Text zu "Herzfeuer-Predigt: Eine Wurzel alles Bösen"
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Aktuell brennt es mir auf dem Herzen, nochmal in aller Deutlichkeit darauf hinzuweisen, wie verderblich die Geldliebe ist, bzw. die Geldgier, und allgemein das Festhängen an oder Vertrauen auf weltlichen Besitz. Hierbei verweise ich zuerst einmal auf den Text vom ersten Brief an Timotheus in Kapitel 6, wo man in Vers 9 und 10 die eindeutige Erwähnung findet, dass die Geldgier eine Wurzel alles Bösen ist und etliche Menschen im Glauben scheiterten, weil ihre Liebe zum Geld praktisch größer war als die Liebe zum Reich der Himmel. Und das sollte man sich wirklich mal auf der Zunge zergehen und tief ins eigene Herz fallen lassen! Die Geldgier ist eine Wurzel alles Bösen. Und es wird ja sogar noch spannender! In dem Kapitel geht es nämlich darum, dass Verkündiger die Gottesfurcht in den Herzen von Gemeindemitgliedern skrupellos ausnutzen, um ihnen in Form von Spenden möglichst viel Geld aus den Taschen zu ziehen und die Leute dabei in dem Glauben zu lassen, sie hätten ein gutes, Gott wohlgefälliges Werk getan. Aber besonders dann, wenn die Gemeinde eigentlich schon alles hat, was sie wirklich benötigt, ist das nichts Gutes, sondern es greift dabei viel mehr eine Weisheit, die Salomo aufgeschrieben hat und die man liest im Buch der Sprüche in Kapitel 22, Vers 16:
Wer einen Armen bedrückt, verhilft ihm zur Bereicherung; wer einem Reichen gibt, verschafft ihm nur Verarmung.
Durch diese Worte, die wirklich aus Gott sind, sollte man erkennen, dass es absolut keinen Sinn ergibt, Leuten noch mehr Geld in den sprichwörtlichen Rachen zu schmeißen, die sowieso schon genug haben. Wer einem Reichen Almosen gibt, der verhilft ihm zur Verarmung! Und ich lese jetzt auch mal den Text vom ersten Brief des Paulus an Timotheus aus Kapitel 6 vor, damit ihr es besser vor Augen habt. Es steht geschrieben in den Versen 3 bis 10:
Wenn jemand fremde Lehren verbreitet und nicht die gesunden Worte unseres Herrn Jesus Christus annimmt und die Lehre, die der Gottesfurcht entspricht,
so ist er aufgeblasen und versteht doch nichts, sondern krankt an Streitfragen und Wortgefechten, woraus Neid, Zwietracht, Lästerung, böse Verdächtigungen entstehen,
unnütze Streitgespräche von Menschen, die eine verdorbene Gesinnung haben und der Wahrheit beraubt sind und meinen, die Gottesfurcht sei ein Mittel zur Bereicherung – von solchen halte dich fern!
Es ist allerdings die Gottesfurcht eine große Bereicherung, wenn sie mit Genügsamkeit verbunden wird.
Denn wir haben nichts in die Welt hineingebracht, und es ist klar, dass wir auch nichts hinausbringen können.
Wenn wir aber Nahrung und Kleidung haben, soll uns das genügen!
Denn die, welche reich werden wollen, fallen in Versuchung und Fallstricke und viele törichte und schädliche Begierden, welche die Menschen in Untergang und Verderben stürzen.
Denn die Geldgier ist eine Wurzel alles Bösen; etliche, die sich ihr hingegeben haben, sind vom Glauben abgeirrt und haben sich selbst viel Schmerzen verursacht.
In diesen Versen findet man vieles, was niemals auf taube Ohren stoßen darf, sollte ein Mensch tatsächlich Jesus nachfolgen wollen und sich von Übeltätern fernhalten.
Wenn Menschen die Gottesfurcht anderer zur Eigenbereicherung benutzen wollen, sind sie nicht selten daran erkennbar, dass sie eine falsche Lehre beliebt machen, indem sie die gesunde Lehre verlästern und Streitereien beginnen, um ihren Unsinn durchzusetzen, während sie aufgeblasen sind, also sich besonders viel auf ihre eigene Klugheit und ihren eigenen Status einbilden. Und sie schüren in der Gemeinde böse Verdächtigungen und Zwietracht der Leute untereinander, was meistens zu dem Zweck geschieht, Konkurrenz aus dem Weg zu räumen und jeden, der dem bösen Werk Einhalt gebieten will, in Verruf zu bringen. Wenn ihre eigentlich schändlichen Verhaltensweisen auf bereitwillige Herzen in der Gemeinde treffen und die Leute sich entsprechend benehmen werden und sich somit von der gesunden Lehre abwenden, dann lassen diese sich meistens auch von dem Verführer dazu verleiten, ihm Geld zu geben, und zwar nicht wenig, weil sie meinen, sie müssten diesen Mensch jetzt unterstützen, der sie in ihren Augen auf einem besseren Weg zur Gottesfurcht leitet, als es vorher war. Paulus aber gibt an Timotheus den durchaus ernstzunehmenden und nützlichen Ratschlag, sich selbst fernzuhalten von Leuten, die sowas tun. Paulus sagt sogar, dass derart geldgierig auftretende Leute, obwohl es sich dabei ja um Gläubige handelt, der Wahrheit beraubt sind. Diese Aussage ist schwergewichtig, und dennoch ist sie gleichermaßen realistisch.
Muss das jetzt aber bedeuten, dass man dazu aufgerufen sei, all sein Geld lieber ganz für sich selbst zu behalten? Gewiss nicht! Gottesfurcht erweist man auch dadurch, dass man Almosen austeilt an die Notleidenden. Es müssen nur eben echte Notleidende sein, und keine Betrüger!
Ganz allgemein muss auf beiden Seiten dieses Denken aufhören, dass es im Leben nur um den eigenen möglichst üppigen Besitz von Geld und Gütern gehen würde. Sowas sollen Gemeindeleiter niemals glauben, und Mitglieder der Gemeinde, die nur zu den einfachen Besuchern zählen, ebenfalls nicht. Es ist doch genau so in der Realität, wie es auch geschrieben steht: Wir haben nichts in diese Welt mit hinein gebracht am Tag unserer Geburt, und wir können auch gar nichts aus dieser Welt mitnehmen an dem Tag, an dem wir sterben. Will das irgendjemand leugnen? Will mir jemand das Gegenteil beweisen?
Man braucht nicht festzuhalten an Dingen, die von Anfang an nur von Gott dazu vorgesehen sind, ihre Zeit zu haben, die abläuft, und nach dem Ablauf der Zeit dann dahinzuschwinden. Das wäre doch völlig töricht, sowas zu umklammern. Oder etwa nicht?
Wir lesen in dem Text auch das Motto: Wenn wir Nahrung und Kleidung haben, soll uns das genügen!
Dieses Motto ist für jeden Jesus-Nachfolger und jede Jesus-Nachfolgerin nützlich. Wir sind doch sowieso nur Fremdlinge in dieser Welt. Es ist notwendig, zu essen und Kleidung zu haben, um am Leben zu bleiben, so lange Gott will. Und eine Unterkunft wäre dabei auch sehr zweckdienlich. Wenn aber diese Grundlagen erfüllt sind, so bleibt für uns nichts anderes übrig als unser Herr Jesus Christus und der Wille seines Vaters, denn wir kümmern uns ja um das, was die Werte des Himmels betrifft, und nicht um das, was unsere eigene Lust betrifft oder die nichtigen Wertvorstellungen dieser Welt. Viele wollen aber gar nicht derartig leben und versuchen stattdessen lieber, viel Geld zu verdienen, egal wie, damit sie keine Zukunftsängste haben und sich tolle Sachen kaufen können. Aber Paulus sagt richtigerweise: Die Geldgier ist eine Wurzel alles Bösen. Die Menschen verderben sich selber dadurch, wenn sie von Geldgier angeleitet handeln, weil es ein Ärgernis für Gott ist. Wenn Gott zornig wird über uns, weil wir uns in seinen Augen böse benehmen, dann kommt früher oder später auch die entsprechende negative Reaktion. Und dann kann man noch so oft den Name Jesus rufen oder irgendwas von Glaube daherfaseln, aber man wird Gottes gerechte Reaktion nicht abwenden.
Es ist theoretisch nichts verwerflich daran, dringend benötigtes Geld in einer Gemeinde zu sammeln, das auf keine andere Art beschafft werden kann als damit, dass man Almosen sammelt. Es muss aber wegen einem echten Anliegen dazu kommen, ohne Willkür, ohne Übertreibungen und ohne Betrug, damit es legitim ist vor Gottes Angesicht.
Allerdings sollte man dabei nicht nur allen Leuten den nötigen Freiraum lassen, damit es jedermanns eigene Gewissensentscheidung ist, sondern man sollte auch darauf aufmerksam machen, dass es unter Jesus Christus eigentlich das Selbstverständlichste der Welt ist, Almosen für wirklich Bedürftige auszuteilen, wenn man kann. Es darf nicht als profitables Investment dargestellt werden, so als ob Gott die Gabe in größerer Menge zurückbezahlen muss. Man sollte den Menschen nicht einreden, dass Gott plötzlich all ihre Pläne gelingen lässt, weil sie Geld in den Spendenbeutel legen. Und es darf den Menschen auch niemals eingeredet werden, dass sie der Kirche deshalb Geld geben sollen, weil sie es dann von Gott vielfach zurückbekommen werden. Denn mit dieser Verkündung macht man die Menschen zu Dienern des Mammon, weil man weltliches Gewinndenken in ihnen schürt. Ein Mensch kann aber nicht zwei Herren dienen, denn er wird den einen bevorzugen und den anderen verachten. Jesus machte klar, dass wir nicht nach Reichtum streben sollen bzw. dass wir keine Schätze auf Erden sammeln sollen. Wer aber Geld gibt, weil er damit rechnet, es vielfach zurückzuerhalten, der ist wie ein Mensch, der Reichtum anhäufen will.
Ich will aber betonen, dass es in dieser Predigt nicht nur darum geht, über Gemeindeleiter eine bedeutsame Ermahnung zu äußern, sondern es geht im Grunde genommen um jede Privatperson, die irgendwie den Versuch unternimmt, Jesus nachzufolgen. Es soll keiner sagen:
„Ich stimme dem allem zu, aber mich geht das nichts an, denn ich bin ja nicht reich. Eigentlich würde ich sagen, dass ich ruhig noch viel mehr Geld haben könnte, denn es ist mir nicht genug, um anständig zu leben.“
Ich sage euch: Viele Menschen sind Diener des Mammon, obwohl sie wenig Geld haben. Denn Gott prüft die Herzen. Ein Diener des Mammon zu sein geht schon an der Stelle los, wo man begehrt, reich zu sein, auch wenn man es materiell gar nicht ist. Und auch da, wo man eine größere Geldmenge bekommt und sich dann ein eigentlich überflüssiges luxuriöses Objekt davon kauft, anstatt etwas Vernünftiges mit dem Geld anzustellen. Und man zählt sogar schon als Diener des Mammon dadurch, dass man sich ständig nur Sorgen darum macht, ob man in der Zukunft versorgt sein wird, und deshalb alle Kraft des eigenen Denkens vordergründig darauf ausrichtet, die eigene Versorgung sicherstellen zu wollen, anstatt sich auf Gottes Tun zu verlassen. Als echter Jesus-Nachfolger muss man es hinbekommen, damit zu leben, dass man nicht genau weiß, wie die Versorgung für das eigene Leben in den noch bevorstehenden Lebensjahren bewerkstelligt wird. Man muss sozusagen blind darauf vertrauen, dass Gott Wege einrichten wird, die man selber nicht kommen sah und teils auch nicht kannte. Aber genau dieses Vertrauen fehlt oft, und dann versuchen die Menschen alles selber hinzukriegen, und deshalb wird Gott die Versorgung, die er vorgesehen hat, ihnen gar nicht erst aufbauen. Weil die Menschen so gegensätzlich handeln, dass sie den gesamten Weg verbauen. Das ist etwas, was man sich als Jesus-Nachfolger möglichst bald abgewöhnen sollte, auch wenn bekanntlich von Natur aus erstmal jeder herangewachsene Mensch so tickt, die Versorgung aus eigener Kraft und durch eigenes Organisieren sicherstellen zu wollen.
Es scheint den Menschen unbegreiflich zu sein, dass all die bisherigen Errungenschaften nicht unzerstörbar sind, nur weil man sie mit Sorgfalt erarbeitete. Doch genau das ist der Fall. Wisst ihr den nicht, wie leicht es passieren kann, dass Gott alles über den Haufen wirft, was ihr euch selber aufgebaut habt? Er kann euch jederzeit beweisen, dass ihr von seiner Gunst abhängig seid, und ihr solltet dankbar sein, wenn er darauf verzichtet, dies zu beweisen. Denn Gott kann zulassen, dass Diebe kommen, die euren Besitz entwenden, oder dass Umweltkatastrophen geschehen, die euren tollen Besitz verderben, und dann werdet ihr sehen, dass ihr euer Vertrauen auf Nichtigkeit gesetzt habt. Was nützt euch das alles noch, wenn ihr nicht zu Jesus gehört und daher nicht den Willen und Plan Gottes für euer Leben erkennen könnt? Wollt ihr dann etwas mit euren eigenen Händen reparieren, was nicht mehr zu reparieren geht? Die maximale Sicherheit hat ein Mensch nicht dann, wenn er sich Dinge aufgebaut oder angesammelt hat, die ihm Ruhe spenden in seiner weltlichen Besorgnis, sondern die maximale Sicherheit hat ein Mensch eigentlich nur dann, wenn er weltlichen Besitz zur Nebensache macht, zu Jesus gehört und durch den Heiligen Geist geleitet wird, wobei er bereitwillig und ohne zu murren alles tun wird, was Jesus lehrte und was auch der Heilige Geist als Befehl weitergibt. Das ist die Anleitung, der man folgen sollte, um größere Schäden zu vermeiden, die eben gerade dadurch entstehen würden, dass man widerspenstig ist und alles auf eine andere Art erledigt, von der man meint, man hätte davon die größere Sicherheit und die bessere Versorgung zu erwarten. Denn genau das, was man dann tut, um größere Sicherheit zu erreichen, wenn es gegen Gottes Plan ist, wird die Ursache dafür sein, dass alles zunichte wird und man Schaden erleidet, den man nicht in dieser Intensität erlitten hätte, hätte man auf die Leitung im Heiligen Geist geachtet.
Wenn wir aber bedenken, dass eine Wurzel alles bösen die Geldgier ist, dann ist das nicht nur so zu verstehen, dass man gerne sehr große Geldmengen besitzen will und dass man andere Menschen gerne um ihr Geld erleichtert, sondern die Geldgier besteht auch darin, dass man sich weigert, Besitz loszulassen, der besonders teuer gewesen ist, als man ihn kaufte. Denn dabei ist das Loslassen trotzdem richtig, aber einige Menschen, die behaupten, an Jesus zu glauben, halten doch tatsächlich an Besitztümern fest, weil diese einen hohen Geldwert haben oder hatten am Tag des Einkaufs. Solche Menschen begreifen nicht, dass sie an Nichtigkeit klammern und Diener des Mammon sind. Aber es ist wirklich an der Zeit, dies zu begreifen! Vielleicht sind sie sogar Diener von mehreren falschen Gottheiten. Denn das wäre dann der Fall, wenn jemand sich Götzenfiguren gekauft hatte, die teuer waren, um damit das eigene Haus zu schmücken. Das ist vor dem allein wahren Gott, dem Gott Abrahamms Isaaks und Jakobs eine besonders heftige Schande, wenn jemand sich nicht nur Götzenbilder ins Haus stellt und damit Gott extrem erzürnt, während man selber aber sagt, es wäre schön, sondern wenn man dann obendrein diese Dinger niemals hergeben oder gar zerstören würde, weil sie doch so viel Geld gekostet haben. Sowas ist gotteslästerliches Verhalten in übelstem Ausmaß. Und ich lasse es niemandem durchgehen, wenn gesagt wird, ich würde es hier mit meinen Formulierungen übertreiben. Denn es geht hier nicht darum, durch nette Worte irgendwen mit schnuckeligen Wohlfühlbotschaften vollzusülzen, sondern es geht um Gott, unseren Vater im Himmel! Und ein echtes Kind Gottes interessiert sich immer für das Herz seines Vaters. Versucht bitte, die Dinge nicht mit euren eigenen sündigen Augen zu bewerten, sondern aus Gottes Perspektive! Unser Vater ist der einzige wahre Gott, er ist der heilige Schöpfer aller Dinge. Wie soll dieser sich denn fühlen, wenn wir unser Haus mit Objekten vollstellen, die andeuten, dass ein anderer als er Gott ist, oder dass eine andere Kraft als seine uns beschützt, oder dass irgendeine Lehre, die anders ist als seine, wertvoll sei?
Glaubt ihr, Gott freut sich darüber? Das tut er ganz sicher nicht!
Darum bitte ich euch um des Segens in eurem eigenen Leben willen:
Werft ausnahmslos alles weg, also wirklich alles, was auch nur im geringsten mit fremdem Gottesglaube oder Götzendienst oder mit Esoterik oder mit sonstiger gotteslästerlicher Lehre zu tun hat. Egal, ob es nur ein harmlos aussehendes interessantes Buch ist, oder eine künstlerisch gutaussehende Figur, die dem Auge wohlgefällig gestaltet wurde. Werft es weg!
Ihr dürft nicht euch selbst zum Richter machen, indem ihr sagt: „Ach, diese Dinge sind harmlos! So lange ich sie nicht anbete, kann ich sie gerne im Haus haben!“
Dadurch stellt ihr euch über Gott, ihr führt dabei nicht euer Leben nach Gottes Wille, sondern nach eurem eigenen Wille, und ihr habt Übermut, indem ihr denkt, Gott müsse damit einverstanden sein, was ihr selber wollt. Wenn ihr Segen in eurem Leben haben wollt, dann dürft ihr euch nicht so verhalten, denn ihr macht euch selbst durch solches Verhalten zur Abscheulichkeit vor Gott, und Jesus kann dann auch nichts machen, denn Jesus tut allezeit den Willen Gottes. Und wenn Gott zornig auf euch ist wegen dem, was ihr tut, wie soll Jesus dann helfen können? Jesus handelt niemals gegen Gott.
Darum sage ich euch:
Entfernt alles von eurem Heim, was auch nur im geringsten gegen Gottes Wohlgefallen ist! Macht eure eigene Wohnung wie einen freien Tempel, wo keine Anstöße sind, von denen Gott angeekelt wäre, würde er euch besuchen kommen. Und verharrt bitte nicht in faulen Ausreden!
Manche Menschen sagen: „Die Dinge, die ich im Haus habe, sind doch harmlos! Sie sehen sehr schön aus und ich fühle mich damit wohler!“
Ich sage euch: Alles, was irgendwie die Menschen falsch belehrt oder was aus einer Kultur kommt, die fremde angebliche Götter anbetet, darf niemals in eurer Wohnung sein, schon gar nicht als Schmuck. Ihr häuft euch Gottes Zorn auf, wenn ihr so handelt. Denn ihr findet Dinge schön, die Gott abartig findet.
Andere sagen: „Die Dinge, die ich im Haus stehen habe, haben viel Geld gekostet! Ich kann sie nicht einfach wegwerfen, weil sie einen hohen Geldwert haben. Das fühlt sich an, als würde das Geld völlig umsonst ausgegeben worden sein. Es wäre schade ums Geld.“
Ich sage euch: Ihr sollt keinerlei Anstoß daran nehmen, zu fühlen, dass euer vieles Geld verschwendet war. Denn dieses Gefühl ist die Wahrheit. In dem Moment, wo ihr euch Gräuel gekauft habt, da habt ihr Geld verschwendet. Wenn ihr das Geld nicht für den Gräuel ausgegeben hättet, sondern das Geld stattdessen hemmungslos zum Fenster rausgeworfen hättet, dann wäre das sinnvoller gewesen, als euch okkulte Objekte oder Vergleichbares zu kaufen. Löst euch von den Gräueln! Seht einfach ein, dass ihr schlechte Entscheidungen getroffen habt, werdet eure Last los und haltet euch zukünftig davon fern. Aber behaltet die Gräuel nicht, nur weil sie viel Geld gekostet haben!
Wieder andere sagen: „Ich habe dieses Objekt von einer Person geschenkt bekommen, die mir sehr am Herzen liegt. Ich kann es nicht einfach wegwerfen, denn damit würde ich der Person das Herz brechen, aber wir sollen doch unseren Nächsten lieben wie uns selbst!“
Ich sage euch: Die Liebe zu Gott ist sogar noch wichtiger als die Nächstenliebe. Du kannst nicht Gott verachten, nur um einen Mensch liebzuhaben, der dich mit Gräueln beschenkt. Normalerweise müsstest du den Mensch auf sehr direkte und unverblümte Weise maßregeln, der es gewagt hat, dein Haus überhaupt erst mit einem Gräuel zu schänden, indem er dir ein Geschenk macht, das gegen den Wille dessen ist, den du mehr lieben sollst als alles Andere. Aber es ist zu verschmerzen, wenn ihr dem Schenker keine ausführliche Mahnrede haltet, so lange ihr wenigstens das Gräuel-Geschenk loswerdet. Wenn es passiert, dass ihr den Gräuel weggeworfen habt und die Person bemerkt es und fragt euch danach, dann sagt ganz kurz, dass ihr Gott mehr liebt als alles andere und dass ihr das Objekt wegwerfen musstet, weil Gott es hasst. Das als Information reicht. Und wenn die Person davon entsetzt ist, dann soll sie eben entsetzt sein. Die beruhigt sich auch wieder.
Bitte denkt daran, dass die echte Nachfolge Jesu darin besteht, so zu sein wie er. Und Jesus hätte auch selbst niemals sein Heim mit Götzenfiguren oder eigenartigen Büchern oder seltsamen Zeichen geschmückt. Auch nicht mit Kristallen oder Traumfängern oder was weiß ich, was es alles für gotteslästerlichen esoterischen Müll gibt.
Aber Jesus war ja seit seiner Taufe sowieso die meiste Zeit auf Reisen. Und dabei hat er Gott geliebt und manchmal sogar ganze Nächte hindurch im Gebet zu Gott verbracht. Wenn nun Jesus dies tut, wie können wir dann Jesus-Nachfolger sein, wenn wir nicht Gott allein lieben, sondern uns an dem Okkultismus dieser Erde erfreuen, weil er schön aussieht? Oder was ist, wenn wir Schutz erwarten durch Objekte, die Gott ein Gräuel sind? Es ist dann so, als würdet ihr unserem Vater ins Gesicht spucken, sobald ihr Objekte in eurem Haus habt, die euch schützen sollen, obwohl doch nur Gott allein der einzige ist, der euch wirklich beschützen kann. Wenn ihr aber Dinge in eurem Haus habt, die ihm ein Gräuel sind, dann wird er zornig und will euch nicht mehr beschützen. Haltet euch diese Wahrheit bitte allezeit vor Augen!
Und der Satan sieht das auch, wenn ihr euer Haus mit irgendwas geschmückt habt, was gegen Gott ist, oder wenn sich Bücher in eurem Heim befinden, die gegen Gott sind. Und dann wird der Satan, wie er es immer tut, zu Gott schreien, um euch anzuklagen. Und Gott wird erkennen, dass die Klage gerecht ist. Denn der Satan wird sowas sagen wie: „Siehe, dieses dein Kind, das deinem Wille gemäß dem Messias nachfolgen soll, verachtet dich und macht deinen Namen zum Spott, indem es sein Heim mit Gräueln geschmückt hat!“
Dann bekommt er Recht und darf euch Plagen schicken, und genau das wird er auch ohne zu zögern tun. Denn der Satan wird nicht müde. Er lauert ohne Unterlass darauf, ob ihr euch in irgendeiner Weise offensichtlich versündigt, denn er will euch so viel Schaden zufügen wie er nur kann.
Überlegt euch das also gut, ob ihr verklagbar werden wollt, wenn ihr euch selbst zum Richter macht und euch über Gottes Wort erhebt, indem ihr in eurem Hochmut selbst entscheidet, was ihr im Haus haben dürft und ob es als Sünde zählt oder nicht. Denn ihr könnt von morgens bis abends darüber reden, was eurer eigenen Meinung nach sündig oder nicht sündig ist, aber es ändert nicht das Geringste daran, dass nur Gott allein entscheidet, was wahrhaftig Sünde ist. Und Gottes Wort zählt, nicht euer eigenes. Deswegen wird euch auch der Satan erfolgreich verklagen, wenn ihr Gräuel im Haus habt, egal wie oft ihr aufgrund eurer eigenen Fleischeslust oder Augenlust sagt, dass es nicht als Gräuel gesehen werden soll. Eure Reden nützen nichts, denn ihr seid nicht Gott.
Darum hoffe ich wirklich, dass ihr alles loswerdet, was in eurer Wohnung ist, aber was für unseren Vater ein Gräuel ist, und dass ihr euch schämt und dass ihr euch bei unserem Vater entschuldigt, eure Schuld bekennt und Jesus darum bittet, dass er euch reinwäscht, was er gemäß dem Wille Gottes auch tun kann.
Und ganz allgemein muss bei allen Menschen die Geldliebe aufhören, sollte sie vorhanden sein. Denn es heißt auch im Brief an die Hebräer in Kapitel 13, Vers 5:
Euer Lebenswandel sei frei von Geldliebe! Begnügt euch mit dem, was vorhanden ist; denn er selbst hat gesagt: »Ich will dich nicht aufgeben und dich niemals verlassen!«
Hier sieht man, dass Gott diejenigen Gläubigen nicht aufgeben wird, die von Geldliebe frei sind. Es würde aber an ein Wunder grenzen, wenn Gott jemandem dauerhaft Unterstützung gibt, der von der Geldliebe nicht ablassen will, denn so einer ist niemals Gott wohlgefällig, selbst wenn er als Prediger auftreten würde.
Das waren die Worte, die mir aktuell auf dem Herzen brennen. Und wenn Gott will und wir leben, werde ich zu einem anderen Zeitpunkt noch mehr sagen. Wohl aber denen, die allezeit Gottes Gebote halten und Jesus nachfolgen wollen, damit sie ewiges Leben finden! Amen.
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