Text zu "Herzfeuer-Predigt: Ungläubige Gesinnung"
Link zum Video: https://www.youtube.com/watch?v=aPL2O-CG1eI
Hallo Leute und willkommen bei dem Kanal, der dem Licht der Welt gewidmet ist!
Bei den Worten, die mir aktuell auf dem Herzen brennen, ist mir aufgefallen, dass es auch einen Bericht im Evangelium des Markus gibt, welcher in vielerlei Hinsicht dazu passt. In Kapitel 8 wird davon erzählt, wie Pharisäer zu Jesus hingegangen sind, um mit ihm einen Streit zu beginnen, und Jesus ließ sich nicht darauf ein, sondern stieg mit seinen Aposteln in ein kleines Schiff und fuhr ab. Und während der Seereise versuchte Jesus, seine Apostel dazu zu ermahnen, dass sie sich niemals ein Beispiel an den heuchlerischen Verhaltensweisen der Pharisäer nehmen sollen. Und die Apostel begriffen es überhaupt nicht, sondern deuteten Jesu Äußerung auf eine Art, bei der eigentlich klar sein sollte, dass es nicht so gemeint sein kann. Das ist in dieser Situation ziemlich ätzend gewesen, weil sie schon längere Zeit mit Jesus unterwegs gewesen sind und auch schon Zeugen von außergewöhnlichen Zeichen geworden waren, und sie hätten auch schon längst ein Gefühl dafür haben können, wie Jesus redet und woran er denkt, denn er hatte schon sehr viel zu ihnen gesprochen. Aber trotzdem stellten sie sich immernoch so an, als wären sie Frischlinge, die erst ganz neu mit Jesus gehen, und darüber hat sich Jesus sehr aufgeregt. Ich lese euch jetzt mal die Worte vor, die geschrieben stehen in den Versen 11 bis 21:
Und die Pharisäer gingen hinaus und fingen an, mit ihm zu streiten, indem sie von ihm ein Zeichen vom Himmel forderten, um ihn zu versuchen.
Und er seufzte in seinem Geist und sprach: Warum fordert dieses Geschlecht ein Zeichen? Wahrlich, ich sage euch: Es wird diesem Geschlecht kein Zeichen gegeben werden!
Und er ließ sie stehen, stieg wieder in das Schiff und fuhr ans jenseitige Ufer.
Und sie hatten vergessen, Brote mitzunehmen, und hatten nur ein Brot bei sich im Schiff.
Da gebot er ihnen und sprach: Seht euch vor, hütet euch vor dem Sauerteig der Pharisäer und vor dem Sauerteig des Herodes!
Und sie besprachen sich untereinander und sagten: Weil wir kein Brot haben!
Und als es Jesus merkte, sprach er zu ihnen: Was macht ihr euch Gedanken darüber, dass ihr kein Brot habt? Versteht ihr noch nicht und begreift ihr noch nicht? Habt ihr noch euer verhärtetes Herz?
Habt Augen und seht nicht, Ohren und hört nicht? Und denkt ihr nicht daran, als ich die fünf Brote brach für die Fünftausend, wie viel Körbe voll Brocken ihr aufgehoben habt? Sie sprachen zu ihm: Zwölf!
Als ich aber die sieben für die Viertausend brach, wie viel Körbe voll Brocken habt ihr aufgehoben? Sie sprachen: Sieben!
Und er sprach zu ihnen: Warum seid ihr denn so unverständig?
Man merkt an diesem Text, dass Jesus wirklich dabei war, die Nerven zu verlieren mit seinen Aposteln. Und das aus dem Grund, weil sie sich immernoch so dämlich anstellten. Er hat ihnen großartige Dinge gezeigt und erklärt - Dinge, die von Gott sind, aber sie schienen es einfach nicht begreifen zu wollen, weil sie die ganze Zeit noch damit beschäftigt waren, alles mit ihrem eigenen fleischlichen Verstand zu bewerten und es mit ihren Gewohnheiten aus dem normalen Leben in dieser Welt abzugleichen. Sie waren so unterwegs, dass sie alles, was ihnen ungewohnt war, gar nicht im Herzen festhalten wollten, auch dann nicht, wenn es eine größere Wahrheit ist, die ihnen bisher nie offenbar werden konnte. Ein derartiges Verhalten resultiert daraus, dass der Mensch von Natur aus immer denkt: „Also ich selber bin doch auch schlau! Meine Gedanken müssen auch etwas gelten, die müssen mit in alles einfließen. Es kann doch wohl nicht sein, dass ich jetzt wie einer da stehe, der sich nicht auch selber auskennt!“
Solche Gedanken sind eine Erscheinungsform von Stolz und sind deswegen ein Gräuel vor dem Angesicht des Vaters von Jesus Christus, also des Gottes Israels, des Schöpfers von Himmel und Erde. Und es ist besser, alte Gedankenkonstrukte zu verwerfen, wenn sie dem Mensch durch Gottes Wirken als Verkehrtheit offenbart werden.
Es ist wohlgemerkt so, dass man einem Mensch keine Vorwürfe machen kann, wenn er von Dingen nichts weiß, die er noch nie zuvor gehört oder gesehen hat. Wenn es aber geschieht, dass er von großen Dingen hört oder sie sogar selbst erlebt, und danach benimmt er sich immernoch so, als wäre nichts und als wäre ihm das Große gar nicht erst eröffnet worden oder als sei es unbedeutend, dann ist das vorsichtig ausgedrückt eine schlimme Zumutung. Jesus hatte mehrmals die Heuchelei der religiösen Leiter enttarnt, aber seine Apostel neigten immernoch dazu, zu glauben, es könne sich bei diesen Leuten doch nicht um Heuchler handeln. Jesus hatte schon zweimal durch ein großes Wunderzeichen Brot vermehren können, aber die Apostel neigten immernoch dazu, zu glauben, dass sie von Hunger bedroht wären, wenn nur eine geringe Menge Brot bei ihnen ist. Das ist äußerst belastend und regelrecht erschöpfend für jeden, der die Herrlichkeit des Reiches der Himmel kennt, wenn man solche Verläufe bei den Menschen erleben muss. Wenn vor den Augen der Menschen große Dinge geschehen, und sie glauben es immernoch nicht, dann kriegt man da wirklich die Krise. Ich meine: Was sollte man denn bitte Anderes tun, als Wunderzeichen vor Menschen zu wirken, um zu verdeutlichen, dass Gott real ist und dass das Übernatürliche viel relevanter ist, als man es erwartet hätte? Wenn die Leute danach dann immernoch denken, sowas geht nicht, was würde sie dann jemals überzeugen? Und was für ein Zeugnis geben sie von sich selbst, wenn sie mit ihren eigenen Augen große Dinge sehen und dann immernoch widerspenstig sind? Mit Sicherheit kein Gutes, das sollte soweit klar sein! Und wenn Menschen in der Finsternis umhertappen, weil sie angelogen werden und noch nie die Wahrheit gehört haben, aber dann sagt man ihnen die Wahrheit und sie hören endlich das, was zu ihrem Heil dient - was soll man dann davon halten, wenn sie sich nur umso halsstarriger erweisen? Das ist doch kaum zum Aushalten! Was sollte man denn jemals Anderes tun, als den Menschen die Wahrheit zu sagen, wenn sie belogen wurden? Warum wird es nicht dankbar angenommen, sondern verlästert, verspottet und verworfen? Bei den Aposteln aus dem gerade gelesenen Bericht ist es so, dass die bis dahin gelehrten Dinge wenigstens nur verworfen waren, aber nicht verspottet oder verlästert. Doch auch dabei stellt sich die Frage: Ist das so viel besser? Es ist nicht nur eine schlechte Sache, mit irgendeiner Art Verhöhnung auf Worte zu reagieren, die direkt von Gott kommen, sondern bereits das nicht annehmen wollen ist schon eine ziemliche Schande, denn sonst hätte Jesus nicht so entsetzt auf seine Apostel reagiert. Es ist bereits schlimm, wenn Menschen sich die Verkündigung der Wahrheit zwar anhören, aber dann einige Zeit später nichts davon berücksichtigen und doch wieder nach dem Irrtum ihrer fleischlichen Gedanken handeln bzw. urteilen.
Manche Menschen scheinen den idiotischen Gedanke in sich zu haben, dass es den Verkündigern Gottes niemals darum ginge, die Wahrheit zu sagen, sondern nur darum, dass solch ein Mensch sich selber aufspielt und andere beeindrucken will, weil er tolle Worte reden kann, die man nicht jeden Tag hört und die der allgemeinen Unterhaltung dienen. Andere hingegen scheinen zu glauben, dass es überhaupt keine Wahrheit gibt und dass alles immer nur falsch sein muss oder leicht anfechtbar ist und sich jederzeit ändern kann. Da verwechseln sie aber die Herrlichkeit Gottes mit menschlicher Wissenschaft. Denn in der Wissenschaft ändern sich Dinge ständig, weil jedes Mal wieder einer ankommt, der meint, etwas Neues herausgefunden zu haben, was vorher unbekannt war. Bei Gott hingegen gibt es eine feststehende Wahrheit, die sich niemals verändert und immer wieder an die Menschen herangetragen wurde. Wenn auch ohne erwähnenswerten Erfolg. Aber sowas kapieren diese Leute nicht, die meinen es gäbe keine eindeutige Wahrheit in dem Sinne, obwohl es sie eben doch gibt und man sie festhalten muss, damit man nicht in der Lüge verdirbt. Mir stellt sich dabei auch ein bisschen die Frage, was die Menschen meinen, für einen Vorteil davon zu haben, die nur die ganze Zeit auf menschliches Auftreten achten und nach menschlichen Vorbildern gieren, anstatt Jesus zu suchen. Besonders, wenn einer regelmäßig zehn Prediger hört, von denen nur einer die Wahrheit redet und die anderen neun immer wieder offenkundige Irrtümer ausrufen, dann kann sich vermutlich jeder selbst ausmalen, welch ein Ergebnis dieser Zustand für den Zuhörenden hervorbringt. Und welchen Gewinn erwarten Menschen davon, mit dem Gedanke zu leben, es gäbe überhaupt keine Wahrheit und das dürfte man auch gar nicht erwarten? Ich stelle mir derartige Gemütszustände irgendwie zermürbend vor, und ich weiß, dass ich mit Jesus als Anleiter in meinem Leben besser dran bin, unabhängig davon, welche Meinung die Menschen über mich haben. Oder kommt jemals etwas Gutes dabei heraus, wenn einer immer nur auf Ehre von Menschen fokussiert ist und sich selber täuscht, indem er inmitten all dessen sich selbst überzeugt, er würde nach Gott suchen, obwohl er Menschen begehrt? Oder wie sieht’s aus, wenn einer alle Worte immer nur zu Unterhaltungszwecken anhört und gar nicht erst den Wille hat, die Wahrheit herauszufinden bzw. herauszufiltern? Jesus hat nicht umsonst gesagt, dass die Wahrheit uns freimacht. Dieses Zitat von ihm ist ziemlich bekannt! Aber eine unübersehbar große Anzahl Menschen scheint sich in ihrer Knechtschaft so sehr wohlzufühlen, dass sie da viel lieber drin bleiben will, anstatt frei zu sein durch die Wahrheit, die im Ursprung aus dem allein wahren Gott kommt, also aus dem allmächtigen Vater, der alles erschuf und alles lebendig machte. Zu jedem dieser Menschen aber, die lieber ignorant gegenüber der Wahrheit sind und die ständig wieder die Dinge verwarfen, welche es im eigenen Herzen zu bewahren galt, wird Jesus am Ende sagen: „Wer bist du? Ich kenne dich nicht!“
Es ist im Grunde genommen ziemlich wichtig, dass ein Mensch einen intensiven Glaube hat, einen brennenden Glaube, einen Glaube, der von so großer Überzeugung erfüllt ist, dass man tatsächlich die Bereitschaft hätte, alles andere loszulassen, nur um Jesus nicht zu verlieren. Jede andere Gesinnung ist streng genommen eine ungläubige Gesinnung. Allerdings muss ich betonen, dass ich im Leben eines gelernt habe. Nämlich dies:
Die einzigen Menschen, die wirklich die echte, unerschütterliche Nachfolge antreten können, das sind die, welche festgestellt haben, dass Jesus lebt. Dass er wirklich echt ist und auch heute noch lebendig, weil sie ein übernatürliches Erlebnis hatten, in welchem er es ihnen bewiesen hat. Das sind die einzigen Menschen, die, wenn überhaupt, den schmalen Weg bis zum Ende gehen können. Und warum ist das so? Die Antwort lautet: Weil diese Menschen ganz genau wissen, wozu sie das alles machen, denn ihre eigene Überzeugung ist stark. Solche Menschen tun nichts, weil es ihnen die Gemeinde auferlegt. Solche Menschen tun nichts, weil sie Worte aus einem Buch übertrieben gewichten. Solche Leute tun alles, was Jesus ihnen zeigt, weil sie ihn kennen und lieben gelernt haben, weil sie die deutliche Gewissheit haben, dass es die einzige Wahrheit ist, wenn gesagt wird: Nur Jesus kann uns retten, er ist zu ewigem Leben auferstanden, er stirbt nie wieder, er ist der, welchen Gott gab, damit die Menschheit einen Erlöser hat.
Jeder Mensch aber, der nicht diese Erfahrung im Leben macht, dass Jesus lebt, der hat ganz sicher nicht die nötige Motivation, um kompromisslos in der Wahrheit zu wandeln. Es ist die einzige Motivation, die einem immer wieder Kraft gibt, um Verführungen abzuwehren und auf dem schmalen Pfad zu bleiben, wenn man Jesus wirklich kennt. Alle Menschen, denen dies nicht geschenkt ist, sind in der bedauerlichen Lage, im Inneren ständig Zweifel haben zu müssen und dies auch nicht loszuwerden. Einerseits deswegen, weil es ja dummerweise auch Religionen gibt, die manchmal von Jesus reden, obwohl keine Religion Seelen rettet und jede Religion Lügen in sich trägt, und durch die Religionen kann der Mensch überhaupt keine feste Überzeugung im Herzen haben, weil er von verschiedenen Seiten verschiedene Erzählungen über Jesus hört, ohne ein Urteilsvermögen zu haben, das ihn zur Unterscheidung zwischen Wahrheit und Lüge befähigt. Genauso hört der Mensch verschiedene Belehrungen darüber, was Gott von den Menschen will und was nicht, wodurch der Zweifel umso stärker angefacht wird. Andererseits sind Menschen, die Jesus nie persönlich erlebten, auch in der bedauerlichen Lage, Angst haben zu müssen vor Dingen, die so abgefahren klingen, dass man es für einen schlechten Witz hält, für völlig verrücktes Zeug, das einem enorm unrealistisch erscheint und bei dem man denkt, es würden einem hier nur waghalsige Märchen erzählt werden, oder diejenigen, die sagen, sie hätten etwas Derartiges schonmal selbst erlebt, wären krank und bräuchten medizinische Behandlung. Ich kann euch aber mit zweifelloser Gewissheit versichern, dass die richtige Reaktion auf eine von Gott befohlene Offenbarung niemals das Einnehmen von Medikamenten wäre. Allerdings sollte auch niemals ein Mensch irgendwelche Substanzen einnehmen, weil er denkt, dadurch Gottes Stimme zu hören, denn man hört in einem solchen Zustand einzig und allein die Stimme von dämonischen Geistern.
Vielleicht ist es aber auch so, dass ein Mensch aufgrund seines persönlichen Moralempfindens sich nicht auf Gott einlassen kann, weil er das Böse in der Welt sieht und meint, dass Gott doch nicht gut ist, wenn er all das zulässt. Und vielleicht hat man Menschen kennengelernt, die man bemessen an eigenen Maßstäben als gute Menschen einschätzt, aber diese sind von Leid geplagt, und deswegen ist man wütend auf Gott, weil man den Eindruck hat, dass Gott gute Menschen unverdient leiden lässt und die Bösen einfach verschont. Hierbei möchte ich betonen, dass man sich auch in Menschen täuschen kann und dass einige Menschen, die man als gute Menschen wahrnahm, das gar nicht wirklich sind, sondern viel mehr ist es so, dass man sie noch nie in Situationen erlebt hat, wo sie mal richtig unter Druck sind oder wo sie zu einer miesen Entscheidung verleitet werden sollten, weil es sich für sie persönlich lohnt, und aufgrund mangelnder Erfahrungen mit den Menschen schätzt man sie oberflächlich als gute Menschen ein, basierend auf den paar Erlebnissen, die man bisher mit ihnen hatte. Gott aber kennt den ganzen Mensch insgesamt. Und das Treiben der Bösen gehört zu dieser Welt leider dazu, aber Gott wird am Ende alles gerecht richten, wenn die feststehende Zeit abgelaufen ist. Daran besteht kein Zweifel. Bis dahin ist das Leiden von ihm zwar sozusagen genehmigt, aber gefallen tut es ihm nicht. Wer aber nicht Jesus findet und nicht die Liebe Gottes erkennen kann, die denen angeboten wird, welche sich freiwillig Gott zuwenden, der wird natürlich nicht verstehen, inwiefern Gott, der Heilige Israels, in dem keine Ungerechtigkeit ist, trotz allem gütig ist.
All die Hürden, die ich gerade beschrieb, welche den Mensch von überzeugtem Glaube abhalten, kann ein Mensch eigentlich nur dann überwinden, wenn Jesus ihm oder ihr persönlich begegnet, also wenn der Mensch in seinem eigenen Leben ein Erlebnis hat, das ihm deutlich beweist, dass Jesus existiert und in diese finstere Welt eingreifen kann. Ohne diese persönliche Gewissheit und die im Idealfall daraus resultierende geistliche Beziehung hält man den Weg gar nicht aus, den man gehen soll. Man begreift den Wert dieses Weges andernfalls auch gar nicht. Besonders deshalb, weil man von Natur aus unfähig ist zu bemerken, in welch einem großen Verderben man eigentlich feststeckt, wenn man ans Sündigen gewöhnt ist und nur hier in dieser Welt und in den Dingen dieser Welt die große Erfüllung sucht. Man muss Erfahrung damit gemacht haben, wie sich die Liebe anfühlt, die im Ursprung aus Gott stammt. Man muss die Erfahrung gemacht haben, was für ein krasser Unterschied es ist, fleischliche Liebe zu spüren, die nichts anderes als nutzlose Begierde und unstillbare verhängnisvolle Sehnsucht ist, und im Gegensatz dazu die Liebe aus dem Geist zu spüren, die erbaut, läutert und stärkt. Wenn man diesen Unterschied nie erkennen konnte, dann ist man unfähig, zu verstehen, wie nutzlos und erbärmlich das alles ist, was man hier in dieser Welt als Liebe, Lebendigkeit und Freude definiert. Jeder, der das Bessere nie findet, wird die ganze Zeit denken, dass das Schlechtere schon das Maximum wäre. Aber Jesus kann das Bessere erfahrbar machen, wenn der Befehl Gottes ergangen ist. Und erst wenn man diesen Unterschied verstehen lernt und durch eigene Wahrnehmung einen Teil davon erfährt, kann man wirklich willig sein, das gesamte eigene Leben hinzugeben, um das Ewige, das aus Gott ist, nicht zu vermissen. Man hat dann auch bei bestimmten Arten von Sünden gar keine Lust mehr, sie zu tun, sondern man spürt mit großer Kraft in sich selbst, was für ein Unsinn und was für eine verwerfliche Schande es ist, Dinge zu tun, die eindeutig von Gott gehasst werden.
Aus diesem Grund kann ich wirklich nur zu jedem Zuhörer und jeder Zuhörerin sagen: Falls ihr den Unterschied zwischen Liebe gemäß dem Fleisch und Liebe gemäß dem Geist nicht kennt, dann betet darum, dass euch ein Stückchen von dem offenbart wird, was aus der wahren Liebe kommt, nämlich aus der Liebe, die von Gott stammt! Betet darum, dass ihr den Unterschied wahrnehmen und deutlich spüren könnt, damit ihr begreift, warum es die einzig richtige Entscheidung ist, sich selbst zu verleugnen, das Kreuz auf sich zu nehmen und Jesus kompromisslos nachzufolgen! Betet darum, dass Jesus euch zeigt, dass er lebendig ist! Und betet darum, dass die Menschen, um die ihr euch Sorgen macht, ebenfalls eine übernatürliche Erfahrung mit Jesus machen sollen, damit auch sie durch ein eigenes Erlebnis die Gewissheit haben, dass Jesus lebt und dass seine Nähe erstrebenswerter ist als alles, was man jemals in dieser Welt finden könnte! Denn das ist der einzige Weg, wie ein Mensch überhaupt zu der unzerbrechlichen Überzeugung finden könnte, dass es sich lohnt, für Jesus das gesamte eigene Leben hinzugeben und alles andere geringzuachten um seinetwillen und um seines Vaters willen! Genau dieses Wissen hatten alle Märtyrer, die im Laufe der Jahrhunderte gefoltert und schließlich ermordet wurden, weil sie sich trotz aller unfassbaren Qualen immernoch nicht dazu überreden ließen, Jesus zu verleugnen, sondern ihn als ihren Retter bekannten. Die wussten ganz genau, warum sie das tun! Das kam nicht von ungefähr!
Wenn aber jemand die Gewissheit hat, durch persönliche Offenbarung, dass Jesus wirklich lebt und von Gott größtmögliche Macht bekommen hat, und dass es wirklich wahr ist, wenn gesagt wird, dass Jesus der einzige Retter ist, den der allein wahre Gott für die Menschen gegeben hat, dann ist der Mensch nicht bereits dadurch mit Sicherheit gerettet. Denn diese Gewissheit und starke Überzeugung ist nicht das, was rettet, sondern es ist eine Quelle für Motivation im standhaften Ausharren. Die Motivation dazu, den Weg mit Jesus immer weiter zu gehen, egal wie schwer und ungewohnt es auch werden mag, kommt aus der völligen Überzeugung und dem Wissen, wie das ewige Ziel lautet. Dabei ist es egal, wie viele Dinge, die man vorher geglaubt hat, sich dank der Belehrung von Jesus nun plötzlich als Lügen herausstellen, die man verwerfen muss!
Es ist nämlich so, dass es Menschen gibt, die übernatürliche Erfahrungen mit Jesus gemacht haben, aber die dann trotzdem wieder schwach werden. Bei einigen ist das so, weil sie verdrehte Dogmen, die sie in der Kindheit und Jugend lernten, nicht ablegen wollen. Anderen passiert es, weil sie die echten Gebote des allein wahren Gottes und die reine, unverkürzte Belehrung von Jesus als etwas derart Ungemütliches empfinden, dass diese Menschen es nicht halten wollen und dann versuchen, Ersatzleistungen zu vollbringen. Also in dem Sinne, dass sie die Gebote nicht halten, aber dafür möglichst vielen Leuten von Jesus erzählen und Übergabegebete sprechen, für andere beten und vielleicht sogar Leute korrekt taufen, in der Erwartung, sie könnten mit diesen Errungenschaften Gott bestechen und wären durch all ihr Bemühen frei davon, die Gebote richtig einhalten zu müssen, weil Gott um ihrer vielen Leistungen willen nicht so genau hinschaut und auch Jesus allein ihre Werke betrachtet, um zu sehen, ob diese zahlmäßig ausreichen. Sowas ist aber ein schlimmer Trugschluss! Und es funktioniert bei niemandem, bei keinem Mensch auf der ganzen Welt und egal zu welcher Zeit! Wir haben einen Gott, der die Herzen prüft und der erwartet, dass seine Gebote festgehalten werden, damit seine Liebe ungebremst fließen kann zu seinen Kindern. Und es ist ein riesengroßes Ärgernis im Reich der Himmel, wenn Leute eine falsche Überzeugung haben, obwohl sie eine persönliche Offenbarung erhielten. Gott, unser Vater im Himmel, wird zornig über Menschen, denen großartige Erlebnisse geschenkt wurden, und die diese dann nicht zum Anlass nehmen, um alles Gotteslästerliche zu verwerfen, sondern trotzdem verkehrt wandeln wollen. Gleiches trifft zu, wenn Menschen einfach vergessen, was Großartiges passiert ist, oder wenn sie sich davon immernoch nicht dauerhaft überzeugen lassen, sondern lauwarm werden und zulassen, dass man ihnen hinterher trotzdem wieder irgendwelchen verführerischen Quatsch einreden kann und sie denken lässt, sie hätten sich die von Gott befohlenen Großtaten, die Jesus wirken konnte, nur eingebildet. Aber auch wenn irgendwer meint, er selber könnte Wunder tun und es wäre nicht Gottes Wort, so ist dieser Mensch für Gott ein Gräuel.
Ganz besonders die Erinnerung an das, was an Übernatürlichem passierte, darf auf keinen Fall geringgeachtet werden. Denn das Vergessen von Gottes Wirken ist eine extreme Respektlosigkeit gegenüber Gott, dem Vater von Jesus Christus, weil nämlich der allein wahre Gott die übernatürlichen Ereignisse nicht zur Selbstverständlichkeit machte, sondern es handelt sich um kostbare, gelegentlich auftretende Spezial-fälle! Große Wunder Gottes passieren nicht an jeder Straßenecke und sind nicht als dauerhaftes Alltagsgeschäft vorgesehen! Es gibt reichlich Menschen, die haben ihr ganzes Leben lang kein einziges übernatürliches Zeichen erlebt. Und wenn dann diejenigen, denen Großes gewährt wurde, es einfach vergessen und es nicht mehr als etwas Wertvolles in ihrem Herzen bewahren, dann ist das wirklich eine Schande! Denken solche Menschen denn gar nicht daran, dass geschrieben steht in Psalm 103, Vers 2:
Lobe den HERRN, meine Seele, und vergiss nicht, was er dir Gutes getan hat!
Hier ist der deutliche und unmissverständliche Aufruf enthalten, dass man niemals vergessen soll, was Gott einem Gutes getan hat. Das ist besonders auf übernatürliche Erlebnisse unbedingt anzuwenden! Wir sollen es nicht vergessen. Also hütet euch davor, dass ihr nicht etwa die großen Dinge vergesst, die gemäß Gottes Befehl in eurem Leben passiert sind, sofern ihr schomal etwas Übernatürliches erlebtet! Ich rede hier nicht von so banalen Dingen wie die Schönheit der Natur oder die Fortschrittlichkeit von Technologie, als ob man derartigen weltlichen Kram als Wunder betrachten müsste. Derartig unverständiges und von Verzweiflung zeugendes Gefasel ist nicht gemeint! Ich rede wirklich davon, dass ein Mensch ein Erlebnis hatte, wo er hinterher sagt: „Also das war jetzt definitiv nicht normal!“
Sowas darf man unter keinen Umständen geringachten oder vergessen! Und am allerwenigsten darf man die Dinge vergessen, die Jesus persönlich im eigenen Leben tat und wo man heutzutage ganz klar sagen muss: „Wenn Jesus das nicht so gemacht hätte, dann wäre ich heute nie und nimmer an dem Punkt, an dem ich gerade bin!“
Ein Mensch kann eine so große Motivation durch persönliche Erlebnisse mit Jesus bekommen, dass jeder, der den Mensch vorher kannte, völlig unfähig sein wird, zu verstehen, woher jetzt plötzlich dieser außergewöhnlich große Eifer kommt, Jesus nachfolgen zu wollen. Aber jetzt im Moment gerade auf dem Weg zu sein gibt einem nicht die Garantie, auch auf dem Weg zu bleiben. Wehe denen, die nur eine Zeit lang die Sünde ablehnen und sich dann letztlich doch wieder der Sünde hingeben! Solche haben nichts Anderes mehr zu erwarten als das Zorngericht Gottes! Ein echtes Kind Gottes aber folgt Jesus nicht deshalb nach, weil es Angst hat vor Zorn, sondern weil es der großen Liebe hinterher jagt, die besser ist als alles in dieser Welt. Aus diesem Grund muss ein echtes Kind Gottes auch gar nicht mit Drohungen oder Strafgewissheit zur Heiligung gebracht werden, sondern es dürstet von selbst danach, weil es die Liebe Gottes als das größte Gut erkannt hat, das zu erlangen wäre. Andere Dinge sind dann gar nicht mehr von Interesse. Aber der Fürst dieser Welt ärgert sich natürlich maßlos über jede einzelne Menschenseele, die gerettet wird. Und das, obwohl es doch sowieso nur ganz wenige sind. Darum wird er alle, die im Namen Jesus Christus versiegelt sind, immer wieder mit den Dingen belästigen, die nichts mit Heiligung zu tun haben, sondern mit dem Gegenteil. Er bzw. seine zahlreichen Knechte bemühen sich nahezu unermüdlich darum, gläubig gewordene Menschen abzuziehen von Jesus und vom Klammern an der Wahrheit, um sie stattdessen von irgendwelchen anderen Konstrukten zu überzeugen. Dabei ist es völlig egal, woran der Mensch nun glauben wird, Hauptsache, er übertritt dabei irgendwelche Gebote Gottes, damit die Menschenseele ewig verlorengeht. Diesem ganzen Elend kann man wirklich nur dann widerstehen, wenn man gar nicht erst Interesse hat an irgendwas Anderem als der Wahrheit, die man durch Jesus lernt, weil wir ja ihn nachahmen sollen. Jesus hielt Gottes Gebote immer, er hatte keine Menschenfurcht, schon gar nicht vor den heuchlerischen und verbitterten Autoritäten, er war viel im Gebet bzw. in stiller Zeit und suchte niemals weltliche Genüsse, er machte auch keine Kompromisse, um in dieser Welt besondere Vorteile zu erlangen, sondern klammerte sich an Gottes Wort, es sei gelegen oder ungelegen. Glückselig ist jeder Mensch, der das auch selbst auf so eine Weise hinbekommt!
Das waren die Worte, die mir aktuell auf dem Herzen brennen. Und wenn Gott will und wir leben, werde ich zu einem anderen Zeitpunkt noch mehr sagen. Wohl aber denen, die allezeit Gottes Gebote halten und Jesus nachfolgen wollen, damit sie ewiges Leben finden! Amen.
Kommentare
Kommentar veröffentlichen