
reagieren. Denn die echte leibliche Mutter, die ihr Kind liebt, will
es ja beschützen und um jeden Preis vermeiden, dass dem Kind etwas
zustößt. Eine eifersüchtige Frau aber, die einfach nur die echte
Mutter verletzen will und sich gar nicht sonderlich um das Kind
sorgt, der ist es doch egal, was aus dem Kind wird. Und da nur eine
von beiden Frauen Angst um das Kind hatte, die andere aber nicht, war
bereits an diesen Reaktionen offensichtlich, wer die echte Mutter
ist. Wenn beide Angst um das Kind gehabt hätten, dann hätte Salomo
sich etwas Anderes einfallen lassen müssen, aber es war in dieser
Lage nicht mehr nötig. Nun stellt sich aber auch die Frage, wie
viele Menschen an der Stelle von König Salomo eine ähnliche Idee
gehabt hätten. Es gehört schon Weisheit dazu, ein so ungewöhnliches
Problem auf diese Weise zu lösen.
Wir erfahren
jedenfalls, dass Salomo auch über fremde Länder regierte, ohne in
diesen Blut vergießen zu müssen, und er hatte über jedes Land
(bzw. jeden Erbteil Israels) einen Aufseher eingesetzt, der ihm
diente. Und es herrschte Frieden, und den Israeliten ging es gut, und
sie aßen und tranken und waren fröhlich unter der Herrschaft
Salomos. Auch in Kapitel 5 wird seine große Herrschaft betont,
außerdem lesen wir dort über seine Weisheit Folgendes in den Versen
9 bis 12:
Und Gott gab Salomo
Weisheit und sehr viel Verstand und Weite des Herzens, wie der Sand,
der am Meeresufer liegt.
Und die Weisheit
Salomos war größer als die Weisheit aller Söhne des Ostens und als
alle Weisheit der Ägypter.
Ja, er war weiser
als alle Menschen, auch weiser als Etan, der Esrachiter, und Heman
und Kalkol und Darda, die Söhne Machols; und er wurde berühmt unter
allen Völkern ringsum.
Und er redete 3000
Sprüche; und die Zahl seiner Lieder war 1005.
Einige von den
Sprüchen Salomos sind ja aufgeschrieben in dem Buch der Sprüche,
aber es sind deutlich weniger als 3000. Was aus den ganzen anderen
Sprüchen und aus seinen Liedern wurde, weiß ich leider nicht. Was
er aber an besonders bemerkenswerten Lebensweisheiten und an
gottestreuen Weisheitssprüchen aufschreiben konnte, das haben wir
uns ja bereits in den betreffenden Videos näher angeschaut, und
diese sind in der Textbox unter dem Video verlinkt.
Jedenfalls
verbündete sich Salomo mit dem König von Tyrus, um das Gotteshaus
von Jerusalem zu bauen, von welchem schon David geredet hatte. Denn
der König von Tyrus stellte Baumaterial und teilweise Arbeiter
bereit. Darüber steht noch ein bisschen was im Rest des Kapitels,
was wir uns aber sparen.
Wann genau aber der
Bau des Tempels begann, darüber lesen wir Folgendes in den ersten
zwei Versen von Kapitel 6:
Und es geschah im
vierhundertachtzigsten Jahr nach dem Auszug der Kinder Israels aus
dem Land Ägypten, im vierten Jahr der Regierung Salomos über
Israel, im Monat Siv, das ist der zweite Monat, da baute er dem HERRN
das Haus.
Das Haus aber, das
der König Salomo dem HERRN baute, war 60 Ellen lang, 20 Ellen breit
und 30 Ellen hoch.
Das Gotteshaus bekam
auch eine Vorhalle, und man kann allgemein sehr viele Details in
diesem Kapitel lesen, wie das Gotteshaus aussah und welche
Materialien verwendet wurden. König Salomo ließ sehr viel
Zedernholz und Zypressenholz verwenden, aber vorher war alles aus
Stein gebaut, und das Holz überdeckte die Steine und wurde
übergoldet mit feinem Gold. Auch alles, was im Inneren des Tempels
gebaut wurde, ist mit Gold überzogen gewesen. Und Salomo ließ auch
zwei Statuen von Cherubim-Engeln bauen, die 10 Ellen hoch waren. Und
er ließ Schnitzereien an den Wänden machen, von Palmen, Cherubim
und Blumen.
Salomo hatte aber
den Plan, nicht nur ein Gotteshaus zu bauen, sondern auch ein großes
Haus für sich selbst, und es dauerte insgesamt zwanzig Jahre. Der
Bau des Gotteshauses dauerte 7 Jahre, bis er vollendet war, und der
Bau des Hauses, das Salomo für sich selbst benutzte, dauerte 13
Jahre. Man liest über dieses Königshaus in Kapitel 7 einiges, und
außerdem steht in Kapitel 7 auch noch sehr viel über das
geschrieben, was im Inneren des Tempels von Jerusalem war.
Als schließlich der
Tag gekommen war, um den Tempel Gottes einzuweihen, lesen wir darüber
Folgendes in Kapitel 8, Vers 1 bis 7:
Damals versammelte
Salomo die Ältesten von Israel und alle Häupter der Stämme, die
Fürsten der Vaterhäuser der Kinder Israels, zum König Salomo nach
Jerusalem, um die Bundeslade des HERRN hinaufzubringen aus der Stadt
Davids, das ist Zion.
Und alle Männer
Israels versammelten sich zum König Salomo am Fest im Monat Etanim,
das ist der siebte Monat.
Und alle Ältesten
von Israel kamen, und die Priester trugen die Lade des HERRN,
und sie brachten die
Lade des HERRN hinauf, dazu die Stiftshütte und alle Geräte des
Heiligtums, die in dem Zelt waren. Das trugen die Priester und
Leviten hinauf.
Und der König
Salomo und die ganze Gemeinde Israels, die sich zu ihm versammelt
hatte, standen mit ihm vor der Lade und opferten Schafe und Rinder,
so viele, dass man sie wegen der Menge weder zählen noch berechnen
konnte.
Und die Priester
brachten die Bundeslade des HERRN an ihren Ort, in den Sprachort des
Hauses, in das Allerheiligste, unter die Flügel der Cherubim.
Denn die Cherubim
breiteten die Flügel aus über den Ort, wo die Lade stand, und die
Cherubim bedeckten die Lade und ihre Stangen von oben her.
Wir lesen also
davon, dass die Bundeslade schließlich in den Tempel Jerusalems
gebracht wurde. Und alle tüchtigen Männer Israels waren vor dem
Tempel versammelt.
Ich glaube nicht,
dass man sich das bildlich vorstellen kann, wie das ausgesehen haben
muss. Denn die Israeliten waren in diesen Tagen enorm zahlreich, und
dazu hatten ja auch alle noch ein paar Tiere mitgebracht, die sie für
den Opferdienst abgeben wollten. Wir lesen weiterhin in dem Kapitel
sehr viele Fürbitten, die Salomo zu Gott betete, während Israel
zuhörte, und welche damit zu tun haben, dass dieses gebaute Haus
allezeit der Ort sein soll, auf den Gott mit Wohlgefallen schaut und
dessen Besucher er erhört. Aber nach all diesen Reden steht
geschrieben in den Versen 62 und 63:
Und der König
brachte Opfer dar vor dem HERRN, und ganz Israel mit ihm.
Und zwar brachte
Salomo als Friedensopfer, das er dem HERRN opferte, 22.000 Rinder dar
und 120.000 Schafe. So weihten der König und alle Kinder Israels das
Haus des HERRN ein.
Das ist der absolute
Wahnsinn. Eine derartig riesige Menge Tiere wurde in diesen Tagen
allein vom König dargebracht. Und das, obwohl Gott ja kritisch
gesehen gar keine Verwendung dafür hatte. Jedenfalls feierten die
Israeliten ihr Einweihungsfest 14 Tage lang und danach ging jeder
frohen Mutes nach Hause.
Zu einem späteren
Zeitpunkt offenbarte Gott sich Salomo nochmal in einem Traum, wie es
vorher schonmal nach dem Darbringen der tausend Opfertiere geschehen
war. Und was Gott diesmal zu sagen hatte, darüber lesen wir etwas in
Kapitel 9. Es steht geschrieben in den Versen 1 bis 9:
Und es geschah, als
Salomo das Haus des HERRN und das Haus des Königs vollendet hatte
und alles, was er zu machen begehrte und wozu er Lust hatte,
da erschien ihm der
HERR zum zweiten Mal, wie er ihm in Gibeon erschienen war.
Und der HERR sprach
zu ihm: »Ich habe dein Gebet und dein Flehen erhört, das du vor mir
gebetet hast. Ich habe dieses Haus, das du gebaut hast, geheiligt, um
meinen Namen dort wohnen zu lassen ewiglich; und meine Augen und mein
Herz sollen allezeit dort sein.
Und was dich
betrifft, wenn du vor mir wandelst, wie dein Vater David gewandelt
ist, mit lauterem Herzen und aufrichtig, und du alles tust, was ich
dir geboten habe, und meine Satzungen und meine Rechte befolgst,
so will ich den
Thron deines Königtums über Israel auf ewig befestigen, wie ich es
deinem Vater David versprochen habe, indem ich sagte: Es soll dir
nicht fehlen an einem Mann auf dem Thron Israels!
Wenn ihr euch aber
von mir abwendet, ihr und eure Söhne, und meine Gebote und meine
Satzungen, die ich euch vorgelegt habe, nicht befolgt, sondern
hingeht und anderen Göttern dient und sie anbetet,
so werde ich Israel
ausrotten aus dem Land, das ich ihnen gegeben habe; und das Haus, das
ich meinem Namen geheiligt habe, werde ich von meinem Angesicht
verwerfen, und Israel soll zum Sprichwort und zum Spott werden unter
allen Völkern!
Und über dieses
Haus, so erhaben es sein wird, wird dann jeder, der an ihm
vorübergeht, sich entsetzen und spotten und sagen: Warum hat der
HERR diesem Land und diesem Haus so etwas angetan?
Dann wird man
antworten: Weil sie den HERRN, ihren Gott, der ihre Väter aus dem
Land Ägypten geführt hat, verlassen haben und sich an andere Götter
gehängt und sie angebetet und ihnen gedient haben – darum hat der
HERR all dieses Unheil über sie gebracht!«
Man merkt an diesem
Text genau, dass Gott schon gerne das Haus ewig bewahren würde,
welches Salomo gebaut hat, aber Gott macht es vom Verhalten der
Menschen abhängig. Wenn die Menschen ihn zum Zorn reizen, dann wird
Gott auch keine Freude mehr an dem Gedanke haben, das Gotteshaus von
Jerusalem als die Wohnung für seinen Namen zu bewahren. Es hängt
also vom Verhalten der Menschen ab, ob das, was Gott als ewiges Heil
verheißen hat, auch wirklich ewig anhält.
Jedenfalls wollte
Salomo dem König von Tyrus auch ein paar Ländereien schenken, aber
offensichtlich gefielen diese dem König von Tyrus nicht, denn wir
lesen Folgendes in den Versen 10 bis 14:
Und es geschah, als
die 20 Jahre verflossen waren, in denen Salomo die beiden Häuser,
das Haus des HERRN und das Haus des Königs gebaut hatte,
wozu Hiram, der
König von Tyrus, Salomo mit Zedern- und Zypressenholz und Gold ganz
nach seinem Begehren versorgt hatte, da gab der König Salomo dem
Hiram 20 Städte im Land Galiläa.
Und Hiram zog aus
von Tyrus, um die Städte anzusehen, die ihm Salomo gegeben hatte;
aber sie gefielen ihm nicht.
Und er sprach: Was
sind das für Städte, mein Bruder, die du mir gegeben hast? Und er
nannte sie »Land Kabul« bis zu diesem Tag.
Denn Hiram hatte dem
König 120 Talente Gold gesandt.
Vermutlich hatte
sich der König Hiram für eine so wertvolle Goldsumme ein paar
besonders schöne Ländereien erhofft. Aber trotz der Enttäuschung
blieb er dem König Salomo wohlgesonnen. Und es wird auch begonnen,
über Salomos Reichtum zu reden. Wir lesen dazu zum Beispiel in den
Versen 26 bis 28:
Und der König
Salomo baute eine Schiffsflotte in Ezjon-Geber, das bei Elat liegt,
am Ufer des Roten Meeres im Land der Edomiter.
Und Hiram sandte auf
die Schiffsflotte seine Knechte, die sich auf die Schiffe verstanden
und auf dem Meer erfahren waren, mit den Knechten Salomos auf die
Fahrt;
und sie gelangten
bis nach Ophir und holten dort 420 Talente Gold und brachten es dem
König Salomo.
Dieser Text gibt uns
nur einen kleinen Eindruck davon, wie Reich Salomo durch Geschenke
von anderen Leuten geworden war, aber sein ganzer Reichtum wird in
Kapitel 10 beschrieben. Zuerst liest man jedoch in diesem Kapitel
davon, dass eine Königin aus einem fernen Land nach Jerusalem kam,
um die Weisheit Salomos zu prüfen. Diesbezüglich steht geschrieben
in den Versen 1 bis 13:
Und die Königin von
Saba hörte von dem Ruhm Salomos wegen des Namens des HERRN, und sie
kam, um ihn mit Rätseln zu prüfen.
Sie kam aber nach
Jerusalem mit sehr großem Reichtum, mit Kamelen, die Gewürze und
sehr viel Gold und Edelsteine trugen. Und als sie zu Salomo kam,
sagte sie ihm alles, was sie auf dem Herzen hatte.
Und Salomo gab ihr
Antwort auf alle ihre Fragen; es war dem König nichts verborgen,
dass er es ihr nicht hätte erklären können.
Als aber die Königin
von Saba alle Weisheit Salomos sah und das Haus, das er gebaut hatte,
und die Speise auf
seinem Tisch und die Wohnung seiner Knechte und das Auftreten seiner
Dienerschaft und ihre Kleidung, auch seine Mundschenken und auch die
Brandopfer, die er im Haus des HERRN darbrachte, da geriet sie außer
sich vor Staunen;
und sie sprach zu
dem König: Das Wort ist wahr, das ich in meinem Land über deine
Taten und über deine Weisheit gehört habe!
Ich aber habe den
Worten nicht geglaubt, bis ich gekommen bin und es mit eigenen Augen
gesehen habe. Und siehe, es ist mir nicht die Hälfte gesagt worden;
du hast mehr Weisheit und Besitz, als das Gerücht sagt, das ich
vernommen habe!
Glücklich sind
deine Leute, glücklich diese deine Knechte, die allezeit vor dir
stehen und deine Weisheit hören!
Gepriesen sei der
HERR, dein Gott, der Gefallen an dir gehabt hat, sodass er dich auf
den Thron Israels setzte! Weil der HERR Israel auf ewig liebt,
deshalb hat er dich zum König eingesetzt, damit du Recht und
Gerechtigkeit übst!
Und sie gab dem
König 120 Talente Gold und sehr viel Gewürze und Edelsteine; nie
wieder ist so viel Gewürz ins Land gekommen, wie die Königin von
Saba dem König Salomo schenkte.
Dazu brachte die
Schiffsflotte Hirams, die Gold aus Ophir holte, sehr viel Sandelholz
und Edelsteine von Ophir.
Und der König ließ
einen Aufgang aus Sandelholz machen für das Haus des HERRN und für
das Haus des Königs und Lauten und Harfen für die Sänger; so viel
Sandelholz ist nie mehr ins Land gekommen, noch gesehen worden bis zu
diesem Tag.
Und der König
Salomo gab der Königin von Saba alles, was sie wünschte und erbat,
außer dem, womit Salomo sie königlich beschenkte. Da kehrte sie in
ihr Land zurück samt ihren Knechten.
Die Königin war
merklich beeindruckt, als sie Salomos Weisheit hörte. Und auch von
den Reichtümern Salomos wurde ihr Vorstellungsvermögen
gewissermaßen überwältigt. In den Folgeversen wird besonders viel
von eben diesem Reichtum geredet. Zum Beispiel steht in den Versen 14
und 15 geschrieben:
Das Gewicht des
Goldes aber, das bei Salomo in einem Jahr einging, betrug 666 Talente
Gold,
außer den
Einkünften von den Karawanen und dem Handel der Kaufleute und von
allen Königen Arabiens und von den Statthaltern des Landes.
Hierbei werden
Menschen, die sich im neuen Testament gut auskennen, bestimmt ein
wenig erschrecken. Denn man fragt sich da: Was hat denn diese
unheilvolle Zahl hier verloren? Warum wird erwähnt, dass die
jährlichen Goldeinnahmen ausgerechnet ein solches Gewicht haben? Das
ist echt eigenartig. Und diese Aussage gibt es nicht nur im ersten
Buch der Könige, sondern im zweiten Buch der Chronik wird es
ebenfalls gesagt. Da die Zahl 666 in der Offenbarung Jesu Christi
durch Johannes vorkommt und den falschen Prophet markiert, der die
Menschen dazu verführen wird, das Malzeichen des Tieres anzunehmen
und das Bild des Tieres anzubeten, könnte man jetzt vielleicht einen
Bezug dazu herstellen, indem man mutmaßt, dass der kommende falsche
Prophet vielleicht in irgendeiner Weise eine Ähnlichkeit mit Salomo
aufweisen wird. Aber das ist nur eine sehr gewagte Vermutung.
Weiterhin steht
Folgendes geschrieben über Salomos Reichtum in den Versen 16 bis 25:
Und der König
Salomo ließ 200 Langschilde aus gehämmertem Gold machen; 600
Schekel Gold verwendete er für jeden Schild;
und 300 Kleinschilde
aus gehämmertem Gold; je drei Minen Gold verwendete er für einen
Kleinschild. Und der König brachte sie in das Haus des
Libanonwaldes.
Ferner ließ der
König einen großen Thron aus Elfenbein anfertigen und ließ ihn mit
dem edelsten Gold überziehen.
Dieser Thron hatte
sechs Stufen, und das Kopfstück des Thrones war hinten rund, und auf
beiden Seiten um den Sitz waren Armlehnen, und zwei Löwen standen
neben den Armlehnen.
Und zwölf Löwen
standen dort auf den sechs Stufen zu beiden Seiten. Etwas Derartiges
ist niemals in irgendeinem Königreich gemacht worden.
Auch alle
Trinkgefäße des Königs Salomo waren aus Gold, und alle Geräte im
Haus des Libanonwaldes waren aus feinem Gold; nichts war aus Silber,
denn dieses achtete man zu den Zeiten Salomos gar nicht.
Denn die Flotte von
Tarsisschiffen des Königs fuhr auf dem Meer mit der Flotte Hirams.
Diese Flotte von Tarsisschiffen kam alle drei Jahre einmal und
brachte Gold, Silber, Elfenbein, Affen und Pfauen.
So war der König
Salomo größer an Reichtum und Weisheit als alle Könige auf Erden.
Und alle Welt suchte
das Angesicht Salomos, um seine Weisheit zu hören, die ihm Gott ins
Herz gegeben hatte.
Und sie brachten
jeder sein Geschenk: silberne und goldene Geräte, Kleider und
Waffen, Gewürze, Pferde und Maultiere, Jahr für Jahr.
Hier ist natürlich
auch interessant und bemerkenswert, dass Menschen aus aller Welt von
Salomos Weisheit erfuhren und kamen, um es selbst zu hören. Und da
sie alle Geschenke mitbrachten, wurde Salomo immer reicher und
reicher. Wir lesen sogar in Vers 23, dass Salomo praktisch der
reichste Mann auf der ganzen Welt war zu seiner Zeit. Das ist ein
interessanter Aspekt, besonders wenn man sich unter diesem
Gesichtspunkt das Buch des Predigers durchliest. Das werden wir aber
nicht jetzt tun, sondern in einem anderen Video.
Es ist aber ein
wenig seltsam, wie übertrieben groß der Reichtum von König Salomo
wurde. Denn es gibt ja in der Thora das Königsgesetz, welches über
Reichtum etwas Anderes sagt. Dieses will ich euch zum Abgleich mit
Salomos Werken auch heute nochmal vorlesen. Es steht geschrieben im
fünften Buch Mose in Kapitel 17, Vers 14 bis 20:
Wenn du in das Land
kommst, das der HERR, dein Gott, dir gibt, und es in Besitz nimmst
und darin wohnst und dann sagst: »Ich will einen König über mich
setzen, wie alle Heidenvölker, die um mich her sind!«,
so sollst du nur den
zum König über dich setzen, den der HERR, dein Gott, erwählen
wird. Aus der Mitte deiner Brüder sollst du einen König über dich
setzen; du kannst keinen Fremden über dich setzen, der nicht dein
Bruder ist.
Nur soll er nicht
viele Pferde halten und das Volk nicht wieder nach Ägypten führen,
um die Zahl seiner Pferde zu vermehren, da doch der HERR euch gesagt
hat: Ihr sollt nie mehr auf diesem Weg zurückkehren!
Er soll auch nicht
viele Frauen nehmen, damit sein Herz nicht auf Abwege gerät; auch
soll er sich nicht zu viel Silber und Gold aufhäufen.
Wenn er dann auf
seinem königlichen Thron sitzt, so soll er eine Abschrift dieses
Gesetzes, das vor den levitischen Priestern liegt, in ein Buch
schreiben lassen.
Und dieses soll bei
ihm sein, und er soll darin lesen alle Tage seines Lebens, damit er
lernt, den HERRN, seinen Gott, zu fürchten, damit er alle Worte
dieses Gesetzes und diese Satzungen bewahrt und sie tut;
dass sich sein Herz
nicht über seine Brüder erhebt und er nicht abweicht von dem Gebot,
weder zur Rechten noch zur Linken, damit er die Tage seiner
Königsherrschaft verlängere, er und seine Söhne, in der Mitte
Israels.
Wir lesen in den
Berichten über Salomo, dass er eine große Anzahl Pferde hatte, und
wir haben gelesen, dass Salomo jedes Jahr hunderte Talente Gold
geliefert bekam. Somit hat er also gegen diese Gebote aus der Thora
verstoßen, dass er kein Gold anhäufen und nicht viele Pferde halten
soll. Aber wie steht es mit dem Gebot, dass ein König von Israel
nicht viele Frauen nehmen soll?
Um herauszufinden,
wie Salomo mit diesem Gebot aus dem Gesetz Gottes umgegangen ist,
lesen wir nun in Kapitel 11 die Verse 1 bis 3. Dort steht Folgendes
geschrieben:
Aber der König
Salomo liebte viele fremde Frauen neben der Tochter des Pharao:
moabitische, ammonitische, edomitische, zidonische und hetitische,
aus den
Heidenvölkern, von denen der HERR den Kindern Israels gesagt hatte:
Geht nicht zu ihnen und lasst sie nicht zu euch kommen, denn sie
werden gewiss eure Herzen zu ihren Göttern wenden! An diesen hing
Salomo mit Liebe.
Und er hatte 700
fürstliche Frauen und 300 Nebenfrauen; und seine Frauen verleiteten
sein Herz.
Tja ... was soll man
dazu noch sagen?
Im Gesetz steht
geschrieben, dass der König nicht viele Frauen haben soll, also im
Idealfall wohl nur eine Frau, welcher er treu ist. König Salomo
hingegen hat insgesamt 1000 Frauen geheiratet. Irgendwie klingt das
nicht sonderlich nach dem, was das Gesetz vorschreibt, oder? Es ist
im Grunde nur eines: Peinlich. Und ziemlich erbärmlich.
Außerdem waren
diese Frauen aus fremden Völkern logischerweise Götzendienerinnen.
Vielleicht kommt der eine oder andere unter euch von allein darauf,
welche gotteslästerliche Verhaltensweise Salomo deswegen
entwickelte.
Ob ihr es aber schon
erraten konntet oder nicht: Wir lesen jetzt einfach weiter, um zu
sehen, welches Ende dieser höchst peinliche Zustand hatte. Es steht
geschrieben in den Versen 4 bis 14:
Und es geschah zu
der Zeit, als Salomo alt geworden war, da wendeten seine Frauen sein
Herz anderen Göttern zu, sodass sein Herz nicht mehr ungeteilt mit
dem HERRN, seinem Gott war wie das Herz seines Vaters David.
So lief Salomo der
Astarte nach, der Gottheit der Zidonier, und Milkom, dem Gräuel der
Ammoniter.
Und Salomo tat, was
böse war in den Augen des HERRN, und er folgte dem HERRN nicht
völlig nach wie sein Vater David.
Auch baute Salomo
eine Höhe für den Kemosch, den Gräuel der Moabiter, auf dem Berg,
der östlich von Jerusalem liegt, und für den Moloch, den Gräuel
der Ammoniter.
Und ebenso machte er
es für alle seine ausländischen Frauen, die ihren Göttern
räucherten und opferten.
Da wurde der HERR
zornig über Salomo, weil sein Herz sich abgewandt hatte von dem
HERRN, dem Gott Israels, der ihm zweimal erschienen war,
ja, der ihm gerade
wegen dieser Sache das Gebot gegeben hatte, dass er nicht anderen
Göttern nachwandeln solle; aber er beachtete nicht, was ihm der HERR
geboten hatte.
Darum sprach der
HERR zu Salomo: Weil dies von dir geschehen ist und du meinen Bund
nicht bewahrt hast, noch meine Satzungen, die ich dir geboten habe,
so will ich dir gewiss das Königreich entreißen und es deinem
Knecht geben!
Doch zu deiner Zeit
will ich es nicht tun, um deines Vaters David willen; der Hand deines
Sohnes will ich es entreißen.
Nur will ich ihm
nicht das ganze Reich entreißen; einen Stamm will ich deinem Sohn
geben, um meines Knechtes David und um Jerusalems willen, das ich
erwählt habe!
Und der HERR
erweckte dem Salomo einen Widersacher, Hadad, den Edomiter, der
stammte aus dem Königsgeschlecht von Edom.
Es weiß hoffentlich
jeder Mensch, der diesen Kanal besucht, dass es kaum etwas gibt, was
Gott in größeren Zorn geraten lässt, als wenn ein Mensch
Götzendienste leistet oder Altäre für irgendwelche erfundenen
Gottheiten im Land Israel baut. Salomo aber hat sich von seinen
Frauen dazu treiben lassen wie ein alter Narr.
Der Knecht aber,
welchem künftig zur Strafe von Gott die Herrschaft über insgesamt
10 Stämme Israels gegeben werden sollte, hieß übrigens Jerobeam.
Und als es bekannt wurde, dass dies festgelegt war, da wollte Salomo
Jerobeam töten, aber es gelang nicht, denn es steht geschrieben in
den Versen 40 bis 43:
Salomo aber
trachtete danach, Jerobeam zu töten; da machte sich Jerobeam auf und
floh nach Ägypten zu Sisak, dem König von Ägypten; und er blieb in
Ägypten, bis Salomo starb.
Was aber mehr von
Salomo zu sagen ist, und alles, was er getan hat, und seine Weisheit,
steht das nicht geschrieben im Buch der Geschichte Salomos?
Die Zeit aber, die
Salomo über ganz Israel in Jerusalem regierte, betrug 40 Jahre.
Und Salomo legte
sich zu seinen Vätern und wurde begraben in der Stadt Davids, seines
Vaters; und Rehabeam, sein Sohn, wurde König an seiner Stelle.
Hier sehen wir nun,
dass das Leben von Salomo zu einem Ende kam. Woran er starb, wird
nicht erwähnt, aber dafür, dass er in Zion begraben wurde. Und es
wird erwähnt, dass vieles über Salomo geschrieben steht im
sogenannten Buch der Geschichte Salomos, aber leider ist dieses Buch
kein Teil der Bibel und ich selbst besitze es auch nicht.
Jedenfalls wissen
wir von Salomo, dass er eine sehr große und zu seiner Zeit
unerreichte Weisheit hatte. Und alle Welt bewunderte ihn dafür und
brachte ihm Geschenke, um ihn nur hören zu können. Ich kenne aber
jemanden, dessen Weisheit noch größer ist als die von Salomo. Und
dieser jemand wurde nicht von den Menschen geliebt, man brachte ihm
auch keine Geschenke, sondern er wurde von den Menschen nicht ernst
genommen und teils sogar beleidigt. Dieser jemand hat zu den
Menschen, besonders zu den Gelehrten unter ihnen, Folgendes gesagt
laut dem Evangelium des Matthäus in Kapitel 12, Vers 42:
Die Königin des
Südens wird im Gericht auftreten gegen dieses Geschlecht und wird es
verurteilen, denn sie kam vom Ende der Erde, um die Weisheit Salomos
zu hören; und siehe, hier ist einer, der größer ist als Salomo!
Es wird betont, dass
die Königin des Südens einen weiten Weg auf sich genommen hatte,
und sehr erstaunt war über die Weisheit von Salomo. Und allein das
Gerücht von Salomo war ihr Grund genug, um sich auf den Weg nach
Jerusalem zu machen. Der aber, der größere Weisheit hatte, der
stand direkt vor den Menschen, und jeder konnte ihn hören, aber kaum
jemand freute sich über seine Worte. Die Königin des Südens wird
im Gericht Gottes gefragt werden, warum sie einen so schweren Weg auf
sich nahm, um zu Salomo zu reisen. Und sie wird im Gericht so etwas
sagen wie: „Ich ging, weil ich von Salomos Weisheit gehört hatte,
denn es ist doch selbstverständlich, dass man eine so seltene
Gelegenheit nicht auslässt, wenn man einen Mensch mit so
vortrefflicher Weisheit hören kann, wie sie Salomo hatte.“
Und dann werden die,
welche die Weisheit von Jesus gehört haben und es verwarfen, im
Gericht gefragt werden, warum sie nicht mit genau dem gleichen Eifer
die Worte von Jesus liebten, obwohl doch Jesus größere Weisheit hat
als Salomo. Und sie werden keine Ausrede parat haben, die im Gericht
etwas gilt.
Und nach dieser
Ermahnung beende ich das heutige Video über das Leben des Königs
Salomo.
Danke für's Zuhören
und bis zum nächsten Mal! Mögen der Frieden und die Liebe von Jesus
Christus mit euch sein!
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