Text zu "Predigt - Das Reich der Himmel ist anders als ihr denkt"

Link zum Video: https://www.youtube.com/watch?v=QAsPIUf8MsY

Hallo Leute und willkommen bei dem Kanal, der dem Licht der Welt gewidmet ist!

In der heutigen Predigt möchte ich besonders darüber sprechen, dass das Reich Gottes anders ist, als ihr denkt. Bereitet euch auf Worte vor, die nicht nur äußerst ernst und wichtig, sondern in gleichem Maß auch schwer zu verdauen sind!

Es ist hochgradig verwunderlich, obwohl Jesus betont hat, dass sein eigenes Königreich nicht von dieser Welt ist, wie eine unzählbar große Masse an sogenannten Christen trotzdem die ganze Zeit denkt, dass entweder er oder sein Vater sich durch die Dinge in dieser Welt zu erkennen geben würde. Also nach dem Schema, dass Gott uns beweisen würde, wie sehr er uns liebt, indem er uns durch sein mächtiges Eingreifen großen Wohlstand im Leben geben und die Gesellschaft standfest und erbaulich machen würde.

Es ist wirklich an der Zeit, dass ihr begreift, dass auf dieser Erde täglich, und zwar wirklich täglich, zahllose Dinge passieren, die Gott unsagbar wütend machen. Und es ist an der Zeit, einzusehen, dass die Gesellschaft gegen Gott ist, und dass Gott uns nicht seine eigene Laune zeigt, indem er die Lebensumstände der Gesellschaft beeinflussen würde, so als würde Gott uns seine Zufriedenheit zeigen wollen, wenn wir Wohlstand haben. Viel mehr ist es so, dass der wahre Fürst dieser Welt, nämlich der Teufel, die jenigen Pläne durchzieht, die er seit Jahrhunderten, wenn nicht sogar länger, bereitliegen hat. Und zwar nicht nur er, sondern auch alle Menschen, die ihm ganz bewusst dienen und mit ihm und seinen gefallenen Engeln kommunizieren. Diese Menschen sind viel zahlreicher, als ihr es vermuten würdet, und ihr Nachwuchs, sofern er lange genug überlebt, tut es ihnen gleich. Außerdem rekrutieren sie auch immer wieder Menschen aus der Gesellschaft, die etwas Großes aufgebaut haben oder etwas Großes aufbauen können, um darüber Kontrolle zu halten.
Gott selbst aber, unser Vater im Himmel, sieht sich in keiner Weise dazu motiviert, dies aufzuhalten. Er hat zwar kein Wohlgefallen an allen schlechten Ereignissen, aber er kümmert sich auch nicht darum, weil sich die Menschen ja nie um ihm kümmern. Wenn überhaupt, dann reden sie nur leere Worte, oder aber sie missachten ihn komplett. Sie interessieren sich nicht für seine Gebote und haben vor ihm keine Ehrfurcht, ja, sie erkennen ihn noch nichtmal, aber auch vor Jesus Christus, seinem erhöhten Sohn, hat niemand echte Ehrfurcht, sondern nur geheuchelte.

Und während Jesus gelehrt hat, dass man sein Leben in dieser kranken Welt hassen soll, so sind die Menschen, egal ob sie Christen sind oder doch Andersgläubige, ständig der Überzeugung, dass Gottes Tun nur darin bestehen würde, uns unsere Lebensumstände aufzuwerten, sobald wir jammern und zugeben, dass wir gesündigt haben, damit wir danach ein bequemes und erfreuliches Leben in der Gesellschaft führen würden.
So ist es aber ganz sicher nicht. Denn der selbe Gott, von dem die Menschen meinen, er würde unsere Gesellschaft schöner machen, wenn Menschen mit ihren heuchlerischen Lippen Buße getan haben, das ist eben der Gott, welcher in der Bibel etwas völlig Gegensätzliches sagt. Denn es steht geschrieben in der Offenbarung in Kapitel 18, Vers 4:

Und ich hörte eine andere Stimme aus dem Himmel, die sprach: Geht hinaus aus ihr, mein Volk, damit ihr nicht ihrer Sünden teilhaftig werdet und damit ihr nicht von ihren Plagen empfangt!

Das sind Worte von Gott. Wir sollen aus ihr hinaus gehen, damit wir nicht ihrer Sünden teilhaftig werden. Aber erzähle das mal den ganzen verkorksten Christen da draußen, die den Wille Gottes meinen erkennen zu können, indem sie auf gesellschaftlichen Wohlstand schauen!
Ich frage mich, ob es Menschen gibt, die begreifen, dass Gott immer, also wirklich immer höchst zornig über das Treiben der Menschen auf dieser Welt ist. Sowohl wenn andere sündigen als auch wenn du selber sündigst in irgendeiner Weise! Es ist egal, ob wir weltlichen Frieden und Freizügigkeit und Wohlstand haben, oder ob unsere Gesellschaft in einer Krise steckt und eines dieser Dinge fehlt. Die Menschen sündigen andauernd, obwohl sie nicht dürfen. Sowohl Christen als auch Nicht-Christen. Und zwar durch Stolz, Lüge, Unzucht, den Missbrauch von Gottes Name und vielerlei andere Arten der Schande. Sie sündigen, wenn sie einen normalen Arbeitsalltag haben, sie sündigen, wenn sie Urlaub machen, und sie sündigen auch, wenn man ihnen ihr gewohntes Leben wegnimmt. Und sie hören nicht auf zu sündigen, meinen aber dabei, unschuldig zu sein, da sie ständig ihren eigenen Gedanken nachgehen. Ja, es gibt sogar eine sehr große Anzahl Christen, die immernoch mehrere Dinge regelmäßig tun, welche sowohl für Gott als auch für Jesus unausstehlich sind, aber dabei setzen sie sich ernsthaft hin und sagen, sie hätten Buße getan und wären neugeboren und würden jetzt heilig leben. Dadurch häufen sie eine noch viel größere Schuld auf sich, als sie es zur Zeit ihres Unglaubens getan haben, bevor sie Jesus fanden. Denn dadurch, dass man eine Sünde tut und dabei meint, man wäre kein Sünder mehr, steigt der Zorn Gottes endgültig ins Unermessliche.

Und deswegen will ich mich in dieser Predigt darum bemühen - auch wenn es am Ende wie immer keiner glaubt, nichtmal ein einziger - euch darüber aufzuklären, dass das Reich der Himmel, in welchem Jesus König ist nach dem Wohlgefallen Gottes, ganz anders funktioniert, als ihr denkt.

Einige angeblich gläubige Menschen denken, sie wären frei von Geboten und müssen einfach nur immer wieder den Name Jesus rufen und das Wort Gnade aussprechen, und das wäre ihre Rettung, während sie ansonsten nichts anzunehmen oder zu tun hätten. Aber die Bibel ist durchgehend, also wirklich komplett ohne Ausnahme voll davon, dass Gott sich immer wieder enorm darüber beschwert, wie seine Gebote verachtet werden, da man die Gebote halten muss. Denn im Reich der Himmel wird das Halten der Gebote von jedem erwartet. Versteht ihr das? Von jedem. Aber die Menschen denken sich stattdessen, dass Gottes Gebote egal wären, als hätten sie völlige Narrenfreiheit.

Einige andere angeblich gläubige Menschen denken, man müsse sich unter andere Menschen demütigen bzw. unterordnen, die einen großen Titel haben oder hohes Ansehen. Besonders in Glaubensgemeinden. Aber im Reich der Himmel ist jedes Wesen verachtet, das aufgrund von hohem Ansehen Ehre empfangen will oder das jemanden unterjochen will. Und im Reich der Himmel demütigt sich jeder unter den Wille Gottes. Viele Menschen aber, die in dieser Welt sind, tun das nicht, sondern demütigen sich unter sündige Menschen. Denn sie selbst wollen Gott nicht von ganzem Herzen kennen und lassen sich von denen, die Gott nicht kennen, Befehle darüber erteilen, wie sie ihren sogenannten Glaube auszuleben haben. Sie lassen sich belügen und unterjochen, ohne dass dies von Gott so vorgesehen ist. Denn die Demut, die Jesus beschreibt, ist eine eigenständige Demut. Das heißt: Obwohl du jemand bist, der sich in keiner Weise irgendeinem Mensch verpflichtet oder unterwirft, da du frei bist, triffst du trotz deiner andauernden Freiheit die Entscheidung, jemandem demütig Gutes zu tun, der schwächer ist als du, und du entscheidest dich bewusst, dich nicht über irgendjemanden überheben zu wollen auf die Art, dass du denkst, er dürfe dir niemals Widerspruch leisten oder müsse deine Befehle befolgen. Wer Jesus nachfolgt, fürchtet nur Gott, und nicht Menschen. Darum ist er auch nur Gott gehorsam, den Menschen hingegen nicht. Aber ein Jesus-Nachfolger erwartet auch niemals, dass andere Menschen seinen eigenen Befehlen gehorsam seien. Das ist die Demut, die aus Gott ist. Vor Gott gibt es kein Ansehen der Person. Jeder einzelne Mensch, der anderen Befehle erteilt mit der zwingenden Erwartung, dass diese sich zu beugen haben, wird wegen seinem Hochmut am Ende zutiefst erniedrigt und im schlimmsten Fall sogar in den ewigen Feuer- und Schwefelsee geworfen. Denn Hochmut ist böse, und ich versichere euch im Namen von Jesus Christus, dem Sohn Gottes, der ihm Fleisch gekommen ist, dass keiner, der Böses tut, in das Reich Gottes eingehen wird. Ganz egal, welchen Rang er auf der Erde hatte und ganz egal, für wie wichtig er oder sie sich selbst hielt. Es wird im Reich der Himmel keinerlei Wert auf Machtstrukturen gelegt, wo die Starken über die Schwächeren herrschen. Das ist nicht aus Gott. Und jeder, der in so einem System einen Rang hat, ist vor Gott ein Gräuel. Es zählen einzig und allein die wahren Worte Gottes, aber es zählen keine Menschenbefehle und auch keine Menschenmeinungen.

Einige Menschen denken auch, wenn sie einfach nur gute Worte plappern, die irgendwie in die Richtung gehen, die Dinge tun zu wollen, die im Wort stehen, dann wären sie bereits durch das Reden vor Gott gerechtfertigt. Aber im Reich der Himmel ist jeder Mensch verachtet, der nur davon redet, Gutes zu tun, es aber selbst nicht tut. Es ist ein Gräuel für Gott, zu beobachten, wie ein Mensch zuerst hochtrabend davon redet, sich entsprechend dem Wort verhalten zu wollen, und dann ziehen immer mehr Tage ins Land und der Mensch handelt überhaupt nicht gemäß den Worten, die er vor Kurzem ausgerufen hatte. Somit fühlt sich auch dabei wieder der Mensch in seinen fleischlichen Gedankengängen gerecht, ist aber vor Gott unweigerlich ein Übeltäter. Und der Mensch merkt es nicht, da er sich lediglich für seine eigenen Gedanken und seine eigenen Fragen interessiert, aber sich von Jesus nur fragen lässt, wenn die zu erwartende Antwort nicht unangenehm sein muss. Auch da sind wir wieder beim Thema Heuchelei, die im Reich der Himmel verabscheut wird, aber unter den Menschen Gewohnheit ist, zu ihrem eigenen Verderben.
Es soll sich keiner einbilden, dass er die ganze Zeit ignorant sein kann gegenüber dem wahren Wille Gottes oder der gesamten, unverkürzten Lehre von Jesus Christus, und dass dieser Mensch sich dann vor Gottes Thron selbst damit rechtfertigen würde, zu sagen: „Ich habe es nicht besser gewusst!“
Denn eben gerade dazu ist dir deine Lebenszeit gegeben, dass du anfängst, die Dinge zu erforschen, die aus Gott sind und die du von allein nicht wusstest, damit du den Wille Gottes verstehst und tust, denn nur dadurch wird dir ewiges Leben zuteil, aber ganz sicher nicht durch Ignoranz oder oberflächliche Verallgemeinerungen, die du nach deiner eignen Lust als ausreichend betrachten willst.

Einige Menschen wenden auch ganz gerne Worte aus der Bibel an, um ihr eigenes Fehlverhalten zu verharmlosen und um jemanden zu brandmarken, der sie deutlich getadelt hat, so als ob sie mithilfe der Schrift solch einen Verkündiger als Bösewicht hinstellen könnten, nachdem dieser das gotteslästerliche Verhalten tadelte. Und die Menschen bilden sich dabei viel auf sich selbst ein und halten sich selbst für schlau, wenn sie die Schrift falsch anwenden, um Gerechtigkeit zu Ungerechtigkeit zu ernennen und Böses wie Gutes dastehen zu lassen durch Bibelverse. Im Reich der Himmel aber ist dieses Verhalten eine sehr große Schande. Und während solche Menschen meinen, den Wille Gottes zu tun, indem sie Bibelworte benutzen, um falsch zu ermahnen und gerechte Tadel abzuwehren, so tun sie in Wahrheit den Willen des Teufels, denn der Teufel selbst hat ja in der Wüste auch die Schrift falsch angewendet, um Positives unterschwellig zum Negativen zu missbrauchen.
Im Reich der Himmel zählt einzig und allein die wahre Bedeutung der Schrift und die wahre Gottesfurcht. Jeder, der davon abweicht, tut nicht den Wille Gottes bei der Anwendung von Bibelworten. Und wenn jemand es geschafft hätte, ins Reich Gottes einzugehen, aber dann anfangen würde, falsche Anwendungen der Schrift zu verbreiten, dann würde er ebenso schnell rausfliegen wie er rein gekommen ist. Da aber die Weisheit Gottes alles übertreffend ist und Gott alle wahren Absichten der Menschen kennt und alles weiß, was sie insgeheim denken und wirklich begehren, darum wird er natürlich gar nicht erst jemanden in sein Reich lassen, der Gottes Wahrheit verdreht. Man kann Gott nicht erfolgreich anlügen und sich auch nicht vor Gott verstecken. Wenn ihr vor Gott steht und Jesus zur Rechten Gottes sehen werdet, dann wird Gott jedes noch so kleine Detail dessen wissen, was euch durch den Kopf geht, und er kann alle eure Lüste sehen, die ihr von euch hättet ablegen müssen. Und Gott ist kein Sünder wie die Menschen, sondern Gott ist heilig, und auf diesem Fundament wird eine Entscheidung über euch ergehen. Sein Wertdenken ist es dann, welches zählen wird, nicht euer eigenes. Und immer, wenn ihr versucht zu diskutieren oder Ausreden vorzubringen, wird er euch in seiner Weisheit anhand eurer Äußerungen nur noch stärker als böse Wesen überführen, bis ihr nichts mehr zu antworten wisst. Ich selbst bin zu soetwas keineswegs im Stande, aber mein Vater kann es ohne große Mühe. Dann werdet ihr erkennen, dass es die einzige richtige Entscheidung gewesen wäre, die Wahrheit zu glauben und alle Lügen abzulehnen, inklusive allen Verdrehungen und Einschränkungen der Wahrheit, die heutzutage gängig sind. Aber dann bleibt keine Zeit mehr für euch, dass ihr es bedauern könnt, die Wahrheit verachtet und euch eure eigene Wahrheit nach der Lust eures halsstarrigen Herzens zurechtgebastelt zu haben. Ihr erntet dann das, was ihr gesät habt.

Und wenn euch diese Worte nicht passen, die ich gerade predige, dann löscht am besten euer Abo, falls ihr eines haben solltet, und verschwindet von diesem Kanal! So sollen das alle Menschen machen, die über die heutige Predigt entsetzt sind oder darüber spotten!

Die Menschen aber, welche das Reich der Himmel bereitwillig im eigenen Herzen annehmen, und zwar komplett, mit aller Wahrhaftigkeit und trotz aller Unterschiede zu dem, was sie aus dem Erdenleben und aus ihrem eigenen Ego kennen, welches gedanklich gekreuzigt werden muss - das sind die Menschen, denen man vom Prinzip her gar nicht mehr den Frieden und die Liebe von Jesus Christus wünschen muss, und auch keinen weiteren Segen, denn Jesus liebt solche Menschen sehr, und er gibt ihnen von selbst alle Liebe und allen Frieden und behütet sie mit eisernem Stab, sodass nichts Böses ihnen zu nahe kommt.
Die Heuchler aber und die Schwätzer und die Untreuen und alle von Fleischeslust angetriebenen - diese sind es, denen Jesus niemals die ganze Fülle geben wird, die er geben kann, da er ja von ihnen durch die bösen Taten verachtet wird, mal ganz zu schweigen davon, wie viel Schmach unser Vater ständig erleidet.

Das ist alles, was es heute zu sagen gab. Amen.

Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

Text zu "Bemerkenswerte Zitate vom Buch Henoch"

Text zu "Das Buch Henoch - Die gefallenen Engel und die Nephilim"

Text zu "Bibellehre - Die Jahre der Könige von Juda"