Text zu "Herzfeuer-Predigt: Gott verändert sich nicht"
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Heute ist der zweite Tag in dem Jahr, das laut offiziell anerkannter Zeitrechnung als Jahr 2022 zählt, und ich glaube, man hat die größte Ruhe im Inneren, wenn man sich nicht allzu tief in das hineinsteigert, was dieses Jahr vielleicht mit sich bringen könnte. Aber meines Erachtens nach sollte man es nicht als Überraschung empfinden, wenn die impfwilligen Menschen sich die vierte Spritze holen müssen, und die fünfte, und die sechste, und vielleicht auch schon die siebte, während die impfunwilligen Menschen sehr viel Bedrückung in immer hemmungsloserem Maß zu erwarten haben. Zumindest sieht es momentan sehr stark danach aus. Ebenso werden wohl die Preise für allerlei Handelswaren bedeutend in die Höhe schießen.
Ganz allgemein ist es so und man kennt es von dieser Welt, dass sich die Dinge ständig verändern. Und auch das Moralempfinden mancher Leute erreicht immer wieder ein anderes Niveau - oftmals leider keines, das besser ist als vorher. Solche Verläufe waren auch in den Jahren vor 2020 schon zu beobachten, wurden aber in den jüngsten 24 Monaten merklich extremer und spontaner. Und das ist einer der Gründe, warum ich an Gott, meinem Vater im Himmel, deutlich größeres Interesse habe als an dieser Welt, denn bei Gott gibt es keine Veränderung. Bei dem Gott Israels kann ich mich immer darauf verlassen, dass die Dinge, die er sagt, gültig bleiben. Ohne zeitliche Begrenzung, also auch nach tausenden von Jahren noch. Bei Gott kann ich mich stets darauf verlassen, dass er immernoch das selbe Wesen hat wie früher. Er ist nicht so labil und launenhaft wie die Menschen, dass er heute eine Sache mag, sie aber ein paar Jahre später dann plötzlich verabscheut, oder dass er heute eine Sache als unbedingt nötig beschreibt, sie aber ein paar Monate später dann schon völlig aus den Augen verloren hat. Genauso wird er aber auch etwas, was er immer ekelerregend fand, mit Sicherheit nicht plötzlich erlauben. Und ein solches souveränes Wesen gefällt mir sehr, sowas habe ich viel lieber als Leute, die ihre sprichwörtliche Fahne stets nach dem Wind halten oder die irgendwas ausrufen, aber nicht danach handeln. Ich genieße es, jemandem zu dienen, bei dem ich weiß, woran ich bin, weil ich keine bösen Überraschungen erwarten muss, solange ich ihn beim Wort nehme. Und wenn ich dann wegen meiner Treue und Hingabe zu dem Willen Gottes von den Menschen als langweilig bezeichnet werde, oder als sonderbar, dann ist das für mich nicht wirklich ein Drama, sondern viel eher ein Ehrenkranz. Denn bei Leuten, die sich daneben benehmen und bei denen man froh sein sollte, für sie nicht interessant zu sein, ist es doch eigentlich die beste Situation überhaupt, wenn man von ihnen langweilig genannt wird, weil sie merken, dass man anders ist als sie. Wer sich bei Gott gut aufgehoben fühlt, dem macht das dann gar nichts aus. Und bei einem Gott, der sich nie verändern wird, kann man sich wahrhaftig gut aufgehoben fühlen, wenn man ihn wirklich kennt. Ich will übrigens auch mal die Bibelstellen aufzeigen, an denen zum Ausdruck kommt, dass mein Vater im Himmel sich niemals ändert.
Zum Beispiel liest man in Psalm 102 in Vers 28:
Du aber bleibst, der du bist, und deine Jahre nehmen kein Ende!
Diese Worte werden hier über Gott gesagt. Er wird immer bleiben, der er ist, und das bezieht auch seinen Charakter und sein ganzes Wesen mit ein, es bezieht sich nicht nur allein auf die Jahre der Existenz. Und im Buch des Propheten Maleachi steht in Kapitel 3 an einer Stelle:
Denn ich, der HERR, verändere mich nicht; deshalb seid ihr, die Kinder Jakobs, nicht zugrunde gegangen.
Hier hat man das eindeutige Zeugnis, dass Gott über sich selbst sagt: Ich verändere mich nicht. Das bringt der Höchste an dieser Stelle deutlich zum Ausdruck. Für mich sind das erfreuliche Fakten! Denn ich könnte es nicht ertragen, wenn ich neben Menschen, die ständig ihre Meinung ändern oder sich gar nicht erst tiefgehendere Gedanken machen, dann obendrein auch noch mit einem Gott leben müsste, der ebenfalls ständig seine Meinung ändert. Das wäre unausstehlich. Da ist man mit der Gewissheit, dass wenigstens Gott sich niemals ändern wird, deutlich besser dran. Passend dazu stehen auch folgende Worte im Brief des Jakobus, Kapitel 1, Vers 17:
Jede gute Gabe und jedes vollkommene Geschenk kommt von oben herab, von dem Vater der Lichter, bei dem keine Veränderung ist, noch ein Schatten infolge von Wechsel.
Wenn hier etwas vom Vater der Lichter steht, dann hat das zu bedeuten, dass Gott wie ein Vater ist für die jenigen Menschen, die sich nicht der Finsternis dieser Weltzeit hingeben, sondern die inmitten dieser Finsternis versuchen, wie ein Gott wohlgefälliges Licht hervorzuleuchten. Deren Vater ist der Gott Israels. Man erkennt aber auch an den Worten dieses Verses wieder eindeutig, wie davon Zeugnis gegeben wird, dass es bei Gott keine Veränderung gibt.
Wenn man nun die Gewissheit hat, dass der allein wahre Gott sich niemals verändert, dann macht das den Gedanke schon gewissermaßen sympathisch, diesen Gott zu erkennen, oder? Wenn man hingegen irgendeine Person kennenlernen müsste, die bereits nächstes Jahr sowieso wieder anders unterwegs sein wird als jetzt – wie viel Sinn würde das machen? Warum sollte man sich bemühen, jemanden zu verstehen, von dem man nach einiger Zeit gar nicht mehr das erwarten darf, was man meinte erkannt zu haben? Bei den Menschen, besonders bei den jüngeren, kann es ja sogar passieren, dass sie von sich selbst denken, sie könnten niemals verändert werden, und dann nach einigen Jahren verändern sie sich eben doch, und zwar auf eine Art, die sie nicht haben kommen sehen und welche sie sich damals gar nicht hätten vorstellen können, letztlich kam es aber trotzdem dazu. Sowas ist bei all den Menschen von dieser Welt gar keine Seltenheit, aber bei Gott ist solch ein Verlauf undenkbar. Gott bleibt tatsächlich immer der Selbe. Nichts in aller Schöpfung kann ihn so sehr erschüttern, dass er deswegen plötzlich anfangen würde, andere Wertmaßstäbe zu haben oder andere Dinge zu lieben oder abzulehnen als vorher. Bei Gott, dem Vater von Jesus Christus, kann man sich wahrhaftig darauf verlassen, dass sozusagen alles beim Alten bleibt. Und es ist auch Gottes Wunsch, dass die Menschen ihn erkennen, wie er wirklich ist. Dazu sind mir zwei Stellen in der Bibel aufgefallen, welche dies deutlich veranschaulichen, und welche ich heute auch nennen will. Man möge mal darauf achten, wie Gott bereits durch den Prophet Jeremia zum Ausdruck bringt, dass er darauf wartet, von den Menschen erkannt zu werden. Es steht geschrieben in Kapitel 9, Vers 22 und 23:
So spricht der HERR: Der Weise rühme sich nicht seiner Weisheit und der Starke rühme sich nicht seiner Stärke, der Reiche rühme sich nicht seines Reichtums; sondern wer sich rühmen will, der rühme sich dessen, dass er Einsicht hat und mich erkennt, dass ich der HERR bin, der Barmherzigkeit, Recht und Gerechtigkeit übt auf Erden! Denn daran habe ich Wohlgefallen, spricht der HERR.
Diese Worte sollten wirklich tief ins Herz des Menschen fallen. Wenn einer Weisheit geschenkt bekommen hat, braucht er das nicht für etwas Großes zu halten. Wenn einer überdurchschnittliche Körperkraft hat, soll ihm das nicht wie etwas Ruhmreiches vorkommen. Wenn einer Reichtum hat, soll er sich deswegen keineswegs wie etwas Besonderes fühlen und es soll ihm nicht als große Sache gelten. Denn das wahrhaft Große, was ein Mensch erreichen kann, besteht weder in großer Weisheit, noch in großer Körperkraft, noch in üppigem Besitz. Etwas wirklich Großartiges ist es, wenn der Mensch wirklich Gott versteht. Wenn der Mensch begreift, inwiefern Gott Tag für Tag in dieser finsteren Welt Barmherzigkeit übt und für Gerechtigkeit sorgen will. Wenn Gott sowas sieht, dass der Mensch sich über ihn und über solche Dinge Gedanken macht, dann ist das um ein Vielfaches besser, als wenn der Mensch andauernd hoher Intelligenz, ausgeprägter Stärke oder materiellem Überfluss hinterher jagt. Gott wirklich zu erkennen, und im Gegensatz dazu auch sich selbst zu erkennen, nämlich dass man schlechter ist als Gott, egal was auch immer man in diesem Leben hat - das zählt im Himmel als etwas wirklich Großes.
Und eine weitere, vermutlich schon recht bekannte Stelle aus einem Prophetenbuch ist bei Hosea in Kapitel 6 der sechste Vers, weil man dort das Folgende liest:
Denn an Liebe habe ich Wohlgefallen und nicht am Opfer, an der Gotteserkenntnis mehr als an Brandopfern.
Die Gotteserkenntnis, also Gott so zu erkennen wie er wirklich ist, zählt als viel kostbareres Geschenk als alle weltlichen Güter, die man für Gott hergeben könnte. Gott hat Wohlgefallen daran, wenn wir ihn erkennen. Jeder Mensch also, der behauptet, es sei nicht gewollt, dass man Gott erkennt, oder der sagt, es wäre überhaupt nicht möglich, Gott zu erkennen, der ist ein ahnungsloser Schwätzer. Gott würde sich doch niemals von uns erhoffen, dass wir ihn erkennen, wenn das sowieso unmöglich wäre. Genau so wird Gott uns niemals Gebote geben, von denen er im Vorfeld schon weiß, dass wir sie gar nicht halten können, sondern er gab und gibt uns nur die jenigen Gebote, von denen er ganz genau weiß, dass wir es schaffen werden, sie einzuhalten, wenn wir wirklich wollen. Hätte Gott uns nicht die Fähigkeit geschenkt, seine Gebote zu halten, dann hätte er diese gar nicht erst gegeben, denn er ist ein gnädiger, barmherziger und sehr verständiger Gott. Er würde niemals von den Menschen Unmögliches verlangen. Jeder, der das Gegenteil über Gott behauptet, ist ein Lügner. Das kann ich euch versichern.
Und ich will an dieser Stelle auch mal deutlich betonen, dass ich mich viel, viel wohler dabei fühle, die Gebote von Gott einzuhalten, als die verkorksten Anweisungen von Menschen zu befolgen. Denn Wenn Gott mir Dinge verbietet, dann weiß ich, dass es zu meinem Schutz ist, auch wenn ich vielleicht die näheren Hintergründe nicht kenne. Und wenn Gott mir sagt, dass ich etwas tun soll, dann weiß ich: Es dient in erster Linie dazu, aufzuzeigen, dass ich ihn liebe und wertachte, und eine ungebrochene Treue wird von ihm auch vergolten. Das ist bei Gott so, bei den Menschen aber nicht. Bei den Menschen ist es nicht selten der Fall, dass ich etwas verboten bekomme, weil sie mir damit beweisen wollen, dass sie mächtiger sind als ich, oder dass ich weniger wert bin oder weil sie ihr krankes Ego dadurch erbauen wollen. Genau so kommt es bei Menschen vor, dass sie ihr krankes Ego erbauen und sich groß fühlen wollen, wenn sie mir Anweisungen erteilen, sogar wenn diese sinnlos sind, oder dass ich Anweisungen von ihnen erhalte, die angeblich superwichtig sind, aber wenn ich es dann getan habe, zählt es plötzlich gar nichts mehr. Solche Schande habe ich von Menschen schon mehrmals in meinem Leben ertragen müssen und müsste ich auch weiterhin ertragen, wenn ich mich unter das Joch irgendeines Menschen begeben würde. Aber Gott will, dass ich mich unter das Joch von Jesus Christus begebe, und genau dort bin ich auch. Dadurch tue ich nur noch Dinge, die wirklich gut sind, und bin überhaupt nicht mehr gezwungen, mich einzulassen auf schräge Diskussionen, Machtkämpfe und nutzlose Streitereien, vergebliches Abmühen oder reihenweise Enttäuschungen.
Gott lässt von Anfang an durchblicken, womit man rechnen muss, besonders in der Nachfolge Jesu, und womit nicht. Und selbst wenn einiges davon echt bitter ist, so ist es mir immernoch lieber, es schon im Vorfeld zu wissen und dann auch zu erleben, wie es sich genau in dieser Weise alles erfüllt, als wenn ich mich den ständigen leeren Versprechungen und trügerischen Hoffnungen der Menschen hingeben würde. Und es ist ja nicht so, dass man ausnahmslos Negatives zu erwarten hat, wenn man Jesus nachfolgt, sondern man erlebt auch immer wieder mal die eine oder andere aufbauende Sache, und der allergrößte und wunderbarste Lohn ist ja sowieso das, was es niemals hier in dieser Welt geben kann, sondern was man erst haben wird, wenn man diese Welt verlassen durfte, weil die von Gott festgesetzte Zeit, die man hier in dieser Welt zu erfüllen hatte, zu ihrem Ende kam. Ich denke auch, dass man durchaus einen Segen dahinter entdeckt, wenn man nicht nur an das denkt, was man nicht haben kann, sondern wenn man auch mal an alles denkt, was einem erspart bleibt, obwohl es theoretisch jederzeit passieren könnte. Und besonders dabei ist das Königreich von Jesus Christus mächtig am Wirken, dass es unsichtbare, aber durchaus reale Gefahren von uns fernhält. Alle Menschen, die im Okkultismus unterwegs waren, werden sicherlich ganz genau wissen, wovon ich rede, wenn ich sowas sage.
Aber alle Dinge, die geschehen, ob sie nun gut oder schlecht sind, beweisen auf ihre Art, dass Gottes Wort nicht fallen wird und sein Wesen sich niemals ändert, weil Gott ja laut vielerlei Texten in der Bibel schon davon geredet hat, dass es sowas gibt und dass gewisse Verläufe kommen werden, wenn die Menschen seine ganzen Gebote, die eigentlich nur unserem Heil dienen, übertreten oder gar verabscheuen. Wie Gott früher auf Sünde reagierte, so reagiert er auch heute noch darauf. Aber dank Jesus ist es möglich, auf eine schnellere Weise Vergebung zu erhalten als früher, sollte man die eigenen Fehltritte gegen Gottes Wort bereuen.
Es ist übrigens auch so, dass das Einhalten von Gottes Gesetz, obwohl es tatsächlich gewissermaßen anstrengend ist, zumindest solange man sich noch nicht daran gewöhnt hat, gleichzeitig den Menschen eine bestimmte Art der Freiheit schenkt. Denn das Gesetz Gottes zeigt nicht nur ein Mindestmaß, welches damals galt, heute gilt und in alle Ewigkeit gültig bleibt, da es bei Gott keine Veränderung gibt. Das Gesetz Gottes zeigt in selbem Maß auch eine Vollständigkeit auf, die nicht von irgendwem vergrößert werden darf, außer maximal von dem Messias. Das heißt: Wenn man die Dinge einhält, die in Gottes Gesetz beschrieben werden, dann ist das genug. Es soll sich kein Mensch erdreisten, den Leuten zusätzlich zu diesen Bestimmungen noch weitere Regeln aufzudrücken, denn das wäre zu viel und gefällt Gott nicht. Gottes Gesetz ist dazu da, dass man während der gesamten noch verbleibenden Weltzeit wissen kann, was genug ist. Und alles weitere ist frei. Vielleicht versuchen Menschen, uns Lasten aufzuerlegen, die Gott gar nicht will, oder die sogar eine deutliche Missachtung seines Gesetzes sind, aber als Kinder Gottes haben wir überhaupt nicht die Pflicht, uns von derartigem Unsinn unterwerfen zu lassen. Das ist die Freiheit, die durch Gottes Gesetz kommt, dass niemand von uns verlangen darf, wir müssten uns irgendwelchen anderen Dingen unterordnen, die schwieriger sind als Gottes Gesetz, oder die sogar gegen Gottes Gesetz verstoßen. Wir sind so frei, dass uns all das gotteslästerliche Geschwätz überhaupt nicht zu kümmern braucht. Das war damals so für Israel und das ist heutzutage so für absolut jeden, der dem Messias Israels, nämlich Jesus Christus, nachfolgen will. Für einen solchen Mensch ist es genug, so zu wandeln, wie Jesus wandelte, und alles darüber hinaus gehende kann uns egal sein. Deswegen muss man ja Jesus genau kennen und sein Verhalten richtig einzuordnen wissen, damit man es selbst auch so machen kann und jeder korrekten Auslegung zustimmt, jeder falschen Auslegung hingegen widersteht, damit nicht etwa irgendwelche verdrehten Belehrungen uns in die Finsternis reißen würden. Und der Fürst dieser Welt, also der Teufel, kann uns übrigens auch nur dann einen ernstzunehmenden Schaden zufügen, besonders in Form schwerer Krankheiten, wenn wir gegen Gottes Gesetz verstoßen haben. Solange wir aber das Gesetz Gottes einhalten und uns nicht davon abbringen lassen, sind wir sozusagen unverklagbar vor dem Thron Gottes des Höchsten, und der Teufel wird ratlos sein, was er jetzt überhaupt noch gegen uns unternehmen soll. Er wird umso häufiger fordern, dass wir mit Versuchungen in Kontakt gebracht werden sollen, aber je überzeugter wir dabei standfest bleiben und uns nicht von der Treue gegenüber Gottes Wort abbringen lassen, desto mehr wird der Satan derjenige sein, der der Verzweiflung anheimfällt. Auch das ist eine durchaus bemerkenswerte Wirkung des Gesetzes Gottes, welches von Gottes Erwartungen, die sich nicht verändern, Zeugnis gibt. Und je weniger wir mit schlimmen Dingen geplagt werden dürfen, weil es aufgrund von Treue gegenüber Gottes Gesetz gar keinen legitimen Grund gibt, uns Derartiges anzutun, desto mehr werden wir auch Leben spüren. Denn das Gesetz, wenn man es ernstnimmt, schenkt uns Leben und bewahrt unser Leben. Und wenn man das Gesetz als Fundament hat, gleichwie auch Jesus die ganze Zeit lang nicht die verdrehten Lehren der Menschen befolgte, sondern allein das Gesetz seines Vaters in der wahren Bedeutung anwendete, dann hat man durch dieses Fundament auch Klarheit. Alle Verwirrung hört dann auf. Man ist nicht mehr hin und her gerissen zwischen verschiedenen Lehren. Man ist nicht mehr in der zweifelhaften Situation, verschiedene logisch klingende Argumentationen aus dieser Welt zu hören und sich dann so lange darum zu bemühen, die Beste herauszufinden, bis man mehr oder weniger das Gefühl hat, es jetzt halbwegs in eine Ordnung gebracht zu haben. Durch Gottes Gesetz ist man in der Lage, dass man das lernen kann, was gemäß des heiligen Schöpfers von Himmel und Erde richtig ist, und kann gleichzeitig darauf vertrauen, dass alles, was eindeutig dagegen spricht, definitiv nur Quatsch ist, der überhaupt keinen Nutzen hat. Und dieses Urteilsvermögen, das sich aus der Treue gegenüber Gott und seinem Gesetz ergibt, ist ebenfalls eine ziemliche Bereicherung. Es fühlt sich besser an, auf einem Fundament zu stehen, auf das man völlig vertrauen kann, weil man weiß, von wem es kommt, als wenn man versuchen muss, aus der eigenen Klugheit heraus irgendwie die absolute Definition für richtig oder falsch zu finden oder wenn man auf Ideen vertraut, bei denen man heimlich davon ausgehen muss, dass ja doch vielleicht irgendwas daran nicht gut genug sein könnte und man sich daher ständig wieder durch philosophische Argumentationen oder neue eigene Ideen ins Straucheln bringen lässt. Fühlt man sich da nicht besser, wenn man dieses ständige Ringen nach der größten Klugheit einfach mal beiseite lässt und sich ausruht auf dem Fundament, das von Gott kommt? Mir zumindest geht es so, dass ich froh bin, nicht alles selbst festlegen zu müssen, sondern zu wissen, dass es einen einzigen, ewig lebenden Gott gibt, der im Unsichtbaren für sein Gesetz eifert und das Halten seiner Gebote mit Segen belohnt. Nämlich damit, dass man in Frieden leben kann, immer das Nötigste an Versorgung hat und sich nicht von besserwisserischen Schwätzern aus der Ruhe bringen lassen muss, weil auch sie von Gott gesehen werden und er auf sie reagieren wird. Wer annimmt, was von Gott ist, hat den überaus positiven Vorteil, dass er überhaupt nichts von den Lügen und heimtückischen Verdrehungen der Menschen annehmen muss, die von ihrer Gottlosigkeit irgendeine Erfüllung erwarten. Und wenn man erstmal begriffen hat, dass man nicht nur einmal im Jahr mit einem Lügner oder einer Lügnerin in Kontakt kommen wird in dieser Welt, sondern dass so ziemlich alle Menschen auf der Erde einem beinahe täglich etwas vorspielen, dann müsste diese Erkenntnis eigentlich schon jeden Mensch in die Arme dessen treiben, der sich in Ewigkeit nicht ändern wird. Aber inwiefern da Theorie und Praxis zusammenpassen werden, liegt an jedem einzelnen Mensch selbst.
Das waren die Worte, die mir aktuell auf dem Herzen brennen. Und wenn Gott will und wir leben, werde ich zu einem anderen Zeitpunkt noch mehr sagen. Wohl aber denen, die allezeit Gottes Gebote halten und Jesus nachfolgen wollen, damit sie ewiges Leben finden! Amen.
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