Text zu "Abenteuer ungeimpft, Video 25: Der Eignungstest"
Link zum Video: https://www.youtube.com/watch?v=rkT2m81G2t4
Hallo Leute und willkommen bei dem Kanal, der dem Licht der Welt gewidmet ist!
Dieses Video und die ganze Serie, zu der es gehört, richtet sich nicht an Menschen, die Corona-Impfungen empfangen haben, sondern es soll den Leuten eine Stütze sein, die für sich selbst die Entscheidung getroffen haben, dass sie sich ganz sicher nicht impfen lassen wollen, vorzugsweise um Gottes willen.
Ich glaube, dass mit fortschreitender Verhärtung der Corona-Maßnahmen für Ungeimpfte vielleicht so langsam die betroffenen Menschen an ihre Grenze stoßen. An die Grenze, wo es ihnen nicht mehr gelingt, Existenzängste auszuhalten oder den sozialen Druck zu verkraften, obwohl sie sich eigentlich das feste Ziel gesetzt haben, die ganze Zeit weiter als Ungeimpfte zu leben und schon wussten, dass dies schwer sein wird. Man muss auch im Angesicht des größten Übels weiter standhaft bleiben, aber ein Versagen ist wohl bei manchen fast schon vorprogrammiert, sobald gewisse Zustände eintreten. Sei es nun dadurch, dass sie die soziale Ausgrenzung in ihrem persönlichen Umfeld und auch all die Verlästerungen und Spottreden nicht mehr aushalten, oder sei es ein offiziell drohendes finanzielles Elend.
Und das finanzielle Elend wird ja ganz besonders den Ungeimpften in Aussicht gestellt, die mit einer Arbeitsstelle in der Gesellschaft ihren Lebensunterhalt verdienen, denn es wurde in der Politik offiziell eine ziemlich unverschämt anmutende Regelung beschlossen. Und diese Regelung lautet: Sobald einer Behörde ein Verdacht angetragen wird, jemand hätte Corona, muss dieser Mensch wegen solch einem Verdacht in Quarantäne, und wenn er ungeimpft ist, bekommt er für die dadurch entstehende Ausfallzeit keine Vergütung. Er bekommt nicht das Geld, das er verdient hätte, wenn er normal weiter zur Arbeit gegangen wäre, sondern er bekommt gar nichts, so lange er in der Quarantäne ist oder war.
Dieses Modell der in meinen Augen menschenverachtenden Gängelung für Ungeimpfte gibt es bereits in Baden-Württemberg seit Mitte September, und nun ist entschieden worden, dass es bis spätestens zum 1. November in allen Bundesländern Deutschlands gültig werden soll. Und die Begründung für diese Vorgehensweise lautet kurzgefasst: Es wird jedem geeigneten Mensch ein Impfangebot gemacht, und wer es nicht annimmt, der ist dann selber schuld. Der hat es quasi nicht anders verdient, wenn behördlich Quarantäne angeordnet wurde und er dabei ohne finanzielle Ersatzleistung zurückbleibt. Außerdem wurde von einem ranghohen Politiker gesagt, dass dies beschlossen wurde, um damit Fairness für die Geimpften zu erreichen.
Aber wie soll man nun mit so einem Hammer umgehen? Ich selbst, wenn ich sowas befürchten muss, würde Ersparnisse bereitlegen, die extra für so einen Fall aufgehoben werden, damit ich auch die Monate ohne Lohnzahlungen überleben und meine Familie weiter versorgen kann. Und wenn die Corona-Zeit irgendwann vorbei wäre und die Ersparnisse noch da sind, dann könnte man das Geld ja irgendwohin spenden, wo bedürftigen Menschen wirklich geholfen wird oder wo ein ungeheuchelter Glaube an die Wahrheit herrscht.
Ich würde mich auch mit meinem Arbeitgeber mal hinsetzen und in Erfahrung bringen, wie er mit der Sache umgeht, wenn ich als dauerhaft Ungeimpfter eines Tages in Quarantäne geschickt werde. Denn wenn man in behördlich befohlene Quarantäne geschickt wird, weil der Verdacht auf Corona besteht, dann bekommt man normalerweise von der Behörde eine Ersatzzahlung für den Arbeitsausfall. Also nicht der Arbeitgeber leistet Ersatz, sondern die Behörde selbst, aber das soll für Ungeimpfte nicht mehr gelten. Und da würde ich den Chef fragen, ob er dann bereit wäre, mir für meine Ausfallzeit etwas zu bezahlen, aus lauter Barmherzigkeit, auch wenn ich nicht zur Arbeit erscheinen konnte. Und wenn seine Antwort eindeutig Nein lautet, was wohl fast immer zu erwarten ist, dann würde ich ihn bitten, dass er meinen Arbeitsvertrag kündigt und würde durch das Arbeitslosengeld überleben wollen, das dann gezahlt werden muss, und würde mir eine neue Arbeit suchen, sobald die Corona-Bestimmungen wieder lockerer geworden sind. Sowas könnte funktionieren, denke ich. Allerdings müsste man dabei von seinem eigenen Stolz abweichen. Denn manch einer ist vielleicht so eitel und stolz, dass er niemals als Arbeitsloser leben will, weil er das für verachtenswert hält. Aber wenn so einer dann ohne Ersatzleistung da sitzt, weil ein Verdacht auf Corona erhoben wurde, dann ist das ja nun auch nicht unbedingt die bessere Variante. Wenn aber all dies nicht funktioniert und sich auch keine andere Möglichkeit eröffnet, dann hat man als Jesus-Nachfolger irgendwann wirklich keine andere Wahl mehr, als auf die Knie zu fallen und den Vater darum anzuflehen, dass er einen übernatürlich mit Nahrung versorgen möge, wie er es damals mit Israel in der Wüste getan hat. Je größer die Not ist, die gerade herrscht, desto wahrscheinlicher ist es auch, dass Gott ein großes Wunder tut für seine Geliebten.
Wenn nun aber ein Mensch nicht den Vorsatz hat, um Gottes willen ungeimpft zu bleiben, dann wird er wohl spätestens bei der Aussicht auf den Verlust der monatlichen Lohnzahlung so sehr in Bedrängnis sein, dass er sein eigentliches Vorhaben vergisst und eben doch hingeht und sich impfen lässt. Für diesen hat das Abenteuer, als Ungeimpfter leben zu wollen in Zeiten der Bedrängnis, dann ein negatives Ende gefunden. Es bleiben vielleicht im Winter zum Großteil nur noch die Menschen übrig, die wirklich die richtige Nachfolge Jesu leben und die Gebote insgesamt halten wollen, weswegen sie auch keine schwarze Magie in ihrem Körper zulassen, denn wenn wir zu Jesus gehören, zählt unser Körper geistlich bewertet wie ein Tempel, und wenn man seinen Körper dem Verderben preisgibt, dann wird Gott einen selbst dem Verderben preisgeben. Darum kommen Impfungen unter keinen Umständen für jemanden in Frage, der ganz ohne Heuchelei, mit gottesfürchtigem Herzen in Jesus Christus wandelt. Und die restlichen, die durchhalten, werden vermutlich Leute sein, wenn sie sich für Gott und Jesus nicht interessieren, die hinter den Corona-Impfstoffen eine so große Gefahr vermuten, dass es in ihren Augen auf lange Sicht einem Todesurteil gleichkäme, diese Impfstoffe anzunehmen, weil die zu erwartenden Schäden im Körper katastrophal werden, und die deswegen alles andere dem Ziel unterordnen, sämtliche Corona-Impfungen zu vermeiden. Außer diesen beiden Gruppen schafft es auf Dauer voraussichtlich keiner, den Corona-Impfungen erfolgreich fernzubleiben.
Was soll man nun von diesem ganzen Zustand halten, der entsteht? Ist daran irgendwas positiv oder irgendwas sinnvoll, dass man so viel Hass von anderen Menschen zu befürchten hat und dass man damit rechnen muss, in bestimmten Berufsfeldern demnächst ohne Geld zur Deckung dringender Bedürfnisse zurückzubleiben? Im Grunde genommen findet man nicht wirklich irgendwas Positives darin, und ein Sinn könnte maximal hinter alldem vermutet werden, wenn man es als einen Eignungstest betrachtet. Vielleicht wird vom Himmel gerade geprüft, inwiefern es überhaupt Menschen auf der Welt gibt, die sich noch für die echte Nachfolge Jesu eignen. Denn alle, die nur heuchlerisch den Name Jesus in den Mund nehmen, weil ihnen der Glaube für ihr eigenes Leben irgendwas Positives und Erbauliches bringen soll, womit sie sich besser fühlen und das Leben in der Welt als ausgefüllter empfinden, die sind sowieso nicht für das Reich der Himmel interessant. Da kann man schon ohne intensivere Prüfung erkennen, dass die niemals anfangen würden, die echte Nachfolge anzutreten, und die meisten von denen haben sich auch schon lange die Corona-Impfungen geholt. Aber wer es schafft, die ganzen Frechheiten im sozialen Bereich zu ertragen, ohne auf dem Weg schwach zu werden, und wer sein Lebensfundament auch nicht darauf gründet, dass alles so weiterläuft wie immer, also dass er schön seine Arbeit hat und immer sein Geld verdient, sondern wer wirklich zum Loslassen von empfundener Sicherheit in der Welt bereit ist, der taugt theoretisch dazu, die echte Nachfolge Jesu anzutreten. Denn bisher wurde das bei den Menschen kaum auf die Probe gestellt, weil das Leben weitesgehend unbeschwert und frei anmutete bis zum Beginn des Jahres 2020. Aber seit dem Jahr 2020 wird wohl geschaut, welche Menschen auch unter Druck und in Zeiten der Ungewissheit immernoch festhalten und große Entschlossenheit für einen richtigen Wandel zeigen, welche Menschen sich nicht von Angst überwältigen lassen und nicht an irgendwas Weltlichem klammern, was bisher immer ihr Gemüt erquickte, ihnen nun aber zu entgleiten droht oder schon lange entglitten ist.
Denn man muss auch in Zeiten des sozialen Friedens, der persönlichen Freiheit und des materiell verfügbaren Wohlstandes einer sein, der bereit ist, weltliche Verluste und Schmähungen zu erwarten und zu erdulden, wenn man Jesus nachfolgt. Das gilt nicht nur in einer Krisenzeit, sondern das ist immer so. Jesus wirklich nachfolgen ist zu jeder Zeit etwas Anspruchsvolles. Deswegen ist ja auch die Belohnung in der Ewigkeit so groß und unvorstellbar herrlich, wenn man es wirklich tut. Wer mit Jesus geht und genau wie Jesus die Gebote Gottes einhält, der wird Verachtung erleben. Verachtung von Ungläubigen und Verachtung von falsch belehrten Brüdern und Schwestern. Auch wenn die Menschen noch so fröhlich und noch so üppig versorgt sind, wird es unter ihnen immer wieder etliche geben, die die Nase rümpfen, sobald einer da ist, der Ehebruch und sämtliche Unzucht tadelt, der Lügen als etwas sehr Schlechtes benennt und es selbst nicht tut, der den Sabbat einhält, der nicht stolz sein will und sich weigert, sich selbst besser darzustellen als er wirklich ist, und so weiter. Jesus nachfolgen heißt immer, dass man auf eine Weise lebt, mit welcher die große Mehrheit der Menschen nichts anfangen kann und welche eine Distanz schafft zwischen ihnen und dem Jesus-Nachfolger bzw. der Jesus-Nachfolgerin. Als jemand, der ganz mit Jesus geht, mag man Dinge nicht mehr, die die anderen ständig tun und woran sie sich erfreuen, und das ganze Denken wird anders als beim Rest, und das sorgt unweigerlich für Anstoß und Verwunderung bei denen, die selbst mit Jesus nichts zu tun haben wollen. Und die Zustände, die man als Ungeimpfter erlebt, sind dem ähnlich. Und die Fähigkeit, solche Zustände auszuhalten und sich sogar gewissermaßen im Herzen damit anzufreunden, dass es so ist, darf einem Jesus-Nachfolger nicht fehlen. Darum merkt man in der Corona-Zeit ganz besonders gut, ob man sich überhaupt für die echte Nachfolge eignet oder nicht. Jesus lebt und Jesus ist echt, aber wie echt bist du?
Darüber hinaus muss man als Jesus-Nachfolger auch die Nerven behalten, wenn man falsch über den richtigen Glaubenswandel belehrt werden soll, und darf sich nicht verängstigen lassen, als würde man falsch handeln. Man sollte sich niemals durch heimtückisch ersonnene Belehrungen, die in Lauheit abdriften lassen, in seinem Denken überwältigen lassen oder sich gar davor fürchten, es nicht so zu übernehmen. Und genau das gleiche Prinzip gibt es auch bei Corona, weil nämlich sehr erschreckende Berichte über Corona verbreitet wurden, bei denen man klug gehandelt hat, wenn man sie gar nicht erst in sich aufnahm und sich nicht verängstigen ließ, denn es waren Übertreibungen, und ich selbst vermute auch, dass dahinter böse Absichten steckten, eine derart maßlose Panikmache an einigen Stellen in den Medien zu betreiben. Es bleibt abzuwarten, ob sich im kommenden Winter gewisse Szenarien nochmal nach dem gleichen Muster wiederholen werden. Wer sich aber von haltlosen und betrügerischen Schreckensmeldungen beeindrucken lässt, der würde sich auch beeindrucken lassen, wenn sein guter oder gut werdender Wandel anhand von betrügerisch benutzten Bibelworten verlästert wird und ihm eingeredet werden soll, er wäre auf dem völlig falschen Weg, indem er die Gebote hält. Das wäre überaus schlecht. Denn wenn man einmal angefangen hat, Jesus wirklich ähnlich sein zu wollen und Gottes Heiligkeit anzuerkennen, weil dadurch die im Geist wahrnehmbare Liebe immer stärker wird und die Seele tatsächlich Rettung in der Ewigkeit findet, dann darf man keiner sein, der sich von verkehrten Behauptungen falscher Brüder durcheinanderbringen oder in Schrecken versetzen lässt.
Vielleicht werden die, welche an Gott und Jesus Interesse bekunden, in all diesen Hinsichten wirklich während der Corona-Zeit erprobt, damit deutlich erkennbar wird, ob sie sich überhaupt als Jesus-Nachfolger eignen.
Und wenn man auch noch so schreckliche Gerüchte darüber hört, welche schweren Verordnungen als nächstes gegen Ungeimpfte verhängt werden, dann erinnert man sich an den Wortlaut im ersten Brief des Petrus, wo in Kapitel 3 Folgendes geschrieben steht in den Versen 14 und 15:
Doch wenn ihr auch leiden solltet um der Gerechtigkeit willen, glückselig seid ihr! Ihr Drohen aber fürchtet nicht und lasst euch nicht beunruhigen; sondern heiligt vielmehr Gott den HERRN in euren Herzen! Seid aber allezeit bereit zur Verantwortung gegenüber jedermann, der Rechenschaft fordert über die Hoffnung, die in euch ist, und zwar mit Sanftmut und Ehrerbietung.
Hier wird man deutlich aufgerufen, ihr Drohen nicht zu fürchten. Denn die Hälfte von dem, was angedroht wird, passiert dann am Ende vielleicht doch nicht. Die Dinge aber, die wirklich passieren, muss man erdulden und darf sich deswegen nicht von dem eigenen Lauf abbringen lassen. Denn wenn einer sagt, er will auf Gott vertrauen, also dass seine Versorgung durch Gottes Tun kommen wird, aber dann befürchtet er, dass er seinen Lebensunterhalt nicht mehr bestreiten können wird, weil die Maßnahmen gegen Ungeimpfte endgültig zu hart werden, und er geht hin und lässt sich impfen, dann hat er in dem Moment bewiesen, dass er eben doch nicht auf Gott vertraut. Und das ist schon eine Schande, wenn einer mit dem Mund ausruft, Gott wird ihm helfen, aber in seinem Herzen denkt er, dass Gott doch sowieso nichts tun kann. Oder manch einer denkt wohl in seinem Herzen, dass Gott nicht helfen will. Und wenn dieser Mensch in Sünde lebt, dann kann das durchaus in die richtige Richtung gehen, zu erwarten, dass Gott ihm keine Hilfe geben will, weil Gottes berechtigter Zorn einfach zu groß ist. Aber dann ist es als Ungeimpfter nicht die beste Entscheidung, hinzugehen und sich impfen zu lassen, wodurch die eigenen Sünden noch zahlreicher sind, sondern dann ist es endgültig Zeit, reuevoll um Vergebung zu bitten, abzulassen von aller Verkehrtheit und das eigene Denken nur noch auf die Wertmaßstäbe Gottes auszurichten.
Gottes Fürsorglichkeit ist aber so groß, dass er sogar denen das Nötigste geben wird, die gar nicht sündlos wandeln, wenn er sieht, dass sie wirklich in Gefahr sind, wobei sie zu ihm rufen und er unwillig ist über dieses Leiden. Denn Gott, unser Vater im Himmel, hat großes Erbarmen. Und wer weiß, vielleicht ist man ja bereits bis zum heutigen Tag nur dadurch versorgt worden, dass Gott es so will, weil von ihm das gerade bestehende Fundament gebaut wurde, aber man hat es noch gar nicht so richtig realisiert, dass es sich um Gottes Wille und um seinen Plan handelt. Wenn aber Gott dich bisher versorgt hat, wie sollte es ihm dann in der Zukunft zu schwer sein, dich weiterhin zu versorgen?
Ich glaube, viele Menschen hoffen allein auf die Gnade und beständige Herzensgüte von bestimmten Mitmenschen, so als wären Menschen an oberster Stelle ihre Versorger. Und dabei tun die Menschen doch auch nur das, was sie in ihrem eigenen Herzen gerade als das Beste empfinden, und auch ihre Versorgung kommt nicht völlig aus ihrer eigenen Kraft, sondern letztlich spielt immer der Segen Gottes eine Rolle. Trotzdem klammern einige Gott aus, während sie sich gleichzeitig für gläubig halten. Und noch schlimmer wäre es, wenn man faul und nachlässig ist und alle Handgriffe immer nur von anderen erledigen lässt, obwohl man sie auch selbst erledigen kann. Dazu gibt es ein Zitat in Kapitel 4 vom ersten Brief des Paulus an die Thessalonicher, welches ich heute auch mal vorlese. Es heißt dort:
Wir ermahnen euch aber, ihr Brüder, dass ihr darin noch mehr zunehmt und eure Ehre darin sucht, ein stilles Leben zu führen, eure eigenen Angelegenheiten zu besorgen und mit euren eigenen Händen zu arbeiten, so wie wir es euch geboten haben, damit ihr anständig wandelt gegenüber denen außerhalb der Gemeinde und niemand nötig habt.
Genau das ist es, was die meisten Leute nicht hinkriegen, obwohl sie den Name Jesus in den Mund nehmen: Ein stilles Leben führen, alle Angelegenheiten selbst besorgen, niemanden nötig haben. Eigentlich sollte man das tun und Gott dankbar sein, wenn es funktioniert. Wer aber ständig erwartet, dass sein Heil von anderen Menschen kommt und sich davon abhängig macht, der lernt gar nicht erst, sich von Gott abhängig zu machen, obwohl Gott der größere Wohltäter ist. Und als Ungeimpfter hat man es ganz besonders schwer, wenn man Gnade bei Menschen sucht, besonders wenn sie selber auch einen Mangel-zustand erleiden und jetzt nicht mehr wissen, woher ihre Versorgung kommt.
Und Jesus nachfolgen funktioniert auch nicht, wenn man immer wieder auf Menschen hört, weil man sich bei ihnen wohler fühlt als bei Gott, weil man es genießt, wenn man von Wesen umgeben ist, die genau so kaputt sind wie man selbst und die genau so viel heucheln wie man selbst, die genau so viele Fehler an sich haben wie man an sich hat, als sei das etwas Schönes oder etwas Gott wohlgefälliges. Solchen Leuten ist echt nicht zu helfen, die so ticken und meinen, sie würden dadurch des Reiches der Himmel teilhaftig werden. Diejenigen aber, die sich von aller Verkehrtheit absondern, bei denen wird wahrscheinlich im Rahmen der weltweit stattfindenden Corona-Aktion nun genau hingeschaut, damit offenbar wird, wie weit Jesus mit ihnen gehen kann und wie groß das Vertrauen auf Gott wirklich ist. Gott vertrauen heißt aber auch, dass man auf die Richtigkeit seiner Gebote vertraut und deswegen diese Gebote möglichst immer einhalten will, denn sie sind ja zum Schutz vor Fluch und Finsternis gegeben worden, und um bewahrt zu werden in Tagen des Elends.
In diesem Sinne: Lernt Gottes Gebote und haltet Gottes Gebote, damit ihr lebt!
Der Frieden und die Liebe von Jesus Christus seien mit euch! Amen.
Dieses Video und die ganze Serie, zu der es gehört, richtet sich nicht an Menschen, die Corona-Impfungen empfangen haben, sondern es soll den Leuten eine Stütze sein, die für sich selbst die Entscheidung getroffen haben, dass sie sich ganz sicher nicht impfen lassen wollen, vorzugsweise um Gottes willen.
Ich glaube, dass mit fortschreitender Verhärtung der Corona-Maßnahmen für Ungeimpfte vielleicht so langsam die betroffenen Menschen an ihre Grenze stoßen. An die Grenze, wo es ihnen nicht mehr gelingt, Existenzängste auszuhalten oder den sozialen Druck zu verkraften, obwohl sie sich eigentlich das feste Ziel gesetzt haben, die ganze Zeit weiter als Ungeimpfte zu leben und schon wussten, dass dies schwer sein wird. Man muss auch im Angesicht des größten Übels weiter standhaft bleiben, aber ein Versagen ist wohl bei manchen fast schon vorprogrammiert, sobald gewisse Zustände eintreten. Sei es nun dadurch, dass sie die soziale Ausgrenzung in ihrem persönlichen Umfeld und auch all die Verlästerungen und Spottreden nicht mehr aushalten, oder sei es ein offiziell drohendes finanzielles Elend.
Und das finanzielle Elend wird ja ganz besonders den Ungeimpften in Aussicht gestellt, die mit einer Arbeitsstelle in der Gesellschaft ihren Lebensunterhalt verdienen, denn es wurde in der Politik offiziell eine ziemlich unverschämt anmutende Regelung beschlossen. Und diese Regelung lautet: Sobald einer Behörde ein Verdacht angetragen wird, jemand hätte Corona, muss dieser Mensch wegen solch einem Verdacht in Quarantäne, und wenn er ungeimpft ist, bekommt er für die dadurch entstehende Ausfallzeit keine Vergütung. Er bekommt nicht das Geld, das er verdient hätte, wenn er normal weiter zur Arbeit gegangen wäre, sondern er bekommt gar nichts, so lange er in der Quarantäne ist oder war.
Dieses Modell der in meinen Augen menschenverachtenden Gängelung für Ungeimpfte gibt es bereits in Baden-Württemberg seit Mitte September, und nun ist entschieden worden, dass es bis spätestens zum 1. November in allen Bundesländern Deutschlands gültig werden soll. Und die Begründung für diese Vorgehensweise lautet kurzgefasst: Es wird jedem geeigneten Mensch ein Impfangebot gemacht, und wer es nicht annimmt, der ist dann selber schuld. Der hat es quasi nicht anders verdient, wenn behördlich Quarantäne angeordnet wurde und er dabei ohne finanzielle Ersatzleistung zurückbleibt. Außerdem wurde von einem ranghohen Politiker gesagt, dass dies beschlossen wurde, um damit Fairness für die Geimpften zu erreichen.
Aber wie soll man nun mit so einem Hammer umgehen? Ich selbst, wenn ich sowas befürchten muss, würde Ersparnisse bereitlegen, die extra für so einen Fall aufgehoben werden, damit ich auch die Monate ohne Lohnzahlungen überleben und meine Familie weiter versorgen kann. Und wenn die Corona-Zeit irgendwann vorbei wäre und die Ersparnisse noch da sind, dann könnte man das Geld ja irgendwohin spenden, wo bedürftigen Menschen wirklich geholfen wird oder wo ein ungeheuchelter Glaube an die Wahrheit herrscht.
Ich würde mich auch mit meinem Arbeitgeber mal hinsetzen und in Erfahrung bringen, wie er mit der Sache umgeht, wenn ich als dauerhaft Ungeimpfter eines Tages in Quarantäne geschickt werde. Denn wenn man in behördlich befohlene Quarantäne geschickt wird, weil der Verdacht auf Corona besteht, dann bekommt man normalerweise von der Behörde eine Ersatzzahlung für den Arbeitsausfall. Also nicht der Arbeitgeber leistet Ersatz, sondern die Behörde selbst, aber das soll für Ungeimpfte nicht mehr gelten. Und da würde ich den Chef fragen, ob er dann bereit wäre, mir für meine Ausfallzeit etwas zu bezahlen, aus lauter Barmherzigkeit, auch wenn ich nicht zur Arbeit erscheinen konnte. Und wenn seine Antwort eindeutig Nein lautet, was wohl fast immer zu erwarten ist, dann würde ich ihn bitten, dass er meinen Arbeitsvertrag kündigt und würde durch das Arbeitslosengeld überleben wollen, das dann gezahlt werden muss, und würde mir eine neue Arbeit suchen, sobald die Corona-Bestimmungen wieder lockerer geworden sind. Sowas könnte funktionieren, denke ich. Allerdings müsste man dabei von seinem eigenen Stolz abweichen. Denn manch einer ist vielleicht so eitel und stolz, dass er niemals als Arbeitsloser leben will, weil er das für verachtenswert hält. Aber wenn so einer dann ohne Ersatzleistung da sitzt, weil ein Verdacht auf Corona erhoben wurde, dann ist das ja nun auch nicht unbedingt die bessere Variante. Wenn aber all dies nicht funktioniert und sich auch keine andere Möglichkeit eröffnet, dann hat man als Jesus-Nachfolger irgendwann wirklich keine andere Wahl mehr, als auf die Knie zu fallen und den Vater darum anzuflehen, dass er einen übernatürlich mit Nahrung versorgen möge, wie er es damals mit Israel in der Wüste getan hat. Je größer die Not ist, die gerade herrscht, desto wahrscheinlicher ist es auch, dass Gott ein großes Wunder tut für seine Geliebten.
Wenn nun aber ein Mensch nicht den Vorsatz hat, um Gottes willen ungeimpft zu bleiben, dann wird er wohl spätestens bei der Aussicht auf den Verlust der monatlichen Lohnzahlung so sehr in Bedrängnis sein, dass er sein eigentliches Vorhaben vergisst und eben doch hingeht und sich impfen lässt. Für diesen hat das Abenteuer, als Ungeimpfter leben zu wollen in Zeiten der Bedrängnis, dann ein negatives Ende gefunden. Es bleiben vielleicht im Winter zum Großteil nur noch die Menschen übrig, die wirklich die richtige Nachfolge Jesu leben und die Gebote insgesamt halten wollen, weswegen sie auch keine schwarze Magie in ihrem Körper zulassen, denn wenn wir zu Jesus gehören, zählt unser Körper geistlich bewertet wie ein Tempel, und wenn man seinen Körper dem Verderben preisgibt, dann wird Gott einen selbst dem Verderben preisgeben. Darum kommen Impfungen unter keinen Umständen für jemanden in Frage, der ganz ohne Heuchelei, mit gottesfürchtigem Herzen in Jesus Christus wandelt. Und die restlichen, die durchhalten, werden vermutlich Leute sein, wenn sie sich für Gott und Jesus nicht interessieren, die hinter den Corona-Impfstoffen eine so große Gefahr vermuten, dass es in ihren Augen auf lange Sicht einem Todesurteil gleichkäme, diese Impfstoffe anzunehmen, weil die zu erwartenden Schäden im Körper katastrophal werden, und die deswegen alles andere dem Ziel unterordnen, sämtliche Corona-Impfungen zu vermeiden. Außer diesen beiden Gruppen schafft es auf Dauer voraussichtlich keiner, den Corona-Impfungen erfolgreich fernzubleiben.
Was soll man nun von diesem ganzen Zustand halten, der entsteht? Ist daran irgendwas positiv oder irgendwas sinnvoll, dass man so viel Hass von anderen Menschen zu befürchten hat und dass man damit rechnen muss, in bestimmten Berufsfeldern demnächst ohne Geld zur Deckung dringender Bedürfnisse zurückzubleiben? Im Grunde genommen findet man nicht wirklich irgendwas Positives darin, und ein Sinn könnte maximal hinter alldem vermutet werden, wenn man es als einen Eignungstest betrachtet. Vielleicht wird vom Himmel gerade geprüft, inwiefern es überhaupt Menschen auf der Welt gibt, die sich noch für die echte Nachfolge Jesu eignen. Denn alle, die nur heuchlerisch den Name Jesus in den Mund nehmen, weil ihnen der Glaube für ihr eigenes Leben irgendwas Positives und Erbauliches bringen soll, womit sie sich besser fühlen und das Leben in der Welt als ausgefüllter empfinden, die sind sowieso nicht für das Reich der Himmel interessant. Da kann man schon ohne intensivere Prüfung erkennen, dass die niemals anfangen würden, die echte Nachfolge anzutreten, und die meisten von denen haben sich auch schon lange die Corona-Impfungen geholt. Aber wer es schafft, die ganzen Frechheiten im sozialen Bereich zu ertragen, ohne auf dem Weg schwach zu werden, und wer sein Lebensfundament auch nicht darauf gründet, dass alles so weiterläuft wie immer, also dass er schön seine Arbeit hat und immer sein Geld verdient, sondern wer wirklich zum Loslassen von empfundener Sicherheit in der Welt bereit ist, der taugt theoretisch dazu, die echte Nachfolge Jesu anzutreten. Denn bisher wurde das bei den Menschen kaum auf die Probe gestellt, weil das Leben weitesgehend unbeschwert und frei anmutete bis zum Beginn des Jahres 2020. Aber seit dem Jahr 2020 wird wohl geschaut, welche Menschen auch unter Druck und in Zeiten der Ungewissheit immernoch festhalten und große Entschlossenheit für einen richtigen Wandel zeigen, welche Menschen sich nicht von Angst überwältigen lassen und nicht an irgendwas Weltlichem klammern, was bisher immer ihr Gemüt erquickte, ihnen nun aber zu entgleiten droht oder schon lange entglitten ist.
Denn man muss auch in Zeiten des sozialen Friedens, der persönlichen Freiheit und des materiell verfügbaren Wohlstandes einer sein, der bereit ist, weltliche Verluste und Schmähungen zu erwarten und zu erdulden, wenn man Jesus nachfolgt. Das gilt nicht nur in einer Krisenzeit, sondern das ist immer so. Jesus wirklich nachfolgen ist zu jeder Zeit etwas Anspruchsvolles. Deswegen ist ja auch die Belohnung in der Ewigkeit so groß und unvorstellbar herrlich, wenn man es wirklich tut. Wer mit Jesus geht und genau wie Jesus die Gebote Gottes einhält, der wird Verachtung erleben. Verachtung von Ungläubigen und Verachtung von falsch belehrten Brüdern und Schwestern. Auch wenn die Menschen noch so fröhlich und noch so üppig versorgt sind, wird es unter ihnen immer wieder etliche geben, die die Nase rümpfen, sobald einer da ist, der Ehebruch und sämtliche Unzucht tadelt, der Lügen als etwas sehr Schlechtes benennt und es selbst nicht tut, der den Sabbat einhält, der nicht stolz sein will und sich weigert, sich selbst besser darzustellen als er wirklich ist, und so weiter. Jesus nachfolgen heißt immer, dass man auf eine Weise lebt, mit welcher die große Mehrheit der Menschen nichts anfangen kann und welche eine Distanz schafft zwischen ihnen und dem Jesus-Nachfolger bzw. der Jesus-Nachfolgerin. Als jemand, der ganz mit Jesus geht, mag man Dinge nicht mehr, die die anderen ständig tun und woran sie sich erfreuen, und das ganze Denken wird anders als beim Rest, und das sorgt unweigerlich für Anstoß und Verwunderung bei denen, die selbst mit Jesus nichts zu tun haben wollen. Und die Zustände, die man als Ungeimpfter erlebt, sind dem ähnlich. Und die Fähigkeit, solche Zustände auszuhalten und sich sogar gewissermaßen im Herzen damit anzufreunden, dass es so ist, darf einem Jesus-Nachfolger nicht fehlen. Darum merkt man in der Corona-Zeit ganz besonders gut, ob man sich überhaupt für die echte Nachfolge eignet oder nicht. Jesus lebt und Jesus ist echt, aber wie echt bist du?
Darüber hinaus muss man als Jesus-Nachfolger auch die Nerven behalten, wenn man falsch über den richtigen Glaubenswandel belehrt werden soll, und darf sich nicht verängstigen lassen, als würde man falsch handeln. Man sollte sich niemals durch heimtückisch ersonnene Belehrungen, die in Lauheit abdriften lassen, in seinem Denken überwältigen lassen oder sich gar davor fürchten, es nicht so zu übernehmen. Und genau das gleiche Prinzip gibt es auch bei Corona, weil nämlich sehr erschreckende Berichte über Corona verbreitet wurden, bei denen man klug gehandelt hat, wenn man sie gar nicht erst in sich aufnahm und sich nicht verängstigen ließ, denn es waren Übertreibungen, und ich selbst vermute auch, dass dahinter böse Absichten steckten, eine derart maßlose Panikmache an einigen Stellen in den Medien zu betreiben. Es bleibt abzuwarten, ob sich im kommenden Winter gewisse Szenarien nochmal nach dem gleichen Muster wiederholen werden. Wer sich aber von haltlosen und betrügerischen Schreckensmeldungen beeindrucken lässt, der würde sich auch beeindrucken lassen, wenn sein guter oder gut werdender Wandel anhand von betrügerisch benutzten Bibelworten verlästert wird und ihm eingeredet werden soll, er wäre auf dem völlig falschen Weg, indem er die Gebote hält. Das wäre überaus schlecht. Denn wenn man einmal angefangen hat, Jesus wirklich ähnlich sein zu wollen und Gottes Heiligkeit anzuerkennen, weil dadurch die im Geist wahrnehmbare Liebe immer stärker wird und die Seele tatsächlich Rettung in der Ewigkeit findet, dann darf man keiner sein, der sich von verkehrten Behauptungen falscher Brüder durcheinanderbringen oder in Schrecken versetzen lässt.
Vielleicht werden die, welche an Gott und Jesus Interesse bekunden, in all diesen Hinsichten wirklich während der Corona-Zeit erprobt, damit deutlich erkennbar wird, ob sie sich überhaupt als Jesus-Nachfolger eignen.
Und wenn man auch noch so schreckliche Gerüchte darüber hört, welche schweren Verordnungen als nächstes gegen Ungeimpfte verhängt werden, dann erinnert man sich an den Wortlaut im ersten Brief des Petrus, wo in Kapitel 3 Folgendes geschrieben steht in den Versen 14 und 15:
Doch wenn ihr auch leiden solltet um der Gerechtigkeit willen, glückselig seid ihr! Ihr Drohen aber fürchtet nicht und lasst euch nicht beunruhigen; sondern heiligt vielmehr Gott den HERRN in euren Herzen! Seid aber allezeit bereit zur Verantwortung gegenüber jedermann, der Rechenschaft fordert über die Hoffnung, die in euch ist, und zwar mit Sanftmut und Ehrerbietung.
Hier wird man deutlich aufgerufen, ihr Drohen nicht zu fürchten. Denn die Hälfte von dem, was angedroht wird, passiert dann am Ende vielleicht doch nicht. Die Dinge aber, die wirklich passieren, muss man erdulden und darf sich deswegen nicht von dem eigenen Lauf abbringen lassen. Denn wenn einer sagt, er will auf Gott vertrauen, also dass seine Versorgung durch Gottes Tun kommen wird, aber dann befürchtet er, dass er seinen Lebensunterhalt nicht mehr bestreiten können wird, weil die Maßnahmen gegen Ungeimpfte endgültig zu hart werden, und er geht hin und lässt sich impfen, dann hat er in dem Moment bewiesen, dass er eben doch nicht auf Gott vertraut. Und das ist schon eine Schande, wenn einer mit dem Mund ausruft, Gott wird ihm helfen, aber in seinem Herzen denkt er, dass Gott doch sowieso nichts tun kann. Oder manch einer denkt wohl in seinem Herzen, dass Gott nicht helfen will. Und wenn dieser Mensch in Sünde lebt, dann kann das durchaus in die richtige Richtung gehen, zu erwarten, dass Gott ihm keine Hilfe geben will, weil Gottes berechtigter Zorn einfach zu groß ist. Aber dann ist es als Ungeimpfter nicht die beste Entscheidung, hinzugehen und sich impfen zu lassen, wodurch die eigenen Sünden noch zahlreicher sind, sondern dann ist es endgültig Zeit, reuevoll um Vergebung zu bitten, abzulassen von aller Verkehrtheit und das eigene Denken nur noch auf die Wertmaßstäbe Gottes auszurichten.
Gottes Fürsorglichkeit ist aber so groß, dass er sogar denen das Nötigste geben wird, die gar nicht sündlos wandeln, wenn er sieht, dass sie wirklich in Gefahr sind, wobei sie zu ihm rufen und er unwillig ist über dieses Leiden. Denn Gott, unser Vater im Himmel, hat großes Erbarmen. Und wer weiß, vielleicht ist man ja bereits bis zum heutigen Tag nur dadurch versorgt worden, dass Gott es so will, weil von ihm das gerade bestehende Fundament gebaut wurde, aber man hat es noch gar nicht so richtig realisiert, dass es sich um Gottes Wille und um seinen Plan handelt. Wenn aber Gott dich bisher versorgt hat, wie sollte es ihm dann in der Zukunft zu schwer sein, dich weiterhin zu versorgen?
Ich glaube, viele Menschen hoffen allein auf die Gnade und beständige Herzensgüte von bestimmten Mitmenschen, so als wären Menschen an oberster Stelle ihre Versorger. Und dabei tun die Menschen doch auch nur das, was sie in ihrem eigenen Herzen gerade als das Beste empfinden, und auch ihre Versorgung kommt nicht völlig aus ihrer eigenen Kraft, sondern letztlich spielt immer der Segen Gottes eine Rolle. Trotzdem klammern einige Gott aus, während sie sich gleichzeitig für gläubig halten. Und noch schlimmer wäre es, wenn man faul und nachlässig ist und alle Handgriffe immer nur von anderen erledigen lässt, obwohl man sie auch selbst erledigen kann. Dazu gibt es ein Zitat in Kapitel 4 vom ersten Brief des Paulus an die Thessalonicher, welches ich heute auch mal vorlese. Es heißt dort:
Wir ermahnen euch aber, ihr Brüder, dass ihr darin noch mehr zunehmt und eure Ehre darin sucht, ein stilles Leben zu führen, eure eigenen Angelegenheiten zu besorgen und mit euren eigenen Händen zu arbeiten, so wie wir es euch geboten haben, damit ihr anständig wandelt gegenüber denen außerhalb der Gemeinde und niemand nötig habt.
Genau das ist es, was die meisten Leute nicht hinkriegen, obwohl sie den Name Jesus in den Mund nehmen: Ein stilles Leben führen, alle Angelegenheiten selbst besorgen, niemanden nötig haben. Eigentlich sollte man das tun und Gott dankbar sein, wenn es funktioniert. Wer aber ständig erwartet, dass sein Heil von anderen Menschen kommt und sich davon abhängig macht, der lernt gar nicht erst, sich von Gott abhängig zu machen, obwohl Gott der größere Wohltäter ist. Und als Ungeimpfter hat man es ganz besonders schwer, wenn man Gnade bei Menschen sucht, besonders wenn sie selber auch einen Mangel-zustand erleiden und jetzt nicht mehr wissen, woher ihre Versorgung kommt.
Und Jesus nachfolgen funktioniert auch nicht, wenn man immer wieder auf Menschen hört, weil man sich bei ihnen wohler fühlt als bei Gott, weil man es genießt, wenn man von Wesen umgeben ist, die genau so kaputt sind wie man selbst und die genau so viel heucheln wie man selbst, die genau so viele Fehler an sich haben wie man an sich hat, als sei das etwas Schönes oder etwas Gott wohlgefälliges. Solchen Leuten ist echt nicht zu helfen, die so ticken und meinen, sie würden dadurch des Reiches der Himmel teilhaftig werden. Diejenigen aber, die sich von aller Verkehrtheit absondern, bei denen wird wahrscheinlich im Rahmen der weltweit stattfindenden Corona-Aktion nun genau hingeschaut, damit offenbar wird, wie weit Jesus mit ihnen gehen kann und wie groß das Vertrauen auf Gott wirklich ist. Gott vertrauen heißt aber auch, dass man auf die Richtigkeit seiner Gebote vertraut und deswegen diese Gebote möglichst immer einhalten will, denn sie sind ja zum Schutz vor Fluch und Finsternis gegeben worden, und um bewahrt zu werden in Tagen des Elends.
In diesem Sinne: Lernt Gottes Gebote und haltet Gottes Gebote, damit ihr lebt!
Der Frieden und die Liebe von Jesus Christus seien mit euch! Amen.
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