Text zu "Predigt - Der Sabbat nach Gottes Wohlgefallen"
Link zum Video: https://www.youtube.com/watch?v=c7j0Cc841zg
Hallo Leute und
willkommen bei dem Kanal, der dem Licht der Welt gewidmet ist!
Ich möchte euch
heute eine kleine Predigt über den Sabbat halten. Obwohl man als
heidnischer Christ die Worte aus der Apostelgeschichte in Kapitel 15
als Rechtfertigung benutzen kann, um den Sabbat nicht einzuhalten und
stattdessen gar keinen heiligen Ruhetag zu haben, wird jeder Mensch
bei seinem Wachstum im glauben irgendwann erkennen, dass Gott diesen
Tag liebt.
Wenn es nun Menschen
gibt, die das erkannt haben, wie sehr Gott den Sabbat liebt, weswegen
sie das Sabbatgebot trotz der Möglichkeit zur Verweigerung dennoch
einhalten wollen, aber sie wissen vom Sabbat nichts, dann ist die
heutige Predigt für jene Menschen bestimmt.
Der Sabbat ist ein
Tag der völligen Ruhe, der für Gott heilig ist. Deswegen soll man,
wenn man diesen Tag Gott zuliebe einhalten will, auch selbst in Ruhe
verharren. Man hat die anderen sechs Tage der Woche, um sich mit den
Sorgen des Lebens zu plagen und die Werke in der Welt zu tun, die man
tun will. Aber der Sabbat ist der Tag, an dem man die Sorgen der Welt
und sämtliche Hektik sowie alle privaten Vergnügungen beiseite
lässt. Es ist der Tag, an dem es keinen Stress und keinen
Leistungszwang gibt, sondern stattdessen nur Erholung. Am Sabbat geht
es darum, dass man an Gott und Jesus gedenkt und sich durch nichts
aus der Ruhe bringen lässt. Es ist ein Tag, bei dem man zwar schon
gewisse Richtlinien einhalten soll, aber bei dem man sich nicht mit
Dingen von der Welt herumärgert und auf nichts und niemanden Druck
ausübt.
Die Ruhe am Sabbat
soll sehr groß sein. Man soll die Zeit zum Beten und Nachsinnen
benutzen, und zum Ausruhen. Aber man soll keine weltlichen Werke tun.
Sogar Backen und Kochen wäre am Sabbat zu viel. Darum gilt: Wer den
Sabbat ordentlich einhalten will, der soll am Tag vorher, also
Freitagabend, das Essen für den Sabbat vorbereiten, damit man sich
am Sabbat nicht erst hinstellen muss, um zu kochen oder zu backen.
Daher sollte man am Freitagabend Kuchen backen, oder alles
zusammenhaben, um am Sabbat belegte Brötchen essen zu können, oder
Vergleichbares, was keine Zubereitung braucht. Und es soll am
Sabbattag keine einzige Feuerflamme in der eigenen Wohnung geben,
weder kleine noch große. Elektrisches Licht zählt nicht als Feuer
vor Gott, aber wenn zum Beispiel jemand am Sabbat Kerzen anzündet,
hat er bereits dadurch den Sabbat entheiligt.
Man soll am Sabbat
nicht seine eigenen Wege erledigen. Das heißt: Keine Einkäufe
erledigen oder Termine wahrnehmen. Nicht arbeiten, weder für Geld,
noch in privaten Angelegenheiten. Es ist sogar so, dass man am Sabbat
nichteinmal irgendwas durch die Schwelle der eigenen Tür tragen
soll. Und man soll nicht mit weltlichen Vergnügungen beschäftigt
sein, sondern der Sabbattag soll der eine Tag in der Woche sein,
welcher ganz Gott und Jesus gehört. Wenn ihr euch am Sabbat mit
anderen Gläubigen versammeln wollt, könnt ihr das tun, so lange es
auf eine komplett stressfreie Weise geschieht. Man kann die
Sabbatruhe aber auch sehr gut zu Hause im Kreis der gläubigen
Familie einhalten. Sofern eure Familie gläubig ist. Aber auch da
sollte sich jeder am Tag mal eine gewisse Zeit nehmen, um ganz für
sich allein zu sein und nur an Jesus und an unseren Vater im Himmel
zu denken, anstatt sich unentwegt auf Menschen zu konzentrieren.
Der Sabbat ist für
jeden einzelnen hauptsächlich dazu da, auch gedanklich zur Ruhe zu
kommen und zu beten und nachzusinnen, um auf diese Weise die Nähe zu
Jesus zu suchen und Gott zu ehren. Man soll sich am Sabbat auch nicht
über weltlichen Kram unterhalten, sondern über Gottes große Taten
und seine Gerechtigkeit.
Und es soll niemand
am Sabbat fasten, denn zur Erholung gehört auch dazu, dass der
Mensch essen und trinken kann was er mag, so lange keinerlei Fleisch
von unreinen Tieren vorhanden ist. Und dabei soll man in seinem
Herzen Gott loben dafür, dass er unser Land genug gesegnet hat, um
Versorgung sicherzustellen. Denn auch wenn man die Dinge selber
bezahlen musste, die man am Vortag im Supermarkt gekauft hat, so ist
es keine Selbstverständlichkeit, dass die Supermärkte voll sind.
Wenn wir keinen fruchtbaren Boden und keine Bauernhöfe mit gesunden
Tieren hätten, dann könnten auch die Supermärkte keine
Nahrungsmittel anbieten, die sie vorher von den Produzenten
heranschafften. Deswegen hat Gott einen beachtlichen Anteil daran,
wenn unser Tisch gedeckt ist, und er verdient es, dass man ihm im
eigenen Herzen Danke sagt, besonders am Sabbat. Demgemäß wäre
folglich das Fasten am Sabbat falsch. Und das Ausüben von
Barmherzigkeit ist immer eine gute Idee, auch am Sabbat. Wenn also
ein Mensch unter schlimmer Krankheit leidet und am Sabbat um Heilung
bittet, so ist ein Heilungsgebet keine Entheiligung des Sabbats,
besonders da durch die Heilung Gott verherrlicht wird. Es ist zwar in
keiner Weise angemessen, den gesamten Sabbat mit Heilungsgebeten
zuzubringen, weil das letztlich nichts mehr mit Ruhe zu tun hätte,
aber einzelne Heilungen aus der bestehenden Notwendigkeit heraus sind
in Ordnung. Gleiches gilt für einzelne Taufen, die man zeitlich
nicht mehr aufschieben will, oder für hungernde Menschen, die ein
geringes Werk tun, um ihren großen Hunger stillen zu können. Solche
stehen unter Gnade, denn es soll am Sabbat niemand Hunger oder Durst
leiden müssen, weil dieser Tag zur Erquickung dient. Doch im Herzen
der Menschen soll allezeit der Wille sein, den Sabbat vollständig
als einen echten Ruhetag zu halten, so oft wie möglich.
Ich schätze, die
größte Herausforderung in unserer heutigen schnelllebigen
Gesellschaft besteht für die Menschen darin, überhaupt Ruhe zu
genießen und sich darauf einzulassen, das Ruhe wohltuend sein kann.
Viele Menschen sind innerlich derart ruhelos, dass sie es nicht
aushalten, mal einen ganzen Tag in Stille zuzubringen. Aber Jesus
sagte, dass der Tag 12 Stunden hat, also dass praktisch jeder Tag von
6 Uhr bis 18 Uhr läuft. Und wenn man Gott gemäß den Sabbat halten
will, dann sollte man diese zwölf Stunden des Tages mal wirklich
abgekapselt sein von der Matrix und sich einfach in Ruhe besinnen.
Das geht bereits damit los, sich mal richtig auszuschlafen und nicht
vom Klingeln eines Weckers aus dem Bett gerissen zu werden. Ebenso
sollen die Stunden, wenn man wach ist, in Ruhe zugebracht werden bis
zum Abend. Aber auch den Rest der Stunden vor dem Schlafengehen
sollte man in Unbeschwertheit und Gottesfurcht enden lassen. Denn die
Ruhelosigkeit, die viele Menschen in sich haben, kommt nicht aus
Gott, sondern vor Gott ist ein stiller Geist sehr kostbar.
Es steht jeder
Mensch vor der Wahl, ob man die Liebe Gottes zur Ruhe wertschätzen
will und sich ihm zuliebe daran ein Beispiel nimmt, oder ob man
stattdessen das ständige Umhergetriebensein des eigenen Fleisches
stärker beachtet. Wer Gott liebt, der wird tun, was Gott wohlgefällt
- auch das Halten der Ruhe am Samstag. Wer aber nicht Gott liebt,
sondern nur sich selbst, der wird entweder gar keine Ruhe halten oder
wird nach eigener Lust einen anderen Tag als den Samstag zum Ruhetag
ernennen, so wie es der Mensch selbst toll findet. Und es wird jeder
Mensch, der im Glaube Wachstum verzeichnet, irgendwann mit dem
Gedanke konfrontiert sein, ob er nicht vielleicht lieber das vierte
der heiligen zehn Gebote halten will, aus Liebe zu dem lebendigen
Gott, der die Himmel und die Erde erschaffen hat und am siebten Tag
ruhte von seinen Werken. Wenn jemand niemals auf den Gedanke kommt,
dass die Einhaltung des Sabbats vielleicht eine gute Idee wäre, so
ist es ein Anzeichen dafür, dass dieser Mensch keinen stark
heranwachsenden Glaube hat. Denn je größer der Glaube des Menschen
wird, desto mehr will er sich auch Gottes Gebote zu Herzen nehmen.
Wer aber die Gebote mit Füßen tritt und einfach nur schön viele
Wunderheilungen erleben will, oder wer einfach nur das Gefühl haben
will, geliebt zu sein, egal was er tut, der ist ein Mensch ohne
Glaube. Wer aber Jesus nachfolgen will, und zwar persönlich, nicht
aber aufgrund von Menschengruppen, die ihm Vorgaben machen und denen
er gefallen will, sondern wirklich allein um Gottes willen, bei dem
verlaufen auch die Gedankengänge und Neigungen anders als bei den
Heuchlern. Denn wer lebendigen Glaube hat, der wird auch die Gebote
liebgewinnen, woraufhin ihn sowohl Jesus als auch Gott desto mehr
liebgewinnen werden.
Und nachdem ich dies
gesagt habe, endet die heutige Predigt auch schon.
Danke für's Zuhören
und bis zum nächsten Mal! Mögen der Frieden und die Liebe von Jesus
Christus mit euch sein!
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