Text zu "Bibellehre - Wenn Gott dein Arzt ist"

Link zum Video: https://www.youtube.com/watch?v=dKgdlZw45lI

Hallo Leute und willkommen bei dem Kanal, der dem Licht der Welt gewidmet ist!

Im heutigen Video möchte ich aufzeigen, inwiefern Gott euer Arzt sein würde, würdet ihr es annehmen. Denn nahezu alle Menschen, egal ob gläubig oder ungläubig, nehmen Gott nicht ernst und suchen stattdessen Heilung bei der Schlange.
Und die erste Bibelstelle, die ich euch heute zeigen möchte, finden wir im Evangelium des Markus. Dort wird in Kapitel 5 von einer Frau berichtet, die seit 12 Jahren einen unaufhörlichen Blutfluss hatte, und über sie steht geschrieben in den Versen 25 und 26:

Und da war eine gewisse Frau, die hatte seit zwölf Jahren den Blutfluss,
und sie hatte viel erlitten von vielen Ärzten und all ihr Gut aufgewendet, ohne dass es ihr geholfen hätte – es war vielmehr noch schlimmer mit ihr geworden.

Diese Frau hat all ihr Vertrauen auf Ärzte gesetzt, ohne dass es etwas genützt hätte. Es wird sogar erwähnt, dass eben gerade wegen den Ärzten alles schlimmer wurde. Bereits diese Erzählung sollte einem schon zu denken geben.
Es gibt aber auch einen Mann in der Bibel, der völlig engstirnig allein den Ärzten vertrauen wollte und sich nicht an Gott hielt. Darüber steht Folgendes geschrieben im zweiten Buch der Chronik in Kapitel 16, Vers 12 und 13:

Und Asa wurde krank an seinen Füßen im neununddreißigsten Jahr seines Königreichs, und seine Krankheit war sehr schwer; doch suchte er auch in seiner Krankheit nicht den HERRN, sondern die Ärzte.
So legte sich Asa zu seinen Vätern und starb im einundvierzigsten Jahr seiner Regierung.

Wie man sieht, hatte der König Asa im hohen Alter eine schlimme Krankheit bekommen, die zuerst an seinen Füßen begann. Und er flehte nicht Gott um Gnade an und vertraute auch nicht auf Gottes Heilungskraft, sondern er setzte sein Vertrauen auf Ärzte. Und dann starb er.
Vergleicht diesen Verlauf mal bitte mit dem, was ein anderer König tat! Der König Hiskia wurde nämlich ebenfalls krank, zeigte aber eine andere Reaktion. Es steht geschrieben im zweiten Buch der Könige in Kapitel 20, Vers 1 bis 3:

In jenen Tagen wurde Hiskia todkrank. Da kam der Prophet Jesaja, der Sohn des Amoz, zu ihm und sprach zu ihm: So spricht der HERR: Bestelle dein Haus; denn du sollst sterben und nicht am Leben bleiben!
Da wandte er sein Angesicht gegen die Wand und betete zum HERRN und sprach:
Ach, HERR, gedenke doch daran, dass ich in Wahrheit und mit ganzem Herzen vor dir gewandelt bin und getan habe, was gut ist in deinen Augen! Und Hiskia weinte sehr.

Der König Hiskia hatte offensichtlich die Botschaft erhalten, dass er an seiner tödlichen Krankheit sterben soll. Aber Hiskia rief deswegen nicht alle Ärzte des Landes zusammen, als ob diese noch irgendwas tun könnten, sondern er begann sofort zu beten und erinnerte Gott an die guten Werke, die Hiskia für Gott getan hatte, und an sein aufrichtiges Herz gegenüber Gott. Die Alternative, Ärzte kommen zu lassen, kam für Hiskia überhaupt nicht in Frage! Er setzte sein Vertrauen nichtmal eine Sekunde lang auf irgendeinen Mensch. Und schließlich lesen wir folgende Reaktion Gottes in den Versen 4 bis 6:

Als aber Jesaja noch nicht aus dem mittleren Hof hinausgegangen war, da geschah es, dass das Wort des HERRN folgendermaßen an ihn erging:
Kehre um und sage zu Hiskia, dem Fürsten meines Volkes: So spricht der HERR, der Gott deines Vaters David: Ich habe dein Gebet erhört und deine Tränen angesehen. Siehe, ich will dich heilen; am dritten Tag wirst du in das Haus des HERRN hinaufgehen;
und ich will zu deinen Lebens-tagen noch 15 Jahre hinzufügen; und ich will dich und diese Stadt aus der Hand des Königs von Assyrien erretten; und ich will diese Stadt beschirmen um meinetwillen und um meines Knechtes David willen!

Durch diese Reaktion erkennen wir, dass sich das Vertrauen auf Gott, nach dem Tun von Werken, die in Gottes Augen gut gewesen waren, in dieser Lage gelohnt hat. Gott erbarmte sich über Hiskia und schenkte ihm eine längere Lebenszeit. Und er ließ ihn für diese Zeit natürlich gesund werden. Somit war Gott also der einzig wahre Arzt für Hiskia.

Besonders erstaunlich ist aber eine Aussage, die Gott zu Moses und zu seinem auserwählten Volk sagte laut dem zweiten Buch Mose in Kapitel 15, Vers 26. Dort steht:

Und er sprach: Wenn du der Stimme des HERRN, deines Gottes, eifrig gehorchen wirst und tust, was vor ihm recht ist, und seine Gebote zu Ohren fasst und alle seine Satzungen hältst, so will ich keine der Krankheiten auf dich legen, die ich auf Ägypten gelegt habe; denn ich bin der HERR, dein Arzt!

Verstehen wir das?
Wenn wir keine Heuchler sind, sondern tatsächlich selbst so handeln, wie es die Gebote vorschreiben, dann ist Gott selber unser Arzt. Und er wird persönlich dafür Sorge tragen, dass keine der Plagen uns trifft, welche damals die Ägypter trafen bei der Befreiung Israels. Gott sagte diese Worte zu den Israeliten, weil er sich dieses Volk erwählt hatte. Heutzutage ist aber nicht mehr nur jeder Mensch aus Israel erwählt, sondern alle Menschen, die zu Jesus dazugehören, egal aus welchem Volk sie stammen. Deswegen sollten wir auch selbst hellhörig werden, wenn Gott sagt, dass er der Arzt seines Volkes ist. Er selbst, und nicht irgendein Mensch. Aber es wurde wohlgemerkt betont, dass wir ernsthaft und unverfälscht seine Gebote halten müssen. Das ist die Bedingung dafür, dass Gott unser Arzt ist. Wenn wir die Gebote nicht halten, kann auch Gott nicht unser Arzt sein, sonst würde er gegen sein eigenes Wort handeln.

Und es gibt sogar noch eine weitere Zusage in einem ähnlichen Stil, denn wir lesen in Kapitel 23, Vers 25 und 26:

Und ihr sollt dem HERRN, eurem Gott, dienen, so wird er dein Brot und dein Wasser segnen; und ich will die Krankheit aus deiner Mitte hinwegnehmen.
Es soll keine Fehlgebärende oder Unfruchtbare in deinem Land sein; ich will die Zahl deiner Tage vollmachen.

Auch hier sehen wir das Versprechen an Gottes auserwähltes Volk, wenn sie komplett Gott dienen, dass er alle Krankheiten aus ihrer Mitte hinwegnehmen wird.
Jeder Mensch, der Gott kennt, weiß und versteht auch derartige Worte. Der Prophet Jeremia zum Beispiel hat das alles verstanden, und deswegen sagte er in seinem Buch laut Kapitel 17, Vers 14:

Heile du mich, HERR, so werde ich heil! Hilf du mir, so ist mir geholfen; denn du bist mein Ruhm!

Offensichtlich hatte auch Jeremia sein ganzes Vertrauen auf Gott gesetzt, egal wie die Menschen um ihn herum sich verhalten haben, und egal wohin er sonst alternativ hätte gehen können. Und wäre er mal wirklich ernsthaft krank geworden, hätte er bestimmt auch dann nur allein zu Gott gerufen und niemals Ärzte zu Rate gezogen.

Und aufgrund dieser Bibelworte steht jeder Mensch vor der Wahl, ob er den Dienern und den Giften der Schlange vertraut, und dadurch automatisch Gott verachtet, oder ob er stattdessen die Schlange verachtet und sich komplett in allem auf Gott verlässt, aber auf nichts und niemanden von der Welt. Und wenn wir im Namen von Jesus Christus um etwas bitten, dann benutzen wir den Name, der vor Gott Geltung hat, denn sein Sohn ist besser als jeder von uns.

Und die Menschen, welche wirklich nur ganz allein auf Gott vertrauen und nicht eine einzige Sekunde dazu verführt werden können, zu denken, dass Ärzte von Gott benutzt werden würden, oder dass Gott es überhaupt nötig hätte, auch nur einen einzigen Mensch zu benutzen, um seine eigene Herrlichkeit zu erweisen, und besonders für Menschen, die im Zweifelsfall sogar lieber sterben würden als Hilfe bei den vielen Heuchlern dieser Welt zu suchen, die ihm irgendwelche Zaubermittel in den Körper drängen - für solche Menschen gibt es noch ein letztes Schriftwort, das ich heute vorlese. Es steht geschrieben im fünften Buch Mose in Kapitel 7, Vers 15:

Und der HERR wird jede Krankheit von dir abwenden, und er wird keine von den bösen Seuchen Ägyptens auf dich legen, die du kennst, sondern wird sie auf alle diejenigen bringen, die dich hassen.

Und mit diesen Worten ist auch schon die Botschaft des heutigen Videos vollständig.

Danke für's Zuhören und bis zum nächsten Mal! Mögen der Frieden und die Liebe von Jesus Christus mit euch sein!



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