Text zu "Bibellehre - Worte über die Hölle in der Bibel"
Link zum Video: https://www.youtube.com/watch?v=S2dOxLy1oos
Hallo Leute und
willkommen bei dem Kanal, der dem Licht der Welt gewidmet ist!
Im heutigen Video
machen wir uns damit vertraut, an welchen Bibelstellen die Hölle
erwähnt wird. Dieses Wort, das einen Ort des pausenlosen Leidens
beschreibt, taucht zum ersten Mal im Evangelium des Matthäus auf.
Als Jesus die Bergpredigt vortrug, da sagte er Folgendes laut Kapitel
5, Vers 29:
Wenn dir aber dein
rechtes Auge ein Anstoß zur Sünde wird, so reiß es aus und wirf es
von dir! Denn es ist besser für dich, dass eines deiner Glieder
verlorengeht, als dass dein ganzer Leib in die Hölle geworfen wird.
Hier sehen wir, dass
Jesus vor der Hölle warnt. Und er versucht auch rüberzubringen,
dass dieser Ort ein so heftiges Leiden beinhaltet, dass es im
Vergleich dazu harmlos wäre, wenn ein Mensch sich selbst ein Auge
ausreißen würde.
Wir wissen, dass
Gott uns besonders die heiligen 10 Gebote gegeben hat, an die sich
alle halten sollen, weil diese ganz besonders wichtig für Gott sind.
Es sind sozusagen seine Lieblingsgebote, die seinen Charakter
bezeichnen. Und man kann jemanden nicht lieben, wenn man die Dinge
verachtet, die er selber von Herzen gern hat. Aber Jesus sagte, dass
es kein größeres Gebot gibt, als Gott zu lieben mit ganzem Herzen
und ganzer Seele, mit dem ganzen Denken und aller Kraft.
Nun ist es so, dass
das letzte von den zehn Geboten sagt: Wir dürfen nicht begehrlich
handeln. Wenn aber ein Mensch von Begierde angetrieben ist, zum
Beispiel wenn ein Mann an einer wunderschön aussehenden Frau
vorbeiläuft und sie mit lüsternden Gedanken anschaut, dann hat er
gegen das zehnte Gebot verstoßen, welches besagt, dass wir nicht
begehren sollen. Denn es geht bei diesem Gebot nicht nur allein
darum, dass man den Besitz seines Nächsten nicht begehren soll,
sondern es geht ganz allgemein darum, dass man kein Mensch sein darf,
der von Begierden und Lüsten gesteuert ist. Sowas verabscheut Gott.
Und wenn außerdem der Mann, der eine wunderschöne Frau lüsternd
anblickt, mit einer anderen Frau verheiratet ist, dann hat er sogar
schon zwei heilige Gebote gebrochen. Denn er ist dann nicht nur ein
von Begierde beherrschtes Wesen, sondern er hat sogar in seinen
Gedanken Ehebruch begangen, weil er begehrt hat, bei einer Frau zu
liegen, die nicht seine Ehefrau ist. Solches Verhalten ist vor Gott
des Todes würdig, deswegen warnt Jesus deutlich davor und sagt, dass
es ein geringer Schaden wäre, wenn man sich die Augen ausreißen
würde, um nicht mehr lüsternd auf attraktive Menschen schauen zu
können. Denn obwohl das Ausreißen der eigenen Augen ein echt
heftiges und verstörendes Szenario wäre, wäre es immernoch harmlos
im Vergleich dazu, was die Menschen an Qual erleiden, die in die
Hölle fallen. Derart schrecklich ist dieser Ort.
Das Evangelium des
Markus bestätigt übrigens, dass Jesus wirklich Worte mit einem
derartigen Inhalt gesprochen hat, denn es steht geschrieben in
Kapitel 9, Vers 43 und 44:
Und wenn deine Hand
für dich ein Anstoß zur Sünde wird, so haue sie ab! Es ist besser
für dich, dass du als Krüppel in das Leben eingehst, als dass du
beide Hände hast und in die Hölle fährst, in das unauslöschliche
Feuer,
wo ihr Wurm nicht
stirbt und das Feuer nicht erlischt.
Hier erhalten wir
deutlich die Erklärung, dass die Hölle ein Ort ist, wo das Feuer
niemals erlöschen wird, und wo man von Würmern zerfressen wird, die
nicht sterben. Im Vergleich dazu ist der Schmerz eines Menschen
harmlos, der verrückt genug wäre, sich selbst die Hände
abzuschlagen, um nie wieder mit seinen Händen sündigen zu können.
Bereits durch das
bis hierher Gelesene müssen wir uns also eingestehen, dass die Hölle
wirklich ein Ort des heftigen Leidens ist. Und wir merken an den
gerade gelesenen Versen auch deutlich, dass ein verkrüppelter
Mensch, der die Gebote hält, besser dran ist als ein Mensch, der
gesund wird, aber weiter in Sünde lebt. Das ist auch ein enorm
wichtiger Aspekt.
Gott wird alle
Menschen in die Hölle werfen, die Sünder sind. Denn im Reich Gottes
hat ein Sünder nichts zu suchen. Nicht ein einziger kommt dauerhaft
dorthin. Darüber sollte sich jeder Mensch im Klaren sein, und
deswegen sagte Jesus auch im Evangelium des Lukas in Kapitel 12, Vers
5:
Ich will euch aber
zeigen, wen ihr fürchten sollt: Fürchtet den, welcher, nachdem er
getötet hat, auch Macht besitzt, in die Hölle zu werfen! Ja, ich
sage euch, den fürchtet!
Hier erzählt Jesus
eindeutig davon, dass Gott Menschen in die Hölle wirft. Eine enorm
ähnliche Äußerung von ihm wird übrigens auch im Evangelium des
Matthäus in Kapitel 10 berichtet. Viele Leute verschließen vor
dieser Tatsache gerne die Augen, dass Jesus sowas gesagt hat. Aber es
nützt am Ende alles nichts. Es ist so. Gott wird Menschen in die
Hölle werfen, und zwar nicht wenige, denn es gibt sehr viele, die
das Böse mehr lieben als das, was in Gottes Augen gut ist.
In der größten
Gefahr überhaupt schweben dabei übrigens die korrupten
Autoritätspersonen. Denn zu diesen sagte Jesus laut dem Evangelium
des Matthäus in Kapitel 23, Vers 33:
Ihr Schlangen! Ihr
Otterngezücht! Wie wollt ihr dem Gericht der Hölle entgehen?
Hier erwähnt also
Jesus die Hölle deutlich und versucht auch rüber zu bringen, dass
er sich aufgrund des enorm abartigen Verhaltens der Autoritäten
nicht wirklich vorstellen kann, dass jene auf irgendeinem Weg vor der
Hölle gerettet werden können. Denn sie sind so extrem tief in ihre
eigene Bosheit verstrickt, dass es überhaupt nichts gibt, was sie
noch zur Besinnung bringen könnte. Und das ist nicht nur bei ihnen
so, sondern auch bei den Menschen, die sich von ihnen ausbilden
lassen. Würden diese sich von einem gottesfürchtigen Mensch
ausbilden lassen, könnten sie vielleicht gerettet werden, aber sie
setzen ihr Vertrauen leider auf korrupte Menschen und werden daher
auf genau die gleiche Todesspur geleitet, auf der sich die
Autoritäten schon befinden, auch wenn die Lehrlinge das natürlich
besonders am Anfang gar nicht kapieren und auch nicht erwarten.
Deshalb sagte Jesus
zu den Autoritäten laut Vers 15:
Wehe euch, ihr
Schriftgelehrten und Pharisäer, ihr Heuchler, dass ihr Meer und Land
durchzieht, um einen einzigen Proselyten zu machen, und wenn er es
geworden ist, macht ihr einen Sohn der Hölle aus ihm, zweimal mehr,
als ihr es seid!
Wir merken an diesem
Zitat deutlich, dass Jesus die Autoritäten als Söhne der Hölle
bezeichnet, und wie er darüber schimpft, dass ihre Nachfolger, die
sie aus den Heidenvölkern bekehren, von ihnen ebenfalls zu Söhnen
der Hölle gemacht werden.
Und nicht nur in den
Evangelien wird die Hölle erwähnt, sondern auch in den
Apostelbriefen gibt es eine Stelle. Denn es steht geschrieben im
Brief des Jakobus in Kapitel 3, Vers 6:
Und die Zunge ist
ein Feuer, eine Welt der Ungerechtigkeit. So nimmt die Zunge ihren
Platz ein unter unseren Gliedern; sie befleckt den ganzen Leib und
steckt den Umkreis des Lebens in Brand und wird selbst von der Hölle
in Brand gesteckt.
Durch diese Worte
soll zum Ausdruck kommen, dass wir aufpassen müssen, was wir reden.
Denn gleichwie die Hölle ein Ort der schlimmen Qual ist, so können
auch manche Worte, die wir unüberlegt reden, für sensible Zuhörer
eine schlimme Qual sein. Denn wenn wir schmähende oder provokante
oder entwürdigende Worte zu jemandem sagen, so bescheren wir dem
Mensch dadurch großes Herzleid, welches vermeidbar gewesen wäre.
Wichtig ist aber hinsichtlich dem Thema des heutigen Videos, dass
auch hier wieder die Hölle buchstäblich erwähnt wurde. Wenn also
ein Mensch zu euch sagt, dass die Hölle in der Bibel nicht
existiert, dann ist dieser Mensch offensichtlich ein Lügner. Und das
ist nichts Besonderes, denn die Welt ist voller Lügner, sie quillt
über von Lügnern und Betrügern. Darum habt Acht, falls ihr die
Wahrheit liebhabt, dass ihr euch nicht von Lügnern vollquatschen
lasst und nicht aufgrund heimtückischer Zungen in unnötigen Zweifel
geratet!
Es ist auch noch
wichtig zu erwähnen, dass mit dem Wort „Hölle“ insgesamt zwei
Orte gemeint sein können. Der erste Ort ist das Totenreich. Dort
kommen alle Menschenseelen nach dem Tod hin, die nicht zu Jesus
gehören wollten, als sie seine Lehre hörten. Und Jesus persönlich
hat bestätigt, dass das Totenreich ein Ort ist, an dem die Bewohner
schlimme Qualen erleiden. Denn als Jesus das Gleichnis vom reichen
Mann und vom armen Lazarus erzählte, welches verdeutlichen soll,
dass Selbstsucht oder Geldgier garantiert in die Hölle führen, da
sagte er über den reichen Mann aus dem Gleichnis Folgendes laut dem
Evangelium des Lukas in Kapitel 16, Vers 23 bis 28:
Und als er im
Totenreich seine Augen erhob, da er Qualen litt, sieht er den Abraham
von ferne und Lazarus in seinem Schoß.
Und er rief und
sprach: Vater Abraham, erbarme dich über mich und sende Lazarus,
dass er die Spitze seines Fingers ins Wasser tauche und meine Zunge
kühle; denn ich leide Pein in dieser Flamme!
Abraham aber sprach:
Sohn, bedenke, dass du dein Gutes empfangen hast in deinem Leben und
Lazarus gleichermaßen das Böse; nun wird er getröstet, du aber
wirst gepeinigt.
Und zu alledem ist
zwischen uns und euch eine große Kluft befestigt, sodass die, welche
von hier zu euch hinübersteigen wollen, es nicht können, noch die,
welche von dort zu uns herüberkommen wollen.
Da sprach er: So
bitte ich dich, Vater, dass du ihn in das Haus meines Vaters sendest,
denn ich habe fünf
Brüder – dass er sie warnt, damit nicht auch sie an diesen Ort der
Qual kommen!
An Vers 23 sehen
wir, dass der Mann im Totenreich ist und dass man an diesem Ort
Qualen leidet. An Vers 24 sieht man, dass Menschen dort wohl oftmals
mit Feuer gepeinigt werden. An Vers 26 erkennen wir, dass kein
einziger Mensch aus eigener Kraft oder durch die Entscheidung von
irgendwelchen Engeln oder Propheten das Totenreich verlassen kann.
Und in Vers 28 wird nochmal bestätigt, dass es sich um einen Ort der
Qual handelt.
All dies zeigt uns,
dass es besser ist, Jesus ganz nachzufolgen. Denn Jesus kann uns
loskaufen, sodass wir nicht ins Totenreich müssen. Ebenso hat Jesus
selber im Totenreich verkündigt, als er nach seiner Kreuzigung dort
war, und alle Menschen, die ihm glaubten, wurden höchstwahrscheinlich
nach seiner Erhöhung in das Reich Gottes geholt, denn auch diese
kaufte er los. Vorher waren alle am Ort des Leidens, aber als Jesus
König wurde, konnte er die Gläubigen von dort retten.
Das Totenreich ist
aber nicht der einzige Ort, der gemeint sein kann, wenn man von der
Hölle redet. Denn das Totenreich wird am Ende der gesamten Weltzeit
abgeschafft, und dann gibt es ein großes Gericht über alle Seelen.
Und jede Seele, die Schuld auf sich hat, wird dann in den ewigen
Feuer- und Schwefelsee geworfen. Davon liest man spezifisch in der
Offenbarung. In Kapitel 21 gibt es diese bedeutsamen Worte in Vers 8,
die lauten:
Die Feiglinge aber
und die Ungläubigen und mit Gräueln Befleckten und Mörder und
Unzüchtigen und Zauberer und Götzendiener und alle Lügner – ihr
Teil wird in dem See sein, der von Feuer und Schwefel brennt; das ist
der zweite Tod.
An diesem Vers lässt
sich nicht nur mit hoher Genauigkeit erkennen, dass der Feuer- und
Schwefelsee existiert und ebenso als der zweite Tod bezeichnet wird,
sondern auch, dass bestimmte Taten garantiert an diesen Ort führen
werden.
Und man erfährt aus
der Offenbarung, dass dieser Ort ebenfalls ein Ort der ewigen
Peinigung ist, denn wir lesen in Kapitel 20, Vers 10:
Und der Teufel, der
sie verführt hatte, wurde in den Feuer- und Schwefelsee geworfen, wo
das Tier ist und der falsche Prophet, und sie werden gepeinigt werden
Tag und Nacht, von Ewigkeit zu Ewigkeit.
Durch diesen Vers
wird uns die Tatsache vorgesetzt, dass alle Wesen, die in den Feuer-
und Schwefelsee fallen, ohne Ende gepeinigt werden. Egal, wie viele
Weltzeiten danach noch folgen: Sie werden immer dort sein.
Im Gegensatz zum
Totenreich hat also der Feuer- und Schwefelsee keine zeitliche
Grenze. Er besteht wirklich ewig. Und wer einmal dort landet, der ist
unabwendbar verloren. Auch dieser Ort kann damit gemeint sein, wenn
jemand die Hölle erwähnt.
Und falls ihr euch
nun fragt, warum es überhaupt diese zwei Orte gibt, wenn doch
sowieso in beiden eine unablässige Peinigung geschieht, dann sage
ich dazu mal Folgendes:
Der Teufel leidet
nicht im Totenreich, sondern er wohnt momentan noch in den
himmlischen Regionen. Wenn aber das Gericht kommt, wird auch der
Teufel zum ewigen Leiden in den Feuer- und Schwefelsee geworfen. An
diesem Ort gibt es keinen Anführer und keine Machtstruktur, sondern
alle leiden dort. Sowohl der Satan als auch seine Engel und ebenfalls
alle Menschenseelen, die an ihm hingen, leiden im Feuer- und
Schwefelsee. Das Totenreich hingegen ist eine Aufbewahrungsstätte
für den Tag des Gerichts. Dort kommen leider auch Menschenseelen
hin, die von bösen Eltern gezeugt wurden und sich nicht bekehren
konnten. Denn sie zählten wie das Fleisch ihrer Eltern. Allerdings
werden diese im Gericht freigesprochen werden, sofern sie niemals
selbst gesündigt hatten. Denn wo keine sündigen Taten oder Lüste
sind, da kann auch keine Verurteilung für den Feuersee erfolgen.
Demnach werden die Kinder, die zum Beispiel damals bei
Götzenopferdiensten getötet wurden, zwar im Totenreich landen, aber
nach dem Gericht werden auch sie im neuen Jerusalem sein und das Heil
Gottes schauen, da sie nie etwas getan hatten, wofür sie im Gericht
zum zweiten Tod verurteilt werden könnten. Aber jedes Wesen, das
starb und dabei immernoch Sünde im eigenen Herzen oder an den
eigenen Händen hatte, wird um der Sünden willen verurteilt werden.
So geht es aus Kapitel 20 der Offenbarung hervor, wo geschrieben
steht in den Versen 11 und 12:
Und ich sah einen
großen weißen Thron und den, der darauf saß; vor seinem Angesicht
flohen die Erde und der Himmel, und es wurde kein Platz für sie
gefunden.
Und ich sah die
Toten, Kleine und Große, vor Gott stehen, und es wurden Bücher
geöffnet, und ein anderes Buch wurde geöffnet, das ist das Buch des
Lebens; und die Toten wurden gerichtet gemäß ihren Werken,
entsprechend dem, was in den Büchern geschrieben stand.
Alle Toten, egal ob
groß oder klein, werden gerichtet. Keiner kann dem entkommen, auch
wenn nahezu jeder eine Flucht begehren wird.
Interessant zu
erwähnen ist aber auf jeden Fall, dass der Feuer- und Schwefelsee am
Anfang gar nicht gemacht war, weil Gott wollte, dass Menschen dorthin
müssen. Denn dieser Ort wurde einzig und allein dazu erschaffen, um
am Ende den Teufel und seine Engel zu bestrafen, nachdem diese sich
erfolglos gegen den Höchsten erhoben hatten. Demgemäß sagt Jesus
im Rahmen des Gerichts über die Heidenvölker Folgendes im
Evangelium des Matthäus in Kapitel 25, Vers 41:
Dann wird er auch
denen zur Linken sagen: Geht hinweg von mir, ihr Verfluchten, in das
ewige Feuer, das dem Teufel und seinen Engeln bereitet ist!
An dieser Aussage
merkt man ziemlich gut, dass Gott diesen Ort nicht mit der Absicht
gemacht hatte, dass Menschen dort landen sollen. Aber der Teufel,
welcher selbst ein gefallener Engel ist, und auch alle anderen Engel,
die ihm folgen, sollen dort bestraft werden. Denn nicht alle Engel
sind gut und wohlwollend, sondern ungefähr ein Drittel der Engel im
Himmel hat sich für das Böse und somit gegen Gott entschieden.
Was vielleicht auch
noch erwähnt werden sollte, sind andere Bibelstellen, an denen Jesus
vor einem Ort des heftigen Leidens warnt. Zum Beispiel sagte er
Folgendes laut dem Evangelium des Matthäus in Kapitel 8, Vers 11 und
12:
Ich sage euch aber:
Viele werden kommen vom Osten und vom Westen und werden im Reich der
Himmel mit Abraham, Isaak und Jakob zu Tisch sitzen,
aber die Kinder des
Reiches werden in die äußerste Finsternis hinausgeworfen werden;
dort wird Heulen und Zähneknirschen sein.
An Vers 12 sehen
wir,dass sogar Kinder des Reiches, also Menschen, die sich sicher
waren, gerettet zu sein, an den Ort kommen, der als die äußerste
Finsternis bezeichnet wird, und wo man Heulen und Zähneknirschen
erlebt. Menschen heulen aber nur dann, wenn sie schlimm zu leiden
haben, also dürfte soweit jedem klar sein, dass mit diesem Ort nicht
das Reich Gottes gemeint sein kann.
Die sogenannte
äußerste Finsternis hat Jesus übrigens auch im Rahmen von
Gleichnisreden erwähnt, nämlich im Gleichnis vom königlichen
Hochzeitsmahl und in dem Gleichnis von den anvertrauten Talenten.
Außerdem gibt es
auch eine weitere Anmerkung, die auf die Hölle anspielt, als Jesus
das Gleichnis vom Unkraut unter dem Weizen für seine Apostel
auslegte. Dabei sagte er laut dem Evangelium des Matthäus in Kapitel
13, Vers 41 bis 43:
Der Sohn des
Menschen wird seine Engel aussenden, und sie werden alle Ärgernisse
und die Gesetzlosigkeit verüben aus seinem Reich sammeln
und werden sie in
den Feuerofen werfen; dort wird das Heulen und das Zähneknirschen
sein.
Dann werden die
Gerechten leuchten wie die Sonne im Reich ihres Vaters. Wer Ohren hat
zu hören, der höre!
Hier vergleicht
Jesus offensichtlich die Hölle mit einem Feuerofen, in dem Heulen
und Zähneknirschen geschieht.
All diese Details
über die Hölle stehen im neuen Testament, welches für Christen die
größte Geltung hat. Ihr wisst vermutlich auch schon längst, dass
das Alte Testament die heilige Schrift der Juden ist, und
interessanter Weise gibt es auch Dort eine Andeutung sowohl auf das
Totenreich als auch auf den ewigen Feuer- und Schwefelsee. Wenn euch
also eingeredet wird, dass Juden nicht an die Hölle glauben würden,
dann beweist euch diese Aussage, dass jene Juden ihre eigenen
Schriften nicht gelesen haben. Denn über das Totenreich steht
Folgendes in Psalm 49, Vers 15:
Herdenweise sinken
sie ins Totenreich hinab;
der Tod weidet sie,
und die Redlichen
werden am Morgen über sie herrschen.
Das Totenreich
verzehrt ihre Gestalt
fern von ihrer
Wohnung.
Sonderlich
aufheiternd klingen diese Worte nicht, oder? Bereits durch diese
Stelle wird angedeutet, dass das Totenreich kein schöner Ort ist.
Ebenso steht im Buch Hiob in Kapitel 10, Vers 20 bis 22:
Ist meine Lebenszeit
nicht kurz genug? Er höre doch auf, lasse ab von mir, dass ich mich
ein wenig erhole,
ehe ich dahinfahre
auf Nimmerwiederkehren in das Land der Düsternis und des
Todesschattens,
in das Land, das
schwarz ist wie die Finsternis, das Land des Todesschattens, wo keine
Ordnung herrscht, wo das Licht wie tiefe Finsternis ist!
Hier bezeugt Hiob,
also ein Mann, der viel Wissen hatte, dass das Totenreich ein Ort
ganz ohne Licht ist, wo keinerlei Ordnung herrscht. Das klingt nun
auch nicht unbedingt nach einem Ort, an dem man sich gerne aufhält.
Falls ihr noch weitere Bibelstellen zum Thema Tod und Totenreich in
der Bibel erfahren wollt, könnt ihr euch übrigens das
dementsprechende Video auf diesem Kanal anschauen. Den Link dazu
findet ihr in der Textbox unten.
Es wird aber auch an
einer Stelle der ewige Feuer- und Schwefelsee angedeutet. Denn im
Buch des Propheten Jesaja lesen wir ganz hinten im letzten Vers:
Und man wird
hinausgehen und die Leichname der Leute anschauen, die von mir
abgefallen sind; denn ihr Wurm wird nicht sterben und ihr Feuer nicht
erlöschen; und sie werden ein Abscheu sein für alles Fleisch.
Diese Worte
beschreiben einen Zustand, der herrscht, wenn die Erde neu gemacht
wurde. Und es ist unbegreiflich, wie die Juden trotz einer solchen
Beschreibung sagen können, es gäbe in ihren Schriften die Hölle
nicht.
Und nachdem wir uns
all dies nun zu Gemüte geführt haben, sollten alle Zweifel darüber
beseitigt sein, ob es die Hölle in der Bibel gibt, denn wir haben
gesehen, dass sehr davor gewarnt wird, besonders von Jesus
höchstpersönlich. Wer aber allen Worten von Jesus glaubt, der
braucht keine Angst vor der Gewissheit zu haben, dass die Hölle
existiert.
Danke für's Zuhören
und bis zum nächsten Mal! Mögen der Frieden und die Liebe von Jesus
Christus mit euch sein.
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