Text zu: "Jesus für Anfänger (1) - Übernatürliche Gewissheit"
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Hallo Leute und willkommen bei dem Kanal, der dem Licht der Welt gewidmet ist!
Das heutige Video hat einen anfängerfreundlichen Inhalt, denn ich rede heute für alle Menschen über Nachfolge, die noch gar nicht zu Jesus gehören, aber darüber nachdenken, und auch für alle, die erst seit kurzer Zeit mit Jesus gehen und denen es schwer fällt, zu verstehen, worauf es ankommt. Ich will möglichst verständlich erklären, was die Nachfolge Jesu dem Reich der Himmel gemäß wirklich bedeutet und was es dabei zu beachten gilt.
Wenn man wirklich die echte Nachfolge antreten und auch richtig umsetzen will, weil man Sehnsucht nach der Wahrheit im Herzen hat, dann gibt es ein paar Details zu beachten, die dem Mensch normalerweise nie gesagt werden. In unserer modernen und fortschrittlichen Gesellschaft hört man nichts davon – weder in der Schule, noch im Studium, noch im freundlichen Austausch mit herkömmlichen Nachbarn und Bekannten. Übrigens auch in den Kirchen und Gemeinden nicht.
Ich nenne euch jetzt mal vier Details, die man heutzutage in der scheinbar aufgeklärten Gesellschaft für ein Kindermärchen halten würde, die aber dennoch real sind. Das erste Detail lautet: Gott ist ein wirklich existierendes Wesen, das allmächtig ist und niemals aufhören wird, zu existieren, und Gott wird ganz am Ende aller Zeiten ein großes Gericht halten über alles, was jemals in der Schöpfung geschah.
Bei diesem Detail geht die Mehrheit der zuhörenden Menschen vermutlich noch willig mit und kann sich ohne größere Umstände darauf einlassen. Wenn ich aber jetzt weiter rede, wird es mit jedem Mal herausfordernder.
Das zweite Detail lautet: Jesus lebt.
Also wirklich ernsthaft, im wahrsten Sinne des Wortes. Jesus ist genauso lebendig wie du und ich. Er wohnt aber nicht in dieser Welt, sondern er wohnt im Reich Gottes. Und wenn ich jetzt dieses Detail genannt habe, dann denken bestimmt schon ein paar Zuhörer, dass ich spinne. Es ist aber wirklich so, wie ich es sage. Jesus ist ein lebendiges Wesen. Dieses ganze Gerede über ihn, dass er gekreuzigt wurde und aus den Toten auferweckt wurde am dritten Tag und dass er vierzig Tage später vor den Augen seiner Apostel in den Himmel aufgenommen wurde – das ist alles kein Quatsch, sondern das ist die Realität. Unser Problem liegt in erster Linie dabei, dass wir das nicht einfach nachprüfen können mit unserer eigenen Kraft. Wir können ja nicht hoch bis zum Himmel über den Himmeln reisen und Jesus mal kurz Hallo sagen. Aber Jesus hat Mittel und Wege, um jemandem, der es bestätigt haben will, zu zeigen, dass er lebendig ist. Man kann das nicht aus eigener Kraft erleben, aber man kann darum bitten. Und wenn man Gnade vor Gottes Angesicht findet, dann wird Gott befehlen, dass eine Offenbarung stattfinden soll. Es gibt aber in seltenen Ausnahmefällen auch Menschen, denen ist Jesus persönlich begegnet, ohne dass sie vorher darum gebeten hätten. Da gab es schon einige zuverlässige Zeugnisse drüber, es gibt aber dummerweise auch Menschen, die sich bewusst Lügengeschichten ausdenken und behaupten, sie hätten Jesus gesehen, obwohl das gar nicht stimmt, denn sie äußern Erfindungen ihres eigenen Herzens oder schauspielern basierend auf vorher ausgearbeiteten Skripten. Das ist sehr schade, dass es beides gibt, denn dadurch ist man immer zu einer gesunden Portion Misstrauen gezwungen, wenn man irgendwen über derartige Erlebnisse reden hört. Es gibt Menschen, die haben wirklich den echten lebendigen Jesus Christus gesehen, der heute immernoch lebt und nie wieder sterben wird, und es gibt andere Menschen, die es zwar behaupten, aber sie sind Betrüger. Da braucht man wirklich Wachsamkeit. Man ist übrigens in der echten Nachfolge immer ohne Unterlass in dieser Lage, dass man ganz genau prüfen muss, was einem eingeredet werden soll, denn es gibt zahlreiche Lügen in dieser Welt, auch über Jesus und Gott.
Jedenfalls lautet das dritte Detail: Das Übernatürliche ist real. Es existiert weit mehr als das, was wir Menschen mit unseren sieben Sinnen wahrnehmen können. Es gibt mehr in der Schöpfung als das, was uns aus unserem normalen Alltag vertraut ist. Und jeder Mensch, der einzig und allein das glauben will, was er sehen und anfassen kann, und der alles andere sofort als Unsinn abstempelt, der kann unmöglich Jesus nachfolgen. Denn es würden ihm bei der echten Nachfolge Dinge begegnen, die ihm aufgrund seiner eingeschränkten Denkweise als derart verrückt und unglaubwürdig erscheinen, dass der Mensch sie gar nicht an sich ranlässt, sondern stetig dagegen streitet. Und das ist dann ein echtes Problem. Denn der Mensch kann die Wahrheit nicht völlig erkennen, wenn er bestimmte Bestandteile der Wahrheit von Anfang an zur Unmöglichkeit erklärt. Und die Sache wird ganz besonders schwierig dadurch, dass alle Menschen hierzulande in ihrer Kindheit erlebt haben, wie besonders im Rahmen von Kindermärchen von übernatürlichen Dingen fantasiereich geredet wird, in einer spielerischen Form. Und man ist daran gewöhnt, dass es zum Erwachsenwerden gehört, all dies ausnahmslos als Unsinn abzutun und sich nie wieder damit zu beschäftigen, was man in der Kindheit erzählt bekam. Dabei ist es ja auch tatsächlich so, dass in Kindermärchen sehr viele Dinge erzählt werden, die einfach nur Quatsch sind. Es ist aber auch so, dass teils von übernatürlichen Dingen geredet wird, die es ganz real in unserer Welt in einer sehr ähnlichen Weise wirklich gibt, und vor welchen übrigens die Bibel warnt, weil Gott es uns deutlich verboten hat, sowas zu praktizieren.
Und wenn diese drei Details, von denen ich bisher geredet habe, für jemanden schon überaus herausfordernd waren, dann wird ihn das letzte Detail vermutlich völlig aus den Socken hauen. Aber ich sage es trotzdem. Das vierte Detail lautet: Die ganze Erde ist voll von dämonischen Geistern.
Ich weiß, dass das völlig abgefahren und auch irgendwie furchteinflößend klingt, aber wenn man die echte Nachfolge antreten will, dann kann man nicht länger Augen und Ohren zuhalten und so tun, als wäre das nicht da, sondern dann muss man sich auch dieser sehr bitteren Tatsache stellen. Dämonen existieren, und die Erde ist voll davon, und sie schleichen sich in Menschen ein und manipulieren von innen her die Gedanken. Und je mehr ein Mensch sündigt, desto größer wird die Macht der Dämonen, sodass sie ab einem gewissen Punkt sogar fähig sind, die hundertprozentige Kontrolle über das Handeln des Menschen zu übernehmen, wenn sie wollen. Alles, was nicht bestätigtes Eigentum des Erlösers der Menschheit ist, also was nicht direkt der Königsherrschaft von Jesus untersteht, ist angreifbar für die finsteren Wesen, die in dieser Welt sind, ob wir das nun wollen oder nicht.
Das waren die vier Details, welche manch einen Mensch vermutlich schon überfordern oder ihn dazu verleiten, mich für verrückt zu erklären, aber es nützt ja nun alles nichts. Ich rede in diesem Video darüber, was es bedeutet, Jesus nachzufolgen, und zu der echten Nachfolge gehört auch ein einsichtiges Bewusstsein über das, was ich gerade gesagt habe.
Man muss aber bedenken, warum es wichtig ist, dass ich all diese Details erwähnt habe. Die Existenz des allein wahren Gottes, der eines Tages ein großes Gericht über die gesamte Schöpfung abhalten wird, ist deswegen wichtig, weil die Berücksichtigung dieser Tatsache sich auf das Leben auswirkt in der echten Nachfolge. Solange jemand lebt und glaubt, Gott gibt es nicht, muss er sich demzufolge auch nicht mit Gottes Werten auseinandersetzen. Denn welchen Anreiz sollte er dazu haben? Wenn aber jemand realisiert, dass Gott real ist, dass Gott Gebote gegeben hat und dass er anhand dieser Gebote ein Urteil über uns sprechen wird, dann führt das den einsichtigen Mensch zu der Unternehmung, sich mit Gottes Geboten zu beschäftigen, damit man bereits im Vorfeld schon möglichst realistisch einschätzen kann, welches Urteil man empfangen wird, sobald das Gericht kommt. Und sowas gehört zur echten Nachfolge Jesu unbedingt dazu, dass man die Existenz Gottes, des Vaters von Jesus Christus, anerkennt und die Gebote in Erfahrung bringt, um sich selbst daran zu bemessen. Dazu muss man sie eigenständig erforschen. Aber man darf sich auf keinen Fall irgendwelche verdrehten Erlösungslehren vorkauen lassen von den Menschen, die ihren Glaube nur heucheln, sondern man muss eigene Nachforschungen anstellen. Und wenn man jemanden über Gebote bzw. deren Bedeutung reden hört, muss man mitdenken und nachprüfen. Es geht in der Nachfolge Jesu immer darum, sehr genau darauf Acht zu geben, dass man wirklich Gottes Gebote lernt und nicht Menschengebote. Es passiert viel schneller als man meint, dass man Menschengebote lernt, ohne es zu erkennen, und dadurch Gott verärgert, während man überzeugt ist, auf einem guten Weg zu sein. Denn viele Menschen leben in Menschengeboten und geben auch diese weiter, weil sie das gewohnt sind. Es ist ihr Normalzustand. Der allein wahre Gott wird uns aber nicht nach Menschengeboten oder nach gewohnter Normalität der Menschen richten, sondern nach dem Gesetz, das er selbst in Ewigkeit aufstellte. Und deshalb beginnt ein Jesus-Nachfolger um der Ehrfurcht vor Gott willen, das alles genauer zu erforschen.
Wenn aber jemand behaupten würde, Jesus nachzufolgen, obwohl er glaubt, dass es Gott eigentlich gar nicht gibt oder dass Gott niemanden richtet, so würde dieser Mensch sich selbst lächerlich machen. Die Nachfolge funktioniert nicht, so lange man nicht das deutliche Bewusstsein in sich hat, dass Gott real und allmächtig ist, und besonders auch, dass es sich um ein komplett heiliges Wesen handelt.
Darum muss man sich, bevor man die Entscheidung trifft, ob man Jesus überhaupt ernsthaft nachfolgt, zuerst mal fragen: Wohnt in mir die unerschütterliche Überzeugung, dass Gott ein ewig existierendes, unsterbliches und unaufhaltsam mächtiges Wesen ist, heilig und unübertrefflich in seiner Weisheit, von welchem alles erschaffen und lebendig gemacht wurde, was es auf Erden und im Himmel gibt?
Wer fähig ist, diesen Fakt in Form eigener Überzeugung im Herzen zu haben, bei dem kann es gut sein, dass die Nachfolge Jesu bei ihm Sinn macht und dass er es bis zum Ende durchhält. Wer aber, wenn er ganz ehrlich ist, eingestehen muss, dass er irgendwie daran zweifelt, ob es Gott überhaupt gibt, der sollte zunächst mal versuchen, diese Frage für sich selbst endgültig zu klären. Gott hört und sieht alles, er sieht sogar unsere Gedanken. Wer also zweifelt, der könnte einfach in Gedanken sagen: „Gott, du Allmächtiger! Wenn du wirklich existierst, dann tue bitte etwas, was mich von deiner Existenz überzeugt und keine Zweifel übrig lässt, und dann will ich es so hinnehmen!“
Wenn du in deinem Herzen die grundlegende Bereitschaft hast, die Existenz Gottes anzuerkennen, sofern etwas in deinem Leben passiert, das nicht mit herkömmlicher Wissenschaft zu erklären wäre, dann ist die Wahrscheinlichkeit enorm hoch, dass Gott tatsächlich etwas tun wird.
Aber so lange du nicht begriffen hast, dass Gott real ist, wäre es sozusagen zu zeitig, um Jesus nachfolgen zu wollen. Denn es kann ja gar kein unerschütterlicher Glaube in dir entstehen, wenn du von Anfang an gewisse Zweifel in dir hast. Wer aber anfängt, Jesus nachzufolgen, der wird Anfechtungen seines Glaubens erleben, und zwar zum Teil ziemlich intensive, besonders durch abfälliges Verhalten vonseiten der eigenen Mitmenschen. Sowas verkraftet man auf Dauer nur, wenn man weiß, wie ernst das alles eigentlich ist, wofür man sich entschieden hat.
Wenn man nun aber an dem Punkt ist, eingestanden zu haben, dass Gott real ist, auch wenn er sich nicht jeden Tag andauernd zeigt, sondern sich nur in seltenen Fällen mal bemerkbar macht, dann bekommt natürlich auch sein Gesetz Relevanz. Denn sobald man begreift, dass es unmöglich ist, dem Gericht zu entkommen, welches ganz am Ende stattfindet und wo die eigene Meinung dann überhaupt nichts zählen wird, auch nicht die Meinung anderer Menschen, sondern nur allein Gottes Wort, erkennt man normalerweise auch eine Notwendigkeit darin, Gottes Maßstäbe zu kennen.
Und ich möchte im Rahmen der anfängerfreundlichen Serie erstmal möglichst wenige Zitate aus der Bibel aufzeigen, aber im Bezug auf das, was ich gerade rede, ist es sozusagen unerlässlich, eines in den aktuellen Text einzubauen. Es gibt nämlich einen Vers, welcher offenbart, wie die Eigenschaften lauten, die garantiert dazu führen, dass ein Mensch nach dem großen Gericht Gottes in ewiges Leiden fällt. Denn in dem großen Gericht Gottes, das am Ende aller Zeiten passiert, wird über nichts Anderes verhandelt als über die Ewigkeit des Menschen. Wo muss der Mensch die Ewigkeit zubringen? In ewigem Heil oder in ewigem Leiden?
Und man benötigt als Jesus-Nachfolger das nötige Maß an Demut gegenüber dem allein wahren Gott, um ihm zuzugestehen, dass Gott eine derart heftige und schwerwiegende Entscheidung treffen wird. Man muss fähig sein, im eigenen Herzen diesen Fakt als akzeptabel anzusehen, dass Gott derart richten wird. Entweder ewiges Heil oder ewiges Leiden, und nichts dazwischen. Wenn man hingegen sagt: „Das kann doch wohl nicht wahr sein, dass Gott sich erdreisten würde, Menschen in ewiges Leiden zu werfen! An einen solchen Gott glaube ich nicht!“, dann wäre die ganze Nachfolge vergeblich. Dann braucht man gar nicht erst anzufangen, Jesus nachfolgen zu wollen, denn man würde dabei zwangsläufig an einen falschen Gott und an einen falschen Jesus glauben, also man würde sich selber eine Illusion bauen, um darin zu leben, solange man sich nicht damit abfinden kann, dass über alle Menschen, auch über einen selbst, am Ende ein ewiges Urteil gesprochen wird.
Für den Fall aber, dass es unter den Zuhörern und Zuhörerinnen Menschen gibt, die damit einverstanden sind, Gott dieses höchste richterliche Amt zuzugestehen, zeige ich jetzt mal den besagten Bibelvers, der aufzeigt, durch welche Eigenschaften man garantiert ewiges Leiden erben würde. Es steht geschrieben in der Offenbarung Jesu Christi durch Johannes in Kapitel 21 in Vers 8:
Die Feiglinge aber und die Ungläubigen und mit Gräueln Befleckten und Mörder und Unzüchtigen und Zauberer und Götzendiener und alle Lügner – ihr Teil wird in dem See sein, der von Feuer und Schwefel brennt; das ist der zweite Tod.
Bevor man für sich die Entscheidung trifft, ob man wirklich Jesus nachfolgen will, muss man unbedingt mit sich selbst die Frage vereinbart haben, ob man sich auf diese Liste überhaupt einlassen kann. Man muss sich fragen: „Ist es für mich erstrebenswert, herauszufinden, was all diese Dinge bedeuten und sie mit voller Überzeugung an mir selbst dauerhaft abzulehnen? Und kann ich mit der Gewissheit leben, dass Gott in seiner eigenen Weisheit die Menschen aufgrund dieser genannten Dinge in ewiges Leiden werfen wird, weil diese Eigenschaften alle komplett falsch und verwerflich sind?“
Nur dann, wenn die Antwort auf diese Frage Ja lautet, macht es überhaupt Sinn, dass ein Mensch Jesus nachfolgen will. Würde einer Jesus nachfolgen wollen, aber eine der Eigenschaften trotzdem behalten, weil der Mensch es aus sich selbst heraus für gar nicht weiter schlimm hält, so wäre es schon wieder eine selbst gebaute Illusion, und die echte Nachfolge würde nicht funktionieren, sondern der Mensch kann sich maximal ein eigenes Glaubensbild nach persönlicher Lust zusammenschustern und sich in eine Fantasiewelt flüchten. Das wäre aber bezogen auf die Rettung in Ewigkeit völlig sinnlos und würde sich spätestens am Tag des großen Gerichts bitterlich rächen.
Ich möchte an dieser Stelle betonen, aufgrund des ganz am Ende mit Sicherheit stattfindenden Gerichts Gottes, dass es eine sehr kluge Idee wäre, Jesus persönlich nachzufolgen und Gottes Maßstäbe ernstzunehmen, weil das Urteil, ewiges Heil zu empfangen, deutlich wünschenswerter ist als ewiges Leiden. Aber wer diese Entscheidung trifft, der muss tatsächlich dazu bereit sein, dass er in Momenten, wo er bemerkt, dass Gottes Gedanken den privaten Gedanken widersprechen, dann die Gedanken Gottes höher achtet und eigene Gedankengänge verwerfen will. Und man muss auch wissen, was Gott eigentlich mit den Eigenschaften meint, die in dem gerade vorgelesenen Bibelvers genannt wurden. Was meint Gott mit Feiglingen? Ist man selbst ein Feigling? Wenn Ja, dann muss sich das ändern. Und was meint Gott mit Zauberern? Ist man vielleicht nach Gottes Definition schon längst ein Zauberer, zum Beispiel durch injizierte Giftmischerei? Wenn der Mensch herausfindet, was damit gemeint ist, und erkennt, dass er in dieser Sache schuldig ist, dann muss der Mensch es ernsthaft bereuen, sich in dieser Sache schuldig gemacht zu haben, und muss es künftig unbedingt vermeiden, damit es nicht nochmal dazu kommt. Und es muss ihm wirklich leidtun. So müsste das mit jeder einzelnen Eigenschaft aus der Liste ablaufen, wenn man sich entscheidet, Jesus nachzufolgen, aber sich selbst in einer der genannten Sachen wiedererkennt. Aber allein schon die Bereitschaft, dies ernsthaft zu tun, ist etwas, wozu man sich nur überwinden kann, wenn man das tiefe und ehrfürchtige Verständnis darüber hat, dass Gott real ist. Wenn man Gott nicht als Gott anerkennen kann, sondern ihn lieber als gebrauchbares Helferlein sehen will, der sich gefälligst als nützlich erweisen muss, oder wenn man meint, es gibt ihn überhaupt nicht, dann wird man gar nicht die Motivation aufbringen können, sich selbst mit Gottes Wertmaßstäben abzugleichen. Und man könnte dann kein echter Jesus-Nachfolger bzw. keine echte Jesus-Nachfolgerin werden.
Das zweite Detail war, dass Jesus lebt. Und ich denke, jeder Mensch kann mir zustimmen, wenn ich sage: Einer, der glaubt, Jesus wäre tot und würde jetzt im Moment gar nicht lebendig sein, der lebt anders und betrachtet alles mit anderen Augen als einer, der weiß, dass Jesus lebendig ist. Denn ein Mensch, der meint, Jesus wäre tot, der könnte ja sagen: „Schön und gut sind die Dinge, die Jesus geredet hat, aber was bringt mir das heute noch? Ich habe ja nicht zur selben Zeit wie Jesus gelebt! Für mich sind das nur alte Worte aus alten Zeiten und ich habe heutzutage ganz andere Probleme, mit denen ich fertigwerden muss.“
Wenn Jesus tatsächlich tot wäre, dann wäre so ein Motto auch völlig angemessen. Natürlich lohnt es sich nicht, jemanden als König zu haben, der schon lange tot ist. Das wäre ja dann auch wieder nur eine durchgeknallte Fantasie, wenn man mit jemandem, der schon lange tot ist, so umgehen würde, als würde er immernoch leben und über einen wachen. Auch dabei hätte man sich in eine erbärmliche Fantasie verstrickt, man hätte sich eine peinliche Illusion gebaut. Aber die teilweise unfassbare Realität sieht so aus, dass Jesus lebendig ist, weil Gott ihn lebendig gemacht hat. Und nicht nur das, denn Gott hat ihm auch Königswürde verliehen. Und Jesus ist immernoch dabei, sich ein Volk zu sammeln für das Königreich, und zwar aus allen Nationen der Menschheit. Bei diesen Vorgängen läuft ein Großteil leider unsichtbar ab. Das ist schon ziemlich ärgerlich, weil es dem Mensch dadurch schwer fällt, diese stattfindenden Dinge ernstzunehmen, von denen ich hier gerade rede. Aber auch hier hätte man die Möglichkeit, Gott um Offenbarung zu bitten. Man könnte, wenn man ganz alleine ist, auf die Knie gehen und Gott bitten, indem man spricht: „Gott, du Allmächtiger! Wenn Jesus heute wirklich immernoch lebt, und wenn es wirklich wahr ist, dass er König ist und sich ein Volk aus den Menschen aussondert, dann will ich Jesus begegnen! Bitte befiehl, dass Jesus sich mir zeigen soll, damit ich erkenne, dass er wirklich lebt!“
Wer sich traut, so zu beten und es wirklich ernst meint, von Herzen, bei dem ist es durchaus denkbar, dass dann auch etwas Entsprechendes passieren wird. Und ich denke, das wäre auch sehr nützlich, sollte man am Leben von Jesus zweifeln. Glückselig aber sind die, denen bewusst ist, dass Jesus lebt, ohne dass sie ihn extra sehen müssen.
Vielleicht klingen die Dinge, von denen ich hier erzähle, für jemanden erschreckend, und dieser Mensch hat deshalb kein Interesse an der echten Nachfolge Jesu. Das ist schade, aber es ist dann wirklich besser, davon erstmal die Finger zu lassen. Denn wer ein ernstes Interesse daran hat, Jesus in Wahrheit nachzufolgen, der muss sich auch darüber im Klaren sein, einem König zu dienen, der dadurch unsichtbar ist, dass er seinen Sitz im Himmel hat. Wir selbst sind immernoch auf der Erde, aber wir sollen auf der Erde wandeln als Diener des großen Königs Jesus und zur Ehre seines Vaters, obwohl der König gar nicht sichtbar vor seinem Volk hergeht. Das ist ein anspruchsvoller Zustand. Und man hat ohne jeden Zweifel dadurch viel Spott zu erwarten. Spott und Verlästerung und Verhöhnung von allen, die nicht wissen, dass Jesus lebt, und die dann glauben, man würde nur spinnen, wenn man diese Tatsache ausruft. Das ist etwas, was man auch mit dem eigenen Herz vereinbart haben muss. Ist man bereit, ausgelacht und in Verruf gebracht zu werden um des Namens Jesus willen? Es wird ganz sicher passieren, wenn man die echte Nachfolge antritt. Die Frage ist, ob man das verkraften wird und will.
Und der Grund dafür, warum ein Mensch eine solche Entscheidung trifft, derartiges Leiden zu ertragen, kann eigentlich nur darin bestehen, dass man erkennt, wie wertvoll Jesus ist. Bei Jesus wäre es normalerweise gerecht gewesen, dass er gar nicht erst sterben muss. Denn gemäß Gottes Gesetz muss ein Mensch eine todeswürdige Sünde getan haben oder einen Todesfluch von den Eltern haben, um zu sterben. Aber Jesus hat niemals auch nur eine einzige todeswürdige Sünde getan und war auch von keinem Fluch geknechtet. Und trotz seiner Reinheit und Unschuld hat er absichtlich großes Leiden auf sich genommen, weil Gott ihm dadurch die Erlaubnis geben würde, als Ausgleich für das ertragene Leiden die Sündenschuld von anderen Menschen wegnehmen zu dürfen, sodass diese Menschen frei von ihrer bisherigen Schuld werden und nicht von Gott verurteilt werden müssen. Dies tut Jesus mit allen, die ablassen wollen vom Sündigen. Jesus hat das Recht dazu, Schuld wegzunehmen, die auf den Menschen ist. Das hat Jesus sich verdient durch das erlittene Unrecht und den üblen Tod am Kreuz. Und es ist wichtig zu wissen, dass es vor Gottes Angesicht nur diese eine Möglichkeit gibt, wie ein Mensch von aufgeladener Schuld wieder frei werden kann. Denn es gibt außer Jesus niemanden, der ein ganzes Menschenleben bis zum Erwachsenenalter führte, ohne eine einzige Sache zu tun, die gegen Gott ist. Wir haben alle schon Dinge getan, die gegen Gott sind, daher wäre es bei uns völlig nutzlos, wenn auch wir einen schlimmen Tod erleiden würden. Denn dadurch, dass wir durch das Sündigen des Todes würdig sind, würden wir dabei einfach nur das bekommen, was wir verdienen. Jesus aber hat das erlitten, was er überhaupt nicht verdient hat. Und es kann sich kein Mensch hinstellen und sagen: „Ich arbeite meine Schuld ab, indem ich ganz viele gute Werke tue! Und wenn meine guten Werke so schwer wiegen, dass es meine bösen Werke ausgleicht, dann wird Gott mich verschonen!“
Derartige Gedankenspiele sind Menschenweisheit, in gewisser Weise auch menschliche Wunschvorstellungen, aber sie sind Gott nicht wohlgefällig und gelten gar nichts in seinem Gericht. Denn die Wahrheit ist, dass wir Menschen eigentlich von Anfang an auf der Erde sind, um uns unschuldig zu bewahren und gute Werke zu tun. Gute Werke tun, sofern sich Gelegenheiten finden, ist selbstverständlich. Man sammelt dadurch keine Pluspunkte und arbeitet damit keine Schuld ab, sondern man erfüllt dadurch lediglich die ganz normale Pflicht, die man aus Gottes Sicht von Anfang an hat. Deswegen ist es nicht möglich, durch das Tun guter Werke die eigene Schuld loszuwerden. Ein solches System ist nicht von Gott und hat vor seinem Angesicht keinerlei Bestand.
Und auch hier ist der Mensch wieder sehr an seine Grenzen gebracht, weil er entscheiden muss, ob er sich mit dieser Realität abfinden kann. Der Mensch muss sich selbst fragen: „Kann ich mich damit abfinden, dass all meine guten Taten keine ausgleichende Wirkung haben, um meine Schuld aufzuheben? Kann ich mich damit abfinden, dass ich laut Gott überhaupt gar keine Sünde hätte tun dürfen, nicht eine einzige, und dass ich die Schuld für meine Sünden nur durch das loswerden kann, was Jesus geschafft hat?“
Was in jedem Fall Unsinn wäre, das bestünde darin, dass ein Mensch sagt: „So! Jetzt, wo ich Jesus angenommen habe, werde ich ganz vielen anderen Leuten von Jesus erzählen, damit sie auch alle gläubig werden, und ich werde regelmäßig fasten und beten und Almosen austeilen, damit ich durch all diese Werke meine Schuld abarbeiten kann! Und dann sind die Gebote auch gar nicht so wichtig!“
So jemand würde sich durch ein selbst ersonnenes Modell von Gerechtigkeit selbst betrügen. Ein solcher Mensch ist kein Jesus-Nachfolger und kann höchstens einer werden, wenn er aus diesem verkorksten Denkmuster ausbricht und einfach in dankbarer Demut eine immer intensivere Nähe zu Jesus sucht. Jesus ist ein König, der will, dass seine Diener gerecht handeln nach der Anleitung der Gebote seines Gottes und dass seine Diener die Nähe zu ihm suchen. Und zwar mehr als die Nähe zu Sündern oder zu falschen Geschwistern. Daher muss man, wenn man die echte Nachfolge antritt, dieses tiefe Bewusstsein in sich haben, dass man immer die Gewissenspflicht hat, Gottes Gebote zu halten, damit man, nachdem man von alter Schuld reingewaschen wurde, nicht schonwieder neue Schuld auf sich lädt und dann erneut wie einer dasteht, der gar nicht zu Jesus gehört. Denn Jesus ist kein Sünder-König. Es ist auch so, dass Jesus nachfolgen im Kern bedeutet, dass man ihm ähnlich wird. Jesus hat nie gesündigt, deswegen soll man auch selber einer werden, der nie wieder sündigt. Auch nicht bei sozialem Druck oder ausschweifenden Gefühlen, die einen zu überwältigen drohen. Und da muss ein Mensch sich fragen, ob er so etwas wirklich will.
Wenn Ja, würde die Nachfolge Jesu wahrscheinlich mit Erfolg verlaufen. Lautet aber die Antwort Nein, so braucht der Mensch die echte Nachfolge gar nicht erst anzutreten. Jesus war aufrichtig und komplett dem Wille Gottes und der Moral Gottes zugewandt. Mit ganzem Herzen. Er hat nie aus seiner eigenen Lust fragwürdige Dinge getan und er hätte auch niemals die Dinge, auf die er Lust hatte, so hingestellt, als sei das der Wille Gottes. Denn das an sich wäre schon eine schwere Sünde, wenn man so tut, als wären die eigenen Herzenswünsche genau das, was Gott tun will. Wer ein echter Jesus-Nachfolger sein will, sollte sich davor fürchten, jemals ein solches Verhalten an den Tag zu legen, dass man eigene Wünsche zu Wünschen Gottes erklärt.
In der echten Nachfolge, wenn man ernsthaft Jesus nachfolgen will, ist es auch wichtig, immer mal stille Zeit zu haben, nachzusinnen und darauf zu achten, ob Jesus einem irgendwelche Impulse im Geist gibt, worauf man genauer achten soll oder was als nächstes ansteht. Denn Jesus hat sozusagen nach seiner Himmelfahrt ein wertvolles Arbeitsmittel von Gott geschenkt bekommen, einen treuen Diener, und dieser ist der Heilige Geist. Der Heilige Geist wurde über die ganze Erde ausgegossen. Und jeder, der wirklich Buße tut, wird spätestens nach der korrekten Taufe im Wasser einen Teil von dem echten Heiligen Geist bekommen. Diesen benutzt Jesus, um mit uns geistlich in Kontakt zu bleiben, auch wenn er im Himmel ist und wir auf der Erde. Wer aber nach dem Empfang des heiligen Geistes widerspenstig gegen die Leitung zur Heiligung ist, der wird nach einigen gescheiterten Versuchen der richtigen Anleitung schließlich vom heiligen Geist verlassen und mit einem Lügengeist besetzt. Und weil der Mensch so sehr an das Sündigen gewöhnt ist, wird er den Unterschied nicht wahrnehmen und glauben, er hätte immernoch den Heiligen Geist, obwohl ein Lügengeist ihn verführt.
Und diese Dinge, von denen ich gerade rede, sind höchst ungewöhnlich. Vieles davon ist übernatürlich. Aber man muss sozusagen mit all dem leben, um wirklich Jesus nachfolgen zu können. Deshalb lautete das dritte Detail, das ich nannte, dass man das Übernatürliche anerkennen muss. Dinge, die nicht mit Mikroskop und Teststreifen zu erforschen sind, weil sie schlicht und ergreifend anders sind als die Materialien und Organismen dieser Welt.
Jesus nachzufolgen wäre eine völlig sinnlose Unternehmung, wenn man sich im Herzen gegen die ganzen Dinge wendet, von denen ich bis hierhin erzählt habe. Und man benötigt auch die Bereitschaft, zu erforschen, was richtig und was falsch ist in Gottes Augen und laut der Lehre, die Jesus vortrug, weil nämlich auch das vierte Detail, also die Existenz von zahllosen dämonischen Geistern in unserer Welt, von dieser Sache abhängt. Dämonen können sich nur in einen Mensch einschleichen, wenn sie dazu ein Anrecht haben. Und ihr Anrecht besteht immer in Sünden oder in Flüchen. Natürlich wird das Wissen über diese gruseligen Dinge erst dann ganz besonders wichtig, wenn Jesus einem seiner Nachfolger einen Dienst zuteilt, der mit Wunderzeichen einhergeht, während es für die Nachfolge im Alltagsleben noch keine maßgebliche Relevanz hat. Und doch sollte man diese Fakten als Mahnung im Hinterkopf behalten, damit man niemals so töricht ist, die Konsequenzen der Sünde oder der okkulten Werke der Diener des Bösen zu unterschätzen.
An dieser Stelle will ich nun langsam mit meinen Erzählungen zu einem Ende kommen. Und durch das, was ich hier versucht habe zu verdeutlichen, wird jeder Mensch zweifellos erkannt haben, dass Jesus nachfolgen etwas ist, solange es um die echte Nachfolge geht, was in dieser Welt völlig unnormal ist und seltsam für Menschen aussehen würde, welche es sehen, wie man selbst das tut. Und teilweise ist es auch nichts für schwache Nerven. Gott aber macht eure Nerven stark. Man müsste aber für die echte Nachfolge praktisch einige Dinge lernen, die einem nie zuvor in dieser Deutlichkeit gesagt wurden, und man müsste einige von den Dingen, die man in seinem bisherigen Leben immer als große Wahrheit und fortschrittliche Erkenntnisse betrachtete, mindestens hinterfragen, letzten Endes oftmals sogar verwerfen. Und man muss zwischen Dingen, die man bisher immer für Einbildung oder für Märchen hielt, den Unterschied herausfinden, also was davon tatsächlich nur ein Märchen ist, und was hingegen echt ist und unrechtmäßig zum Märchen degradiert wurde. Wer aber dazu nicht bereit ist, der kann die echte Nachfolge auch gleich ganz bleiben lassen. Denn ein scheinbarer Glaubenswandel, bei dem man wichtige Kernpunkte der unsichtbaren Realität bewusst ignoriert, ist von Anfang an nichtig.
Und nun, bevor das Video endet, möchte ich zum Abschluss mal vier Bibelstellen vorlesen, die als Schlusswort des heutigen Vortrags dienen sollen.
Der erste Teil ist vom Buch des Propheten Jesaja. Es steht geschrieben in Kapitel 5, Vers 15 und 16:
So wird der Mensch gebeugt und der Mann gedemütigt, und die Augen der Hochmütigen sollen erniedrigt werden;
aber der HERR der Heerscharen wird erhaben sein im Gericht, und Gott, der Heilige, wird sich als heilig erweisen in Gerechtigkeit.
Der zweite abschließende Vers ist aus dem Evangelium des Johannes in Kapitel 17, Vers 3. Dort steht:
Das ist aber das ewige Leben, dass sie dich, den allein wahren Gott, und den du gesandt hast, Jesus Christus, erkennen.
Ein drittes Schlusswort soll ergehen durch die Worte aus dem Brief an die Römer, wo es heißt in Kapitel 8 in Vers 6 bis 8:
Denn das Trachten des Fleisches ist Tod, das Trachten des Geistes aber Leben und Frieden,
weil nämlich das Trachten des Fleisches Feindschaft gegen Gott ist; denn es unterwirft sich dem Gesetz Gottes nicht, und kann es auch nicht;
und die im Fleisch sind, können Gott nicht gefallen.
Und das letzte Zitat ist vom Brief an die Epheser. Dort steht in Kapitel 6, Vers 12:
Denn unser Kampf richtet sich nicht gegen Fleisch und Blut, sondern gegen die Herrschaften, gegen die Gewalten, gegen die Weltbeherrscher der Finsternis dieser Weltzeit, gegen die geistlichen Mächte der Bosheit in den himmlischen Regionen.
Das ist soweit alles für das heutige Video.
Danke für’s Zuhören und bis zum nächsten Mal! Mögen der Frieden und die Liebe von Jesus Christus mit euch sein.
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