Text zu "Vorlesung - Heilige Worte aus der Lyrik"

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Hallo Leute und willkommen bei dem Kanal, der dem Licht der Welt gewidmet ist!

In diesem Video wird eine Vorlesung gehalten, deren Worte aus den Lyrikbüchern der Bibel stammen. Es handelt sich auch hier um geheiligte Zitate, und wer es hören will, der möge zuhören, wer es aber ungern hören würde, der soll es lassen. Die Worte lauten folgendermaßen:

Ich beobachtete alle Werke, die getan werden unter der Sonne, und siehe, es war alles nichtig und ein Haschen nach Wind!
Krumme Sachen kann man nicht gerade machen, und die, welche fehlen, kann man nicht zählen. (Prediger 1,14-15)

Ja, als Schattenbild geht der Mensch einher;
nur um Nichtigkeit machen sie so viel Lärm!
Er häuft auf und weiß nicht, wer es einsammeln wird.
Und nun, Herr, worauf soll ich hoffen?
Meine Hoffnung gilt dir allein!
Errette mich von allen meinen Übertretungen,
mache mich nicht dem Narren zum Gespött! (Psalm 39,7-9)

Gott schaut vom Himmel auf die Menschenkinder,
um zu sehen, ob es einen Verständigen gibt,
einen, der nach Gott fragt. (Psalm 53,3)

Wer sich auf sein eigenes Herz verlässt, ist ein Narr;
wer aber in der Weisheit wandelt, der wird entkommen. (Sprüche 28,26)

Die Torheit des Menschen verdirbt seinen Weg,
und dann zürnt sein Herz gegen den HERRN. (Sprüche 19,3)

Totenreich und Abgrund sind unersättlich;
ebenso unersättlich sind auch die Augen der Menschen. (Sprüche 27,20)

Der HERR erkennt die Gedanken der Menschen,
dass sie nichtig sind. (Psalm 94,11)

Denn in ihrem Mund ist nichts Zuverlässiges;
ihr Inneres ist [voll] Bosheit,
ihr Rachen ein offenes Grab,
mit ihren Zungen heucheln sie. (Psalm 5,10)

Sie erzählen Lügen, jeder seinem Nächsten;
mit schmeichelnder Lippe, mit hinterhältigem Herzen reden sie. (Psalm 12,3)

Jene hassen das Licht, sie wollen seine Wege nicht kennen und bleiben nicht auf seinen Pfaden. (Hiob 24,13)

Denn der Gottlose rühmt sich der Gelüste seines Herzens,
und der Habsüchtige sagt sich los vom HERRN und lästert ihn.
Der Gottlose sagt in seinem Hochmut: »Er wird nicht nachforschen!«
Alle seine Gedanken sind: »Es gibt keinen Gott«! (Psalm 10,3-4)

Es laufen überall Gottlose herum,
wenn die Niederträchtigkeit sich der Menschenkinder bemächtigt. (Psalm 12,9)

Erzittert und sündigt nicht!
Denkt nach in eurem Herzen auf eurem Lager und seid still! (Psalm 4,5)

Was rühmst du dich des Bösen, du Tyrann?
Die Gnade Gottes ist den ganzen Tag da.
Deine Zunge trachtet nach Schaden
wie ein scharfes Schermesser, du Betrüger;
du ziehst das Böse dem Guten vor,
redest lieber Lüge als Gerechtigkeit! (Sela.)
Du liebst alle verderblichen Worte, du trügerische Zunge!
So wird auch Gott dich stürzen für immer;
er wird dich wegraffen und herausreißen aus dem Zelt,
und dich ausrotten aus dem Land der Lebendigen! (Psalm 52,3-7)

Die Lügenlippen sollen zum Schweigen gebracht werden, die frech reden gegen den Gerechten mit Hochmut und Verachtung! (Psalm 31,19)

Wohl dem, der sein Vertrauen auf den HERRN setzt
und sich nicht zu den Aufgeblasenen wendet
und zu den abtrünnigen Lügnern. (Psalm 40,5)

Nicht uns, o HERR, nicht uns,
sondern deinem Namen gib Ehre,
um deiner Gnade und Treue willen!
Warum sollen die Heiden sagen:
»Wo ist denn ihr Gott?« (Psalm 115,1-2)

Die ihr den HERRN liebt, hasst das Böse!
Er bewahrt die Seelen seiner Getreuen
und rettet sie aus der Hand der Gottlosen.
Licht wird dem Gerechten gesät
und Freude den von Herzen Aufrichtigen.
Freut euch an dem HERRN, ihr Gerechten,
und preist seinen heiligen Namen! (Psalm 97,10-12)

Er hat keine Freude an der Stärke des Rosses,
noch Gefallen an der Kraft des Mannes;
der HERR hat Gefallen an denen, die ihn fürchten,
die auf seine Gnade hoffen. (Psalm 147,10-11)

Verlasst euch nicht auf Fürsten,
auf ein Menschenkind, bei dem keine Rettung ist!
Fährt sein Geist aus, wird er wieder zu Erde;
an dem Tag ist’s aus mit allen seinen Plänen. (Psalm 146,3-4)

Wenn der HERR nicht das Haus baut,
dann arbeiten umsonst, die daran bauen;
wenn der HERR nicht die Stadt behütet,
dann wacht der Wächter umsonst.
Es ist umsonst, dass ihr früh aufsteht
und spät aufbleibt und sauer erworbenes Brot esst;
solches gibt er seinem Geliebten im Schlaf! (Psalm 127,1-2)

Schämen müssen sich alle, die den Götzenbildern dienen und sich wegen der nichtigen Götzen rühmen; vor Ihm werfen sich alle Götter nieder. (Psalm 97,7)

Siehe, wie die Augen der Knechte auf die Hand ihres Herrn,
wie die Augen der Magd auf die Hand ihrer Gebieterin,
so blicken unsere Augen auf den HERRN, unseren Gott, bis er uns gnädig ist.
Sei uns gnädig, o HERR! Sei uns gnädig;
denn wir sind reichlich gesättigt mit Verachtung!
Reichlich gesättigt ist unsere Seele mit dem Spott der Sorglosen,
mit der Verachtung der Hochmütigen! (Psalm 123,2-4)

Ja, um deinetwillen werden wir getötet den ganzen Tag;
wie Schlachtschafe sind wir geachtet. (Psalm 44,23)

Die mit Tränen säen, werden mit Freuden ernten.
Wer weinend hingeht und den Samen zur Aussaat trägt,
der kommt gewiss mit Freuden zurück und bringt seine Garben. (Psalm 126,5-6)

Der HERR ist nahe denen, die zerbrochenen Herzens sind,
und er hilft denen, die zerschlagenen Geistes sind.
Der Gerechte muss viel Böses erleiden;
aber aus allem rettet ihn der HERR.
Er bewahrt ihm alle seine Gebeine,
dass nicht eines von ihnen zerbrochen wird. (Psalm 34,19-21)

Auch beim Lachen kann das Herz Kummer empfinden,
und die Freude endet in Traurigkeit. (Sprüche 14,13)

Besser, man geht in das Haus der Trauer als in das Haus des Festgelages; denn dort ist das Ende aller Menschen, und der Lebendige nimmt es zu Herzen.
Kummer ist besser als Lachen; denn wenn das Angesicht traurig ist, so wird das Herz gebessert.
Das Herz der Weisen ist im Haus der Trauer; aber das Herz der Narren im Haus der Lustigkeit. (Prediger 7,2-4)

Wie einer, der an einem kalten Tag das Gewand auszieht oder Essig auf Natron gießt,
so ist, wer einem missmutigen Herzen Lieder singt. (Sprüche 25,20)

Halte still dem HERRN und warte auf ihn!
Erzürne dich nicht über den, dessen Weg gelingt,
Über den Mann, der Arglist übt.
Steh ab vom Zorn und lass den Grimm;
erzürne dich nicht! Es entsteht nur Böses daraus.
Denn die Übeltäter werden ausgerottet;
die aber auf den HERRN harren, werden das Land erben. (Psalm 37,7-9)

Der HERR ist gut und gerecht,
darum weist er die Sünder auf den Weg. (Psalm 25,8)

Wer seine Schuld verheimlicht, dem wird es nicht gelingen,
wer sie aber bekennt und lässt, der wird Barmherzigkeit erlangen. (Sprüche 28,13)

Mein Sohn, wenn dich Sünder überreden wollen,
so willige nicht ein! (Sprüche 1,10)

Freunde dich nicht mit einem Zornmütigen an
und geh nicht um mit einem Hitzkopf,
damit du dir nicht seinen Wandel angewöhnst
und er dir nicht zum Fallstrick deiner Seele wird! (Sprüche 22,24-25)

Wie eine Stadt mit niedergerissenen Mauern,
so ist ein Mann, der seinen Geist nicht beherrschen kann. (Sprüche 25,28)

Besser ein Langmütiger als ein Starker,
und wer sich selbst beherrscht, als wer eine Stadt bezwingt. (Sprüche 16,32)

Beneide böse Menschen nicht und begehre nicht, mit ihnen zusammen zu sein;
denn ihr Herz trachtet nach Zerstörung, und ihre Lippen reden Unheil! (Sprüche 24,1-2)

Ein umhergehender Verleumder plaudert Geheimnisse aus;
darum, weil er den Mund nicht halten kann, lass dich gar nicht mit ihm ein! (Sprüche 20,19)

Ein Taugenichts, ein nichtswürdiger Mensch ist,
wer umhergeht mit trügerischen Reden
und dabei mit seinen Augen blinzelt, mit seinen Füßen Zeichen gibt
und mit seinen Fingern deutet.
Verkehrtheit ist in seinem Herzen, er schmiedet Böses;
allezeit streut er Zwietracht aus. (Sprüche 6,12-14)

Mit seinen Lippen verstellt sich der Hasser,
und in seinem Herzen nimmt er sich Betrügereien vor.
Wenn er schöne Worte macht, so traue ihm nicht,
denn es sind sieben Gräuel in seinem Herzen. (Sprüche 26,24-25)

Ersinne nichts Böses gegen deinen Nächsten,
der arglos bei dir wohnt.
Fange mit keinem Menschen ohne Ursache Streit an,
wenn er dir nichts Böses zugefügt hat.
Sei nicht neidisch auf den Gewalttätigen
und erwähle dir keinen seiner Wege!
Denn der Verkehrte ist dem HERRN ein Gräuel,
aber mit den Aufrichtigen hat er vertrauten Umgang. (Sprüche 3,29-32)

Hass erregt Streit, aber die Liebe deckt alle Verfehlungen zu. (Sprüche 10,12)

Wer in Lauterkeit wandelt, der wandelt sicher,
wer aber krumme Wege geht, der wird ertappt werden. (Sprüche 10,9)

Wer Vater und Mutter bestiehlt und behauptet, das sei keine Sünde,
der ist ein Spießgeselle des Verderbers. (Sprüche 28,24)

Aber die Sanftmütigen werden das Land erben
und sich großen Friedens erfreuen. (Psalm 37,11)

Torheit ist dem Unvernünftigen eine Wonne,
ein verständiger Mann aber wandelt geradeaus. (Sprüche 15,21)

Die ein verkehrtes Herz haben, sind dem HERRN ein Gräuel;
die aber unsträflich wandeln, gefallen ihm wohl. (Sprüche 11,20)

Der Gerechte erbarmt sich über sein Vieh,
das Herz des Gottlosen aber ist grausam. (Sprüche 12,10)

Der Gerechte gebraucht seinen Erwerb zum Leben,
der Gottlose sein Einkommen zur Sünde. (Sprüche 10,16)

Der Wein macht zum Spötter, das starke Getränk macht wild,
und keiner, der sich damit berauscht, wird weise. (Sprüche 20,1)

Schau nicht darauf, wie der Wein rötlich schimmert, wie er im Becher perlt!
Er gleitet leicht hinunter; zuletzt aber beißt er wie eine Schlange
und sticht wie eine Otter! (Sprüche 23,31-32)

Geselle dich nicht zu den Weinsäufern
und zu denen, die sich übermäßigem Fleischgenuss ergeben,
denn Säufer und Schlemmer verarmen,
und Schläfrigkeit kleidet in Lumpen. (Sprüche 23,20-21)

Wer viele Gefährten hat, der wird daran zugrunde gehen,
aber es gibt einen Freund, der anhänglicher ist als ein Bruder. (Sprüche 18,24)

Ich weiß, dass mein Erlöser lebt, und zuletzt wird er sich über den Staub erheben.
Und nachdem diese meine Hülle zerbrochen ist, dann werde ich, von meinem Fleisch los, Gott schauen;
ja, ich selbst werde ihn schauen, und meine Augen werden ihn sehen, ohne [ihm] fremd zu sein. Danach sehnt sich mein Herz in mir! (Hiob 19,25-27)

Rühme dich nicht des morgigen Tages,
denn du weißt nicht, was ein einziger Tag bringen kann! (Sprüche 27,1)

Was man mühelos gewinnt, das zerrinnt;
was man aber mit der Hand sammelt, das mehrt sich. (Sprüche 13,11)

Wo man sich alle Mühe gibt, da ist Überfluss,
aber wo man nur Worte macht, da herrscht Mangel. (Sprüche 14,23)

Ein verkehrter Mensch ist den Gerechten ein Gräuel;
wer aber richtig wandelt, ist ein Gräuel für die Gottlosen. (Sprüche 29,27)

Schon ein Knabe gibt durch sein Verhalten zu erkennen,
ob sein Tun lauter und redlich ist. (Sprüche 20,11)

Gewöhne den Knaben an den Weg, den er gehen soll,
so wird er nicht davon weichen, wenn er alt wird! (Sprüche 22,6)

Totenreich und Abgrund sind dem HERRN bekannt,
wie viel mehr die Herzen der Menschen! (Sprüche 15,11)

Jeder Weg eines Menschen ist recht in seinen Augen,
aber der HERR prüft die Herzen. (Sprüche 21,2)

Der Hochmut des Menschen erniedrigt ihn,
aber ein Demütiger erlangt Ehre. (Sprüche 29,23)

Der Schmelztiegel prüft das Silber und der Ofen das Gold,
der HERR aber prüft die Herzen. (Sprüche 17,3)

Alle stolzen Herzen sind dem HERRN ein Gräuel,
die Hand darauf – sie bleiben nicht ungestraft! (Sprüche 16,5)

Mehr als alles andere behüte dein Herz;
denn von ihm geht das Leben aus.
Tue hinweg von dir die Falschheit des Mundes,
und verdrehte Reden seien fern von dir!
Lass deine Augen geradeaus schauen
und deine Blicke auf das gerichtet sein, was vor dir liegt! (Sprüche 4,23-25)

Wenn die Weisheit in dein Herz kommen wird
und die Erkenntnis deiner Seele gefällt,
dann wird Besonnenheit dich beschirmen,
Einsicht wird dich behüten,
um dich zu erretten von dem Weg des Bösen,
von dem Menschen, der Verkehrtes spricht;
von denen, welche die geraden Pfade verlassen,
um auf den Wegen der Finsternis zu wandeln;
die sich freuen, Böses zu tun,
und frohlocken über boshafte Verkehrtheit;
deren Pfade krumm sind,
und die auf Abwege geraten;
– damit du auch errettet wirst von der Verführerin,
von der fremden Frau, die glatte Worte gibt;
die den Vertrauten ihrer Jugend verlässt
und den Bund ihres Gottes vergisst;
denn ihr Haus führt hinab zum Tod
und ihre Bahn zu den Erschlafften;
alle, die zu ihr eingehen, kehren nicht wieder zurück,
sie erreichen die Pfade des Lebens nicht mehr. (Sprüche 2,10-19)

Begehre nicht in deinem Herzen nach ihrer Schönheit,
und lass dich nicht fangen von ihren Blicken!
Denn um einer hurerischen Frau willen kommt man an den Bettelstab,
und die Frau eines anderen gefährdet die kostbare Seele! (Sprüche 6,25-26)

Anmut ist trügerisch und Schönheit vergeht,
aber eine Frau, die den HERRN fürchtet, die wird gelobt werden.
Gebt ihr von den Früchten ihrer Hände,
und ihre Werke werden sie rühmen in den Toren! (Sprüche 31,30-31)

Der HERR ist gerecht in allen seinen Wegen
und gnädig in allen seinen Werken. (Psalm 145,17)

Wirf dein Anliegen auf den HERRN,
und er wird für dich sorgen;
er wird den Gerechten in Ewigkeit nicht wanken lassen! (Psalm 55,23)

Mein Sohn, wenn du meine Worte annimmst
und meine Gebote bei dir bewahrst,
sodass du der Weisheit dein Ohr leihst
und dein Herz der Einsicht zuwendest;
wenn du um Verständnis betest
und um Einsicht flehst,
wenn du sie suchst wie Silber
und nach ihr forschst wie nach Schätzen,
dann wirst du die Furcht des HERRN verstehen
und die Erkenntnis Gottes erlangen.
Denn der HERR gibt Weisheit,
aus seinem Mund kommen Erkenntnis und Einsicht.
Er hält für die Aufrichtigen Gelingen bereit
und beschirmt, die in Lauterkeit wandeln. (Sprüche 2,1-7)

Die Weisheit der Frauen baut ihr Haus,
die Torheit reißt es ein mit eigenen Händen. (Sprüche 14,1)

Wie viel besser ist es, Weisheit zu erwerben, als Gold,
und Einsicht zu erwerben ist begehrenswerter als Silber! (Sprüche 16,16)

Besser Zurechtweisung, die aufdeckt,
als Liebe, die verheimlicht. (Sprüche 27,5)

Wie ein Wahnsinniger,
der feurige und todbringende Pfeile abschießt,
so ist ein Mensch, der seinen Nächsten betrügt
und dann spricht: »Ich habe nur gescherzt!«
Wo kein Holz mehr ist, erlischt das Feuer,
und wenn der Verleumder fort ist, hört der Streit auf.
Zur Glut braucht es Kohlen und zum Feuer Holz,
und um Streit anzufangen, einen zänkischen Mann. (Sprüche 26,18-21)

Mit seinem Mund richtet ein gewissenloser Mensch seinen Nächsten zugrunde,
aber durch Erkenntnis werden die Gerechten befreit. (Sprüche 11,9)

Abzulassen vom Streit ist für den Mann eine Ehre,
jeder Narr aber stürzt sich hinein. (Sprüche 20,3)

Vertreibe den Spötter, so nimmt der Streit ein Ende,
und das Zanken und Schmähen hört auf. (Sprüche 22,10)

Das Herz des Gerechten überlegt, was es antworten soll,
aber der Mund des Gottlosen sprudelt Bosheiten hervor. (Sprüche 15,28)

Wo viele Worte sind, da geht es ohne Sünde nicht ab;
wer aber seine Lippen im Zaum hält, der ist klug. (Sprüche 10,19)

Wer seine Worte zurückhält, der besitzt Erkenntnis,
und wer kühlen Geistes ist, der ist ein weiser Mann.
Selbst ein Narr wird für weise gehalten, wenn er schweigt,
für verständig, wenn er seine Lippen verschließt. (Sprüche 17,27-28)

Wie aufziehende Wolken und Wind ohne Regen,
so ist ein Mensch, der lügenhafte Versprechungen macht. (Sprüche 25,14)

Wer seinem Nächsten schmeichelt,
der stellt seinen Füßen ein Netz. (Sprüche 29,5)

Der Unverständige glaubt jedem Wort,
aber der Kluge gibt auf seine Schritte acht. (Sprüche 14,15)

Hingehaltene Hoffnung macht das Herz krank;
ein erfüllter Wunsch aber ist ein Baum des Lebens. (Sprüche 13,12)

Besser, es trifft jemand eine Bärin an, die ihrer Jungen beraubt ist,
als einen Narren in seiner Torheit! (Sprüche 17,12)

Die Zunge der Weisen gibt gute Lehre,
aber der Mund der Toren schwatzt viel dummes Zeug. (Sprüche 15,2)

Eine heilsame Zunge ist ein Baum des Lebens,
ist aber Verkehrtheit an ihr, verwundet sie den Geist. (Sprüche 15,4)

Tod und Leben steht in der Gewalt der Zunge,
und wer sie liebt, der wird ihre Frucht essen. (Sprüche 18,21)

Böse Gedanken sind dem HERRN ein Gräuel,
aber freundliche Reden sind [ihm] rein. (Sprüche 15,26)

Wer auf seinen Mund achtgibt, behütet seine Seele,
wer aber immer seine Lippen aufsperrt, tut’s zu seinem Unglück. (Sprüche 13,3)

Vertraue auf den HERRN von ganzem Herzen
und verlass dich nicht auf deinen Verstand;
erkenne Ihn auf allen deinen Wegen,
so wird Er deine Pfade ebnen.
Halte dich nicht selbst für weise;
fürchte den HERRN und weiche vom Bösen!
Das wird deinem Leib Heilung bringen
und deine Gebeine erquicken! (Sprüche 3,5-8)

Ohne Furcht wirst du dich niederlegen,
und liegst du, so wird dein Schlaf süß sein.
Du brauchst keinen plötzlichen Schrecken zu fürchten,
auch nicht den Untergang der Gottlosen, wenn er kommt. (Sprüche 3,24-25)

Gott ist für uns ein Gott der Rettung,
und GOTT, der Herr, hat Auswege aus dem Tod. (Psalm 68,21)

Die Augen des HERRN sind überall,
sie erspähen die Bösen und die Guten. (Sprüche 15,3)

Es hilft keine Weisheit, kein Verstand
und kein Rat gegen den HERRN. (Sprüche 21,30)

Wahrhaftig, ich weiß, dass es sich so verhält; und wie kann ein Mensch gerecht sein vor Gott?
Wenn er mit Ihm rechten wollte, so könnte er Ihm auf tausend nicht eins antworten.
Er hat ein weises Herz und ist von ungebrochener Kraft; wer hat ihm je getrotzt und ist heil davongekommen? (Hiob 9,2-4)

Er beschneidet den Mut der Fürsten
und ist furchtbar gegen die Könige auf Erden. (Psalm 76,13)

Er gießt Regen auf die Erde und sendet Wasser über die Fluren;
er erhöht die Niedrigen, und die Leidtragenden erlangen das Heil;
er vereitelt die Anschläge der Listigen, dass ihre Hand sie nicht ausführen kann;
er fängt die Weisen in ihrer List, und der Rat der Verschlagenen wird über den Haufen geworfen. (Hiob 5,10-13)

Darum fürchten ihn die Menschen; er aber sieht keinen an, der sich selbst für weise hält! (Hiob 37,24)

Die Toten rühmen den HERRN nicht,
keiner, der zum Schweigen hinabfährt.
Wir aber wollen den HERRN preisen
von nun an bis in Ewigkeit. Hallelujah! (Psalm 115,17-18)

Siehst du einen Mann, der sich selbst für weise hält,
so kannst du für einen Toren mehr Hoffnung haben als für ihn! (Sprüche 26,12)

Ein Fauler hält sich für weiser als sieben,
die verständige Antworten geben. (Sprüche 26,16)

Ein Spötter sucht Weisheit und findet sie nicht,
doch für den Verständigen ist Erkenntnis leicht.
Geh weg von dem dummen Menschen!
Du hörst doch nichts Gescheites von ihm.
Die Weisheit lässt den Klugen erkennen, welchen Weg er gehen soll,
aber die Torheit der Narren betrügt sie selbst. (Sprüche 14,6-8)

Es ist besser, in einem Winkel auf dem Dach zu wohnen,
als gemeinsam mit einer zänkischen Frau in einem Haus. (Sprüche 21,9)

Aber der Geist ist es im Menschen, und der Odem des Allmächtigen, der sie verständig macht.
Angesehene sind nicht weise, und Alte verstehen sich nicht aufs Recht. (Hiob 32,8-9)

Besser ist’s, bei dem HERRN Schutz zu suchen,
als sich auf Menschen zu verlassen. (Psalm 118,8)

Menschenfurcht ist ein Fallstrick;
wer aber auf den HERRN vertraut, der ist geborgen. (Sprüche 29,25)

Behüte deine Zunge vor Bösem
und deine Lippen, dass sie nicht betrügen;
weiche vom Bösen und tue Gutes,
suche den Frieden und jage ihm nach! (Psalm 34,14-15)

Wer den Gottlosen gerechtspricht und wer den Gerechten verurteilt,
die sind beide dem HERRN ein Gräuel. (Sprüche 17,15)

Wohl dem, der nicht wandelt nach dem Rat der Gottlosen,
noch tritt auf den Weg der Sünder,
noch sitzt, wo die Spötter sitzen! (Psalm 1,1)

Wer in Unschuld wandelt und Gerechtigkeit übt
und die Wahrheit redet von Herzen;
wer keine Verleumdungen herumträgt auf seiner Zunge,
wer seinem Nächsten nichts Böses tut
und seinen Nachbarn nicht schmäht;
wer den Verworfenen als verächtlich ansieht,
aber die ehrt, die den HERRN fürchten;
wer, wenn er etwas zu seinem Schaden geschworen hat, es dennoch hält;
wer sein Geld nicht um Wucherzinsen gibt
und keine Bestechung annimmt gegen den Unschuldigen;
wer dies tut, wird ewiglich nicht wanken. (Psalm 15,2-5)

Wohl dem, der sich des Armen annimmt;
der HERR wird ihn erretten zur bösen Zeit.
Der HERR wird ihn bewahren und am Leben erhalten,
er wird glücklich gepriesen im Land;
ja, du wirst ihn nicht der Gier seiner Feinde ausliefern!
Der HERR wird ihn erquicken auf seinem Krankenlager;
du machst, dass es ihm besser geht, wenn er krank ist. (Psalm 41,2-4)

Viele schmeicheln dem Vornehmen,
und jeder will ein Freund dessen sein, der Geschenke gibt.
Den Armen hassen alle seine Brüder,
erst recht ziehen sich seine Freunde von ihm zurück;
jagt er ihren Worten nach, so sind sie nichts! (Sprüche 19,6-7)

Verweigere keine Wohltat dem, welchem sie zukommt,
wenn es in der Macht deiner Hände liegt, sie zu erweisen!
Sprich nicht zu deinem Nächsten: »Geh hin und komm wieder;
morgen will ich dir geben!«,
während du es doch hast. (Sprüche 3,27-28)

Wer sein Ohr verstopft vor dem Schreien des Armen,
der wird auch keine Antwort erhalten, wenn er ruft. (Sprüche 21,13)

Wer einen Armen bedrückt, verhilft ihm zur Bereicherung;
wer einem Reichen gibt, verschafft ihm nur Verarmung. (Sprüche 22,16)

Bemühe dich nicht, Reichtum zu erwerben;
aus eigener Einsicht lass davon! (Sprüche 23,4)

Durch Gottlosigkeit erworbene Schätze nützen nichts,
aber Gerechtigkeit errettet vom Tod. (Sprüche 10,2)

Ein ehrlicher Mann ist reich an Segnungen;
wer aber schnell reich werden will, bleibt nicht unschuldig.
Die Person ansehen ist nicht gut,
und sollte ein Mann wegen einem Bissen Brot Unrecht tun? (Sprüche 28,20-21)

Das Wenige, das ein Gerechter hat,
ist besser als der Überfluss vieler Gottloser.
Denn die Arme der Gottlosen werden zerbrochen,
aber die Gerechten stützt der HERR.
Der HERR kennt die Tage der Rechtschaffenen,
und ihr Erbe wird ewiglich bestehen. (Psalm 37,16-18)

Wer über den Armen spottet, der lästert seinen Schöpfer;
wer schadenfroh ist, bleibt nicht ungestraft. (Sprüche 17,5)

Besser bescheiden sein mit den Demütigen,
als Beute teilen mit den Stolzen. (Sprüche 16,19)

Rühme dich nicht vor dem König
und tritt nicht an den Platz der Großen;
denn es ist besser, man sagt zu dir: »Komm hier herauf!«,
als dass man dich vor einem Fürsten erniedrigt,
den deine Augen gesehen haben.
Geh nicht rasch gerichtlich vor,
denn was willst du danach tun,
wenn dein Nächster dich zuschanden macht? (Sprüche 25,6-8)

Sage nicht: »Wie er es mit mir gemacht hat, so will ich es mit ihm machen;
ich will dem Mann vergelten nach seinem Werk!« (Sprüche 24,29)

Du sollst nicht sagen: »Ich will Böses vergelten!«
Harre auf den HERRN, der wird dir helfen! (Sprüche 20,22)

Hat dein Feind Hunger, so speise ihn mit Brot;
hat er Durst, so gib ihm Wasser zu trinken!
Denn damit sammelst du feurige Kohlen auf sein Haupt,
und der HERR wird es dir vergelten. (Sprüche 25,21-22)

Die Furcht des HERRN bedeutet, das Böse zu hassen;
Stolz und Übermut, den Weg des Bösen und einen verkehrten Mund hasse ich. (Sprüche 8,13)

Die Furcht des HERRN ist eine Quelle des Lebens;
man meidet durch sie die Fallstricke des Todes. (Sprüche 14,27)

Wohl dem Menschen, der beständig in der Furcht [Gottes] bleibt;
wer aber sein Herz verhärtet, wird ins Unglück stürzen. (Sprüche 28,14)

Die Zierde des Menschen ist seine Güte,
und ein Armer ist besser als ein Mann, der betrügt.
Die Furcht des HERRN dient zum Leben;
wer daran reich ist, der wird über Nacht von keinem Unglück heimgesucht. (Sprüche 19,22-23)

Das Geheimnis des HERRN ist für die, welche ihn fürchten,
und seinen Bund lässt er sie erkennen. (Psalm 25,14)

Denn das Wort des HERRN ist wahrhaftig,
und all sein Tun ist Treue.
Er liebt Gerechtigkeit und Recht;
die Erde ist erfüllt von der Güte des HERRN.
Die Himmel sind durch das Wort des HERRN gemacht,
und ihr ganzes Heer durch den Hauch seines Mundes. (Psalm 33,4-6)

Der HERR macht den Ratschluss der Heiden zunichte,
er vereitelt die Gedanken der Völker.
Der Ratschluss des HERRN bleibt ewig bestehen,
die Gedanken seines Herzens von Geschlecht zu Geschlecht. (Psalm 33,10-11)

Denn der Arme wird nicht für immer vergessen;
die Hoffnung der Elenden wird nicht stets vergeblich sein. (Psalm 9,19)

Der HERR ist in seinem heiligen Tempel.
Der Thron des HERRN ist im Himmel;
seine Augen spähen, seine Blicke prüfen die Menschenkinder.
Der HERR prüft den Gerechten;
aber den Gottlosen und den, der Frevel liebt,
hasst seine Seele.
Er lässt Schlingen regnen über die Gottlosen;
Feuer, Schwefel und Glutwind ist das Teil ihres Bechers.
Denn der HERR ist gerecht, er liebt Gerechtigkeit;
die Aufrichtigen werden sein Angesicht schauen. (Psalm 11,4-7)

Die auf ihn blicken, werden strahlen,
und ihr Angesicht wird nicht beschämt. (Psalm 34,6)

Wie ein Sperling davonflattert und eine Schwalbe wegfliegt,
so ist ein unverdienter Fluch: Er trifft nicht ein. (Sprüche 26,2)

Harre auf den HERRN und bewahre seinen Weg,
so wird er dich erhöhen, dass du das Land erbst.
Wenn die Gottlosen ausgerottet werden, wirst du es sehen! (Psalm 37,34)

Und die Leute werden sagen: Der Gerechte empfängt doch seine Frucht;
es gibt doch einen Gott, der richtet auf Erden! (Psalm 58,12)

Wer das Gebot bewahrt, der bewahrt seine Seele,
wer aber auf seine Wege nicht achtet, der muss sterben. (Sprüche 19,16)

Ein Mensch, der vom Weg der Einsicht abirrt,
wird ruhen in der Versammlung der Schatten. (Sprüche 21,16)

Wer sein Ohr abwendet vom Hören auf das Gesetz,
dessen Gebet sogar ist ein Gräuel. (Sprüche 28,9)

Wer weise ist, wird dies beachten,
und er wird die Gnadenerweise des HERRN verstehen. (Psalm 107,43)

Der Mächtige, Gott der HERR, er redet und ruft die Erde
vom Aufgang der Sonne bis zu ihrem Niedergang. (Psalm 50,1)

Wie lange wollt ihr Unverständigen den Unverstand lieben
und ihr Spötter Lust am Spotten haben
und ihr Toren Erkenntnis hassen?
Kehrt um zu meiner Zurechtweisung!
Siehe, ich will euch meinen Geist hervorströmen lassen,
ich will euch meine Worte verkünden!
Darum, weil ich rufe und ihr mich abweist,
weil ich meine Hand ausstrecke und niemand darauf achtet,
weil ihr vielmehr allen meinen Rat verwerft
und meine Zurechtweisung nicht begehrt,
so werde auch ich über euer Unglück lachen
und über euch spotten, wenn das kommt, was ihr fürchtet,
wenn das, was ihr fürchtet, als Verwüstung über euch kommt
und euer Unheil euch überraschen wird wie ein Sturm,
wenn euch Angst und Not überfällt!
Dann werden sie mich anrufen, aber ich werde nicht antworten;
sie werden mich eifrig suchen und nicht finden,
weil sie die Erkenntnis gehasst
und die Furcht des HERRN nicht erwählt haben,
weil sie meinen Rat nicht begehrt und alle meine Zurechtweisung verschmäht haben.
Darum sollen sie von der Frucht ihres eigenen Weges essen
und von ihren eigenen Ratschlägen genug bekommen! (Sprüche 1,22-31)

»Wenn ich finde, dass die Zeit da ist,
so werde ich recht richten.
Mag die Erde wanken und alle ihre Bewohner
– Ich habe ihre Säulen fest gestellt!« (Psalm 75,3-4)

»Tastet meine Gesalbten nicht an
und fügt meinen Propheten kein Leid zu!« (Psalm 105,15)

Nur auf Gott wartet still meine Seele;
von ihm kommt meine Rettung.
Nur er ist mein Fels und mein Heil,
meine sichere Burg;
ich werde nicht allzu sehr wanken. (Psalm 62,2-3)

[Meine Seele,] du hast zum HERRN gesagt: »Du bist mein Herr;
es gibt für mich nichts Gutes außer dir!« (Psalm 16,2)

Ich hatte einen Bund geschlossen mit meinen Augen, dass ich ja nicht [begehrlich] auf eine Jungfrau blickte. (Hiob 31,1)

Ich will dem HERRN danken für seine Gerechtigkeit,
und dem Namen des HERRN, des Höchsten, will ich lobsingen. (Psalm 7,18)

Dankt dem HERRN, denn er ist gütig,
ja, seine Gnade währt ewiglich! (Psalm 118,29)

HERR, mein Gott, [wie] zahlreich sind die Wunder, die du getan hast,
und deine Pläne, die du für uns gemacht hast;
dir ist nichts gleich!
Wollte ich sie verkündigen und davon reden
– es sind zu viele, um sie aufzuzählen. (Psalm 40,6)

Der du uns viel Not und Unglück hast sehen lassen,
du machst uns wieder lebendig
und holst uns wieder herauf aus den Tiefen der Erde. (Psalm 71,20)

Dein Thron steht fest von Anbeginn;
von Ewigkeit her bist du! (Psalm 93,2)

Du hast vorzeiten die Erde gegründet,
und die Himmel sind das Werk deiner Hände.
Sie werden vergehen, du aber bleibst;
sie alle werden wie ein Kleid zerfallen,
wie ein Gewand wirst du sie wechseln,
und sie werden verschwinden.
Du aber bleibst, der du bist,
und deine Jahre nehmen kein Ende! (Psalm 102,26-28)

Auf ewig, o HERR,
steht dein Wort fest in den Himmeln;
deine Treue währt von Geschlecht zu Geschlecht!
Du hast die Erde gegründet, und sie steht;
nach deinen Bestimmungen stehen sie noch heute;
denn alles muss dir dienen! (Psalm 119,89-91)

Alle Völker, die du gemacht hast, werden kommen
und vor dir anbeten, o Herr,
und deinem Namen Ehre geben;
denn du bist groß und tust Wunder,
du bist Gott, du allein! (Psalm 86,9-10)

Du leitest mich nach deinem Rat
und nimmst mich danach in Herrlichkeit auf!
Wen habe ich im Himmel [außer dir]?
Und neben dir begehre ich nichts auf Erden! (Psalm 73,24-25)

Denn ein Tag in deinen Vorhöfen ist besser als sonst tausend;
ich will lieber an der Schwelle im Haus meines Gottes stehen,
als wohnen in den Zelten der Gottlosen! (Psalm 84,11)

Denn der Eifer um dein Haus hat mich verzehrt,
und die Schmähungen derer, die dich schmähen, sind auf mich gefallen.
Als meine Seele fastete und weinte,
wurde ich deshalb beschimpft. (Psalm 69,10-11)

Ich bin gering und verachtet;
doch deine Befehle habe ich nicht vergessen.
Deine Gerechtigkeit ist eine ewige Gerechtigkeit,
und dein Gesetz ist Wahrheit. (Psalm 119,141-142)

An dir hängt meine Seele;
deine Rechte hält mich aufrecht.
Jene aber, die meine Seele verderben wollen,
werden hinabfahren in die untersten Örter der Erde. (Psalm 63,9-10)

Ich will mich freuen und frohlocken in dir,
ich will deinem Namen lobsingen, du Höchster! (Psalm 9,3)

Selbst wenn ein Heer sich gegen mich lagert,
so fürchtet mein Herz sich dennoch nicht;
wenn sich Krieg gegen mich erhebt,
so bin ich auch dabei getrost.
Eines erbitte ich von dem HERRN,
nach diesem will ich trachten:
dass ich bleiben darf im Haus des HERRN
mein ganzes Leben lang,
um die Lieblichkeit des HERRN zu schauen
und [ihn] zu suchen in seinem Tempel. (Psalm 27,3-4)

Ich werde mich in Frieden niederlegen und schlafen;
denn du allein, HERR, lässt mich sicher wohnen. (Psalm 4,9)

Deine Gerechtigkeit ist wie die Berge Gottes,
deine Gerichte sind wie die große Flut;
du, o HERR, rettest Menschen und Tiere. (Psalm 36,7)

Denn groß bis zum Himmel ist deine Gnade,
und deine Treue bis zu den Wolken! (Psalm 57,11)

Ich will dich von Herzen lieben, o HERR, meine Stärke!
Der HERR ist mein Fels, meine Burg und mein Retter;
mein Gott ist mein Fels, in dem ich mich berge,
mein Schild und das Horn meines Heils, meine sichere Festung. (Psalm 18,2-3)

Mein Schild ist bei Gott,
der den von Herzen Aufrichtigen hilft. (Psalm 7,11)

Das Opfer der Gottlosen ist dem HERRN ein Gräuel,
das Gebet der Aufrichtigen aber ist ihm wohlgefällig. (Sprüche 15,8)

Denn an Schlachtopfern hast du kein Wohlgefallen,
sonst wollte ich sie dir geben;
Brandopfer gefallen dir nicht. (Psalm 51,18)

Prüfe mich, HERR, und erprobe mich;
läutere meine Nieren und mein Herz!
Denn deine Gnade ist mir vor Augen,
und ich wandle in deiner Wahrheit.
Ich sitze nicht bei falschen Leuten
und gehe nicht um mit Hinterlistigen.
Ich hasse die Versammlung der Übeltäter
und sitze nicht zusammen mit den Gottlosen. (Psalm 26,2-5)

Denn du bist nicht ein Gott, dem Gesetzlosigkeit gefällt;
wer böse ist, darf nicht bei dir wohnen.
Die Prahler bestehen nicht vor deinen Augen;
du hasst alle Übeltäter.
Du vertilgst die Lügner;
den Blutgierigen und Falschen
verabscheut der HERR. (Psalm 5,5-7)

Herdenweise sinken sie ins Totenreich hinab;
der Tod weidet sie,
und die Redlichen werden am Morgen über sie herrschen.
Das Totenreich verzehrt ihre Gestalt fern von ihrer Wohnung. (Psalm 49,15)

Zahlreich werden die Schmerzen derer sein, die einem anderen [Gott] nacheilen;
an ihren Trankopfern von Blut will ich mich nicht beteiligen,
noch ihre Namen auf meine Lippen nehmen! (Psalm 16,4)

Denn du rettest das elende Volk
und erniedrigst die stolzen Augen. (Psalm 18,28)

damit sie erkennen, dass du, dessen Name HERR ist,
allein der Höchste bist über die ganze Erde! (Psalm 83,19)

O Gott, dein Weg ist heilig!
Wer ist ein so großer Gott wie du, o Gott?
Du bist der Gott, der Wunder tut;
du hast deine Macht erwiesen an den Völkern! (Psalm 77,14-15)

Wie groß ist deine Güte,
die du denen bewahrst, die dich fürchten,
und die du an denen erzeigst, die bei dir Zuflucht suchen
angesichts der Menschenkinder.
Du verbirgst sie im Schutz deines Angesichts
vor den Verschwörungen der Menschen;
du verbirgst sie in einer Hütte
vor dem Gezänk der Zungen.
Gelobt sei der HERR,
denn er hat mir seine Gnade wunderbar erwiesen
in einer festen Stadt! (Psalm 31,20-22)

Wie Zermalmung meiner Gebeine
ist der Hohn meiner Bedränger,
weil sie täglich zu mir sagen:
Wo ist [nun] dein Gott? (Psalm 42,11)

Lass doch die Bosheit der Gottlosen ein Ende nehmen und stärke den Gerechten,
denn du prüfst die Herzen und Nieren, du gerechter Gott! (Psalm 7,10)

Es sollen sich nicht über mich freuen, die mir ohne Ursache feind sind;
es sollen nicht mit den Augen zwinkern, die mich ohne Grund hassen;
denn sie reden nicht, was zum Frieden dient,
sondern ersinnen Verleumdungen gegen die Stillen im Land. (Psalm 35,19-20)

Die mir Gutes mit Bösem vergelten
sind meine Widersacher, weil ich dem Guten nachjage. (Psalm 38,21)

Angesichts ihrer Macht will ich auf dich harren;
denn Gott ist meine sichere Burg. (Psalm 59,10)

HERR, rette meine Seele von den Lügenmäulern,
von den falschen Zungen! (Psalm 120,2)

Eines hat Gott geredet, zweierlei ist’s, was ich gehört habe:
dass die Macht bei Gott steht;
bei dir, o Herr, steht aber auch die Gnade,
denn du vergiltst einem jeden nach seinem Tun! (Psalm 62,12-13)

Gedenke an das Wort für deinen Knecht,
auf das du mich hast hoffen lassen!
Das ist mein Trost in meinem Elend,
dass dein Wort mich belebt.
Die Frechen haben mich arg verspottet;
dennoch bin ich von deinem Gesetz nicht abgewichen. (Psalm 119,49-51)

Lass mich nicht weggerafft werden mit den Gottlosen und mit den Übeltätern,
die friedlich reden mit ihren Nächsten und doch Böses im Sinn haben! (Psalm 28,3)

Denn im Tod gedenkt man nicht an dich;
wer wird dir im Totenreich lobsingen? (Psalm 6,6)

Du aber, Herr, bist ein barmherziger und gnädiger Gott,
langsam zum Zorn und von großer Gnade und Treue. (Psalm 86,15)

Befreie mich aus dem Netz, das sie mir heimlich gestellt haben;
denn du bist meine Schutzwehr.
In deine Hand befehle ich meinen Geist;
du hast mich erlöst, HERR, du treuer Gott! (Psalm 31,5-6)

Auf Gott vertraue ich und fürchte mich nicht;
was kann ein Mensch mir antun? (Psalm 56,12)

Gott wird hören und sie demütigen, er, der auf dem Thron sitzt von Urzeit her. (Sela.)
Denn sie ändern sich nicht, und sie fürchten Gott nicht. (Psalm 55,20)

Tilge sie aus dem Buch des Lebens;
sie sollen nicht eingeschrieben sein mit den Gerechten! (Psalm 69,29)

Ich rufe zu Gott, dem Allerhöchsten,
zu Gott, der meine Sache hinausführt.
Er wird mir vom Himmel Rettung senden,
wird den zum Hohn machen, der gegen mich wütet. (Sela.)
Gott wird seine Gnade und Wahrheit senden. (Psalm 57,3-4)

HERR, wie sind deine Werke so groß;
deine Gedanken sind sehr tief!
Ein unvernünftiger Mensch erkennt das nicht,
und der Törichte begreift es nicht.
Wenn die Gottlosen sprossen wie das Gras und alle Übeltäter blühen,
so ist’s doch nur, damit sie für immer vertilgt werden. (Psalm 92,6-8)

Gelobt sei der HERR, der Gott Israels,
von Ewigkeit zu Ewigkeit!
Amen, ja, Amen! (Psalm 41,14)

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