Text zu "So antwortet Gott auf die Überheblichen"

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Aufgrund der Tatsache, dass es immer wieder Menschen gibt, die sich nicht von Gott aufklären lassen, sondern die ihn verurteilen wollen und ihm am liebsten Vorhaltungen machen, wie schlimm er doch ist und was er sich eigentlich einbildet, während solche Menschen denken, sie würden alles besser wissen als Gott und hätten größere Kenntnis der Dinge, will ich euch nun mal Texte aus der Bibel zeigen, in denen Gott auf sowas antwortet.

Es werden nun Texte aus dem Buch Hiob vorgelesen, die für jeden Mensch bestimmt sind, welcher meint, Gott tadeln und belehren zu können.

Es steht geschrieben ab Kapitel 38, Vers 3:

Gürte doch deine Lenden wie ein Mann! Ich will dich fragen, und du sollst mich belehren!
Wo warst du, als ich den Grund der Erde legte? Sprich es aus, wenn du Bescheid weißt!
Wer hat ihre Maße bestimmt? Weißt du das? Oder wer hat die Messschnur über sie ausgespannt?
Worin wurden ihre Grundpfeiler eingesenkt, oder wer hat ihren Eckstein gelegt,
als die Morgensterne miteinander jauchzten und alle Söhne Gottes jubelten?
Wer hat das Meer mit Schleusen verschlossen, als es hervorbrach, heraustrat wie aus dem Mutterschoß,
als ich es in Wolken kleidete und Wolkendunkel zu seinen Windeln machte;
als ich ihm seine Grenze zog und Riegel und Tore einsetzte
und sprach: »Bis hierher sollst du kommen und nicht weiter; hier soll sich der Stolz deiner Wellen legen«?
Hast du, solange du lebst, jemals den Sonnenaufgang angeordnet und dem Morgenrot seinen Platz angewiesen,
dass es die Enden der Erde erfasse, damit die Frevler von ihr verscheucht werden?
Sie verwandelt sich wie Siegelton, und alles steht da wie ein Pracht-Gewand;
den Gottlosen wird ihr Licht entzogen, und der erhobene Arm wird zerbrochen.
Bist du auch bis zu den Quellen des Meeres gekommen, oder hast du den Urgrund der Meerestiefe durchwandelt?
Sind dir die Tore des Todes geöffnet worden, oder hast du die Pforten des Todesschattens gesehen?
Hast du die Breiten der Erde überschaut? Weißt du das alles, so sage es mir!
Welches ist denn der Weg zu den Wohnungen des Lichts, und wo hat denn die Finsternis ihren Ort,
dass du sie bis zu ihrer Grenze bringen und die Pfade zu ihrem Haus kennen könntest?
Du weißt es ja, denn zu der Zeit warst du geboren, und die Zahl deiner Tage ist groß!
Bist du auch bis zu den Vorratskammern des Schnees gekommen, und hast du die Speicher des Hagels gesehen,
die ich aufbehalten habe für die Zeit der Drangsal, für den Tag des Kampfes und der Schlacht?
Auf welchem Weg verteilt sich denn das Licht, und wie verbreitet sich der Ostwind über die Erde?
Wer hat der Regenflut ein Bett gewiesen und dem Donnerstrahl einen Weg,
damit es regne auf ein menschenleeres Land, auf die Wüste, wo kein Mensch ist,
um die Einöde und Wildnis zu sättigen, um das junge Grün hervorsprießen zu lassen?
Hat der Regen einen Vater, oder wer hat die Tropfen des Taus erzeugt?
Aus wessen Schoß ist das Eis hervorgegangen, und wer hat den Reif des Himmels geboren?
Wie zu Stein erstarrt das Wasser, und die Oberfläche der Fluten schließt sich fest zusammen.
Knüpfst du die Bande des Siebengestirns, oder kannst du die Fesseln des Orion lösen?
Kannst du die Sterne des Tierkreises herausführen zu ihrer Zeit, und leitest du den Großen Bären samt seinen Jungen?
Kennst du die Gesetze des Himmels, oder bestimmst du seine Herrschaft über die Erde?
Kannst du deine Stimme zu den Wolken erheben, sodass dich Regengüsse bedecken?
Kannst du Blitze entsenden, dass sie hinfahren und zu dir sagen: Siehe, hier sind wir?
Wer hat Weisheit in die Nieren gelegt, oder wer hat dem Herzen Verstand verliehen?
Wer zählt die Wolken mit Weisheit, und wer schüttet die Schläuche des Himmels aus,
dass der Staub zu Klumpen wird und die Schollen aneinanderkleben?
Jagst du die Beute für die Löwin und stillst du die Begierde der jungen Löwen,
wenn sie in ihren Höhlen kauern, im Dickicht auf der Lauer liegen?
Wer verschafft dem Raben seine Speise, wenn seine Jungen zu Gott schreien und herumflattern aus Mangel an Nahrung?
Kennst du die Zeit, da die Steinböcke gebären, oder hast du beobachtet, wann die Hindinnen kreißen?
Zählst du die Monate, die sie erfüllen müssen, und weißt du die Zeit ihres Gebärens?
Sie kauern sich nieder, werfen ihre Jungen und sind ihre Wehen los.
Ihre Jungen erstarken, wachsen im Freien auf, verlassen sie und kommen nicht mehr zurück.
Wer hat den Wildesel frei laufen lassen, und wer hat die Fesseln des Wildlings gelöst,
dem ich die Steppe zur Wohnung angewiesen habe, das salzige Land zum Aufenthalt?
Er lacht über den Lärm der Stadt, und das Geschrei des Treibers hört er nicht;
er ersieht sich die Berge zu seiner Weide und spürt allen grünen Kräutern nach.
Wird der Büffel willig sein, dir zu dienen? Bleibt er an deiner Krippe über Nacht?
Führst du den Büffel in der Furche an einem Strick, oder wird er hinter dir her die Talgründe eggen?
Vertraust du ihm wegen seiner großen Kraft, und überlässt du ihm deine Arbeit?
Rechnest du auf ihn, dass er deine Saat einbringt oder deine Tenne füllt?
Die Straußin schwingt fröhlich ihre Flügel; sind es aber treue Schwingen und Federn?
Denn sie überlässt ihre Eier der Erde und lässt sie im Sand ausbrüten.
Sie vergisst, dass ein Fuß sie zertreten und das Getier des Feldes sie zermalmen kann.
Sie ist hart gegen ihre Jungen, als gehörten sie ihr nicht; es macht ihr keinen Kummer, wenn sie sich umsonst abgemüht hat;
denn Gott ließ sie die Weisheit vergessen und hat ihr keinen Verstand zugeteilt.
Kommt aber die Zeit, da sie in die Höhe schnellt, so verlacht sie Ross und Reiter.
Hast du dem Ross Stärke verliehen und seinen Hals mit der Mähne umhüllt?
Bringst du es zum Springen wie eine Heuschrecke? Sein stolzes Schnauben klingt schrecklich!
Es scharrt den Boden, freut sich seiner Stärke; es zieht los, den Waffen entgegen;
es lacht über die Furcht, ist unverzagt und weicht vor dem Schwert nicht zurück;
über ihm klirrt der Köcher, die Klinge von Speer und Wurfspieß.
Mit wildem Lauf und Ungestüm verschlingt es den Boden und bleibt nicht stehen, wenn das Schopharhorn ertönt;
sooft das Schopharhorn erklingt, ruft es Hui! Von ferne wittert es die Schlacht, die Donnerstimme der Heerführer und das Kriegsgeschrei.
Bewirkt dein Verstand, dass der Habicht fliegt und seine Flügel nach Süden ausbreitet?
Schwingt sich auf dein Geheiß der Adler empor und legt sein Nest in der Höhe an?
Er wohnt in Felsspalten und horstet dort, auf Felsenzacken und Bergesspitzen.
Von dort aus erspäht er sich Beute, seine Augen schweifen weit umher;
seine Jungen schlürfen Blut, und wo Erschlagene liegen, da ist er.

Weiterhin steht auch geschrieben ab Kapitel 40, Vers 25, bis zu Vers 3 in Kapitel 41:

Ziehst du etwa den Leviathan mit der Angel heraus, und kannst du seine Zunge mit einer Fangschnur fassen?
Kannst du ein Binsenseil durch seine Nase ziehen und einen Haken durch seine Kinnbacken stoßen?
Wird er dich lange anflehen oder dir freundliche Worte sagen?
Wird er einen Bund mit dir schließen, dass du ihn zum ewigen Knecht machst?
Kannst du mit ihm spielen wie mit einem Vögelchen oder ihn anbinden für deine Mädchen?
Feilschen etwa die Fischersleute um ihn, oder teilen ihn die Händler unter sich?
Kannst du seine Haut mit Spießen spicken und mit Fischharpunen seinen Kopf?
Lege doch deine Hand einmal an ihn – du wirst den Kampf nicht vergessen, wirst es nicht noch einmal tun!
Siehe, die Hoffnung auf ihn wird getäuscht; wird man nicht schon bei seinem Anblick hingestreckt?
Niemand ist so tollkühn, dass er ihn reizen möchte. Wer aber kann vor mir bestehen?
Wer hat mir zuvor gegeben, dass ich ihm vergelten sollte? Alles, was unter dem ganzen Himmel ist, gehört mir!

Ich selbst habe nicht sonderlich viel zu diesen Worten zu kommentieren, denn man sollte sie wirklich mal in Ruhe auf sich selbst wirken lassen, um zu verstehen, wie klein man im Vergleich zu Gott eigentlich ist.

Und es gibt keine Weisheit, die groß genug ist, um mit der Weisheit Gottes schritthalten zu können, denn sogar sämtliche Weisheit ist von Gott ausgeteilt. Wenn einer in echter Weisheit reden kann, dann nur deshalb, weil Gott es ihm gegeben hat. Das gilt genau so für Menschen, die eine Weisheit zum Bau großartiger Objekte bekommen haben. Und davon gibt sogar ein Text aus dem zweiten Buch Mose Zeugnis, wo die Israeliten die Stiftshütte bauen mussten. Um dies geschehen zu lassen, hat nämlich Gott auch die dazu nötige Weisheit in ein paar ausgewählte Männer gelegt, die aus ihrer eigenen Klugheit nicht im Stande gewesen wären, alles richtig herzustellen. Diesbezüglich steht geschrieben in Kapitel 31, Vers 1 bis 7:

Und der HERR redete mit Moses und sprach:
Siehe, ich habe Bezaleel mit Namen berufen, den Sohn Uris, des Sohnes Hurs, vom Stamm Juda,
und ich habe ihn mit dem Geist Gottes erfüllt, mit Weisheit und Verstand und Erkenntnis und mit Geschicklichkeit für jede Arbeit,
um Kunstwerke zu ersinnen und sie auszuführen in Gold und in Silber und in Erz,
und um Edelsteine zum Besatz zu bearbeiten, und um Holz zu schnitzen, sodass er Kunstwerke aller Art ausführen kann.
Und siehe, ich habe ihm Oholiab beigegeben, den Sohn Ahisamachs, vom Stamm Dan, und habe allen, die ein weises Herz haben, die Weisheit ins Herz gegeben, dass sie alles, was ich dir geboten habe, ausführen sollen:
die Stiftshütte und die Lade des Zeugnisses und den Sühnedeckel darauf und alle Geräte der Stiftshütte.

Hier wird also deutlich ersichtlich, dass jede Art von überdurchschnittlichem Verständnis auch ein Geschenk Gottes ist, und dass niemand aus sich selbst heraus schlauer sein kann als Gott. Wenn es irgendeinen Mensch geben sollte, der im Angesicht dieser Worte Gottes immernoch denkt, er würde die Dinge besser wissen als Gott, so ist dieser Mensch unweigerlich ein Kind des Todes, das nicht gerettet werden kann um seines hochmütigen und verstockten Herzens willen.

Lasst uns demütig vor Gott sein und ihn nicht durch unverschämte Worte herausfordern, damit er, während er uns bei weitem übertrifft, nicht durch menschliche Torheit zum Zorn gereizt wird, besonders nicht beim Nachsinnen oder Beten!
Und lasst uns bitte allezeit daran denken, dass wir ganz in den Worten von Jesus sein müssen, um die Welt zu überwinden, denn nur dann bekennt er sich zu uns vor seinem Vater. Andernfalls kommen wir ins Gericht und werden für jede Sünde gerichtet, die wir selbst getan haben. Wenn du als ein mit Sünde beladener Mensch vor dem Thron Gottes stehst, dann nützt dir dein ständiges Gemotze über die Taten deiner Mitmenschen oder über die mutmaßlichen Fehler Gottes in diesem Moment überhaupt nichts mehr. Man darf zwar das Schlechte erwähnen, das deutlich sichtbar ist, so lange man in der Welt ist, aber letztlich muss man es ja doch erdulden und die Dinge nicht zu sehr zu Herzen nehmen und sich vielmehr auf sich selber konzentrieren, damit man selbst nicht die gleiche Schande tut, die man an anderen bemängelt hat, sondern besser lebt. Das ist die einzige rettende Denkweise, wenn man sich eines Tages für sich selbst verantworten muss.

Danke für's Zuhören und bis zum nächsten Mal! Mögen der Frieden und die Liebe von Jesus Christus mit euch sein!

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