Text zu "Bibellehre - Die Realität des verlierbaren Heils"

Link zum Video: https://www.youtube.com/watch?v=gY2wdHAeDDw

Hallo Leute und willkommen bei dem Kanal, der dem Licht der Welt gewidmet ist!

Obwohl es besonders in unserer heutigen Zeit eine sehr große Anzahl Menschen gibt, die fest daran glauben wollen, dass das Heil unmöglich verloren werden kann, wenn man einmal Jesus angenommen hat, und obwohl all diese Menschen sogar bei dem Aufzeigen von eindeutigen Ermahnungen aus der Bibel immernoch alle Wahrheit verleugnen und halsstarrig auf ihrer eigenen Meinung beharren, so gibt es ja auch in seltenen Ausnahmefällen Menschen, die die Bereitschaft haben, die Worte der Bibel genau so anzunehmen, wie sie geschrieben stehen, ohne das Wahrhaftige verdrehen zu wollen. Und wenn einer dieser seltenen Menschen sich fragt, ob es denn biblisch korrekt ist, von einem niemals verlierbaren Heil zu reden, so werde ich für derartige seltene Menschen heute zehn wichtige Bibeltexte zu diesem Thema aufzeigen und einiges dazu erwähnen.

Dieses Video ist nicht für Menschen bestimmt, welche behaupten, man wäre allein durch ein Übergabegebet sowieso vor der Hölle gerettet. Und dieses Video ist auch nicht für Menschen, die immerhin einen kleinen Schritt weitergekommen sind, indem sie die unbedingte Heilsrelevanz der korrekten Taufe im Wasser erkennen, aber insgesamt trotzdem lauwarm bleiben. Denn auch solche könnten sagen: „Man muss sowohl ein Übergabegebet sprechen als auch auf den Name Jesus Christus im Wasser getauft sein, danach hat man das Heil bedingungslos sicher!“
Auch für Menschen, die auf solchem Unfug beharren wollen, ist das heutige Video nicht gedacht. Und wer dies glaubt, der möge das Video jetzt bitte abbrechen und nicht länger zuhören!

Denn das heutige Video ist für Menschen gedacht, die verstehen, dass sowohl ein Übergabegebet als auch eine korrekte Wassertaufe nur einzelne Schritte sind auf einem Weg, der viel größer und länger ist. Denn ein Übergabegebet und eine korrekte Taufe sind ein unerlässlicher Bestandteil des Rettungsprozesses, garantieren aber noch lange nicht die Rettung vor der Hölle, also vor dem ewigen Feuer- und Schwefelsee, denn der Lohn der Sünde ist der Tod. Deswegen muss man besonders danach die Sünde völlig überwinden samt dieser Welt, in der die Sünde mächtig ist, und man muss als Jesus-Nachfolger standhaft ausharren bis zum Schluss.

Für die, welche das einsehen und in ihrem eigenen Leben berücksichtigen, zeige ich heute einige Bibelworte, in denen eindeutig zum Ausdruck kommt, dass die Rettung vor der Hölle auch den gläubig gewordenen Christen entgehen kann.

Der erste Text steht im Evangelium des Matthäus in Kapitel 8, Vers 11 und 12. Dort lesen wir die folgende Aussage von Jesus:

Ich sage euch aber: Viele werden kommen vom Osten und vom Westen und werden im Reich der Himmel mit Abraham, Isaak und Jakob zu Tisch sitzen,
aber die Kinder des Reiches werden in die äußerste Finsternis hinausgeworfen werden; dort wird Heulen und Zähneknirschen sein.

Hier redet Jesus ganz klar von Menschen, die keinen Einlass in das Reich finden, sondern in die äußerste Finsternis hinausgeworfen werden. Und welche Art Menschen ist das, von denen Jesus redet? Es sind sogenannte Kinder des Reiches. Jesus spricht hier also nicht von Ungläubigen, sondern Jesus redet offenbar von gläubigen Menschen, die sich sicher waren, gerettet zu sein. Aber weil es ihnen an reinherziger Demut mangelte, werden sie hinausgeworfen. Sie hatten also Hoffnung auf Jesus gehabt, fanden aber trotzdem kein Heil. Deswegen ist dies der erste Beweis, dass wir das Heil verlieren können. Nämlich gemäß diesem Text, wenn wir nicht von Herzen demütig werden vor Gott sowie vor Gottes Sohn.

Eine andere Stelle finden wir im Evangelium des Lukas in Kapitel 13. Es steht geschrieben in den Versen 25 bis 28:

Wenn einmal der Hausherr aufgestanden ist und die Türe verschlossen hat, dann werdet ihr anfangen, draußen zu stehen und an die Tür zu klopfen und zu sagen: Herr, Herr, tue uns auf! Dann wird er antworten und zu euch sagen: Ich weiß nicht, woher ihr seid!
Dann werdet ihr anfangen zu sagen: Wir haben vor dir gegessen und getrunken, und auf unseren Gassen hast du gelehrt!
Und er wird antworten: Ich sage euch: Ich weiß nicht, woher ihr seid; weicht alle von mir, ihr Übeltäter!
Da wird das Heulen und das Zähneknirschen sein, wenn ihr Abraham, Isaak und Jakob und alle Propheten im Reich Gottes seht, euch selbst aber hinausgestoßen!

Auch hier redet Jesus wieder eindeutig von Menschen, die ihn kennen, denn sie bezeichnen ihn sogar zweimal als Herr. Und obwohl sie ihn als Herr bezeichnet haben, finden sie trotzdem keinen Einlass, sondern werden hinausgestoßen. Und warum? Weil sie dachten, der Glaube würde eigentlich nur aus gegenseitigen Nettigkeiten und aus gemeinschaftlichem Essen und Trinken bestehen. Sie waren lauwarme Gläubige, und nun empfangen sie den Lohn für ihren lauwarmen Wandel. Auch diese Menschen waren sich bestimmt sicher, sie könnten ihr Heil nicht mehr verlieren und es würde schon reichen, ein Übergabegebet gesprochen zu haben und Jesus als Herr zu bezeichnen. Aber die Erzählung von Jesus aus diesem Text zeigt uns unmissverständlich, dass diese betreffenden Leute ihr erhofftes Heil verlieren.

Es gibt auch noch weitere wichtige Texte im Evangelium des Matthäus. In Kapitel 25 wird zum Beispiel das Gericht über alle Völker der Erde beschrieben und darüber lesen wir Folgendes in den Versen 41 bis 46:

Dann wird er auch denen zur Linken sagen: Geht hinweg von mir, ihr Verfluchten, in das ewige Feuer, das dem Teufel und seinen Engeln bereitet ist!
Denn ich bin hungrig gewesen, und ihr habt mich nicht gespeist; ich bin durstig gewesen, und ihr habt mir nicht zu trinken gegeben;
ich bin ein Fremdling gewesen, und ihr habt mich nicht beherbergt; ohne Kleidung, und ihr habt mich nicht bekleidet; krank und gefangen, und ihr habt mich nicht besucht!
Dann werden auch sie ihm antworten und sagen: Herr, wann haben wir dich hungrig oder durstig oder als Fremdling oder ohne Kleidung oder krank oder gefangen gesehen und haben dir nicht gedient?
Dann wird er ihnen antworten: Wahrlich, ich sage euch: Was ihr einem dieser Geringsten nicht getan habt, das habt ihr mir auch nicht getan!
Und sie werden in die ewige Strafe hingehen, die Gerechten aber in das ewige Leben.

Auch hier haben wir wieder etwas über Menschen gehört, von denen Jesus Herr genannt wird, aber sie müssen von ihm weichen und erleiden eine ewige Strafe. Das sollte man hierbei ganz besonders beachten. Es ist keine Strafe, die mal eine Woche dauert oder so, sondern die Strafe ist ewig. Diesen Menschen hat es überhaupt nichts genützt, dass sie Jesus als Herr bezeichnen, denn sie haben sich geweigert, selbstlose Barmherzigkeit an den bedürftigen Menschen zu üben. Und weil sie sich weigerten, dies zu tun, müssen sie von Jesus weichen und kommen in das ewige Feuer, in das auch der Teufel samt allen seinen Engeln geworfen wird. Diese Menschen haben also ihr Heil verloren, weil sie keine Barmherzigkeit übten im Leben.

Darüber hinaus gibt es auch eine überaus wichtige Erklärung von Jesus in Kapitel 7. Dort lesen wir in Vers 21:

Nicht jeder, der zu mir sagt: Herr, Herr! wird in das Reich der Himmel eingehen, sondern wer den Willen meines Vaters im Himmel tut.

Hier wird also ganz eindeutig und endgültig unabstreitbar ersichtlich, dass es nicht genug ist, Jesus Herr zu nennen. Jeder, der meint, dadurch ein unverlierbares Heil zu haben, der lebt in einer verkorksten kleinen Traumwelt, in völliger Ignoranz der Realität. Jesus sagt, dass der jenige in das Reich der Himmel eingeht, welcher den Willen seines Vaters im Himmel tut. Die meisten Menschen sind aber so faul und selbstgefällig, dass sie sich gar nicht erst darum bemühen, herauszufinden, was denn wirklich der vollständige Wille Gottes ist für uns, so lange wir in dieser Welt leben. Und unter denen, die sich doch diese Mühe machen, gibt es dann leider auch einige, denen das Gelernte nicht gefällt und die es danach wieder verwerfen, um es trotz aller Erkenntnis nicht einzuhalten. All diese Menschen bezeichnen Jesus als Herr und sind sich sicher, ihr Heil niemals verlieren zu können, bis zum Tag ihres Todes. Aber Jesus betont, dass die jenigen ins Reich der Himmel eingehen, welche den Willen Gottes tun. Was meint ihr also, was passieren wird mit denen, die sich weigern, Gottes Wille zu erfüllen?
Und die Erklärung von Jesus geht ja sogar noch weiter, weil wir nämlich folgende ergänzenden Worte lesen in den Versen 22 und 23:

Viele werden an jenem Tag zu mir sagen: Herr, Herr, haben wir nicht in deinem Namen geweissagt und in deinem Namen Dämonen ausgetrieben und in deinem Namen viele Wundertaten vollbracht?
Und dann werde ich ihnen bezeugen: Ich habe euch nie gekannt; weicht von mir, ihr Gesetzlosen!

Hier sagt Jesus zu gewissen Menschen, dass er sie niemals gekannt hat, obwohl er von ihnen zweimal Herr genannt wird. Klingt das etwa danach, dass hier von Menschen geredet wird, die ein ewiges Heil sicher haben?
Und die hier aufgezählten Menschen haben sich sehr daran erbaut, weissagen zu können, oder Wunderzeichen zu erleben, wie zum Beispiel Heilungen und Dämonenaustreibungen. Aber gehen diese Menschen deshalb ins Reich Gottes ein, weil sie soetwas erlebten? Ganz offensichtlich nicht, denn Jesus sagt zu ihnen, dass sie von ihm weichen müssen, da er sie niemals gekannt hat. Überlegt euch das mal! Das sind Menschen, die den Name Jesus ausgerufen haben beim Beten, die im Namen des Herrn Jesus Christus übernatürliche Dinge bewirkten. Da denkt doch jeder, dass das Menschen sein müssen, die ganz eng mit Jesus gehen. Denn würden sie nicht eng mit Jesus gehen, dann würden bei ihnen ja gar nicht erst Wunderzeichen durch das Beten passieren, oder?
Und obwohl wir hier von Leuten reden, die aufgrund der geschehenen Wunderzeichen so aussehen, als wäre Jesus ganz nah bei ihnen, sagt Jesus ausgerechnet zu solchen: Ich habe euch nie gekannt! Weicht von mir, ihr Gesetzlosen!
Das bedeutet für jeden einzelnen von uns: Ob du nun zwei Wunderzeichen erlebt hast, oder hundert, oder tausend, oder gar keines: Das alles ist komplett irrelevant für deine Errettung. Denn nicht du selber tust die Zeichen, sondern Jesus, um seines Vaters und um seines eigenen Namens willen, denn er soll seinen Vater verherrlichen mit allem, was er von seinem Vater bekommen hat. Und wenn du gesetzlos lebst, dann kannst du noch so oft Jesus als deinen Herr betiteln, und du könntest die gesamte Menschheit auf der Welt durch Gebet von ihren Krankheiten und dämonischen Belastungen befreien, sodass nur noch gesunde Menschen auf der Erde sind, aber trotzdem würde Jesus von dir angewidert sein und dich verstoßen wegen deiner Gesetzlosigkeit. Und die vielen Leute, die an jenem Tag von Jesus weichen müssen, die sind bestimmt auch alle davon überzeugt gewesen, ihr Heil nicht verlieren zu können und ganz bestimmt ins Reich Gottes einzugehen. Dann aber, wenn sie tatsächlich vor Jesus stehen, werden sie sich sehr verwundern, denn dann zählt plötzlich nicht mehr die Lüge, die sie in ihrem eigenen Kopf haben, sondern dann erleben sie das Offenbarwerden der Wahrheit, die sie immer verleugneten, und zwar unanfechtbar.
Es darf sich niemand einbilden, allein dadurch das Heil sicher zu haben, dass er Jesus Herr nennt oder dass er viel unter den Leuten war, um für Kranke zu Beten, oder Dämonen auszutreiben, oder im Geist zu weissagen. Das alles sind Werke zur Verherrlichung des Reiches der Himmel, aber sie bringen dem Mensch selber keine Rechtfertigung vor Gott.

Und besonders für die jenigen unter euch, die fähig sind, die Gleichnisse von Jesus zu verstehen, erinnere ich als nächstes an die Gleichnisrede, in welcher Jesus sagt: Er selber ist wie ein Weinstock, und zwar der einzig wahre, und sein Vater, also Gott, ist der Weingärtner. Die Menschen aber, die Jesus nachfolgen wollen oder das zumindest behaupten, sind vergleichbar mit Reben, die an einem Weinstock hervorsprossen und auch anfangen sollen, Früchte zu produzieren. Also Früchte des Geistes durch das Ablegen aller sündigen Lüste oder Taten und durch einen geheiligten, gottesfürchtigen Lebenswandel.
Gott aber wird alle Reben von dem Weinstock entfernen, die keine Frucht bringen. Das an sich klingt bereits nicht gerade danach, als könnte man sich auf seinem eigenen sündigen Ego ausruhen, sobald man ein Übergabegebet gesprochen hat. Aber es klingt gleichzeitig auch noch nicht schlimm genug, um deswegen zu vermuten, dass unser Heil verlierbar ist. Aber wichtig ist, zu erfahren, was als nächstes mit einer Rebe passiert, die von dem einzig wahren Weinstock entfernt wurde, weil sie keine Früchte bringt. Darüber sagt Jesus Folgendes im Evangelium des Johannes in Kapitel 15, Vers 6:

Wenn jemand nicht in mir bleibt, so wird er weggeworfen wie die Rebe und verdorrt; und solche sammelt man und wirft sie ins Feuer, und sie brennen.

Wenn wir jetzt davon lesen, dass die sprichwörtlichen Reben, die nicht in ihm bleiben, ins Feuer geworfen werden, dann ist das im Grunde eindeutig genug. Diese Beschreibung lässt erkennen, dass die Menschen, welche anfingen, mit Jesus zu gehen, aber dann nachlässig wurden und von ihm entfernt werden mussten gemäß Gottes Entscheidung, am Ende in die Hölle geworfen werden. Denn wofür soll das Feuer denn sonst stehen, in welchem die Reben brennen?
Auch diese Stelle zeigt ziemlich deutlich, dass das Bekennen des Namens Jesus, obwohl es wichtig ist, bei weitem nicht ausreicht. Die Stelle zeigt sogar, dass ein langjähriger Wandel mit Jesus wertlos wird, wenn man nach dieser Zeit unmotiviert ist und beginnt, die Sache nicht mehr ernstzunehmen. Es zählt nicht, ob du mehrere Jahre am Weinstock warst, sondern es zählt, ob du bis zuletzt am Weinstock geblieben bist, was dir aber nur dann gewährt wird, wenn du unablässig wertvolle Früchte bringst, also Treue, Aufrichtigkeit, Barmherzigkeit, Gottesfurcht, Friedfertigkeit, Selbstbeherrschung, Genügsamkeit und lauter solche Sachen, alles nur aus Liebe und nicht als militante Pflichtübung. Willst du dies aber nicht, so wird der Weingärtner dich abschneiden, und am Ende brennst du im Feuer. Darum ist dieser Vers auch ein ziemlich deutliches Anzeichen gegen die falsche Behauptung, wir hätten unverlierbares Heil.

Als nächstes zeige ich euch mal eine fast schon erschreckende Äußerung von Paulus, die er in seinem Brief an die Römer schrieb. Wir lesen die folgenden Worte in Kapitel 2, Vers 11 bis 13:

Denn bei Gott gibt es kein Ansehen der Person;
alle nämlich, die ohne Gesetz gesündigt haben, werden auch ohne Gesetz verlorengehen; und alle, die unter dem Gesetz gesündigt haben, werden durch das Gesetz verurteilt werden – denn vor Gott sind nicht die gerecht, welche das Gesetz hören, sondern die, welche das Gesetz befolgen, sollen gerechtfertigt werden.

Diese Worte klingen in gar keiner Weise danach, dass wir ein unverlierbares Heil hätten. Viel mehr klingt es so, dass wir alle ziemlich in Schwierigkeiten stecken, selbst nachdem wir Jesus angenommen haben, solange uns die Gebote egal sind. Denn dieser Brief wurde an eine gläubige Gemeinde geschrieben. Und auch in dieser Aussage, wohlgemerkt von Paulus, gibt es keinerlei Anzeichen für ein unverlierbares Heil.

Und mit dem Augenmerk darauf, ob man als gläubig gewordener Mensch sein Heil nach dem Tod verlieren kann, wollen wir nun auch die nächste Stelle betrachten! Es steht geschrieben im Brief des Apostels Paulus an die Galater, Kapitel 5, Vers 19 bis 21:

Offenbar sind aber die Werke des Fleisches, welche sind: Ehebruch, Unzucht, Unreinheit, Zügellosigkeit;
Götzendienst, Zauberei, Feindschaft, Streit, Eifersucht, Zorn, Selbstsucht, Zwietracht, Parteiungen;
Neid, Mord, Trunkenheit, Gelage und dergleichen, wovon ich euch voraussage, wie ich schon zuvor gesagt habe, dass die, welche solche Dinge tun, das Reich Gottes nicht erben werden.

Hierbei gilt zu beachten, wie geschrieben wurde, dass die, welche solche Dinge tun, das Reich Gottes nicht erben werden. Wenn Paulus hier in so einer direkten Art betont, dass man nicht das Reich Gottes erbt, sollte man eines der Werke des Fleisches verüben, zu denen man durch die Lust gereizt wird, die aus dem eigenen Fleisch kommt, dann ist auch dies ein deutlicher Hinweis darauf, dass das Heil verlierbar ist. Paulus hat hier nicht eine Vermutung geäußert, sondern er sagt ganz nüchtern und unmissverständlich: Man erbt das Reich nicht. Klingt diese Aussage etwa danach, dass unser Heil unverlierbar sein würde, egal was wir nach der Bekehrung tun?

Es folgt nun eine ziemlich heftige Stelle, die überraschenderweise auch wieder von Paulus geschrieben wurde. Folgendes lesen wir in seinem Brief an die Hebräer in Kapitel 6, Vers 4 bis 8:

Denn es ist unmöglich, die, welche einmal erleuchtet worden sind und die himmlische Gabe geschmeckt haben und Heiligen Geistes teilhaftig geworden sind
und das gute Wort Gottes geschmeckt haben, dazu die Kräfte der zukünftigen Weltzeit,
und die dann abgefallen sind, wieder zur Buße zu erneuern, da sie für sich selbst den Sohn Gottes wiederum kreuzigen und zum Gespött machen!
Denn ein Erdreich, das den Regen trinkt, der sich öfters darüber ergießt, und nützliches Gewächs hervorbringt denen, für die es bebaut wird, empfängt Segen von Gott;
dasjenige aber, das Dornen und Disteln trägt, ist untauglich und dem Fluch nahe; es wird am Ende verbrannt.

Erkennt ihr, welch eine heftige Aussage hier verkündigt wird? Es wird gesagt: Wer nach der Buße und dem Beginn des Glaubenswandels erneut in die Sünden fällt, bei dem ist es unmöglich, nochmal Buße zu tun, weil er durch sein Sündigen das von Jesus geleistete Opfer verspottet hat. Und es wird sogar in einem Gleichnis wieder von Pflanzen geredet, die schlecht wurden und deswegen Fluch auf sich sammeln, ja, die sogar am Ende verbrannt werden. Ich würde sagen, diese Worte sind eindeutig genug. Und Paulus redet hier wohlgemerkt von Menschen, die schonmal himmlische Gaben geschmeckt hatten und Heiligen Geistes teilhaftig waren. Er meint damit also ganz sicher nicht Ungläubige, sondern wenn er betont, dass die besagten Personen schonmal Heiligen Geistes teilhaftig waren, dann müssen wir sogar fest damit rechnen, dass er neugeborene Christen meint. Über solche sagt er, dass sie in einen Zustand geraten können, wo ihnen erneute Buße unmöglich ist. Diese Aussage ist ein extrem schweres Argument gegen den hirnrissigen Gedanke, wir hätten angeblich unser Heil sicher, nachdem wir Jesus einfach nur angenommen haben.

Aber nicht nur Paulus hat eine so heftige Erklärung über das Ende der Christen geäußert, die zurück in die Sünde fallen, sondern auch Petrus lehrte Derartiges. Wir lesen nämlich folgende Worte in seinem zweiten Brief in Kapitel 2, Vers 20 bis 22:

Denn wenn sie durch die Erkenntnis des Herrn und Retters Jesus Christus den Befleckungen der Welt entflohen sind, aber wieder darin verstrickt und überwunden werden, so ist der letzte Zustand für sie schlimmer als der erste.
Denn es wäre für sie besser, dass sie den Weg der Gerechtigkeit nie erkannt hätten, als dass sie, nachdem sie ihn erkannt haben, wieder umkehren, hinweg von dem ihnen überlieferten heiligen Gebot.
Doch es ist ihnen ergangen nach dem wahren Sprichwort: »Der Hund kehrt wieder um zu dem, was er erbrochen hat, und die gewaschene Sau zum Wälzen im Schlamm.«

Auch hier werden Menschen beschrieben, die ihren Glaube letztlich durch ihre Sünde und die Ablehnung des heiligen Gebotes selbst entwerten und wieder zurück in das Elend fallen, aus dem sie kamen. Und was glaubt ihr, warum Petrus sagte: Der letzte Zustand ist für sie schlimmer als der erste?
Sagt er das etwa, weil diese Menschen trotzdem gerettet sind, da sie ja in ihrem Leben schonmal Jesus angenommen hatten?
Ich hoffe sehr, dass ihr sowas nicht glaubt, denn es wäre vollkommen verrückt, im Angesicht dieser Worte immernoch sagen zu wollen, unser erhofftes Heil nach dem Tod sei nicht verlierbar.
Petrus schreibt ja sogar, dass diese Menschen Erkenntnis über unseren Herrn Jesus Christus hatten. Es sind also auch diesmal erneut keine Ungläubigen, sondern vermeintliche Glaubensgeschwister, über welche Petrus diese Worte schrieb.

Und zuguterletzt muss ich noch eine weitere ziemlich erschreckende Bibelstelle aufzeigen, in der Worte stehen, die Jesus selbst geredet hat. Es steht geschrieben in der Offenbarung Jesu Christi durch Johannes, Kapitel 3, Vers 5:

Wer überwindet, der wird mit weißen Kleidern bekleidet werden; und ich will seinen Namen nicht auslöschen aus dem Buch des Lebens, und ich werde seinen Namen bekennen vor meinem Vater und vor seinen Engeln.

Erkennt ihr, was Jesus hier rüberbringt? Es ist sehr, sehr stark davon auszugehen, dass Jesus den Name jedes Menschen in das Buch des Lebens einträgt, sobald dieser Mensch aufrichtig Buße getan hat und sich korrekt taufen ließ bzw. solange ein von getauften Eltern geborenes Kind nicht sündigt. Aber Jesus sagte hier nicht, dass jeder garantiert in dem Buch drin bleibt, sondern er nennt eine Voraussetzung dafür, dass der Name nicht ausgelöscht wird. Das bedeutet: Jesus kann jederzeit euren Name auslöschen aus dem Buch des Lebens, und er denkt offensichtlich sogar darüber nach, ob dies getan werden muss, denn ansonsten würde er hier nicht so reden. Er sagte: Wer überwindet, der wird nicht ausgelöscht aus dem Buch. Also was meint ihr, was Jesus mit denen tut, die keine Überwinder sind? Es wird an dieser Stelle offensichtlich, dass man jederzeit ausgelöscht werden kann vom Buch des Lebens. Wie kann unter Berücksichtigung einer solchen Äußerung von Jesus immernoch irgendein vernünftiger Mensch ehrlich denken, dass wir ein unverlierbares Heil hätten?
Es gibt nur zwei Arten von Menschen, die bei all dem, was geschrieben steht, trotzdem behaupten können, wir hätten ein unverlierbares Heil. Die eine Art Menschen sind offenkundige Lügner, die genau wissen, dass solche Worte geschrieben stehen, aber es nicht anerkennen, sondern es verdrängen, oder verdrehen, oder verschweigen. Und die andere Art Menschen sind Leute, die die Bibel gar nicht komplett durchgelesen haben, sich aber trotzdem hinsetzen und so tun, als würden sie eine bibeltreue Lehre vertreten und alles am besten wissen.

Und falls ihr dieses Video bis hierhin angehört habt, dann bildet euch bitte selbst ein Urteil darüber, inwiefern man Menschen überhaupt vertrauen kann, die behaupten, unser Heil wäre unverlierbar!

Danke für's Zuhören und bis zum nächsten Mal! Mögen der Frieden und die Liebe von Jesus Christus mit euch sein!

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