Text zu "So antwortet Gott auf die Überheblichen"
Link zum Video: https://www.youtube.com/watch?v=nAB7ZKKc7oE
Hallo Leute und
willkommen bei dem Kanal, der dem Licht der Welt gewidmet ist!
Aufgrund der
Tatsache, dass es immer wieder Menschen gibt, die sich nicht von Gott
aufklären lassen, sondern die ihn verurteilen wollen und ihm am
liebsten Vorhaltungen machen, wie schlimm er doch ist und was er sich
eigentlich einbildet, während solche Menschen denken, sie würden
alles besser wissen als Gott und hätten größere Kenntnis der
Dinge, will ich euch nun mal Texte aus der Bibel zeigen, in denen
Gott auf sowas antwortet.
Es werden nun Texte
aus dem Buch Hiob vorgelesen, die für jeden Mensch bestimmt sind,
welcher meint, Gott tadeln und belehren zu können.
Es steht geschrieben
ab Kapitel 38, Vers 3:
Gürte doch deine
Lenden wie ein Mann! Ich will dich fragen, und du sollst mich
belehren!
Wo warst du, als ich
den Grund der Erde legte? Sprich es aus, wenn du Bescheid weißt!
Wer hat ihre Maße
bestimmt? Weißt du das? Oder wer hat die Messschnur über sie
ausgespannt?
Worin wurden ihre
Grundpfeiler eingesenkt, oder wer hat ihren Eckstein gelegt,
als die Morgensterne
miteinander jauchzten und alle Söhne Gottes jubelten?
Wer hat das Meer mit
Schleusen verschlossen, als es hervorbrach, heraustrat wie aus dem
Mutterschoß,
als ich es in Wolken
kleidete und Wolkendunkel zu seinen Windeln machte;
als ich ihm seine
Grenze zog und Riegel und Tore einsetzte
und sprach: »Bis
hierher sollst du kommen und nicht weiter; hier soll sich der Stolz
deiner Wellen legen«?
Hast du, solange du
lebst, jemals den Sonnenaufgang angeordnet und dem Morgenrot seinen
Platz angewiesen,
dass es die Enden
der Erde erfasse, damit die Frevler von ihr verscheucht werden?
Sie verwandelt sich
wie Siegelton, und alles steht da wie ein Pracht-Gewand;
den Gottlosen wird
ihr Licht entzogen, und der erhobene Arm wird zerbrochen.
Bist du auch bis zu
den Quellen des Meeres gekommen, oder hast du den Urgrund der
Meerestiefe durchwandelt?
Sind dir die Tore
des Todes geöffnet worden, oder hast du die Pforten des
Todesschattens gesehen?
Hast du die Breiten
der Erde überschaut? Weißt du das alles, so sage es mir!
Welches ist denn der
Weg zu den Wohnungen des Lichts, und wo hat denn die Finsternis ihren
Ort,
dass du sie bis zu
ihrer Grenze bringen und die Pfade zu ihrem Haus kennen könntest?
Du weißt es ja,
denn zu der Zeit warst du geboren, und die Zahl deiner Tage ist groß!
Bist du auch bis zu
den Vorratskammern des Schnees gekommen, und hast du die Speicher des
Hagels gesehen,
die ich aufbehalten
habe für die Zeit der Drangsal, für den Tag des Kampfes und der
Schlacht?
Auf welchem Weg
verteilt sich denn das Licht, und wie verbreitet sich der Ostwind
über die Erde?
Wer hat der
Regenflut ein Bett gewiesen und dem Donnerstrahl einen Weg,
damit es regne auf
ein menschenleeres Land, auf die Wüste, wo kein Mensch ist,
um die Einöde und
Wildnis zu sättigen, um das junge Grün hervorsprießen zu lassen?
Hat der Regen einen
Vater, oder wer hat die Tropfen des Taus erzeugt?
Aus wessen Schoß
ist das Eis hervorgegangen, und wer hat den Reif des Himmels geboren?
Wie zu Stein
erstarrt das Wasser, und die Oberfläche der Fluten schließt sich
fest zusammen.
Knüpfst du die
Bande des Siebengestirns, oder kannst du die Fesseln des Orion lösen?
Kannst du die Sterne
des Tierkreises herausführen zu ihrer Zeit, und leitest du den
Großen Bären samt seinen Jungen?
Kennst du die
Gesetze des Himmels, oder bestimmst du seine Herrschaft über die
Erde?
Kannst du deine
Stimme zu den Wolken erheben, sodass dich Regengüsse bedecken?
Kannst du Blitze
entsenden, dass sie hinfahren und zu dir sagen: Siehe, hier sind wir?
Wer hat Weisheit in
die Nieren gelegt, oder wer hat dem Herzen Verstand verliehen?
Wer zählt die
Wolken mit Weisheit, und wer schüttet die Schläuche des Himmels
aus,
dass der Staub zu
Klumpen wird und die Schollen aneinanderkleben?
Jagst du die Beute
für die Löwin und stillst du die Begierde der jungen Löwen,
wenn sie in ihren
Höhlen kauern, im Dickicht auf der Lauer liegen?
Wer verschafft dem
Raben seine Speise, wenn seine Jungen zu Gott schreien und
herumflattern aus Mangel an Nahrung?
Kennst du die Zeit,
da die Steinböcke gebären, oder hast du beobachtet, wann die
Hindinnen kreißen?
Zählst du die
Monate, die sie erfüllen müssen, und weißt du die Zeit ihres
Gebärens?
Sie kauern sich
nieder, werfen ihre Jungen und sind ihre Wehen los.
Ihre Jungen
erstarken, wachsen im Freien auf, verlassen sie und kommen nicht mehr
zurück.
Wer hat den Wildesel
frei laufen lassen, und wer hat die Fesseln des Wildlings gelöst,
dem ich die Steppe
zur Wohnung angewiesen habe, das salzige Land zum Aufenthalt?
Er lacht über den
Lärm der Stadt, und das Geschrei des Treibers hört er nicht;
er ersieht sich die
Berge zu seiner Weide und spürt allen grünen Kräutern nach.
Wird der Büffel
willig sein, dir zu dienen? Bleibt er an deiner Krippe über Nacht?
Führst du den
Büffel in der Furche an einem Strick, oder wird er hinter dir her
die Talgründe eggen?
Vertraust du ihm
wegen seiner großen Kraft, und überlässt du ihm deine Arbeit?
Rechnest du auf ihn,
dass er deine Saat einbringt oder deine Tenne füllt?
Die Straußin
schwingt fröhlich ihre Flügel; sind es aber treue Schwingen und
Federn?
Denn sie überlässt
ihre Eier der Erde und lässt sie im Sand ausbrüten.
Sie vergisst, dass
ein Fuß sie zertreten und das Getier des Feldes sie zermalmen kann.
Sie ist hart gegen
ihre Jungen, als gehörten sie ihr nicht; es macht ihr keinen Kummer,
wenn sie sich umsonst abgemüht hat;
denn Gott ließ sie
die Weisheit vergessen und hat ihr keinen Verstand zugeteilt.
Kommt aber die Zeit,
da sie in die Höhe schnellt, so verlacht sie Ross und Reiter.
Hast du dem Ross
Stärke verliehen und seinen Hals mit der Mähne umhüllt?
Bringst du es zum
Springen wie eine Heuschrecke? Sein stolzes Schnauben klingt
schrecklich!
Es scharrt den
Boden, freut sich seiner Stärke; es zieht los, den Waffen entgegen;
es lacht über die
Furcht, ist unverzagt und weicht vor dem Schwert nicht zurück;
über ihm klirrt der
Köcher, die Klinge von Speer und Wurfspieß.
Mit wildem Lauf und
Ungestüm verschlingt es den Boden und bleibt nicht stehen, wenn das
Schopharhorn ertönt;
sooft das
Schopharhorn erklingt, ruft es Hui! Von ferne wittert es die
Schlacht, die Donnerstimme der Heerführer und das Kriegsgeschrei.
Bewirkt dein
Verstand, dass der Habicht fliegt und seine Flügel nach Süden
ausbreitet?
Schwingt sich auf
dein Geheiß der Adler empor und legt sein Nest in der Höhe an?
Er wohnt in
Felsspalten und horstet dort, auf Felsenzacken und Bergesspitzen.
Von dort aus erspäht
er sich Beute, seine Augen schweifen weit umher;
seine Jungen
schlürfen Blut, und wo Erschlagene liegen, da ist er.
Weiterhin steht auch
geschrieben ab Kapitel 40, Vers 25, bis zu Vers 3 in Kapitel 41:
Ziehst du etwa den
Leviathan mit der Angel heraus, und kannst du seine Zunge mit einer
Fangschnur fassen?
Kannst du ein
Binsenseil durch seine Nase ziehen und einen Haken durch seine
Kinnbacken stoßen?
Wird er dich lange
anflehen oder dir freundliche Worte sagen?
Wird er einen Bund
mit dir schließen, dass du ihn zum ewigen Knecht machst?
Kannst du mit ihm
spielen wie mit einem Vögelchen oder ihn anbinden für deine
Mädchen?
Feilschen etwa die
Fischersleute um ihn, oder teilen ihn die Händler unter sich?
Kannst du seine Haut
mit Spießen spicken und mit Fischharpunen seinen Kopf?
Lege doch deine Hand
einmal an ihn – du wirst den Kampf nicht vergessen, wirst es nicht
noch einmal tun!
Siehe, die Hoffnung
auf ihn wird getäuscht; wird man nicht schon bei seinem Anblick
hingestreckt?
Niemand ist so
tollkühn, dass er ihn reizen möchte. Wer aber kann vor mir
bestehen?
Wer hat mir zuvor
gegeben, dass ich ihm vergelten sollte? Alles, was unter dem ganzen
Himmel ist, gehört mir!
Ich selbst habe
nicht sonderlich viel zu diesen Worten zu kommentieren, denn man
sollte sie wirklich mal in Ruhe auf sich selbst wirken lassen, um zu
verstehen, wie klein man im Vergleich zu Gott eigentlich ist.
Und es gibt keine
Weisheit, die groß genug ist, um mit der Weisheit Gottes
schritthalten zu können, denn sogar sämtliche Weisheit ist von Gott
ausgeteilt. Wenn einer in echter Weisheit reden kann, dann nur
deshalb, weil Gott es ihm gegeben hat. Das gilt genau so für
Menschen, die eine Weisheit zum Bau großartiger Objekte bekommen
haben. Und davon gibt sogar ein Text aus dem zweiten Buch Mose
Zeugnis, wo die Israeliten die Stiftshütte bauen mussten. Um dies
geschehen zu lassen, hat nämlich Gott auch die dazu nötige Weisheit
in ein paar ausgewählte Männer gelegt, die aus ihrer eigenen
Klugheit nicht im Stande gewesen wären, alles richtig herzustellen.
Diesbezüglich steht geschrieben in Kapitel 31, Vers 1 bis 7:
Und der HERR redete
mit Moses und sprach:
Siehe, ich habe
Bezaleel mit Namen berufen, den Sohn Uris, des Sohnes Hurs, vom Stamm
Juda,
und ich habe ihn mit
dem Geist Gottes erfüllt, mit Weisheit und Verstand und Erkenntnis
und mit Geschicklichkeit für jede Arbeit,
um Kunstwerke zu
ersinnen und sie auszuführen in Gold und in Silber und in Erz,
und um Edelsteine
zum Besatz zu bearbeiten, und um Holz zu schnitzen, sodass er
Kunstwerke aller Art ausführen kann.
Und siehe, ich habe
ihm Oholiab beigegeben, den Sohn Ahisamachs, vom Stamm Dan, und habe
allen, die ein weises Herz haben, die Weisheit ins Herz gegeben, dass
sie alles, was ich dir geboten habe, ausführen sollen:
die Stiftshütte und
die Lade des Zeugnisses und den Sühnedeckel darauf und alle Geräte
der Stiftshütte.
Hier wird also
deutlich ersichtlich, dass jede Art von überdurchschnittlichem
Verständnis auch ein Geschenk Gottes ist, und dass niemand aus sich
selbst heraus schlauer sein kann als Gott. Wenn es irgendeinen Mensch
geben sollte, der im Angesicht dieser Worte Gottes immernoch denkt,
er würde die Dinge besser wissen als Gott, so ist dieser Mensch
unweigerlich ein Kind des Todes, das nicht gerettet werden kann um
seines hochmütigen und verstockten Herzens willen.
Lasst uns demütig
vor Gott sein und ihn nicht durch unverschämte Worte herausfordern,
damit er, während er uns bei weitem übertrifft, nicht durch
menschliche Torheit zum Zorn gereizt wird, besonders nicht beim
Nachsinnen oder Beten!
Und lasst uns bitte
allezeit daran denken, dass wir ganz in den Worten von Jesus sein
müssen, um die Welt zu überwinden, denn nur dann bekennt er sich zu
uns vor seinem Vater. Andernfalls kommen wir ins Gericht und werden
für jede Sünde gerichtet, die wir selbst getan haben. Wenn du als
ein mit Sünde beladener Mensch vor dem Thron Gottes stehst, dann
nützt dir dein ständiges Gemotze über die Taten deiner Mitmenschen
oder über die mutmaßlichen Fehler Gottes in diesem Moment überhaupt
nichts mehr. Man darf zwar das Schlechte erwähnen, das deutlich
sichtbar ist, so lange man in der Welt ist, aber letztlich muss man
es ja doch erdulden und die Dinge nicht zu sehr zu Herzen nehmen und
sich vielmehr auf sich selber konzentrieren, damit man selbst nicht
die gleiche Schande tut, die man an anderen bemängelt hat, sondern
besser lebt. Das ist die einzige rettende Denkweise, wenn man sich
eines Tages für sich selbst verantworten muss.
Danke für's Zuhören
und bis zum nächsten Mal! Mögen der Frieden und die Liebe von Jesus
Christus mit euch sein!
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