Text zu "Predigt - Das Reich der Himmel ist anders als ihr denkt"
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Hallo Leute und
willkommen bei dem Kanal, der dem Licht der Welt gewidmet ist!
In der heutigen
Predigt möchte ich besonders darüber sprechen, dass das Reich
Gottes anders ist, als ihr denkt. Bereitet euch auf Worte vor, die
nicht nur äußerst ernst und wichtig, sondern in gleichem Maß auch
schwer zu verdauen sind!
Es ist hochgradig
verwunderlich, obwohl Jesus betont hat, dass sein eigenes Königreich
nicht von dieser Welt ist, wie eine unzählbar große Masse an
sogenannten Christen trotzdem die ganze Zeit denkt, dass entweder er
oder sein Vater sich durch die Dinge in dieser Welt zu erkennen geben
würde. Also nach dem Schema, dass Gott uns beweisen würde, wie sehr
er uns liebt, indem er uns durch sein mächtiges Eingreifen großen
Wohlstand im Leben geben und die Gesellschaft standfest und erbaulich
machen würde.
Es ist wirklich an
der Zeit, dass ihr begreift, dass auf dieser Erde täglich, und zwar
wirklich täglich, zahllose Dinge passieren, die Gott unsagbar wütend
machen. Und es ist an der Zeit, einzusehen, dass die Gesellschaft
gegen Gott ist, und dass Gott uns nicht seine eigene Laune zeigt,
indem er die Lebensumstände der Gesellschaft beeinflussen würde, so
als würde Gott uns seine Zufriedenheit zeigen wollen, wenn wir
Wohlstand haben. Viel mehr ist es so, dass der wahre Fürst dieser
Welt, nämlich der Teufel, die jenigen Pläne durchzieht, die er seit
Jahrhunderten, wenn nicht sogar länger, bereitliegen hat. Und zwar
nicht nur er, sondern auch alle Menschen, die ihm ganz bewusst dienen
und mit ihm und seinen gefallenen Engeln kommunizieren. Diese
Menschen sind viel zahlreicher, als ihr es vermuten würdet, und ihr
Nachwuchs, sofern er lange genug überlebt, tut es ihnen gleich.
Außerdem rekrutieren sie auch immer wieder Menschen aus der
Gesellschaft, die etwas Großes aufgebaut haben oder etwas Großes
aufbauen können, um darüber Kontrolle zu halten.
Gott selbst aber,
unser Vater im Himmel, sieht sich in keiner Weise dazu motiviert,
dies aufzuhalten. Er hat zwar kein Wohlgefallen an allen schlechten
Ereignissen, aber er kümmert sich auch nicht darum, weil sich die
Menschen ja nie um ihm kümmern. Wenn überhaupt, dann reden sie nur
leere Worte, oder aber sie missachten ihn komplett. Sie interessieren
sich nicht für seine Gebote und haben vor ihm keine Ehrfurcht, ja,
sie erkennen ihn noch nichtmal, aber auch vor Jesus Christus, seinem
erhöhten Sohn, hat niemand echte Ehrfurcht, sondern nur geheuchelte.
Und während Jesus
gelehrt hat, dass man sein Leben in dieser kranken Welt hassen soll,
so sind die Menschen, egal ob sie Christen sind oder doch
Andersgläubige, ständig der Überzeugung, dass Gottes Tun nur darin
bestehen würde, uns unsere Lebensumstände aufzuwerten, sobald wir
jammern und zugeben, dass wir gesündigt haben, damit wir danach ein
bequemes und erfreuliches Leben in der Gesellschaft führen würden.
So ist es aber ganz
sicher nicht. Denn der selbe Gott, von dem die Menschen meinen, er
würde unsere Gesellschaft schöner machen, wenn Menschen mit ihren
heuchlerischen Lippen Buße getan haben, das ist eben der Gott,
welcher in der Bibel etwas völlig Gegensätzliches sagt. Denn es
steht geschrieben in der Offenbarung in Kapitel 18, Vers 4:
Und ich hörte eine
andere Stimme aus dem Himmel, die sprach: Geht hinaus aus ihr, mein
Volk, damit ihr nicht ihrer Sünden teilhaftig werdet und damit ihr
nicht von ihren Plagen empfangt!
Das sind Worte von
Gott. Wir sollen aus ihr hinaus gehen, damit wir nicht ihrer Sünden
teilhaftig werden. Aber erzähle das mal den ganzen verkorksten
Christen da draußen, die den Wille Gottes meinen erkennen zu können,
indem sie auf gesellschaftlichen Wohlstand schauen!
Ich frage mich, ob
es Menschen gibt, die begreifen, dass Gott immer, also wirklich immer
höchst zornig über das Treiben der Menschen auf dieser Welt ist.
Sowohl wenn andere sündigen als auch wenn du selber sündigst in
irgendeiner Weise! Es ist egal, ob wir weltlichen Frieden und
Freizügigkeit und Wohlstand haben, oder ob unsere Gesellschaft in
einer Krise steckt und eines dieser Dinge fehlt. Die Menschen
sündigen andauernd, obwohl sie nicht dürfen. Sowohl Christen als
auch Nicht-Christen. Und zwar durch Stolz, Lüge, Unzucht, den
Missbrauch von Gottes Name und vielerlei andere Arten der Schande.
Sie sündigen, wenn sie einen normalen Arbeitsalltag haben, sie
sündigen, wenn sie Urlaub machen, und sie sündigen auch, wenn man
ihnen ihr gewohntes Leben wegnimmt. Und sie hören nicht auf zu
sündigen, meinen aber dabei, unschuldig zu sein, da sie ständig
ihren eigenen Gedanken nachgehen. Ja, es gibt sogar eine sehr große
Anzahl Christen, die immernoch mehrere Dinge regelmäßig tun, welche
sowohl für Gott als auch für Jesus unausstehlich sind, aber dabei
setzen sie sich ernsthaft hin und sagen, sie hätten Buße getan und
wären neugeboren und würden jetzt heilig leben. Dadurch häufen sie
eine noch viel größere Schuld auf sich, als sie es zur Zeit ihres
Unglaubens getan haben, bevor sie Jesus fanden. Denn dadurch, dass
man eine Sünde tut und dabei meint, man wäre kein Sünder mehr,
steigt der Zorn Gottes endgültig ins Unermessliche.
Und deswegen will
ich mich in dieser Predigt darum bemühen - auch wenn es am Ende wie
immer keiner glaubt, nichtmal ein einziger - euch darüber
aufzuklären, dass das Reich der Himmel, in welchem Jesus König ist
nach dem Wohlgefallen Gottes, ganz anders funktioniert, als ihr
denkt.
Einige angeblich
gläubige Menschen denken, sie wären frei von Geboten und müssen
einfach nur immer wieder den Name Jesus rufen und das Wort Gnade
aussprechen, und das wäre ihre Rettung, während sie ansonsten
nichts anzunehmen oder zu tun hätten. Aber die Bibel ist
durchgehend, also wirklich komplett ohne Ausnahme voll davon, dass
Gott sich immer wieder enorm darüber beschwert, wie seine Gebote
verachtet werden, da man die Gebote halten muss. Denn im Reich der
Himmel wird das Halten der Gebote von jedem erwartet. Versteht ihr
das? Von jedem. Aber die Menschen denken sich stattdessen, dass
Gottes Gebote egal wären, als hätten sie völlige Narrenfreiheit.
Einige andere
angeblich gläubige Menschen denken, man müsse sich unter andere
Menschen demütigen bzw. unterordnen, die einen großen Titel haben
oder hohes Ansehen. Besonders in Glaubensgemeinden. Aber im Reich der
Himmel ist jedes Wesen verachtet, das aufgrund von hohem Ansehen Ehre
empfangen will oder das jemanden unterjochen will. Und im Reich der
Himmel demütigt sich jeder unter den Wille Gottes. Viele Menschen
aber, die in dieser Welt sind, tun das nicht, sondern demütigen sich
unter sündige Menschen. Denn sie selbst wollen Gott nicht von ganzem
Herzen kennen und lassen sich von denen, die Gott nicht kennen,
Befehle darüber erteilen, wie sie ihren sogenannten Glaube
auszuleben haben. Sie lassen sich belügen und unterjochen, ohne dass
dies von Gott so vorgesehen ist. Denn die Demut, die Jesus
beschreibt, ist eine eigenständige Demut. Das heißt: Obwohl du
jemand bist, der sich in keiner Weise irgendeinem Mensch verpflichtet
oder unterwirft, da du frei bist, triffst du trotz deiner andauernden
Freiheit die Entscheidung, jemandem demütig Gutes zu tun, der
schwächer ist als du, und du entscheidest dich bewusst, dich nicht
über irgendjemanden überheben zu wollen auf die Art, dass du
denkst, er dürfe dir niemals Widerspruch leisten oder müsse deine
Befehle befolgen. Wer Jesus nachfolgt, fürchtet nur Gott, und nicht
Menschen. Darum ist er auch nur Gott gehorsam, den Menschen hingegen
nicht. Aber ein Jesus-Nachfolger erwartet auch niemals, dass andere
Menschen seinen eigenen Befehlen gehorsam seien. Das ist die Demut,
die aus Gott ist. Vor Gott gibt es kein Ansehen der Person. Jeder
einzelne Mensch, der anderen Befehle erteilt mit der zwingenden
Erwartung, dass diese sich zu beugen haben, wird wegen seinem Hochmut
am Ende zutiefst erniedrigt und im schlimmsten Fall sogar in den
ewigen Feuer- und Schwefelsee geworfen. Denn Hochmut ist böse, und
ich versichere euch im Namen von Jesus Christus, dem Sohn Gottes, der
ihm Fleisch gekommen ist, dass keiner, der Böses tut, in das Reich
Gottes eingehen wird. Ganz egal, welchen Rang er auf der Erde hatte
und ganz egal, für wie wichtig er oder sie sich selbst hielt. Es
wird im Reich der Himmel keinerlei Wert auf Machtstrukturen gelegt,
wo die Starken über die Schwächeren herrschen. Das ist nicht aus
Gott. Und jeder, der in so einem System einen Rang hat, ist vor Gott
ein Gräuel. Es zählen einzig und allein die wahren Worte Gottes,
aber es zählen keine Menschenbefehle und auch keine
Menschenmeinungen.
Einige Menschen
denken auch, wenn sie einfach nur gute Worte plappern, die irgendwie
in die Richtung gehen, die Dinge tun zu wollen, die im Wort stehen,
dann wären sie bereits durch das Reden vor Gott gerechtfertigt. Aber
im Reich der Himmel ist jeder Mensch verachtet, der nur davon redet,
Gutes zu tun, es aber selbst nicht tut. Es ist ein Gräuel für Gott,
zu beobachten, wie ein Mensch zuerst hochtrabend davon redet, sich
entsprechend dem Wort verhalten zu wollen, und dann ziehen immer mehr
Tage ins Land und der Mensch handelt überhaupt nicht gemäß den
Worten, die er vor Kurzem ausgerufen hatte. Somit fühlt sich auch
dabei wieder der Mensch in seinen fleischlichen Gedankengängen
gerecht, ist aber vor Gott unweigerlich ein Übeltäter. Und der
Mensch merkt es nicht, da er sich lediglich für seine eigenen
Gedanken und seine eigenen Fragen interessiert, aber sich von Jesus
nur fragen lässt, wenn die zu erwartende Antwort nicht unangenehm
sein muss. Auch da sind wir wieder beim Thema Heuchelei, die im Reich
der Himmel verabscheut wird, aber unter den Menschen Gewohnheit ist,
zu ihrem eigenen Verderben.
Es soll sich keiner
einbilden, dass er die ganze Zeit ignorant sein kann gegenüber dem
wahren Wille Gottes oder der gesamten, unverkürzten Lehre von Jesus
Christus, und dass dieser Mensch sich dann vor Gottes Thron selbst
damit rechtfertigen würde, zu sagen: „Ich habe es nicht besser
gewusst!“
Denn eben gerade
dazu ist dir deine Lebenszeit gegeben, dass du anfängst, die Dinge
zu erforschen, die aus Gott sind und die du von allein nicht
wusstest, damit du den Wille Gottes verstehst und tust, denn nur
dadurch wird dir ewiges Leben zuteil, aber ganz sicher nicht durch
Ignoranz oder oberflächliche Verallgemeinerungen, die du nach deiner
eignen Lust als ausreichend betrachten willst.
Einige Menschen
wenden auch ganz gerne Worte aus der Bibel an, um ihr eigenes
Fehlverhalten zu verharmlosen und um jemanden zu brandmarken, der sie
deutlich getadelt hat, so als ob sie mithilfe der Schrift solch einen
Verkündiger als Bösewicht hinstellen könnten, nachdem dieser das
gotteslästerliche Verhalten tadelte. Und die Menschen bilden sich
dabei viel auf sich selbst ein und halten sich selbst für schlau,
wenn sie die Schrift falsch anwenden, um Gerechtigkeit zu
Ungerechtigkeit zu ernennen und Böses wie Gutes dastehen zu lassen
durch Bibelverse. Im Reich der Himmel aber ist dieses Verhalten eine
sehr große Schande. Und während solche Menschen meinen, den Wille
Gottes zu tun, indem sie Bibelworte benutzen, um falsch zu ermahnen
und gerechte Tadel abzuwehren, so tun sie in Wahrheit den Willen des
Teufels, denn der Teufel selbst hat ja in der Wüste auch die Schrift
falsch angewendet, um Positives unterschwellig zum Negativen zu
missbrauchen.
Im Reich der Himmel
zählt einzig und allein die wahre Bedeutung der Schrift und die
wahre Gottesfurcht. Jeder, der davon abweicht, tut nicht den Wille
Gottes bei der Anwendung von Bibelworten. Und wenn jemand es
geschafft hätte, ins Reich Gottes einzugehen, aber dann anfangen
würde, falsche Anwendungen der Schrift zu verbreiten, dann würde er
ebenso schnell rausfliegen wie er rein gekommen ist. Da aber die
Weisheit Gottes alles übertreffend ist und Gott alle wahren
Absichten der Menschen kennt und alles weiß, was sie insgeheim
denken und wirklich begehren, darum wird er natürlich gar nicht erst
jemanden in sein Reich lassen, der Gottes Wahrheit verdreht. Man kann
Gott nicht erfolgreich anlügen und sich auch nicht vor Gott
verstecken. Wenn ihr vor Gott steht und Jesus zur Rechten Gottes
sehen werdet, dann wird Gott jedes noch so kleine Detail dessen
wissen, was euch durch den Kopf geht, und er kann alle eure Lüste
sehen, die ihr von euch hättet ablegen müssen. Und Gott ist kein
Sünder wie die Menschen, sondern Gott ist heilig, und auf diesem
Fundament wird eine Entscheidung über euch ergehen. Sein Wertdenken
ist es dann, welches zählen wird, nicht euer eigenes. Und immer,
wenn ihr versucht zu diskutieren oder Ausreden vorzubringen, wird er
euch in seiner Weisheit anhand eurer Äußerungen nur noch stärker
als böse Wesen überführen, bis ihr nichts mehr zu antworten wisst.
Ich selbst bin zu soetwas keineswegs im Stande, aber mein Vater kann
es ohne große Mühe. Dann werdet ihr erkennen, dass es die einzige
richtige Entscheidung gewesen wäre, die Wahrheit zu glauben und alle
Lügen abzulehnen, inklusive allen Verdrehungen und Einschränkungen
der Wahrheit, die heutzutage gängig sind. Aber dann bleibt keine
Zeit mehr für euch, dass ihr es bedauern könnt, die Wahrheit
verachtet und euch eure eigene Wahrheit nach der Lust eures
halsstarrigen Herzens zurechtgebastelt zu haben. Ihr erntet dann das,
was ihr gesät habt.
Und wenn euch diese
Worte nicht passen, die ich gerade predige, dann löscht am besten
euer Abo, falls ihr eines haben solltet, und verschwindet von diesem
Kanal! So sollen das alle Menschen machen, die über die heutige
Predigt entsetzt sind oder darüber spotten!
Die Menschen aber,
welche das Reich der Himmel bereitwillig im eigenen Herzen annehmen,
und zwar komplett, mit aller Wahrhaftigkeit und trotz aller
Unterschiede zu dem, was sie aus dem Erdenleben und aus ihrem eigenen
Ego kennen, welches gedanklich gekreuzigt werden muss - das sind die
Menschen, denen man vom Prinzip her gar nicht mehr den Frieden und
die Liebe von Jesus Christus wünschen muss, und auch keinen weiteren
Segen, denn Jesus liebt solche Menschen sehr, und er gibt ihnen von
selbst alle Liebe und allen Frieden und behütet sie mit eisernem
Stab, sodass nichts Böses ihnen zu nahe kommt.
Die Heuchler aber
und die Schwätzer und die Untreuen und alle von Fleischeslust
angetriebenen - diese sind es, denen Jesus niemals die ganze Fülle
geben wird, die er geben kann, da er ja von ihnen durch die bösen
Taten verachtet wird, mal ganz zu schweigen davon, wie viel Schmach
unser Vater ständig erleidet.
Das ist alles, was
es heute zu sagen gab. Amen.
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