Text zu "Zitate zeigen: Koran und Bibel passen nicht zusammen (nicht vereinbar)"

Link zum Video:
https://www.youtube.com/watch?v=-_1sx5JMw2Y

Hallo Leute und willkommen bei dem Kanal, der dem Licht der Welt gewidmet ist!

In diesem Video halte ich euch einen komplexen Vortrag darüber, warum die Bibel und der Koran zwei völlig verschiedene Botschaften haben, die in keiner Weise zusammenpassen. Man kann diese beiden Bücher nicht miteinander vereinen. Dafür sind die einfach zu unterschiedlich in ihren Aussagen. Man kann also nur entweder ein Muslim sein oder ein Christ, aber beides zusammen geht nicht, wenn man die jeweiligen Schriften liest. Und ich werde das in diesem Video anhand vieler Beispiele beweisen.
Wenn euch das Thema nicht interessiert, seid ihr wohl besser damit bedient, diesen riesengroßen Vortrag zu meiden. Wenn ihr aber Interesse habt, dann nehmt euch bitte bewusst Zeit für dieses Video! Ich benutze zum Aufzeigen der Koran-Zitate als Quelle die Internetseite islam.de!
Diese sieht recht einladend aus und hat einen kostenlosen Korantext online. Ich habe aber auch eine weitere Seite für euch in der Textbox verlinkt, wo 4 moderne Koranübersetzungen miteinander verglichen sind. Dort könnt ihr nachschauen, wie verschiedene andere Übersetzer die jeweiligen Verse aufgeschrieben haben. Falls euch aus eurem eigenen Gefühl heraus irgendwelche aufgezeigten Zitate seltsam vorkommen sollten, dann prüft sie bitte eigenständig nach, und wenn ihr einen eigenen deutschen Koran in Buchform zu Hause haben solltet, dann nehmt ihn notfalls zur Hand, um das nachzuprüfen, was in diesem Video basierend auf der Internetseite an Koranzitaten gezeigt wird!
Das Gleiche gilt für die Bibel. In diesem Video wird einzig und allein die Bibelübersetzung mit dem Name „Schlachter 2000“ benutzt, weil diese die wenigsten Übersetzungsfehler enthält und eine hohe Genauigkeit aufweist. Sie ist ziemlich gut, unter Berücksichtigung der Tatsache, dass es eine moderne Übersetzung ist. Und ich kenne keine bessere. Ich habe euch auch zwei Internetseiten verlinkt, wo man die Bibel online findet. Die eine Seite ist zum komplexen Durchlesen gut geeignet, die andere zum Durchsuchen der Schriften nach Stichworten, oder um Bibeltexte in fremden Sprachen herauszusuchen.

Es folgt nun der Vortrag über die Unterschiedlichkeit zwischen dem Koran und der Bibel!

Was ich zuerst aufzeigen will, sind die unterschiedlichen Details über die Erschaffung der Erde und der Himmel.

Wir lesen einmal im Koran in Sure 2, Vers 29:

Er ist es, Der für euch alles, was auf der Erde ist, erschuf und Sich hierauf dem Himmel zuwandte und ihn dann zu sieben Himmeln formte. Er weiß über alles Bescheid.

Hier wird gelehrt, dass zuerst die Erde gemacht wurde, danach die Himmel. Und in Sure 10 lesen wir in Vers 3:

Gewiß, euer Herr ist Allah, Der die Himmel und die Erde in sechs Tagen erschuf und Sich hierauf über den Thron erhob. Er regelt die Angelegenheit. Es gibt keinen Fürsprecher außer nach Seiner Erlaubnis. Dies ist doch Allah, euer Herr, so dient Ihm! Bedenkt ihr denn nicht?

Dieser Vers, wie es auch an anderen Stellen im Koran gelehrt wird, redet von der Erschaffung der Himmel und der Erde in sechs Tagen.

Also: Laut dem Koran wurde zuerst die Erde gemacht, danach die Himmel, und zwar in sechs Tagen.

In der Bibel steht der Schöpfungsbericht im ersten Buch Mose in Kapitel 1 und 2. Wir lesen in Kapitel 1, Vers 1 bis 3:

Im Anfang schuf Gott die Himmel und die Erde.
Die Erde aber war wüst und leer, und es lag Finsternis auf der Tiefe; und der Geist Gottes schwebte über den Wassern.
Und Gott sprach: Es werde Licht! Und es wurde Licht.

An diesen Worten erkennt man die Lehre, dass zuerst die Himmel kamen, danach die Erde.

Außerdem steht Folgendes in Kapitel 2, Vers 1 bis 3:

So wurden der Himmel und die Erde vollendet samt ihrem ganzen Heer.
Und Gott hatte am siebten Tag sein Werk vollendet, das er gemacht hatte; und er ruhte am siebten Tag von seinem ganzen Werk, das er gemacht hatte.
Und Gott segnete den siebten Tag und heiligte ihn, denn an ihm ruhte er von seinem ganzen Werk, das Gott schuf, als er es machte.

An diesen Worten sieht man, wie die Bibel lehrt, dass das Werk Gottes am siebten Tag vollendet war, und dass Gott diesen Tag zwingend zur Schöpfung hinzuzählt.

Nun steht man bereits hier vor der Wahl, woran man glaubt. Wenn man an den Koran glaubt, dann hat Gott innerhalb von 6 Tagen zuerst die Erde und dann die Himmel gemacht, um sich danach über den Thron zu erheben. Wenn man an die Bibel glaubt, dann hat Gott zuerst die Himmel gemacht, und dann die Erde innerhalb von 7 Tagen.

Beides gleichzeitig kann man nicht glauben, denn es ist ja genau gegensätzlich.

Ein anderes Detail ist der Umgang mit Frauen. Wenn ein Mann sein Eigentum für das Erbe festgelegt hat, und er befürchtet, seine Frau könnte es verschleudern, dann steht dazu folgender Befehl im Koran in Sure 4, Vers 33 und 34:

Einem jeden haben Wir Erbberechtigte bestimmt für das, was die Eltern und nächsten Verwandten hinterlassen. Denjenigen, mit denen eure rechte Hand eine Abmachung getroffen hat, gebt ihnen ihren Anteil. Allah ist über alles Zeuge.
Die Männer stehen in Verantwortung für die Frauen wegen dessen, womit Allah die einen von ihnen vor den anderen ausgezeichnet hat und weil sie von ihrem Besitz für sie ausgeben. Darum sind die rechtschaffenen Frauen Allah demütig ergeben und hüten das zu Verbergende, weil Allah es hütet. Und diejenigen, deren Widersetzlichkeit ihr befürchtet – ermahnt sie, meidet sie im Ehebett und schlagt sie. Wenn sie euch aber gehorchen, dann sucht kein Mittel gegen sie. Allah ist Erhaben und Groß.

Der Koran befiehlt offensichtlich, dass ein Mann seine Frau schlagen soll. Aber nicht dann, wenn sie das Erbe verschleudert hat, sondern bereits in dem Moment, wo er lediglich befürchtet, dass sie es vielleicht verschleudern könnte.

Diese Lehre widerspricht der Lehre von Jesus in der Bibel, denn Jesus hat gesagt laut dem Evangelium des Lukas, Kapitel 6, Vers 31:

Und wie ihr wollt, dass euch die Leute behandeln sollen, so behandelt auch ihr sie gleicherweise!

Dieses Gebot gilt für den Umgang mit allen Menschen. Kein gläubiger Mann würde gerne geschlagen werden, deshalb soll er auch selber niemanden schlagen, schon gar nicht die eigene Frau. Außerdem gibt es auch folgende Empfehlung von dem Apostel Paulus im Brief an die Kolosser in Kapitel 3, Vers 19:

Ihr Männer, liebt eure Frauen und seid nicht bitter gegen sie!

Hier ist nun auch wieder ein aufkommender Widerspruch. Wer an den Koran glaubt, der schlägt seine Frau, wenn er befürchtet, dass sie das Erbe verschleudert. Wer aber an die Lehre von Jesus aus der Bibel glaubt, der behandelt alle Menschen so gut, wie er selbst gern behandelt werden würde, auch die eigene Frau. Deswegen passt die Lehre vom Koran auch hinsichtlich diesem Detail nicht zur Bibel.

Eine weitere Aufforderung im Koran, die ein Gebot zum richtigen Verhalten laut der Lehre von Mohammed darstellt, findet man in Sure 2, Vers 190 und 191:

Und kämpft auf Allahs Weg gegen diejenigen, die gegen euch kämpfen, doch übertretet nicht! Allah liebt nicht die Übertreter.
Und tötet sie, wo immer ihr auf sie trefft, und vertreibt sie, von wo sie euch vertrieben haben, denn Verfolgung ist schlimmer als Töten! Kämpft jedoch nicht gegen sie bei der geschützten Gebetsstätte, bis sie dort zuerst gegen euch kämpfen. Wenn sie aber dort gegen euch kämpfen, dann tötet sie. Solcherart ist der Lohn der Ungläubigen.

Hier werden Muslime mehrmals zum Töten ihrer Feinde aufgerufen.

Ich muss der Fairness halber betonen, dass es in der Bibel im Alten Testament ebenfalls zahlreiche Stellen gibt, wo Tötungsbefehle stehen. Allerdings sind diese in den alten Geschichtsbüchern. Und die Geschichtsbücher dienen nur zur Information darüber, was für Sachen abgegangen sind, bevor Jesus geboren wurde und das reine Evangelium verkündigte. Und was es ist, was Jesus durch das reine Evangelium befiehlt, steht geschrieben im Evangelium des Matthäus, Kapitel 5, Vers 43 bis 45. Dort lesen wir:

Ihr habt gehört, dass gesagt ist: Du sollst deinen Nächsten lieben und deinen Feind hassen.
Ich aber sage euch: Liebt eure Feinde, segnet, die euch fluchen, tut wohl denen, die euch hassen, und bittet für die, welche euch beleidigen und verfolgen,
damit ihr Söhne eures Vaters im Himmel seid. Denn er lässt seine Sonne aufgehen über Böse und Gute und lässt es regnen über Gerechte und Ungerechte.

Nun vergleicht das Mal mit der Forderung von Mohammed im Koran! Diese beiden Lehren sind genau gegensätzlich.
Im Alten Testament der Bibel hatte niemand eine Ahnung von Jesus, denn Jesus war noch nicht da gewesen. Aber zur Zeit, wo Mohammed gelebt hat, war Jesus schon bekannt. Das bedeutet: Dieser Befehl von Jesus war zur Lebenszeit von Mohammed schon lange rechtskräftig, und das ist er auch heute noch. Aber Mohammed hat trotzdem durch den Koran gelehrt, dass man Feinde töten soll. Leider haben wir bei Mohammed nicht die Möglichkeit, zu sagen, dass Mohammed es nicht besser wissen konnte, denn er lebte wie gesagt zu einer Zeit, als Jesus schon verherrlicht war. Hätte er zu den Zeiten des Alten Testaments gelebt, könnte man sagen: „Naja, was hätte Mohammed denn sonst sagen sollen? Er wusste es ja nicht besser, weil damals keiner eine Ahnung von Jesus hatte.“
Aber leider ist diese Aussage auf Mohammed nicht anwendbar.

Ich zeige auch noch zwei andere wichtige Zitate aus der Lehre von Jesus gemäß der Bibel auf. In Vers 9 steht:

Glückselig sind die Friedfertigen, denn sie werden Söhne Gottes heißen!

Dieser Vers bedeutet, dass man immer im Frieden bleiben soll, wenn man ehrlich Jesus nachfolgen will. Egal, was passiert: Man ist nur ein Kind Gottes, wenn man selber den Frieden behält.

Jesus gab auch eine Prophezeiung für die Zukunft, und diese lautete gemäß dem Evangelium des Markus, Kapitel 13, Vers 12 und 13:

Es wird aber ein Bruder den anderen zum Tode ausliefern und der Vater das Kind, und Kinder werden sich gegen die Eltern erheben und werden sie töten helfen;
und ihr werdet von allen gehasst sein um meines Namens willen. Wer aber ausharrt bis ans Ende, der wird gerettet werden.

Wenn also jemand Jesus nachfolgen will, dann muss er damit rechnen, dass er eines Tages von der gesamten Welt gehasst werden könnte, aber er muss auch dann immernoch ausharren. Er muss immernoch in dem Gebot bleiben, dass man seine Feinde lieben soll, selbst wenn die ganze Welt ihn hasst und sogar seine eigene Familie sich gegen ihn erhebt. Das ist das reine Evangelium von Jesus, welches viele Menschen heutzutage längst vergessen haben.

Und da ich mehrere Zitate aus der Bibel gezeigt habe, wie man laut Jesus auf die eigenen Feinde reagieren soll und wie wichtig es ist, im Frieden auszuharren, werde ich selbstverständlich auch noch weitere Verse aus dem Koran zeigen, die darüber lehren, wie man mit seinen Feinden umzugehen hat.

Folgende Lehre steht in Sure 2, Vers 216:
Vorgeschrieben ist euch zu kämpfen, obwohl es euch zuwider ist. Aber vielleicht ist euch etwas zuwider, während es gut für euch ist, und vielleicht ist euch etwas lieb, während es schlecht für euch ist. Allah weiß, ihr aber wißt nicht.

Muslime haben also eine Pflicht, zu kämpfen, wie man sieht. Es klingt stark danach, dass sie nichtmal Nein sagen dürfen, wenn sie aufgefordert werden. Es steht außerdem in Sure 9, Vers 38 und 39:

O die ihr glaubt, was ist mit euch, daß, wenn zu euch gesagt wird: „Rückt aus auf Allahs Weg!“, ihr euch schwer zur Erde sinken laßt? Seid ihr mit dem diesseitigen Leben mehr zufrieden als mit dem Jenseits? Aber der Genuß des diesseitigen Lebens wird im Jenseits nur gering erscheinen.
Wenn ihr nicht ausrückt, wird Er euch mit schmerzhafter Strafe strafen und euch durch ein anderes Volk ersetzen, und ihr könnt Ihm keinerlei Schaden zufügen. Allah hat zu allem die Macht.

Hier lehrt der Koran, dass die Muslime eine schmerzhafte Strafe von Allah erleiden, wenn sie nicht kämpfen wollen.
Eine weitere Lehre bezüglich dem Thema steht in Sure 4, Vers 89, wo man folgende Worte liest:

Sie möchten gern, daß ihr ungläubig werdet, wie sie ungläubig sind, so daß ihr alle gleich seiet. Nehmt euch daher von ihnen keine Vertrauten, bevor sie nicht auf Allahs Weg auswandern! Kehren sie sich jedoch ab, dann ergreift sie und tötet sie, wo immer ihr sie findet, und nehmt euch von ihnen weder Schutzherrn noch Helfer!

Dies ist ein weiterer Aufruf, dass die Ungläubigen getötet werden müssen. Und diese Forderung wird nochmal bestätigt durch Sure 9, Vers 123, wo es heißt:

O die ihr glaubt, kämpft gegen diejenigen, die in eurer Nähe sind von den Ungläubigen! Sie sollen in euch Härte vorfinden. Und wisset, daß Allah mit den Gottesfürchtigen ist!

Auch dies ruft offensichtlich wieder zum Kampf auf, und zwar zu einem Kampf mit aller Härte. Und es geht auch aus dem Koran hervor, aus welchem Grund ein Muslim dies tun soll, denn man liest in Sure 4, Vers 74:

So sollen denn diejenigen auf Allahs Weg kämpfen, die das diesseitige Leben für das Jenseits verkaufen. Und wer auf Allahs Weg kämpft und dann getötet wird oder siegt, dem werden Wir großartigen Lohn geben.

Da haben wir die Begründung. Der Koran verspricht, dass jeder Muslim von Allah belohnt wird, der tötet und getötet wird auf Allahs Weg. Bestätigt wird dieses Versprechen nochmal an einer anderen Stelle, denn es heißt in der selben Sure in Vers 100:

Wer auf Allahs Weg auswandert, wird auf der Erde viele Zufluchtsstätten und Wohlstand finden. Und wer sein Haus auswandernd zu Allah und Seinem Gesandten verläßt, und den hierauf der Tod erfaßt, so fällt es Allah zu, ihm seinen Lohn zu geben. Allah ist Allvergebend und Barmherzig.

Hier lernen wir auch aus der Lehre des Korans: Wer sich dem Feldzug von Mohammed anschließt und stirbt, der bekommt Lohn.

Ich muss aber auch leider anmerken, dass es eine kleine Ungenauigkeit im Koran gibt hinsichtlich dem, was der Koran über das Evangelium sagt. Der Koran macht die Folgende Äußerung in Sure 9, Vers 111:

Allah hat von den Gläubigen ihre eigene Person und ihren Besitz dafür erkauft, daß ihnen der Paradiesgarten gehört: Sie kämpfen auf Allahs Weg, und so töten sie und werden getötet. Das ist ein für Ihn bindendes Versprechen in Wahrheit in der Thora, dem Evangelium und dem Qurʾān. Und wer ist treuer in der Einhaltung seiner Abmachung als Allah? So freut euch über das Kaufgeschäft, das ihr abgeschlossen habt, denn das ist der großartige Erfolg!

Hier wird gesagt, dass auch im Evangelium die Versprechung steht, man würde für das Töten für Allah belohnt werden. Das ist aber nicht wahr, wenn man sich das Evangelium anschaut, wie es Jesus laut der Bibel verkündigt hat. Es gibt in keinem Evangelium auch nur eine einzige Stelle, wo Jesus seine Nachfolger zum Töten eines Menschen aufgefordert hat. Wer die Nerven dazu hat, kann die vier Evangelien der Bibel selber nachlesen und wird entdecken, dass es sich so verhält. Jesus gibt dort keine Tötungsbefehle gegen Menschen. Aber warum steht so eine Aussage trotzdem im Koran? Das verstehe ich nicht so ganz, wie der Koran eine solche Behauptung aufstellen kann, die nicht stimmt, obwohl doch die Muslime versichern, dass er ein von Gott offenbartes Buch ist.
Aber egal! Wir schauen uns mal noch eine andere Stelle an, die im Koran steht!
In Sure 8 lesen wir in Vers 65:

O Prophet, sporne die Gläubigen zum Kampf an! Wenn es unter euch zwanzig Standhafte gibt, werden sie zweihundert besiegen. Und wenn es unter euch hundert gibt, werden sie Tausend von denen, die ungläubig sind, besiegen, weil sie Leute sind, die nicht verstehen.

Hier sehen wir, wie dem Prophet Mohammed befohlen wird, seine Nachfolger zum Kampf anzuspornen. Deswegen sind wohl die vorhergehenden Verse, die wir gerade gelesen haben, auch nicht verwunderlich.

Was genau aber das Ziel das vielen Kämpfens ist, das lernt man ebenfalls aus gewissen Koransuren. In Sure 9 liest man in Vers 29:

Kämpft gegen diejenigen, die nicht an Allah und nicht an den Jüngsten Tag glauben und nicht verbieten, was Allah und Sein Gesandter verboten haben, und nicht die Religion der Wahrheit befolgen – von denjenigen, denen die Schrift gegeben wurde – bis sie den Tribut aus der Hand entrichten und gefügig sind!

Passend dazu stehen auch folgende Worte in Sure 2, Vers 193:

Und kämpft gegen sie, bis es keine Verfolgung mehr gibt und die Religion allein Allahs ist. Wenn sie jedoch aufhören, dann darf es kein feindseliges Vorgehen geben außer gegen die Ungerechten.

Das Ziel ist also, dass nur allein der Islam herrscht und alle Außenseiter Schutzgeld zahlen müssen. Bis dieser Zustand erreicht wurde, müssen Muslime laut dem Koran kämpfen. Einen zusätzlichen Ansporn gibt es für sie in Sure 47, Vers 35, wo Folgendes geschrieben steht:

So werdet nicht schwach und ruft nicht zum Frieden, wo ihr doch die Oberhand haben werdet, denn Allah ist mit euch, und Er wird euch nicht um eure Werke bringen.

Auch das soll wohl zum unablässigen Kampf motivieren.

Die Lehre der Bibel ist aber eine andere. Jesus hat zwar ebenfalls seinen Nachfolgern die Aufgabe gegeben, das Evangelium in der ganzen Welt bekannt zu machen, aber es ist egal, ob die Leute es annehmen oder ablehnen. Die müssen es einfach nur hören, und dadurch hat man seine Pflicht als Verkündiger bereits erfüllt, denn es steht geschrieben im Evangelium des Matthäus in Kapitel 24, Vers 14:

Und dieses Evangelium vom Reich wird in der ganzen Welt verkündigt werden, zum Zeugnis für alle Heidenvölker, und dann wird das Ende kommen.

Hier sehen wir, dass die Verkündigung zum Zeugnis geschieht. Die Leute müssen es einfach nur gehört haben. Wenn sie sich abwenden, dann sollen sie sich eben abwenden, aber wenn sie Fragen haben, weil sie den Glaube an Jesus besser verstehen wollen, dann hat ein Jesus-Nachfolger die Aufgabe, ihnen alles zu beantworten, was er zu beantworten fähig ist.

Und auf eine solche Art haben es die Apostel dann auch gemacht, während sie die ganze Zeit das Gebot der Feindliebe einhielten, wie Jesus es befohlen hatte. Denn wir lesen im ersten Brief des Apostels Paulus an die Korinther, Kapitel 4, im zweiten Teil von Vers 12 und in Vers 13:

Wenn wir geschmäht werden, segnen wir; wenn wir Verfolgung leiden, halten wir stand;
wenn wir gelästert werden, spenden wir Trost; zum Kehricht der Welt sind wir geworden, zum Abschaum aller bis jetzt.

Auf diese Art soll das reine Evangelium von Jesus verkündigt werden, gemäß der Bibel. Wer aber an den Koran glaubt, soll den darin beschriebenen Glaube durch Kampf und das Töten der Ungläubigen durchsetzen, und wenn er dabei selber stirbt, ist ihm eine Belohnung versprochen, denn so haben wir es vorhin gelesen.
Und es gibt im Koran sogar die ermutigende Zusicherung von Allah, dass er manchmal vielleicht hilft, denn es steht geschrieben in Sure 4, Vers 84:

So kämpfe auf Allahs Weg – du wirst nur für dich selbst verantwortlich gemacht – und sporne die Gläubigen an. Vielleicht wird Allah die Gewalt derjenigen, die ungläubig sind, zurückhalten. Allah ist stärker an Gewalt und an Bestrafung.

Hier hat man also die Zusage, dass vielleicht, also vermutlich wenn Allah Lust hat, die eine oder andere Art der Hilfe kommt, sodass die Ungläubigen zurückgehalten werden.

An dieser Stelle mache ich zu diesem Thema, also wie man mit Feinden umgehen soll, mal eine kurze Zusammenfassung. Wenn man an die Bibel glauben will, dann muss man in Feindliebe leben, allezeit im Frieden bleiben und man muss standhaft ausharren, indem man alles erträgt, was einem die Welt Böses antun wird. Denn es wird viel sein. Und die Verkündigung des Evangeliums von Jesus soll unter der Berücksichtigung dieser Werte zum Zeugnis passieren, um die Gewissheit zu haben, dass die Menschen es wenigstens gehört haben. Und dann müssen die Menschen selber entscheiden, ob sie es annehmen oder ob sie es bleiben lassen.
Wenn man an den Koran glauben will, dann muss man kämpfen und töten, sobald man dazu aufgerufen wird, und man soll nicht eher ruhen, bis die einzige Religion der Islam ist, und bis alle Außenseiter Schutzgeld bezahlen, und wenn man beim Kämpfen stirbt, ist eine Belohnung versprochen.
Das sind zwei völlig unterschiedliche Lehren. Man kann also nicht beides gleichzeitig glauben. Ob man will oder nicht – man muss sich für eines von beidem entscheiden. Kein Mensch kann glauben, dass er seine Feinde lieben soll und gleichzeitig glauben, dass er seine Feinde bekämpfen und töten soll, weil er andernfalls keinen Lohn empfängt. Somit ist ein weiterer Grund aufgekommen, warum die Bibel und der Koran nicht zusammen passen und man nicht beides gleichzeitig haben kann.

Ich möchte nun mit der nächsten Sache weitermachen. Es stehen folgende Worte im Koran geschrieben in Sure 6, Vers 151:

Sag: Kommt her! Ich will euch verlesen, was euer Herr euch verboten hat: Ihr sollt Ihm nichts beigesellen, und zu den Eltern gütig sein; und tötet nicht eure Kinder aus Armut – Wir versorgen euch und auch sie; und nähert euch nicht den Abscheulichkeiten, was von ihnen offen und was verborgen ist; und tötet nicht die Seele, die Allah verboten hat zu töten, außer aus einem rechtmäßigen Grund! Dies hat Er euch anbefohlen, auf daß ihr begreifen möget.

Hier werden zuerst Gebote gegeben, bei denen man sagen kann, dass es gute Gebote sind. Götzendienst zu verweigern ist gut. Gütig zu den Eltern zu sein ist gut. Die eigenen Kinder zu versorgen, anstatt sie zu verdrängen, ist ebenfalls gut. Aber danach geht es wieder damit los, dass man aus einem rechtmäßigen Grund töten soll, und dadurch wird den Menschen durch den Koran praktisch befohlen, dass sie richten müssen. Die Tatsache, dass Muslime Strafen verhängen sollen, ergibt sich auch aus Sure 16, Vers 126, wo geschrieben steht:

Und wenn ihr bestraft, so bestraft im gleichen Maß, wie ihr bestraft wurdet. Wenn ihr aber geduldig seid, so ist das wahrlich besser für die Geduldigen.

Hier ist die deutliche Aufforderung zum Bestrafen gegeben.
Im Gegensatz dazu gibt es das Gebot von Jesus in der Bibel, das wir nicht richten dürfen. Das steht im Evangelium des Matthäus in Kapitel 7. Passend dazu gibt es auch folgende Empfehlung von Paulus im ersten Brief an die Korinther, Kapitel 4, Vers 5:

Darum richtet nichts vor der Zeit, bis der Herr kommt, der auch das im Finstern Verborgene ans Licht bringen und die Absichten der Herzen offenbar machen wird; und dann wird jedem das Lob von Gott zuteilwerden.

Diese Schriftstellen sagen eindeutig genug aus, dass wir uns untereinander nicht richten, also nicht bestrafen sollen.
Die gerade genannte Stelle vom Koran ist aber nicht die einzige, die fordert, dass Menschen bestraft werden müssen. Denn es steht geschrieben in Sure 5, Vers 33:

Der Lohn derjenigen, die Krieg führen gegen Allah und Seinen Gesandten und sich bemühen, auf der Erde Unheil zu stiften, ist indessen der, daß sie allesamt getötet oder gekreuzigt werden, oder daß ihnen Hände und Füße wechselseitig abgehackt werden, oder daß sie aus dem Land verbannt werden. Das ist für sie eine Schande im Diesseits, und im Jenseits gibt es für sie gewaltige Strafe.

Hier ist also aufgeführt, dass man den Menschen Gliedmaßen abhacken oder sie kreuzigen soll, wenn sie als Kriegsfeinde zählen. Und in Vers 38 der selben Sure steht geschrieben:

Der Dieb und die Diebin: trennt ihnen ihre Hände ab als Lohn für das, was sie begangen haben, und als ein warnendes Beispiel von Allah. Allah ist Allmächtig und Allweise.

Gemäß diesem Vers haben Muslime die Aufgabe, jeden Dieb zu richten, indem sie ihm die Hände abtrennen.

Das ist auch ein deutlicher Widerspruch zwischen der Bibel und dem Koran. In der gesamten Bibel mit allen ihren vielen Teilbüchern findet man nicht einen einzigen Vers, wo gefordert wird, dass Diebe durch die Abtrennung ihrer Hände bestraft werden sollen. Und Jesus sagte, dass wir gar nichts richten sollen. Aber der Koran empfiehlt das Abtrennen von Händen zur Strafe. Auch dadurch muss man sich wieder entscheiden, was von beidem man glauben will. Ein Muslim soll gemäß dem Koran glauben, dass man Dieben die Hände abzutrennen hat, aber ein Christ soll gemäß den Evangelien der Bibel glauben, dass er niemanden zu bestrafen hat, sondern ihm eher ins Gewissen reden sollte mit mahnenden Worten. Beides gleichzeitig kann man aber nicht glauben, da beide Lehren einander widersprechen.

Es steht auch geschrieben in Sure 2, Vers 196:

Vollzieht die Pilgerfahrt und die Besuchsfahrt für Allah. Wenn ihr jedoch daran gehindert werdet, dann bringt an Opfertieren dar, was euch leichtfällt. Und schert euch nicht die Köpfe, bevor die Opfertiere ihren Schlachtort erreicht haben! Wer von euch krank ist oder ein Leiden an seinem Kopf hat, der soll Ersatz leisten mit Fasten, Almosen oder Opferung eines Schlachttieres.

Hier sehen wir, dass das Geben von Almosen laut der Lehre des Korans oftmals als ein Mittel zur Bestrafung benutzt wird. Das heißt: Wenn du etwas Verbotenes getan hast, musst du zur Strafe den Armen etwas schenken, oder eine andere Ersatzleistung vollziehen, um es auszugleichen.

Jesus hingegen sagte Folgendes über das Geben von Almosen und über weltlichen Reichtum allgemein laut dem Evangelium des Matthäus, Kapitel 6, Vers 19 bis 21:

Ihr sollt euch nicht Schätze sammeln auf Erden, wo die Motten und der Rost sie fressen und wo die Diebe nachgraben und stehlen.
Sammelt euch vielmehr Schätze im Himmel, wo weder die Motten noch der Rost sie fressen und wo die Diebe nicht nachgraben und stehlen!
Denn wo euer Schatz ist, da wird auch euer Herz sein.

Und passend dazu sagte er laut dem Evangelium des Lukas in Kapitel 6, Vers 30:

Gib aber jedem, der dich bittet; und von dem, der dir das Deine nimmt, fordere es nicht zurück.

Daran wird erkennbar, was für eine große Selbstlosigkeit Jesus zu lehren versuchte. Man soll allezeit zum Geben bereit sein, wenn man geben kann, und soll sich keine Besitztümer auf Erden anhäufen. Und wenn einem etwas genommen wurde, soll man es nichtmal zurückfordern. So wenig soll man an den Besitztümern dieser Welt hängen.

Das ist intensiver als die Lehre des Korans. Im Koran gelten Menschen zwar ebenfalls als Wohltäter, die ihrer eigenen Familie oder den Bedürftigen freiwillig ein Geschenk geben, aber gleichzeitig wird dies als Mittel zur Bestrafung eingesetzt. Also dass man teilweise zur Strafe Almosen austeilen muss. In der Bibel sagt Jesus, dass man jedem geben soll der bittet, und überhaupt nicht an Besitz hängen darf, denn laut Jesu Lehre ist Almosen geben selbstverständlich und tilgt keine Schuld. Diese beiden Lehren vom Koran und von der Bibel passen daher auch nicht so wirklich zusammen.
Um aber zu zeigen, dass Almosengeben auch ohne vorheriges Verschulden im Islam gewünscht ist, zitiere ich diesbezüglich nun Sure 2, Vers 177. Dort lesen wir:

Nicht darin besteht die Güte, daß ihr eure Gesichter gegen Osten oder Westen wendet. Güte ist vielmehr, daß man an Allah, den Jüngsten Tag, die Engel, die Bücher und die Propheten glaubt und vom Besitz – obwohl man ihn liebt – der Verwandtschaft, den Waisen, den Armen, dem Sohn des Weges, den Bettlern und für den Loskauf von Sklaven hergibt, das Gebet verrichtet und die Abgabe entrichtet; und diejenigen, die ihre Verpflichtung einhalten, wenn sie eine eingegangen sind, und diejenigen, die standhaft bleiben in Not, Leid und in Kriegszeiten, das sind diejenigen, die wahrhaftig sind, und das sind die Gottesfürchtigen.

Durch diese Worte erfährt man im Koran, dass auch im Islam ein Mensch lobenswert ist, wenn er sich über die Armen erbarmt. Und man erkennt dabei unter Anderem auch, dass die eigene Verwandtschaft gemäß dem Koran im Leben des Menschen eine hohe Stellung haben soll, denn es wird zuerst empfohlen, dass die eigene Verwandtschaft den Besitz bekommen soll. Ein Muslim muss offensichtlich immer auf ein gewisses Maß an Familienehre achten. Bei Jesus ist das anders, denn er sagte laut dem Evangelium des Matthäus in Kapitel 10, Vers 34 bis 37:

Ihr sollt nicht meinen, dass ich gekommen sei, Frieden auf die Erde zu bringen. Ich bin nicht gekommen, Frieden zu bringen, sondern das Schwert!
Denn ich bin gekommen, den Menschen zu entzweien mit seinem Vater und die Tochter mit ihrer Mutter und die Schwiegertochter mit ihrer Schwiegermutter;
und die Feinde des Menschen werden seine eigenen Hausgenossen sein.
Wer Vater oder Mutter mehr liebt als mich, der ist meiner nicht wert; und wer Sohn oder Tochter mehr liebt als mich, der ist meiner nicht wert.

Wir sehen an diesen Versen, dass Jesus Unfrieden in den Familien verursachen wird. Sein Name wird wie ein Schwert sein, das die Familienbande durchtrennt. Das passiert immer dann, wenn in der Familie zuerst niemand an Jesus glaubt, aber dann beginnt eines der Familienmitglieder plötzlich damit, Jesus nachzufolgen. Wenn dies geschieht, so wird der an Jesus gläubige Mensch von seiner Familie viel Beleidigung und Bedrängung erleiden, und der Mensch wird entzweit sein mit seinen Eltern und Geschwistern. Davor warnt Jesus die, welche ihm folgen wollen. Es ist sehr wahrscheinlich, wenn jemand Jesus folgen will, dass er dann großen Ärger mit der eigenen Familie bekommt. Aber Jesus sagt sogar zu seinen Nachfolgern, dass er wichtiger sein muss als die Familie. Das ist nicht das Gleiche, was der Koran lehrt. Denn beim Koran erkennt man beim Durchlesen oftmals, dass die Familie sehr wertgeschätzt wird. Auch aus diesem Aspekt sind die beiden Bücher nicht miteinander vereinbar, weil Jesus im Bezug auf die Anbindung an die eigene Familie sehr streng ist, und der Koran ist nichtmal halb so streng bei diesem Thema. Das ist eine weitere Angelegenheit, bei der man vor die Wahl gestellt wird. Als Muslim glaubt man, dass die Familie allezeit ehrenhaft ist, und als Christ glaubt man, auch wenn die Familie bis zu einem gewissen Punkt etwas zählt, dass sie nicht wichtiger sein darf als die persönliche Beziehung zu Jesus. Man soll auch laut der Bibel Vater und Mutter ehren, soweit möglich. Wenn sie aber Jesus hassen, dann kann man sie nicht mehr ehren, denn man wird um des Namens Jesus willen von ihnen geschmäht und verabscheut werden. Und man kann ihren Worten auch gar nicht gehorsam sein, wenn sie gegen Jesus reden. Deswegen ist dann Jesus wichtiger als die Eltern, bis die Eltern sich vielleicht irgendwann beruhigt haben.

Was ich als nächstes aufzeigen will, ist, dass der Koran ein anderes Paradies verspricht als die Bibel. Ich beginne zuerst mal damit, einige Verse aus dem Koran zu zeigen, die den Paradiesgarten von Allah beschreiben.

Es steht geschrieben in Sure 2, Vers 25:

Und verkünde denen, die glauben und rechtschaffene Werke tun, die frohe Botschaft, daß ihnen Gärten zuteil werden, durcheilt von Bächen. Jedesmal, wenn sie mit einer Frucht daraus versorgt werden, sagen sie: „Das ist ja das, womit wir zuvor versorgt wurden“; doch es ist ihnen eine ihr ähnliche gegeben worden. Und darin haben sie vollkommen gereinigte Gattinnen. Und ewig werden sie darin bleiben.

Die Männer werden also im Paradies von Allah Gattinnen haben. Das wird an sehr, sehr vielen Stellen im Koran bestätigt.
Zum Beispiel lest man in Sure 55 (Vers 68,70,72,74):

Darin sind Früchte und Palmen und Granatäpfel.
Darin sind gute schöne weibliche Wesen.
Ḥūrīs, die in den Zelten zurückgezogen leben,
die vor ihnen weder Mensch noch Ğinn berührt haben.

Der Koran verspricht den Muslimen also einen Garten mit Huris, die weder von Menschen noch von gefallenen Engeln jemals berührt wurden. Und zur Abrundung zeige ich auch noch Sure 38, Vers 49 bis 53. Dort steht:

Dies ist eine Ermahnung. Und für die Gottesfürchtigen wird es wahrlich eine schöne Heimstatt geben,
die Gärten Edens, deren Tore ihnen geöffnet stehen,
worin sie sich lehnen und worin sie nach vielen Früchten und nach Getränk rufen.
Und bei ihnen sind gleichaltrige weibliche Wesen, die ihre Blicke zurückhalten.
Das ist, was euch für den Tag der Abrechnung versprochen wird.

Auch hier wird betont, dass gleichaltrige weibliche Wesen im Paradies warten, die ihre Blicke zurückhalten, also mit anderen Worten: Frauen, die nicht fremdgehen.

Darüber hinaus wird es im Paradies von Allah sehr viel Schatten geben. Denn es steht geschrieben in Sure 4, Vers 57:

Diejenigen aber, die glauben und rechtschaffene Werke tun, werden Wir in Gärten eingehen lassen, durcheilt von Bächen, ewig und auf immer darin zu bleiben. Darin haben sie vollkommen gereinigte Gattinnen; und Wir lassen sie in vollkommenen Schatten eingehen.

Hier erkennen wir, dass der Koran davon redet, wie die Muslime in Schatten eingehen sollen. Bestätigt wird dieser Fakt auch an einer anderen Stelle, denn es steht geschrieben in Sure 36, Vers 53 bis 56:

Es wird nur ein einziger Schrei nötig sein, da werden sie sogleich alle bei Uns vorgeführt.
Heute wird keiner Seele irgendein Unrecht zugefügt. Und euch wird nur das vergolten, was ihr zu tun pflegtet.
Gewiß, die Insassen des Paradiesgartens sind heute in Beschäftigung und Vergnügen.
Sie und ihre Gattinnen befinden sich im Schatten und lehnen sich auf überdachte Liegen.

Auch dabei sagt Vers 56, dass die muslimischen Männer mit ihren Gattinnen im Schatten sind.

Und der Koran lehrt außerdem, dass die Menschen ewig im Paradies von Allah bleiben, aber dass sie dort sterben werden. Denn in Sure 44, Vers 51 bis 57 steht geschrieben:

Gewiß, die Gottesfürchtigen befinden sich an sicherer Stätte,
in Gärten und an Quellen.
Sie tragen Gewänder aus Seidenbrokat und schwerem Brokat, und sie liegen einander gegenüber.
So ist es. Und Wir geben ihnen als Gattinnen Ḥūrīs mit schönen, großen Augen.
Sie rufen darin nach Früchten aller Art und sind dort in Sicherheit.
Sie kosten darin nicht den Tod, außer dem ersten Tod. Und Er bewahrt sie vor der Strafe des Höllenbrandes
als Huld von deinem Herrn. Das ist der großartige Erfolg.

Man wird also den ersten Tod kosten, wenn man im Paradies von Allah ist.

Fassen wir das Ganze nochmal zusammen: Der Koran beschreibt das Paradies als einen Ort, in dem man ewig bleibt, wo es Bäche und Früchte gibt, wo die Männer Huris als Gattinnen bekommen, wo sie alle im Schatten sind und wo man den ersten Tod irgendwann erleidet. Das ist das Paradies von Allah.

Ich vergleiche das jetzt mit dem Paradies, das in der Bibel den Überwindern, die Jesus Christus nachfolgen, versprochen ist. Jesus hat zu seinen Lebzeiten etwas Interessantes darüber gesagt, was mit den Auferstandenen aus den Toten sein wird, die für das Leben gewürdigt sind. Es steht geschrieben im Evangelium des Lukas, Kapitel 20, Vers 34 bis 36:

Und Jesus antwortete ihnen und sprach: Die Kinder dieser Weltzeit heiraten und lassen sich heiraten;
diejenigen aber, die gewürdigt werden, jene Weltzeit zu erlangen und die Auferstehung aus den Toten, die werden weder heiraten noch sich heiraten lassen,
denn sie können nicht mehr sterben; denn sie sind den Engeln gleich und Söhne Gottes, da sie Söhne der Auferstehung sind.

Laut der Lehre der Bibel werden also die Menschen eine neue Existenzform nach der Auferstehung bekommen, nämlich die Unsterblichkeitsform, bei der man kein Geschlecht besitzt, und welche auch die Engel haben. Deswegen werden die Auferstandenen, die ins Reich Gottes eingehen, weder heiraten noch Kinder zeugen müssen.
Darüber hinaus steht Folgendes geschrieben über das, was einen Jesus-Nachfolger oder eine Jesus-Nachfolgerin erwartet nach dem Gericht Gottes, in der Offenbarung in Kapitel 21, Vers 1 bis 4:

Und ich sah einen neuen Himmel und eine neue Erde; denn der erste Himmel und die erste Erde waren vergangen, und das Meer gibt es nicht mehr.
Und ich, Johannes, sah die heilige Stadt, das neue Jerusalem, von Gott aus dem Himmel herabsteigen, zubereitet wie eine für ihren Mann geschmückte Braut.
Und ich hörte eine laute Stimme aus dem Himmel sagen: Siehe, das Zelt Gottes bei den Menschen! Und er wird bei ihnen wohnen; und sie werden seine Völker sein, und Gott selbst wird bei ihnen sein, ihr Gott.
Und Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen, und der Tod wird nicht mehr sein, weder Leid noch Geschrei noch Schmerz wird mehr sein; denn das Erste ist vergangen.

Dazu heißt es auch in Kapitel 22, Vers 3 bis 5:

Und es wird keinen Fluch mehr geben; und der Thron Gottes und des Lammes wird in ihr sein, und seine Knechte werden ihm dienen;
und sie werden sein Angesicht sehen, und sein Name wird auf ihren Stirnen sein.
Und es wird dort keine Nacht mehr geben, und sie bedürfen nicht eines Leuchters, noch des Lichtes der Sonne, denn Gott, der Herr, erleuchtet sie; und sie werden herrschen von Ewigkeit zu Ewigkeit.

Okay, auch das fasse ich kurz zusammen. Die Bibel sagt: Wer Jesus nachfolgt, der wird nach der Auferstehung in eine Herrlichkeitsform umgewandelt, die den Engeln gleich ist, und dieser Mensch wird die neu gemachte Erde sehen dürfen und darauf leben, genauer gesagt in der geliebten Stadt, dem neuen Jerusalem. Dort gibt es keinen Tod, keinen Schmerz, kein Leid, kein Geschrei, und keinen Fluch. Gott höchstpersönlich wird dort sein, und Jesus ist auch da. Und Gott wird die Geretteten liebevoll trösten wegen all dem unfassbaren Leiden, das sie im Leben auf der Erde erdulden mussten. Und es wird überhaupt keine Finsternis mehr geben, sondern alles wird in Gottes Licht erstrahlen, und die Geretteten werden bis in alle Ewigkeit mit Gott und Jesus zusammen sein.

Es fällt auf, dass auch bei der Paradiesvorstellung wieder der Koran etwas völlig Anderes lehrt als die Bibel. Laut dem Koran kommen die Muslime ewig in den Paradiesgarten, wo sie Frauen haben und im Schatten sind und den ersten Tod erleben. Laut der Bibel kommen die Nachfolger von Jesus an einen Ort, wo gar kein Tod ist, wo es gar keine Finsternis gibt, wo keine Frauen nötig sind und wo sie auf ewig mit Gott und Jesus zusammen sind.
Hierbei lässt sich erkennen, dass diese beiden Lehren überhaupt nicht miteinander vereinbar sind. Entweder man glaubt an das Eine oder das Andere, aber beides zusammen geht nicht.

Die nächste Sache, die ich aufzeigen möchte, ist, dass der Koran einen völlig anderen Jesus beschreibt als die Bibel, und dass nie und nimmer diese beiden Lehren vereinbar sind.

Fangen wir mal mit dem ersten Widerspruch an, den viele Menschen bestimmt schon lange kennen! Der Koran sagt über Jesus Folgendes in Sure 4, Vers 171:

O Leute der Schrift, übertreibt nicht in eurer Religion und sagt gegen Allah nur die Wahrheit aus! al-Masīḥ ʿĪsā, der Sohn Maryams, ist nur Allahs Gesandter und Sein Wort, das Er Maryam entbot, und Geist von Ihm. Darum glaubt an Allah und Seine Gesandten und sagt nicht „Drei“. Hört auf damit, das ist besser für euch! Allah ist nur ein Einziger Gott. Preis sei Ihm , und Erhaben ist Er darüber, daß Er ein Kind haben sollte! Ihm gehört alles, was in den Himmeln und was auf der Erde ist, und Allah genügt als Sachwalter.

Hier wird offenkundig verleugnet, dass Jesus der Sohn Gottes ist. Der Koran lehrt, dass Jesus einzig und allein ein Gesandter ist, so wie einige Propheten vor ihm. Daran glaubt man als Muslim. Wenn man aber der Bibel glauben will, dann sehen die Lehren darin ganz anders aus. Denn als Jesus getauft wurde von Johannes dem Täufer, da sprach Gott vom Himmel herab und bestätigte, dass Jesus wirklich sein Sohn ist. Von diesem Ereignis geben alle vier Evangelien in der Bibel ein Zeugnis. Es steht zum Beispiel im Evangelium des Lukas in Kapitel 3, Vers 21 und 22:

Es geschah aber, als alles Volk sich taufen ließ und auch Jesus getauft wurde und betete, da tat sich der Himmel auf,
und der Heilige Geist stieg in leiblicher Gestalt wie eine Taube auf ihn herab, und eine Stimme ertönte aus dem Himmel, die sprach: Du bist mein geliebter Sohn; an dir habe ich Wohlgefallen!

Hier ist der erste eindeutige Beweis, wie die Bibel lehrt, dass Jesus der Sohn Gottes ist. Außerdem wurde Jesus einmal selber danach gefragt und hat es mit seinem eigenen Mund bestätigt. Als er von seinen Feinden gefangen war und verhört wurde, da wurde Folgendes gesagt laut dem Evangelium des Lukas in Kapitel 22, Vers 67 bis 70:

Bist du der Christus? Sage es uns! Er aber sprach zu ihnen: Wenn ich es euch sagte, so würdet ihr es nicht glauben;
wenn ich aber auch fragte, so würdet ihr mir nicht antworten, noch mich loslassen.
Von nun an wird der Sohn des Menschen sitzen zur Rechten der Macht Gottes.
Da sprachen sie alle: Bist du also der Sohn Gottes? Er aber sprach zu ihnen: Ihr sagt es, denn ich bin es!

In Vers 70 steht es unmissverständlich. Und außerdem gab es ein Ereignis, wo Gott ein weiteres Mal bestätigte, dass Jesus sein Sohn ist. Als nämlich Jesus mit seinen Aposteln Petrus, Jakobus und Johannes auf einem Berg war, um zu beten, da liest man darüber im Evangelium des Markus in Kapitel 9, Vers 7 und 8:

Da kam eine Wolke, die überschattete sie, und aus der Wolke kam eine Stimme, die sprach: Dies ist mein geliebter Sohn; auf ihn sollt ihr hören!
Und plötzlich, als sie umherblickten, sahen sie niemand mehr bei sich als Jesus allein.

Dieses Ereignis wird übrigens auch in den Evangelien von Matthäus und Lukas bezeugt, und Petrus, der Apostel, hat es ebenfalls bestätigt in seinem zweiten Brief in Kapitel 1.

Anhand dieser Berichte merkt man, wie deutlich die Bibel lehrt, dass Jesus der Sohn Gottes ist. Der Koran lehrt aber mit eindeutiger Entschiedenheit, dass Jesus nicht Gottes Sohn ist. Auch dies macht es völlig unmöglich, diese beiden Bücher gleichzeitig anzunehmen oder zu vereinen.
Es gibt auch noch eine andere Stelle im Koran, die jeden Muslim dazu ermahnen soll, auf keinen Fall zu glauben, dass Jesus der Sohn Gottes ist. Es steht geschrieben in Sure 6, Vers 101:

Er ist der Schöpfer der Himmel und der Erde in ihrer schönsten Form. Wie soll Er Kinder haben, wo Er doch keine Gefährtin hat und Er sonst alles erschaffen hat? Und Er weiß über alles Bescheid.

Hier wird also gelehrt, dass Allah überhaupt keine Kinder haben kann, weil er dazu eine Gefährtin nötig hätte.
Allah fragt die Leser hier offensichtlich, wie das gehen soll, dass er einen Sohn hat. Die Antwort lautet, dass Jesus aus dem Geist geboren ist und nicht aus dem Fleisch. Etwas Ähnliches müssen auch die Menschen durchlaufen, um Kinder Gottes zu werden. Interessanterweise hat Jesus diese Sache in der Bibel schon selbst erklärt. Denn es gab mal einen Schriftgelehrten in Jerusalem, der das auch nicht verstehen konnte, wie man als ein Kind Gottes geboren sein kann. Und Jesus sagte zu ihm laut dem Evangelium des Johannes in Kapitel 3, Vers 6 bis 8:

Was aus dem Fleisch geboren ist, das ist Fleisch, und was aus dem Geist geboren ist, das ist Geist.
Wundere dich nicht, dass ich dir gesagt habe: Ihr müsst von Neuem geboren werden!
Der Wind weht, wo er will, und du hörst sein Sausen; aber du weißt nicht, woher er kommt und wohin er geht. So ist jeder, der aus dem Geist geboren ist.

Durch diese Worte wird nicht nur erklärt, was die Geistgeburt für die Menschen bedeutet, sondern es beantwortet auch die Frage von Allah. Wenn etwas aus dem Fleisch geboren werden soll, dann sind dazu zwei Fleischwesen nötig. Ein männliches und ein weibliches. Aber wenn etwas aus dem Geist geboren werden soll, dann benötigt man dazu gar kein Fleisch, weder Männliches noch Weibliches, sondern man benötigt nur den, von dem aller Geist ausgeht in einer sehr geheimnisvollen Weise.

Und obwohl ich dies erwähnt habe, ändert es nichts daran, dass wir schon zwei Stellen aus dem Koran gesehen haben, die versichern, dass Allah überhaupt keine Kinder hat, also auch keinen einzigartigen Sohn. Und es gibt übrigens auch noch andere Verse im Koran, in denen wiederholt gesagt wird, dass Allah keine Kinder hat. Die Bibel aber beschreibt im neuen Testament nahezu durchgehend und auch im Alten Testament an ein paar wenigen Stellen Gott als ein Wesen, welches einen einzigen Sohn hat.

Eine andere Sache, die im Koran gelehrt wird, ist die, dass Jesus niemals gekreuzigt wurde. Denn in Sure 4 in Vers 157 steht geschrieben:

und dafür, daß sie sagten: „Gewiß, wir haben al-Masīḥ ʿĪsā, den Sohn Maryams, den Gesandten Allahs getötet.“
Aber sie haben ihn weder getötet noch gekreuzigt, sondern es erschien ihnen so. Und diejenigen, die sich darüber uneinig sind, befinden sich wahrlich im Zweifel darüber. Sie haben kein Wissen darüber, außer daß sie Mutmaßungen folgen. Und sie haben ihn mit Gewißheit nicht getötet.

Wie man sieht, verkündigt der Koran mit absoluter und unzweifelhafter Gewissheit, dass Jesus niemals starb und auch niemals gekreuzigt wurde.

Die Bibel hingegen sagt Folgendes im Evangelium des Lukas in Kapitel 23, Vers 33 und 34:

Und als sie an den Ort kamen, den man Schädelstätte nennt, kreuzigten sie dort ihn und die Übeltäter, den einen zur Rechten, den anderen zur Linken.
Jesus aber sprach: Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun!
Sie teilten aber sein Gewand und warfen das Los darüber.

Auch über diese Sache, das Jesus gekreuzigt wurde, sind sich alle vier Evangelien einig. In jedem Evangelium wird das erzählt. Und in den Apostelbriefen gibt es zahlreiche Stellen, wo es bezeugt wird.
Das Evangelium basiert zu einem entscheidenden Teil darauf, dass Jesus rein und vollkommen unschuldig gekreuzigt wurde, weil er durch dieses unvergleichliche Unrecht die Erlaubnis bekommt, dass er von anderen Menschen die Sünden wegnehmen darf, um sie selbst zu tragen. So werden die, welche Jesus annehmen, frei von ihrer alten Schuld und können einen Neuanfang starten, um besser zu leben als vorher. Wenn aber jemand leugnet, dass Jesus überhaupt gestorben ist, dann verleugnet er dadurch auch automatisch, dass Jesus die Sünden von anderen Menschen wegnehmen kann. Dann bleiben somit die Sünden auf dem Mensch und er muss aufgrund der Sünden, die er auf sich hat, von Gott bestraft werden durch die Hölle nach dem Tod.
Man kann also auch hier nicht gleichzeitig an die Bibel und den Koran glauben. Entweder man glaubt den Koran, dann wurde Jesus niemals gekreuzigt, sondern vorher von Allah aufgenommen, oder man glaubt der Bibel, dann hat Jesus sich freiwillig selbst geopfert, indem er seinen Feinden keinen Widerstand leistete, sondern sich übelst misshandeln und kreuzigen ließ trotz seiner völligen Sündlosigkeit, um Menschen vor der Hölle zu retten, die schlechter sind als er, aber wenigstens bußfertig.
Man muss sich für eines von beidem entscheiden. Man kann doch wohl kaum glauben, dass Jesus für die Sünden der Welt gekreuzigt wurde und gleichzeitig glauben, dass Jesus ganz gewiss nicht gekreuzigt wurde.

Die nächste Sache, wo der Koran eine andere Lehre vorträgt als die Bibel, ist die Geburtsgeschichte von Jesus, als seine Mutter ihn gebar.

Der Koran lehrt, dass Maria eine Jungfrau war, die durch ein von Gott bewirktes Wunder schwanger wurde, und bis an diese Stelle stimmt die Bibel mit dem Koran überein. Allerdings lehrt der Koran, dass Maria, als sie schwanger war, allein in die Wildnis geflohen ist und sich bei einem Palmenstamm gelagert hat, um Jesus dort zu gebären. Danach kam sie mit dem neugeborenen Jesus im Arm zurück zu ihren Leuten, diese bezichtigten sie der Hurerei, und der neugeborene Jesus begann zu ihnen zu sprechen und sagte von sich selbst, dass er von Allah zum Prophet ernannt wurde und dass er nur ein Diener Allahs ist, der das Gebet verrichtet und die Abgabe bezahlen will. Und darauf antworteten die Menschen scheinbar nichts. Zumindest steht nicht im Koran geschrieben, dass sie etwas antworteten. Wir lesen uns die Erzählung vollständigkeitshalber mal durch. Es steht geschrieben in Sure 19, Vers 22 bis 34:

So empfing sie ihn und zog sich mit ihm zu einem fernen Ort zurück.
Die Wehen ließen sie zum Palmenstamm gehen. Sie sagte: „O wäre ich doch zuvor gestorben und ganz und gar in Vergessenheit geraten!“
Da rief er ihr von unten her zu: „Sei nicht traurig; dein Herr hat ja unter dir ein Bächlein geschaffen.
Und schüttle zu dir den Palmenstamm, so läßt er frische, reife Datteln auf dich herabfallen.
So iß und trink und sei frohen Mutes. Und wenn du nun jemanden von den Menschen sehen solltest, dann sag: Ich habe dem Allerbarmer Fasten gelobt, so werde ich heute mit keinem Menschenwesen sprechen.“
Dann kam sie mit ihm zu ihrem Volk, ihn mit sich tragend. Sie sagten: „O Maryam, du hast da ja etwas Unerhörtes begangen.
O Schwester Hārūns, dein Vater war doch kein sündiger Mann, noch war deine Mutter eine Hure.“
Da zeigte sie auf ihn. Sie sagten: „Wie können wir mit jemandem sprechen, der noch ein Kind in der Wiege ist?“
Er sagte: „Ich bin wahrlich Allahs Diener; Er hat mir die Schrift gegeben und mich zu einem Propheten gemacht.
Und gesegnet hat Er mich gemacht, wo immer ich bin, und angeordnet hat Er mir, das Gebet zu verrichten und die Abgabe zu entrichten, solange ich lebe,
und gütig gegen meine Mutter zu sein. Und Er hat mich weder gewalttätig noch unglücklich gemacht.
Und der Friede sei auf mir am Tag, da ich geboren wurde, und am Tag, da ich sterbe, und am Tag da ich wieder zum Leben auferweckt werde.“
Das ist ʿĪsā, der Sohn Maryams: Es ist das Wort der Wahrheit, woran sie zweifeln.

So lautet die Geschichte über die Geburt von Jesus, wie sie aus dem Koran hervorgeht. Laut dem Koran war Maria allein und gebar ihn neben einem Palmenstamm.

Die Bibel erzählt eine komplett andere Geburtsgeschichte. Die Bibel lehrt, dass Maria eine Jungfrau gewesen ist, die mit einem Mann namens Joseph verlobt war. Als Joseph sah, dass Maria plötzlich schwanger geworden war, obwohl Joseph mit ihr keinen dazu nötigen Kontakt gehabt hatte, wollte er sie verlassen. Aber da erschien ihm ein Engel Gottes im Traum und offenbarte, dass Jesus durch die Wirkung des Heiligen Geistes im Mutterleib von Maria ist. Und Joseph glaubte es und kümmerte sich um Maria. Es stand aber damals fast die ganze bekannte Welt unter der Kontrolle des römischen Kaiserreiches. Und als Maria hoch schwanger war, erging ausgerechnet in diesen Tagen vom römischen Kaiser der Befehl, dass jeder Mann in seine Geburtsstadt gehen muss, um sich in Listen eintragen zu lassen. Nun waren Joseph und Maria Juden, aber wohnten nicht im Land Judäa, sondern im Land Galiläa, in einer Stadt namens Nazareth. Aber Nazareth war nicht die Geburtsstadt von Joseph, sondern seine Geburtsstadt war Bethlehem. Deswegen musste Joseph zusammen mit seiner hoch schwangeren Frau nach Bethlehem reisen. Und ausgerechnet als sie dort waren, setzten die Wehen ein und Maria brachte Jesus zur Welt.

Das kann man in Kapitel 2 vom Evangelium des Lukas nachlesen. Und durch dieses Ereignis ging auch eine alte Prophezeiung in Erfüllung, denn ein Prophet namens Micha hatte geweissagt, dass der von Gott vorgesehene Herrscher über Israel eines Tages in Bethlehem geboren wird, und das ist Jesus, weil Jesus laut der Bibel als König der Juden zählte, solange er auf Erden lebte.

Während also der Koran lehrt, dass Maria bei der Geburt alleine bei einem Palmenstamm war, und ihr neugeborener Knabe Allah gelobt hat und Abgaben entrichten wollte, lehrt die Bibel, dass Maria und Joseph zusammen in Bethlehem waren und die Geburt dort geschah. Auch diese beiden Geschichten widersprechen einander sehr stark und sind unvereinbar. Man muss sich für eines von beidem entscheiden.

Eine weitere Erzählung über Jesus steht in Sure 5, Vers 112 bis 115. Dort liest man Folgendes:

Als die Jünger sagten: „O ʿĪsā, Sohn Maryams, kann dein Herr zu uns einen Tisch mit Speisen vom Himmel herabsenden?“ Er sagte: „Fürchtet Allah, wenn ihr gläubig seid!“
Sie sagten: „Wir wollen von ihm essen und, daß unsere Herzen Ruhe finden und, daß wir wissen, daß du zu uns tatsächlich die Wahrheit gesprochen hast und, daß wir zu denen gehören, die darüber Zeugnis ablegen können.“
ʿĪsā, der Sohn Maryams, sagte: „O Allah, unser Herr, sende zu uns einen Tisch mit Speisen vom Himmel herab, der für uns, für den ersten von uns und den letzten von uns, ein Fest sein soll und ein Zeichen von Dir! Und versorge uns. Du bist ja der beste Versorger.“
Allah sagte: „Ich werde ihn gewiß zu euch hinabsenden. Wer von euch aber danach ungläubig ist, den werde Ich mit einer Strafe strafen, mit der Ich sonst niemanden anderen der Weltenbewohner strafe.“

Demnach soll also Jesus um einen komplett gedeckten Tisch gebeten haben, der vom Himmel herab kommt, weil seine Jünger ihn um so etwas baten. Und der Tisch kam.
Das beißt sich aber so ein bisschen mit der Situation im Evangelium des Johannes, wo Jesus sich selbst in einer Gleichnisrede als das Brot des Lebens bezeichnet und zu den Leuten sagt, sie sollen aufhören, immer nur ans Essen zu denken und endlich anfangen, aufrichtig zu glauben. Denn Jesus konnte durch ein Wunderzeichen Brote vervielfältigen, sodass von 5 Broten 5000 Männer satt wurden. Und am nächsten Tag kamen die Männer zu ihm und wollten noch mehr Brot haben, aber das Evangelium war ihnen egal. Diesbezüglich steht Folgendes geschrieben im Evangelium des Johannes in Kapitel 6, Vers 26 bis 33:

Jesus antwortete ihnen und sprach: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Ihr sucht mich nicht deshalb, weil ihr Zeichen gesehen, sondern weil ihr von den Broten gegessen habt und satt geworden seid.
Wirkt nicht für die Speise, die vergänglich ist, sondern für die Speise, die bis ins ewige Leben bleibt, die der Sohn des Menschen euch geben wird; denn diesen hat Gott, der Vater, bestätigt!
Da sprachen sie zu ihm: Was sollen wir tun, um die Werke Gottes zu wirken?
Jesus antwortete und sprach zu ihnen: Das ist das Werk Gottes, dass ihr an den glaubt, den er gesandt hat.
Da sprachen sie zu ihm: Was tust du denn für ein Zeichen, damit wir sehen und dir glauben? Was wirkst du?
Unsere Väter haben das Manna gegessen in der Wüste, wie geschrieben steht: »Brot aus dem Himmel gab er ihnen zu essen«.
Da sprach Jesus zu ihnen: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Nicht Moses hat euch das Brot aus dem Himmel gegeben, sondern mein Vater gibt euch das wahre Brot aus dem Himmel.
Denn das Brot Gottes ist derjenige, der aus dem Himmel herabkommt und der Welt Leben gibt.

Dieser Text soll Zeugnis davon geben, dass echter Glaube wichtiger ist als ein voller Bauch. Demnach hat die Bibel sozusagen hinsichtlich der Speise von dieser Welt eine etwas andere Botschaft als der Koran, und auch aus diesem Grund kann man durchaus argumentieren, dass es nicht zusammenpasst.

Es gibt aber auch ein anderes Detail, wo die Lehre vom Koran und von der Bibel wieder ganz eindeutig nicht zusammen passen. Der Koran lehrt Folgendes in Sure 18, Vers 26:

Sag: Allah weiß am besten, wie lange sie verweilten. Sein ist das Verborgene der Himmel und der Erde. Wie vorzüglich ist Er als Allsehender, und wie vorzüglich ist Er als Allhörender! Sie haben außer Ihm keinen Schutzherrn, und Er beteiligt an Seiner Urteilsgewalt niemanden.

Hier soll also Mohammed verkünden, dass kein anderer Urteilsgewalt hat als nur Allah, und dass niemand an der Urteilsgewalt beteiligt wird.

Die Bibel lehrt etwas Anderes. Denn in der Bibel sagte Jesus laut dem Evangelium des Johannes in Kapitel 5, Vers 26 und 27:

Denn wie der Vater das Leben in sich selbst hat, so hat er auch dem Sohn verliehen, das Leben in sich selbst zu haben.
Und er hat ihm Vollmacht gegeben, auch Gericht zu halten, weil er der Sohn des Menschen ist.

Hier beschreibt Jesus, wir ihm die Vollmacht gegeben ist bzw. gegeben wird, Gericht zu halten. Und die Apostel legen darüber Zeugnis ab in der Apostelgeschichte in Kapitel 10 und im zweiten Brief des Paulus an Timotheus in Kapitel 4, dass Jesus zum Richter gemacht worden ist.

Wenn man also an den Koran glaubt, hat Jesus kein Richteramt von Gott bekommen, aber wenn man an die Bibel glaubt, dann hat Jesus ein Richteramt von Gott empfangen. Auch in dieser Frage wäre es ein Ding der Unmöglichkeit, gleichzeitig an den Koran und an die Bibel zu glauben.

Eine weitere Sache, wo sich der Koran und die Bibel aufs Schärfste widersprechen, ist die Tatsache, dass der Koran lehrt, Jesus hätte nach sich selbst einen weiteren Gesandten angekündigt, dessen Name Ahmad sein soll, während die Bibel vor Verführern warnt, die nach Jesus kommen.

Im Koran heißt es in Sure 61, Vers 6:
Und als ʿĪsā, der Sohn Maryams, sagte: „O Kinder Isrāʾīls, gewiß, ich bin Allahs Gesandter an euch, das bestätigend, was von der Thora vor mir offenbart war, und einen Gesandten verkündend, der nach mir kommen wird: sein Name ist Ahmad.“ Als er nun mit den klaren Beweisen zu ihnen kam, sagten sie: „Das ist deutliche Zauberei.“

Dies ist also die Ankündigung des Korans. Die Bibel hingegen berichtet, dass Jesus folgende Warnung zu seinen Jüngern sprach laut dem Evangelium des Lukas in Kapitel 21, Vers 8:

Da sprach er: Habt acht, dass ihr nicht verführt werdet! Denn viele werden unter meinem Namen kommen und sagen: Ich bin es!, und: Die Zeit ist nahe! Lauft ihnen nun nicht nach!

Hier macht Jesus darauf aufmerksam, dass es Leute geben wird, die behaupten werden, nach ihm jemand Besonderes zu sein, aber es wird sich um Verführer handeln. Eine Warnung in diesem Stil findet man in jeder Endzeitrede von Jesus, und es ist das genaue Gegenteil von dem, was der Koran lehrt. Denn während im Koran gesagt wird, dass Jesus einen anderen Mann ankündigte, lehrt die Bibel, dass man sich nicht von denen verführen lassen darf, die kommen werden und sich selbst groß aufspielen.

Und eine letzte Sache hinsichtlich Jesus ist es noch, die heute auch aufgezeigt werden soll, weil sie im Koran anders gelehrt wird als in der Bibel.

Es wird im Koran gelehrt, dass Jesus folgende Worte zu Israel gesprochen hat laut Sure 3, Vers 50:

Und das zu bestätigen, was von der Thora vor mir offenbart war, und um euch einiges von dem zu erlauben, was euch verboten war. Und ich bin mit einem Zeichen von eurem Herrn zu euch gekommen; so fürchtet Allah und gehorcht mir!

Hier wird also die eindeutige Aussage gemacht, dass Jesus zu den Israeliten gesagt hat, sie müssen ab jetzt nicht mehr die Thora komplett einhalten wie vorher, sondern ihnen wird einiges erlaubt, was verboten war.

In der Bibel hingegen steht geschrieben, dass Jesus laut dem Evangelium des Matthäus Folgendes sagte in Kapitel 5, Vers 17 bis 19:

Ihr sollt nicht meinen, dass ich gekommen sei, um das Gesetz oder die Propheten aufzulösen. Ich bin nicht gekommen, um aufzulösen, sondern um zu erfüllen!
Denn wahrlich, ich sage euch: Bis Himmel und Erde vergangen sind, wird nicht ein Buchstabe noch ein einziges Strichlein vom Gesetz vergehen, bis alles geschehen ist.
Wer nun eines von diesen kleinsten Geboten auflöst und die Leute so lehrt, der wird der Kleinste genannt werden im Reich der Himmel; wer sie aber tut und lehrt, der wird groß genannt werden im Reich der Himmel.

Hier wird also berichtet, wie Jesus extra betonte, dass er die Thora nicht für Israel auflösen will, denn die Thora ist das Gesetz.
Und wo wir gerade von der Thora sprechen, gibt es dazu auch noch eine andere Aussage im Koran, welche der Bibel widerspricht.
Wir wissen, dass Moses die Thora an Israel überlieferte, als sie auf Steintafeln geschrieben war.
Nun lehrt der Koran Folgendes in Sure 7, Vers 145:

Und Wir schrieben ihm auf den Tafeln von allem eine Ermahnung und eine ausführliche Darlegung von allem. „So halte sie fest und befiel deinem Volk, sich an das Schönste in ihnen zu halten! Ich werde euch die Wohnstätte der Frevler zeigen.“

Durch diesen Vers wird gesagt, dass Moses von Gott die Thora auf Tafeln empfangen hat, um dem Volk Israel zu befehlen: Sie sollen den Teil einhalten, der schön ist.

In der Thora selbst aber, welche sich in der Bibel befindet, steht geschrieben gemäß dem fünften Buch Mose in Kapitel 13, Vers 1:

Das ganze Wort, das ich euch gebiete, das sollt ihr bewahren, um es zu tun; du sollst nichts zu ihm hinzufügen und nichts von ihm wegnehmen!

Hier stellt sich nun auch wieder die Frage, warum Mohammed geschrieben hat, Moses hätte dem Volk nur die teilweise Einhaltung der Thora befohlen, obwohl in der Thora selber drinsteht, dass Israel gar nichts wegtun darf, sondern das ganze Wort tun muss. Als Muslim muss man praktisch daran glauben, dass die Thora nicht die Thora ist, weil ja Mohammed sagte, dass sie von Moses nur zur teilweise Einhaltung an Israel gegeben war, nämlich um das Schönste davon einzuhalten.

Machen wir aber mal mit einer anderen Sache weiter!
Es gibt sowohl im Koran als auch in der Bibel den Sündenfall. Viele Menschen haben von dieser Geschichte bestimmt schonmal gehört.
Die ersten zwei Menschen waren im Garten Eden, der als Paradies zählt, und Gott hatte Gemeinschaft mit ihnen. Aber es gab einen Baum, dessen Frucht verboten war, und die Menschen mussten dieses Verbot einhalten, dass sie nicht von dem Baum essen dürfen. Aber sie ließen sich von einem heimtückischen Wesen zum Sündigen überreden und mussten dann wegen ihrer Sünde aus dem Paradies verbannt werden.

Auch über diese Geschichte zeichnen der Koran und die Bibel jeweils unterschiedliche Bilder. Ein paar auffällige Gemeinsamkeiten gibt es, aber einiges differenziert sich klar von einander.

Im Koran wird die Geschichte vom Sündenfall ständig wiederholt, in der Bibel hingegen gibt es sie nur einmal. Wenn man den Sündenfall im Koran lesen will, hat man dazu Sure 7, Vers 11 bis 24 oder Sure 15, Vers 28 bis 44 oder Sure 17, Vers 61 bis 65 oder Sure 20, Vers 116 bis 121 oder Sure 38, Vers 71 bis 83 und eventuell noch andere, die ich vergessen habe zu erwähnen. Da steht immer wieder ungefähr das Gleiche, egal welche von den genannten Suren man liest.

Um den Inhalt zu erfahren, lesen wir nun die Worte aus der Sure 7. Es steht geschrieben:

Und Wir haben euch ja erschaffen. Hierauf haben Wir euch gestaltet. Hierauf haben Wir zu den Engeln gesagt: „Werft euch vor Ādam nieder!“ Da warfen sie sich nieder, außer Iblīs. Er gehörte nicht zu denjenigen, die sich niederwerfen.
Allah sagte: „Was hat dich davon abgehalten, dich niederzuwerfen, als Ich es dir befahl?“ Er sagte: „Ich bin besser als er. Du hast mich aus Feuer erschaffen, ihn aber hast Du aus Lehm erschaffen.“
Allah sagte: „So geh fort von ihm! Es steht dir nicht zu, darin hochmütig zu sein. So geh hinaus! Gewiß, du gehörst zu den Geringgeachteten.“
Er sagte: „Gewähre mir Aufschub bis zu dem Tag, da sie auferweckt werden.“
Allah sagte: „Du sollst gewiß zu denjenigen gehören, denen Aufschub gewährt wird.“
Er sagte: „Darum, daß Du mich in Verirrung hast fallen lassen, werde ich ihnen ganz gewiß auf Deinem geraden Weg auflauern.
Hierauf werde ich ganz gewiß von vorn und von hinten, von ihrer Rechten und von ihrer Linken über sie kommen. Und Du wirst die meisten von ihnen nicht dankbar finden.“
Allah sagte: „Geh hinaus aus ihm, verachtet und verstoßen! Wer auch immer von ihnen dir folgt, Ich werde die Hölle ganz gewiß mit euch allesamt füllen.
Und du, o Ādam, bewohne du und deine Gattin den Paradiesgarten, und dann eßt, wo immer ihr wollt. Aber nähert euch nicht diesem Baum, sonst gehört ihr zu den Ungerechten!“
Da flüsterte ihnen der Satan ein, um ihnen offen zu zeigen, was ihnen von ihrer Blöße verborgen war. Und er sagte: „Euer Herr hat euch diesen Baum nur verboten, damit ihr nicht Engel werdet oder zu den Ewiglebenden gehört.“
Und er schwor ihnen: „Ich gehöre wahrlich zu denjenigen, die euch guten Rat geben.“
So verführte er sie trügerisch. Als sie dann von dem Baum gekostet hatten, zeigte sich ihnen ihre Blöße offenkundig, und sie begannen, Blätter des Paradiesgartens auf sich zusammenzuheften. Und ihr Herr rief ihnen zu: „Habe Ich euch nicht jenen Baum verboten und euch gesagt: Der Satan ist euch ein deutlicher Feind?“
Sie sagten: „Unser Herr, wir haben uns selbst Unrecht zugefügt. Wenn Du uns nicht vergibst und Dich unser erbarmst, werden wir ganz gewiß zu den Verlorenen gehören.“
Allah sagte: „Geht fort! Einer sei des anderen Feind. Und auf der Erde sollt ihr Aufenthalt und Nießbrauch auf Zeit haben.“

Dies ist also die Geschichte des Sündenfalls gemäß dem Koran. Allah hat Adam gemacht und dann verlangt, dass alle Engel sich vor Adam niederwerfen. Aber ein Engel, der auf arabisch den Name Iblis hat, wollte nicht vor Adam niederfallen. Ich finde es ein wenig seltsam, dass Allah seinen Engeln befohlen hat, vor einem aus Lehm geformten Mensch niederzufallen. Der Koran sagt ja sonst immer, dass Allah der alleinige Gott ist, und dass niemand verehrt werden darf außer Allah.
In der Bibel steht auch geschrieben, dass man sich kein Abbild machen darf, egal wovon. Aber Allah ist ja nicht an die Bibel gebunden. Jedenfalls sagte der rebellische Engel zu Allah, als seine Strafe feststand, dass er Aufschub der Strafe haben will, bis die Menschen auferweckt werden. Das bedeutet: Bereits zu diesem Zeitpunkt, als der Sündenfall des Menschen noch gar nicht geschehen war, war laut dieser Geschichte der Mensch bereits sterblich. Und es lebten zwei Menschen, also Adam und seine Gattin, in dem Garten Eden. Da nun der rebellische Engel Gott den Beweis liefern wollte, dass die Menschen undankbar sind, überredete er beide gleichzeitig dazu, von einem verbotenen Baum zu essen, indem er sagte: Sie werden dadurch Engel sein und ewig leben.
Da aßen sie die Frucht und begannen, sich zu schämen und Allah schickte sie fort und bestimmte, dass die Menschen einander Feind sein sollen. Und jeder, der dem rebellischen Engel folgt, wird am Ende verloren sein.

Hierbei gibt es zugegebenermaßen viele Parallelen zu dem Sündenfall, wie ihn die Bibel erzählt, aber es gibt auch einige deutliche Unterschiede.
Um es miteinander abzugleichen, werden wir jetzt auch den Sündenfall lesen, wie er in der Bibel beschrieben ist.

Man liest in der Bibel nicht ein einziges Wort davon, dass irgendwer sich vor Adam niederwerfen sollte. Gemäß der Bibel waren die Menschen einfach nur in den Garten Eden gebracht worden, um ihn zu bewahren. Und die Engel spielten dabei keine Rolle.
Es steht geschrieben im ersten Buch Mose in Kapitel 2, Vers 15 bis 17:

Und Gott der HERR nahm den Menschen und setzte ihn in den Garten Eden, damit er ihn bebaue und bewahre.
Und Gott der HERR gebot dem Menschen und sprach: Von jedem Baum des Gartens darfst du nach Belieben essen;
aber von dem Baum der Erkenntnis des Guten und des Bösen sollst du nicht essen; denn an dem Tag, da du davon isst, musst du gewisslich sterben!

An diesen Versen erkennt man schonmal, dass Gott den ersten Mensch vor dem Tod warnte, weil Gott nicht wollte, dass der Tod den Mensch ergreift. Das bedeutet wahrscheinlich, dass der Mensch am Anfang gar kein sterbliches Wesen war, aber sobald er die Frucht vom Baum der Erkenntnis des Guten und Bösen essen würde, würde es sicher sein, dass er eines Tages sterben muss. Im restlichen Teil des Kapitels liest man, wie Adam den Tieren Namen geben darf, die Gott gemacht hat, und wie für Adam eine Frau erschaffen wird.
Und dann geschieht es auch in der Bibel in Kapitel 3, dass eine Versuchung kommt. Folgendes liest man darüber in den Versen 1 bis 6:

Aber die Schlange war listiger als alle Tiere des Feldes, die Gott der HERR gemacht hatte; und sie sprach zu der Frau: Sollte Gott wirklich gesagt haben, dass ihr von keinem Baum im Garten essen dürft?
Da sprach die Frau zur Schlange: Von der Frucht der Bäume im Garten dürfen wir essen;
aber von der Frucht des Baumes, der in der Mitte des Gartens ist, hat Gott gesagt: Esst nicht davon und rührt sie auch nicht an, damit ihr nicht sterbt!
Da sprach die Schlange zu der Frau: Keineswegs werdet ihr sterben!
Sondern Gott weiß: An dem Tag, da ihr davon esst, werden euch die Augen geöffnet, und ihr werdet sein wie Gott und werdet erkennen, was Gut und Böse ist!
Und die Frau sah, dass von dem Baum gut zu essen wäre, und dass er eine Lust für die Augen und ein begehrenswerter Baum wäre, weil er weise macht; und sie nahm von seiner Frucht und aß, und sie gab davon auch ihrem Mann, der bei ihr war, und er aß.

Diese Rede hat ein bisschen was in sich, was anders ist als die Erzählung vom Koran. Es wurden nicht beide Menschen gleichzeitig in Versuchung geführt, sondern nur die Frau allein traf die Entscheidungen und gab es an ihren Mann weiter. Und das Wesen, das zuerst Eva verführte, sah aus wie eine Schlange. Das ist ein Detail, welches vielleicht für manche Ohren ein bisschen beknackt klingt, was aber bis zum heutigen Tag einen tieferen Sinn hat.
Jedenfalls ist die Verführung hier auch etwas Anders abgelaufen. Die Menschen hatten Angst vor dem Tod, und deswegen wären sie nie von selbst auf den Gedanke gekommen, die Frucht zu essen. Denn sie hatten ja gehört, dass man davon stirbt. Deswegen musste das listige Schlangenwesen der Frau erstmal die Angst nehmen, indem es behauptet, dass man von der Frucht überhaupt nicht sterben wird. Und vorher hat es ja erstmal Zweifel in der Frau ausgelöst, indem es sagte: Sollte Gott wirklich gesagt haben, dass ihr nicht davon essen dürft?
Zweifel streuen ist also eine gängige und effektive Taktik dieses Wesens, ebenso wie die Verleugnung der Worte Gottes. Und obendrein hat das Wesen noch gesagt: Wenn die Frau von der Frucht ist, wird sie sein wie Gott, und sie wird geöffnete Augen haben und zwischen Gut und Böse unterscheiden können. Das ist anders als im Koran. Im Koran waren die Menschen schon vorher sterblich, und der Satan sagte, sie werden Engel sein durch die Frucht, und werden ihre Sterblichkeit verlieren. In der Bibel sagte er, obwohl die Frucht zum Tod führen würde, dass dies wohl angeblich doch nicht stimmt, sondern dass die Menschen selber Götter werden und Erkenntnis über Gut und Böse bekommen. Der Koran sagt das genaue Gegenteil der Bibel über dieses Detail mit der Sterblichkeit. Und die Bibel erzählt auch, dass jeder Beteiligte bestraft wurde. Das Schlangenwesen wurde von Gott bestraft, weil es die Frau verführt hatte. Die Frau wurde bestraft, weil sie auf die Worte der Schlange hörte. Und der Mann wurde bestraft, weil er seiner Frau mehr Gehör schenkte als der Warnung, die Gott beiden Menschen gegeben hatte, nämlich dass die Frucht der Erkenntnis über Gut und Böse den Tod bringt. Während also im Koran nur die zwei Menschen aus dem Garten vertrieben wurden und einander Feind sein sollten, gibt es in der Bibel nicht nur den Bericht über die Verbannung allein, sondern auch darüber, dass die Schlange samt den Menschen bestraft wurde.

Hier steht man jetzt auch wieder vor einem Zwiespalt. Entweder man glaubt die Version vom Koran, oder man glaubt die Version der Bibel. Im Koran wird der Satan als ein Engel dargestellt, der keine Lust hatte, sich vor Adam niederzuwerfen und deshalb muss er ins Höllenfeuer. In der Bibel wird die Sache aber etwas Anders dargestellt. Es gibt in den Schriften des Alten Testaments zwei prophetische Texte, die mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit den Teufel beschreiben. Der erste prophetische Text ist vom Buch des Propheten Hesekiel, und dieser lautet folgendermaßen:

O du Siegel der Vollendung, voller Weisheit und vollkommener Schönheit!
In Eden, im Garten Gottes warst du; mit allerlei Edelsteinen warst du bedeckt: mit Sardis, Topas, Diamant, Chrysolith, Onyx, Jaspis, Saphir, Karfunkel, Smaragd und mit Gold. Deine kunstvoll hergestellten Tamburine und Flöten waren bei dir. Am Tag deiner Erschaffung wurden sie bereitet.
Du warst ein gesalbter, schützender Cherub, ja, ich hatte dich dazu eingesetzt; du warst auf dem heiligen Berg Gottes, und du wandeltest mitten unter den feurigen Steinen.
Du warst vollkommen in deinen Wegen vom Tag deiner Erschaffung an, bis Sünde in dir gefunden wurde.
Durch deine vielen Handelsgeschäfte ist dein Inneres mit Frevel erfüllt worden, und du hast gesündigt. Darum habe ich dich von dem Berg Gottes verstoßen und dich, du schützender Cherub, aus der Mitte der feurigen Steine vertilgt.

Hier ist die Rede von einem wunderschönen Engelwesen voller Weisheit, das im Garten Eden war. Er war eingesetzt, um das Heiligtum Gottes zu beschützen, aber er wurde hochmütig und schloss geheime Verträge und sündigte dann gegen Gott.

Und passend dazu folgt nun der zweite prophetische Text aus dem Buch des Propheten Jesaja, Kapitel 14, Vers 12 bis 15:

Wie bist du vom Himmel herabgefallen,
du Glanzstern, Sohn der Morgenröte!
Wie bist du zu Boden geschmettert,
du Überwältiger der Nationen!
Und doch hattest du dir in deinem Herzen vorgenommen:
›Ich will zum Himmel emporsteigen
und meinen Thron über die Sterne Gottes erhöhen
und mich niederlassen auf dem Versammlungsberg im äußersten Norden;
ich will emporfahren auf Wolkenhöhen,
dem Allerhöchsten mich gleichmachen!‹
Doch ins Totenreich bist du hinabgestürzt,
in die tiefste Grube!

Hier ist offensichtlich ebenfalls von einem hochmütigen, glanzvollen Wesen die Rede, das aus dem Himmel geworfen wurde, und dieses wird nicht nur als Glanzstern bezeichnet, sondern auch als Sohn der Morgenröte. Dieses Wesen wollte sich über Gott erheben, es wollte selber Gott sein. Deswegen wird es bis zum Totenreich hinabgeworfen.

Wenn man nun davon ausgeht, dass diese prophetischen Texte den Satan beschreiben, und dass auch die Schlange im Garten Eden der Satan war, dann lautet die Botschaft der Bibel nicht, dass der Satan sich geweigert hat, vor Adam niederzufallen, sondern dass der Satan versucht hat, Gott zu besiegen und selbst Gott zu werden, aber es hatte nicht geklappt, und danach wandte er sich in seiner Wut gegen die Menschen, um sie zu verderben und ihnen den Tod zu bringen.

Aufgrund all dieser Dinge zeichnet der Koran ein anderes Bild über den Sündenfall und den Satan, als es die Bibel tut. Im Koran ist er ein trotziger Engel, der sich nicht vor Adam niederwerfen wollte, aber ansonsten Gott respektiert und nun Gott davon überzeugen will, dass die Menschen undankbar sind. In der Bibel ist der Satan ein zutiefst bösartiges und sehr listiges Wesen, das gegen den wahren Gott rebelliert, um selber Gott zu sein und alles zu verderben, was Gott liebt.
Auch hier wäre es nur schwer möglich, beides gleichzeitig zu glauben.

Als nächstes möchte ich auf das Ideal eingehen, ob die Schrift unveränderlich sein soll oder nicht.

Im Koran liest man diesbezüglich in Sure 16, Vers 101 und 102:

Und wenn Wir einen Vers anstelle eines anderen Verses austauschen – und Allah weiß sehr wohl, was Er offenbart, sagen sie: „Du ersinnst nur Lügen.“ Aber nein! Die meisten von ihnen wissen nicht.
Sag: Offenbart hat ihn der Heilige Geist von deinem Herrn mit der Wahrheit, um diejenigen, die glauben, zu festigen, und als Rechtleitung und frohe Botschaft für die Allah Ergebenen.

An diesen Versen erkennt man deutlich, dass diese Wesen, die zu Mohammed reden, sich das Recht vorbehalten, jederzeit Verse im Koran durch andere auszutauschen.
Das ist ein wenig befremdlich. Man muss demnach als Muslim damit rechnen, dass im Zweifelsfall der eigene Glaube von heute auf morgen plötzlich von Allah geändert wird.

Jesus hingegen sagt über sein Evangelium und über die Schriften aus dem Alten Testament Folgendes im Evangelium des Lukas, Kapitel 16, Vers 17:

Es ist aber leichter, dass Himmel und Erde vergehen, als dass ein einziges Strichlein des Gesetzes falle.

Daran kann man sehen, wie gemäß der Bibel alles Geschriebene nicht fallen darf, weswegen es nicht verändert oder verringert werden wird. Passend dazu gibt es auch (bei Matthäus) ein Zitat aus Kapitel 24, Vers 35, wo geschrieben steht, dass Jesus sagte:

Himmel und Erde werden vergehen, aber meine Worte werden nicht vergehen.

Auch hier erkennen wir wieder einen deutlichen Unterschied zwischen dem Koran und der Bibel. Im Koran wird sich das Recht vorbehalten, Verse jederzeit auszutauschen. In der Bibel wird ausgesagt, dass die Worte feststehen, denn sie dürfen nicht vergehen und nicht fallen. Erneut sind das Widersprüche, die sich nicht vereinen lassen, weswegen ein Mensch genötigt ist, entweder an den Koran oder an die Bibel zu glauben, denn beides zusammen geht nicht.

Eine weitere Sache, bei der ich fast schon Mitleid mit dem Prophet Mohammed empfinde, möchte ich euch nun auch mal aus dem Koran zeigen. Die Wesen, die mit Mohammed redeten, haben etwas Eigenartiges zu ihm gesagt, denn es steht geschrieben in Sure 18, Vers 6:

Vielleicht magst du aus Gram noch dich selbst umbringen, wenn sie an diese Botschaft nicht glauben, nachdem sie sich abgewandt haben.

Diese Worte sind seltsam. Könnt ihr euch vorstellen, wie Mohammed sich dabei gefühlt haben muss, als zu ihm gesagt wurde, er möge sich vielleicht selbst umbringen? Und nicht nur einmal ist das passiert, sondern zweimal. Denn es wird berichtet in Sure 26, Vers 3:

Vielleicht magst du dich noch selbst umbringen aus Gram darüber, daß sie nicht gläubig sind.

Hier wird also schonwieder etwas derart Komisches zu ihm gesagt. Warum werden ihm derartige Gedanken gegeben? Ich glaube nicht, dass Mohammed dadurch Mut bekam.
Und dem entgegen steht ein besonderes Zitat von Jesus aus der Bibel im Evangelium des Johannes, Kapitel 10, Vers 10, welches lautet:

Der Dieb kommt nur, um zu stehlen, zu töten und zu verderben; ich bin gekommen, damit sie das Leben haben und es im Überfluss haben.

Jesus hat die Menschen zum Leben ermutigt. Aber bei Mohammed macht es den Eindruck, als hätten die Wesen, die zu ihm redeten, ihn zum Tod ermutigt. Und es gibt auch ein paar andere sehr seltsam wirkende Äußerungen dieser Wesen. Denn diese Wesen haben Folgendes zu Mohammed gesagt laut Sure 17, Vers 16 und 17:

Und wenn Wir eine Stadt vernichten wollen, befehlen Wir denjenigen, die in ihr üppig leben , zu freveln, und dann freveln sie in ihr. So bewahrheitet sich das Wort gegen sie, und dann zerstören Wir sie vollständig.
Wie viele Geschlechter nach Nūḥ haben Wir vernichtet! Und es genügt, daß dein Herr die Sünden Seiner Diener wohl kennt und sieht.

Diese Wesen erteilen also den Befehl zu Freveln in jeder Stadt, die sie zerstören wollen, sodass die Sünde dort groß wird und sie es vor Gott als Rechtfertigung für ihre Zerstörungswut benutzen können. Das ist erschreckend.

Zusätzlich dazu muss man betonen, dass es in der Bibel eine Prophezeiung gibt, die noch nicht erfüllt wurde soweit ich weiß, wo ein böses Tier aus der Erde aufsteigt, um die Menschen zu verführen.
Der Koran hat dazu auch etwas zu sagen, denn es steht von den Wesen, die mit Mohammed redeten, Folgende Aussage in Sure 27, Vers 82:

Und wenn das Wort über sie fällig wird, bringen Wir ihnen ein Tier aus der Erde hervor, das zu ihnen spricht; dies, weil die Menschen von Unseren Zeichen nicht überzeugt sind.

Diese Wesen, die mit Mohammed reden, verfolgen offensichtlich den Plan, ein Tier aus der Erde hervorzubringen, das zu den Menschen sprechen soll.

Und an anderer Stelle preisen sich diese Wesen Dinge an, die eigentlich nur Gott allein tun kann, sofern ich es richtig einschätze. Bildet euch am besten eure eigene Meinung!
Es steht geschrieben in Sure 15 , Vers 22 und 23:

Und Wir senden die Winde zur Befruchtung. Und Wir lassen dann vom Himmel Wasser hinabkommen und geben es euch zu trinken, doch ihr könnt es nicht alles davon als Vorrat lagern.
Und fürwahr, Wir sind es, die lebendig machen und sterben lassen, und Wir sind die alles Erbenden.

Was genau sollen das für Wesen sein, die das Gleiche tun wie der einzige Gott und trotzdem sagen, dass es nur den einen Gott gibt. Ist das alles nicht ein wenig seltsam?

Diese Wesen maßen sich ebenfalls an, am Gericht Gottes mitzuwirken, denn es heißt in Sure 21, Vers 47:

Und Wir stellen die gerechten Waagen für den Tag der Auferstehung auf. So wird keiner Seele um irgend etwas Unrecht zugefügt; und wäre es auch das Gewicht eines Senfkorns, Wir bringen es bei. Und Wir genügen als Berechner.

Diese Wesen berechnen offensichtlich irgendwas. Ich weiß gar nicht, was ich zu all diesen Schriftworten des Korans sagen soll. Aber man ist im Koran ja sowieso dazu aufgefordert, keine Fragen zu stellen, denn es steht geschrieben in Sure 5, Vers 101 und 102:

O die ihr glaubt, fragt nicht nach Dingen, die, wenn sie euch offengelegt werden, euch leid tun, wenn ihr nach ihnen fragt zu der Zeit, da der Qurʾān offenbart wird, sie euch gewiß offengelegt werden, wo Allah sie übergangen hat. Und Allah ist Allvergebend und Nachsichtig.
Leute vor euch haben schon danach gefragt, doch dann wurden sie ihretwegen ungläubig.

Man soll also laut diesen Worten nicht nach den Dingen im Koran fragen. Das ist die Moral des Korans. In der Bibel ist es ein bisschen anders, denn es gibt ein besonderes Zitat zu diesem Thema im Brief des Jakobus in Kapitel 1, Vers 5, wo man Folgendes liest:

Wenn es aber jemand unter euch an Weisheit mangelt, so erbitte er sie von Gott, der allen gern und ohne Vorwurf gibt, so wird sie ihm gegeben werden.

Somit ist man auch bei diesem Thema genötigt, sich für eines von beidem zu entscheiden. Wer an den Koran glaubt, der findet sich damit ab, dass er keine Fragen stellen soll. Wer an die Bibel glaubt, der geht davon aus,dass Gott gerne und ohne Vorwurf denen die Weisheit schenkt, die sie mit ehrlichem Herzen erbitten und verwenden. Man kann aber nicht an beides zusammen glauben. Entweder Gott will, dass wir Dinge wissen, oder er will es nicht.

Aber bevor wir uns darüber nun den Kopf zerbrechen, kommen wir mal lieber zu einem weiteren Widerspruch zwischen dem Koran und der Bibel. Wir wissen, dass damals leider Sklavenhaltung ganz normal war, auch zu Mohammeds Zeiten immernoch. Daran trägt auch Mohammed keinerlei Schuld, denn die Menschen waren sowieso daran gewöhnt. In Deutschland ist das glücklicherweise schon seit Jahrhunderten zurückgegangen. Was aber damals über den Umgang mit Sklaven für die Nachfolger von Mohammed galt und auch heute noch für Sklavenhalter gelten würde - wären welche da - lesen wir in Sure 23, Vers 5 und 6:

und denjenigen, die ihre Scham hüten,
außer gegenüber ihren Gattinnen oder was ihre rechte Hand an Sklavinnen besitzt, denn sie sind hierin nicht zu tadeln.

Gemäß dem Koran soll jeder Muslim mit seinen Sklavinnen Geschlechtsverkehr haben wie er will. Egal, wie viele Sklavinnen es auch sein mögen, und zusätzlich dazu mit seinen Ehefrauen, und er zählt nicht als untadelig dabei.

In der Bibel ist es genau andersrum, denn es steht geschrieben im 1. Brief des Apostels Paulus an die Korinther, Kapitel 7, Vers 1 und 2:

Was aber das betrifft, wovon ihr mir geschrieben habt, so ist es ja gut für den Menschen, keine Frau zu berühren;
um aber Unzucht zu vermeiden, soll jeder Mann seine eigene Frau und jede Frau ihren eigenen Mann haben.

Durch diese Worte, die ein aufrichtiger Christ ernstnimmt, wird man dazu ermahnt, eine einzige Frau zu haben und sich keine Sexsklavinnen zu halten.

Als nächstes schauen wir uns etwas über das Gericht Gottes an, denn auch da stimmen der Koran und die Bibel bei einem gewissen Detail nicht miteinander überein. Es steht geschrieben in Sure 41, Vers 19 bis 21:

Und denke an den Tag, da Allahs Feinde zum Höllenfeuer versammelt und in Reihen gebracht werden.
Wenn sie dann dort angekommen sind, legen ihr Gehör, ihre Augen und ihre Häute gegen sie Zeugnis ab über das, was sie zu tun pflegten.
Sie werden zu ihren Häuten sagen: „Warum habt ihr gegen uns Zeugnis abgelegt?“ Sie sagen: „Allah, Der alles reden läßt, hat uns reden lassen. Er ist es, Der euch das erste Mal erschaffen hat, und zu Ihm werdet ihr zurückgebracht.

Diese Worte erklären uns, dass im Gericht von Allah unsere Ohren und unsere Augen und unsere Haut anfangen werden, zu reden, um gegen uns auszusagen.

Das Gericht, wie es in der Bibel geschrieben steht, klingt aber anders, denn man liest in der Offenbarung in Kapitel 20, Vers 11 und 12:

Und ich sah einen großen weißen Thron und den, der darauf saß; vor seinem Angesicht flohen die Erde und der Himmel, und es wurde kein Platz für sie gefunden.
Und ich sah die Toten, Kleine und Große, vor Gott stehen, und es wurden Bücher geöffnet, und ein anderes Buch wurde geöffnet, das ist das Buch des Lebens; und die Toten wurden gerichtet gemäß ihren Werken, entsprechend dem, was in den Büchern geschrieben stand.

An diesen Worten erkennt man, dass Bücher durchgesehen werden, in denen die Taten der Menschen verzeichnet sind, und sonst nichts weiter. Der Koran sagt also, dass die Sinnesorgane des Menschen anfangen zu reden im Gericht, aber in der Bibel gibt es ein solches Szenario nicht, sondern nur Bücher, die gewälzt werden.

Als nächstes schauen wir uns mal eine Geschichte über Moses an, die im Koran ganz anders erzählt wird als in der Bibel. Es steht geschrieben in Sure 40, Vers 23 bis 27:

Und Wir sandten bereits Mūsā mit Unseren Zeichen und mit einer deutlichen Ermächtigung
zu Firʿaun und Hāmān und Qārūn. Sie aber sagten: „Ein verlogener Zauberer.“
Als er ihnen nun die Wahrheit von Uns brachte, sagten sie: „Tötet die Söhne derjenigen, die mit ihm glauben, und laßt nur ihre Frauen am Leben.“ Aber die List der Ungläubigen geht bestimmt verloren.
Firʿaun sagte: „Laßt mich Mūsā töten; soll er doch seinen Herrn anrufen! Ich fürchte, daß er sonst eure Religion abändern oder daß er Unheil im Land hervorrufen wird.“
Und Mūsā sagte: „Ich nehme Zuflucht zu meinem Herrn und eurem Herrn vor jedem Hochmütigen, der nicht an den Tag der Abrechnung glaubt.

Diese Erzählung spielt auf die Situation an, als Moses und das Volk Israel als Sklaven in Ägypten lebten und freigelassen werden wollten. Nun lernt man gemäß dieser Erzählung, dass Moses um die Freilassung bat, aber der Pharao wollte wegen der Religion von Moses nicht darauf hören und befahl, dass man die jenigen Kinder Israels töten soll, die an Allah glauben. Und dann wird der Pharao von Moses getadelt, weil der Pharao nicht an den Tag der Abrechnung glaubt.

In der Bibel gibt es auch diese Geschichte, wie Moses mit seinem Volk Israel in Ägypten versklavt war und die Kinder der Israeliten im Fluss ertränkt wurden, und wie Moses die Freilassung forderte. Allerdings sind die Hintergründe komplett unterschiedlich. Die männlichen Neugeborenen der Israeliten wurden laut der Bibel nicht wegen ihrer Religion im Fluss ertränkt, sondern weil die Israeliten sich stark vermehrten und zu einer sehr großen Volksmenge geworden waren. Das machte den Ägyptern Angst, und sie fürchteten, dass sie dieses große Volk nicht mehr unter Kontrolle halten könnten. Und obendrein waren die Israeliten vor langer Zeit aus einem fremden Land nach Ägypten gekommen, nämlich vom Land Kanaan. Und mit diesem Land hatte Ägypten gerade Krieg. Da fürchtete der Pharao, dass die Israeliten sich auf die Seite von Kanaan schlagen könnten, und seine Angst vor all diesen Dingen trieb ihn dazu, den Befehl zu erteilen, dass die Israeliten sehr hart versklavt werden müssen und dass man alle männlichen Nachkommen Israels direkt nach der Geburt im Fluss ertränken soll. Dadurch hoffte der Pharao, das Bevölkerungswachstum zu verhindern und die Macht über Israel behalten zu können.
Und als Moses die Freilassung Israels im Namen Gottes forderte, da war dem Pharao egal, was Moses über Gott sagte.

Auch diese Erzählungen sind völlig verschieden von einander und in klarem Widerspruch. Laut dem Koran wurde Israel unterdrückt, weil es an Allah glaubte, und laut der Bibel wurde Israel unterdrückt, weil sie so zahlreich waren und der Pharao die Kontrolle nicht verlieren wollte, während Israels Gott ihm egal war.
Und es gibt übrigens auch noch einige andere Geschichten, die im Koran mit komplett anderen Details erzählt werden als in der Bibel, und es geht dabei im Koran immer nur darum, dass man an Allah glauben muss und an den jüngsten Tag. Dabei meine ich die Geschichte von der Sintflut, die Geschichte von der Zerstörung von Sodom und Gomorra, die Geschichte von Joseph in Ägypten, die Geschichte von Salomo, die Geschichte des Vaters von Johannes dem Täufer, die Geschichte des Propheten Jona, die Offenbarung Gottes in der Wüste vor Israel, und noch andere, die ich vergessen habe. All diese Geschichten werden mit komplett andersartigen Details im Koran erzählt, als es in der Bibel der Fall ist.

Es freuen sich aber bestimmt alle Muslime darüber, dass es im Koran einige Zusicherungen gibt, dass die Worte des Korans wahr sind, denn es steht zum Beispiel in Sure 53, Vers 1 bis 4:

Bei dem Stern, wenn er sinkt!
Nicht in die Irre geht euer Gefährte, und auch nicht einem Irrtum ist er erlegen,
und er redet nicht aus eigener Neigung.
Es ist nur eine Offenbarung, die eingegeben wird.

Es wird also hier geschworen, bei dem Stern, wenn er sinkt, dass Mohammed überhaupt nicht im Irrtum war. Das ist äußerst aufmunternd für jeden Koranleser, nicht wahr?

Es ist aber auch den Muslimen befohlen, dass sie viel Fasten müssen. Denn es heißt in Sure 2, Vers 183:

O die ihr glaubt, vorgeschrieben ist euch das Fasten, so wie es denjenigen vor euch vorgeschrieben war, auf daß ihr gottesfürchtig werden möget.

Daran sehen wir, wie der Koran lehrt, dass Fasten eine Vorschrift ist. In der Bibel hat aber Jesus zum Thema Fasten ein Gleichnis gesagt, welches in drei Evangelien berichtet wird. Im Evangelium des Markus in Kapitel 2, Vers 21 und 22 steht beispielsweise:

Und niemand näht einen Lappen von neuem Tuch auf ein altes Kleid; sonst löst sein neuer Flicken sich ab vom alten, und der Riss wird schlimmer.
Und niemand füllt neuen Wein in alte Schläuche, sonst zerreißt der neue Wein die Schläuche, und der Wein wird verschüttet und die Schläuche verderben; sondern neuer Wein soll in neue Schläuche gefüllt werden.

Damit will Jesus sagen, dass seit der Verkündigung des Evangeliums das Fasten nur noch eine nebensächliche und unbedeutende Rolle spielt, weil es ein Gebot ist, das in einer alten Lehre hoch geschätzt wird, aber nicht in dem Evangelium, das er verkündigt. Andere Dinge sind wichtiger. Aber interessanterweise gibt es diese Lehre nicht nur von Jesus, sondern sogar Gott selbst hat es in der Bibel durch den Prophet Jesaja gesagt, denn es steht geschrieben in Kapitel 58, Vers 5 bis 7:

Meint ihr, dass mir ein solches Fasten gefällt, wenn der Mensch sich selbst einen Tag lang quält und seinen Kopf hängen lässt wie ein Schilfhalm und sich in Sacktuch und Asche bettet? Willst du das ein Fasten nennen und einen dem HERRN wohlgefälligen Tag?
Ist nicht das ein Fasten, an dem ich Gefallen habe: dass ihr ungerechte Fesseln losmacht, dass ihr die Knoten des Joches löst, dass ihr die Unterdrückten freilasst und jegliches Joch zerbrecht?
Besteht es nicht darin, dass du dem Hungrigen dein Brot brichst und arme Verfolgte in dein Haus führst, dass, wenn du einen Entblößten siehst, du ihn bekleidest und dich deinem eigenen Fleisch nicht entziehst?

An diesen Versen sieht man, wie unwichtig laut der Bibel vor Gott das Fasten ist, denn selbstlose Barmherzigkeit üben ist deutlich wichtiger. Wer dies nicht tut, dem ist auch sein Fasten wertlos. Wer aber barmherzig ist und obendrein freiwillig fastet, dem wird es das Leben segnen.

Auch dies ist erneut sehr widersprüchlich. Man kann nur entweder daran glauben, dass Fasten eine unverzichtbare Vorschrift ist, wie es im Koran steht, oder man achtet Fasten als gering, wie es die Bibel lehrt. Aber beides zusammen ist unvereinbar.

Wir kommen so langsam dem Ende des Videos entgegen, aber es gibt noch ein ziemlich großes Thema aufzuzeigen, in welchem sich der Koran und die Bibel ebenfalls umfangreich gegenseitig widersprechen. Und das Thema heißt Vergebung. Jeder Mensch interessiert sich natürlich dafür, wie er Vergebung von Gott bekommen kann, sobald er ein schlechtes Gewissen hat.
Daher schauen wir jetzt, was diesbezüglich der Koran lehrt. Es steht geschrieben in Sure 3, dass Mohammed sagte laut Vers 31:

Sag: Wenn ihr Allah liebt, dann folgt mir. So liebt euch Allah und vergibt euch eure Sünden. Allah ist Allvergebend und Barmherzig.

Man muss also Mohammed folgen, dann soll Allah am Ende willkürlich Vergebung aussprechen.

Weiterhin steht in Sure 5, Vers 35:

O die ihr glaubt, fürchtet Allah und trachtet nach einem Mittel zu Ihm und müht euch auf Seinem Weg ab, auf daß es euch wohl ergehen möge!

Die Vergebung kommt also dadurch, dass die Menschen sich abmühen, und zwar auf dem Weg von Allah.

Dazugehörig liest man auch in Sure 3, Vers 85:

Wer aber als Religion etwas anderes als den Islām begehrt, so wird es von ihm nicht angenommen werden, und im Jenseits wird er zu den Verlierern gehören.

Der Koran lehrt offensichtlich, dass der Mensch unbedingt zur Religion des Islams gehören muss, sonst ist er garantiert ein Verlierer.

In Sure 2 lernt man außerdem in Vers 271:

Wenn ihr Almosen offen zeigt, so ist es trefflich. Wenn ihr sie aber verbergt und den Armen gebt, so ist es besser für euch, und Allah wird etwas von euren bösen Taten tilgen. Allah ist dessen, was ihr tut, Kundig.

Man soll sich also gewissermaßen mit weltlichem Besitz Vergebung erkaufen durch das Spenden von Almosen, weil Allah dann etwas von den bösen Taten tilgt. Auch das lehrt der Koran über Vergebung.

Ein bisschen weiter unten, nämlich in Vers 277, steht:

Gewiß, diejenigen, die glauben und rechtschaffene Werke tun, das Gebet verrichten und die Abgabe entrichten, die haben ihren Lohn bei ihrem Herrn, und keine Furcht soll sie überkommen, noch werden sie traurig sein.

Auch hier sind also Werke beschrieben, die getan werden müssen, um sich Vergebung zu erarbeiten.

Zur Abrundung lesen wir zum Thema Vergebung im Koran auch noch in Sure 3 den Vers 195, wo geschrieben steht:

Da erhörte sie ihr Herr: „Ich lasse kein Werk eines Gutes Tuenden von euch verlorengehen, sei es von Mann oder Frau; die einen von euch sind von den anderen. Denen also, die ausgewandert und aus ihren Wohnstätten vertrieben worden sind und denen auf Meinem Weg Leid zugefügt worden ist, und die gekämpft haben und getötet worden sind, werde Ich ganz gewiß ihre bösen Taten tilgen und sie ganz gewiß in Gärten eingehen lassen, durcheilt von Bächen, als Belohnung von Allah.“ Und Allah – bei Ihm ist die schöne Belohnung.

Die größte Gewissheit hat man laut Koran also immer dann, wenn man für Allah kämpft und dabei stirbt. Das haben wir ja schonmal gelernt. Das ist der Inhalt zum Thema Vergebung im Islam, gemäß den Worten des Korans.

Wie sieht es nun aber mit der Bibel aus?

Ich zeige nun ein paar Schriftworte, die die Vergebung aufzeigen, wie sie durch Jesus geschieht.

Es steht geschrieben im Evangelium des Markus in Kapitel 10, Vers 45:

Denn auch der Sohn des Menschen ist nicht gekommen, um sich dienen zu lassen, sondern um zu dienen und sein Leben zu geben als Lösegeld für viele.

Das Leben von Jesus ist derart rein gewesen, dass es von Gott als Lösegeld angenommen wird für die, die Jesus folgen. Passend dazu gibt es Worte aus dem ersten Brief des Apostels Johannes in Kapitel 1, Vers 7 bis 9, die folgendermaßen lauten:

wenn wir aber im Licht wandeln, wie er im Licht ist, so haben wir Gemeinschaft miteinander, und das Blut Jesu Christi, seines Sohnes, reinigt uns von aller Sünde.
Wenn wir sagen, dass wir keine Sünde haben, so verführen wir uns selbst, und die Wahrheit ist nicht in uns.
Wenn wir aber unsere Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht, dass er uns die Sünden vergibt und uns reinigt von aller Ungerechtigkeit.

Man kann also rein werden von aller Schuld durch das Opfer, das Jesus gebracht hat. Jesus reinigt den Mensch völlig, wenn man ihm seine Sünden bekennt und um Vergebung bittet. Dies steht jedem offen, der an Jesus glauben will. So wird man ein gereinigter Mensch. Darüber hinaus gilt Folgendes laut dem Evangelium des Markus, Kapitel 16, Vers 16:

Wer glaubt und getauft wird, der wird gerettet werden; wer aber nicht glaubt, der wird verdammt werden.

Wer also vor der Hölle gerettet werden will, muss nicht nur seine Sünden bekennen und um Vergebung bitten, sondern auch alle Worte von Jesus glauben und sich auf seinen Name komplett im Wasser taufen lassen. Danach gilt, was geschrieben steht im ersten Brief des Apostels Johannes in Kapitel 2, Vers 3 bis 5:

Und daran erkennen wir, dass wir ihn erkannt haben, wenn wir seine Gebote halten.
Wer sagt: »Ich habe ihn erkannt«, und hält doch seine Gebote nicht, der ist ein Lügner, und in einem solchen ist die Wahrheit nicht;
wer aber sein Wort hält, in dem ist wahrhaftig die Liebe Gottes vollkommen geworden. Daran erkennen wir, dass wir in ihm sind.

Es geht also nach der Taufe darum, dass man sich nicht wieder neu mit Sünde besudelt, sondern dass man rein bleibt. Rein bleiben kann man aber nur durch das Einhalten der Gebote von Jesus und dadurch, dass man sich nicht selbst mit Gräueln befleckt und die heiligen 10 Gebote liebt. Es geht darum, gar nicht mehr zu sündigen, weil bei Gott keine Sünde erlaubt ist. Und das einzige, was uns von Jesus wegziehen kann, ist unsere eigene Unentschlossenheit, nämlich wenn wir die Vergnügungen der Welt oder die Sorgen des Lebens stärker beachten als die Worte von Jesus. Wer aber dies überwindet und allen Umständen zum trotz die Gebote hält, zu dem wird Jesus sich bekennen vor Gott. Wenn dies geschieht, ist man aus dem Gericht Gottes losgekauft und wird nicht gerichtet für das, was man früher falsch machte, als man noch ohne Jesus unterwegs war.
Deswegen heißt es in der Offenbarung, Kapitel 3, Vers 5:

Wer überwindet, der wird mit weißen Kleidern bekleidet werden; und ich will seinen Namen nicht auslöschen aus dem Buch des Lebens, und ich werde seinen Namen bekennen vor meinem Vater und vor seinen Engeln.

An dieser Stelle mache ich nun eine kleine Zusammenfassung zum Thema Vergebung.
Der Koran lehrt, dass man als Religion den Islam haben muss, in welchem Jesus als Sohn Gottes verleugnet wird und kein einzigartiges Opfer durch seinen Tod leistete, da er laut dem Koran niemals gekreuzigt wurde und nicht starb. Laut dem Koran ist man ohne den Islam als Religion sowieso verloren, und man muss sich abmühen mit Gebet und Abgaben leisten und Fasten und Almosen schenken, und man soll idealerweise im Kampf gegen Ungläubige für Allahs Sache sterben. Dann wird Allah den Mensch ins Paradies lassen.

Die Bibel lehrt hingegen, dass man an die Worte von Jesus ganz glauben soll und auf seinen Name getauft werden soll, während der Islam als Religion in der Bibel überhaupt nicht vorkommt und auch Mohammed in der Bibel gar nicht existiert, es sei denn, jemand erdreistet sich, die Weissagungen aus gewissen Prophetenbüchern des alten Testaments absichtlich falsch auszulegen. Stattdessen gibt es gemäß den Worten der Bibel die Vergebung nur durch Jesus und das Halten der Gebote, weil man gar nicht mehr sündigen soll, vor allem nicht mit Absicht, sondern man muss jede Neigung zum Sündigen überwinden. Jesus hat das Opfer gebracht, das nötig ist, sodass das Lösegeld derer bezahlt ist, die ihm nachfolgen. Und Jesus nachfolgen heißt, so zu werden wie er, also ein Wesen ohne sündige Gesinnung und mit Liebe zu Gott an erster Stelle und zu den Menschen an zweiter Stelle. In der Bibel hat Jesus übrigens auch niemals gesagt, dass irgendwer Kirchen bauen soll, sondern er forderte immer zur persönlichen Nachfolge auf, weil es die private Angelegenheit jedes Einzelnen ist.

Also: Im Koran gibt es die Vergebung nur durch die Mitgliedschaft im Islam, und in der Bibel gibt es die Vergebung nur durch die Nachfolge Jesu. Auch das sind zwei auf ganzer Linie unterschiedliche Lehren, die in keiner Weise mit einander vereinbar sind. Es sind deutliche Widersprüche zueinander. Und dadurch steht der Mensch vor der Wahl, so lange er kein gottloser Mensch sein will, dass er sich entscheiden muss. Man kann nicht gleichzeitig an den Koran und die Bibel glauben, und man kann auch nicht gleichzeitig Muslim sein und Jesus nachfolgen. Denn die beiden Lehren widersprechen sich gegenseitig. Es ist teilweise ein Unterschied wie Tag und Nacht.

Ich möchte aber auch noch ein paar Kleinigkeiten zum Schluss aus den Schriften zeigen. In Sure 21 stehen folgende Worte in Vers 109 bis 111:

Wenn sie sich abkehren, dann sag: Ich habe es euch allen gleichermaßen angekündigt, und ich weiß nicht, ob das nahe ist oder fernliegt, was euch versprochen wird.
Gewiß, Er weiß, was an Worten laut vernehmbar geäußert wird, und Er weiß, was ihr verheimlicht.
Und ich weiß auch nicht, ob es vielleicht nur eine Versuchung für euch ist und ein Nießbrauch auf Zeit.

Hier redet Mohammed in Vers 111 davon, dass alles vielleicht nur eine Versuchung für die Menschen ist. Was genau will Mohammed den Menschen damit eigentlich sagen?

Ich bin mir auch nicht hundert Prozent sicher, ob der Gott von der Bibel der selbe Gott ist wie der Gott des Korans. Denn im Koran steht in Sure 3, Vers 54:

Und sie schmiedeten Ränke, und auch Allah schmiedete Ränke; und Allah ist der beste Ränkeschmied.

Wenn man nun nachschauen würde, was genau das Wort Ränkeschmied bedeutet, dann würde man entdecken, dass ein Ränkeschmied jemand ist, der sich Intrigen ausdenkt und finstere Machenschaften plant. Und ein derartiges Wort wird für den Gott des Korans benutzt.
In der Bibel ist es nun so, dass der Gott der Bibel niemals als Ränkeschmied bezeichnet wird, aber es steht geschrieben in Psalm 11, Vers 7:

Denn der HERR ist gerecht,
er liebt Gerechtigkeit;
die Aufrichtigen werden sein Angesicht schauen.

Der Gott der Bibel zeichnet sich also auch dadurch aus, dass er selber gerecht ist und Gerechtigkeit liebt. Aber gibt es im Koran einen Gott, der vollkommen gerecht ist? Da bin ich mir sehr unsicher. Deswegen vermute ich ein wenig, dass es zwei unterschiedliche Götter sein könnten.

Und da ich dies nun auch gezeigt habe, bin ich damit fertig, Zitate aus dem Koran und der Bibel gegenüberzustellen. Wenn nach dem Anschauen dieses Videos immernoch jemand meint, dass die Bibel und der Koran zusammengehören und vereinbar sind, dann sollte dieser Mensch meines persönlichen Erachtens nach dringend seinen eigenen Geisteszustand überprüfen lassen.

Danke für's Zuhören und bis zum nächsten Mal! Mögen der Frieden und die Liebe von Jesus Christus mit euch sein!

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