Text zu "Zitate zeigen: Koran und Bibel passen nicht zusammen (nicht vereinbar)"
Link zum Video:
https://www.youtube.com/watch?v=-_1sx5JMw2Y
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Hallo Leute und
willkommen bei dem Kanal, der dem Licht der Welt gewidmet ist!
In diesem Video
halte ich euch einen komplexen Vortrag darüber, warum die Bibel und
der Koran zwei völlig verschiedene Botschaften haben, die in keiner
Weise zusammenpassen. Man kann diese beiden Bücher nicht miteinander
vereinen. Dafür sind die einfach zu unterschiedlich in ihren
Aussagen. Man kann also nur entweder ein Muslim sein oder ein Christ,
aber beides zusammen geht nicht, wenn man die jeweiligen Schriften
liest. Und ich werde das in diesem Video anhand vieler Beispiele
beweisen.
Wenn euch das Thema
nicht interessiert, seid ihr wohl besser damit bedient, diesen
riesengroßen Vortrag zu meiden. Wenn ihr aber Interesse habt, dann
nehmt euch bitte bewusst Zeit für dieses Video! Ich benutze zum
Aufzeigen der Koran-Zitate als Quelle die Internetseite islam.de!
Diese sieht recht
einladend aus und hat einen kostenlosen Korantext online. Ich habe
aber auch eine weitere Seite für euch in der Textbox verlinkt, wo 4
moderne Koranübersetzungen miteinander verglichen sind. Dort könnt
ihr nachschauen, wie verschiedene andere Übersetzer die jeweiligen
Verse aufgeschrieben haben. Falls euch aus eurem eigenen Gefühl
heraus irgendwelche aufgezeigten Zitate seltsam vorkommen sollten,
dann prüft sie bitte eigenständig nach, und wenn ihr einen eigenen
deutschen Koran in Buchform zu Hause haben solltet, dann nehmt ihn
notfalls zur Hand, um das nachzuprüfen, was in diesem Video
basierend auf der Internetseite an Koranzitaten gezeigt wird!
Das Gleiche gilt für
die Bibel. In diesem Video wird einzig und allein die
Bibelübersetzung mit dem Name „Schlachter 2000“ benutzt, weil
diese die wenigsten Übersetzungsfehler enthält und eine hohe
Genauigkeit aufweist. Sie ist ziemlich gut, unter Berücksichtigung
der Tatsache, dass es eine moderne Übersetzung ist. Und ich kenne
keine bessere. Ich habe euch auch zwei Internetseiten verlinkt, wo
man die Bibel online findet. Die eine Seite ist zum komplexen
Durchlesen gut geeignet, die andere zum Durchsuchen der Schriften
nach Stichworten, oder um Bibeltexte in fremden Sprachen
herauszusuchen.
Es folgt nun der
Vortrag über die Unterschiedlichkeit zwischen dem Koran und der
Bibel!
Was ich zuerst
aufzeigen will, sind die unterschiedlichen Details über die
Erschaffung der Erde und der Himmel.
Wir lesen einmal im
Koran in Sure 2, Vers 29:
Er ist es, Der für
euch alles, was auf der Erde ist, erschuf und Sich hierauf dem Himmel
zuwandte und ihn dann zu sieben Himmeln formte. Er weiß über alles
Bescheid.
Hier wird gelehrt,
dass zuerst die Erde gemacht wurde, danach die Himmel. Und in Sure 10
lesen wir in Vers 3:
Gewiß, euer Herr
ist Allah, Der die Himmel und die Erde in sechs Tagen erschuf und
Sich hierauf über den Thron erhob. Er regelt die Angelegenheit. Es
gibt keinen Fürsprecher außer nach Seiner Erlaubnis. Dies ist doch
Allah, euer Herr, so dient Ihm! Bedenkt ihr denn nicht?
Dieser Vers, wie es
auch an anderen Stellen im Koran gelehrt wird, redet von der
Erschaffung der Himmel und der Erde in sechs Tagen.
Also: Laut dem Koran
wurde zuerst die Erde gemacht, danach die Himmel, und zwar in sechs
Tagen.
In der Bibel steht
der Schöpfungsbericht im ersten Buch Mose in Kapitel 1 und 2. Wir
lesen in Kapitel 1, Vers 1 bis 3:
Im Anfang schuf Gott
die Himmel und die Erde.
Die Erde aber war
wüst und leer, und es lag Finsternis auf der Tiefe; und der Geist
Gottes schwebte über den Wassern.
Und Gott sprach: Es
werde Licht! Und es wurde Licht.
An diesen Worten
erkennt man die Lehre, dass zuerst die Himmel kamen, danach die Erde.
Außerdem steht
Folgendes in Kapitel 2, Vers 1 bis 3:
So wurden der Himmel
und die Erde vollendet samt ihrem ganzen Heer.
Und Gott hatte am
siebten Tag sein Werk vollendet, das er gemacht hatte; und er ruhte
am siebten Tag von seinem ganzen Werk, das er gemacht hatte.
Und Gott segnete den
siebten Tag und heiligte ihn, denn an ihm ruhte er von seinem ganzen
Werk, das Gott schuf, als er es machte.
An diesen Worten
sieht man, wie die Bibel lehrt, dass das Werk Gottes am siebten Tag
vollendet war, und dass Gott diesen Tag zwingend zur Schöpfung
hinzuzählt.
Nun steht man
bereits hier vor der Wahl, woran man glaubt. Wenn man an den Koran
glaubt, dann hat Gott innerhalb von 6 Tagen zuerst die Erde und dann
die Himmel gemacht, um sich danach über den Thron zu erheben. Wenn
man an die Bibel glaubt, dann hat Gott zuerst die Himmel gemacht, und
dann die Erde innerhalb von 7 Tagen.
Beides gleichzeitig
kann man nicht glauben, denn es ist ja genau gegensätzlich.
Ein anderes Detail
ist der Umgang mit Frauen. Wenn ein Mann sein Eigentum für das Erbe
festgelegt hat, und er befürchtet, seine Frau könnte es
verschleudern, dann steht dazu folgender Befehl im Koran in Sure 4,
Vers 33 und 34:
Einem jeden haben
Wir Erbberechtigte bestimmt für das, was die Eltern und nächsten
Verwandten hinterlassen. Denjenigen, mit denen eure rechte Hand eine
Abmachung getroffen hat, gebt ihnen ihren Anteil. Allah ist über
alles Zeuge.
Die Männer stehen
in Verantwortung für die Frauen wegen dessen, womit Allah die einen
von ihnen vor den anderen ausgezeichnet hat und weil sie von ihrem
Besitz für sie ausgeben. Darum sind die rechtschaffenen Frauen Allah
demütig ergeben und hüten das zu Verbergende, weil Allah es hütet.
Und diejenigen, deren Widersetzlichkeit ihr befürchtet – ermahnt
sie, meidet sie im Ehebett und schlagt sie. Wenn sie euch aber
gehorchen, dann sucht kein Mittel gegen sie. Allah ist Erhaben und
Groß.
Der Koran befiehlt
offensichtlich, dass ein Mann seine Frau schlagen soll. Aber nicht
dann, wenn sie das Erbe verschleudert hat, sondern bereits in dem
Moment, wo er lediglich befürchtet, dass sie es vielleicht
verschleudern könnte.
Diese Lehre
widerspricht der Lehre von Jesus in der Bibel, denn Jesus hat gesagt
laut dem Evangelium des Lukas, Kapitel 6, Vers 31:
Und wie ihr wollt,
dass euch die Leute behandeln sollen, so behandelt auch ihr sie
gleicherweise!
Dieses Gebot gilt
für den Umgang mit allen Menschen. Kein gläubiger Mann würde gerne
geschlagen werden, deshalb soll er auch selber niemanden schlagen,
schon gar nicht die eigene Frau. Außerdem gibt es auch folgende
Empfehlung von dem Apostel Paulus im Brief an die Kolosser in Kapitel
3, Vers 19:
Ihr Männer, liebt
eure Frauen und seid nicht bitter gegen sie!
Hier ist nun auch
wieder ein aufkommender Widerspruch. Wer an den Koran glaubt, der
schlägt seine Frau, wenn er befürchtet, dass sie das Erbe
verschleudert. Wer aber an die Lehre von Jesus aus der Bibel glaubt,
der behandelt alle Menschen so gut, wie er selbst gern behandelt
werden würde, auch die eigene Frau. Deswegen passt die Lehre vom
Koran auch hinsichtlich diesem Detail nicht zur Bibel.
Eine weitere
Aufforderung im Koran, die ein Gebot zum richtigen Verhalten laut der
Lehre von Mohammed darstellt, findet man in Sure 2, Vers 190 und 191:
Und kämpft auf
Allahs Weg gegen diejenigen, die gegen euch kämpfen, doch übertretet
nicht! Allah liebt nicht die Übertreter.
Und tötet sie, wo
immer ihr auf sie trefft, und vertreibt sie, von wo sie euch
vertrieben haben, denn Verfolgung ist schlimmer als Töten! Kämpft
jedoch nicht gegen sie bei der geschützten Gebetsstätte, bis sie
dort zuerst gegen euch kämpfen. Wenn sie aber dort gegen euch
kämpfen, dann tötet sie. Solcherart ist der Lohn der Ungläubigen.
Hier werden Muslime
mehrmals zum Töten ihrer Feinde aufgerufen.
Ich muss der
Fairness halber betonen, dass es in der Bibel im Alten Testament
ebenfalls zahlreiche Stellen gibt, wo Tötungsbefehle stehen.
Allerdings sind diese in den alten Geschichtsbüchern. Und die
Geschichtsbücher dienen nur zur Information darüber, was für
Sachen abgegangen sind, bevor Jesus geboren wurde und das reine
Evangelium verkündigte. Und was es ist, was Jesus durch das reine
Evangelium befiehlt, steht geschrieben im Evangelium des Matthäus,
Kapitel 5, Vers 43 bis 45. Dort lesen wir:
Ihr habt gehört,
dass gesagt ist: Du sollst deinen Nächsten lieben und deinen Feind
hassen.
Ich aber sage euch:
Liebt eure Feinde, segnet, die euch fluchen, tut wohl denen, die euch
hassen, und bittet für die, welche euch beleidigen und verfolgen,
damit ihr Söhne
eures Vaters im Himmel seid. Denn er lässt seine Sonne aufgehen über
Böse und Gute und lässt es regnen über Gerechte und Ungerechte.
Nun vergleicht das
Mal mit der Forderung von Mohammed im Koran! Diese beiden Lehren sind
genau gegensätzlich.
Im Alten Testament
der Bibel hatte niemand eine Ahnung von Jesus, denn Jesus war noch
nicht da gewesen. Aber zur Zeit, wo Mohammed gelebt hat, war Jesus
schon bekannt. Das bedeutet: Dieser Befehl von Jesus war zur
Lebenszeit von Mohammed schon lange rechtskräftig, und das ist er
auch heute noch. Aber Mohammed hat trotzdem durch den Koran gelehrt,
dass man Feinde töten soll. Leider haben wir bei Mohammed nicht die
Möglichkeit, zu sagen, dass Mohammed es nicht besser wissen konnte,
denn er lebte wie gesagt zu einer Zeit, als Jesus schon verherrlicht
war. Hätte er zu den Zeiten des Alten Testaments gelebt, könnte man
sagen: „Naja, was hätte Mohammed denn sonst sagen sollen? Er
wusste es ja nicht besser, weil damals keiner eine Ahnung von Jesus
hatte.“
Aber leider ist
diese Aussage auf Mohammed nicht anwendbar.
Ich zeige auch noch
zwei andere wichtige Zitate aus der Lehre von Jesus gemäß der Bibel
auf. In Vers 9 steht:
Glückselig sind die
Friedfertigen, denn sie werden Söhne Gottes heißen!
Dieser Vers
bedeutet, dass man immer im Frieden bleiben soll, wenn man ehrlich
Jesus nachfolgen will. Egal, was passiert: Man ist nur ein Kind
Gottes, wenn man selber den Frieden behält.
Jesus gab auch eine
Prophezeiung für die Zukunft, und diese lautete gemäß dem
Evangelium des Markus, Kapitel 13, Vers 12 und 13:
Es wird aber ein
Bruder den anderen zum Tode ausliefern und der Vater das Kind, und
Kinder werden sich gegen die Eltern erheben und werden sie töten
helfen;
und ihr werdet von
allen gehasst sein um meines Namens willen. Wer aber ausharrt bis ans
Ende, der wird gerettet werden.
Wenn also jemand
Jesus nachfolgen will, dann muss er damit rechnen, dass er eines
Tages von der gesamten Welt gehasst werden könnte, aber er muss auch
dann immernoch ausharren. Er muss immernoch in dem Gebot bleiben,
dass man seine Feinde lieben soll, selbst wenn die ganze Welt ihn
hasst und sogar seine eigene Familie sich gegen ihn erhebt. Das ist
das reine Evangelium von Jesus, welches viele Menschen heutzutage
längst vergessen haben.
Und da ich mehrere
Zitate aus der Bibel gezeigt habe, wie man laut Jesus auf die eigenen
Feinde reagieren soll und wie wichtig es ist, im Frieden auszuharren,
werde ich selbstverständlich auch noch weitere Verse aus dem Koran
zeigen, die darüber lehren, wie man mit seinen Feinden umzugehen
hat.
Folgende Lehre steht
in Sure 2, Vers 216:
Vorgeschrieben ist
euch zu kämpfen, obwohl es euch zuwider ist. Aber vielleicht ist
euch etwas zuwider, während es gut für euch ist, und vielleicht ist
euch etwas lieb, während es schlecht für euch ist. Allah weiß, ihr
aber wißt nicht.
Muslime haben also
eine Pflicht, zu kämpfen, wie man sieht. Es klingt stark danach,
dass sie nichtmal Nein sagen dürfen, wenn sie aufgefordert werden.
Es steht außerdem in Sure 9, Vers 38 und 39:
O die ihr glaubt,
was ist mit euch, daß, wenn zu euch gesagt wird: „Rückt aus auf
Allahs Weg!“, ihr euch schwer zur Erde sinken laßt? Seid ihr mit
dem diesseitigen Leben mehr zufrieden als mit dem Jenseits? Aber der
Genuß des diesseitigen Lebens wird im Jenseits nur gering
erscheinen.
Wenn ihr nicht
ausrückt, wird Er euch mit schmerzhafter Strafe strafen und euch
durch ein anderes Volk ersetzen, und ihr könnt Ihm keinerlei Schaden
zufügen. Allah hat zu allem die Macht.
Hier lehrt der
Koran, dass die Muslime eine schmerzhafte Strafe von Allah erleiden,
wenn sie nicht kämpfen wollen.
Eine weitere Lehre
bezüglich dem Thema steht in Sure 4, Vers 89, wo man folgende Worte
liest:
Sie möchten gern,
daß ihr ungläubig werdet, wie sie ungläubig sind, so daß ihr alle
gleich seiet. Nehmt euch daher von ihnen keine Vertrauten, bevor sie
nicht auf Allahs Weg auswandern! Kehren sie sich jedoch ab, dann
ergreift sie und tötet sie, wo immer ihr sie findet, und nehmt euch
von ihnen weder Schutzherrn noch Helfer!
Dies ist ein
weiterer Aufruf, dass die Ungläubigen getötet werden müssen. Und
diese Forderung wird nochmal bestätigt durch Sure 9, Vers 123, wo es
heißt:
O die ihr glaubt,
kämpft gegen diejenigen, die in eurer Nähe sind von den
Ungläubigen! Sie sollen in euch Härte vorfinden. Und wisset, daß
Allah mit den Gottesfürchtigen ist!
Auch dies ruft
offensichtlich wieder zum Kampf auf, und zwar zu einem Kampf mit
aller Härte. Und es geht auch aus dem Koran hervor, aus welchem
Grund ein Muslim dies tun soll, denn man liest in Sure 4, Vers 74:
So sollen denn
diejenigen auf Allahs Weg kämpfen, die das diesseitige Leben für
das Jenseits verkaufen. Und wer auf Allahs Weg kämpft und dann
getötet wird oder siegt, dem werden Wir großartigen Lohn geben.
Da haben wir die
Begründung. Der Koran verspricht, dass jeder Muslim von Allah
belohnt wird, der tötet und getötet wird auf Allahs Weg. Bestätigt
wird dieses Versprechen nochmal an einer anderen Stelle, denn es
heißt in der selben Sure in Vers 100:
Wer auf Allahs Weg
auswandert, wird auf der Erde viele Zufluchtsstätten und Wohlstand
finden. Und wer sein Haus auswandernd zu Allah und Seinem Gesandten
verläßt, und den hierauf der Tod erfaßt, so fällt es Allah zu,
ihm seinen Lohn zu geben. Allah ist Allvergebend und Barmherzig.
Hier lernen wir auch
aus der Lehre des Korans: Wer sich dem Feldzug von Mohammed
anschließt und stirbt, der bekommt Lohn.
Ich muss aber auch
leider anmerken, dass es eine kleine Ungenauigkeit im Koran gibt
hinsichtlich dem, was der Koran über das Evangelium sagt. Der Koran
macht die Folgende Äußerung in Sure 9, Vers 111:
Allah hat von den
Gläubigen ihre eigene Person und ihren Besitz dafür erkauft, daß
ihnen der Paradiesgarten gehört: Sie kämpfen auf Allahs Weg, und so
töten sie und werden getötet. Das ist ein für Ihn bindendes
Versprechen in Wahrheit in der Thora, dem Evangelium und dem Qurʾān.
Und wer ist treuer in der Einhaltung seiner Abmachung als Allah? So
freut euch über das Kaufgeschäft, das ihr abgeschlossen habt, denn
das ist der großartige Erfolg!
Hier wird gesagt,
dass auch im Evangelium die Versprechung steht, man würde für das
Töten für Allah belohnt werden. Das ist aber nicht wahr, wenn man
sich das Evangelium anschaut, wie es Jesus laut der Bibel verkündigt
hat. Es gibt in keinem Evangelium auch nur eine einzige Stelle, wo
Jesus seine Nachfolger zum Töten eines Menschen aufgefordert hat.
Wer die Nerven dazu hat, kann die vier Evangelien der Bibel selber
nachlesen und wird entdecken, dass es sich so verhält. Jesus gibt
dort keine Tötungsbefehle gegen Menschen. Aber warum steht so eine
Aussage trotzdem im Koran? Das verstehe ich nicht so ganz, wie der
Koran eine solche Behauptung aufstellen kann, die nicht stimmt,
obwohl doch die Muslime versichern, dass er ein von Gott offenbartes
Buch ist.
Aber egal! Wir
schauen uns mal noch eine andere Stelle an, die im Koran steht!
In Sure 8 lesen wir
in Vers 65:
O Prophet, sporne
die Gläubigen zum Kampf an! Wenn es unter euch zwanzig Standhafte
gibt, werden sie zweihundert besiegen. Und wenn es unter euch hundert
gibt, werden sie Tausend von denen, die ungläubig sind, besiegen,
weil sie Leute sind, die nicht verstehen.
Hier sehen wir, wie
dem Prophet Mohammed befohlen wird, seine Nachfolger zum Kampf
anzuspornen. Deswegen sind wohl die vorhergehenden Verse, die wir
gerade gelesen haben, auch nicht verwunderlich.
Was genau aber das
Ziel das vielen Kämpfens ist, das lernt man ebenfalls aus gewissen
Koransuren. In Sure 9 liest man in Vers 29:
Kämpft gegen
diejenigen, die nicht an Allah und nicht an den Jüngsten Tag glauben
und nicht verbieten, was Allah und Sein Gesandter verboten haben, und
nicht die Religion der Wahrheit befolgen – von denjenigen, denen
die Schrift gegeben wurde – bis sie den Tribut aus der Hand
entrichten und gefügig sind!
Passend dazu stehen
auch folgende Worte in Sure 2, Vers 193:
Und kämpft gegen
sie, bis es keine Verfolgung mehr gibt und die Religion allein Allahs
ist. Wenn sie jedoch aufhören, dann darf es kein feindseliges
Vorgehen geben außer gegen die Ungerechten.
Das Ziel ist also,
dass nur allein der Islam herrscht und alle Außenseiter Schutzgeld
zahlen müssen. Bis dieser Zustand erreicht wurde, müssen Muslime
laut dem Koran kämpfen. Einen zusätzlichen Ansporn gibt es für sie
in Sure 47, Vers 35, wo Folgendes geschrieben steht:
So werdet nicht
schwach und ruft nicht zum Frieden, wo ihr doch die Oberhand haben
werdet, denn Allah ist mit euch, und Er wird euch nicht um eure Werke
bringen.
Auch das soll wohl
zum unablässigen Kampf motivieren.
Die Lehre der Bibel
ist aber eine andere. Jesus hat zwar ebenfalls seinen Nachfolgern die
Aufgabe gegeben, das Evangelium in der ganzen Welt bekannt zu machen,
aber es ist egal, ob die Leute es annehmen oder ablehnen. Die müssen
es einfach nur hören, und dadurch hat man seine Pflicht als
Verkündiger bereits erfüllt, denn es steht geschrieben im
Evangelium des Matthäus in Kapitel 24, Vers 14:
Und dieses
Evangelium vom Reich wird in der ganzen Welt verkündigt werden, zum
Zeugnis für alle Heidenvölker, und dann wird das Ende kommen.
Hier sehen wir, dass
die Verkündigung zum Zeugnis geschieht. Die Leute müssen es einfach
nur gehört haben. Wenn sie sich abwenden, dann sollen sie sich eben
abwenden, aber wenn sie Fragen haben, weil sie den Glaube an Jesus
besser verstehen wollen, dann hat ein Jesus-Nachfolger die Aufgabe,
ihnen alles zu beantworten, was er zu beantworten fähig ist.
Und auf eine solche
Art haben es die Apostel dann auch gemacht, während sie die ganze
Zeit das Gebot der Feindliebe einhielten, wie Jesus es befohlen
hatte. Denn wir lesen im ersten Brief des Apostels Paulus an die
Korinther, Kapitel 4, im zweiten Teil von Vers 12 und in Vers 13:
Wenn wir geschmäht
werden, segnen wir; wenn wir Verfolgung leiden, halten wir stand;
wenn wir gelästert
werden, spenden wir Trost; zum Kehricht der Welt sind wir geworden,
zum Abschaum aller bis jetzt.
Auf diese Art soll
das reine Evangelium von Jesus verkündigt werden, gemäß der Bibel.
Wer aber an den Koran glaubt, soll den darin beschriebenen Glaube
durch Kampf und das Töten der Ungläubigen durchsetzen, und wenn er
dabei selber stirbt, ist ihm eine Belohnung versprochen, denn so
haben wir es vorhin gelesen.
Und es gibt im Koran
sogar die ermutigende Zusicherung von Allah, dass er manchmal
vielleicht hilft, denn es steht geschrieben in Sure 4, Vers 84:
So kämpfe auf
Allahs Weg – du wirst nur für dich selbst verantwortlich gemacht –
und sporne die Gläubigen an. Vielleicht wird Allah die Gewalt
derjenigen, die ungläubig sind, zurückhalten. Allah ist stärker an
Gewalt und an Bestrafung.
Hier hat man also
die Zusage, dass vielleicht, also vermutlich wenn Allah Lust hat, die
eine oder andere Art der Hilfe kommt, sodass die Ungläubigen
zurückgehalten werden.
An dieser Stelle
mache ich zu diesem Thema, also wie man mit Feinden umgehen soll, mal
eine kurze Zusammenfassung. Wenn man an die Bibel glauben will, dann
muss man in Feindliebe leben, allezeit im Frieden bleiben und man
muss standhaft ausharren, indem man alles erträgt, was einem die
Welt Böses antun wird. Denn es wird viel sein. Und die Verkündigung
des Evangeliums von Jesus soll unter der Berücksichtigung dieser
Werte zum Zeugnis passieren, um die Gewissheit zu haben, dass die
Menschen es wenigstens gehört haben. Und dann müssen die Menschen
selber entscheiden, ob sie es annehmen oder ob sie es bleiben lassen.
Wenn man an den
Koran glauben will, dann muss man kämpfen und töten, sobald man
dazu aufgerufen wird, und man soll nicht eher ruhen, bis die einzige
Religion der Islam ist, und bis alle Außenseiter Schutzgeld
bezahlen, und wenn man beim Kämpfen stirbt, ist eine Belohnung
versprochen.
Das sind zwei völlig
unterschiedliche Lehren. Man kann also nicht beides gleichzeitig
glauben. Ob man will oder nicht – man muss sich für eines von
beidem entscheiden. Kein Mensch kann glauben, dass er seine Feinde
lieben soll und gleichzeitig glauben, dass er seine Feinde bekämpfen
und töten soll, weil er andernfalls keinen Lohn empfängt. Somit ist
ein weiterer Grund aufgekommen, warum die Bibel und der Koran nicht
zusammen passen und man nicht beides gleichzeitig haben kann.
Ich möchte nun mit
der nächsten Sache weitermachen. Es stehen folgende Worte im Koran
geschrieben in Sure 6, Vers 151:
Sag: Kommt her! Ich
will euch verlesen, was euer Herr euch verboten hat: Ihr sollt Ihm
nichts beigesellen, und zu den Eltern gütig sein; und tötet nicht
eure Kinder aus Armut – Wir versorgen euch und auch sie; und nähert
euch nicht den Abscheulichkeiten, was von ihnen offen und was
verborgen ist; und tötet nicht die Seele, die Allah verboten hat zu
töten, außer aus einem rechtmäßigen Grund! Dies hat Er euch
anbefohlen, auf daß ihr begreifen möget.
Hier werden zuerst
Gebote gegeben, bei denen man sagen kann, dass es gute Gebote sind.
Götzendienst zu verweigern ist gut. Gütig zu den Eltern zu sein ist
gut. Die eigenen Kinder zu versorgen, anstatt sie zu verdrängen, ist
ebenfalls gut. Aber danach geht es wieder damit los, dass man aus
einem rechtmäßigen Grund töten soll, und dadurch wird den Menschen
durch den Koran praktisch befohlen, dass sie richten müssen. Die
Tatsache, dass Muslime Strafen verhängen sollen, ergibt sich auch
aus Sure 16, Vers 126, wo geschrieben steht:
Und wenn ihr
bestraft, so bestraft im gleichen Maß, wie ihr bestraft wurdet. Wenn
ihr aber geduldig seid, so ist das wahrlich besser für die
Geduldigen.
Hier ist die
deutliche Aufforderung zum Bestrafen gegeben.
Im Gegensatz dazu
gibt es das Gebot von Jesus in der Bibel, das wir nicht richten
dürfen. Das steht im Evangelium des Matthäus in Kapitel 7. Passend
dazu gibt es auch folgende Empfehlung von Paulus im ersten Brief an
die Korinther, Kapitel 4, Vers 5:
Darum richtet nichts
vor der Zeit, bis der Herr kommt, der auch das im Finstern Verborgene
ans Licht bringen und die Absichten der Herzen offenbar machen wird;
und dann wird jedem das Lob von Gott zuteilwerden.
Diese Schriftstellen
sagen eindeutig genug aus, dass wir uns untereinander nicht richten,
also nicht bestrafen sollen.
Die gerade genannte
Stelle vom Koran ist aber nicht die einzige, die fordert, dass
Menschen bestraft werden müssen. Denn es steht geschrieben in Sure
5, Vers 33:
Der Lohn derjenigen,
die Krieg führen gegen Allah und Seinen Gesandten und sich bemühen,
auf der Erde Unheil zu stiften, ist indessen der, daß sie allesamt
getötet oder gekreuzigt werden, oder daß ihnen Hände und Füße
wechselseitig abgehackt werden, oder daß sie aus dem Land verbannt
werden. Das ist für sie eine Schande im Diesseits, und im Jenseits
gibt es für sie gewaltige Strafe.
Hier ist also
aufgeführt, dass man den Menschen Gliedmaßen abhacken oder sie
kreuzigen soll, wenn sie als Kriegsfeinde zählen. Und in Vers 38 der
selben Sure steht geschrieben:
Der Dieb und die
Diebin: trennt ihnen ihre Hände ab als Lohn für das, was sie
begangen haben, und als ein warnendes Beispiel von Allah. Allah ist
Allmächtig und Allweise.
Gemäß diesem Vers
haben Muslime die Aufgabe, jeden Dieb zu richten, indem sie ihm die
Hände abtrennen.
Das ist auch ein
deutlicher Widerspruch zwischen der Bibel und dem Koran. In der
gesamten Bibel mit allen ihren vielen Teilbüchern findet man nicht
einen einzigen Vers, wo gefordert wird, dass Diebe durch die
Abtrennung ihrer Hände bestraft werden sollen. Und Jesus sagte, dass
wir gar nichts richten sollen. Aber der Koran empfiehlt das Abtrennen
von Händen zur Strafe. Auch dadurch muss man sich wieder
entscheiden, was von beidem man glauben will. Ein Muslim soll gemäß
dem Koran glauben, dass man Dieben die Hände abzutrennen hat, aber
ein Christ soll gemäß den Evangelien der Bibel glauben, dass er
niemanden zu bestrafen hat, sondern ihm eher ins Gewissen reden
sollte mit mahnenden Worten. Beides gleichzeitig kann man aber nicht
glauben, da beide Lehren einander widersprechen.
Es steht auch
geschrieben in Sure 2, Vers 196:
Vollzieht die
Pilgerfahrt und die Besuchsfahrt für Allah. Wenn ihr jedoch daran
gehindert werdet, dann bringt an Opfertieren dar, was euch
leichtfällt. Und schert euch nicht die Köpfe, bevor die Opfertiere
ihren Schlachtort erreicht haben! Wer von euch krank ist oder ein
Leiden an seinem Kopf hat, der soll Ersatz leisten mit Fasten,
Almosen oder Opferung eines Schlachttieres.
Hier sehen wir, dass
das Geben von Almosen laut der Lehre des Korans oftmals als ein
Mittel zur Bestrafung benutzt wird. Das heißt: Wenn du etwas
Verbotenes getan hast, musst du zur Strafe den Armen etwas schenken,
oder eine andere Ersatzleistung vollziehen, um es auszugleichen.
Jesus hingegen sagte
Folgendes über das Geben von Almosen und über weltlichen Reichtum
allgemein laut dem Evangelium des Matthäus, Kapitel 6, Vers 19 bis
21:
Ihr sollt euch nicht
Schätze sammeln auf Erden, wo die Motten und der Rost sie fressen
und wo die Diebe nachgraben und stehlen.
Sammelt euch
vielmehr Schätze im Himmel, wo weder die Motten noch der Rost sie
fressen und wo die Diebe nicht nachgraben und stehlen!
Denn wo euer Schatz
ist, da wird auch euer Herz sein.
Und passend dazu
sagte er laut dem Evangelium des Lukas in Kapitel 6, Vers 30:
Gib aber jedem, der
dich bittet; und von dem, der dir das Deine nimmt, fordere es nicht
zurück.
Daran wird
erkennbar, was für eine große Selbstlosigkeit Jesus zu lehren
versuchte. Man soll allezeit zum Geben bereit sein, wenn man geben
kann, und soll sich keine Besitztümer auf Erden anhäufen. Und wenn
einem etwas genommen wurde, soll man es nichtmal zurückfordern. So
wenig soll man an den Besitztümern dieser Welt hängen.
Das ist intensiver
als die Lehre des Korans. Im Koran gelten Menschen zwar ebenfalls als
Wohltäter, die ihrer eigenen Familie oder den Bedürftigen
freiwillig ein Geschenk geben, aber gleichzeitig wird dies als Mittel
zur Bestrafung eingesetzt. Also dass man teilweise zur Strafe Almosen
austeilen muss. In der Bibel sagt Jesus, dass man jedem geben soll
der bittet, und überhaupt nicht an Besitz hängen darf, denn laut
Jesu Lehre ist Almosen geben selbstverständlich und tilgt keine
Schuld. Diese beiden Lehren vom Koran und von der Bibel passen daher
auch nicht so wirklich zusammen.
Um aber zu zeigen,
dass Almosengeben auch ohne vorheriges Verschulden im Islam gewünscht
ist, zitiere ich diesbezüglich nun Sure 2, Vers 177. Dort lesen wir:
Nicht darin besteht
die Güte, daß ihr eure Gesichter gegen Osten oder Westen wendet.
Güte ist vielmehr, daß man an Allah, den Jüngsten Tag, die Engel,
die Bücher und die Propheten glaubt und vom Besitz – obwohl man
ihn liebt – der Verwandtschaft, den Waisen, den Armen, dem Sohn des
Weges, den Bettlern und für den Loskauf von Sklaven hergibt, das
Gebet verrichtet und die Abgabe entrichtet; und diejenigen, die ihre
Verpflichtung einhalten, wenn sie eine eingegangen sind, und
diejenigen, die standhaft bleiben in Not, Leid und in Kriegszeiten,
das sind diejenigen, die wahrhaftig sind, und das sind die
Gottesfürchtigen.
Durch diese Worte
erfährt man im Koran, dass auch im Islam ein Mensch lobenswert ist,
wenn er sich über die Armen erbarmt. Und man erkennt dabei unter
Anderem auch, dass die eigene Verwandtschaft gemäß dem Koran im
Leben des Menschen eine hohe Stellung haben soll, denn es wird zuerst
empfohlen, dass die eigene Verwandtschaft den Besitz bekommen soll.
Ein Muslim muss offensichtlich immer auf ein gewisses Maß an
Familienehre achten. Bei Jesus ist das anders, denn er sagte laut dem
Evangelium des Matthäus in Kapitel 10, Vers 34 bis 37:
Ihr sollt nicht
meinen, dass ich gekommen sei, Frieden auf die Erde zu bringen. Ich
bin nicht gekommen, Frieden zu bringen, sondern das Schwert!
Denn ich bin
gekommen, den Menschen zu entzweien mit seinem Vater und die Tochter
mit ihrer Mutter und die Schwiegertochter mit ihrer Schwiegermutter;
und die Feinde des
Menschen werden seine eigenen Hausgenossen sein.
Wer Vater oder
Mutter mehr liebt als mich, der ist meiner nicht wert; und wer Sohn
oder Tochter mehr liebt als mich, der ist meiner nicht wert.
Wir sehen an diesen
Versen, dass Jesus Unfrieden in den Familien verursachen wird. Sein
Name wird wie ein Schwert sein, das die Familienbande durchtrennt.
Das passiert immer dann, wenn in der Familie zuerst niemand an Jesus
glaubt, aber dann beginnt eines der Familienmitglieder plötzlich
damit, Jesus nachzufolgen. Wenn dies geschieht, so wird der an Jesus
gläubige Mensch von seiner Familie viel Beleidigung und Bedrängung
erleiden, und der Mensch wird entzweit sein mit seinen Eltern und
Geschwistern. Davor warnt Jesus die, welche ihm folgen wollen. Es ist
sehr wahrscheinlich, wenn jemand Jesus folgen will, dass er dann
großen Ärger mit der eigenen Familie bekommt. Aber Jesus sagt sogar
zu seinen Nachfolgern, dass er wichtiger sein muss als die Familie.
Das ist nicht das Gleiche, was der Koran lehrt. Denn beim Koran
erkennt man beim Durchlesen oftmals, dass die Familie sehr
wertgeschätzt wird. Auch aus diesem Aspekt sind die beiden Bücher
nicht miteinander vereinbar, weil Jesus im Bezug auf die Anbindung an
die eigene Familie sehr streng ist, und der Koran ist nichtmal halb
so streng bei diesem Thema. Das ist eine weitere Angelegenheit, bei
der man vor die Wahl gestellt wird. Als Muslim glaubt man, dass die
Familie allezeit ehrenhaft ist, und als Christ glaubt man, auch wenn
die Familie bis zu einem gewissen Punkt etwas zählt, dass sie nicht
wichtiger sein darf als die persönliche Beziehung zu Jesus. Man soll
auch laut der Bibel Vater und Mutter ehren, soweit möglich. Wenn sie
aber Jesus hassen, dann kann man sie nicht mehr ehren, denn man wird
um des Namens Jesus willen von ihnen geschmäht und verabscheut
werden. Und man kann ihren Worten auch gar nicht gehorsam sein, wenn
sie gegen Jesus reden. Deswegen ist dann Jesus wichtiger als die
Eltern, bis die Eltern sich vielleicht irgendwann beruhigt haben.
Was ich als nächstes
aufzeigen will, ist, dass der Koran ein anderes Paradies verspricht
als die Bibel. Ich beginne zuerst mal damit, einige Verse aus dem
Koran zu zeigen, die den Paradiesgarten von Allah beschreiben.
Es steht geschrieben
in Sure 2, Vers 25:
Und verkünde denen,
die glauben und rechtschaffene Werke tun, die frohe Botschaft, daß
ihnen Gärten zuteil werden, durcheilt von Bächen. Jedesmal, wenn
sie mit einer Frucht daraus versorgt werden, sagen sie: „Das ist ja
das, womit wir zuvor versorgt wurden“; doch es ist ihnen eine ihr
ähnliche gegeben worden. Und darin haben sie vollkommen gereinigte
Gattinnen. Und ewig werden sie darin bleiben.
Die Männer werden
also im Paradies von Allah Gattinnen haben. Das wird an sehr, sehr
vielen Stellen im Koran bestätigt.
Zum Beispiel lest
man in Sure 55 (Vers 68,70,72,74):
Darin sind Früchte
und Palmen und Granatäpfel.
Darin sind gute
schöne weibliche Wesen.
Ḥūrīs, die in
den Zelten zurückgezogen leben,
die vor ihnen weder
Mensch noch Ğinn berührt haben.
Der Koran verspricht
den Muslimen also einen Garten mit Huris, die weder von Menschen noch
von gefallenen Engeln jemals berührt wurden. Und zur Abrundung zeige
ich auch noch Sure 38, Vers 49 bis 53. Dort steht:
Dies ist eine
Ermahnung. Und für die Gottesfürchtigen wird es wahrlich eine
schöne Heimstatt geben,
die Gärten Edens,
deren Tore ihnen geöffnet stehen,
worin sie sich
lehnen und worin sie nach vielen Früchten und nach Getränk rufen.
Und bei ihnen sind
gleichaltrige weibliche Wesen, die ihre Blicke zurückhalten.
Das ist, was euch
für den Tag der Abrechnung versprochen wird.
Auch hier wird
betont, dass gleichaltrige weibliche Wesen im Paradies warten, die
ihre Blicke zurückhalten, also mit anderen Worten: Frauen, die nicht
fremdgehen.
Darüber hinaus wird
es im Paradies von Allah sehr viel Schatten geben. Denn es steht
geschrieben in Sure 4, Vers 57:
Diejenigen aber, die
glauben und rechtschaffene Werke tun, werden Wir in Gärten eingehen
lassen, durcheilt von Bächen, ewig und auf immer darin zu bleiben.
Darin haben sie vollkommen gereinigte Gattinnen; und Wir lassen sie
in vollkommenen Schatten eingehen.
Hier erkennen wir,
dass der Koran davon redet, wie die Muslime in Schatten eingehen
sollen. Bestätigt wird dieser Fakt auch an einer anderen Stelle,
denn es steht geschrieben in Sure 36, Vers 53 bis 56:
Es wird nur ein
einziger Schrei nötig sein, da werden sie sogleich alle bei Uns
vorgeführt.
Heute wird keiner
Seele irgendein Unrecht zugefügt. Und euch wird nur das vergolten,
was ihr zu tun pflegtet.
Gewiß, die Insassen
des Paradiesgartens sind heute in Beschäftigung und Vergnügen.
Sie und ihre
Gattinnen befinden sich im Schatten und lehnen sich auf überdachte
Liegen.
Auch dabei sagt Vers
56, dass die muslimischen Männer mit ihren Gattinnen im Schatten
sind.
Und der Koran lehrt
außerdem, dass die Menschen ewig im Paradies von Allah bleiben, aber
dass sie dort sterben werden. Denn in Sure 44, Vers 51 bis 57 steht
geschrieben:
Gewiß, die
Gottesfürchtigen befinden sich an sicherer Stätte,
in Gärten und an
Quellen.
Sie tragen Gewänder
aus Seidenbrokat und schwerem Brokat, und sie liegen einander
gegenüber.
So ist es. Und Wir
geben ihnen als Gattinnen Ḥūrīs mit schönen, großen Augen.
Sie rufen darin nach
Früchten aller Art und sind dort in Sicherheit.
Sie kosten darin
nicht den Tod, außer dem ersten Tod. Und Er bewahrt sie vor der
Strafe des Höllenbrandes
als Huld von deinem
Herrn. Das ist der großartige Erfolg.
Man wird also den
ersten Tod kosten, wenn man im Paradies von Allah ist.
Fassen wir das Ganze
nochmal zusammen: Der Koran beschreibt das Paradies als einen Ort, in
dem man ewig bleibt, wo es Bäche und Früchte gibt, wo die Männer
Huris als Gattinnen bekommen, wo sie alle im Schatten sind und wo man
den ersten Tod irgendwann erleidet. Das ist das Paradies von Allah.
Ich vergleiche das
jetzt mit dem Paradies, das in der Bibel den Überwindern, die Jesus
Christus nachfolgen, versprochen ist. Jesus hat zu seinen Lebzeiten
etwas Interessantes darüber gesagt, was mit den Auferstandenen aus
den Toten sein wird, die für das Leben gewürdigt sind. Es steht
geschrieben im Evangelium des Lukas, Kapitel 20, Vers 34 bis 36:
Und Jesus antwortete
ihnen und sprach: Die Kinder dieser Weltzeit heiraten und lassen sich
heiraten;
diejenigen aber, die
gewürdigt werden, jene Weltzeit zu erlangen und die Auferstehung aus
den Toten, die werden weder heiraten noch sich heiraten lassen,
denn sie können
nicht mehr sterben; denn sie sind den Engeln gleich und Söhne
Gottes, da sie Söhne der Auferstehung sind.
Laut der Lehre der
Bibel werden also die Menschen eine neue Existenzform nach der
Auferstehung bekommen, nämlich die Unsterblichkeitsform, bei der man
kein Geschlecht besitzt, und welche auch die Engel haben. Deswegen
werden die Auferstandenen, die ins Reich Gottes eingehen, weder
heiraten noch Kinder zeugen müssen.
Darüber hinaus
steht Folgendes geschrieben über das, was einen Jesus-Nachfolger
oder eine Jesus-Nachfolgerin erwartet nach dem Gericht Gottes, in der
Offenbarung in Kapitel 21, Vers 1 bis 4:
Und ich sah einen
neuen Himmel und eine neue Erde; denn der erste Himmel und die erste
Erde waren vergangen, und das Meer gibt es nicht mehr.
Und ich, Johannes,
sah die heilige Stadt, das neue Jerusalem, von Gott aus dem Himmel
herabsteigen, zubereitet wie eine für ihren Mann geschmückte Braut.
Und ich hörte eine
laute Stimme aus dem Himmel sagen: Siehe, das Zelt Gottes bei den
Menschen! Und er wird bei ihnen wohnen; und sie werden seine Völker
sein, und Gott selbst wird bei ihnen sein, ihr Gott.
Und Gott wird
abwischen alle Tränen von ihren Augen, und der Tod wird nicht mehr
sein, weder Leid noch Geschrei noch Schmerz wird mehr sein; denn das
Erste ist vergangen.
Dazu heißt es auch
in Kapitel 22, Vers 3 bis 5:
Und es wird keinen
Fluch mehr geben; und der Thron Gottes und des Lammes wird in ihr
sein, und seine Knechte werden ihm dienen;
und sie werden sein
Angesicht sehen, und sein Name wird auf ihren Stirnen sein.
Und es wird dort
keine Nacht mehr geben, und sie bedürfen nicht eines Leuchters, noch
des Lichtes der Sonne, denn Gott, der Herr, erleuchtet sie; und sie
werden herrschen von Ewigkeit zu Ewigkeit.
Okay, auch das fasse
ich kurz zusammen. Die Bibel sagt: Wer Jesus nachfolgt, der wird nach
der Auferstehung in eine Herrlichkeitsform umgewandelt, die den
Engeln gleich ist, und dieser Mensch wird die neu gemachte Erde sehen
dürfen und darauf leben, genauer gesagt in der geliebten Stadt, dem
neuen Jerusalem. Dort gibt es keinen Tod, keinen Schmerz, kein Leid,
kein Geschrei, und keinen Fluch. Gott höchstpersönlich wird dort
sein, und Jesus ist auch da. Und Gott wird die Geretteten liebevoll
trösten wegen all dem unfassbaren Leiden, das sie im Leben auf der
Erde erdulden mussten. Und es wird überhaupt keine Finsternis mehr
geben, sondern alles wird in Gottes Licht erstrahlen, und die
Geretteten werden bis in alle Ewigkeit mit Gott und Jesus zusammen
sein.
Es fällt auf, dass
auch bei der Paradiesvorstellung wieder der Koran etwas völlig
Anderes lehrt als die Bibel. Laut dem Koran kommen die Muslime ewig
in den Paradiesgarten, wo sie Frauen haben und im Schatten sind und
den ersten Tod erleben. Laut der Bibel kommen die Nachfolger von
Jesus an einen Ort, wo gar kein Tod ist, wo es gar keine Finsternis
gibt, wo keine Frauen nötig sind und wo sie auf ewig mit Gott und
Jesus zusammen sind.
Hierbei lässt sich
erkennen, dass diese beiden Lehren überhaupt nicht miteinander
vereinbar sind. Entweder man glaubt an das Eine oder das Andere, aber
beides zusammen geht nicht.
Die nächste Sache,
die ich aufzeigen möchte, ist, dass der Koran einen völlig anderen
Jesus beschreibt als die Bibel, und dass nie und nimmer diese beiden
Lehren vereinbar sind.
Fangen wir mal mit
dem ersten Widerspruch an, den viele Menschen bestimmt schon lange
kennen! Der Koran sagt über Jesus Folgendes in Sure 4, Vers 171:
O Leute der Schrift,
übertreibt nicht in eurer Religion und sagt gegen Allah nur die
Wahrheit aus! al-Masīḥ ʿĪsā, der Sohn Maryams, ist nur Allahs
Gesandter und Sein Wort, das Er Maryam entbot, und Geist von Ihm.
Darum glaubt an Allah und Seine Gesandten und sagt nicht „Drei“.
Hört auf damit, das ist besser für euch! Allah ist nur ein Einziger
Gott. Preis sei Ihm , und Erhaben ist Er darüber, daß Er ein Kind
haben sollte! Ihm gehört alles, was in den Himmeln und was auf der
Erde ist, und Allah genügt als Sachwalter.
Hier wird
offenkundig verleugnet, dass Jesus der Sohn Gottes ist. Der Koran
lehrt, dass Jesus einzig und allein ein Gesandter ist, so wie einige
Propheten vor ihm. Daran glaubt man als Muslim. Wenn man aber der
Bibel glauben will, dann sehen die Lehren darin ganz anders aus. Denn
als Jesus getauft wurde von Johannes dem Täufer, da sprach Gott vom
Himmel herab und bestätigte, dass Jesus wirklich sein Sohn ist. Von
diesem Ereignis geben alle vier Evangelien in der Bibel ein Zeugnis.
Es steht zum Beispiel im Evangelium des Lukas in Kapitel 3, Vers 21
und 22:
Es geschah aber, als
alles Volk sich taufen ließ und auch Jesus getauft wurde und betete,
da tat sich der Himmel auf,
und der Heilige
Geist stieg in leiblicher Gestalt wie eine Taube auf ihn herab, und
eine Stimme ertönte aus dem Himmel, die sprach: Du bist mein
geliebter Sohn; an dir habe ich Wohlgefallen!
Hier ist der erste
eindeutige Beweis, wie die Bibel lehrt, dass Jesus der Sohn Gottes
ist. Außerdem wurde Jesus einmal selber danach gefragt und hat es
mit seinem eigenen Mund bestätigt. Als er von seinen Feinden
gefangen war und verhört wurde, da wurde Folgendes gesagt laut dem
Evangelium des Lukas in Kapitel 22, Vers 67 bis 70:
Bist du der
Christus? Sage es uns! Er aber sprach zu ihnen: Wenn ich es euch
sagte, so würdet ihr es nicht glauben;
wenn ich aber auch
fragte, so würdet ihr mir nicht antworten, noch mich loslassen.
Von nun an wird der
Sohn des Menschen sitzen zur Rechten der Macht Gottes.
Da sprachen sie
alle: Bist du also der Sohn Gottes? Er aber sprach zu ihnen: Ihr sagt
es, denn ich bin es!
In Vers 70 steht es
unmissverständlich. Und außerdem gab es ein Ereignis, wo Gott ein
weiteres Mal bestätigte, dass Jesus sein Sohn ist. Als nämlich
Jesus mit seinen Aposteln Petrus, Jakobus und Johannes auf einem Berg
war, um zu beten, da liest man darüber im Evangelium des Markus in
Kapitel 9, Vers 7 und 8:
Da kam eine Wolke,
die überschattete sie, und aus der Wolke kam eine Stimme, die
sprach: Dies ist mein geliebter Sohn; auf ihn sollt ihr hören!
Und plötzlich, als
sie umherblickten, sahen sie niemand mehr bei sich als Jesus allein.
Dieses Ereignis wird
übrigens auch in den Evangelien von Matthäus und Lukas bezeugt, und
Petrus, der Apostel, hat es ebenfalls bestätigt in seinem zweiten
Brief in Kapitel 1.
Anhand dieser
Berichte merkt man, wie deutlich die Bibel lehrt, dass Jesus der Sohn
Gottes ist. Der Koran lehrt aber mit eindeutiger Entschiedenheit,
dass Jesus nicht Gottes Sohn ist. Auch dies macht es völlig
unmöglich, diese beiden Bücher gleichzeitig anzunehmen oder zu
vereinen.
Es gibt auch noch
eine andere Stelle im Koran, die jeden Muslim dazu ermahnen soll, auf
keinen Fall zu glauben, dass Jesus der Sohn Gottes ist. Es steht
geschrieben in Sure 6, Vers 101:
Er ist der Schöpfer
der Himmel und der Erde in ihrer schönsten Form. Wie soll Er Kinder
haben, wo Er doch keine Gefährtin hat und Er sonst alles erschaffen
hat? Und Er weiß über alles Bescheid.
Hier wird also
gelehrt, dass Allah überhaupt keine Kinder haben kann, weil er dazu
eine Gefährtin nötig hätte.
Allah fragt die
Leser hier offensichtlich, wie das gehen soll, dass er einen Sohn
hat. Die Antwort lautet, dass Jesus aus dem Geist geboren ist und
nicht aus dem Fleisch. Etwas Ähnliches müssen auch die Menschen
durchlaufen, um Kinder Gottes zu werden. Interessanterweise hat Jesus
diese Sache in der Bibel schon selbst erklärt. Denn es gab mal einen
Schriftgelehrten in Jerusalem, der das auch nicht verstehen konnte,
wie man als ein Kind Gottes geboren sein kann. Und Jesus sagte zu ihm
laut dem Evangelium des Johannes in Kapitel 3, Vers 6 bis 8:
Was aus dem Fleisch
geboren ist, das ist Fleisch, und was aus dem Geist geboren ist, das
ist Geist.
Wundere dich nicht,
dass ich dir gesagt habe: Ihr müsst von Neuem geboren werden!
Der Wind weht, wo er
will, und du hörst sein Sausen; aber du weißt nicht, woher er kommt
und wohin er geht. So ist jeder, der aus dem Geist geboren ist.
Durch diese Worte
wird nicht nur erklärt, was die Geistgeburt für die Menschen
bedeutet, sondern es beantwortet auch die Frage von Allah. Wenn etwas
aus dem Fleisch geboren werden soll, dann sind dazu zwei Fleischwesen
nötig. Ein männliches und ein weibliches. Aber wenn etwas aus dem
Geist geboren werden soll, dann benötigt man dazu gar kein Fleisch,
weder Männliches noch Weibliches, sondern man benötigt nur den, von
dem aller Geist ausgeht in einer sehr geheimnisvollen Weise.
Und obwohl ich dies
erwähnt habe, ändert es nichts daran, dass wir schon zwei Stellen
aus dem Koran gesehen haben, die versichern, dass Allah überhaupt
keine Kinder hat, also auch keinen einzigartigen Sohn. Und es gibt
übrigens auch noch andere Verse im Koran, in denen wiederholt gesagt
wird, dass Allah keine Kinder hat. Die Bibel aber beschreibt im neuen
Testament nahezu durchgehend und auch im Alten Testament an ein paar
wenigen Stellen Gott als ein Wesen, welches einen einzigen Sohn hat.
Eine andere Sache,
die im Koran gelehrt wird, ist die, dass Jesus niemals gekreuzigt
wurde. Denn in Sure 4 in Vers 157 steht geschrieben:
und dafür, daß sie
sagten: „Gewiß, wir haben al-Masīḥ ʿĪsā, den Sohn Maryams,
den Gesandten Allahs getötet.“
Aber sie haben ihn
weder getötet noch gekreuzigt, sondern es erschien ihnen so. Und
diejenigen, die sich darüber uneinig sind, befinden sich wahrlich im
Zweifel darüber. Sie haben kein Wissen darüber, außer daß sie
Mutmaßungen folgen. Und sie haben ihn mit Gewißheit nicht getötet.
Wie man sieht,
verkündigt der Koran mit absoluter und unzweifelhafter Gewissheit,
dass Jesus niemals starb und auch niemals gekreuzigt wurde.
Die Bibel hingegen
sagt Folgendes im Evangelium des Lukas in Kapitel 23, Vers 33 und 34:
Und als sie an den
Ort kamen, den man Schädelstätte nennt, kreuzigten sie dort ihn und
die Übeltäter, den einen zur Rechten, den anderen zur Linken.
Jesus aber sprach:
Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun!
Sie teilten aber
sein Gewand und warfen das Los darüber.
Auch über diese
Sache, das Jesus gekreuzigt wurde, sind sich alle vier Evangelien
einig. In jedem Evangelium wird das erzählt. Und in den
Apostelbriefen gibt es zahlreiche Stellen, wo es bezeugt wird.
Das Evangelium
basiert zu einem entscheidenden Teil darauf, dass Jesus rein und
vollkommen unschuldig gekreuzigt wurde, weil er durch dieses
unvergleichliche Unrecht die Erlaubnis bekommt, dass er von anderen
Menschen die Sünden wegnehmen darf, um sie selbst zu tragen. So
werden die, welche Jesus annehmen, frei von ihrer alten Schuld und
können einen Neuanfang starten, um besser zu leben als vorher. Wenn
aber jemand leugnet, dass Jesus überhaupt gestorben ist, dann
verleugnet er dadurch auch automatisch, dass Jesus die Sünden von
anderen Menschen wegnehmen kann. Dann bleiben somit die Sünden auf
dem Mensch und er muss aufgrund der Sünden, die er auf sich hat, von
Gott bestraft werden durch die Hölle nach dem Tod.
Man kann also auch
hier nicht gleichzeitig an die Bibel und den Koran glauben. Entweder
man glaubt den Koran, dann wurde Jesus niemals gekreuzigt, sondern
vorher von Allah aufgenommen, oder man glaubt der Bibel, dann hat
Jesus sich freiwillig selbst geopfert, indem er seinen Feinden keinen
Widerstand leistete, sondern sich übelst misshandeln und kreuzigen
ließ trotz seiner völligen Sündlosigkeit, um Menschen vor der
Hölle zu retten, die schlechter sind als er, aber wenigstens
bußfertig.
Man muss sich für
eines von beidem entscheiden. Man kann doch wohl kaum glauben, dass
Jesus für die Sünden der Welt gekreuzigt wurde und gleichzeitig
glauben, dass Jesus ganz gewiss nicht gekreuzigt wurde.
Die nächste Sache,
wo der Koran eine andere Lehre vorträgt als die Bibel, ist die
Geburtsgeschichte von Jesus, als seine Mutter ihn gebar.
Der Koran lehrt,
dass Maria eine Jungfrau war, die durch ein von Gott bewirktes Wunder
schwanger wurde, und bis an diese Stelle stimmt die Bibel mit dem
Koran überein. Allerdings lehrt der Koran, dass Maria, als sie
schwanger war, allein in die Wildnis geflohen ist und sich bei einem
Palmenstamm gelagert hat, um Jesus dort zu gebären. Danach kam sie
mit dem neugeborenen Jesus im Arm zurück zu ihren Leuten, diese
bezichtigten sie der Hurerei, und der neugeborene Jesus begann zu
ihnen zu sprechen und sagte von sich selbst, dass er von Allah zum
Prophet ernannt wurde und dass er nur ein Diener Allahs ist, der das
Gebet verrichtet und die Abgabe bezahlen will. Und darauf antworteten
die Menschen scheinbar nichts. Zumindest steht nicht im Koran
geschrieben, dass sie etwas antworteten. Wir lesen uns die Erzählung
vollständigkeitshalber mal durch. Es steht geschrieben in Sure 19,
Vers 22 bis 34:
So empfing sie ihn
und zog sich mit ihm zu einem fernen Ort zurück.
Die Wehen ließen
sie zum Palmenstamm gehen. Sie sagte: „O wäre ich doch zuvor
gestorben und ganz und gar in Vergessenheit geraten!“
Da rief er ihr von
unten her zu: „Sei nicht traurig; dein Herr hat ja unter dir ein
Bächlein geschaffen.
Und schüttle zu dir
den Palmenstamm, so läßt er frische, reife Datteln auf dich
herabfallen.
So iß und trink und
sei frohen Mutes. Und wenn du nun jemanden von den Menschen sehen
solltest, dann sag: Ich habe dem Allerbarmer Fasten gelobt, so werde
ich heute mit keinem Menschenwesen sprechen.“
Dann kam sie mit ihm
zu ihrem Volk, ihn mit sich tragend. Sie sagten: „O Maryam, du hast
da ja etwas Unerhörtes begangen.
O Schwester Hārūns,
dein Vater war doch kein sündiger Mann, noch war deine Mutter eine
Hure.“
Da zeigte sie auf
ihn. Sie sagten: „Wie können wir mit jemandem sprechen, der noch
ein Kind in der Wiege ist?“
Er sagte: „Ich bin
wahrlich Allahs Diener; Er hat mir die Schrift gegeben und mich zu
einem Propheten gemacht.
Und gesegnet hat Er
mich gemacht, wo immer ich bin, und angeordnet hat Er mir, das Gebet
zu verrichten und die Abgabe zu entrichten, solange ich lebe,
und gütig gegen
meine Mutter zu sein. Und Er hat mich weder gewalttätig noch
unglücklich gemacht.
Und der Friede sei
auf mir am Tag, da ich geboren wurde, und am Tag, da ich sterbe, und
am Tag da ich wieder zum Leben auferweckt werde.“
Das ist ʿĪsā, der
Sohn Maryams: Es ist das Wort der Wahrheit, woran sie zweifeln.
So lautet die
Geschichte über die Geburt von Jesus, wie sie aus dem Koran
hervorgeht. Laut dem Koran war Maria allein und gebar ihn neben einem
Palmenstamm.
Die Bibel erzählt
eine komplett andere Geburtsgeschichte. Die Bibel lehrt, dass Maria
eine Jungfrau gewesen ist, die mit einem Mann namens Joseph verlobt
war. Als Joseph sah, dass Maria plötzlich schwanger geworden war,
obwohl Joseph mit ihr keinen dazu nötigen Kontakt gehabt hatte,
wollte er sie verlassen. Aber da erschien ihm ein Engel Gottes im
Traum und offenbarte, dass Jesus durch die Wirkung des Heiligen
Geistes im Mutterleib von Maria ist. Und Joseph glaubte es und
kümmerte sich um Maria. Es stand aber damals fast die ganze bekannte
Welt unter der Kontrolle des römischen Kaiserreiches. Und als Maria
hoch schwanger war, erging ausgerechnet in diesen Tagen vom römischen
Kaiser der Befehl, dass jeder Mann in seine Geburtsstadt gehen muss,
um sich in Listen eintragen zu lassen. Nun waren Joseph und Maria
Juden, aber wohnten nicht im Land Judäa, sondern im Land Galiläa,
in einer Stadt namens Nazareth. Aber Nazareth war nicht die
Geburtsstadt von Joseph, sondern seine Geburtsstadt war Bethlehem.
Deswegen musste Joseph zusammen mit seiner hoch schwangeren Frau nach
Bethlehem reisen. Und ausgerechnet als sie dort waren, setzten die
Wehen ein und Maria brachte Jesus zur Welt.
Das kann man in
Kapitel 2 vom Evangelium des Lukas nachlesen. Und durch dieses
Ereignis ging auch eine alte Prophezeiung in Erfüllung, denn ein
Prophet namens Micha hatte geweissagt, dass der von Gott vorgesehene
Herrscher über Israel eines Tages in Bethlehem geboren wird, und das
ist Jesus, weil Jesus laut der Bibel als König der Juden zählte,
solange er auf Erden lebte.
Während also der
Koran lehrt, dass Maria bei der Geburt alleine bei einem Palmenstamm
war, und ihr neugeborener Knabe Allah gelobt hat und Abgaben
entrichten wollte, lehrt die Bibel, dass Maria und Joseph zusammen in
Bethlehem waren und die Geburt dort geschah. Auch diese beiden
Geschichten widersprechen einander sehr stark und sind unvereinbar.
Man muss sich für eines von beidem entscheiden.
Eine weitere
Erzählung über Jesus steht in Sure 5, Vers 112 bis 115. Dort liest
man Folgendes:
Als die Jünger
sagten: „O ʿĪsā, Sohn Maryams, kann dein Herr zu uns einen Tisch
mit Speisen vom Himmel herabsenden?“ Er sagte: „Fürchtet Allah,
wenn ihr gläubig seid!“
Sie sagten: „Wir
wollen von ihm essen und, daß unsere Herzen Ruhe finden und, daß
wir wissen, daß du zu uns tatsächlich die Wahrheit gesprochen hast
und, daß wir zu denen gehören, die darüber Zeugnis ablegen
können.“
ʿĪsā, der Sohn
Maryams, sagte: „O Allah, unser Herr, sende zu uns einen Tisch mit
Speisen vom Himmel herab, der für uns, für den ersten von uns und
den letzten von uns, ein Fest sein soll und ein Zeichen von Dir! Und
versorge uns. Du bist ja der beste Versorger.“
Allah sagte: „Ich
werde ihn gewiß zu euch hinabsenden. Wer von euch aber danach
ungläubig ist, den werde Ich mit einer Strafe strafen, mit der Ich
sonst niemanden anderen der Weltenbewohner strafe.“
Demnach soll also
Jesus um einen komplett gedeckten Tisch gebeten haben, der vom Himmel
herab kommt, weil seine Jünger ihn um so etwas baten. Und der Tisch
kam.
Das beißt sich aber
so ein bisschen mit der Situation im Evangelium des Johannes, wo
Jesus sich selbst in einer Gleichnisrede als das Brot des Lebens
bezeichnet und zu den Leuten sagt, sie sollen aufhören, immer nur
ans Essen zu denken und endlich anfangen, aufrichtig zu glauben. Denn
Jesus konnte durch ein Wunderzeichen Brote vervielfältigen, sodass
von 5 Broten 5000 Männer satt wurden. Und am nächsten Tag kamen die
Männer zu ihm und wollten noch mehr Brot haben, aber das Evangelium
war ihnen egal. Diesbezüglich steht Folgendes geschrieben im
Evangelium des Johannes in Kapitel 6, Vers 26 bis 33:
Jesus antwortete
ihnen und sprach: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Ihr sucht mich
nicht deshalb, weil ihr Zeichen gesehen, sondern weil ihr von den
Broten gegessen habt und satt geworden seid.
Wirkt nicht für die
Speise, die vergänglich ist, sondern für die Speise, die bis ins
ewige Leben bleibt, die der Sohn des Menschen euch geben wird; denn
diesen hat Gott, der Vater, bestätigt!
Da sprachen sie zu
ihm: Was sollen wir tun, um die Werke Gottes zu wirken?
Jesus antwortete und
sprach zu ihnen: Das ist das Werk Gottes, dass ihr an den glaubt, den
er gesandt hat.
Da sprachen sie zu
ihm: Was tust du denn für ein Zeichen, damit wir sehen und dir
glauben? Was wirkst du?
Unsere Väter haben
das Manna gegessen in der Wüste, wie geschrieben steht: »Brot aus
dem Himmel gab er ihnen zu essen«.
Da sprach Jesus zu
ihnen: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Nicht Moses hat euch das
Brot aus dem Himmel gegeben, sondern mein Vater gibt euch das wahre
Brot aus dem Himmel.
Denn das Brot Gottes
ist derjenige, der aus dem Himmel herabkommt und der Welt Leben gibt.
Dieser Text soll
Zeugnis davon geben, dass echter Glaube wichtiger ist als ein voller
Bauch. Demnach hat die Bibel sozusagen hinsichtlich der Speise von
dieser Welt eine etwas andere Botschaft als der Koran, und auch aus
diesem Grund kann man durchaus argumentieren, dass es nicht
zusammenpasst.
Es gibt aber auch
ein anderes Detail, wo die Lehre vom Koran und von der Bibel wieder
ganz eindeutig nicht zusammen passen. Der Koran lehrt Folgendes in
Sure 18, Vers 26:
Sag: Allah weiß am
besten, wie lange sie verweilten. Sein ist das Verborgene der Himmel
und der Erde. Wie vorzüglich ist Er als Allsehender, und wie
vorzüglich ist Er als Allhörender! Sie haben außer Ihm keinen
Schutzherrn, und Er beteiligt an Seiner Urteilsgewalt niemanden.
Hier soll also
Mohammed verkünden, dass kein anderer Urteilsgewalt hat als nur
Allah, und dass niemand an der Urteilsgewalt beteiligt wird.
Die Bibel lehrt
etwas Anderes. Denn in der Bibel sagte Jesus laut dem Evangelium des
Johannes in Kapitel 5, Vers 26 und 27:
Denn wie der Vater
das Leben in sich selbst hat, so hat er auch dem Sohn verliehen, das
Leben in sich selbst zu haben.
Und er hat ihm
Vollmacht gegeben, auch Gericht zu halten, weil er der Sohn des
Menschen ist.
Hier beschreibt
Jesus, wir ihm die Vollmacht gegeben ist bzw. gegeben wird, Gericht
zu halten. Und die Apostel legen darüber Zeugnis ab in der
Apostelgeschichte in Kapitel 10 und im zweiten Brief des Paulus an
Timotheus in Kapitel 4, dass Jesus zum Richter gemacht worden ist.
Wenn man also an den
Koran glaubt, hat Jesus kein Richteramt von Gott bekommen, aber wenn
man an die Bibel glaubt, dann hat Jesus ein Richteramt von Gott
empfangen. Auch in dieser Frage wäre es ein Ding der Unmöglichkeit,
gleichzeitig an den Koran und an die Bibel zu glauben.
Eine weitere Sache,
wo sich der Koran und die Bibel aufs Schärfste widersprechen, ist
die Tatsache, dass der Koran lehrt, Jesus hätte nach sich selbst
einen weiteren Gesandten angekündigt, dessen Name Ahmad sein soll,
während die Bibel vor Verführern warnt, die nach Jesus kommen.
Im Koran heißt es
in Sure 61, Vers 6:
Und als ʿĪsā, der
Sohn Maryams, sagte: „O Kinder Isrāʾīls, gewiß, ich bin Allahs
Gesandter an euch, das bestätigend, was von der Thora vor mir
offenbart war, und einen Gesandten verkündend, der nach mir kommen
wird: sein Name ist Ahmad.“ Als er nun mit den klaren Beweisen zu
ihnen kam, sagten sie: „Das ist deutliche Zauberei.“
Dies ist also die
Ankündigung des Korans. Die Bibel hingegen berichtet, dass Jesus
folgende Warnung zu seinen Jüngern sprach laut dem Evangelium des
Lukas in Kapitel 21, Vers 8:
Da sprach er: Habt
acht, dass ihr nicht verführt werdet! Denn viele werden unter meinem
Namen kommen und sagen: Ich bin es!, und: Die Zeit ist nahe! Lauft
ihnen nun nicht nach!
Hier macht Jesus
darauf aufmerksam, dass es Leute geben wird, die behaupten werden,
nach ihm jemand Besonderes zu sein, aber es wird sich um Verführer
handeln. Eine Warnung in diesem Stil findet man in jeder Endzeitrede
von Jesus, und es ist das genaue Gegenteil von dem, was der Koran
lehrt. Denn während im Koran gesagt wird, dass Jesus einen anderen
Mann ankündigte, lehrt die Bibel, dass man sich nicht von denen
verführen lassen darf, die kommen werden und sich selbst groß
aufspielen.
Und eine letzte
Sache hinsichtlich Jesus ist es noch, die heute auch aufgezeigt
werden soll, weil sie im Koran anders gelehrt wird als in der Bibel.
Es wird im Koran
gelehrt, dass Jesus folgende Worte zu Israel gesprochen hat laut Sure
3, Vers 50:
Und das zu
bestätigen, was von der Thora vor mir offenbart war, und um euch
einiges von dem zu erlauben, was euch verboten war. Und ich bin mit
einem Zeichen von eurem Herrn zu euch gekommen; so fürchtet Allah
und gehorcht mir!
Hier wird also die
eindeutige Aussage gemacht, dass Jesus zu den Israeliten gesagt hat,
sie müssen ab jetzt nicht mehr die Thora komplett einhalten wie
vorher, sondern ihnen wird einiges erlaubt, was verboten war.
In der Bibel
hingegen steht geschrieben, dass Jesus laut dem Evangelium des
Matthäus Folgendes sagte in Kapitel 5, Vers 17 bis 19:
Ihr sollt nicht
meinen, dass ich gekommen sei, um das Gesetz oder die Propheten
aufzulösen. Ich bin nicht gekommen, um aufzulösen, sondern um zu
erfüllen!
Denn wahrlich, ich
sage euch: Bis Himmel und Erde vergangen sind, wird nicht ein
Buchstabe noch ein einziges Strichlein vom Gesetz vergehen, bis alles
geschehen ist.
Wer nun eines von
diesen kleinsten Geboten auflöst und die Leute so lehrt, der wird
der Kleinste genannt werden im Reich der Himmel; wer sie aber tut und
lehrt, der wird groß genannt werden im Reich der Himmel.
Hier wird also
berichtet, wie Jesus extra betonte, dass er die Thora nicht für
Israel auflösen will, denn die Thora ist das Gesetz.
Und wo wir gerade
von der Thora sprechen, gibt es dazu auch noch eine andere Aussage im
Koran, welche der Bibel widerspricht.
Wir wissen, dass
Moses die Thora an Israel überlieferte, als sie auf Steintafeln
geschrieben war.
Nun lehrt der Koran
Folgendes in Sure 7, Vers 145:
Und Wir schrieben
ihm auf den Tafeln von allem eine Ermahnung und eine ausführliche
Darlegung von allem. „So halte sie fest und befiel deinem Volk,
sich an das Schönste in ihnen zu halten! Ich werde euch die
Wohnstätte der Frevler zeigen.“
Durch diesen Vers
wird gesagt, dass Moses von Gott die Thora auf Tafeln empfangen hat,
um dem Volk Israel zu befehlen: Sie sollen den Teil einhalten, der
schön ist.
In der Thora selbst
aber, welche sich in der Bibel befindet, steht geschrieben gemäß
dem fünften Buch Mose in Kapitel 13, Vers 1:
Das ganze Wort, das
ich euch gebiete, das sollt ihr bewahren, um es zu tun; du sollst
nichts zu ihm hinzufügen und nichts von ihm wegnehmen!
Hier stellt sich nun
auch wieder die Frage, warum Mohammed geschrieben hat, Moses hätte
dem Volk nur die teilweise Einhaltung der Thora befohlen, obwohl in
der Thora selber drinsteht, dass Israel gar nichts wegtun darf,
sondern das ganze Wort tun muss. Als Muslim muss man praktisch daran
glauben, dass die Thora nicht die Thora ist, weil ja Mohammed sagte,
dass sie von Moses nur zur teilweise Einhaltung an Israel gegeben
war, nämlich um das Schönste davon einzuhalten.
Machen wir aber mal
mit einer anderen Sache weiter!
Es gibt sowohl im
Koran als auch in der Bibel den Sündenfall. Viele Menschen haben von
dieser Geschichte bestimmt schonmal gehört.
Die ersten zwei
Menschen waren im Garten Eden, der als Paradies zählt, und Gott
hatte Gemeinschaft mit ihnen. Aber es gab einen Baum, dessen Frucht
verboten war, und die Menschen mussten dieses Verbot einhalten, dass
sie nicht von dem Baum essen dürfen. Aber sie ließen sich von einem
heimtückischen Wesen zum Sündigen überreden und mussten dann wegen
ihrer Sünde aus dem Paradies verbannt werden.
Auch über diese
Geschichte zeichnen der Koran und die Bibel jeweils unterschiedliche
Bilder. Ein paar auffällige Gemeinsamkeiten gibt es, aber einiges
differenziert sich klar von einander.
Im Koran wird die
Geschichte vom Sündenfall ständig wiederholt, in der Bibel hingegen
gibt es sie nur einmal. Wenn man den Sündenfall im Koran lesen will,
hat man dazu Sure 7, Vers 11 bis 24 oder Sure 15, Vers 28 bis 44 oder
Sure 17, Vers 61 bis 65 oder Sure 20, Vers 116 bis 121 oder Sure 38,
Vers 71 bis 83 und eventuell noch andere, die ich vergessen habe zu
erwähnen. Da steht immer wieder ungefähr das Gleiche, egal welche
von den genannten Suren man liest.
Um den Inhalt zu
erfahren, lesen wir nun die Worte aus der Sure 7. Es steht
geschrieben:
Und Wir haben euch
ja erschaffen. Hierauf haben Wir euch gestaltet. Hierauf haben Wir zu
den Engeln gesagt: „Werft euch vor Ādam nieder!“ Da warfen sie
sich nieder, außer Iblīs. Er gehörte nicht zu denjenigen, die sich
niederwerfen.
Allah sagte: „Was
hat dich davon abgehalten, dich niederzuwerfen, als Ich es dir
befahl?“ Er sagte: „Ich bin besser als er. Du hast mich aus Feuer
erschaffen, ihn aber hast Du aus Lehm erschaffen.“
Allah sagte: „So
geh fort von ihm! Es steht dir nicht zu, darin hochmütig zu sein. So
geh hinaus! Gewiß, du gehörst zu den Geringgeachteten.“
Er sagte: „Gewähre
mir Aufschub bis zu dem Tag, da sie auferweckt werden.“
Allah sagte: „Du
sollst gewiß zu denjenigen gehören, denen Aufschub gewährt wird.“
Er sagte: „Darum,
daß Du mich in Verirrung hast fallen lassen, werde ich ihnen ganz
gewiß auf Deinem geraden Weg auflauern.
Hierauf werde ich
ganz gewiß von vorn und von hinten, von ihrer Rechten und von ihrer
Linken über sie kommen. Und Du wirst die meisten von ihnen nicht
dankbar finden.“
Allah sagte: „Geh
hinaus aus ihm, verachtet und verstoßen! Wer auch immer von ihnen
dir folgt, Ich werde die Hölle ganz gewiß mit euch allesamt füllen.
Und du, o Ādam,
bewohne du und deine Gattin den Paradiesgarten, und dann eßt, wo
immer ihr wollt. Aber nähert euch nicht diesem Baum, sonst gehört
ihr zu den Ungerechten!“
Da flüsterte ihnen
der Satan ein, um ihnen offen zu zeigen, was ihnen von ihrer Blöße
verborgen war. Und er sagte: „Euer Herr hat euch diesen Baum nur
verboten, damit ihr nicht Engel werdet oder zu den Ewiglebenden
gehört.“
Und er schwor ihnen:
„Ich gehöre wahrlich zu denjenigen, die euch guten Rat geben.“
So verführte er sie
trügerisch. Als sie dann von dem Baum gekostet hatten, zeigte sich
ihnen ihre Blöße offenkundig, und sie begannen, Blätter des
Paradiesgartens auf sich zusammenzuheften. Und ihr Herr rief ihnen
zu: „Habe Ich euch nicht jenen Baum verboten und euch gesagt: Der
Satan ist euch ein deutlicher Feind?“
Sie sagten: „Unser
Herr, wir haben uns selbst Unrecht zugefügt. Wenn Du uns nicht
vergibst und Dich unser erbarmst, werden wir ganz gewiß zu den
Verlorenen gehören.“
Allah sagte: „Geht
fort! Einer sei des anderen Feind. Und auf der Erde sollt ihr
Aufenthalt und Nießbrauch auf Zeit haben.“
Dies ist also die
Geschichte des Sündenfalls gemäß dem Koran. Allah hat Adam gemacht
und dann verlangt, dass alle Engel sich vor Adam niederwerfen. Aber
ein Engel, der auf arabisch den Name Iblis hat, wollte nicht vor Adam
niederfallen. Ich finde es ein wenig seltsam, dass Allah seinen
Engeln befohlen hat, vor einem aus Lehm geformten Mensch
niederzufallen. Der Koran sagt ja sonst immer, dass Allah der
alleinige Gott ist, und dass niemand verehrt werden darf außer
Allah.
In der Bibel steht
auch geschrieben, dass man sich kein Abbild machen darf, egal wovon.
Aber Allah ist ja nicht an die Bibel gebunden. Jedenfalls sagte der
rebellische Engel zu Allah, als seine Strafe feststand, dass er
Aufschub der Strafe haben will, bis die Menschen auferweckt werden.
Das bedeutet: Bereits zu diesem Zeitpunkt, als der Sündenfall des
Menschen noch gar nicht geschehen war, war laut dieser Geschichte der
Mensch bereits sterblich. Und es lebten zwei Menschen, also Adam und
seine Gattin, in dem Garten Eden. Da nun der rebellische Engel Gott
den Beweis liefern wollte, dass die Menschen undankbar sind,
überredete er beide gleichzeitig dazu, von einem verbotenen Baum zu
essen, indem er sagte: Sie werden dadurch Engel sein und ewig leben.
Da aßen sie die
Frucht und begannen, sich zu schämen und Allah schickte sie fort und
bestimmte, dass die Menschen einander Feind sein sollen. Und jeder,
der dem rebellischen Engel folgt, wird am Ende verloren sein.
Hierbei gibt es
zugegebenermaßen viele Parallelen zu dem Sündenfall, wie ihn die
Bibel erzählt, aber es gibt auch einige deutliche Unterschiede.
Um es miteinander
abzugleichen, werden wir jetzt auch den Sündenfall lesen, wie er in
der Bibel beschrieben ist.
Man liest in der
Bibel nicht ein einziges Wort davon, dass irgendwer sich vor Adam
niederwerfen sollte. Gemäß der Bibel waren die Menschen einfach nur
in den Garten Eden gebracht worden, um ihn zu bewahren. Und die Engel
spielten dabei keine Rolle.
Es steht geschrieben
im ersten Buch Mose in Kapitel 2, Vers 15 bis 17:
Und Gott der HERR
nahm den Menschen und setzte ihn in den Garten Eden, damit er ihn
bebaue und bewahre.
Und Gott der HERR
gebot dem Menschen und sprach: Von jedem Baum des Gartens darfst du
nach Belieben essen;
aber von dem Baum
der Erkenntnis des Guten und des Bösen sollst du nicht essen; denn
an dem Tag, da du davon isst, musst du gewisslich sterben!
An diesen Versen
erkennt man schonmal, dass Gott den ersten Mensch vor dem Tod warnte,
weil Gott nicht wollte, dass der Tod den Mensch ergreift. Das
bedeutet wahrscheinlich, dass der Mensch am Anfang gar kein
sterbliches Wesen war, aber sobald er die Frucht vom Baum der
Erkenntnis des Guten und Bösen essen würde, würde es sicher sein,
dass er eines Tages sterben muss. Im restlichen Teil des Kapitels
liest man, wie Adam den Tieren Namen geben darf, die Gott gemacht
hat, und wie für Adam eine Frau erschaffen wird.
Und dann geschieht
es auch in der Bibel in Kapitel 3, dass eine Versuchung kommt.
Folgendes liest man darüber in den Versen 1 bis 6:
Aber die Schlange
war listiger als alle Tiere des Feldes, die Gott der HERR gemacht
hatte; und sie sprach zu der Frau: Sollte Gott wirklich gesagt haben,
dass ihr von keinem Baum im Garten essen dürft?
Da sprach die Frau
zur Schlange: Von der Frucht der Bäume im Garten dürfen wir essen;
aber von der Frucht
des Baumes, der in der Mitte des Gartens ist, hat Gott gesagt: Esst
nicht davon und rührt sie auch nicht an, damit ihr nicht sterbt!
Da sprach die
Schlange zu der Frau: Keineswegs werdet ihr sterben!
Sondern Gott weiß:
An dem Tag, da ihr davon esst, werden euch die Augen geöffnet, und
ihr werdet sein wie Gott und werdet erkennen, was Gut und Böse ist!
Und die Frau sah,
dass von dem Baum gut zu essen wäre, und dass er eine Lust für die
Augen und ein begehrenswerter Baum wäre, weil er weise macht; und
sie nahm von seiner Frucht und aß, und sie gab davon auch ihrem
Mann, der bei ihr war, und er aß.
Diese Rede hat ein
bisschen was in sich, was anders ist als die Erzählung vom Koran. Es
wurden nicht beide Menschen gleichzeitig in Versuchung geführt,
sondern nur die Frau allein traf die Entscheidungen und gab es an
ihren Mann weiter. Und das Wesen, das zuerst Eva verführte, sah aus
wie eine Schlange. Das ist ein Detail, welches vielleicht für manche
Ohren ein bisschen beknackt klingt, was aber bis zum heutigen Tag
einen tieferen Sinn hat.
Jedenfalls ist die
Verführung hier auch etwas Anders abgelaufen. Die Menschen hatten
Angst vor dem Tod, und deswegen wären sie nie von selbst auf den
Gedanke gekommen, die Frucht zu essen. Denn sie hatten ja gehört,
dass man davon stirbt. Deswegen musste das listige Schlangenwesen der
Frau erstmal die Angst nehmen, indem es behauptet, dass man von der
Frucht überhaupt nicht sterben wird. Und vorher hat es ja erstmal
Zweifel in der Frau ausgelöst, indem es sagte: Sollte Gott wirklich
gesagt haben, dass ihr nicht davon essen dürft?
Zweifel streuen ist
also eine gängige und effektive Taktik dieses Wesens, ebenso wie die
Verleugnung der Worte Gottes. Und obendrein hat das Wesen noch
gesagt: Wenn die Frau von der Frucht ist, wird sie sein wie Gott, und
sie wird geöffnete Augen haben und zwischen Gut und Böse
unterscheiden können. Das ist anders als im Koran. Im Koran waren
die Menschen schon vorher sterblich, und der Satan sagte, sie werden
Engel sein durch die Frucht, und werden ihre Sterblichkeit verlieren.
In der Bibel sagte er, obwohl die Frucht zum Tod führen würde, dass
dies wohl angeblich doch nicht stimmt, sondern dass die Menschen
selber Götter werden und Erkenntnis über Gut und Böse bekommen.
Der Koran sagt das genaue Gegenteil der Bibel über dieses Detail mit
der Sterblichkeit. Und die Bibel erzählt auch, dass jeder Beteiligte
bestraft wurde. Das Schlangenwesen wurde von Gott bestraft, weil es
die Frau verführt hatte. Die Frau wurde bestraft, weil sie auf die
Worte der Schlange hörte. Und der Mann wurde bestraft, weil er
seiner Frau mehr Gehör schenkte als der Warnung, die Gott beiden
Menschen gegeben hatte, nämlich dass die Frucht der Erkenntnis über
Gut und Böse den Tod bringt. Während also im Koran nur die zwei
Menschen aus dem Garten vertrieben wurden und einander Feind sein
sollten, gibt es in der Bibel nicht nur den Bericht über die
Verbannung allein, sondern auch darüber, dass die Schlange samt den
Menschen bestraft wurde.
Hier steht man jetzt
auch wieder vor einem Zwiespalt. Entweder man glaubt die Version vom
Koran, oder man glaubt die Version der Bibel. Im Koran wird der Satan
als ein Engel dargestellt, der keine Lust hatte, sich vor Adam
niederzuwerfen und deshalb muss er ins Höllenfeuer. In der Bibel
wird die Sache aber etwas Anders dargestellt. Es gibt in den
Schriften des Alten Testaments zwei prophetische Texte, die mit sehr
hoher Wahrscheinlichkeit den Teufel beschreiben. Der erste
prophetische Text ist vom Buch des Propheten Hesekiel, und dieser
lautet folgendermaßen:
O du Siegel der
Vollendung, voller Weisheit und vollkommener Schönheit!
In Eden, im Garten
Gottes warst du; mit allerlei Edelsteinen warst du bedeckt: mit
Sardis, Topas, Diamant, Chrysolith, Onyx, Jaspis, Saphir, Karfunkel,
Smaragd und mit Gold. Deine kunstvoll hergestellten Tamburine und
Flöten waren bei dir. Am Tag deiner Erschaffung wurden sie bereitet.
Du warst ein
gesalbter, schützender Cherub, ja, ich hatte dich dazu eingesetzt;
du warst auf dem heiligen Berg Gottes, und du wandeltest mitten unter
den feurigen Steinen.
Du warst vollkommen
in deinen Wegen vom Tag deiner Erschaffung an, bis Sünde in dir
gefunden wurde.
Durch deine vielen
Handelsgeschäfte ist dein Inneres mit Frevel erfüllt worden, und du
hast gesündigt. Darum habe ich dich von dem Berg Gottes verstoßen
und dich, du schützender Cherub, aus der Mitte der feurigen Steine
vertilgt.
Hier ist die Rede
von einem wunderschönen Engelwesen voller Weisheit, das im Garten
Eden war. Er war eingesetzt, um das Heiligtum Gottes zu beschützen,
aber er wurde hochmütig und schloss geheime Verträge und sündigte
dann gegen Gott.
Und passend dazu
folgt nun der zweite prophetische Text aus dem Buch des Propheten
Jesaja, Kapitel 14, Vers 12 bis 15:
Wie bist du vom
Himmel herabgefallen,
du Glanzstern, Sohn
der Morgenröte!
Wie bist du zu Boden
geschmettert,
du Überwältiger
der Nationen!
Und doch hattest du
dir in deinem Herzen vorgenommen:
›Ich will zum
Himmel emporsteigen
und meinen Thron
über die Sterne Gottes erhöhen
und mich
niederlassen auf dem Versammlungsberg im äußersten Norden;
ich will emporfahren
auf Wolkenhöhen,
dem Allerhöchsten
mich gleichmachen!‹
Doch ins Totenreich
bist du hinabgestürzt,
in die tiefste
Grube!
Hier ist
offensichtlich ebenfalls von einem hochmütigen, glanzvollen Wesen
die Rede, das aus dem Himmel geworfen wurde, und dieses wird nicht
nur als Glanzstern bezeichnet, sondern auch als Sohn der Morgenröte.
Dieses Wesen wollte sich über Gott erheben, es wollte selber Gott
sein. Deswegen wird es bis zum Totenreich hinabgeworfen.
Wenn man nun davon
ausgeht, dass diese prophetischen Texte den Satan beschreiben, und
dass auch die Schlange im Garten Eden der Satan war, dann lautet die
Botschaft der Bibel nicht, dass der Satan sich geweigert hat, vor
Adam niederzufallen, sondern dass der Satan versucht hat, Gott zu
besiegen und selbst Gott zu werden, aber es hatte nicht geklappt, und
danach wandte er sich in seiner Wut gegen die Menschen, um sie zu
verderben und ihnen den Tod zu bringen.
Aufgrund all dieser
Dinge zeichnet der Koran ein anderes Bild über den Sündenfall und
den Satan, als es die Bibel tut. Im Koran ist er ein trotziger Engel,
der sich nicht vor Adam niederwerfen wollte, aber ansonsten Gott
respektiert und nun Gott davon überzeugen will, dass die Menschen
undankbar sind. In der Bibel ist der Satan ein zutiefst bösartiges
und sehr listiges Wesen, das gegen den wahren Gott rebelliert, um
selber Gott zu sein und alles zu verderben, was Gott liebt.
Auch hier wäre es
nur schwer möglich, beides gleichzeitig zu glauben.
Als nächstes möchte
ich auf das Ideal eingehen, ob die Schrift unveränderlich sein soll
oder nicht.
Im Koran liest man
diesbezüglich in Sure 16, Vers 101 und 102:
Und wenn Wir einen
Vers anstelle eines anderen Verses austauschen – und Allah weiß
sehr wohl, was Er offenbart, sagen sie: „Du ersinnst nur Lügen.“
Aber nein! Die meisten von ihnen wissen nicht.
Sag: Offenbart hat
ihn der Heilige Geist von deinem Herrn mit der Wahrheit, um
diejenigen, die glauben, zu festigen, und als Rechtleitung und frohe
Botschaft für die Allah Ergebenen.
An diesen Versen
erkennt man deutlich, dass diese Wesen, die zu Mohammed reden, sich
das Recht vorbehalten, jederzeit Verse im Koran durch andere
auszutauschen.
Das ist ein wenig
befremdlich. Man muss demnach als Muslim damit rechnen, dass im
Zweifelsfall der eigene Glaube von heute auf morgen plötzlich von
Allah geändert wird.
Jesus hingegen sagt
über sein Evangelium und über die Schriften aus dem Alten Testament
Folgendes im Evangelium des Lukas, Kapitel 16, Vers 17:
Es ist aber
leichter, dass Himmel und Erde vergehen, als dass ein einziges
Strichlein des Gesetzes falle.
Daran kann man
sehen, wie gemäß der Bibel alles Geschriebene nicht fallen darf,
weswegen es nicht verändert oder verringert werden wird. Passend
dazu gibt es auch (bei Matthäus) ein Zitat aus Kapitel 24, Vers 35,
wo geschrieben steht, dass Jesus sagte:
Himmel und Erde
werden vergehen, aber meine Worte werden nicht vergehen.
Auch hier erkennen
wir wieder einen deutlichen Unterschied zwischen dem Koran und der
Bibel. Im Koran wird sich das Recht vorbehalten, Verse jederzeit
auszutauschen. In der Bibel wird ausgesagt, dass die Worte
feststehen, denn sie dürfen nicht vergehen und nicht fallen. Erneut
sind das Widersprüche, die sich nicht vereinen lassen, weswegen ein
Mensch genötigt ist, entweder an den Koran oder an die Bibel zu
glauben, denn beides zusammen geht nicht.
Eine weitere Sache,
bei der ich fast schon Mitleid mit dem Prophet Mohammed empfinde,
möchte ich euch nun auch mal aus dem Koran zeigen. Die Wesen, die
mit Mohammed redeten, haben etwas Eigenartiges zu ihm gesagt, denn es
steht geschrieben in Sure 18, Vers 6:
Vielleicht magst du
aus Gram noch dich selbst umbringen, wenn sie an diese Botschaft
nicht glauben, nachdem sie sich abgewandt haben.
Diese Worte sind
seltsam. Könnt ihr euch vorstellen, wie Mohammed sich dabei gefühlt
haben muss, als zu ihm gesagt wurde, er möge sich vielleicht selbst
umbringen? Und nicht nur einmal ist das passiert, sondern zweimal.
Denn es wird berichtet in Sure 26, Vers 3:
Vielleicht magst du
dich noch selbst umbringen aus Gram darüber, daß sie nicht gläubig
sind.
Hier wird also
schonwieder etwas derart Komisches zu ihm gesagt. Warum werden ihm
derartige Gedanken gegeben? Ich glaube nicht, dass Mohammed dadurch
Mut bekam.
Und dem entgegen
steht ein besonderes Zitat von Jesus aus der Bibel im Evangelium des
Johannes, Kapitel 10, Vers 10, welches lautet:
Der Dieb kommt nur,
um zu stehlen, zu töten und zu verderben; ich bin gekommen, damit
sie das Leben haben und es im Überfluss haben.
Jesus hat die
Menschen zum Leben ermutigt. Aber bei Mohammed macht es den Eindruck,
als hätten die Wesen, die zu ihm redeten, ihn zum Tod ermutigt. Und
es gibt auch ein paar andere sehr seltsam wirkende Äußerungen
dieser Wesen. Denn diese Wesen haben Folgendes zu Mohammed gesagt
laut Sure 17, Vers 16 und 17:
Und wenn Wir eine
Stadt vernichten wollen, befehlen Wir denjenigen, die in ihr üppig
leben , zu freveln, und dann freveln sie in ihr. So bewahrheitet sich
das Wort gegen sie, und dann zerstören Wir sie vollständig.
Wie viele
Geschlechter nach Nūḥ haben Wir vernichtet! Und es genügt, daß
dein Herr die Sünden Seiner Diener wohl kennt und sieht.
Diese Wesen erteilen
also den Befehl zu Freveln in jeder Stadt, die sie zerstören wollen,
sodass die Sünde dort groß wird und sie es vor Gott als
Rechtfertigung für ihre Zerstörungswut benutzen können. Das ist
erschreckend.
Zusätzlich dazu
muss man betonen, dass es in der Bibel eine Prophezeiung gibt, die
noch nicht erfüllt wurde soweit ich weiß, wo ein böses Tier aus
der Erde aufsteigt, um die Menschen zu verführen.
Der Koran hat dazu
auch etwas zu sagen, denn es steht von den Wesen, die mit Mohammed
redeten, Folgende Aussage in Sure 27, Vers 82:
Und wenn das Wort
über sie fällig wird, bringen Wir ihnen ein Tier aus der Erde
hervor, das zu ihnen spricht; dies, weil die Menschen von Unseren
Zeichen nicht überzeugt sind.
Diese Wesen, die mit
Mohammed reden, verfolgen offensichtlich den Plan, ein Tier aus der
Erde hervorzubringen, das zu den Menschen sprechen soll.
Und an anderer
Stelle preisen sich diese Wesen Dinge an, die eigentlich nur Gott
allein tun kann, sofern ich es richtig einschätze. Bildet euch am
besten eure eigene Meinung!
Es steht geschrieben
in Sure 15 , Vers 22 und 23:
Und Wir senden die
Winde zur Befruchtung. Und Wir lassen dann vom Himmel Wasser
hinabkommen und geben es euch zu trinken, doch ihr könnt es nicht
alles davon als Vorrat lagern.
Und fürwahr, Wir
sind es, die lebendig machen und sterben lassen, und Wir sind die
alles Erbenden.
Was genau sollen das
für Wesen sein, die das Gleiche tun wie der einzige Gott und
trotzdem sagen, dass es nur den einen Gott gibt. Ist das alles nicht
ein wenig seltsam?
Diese Wesen maßen
sich ebenfalls an, am Gericht Gottes mitzuwirken, denn es heißt in
Sure 21, Vers 47:
Und Wir stellen die
gerechten Waagen für den Tag der Auferstehung auf. So wird keiner
Seele um irgend etwas Unrecht zugefügt; und wäre es auch das
Gewicht eines Senfkorns, Wir bringen es bei. Und Wir genügen als
Berechner.
Diese Wesen
berechnen offensichtlich irgendwas. Ich weiß gar nicht, was ich zu
all diesen Schriftworten des Korans sagen soll. Aber man ist im Koran
ja sowieso dazu aufgefordert, keine Fragen zu stellen, denn es steht
geschrieben in Sure 5, Vers 101 und 102:
O die ihr glaubt,
fragt nicht nach Dingen, die, wenn sie euch offengelegt werden, euch
leid tun, wenn ihr nach ihnen fragt zu der Zeit, da der Qurʾān
offenbart wird, sie euch gewiß offengelegt werden, wo Allah sie
übergangen hat. Und Allah ist Allvergebend und Nachsichtig.
Leute vor euch haben
schon danach gefragt, doch dann wurden sie ihretwegen ungläubig.
Man soll also laut
diesen Worten nicht nach den Dingen im Koran fragen. Das ist die
Moral des Korans. In der Bibel ist es ein bisschen anders, denn es
gibt ein besonderes Zitat zu diesem Thema im Brief des Jakobus in
Kapitel 1, Vers 5, wo man Folgendes liest:
Wenn es aber jemand
unter euch an Weisheit mangelt, so erbitte er sie von Gott, der allen
gern und ohne Vorwurf gibt, so wird sie ihm gegeben werden.
Somit ist man auch
bei diesem Thema genötigt, sich für eines von beidem zu
entscheiden. Wer an den Koran glaubt, der findet sich damit ab, dass
er keine Fragen stellen soll. Wer an die Bibel glaubt, der geht davon
aus,dass Gott gerne und ohne Vorwurf denen die Weisheit schenkt, die
sie mit ehrlichem Herzen erbitten und verwenden. Man kann aber nicht
an beides zusammen glauben. Entweder Gott will, dass wir Dinge
wissen, oder er will es nicht.
Aber bevor wir uns
darüber nun den Kopf zerbrechen, kommen wir mal lieber zu einem
weiteren Widerspruch zwischen dem Koran und der Bibel. Wir wissen,
dass damals leider Sklavenhaltung ganz normal war, auch zu Mohammeds
Zeiten immernoch. Daran trägt auch Mohammed keinerlei Schuld, denn
die Menschen waren sowieso daran gewöhnt. In Deutschland ist das
glücklicherweise schon seit Jahrhunderten zurückgegangen. Was aber
damals über den Umgang mit Sklaven für die Nachfolger von Mohammed
galt und auch heute noch für Sklavenhalter gelten würde - wären
welche da - lesen wir in Sure 23, Vers 5 und 6:
und denjenigen, die
ihre Scham hüten,
außer gegenüber
ihren Gattinnen oder was ihre rechte Hand an Sklavinnen besitzt, denn
sie sind hierin nicht zu tadeln.
Gemäß dem Koran
soll jeder Muslim mit seinen Sklavinnen Geschlechtsverkehr haben wie
er will. Egal, wie viele Sklavinnen es auch sein mögen, und
zusätzlich dazu mit seinen Ehefrauen, und er zählt nicht als
untadelig dabei.
In der Bibel ist es
genau andersrum, denn es steht geschrieben im 1. Brief des Apostels
Paulus an die Korinther, Kapitel 7, Vers 1 und 2:
Was aber das
betrifft, wovon ihr mir geschrieben habt, so ist es ja gut für den
Menschen, keine Frau zu berühren;
um aber Unzucht zu
vermeiden, soll jeder Mann seine eigene Frau und jede Frau ihren
eigenen Mann haben.
Durch diese Worte,
die ein aufrichtiger Christ ernstnimmt, wird man dazu ermahnt, eine
einzige Frau zu haben und sich keine Sexsklavinnen zu halten.
Als nächstes
schauen wir uns etwas über das Gericht Gottes an, denn auch da
stimmen der Koran und die Bibel bei einem gewissen Detail nicht
miteinander überein. Es steht geschrieben in Sure 41, Vers 19 bis
21:
Und denke an den
Tag, da Allahs Feinde zum Höllenfeuer versammelt und in Reihen
gebracht werden.
Wenn sie dann dort
angekommen sind, legen ihr Gehör, ihre Augen und ihre Häute gegen
sie Zeugnis ab über das, was sie zu tun pflegten.
Sie werden zu ihren
Häuten sagen: „Warum habt ihr gegen uns Zeugnis abgelegt?“ Sie
sagen: „Allah, Der alles reden läßt, hat uns reden lassen. Er ist
es, Der euch das erste Mal erschaffen hat, und zu Ihm werdet ihr
zurückgebracht.
Diese Worte erklären
uns, dass im Gericht von Allah unsere Ohren und unsere Augen und
unsere Haut anfangen werden, zu reden, um gegen uns auszusagen.
Das Gericht, wie es
in der Bibel geschrieben steht, klingt aber anders, denn man liest in
der Offenbarung in Kapitel 20, Vers 11 und 12:
Und ich sah einen
großen weißen Thron und den, der darauf saß; vor seinem Angesicht
flohen die Erde und der Himmel, und es wurde kein Platz für sie
gefunden.
Und ich sah die
Toten, Kleine und Große, vor Gott stehen, und es wurden Bücher
geöffnet, und ein anderes Buch wurde geöffnet, das ist das Buch des
Lebens; und die Toten wurden gerichtet gemäß ihren Werken,
entsprechend dem, was in den Büchern geschrieben stand.
An diesen Worten
erkennt man, dass Bücher durchgesehen werden, in denen die Taten der
Menschen verzeichnet sind, und sonst nichts weiter. Der Koran sagt
also, dass die Sinnesorgane des Menschen anfangen zu reden im
Gericht, aber in der Bibel gibt es ein solches Szenario nicht,
sondern nur Bücher, die gewälzt werden.
Als nächstes
schauen wir uns mal eine Geschichte über Moses an, die im Koran ganz
anders erzählt wird als in der Bibel. Es steht geschrieben in Sure
40, Vers 23 bis 27:
Und Wir sandten
bereits Mūsā mit Unseren Zeichen und mit einer deutlichen
Ermächtigung
zu Firʿaun und
Hāmān und Qārūn. Sie aber sagten: „Ein verlogener Zauberer.“
Als er ihnen nun die
Wahrheit von Uns brachte, sagten sie: „Tötet die Söhne
derjenigen, die mit ihm glauben, und laßt nur ihre Frauen am Leben.“
Aber die List der Ungläubigen geht bestimmt verloren.
Firʿaun sagte:
„Laßt mich Mūsā töten; soll er doch seinen Herrn anrufen! Ich
fürchte, daß er sonst eure Religion abändern oder daß er Unheil
im Land hervorrufen wird.“
Und Mūsā sagte:
„Ich nehme Zuflucht zu meinem Herrn und eurem Herrn vor jedem
Hochmütigen, der nicht an den Tag der Abrechnung glaubt.
Diese Erzählung
spielt auf die Situation an, als Moses und das Volk Israel als
Sklaven in Ägypten lebten und freigelassen werden wollten. Nun lernt
man gemäß dieser Erzählung, dass Moses um die Freilassung bat,
aber der Pharao wollte wegen der Religion von Moses nicht darauf
hören und befahl, dass man die jenigen Kinder Israels töten soll,
die an Allah glauben. Und dann wird der Pharao von Moses getadelt,
weil der Pharao nicht an den Tag der Abrechnung glaubt.
In der Bibel gibt es
auch diese Geschichte, wie Moses mit seinem Volk Israel in Ägypten
versklavt war und die Kinder der Israeliten im Fluss ertränkt
wurden, und wie Moses die Freilassung forderte. Allerdings sind die
Hintergründe komplett unterschiedlich. Die männlichen Neugeborenen
der Israeliten wurden laut der Bibel nicht wegen ihrer Religion im
Fluss ertränkt, sondern weil die Israeliten sich stark vermehrten
und zu einer sehr großen Volksmenge geworden waren. Das machte den
Ägyptern Angst, und sie fürchteten, dass sie dieses große Volk
nicht mehr unter Kontrolle halten könnten. Und obendrein waren die
Israeliten vor langer Zeit aus einem fremden Land nach Ägypten
gekommen, nämlich vom Land Kanaan. Und mit diesem Land hatte Ägypten
gerade Krieg. Da fürchtete der Pharao, dass die Israeliten sich auf
die Seite von Kanaan schlagen könnten, und seine Angst vor all
diesen Dingen trieb ihn dazu, den Befehl zu erteilen, dass die
Israeliten sehr hart versklavt werden müssen und dass man alle
männlichen Nachkommen Israels direkt nach der Geburt im Fluss
ertränken soll. Dadurch hoffte der Pharao, das Bevölkerungswachstum
zu verhindern und die Macht über Israel behalten zu können.
Und als Moses die
Freilassung Israels im Namen Gottes forderte, da war dem Pharao egal,
was Moses über Gott sagte.
Auch diese
Erzählungen sind völlig verschieden von einander und in klarem
Widerspruch. Laut dem Koran wurde Israel unterdrückt, weil es an
Allah glaubte, und laut der Bibel wurde Israel unterdrückt, weil sie
so zahlreich waren und der Pharao die Kontrolle nicht verlieren
wollte, während Israels Gott ihm egal war.
Und es gibt übrigens
auch noch einige andere Geschichten, die im Koran mit komplett
anderen Details erzählt werden als in der Bibel, und es geht dabei
im Koran immer nur darum, dass man an Allah glauben muss und an den
jüngsten Tag. Dabei meine ich die Geschichte von der Sintflut, die
Geschichte von der Zerstörung von Sodom und Gomorra, die Geschichte
von Joseph in Ägypten, die Geschichte von Salomo, die Geschichte des
Vaters von Johannes dem Täufer, die Geschichte des Propheten Jona,
die Offenbarung Gottes in der Wüste vor Israel, und noch andere, die
ich vergessen habe. All diese Geschichten werden mit komplett
andersartigen Details im Koran erzählt, als es in der Bibel der Fall
ist.
Es freuen sich aber
bestimmt alle Muslime darüber, dass es im Koran einige Zusicherungen
gibt, dass die Worte des Korans wahr sind, denn es steht zum Beispiel
in Sure 53, Vers 1 bis 4:
Bei dem Stern, wenn
er sinkt!
Nicht in die Irre
geht euer Gefährte, und auch nicht einem Irrtum ist er erlegen,
und er redet nicht
aus eigener Neigung.
Es ist nur eine
Offenbarung, die eingegeben wird.
Es wird also hier
geschworen, bei dem Stern, wenn er sinkt, dass Mohammed überhaupt
nicht im Irrtum war. Das ist äußerst aufmunternd für jeden
Koranleser, nicht wahr?
Es ist aber auch den
Muslimen befohlen, dass sie viel Fasten müssen. Denn es heißt in
Sure 2, Vers 183:
O die ihr glaubt,
vorgeschrieben ist euch das Fasten, so wie es denjenigen vor euch
vorgeschrieben war, auf daß ihr gottesfürchtig werden möget.
Daran sehen wir, wie
der Koran lehrt, dass Fasten eine Vorschrift ist. In der Bibel hat
aber Jesus zum Thema Fasten ein Gleichnis gesagt, welches in drei
Evangelien berichtet wird. Im Evangelium des Markus in Kapitel 2,
Vers 21 und 22 steht beispielsweise:
Und niemand näht
einen Lappen von neuem Tuch auf ein altes Kleid; sonst löst sein
neuer Flicken sich ab vom alten, und der Riss wird schlimmer.
Und niemand füllt
neuen Wein in alte Schläuche, sonst zerreißt der neue Wein die
Schläuche, und der Wein wird verschüttet und die Schläuche
verderben; sondern neuer Wein soll in neue Schläuche gefüllt
werden.
Damit will Jesus
sagen, dass seit der Verkündigung des Evangeliums das Fasten nur
noch eine nebensächliche und unbedeutende Rolle spielt, weil es ein
Gebot ist, das in einer alten Lehre hoch geschätzt wird, aber nicht
in dem Evangelium, das er verkündigt. Andere Dinge sind wichtiger.
Aber interessanterweise gibt es diese Lehre nicht nur von Jesus,
sondern sogar Gott selbst hat es in der Bibel durch den Prophet
Jesaja gesagt, denn es steht geschrieben in Kapitel 58, Vers 5 bis 7:
Meint ihr, dass mir
ein solches Fasten gefällt, wenn der Mensch sich selbst einen Tag
lang quält und seinen Kopf hängen lässt wie ein Schilfhalm und
sich in Sacktuch und Asche bettet? Willst du das ein Fasten nennen
und einen dem HERRN wohlgefälligen Tag?
Ist nicht das ein
Fasten, an dem ich Gefallen habe: dass ihr ungerechte Fesseln
losmacht, dass ihr die Knoten des Joches löst, dass ihr die
Unterdrückten freilasst und jegliches Joch zerbrecht?
Besteht es nicht
darin, dass du dem Hungrigen dein Brot brichst und arme Verfolgte in
dein Haus führst, dass, wenn du einen Entblößten siehst, du ihn
bekleidest und dich deinem eigenen Fleisch nicht entziehst?
An diesen Versen
sieht man, wie unwichtig laut der Bibel vor Gott das Fasten ist, denn
selbstlose Barmherzigkeit üben ist deutlich wichtiger. Wer dies
nicht tut, dem ist auch sein Fasten wertlos. Wer aber barmherzig ist
und obendrein freiwillig fastet, dem wird es das Leben segnen.
Auch dies ist erneut
sehr widersprüchlich. Man kann nur entweder daran glauben, dass
Fasten eine unverzichtbare Vorschrift ist, wie es im Koran steht,
oder man achtet Fasten als gering, wie es die Bibel lehrt. Aber
beides zusammen ist unvereinbar.
Wir kommen so
langsam dem Ende des Videos entgegen, aber es gibt noch ein ziemlich
großes Thema aufzuzeigen, in welchem sich der Koran und die Bibel
ebenfalls umfangreich gegenseitig widersprechen. Und das Thema heißt
Vergebung. Jeder Mensch interessiert sich natürlich dafür, wie er
Vergebung von Gott bekommen kann, sobald er ein schlechtes Gewissen
hat.
Daher schauen wir
jetzt, was diesbezüglich der Koran lehrt. Es steht geschrieben in
Sure 3, dass Mohammed sagte laut Vers 31:
Sag: Wenn ihr Allah
liebt, dann folgt mir. So liebt euch Allah und vergibt euch eure
Sünden. Allah ist Allvergebend und Barmherzig.
Man muss also
Mohammed folgen, dann soll Allah am Ende willkürlich Vergebung
aussprechen.
Weiterhin steht in
Sure 5, Vers 35:
O die ihr glaubt,
fürchtet Allah und trachtet nach einem Mittel zu Ihm und müht euch
auf Seinem Weg ab, auf daß es euch wohl ergehen möge!
Die Vergebung kommt
also dadurch, dass die Menschen sich abmühen, und zwar auf dem Weg
von Allah.
Dazugehörig liest
man auch in Sure 3, Vers 85:
Wer aber als
Religion etwas anderes als den Islām begehrt, so wird es von ihm
nicht angenommen werden, und im Jenseits wird er zu den Verlierern
gehören.
Der Koran lehrt
offensichtlich, dass der Mensch unbedingt zur Religion des Islams
gehören muss, sonst ist er garantiert ein Verlierer.
In Sure 2 lernt man
außerdem in Vers 271:
Wenn ihr Almosen
offen zeigt, so ist es trefflich. Wenn ihr sie aber verbergt und den
Armen gebt, so ist es besser für euch, und Allah wird etwas von
euren bösen Taten tilgen. Allah ist dessen, was ihr tut, Kundig.
Man soll sich also
gewissermaßen mit weltlichem Besitz Vergebung erkaufen durch das
Spenden von Almosen, weil Allah dann etwas von den bösen Taten
tilgt. Auch das lehrt der Koran über Vergebung.
Ein bisschen weiter
unten, nämlich in Vers 277, steht:
Gewiß, diejenigen,
die glauben und rechtschaffene Werke tun, das Gebet verrichten und
die Abgabe entrichten, die haben ihren Lohn bei ihrem Herrn, und
keine Furcht soll sie überkommen, noch werden sie traurig sein.
Auch hier sind also
Werke beschrieben, die getan werden müssen, um sich Vergebung zu
erarbeiten.
Zur Abrundung lesen
wir zum Thema Vergebung im Koran auch noch in Sure 3 den Vers 195, wo
geschrieben steht:
Da erhörte sie ihr
Herr: „Ich lasse kein Werk eines Gutes Tuenden von euch
verlorengehen, sei es von Mann oder Frau; die einen von euch sind von
den anderen. Denen also, die ausgewandert und aus ihren Wohnstätten
vertrieben worden sind und denen auf Meinem Weg Leid zugefügt worden
ist, und die gekämpft haben und getötet worden sind, werde Ich ganz
gewiß ihre bösen Taten tilgen und sie ganz gewiß in Gärten
eingehen lassen, durcheilt von Bächen, als Belohnung von Allah.“
Und Allah – bei Ihm ist die schöne Belohnung.
Die größte
Gewissheit hat man laut Koran also immer dann, wenn man für Allah
kämpft und dabei stirbt. Das haben wir ja schonmal gelernt. Das ist
der Inhalt zum Thema Vergebung im Islam, gemäß den Worten des
Korans.
Wie sieht es nun
aber mit der Bibel aus?
Ich zeige nun ein
paar Schriftworte, die die Vergebung aufzeigen, wie sie durch Jesus
geschieht.
Es steht geschrieben
im Evangelium des Markus in Kapitel 10, Vers 45:
Denn auch der Sohn
des Menschen ist nicht gekommen, um sich dienen zu lassen, sondern um
zu dienen und sein Leben zu geben als Lösegeld für viele.
Das Leben von Jesus
ist derart rein gewesen, dass es von Gott als Lösegeld angenommen
wird für die, die Jesus folgen. Passend dazu gibt es Worte aus dem
ersten Brief des Apostels Johannes in Kapitel 1, Vers 7 bis 9, die
folgendermaßen lauten:
wenn wir aber im
Licht wandeln, wie er im Licht ist, so haben wir Gemeinschaft
miteinander, und das Blut Jesu Christi, seines Sohnes, reinigt uns
von aller Sünde.
Wenn wir sagen, dass
wir keine Sünde haben, so verführen wir uns selbst, und die
Wahrheit ist nicht in uns.
Wenn wir aber unsere
Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht, dass er uns die Sünden
vergibt und uns reinigt von aller Ungerechtigkeit.
Man kann also rein
werden von aller Schuld durch das Opfer, das Jesus gebracht hat.
Jesus reinigt den Mensch völlig, wenn man ihm seine Sünden bekennt
und um Vergebung bittet. Dies steht jedem offen, der an Jesus glauben
will. So wird man ein gereinigter Mensch. Darüber hinaus gilt
Folgendes laut dem Evangelium des Markus, Kapitel 16, Vers 16:
Wer glaubt und
getauft wird, der wird gerettet werden; wer aber nicht glaubt, der
wird verdammt werden.
Wer also vor der
Hölle gerettet werden will, muss nicht nur seine Sünden bekennen
und um Vergebung bitten, sondern auch alle Worte von Jesus glauben
und sich auf seinen Name komplett im Wasser taufen lassen. Danach
gilt, was geschrieben steht im ersten Brief des Apostels Johannes in
Kapitel 2, Vers 3 bis 5:
Und daran erkennen
wir, dass wir ihn erkannt haben, wenn wir seine Gebote halten.
Wer sagt: »Ich habe
ihn erkannt«, und hält doch seine Gebote nicht, der ist ein Lügner,
und in einem solchen ist die Wahrheit nicht;
wer aber sein Wort
hält, in dem ist wahrhaftig die Liebe Gottes vollkommen geworden.
Daran erkennen wir, dass wir in ihm sind.
Es geht also nach
der Taufe darum, dass man sich nicht wieder neu mit Sünde besudelt,
sondern dass man rein bleibt. Rein bleiben kann man aber nur durch
das Einhalten der Gebote von Jesus und dadurch, dass man sich nicht
selbst mit Gräueln befleckt und die heiligen 10 Gebote liebt. Es
geht darum, gar nicht mehr zu sündigen, weil bei Gott keine Sünde
erlaubt ist. Und das einzige, was uns von Jesus wegziehen kann, ist
unsere eigene Unentschlossenheit, nämlich wenn wir die Vergnügungen
der Welt oder die Sorgen des Lebens stärker beachten als die Worte
von Jesus. Wer aber dies überwindet und allen Umständen zum trotz
die Gebote hält, zu dem wird Jesus sich bekennen vor Gott. Wenn dies
geschieht, ist man aus dem Gericht Gottes losgekauft und wird nicht
gerichtet für das, was man früher falsch machte, als man noch ohne
Jesus unterwegs war.
Deswegen heißt es
in der Offenbarung, Kapitel 3, Vers 5:
Wer überwindet, der
wird mit weißen Kleidern bekleidet werden; und ich will seinen Namen
nicht auslöschen aus dem Buch des Lebens, und ich werde seinen Namen
bekennen vor meinem Vater und vor seinen Engeln.
An dieser Stelle
mache ich nun eine kleine Zusammenfassung zum Thema Vergebung.
Der Koran lehrt,
dass man als Religion den Islam haben muss, in welchem Jesus als Sohn
Gottes verleugnet wird und kein einzigartiges Opfer durch seinen Tod
leistete, da er laut dem Koran niemals gekreuzigt wurde und nicht
starb. Laut dem Koran ist man ohne den Islam als Religion sowieso
verloren, und man muss sich abmühen mit Gebet und Abgaben leisten
und Fasten und Almosen schenken, und man soll idealerweise im Kampf
gegen Ungläubige für Allahs Sache sterben. Dann wird Allah den
Mensch ins Paradies lassen.
Die Bibel lehrt
hingegen, dass man an die Worte von Jesus ganz glauben soll und auf
seinen Name getauft werden soll, während der Islam als Religion in
der Bibel überhaupt nicht vorkommt und auch Mohammed in der Bibel
gar nicht existiert, es sei denn, jemand erdreistet sich, die
Weissagungen aus gewissen Prophetenbüchern des alten Testaments
absichtlich falsch auszulegen. Stattdessen gibt es gemäß den Worten
der Bibel die Vergebung nur durch Jesus und das Halten der Gebote,
weil man gar nicht mehr sündigen soll, vor allem nicht mit Absicht,
sondern man muss jede Neigung zum Sündigen überwinden. Jesus hat
das Opfer gebracht, das nötig ist, sodass das Lösegeld derer
bezahlt ist, die ihm nachfolgen. Und Jesus nachfolgen heißt, so zu
werden wie er, also ein Wesen ohne sündige Gesinnung und mit Liebe
zu Gott an erster Stelle und zu den Menschen an zweiter Stelle. In
der Bibel hat Jesus übrigens auch niemals gesagt, dass irgendwer
Kirchen bauen soll, sondern er forderte immer zur persönlichen
Nachfolge auf, weil es die private Angelegenheit jedes Einzelnen ist.
Also: Im Koran gibt
es die Vergebung nur durch die Mitgliedschaft im Islam, und in der
Bibel gibt es die Vergebung nur durch die Nachfolge Jesu. Auch das
sind zwei auf ganzer Linie unterschiedliche Lehren, die in keiner
Weise mit einander vereinbar sind. Es sind deutliche Widersprüche
zueinander. Und dadurch steht der Mensch vor der Wahl, so lange er
kein gottloser Mensch sein will, dass er sich entscheiden muss. Man
kann nicht gleichzeitig an den Koran und die Bibel glauben, und man
kann auch nicht gleichzeitig Muslim sein und Jesus nachfolgen. Denn
die beiden Lehren widersprechen sich gegenseitig. Es ist teilweise
ein Unterschied wie Tag und Nacht.
Ich möchte aber
auch noch ein paar Kleinigkeiten zum Schluss aus den Schriften
zeigen. In Sure 21 stehen folgende Worte in Vers 109 bis 111:
Wenn sie sich
abkehren, dann sag: Ich habe es euch allen gleichermaßen
angekündigt, und ich weiß nicht, ob das nahe ist oder fernliegt,
was euch versprochen wird.
Gewiß, Er weiß,
was an Worten laut vernehmbar geäußert wird, und Er weiß, was ihr
verheimlicht.
Und ich weiß auch
nicht, ob es vielleicht nur eine Versuchung für euch ist und ein
Nießbrauch auf Zeit.
Hier redet Mohammed
in Vers 111 davon, dass alles vielleicht nur eine Versuchung für die
Menschen ist. Was genau will Mohammed den Menschen damit eigentlich
sagen?
Ich bin mir auch
nicht hundert Prozent sicher, ob der Gott von der Bibel der selbe
Gott ist wie der Gott des Korans. Denn im Koran steht in Sure 3, Vers
54:
Und sie schmiedeten
Ränke, und auch Allah schmiedete Ränke; und Allah ist der beste
Ränkeschmied.
Wenn man nun
nachschauen würde, was genau das Wort Ränkeschmied bedeutet, dann
würde man entdecken, dass ein Ränkeschmied jemand ist, der sich
Intrigen ausdenkt und finstere Machenschaften plant. Und ein
derartiges Wort wird für den Gott des Korans benutzt.
In der Bibel ist es
nun so, dass der Gott der Bibel niemals als Ränkeschmied bezeichnet
wird, aber es steht geschrieben in Psalm 11, Vers 7:
Denn der HERR ist
gerecht,
er liebt
Gerechtigkeit;
die Aufrichtigen
werden sein Angesicht schauen.
Der Gott der Bibel
zeichnet sich also auch dadurch aus, dass er selber gerecht ist und
Gerechtigkeit liebt. Aber gibt es im Koran einen Gott, der vollkommen
gerecht ist? Da bin ich mir sehr unsicher. Deswegen vermute ich ein
wenig, dass es zwei unterschiedliche Götter sein könnten.
Und da ich dies nun
auch gezeigt habe, bin ich damit fertig, Zitate aus dem Koran und der
Bibel gegenüberzustellen. Wenn nach dem Anschauen dieses Videos
immernoch jemand meint, dass die Bibel und der Koran zusammengehören
und vereinbar sind, dann sollte dieser Mensch meines persönlichen
Erachtens nach dringend seinen eigenen Geisteszustand überprüfen
lassen.
Danke für's Zuhören
und bis zum nächsten Mal! Mögen der Frieden und die Liebe von Jesus
Christus mit euch sein!
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