Text zu "Vorlesung - Heilige Worte aus den Prophetenbüchern (Bücher mit vielen Kapiteln)"
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Hallo Leute und
willkommen bei dem Kanal, der dem Licht der Welt gewidmet ist!
In diesem Video gibt
es eine Vorlesung für alle, die Freude haben an heiligen Worten.
Wenn sich jemand nicht an heiligen Worten erfreuen kann, braucht er
dieses Video gar nicht erst anzuhören. Wer es aber genießt, heilige
Worte zu hören, für den ist diese Vorlesung genau das Richtige.
Es gibt diesmal
Worte zu hören aus den drei großen Prophetenbüchern, also von
Jesaja, Jeremia und Hesekiel. Die Worte der heutigen Vorlesung lauten
folgendermaßen:
Wer hat unserer
Verkündigung geglaubt, und der Arm des HERRN, wem ist er geoffenbart
worden? (Jesaja 53,1)
HERR, sehen deine
Augen nicht auf Wahrhaftigkeit? Du hast sie geschlagen, aber es tat
ihnen nicht weh; du hast sie aufgerieben, aber sie haben sich
geweigert, Zucht anzunehmen; sie haben ihr Angesicht härter als Fels
gemacht, sie haben sich geweigert, umzukehren! (Jeremia 5,3)
Nun aber bist du,
HERR, unser Vater; wir sind der Ton, und du bist unser Töpfer; wir
alle sind das Werk deiner Hände.
Zürne nicht allzu
sehr, o HERR, und gedenke nicht ewiglich an die Schuld! Ziehe doch
das in Betracht, dass wir alle dein Volk sind! (Jesaja 64,7-8)
Heile du mich, HERR,
so werde ich heil! Hilf du mir, so ist mir geholfen; denn du bist
mein Ruhm!
Siehe, jene sprechen
zu mir: »Wo ist das Wort des HERRN? Es soll doch eintreffen!«
Ich aber habe mich
nicht geweigert, als Hirte zu dienen und dir nachzufolgen, und ich
habe den Tag des Unheils niemals herbeigewünscht; das weißt du
wohl! Was über meine Lippen gekommen ist, liegt offen vor deinem
Angesicht. (Jeremia 17,14-16)
Ich saß nicht in
scherzender Gesellschaft, um mich zu belustigen; [aus Furcht] vor
deiner Hand saß ich allein; denn du hattest mich mit Entrüstung
erfüllt. (Jeremia 15,17)
O HERR, du meine
Stärke, meine Burg und meine Zuflucht am Tag der Not! Zu dir werden
die Heidenvölker kommen von den Enden der Erde und sagen: Nur Betrug
haben unsere Väter ererbt, nichtige Götzen, von denen keiner helfen
kann!
Wie kann ein Mensch
sich selbst Götter machen? Das sind ja gar keine Götter! (Jeremia
16,19-20)
Und der HERR sprach
zu mir: Selbst wenn Moses und Samuel vor mich hinträten, so wollte
ich doch mein Herz diesem Volk nicht zuwenden. Treibe sie hinweg von
meinem Angesicht, sie sollen fortgehen! (Jeremia 15,1)
O dass ich in der
Wüste eine Herberge für Wanderer hätte, dass ich mein Volk
verlassen und von ihm wegziehen könnte! Denn sie sind alle
Ehebrecher und ein treuloser Haufen. (Jeremia 9,1)
Denn das Land ist
voll von Ehebrechern; denn das Land trauert wegen des Fluches, die
Auen der Steppe sind verdorrt; ihr Treiben ist böse, und sie
missbrauchen ihre Macht.
Denn sowohl der
Prophet als auch der Priester sind ruchlos; sogar in meinem Haus habe
ich ihre Bosheit gefunden!, spricht der HERR. (Jeremia 23,10-11)
Seine Priester tun
meinem Gesetz Gewalt an und entweihen meine Heiligtümer; sie machen
keinen Unterschied zwischen dem Heiligen und dem Unheiligen und
lehren nicht, zu unterscheiden zwischen dem Unreinen und dem Reinen.
Sie verbergen ihre Augen vor meinen Sabbaten, und ich werde
entheiligt in ihrer Mitte. (Hesekiel 22,26)
Und sie heilen den
Schaden der Tochter meines Volkes leichthin, indem sie sprechen:
»Friede, Friede!«, wo es doch keinen Frieden gibt.
Schämen sollten sie
sich, weil sie Gräuel verübt haben! Aber sie wissen nicht mehr, was
sich schämen heißt, und empfinden keine Scham. Darum werden sie
fallen unter den Fallenden; zur Zeit ihrer Heimsuchung werden sie
stürzen!, spricht der HERR. (Jeremia 6,14-15)
Und sie wandten mir
den Rücken zu und nicht das Angesicht; auch als ich sie belehrte,
indem ich mich früh aufmachte und sie [immer wieder] belehrte, haben
sie nicht hören und keine Züchtigung annehmen wollen,
sondern sie haben
ihre Scheusale in das Haus gesetzt, das nach meinem Namen genannt
ist, um es zu verunreinigen. (Jeremia 32,33-34)
Sie glänzen vor
Fett; auch fließen sie über von bösen Taten. Für das Recht sorgen
sie nicht, für das Recht der Waisen, um ihnen zum Gelingen zu
verhelfen; und die Rechtssache der Armen führen sie nicht.
Sollte ich dies
nicht heimsuchen?, spricht der HERR; ja, sollte sich meine Seele an
einem solchen Volk nicht rächen?
Entsetzliches und
Abscheuliches ist im Land geschehen:
Die Propheten
weissagen falsch, und die Priester herrschen mit ihrer Unterstützung;
und mein Volk liebt es so! Was wollt ihr aber tun, wenn das Ende von
[all] dem kommt? (Jeremia 5,28-31)
Zu wem soll ich
reden, wem Zeugnis ablegen, dass sie darauf hören? Siehe, ihr Ohr
ist unbeschnitten; sie können nicht darauf achten. Siehe, das Wort
des HERRN ist ihnen zum Hohn geworden; sie haben keine Lust daran.
(Jeremia 6,10)
Denn mein Volk hat
eine zweifache Sünde begangen: Mich, die Quelle des lebendigen
Wassers, haben sie verlassen, um sich Zisternen zu graben, löchrige
Zisternen, die kein Wasser halten! (Jeremia 2,13)
Siehe, ihr verlasst
euch auf trügerische Reden, die keinen Nutzen bringen!
Meint ihr denn,
nachdem ihr gestohlen, gemordet, die Ehe gebrochen, falsch
geschworen, dem Baal geräuchert habt und anderen Göttern
nachgelaufen seid, die ihr nicht kennt,
dass ihr dann kommen
und vor mein Angesicht treten könnt in diesem Haus, das nach meinem
Namen genannt ist, und sprechen: »Wir sind errettet!« – nur, um
dann alle diese Gräuel weiter zu verüben? (Jeremia 7,8-10)
Siehe, die Hand des
HERRN ist nicht zu kurz zum Retten und sein Ohr nicht zu schwer zum
Hören;
sondern eure
Missetaten trennen euch von eurem Gott, und eure Sünden verbergen
sein Angesicht vor euch, dass er nicht hört!
Denn eure Hände
sind mit Blut befleckt und eure Finger mit Unrecht; eure Lippen reden
Lügen, und eure Zunge dichtet Verdrehungen. (Jesaja 59,1-3)
Selbst der Storch am
Himmel kennt seine bestimmten Zeiten; Turteltaube, Schwalbe und
Kranich halten die Zeit ihrer Wiederkehr ein; aber mein Volk kennt
die Rechtsordnung des HERRN nicht!
Wie könnt ihr da
sagen: »Wir sind weise, und das Gesetz des HERRN ist bei uns«?
Wahrlich, ja, zur Lüge gemacht hat es der Lügengriffel der
Schriftgelehrten!
Zuschanden geworden
sind die Weisen; sie sind erschrocken und haben sich selbst gefangen;
denn siehe, sie haben das Wort des HERRN verworfen – was für eine
Weisheit bleibt ihnen da noch übrig? (Jeremia 8,7-9)
Aber du sagst: »Ich
bin doch unschuldig; gewiss hat sich sein Zorn schon von mir
abgewandt!« – Siehe, ich will mit dir ins Gericht gehen, weil du
sagst: »Ich habe nicht gesündigt!« (Jeremia 2,35)
Du sollst dem Feuer
zum Fraß dienen; dein Blut soll mitten im Land [vergossen werden];
man wird nicht an dich gedenken; ja, ich, der HERR, habe es gesagt!
(Hesekiel 21,37)
Das wird dein Los
sein, dein Teil, das ich dir zumesse, spricht der HERR, weil du mich
vergessen und auf Lügen vertraut hast. (Jeremia 13,25)
Du hast mich
zurückgestoßen, spricht der HERR; du bist rückwärtsgegangen;
darum habe ich meine Hand gegen dich ausgestreckt, um dich zu
verderben. Ich bin des Erbarmens müde geworden. (Jeremia 15,6)
Ich habe zu dir
geredet, als es dir noch gut ging; aber du sagtest: »Ich will nicht
hören!« Das war deine Art von deiner Jugend an, dass du nicht auf
meine Stimme hörtest. (Jeremia 22,21)
Wird dein Herz es
aushalten und werden deine Hände stark sein in den Tagen, da ich mit
dir abrechnen werde? Ich, der HERR, habe es geredet und werde es tun!
(Hesekiel 22,14)
Werft alle eure
Treulosigkeiten, die ihr verübt habt, von euch ab und schafft euch
ein neues Herz und einen neuen Geist! (Hesekiel 18,31a)
Denn ich gab acht
und horchte: Sie reden nicht, was recht ist; da ist keiner, der seine
Bosheit bereut, der sagt: »Was habe ich getan!« Sondern sie alle
wenden sich zu ihrem Lauf wie ein Ross, das sich in den Kampf stürzt.
(Jeremia 8,6)
Den ganzen Tag habe
ich meine Hände ausgestreckt nach einem widerspenstigen Volk, das
seinen eigenen Gedanken nachgeht auf einem Weg, der nicht gut ist.
(Jesaja 65,2)
Denn meine Gedanken
sind nicht eure Gedanken, und eure Wege sind nicht meine Wege,
spricht der HERR;
sondern so hoch der
Himmel über der Erde ist, so viel höher sind meine Wege als eure
Wege und meine Gedanken als eure Gedanken.
Denn gleichwie der
Regen und der Schnee vom Himmel fällt und nicht wieder dahin
zurückkehrt, bis er die Erde getränkt und befruchtet und zum Grünen
gebracht hat und dem Sämann Samen gegeben hat und Brot dem, der isst
– genau so soll auch mein Wort sein, das aus meinem Mund
hervorgeht: Es wird nicht leer zu mir zurückkehren, sondern es wird
ausrichten, was mir gefällt, und durchführen, wozu ich es gesandt
habe! (Jesaja 55,8-11)
So spricht GOTT, der
Herr: Wehe den törichten Propheten, die ihrem eigenen Geist folgen
und dem, was sie nicht gesehen haben! (Hesekiel 13,3)
Darum siehe, ich
komme über die Propheten, spricht der HERR, die meine Worte stehlen,
einer dem anderen;
siehe, ich komme
über die Propheten, spricht der HERR, die ihre eigenen Zungen nehmen
und behaupten: »Er hat geredet!«
Siehe, ich komme
über diejenigen, spricht der HERR, die Lügenträume weissagen und
sie erzählen und mit ihren Lügen und ihrem leichtfertigen Geschwätz
mein Volk irreführen, während ich sie doch nicht gesandt und ihnen
nichts befohlen habe, und sie diesem Volk auch gar nichts nützen!,
spricht der HERR. (Jeremia 23,30-32)
Sie schauen Trug und
lügenhafte Wahrsagung, sie, die sagen: »So spricht der HERR!«,
obwohl der HERR sie nicht gesandt hat; und sie machen [dem Volk]
Hoffnung, dass [ihr] Wort sich erfülle.
Habt ihr nicht
trügerische Gesichte gesehen und lügenhafte Wahrsagung
ausgesprochen und dabei gesagt: »So spricht der HERR!«, während
ich doch nicht geredet habe? (Hesekiel 13,6-7)
Da sprach der HERR
zu mir: Diese Propheten weissagen Lüge in meinem Namen; ich habe sie
nicht gesandt, ihnen nichts befohlen und nichts zu ihnen geredet; sie
weissagen euch Lügengesichte und Wahrsagerei, Hirngespinste und
Einbildungen ihres eigenen Herzens! (Jeremia 14,14)
Denn so spricht der
HERR der Heerscharen, der Gott Israels: Lasst euch nicht täuschen
von euren Propheten, die unter euch sind, noch von euren Wahrsagern;
hört auch nicht auf eure Träume, die ihr euch träumen lasst!
Denn sie weissagen
euch falsch in meinem Namen; ich habe sie nicht gesandt! spricht der
HERR. (Jeremia 29,8-9)
Weil ihr das Herz
des Gerechten mit Betrug kränkt, den ich doch nicht gekränkt haben
will, dagegen die Hände des Gottlosen stärkt, damit er sich ja
nicht von seinem bösen Weg bekehrt und am Leben bleibt,
darum sollt ihr
künftig keinen Trug mehr schauen und keine Wahrsagerei mehr treiben,
sondern ich will mein Volk aus eurer Hand erretten, und ihr sollt
erkennen, dass ich der HERR bin! (Hesekiel 13,22-23)
Wohl dem Menschen,
der dies tut, und dem Menschenkind, das daran festhält: der den
Sabbat hält, um ihn nicht zu entweihen, und seine Hand davor
bewahrt, irgendetwas Böses zu tun!
Und der Fremdling,
der sich dem HERRN angeschlossen hat, soll nicht sagen: Der HERR wird
mich gewiss von seinem Volk ausschließen! Und der Verschnittene soll
nicht sagen: Siehe, ich bin ein dürrer Baum!
Denn so spricht der
HERR: Den Verschnittenen, die meine Sabbate halten und erwählen, was
mir gefällt, und an meinem Bund festhalten,
denen will ich in
meinem Haus und in meinen Mauern einen Platz und einen Namen geben,
der besser ist als Söhne und Töchter; ich will ihnen einen ewigen
Namen geben, der nicht ausgerottet werden soll. (Jesaja 56,2-5)
Was soll mir der
Weihrauch von Saba und das köstliche Gewürzrohr aus fernem Land?
Eure Brandopfer sind mir nicht wohlgefällig, und eure Schlachtopfer
sind mir nicht angenehm! (Jeremia 6,20)
Denn ich habe zu
euren Vätern nichts gesagt und ihnen nichts befohlen in Bezug auf
Brandopfer und Schlachtopfer an dem Tag, als ich sie aus dem Land
Ägypten herausführte,
sondern dieses Wort
habe ich ihnen befohlen: Gehorcht meiner Stimme, so will ich euer
Gott sein, und ihr sollt mein Volk sein; und wandelt auf dem ganzen
Weg, den ich euch gebieten werde, damit es euch wohlergehe!
Aber sie gehorchten
nicht und neigten mir ihre Ohren nicht zu, sondern sie wandelten nach
den Ratschlägen, nach dem Starrsinn ihres bösen Herzens, und sie
wandten mir den Rücken zu und nicht das Angesicht.
Von dem Tag an, als
eure Väter aus dem Land Ägypten zogen, bis zu diesem Tag habe ich
euch alle meine Knechte, die Propheten, gesandt, [und zwar] täglich,
indem ich mich früh aufmachte und sie [immer wieder] sandte,
aber sie haben mir
nicht gehorcht und mir kein Gehör geschenkt, sondern sie zeigten
sich noch halsstarriger und böser als ihre Väter. (Jeremia 7,22-26)
So spricht der HERR:
Der Weise rühme sich nicht seiner Weisheit und der Starke rühme
sich nicht seiner Stärke, der Reiche rühme sich nicht seines
Reichtums;
sondern wer sich
rühmen will, der rühme sich dessen, dass er Einsicht hat und mich
erkennt, dass ich der HERR bin, der Barmherzigkeit, Recht und
Gerechtigkeit übt auf Erden! Denn daran habe ich Wohlgefallen,
spricht der HERR. (Jeremia 9,22-23)
O HERR der
Heerscharen, du Gott Israels, der du über den Cherubim thronst, du
allein bist Gott über alle Königreiche der Erde! Du hast den Himmel
und die Erde gemacht. (Jesaja 37,16)
Denn das Totenreich
kann dich nicht loben, noch der Tod dich preisen; und die in die
Grube fahren, können nicht auf deine Treue hoffen;
sondern der
Lebendige, ja, der Lebendige lobt dich, wie ich es heute tue. Der
Vater erzählt den Kindern von deiner Treue. (Jesaja 38,18-19)
Alle Völker sind
wie nichts vor ihm; sie gelten ihm weniger als nichts, ja, als
Nichtigkeit gelten sie ihm!
Wem wollt ihr denn
Gott vergleichen? Oder was für ein Ebenbild wollt ihr ihm an die
Seite stellen? (Jesaja 40,17-18)
So spricht der HERR,
dein Erlöser, der dich von Mutterleib an gebildet hat: Ich bin der
HERR, der alles vollbringt – ich habe die Himmel ausgespannt, ich
allein, und die Erde ausgebreitet durch mich selbst –,
der die Zeichen der
Schwätzer vereitelt und die Wahrsager zu Narren macht; der die
Weisen zum Widerruf zwingt und ihr Wissen zur Torheit macht. (Jesaja
44,24-25)
Das Frühere habe
ich längst schon verkündigt; aus meinem Mund ist es hervorgegangen,
und ich habe es bekannt gemacht. Plötzlich habe ich es ausgeführt,
und es ist eingetroffen.
Weil ich wusste,
dass du hart bist und dein Nacken eine eiserne Sehne und deine Stirn
ehern ist,
so habe ich es dir
damals angekündigt; ehe es geschah, habe ich es dich hören lassen,
damit du nicht sagen könntest: »Mein Götze hat es gemacht, und
mein geschnitztes oder gegossenes Bild hat es befohlen.«
Du hast es gehört,
betrachte es alles! Wollt ihr es nun nicht eingestehen? Von nun an
lasse ich dich Neues hören und Verborgenes, was du nicht wusstest.
(Jesaja 48,3-6)
Ihr seid meine
Zeugen, spricht der HERR, und mein Knecht, den ich erwählt habe,
damit ihr erkennt und mir glaubt und einseht, dass ich es bin; vor
mir ist kein Gott gebildet worden, und nach mir wird es keinen geben.
Ich, ich bin der
HERR, und außer mir gibt es keinen Retter.
Ich habe verkündigt,
gerettet und von mir hören lassen und bin nicht fremd unter euch;
und ihr seid meine Zeugen, spricht der HERR, dass ich Gott bin.
Ja, von jeher bin
ich derselbe, und niemand kann aus meiner Hand erretten. Ich wirke –
wer will es abwenden? (Jesaja 43,10-13)
Ich bin der HERR und
sonst ist keiner; denn außer mir gibt es keinen Gott. Ich habe dich
gegürtet, ohne dass du mich kanntest,
damit vom Aufgang
der Sonne bis zu ihrem Niedergang erkannt werde, dass gar keiner ist
außer mir. Ich bin der HERR, und sonst ist keiner,
der ich das Licht
mache und die Finsternis schaffe; der ich Frieden gebe und Unheil
schaffe. Ich, der HERR, vollbringe dies alles.
Träufelt, ihr
Himmel, von oben herab, und ihr Wolken, regnet Gerechtigkeit! Die
Erde tue sich auf, und es sprosse Heil hervor, und Gerechtigkeit
wachse zugleich! Ich, der HERR, habe es geschaffen.
Wehe dem, der mit
seinem Schöpfer hadert, eine Scherbe unter irdenen Scherben! Spricht
wohl der Ton zu seinem Töpfer: »Was machst du?« – oder dein
Werk: »Er hat keine Hände«? (Jesaja 45,5-9)
Denn so spricht der
HERR, der Schöpfer der Himmel – Er ist Gott –, der die Erde
gebildet und bereitet hat – Er hat sie gegründet; nicht als Einöde
hat er sie geschaffen, sondern um bewohnt zu sein hat er sie gebildet
–: Ich bin der HERR, und sonst ist keiner!
Ich habe nicht im
Verborgenen geredet, in einem dunklen Winkel der Erde; ich habe zu
dem Samen Jakobs nicht gesagt: Sucht mich vergeblich! Ich, der HERR,
rede, was recht ist, und verkündige, was richtig ist.
Versammelt euch,
kommt, tretet miteinander herzu, ihr Entkommenen unter den Heiden!
Sie haben keine Erkenntnis, die das Holz ihres Götzen tragen und zu
einem Gott beten, der nicht retten kann.
Verkündet’s,
bringt es vor; ja, sie mögen sich miteinander beraten! Wer hat dies
vorzeiten verlauten lassen? Oder wer hat es von Anfang her
angekündigt? War ich es nicht, der HERR? Und sonst gibt es keinen
anderen Gott, einen gerechten Gott und Erretter; außer mir gibt es
keinen!
Wendet euch zu mir,
so werdet ihr gerettet, all ihr Enden der Erde; denn ich bin Gott und
keiner sonst! (Jesaja 45,18-22)
Bis in [euer]
Greisenalter bin ich derselbe, und bis zu [eurem] Ergrauen will ich
euch tragen. Ich habe es getan, und ich will auch fernerhin [euch]
heben, tragen und erretten.
Wem wollt ihr mich
nachbilden und vergleichen, und wem mich ähnlich machen, dass wir
uns gleichen sollten? (Jesaja 46,4-5)
Gedenkt an das
Frühere von der Urzeit her, dass Ich Gott bin und keiner sonst; ein
Gott, dem keiner zu vergleichen ist.
Ich verkündige von
Anfang an das Ende, und von der Vorzeit her, was noch nicht geschehen
ist. Ich sage: Mein Ratschluss soll zustande kommen, und alles, was
mir gefällt, werde ich vollbringen. (Jesaja 46,9-10)
Wer unter euch
fürchtet den HERRN? Wer gehorcht der Stimme seines Knechtes? Wenn er
im Finstern wandelt und ihm kein Licht scheint, so vertraue er auf
den Namen des HERRN und halte sich an seinen Gott! (Jesaja 50,10)
Mit wem wollt ihr
mich denn vergleichen, dem ich gleich sein soll?, spricht der
Heilige.
Hebt eure Augen auf
zur Höhe und seht: Wer hat diese erschaffen? Er, der ihr Heer
abgezählt herausführt, er ruft sie alle mit Namen. So groß ist
seine Macht und so stark ist er, dass nicht eines vermisst wird.
Warum sprichst du
denn, Jakob, und sagst du, Israel: Mein Weg ist verborgen vor dem
HERRN, und mein Recht entgeht meinem Gott?
Weißt du es denn
nicht, hast du es denn nicht gehört? Der ewige Gott, der HERR, der
die Enden der Erde geschaffen hat, wird nicht müde noch matt; sein
Verstand ist unerschöpflich! (Jesaja 40,25-28)
Wahrlich, mein Volk
ist töricht, sie kennen mich nicht; närrische Kinder sind sie und
ohne Einsicht; weise sind sie, Böses zu tun, aber Gutes zu tun
verstehen sie nicht. (Jeremia 4,22)
Der Ausdruck ihres
Angesichts zeugt gegen sie, und von ihren Sünden sprechen sie offen
wie die Sodomiter und verbergen sie nicht. Wehe ihrer Seele, denn sie
fügen sich selbst Schaden zu! (Jesaja 3,9)
Siehe, das war die
Sünde deiner Schwester Sodom: Hochmut, Speise in Fülle und sorglose
Ruhe wurde ihr und ihren Töchtern zuteil; aber dem Armen und
Bedürftigen reichten sie nie die Hand,
sondern sie waren
stolz und verübten Gräuel vor mir; deswegen habe ich sie auch
hinweggetan, als ich es sah. (Hesekiel 16,49-50)
So spricht der HERR:
Verflucht ist der Mann, der auf Menschen vertraut und Fleisch zu
seinem Arm macht, und dessen Herz vom HERRN weicht! (Jeremia 17,5)
Jeder hüte sich vor
seinem Freund, und keiner traue seinem Bruder! Denn jeder Bruder übt
Hinterlist, und jeder Freund geht als Verleumder umher. (Jeremia 9,3)
Überaus trügerisch
ist das Herz und bösartig; wer kann es ergründen?
Ich, der HERR,
erforsche das Herz und prüfe die Nieren, um jedem Einzelnen zu
vergelten entsprechend seinen Wegen, entsprechend der Frucht seiner
Taten. (Jeremia 17,9-10)
Ihre Zunge ist ein
tödlicher Pfeil, Lügen redet sie: Mit dem Mund redet man Frieden
mit seinem Nächsten, aber im Herzen legt man ihm einen Hinterhalt.
Sollte ich sie wegen
dieser Dinge nicht strafen?, spricht der HERR, und sollte sich meine
Seele an einem solchen Volk nicht rächen? (Jeremia 9,7-8)
Höre doch dies, du
törichtes Volk ohne Einsicht, die ihr Augen habt und doch nicht
seht, die ihr Ohren habt und doch nicht hört!
Mich wollt ihr nicht
fürchten, spricht der HERR, vor mir nicht erzittern, der ich dem
Meer den Sand zur Grenze gesetzt habe, zur ewigen Schranke, die es
nicht überschreiten darf? Wenn sich seine Wogen auch dagegen
auflehnen, so sind sie doch machtlos; wenn sie auch toben, können
sie sie nicht überschreiten.
Aber dieses Volk hat
ein halsstarriges, aufrührerisches Herz; sie haben sich abgewandt
und sind davongelaufen;
und sie haben in
ihrem Herzen nicht gedacht: Wir wollen doch den HERRN, unseren Gott,
fürchten, der den Regen gibt, Früh- und Spätregen zu seiner Zeit,
der die bestimmten Wochen der Ernte für uns einhält!
Eure Missetaten
haben dies verhindert, und eure Sünden haben das Gute von euch
zurückgehalten. (Jeremia 5,21-25)
Hört mir zu, die
ihr ein stolzes Herz habt und fern von der Gerechtigkeit seid!
(Jesaja 46,12)
Der Gerechte kommt
um, und kein Mensch nimmt es zu Herzen; und treue Männer werden
hinweggerafft, ohne dass jemand bemerkt, dass der Gerechte vor dem
Unglück hinweggenommen wird.
Er geht zum Frieden
ein; sie ruhen auf ihren Lagern, ein jeder, der gerade Wege ging.
Ihr aber, kommt
hierher, ihr Kinder der Zauberin, Same des Ehebrechers und der Hure!
Über wen wollt ihr
euch lustig machen? Gegen wen wollt ihr das Maul aufsperren und die
Zunge herausstrecken? Seid ihr nicht Kinder des Abfalls, ein falscher
Same? (Jesaja 57,1-4)
Wehe denen, die sich
früh am Morgen aufmachen, um berauschenden Getränken nachzujagen,
und die am Abend lange aufbleiben, bis sie der Wein erhitzt!
Zither und Harfe,
Pauke, Flöte und Wein gehören zu ihrem Gelage – aber auf das Tun
des HERRN schauen sie nicht, und das Werk seiner Hände sehen sie
nicht!
Darum wandert mein
Volk in die Gefangenschaft aus Mangel an Erkenntnis; seine Edlen
leiden Hunger, und seine Volksmenge verschmachtet vor Durst.
Darum sperrt das
Totenreich seinen Schlund weit auf und hat seinen Rachen über die
Maßen weit aufgerissen. Und ihre Pracht fährt hinunter und ihre
Menge samt all ihrem Getümmel und wer in ihr frohlockt.
So wird der Mensch
gebeugt und der Mann gedemütigt, und die Augen der Hochmütigen
sollen erniedrigt werden;
aber der HERR der
Heerscharen wird erhaben sein im Gericht, und Gott, der Heilige, wird
sich als heilig erweisen in Gerechtigkeit. (Jesaja 5,11-16)
Wehe denen, die ihre
Schuld an Lügenstricken hinter sich herschleppen und die Sünde wie
an Wagenseilen,
die sagen: »Er soll
doch eilen und sein Werk beschleunigen, damit wir es sehen; der
Ratschluss des Heiligen Israels soll doch kommen und eintreten, damit
wir ihn kennenlernen!«
Wehe denen, die
Böses gut und Gutes böse nennen, die Finsternis zu Licht und Licht
zu Finsternis erklären, die Bitteres süß und Süßes bitter
nennen!
Wehe denen, die in
ihren eigenen Augen weise sind und die sich selbst für verständig
halten!
Wehe denen, die
Helden sind im Weintrinken und tapfer im Mischen von berauschendem
Getränk;
die dem Gottlosen
recht geben um eines Bestechungsgeschenkes willen, aber dem Gerechten
seine Gerechtigkeit absprechen! (Jesaja 5,18-23)
Siehe, sie alle sind
trügerisch; ihre Werke sind nichtig; ihre gegossenen Bilder sind ein
leerer Wahn! (Jesaja 41,29)
Warum sollte ich dir
vergeben? Deine Kinder haben mich verlassen und bei denen geschworen,
die keine Götter sind; und nachdem ich sie gesättigt hatte, brachen
sie die Ehe und drängten sich scharenweise ins Hurenhaus!
Wie brünstige
Hengste schweifen sie umher; jeder wiehert nach der Ehefrau seines
Nächsten.
Sollte ich dies
nicht heimsuchen, spricht der HERR, und sollte sich meine Seele an
einem solchen Volk nicht rächen? (Jeremia 5,7-9)
So spricht der HERR,
dein Erlöser, der Heilige Israels: Ich bin der HERR, dein Gott, der
dich lehrt, was dir nützlich ist, der dich leitet auf dem Weg, den
du gehen sollst.
O dass du doch auf
meine Gebote geachtet hättest! Dann wäre dein Friede wie ein
Wasserstrom gewesen und deine Gerechtigkeit wie Meereswellen. (Jesaja
48,17-18)
Sucht den HERRN,
solange er zu finden ist; ruft ihn an, während er nahe ist!
Der Gottlose
verlasse seinen Weg und der Übeltäter seine Gedanken; und er kehre
um zu dem HERRN, so wird er sich über ihn erbarmen, und zu unserem
Gott, denn bei ihm ist viel Vergebung. (Jesaja 55,6-7)
Dort werdet ihr an
eure Wege gedenken und an alle eure Taten, mit denen ihr euch
verunreinigt habt; und ihr werdet Abscheu über euch selbst empfinden
wegen aller eurer bösen Taten, die ihr begangen habt. (Hesekiel
20,43)
»Warum fasten wir,
und du siehst es nicht, warum kasteien wir unsere Seelen, und du
beachtest es nicht?« – Seht, an eurem Fastentag geht ihr euren
Geschäften nach und treibt alle eure Arbeiter an!
Siehe, ihr fastet,
um zu zanken und zu streiten und dreinzuschlagen mit gottloser Faust;
ihr fastet gegenwärtig nicht so, dass euer Schreien in der Höhe
Erhörung finden könnte.
Meint ihr, dass mir
ein solches Fasten gefällt, wenn der Mensch sich selbst einen Tag
lang quält und seinen Kopf hängen lässt wie ein Schilfhalm und
sich in Sacktuch und Asche bettet? Willst du das ein Fasten nennen
und einen dem HERRN wohlgefälligen Tag?
Ist nicht das ein
Fasten, an dem ich Gefallen habe: dass ihr ungerechte Fesseln
losmacht, dass ihr die Knoten des Joches löst, dass ihr die
Unterdrückten freilasst und jegliches Joch zerbrecht?
Besteht es nicht
darin, dass du dem Hungrigen dein Brot brichst und arme Verfolgte in
dein Haus führst, dass, wenn du einen Entblößten siehst, du ihn
bekleidest und dich deinem eigenen Fleisch nicht entziehst?
Dann wird dein Licht
hervorbrechen wie die Morgenröte, und deine Heilung wird rasche
Fortschritte machen; deine Gerechtigkeit wird vor dir hergehen, und
die Herrlichkeit des HERRN wird deine Nachhut sein!
Dann wirst du rufen,
und der HERR wird antworten; du wirst schreien, und er wird sagen:
Hier bin ich! Wenn du das Joch aus deiner Mitte hinwegtust, das
[höhnische] Fingerzeigen und das unheilvolle Reden;
wenn du dem
Hungrigen dein Herz darreichst und die verschmachtende Seele sättigst
– dann wird dein Licht in der Finsternis aufgehen, und dein Dunkel
wird sein wie der Mittag!
Der HERR wird dich
ohne Unterlass leiten und deine Seele in der Dürre sättigen und
deine Gebeine stärken; du wirst sein wie ein wohlbewässerter Garten
und wie eine Wasserquelle, deren Wasser niemals versiegen. (Jesaja
58,3-11)
Darum, so spricht
der HERR: Wenn du umkehrst, so will ich dich wieder vor mein
Angesicht treten lassen; und wenn du das Edle vom Unedlen scheidest,
sollst du sein wie mein Mund. Jene sollen sich zu dir wenden, du aber
sollst dich nicht zu ihnen wenden!
Und ich will dich
diesem Volk gegenüber zur festen, ehernen Mauer machen; und sie
werden gegen dich kämpfen, aber sie sollen dich nicht überwältigen;
denn ich bin bei dir, um dich zu retten und um dich zu befreien,
spricht der HERR.
Ja, ich werde dich
befreien aus der Hand der Bösen und dich erlösen aus der Faust der
Gewalttätigen! (Jeremia 15,19-21)
Siehe, alle Seelen
gehören mir! Wie die Seele des Vaters mir gehört, so gehört mir
auch die Seele des Sohnes. Die Seele, die sündigt, soll sterben!
Wenn aber ein Mensch
gerecht ist und Recht und Gerechtigkeit übt,
wenn er nicht auf
den Bergen [Opferfleisch] isst, seine Augen nicht zu den Götzen des
Hauses Israel erhebt, die Frau seines Nächsten nicht befleckt und
sich nicht seiner Frau naht während ihrer Unreinheit;
wenn er niemand
bedrückt, seinem Schuldner das Pfand zurückgibt, nichts raubt,
sondern dem Hungrigen sein Brot gibt und den Entblößten bekleidet,
wenn er nicht auf
Wucher leiht, und keinen Wucherzins nimmt, wenn er seine Hand vom
Unrecht fernhält und jedermann der Wahrheit gemäß zu seinem Recht
kommen lässt,
wenn er in meinen
Satzungen wandelt und meine Rechtsbestimmungen bewahrt und sie
gewissenhaft befolgt: Ein solcher ist gerecht, er soll gewiss leben,
spricht GOTT, der Herr.
Wenn aber dieser
einen gewalttätigen Sohn zeugt, der Blut vergießt oder irgendetwas
von alledem tut,
was jener nicht
getan hatte, wenn er sogar auf den Bergen [Opferfleisch] isst, die
Frau seines Nächsten befleckt,
den Armen und
Bedürftigen bedrückt, Raub begeht, das Pfand nicht zurückgibt,
seine Augen zu den Götzen erhebt und Gräuel verübt;
wenn er auf Wucher
leiht, Wucherzins nimmt – sollte der leben? Er soll nicht leben; er
hat alle diese Gräuel getan, darum soll er unbedingt sterben; sein
Blut sei auf ihm!
Und siehe, wenn er
wiederum einen Sohn zeugt, der alle Sünden seines Vaters sieht, die
dieser vollbracht hat, ja, wenn er sie sieht, aber solche nicht tut:
nicht auf den Bergen
[Opferfleisch] isst, seine Augen nicht zu den Götzen des Hauses
Israel erhebt, die Frau seines Nächsten nicht befleckt,
niemand bedrückt,
niemand pfändet, nicht Raub begeht, sondern dem Hungrigen sein Brot
gibt und den Entblößten bekleidet,
seine Hand nicht an
den Armen legt, weder Wucher noch Zins nimmt, meine
Rechtsbestimmungen befolgt und in meinen Satzungen wandelt: Der soll
nicht sterben um der Missetat seines Vaters willen, sondern er soll
gewiss leben.
Sein Vater aber, der
Gewalttat verübt, seinen Bruder beraubt und getan hat, was nicht gut
ist unter seinem Volk, siehe, der soll sterben wegen seiner Missetat!
(Hesekiel 18,4-18)
Und du,
Menschensohn, sprich zu den Kindern deines Volkes: Den Gerechten wird
seine Gerechtigkeit nicht retten an dem Tag, da er sich versündigt;
und den Gottlosen wird seine Gottlosigkeit nicht zu Fall bringen an
dem Tag, da er von seiner Gottlosigkeit umkehrt, so wenig, wie den
Gerechten seine Gerechtigkeit am Leben erhalten wird an dem Tag, da
er sündigt.
Wenn ich von dem
Gerechten sage: »Er soll gewisslich leben!«, und er verlässt sich
auf seine Gerechtigkeit und tut Unrecht, so soll nicht mehr an all
seine gerechten Taten gedacht werden; sondern um seines Unrechts
willen, das er getan hat, soll er sterben.
Und wenn ich zu dem
Gottlosen sage: »Du sollst gewisslich sterben!«, und er kehrt von
seiner Sünde um und übt Recht und Gerechtigkeit,
sodass der Gottlose
das Pfand wiedergibt, den Raub zurückerstattet und in den Satzungen
des Lebens wandelt, ohne Unrecht zu tun, so soll er gewisslich leben
und nicht sterben. (Hesekiel 33,12-15)
Denn ich habe kein
Gefallen am Tod dessen, der sterben muss, spricht GOTT, der Herr. So
kehrt denn um, und ihr sollt leben! (Hesekiel 18,32)
Hört das Wort des
HERRN, ihr, die ihr erzittert vor seinem Wort: Es sagen eure Brüder,
die euch hassen und euch verstoßen um meines Namens willen: »Der
HERR möge sich doch verherrlichen, damit wir eure Freude sehen
können!« Aber sie werden sich schämen müssen! (Jesaja 66,5)
Sagt den Gerechten,
dass es ihnen gut gehen wird; denn sie werden die Frucht ihrer Taten
genießen.
Wehe dem Gottlosen!
Ihm geht es schlecht; denn was er mit seinen Händen getan hat, das
wird ihm angetan werden! (Jesaja 3,10-11)
Denn ich, der HERR,
dein Gott, ergreife deine rechte Hand und sage dir: Fürchte dich
nicht; ich helfe dir! (Jesaja 41,13)
Ich, ich bin es, der
euch tröstet. Wer bist aber du, dass du dich vor dem sterblichen
Menschen fürchtest, vor dem Menschenkind, das wie Gras dahingegeben
wird,
und dass du den
HERRN vergisst, der dich gemacht hat, der den Himmel ausgespannt und
die Erde gegründet hat? Und allezeit, den ganzen Tag, fürchtest du
dich vor dem Grimm des Bedrückers, wenn er sich rüstet, um zu
verderben. Wo ist denn nun der Grimm des Bedrückers? (Jesaja
51,12-13)
Menschensohn, du
wohnst inmitten eines widerspenstigen Hauses, das Augen hat zum Sehen
und doch nicht sieht, Ohren zum Hören und doch nicht hört; denn sie
sind ein widerspenstiges Haus. (Hesekiel 12,2)
Siehe, sie mögen
sich wohl zusammenrotten; aber es geht nicht von mir aus. Wer sich
aber gegen dich zusammenrottet, der wird an dir zu Fall kommen.
(Jesaja 54,15)
Siehe, ich habe dich
geläutert, aber nicht im Silber[schmelzofen]; im Schmelzofen des
Elends habe ich dich geprüft.
Um meinetwillen, um
meinetwillen will ich es vollbringen! Denn wie würde ich sonst
gelästert! Und ich will meine Ehre keinem anderen geben. (Jesaja
48,10-11)
Denn so spricht der
Hohe und Erhabene, der ewig wohnt und dessen Name »Der Heilige«
ist: In der Höhe und im Heiligtum wohne ich und bei dem, der
zerschlagenen und gedemütigten Geistes ist, damit ich den Geist der
Gedemütigten belebe und das Herz der Zerschlagenen erquicke. (Jesaja
57,15)
Denn ich weiß, was
für Gedanken ich über euch habe, spricht der HERR, Gedanken des
Friedens und nicht des Unheils, um euch eine Zukunft und eine
Hoffnung zu geben.
Und ihr werdet mich
anrufen und hingehen und zu mir flehen, und ich will euch erhören;
ja, ihr werdet mich
suchen und finden, wenn ihr von ganzem Herzen nach mir verlangen
werdet. (Jeremia 29,11-13)
Aber die Gottlosen
sind wie das aufgewühlte Meer, das nicht ruhig sein kann, dessen
Wasser Schlamm und Kot aufwühlen.
Keinen Frieden,
spricht mein Gott, gibt es für die Gottlosen! (Jesaja 57,20-21)
Menschensohn, wenn
ein Land gegen mich sündigt und einen Treubruch begeht und ich meine
Hand gegen es ausstrecke und ihm den Stab des Brots zerbreche und
eine Hungersnot hineinsende und Menschen und Vieh daraus vertilge,
und es wären die
drei Männer Noah, Daniel und Hiob darin, so würden diese durch ihre
Gerechtigkeit nur ihre eigene Seele retten, spricht GOTT, der Herr.
(Hesekiel 14,13-14)
Ihr aber, die ihr
den HERRN verlasst, die ihr meinen heiligen Berg vergesst, die ihr
dem »Glück« einen Tisch bereitet und dem »Schicksal« zu Ehren
einen Trank einschenkt – über euch will ich als Schicksal das
Schwert verhängen, dass ihr alle zur Schlachtung hinsinken werdet!
Denn als ich rief, da habt ihr nicht geantwortet; als ich redete, da
habt ihr nicht hören wollen; sondern ihr habt getan, was in meinen
Augen böse ist, und habt erwählt, was mir nicht gefiel. (Jesaja
65,11-12)
Darum, so spricht
der HERR: Siehe, ich will ein Unheil über sie bringen, dem sie nicht
werden entfliehen können; und wenn sie dann zu mir schreien, werde
ich sie nicht erhören. (Jeremia 11,11)
Darum wird die Erde
trauern und der Himmel droben sich in Schwarz kleiden, weil ich
entschlossen bin, zu tun, was ich gesagt habe; und es reut mich
nicht, und ich gehe nicht davon ab. (Jeremia 4,28)
Denn der Verkäufer
wird nicht wieder zu dem verkauften Gut gelangen, auch wenn er noch
lebt unter den Lebendigen; denn die Weissagung gegen ihre ganze Menge
wird nicht rückgängig gemacht werden, und niemand wird sich durch
seine Missetat am Leben erhalten. (Hesekiel 7,13)
Und der HERR sprach
zu mir: Du sollst für dieses Volk nicht bitten, dass es ihm gut
gehe!
Denn wenn sie auch
fasten, so höre ich doch nicht auf ihr Flehen; und auch wenn sie
Brandopfer und Speisopfer darbringen, so habe ich kein Wohlgefallen
daran; sondern mit dem Schwert, mit Hunger und mit der Pest will ich
sie aufreiben! (Jeremia 14,11-12)
Siehe, der Tag des
HERRN kommt, unbarmherzig, mit Grimm und Zornglut, um die Erde zur
Wüste zu machen und die Sünder daraus zu vertilgen.
Ja, die Sterne des
Himmels und seine Sternbilder werden nicht mehr glänzen; die Sonne
wird sich bei ihrem Aufgang verfinstern und der Mond sein Licht nicht
leuchten lassen.
Und ich werde an dem
Erdkreis die Bosheit heimsuchen und an den Gottlosen ihre Schuld; und
ich will die Prahlerei der Übermütigen zum Schweigen bringen und
den Hochmut der Gewalttätigen erniedrigen. (Jesaja 13,9-11)
Zu jener Zeit,
spricht der HERR, wird man die Gebeine der Könige von Juda, die
Gebeine seiner Fürsten, die Gebeine der Priester, die Gebeine der
Propheten und die Gebeine der Bewohner Jerusalems aus ihren Gräbern
hervorholen;
und man wird sie
ausbreiten vor der Sonne und dem Mond und vor dem ganzen Heer des
Himmels, die sie lieb gehabt, denen sie gedient haben und
nachgelaufen sind, die sie gesucht und angebetet haben; man wird sie
weder zusammenlesen noch begraben, sondern zu Dünger auf dem
Erdboden sollen sie werden!
Und der ganze
Überrest, der von diesem bösen Geschlecht übrig bleibt, wird
lieber sterben als leben wollen an allen Orten, wohin ich die
Übriggebliebenen verstoßen habe, spricht der HERR der Heerscharen.
(Jeremia 8,1-3)
Setze dich
schweigend hin und geh in die Finsternis, du Tochter der Chaldäer!
Denn man wird dich nicht mehr »Beherrscherin der Königreiche«
nennen.
Ich war über mein
Volk so erzürnt, dass ich mein Erbteil entweihte und in deine Gewalt
gab; du aber hast ihnen keine Barmherzigkeit erwiesen, [selbst] auf
den Greis hast du ein schweres Joch gelegt.
Und du hast gedacht:
»Ich werde ewiglich Gebieterin sein«, und hast dir dies nicht zu
Herzen genommen und nicht bedacht, was danach kommen würde.
Nun aber höre, du
Üppige, die sorglos thront, die in ihrem Herzen spricht: »Ich bin’s
und sonst niemand! Ich werde nicht als Witwe dasitzen, noch erleben,
wie mir die Kinder geraubt werden!«
Dennoch wird dir
beides begegnen in einem Augenblick, an einem Tag: Die Kinder werden
dir geraubt, und Witwe wirst du sein; mit großer Macht werden sie
über dich kommen trotz der Menge deiner Zaubereien und der großen
Anzahl deiner Beschwörungen.
Denn du vertrautest
auf deine Bosheit und sprachst: »Niemand sieht mich!« Deine
Weisheit und dein Wissen haben dich verführt, dass du bei dir selbst
gedacht hast: »Ich bin’s und sonst niemand!«
Darum wird ein
Unglück über dich kommen, das du nicht wegzaubern kannst; und ein
Verderben wird dich überfallen, das du nicht abzuwenden vermagst;
plötzlich wird eine Verwüstung über dich kommen, von der du nichts
ahnst. (Jesaja 47,5-11)
Ja, es wird
geschehen am Ende der Tage, da wird der Berg des Hauses des HERRN
fest gegründet stehen an der Spitze der Berge, und er wird erhaben
sein über alle Höhen, und alle Heiden werden zu ihm strömen.
Und viele Völker
werden hingehen und sagen: »Kommt, lasst uns hinaufziehen zum Berg
des HERRN, zum Haus des Gottes Jakobs, damit er uns belehre über
seine Wege und wir auf seinen Pfaden wandeln!« Denn von Zion wird
das Gesetz ausgehen und das Wort des HERRN von Jerusalem.
Und er wird Recht
sprechen zwischen den Heiden und viele Völker zurechtweisen, sodass
sie ihre Schwerter zu Pflugscharen schmieden werden und ihre Speere
zu Rebmessern; kein Volk wird gegen das andere das Schwert erheben,
und sie werden den Krieg nicht mehr erlernen. (Jesaja 2,2-4)
Und an jenem Tag
wirst du sagen: Ich preise dich, HERR; denn du warst gegen mich
erzürnt; [doch] dein Zorn hat sich gewendet, und du hast mich
getröstet!
Siehe, Gott ist mein
Heil; ich will vertrauen und lasse mir nicht grauen; denn Jah, der
HERR, ist meine Kraft und mein Lied, und er wurde mir zur Rettung!
Und ihr werdet mit
Freuden Wasser schöpfen aus den Quellen des Heils,
und werdet sagen zu
jener Zeit: Dankt dem HERRN, ruft seinen Namen an, verkündigt unter
den Völkern seine Taten, erinnert daran, dass sein Name hoch erhaben
ist!
Singt dem HERRN,
denn er hat Herrliches getan; das soll bekannt werden auf der ganzen
Erde! (Jesaja 12,1-5)
Einem festen Herzen
bewahrst du den Frieden, den Frieden, weil es auf dich vertraut.
Vertraut auf den
HERRN allezeit, denn Jah, der HERR, ist ein Fels der Ewigkeiten!
(Jesaja 26,3-4)
Denn gleichwie der
neue Himmel und die neue Erde, die ich mache, vor meinem Angesicht
bleiben werden, spricht der HERR, so soll auch euer Same und euer
Name bestehen bleiben.
Und es wird
geschehen, dass an jedem Neumond und an jedem Sabbat alles Fleisch
sich einfinden wird, um vor mir anzubeten, spricht der HERR.
Und man wird
hinausgehen und die Leichname der Leute anschauen, die von mir
abgefallen sind; denn ihr Wurm wird nicht sterben und ihr Feuer nicht
erlöschen; und sie werden ein Abscheu sein für alles Fleisch.
(Jesaja 66,22-24)
Denn so spricht
GOTT, der Herr, der Heilige Israels: Durch Umkehr und Ruhe könntet
ihr gerettet werden, im Stillesein und im Vertrauen läge eure
Stärke. Aber ihr habt nicht gewollt. (Jesaja 30,15)
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