Text zu "Glaube leben - Thema 9: Lobpreis und Predigten"

Link zum Video: https://youtu.be/YWJ_gveNplg

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Im heutigen Video will ich darüber reden, inwiefern Lobpreis und gewissermaßen auch das Anhören von Predigten zum Glaubensleben jedes Jesus-Nachfolgers und jeder Jesus-Nachfolgerin dazugehören. Dabei geschehen manchmal auch Predigten zum Lob Gottes, aber meistens lobt man Gott am besten mit aufrichtigen, geistlich gehaltvollen Liedern, die man für ihn singt mit herzlicher Hingabe. Und man dürfte auch die Königswürde von Jesus besingen, aber Anbetung im Sinne von uneingeschränkter Selbsterniedrigung und allerhöchster Verehrung darf nur Gott bekommen und keiner sonst.

Ich glaube, es gibt mehr Menschen als man vermuten würde, die Jesus zwar nachfolgen wollen, aber sich kaum mit Lobpreis beschäftigen. Und dabei ist es doch eigentlich so, dass wir Menschen zu keinem anderen Zweck geschaffen sind als uns selbst rein zu bewahren und Gott zu loben. Es ist nämlich ganz praktisch im Leben erfahrbar, dass hingebungsvoller Lobpreis auch uns selber erbaut und uns eine umso größere Freude spendet, die man auf keinem anderen Weg haben kann. Wenn man erkennt, wie großartig und unaufhaltsam Gott ist, und wie viel Güte und Geduld er an uns erweist, obwohl wir ihn so oft enttäuscht haben, dann kann man irgendwie gar nicht mehr anders, als ihn zu loben. Dann lobt man ihn nicht als unterdrückter Sklave, der sich gefälligst kleinzumachen hat, weil es andernfalls Schläge gibt, sondern man lobt ihn von Herzen gerne und freut sich darüber, dass jemand so Wunderbares auf der Seite seiner Gerechten steht und die besten Interessen für das eigene Leben verfolgt. Gott will ja auch gar nicht, dass wir irgendeine Sklavenmentalität hätten. Wir sollen fähig sein, ihn zu bewundern. Und eine dementsprechende Art des Lobpreises spendet den Lobsängern auch selbst eine große Portion Freude, die man richtig genießen kann. Wenn man Gott lobt, weil man erkannt hat, dass er es wert ist und dass alle seine Ratschlüsse vollkommen sind, weil er absolut alle Details bedenkt, auch die, welche wir gar nicht kennen, dann staunt man über Gott und lobt ihn gern. Und wenn man begreift, dass Jesus sich selbst hingab und sich übelstem Leiden auslieferte, nur damit wir durch ihn gereinigt werden können und weil er auf ewig mit uns zusammen sein will, dann ist auch das ein Grund, im Herzen ergriffen zu sein und Danklieder an diesen außergewöhnlichen König zu richten, den Gott uns da gegeben hat. Am genialsten sind aber natürlich Lieder, die dem Vater die höchste Ehre zugestehen. Und bereits beim Lesen der Bibel sollte einem das auffallen, spätestens sobald man die Psalmen durchgelesen hat, dass man zum Lob aufgefordert ist und es sich dabei immer um eine gute Sache handelt, die ein Kind Gottes nicht fehlen lässt. Ja, in Psalm 113 steht sogar folgendes in den Versen 2 und 3:

Gepriesen sei der Name des HERRN, von nun an bis in Ewigkeit! 
Vom Aufgang der Sonne bis zu ihrem Niedergang sei gelobt der Name des HERRN!

Das kann man sich wirklich mal in das eigene Herz fallen lassen. Vom Aufgang der Sonne bis zu ihrem Niedergang soll Lobpreis herrschen. So gerne hat Gott es, wenn wir ihn loben. Er tut für uns Gutes, ohne dass wir es durch großartige Leistungen verdienen müssten, weil wir lediglich auf seine Worte hören und seine Gebote beherzigen sollen, und das reicht.

Und es heißt auch in Psalm 96 in Vers 1 und 2:

Singt dem HERRN ein neues Lied, singt dem HERRN, alle Welt! 
Singt dem HERRN, preist seinen Namen, verkündigt Tag für Tag sein Heil!

Hier steht ja der unübersehbare Aufruf dazu, dass man Gott besingen soll. Es werden sogar neue Lieder gefordert. Wer also die nötige Kreativität in Verbindung mit Schriftkenntnis hat, damit er nichts Falsches singt, und wer Geschicklichkeit im Umgang mit Musikinstrumenten hat, kann das gerne so in die Tat umsetzen, dass er Lieder für Gott und für Jesus produziert. Meistens schafft das einer alleine nicht, aber wenn talentierte Menschen zusammenkommen, um geistlich gehaltvolle Loblieder zu spielen, so ist es eine sehr schöne Sache.
Es kommt aber Gott überhaupt nicht darauf an, ob Jesus-Nachfolger talentiert sind, wenn es um Musik geht. Worauf es ihm ankommt, ist die Freude im Herzen des Menschen, wenn man Lobpreis singt oder hört. Denn man kann auch Loblieder anhören und dabei im Herzen voller Freude mitsingen. Das ist für Gott genau so schön, wie wenn jemand selbst entwickelte Loblieder singt. Es geht wirklich nur darum, ob es aufrichtig geschieht, in echter Freude, weil es wirklich von Herzen kommt und man Liebe für Gott und Ehrfurcht vor ihm hat. Wenn hingegen die Leute völlig gelangweilt irgendwelche Lieder daher trällern, die ihnen im Herzen gar nichts bedeuten, so ist es für Gott ein Ärgernis. Oder wenn die Menschen Texte singen, die inhaltlich totaler Quatsch sind, so kann auch dies leicht für Gott zum Ärgernis werden. Oder wenn die Menschen singen, weil andere Menschen sich davon gut unterhalten fühlen sollen und nicht wegen Gott, während ihnen Gott beim Singen über die Lippen geht, aber das Herz gar nicht an Gott hängt, dann ist auch das vor Gott verwerflich. Jede Veranstaltung mit Lobpreis, die zur Befriedigung der Besucher geschieht, ist für Gott wertlos und ekelt ihn an. Die aber, welche sich in keiner Weise darum sorgen, ob es überhaupt bei irgendwelchen Menschen gut ankommt, weil sie nur aus echter Liebe zu Gott singen, das sind die Leute, die die Aufforderungen aus den Psalmen richtig erfüllen, dass man für Gott Loblieder singen soll.

In ähnlicher Weise können auch Predigten zum festen Bestandteil der Nachfolge Jesu werden. Denn man singt bei Predigten zwar nicht, aber dennoch kann einer, der etwas predigt, diese Gelegenheit auch nutzen, um einfach mal davon zu reden, wie großartig Gottes Wesen ist und wie unnachahmlich seine Taten. Man kann auch die Herrlichkeit Gottes in einer Predigt wunderbar erheben, wenn man in ganz einfacher Sprache davon erzählt. Und solche Predigten, wo ein Mensch die Größe Gottes mit seinen Ausführungen verherrlichen will, sind immer gut. Ebenso sind alle Predigten gut, die uns wachsam halten und uns an die Gebote erinnern. Predigten hören kann der Bestandteil der Nachfolge sein, der einem dabei hilft, auf dem richtigen Weg zu bleiben, sofern man Menschen kennt, die dementsprechend predigen. Aber es gibt bei fehlgeleiteten Predigten, wenn man ihnen zuhört, oft die Gefahr, dass man sich in die Lauheit abziehen lässt oder dazu verführt wird, die Prioritäten falsch zu setzen. Es gibt und gab immer viel zu viele Prediger, die die Menschen zu weltlichem Denken motivieren. Ihr Motto lautet ungefähr: „Denke an deine körperliche Gesundheit, denke an deinen Wohlstand, denke an deine Zufriedenheit, denke an den Respekt gegenüber namhaften Predigern! Und Gott helfe dir dabei!“
Man könnte dadurch leicht in einem religiösen Irrsinn landen, der einen davon abhält, geistlich zu denken und zu leben und Jesus ähnlich zu werden, weil man dazu verleitet wird, eine verdrehte Vorstellung von Gerechtigkeit aufzubauen und sich darum zu kümmern, dass man hier in dieser Welt alles bekommt, was weltlich als wichtig gilt. Alle Predigten, die darauf hinauslaufen, sind schädlich. Deswegen muss man als echter Jesus-Nachfolger jeden Mensch prüfen. Ja, unabhängig von Rang und bisherigen Glaubenswerken muss man prüfen, ob er wahrhaftige Worte redet oder verkehrte Worte. Und wenn einer verkehrte Worte redet, er möge auch noch so viel Ruhm unter den Gläubigen besitzen, so muss man ihn verwerfen, damit man nicht von seinem Geplapper dazu verleitet wird, die falschen Dinge anzustreben und das wirklich wichtige plötzlich beiseite zu lassen. Eine noch schlimmere Art Predigten ist eben die Art, bei denen die Menschen das Gefühl bekommen, sich alles leisten zu können, als ob sie bedingungslos geliebt wären. Durch solche Predigten wird man stark dazu verleitet, die Gebote zu vergessen bzw. gar nicht erst zu lernen und derart lauwarm zu werden, dass man alles verliert, was man an Nähe zu Jesus jemals wahrgenommen hatte, denn er wird die Lauwarmen ausspeien. Und zwar mit überaus großem Ekel.
Und obwohl man stets in der Gefahr ist, von schlechten Predigten im eigenen Herzen schwach zu werden, so ist es dennoch gut in der Nachfolge, nach richtigen Predigten Ausschau zu halten. Und wenn solche Predigten verfügbar sind, dann tut ein Mensch gut daran, sie auch Teil der eigenen Nachfolge werden zu lassen. Denn wenn es gar so ruhig wird im eigenen Leben, weil man nicht mehr mit dem Wort Gottes konfrontiert wird, dann ermattet man schneller als einer, der mit offenen Ohren die Predigten anhört, die die Wahrheit des Reiches der Himmel verherrlichen und sich gegen alle Lüste des Fleisches richten in ihrer ganzen Prägung. Wehe aber denen, die sich gerne verkehrten Predigern hingeben, weil sie deren Worte genießen! Solche Menschen sind keine echten Jesus-Nachfolger, denn sie weigern sich, das Reine vom Unreinen zu trennen.

Wenn man aber erkennt, dass von den vermeintlich gläubigen Leuten nicht immer nur Gutes kommt, die einem etwas predigen, dann erweist es sich bereits dadurch als viel besser, persönlich im Lobpreis zu sein, Jesus persönlich nahe sein zu wollen und über seinen Gott nachzusinnen, welcher auch unser Gott ist, sofern wir Jesus angehören. Denn im Lobpreis geht es einfach nur darum, Gott zu ehren, darum ist Lobpreis oftmals kostbarer als Predigten, und die einzigen Predigten, die wirklich einen Wert haben, sind eben die, die Gottes Wahrheit verherrlichen, denn auch dadurch empfängt der allein wahre Gott Ehre, wenn richtig über ihn und über den von ihm erhöhten Messias geredet wird.

Das war es, was ich über Lobpreis und Predigten im Glaubensleben aller Jesus-Nachfolger und Jesus-Nachfolgerinnen zu sagen hatte.

Danke für’s Zuhören und bis zum nächsten Mal! Mögen der Frieden und die Liebe von Jesus Christus mit euch sein!

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