Text zu "Abenteuer ungeimpft, Video 15: Worte von Micha"
Link zum Video: https://www.youtube.com/watch?v=VWNUZroW5Ss
Hallo Leute und willkommen bei dem Kanal, der dem Licht der Welt gewidmet ist!
Dieses Video und die ganze Serie, zu der es gehört, richtet sich nicht an Menschen, die Corona-Impfungen empfangen haben, sondern es soll den Leuten eine Stütze sein, die für sich selbst die Entscheidung getroffen haben, dass sie sich ganz sicher nicht impfen lassen wollen, vorzugsweise um Gottes willen.
In den jetzigen Tagen, in denen sozusagen die Laune vieler Menschen Corona-negativ ist, also in der die Menschen schlechte Laune haben, weil ihnen dieses ganze Corona-Zeugs auf die Nerven geht, von dem wir einfach nicht verschont werden, weder von Panikmache noch von allseits bekannten Vorsorgemaßnahmen, da hat man es besonders als ein Mensch mit einer nicht massenkonformen Meinung ziemlich schwer. Als Jesus-Nachfolger bemüht man sich aber immer im Rahmen des Möglichen, stark in der Liebe zu bleiben, weil man durch das Erforschen der Texte in der Bibel erkannt hat, was für ein bedeutsames Fundament die Liebe in der Nachfolge Jesu ist und immer sein wird. Dabei muss man aber ganz gewiss keiner sein, der anderen Menschen Freundlichkeit ins Gesicht heuchelt, sondern man sollte vielmehr jemand sein, der mit den Fröhlichen fröhlich ist und mit den Trauernden trauert. Niemand kann immer nur gut drauf sein, auch man selbst kann mal schlechte Laune haben - das ist nur menschlich und dagegen ist niemand immun. Die Wahrscheinlichkeit, von Natur aus plötzlich gegen Corona immun zu werden, ist meines Erachtens nach größer, als gegen schlechte Laune immun sein zu können. Wichtig ist aber besonders als Jesus-Nachfolger, dass man neutral bleiben kann, auch gegenüber Menschen, denen man ungern begegnet. Man muss niemanden anlächeln, der verkehrt wandelt, aber eine ganz nüchterne Besonnenheit ist schon wichtig. Und wenn andere sich unverschämt benehmen sollten, indem sie freche oder herabwürdigende Worte aussprechen, so verkraftet man es als Jesus-Nachfolger und achtet bei diesem schlechten Vorbild umso mehr darauf, dass man wenigstens selbst keine verderblichen Worte redet. Ja, man ist sich als Jesus-Nachfolger der potenziellen Kraft von Worten bewusst und bemüht sich deshalb, Aussagen so zu formulieren, dass es weder deprimierend noch provozierend auf andere wirkt, wann immer dies vermeidbar ist. Das ist etwas, worauf man bedacht sein soll, dass man einerseits aufrichtig, aber andererseits auch mit einer gewissen emotionalen Enthaltsamkeit unter den Menschen wandelt, egal ob sie nun an Jesus Interesse haben oder nicht. Jeder Jesus-Nachfolger ist viel mehr zum Erbauen und zum richtigen Belehren in der Welt als dazu, Erbauung von anderen einzufordern.
Wenn man nun in der Gott wohlgefälligen Liebe wandelt, dann könnte man dadurch zu dem Gedanke hingeleitet werden, dass das Zusammenleben mit anderen immer funktionieren wird, da jeder Mensch doch im Kern ein friedlicher und freundlicher Zeitgenosse ist, der einen guten Wandel auch mit Freundlichkeit vergelten wird. Also dass man nur in einer respektvollen Weise mit anderen ummgehen muss und dann sehen wird, wie deswegen die anderen auch respektvoll sind. Allerdings hält man als Jesus-Nachfolger nicht etwa deshalb an einem guten Wandel fest, weil man es mit der Berechnung täte, dass Menschen sich dafür als dankbar erweisen werden, sondern man tut Gutes als pure Selbstverständlichkeit, weil das im Reich der Himmel alle so machen, weil es Standard ist. Und es kann auch locker sein, dass man in Liebe wandelt und von bestimmten Leuten trotzdem ständig wieder vor den Kopf gestoßen und beleidigt wird. Auch das darf einen nicht davon abhalten, richtig zu wandeln, lässt einen aber bereits zu der Erkenntnis kommen, dass ein Gott wohlgefälliger Wandel im Zwischenmenschlichen durchaus ohne Lohn bleiben kann und dass soziale Spannungen trotzdem erwartet werden müssen.
Wenn aber die Beschränkungen für die Menschen immer schlimmer werden, und das könnte in schweren Monaten sowohl Geimpfte als auch Ungeimpfte betreffen, dann wird der Unmut im Herzen der allgemeinen Bevölkerung immer größer, und sie könnten Stück für Stück immer mehr gute Vorsätze vergessen. Dadurch wäre natürlich das Zusammenleben äußerst ungemütlich, denn es würde mit viel Frust und sich häufenden Streitereien und Frechheiten verbunden sein. Und je schwieriger die Tage werden, desto rauher könnte auch der Umgang der Menschen mit anderen Menschen werden. Vielleicht werden dann die Geimpften, wenn sie deutlich in der Überzahl sind, ihren Frust an den Ungeimpften auslassen, weil diese zahlmäßig unterlegen sind und man es mit ihnen machen kann. Ich meine: Man wird durch schwere Tage am ehesten hindurchkommen, wenn man für einander da ist und sich gegenseitig unterstützt. Aber wenn die Anzahl der Menschen wächst, die die Nerven verlieren und sich nicht mehr zusammenreißen können, weil sie von zermürbenden Gefühlen in ihrem Inneren überwältigt wurden, dann ist Zusammenhalt letztlich nur noch ein Wunschtraum. Und je mehr man Zeuge wird, wie Menschen sich gegenseitig verbal angiften und nur noch mies gelaunt sind, desto mehr macht es auch einen selbst unruhig, wenn man nicht den übernatürlichen Frieden in sich hat, den der König Jesus seinem Volk schenkt, so lange es wirklich treu ist.
Und mit wachsenden sozialen Spannungen kann man ohne Weiteres an den Punkt kommen, wo man sich die Frage danach stellt, wie schlimm es eigentlich werden kann. Also was das Maximalmaß an erschütternden sozialen Spannungen ist, das überhaupt eintreten könnte. Man fragt vielleicht: Wie schrecklich kann das Verhalten der Menschen gegeneinander sein, wenn sie alle die Nerven verlieren? Bleibt es immer dabei, dass man trotzdem noch irgendwie zusammenleben kann, auch wenn man Szenen der Gewalt erlebt? Bleibt es dabei, dass Menschen zwar ständig an einander geraten, aber wenn es hart auf hart kommt, dass sie dann trotzdem dabei mithelfen, für das Wohlergehen der Gruppe zu sorgen? Bleibt es dabei, dass man sich auf die eigene Familie und die engsten Vertrauten auch in den allerschwersten Tagen verlassen kann?
Es gibt sicher einige Leute, die auf all dies vertrauen würden, indem sie sagen: „Also so schlimm, dass sich alle nur noch gegenseitig die Köpfe einschlagen und einander bei der erstbesten Gelegenheit hintergehen, wird es schon nicht werden. Sowas ist doch völlig unmöglich, es kann überhaupt kein so schrecklicher Zustand kommen!“
Ich selbst möchte hier niemandem seine Zuversicht absprechen, aber wenn wir die Bibel danach durchforschen, was der schrecklichste soziale Zustand ist, der möglich wäre, dann gibt es dabei einen besonders herausragenden Text. Denn es existiert ein prophetischer Text, in dem tatsächlich eine sehr entsetzliche soziale Situation beschrieben wird, ein Szenario mit furchtbarem moralischen Verfall, wo auch das letzte bisschen Mitleid verlorengeht. Und ich glaube, wenn man die Frage beantwortet haben will, was der maximal schlimmste Zustand wäre, dann wird diese Frage am ehesten durch den besagten Text beantwortet. Es steht geschrieben im Buch des Propheten Micha in Kapitel 7, Vers 1 bis 6:
Wehe mir, denn es geht mir wie denen, die Obst einsammeln, die bei der Weinernte Nachlese halten: Keine Traube mehr gibt es zu essen, keine Frühfeige, nach der doch meine Seele verlangt!
Der Getreue ist aus dem Land verschwunden, und es ist kein Redlicher mehr unter den Menschen. Sie lauern alle auf Blut, jeder jagt seinen Bruder mit Netzen.
Zum Bösen brauchen sie beide Hände, um es ja recht gut zu machen; der Fürst fordert, und dem Richter ist es um den Lohn zu tun; der Große sagt, wie er es haben will, und danach drehen sie’s!
Der Beste von ihnen ist wie ein Dornstrauch, der Redlichste schlimmer als eine Dornhecke. Doch der Tag, den deine Wächter schauten, deine Heimsuchung ist gekommen; da werden sie nicht aus noch ein wissen!
Verlasst euch nicht auf den Nächsten, vertraut dem Verwandten nicht; bewahre die Pforte deines Mundes vor der, die in deinen Armen liegt!
Denn der Sohn verachtet den Vater, die Tochter lehnt sich auf gegen die Mutter, die Schwiegertochter gegen ihre Schwiegermutter; die Feinde des Menschen sind seine eigenen Hausgenossen!
In diesen Versen wird ein wirklich schrecklicher Zustand beschrieben. Überlegt euch mal selbst, was in dieser Weissagung zum Ausdruck kommt! Zum Bösen brauchen sie beide Hände, damit es auch wirklich gelingt, und sogar vor der Vertrauten, die in den eigenen Armen liegt, muss man sich hüten! Die Feinde des Menschen sind seine eigenen Hausgenossen. Das ist heftig, vielleicht hält manch einer es sogar für eine Übertreibung. Aber es klingt so, als würde hier ein Zustand beschrieben werden, den der Prophet mit eigenen Augen gesehen hat. Und das bedeutet, dass es wirklich möglich ist, denn Micha war ein echter Prophet des allein wahren Gottes. Und wenn man durch diesen Text darauf aufmerksam gemacht wird, dass es einen so schlimmen Zustand geben kann, dann erscheint dadurch jeder Mensch als töricht, der in anderen immer nur das Gute sucht oder der sein ganzes Vertrauen darauf setzt, dass inmitten von großem Chaos die Menschen einander helfen werden. Man wird durch den gerade gelesenen Teil der Weissagung praktisch darauf vorbereitet - so sehr man sich auch um einen Wandel in Liebe bemühen kann und so sehr dies auch gelingen mag - dass sich alle guten Absichten irgendwann trotzdem nicht mehr als nützlich unter den Menschen erweisen und es wirklich die Situation geben kann, wo man nur noch böse Taten mitansieht.
Was ich aber an dieser Stelle auch erwähnen will, ist, dass die Weissagung von Micha noch gar nicht beendet ist. In den ersten sechs Versen beschreibt er das Verhalten der Gottlosen, aber es gibt noch mehr zu lesen, und dies bezieht sich dann auf einen Mensch, der Gott anhängt, während er all das Elend erlebt. Diese Verse werden einem Mensch, der nicht mit Jesus gehen will, natürlich nicht allzu sehr helfen, aber für jeden Jesus-Nachfolger sind diese Verse ein echtes Werkzeug zur Erbauung. In Vers 7 lesen wir:
Ich aber will nach dem HERRN ausschauen, will harren auf den Gott meines Heils; mein Gott wird mich erhören.
Der Mann Gottes will sich also darum bemühen - und diese Vorgehensweise ist allgemein bekannt - dass sein ganzer Fokus umso stärker auf Gott liegt und er auf Gott harrt, während um ihn herum alles endgültig im Bösen versinkt. Weiter heißt es in Vers 8:
Freue dich nicht über mich, meine Feindin! Denn wenn ich auch gefallen bin, so stehe ich doch wieder auf; wenn ich auch in der Finsternis sitze, so ist doch der HERR mein Licht.
Das ist doch mal ein erstaunliches Motto, nicht wahr? Wenn ich auch in der Finsternis sitze, so ist doch der HERR mein Licht! Der Mann Gottes sagt das hier und meint es von Herzen so! Kannst auch du selbst das sagen? Ist deine Liebe zu Jesus und zu Gott so groß, dass du dich von Jesu Nähe trösten lässt und auf die Gnade Gottes deine Hoffnung setzt, also darauf, dass du gemäß seinem Befehl vor den Feinden errettet wirst? Hängst du mit deinem Herzen so sehr an Gott, dass du erlebst, wie du immer wieder neue Kraft bekommst, wenn du hinfällst? Der Prophet Micha redet davon in dem Vers, den wir gerade gelesen haben!
Als nächstes schauen wir uns den Vers 9 an. Dort steht:
Den Zorn des HERRN will ich tragen — denn ich habe gegen ihn gesündigt — bis er meine Sache hinausführt und mir Recht verschafft; er wird mich herausführen ans Licht; ich werde mit Lust seine Gerechtigkeit schauen.
Dieser Vers ist sogar noch hilfreicher als der Vers 8. Wir lesen hier davon, wie der Sprecher seine eigene Sünde eingesteht und sie trägt. Das heißt: Er bekennt sich dauerhaft als schuldig gegen Gott und ist sich darüber völlig im Klaren, dass er deswegen eigentlich überhaupt keinen Anspruch auf Hilfe hätte. Und dazu, dass Gott deswegen Zeit braucht, um sich dazu zu überwinden, dem Mensch Hilfe zu senden. Das ist eine Form von Ehrlichkeit, die vor Gott sehr kostbar ist, wenn ein Mensch seine schwere Situation bereitwillig erträgt, weil er sich darüber im Klaren ist, nicht ohne Sünde geblieben zu sein, obwohl er längst erkannt hat, dass Gott heilig ist und gar keine Sünde duldet. Der Mensch, der diese Worte spricht, macht es nicht von sich selber abhängig, wann Hilfe zu kommen hat, sondern er wartet geduldig darauf, bis Gott sagt, dass dem Mensch nun Recht verschafft werden soll und er ans Licht geführt wird. Das ist hundertmal besser als die Heuchler, die sündigen und dann trotzdem so tun, als wären sie unschuldig, als sei ihre Sünde egal, oder die gar nicht erst für den Gedanke offen sind, dass ihr Tun Sünde ist. Und wer einsichtig seine Verfehlung bereut und auch willig ist, deswegen Demütigung zu ertragen, die von Gott ausgeht, der wird am ehesten Hilfe von Gott bekommen, und wenn die Hilfe kommt, dann werden die Feinde davor erschrecken. Deswegen heißt es in Vers 10:
Wenn meine Feindin das sieht, wird Schamröte sie bedecken, sie, die zu mir sagt: »Wo ist der HERR, dein Gott?« Meine Augen werden es mit ansehen. Nun wird sie zertreten werden wie Kot auf den Gassen.
Hier ist die Zuversicht, dass eben die, welche dich in deiner Demütigung fragen, wo denn nun dein Gott ist und warum er dir nicht hilft, letztlich nur noch Schamröte im Gesicht haben werden, wenn sie erleben, wie Rettung geschieht, sobald Gott der Höchste Rettung befohlen hat.
Danach wird in der Weissagung betont, dass es den Übeltätern an ihrem Wohnort schlecht gehen wird, aber dem Volk Gottes steht eine Behütung durch Gott bevor, denn wir lesen in den Versen 11 bis 14:
An dem Tag da man deine Mauern baut, an dem Tag wird deine Grenze weit werden.
An jenem Tag wird man zu dir kommen von Assyrien und von den Städten Ägyptens und von Ägypten bis zum Euphrat-Strom, von Meer zu Meer und von Berg zu Berg.
Aber das Land wird zur Wüste werden um ihrer Bewohner willen, um der Frucht ihrer Taten willen. Weide dein Volk mit deinem Stab, die Schafe deines Erbteils, die abgesondert wohnen im Wald, mitten auf dem Karmel; lass sie in Baschan und Gilead weiden wie in uralter Zeit!
Was mich bei diesem Textteil irgendwie besonders anspricht, ist die Aussage, dass die Menschen, die jetzt versorgt werden, abgesondert wohnen im Wald. Ich glaube, das wurde nicht aus Versehen geschrieben, aber was hat es damit auf sich? Ich schätze, solche Menschen sind von den Orten geflohen, wo große Menschenmassen leben, denn je größer die Anzahl der Menschen ist, desto größer ist auch das Chaos, wenn die alle durchdrehen. Wer aber in einem Dorf im Wald wohnt, erlebt so etwas nicht.
Und jetzt wird es ganz besonders spannend, denn Gott gibt denen, die abgesondert leben, sogar ein Versprechen, und dieses liest man in den Versen 15 bis 17. Es steht geschrieben:
Ich will sie Wunder sehen lassen, wie zu der Zeit, als du aus dem Land Ägypten zogst!
Die Heidenvölker werden es sehen und zuschanden werden trotz aller ihrer Macht; sie werden ihre Hand auf den Mund legen, und ihre Ohren werden taub sein.
Sie werden Staub lecken wie die Schlange, wie die Kriechtiere der Erde; sie werden zitternd aus ihren Festungen hervorkriechen; angstvoll werden sie zu dem HERRN, unserem Gott, nahen und sich fürchten vor dir.
Beachtet, wie hier davon geredet wird, dass Gott noch einmal die Menschen Wunder sehen lässt, wie es in den Tagen war, als Israel aus Ägypten zog! Wer die Geschichten kennt, der weiß, dass da sehr extreme Dinge geschehen sind, überaus erstaunliche und beeindruckende Wunder Gottes! Und dies wird dazu führen, dass die Völker vor allen erschrecken, die Gott in jenen Tagen gehorsam sind. Es liest sich aber auch so, dass man Israel angehören muss, um das mitzuerleben.
Da nun Jesus selber von Israel ist und sogar als König Israels gekommen war, auch wenn er als solcher nicht akzeptiert wurde, sollte es aber bereits genug sein, wenn man Jesus angehört und versucht, den gleichen Wandel zu haben, den auch Jesus in der Welt hatte. Denn Jesus ist es, der uns mit seinem Blut loskauft, und dadurch sind wir gewissermaßen in das Volk Israel eingekauft worden, sodass wir zu ihnen dazugehören, unter der Herrschaft des Messias.
Und aufgrund des erstaunlichen Inhalts der Verse, die wir gerade gelesen haben, wird Gott natürlich in den restlichen Versen des Kapitels gelobt, und auch das lesen wir zum Abschluss. Es steht geschrieben in den Versen 18 bis 20:
Wer ist ein Gott wie du, der die Sünde vergibt und dem Überrest seines Erbteils die Übertretung erlässt, der seinen Zorn nicht allezeit festhält, sondern Lust an der Gnade hat?
Er wird sich wieder über uns erbarmen, unsere Missetaten bezwingen. Ja, du wirst alle ihre Sünden in die Tiefe des Meeres werfen!
Du wirst Jakob Treue erweisen und an Abraham Gnade üben, wie du unseren Vätern von den Tagen der Vorzeit her geschworen hast.
Hier wird Gott gelobt, weil Gott denen, die wie in Vers 9 beschrieben wandeln, mit Freude im Herzen Gnade schenkt, indem er ihnen die Übertretungen vergibt und nicht mehr daran denken will.
Wenn man dieses ganze Kapitel im Zusammenhang betrachtet, das wir heute begutachtet haben, dann kann man daraus erkennen, dass ein sehr schlimmer sozialer Zustand möglich ist, viel schrecklicher als man es sich aus dem eigenen Herzen heraus vorstellen kann, aber dass Gott handelt, um auch in so einer Zeit einen Überrest aus der Menschheit auszusondern, der bewahrt wird. Und bei diesem Überrest handelt es sich um Menschen, die sich für ihre Sünde schämen und die Gebote Gottes künftig halten werden, damit sie Gottes Gnade sehen.
In diesem Sinne: Lernt Gottes Gebote und haltet Gottes Gebote, damit ihr lebt!
Der Frieden und die Liebe von Jesus Christus seien mit euch! Amen.
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