Text zu: "Herzfeuer-Predigt: Schweigen oder Schwerhörigkeit"

 Link zum Video: https://www.youtube.com/watch?v=1HEacgu7Xfo

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Mir brennt es aktuell sehr auf dem Herzen, über die Gebete zu reden, die an Gott gerichtet werden, idealer-weise im Namen von Jesus Christus an den allein wahren Gott, den Gott Israels, unseren Vater im Himmel. Besonders darüber, dass Menschen sich beklagen, weil sie nicht erleben, wie ihre Gebete ihren Erwartungen gemäß erhört werden, gibt es etwas zu sagen.

Ich betone zuerst einmal, dass Gott immer die Worte hören kann, die im Gebet geredet werden. Er hört übrigens auch eure Gedanken jenseits eurer Gebete. Das Problem vieler Menschen liegt nicht dabei, dass Gott ihnen nicht zuhört, sondern das Problem liegt dabei, dass sie sich weigern, seine Antworten anzunehmen. Es gibt reichlich Christen, die fragen etwas im Gebet, und dann bekommen sie eine Antwort, aber die Antwort gefällt ihnen nicht. Und dann tun sie so, als hätten sie keine Antwort bekommen, und sie beten so lange weiter, bis ihnen Gott vielleicht irgendwann die Antwort gibt, die sie hören wollen. Das ist sehr abartiges Verhalten und reizt unseren Vater im Himmel unbeschreiblich zum Zorn. Gott ist angewidert von allen Menschen, die sich im Gebet so verhalten. Und es sollte wirklich mal jeder Mensch ganz deutlich in die Selbstprüfung gehen und sich fragen: „Hat Gott mir schon längst eine Antwort zukommen lassen, aber ich will es nicht wahrhaben?“

Ich würde mich am liebsten gar nicht erst in das hineindenken, was im Kopf solcher Leute vorgeht, die immer wieder fragen oder bitten und dann Gottes Antwort nicht annehmen, wenn sie kommt. Was erwarten diese Leute denn? Glauben sie etwa, dass es recht ist, wenn sie widerspenstig gegen die Antwort sind, die ihnen nicht gefällt, und dass Gott es nötig hätte, ihnen die Antwort zu geben, die sie hören wollen, damit sie von Gott zufrieden gestellt werden? Was nehmen sich solche Leute eigentlich raus? Was bilden die sich ein, wer sie sind, dass die den Allmächtigen nach ihrer eigenen Pfeife tanzen lassen wollen? Denken die ernsthaft, dass Gott so oft verschiedene Antworten ausprobieren würde, bis er diejenige gefunden hat, die dem Bittsteller gefällt?
Es ist sehr entsetzlich, was so einige Menschen sich gegenüber dem Heiligen Israels rausnehmen im Gebet. Und dann beschweren sie sich hinterher sogar noch, als sei Gott derjenige, der sich unangemessen verhält. Das ist doch kaum zum Aushalten! Wenn jemand im Gebet etwas fragt, und dann kommt die Antwort, aber der Mensch tut so, als könnte das niemals die Antwort sein und verlangt eine andere Antwort, dann liegt der Fehler allein bei dem Mensch. Wenn ihr derartig betet wie gerade beschrieben, dann solltet ihr euch nun mal genau überlegen, ob es vielleicht an der Zeit ist, die Antwort anzuerkennen, die Gott euch schon lange gegeben hat. Denn was sollte daraus entstehen, wenn ihr euch taub stellt? Glaubt ihr etwa, dass Gott seine Meinung bzw. seine Heiligkeit einfach ändert, nur um euch zu gefallen? Oder glaubt ihr, dass eine unangenehme Antwort einfach an Bedeutung verliert, nur weil ihr so tut, als hättet ihr das nicht gehört und als würde Gott schweigen? Gewiss nicht! Es gibt bei Gott keine Veränderung, sein Wesen ist souverän. Entweder ihr nehmt das an, was er euch gibt, oder ihr lasst es am besten ganz bleiben und betet gar nicht mehr. Das ist immernoch besser, als unserem himmlischen Vater in ekelhafter Heuchelei und Selbstsucht zu begegnen im Gebet! Wenn ihr ständig wieder fragt, in der Erwartung, dass irgendwann die Antwort so lautet, wie ihr sie gerne hören wollt, so hofft ihr vergeblich und macht Gott zornig. Und es hat schon sehr viele Menschen vor euch gegeben, die davon Zeugnis geben können, dass es eine sehr schlechte Idee für das eigene Leben ist, Gott zornig zu machen.

In manchen Fällen, und diese Fälle treten viel seltener auf, ist es so, dass der Mensch meint, ein Gebet würde nicht beantwortet werden, weil das tatsächlich stimmt. In seltenen Fällen fragt man Gott etwas und bekommt keine deutliche Antwort. Das liegt dann daran, dass man die vollständige und direkte Antwort gar nicht ertragen könnte. Wenn Gott uns etwas übermitteln lassen müsste, wovon er genau weiß, dass wir besonders jetzt im Moment mit der wahrheitsgemäßen Antwort überfordert sein würden, dann kann es sein, dass man keine andere Antwort erhält als nur die, dass man das nicht zu wissen braucht. 
In anderen Fällen passiert es, dass Gott absichtlich schweigt, wenn er schon sehr oft die Erfahrung mit Menschen gemacht hat, dass er ihnen etwas sagte, und sie nahmen es nicht ernst. Die haben es zwar wahrgenommen, haben aber nicht ihr Verhalten dementsprechend geändert, sondern machen trotzdem so weiter wie vorher. Je häufiger das passiert, desto unwilliger wird Gott darin, den Menschen in irgendeiner Weise Antworten auf Gebet zukommen zu lassen. Denn es ist ihm ein großes Ärgernis, wenn er merkt, dass jede befohlene Antwort ganz vergeblich ist und die Menschen das gar nicht festhalten, obwohl es eine Anleitung war, mehr nach Gottes Wille und nicht nach Menschenwille zu handeln. Gott kümmert sich nicht mehr um die Gebete derer, die von sich selbst durch ihr Verhalten mehrfach das Zeugnis gegeben haben, dass sie sowieso unbelehrbar sind, weil sie entweder gar nicht hören wollen, oder aber weil sie zwar hören, aber nichts tun. Oder weil sie sich aus dem Gehörten immer nur das rausfischen, was ihnen gefällt, und der Rest, der vielleicht sogar der wichtigste Teil war, wird von ihnen verworfen. Wenn Gott derartige Reaktionen bei den Menschen immer wieder beobachten muss, wird er keine Antworten auf Gebete mehr veranlassen.

Genau so wird Gott niemals Bitten erfüllen, die gegen seinen Plan oder gegen seine Gerechtigkeit verstoßen. Wann immer ein Mensch mit den gerechten Entscheidungen Gottes nicht einverstanden ist, weil der Mensch aus sich selbst heraus gerne einen anderen Verlauf sehen will, wird zwar der Mensch Gebete an Gott richten, die eine Forderung beinhalten, aber Gott wird gewiss nicht darauf reagieren. Denn unser Vater fühlt sich wohl am ehesten vor den Kopf gestoßen, wenn Menschen immer nur sagen: „Ich will dies, ich will das! Tue dies und tue jenes, mache das anders und verändere jenes für mich!“, ohne auch nur im Ansatz darüber nachgedacht zu haben, ob der beklagte Zustand, wie er gerade ist, vielleicht absichtlich von Gott so herbeigeführt wurde, zum Beispiel als Reaktion auf nicht bereute Sünden oder um auf ein höheres Ziel im Leben des Menschen zuzusteuern. Danach fragen die Menschen nicht. Sie machen sich keine Gedanken um Gottes großes Werk, sondern sie denken immer nur an das, was sie selber wollen und wie die Dinge ihrer Meinung nach zu sein haben. Wer aber in solch einer Mentalität betet, bei dem wird es zur Normalität werden, so gut wie gar keine echten Gebetserhörungen zu erleben.

Und am schändlichsten vor dem Angesicht des Gottes Abrahams Isaaks und Jakobs, des Schöpfers von Himmel und Erde, sind diejenigen Menschen, die einfach alles tun, was ihnen selber in den Sinn kommt, egal wie gottlos ihr Treiben auch ist, und die dann hinterher sagen: „Das habe ich mit Gottes Hilfe getan! Gott hat mich unterstützt!“
Solche Menschen, die einfach ihren selbstgerechten Weg gehen und dann mit der Illusion leben, dass Gott mit ihnen sei und ihren Wandel durch Gebetserhörungen belohnt, obwohl Gott sie schon lange ignoriert, sind im Grunde unausstehlich. Oder was ist, wenn Menschen irgendwelche Götzen anbeten und dann passieren Dinge, für die sie gebetet haben? Ist das dann etwa eine Gebetserhörung von einem lebendigen, göttlichen Wesen? Ich habe zum Beispiel mal vor kurzen in meiner Liste der vorgeschlagenen Videos einen Livestream gesehen, wo 24 Stunden am Tag zu Maria gebetet wird, um die Corona-Pandemie zu beenden. Jetzt stellt euch mal vor, es käme der Tag, an dem die weltweit stattfindende Corona-Aktion auch in Deutschland planmäßig zu ihrem vollständigen Ende kommt, wie man es sich schon seit Jahren zurecht gelegt hatte. Was werden die Maria-Anbeter dann sagen?
Sie werden sagen: „Maria hat unsere Gebete erhört!“
Erkennt ihr, wie leicht sich Menschen Illusionen bauen, als ob es Gebetserhörungen gegeben hätte? In Wahrheit ist der echte lebendige Gott die ganze Zeit am Schweigen und lässt sie ihren eigenen verkorksten Weg gehen, ohne auf Gebete zu reagieren, da sie ja sowieso nur die ganze Zeit ihr eigenes Ding durchziehen wollen.

Es ist noch nie anders gewesen, als eben so, dass viele Menschen sich Illusionen bauen, auch beim Beten, und dass sie absichtlich an etwas Falsches glauben und falsch beten und sich dann darüber verwundern, dass der echte Gott nicht reagiert. Im Alten Testament gibt es Zeugnisse davon, dass die Menschen damals so verkorkst gewesen sind, und ich übertreibe nicht, wenn ich sage, dass sie es heute immernoch sind!
Zum Beispiel liest man folgende Worte im Buch des Propheten Hesekiel in Kapitel 13, Vers 19:

Ihr entweiht mich bei meinem Volk für einige Hände voll Gerste und für etliche Bissen Brot, um Seelen zu töten, die nicht sterben sollten, und Seelen am Leben zu erhalten, die nicht leben sollten, indem ihr mein Volk anlügt, das Lügen gern Gehör schenkt!

Hier merkt man, dass Gott entsetzt ist vom Volk, weil so viele Menschen im Volk den Lügen gerne Gehör schenken. Und er ist ebenfalls sehr entsetzt davon, dass es Menschen gibt, die ihren Lebensunterhalt damit verdienen, den angeblich gläubigen Menschen mit voller Absicht Lügen einzutrichtern, um sie in todeswürdiger Sünde zu halten, Übeltäter vor Strafen zu bewahren und Gott zu entweihen. Solche Zustände sind eine Schande, und es wird niemals irgendwas wirklich Gutes daraus entstehen! Und man braucht nicht zu erwarten, dass Gott die Gebete von solchen Menschen beachtet.

Auch im Buch des Propheten Jeremia gibt es eine wichtige Stelle, nämlich Kapitel 5, Vers 31. Dort heißt es:

Die Propheten weissagen falsch, und die Priester herrschen mit ihrer Unterstützung; und mein Volk liebt es so! Was wollt ihr aber tun, wenn das Ende von all dem kommt?

Hier werden falsche Weissagungen und die Leitung von verführerischen Priestern von Gott beklagt, am schlimmsten findet er es aber offensichtlich, dass das Volk diesen Zustand liebt. Eigentlich müsste das Volk seufzen darüber, wenn ihre Gemeinden von schändlichen Priestern geleitet werden und sie sich das irreführende Gequatsche von scheinbaren Propheten anhören müssen, die falsche Propheten sind. Aber stattdessen lieben sie es und denken, es wäre so genau richtig. Einmal deshalb, weil sie lieber angenehme Worte hören wollen als Worte der Ermahnung zur Buße, denn sie hassen Buse und hassen die Gebote und haben keinen Bock, auch nur das Geringste an ihrem verkehrten Wandel zu ändern, andererseits aber auch deshalb, weil sie sich mit großer Freude dem Irrglaube hingeben, dass einer, der beliebt ist und eine große Gemeinde leitet, ja unbedingt ein echter Diener Gottes sein muss, denn sie blenden komplett den Fakt aus, dass die wahren Propheten Gottes eigentlich immer von den Menschen verschmäht und verachtet waren und dass man sie niemals in den großen Gemeinden hören wollte. Alle Dinge, bei denen man eigentlich sofort merken sollte, dass es Warnsignale sind, werden stattdessen von den Heuchlern des Glaubens als großartige Offenbarungen und gute Früchte gefeiert. Das ist absolut furchtbar, und es geschieht zu ihrem eigenen Verderben. Denn Gott hat selbst überhaupt keinen Vorteil davon, wenn Menschen gerettet werden, und er selbst erleidet auch keinen eigenen Schaden dadurch, wenn Menschen in Lügen verstrickt sind, sondern der Mensch richtet sich damit lediglich selbst zugrunde und geht irgendwann daran kaputt. Und dann sind einige Menschen am Ende sogar noch dreist genug, um Gott die Schuld zu geben für alles, was sie erleiden. Das ist wirklich unausstehlich!

Außerdem scheint es bei vielen Menschen einfach nicht in den Kopf und schon gar nicht ins Herz fallen zu können, dass wir alle Zeit dem Wille Gottes gemäß leben und auch beten sollen, damit es überhaupt etwas nützen kann. Daran wollen die Menschen nicht denken, denn es entspricht nicht der Lust ihres Fleisches. Aber eigentlich steht es schon im ersten Brief des Johannes deutlich angemerkt. Denn man liest in Kapitel 5 in Vers 14:

Und das ist die Freimütigkeit, die wir ihm gegenüber haben, dass er uns hört, wenn wir seinem Willen gemäß um etwas bitten.

Durch diese gehaltvollen Worte wird ganz klar ersichtlich, dass wir Gottes Willen gemäß bitten sollen, also dass wir erstmal die Gewissheit brauchen, dass es für Gott überhaupt in Ordnung ist, wenn wir um das bitten, was uns in den Sinn kam, und nur dann können wir unser Anliegen mit Freimütigkeit im Gebet vortragen, müssen aber gleichzeitig auch die Antwort annehmen, sie sei erwartet oder unerwartet.

In diesem Sinne lautet die heutige Botschaft:
Hört bitte auf, meinem Vater mit Heuchelei im Gebet auf die Nerven zu gehen! Findet euch entweder ab mit den Antworten, die euch schon gegeben wurden, oder fangt anderenfalls gar nicht erst an, zu beten! Denn wenn ihr euch durch halsstarriges Verhalten im Gebet selbst den Zorn des allein wahren Gottes aufladet, dann wird es am Ende nur euer eigener Schaden sein!
Und vergesst bitte auch niemals diese wahrhaftigen Worte aus dem Buch der Sprüche in Kapitel 28, Vers 9, die da lauten:

Wer sein Ohr abwendet vom Hören auf das Gesetz, dessen Gebet sogar ist ein Gräuel.

Dieses Zeugnis ist aus Gott. Es ist eine geistliche, unverkennbare Realität. Ein Gebet eines Gesetzlosen wird von dem allein wahren Gott verabscheut. Gott liebt alle, die in Gerechtigkeit gemäß seinen Geboten leben. Aber von denen, die das Gegenteil tun, kann das nicht behauptet werden. Das sollte eigentlich soweit klar sein, da ja Gott selbst ebenfalls vollkommen gerecht ist. Wie sollten ihm da die Gebete von Menschen wohlgefällig sein können, in deren Herzen eine stetige Neigung zur Verwerfung oder Falschauslegung der Gebote Gottes wohnt? Man muss kein Professor sein, um zu erkennen, dass Menschen, die sich den Geboten eines gerechten Gottes gegenüber ignorant zeigen, dann auch zur Zeit ihrer Gebete niemals sein Interesse wecken können, sondern ihn maximal zusätzlich verärgern.

Das waren die Worte, die mir aktuell auf dem Herzen brennen. Und wenn Gott will und wir leben, werde ich zu einem anderen Zeitpunkt noch mehr sagen. Wohl aber denen, die allezeit Gottes Gebote halten und Jesus nachfolgen wollen, damit sie ewiges Leben finden! Amen.

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