Text zu "10. Herzfeuer-Predigt: Schwefel"


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Mir brennt es momentan auf dem Herzen, dass ich besonders schwer zu ertragende Worte reden soll. Und zwar nicht Worte, die für mich selber schwer zu ertragen sind, denn ich bin schon lange einsgeworden mit dem, was aus der Sicht meines Vaters Gerechtigkeit ist, sondern schwer zu ertragende Worte für alle Zuhörer und Zuhörerinnen, die irgendwann mal auf diese Predigt aufmerksam werden.

In der heutigen Predigt geht es um Schwefel. Ich mache euch deutlich und eindringlich darauf aufmerksam, dass Schwefel immer ein sehr, sehr schlechtes Zeichen ist! Wenn du in deinem Leben Schwefel wahrnimmst, dann ist das ein sehr heftiges Warnzeichen. Es zeigt dir, dass du kurz vor einem heftigen Zorngericht Gottes stehst, dass du momentan so ziemlich alles falsch machst in Gottes Augen und schlimmen Schaden erleiden wirst, weil dein jetziger Weg völlig ins Verderben führt und einfach nur schlecht ist. Denn es ist so, und das kann keiner leugnen, dass Schwefel immer nur in einem negativen Kontext in der Bibel erwähnt wird. Ihr werdet keine Stelle finden, wo Schwefel etwas Gutes bedeutet, sondern es ist allezeit ein Mittel, um den Zorn Gottes deutlich auszudrücken, weil Gott wirklich die Nerven verloren hat. Wenn Menschen sich derart schäbig benehmen, dass Gottes sprichwörtlicher Geduldsfaden reißt, dann kommt Schwefel. 

Und ich möchte nun auch mal einige Bibelstellen aufzeigen, die meine Erklärung untermauern und dazu auch ausreichend für sich selbst sprechen. Als das Gericht über Sodom und Gomorra kam, da geschah Folgendes laut dem ersten Buch Mose, Kapitel 19, Vers 23 bis 25:

Und die Sonne ging auf über der Erde, als Lot nach Zoar kam. 
Da ließ der HERR Schwefel und Feuer regnen auf Sodom und Gomorra, vom HERRN, vom Himmel herab, 
und er zerstörte die Städte und die ganze Umgebung und alle Einwohner der Städte und was auf dem Erdboden gewachsen war.

Gott ließ es regnen. Schwefel ließ Gott regnen, und Feuer dazu. Und dies tat er mit einem Ort, der ihn so sehr zum Zorn gereizt hatte, dass es in Gottes Augen keine andere Alternative mehr gab, als den Ort völlig einzuäschern für den ganzen Rest der Weltzeit. Beachtet in diesen Versen, was für eine wichtige Rolle Schwefel hierbei spielte, als ein böser Ort auf ewig bestraft wurde!

Im Buch Hiob gibt außerdem ein Mann namens Bildad Zeugnis von der Art und Weise, wie Gott eines Tages mit dem Gottlosen umgehen wird, und diesbezüglich heißt es in Kapitel 18, Vers 14 und 15:

Er wird vertrieben aus seinem Zelt, seinem Zufluchtsort, und es treibt ihn zu dem König der Schrecken. 
Sein Zelt wird von einem bewohnt, der ihm nicht zugehört; auf seine Wohnung wird Schwefel gestreut.

Merkt ihr, wie hier das Strafgericht über einen gotteslästerlich lebenden Mensch auch damit beschrieben wird, dass Schwefel gestreut wird auf seine Wohnung? Dieses Detail sollte man nicht übersehen!

Ein weiteres Zeugnis davon, dass Gott zwischen den gerecht Lebenden und den gottlos Lebenden einen deutlichen Unterschied macht, findet man in Psalm 11. Dort heißt es in den Versen 5 und 6:

Der HERR prüft den Gerechten; aber den Gottlosen und den, der Frevel liebt, hasst seine Seele.
Er lässt Schlingen regnen über die Gottlosen; Feuer, Schwefel und Glutwind ist das Teil ihres Bechers.

Hier wird erneut gesagt, das Gott Feuer und Schwefel regnen lässt über Gottlose! Und es ist keine gute Idee, das zu ignorieren. Desweiteren gibt es ein bemerkenswertes Detail in einem Text vom Buch des Propheten Jesaja, wo ein Gericht über Assyrien angekündigt wurde. Man liest in Kapitel 30, Vers 33:

Denn die Feuerstelle ist längst bereit, auch für den König ist sie hergerichtet; man hat ihren Scheiterhaufen tief und weit gemacht; Feuer und Holz ist genug vorhanden; wie ein Schwefelstrom wird der Atem des HERRN ihn anzünden.

Ich denke, man geht nicht zu weit, wenn man hier aus diesem Vers schlussfolgert, dass Schwefel wie der zornige Atem Gottes gewertet werden muss. Und auch in der Offenbarung Jesu Christi durch Johannes wird, wie euch allen hoffentlich schon lange bewusst ist, an mehreren Stellen deutlich von einer Peinigung mit Schwefel geredet. Als Beispiel zeige ich mal Kapitel 19, Vers 20, wo geschrieben steht:

Und das Tier wurde ergriffen und mit diesem der falsche Prophet, der die Zeichen vor ihm tat, durch welche er die verführte, die das Malzeichen des Tieres annahmen, und die sein Bild anbeteten; die beiden wurden lebendig in den Feuersee geworfen, der mit Schwefel brennt. 

Wer noch nicht damit vertraut ist, an welchen anderen Stellen in der Offenbarung Schwefel erwähnt wird, der möge es bitte eigenständig nachforschen! An dem gerade gelesenen Vers sieht man jedenfalls erneut, wie in einer merklich negativen Weise Schwefel eine Rolle spielt. Und man sollte aufgrund all dieser Anzeichen aus der Bibel auf gar keinen Fall das Reden Gottes verachten! Denn wenn es Schwefel regnet, dann sollte man ehrlich genug sein, um einzugestehen, dass es eigentlich gar nichts Anderes sein kann als nur ein Ausdruck des unermesslichen Zornes des allein wahren Gottes, des Heiligen Israels, der die ganze Erde und alle Himmel erschaffen hat und uns den Messias Jesus gab, auf den alle Völker hören müssen.
Aber wie viele gibt es denn, die das eingestehen? Wie viele nehmen sich das überhaupt zu Herzen? Es ist ja nicht nur so, dass die offenkundig gottlos lebenden Menschen der heutigen Zeit sich in keiner Weise um sowas kümmern, sondern genauso findet man in den angeblichen Glaubensgemeinden, im berüchtigten Leib Christi, wie er seltsamerweise immer genannt wird, eine extrem abgeneigte Herzenshaltung gegenüber solch einem ernsten Thema. Was könnte ernster sein als bevorstehender Zorn des Gottes, an den man glaubt? Sollte irgendwas die Menschen stärker berühren als eine Ankündigung von Gottes Zornglut, die sich in der Vergangenheit bisher ausnahmslos in unaufhaltsamer Weise über die Völker erstreckte, wenn das Maß ihrer Sünde mal wieder von den dort wohnenden Menschen und ihren Kindern vollgemacht war?

Wer nun alle unheilvoll anmutenden Worte äußert, die heilig sind, nachdem Gott selbst unheilvoll anmutende Zeichen gab, der wird leider genau so verschmäht und gehasst sein wie damals die echten Propheten Gottes vor dem Untergang Jerusalems, die aus der Versammlung gejagt wurden und an deren Stelle man absichtlich falsche Propheten stellte, die immer nur schöne Worte machen und bloß nicht dazu auffordern, Gottes Gebote einzuhalten oder von dem bisher gegangenen Weg abzuweichen.
Ich sage euch aber mal eine Sache: Wenn in einer Gemeinde eine Spaltung stattfindet, weil jemand die wahren Worte Gottes redet und der eine Teil ihm glaubt, der andere Teil ihn aber hasst, dann ist eine derartige Spaltung erfreulich! Denn dadurch werden Leute ausgesondert, bei denen es überhaupt eine Hoffnung auf Rettung gibt. Aber was meint ihr wohl, was passieren wird mit denen, die immer schöne Worte hören wollen und den Rest nicht an sich ranlassen? Schaut euch an, was im elften Jahr der Regierung des Königs Zedekia passierte, dann wisst ihr es! Und schaut euch an, was etwa vierzig Jahre nach der Kreuzigung Jesu mit dem Tempel von Jerusalem passierte! Auch dann wisst ihr es. Oder fragt Noah, was passierte, als es nach 120 Jahren nutzloser Verkündigung anfing zu regnen. Dann könnt ihr die Frage beantworten, was mit denen passiert, die immer nur schöne Worte hören wollen und nichtmal im Traum daran denken, auch nur das Geringste an ihrem Verhalten zu ändern, von welchem Gott ohne Unterlass zornig gemacht wird.

Wer aber Gott fürchtet oder gottesfürchtig werden will, der muss sein Denken ändern. Nicht die eigenen Maßstäbe zählen, sondern die Maßstäbe Gottes. Und viele Leute bauen sich selber gerne die Illusion, dass Menschen ja allgemein unschuldig sind. Diese Illusion ist aber nur so lange haltbar, wie man ihr Verhalten nicht mit Gottes Gesetz abgleicht. Aus sich selbst heraus ist der Mensch immer so unterwegs, wenn er jemand Neues kennenlernt, dass man diesen Mensch dann pauschal als unschuldig einschätzt und ihm nichts Böses unterstellen will. Aber diese Denkweise ist völlig verkorkst! Jesus hat doch selber die Menschen offenkundig als böse bezeichnet. Und im Buch des Propheten Jeremia wird das ganze falsche Spiel beklagt, welches die vermeintlich unschuldigen Menschen ständig spielen, denn wir lesen in Kapitel 9, Vers 7:

Ihre Zunge ist ein tödlicher Pfeil, Lügen redet sie: Mit dem Mund redet man Frieden mit seinem Nächsten, aber im Herzen legt man ihm einen Hinterhalt.

Genau das ist es, was sehr oft passiert. Und wie töricht muss man sein, um auf derartig wandelnde Wesen mit einer Unschuldsvermutung zuzugehen? Oder warum sollte man sich jemals auch nur im Geringsten darum bemühen, bei derartigen Wesen einen guten Eindruck zu hinterlassen? Spätestens dann, wenn man das wahre Wort Gottes redet und die Menschen zum Halten seiner Gebote aufruft, wird man sowieso keinen guten Eindruck machen und gewiss niemals mit offenen Armen irgendwo empfangen. Allein schon, wenn man in eine christliche Gemeinde reingeht und sie zum Halten des Sabbattages und zum Verzichten auf Schweinefleisch aufruft, wird dort ein Szenario losbrechen, das in gar keiner Weise mit Gottesfurcht zu tun hat. Aber auch wenn man allgemein im Alltag von Werten wie Vergebung und Demut und Genügsamkeit und körperlicher Reinheit redet, die den völligen Verzicht auf Unzucht beinhaltet, dann lassen die Beschimpfungen allgemein nicht lange auf sich warten. Ich aber will zu allen Menschen sagen, sobald auch nur im geringsten Maß ein moralisch angehauchtes Gesprächsthema aufkommt: Haltet die Gebote des allein wahren Gottes! Lernt, was Gott will, lernt nicht die Verdorbenheit eures eigenen Herzens, denn sie ist abscheulich, und ihr schleudert euch selber damit in ein ewiges Grab! Und werft alle falschen Definitionen aus euren Gedanken raus, was angeblich gut sein soll. Denn nicht das ist gut, was in euch Lust erzeugt oder mal kurz ein wärmendes Gefühl entfacht, sondern Gottes Gebote sind gut, gemäß seiner Gerechtigkeit! Gottes wahre Gerechtigkeit merzt das Böse aus, sie lässt dem Bösen gar keinen Raum. Und nur darauf kommt es an. Denn in alles, was der Mensch sich selber als gut definiert, kann sich ständig wieder problemlos das Böse einschleichen, und der Mensch merkt es nicht oder sorgt sich deswegen nicht. Darum haltet ein, was Gott überliefern ließ, damit ihr zu den Gerechten gehört, die vor ihm bestehen! Denn die Übeltäter erwartet Feuer und Schwefel und sonst nichts. Und die Übeltäter erben nicht etwa deshalb Feuer und Schwefel, weil sie gute Dinge tun wollten, von denen Gott nicht eingestehen wollte, dass sie gut sind, so als könnte Gott das in ihren Augen Gute nicht begreifen, sondern die Übeltäter werden leiden, weil sie unaufhörlich Dinge als gut hingestellt haben, die überhaupt nichts Gutes hervorbringen. Was Verderben schürt, nennen Gottlose gut oder erwarten Gutes davon, aber es kommt dabei nur Unheil heraus und ansonsten nicht wirklich irgendwas Anderes auf Dauer! Sie wollten nicht einsehen, dass Gott besser weiß, was gut ist und was nicht, obwohl eben doch er allein die größte Weisheit hat. Deswegen ist er ja Gott. Und ihre bockige Launenhaftigkeit und Widerspenstigkeit und ihr oberflächliches und leichtfertiges Gequatsche mit lauter von Doppelmoral übertriefenden Worten ist ganz sicher kein besseres Fundament als die Heiligkeit des Höchsten. Da können sie noch so viel besserwisserisches Zeug schwatzen und Heil erwarten, von wo kein Heil kommen kann, aber sie werden sich letztlich doch nur selbst verderben in ihrem Irrsinn, und man wird am Ende gar nicht mehr anders können, als zu befürworten, dass sie ihre Strafe verdient haben, die sie bekommen. Es behauptet zwar keiner, dass Feuer und Schwefel in alle Ewigkeit schön wären, aber es kann auch kein Mensch, der noch bei klarem Verstand ist, jemals ernsthaft behaupten, dass der jetzige Zustand, also wie die Dinge in dieser Welt ständig laufen, schön wäre, wenn es bis in alle Ewigkeit so weitergehen würde. Man sieht doch nur ein Übel nach dem anderen über die Menschen kommen, weil es unter ihnen immer einige gibt, die mit völliger Hingabe Böses tun, und eine noch größere Menge, die davor absichtlich die Augen verschließt und zu allem Ja sagt und alles abnickt, weil sie glauben, dadurch Frieden zu haben. Aber welchen Wert hat ein solcher Frieden, bei dem man absichtlich das Böse neben sich passieren lässt und so tut, als wäre es nicht verwerflich? Das ist doch abartig. Aber genau das sind die Verhaltensweisen derer, die meinen, sie würden Gott nicht brauchen und könnten alles selber festlegen, und das wäre dann auch gut. Bei so viel abscheulicher Torheit habe zumindest ich für meinen Teil großes Verständnis dafür, wenn mein Vater langsam wirklich genug hat von dem bösen Treiben, das ständig unter der Sonne geschieht, schon seit Jahrtausenden immer wieder, und einen endgültigen Schlussstrich ziehen will durch Feuer und Schwefel. Und wer von Gottes gerechtem und zweifelsohne angemessenem Zorn nicht getroffen werden will, der nehme Jesus als seinen Retter an und lasse sich im Wasser taufen auf den Name Jesus Christus, nachdem alle, und ich meine wirklich alle, Sünden bereut wurden und man sie nicht mehr tun will, und ein solcher Mensch halte gewissenhaft die Gebote ein, die aus Gott sind, egal wie viel Schmach ihm die ganzen gottlosen Übeltäter und trügerischen Glaubensheuchler deswegen entgegenbringen werden, denn Gott ist wichtiger als sie, und Jesus auch! Denn was ist ihr Verhalten schon Besonderes? Die ganze Welt ist im Bösen, und die Menschen sind eine böse Brut. Das wird an mehreren Stellen in der Bibel bezeugt, sowohl im Alten als auch im Neuen Testament. Was aber tut man selbst?
Wer all das nicht haben will, was die Welt gibt, sondern sich nach dem allein wahren Gott sehnt, welcher das Böse in seiner Nähe niemals duldet, der folge Jesus nach! Jesus kennt als einziger den richtigen Weg. Und nehmt euch auch diese Worte zu Herzen, die Petrus für uns geschrieben hat in seinem ersten Brief in Kapitel 4, Vers 3 bis 5. Dort liest man:

Denn es ist für uns genug, dass wir die vergangene Zeit des Lebens nach dem Willen der Heiden zugebracht haben, indem wir uns gehen ließen in Ausschweifungen, Begierden, Trunksucht, Belustigungen, Trinkgelagen und frevelhaftem Götzendienst. 
Das befremdet sie, dass ihr nicht mitlauft in denselben heillosen Schlamm, und darum lästern sie; 
sie werden aber dem Rechenschaft geben müssen, der bereit ist, die Lebendigen und die Toten zu richten.

Lasst diese Worte in euer Herz fallen, wenn ihr Jesus nachfolgt! Sie sind ernstgemeint und ihr könnt sie ganz genau so annehmen, wie sie zu lesen sind.

Ich denke aber auch, dass es angemessen ist, wenn ich jetzt erstmal damit aufhöre, euch die Worte des heiligen Feuers hören zu lassen. Ich habe genug davon geredet, und es sind wahrhaftig Worte, die dieser Welt zu schwer sind. Darum werde ich auf unbestimmte Zeit das Veröffentlichen weiterer Herzfeuer-Predigten unterlassen. Ich betone aber, dass es für jeden Mensch auf dieser Welt das Beste wäre, wenn auch im eigenen Herzen heiliges Feuer brennen würde, denn dieses Feuer hat eine bedeutsame reinigende Wirkung, sofern man gewillt ist, sich selbst zu heiligen, und es verherrlicht Gott. Darum werdet nicht müde, die Dinge ergreifen zu wollen, die der Sünde dieser Welt entgegenstehen! Denn sie sind besser als jeder leere Hauch, den es hier gibt. Amen.

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