Text zu "Abenteuer ungeimpft, Video 07 - Gott, wie kannst du nur?"
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Hallo Leute und willkommen bei dem Kanal, der dem Licht der Welt gewidmet ist!
Dieses Video und die ganze Serie, zu der es gehört, richtet sich nicht an Menschen, die Corona-Impfungen empfangen haben, sondern es soll den Leuten eine Stütze sein, die für sich selbst die Entscheidung getroffen haben, dass sie sich ganz sicher nicht impfen lassen wollen, vorzugsweise um Gottes willen.
Ich würde es gar nicht für allzu ungewöhnlich halten, wenn Menschen die Frage in den Raum stellen wollen, was das eigentlich für ein Gott sein soll, der uns einfach dabei zuschaut, wie wir hier immer mehr in Bedrängnis geraten als Menschen mit der Absicht, ungeimpft zu leben. Ja, nicht nur Menschen, die überzeugte Ungläubige sind, sondern auch Menschen, die sich Jesus gegenüber als zugehörig fühlen, werden sich wohl beim Thema Gott in den aktuellen Tagen die deutliche Frage stellen, was Gott sich bei all dem denkt, was hier gerade passiert. Da könnte man schon ein wenig zu jammern beginnen und sagen: „O Gott, warum lässt du es völlig unbekümmert zu, dass die Dinge hier immer schlimmer werden? Warum hast du uns durch den ersten und zweiten Lockdown gehen lassen und lässt uns auch durch den dritten gehen? Warum müssen wir unentwegt die lästigen Hygiene-Regeln ertragen? Warum darf man als Ungeimpfter nicht mal mehr zu Orten des öffentlichen Lebens gehen, ohne sich vorher zu testen? Warum werden wir nach den Bundestagswahlen durch unsere neue Kanzlerin, die dann im Amt sein wird, eine Impfpflicht auferlegt bekommen, sodass das Überleben für Ungeimpfte noch viel anspruchsvoller sein wird als jetzt? Wenn Impfungen gegen dein Gesetz verstoßen, warum tust du dann nichts dagegen, dass die wenigen Leute große Bedrängnis zu erwarten haben, die es vermeiden wollen, geimpft zu werden?“
Und es gibt auch eine Antwort auf diese Fragen, aber die Antwort wird den Leuten gewiss nicht gefallen. Denn die Antwort ist, dass Gott sich in gar keiner Weise dazu motiviert fühlt, uns zu befreien, obwohl er es ohne große Mühe könnte, weil es für ihn keinen Anlass gibt. Er hat all das Elend absichtlich über den Menschen genehmigt, sodass es durchgeführt wird, weil die Menschen ihn durch ihr ständiges Sündigen soweit treiben, dass er selbst bei solchen Zuständen wie den jetzigen nur noch Gleichgültigkeit empfinden will, schlimmer noch, dass er sogar absichtlich das Verderben kommen lässt.
Um euch aber anhand der Bibel zu beweisen, dass es kein Unsinn ist, was ich hier über Gott sage, muss ich euch mal einige Texte zeigen, die viel stärker mit unserer heutigen Situation zusammenhängen, als es uns lieb ist.
Wisst ihr, das von Gott auserwählte Volk, das im Land Israel wohnen sollte, hat ständig gegen Gott gesündigt, über Jahrhunderte hinweg, und Gott hatte lange Zeit Geduld mit ihnen. Aber irgendwann verlor er seine Geduld und bereitete den Zustand vor, dass die Menschen aus dem Land Juda von den Armeen eines mächtigen Feindes überwältigt wurden und als Gefangene aus ihrer Heimat geholt wurden, um 70 Jahre lang unter menschenunwürdigen Umständen in den Ländereien ihrer Feinde als verachtete Fremdlinge zu leben. Als es aber noch nicht so weit war, dass wirklich der Feind die Oberhand gewann, da gab es im Land Juda einen König namens Josia. Und dieser König bemühte sich mit aller Kraft, die Gottesfurcht im Land wiederherzustellen und alles aus dem Land zu entfernen, wodurch Gott täglich wütend gemacht wurde. Und über diesen König lesen wir Folgendes im zweiten Buch der Könige, Kapitel 23, Vers 25 und 26:
Und seinesgleichen ist vor ihm kein König gewesen, der sich so von ganzem Herzen und von ganzer Seele und mit allen seinen Kräften dem HERRN zuwandte, ganz nach dem Gesetz Mose; auch nach ihm ist keiner seinesgleichen aufgestanden.
Doch wandte sich der HERR nicht ab von der Glut seines großen Zornes, womit er über Juda erzürnt war, um aller Herausforderungen willen, mit denen Manasse ihn herausgefordert hatte.
Diese Worte muss man mal ganz in Ruhe auf sich wirken lassen. Wir lesen hier das Zeugnis, dass König Josia mit seinem ganzen Herzen Gott zugewandt war, so sehr, dass es seinesgleichen nie zuvor gegeben hatte. Und obwohl das ein Grund zum Jubeln ist und Gott sich rein theoretisch darüber so sehr hätte freuen sollen, dass er sämtlichen Zorn vergisst, der sich in ihm angestaut hatte wegen den sündigen Taten der Menschen, lesen wir hier trotzdem davon, dass Gott nicht von der Glut seines Zornes abließ. Und dies tat Gott aus einem ganz bestimmten Grund, nämlich: Wegen den Herausforderungen des Königs Manasse. Der König Manasse hatte einige Zeit vorher über das Land Juda regiert. Und die Taten dieses Königs, also des Königs Manasse, die waren so unfassbar grausam, und so unausstehlich für Gott, dass nichtmal mehr ein so beispiellos treuer Mensch wie Josia das Herz Gottes trösten konnte.
Und nun stellt sich natürlich zwangsläufig die Frage, welche Schandtaten der König Manasse denn getrieben hat, um Gott so extrem wütend zu machen, dass er das völlige Verderben des Landes festlegte. Auch diese Frage lässt sich beantworten, denn wir lesen Folgendes in Kapitel 21, Vers 1 bis 16:
Manasse war 12 Jahre alt, als er König wurde, und er regierte 55 Jahre lang in Jerusalem. Und der Name seiner Mutter war Hephziba.
Und er tat, was böse war in den Augen des HERRN, nach den Gräueln der Heidenvölker, die der HERR vor den Kindern Israels vertrieben hatte.
Er baute die Höhen wieder auf, die sein Vater Hiskia zerstört hatte, und errichtete dem Baal Altäre und machte ein Aschera-Standbild, wie es Ahab der König von Israel getan hatte, und er betete das ganze Heer des Himmels an und diente ihnen.
Er baute auch Altäre im Haus des HERRN, von dem der HERR gesagt hatte: In Jerusalem will ich meinen Namen wohnen lassen.
Und er baute dem ganzen Heer des Himmels Altäre in beiden Vorhöfen am Haus des HERRN.
Er ließ auch seinen Sohn durchs Feuer gehen und trieb Zeichendeuterei und Zauberei und hielt Geisterbefrager und Wahrsager; er tat vieles, was böse ist in den Augen des HERRN, um ihn herauszufordern.
Er setzte auch das Standbild der Aschera, das er gemacht hatte, in das Haus, von dem der HERR zu David und zu seinem Sohn Salomo gesagt hatte: »In diesem Haus und in Jerusalem, das ich aus allen Stämmen Israels erwählt habe, will ich meinen Namen wohnen lassen ewiglich,
und ich will den Fuß Israels nicht mehr aus dem Land wandern lassen, das ich ihren Vätern gegeben habe; wenn sie nur darauf achten, nach allem zu handeln, was ich ihnen geboten habe, ja, nach dem ganzen Gesetz, das mein Knecht Moses ihnen befohlen hat!«
Aber sie gehorchten nicht, und Manasse verführte sie, sodass sie Schlimmeres taten als die Heidenvölker, die der HERR vor den Kindern Israels vertilgt hatte.
Da redete der HERR durch seine Knechte, die Propheten, und sprach:
Weil Manasse, der König von Juda, diese Gräuel verübt hat, die schlimmer sind als alle Gräuel, welche die Amoriter getan haben, die vor ihm gewesen sind, und weil er auch Juda mit seinen Götzen zur Sünde verführt hat,
darum spricht der HERR, der Gott Israels: Siehe, ich will Unheil über Jerusalem und über Juda bringen, dass jedem, der es hört, beide Ohren gellen sollen.
Und ich will über Jerusalem die Messschnur Samarias ausspannen und das Senkblei des Hauses Ahabs, und ich will Jerusalem auswischen, wie man eine Schüssel auswischt: Wenn man sie ausgewischt hat, dreht man sie um auf ihre Oberseite.
Und den Überrest meines Erbteils will ich verwerfen und sie in die Hand ihrer Feinde geben, und sie sollen allen ihren Feinden zum Raub und zur Beute werden;
weil sie getan haben, was böse ist in meinen Augen, und mich erzürnt haben von dem Tag an, als ihre Väter aus Ägypten gezogen sind, bis zu diesem Tag!
Auch vergoss Manasse sehr viel unschuldiges Blut, sodass er Jerusalem damit erfüllte, von einem Ende bis zum anderen, abgesehen von seiner Sünde, zu der er Juda verführt hatte, sodass sie taten, was böse war in den Augen des HERRN.
Durch diesen Text erhalten wir einen ausführlichen Eindruck von dem ganzen abartigen, hochgradig gotteslästerlichen Zeug, das der König Manasse getrieben hat und was in Gottes Gesetz, das Moses überlieferte, eindeutig verboten wurde. Es ist die Rede davon, wie Manasse die Höhen wieder aufbaute. Das sind Orte in der freien Natur, wo die Menschen heimlich hingingen, um sich vor Götzenstatuen zu stellen und den Götzenstatuen Opfer dar zu bringen, und teilweise wurden an solchen Orten auch böse Geister kontaktiert. Solche Dinge hat Gott eindeutig verboten, aber die Menschen haben es trotzdem heimlich getan, und der König Manasse baute die dafür benutzten Orte wieder auf, obwohl sie zerstört worden waren. Und Manasse baute Statuen von falschen Gottheiten, die sich die Menschen aus ihrer eigenen Fantasie heraus ausgedacht hatten, und ließ diese offiziell anbeten. Und er ist sogar derart dreist gewesen, dass er im Gotteshaus von Jerusalem, wo nur allein der wahre lebendige Gott das Thema sein sollte, Altäre aufgebaut hat, die den Götzenstatuen gewidmet waren, und Altäre, die dazu dienen, die Sonne, den Mond und die Sterne anzubeten. Solche Dinge zu tun, ist in Gottes Augen eine unausstehliche Abscheulichkeit. Und dabei hört es nicht auf, sondern Manasse trieb außerdem Zeichendeuterei und Zauberei, was ebenfalls für Gott überaus abstoßend ist, wenn er sieht, wie Menschen sowas tun, und Manasse hielt sich Geisterbefrager und Wahrsager, also Leute, die mit bösen Geistern kommunizieren. Solche Irren hatte der König Manasse als Hofbeamte! Und auch dies war für Gott eine sehr schlimme Schande, aber es geht noch weiter. Manasse hat seinen Sohn durchs Feuer gehen lassen. Das heißt: Er hat sein eigenes Kind verbrannt, um es als Opfer dar zu bringen für eine Götzenfigur, um der Götzenfigur Ehre zu erweisen. Das ist unfassbar verachtenswert und entsetzlich. Und man muss an dieser Stelle auch mal in aller Deutlichkeit betonen, dass Gott die Völker, die zuerst im Land gewohnt hatten, wegen genau solcher Dinge aus dem Land vertrieben hatte, um stattdessen Israel darin wohnen zu lassen. Aber die Taten von Manasse waren so übel, dass sie sogar die Abscheulichkeit der Heidenvölker übertrafen, die vorher im Land gewohnt hatten. Überlegt euch das mal!
Aufgrund all dieser Irrsinnigkeiten, welche der König Manasse getrieben hatte, war Gott in ein unbeschreiblich großes Entsetzen geraten. Wir haben außerdem noch davon gelesen, dass Manasse viel unschuldiges Blut vergoss, also dass er Menschen töten ließ, die gar nichts Todeswürdiges getan hatten. Auch dieses Detail darf man nicht übersehen. Und das Volk des Königs tadelte ihn nicht und schimpfte auch nicht über seine Gräueltaten, sondern sie schreckten nicht davor zurück, bei sowas mitzumachen! Dadurch stieg der Zorn Gottes wahrhaftig ins Unermessliche. Und wenn Propheten Gottes kamen, um die Menschen dazu aufzurufen, sofort mit allen bösen Taten aufzuhören und zu Gottes Gesetz umzukehren, dann wurden die Propheten oftmals verlacht und teils auch ermordet. Darüber gibt ein anderer Vers in der Bibel ein besonders starkes Zeugnis, denn wir lesen im zweiten Buch der Chronik in Kapitel 36, Vers 16:
Aber sie verspotteten die Boten Gottes und verachteten seine Worte und verlachten seine Propheten, bis der Zorn des HERRN über sein Volk so hoch stieg, dass keine Heilung mehr möglich war.
Lasst euch das mal auf der Zunge zergehen, was hier offenbart wird! Dieser Vers sagt uns eindeutig, dass es passieren kann, Gott so weit zum Zorn zu reizen, dass keine Heilung für die Menschen mehr möglich ist. Sowas wird hier deutlich betont!
Und wenn ihr nun wissen wollt, was all diese Berichte damit zu tun haben, dass wir heutzutage massivste Verletzungen unserer Freiheitsrechte erleben, Masken im Gesicht tragen müssen und davon auszugehen haben, dass die Machthaber dieser Welt nicht eher ruhen werden, als bis sie die ganze Menschheit weltweit mit ihren entworfenen Wirkstoffen vollgepumpt haben, während Gott sich offensichtlich in keiner Weise darum kümmert, dem allem Einhalt zu gebieten, dann stellt euch mal bitte folgende Frage: Sind unsere Taten und die Ereignisse in unserem Volk denn heutzutage besser als die Schandtaten des Königs Manasse? Sind wir besser als er?
Auch in unserem Land, in Deutschland, gibt es Wahrsagerei, zum Beispiel durch Kartenlegen oder durch Kristallkugeln. Auch bei uns gibt es Zeichendeuterei, nur eben dass es einen anderen Name hat, nämlich Astrologie. Auch in unserem Land wird einiges ganz unbekümmert praktiziert, was aus dem Bereich Zauberei kommt und somit ein Gräuel für Gott ist, und zwar nicht erst seit letztem Jahr, sondern seit Jahrzehnten schon! Auch bei uns befinden sich fremde Gottheiten im Land, leblose Götzen und dazu Lehren über irgendwelche angeblich erleuchtenden Geister oder Bewusstseinserweiterungen oder sonstiges esoterisches Zeugs. Und man bezeichnet diese Dinge, die in Gottes Augen alle verwerflich sind, dann auch noch als kulturelle Vielfalt, über die es sich angeblich zu freuen gilt. All das ist in unserem Land gewollt, es wird ohne Unterlass gefördert und kaum einer stört sich daran. Und inwiefern in unserem Land unschuldiges Blut vergossen wird, darüber will ich lieber gar nicht reden. Und wir haben hier zwar keine Baal-Statue oder Moloch-Statue, für welche wir unsere Kinder im Feuer verbrennen, aber wäre ich etwa ein Lügner, wenn ich sagen würde, dass es in unserem Land Eltern gibt, die völlig unbekümmert ihre Kinder zum Opfer von etwas Bösem machen? Ich meine nicht.
Und wenn Gott durch die Taten des Königs Manasse auf eine so extreme Weise zum Zorn gereizt wurde, dass er überhaupt nicht mehr getröstet werden konnte, was meint ihr dann wohl, welche Herzenshaltung die Zustände im Herzen Gottes auslösen, die heutzutage in unserem Land an der Tagesordnung sind? Glaubt ihr etwa, dass bei all der Gottlosigkeit, die täglich im Land verübt wird, auch nur die kleinste Bereitwilligkeit in Gottes Herz vorhanden sei, uns Rettung zu verschaffen? Gott hat unser Volk der Schande und der Finsternis preisgegeben, weil unser Volk schon seit Jahrzehnten immer wieder beweist, dass es Wohlgefallen an Schande und Finsternis hat. Und an diesem Zustand ändert sich nun auch nichts mehr. Die Finsternis darf und wird die Menschen überwältigen, weil die Menschen allezeit die Finsternis mehr geliebt haben als das wahre Licht, das aus Gott ist und Leben gibt, und weil sie genau dies auch in Zukunft weiterhin tun werden. Und wenn man die Bibel durchliest, dann merkt man, dass es noch nie anders war. Die Menschheit insgesamt war schon immer ein böser Same, ein verkehrtes und verdrehtes, unbelehrbares Geschlecht. Und eben jene, die in völliger Eigensinnigkeit nichts Besseres zu tun haben, als ohne Unterlass der Verdorbenheit ihrer eigenen Herzen nachzujagen und sich von bösen Geistern zu üblen Entscheidungen inspirieren zu lassen, die wundern sich nun darüber, dass Gott ihnen keine Hilfe sendet?
Da kann ich nur noch den Kopf schütteln. Und ich zitiere jetzt mal, was Gott selbst dazu zu sagen hat, denn es wird wohl kaum etwas Anderes sein als das, was geschrieben steht im Buch der Sprüche in Kapitel 1, Vers 24 bis 30, wo wir lesen:
Darum, weil ich rufe und ihr mich abweist, weil ich meine Hand ausstrecke und niemand darauf achtet,
weil ihr vielmehr allen meinen Rat verwerft und meine Zurechtweisung nicht begehrt,
so werde auch ich über euer Unglück lachen und über euch spotten, wenn das kommt, was ihr fürchtet,
wenn das, was ihr fürchtet, als Verwüstung über euch kommt und euer Unheil euch überraschen wird wie ein Sturm, wenn euch Angst und Not überfällt!
Dann werden sie mich anrufen, aber ich werde nicht antworten; sie werden mich eifrig suchen und nicht finden,
weil sie die Erkenntnis gehasst und die Furcht des HERRN nicht erwählt haben,
weil sie meinen Rat nicht begehrt und alle meine Zurechtweisung verschmäht haben.
Ich bin mir ziemlich sicher, dass Gott auf genau diese Art heutzutage jedes Gebet beantworten würde, in welchem er gefragt wurde, warum er die gerade weltweit stattfindende Aktion nicht aufhält, die von den Weltbeherrschern der Finsternis vorbereitet wurde. Denn es ist ja kaum ein Unterschied zwischen den Völkern! Die einen sündigen, und die anderen sündigen auch. Je zahlreicher und vielfältiger ihre Sünden aber sind, desto schlimmer ist auch das Verderben über dem Volk, besonders die Hungersnöte. Und die Weltbeherrscher der Finsternis dürfen eben deshalb all dieses Böse tun, weil sie Anrechte dazu gesammelt haben, indem sie die Menschen zur Sünde trieben, und das wird auch nicht aufhören. Denn wenn man eine Türklinke nach unten drücken will, um eine Tür zu öffnen, dann ist das ein schwierigeres Vorhaben, als einen Mensch der heutigen Zeit dazu zu treiben, dass er eine Sünde gegen Gott tut. Ja, ob nun innerhalb oder außerhalb der Kirche: Es ist wirklich zu einfach, den Mensch in die Sünde zu bringen, es gibt wahrscheinlich keine Unternehmung auf Erden, die leichter ist.
Die einzige für uns Jesus-Nachfolger frohe Botschaft ist die, dass Gott nicht nur in der Position ist, Völker beurteilen zu müssen und ein gerechtes Gericht über sie zu verhängen, sondern dass er gleichzeitig auch in der Position ist, jeden Mensch einzeln als Individuum zu beurteilen, unabhängig von dem Treiben des Volkes dieses Menschen. Wenn wir darüber nachsinnen, wie Gott das Volk insgesamt beurteilt, dann werden wir wohl ohne Schwierigkeiten erkennen, dass dabei alles völlig verloren ist und man sämtliche Hoffnung fahren lassen kann. Wenn wir aber auf unser eigenes Tun schauen, unabhängig von dem Treiben anderer Menschen, dann wissen wir, dass für den einzelnen Mensch jederzeit Hoffnung besteht, wenn man ein bußfertiges Herz hat. Denn wenn wir unser eigenes Leben von Sünde reinigen, wenn wir unsere Gesinnung vor allem anderen erstmal darauf ausrichten, Gottes Wünsche und Ansichten mehr zu berücksichtigen als das verkorkste Geschwätz derer, die absichtlich Gott missachten oder seine Gebote verleugnen und ihn als weichgespülten Kuschelgott darstellen, und wenn wir Jesus allezeit nachfolgen, sodass er uns hilft, in die Gerechtigkeit zu kommen und darin zu bleiben, dann werden wir zwar einen nicht unerheblichen Teil des Zornes Gottes mit ansehen, wenn er über das sündige Volk kommt, aber wir selbst werden während dem Zorngericht anders behandelt werden als die Sünder, wenn wir wirklich mit ganzem Herzen daran festhalten, dass es schon schlimm genug ist, wenn Gott durch andere Menschen unablässig zum Zorn gereizt wird, und er nicht auch noch durch uns selbst erzürnt werden soll. Wer sich wirklich bemüht, im Herzen gottesfürchtig zu sein, wird zwar immer weniger geselliges Beisammensein mit anderen Menschen erleben können, da sie ja fast alle Gott den Rücken zukehren, aber er gehört in den Tagen des Zornes zu denen, die eine begründete Hoffnung darauf haben dürfen, dass sich an ihnen dieses Schriftwort erfüllen wird:
Ob tausend fallen zu deiner Seite und zehntausend zu deiner Rechten, so wird es doch dich nicht treffen; ja, mit eigenen Augen wirst du es sehen, und zuschauen, wie den Gottlosen vergolten wird.
Wenn aber der Hass gegen Jesus-Nachfolger so mächtig werden sollte, dass man uns wegen unseres Bekenntnisses zu Gottes Sohn und wegen der Liebe zu Gottes Geboten enthauptet, dann ist es umso sicherer, dass wir nach diesem unliebsamen Verlauf letztlich ein ewiges Leben in Herrlichkeit erben werden, bei dem kein Gräuel mehr vor unseren Augen sein wird und nie wieder auch nur eine einzige Lüge an unser Ohr dringt. Und ich selbst denke auf jeden Fall, dass es das wert ist.
In diesem Sinne: Lernt Gottes Gebote und haltet Gottes Gebote, damit ihr lebt!
Der Frieden und die Liebe von Jesus Christus seien mit euch! Amen.
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