Text zu "Predigt - Buße tun in der Praxis"

Link zum Video: https://www.youtube.com/watch?v=4yHcN3KDXi0

Hallo Leute und willkommen bei dem Kanal, der dem Licht der Welt gewidmet ist!

Ich hatte auf dem Herzen, noch ein weiteres Mal über Buße zu predigen, um es besser zu erklären, obwohl hier ja bereits eine relativ lange Predigt zu diesem Thema gehalten wurde. Es wurde übrigens auch sicherheitshalber die erste Predigt über Buße in der Textbox unter dem Video verlinkt. Falls ihr die erste Predigt über Buße noch nicht angehört habt, so empfehle ich euch sehr, dass ihr euch mit dem Inhalt dieser Predigt vertraut machen solltet.

Bei der ersten Predigt wurde hauptsächlich darüber geredet, was wahre Buße überhaupt ist und wie fundamental sie seit dem Beginn der Verkündigung des Johannes bereits war, und dies gilt bis zum heutigen Tag. Wie man Buße tut, war in der ersten Predigt nebenbei mit eingebaut. Heute wollen wir die Sache ein bisschen anders angehen. Ich will heute besonders viel darüber reden, wir genau man eigentlich Buße tut gemäß dem Wille Gottes.
Unsere Grundlage für die heutigen Erklärungen ist nur ein einziger kleiner Text aus einem Prophetenbuch. In diesem Text redet Gott zu seinem eigenen Volk und wir erkennen an dieser Rede, was Gott auf dem Herzen hat. Wer Gott nicht liebt, der wird diese Worte ablehnen mit der Behauptung, es wäre nur allein für Jerusalem bestimmt. Wer aber Gott liebt, der will wissen wie Gott tickt, und er wird sich die folgenden Worte auch für sich selbst zu Herzen nehmen.

Es steht geschrieben im Buch des Propheten Jeremia in Kapitel 8, Vers 5 und 6:

Warum ist denn dieses Volk vom rechten Weg abgewichen, verharrt Jerusalem in fortwährender Abkehr? Sie halten fest am Betrug; sie weigern sich, umzukehren!
Denn ich gab acht und horchte: Sie reden nicht, was recht ist! Da ist keiner, der seine Bosheit bereut, der sagt: »Was habe ich getan!« Sondern sie alle wenden sich zu ihrem Lauf wie ein Ross, das sich in den Kampf stürzt.

In diesem Text sind zwei große Offenbarungen darüber, was unser Vater im Himmel denkt. Die eine Offenbarung lautet: „Sie halten fest an Betrug und weigern sich, umzukehren!“
Und die andere Offenbarung kommt aus dem Ausspruch: „Da ist keiner, der seine Bosheit bereut, der sagt: Was habe ich getan!“

Diese Worte sind deswegen eine Offenbarung, weil man daran sehr genau merkt, was Gott sich wünscht. Gott wünscht sich, dass die Menschen aufhören, an Betrug festzuhalten. Also zum Beispiel am Evangelium der billigen Gnade oder an Dogmen von der katholischen Kirche, oder daran, den Aposteln mehr Glauben zu schenken als unserem Herrn Jesus Christus. Wer an sowas festhält, der betrügt sich selbst, er hält an Betrug fest.
Und Gott hegt den Wunsch, dass man davon ablässt. Aber das ist eine Entscheidung, die jeder einzelne Mensch persönlich treffen muss. Deswegen sagt Gott auch nicht in dem Text, den wir gelesen haben, dass er selber die Menschen umkehren lassen wird, sondern Gott beschwert sich, dass sie nicht willentlich umkehren und dass es niemanden gibt, der seine Bosheit bereut. Gott erwartet also ein Aktivwerden von den Menschen. Er wirkt hier gar nichts selbst, sondern er ermuntert Menschen zum Handeln. Die Menschen sollen die bewusste Entscheidung treffen, umzukehren. Das ist interessanterweise das gleiche wie Buße tun. Ob nun einer von Buße tun redet oder zum Umkehren auffordert: Beide meinen das selbe.
Und wir erkennen an dem gerade gelesenen Text, wie auch an zahlreichen anderen Texten, die ich lieber gar nicht anfange zu zeigen, weil das mehrere Stunden dauern würde dank der großen Anzahl, dass nicht Gott selbst diese Umkehr bewirkt, sondern dass die Menschen aufgefordert sind, es zu tun.
Buße tun bedeutet, dass man umkehrt von dem falschen Weg, auf dem man ist. Diese Umkehr passiert aber nicht bei einer Wanderung in der Welt, sondern bei einer Wanderung in Gedanken.
Denn einige Menschen denken sofort an irgendwas Weltliches, wenn sie hören, dass man vom richtigen Weg abgewichen ist. Die denken sich dann: „Ja, das ist so bei Leuten, die zum Beispiel durch ihre Stadt wandern, weil sie zum Rathaus gehen wollen, aber sie sind irgendwo falsch abgebogen und landen dann aus Versehen im Krankenhaus. Solche müssen dann umkehren von ihrem Weg, wenn sie wirklich ins Rathaus gehen wollen. Aber ich selber bin doch nicht bescheuert! Ich kenne sowohl den Weg zum Rathaus als auch den Weg ins Krankenhaus. Ich werde mich doch nicht verlaufen! Also warum werde ich ständig dazu aufgerufen, dass ich umkehren soll von meinem falschen Weg? Ich gehe doch gar keine falschen Wege, sondern ich kann alle Wege richtig ablaufen, wenn ich will!“

Das ist ein weltliches und einfach gestricktes Denken.
Wenn aber Gott sagt, dass die Menschen vom rechten Weg abgewichen sind und umkehren müssen, dann meint er damit nicht solche primitiven Sachen, wie wenn jemand durch die Stadt wandert und in die falsche Straße einbiegt, und sobald er es merkt, kehrt er um und geht zurück zu der Kreuzung, wo er falsch abgebogen war, um diesmal richtig abzubiegen. Gott meint hinsichtlich dem Aufruf zur Umkehr nicht das Leben auf der Erde, bei dem man mit seinem fleischlichen Körper mal hierhin und mal dorthin spaziert, sondern er meint die Wege, wie unsere Gedankengänge verlaufen.

Ich versuche es jetzt mal so einfach zu erklären, wie ich kann, was mit dem Umkehren bzw. dem Buße tun gemeint ist. Also:
Wir alle bauen uns in unseren Gedanken bestimmte Denkweisen darüber auf, was richtig ist und was falsch sein soll. Zumindest so lange ein Mensch nicht derart verdorben und kaputt ist, dass er für sich selber festlegt, es soll weder richtig noch falsch geben. Und wenn man jetzt verschiedene Menschen zusammensetzen würde, die sich über richtig und falsch unterhalten sollen, dann käme dabei ein ziemliches Durcheinander heraus, weil jeder seine eigene Meinung hat.
Mal ein ganz einfaches Beispiel: Es lebt ein Mann mit seiner Ehefrau im selben Haus, und die Frau geht in den Supermarkt, um sich Joghurt zu kaufen. Und wie sie nun den Joghurt gekauft hat, klebt sie zu Hause kleine Zettel daran, um darauf hinzuweisen, dass es ihr Joghurt ist, und sie stellt ihn in den Kühlschrank, weil sie ihn am nächsten Morgen essen will. Einige Stunden später kommt der Mann von seiner Arbeit nach Hause, macht den Kühlschrank auf, sieht den Joghurt, nimmt ihn sich und isst ihn einfach auf.
Da könnte man sich jetzt die Frage stellen, ob das richtig war, was er getan hat. Die einen würden sagen, dass es ihnen zu schwer ist, da ein Urteil zu fällen. Andere würden sagen, dass der Mann falsch gehandelt hat, weil er doch gesehen hat, dass seine Frau den Joghurt für sich selbst aufbewahren wollte. Einige würden argumentieren, dass der Mann, wenn er von der Arbeit nach Hause kommt, froh sein wird, überhaupt etwas Schmackhaftes in die Finger zu kriegen, nachdem er sich auf der Arbeit abgemüht hat, und dass es richtig ist, sich selbst diesen Genuss nicht zu verwehren nach all der Schufterei. Wieder andere würden sagen, dass der Mann generell überhaupt keine Dinge im Kühlschrank anrühren darf, wenn er nicht hundertprozentig vorher in Erfahrung gebracht hat, ob seine Frau es essen will, weil er seine Frau respektieren muss. Dann wäre sein Verhalten falsch. Wenn man andererseits davon ausgeht, dass der Mann der einzige im Haus ist, der das Geld verdient, dann könnte er argumentieren, dass dieser Joghurt von seinem Geld bezahlt wurde und er somit das Vorrecht hat. Dann würde seine Entscheidung als richtig gelten. Wenn aber beide Arbeit hätten, wäre das ausgeschlossen.
Man könnte da jetzt viel hin und her diskutieren, und viele verschiedene Aspekte beleuchten, und jeder würde der Meinung sein, es selbst am besten zu wissen.
So ist es bei den Menschen normalerweise immer, besonders in der heutigen narzistisch geprägten Gesellschaft. Viele Leute legen großen Wert auf ihre eigenen Gedanken, auf ihre eigene Meinung. Was auch immer aufkommt: Man will die eigene Meinung darüber vertreten, fast so, als wäre der Mensch sein eigener Gott.
Und dadurch, dass der Mensch so denkt, befindet er sich in seinen Gedanken auf dem falschen Weg.
Auf welchem Weg du bist, das ist im geistlichen davon abhängig, welche Gedanken über richtig und falsch du wirklich vertrittst.
Gott will aber, dass wir umkehren. Das passiert dadurch, dass du aufhörst, deine eigenen Gedanken über richtig und falsch als das wirklich Wichtige zu betrachten, und dass du auch aufhörst, zu sagen, dass es weder richtig noch falsch gäbe, solltest du das denken. Denn Gott hat gesagt: Du sollst nicht stehlen!
Aber der Ehemann aus dem Beispiel hat gestohlen, denn er hat etwas genommen, was ihm ganz offensichtlich nicht gehörte. Und wir erfahren in der Offenbarung Jesu Christi durch Johannes, dass die Menschen, die unter den Strafgerichten Gottes auf der Erde leiden werden, unter Anderem auch deswegen leiden, weil sie Diebe sind. Gott nimmt also dieses Gebot aus den zehn Geboten ganz sicher nicht auf die leichte Schulter.
Nun stellt euch mal vor, wie das Leben des Ehemannes verläuft, wenn er sein Denken nicht ändert! Eigentlich muss er umkehren. Er geht in seinen Gedanken mit der Vorstellung durch das Leben, dass er sagt: „Ach, ist doch alles halb so wild! Wenn ich hier und da mal etwas mitgehen lasse, ist das nicht schlimm. Das macht doch jeder. Darüber brauche ich mir keine Sorgen zu machen, ich bin doch unvorstellbar von Gott geliebt!“
Das ist sein Weg. Also dass er solche Gedanken hat, während er selbst durch das Leben geht. Er müsste sich verabschieden von diesem Denken. Er müsste sich schämen, dass er bisher so gedacht hat, und müsste von nun an sagen: „Ich hätte niemals stehlen sollen. Weder von meiner Ehefrau, noch von sonstwem anders. Was habe ich getan! Diebstahl ist eine Schande vor Gott. Ich will nie wieder stehlen, auch nicht wenn es etwas Kleines ist, damit ich nicht von Gott verabscheut werde, weil ich das heilige Gebot übertrete, dass man nicht stehlen darf. Und ich will das auch nicht mehr harmlos nennen. Es war ein Fehler von mir, diese Sache zu verharmlosen und zu tun!“
Wenn der Ehemann das tun würde, also wenn er ein solches Denken in seinem Kopf hätte und nur noch so denken will, dann wäre er erfolgreich umgekehrt auf den rechten Weg. Er wäre dadurch dann ein Mensch, der wirklich Buße tut. Denn du erkennst, ob du auf dem rechten Weg bist, wenn du deine eigenen echten Gedanken prüfst.
Wenn jedoch der Ehemann in seinen Gedanken für sich selbst festlegt, dass Diebstahl entweder richtig ist, oder nicht richtig aber harmlos, sodass er es tun wird, wann immer es ihm persönlich angemessen erscheint, dann führt sein Weg ins Verderben. Im Leben merkt er davon die ganze Zeit nichts. Er wird weiterhin die Leute bestehlen bei kleinen Sachen, und wenn sich jemand aufregt, dann diskutiert und streitet er mit diesem Mensch, bis die Streiterei abflaut, und ändern wird er nichts an seinem Denken. Und von Gott bekommt er nichts mit in dieser Welt, zumindest nicht davon, was Gott wirklich denkt. Denn es kann sehr gut sein, dass er sich in seinem Herzen denkt: „Gott versteht das schon! Wir sind doch aus Gnade gerettet, da ist es nicht schlimm, wenn ich von Zeit zu Zeit mal die eine oder andere Sache stehle. Gott ist Liebe, der wird mich sicher nicht wegen einem so geringen Vergehen ins Feuer werfen. Es stehlen doch alle mal in ihrem Leben, das ist ganz normal! Jesus hat sowieso unsere Schuld getragen und es ist alles vollbracht!“
Und mit diesen Gedanken stirbt er letztlich und steht vor Gott, und Jesus steht zur Rechten Gottes im Gericht, um zu entscheiden, ob er sich zu diesem Mann bekennt. Und dann sagt Jesus zu dem Ehemann: „Weiche von mir, du Verfluchter, in das ewige Feuer, das dem Teufel und seinen Engeln bereitet ist!“
Und dann wird der Mann protestieren und sagen: „Herr! Herr, das kann nicht sein! Ich bin doch ein Christ, ich bin gerettet durch Gottes Gnade!“
Und dann wird Jesus sagen: „Einen Christ nennst du dich? Wahrlich, ich sage dir: Du bist ein Dieb! Du hast Menschen bestohlen dein Leben lang und hast nicht davon abgelassen! Wie konntest du es ignorieren, dass ich vor den Menschen allezeit verkündet habe, sie müssen Buße tun? Und dachtest du denn nicht an den reichen Jüngling, der mich fragte, was er tun soll, um das ewige Leben zu erlangen, und wie ich zu ihm sagte, dass er die Gebote halten muss, auch dass er nicht stehlen darf?! Warum hast du denn den Worten nicht geglaubt, die ich geredet habe?“
Und so wird er ins Gericht kommen, und Gott wird die Strafe festlegen, die der Mann in alle Ewigkeit erleiden muss, weil er nicht Buße getan hat, sondern ein Dieb war. Und das ist nur ein Beispiel von vielen verschiedenen.

Und Gott hat kein Gefallen daran, Menschen bestrafen zu müssen, deswegen haben wir in dem Text des Propheten Jeremia von seinem Ärger darüber gelesen, dass die Menschen abweichen und nicht umkehren wollen, und dass keiner sich schämt wegen seinen Sünden.

Aus diesem Grund ist Buße tun so wichtig. Wenn du Buße tun willst, dann heißt das: Du begibst dich von nun an in deinen Gedanken auf einen anderen Weg, du verachtest deine alten Meinungen und Werte, die gegen Gott sind, und stattdessen nimmst du tief in dein Denken alles auf, was Gott wünscht. Und all das musst du dann auch bei deinem Tun berücksichtigen, ohne Kompromisse! Denn wenn der Ehemann aus dem Beispiel mit seinem Mund zu den Menschen immer und überall gesagt hätte, dass Stehlen falsch ist und man nicht stehlen darf, auch keine kleinen Dinge, aber gleichzeitig hat er selber die Menschen heimlich bestohlen, ohne dass es jemandem auffiel, so werden seine Mitmenschen ihn für einen aufrichtigen Mann halten, aber er wird trotzdem von Gott verurteilt.
Und wenn er mit seinem Mund immer sagt, dass man überhaupt nichts stehlen soll, und er belehrt auf diese Art die Menschen, aber in seinen eigenen Gedanken sagt er bei sich selbst: „Naja, eigentlich denke ich eher, dass man schon hin und wieder mal etwas stehlen darf. Aber das werde ich den Menschen nicht sagen, damit sie nicht zum Stehlen verleitet werden, sondern ich rede gute Worte zu ihnen, auch wenn ich das eigentlich gar nicht so eng sehe, wie ich immer sage.“,
dann wird er ebenfalls von Jesus weichen müssen und von Gott verurteilt werden, denn er war nicht nur ein Dieb, was schon schlimm genug ist, sondern er war ebenfalls ein Heuchler, weil er Worte vor den Menschen geredet hat, ohne dass er es wirklich selber so dachte, wie er sagte. Deswegen wird seine ewige Strafe, die Gott ihm leider geben muss, in so einem Fall noch schmerzhafter sein als zuvor.

Deswegen sage ich zu jedem einzelnen Zuhörer und zu jeder einzelnen Zuhörerin: Deine Gedanken müssen sich wirklich ganz ändern. Es bringt dir nichts, wenn du schon irgendwie zugibst, dass Sünden schlecht sind, aber gleichzeitig auf der anderen Seite das alles nicht so eng sehen willst, sondern der Meinung bist, dass hin und wieder eine kleine Sünde in Ordnung sei. Buße tun heißt, dass man wirklich eingesteht, etwas falsch gemacht zu haben, und dass man sich den Rest seines Lebens dafür schämt, weswegen man es nie wieder tun will. Es ist genau so, wie Gott es durch Jeremia verkünden ließ. Du sollst ein Mensch sein, der seine schlechten Taten bereut und der sich denkt: Was habe ich getan!“
Du sollst erschrecken über deine eigenen Taten, die in Gottes Augen böse waren und sollst dich schämen. Anders wäre es nicht gut genug. Es gibt nämlich auch Menschen, die verloren gehen, weil sie heuchlerisch Buße tun. Das sind solche, die über alle ihre Schandtaten schonmal mit dem Mund gesagt haben: „Jesus, bitte vergib mir!“, aber wenn sie später daran erinnert werden, dann sagen sie: „Also eigentlich ist es gar nicht schlimm, dass ich das damals so gemacht habe, denn das hatte auch sein Gutes.“
Wenn du etwas getan hast, was Gott verabscheut, und du denkst ehrlich gesagt darüber, dass es auf eine gewisse Art gut für dich war, dann bist du ein Mensch, der nicht Buße getan hat. Und dann war auch deine Bitte gar nicht ernst, als du wolltest, dass Jesus dir vergibt.
Man kann nicht gerettet werden, wenn man einfach sagt „Ja, das war schlecht.“, aber in seinem Herzen fühlt man, dass es eigentlich gar nicht so schlimm war. Und wenn man daran erinnert wird, dann fühlt man sich wohl bei der Erinnerung. Sowas hat mit Buße nichts zu tun. Buße erkennt Gott daran, dass ihr euch erneut schämen werdet, wenn euch Erinnerungen an eure Schandtaten in den Sinn kommen, für die ihr vorher schonmal um Vergebung gebeten habt. Daran erkennt Gott, dass eure Buße echt und aufrichtig ist. Wenn ihr aber durch Jesus Vergebung empfangen habt für eure Schandtaten, und ihr erinnert euch daran und schämt euch nicht dafür, dass ihr sowas in eurem alten Leben tatet, dann bekommt Gott den Eindruck, dass ihr mit eurem Herzen immernoch an der Sünde hängt. Deswegen forderte Gott durch den Propheten Jeremia auch nicht, dass die Leute sagen sollen: „Es ist jetzt alles egal!“, sondern Gott sagt, dass er sehen will, wie Menschen ihre Bosheit innig bereuen, und wie sie zu sich selbst in ihrem Entsetzen sagen: „Was habe ich getan!“
Und das soll tief in eurem Herzen und somit in euren Gedanken sein, dass ihr euch wünscht, all eure Sünden wären niemals geschehen und dass ihr es zutiefst bedauert, wie sehr ihr dadurch eurem Vater im Himmel wehgetan habt, und wie sehr ihr vielleicht sogar zusätzlich dazu euren Mitmenschen wehgetan habt. Denn nicht durch jede Sünde, die ihr tut, erleiden andere Menschen Schaden, aber Gott tut es immer weh, wenn er euch sündigen sieht. Auch bei kleinen Sachen, die den Menschen egal sind. Darum ist für den Mensch, der Gott liebt, jede Sünde schlimm, die er erkennt, auch das, was heutzutage unter den Menschen verharmlost wird.
Wenn ihr eure Sünden ehrlich bereut, und zwar dauerhaft und ohne Hintergedanken, und wenn Gott in euch sieht, dass ihr wirklich eine Abneigung gegen diese Sünden habt und euch wünscht, sie wären nicht geschehen, dann wirft er sozusagen eure Sünden ins tiefste Meer, und er will daran nicht mehr gedenken, weil Jesus dafür bezahlt hat, dass euch diese Sünden vergeben werden können. Wenn ihr also eure Sünden wirklich ganz ehrlich bereut und euch darüber ärgert, dass es überhaupt passiert ist, und wenn ihr korrekt auf den Name Jesus Christus getauft wurdet, dann könnt ihr jede Erinnerung, nachdem ihr erneut Reue darüber empfunden habt, mit dem Gedanke abschließen, dass Jesus die Schuld dafür von euch weggenommen hat. Auch wenn ihr das eigentlich gar nicht verdient.

Also:

Wenn du jemand bist, der sich gerne betrinkt, dann höre auf damit, dich zu betrinken! Vernichte deine Alkoholvorräte und kaufe keine neuen, und gehe auch nicht an Orte, wo die Menschen sich immer betrinken! Es liegt in deiner Hand. Du kannst es schaffen, wenn du wirklich willst. Und schäme dich dafür, dich betrunken zu haben. Lasse dich nicht mehr von Menschen dazu überreden, das zu tun! Du wirst in Versuchungen geraten, aber du musst stark sein und es wirklich ablehnen. Selbst, wenn die anderen Menschen dich dann für komisch halten. Das musst du dann ertragen. Angenehm ist das nicht, aber am Ende wirst du feststellen, auch wenn dir der Weg schwer fällt, dass es das alles wert ist.

Wenn du jemand bist, der raucht, dann höre damit auf! Vernichte deine ganzen Zigaretten oder Zigarren oder was auch immer du sonst hast, um es zu rauchen! Kaufe dir nichts Neues, was du rauchen würdest und gehe nicht zu Menschen, die selber rauchen! Und schäme dich dafür, deinen Körper auf so eine abstoßende Art verunreinigt und in Rausch geschwelgt zu haben! Denn wer Jesus nachfolgen will, dessen Körper zählt wie ein heiliger Tempel. Und schäme dich auch für deine faulen Ausreden, die du immer benutzt hast, um dein Fehlverhalten schönzureden! Nimm keine Zigaretten mehr in die Hand und auch nichts Vergleichbares! Auch nicht, wenn freundliche Menschen es dir anbieten oder dich überreden wollen! Denn es wird reichlich Momente geben, in denen Menschen dich wieder dazu bringen wollen, zu rauchen. Viele werden das zum Beispiel tun, weil sie der Meinung sind, dass man sich dann lockerer unterhalten kann und sich verbundener fühlt. Wenn du aber Buße tust, dann bist du nicht jemand, der mit Sündern verbunden sein will, sondern der mit Jesus verbunden sein will. Und es soll dir ein Anstoß sein, dass du überhaupt Raucher warst, sobald du damit aufgehört hast. Bereuen sollst du es und nicht denken, dass es eigentlich ganz okay war, weil es alle tun! Es wird Situationen geben, die dir unangenehm sein werden, wenn du mit dem Rauchen aufgehört hast, aber da musst und kannst du durch. Konzentriere dich darauf, ein neues Leben zu führen, ein Leben mit Jesus, das deutlich reiner und hoffnungsvoller ist als das alte!

Und wenn du ein Mensch bist, der viel lügt, oder vielleicht auch einer, der zwar Lügen an sich schlecht findet, aber allezeit Notlügen erzählt, dann ändere diesbezüglich dein Denken! Schäme dich dafür, Lügen erzählt und verharmlost zu haben, denn die Menschen halten Lügen zwar für unbedeutend, aber vor Gott und auch vor Jesus ist Lügen eine sehr große Schande, schlimm genug, um allein deswegen in den ewigen Feuer- und Schwefelsee zu fallen. Jeder Mensch weiß, dass man Nachteile erleidet, wenn man immer die Wahrheit sagt. Das darf dich aber nicht stören, sondern das musst du bewusst in Kauf nehmen. Es ist besser für dich, wenn du für die Wahrheit in der Welt Ablehnung und Schmach erleidest, aber vor dem ewigen Feuersee gerettet wirst und in das ewige Leben bei Gott und Jesus eingehst, als wenn du dich mit Lügen geschickt durch das Leben auf der Erde schlängelst und dann deswegen nach deinem Leben in das ewige Leiden fällst. Außerdem sind Menschen, die dich nur mögen, wenn du ihnen schöne Lügen erzählst, auch ganz sicher nicht die richtige Gesellschaft für dich. Darum erzähle von heute an nie wieder Lügen und schäme dich für alle Lügen, die du erzählt hast! Und wenn dich im Nachhinein jemand fragt, ob du bei einer Sache gelogen hast, dann gib es zu! Sei kein Lügner mehr, trotz all der negativen Konsequenzen in der Welt.

Und wenn du jemand bist, der denkt, dass kleiner Diebstahl nicht schlimm sei, so wie bei dem Ehemann aus der Geschichte, dann ändere auch da dein Denken von nun an, und zwar in völliger Ernsthaftigkeit. Stehle nie wieder etwas, von niemandem, und schäme dich für alle Diebereien, die du bisher getan hast! Habe dich selbst im Griff und erkenne, dass es vor Gott bereits eine sehr schlimme Schande ist, wenn man etwas stiehlt, und sei es auch nur ein Kugelschreiber in einer Behörde oder ein Handtuch in einem Hotel! Du sollst nicht stehlen. Nimm diese Worte als wertvolle Gedanken in dich auf und stehle nie wieder! Auch nicht, wenn du in Situationen gerätst, wo es sich anbietet! Denn du wirst in Situationen geraten, wo du wieder versucht sein wirst, aber du musst absichtlich darauf verzichten, auch wenn du es theoretisch tun könntest und auch wenn es sich angeblich richtig anfühlt! Vertraue keinen irreleitenden Gefühlen, sondern dem Gebot Gottes, das dir am Ende Leben gibt!

Und wenn du bisher an ein falsches Evangelium geglaubt hast, dann ändere auch dabei dein Denken! Glaube nicht länger an billige Gnade, welche besagt, dass wir ohne eigene Anstrengung ganz gerettet seien, egal was wir tun, sondern glaube an die Gebote Gottes, denn diese sind ewiges Leben. Es ist eine Schande, wenn du dich dazu hast verführen lassen, dich selber Christ oder sogar Jesus-Nachfolger zu nennen und trotzdem Dinge zu tun, von denen aus der Bibel deutlich hervorgeht, dass wir sie nicht tun dürfen. Aber Umkehr ist auch bei dir möglich. Du musst dich nicht an eine falsche Lehre gebunden fühlen, nur weil du es seit deiner Kindheit so kennst, oder weil alle Menschen, die du liebhast, das Gleiche behaupten. Menschen können dich nicht retten in Gottes Gericht. Jesus muss sich vor Gott zu dir bekennen. Wenn Jesus sich vor Gott zu dir bekennt, dann wirst du nicht gerichtet. Wenn aber Jesus sagt, dass er dich nicht kennt, dann wirst du ins Gericht kommen und alle deine Sünden werden dir vorgehalten, um die passende Strafe festzulegen. Darum ist es unbedingt notwendig, dass Jesus sich zu dir bekennt. Und das tut er nur, wen du so gelebt hast, wie Jesus es lehrte. Wenn du aber Dinge anders machtest, als Jesus persönlich es lehrte, dann hast du ihn dadurch als Lügner hingestellt, so als wären alle seine Warnungen und Gebote gar nicht ernst. Und dann bekennt er sich auch nicht zu dir, denn warum sollte Jesus sich zu denen bekennen, die seine Worte verachten? Und wenn deine ganze Gemeinde an falsche Gnade und falsche Liebe glaubt, warum hältst du es dann für sinnvoll, zusammen mit ihnen in das ewige Leiden zu fallen? Es wird keine Ausnahmen geben vor Jesus. Jesus wird sich nicht dafür interessieren, ob du mit dem Theologe Doktor Professor So-wie-so bekannt warst, über den alle geschwärmt haben, und Jesus wird sich auch nicht dafür interessieren, ob du deinem lauwarmen Pastor aus der Gemeinde gelauscht hast, sondern Jesus wird prüfen, ob du ihn persönlich kennst und seine Worte tust, die er von seinem Vater überlieferte. Darum meide alles, was dich von Jesus ablenkt und folge nicht wegen deiner Zuneigung zu bestimmten Menschen einer falschen Lehre! Lerne die Gebote und halte die Gebote, und sei gnädig mit denen, die dich aus ihrer Unwissenheit heraus deswegen lästern, aber lasse dich niemals davon abbringen, die Gebote allezeit weiterhin zu beherzigen, und zwar wegen Jesus und wegen Gott! Und bereite dich in deinem Herzen darauf vor, wenn du das wirklich tust, dass dann eine große Menge Menschen dich deswegen beleidigen und entwürdigen wird, von denen einige ungläubig sind, die meisten aber sich selber Christen nennen. Sowas muss dir egal sein. Denn ihr Ende ist der zweite Tod, dein Ende aber soll das ewige Leben sein.

Wenn du aber Hass in deinem Herzen hast oder Wut, oder wenn du dich an grausamen Gewaltszenen erbaust, dann musst du auch daran etwas ändern, denn es sind die jenigen Söhne Gottes, die ganz friedfertig sind. Dein Zorn ist nichts, was Gott gefällt. Man kann als Christ nicht jemand sein, der immer wieder austickt oder der sich gerne Gewaltszenen anschaut. Denn was glaubst du, was Jesus selbst gesagt hätte, als er auf der Erde war, wenn ihm sowas begegnet wäre? Wir wissen von Jesus, dass er sogar zum Zeitpunkt seiner Gefangennahme seinem eigenen Jünger, der ihn verteidigen wollte, befohlen hat, das Schwert zurückzunehmen. Das ist das Vorbild, welches für alle Christen gelten soll. Darum muss man einsehen, wenn man mit Zorn lebt, dass das Problem nicht bei anderen Menschen liegt, sondern bei einem selber, und dass man an sich selber etwas ändern muss. Denn es ist hauptsächlich ein mangelndes Schuldbewusstsein, welches Menschen dazu bringt, dass sie immer wieder zornig werden oder Gewaltszenen lieben. Sowas ist durch und durch schlecht, wenn jemand in unserer Welt gewalttätig ist oder wenn er sich daran ergötzt, andere Leiden zu sehen oder Menschen zu beobachten, die sich gegenseitig bis zur Bewusstlosigkeit verletzen wollen. Und das muss man in den eigenen Kopf kriegen. Man darf nicht sagen: „Also wenn ich zu Gewalt gereizt werde, dann ist es doch klar, dass ich ausraste!“
Sowas wäre egoistisch und gegen Jesus. Es gibt eigentlich nur zwei Arten von Gründen, warum ein Mensch zum Zorn gereizt wird. Entweder aus nachvollziehbaren Gründen oder aus nicht nachvollziehbaren Gründen. Wenn du nun zornig wirst aufgrund von Sachen, die gar nicht weiter schlimm sind, wie zum Beispiel wenn zu Hause in der Küche mal jemand versehentlich ein Glas mit Marmelade vom Tisch stößt und das dann weggewischt werden muss, dann liegt definitiv das Problem bei dir selbst, wenn du schon wegen solchen Dingen zornig wirst. Denn sowas kann immer passieren. Und man muss damit rechnen, dass kleine Dinge immer mal wieder schieflaufen in dieser Welt. Es ist wirklich nur eine Kleinigkeit. Wenn aber hingegen jemand dich ständig beleidigt und verspottet, so ist es zumindest nachvollziehbar, dass es dir in deinem Herzen eine Last ist und Zorn in dir fördert, aber auch da bist du als Jesus-Nachfolger trotzdem aufgerufen, die jenigen zu segnen, die dir fluchen und für die Rettung derer zu beten, die dich beleidigen. Das ist eine Aufgabe, die Jesus uns gegeben hat. Darum beginne lieber, Jesus ernstzunehmen, besonders wenn du dich dazu entschieden hast, an ihn zu glauben! Denn dein Zorn oder die Liebe zur Gewalttat bringen dir doch sowieso nichts Gutes. Der Zorn frisst dich nur langsam von innen her auf und sorgt dafür, dass du schlechte Menschen anziehst, während deswegen gute Menschen sich von dir fernhalten. Darum sollst du Zorn in dir ablehnen, und auch nicht anderen die Schuld geben, sondern dein Leben selbst im Griff haben und dir ganz genau darüber im Klaren sein, was du tun und was du nicht tun willst.

Und wenn du unzüchtige Dinge treibst oder lüsternd begehrst, so verharmlose es nicht in deinen Gedanken, sondern versuche davon loszukommen! Das ganze fängt damit an, dass man zuerst mal aufhört, sich selber einzureden, es wäre gut für einen selbst, was man da tut. So lange man es nicht verabscheut, kann man auch nicht damit aufhören. Verabscheut man es aber eigentlich in den eigenen Gedanken, dann kommt man auch nach und nach immer mehr davon los. Und wenn du irgendwelches Filmmaterial diesbezüglich besitzt, dann verzichte auch auf dieses, zerstöre es am besten vollständig, und meide alle Menschen, die solches Material gutheißen! Trauere dem Material nicht hinterher! Und wenn du Lüste in dir hast, die gegen Gott sind, so lasse dich nicht von ihnen anleiten, sondern beherrsche sie, wenn sie aufkommen, und suche verstärkt nach Situationen, in denen deine Lüste gar nicht erst angesprochen werden! Lasse den Blick deiner Augen nicht an dem festhängen, was in dir Lüste erwecken soll! Achte deine Lüste als eine verwerfliche Belastung, dann werden sie in dir schwächer. Wenn du dich aber von deinen Lüsten beflügeln lässt, wirst du sie nicht beherrschen können. Du hast es selbst in der Hand. Wenn dir jemand einreden will, es würde nicht bei dir liegen, sowas zu beherrschen, sondern Gott würde es tun, dann wende dich ab von diesem Mensch und glaube ihm kein einziges Wort, denn dieser Mensch belügt dich.

So viel erstmal zum Thema Buße tun. Ich hoffe, ihr erkennt anhand dieser Erzählungen das Prinzip der Buße bzw. der Umkehr, denn Buße und Umkehr spielt ja beides auf das selbe an. Es ist reine Kopfsache, die man dann aber auch im Herzen fühlen wird, und die zukünftig dein Handeln beeinflusst. Wir leben auch heutzutage in einer sehr stressig gestalteten Gesellschaft. Daher ist es bei manchen Menschen vielleicht der allererste Schritt zur Buße, dass sie überhaupt mal aufhören, von einem Termin zum anderen zu hetzen, und sich lieber ganz bewusst Zeiten in ihrem Leben einrichten, in denen sie eine gewisse Ruhe haben und über alles nachdenken können. Denn ohne eine richtige Zeit zum Nachdenken kann der Mensch nicht aufrichtig Buße tun, weil sie ja durch das Nachdenken geschieht. Bevor man die Überzeugung in sich selbst aufbauen kann, von jetzt an etwas besser machen zu wollen, muss man sich zuerst einmal in seinen Gedanken ausgemalt haben, wie genau das überhaupt in der Praxis ablaufen wird. Also man muss sich selbst in Gedanken dabei sehen, wie man wirklich besser redet und besser handelt als zuvor. Es muss eine gewisse Sicherheit zuerst in den Gedanken aufgebaut werden, die man einzig und allein durch ruhiges Nachdenken erlangen kann. Darum sollt ihr euch auf keinen Fall mit massenweise weltlichen Beschäftigungen ablenken lassen, von denen ihr meint, sie würden euch gut unterhalten, sodass keine Zeit mehr zum nachdenken bleibt. Das ist das Schlimmste, was man machen kann. Wenn ihr Kinder habt oder pflegebedürftige Eltern oder Verpflichtungen durch die Arbeit, dann erledigt alles, was von euch gebraucht wird, aber sucht euch darüber hinaus lieber etwas mehr Zeit zum Nachdenken als Zeit zum Joggen oder zum Fortgehen oder zum Serien schauen auf Netflix oder was weiß ich, was ihr sonst so mit euren freien Stunden macht. Alles, was wahre Buße anbelangt, beginnt im Grunde damit, dass der Mensch sich bewusst entscheidet, sich mit sich selber kritisch auseinanderzusetzen.
Ich gebe aber auch zu, dass man fest in der Lehre von Jesus stehen muss, bevor man richtig Buße tun kann. Denn wenn ein Mensch sich seine eigenen Gedanken über richtig und falsch gebaut hat, und er zweifelt letztlich an seinen bisherigen Wertvorstellungen und will Buße tun, aber er kennt die Lehre von Jesus nicht, was wird dann geschehen? So ein Mensch wird durch sein Nachdenken noch ein weiteres Mal seine eigenen Gedanken zusammenbauen. Seine Buße würde darin bestehen, dass er sein altes Wertdenken ablegt, das er sich gebaut hatte, und dass er sich selbst ein neues Wertdenken baut, und zwar schonwieder basierend auf seiner eigenen Einschätzung darüber, was gut oder böse ist. Das wäre dann immernoch nicht Buße, wie sie richtig ist, weil wir ja allein dadurch ewiges Leben bekommen, dass wir an Jesus ganz glauben.
Das ist auch der Grund, warum auf diesem Kanal zuallererst die Bergpredigt gelehrt wurde, denn diese ist sozusagen das Herzstück der Lehre von Jesus und somit gewissermaßen auch fast schon das Herzstück der gesamten Bibel. Man muss aber beispielsweise auch die zehn Gebote bedenken, welche zu den Schlüsselgeboten der Thora gehören. Denn ansonsten könnte es beispielsweise passieren, dass man die Gebote der Nächstenliebe und Barmherzigkeit richtig einhält, aber gleichzeitig Götzen-dienste leistet und dann aufgrund des Götzen-dienstes trotz aller Nächstenliebe ins ewige Feuer fällt. Jesus hat es in keiner Weise als nötig empfunden, während seinem Leben in dieser Welt extra nochmal zu betonen, dass Götzendienst ein extremer Gräuel ist. Das bedeutet nun aber nicht, dass Götzendienst erlaubt sei, nur weil Jesus es als überflüssig empfand, davon zu reden, denn wir lesen in den Evangelien keine Worte von ihm zum Thema Götzendienst. Erst in der Offenbarung erfährt man von ihm persönlich, dass ausnahmslos jeder Götzendiener verlorengeht.
Aus diesem Grund ist es wichtig, mit allen Geboten vertraut zu sein, die mit Gottes Heiligkeit zu tun haben, auch wenn natürlich die Worte von Jesus immer die oberste Priorität sein werden. Wer aber die Worte von Jesus falsch auslegt, um Sünden zu rechtfertigen, der ist ein Lügner und wird den Lohn eines Lügners erhalten.
Und um allen, die es noch nicht wissen, die Gebote zu lehren, die man kennen sollte, ist ja auf diesem Kanal die Serie mit den wichtigsten Inhalten vorhanden, wo es um alle bedeutsamen Gebote und um wissenswerte Zitate geht. Daran kann man erkennen, was gemäß dem Wille Gottes, mit besonderer Berücksichtigung der Lehre von Jesus, richtig ist. Aber es ist ziemlich viel, weil es so genau wie möglich erklärt wurde. Allein dafür wird man also bereits Zeit benötigen, um überhaupt erstmal diese Inhalte zu lernen, sodass man sie ungefähr im Gedächtnis hat mit der Zeit. Wer aber wirklich echte Buße tun will, der muss den richtigen Weg kennen und wird wohl nicht drum herum kommen, sich entweder diese Videoreihe anzuschauen, oder sich stattdessen selbst hinzusetzen und mit großer Aufmerksamkeit in der Bibel zu lesen, solange, bis alle bedeutsamen Gebote entdeckt wurden. Und wenn jemand nicht versteht, inwiefern die Gebote von Jesus überhaupt Sinn machen, weil sie ja teilweise schon sehr nachteilhaft klingen, wurde auch dazu eine Serie erstellt, wo in Weisheit die wichtigen Gebote eröffnet werden, die Jesus in den Vordergrund stellt. Es ist wichtig, sich daran aus eigener Überzeugung halten zu wollen, damit Gott unser Leben segnen kann. Denn er kann uns keinen Frieden und kein Heil genehmigen, wenn wir tun, was in seinen Augen böse ist, sondern nur, wenn wir ihm durch unser Denken und tun zeigen, dass wir es besser machen wollen.

Ich könnte vermutlich noch mehrere Stunden weiter über solche Sachen reden, aber ich will die Predigt nicht übertrieben ausweiten, deswegen komme ich nun langsam dem Ende entgegen. Lasst uns mal kurz zusammenfassen, was aus der heutigen Predigt über Buße hervorgeht!
Erstens: Gott will, dass wir dauerhaft Buße tun, also dass wir unsere Fehltritte wirklich bereuen und zu uns selber sagen: Was habe ich getan!
Zweitens: Buße tun ist Kopfsache, es passiert in Gedanken, deswegen muss man sich bewusst Zeit zum Nachdenken nehmen können.
Drittens: Wenn man Buße getan hat, wird man besonders durch Freunde und bekannte in Versuchung geführt werden, doch wieder zu sündigen, wodurch die Buße wertlos werden würde, deswegen gehört zur echten Buße auch dazu, dass man darauf vorbereitet ist, mit Versuchungen konfrontiert zu werden und ihnen zu widerstehen.
Viertens: Buße tun, um auf dem richtigen Weg zu wandeln in den eigenen Gedanken, wird nur funktionieren, wenn man weiß, was laut Gottes Lehre richtig ist. Deswegen muss man idealerweise zuerst lernen, was Gott persönlich wünscht und was Jesus alles lehrte, als er hier war. Wenn man das verinnerlicht hat, dann kann man wirklich Buße tun.

Diese Stichpunkte sind eine akzeptable Zusammenfassung. Ich habe euch in der Textbox unter dem Video auch mal ein paar Links beigefügt. Einmal den Link zu der Serie, wo man alles Wichtige über die Gebote lernt sowie fundamentales Wissen über Jesus selbst. Außerdem habe ich euch auch den Link zu dem Video angegeben, wo wir einen der wichtigsten Verse aus der gesamten Bibel untersuchen. Nämlich den achten Vers aus Kapitel 21 der Offenbarung, weil aus diesem Vers sehr deutlich hervorgeht, welche Eigenschaften euch in die Hölle führen werden, solltet ihr sie nicht verworfen haben. Und zusätzlich dazu habe ich auch mal vollständigkeitshalber den Link zu der Serie angegeben, wo christliche Weisheit gelehrt wird, denn dort wird unter Anderem der Sinn hinter den wichtigsten Geboten von Jesus eröffnet. Falls ihr irgendwas davon noch nicht kennt oder auffrischen wollt, dann soll euch nichts davon abhalten!
Ich wünsche mir von Herzen, dass ihr euch aus dieser heutigen Predigt etwas Hilfreiches für euren eigenen Glaubenswandel mitnehmen konntet. Falls ihr Fragen zu dem Thema habt, könnt ihr ja notfalls dafür die Kommentarfunktion benutzen, und euch werden Antworten gegeben.

Danke für's Zuhören und bis zum nächsten Mal! Mögen der Frieden und die Liebe von Jesus Christus mit euch sein!

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