Text zu "Besondere Zitate von Jesus"

Link zum Video: https://youtu.be/I0YTh8iVbtY

Hallo Leute und willkommen bei dem Kanal, der dem Licht der Welt gewidmet ist!

Nachdem wir uns viel mit den Geboten und Erklärungen beschäftigt haben, die man in der echten Nachfolge mit aller Kraft beherzigen soll, werden wir uns in diesem besonders komplexen Video noch einige Zitate von Jesus anschauen, die nicht wirklich Gebote sind, aber trotzdem etwas Lehrreiches in sich selbst haben. Es werden ein paar schöne Zitate dabei sein, aber auch einige mit herausforderndem Inhalt.

Einige besonders schöne Zitate von Jesus entdecken wir, wenn wir uns in Kapitel 14 vom Evangelium des Johannes die ersten 6 Verse durchlesen. Dort steht geschrieben:

Euer Herz erschrecke nicht! Glaubt an Gott und glaubt an mich!
Im Haus meines Vaters sind viele Wohnungen; wenn nicht, so hätte ich es euch gesagt. Ich gehe hin, um euch eine Stätte zu bereiten.
Und wenn ich hingehe und euch eine Stätte bereite, so komme ich wieder und werde euch zu mir nehmen, damit auch ihr seid, wo ich bin.
Wohin ich aber gehe, wisst ihr, und ihr kennt den Weg.
Thomas spricht zu ihm: Herr, wir wissen nicht, wohin du gehst, und wie können wir den Weg kennen?
Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater als nur durch mich!

Besonders das Zitat aus Vers 6 ist fast schon legendär. Jesus ist der einzige, der uns zu dem echten, lebendigen Gott führen kann. Jesus kennt den richtigen Weg und mit ihm zusammen muss man gehen. Jesus kann als einziger sicherstellen, dass wir ewiges Leben haben werden, weil er derjenige ist, der ein Opfer geleistet hat, das ewiges Leben für bußfertige Menschen ermöglicht. Und Jesus ist derjenige, der die ganze Zeit mit nichts Anderem beschäftigt war als nur damit, die Wahrheit zu reden, sobald er irgendwas zu den Menschen sprach. Es gibt keinen anderen, der so genau weiß, wie Gott wirklich ist. Wenn also jemand sagt, dass Jesus der Einzige ist, der uns retten und zu Gott bringen kann, dann stimmt das mit den Evangelien der Bibel offensichtlich überein, denn so steht es geschrieben. Es ist eine wichtige Tatsache, aber auch sehr erschreckend, wenn man sich unter Berücksichtigung dieses Faktes überlegt, was aus all den Menschen werden soll, die sich von Jesus abwenden.
Jedenfalls ruft Jesus in Vers 1 dazu auf, dass wir uns nicht erschrecken lassen sollen, also auch dann nicht, wenn erschreckende Gerüchte breitgetragen werden in der Welt. Und er sagt: Wir sollen an Gott glauben, und wir sollen auch an ihn glauben. Das ist sehr wichtig und sollte unbedingt genau so gemacht werden, wenn man in Wahrheit Jesus nachfolgen will. Ebenso sagt Jesus in den Versen 2 und 3, dass er wiederkommen und uns holen wird, damit wir dort wohnen, wo er wohnt. Das ist ein sehr schönes und tröstliches Versprechen für alle, die sich Jesus angeschlossen haben, auch wenn leider niemand weiß, an welchem Tag dies passieren wird. Es gilt aber sowohl für diejenigen, die heutzutage als sein Eigentum leben, wie auch für die, die als Jesu Eigentum das Ende ihrer Lebensjahre in dieser Weltzeit erreichten.

Ein anderes Zitat von Jesus ist eine wichtige Ermahnung für alle Nachfolger bezüglich der Worte, die wir aussprechen. Jesus warnt uns, dass wir nicht leichtfertig oder böswillig reden sollen, weil dies vor Gott Konsequenzen bedeutet. Demgemäß steht im Evangelium des Matthäus in Kapitel 12, Vers 36 und 37:

Ich sage euch aber, dass die Menschen am Tag des Gerichts Rechenschaft geben müssen von jedem unnützen Wort, das sie geredet haben.
Denn nach deinen Worten wirst du gerechtfertigt, und nach deinen Worten wirst du verurteilt werden!

Dieses Zitat von Jesus kennen nur wenige Menschen, was aber schade ist, denn es ist an sich schon ziemlich wichtig.

Bei dem nächsten Zitat, welches wir in den Evangelien entdecken wollen, kann ich mir gut vorstellen, dass der eine oder andere es schonmal gehört hat. Denn das Zitat lautet: Nicht was zum Mund des Menschen hineinkommt, macht ihn unrein, sondern was aus seinem Mund herauskommt, macht ihn unrein.
Dieses Zitat hat Jesus deswegen gesagt, weil die jüdischen Schriftgelehrten den Leuten eingeredet haben, man wäre unrein, sofern man sich nicht vor dem Essen die Hände wäscht. Und das ist sehr übel, denn Unreinheit im Sinne des Gesetzes bedeutet, dass einer sich absondern muss und nicht in die Gemeinde kommen soll, aber im echten Gesetz Gottes, welches Moses überlieferte, gibt es keine einzige Stelle, die das Händewaschen zur Pflicht erklärt oder deswegen Unreinheit bei Unterlassung androht. Die jüdischen Schriftgelehrten, genauer gesagt die Pharisäer, haben dieses Gebot einfach selber aufgestellt, gegen den Willen Gottes. Es ist ihre eigene Erfindung, wenn sie sagen, man sei unrein, wenn man sich vor dem Essen nicht die Hände wusch. Und das fand Jesus ziemlich entsetzlich, deswegen hat er auch mit einem harten Tadel reagiert. Wir lesen darüber Folgendes im Evangelium des Matthäus in Kapitel 15, Vers 7 bis 11:

Ihr Heuchler! Treffend hat Jesaja von euch geweissagt, wenn er spricht: 
»Dieses Volk naht sich zu mir mit seinem Mund und ehrt mich mit den Lippen, aber ihr Herz ist fern von mir. 
Vergeblich aber verehren sie mich, weil sie Lehren vortragen, die Menschengebote sind.«
Und er rief die Volksmenge zu sich und sprach zu ihnen: Hört und versteht! 
Nicht das, was zum Mund hineinkommt, verunreinigt den Menschen, sondern was aus dem Mund herauskommt, das verunreinigt den Menschen.

In Vers 11 sehen wir also das Zitat von Jesus, welches er sagte, um zu verdeutlichen, dass man vor Gottes Angesicht ganz sicher kein Unreiner ist, nur weil man Speise gegessen hat, ohne sich zuerst die Hände zu waschen. Und Jesus erwähnt auch, wie bereits durch den Prophet Jesaja geweissagt wurde, dass jeder, der Menschengebote einhält, vor Gott keinen Bestand hat. Aber als Jesus den Ausspruch von Vers 11 vor den Leuten verkündigte, da verstand es keiner. Nichtmal die Apostel wussten, was Jesus damit meinte, deshalb erklärte er es ihnen. Diesbezüglich liest man in den Versen 17 bis 20:

Begreift ihr noch nicht, dass alles, was zum Mund hineinkommt, in den Bauch kommt und in den Abort geworfen wird? 
Was aber aus dem Mund herauskommt, das kommt aus dem Herzen, und das verunreinigt den Menschen. 
Denn aus dem Herzen kommen böse Gedanken, Mord, Ehebruch, Unzucht, Diebstahl, falsche Zeugnisse, Lästerungen. 
Das ist’s, was den Menschen verunreinigt! Aber mit ungewaschenen Händen essen, das verunreinigt den Menschen nicht.

Der Vers 20 bringt es perfekt auf den Punkt. Genau diese Worte, die ihr gemäß diesem Vers hier sehen könnt, sind die Wahrheit, die aus Gott ist. Brot essen ist immer in Ordnung, und der Mensch kann nicht vom Brot essen unrein werden, nur weil er ungewaschene Hände hat. Das stellt Jesus klar. Gott hat die Menschen auch dann lieb, wenn sie mit ungewaschenen Händen ihr Brot essen, denn das stört ihn nicht. Und sobald das Brot im Magen landet, wird es ja sowieso durch die Verdauung gewissermaßen gesäubert.
Schlimm vor dem Angesicht unseres Vaters im Himmel sind aber die bösen Dinge, die im Herzen des Menschen wohnen könnten und von denen der Mensch teils auch mit seinem Mund redet. Also solche Dinge wie Lästerungen, Lügen, Unzucht und dergleichen. Jesus hat ja laut Vers 19 einiges aufgezählt, was Gott wirklich nicht ertragen kann. Übrigens wird diese Begebenheit auch im Evangelium des Markus berichtet. Und dort gibt es eine noch genauere Aufzählung der Dinge, die laut der Lehre von Jesus eindeutig böse sind. Man liest darüber folgendes in den Versen 21 und 22 von Kapitel 7:

Denn von innen, aus dem Herzen des Menschen, kommen die bösen Gedanken hervor, Ehebruch, Unzucht, Mord, 
Diebstahl, Geiz, Bosheit, Betrug, Zügellosigkeit, Neid, Lästerung, Hochmut, Unvernunft.

Wenn man als Jesus-Nachfolger bzw. Jesus-Nachfolgerin leben will, ist es nützlich, genau darüber Bescheid zu wissen, was Jesus alles als böse bezeichnet hat, darum wollte ich diese zwei Verse unbedingt mal mit aufzeigen.

Als nächstes beschäftigen wir uns mit einem der bekanntesten Zitate überhaupt. Dieses sagte Jesus, um eine Ehebrecherin aus Gnade davor zu bewahren, dass sie durch einen völlig verkorksten Prozess zu Tode gesteinigt wird. Wir werden mal die ganze Situation durchlesen, und dazu schauen wir ins Evangelium des Johannes, Kapitel 8, Vers 2 bis 11, wo geschrieben steht:

Und früh am Morgen kam er wieder in den Tempel, und alles Volk kam zu ihm; und er setzte sich und lehrte sie.
Da brachten die Schriftgelehrten und Pharisäer eine Frau zu ihm, die beim Ehebruch ergriffen worden war, stellten sie in die Mitte
und sprachen zu ihm: Meister, diese Frau ist während der Tat beim Ehebruch ergriffen worden.
Im Gesetz aber hat uns Moses geboten, dass solche gesteinigt werden sollen. Was sagst nun du?
Das sagten sie aber, um ihn zu versuchen, damit sie ihn anklagen könnten. Jesus aber bückte sich nieder und schrieb mit dem Finger auf die Erde.
Als sie nun fortfuhren, ihn zu fragen, richtete er sich auf und sprach zu ihnen: Wer unter euch ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein auf sie!
Und er bückte sich wiederum nieder und schrieb auf die Erde.
Als sie aber das hörten, gingen sie – von ihrem Gewissen überführt – einer nach dem anderen hinaus, angefangen von den Ältesten bis zu den Geringsten; und Jesus wurde allein gelassen, und die Frau, die in der Mitte stand.
Da richtete sich Jesus auf, und da er niemand sah als die Frau, sprach er zu ihr: Frau, wo sind jene, deine Ankläger? Hat dich niemand verurteilt?
Sie sprach: Niemand, Herr! Jesus sprach zu ihr: So verurteile ich dich auch nicht. Geh hin und sündige nicht mehr!

Das Zitat: „Wer von euch ohne Sünde ist, der werfe den ersten Stein!“ ist eines der intelligentesten Zitate in der gesamten Bibel. Denn warum sollen Menschen, die selber sündigen, es sich anmaßen dürfen, einen anderen für dessen Sünde zu bestrafen?
Und wenn jemand sowas tut, inwiefern hat man dann Vergebung von Gott zu erwarten, wenn man selber nicht auf Vergebung bedacht ist?
Übrigens verstößt dieses Zitat von Jesus nicht einmal gegen Gottes Gesetz, denn wenn wir ins fünfte Buch Mose schauen würden, um dort in Kapitel 17 die Verse 6 bis 7 zu lesen, dann würden wir merken, dass Jesus eigentlich nur das Gesetz bestätigt hat mit seinem Ausspruch. Jesus sagt aber eine wichtige Sache zu der Frau, nämlich: Geh hin! Und sündige nicht mehr!
Es bleibt zu hoffen, dass die Frau derart gehandelt hat, damit sie keinen Ärger mehr bekommt, und dass auch alle anderen begnadigten Sünder an diese Worte von Jesus denken.

Wenn wir uns nun Vers 12 anschauen, lesen wir gleich das nächste schöne Zitat. Denn dort steht geschrieben:

Nun redete Jesus wieder zu ihnen und sprach: Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, wird nicht in der Finsternis wandeln, sondern er wird das Licht des Lebens haben.

Man braucht also keine Angst im Dunkeln haben, denn wer zu Jesus gehört, der befindet sich allezeit bei dem Licht, das Leben gibt. Wer Jesus nicht kennt bzw. ihm nicht nahe ist, der wandelt geistlich gesehen in einer tiefen Finsternis umher, die sein Leben gefährdet. Wer aber Jesus wirklich nahesteht, der befindet sich geistlich gesehen in dem wahrhaftigen Licht, das Gott wohlgefällt.

In Kapitel 10 vom Evangelium des Markus steht geschrieben, dass die Pharisäer fragten, ob es in Ordnung ist, eine Frau zu entlassen beziehungsweise sich von ihr zu scheiden, weil im fünften Buch Mose angedeutet wird, dass man ihr dann nur einen Scheidebrief zu übergeben braucht.
Und was Jesus dazu zu sagen hat, lesen wir in den Versen 5 bis 9. Dort steht Folgendes:

Da antwortete Jesus und sprach zu ihnen: Wegen der Härte eures Herzens hat er euch dieses Gebot geschrieben.
Am Anfang der Schöpfung aber hat Gott sie als Mann und Frau erschaffen.
»Darum wird ein Mann seinen Vater und seine Mutter verlassen und seiner Frau anhängen;
und die zwei werden ein Fleisch sein.« So sind sie nicht mehr zwei, sondern ein Fleisch.
Was nun Gott zusammengefügt hat, das soll der Mensch nicht scheiden!

Das besondere Zitat aus diesem Teil lautet: „Was nun Gott zusammengefügt hat, das soll der Mensch nicht scheiden.“ Dieses Zitat hört man zwar nicht allzu oft heutzutage, aber vielleicht kommt es ja doch dem einen oder anderen bekannt vor. Es zeigt auf jeden Fall, was für ein bedeutsamer Bund eine Ehe vor dem Angesicht Gottes ist, denn sonst hätte Jesus nicht derartig geantwortet.

Schauen wir uns als nächstes Mal die Situation an, als Jesus wie immer bei einer Volksmenge saß und sie lehrte, aber dann kamen seine Mutter und seine Brüder und wollten ihn einfach mitnehmen. Als ob sie seine Taten als Zeitverschwendung sehen würden. Aber es könnte eventuell auch sein, dass sie von den Pharisäern und Schriftgelehrten dazu gezwungen wurden. Wir lesen im Evangelium des Lukas in Kapitel 8, Vers 19 bis 21 die folgenden Worte:

Es kamen aber seine Mutter und seine Brüder zu ihm, und sie konnten wegen der Volksmenge nicht zu ihm gelangen.
Und man berichtete es ihm und sagte: Deine Mutter und deine Brüder stehen draußen und wollen dich sehen!
Er aber antwortete und sprach zu ihnen: Meine Mutter und meine Brüder sind die, welche das Wort Gottes hören und es tun!

Das Zitat aus dem letzten Vers ist ziemlich interessant. Jesus betrachtet uns offenbar wie seine eigene Familie, wenn wir seine Worte wirklich ernstnehmen und Gott den Höchsten anbeten. Und ich befürchte, dass auch dieses Zitat nur wenig Bekanntschaft erlangte bisher, obwohl es eigentlich schon bemerkenswert ist.

Das nächste Zitat ist wie ich finde wieder ein schönes, aber trotzdem kaum bekannt. 
Um den Zusammenhang zu verstehen, müssen wir uns aber nochmal einen etwas längeren Text durchlesen. Wir lesen im Evangelium des Lukas, Kapitel 9, Vers 51 bis 56:

Es geschah aber, als sich die Tage seiner Wiederaufnahme in den Himmel erfüllten und er sein Angesicht entschlossen nach Jerusalem richtete, um dorthin zu reisen,
da sandte er Boten vor sich her. Diese kamen auf ihrer Reise in ein Samariterdorf und wollten ihm die Herberge bereiten.
Aber man nahm ihn nicht auf, weil Jerusalem sein Reiseziel war.
Als aber seine Jünger Jakobus und Johannes das sahen, sagten sie: Herr, willst du, dass wir sprechen, dass Feuer vom Himmel herabfallen und sie verzehren soll, wie es auch Elia getan hat?
Er aber wandte sich um und ermahnte sie ernstlich und sprach: Wisst ihr nicht, welches Geistes Kinder ihr seid?
Denn der Sohn des Menschen ist nicht gekommen, um die Seelen der Menschen zu verderben, sondern zu erretten! Und sie zogen in ein anderes Dorf.

Hierbei ist das besondere Zitat: „Wisst ihr nicht, welches Geistes Kinder ihr seid? Denn der Sohn des Menschen ist nicht gekommen, um die Seelen der Menschen zu verderben, sondern zu erretten.“
Jesus kam mit dem Streben nach Liebe, Barmherzigkeit und Frieden, er hat ja schließlich auch verkündet, dass die Liebe zu Gott das allergrößte Gebot ist und das zweitgrößte Gebot ist die Nächstenliebe. Keine anderen Gebote sind größer. Und wenn man sich mal die Reaktion von Jakobus und Johannes anschaut, dann muss man schon sagen: Das Vorhaben, Feuer auf die Menschen nieder regnen zu lassen, hat nicht gerade viel mit Nächstenliebe zu tun. Im Grunde genommen hat es damit überhaupt nichts zu tun. Und deshalb werden die Jünger auch von Jesus ernstlich ermahnt, weil sie gewalttätig werden wollten, um die Ehre von Jesus zu verteidigen. Und wenn wir Menschen der heutigen Zeit irgendwas Verletzendes sagen oder tun, weil jemand Jesus nicht anerkennt, dann würden wir bestimmt auf genau die gleiche Art ermahnt werden, wie Jesus seine Jünger ermahnen musste. Denn auch wir sollten viel mehr Kinder des Friedens und der Liebe sein, dem Geist Gottes gemäß.

Als nächstes befassen wir uns mit Worten von Jesus, die beim ersten Mal hören vielleicht einen Schock auslösen. Das folgende Zitat besteht darin, dass Jesus laut dem Evangelium des Matthäus gesagt hat: Ich bin nicht gekommen, um Frieden zu bringen, sondern das Schwert!
Nachlesen können wir das in Kapitel 10, denn dort steht in den Versen 34 bis 37:

Ihr sollt nicht meinen, dass ich gekommen sei, Frieden auf die Erde zu bringen. Ich bin nicht gekommen, Frieden zu bringen, sondern das Schwert!
Denn ich bin gekommen, den Menschen zu entzweien mit seinem Vater und die Tochter mit ihrer Mutter und die Schwiegertochter mit ihrer Schwiegermutter;
und die Feinde des Menschen werden seine eigenen Hausgenossen sein.
Wer Vater oder Mutter mehr liebt als mich, der ist meiner nicht wert; und wer Sohn oder Tochter mehr liebt als mich, der ist meiner nicht wert.

Diese Verse gehören alle zusammen, um eine einzige Aussage darzustellen. Jesus bezeichnet sich selbst als ein Schwert, das Familienbande durchtrennt. Familienmitglieder gehören ja zusammen, wie wir wissen. Das sind die Menschen, mit denen wir aufgewachsen sind, auch wenn wir sie manchmal gehasst haben. Und wenn ein Mensch sich überhaupt auf andere Menschen verlassen kann, dann noch am ehesten auf Menschen aus der eigenen Familie.
Jesus sagt jedoch, dass er Entzweiung und Trennung in den Familien verursachen wird. Und wer seine eigene Familie mehr liebt als Jesus, der ist es nicht wert, zu ihm zu gehören. Die Entzweiungen zwischen den Familienmitgliedern werden aber dadurch passieren, dass einige in der Familie an Jesus glauben, andere hingegen nicht, und durch diesen Umstand kann es passieren, dass familiäre Beziehungen wegen Jesus in die Brüche gehen. Dann sollte Jesus wichtiger sein als die, welche wegen seinem Name plötzlich Streit beginnen.
Allerdings muss ein Mensch nicht zwangsläufig seine eigene Familie verlassen, nur weil er an Jesus glaubt. Ihr müsst wissen, dass damals andere Zustände geherrscht haben als heute. Als Jesus damals in Judäa und Galiläa umherwanderte, da war er für viele Menschen nur ein geheimnisvoller Fremder. Und auf geheimnisvolle Fremde reagiert man ja erstmal abwertend. Meistens auch zurecht, denn man weiß ja nie, was solche Leute im Schilde führen. Bevor Jesus hier war, gab es zahlreiche Verführer, und seitdem Jesus in den Himmel zurückgenommen wurde, hat es bis zum heutigen Tag auch schon unzählige Verführer gegeben und das wird auch in der Zukunft nicht abnehmen. Die Frage zur damaligen Zeit lautete aber für viele Leute: „Können wir hundertprozentig sicher sein, dass Jesus wirklich die Wahrheit sagt und dass er der angekündigte Messias ist?“ 
In den Augen der Unverständigen war es denkbar, er wäre nur ein weiterer Verführer. Denn obwohl Jesus die Wahrheit gesagt hat, war es einigen Leuten zu schwer, die Lage einzuschätzen.
Und wenn dabei eine Familie zusammen lebt und einer aus der Familie sagt: „Ich glaube an diesen Jesus, der überall umherwandert und verkündigt und Heilungen vollbringt!“, dann reagiert der Rest der Familie natürlich mit solchen Worten wie: „Bist du verrückt? Der könnte ein Verführer sein. Du weißt, dass wir schon unseren Glaube haben und bei dem werden wir auch bleiben. Wir erlauben es nicht, dass einer in unserem Haus diesen Name erwähnt!“.
Wenn man also in einem Haushalt wohnt, in dem Jesus allgemein verhasst ist, dann macht man sich automatisch unbeliebt, wenn man von Jesus redet oder gar daran glaubt, dass er der Sohn Gottes war und ist. Das war damals fast immer so. Und heuzutage gibt es sicherlich auch Haushalte, in denen dieser Zustand herrscht. Aus diesem Grund wird man von Jesus darauf vorbereitet, dass man von den eigenen Verwandten und Freunden bedrängt werden könnte, wenn man ihn annimmt, und dass es dann besser ist, sich nicht darüber zu ärgern, wenn man von der Familie verbannt wird und sie nichts mehr mit einem zu tun haben will.
In unserer heutigen Zeit ist es aber auch oft so, dass die eigenen Familienmitglieder zwar selber nichts mit dem Glaube an Jesus anfangen können, aber dass sie dir trotzdem deinen Glaube lassen und ihn dir nicht verbieten wollen. In so einem Fall kannst du natürlich bei deiner Familie bleiben und musst sie nicht um Jesu Willen verdrängen, solange Jesus immer als der Wichtigste gilt.
Deshalb ist es auch ein bisschen ärgerlich, dass im Evangelium des Lukas Folgendes steht in Kapitel 14, Vers 25 und 26:

Es zog aber eine große Volksmenge mit ihm; und er wandte sich um und sprach zu ihnen:
Wenn jemand zu mir kommt und hasst nicht seinen Vater und seine Mutter, seine Frau und Kinder, Brüder und Schwestern, dazu aber auch sein eigenes Leben, so kann er nicht mein Jünger sein.

Dieses sogenannte Hassen beschreibt an dieser Stelle ein bewusstes hinten anstellen der Familienmitglieder und eine Verwerfung dieser Leute in dem Moment, wo sie einen davon abhalten wollen, Jesus nachzufolgen. Man muss aber aufpassen, dass man derart hart klingende Worte nicht in den falschen Hals bekommt und dass keiner sie für böse Zwecke missbraucht. Denn dieser gerade eingeblendete Bibeltext ist sozusagen ein gefundenes Fressen für Sekten. Also für Leute, die ihre eigene religiöse Glaubensbewegung gründen, um Menschen aus ihren behüteten Umfeld rauszuholen, weil sie ihnen in heimtückischer Weise das Geld aus der Tasche ziehen und sie körperlich und geistig ausbeuten wollen. Auf solche Übeltäter darf man nicht hereinfallen. Vergesst nicht, dass auch der Teufel aus der Bibel zitiert hat, als er in der Wüste versuchte, Jesus zu verführen! Da gibt es sowohl in Kapitel 4 vom Evangelium des Matthäus als auch in Kapitel 4 vom Evangelium des Lukas einen Bericht drüber. Auch wir selber, wenn wir Jesus nachfolgen, müssen vorsichtig sein und ablehnend reagieren, wenn jemand Bibelworte missbrauchen will, um uns zu törichten Entscheidungen zu motivieren, indem er sie in einer völlig unangemessenen Weise benutzt und uns dadurch auf dumme Gedanken bringen will. Daher sage ich euch: Rennt auf keinen Fall irgendwelchen Gruppen hinterher, die euch Druck machen, indem sie sagen, ihr müsstet ihnen folgen und unbedingt eure Familie verlassen! Und rennt auch keinen Menschen hinterher, die euch andauernd nur Geld abluxen wollen oder in anderer Weise gegen die Lehre von Jesus verstoßen.
Lasst euch nicht dazu verführen, euch gegen Menschen zu stellen, denen ihr am Herzen liegt, nur weil euch jemand den eingeblendeten Bibelvers zeigt oder weil euch jemand Bibelverse zeigt, die so ähnlich klingen! Wir sollen sowieso nicht zu Glaubensgruppen dazugehören, sondern Jesus persönlich unterstehen, egal wo wir leben.

Wenn zu euch einer sagt: „Es steht geschrieben, dass du deine Mutter und deinen Vater und deine Geschwister hassen musst!“, dann solltet ihr reagieren, indem ihr sagt: „Es steht aber auch geschrieben, dass man Gott lieben soll und dass man seinen Nächsten lieben soll wie sich selbst. Und größer als diese beiden ist kein anderes Gebot!“

Es gibt auch ein Zitat von Jesus, welches dazu ermuntern soll, dass man alle Dinge für ihn mit großer Motivation und Konzentration tut und dass jeder noch so kleine Moment zählt, in dem man die Lehre von Jesus beherzigen konnte durch das eigene Handeln. In Kapitel 16 vom Evangelium des Lukas steht in Vers 10 geschrieben:

Wer im Geringsten treu ist, der ist auch im Großen treu; und wer im Geringsten ungerecht ist, der ist auch im Großen ungerecht.

Jede noch so kleine Entscheidung, die wir treffen, wird Gott kennen und wird basierend darauf sehen, was wir für Menschen sind. Und wer treu ist, obwohl ihm wenig gegeben ist, der wird auch Größeres anvertraut bekommen. Wenn aber jemand eine kleine Aufgabe bekommt und nichtmal diese erfüllen kann, dann wäre es völlig sinnlos, diesem Mensch etwas Größeres zu geben.

Ein weiteres Zitat, das der eine oder andere vielleicht schonmal gehört hat, lautet: „Gebt dem Kaiser, was des Kaisers ist!“
Dieses Zitat stammt auch von Jesus. Das hat er gesagt, als die Pharisäer Diener abgesandt hatten, um Jesus zu fragen, ob es rechtens ist, dem Kaiser die Steuern zu bezahlen. Sie hofften nämlich, dass Jesus sagen würde, dass Gott größer ist als der Kaiser und dass man deshalb die Steuer nicht zahlen soll, wenn man an Gott glaubt. Hätte Jesus so geantwortet, hätten ihn die römischen Soldaten festgenommen und verurteilt, weil er gegen den Kaiser geredet hätte. Aber Jesus ließ sich stattdessen einen Denar geben, auf dem das Bild des Kaisers ist und meinte dann: „Gebt dem Kaiser, was des Kaisers ist, und Gott, was Gottes ist!“
Und durch diese Reaktion wussten die Diener der Pharisäer nicht, was sie sagen sollten und gingen weg.

Ein auch sehr erinnerungswürdiges Zitat, welches aber nur mittelmäßige Bekanntheit hat, sind gewisse Worte von Jesus, die er sprach laut dem Evangelium des Johannes in Kapitel 4. Wir lesen in den Versen 23 und 24:

Aber die Stunde kommt und ist schon da, wo die wahren Anbeter den Vater im Geist und in der Wahrheit anbeten werden; denn der Vater sucht solche Anbeter.
Gott ist Geist, und die ihn anbeten, müssen ihn im Geist und in der Wahrheit anbeten.

Demnach gibt es also keinen Ort auf Erden, an dem man Gott dem Höchsten besonders nahe kommt. Wir müssen viel mehr unsere Gedanken und unser Herz benutzen, um zu Gott zu beten, anstatt um die halbe Welt zu reisen und einen berühmten Platz zum Beten zu suchen.

Kommen wir nun mal zu einem sehr schönen Zitat von Jesus, das hoffentlich jeder schonmal gehört hat. Im sechsten Kapitel steht in Vers 37:

Alles, was mir der Vater gibt, wird zu mir kommen; und wer zu mir kommt, den werde ich nicht hinausstoßen.

Wenn also jemand den Wunsch spürt, zu Jesus zu gehen, dann sollte dieser jemand das auch tun, denn Jesus wird niemanden von vorn herein abweisen. Jeder Mensch bekommt eine Chance. Jeder.
Wahrscheinlich gibt Jesus nicht nur eine Chance, sondern sogar mehrere. Hauptsache, man ist letztlich wirklich mit dem Herzen dabei.

Der folgende Ausspruch steht auch im sechsten Kapitel, genauer gesagt in Vers 63. Jesus sagt:

Der Geist ist es, der lebendig macht, das Fleisch nützt gar nichts. Die Worte, die ich zu euch rede, sind Geist und sind Leben.

Lasst diese Worte, in Ruhe auf euch wirken. Es besteht kein Zweifel daran, dass sie wahr sind, und ich persönlich finde diesen Ausspruch auch wichtig, obwohl er zu den weniger bekanntgewordenen Zitaten zählt.

Ich möchte aber auch auf den für manche Menschen schwer zu ertragenden Fakt aufmerksam machen, dass Jesus die Welt, in der wir leben, ganz offenkundig als böse bezeichnet hat. Denn folgendes Zitat von Jesus liest man im Evangelium des Johannes in Kapitel 7, Vers 7:

Die Welt kann euch nicht hassen, mich aber hasst sie; denn ich bezeuge von ihr, dass ihre Werke böse sind.

Man macht sich nicht unbeliebt, wenn man gut von den Menschen und von der Welt redet. Jesus aber hat das nicht getan, er hat kritisch und wahrheitsgemäß geredet und hatte keinen Respekt vor dem Ansehen der Person, sondern nur vor reumütigen Herzen und aufrichtigen liebevollen Absichten. Und weil das damals nicht üblich war und auch heutzutage unüblich ist, darum wird man von der Welt gehasst, wenn man bezeugt, dass ihre Werke mindestens in den Augen Gottes böse sind. Aber einiges von dem, was heutzutage abgeht, das würden ja sogar die Menschen als böse beschreiben, die sich weigern, Jesus nachzufolgen. Aber sie gestehen es oft nicht ein. Es gibt auch in Kapitel 15 ein Zitat in den Versen 18 und 19, das zu dem gerade gelesenen passt. Dort steht geschrieben:

Wenn euch die Welt hasst, so wisst, dass sie mich vor euch gehasst hat.
Wenn ihr von der Welt wärt, so hätte die Welt das Ihre lieb; weil ihr aber nicht von der Welt seid, sondern ich euch aus der Welt heraus erwählt habe, darum hasst euch die Welt.

Somit sollte uns als echten Jesus-Nachfolgern klar sein, dass es gewissermaßen normal ist, wenn andere negativ auf uns reagieren, obwohl wir gar nichts Schlimmes sagen oder tun. Wenn wir werden wie Jesus, werden die Weltmenschen, also die lauwarmen Gläubigen und die Feinde Gottes, uns so hassen, wie sie es mit Jesus taten. Aber das kann man aushalten, wenn man Jesus wirklich von Herzen liebt, also wenn er es einem wert ist, weil er anders ist als die Menschen von dieser Welt und man zu ihm gehören will. Wir sollten uns am besten gar nicht sonderlich darüber verwundern, wenn Hass gegen uns entsteht. Ehrlich gesagt müssen wir als echte Jesus-Nachfolger sogar damit rechnen, dass wir eines Tages ein sehr extremes Horrorszenario erleben könnten. Denn laut dem Evangelium des Markus in Kapitel 13 hat Jesus in seiner Endzeitrede gemäß den Versen 12 und 13 gesagt, dass Tage kommen werden, in denen wir wegen seinem Name von allen Völkern auf der ganzen Erde gehasst sein werden, und in dieser Zeit werden sich sogar Kinder gegen ihre Eltern erheben und dabei helfen, sie zu töten. Es ist ungewiss, wann die Tage kommen, in denen sich diese Prophetie erfüllt, aber man sollte im Herzen darauf gefasst sein, dass man sowas erleben könnte und sogar dann immernoch an Jesus festhalten muss, damit man nicht etwa die Aussicht auf ewiges Leben in Herrlichkeit verliert.

Ich zeige nun auch mal in Kapitel 8 eine Erklärung aus Vers 34, die enorm wichtig ist, denn dort spricht Jesus diese Worte:

Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Jeder, der die Sünde tut, ist ein Knecht der Sünde.

Das ist wahr. Was man begehrt, dessen Knecht wird man auch. Der Lohn der Sünde ist aber der Tod. Wer wird es also für eine gute Idee halten, ein Knecht der Sünde zu werden?

Es ist weiterhin im achten Kapitel vom Evangelium des Johannes so, dass Jesus versucht, den Juden begreiflich zu machen, dass er von Gott ausgegangen ist und alles verkündet, was von Gott kommt, aber sie hören ihm nicht wirklich zu und im Rahmen dieser Unterhaltung wird in den Versen 42 bis 44 berichtet:

Da sprach Jesus zu ihnen: Wenn Gott euer Vater wäre, so würdet ihr mich lieben, denn ich bin von Gott ausgegangen und gekommen; denn nicht von mir selbst bin ich gekommen, sondern er hat mich gesandt.
Warum versteht ihr meine Rede nicht? Weil ihr mein Wort nicht hören könnt!
Ihr habt den Teufel zum Vater, und was euer Vater begehrt, wollt ihr tun! Der war ein Menschenmörder von Anfang an und steht nicht in der Wahrheit, denn Wahrheit ist nicht in ihm. Wenn er die Lüge redet, so redet er aus seinem Eigenen, denn er ist ein Lügner und der Vater derselben.

Dies ist auch ein Zitat, das sich lohnt zu kennen. Denn diese Stelle betont eindeutig, wie verlogen und böswillig der Teufel ist. Das scheinen aber die Eliten unserer Erde nicht zu begreifen, welche ihn anbeten, weil sie der Meinung sind, er würde der Menschheit auf lange Sicht helfen wollen. Es ist mir immer wieder unbegreiflich, wie überhaupt irgendein Mensch auf den Gedanke kommen kann, der Teufel würde uns helfen wollen. Jedes kleine Kind weiß, dass der Teufel böse ist, die Reichen und Mächtigen dieser Erde aber wissen es nicht. Und falls doch, so ist ihnen nicht klar, was das eigentlich bedeutet. Nämlich dass man von ihm nur Betrug und Unheil zu erwarten hat.

In Kapitel 10 vom Evangelium des Johannes bezeichnet Jesus sich selbst sinnbildlich als ein guter Schafshirte und in diesem Zusammenhang steht in den Versen 10 und 11 geschrieben:

Der Dieb kommt nur, um zu stehlen, zu töten und zu verderben; ich bin gekommen, damit sie das Leben haben und es im Überfluss haben.
Ich bin der gute Hirte; der gute Hirte lässt sein Leben für die Schafe.

Das sind gleich zwei Zitate, die denkwürdig sind und die manch einer vielleicht sogar schonmal gehört hat. Wenn wir überhaupt jemandem nachlaufen, dann soll es doch bitte jemand sein, der bereit ist, sich selbst für uns aufzuopfern und nicht jemand, der uns einfach nur ausbeuten und hinters Licht führen will! Vers 10 beschreibt das Begehren des Bösen, der diese Welt übergeben bekam, aber Vers 11 beschreibt die Gesinnung von Jesus, unserem Retter, der sogar sein eigenes Leben gab für uns.

Übrigens kündigt Jesus als Gleichnisrede in dem selben Kapitel an, dass er auch den Heidenvölkern ein guter Hirte sein wird, denn in Vers 16 steht geschrieben:

Und ich habe noch andere Schafe, die nicht aus dieser Schafhürde sind; auch diese muss ich führen, und sie werden meine Stimme hören, und es wird eine Herde und ein Hirte sein.

Durch diese Worte, auch wenn Jesus zuerst nur wegen Israel gekommen war, wird schon angekündigt, dass danach auch alle anderen Völker zu ihm kommen dürfen, also sobald die Menschen von Israel genug mit Jesus erlebt haben. Mittlerweile sind wir längst in einer Zeit angekommen, in der es egal ist, woher man stammt. Es geht einfach nur um ein bereitwilliges Herz. Und ich möchte an dieser Stelle mal alle Menschen ermutigen:
Glaubt bitte nicht, dass ihr es nicht wert seid, gerettet zu werden. Ihr habt in euch die Kraft, ein besseres Leben zu führen und Jesus zu folgen, und ihr seid es sehr wohl wert, dass ihr gerettet werdet. Jesus ist für alle Menschen gestorben. Für mich, für dich, und für alle anderen.
Und jeder darf sein Nachfolger oder seine Nachfolgerin sein. Frauen haben zwar in der Bibel oft eher eine dienende Funktion, während die Männer die Aufgabe haben, zu lehren und zu verkündigen, aber diese Zustände stammen aus einer Zeit, in der die Menschen sich nicht so sehr gehen ließen wie heutzutage. Es gab mal Tage, in denen viele Männer sehr gut über Jesus und die Bibel Bescheid wussten und es war auch selbstverständlich, dass die Männer darüber sprechen können. Heute ist es vielen hierzulande leider wichtiger, Fußball zu schauen, alkoholische Getränke zu trinken, und das Auto zu waschen, als sich mit dem Wort Gottes auszukennen. Unter solchen Umständen wird es gar nicht anders möglich sein, als dass Frauen die Bibel selber in die Hand nehmen und anderen davon erzählen, wenn kein Mann zur Stelle ist, der vernünftig darüber reden kann. Denn wenn in so einem Fall die gottesfürchtige Frau nicht verkünden würde, dann würde überhaupt niemand etwas über Gott und über Jesus erfahren, der danach fragt. Und das wäre sehr schade!

Schauen wir uns mal kurz eine Warnung von Jesus in Kapitel 16 an! In Vers 2 lesen wir:

Sie werden euch aus der Synagoge ausschließen; es kommt sogar die Stunde, wo jeder, der euch tötet, meinen wird, Gott einen Dienst zu erweisen.

Das hat er zuerst zu seinen Jüngern gesagt, die alle jüdischen Glaubens waren. Der zweite Teil ist aber sehr interessant und wird nicht nur jüdische Menschen betreffen. Die Zeit kommt und ist schon da, dass Menschen glauben, sie würden Gott einen Dienst erweisen, indem sie Menschen töten, die Jesus als den Sohn Gottes und Messias Israels bekennen. Was für ein Schlamassel! Das zeigt nur ein weiteres mal, dass die Welt in ihrer Natur böse ist.
Man ist besser dran, wenn man mit einer Welt, in der solche Dinge passieren, nur wenig zu tun haben muss. Vielleicht sagt Jesus deshalb in Vers 33:

In der Welt habt ihr Bedrängnis; aber seid getrost, ich habe die Welt überwunden!

Wie man sieht, ist den Nachfolgern Jesu schon im Vorfeld Bedrängnis angekündigt worden. Das ist an sich bedauerlich, aber man muss es durchhalten, um ewiges Leben zu finden, das jenseits von allem Bösen stattfindet.

In Kapitel 17 spricht Jesus ein ausgiebiges Gebet für seine Jünger und ich möchte euch an dieser Stelle mal nur einen Vers daraus vor die Nase stellen, nämlich Vers 3. Dort steht geschrieben:

Das ist aber das ewige Leben, dass sie dich, den allein wahren Gott, und den du gesandt hast, Jesus Christus, erkennen.

Den Vers kann man auch mal in Ruhe auf sich wirken lassen.

Das nächste Zitat, das wir uns anschauen wollen, ist in christlichen Gemeinden legendär, und es zeigt deutlich, dass Jesus uns nicht als wildes Vieh betrachtet, das gefälligst große Leistung zu bringen hat, sondern dass Jesus uns Ruhe spendet und es ihm nichts ausmacht, wenn wir mal eine Pause brauchen.
Wir lesen Folgendes im Evangelium des Matthäus, Kapitel 11, Vers 28 bis 30:

Kommt her zu mir alle, die ihr mühselig und beladen seid, so will ich euch erquicken!
Nehmt auf euch mein Joch und lernt von mir, denn ich bin sanftmütig und von Herzen demütig; so werdet ihr Ruhe finden für eure Seelen!
Denn mein Joch ist sanft und meine Last ist leicht.

Nehmt dieses Zitat ernst Leute! Jesus will nicht, dass ihr für ihn die Welt einreißt. Er will einfach nur ein wichtiger Teil eures Lebens sein und hofft, dass ihr ihm treu bleibt hinsichtlich dem, was er lehrt. Es kommt sogar an einer Stelle im Evangelium des Johannes zum Ausdruck, dass man ewiges Leben nicht durch große Leistungen hat, sondern bereits durch das bloße Berücksichtigen der Gebote. Denn man liest in Kapitel 12, Vers 48 bis 50:

Wer mich verwirft und meine Worte nicht annimmt, der hat schon seinen Richter: Das Wort, das ich geredet habe, das wird ihn richten am letzten Tag. 
Denn ich habe nicht aus mir selbst geredet, sondern der Vater, der mich gesandt hat, er hat mir ein Gebot gegeben, was ich sagen und was ich reden soll. 
Und ich weiß, dass sein Gebot ewiges Leben ist. Darum, was ich rede, das rede ich so, wie der Vater es mir gesagt hat.

An Vers 48 erkennt man, dass streng genommen Jesus gar nicht unser Richter sein muss, sondern das Wort wird richten. Und Jesus bezeugt in Vers 50, dass das Gebot seines Vaters ewiges Leben ist. Daran erkennen wir, worauf es wirklich ankommt. Wir müssen gar keine großen Verkündiger sein, die durch die ganze Welt reisen. Wir müssen auch keine Leute sein, in deren Nähe großartige Zeichen und Wunder geschehen. All dieser teilweise sehr stressige Kram ist unbedeutend. Wenn wir es hinkriegen, die Gebote im Alltag anzuwenden, sozusagen als Selbstverständlichkeit, dann ist das schon genug. Das ist unser leichtes Joch. Und wenn wir darüber hinaus noch Leistungen in Form von Glaubenswerken bringen, dann ist das freiwillig, und das brauchen wir nur so lange zu tun, wie wir mit dem Herzen dabei sein können zur Ehre Gottes. Aber wenn man das Ende der eigenen Lebenszeit erreichen würde als jemand, der niemals auf Verkündigungsreisen war und niemals Wunder gesehen hat, aber den Geboten treu war, so wird man definitiv zu den Erlösten gehören, die in Ewigkeit das Heil Gottes sehen.

Schauen wir uns jetzt mal ein wirklich berühmtes Zitat an! Laut dem Evangelium des Lukas hat Jesus etwas ganz Bestimmtes gesagt, nachdem er von seinem eigenen Volk ausgeliefert und von den Römern verurteilt und misshandelt worden war, und nun schließlich am Kreuz hing, während vor ihm Soldaten waren, die das Los darüber warfen, wer von ihnen die Kleidung haben darf, die Jesus getragen hatte.
Dazu lesen wir im Evangelium des Lukas in Kapitel 23 die Verse 33 und 34:

Und als sie an den Ort kamen, den man Schädelstätte nennt, kreuzigten sie dort ihn und die Übeltäter, den einen zur Rechten, den anderen zur Linken.
Jesus aber sprach: Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun!
Sie teilten aber sein Gewand und warfen das Los darüber.

Ich frage mich, wie viele von uns fähig wären, nach erlittener Geißelung und erlittener Kreuzigung in dieser Situation dann ausgerechnet soetwas auszusprechen. Ich selbst weiß nicht, ob ich das tun würde, das sage ich euch ganz ehrlich.

Was wir uns als nächstes anschauen, ist ein Ausspruch, den Jesus äußerte, als sein Jünger Thomas nach der Auferstehung nicht glauben wollte, dass Jesus lebt. Jesus hatte sich nämlich nach der Auferstehung den Jüngern gezeigt, aber Thomas war in diesem Augenblick nicht da. Und als die anderen Jünger es Thomas erzählten, hatte Thomas sehr große Zweifel. Deshalb besuchte Jesus seine Jünger nochmal, als auch Thomas zugegen war. Und nachdem Thomas schließlich überzeugt wurde, da sagte Jesus zu ihm laut Vers 29 im zwanzigsten Kapitel vom Evangelium des Johannes:

Thomas, du glaubst, weil du mich gesehen hast; glückselig sind, die nicht sehen und doch glauben!

Demnach müssen wir also nicht traurig sein, wenn wir zwar an Jesus glauben, aber ihn selbst noch nie gesehen haben. Denn so lange wir glauben, ohne dass wir ihn extra sehen müssen, sind wir glückselig.

Das nächste Zitat für das heutige Video ist eines, das die Menschen ganz gerne mal absichtlich übersehen, weil es sie erschreckt, aber ich zeige es trotzdem, denn es ist sehr ernst und ermahnt uns alle. 
Als Jesus von Pharisäern verspottet wurde, weil er versuchte, den Jüngern Genügsamkeit und Güte beizubringen, da sagte er etwas Bestimmtes zu den religiösen Autoritätspersonen laut dem Evangelium des Lukas in Kapitel 16, Vers 15. Es steht geschrieben:

Und er sprach zu ihnen: Ihr seid es, die sich selbst rechtfertigen vor den Menschen, aber Gott kennt eure Herzen; denn was bei den Menschen hoch angesehen ist, das ist ein Gräuel vor Gott.

Diese Verkündigung, dass vor dem allein wahren Gott, dem Gott Abrahams Isaaks und Jakobs alles als Abscheulichkeit zählt, was hier in dieser Welt hohes Ansehen hat, ist für einige Menschen kaum auszuhalten, aber es ist die Wahrheit. Man muss ja skrupellos und heuchlerisch handeln, um in dieser Welt Rang und Namen zu bekommen. Aber Gott erforscht und kennt die Herzen, er übersieht sowas nie. Da gibt es übrigens auch einen starken Vers in Psalm 7, der dies bestätigt, denn es heißt in Vers 10:

Lass doch die Bosheit der Gottlosen ein Ende nehmen und stärke den Gerechten, denn du prüfst die Herzen und Nieren, du gerechter Gott!

Gott prüft nicht nur die Herzen und Nieren der Pharisäer, sondern die aller Menschen. Wenn er das Herz erforscht, sieht er, was wir für gut und erstrebenswert halten und welchen Gedanken wir ungeheuchelt zustimmen. Und wenn er unsere Nieren erprobt, sieht er, wie wir auf schlimme Erlebnisse reagieren, die uns als Abscheu gelten sollten. Manche machen den Fehler, vor schlimmen Dingen die Augen zu verschließen oder ihnen sogar zuzustimmen, aber wenn ein aufrichtiger Mensch etwas Schlimmes sieht, was ihn entsetzt, dann sagt er manchmal als Redensart: „Das geht mir an die Nieren!“
Und so ist es richtig. Wenn es aber anders läuft, dann hat man vor dem Angesicht Gottes ein echtes Problem. 

Es gibt auch ein Zitat, das besonders bezeugt, wie segensreich die Treue zu Jesu Worten ist. Im Evangelium des Johannes, Kapitel 8, Vers 31 bis 32 steht geschrieben:

Da sprach Jesus zu den Juden, die an ihn glaubten: Wenn ihr in meinem Wort bleibt, so seid ihr wahrhaftig meine Jünger,
und ihr werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen!

Auch wenn Jesus dies zuerst zu den jüdischen Menschen sagte, so kann es doch jeder Jesus-Nachfolger auch auf sich selbst beziehen. Unter der Bedingung, dass wir in den Worten von Jesus bleiben, wird es passieren, dass wir mit der Zeit die ganze Wahrheit erkennen, die uns geistlich befreit.

Es gibt aber auch im Evangelium des Johannes zwei Verse, die viele Menschen bestimmt erschreckend finden, doch diese Verse sind wahrhaftig und wir sollten auch darüber Bescheid wissen, dass sowas geschrieben steht. Folgendes lesen wir in Kapitel 12, Vers 25 und 26:

Wer sein Leben liebt, der wird es verlieren; wer aber sein Leben in dieser Welt hasst, wird es zum ewigen Leben bewahren.
Wenn jemand mir dienen will, so folge er mir nach; und wo ich bin, da soll auch mein Diener sein; und wenn jemand mir dient, so wird ihn mein Vater ehren.

Aus diesen Versen ergibt sich, dass es töricht ist, diese Welt zu lieben, in der wir leben. Man sollte seine Zeit in dieser bösen Welt eigentlich sogar hassen. Ein Mensch, der die Welt nur oberflächlich betrachtet, wird das nicht einsehen können, weil er die Welt für schön hält. Wer aber die Menschheit und die Welt durchschaut hat und sich nicht von der trügerischen Fassade ablenken lässt, der wird genau verstehen, warum unsere Welt nicht liebenswert ist. Wir sollten stattdessen unseren Blick allein auf Jesus gerichtet haben, wenn wir ein Vorbild suchen und wenn wir Hoffnung brauchen. Er ist unser Retter und unser Meister. Nur er. Gott hat ihn dahingegeben, damit uns der Weg zu etwas eröffnet ist, was besser ist als die jetzige Welt. Ob das aber die Menschen begreifen, bleibt abzuwarten.

Und um noch ein weiteres Mal in aller Deutlichkeit zu bestätigen, was für ein wichtiger Schlüssel die Gebote sind, lese ich nun ein letztes Zitat von Jesus vor, das an einer anderen Stelle im Evangelium des Johannes steht. Wir lesen in Kapitel 14, Vers 21:

Wer meine Gebote festhält und sie befolgt, der ist es, der mich liebt; wer aber mich liebt, der wird von meinem Vater geliebt werden, und ich werde ihn lieben und mich ihm offenbaren.

Diese Worte wirken fast wie eine hilfreiche Anleitung. Du willst, dass Jesus sich dir offenbart? Du willst von Gott und von Jesus geliebt werden? Dann beginne, die Gebote richtig einzuhalten, und es wird dir vergolten werden.

Und nach dieser reichhaltigen Sammlung an bemerkenswerten Zitaten von Jesus endet nun das heutige Video.

Danke für's Zuhören und bis zum nächsten Mal! Mögen der Frieden und die Liebe von Jesus Christus mit euch sein!

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