Text zu "Jesus für Anfänger (2) - Wer ist denn dieser Jesus?"
Link zum Video: https://youtu.be/vq08CHuj5bE
Hallo Leute und willkommen bei dem Kanal, der dem Licht der Welt gewidmet ist!
Dies ist ein zweites anfängerfreundliches Video, das dabei helfen soll, grundlegende Dinge zur echten Nachfolge Jesu zu begreifen, damit man als ein Mensch, der sich noch nicht endgültig entschieden hat, die Sache besser einschätzen kann und als ein Neuling im Glauben ein stärkeres Fundament hat, um wichtige Dinge besser zu verstehen.
Man hört immer wieder davon, dass Jesus so wichtig ist, und er wird immer wieder Gottes Sohn genannt. Und manch einer mag diese Dinge zwar hören, kann damit aber irgendwie gar nichts anfangen. Es gibt in dieser Welt auch einige sehr verdrehte und unsinnige Erzählungen über Jesus, aber auf diese muss nicht näher eingegangen werden.
Da man Jesus nachfolgen soll, um ewiges Leben zu finden, wird es natürlich sehr helfen, zu verstehen, wer dieser Jesus überhaupt ist. Und daher bemühe ich mich nun, euch diese Frage so genau wie möglich zu beantworten.
Bevor ich meine aufklärenden Erzählungen beginne, möchte ich mal kurz ein Bekenntnis ablegen. Ich bekenne, dass Jesus Christus im Fleisch gekommen ist. Amen.
Allerdings klingen diese Worte natürlich sehr kompliziert und seltsam, aber das heutige Video soll ja so anfängerfreundlich wie nur möglich sein. Deswegen will ich von nun an keine komplizierten Formulierungen mehr verwenden, sondern ich will alles so ausdrücken, dass man es ohne große Mühe verstehen kann.
Wenn man sich allein auf unsere Welt konzentriert und versucht, Jesus weltlich zu beschreiben, so lautet die korrekte Erzählung: Jesus ist ein jüdischer Mann, denn seine Mutter, die ihn gebar, war auch eine Jüdin. Jesus wuchs in einer jüdischen Familie auf und war auch an entsprechende Traditionen gewöhnt. Das ist übrigens sehr wichtig zu wissen, weil in den Schriften der Juden der Messias angekündigt wird, welcher das Volk aus einer besonderen Art der Knechtschaft befreit und eine frohe Botschaft an die Menschen verkündigt, besonders an die Armen. Und wenn man die Schriften der Juden, genauer gesagt die Schriften im Alten Testament der Bibel als Gesamtbild betrachtet, dann ergibt sich das eindeutige Bild, dass der Messias aus einem der Stämme vom Volk Israel kommen wird, nämlich vom Stamm Juda, und dass er den König David in seiner Blutlinie haben wird. Dies alles trifft auf Jesus zu.
Jedenfalls hatte Jesus bis zu seinem dreißigsten Lebensjahr einen relativ unspektakulären Lebensinhalt. Er half dem Ehemann seiner Mutter Maria, also Joseph, bei der Arbeit als Zimmermann. Aber als Jesus 30 Jahre alt war, da begann ein spezieller Prophet Gottes, nämlich Johannes der Täufer, in der Wüste eine Botschaft Gottes auszurufen, und viele Leute sammelten sich zu ihm. Und die Botschaft bestand darin, dass die Menschen Buße tun und sich taufen lassen müssen, damit ihnen ihre Sünden vergeben werden können, und dass nach Johannes ein Mann auftreten wird, der größer ist als er selbst. Also Johannes hat praktisch die Menschen zur Buße gerufen und gleichzeitig den Messias angekündigt. Und Jesus ging auch hin, um sich taufen zu lassen, obwohl Jesus gar keine Schuld auf sich hatte, sondern einfach, weil es ein Befehl Gottes war, den Johannes überlieferte. Und als Jesus nach der Taufe aus dem Wasser stieg, da öffnete sich über ihm der Himmel und der Heilige Geist kam auf Jesus. Danach musste Jesus eine spezielle Prüfung in der Wüste ablegen, die 40 Tage dauerte, damit erwiesen sei, dass er in allem Gott treu bleibt. Und danach begann Jesus, eine frohe Botschaft über Erlösung durch Buße zu verkündigen und betete für Kranke und Besessene, und fast alle von ihnen wurden gesund. Und es sammelten sich immer mehr Leute zu Jesus, weil sie die großen Zeichen sehen wollten, die durch die Gebete von Jesus geschahen. Und sie lauschten auch seinen Worten, aber meistens leider nur zu Unterhaltungszwecken und nicht, weil sie es unbedingt im Herzen festhalten wollten. Jesus versuchte aber, den Juden beizubringen, wie man die Gebote aus Gottes Gesetz in richtiger Weise einhält, denn die Schriftgelehrten brachten es den Juden völlig falsch bei, besonders eine Gruppe aus ihren Reihen, die man Pharisäer nennt. Und mit eben jenen Schriftgelehrten hatte Jesus auch oftmals Streit, und sie gaben sich immer Mühe, Jesus vor dem Volk zum Trottel zu machen, aber es gelang ihnen nicht. Und der unterschwellige Hass der Schriftgelehrten und aller Ältesten und Autoritätspersonen gegen Jesus wurde immer größer, aber auch die Anzahl der Menschen, die Jesus hinterherliefen, wuchs immer weiter. Und irgendwann ging den Autoritätspersonen diese Sache endgültig zu weit und sie wollten Jesus umbringen. Jesus aber wusste, dass es zum Plan Gottes für sein Leben gehörte, das dadurch kommende Leiden tapfer aushalten zu müssen und den Tod zu erleiden, aber aus den Toten auferweckt zu werden am dritten Tag. Und deswegen geschah es, dass Jesus von seinen Feinden geschnappt und öffentlich vorgeführt und zum Tode verurteilt werden konnte, ohne sich zu wehren, und Jesus erlitt eine schlimme Misshandlung und den Tod durch eine ziemlich üble Todesart, nämlich durch Kreuzigung. Das ist eine Todesart, bei der man quasi ganz langsam erstickt, und man leidet viele Stunden lang schlimme Schmerzen, bevor es endlich vorbei ist. Und trotz all der großen Wunder, die in der Nähe von Jesus geschahen und all der Barmherzigkeit, die Jesus besonders an den Schwachen und Unwissenden des Volkes geübt hatte, wurde er sogar vom Volk verspottet am Tag seiner Kreuzigung, und sie schienen all das Gute vergessen zu haben. Aber am dritten Tag nach seinem Tod am Kreuz wurde er von Gott auferweckt. Und so konnte Jesus auferstehen und zeigte sich sowohl seinen Aposteln als auch einigen anderen Jüngern lebendig und redete zu ihnen noch mehr über das Reich Gottes. Und 40 Tage nach der Auferstehung wurde er vor Augenzeugen zum Himmel emporgehoben, und es standen zwei Engel in der Nähe, die bezeugten, dass Jesus in der gleichen Weise wiederkommen wird, wie er in den Himmel aufgenommen wurde.
Das ist das Leben von Jesus in dieser Welt in Kurzform. Es ist aber nicht alles, was es über Jesus zu sagen gibt. Denn Jesus ist nicht nur allein der jüdische Messias, den die Schriften ankündigen, sondern Jesus ist auch Gottes Sohn. Und was das zu bedeuten hat, das versuche ich euch jetzt zu erklären.
Jesus hat sich nicht nur dadurch als Gottes wahrhaftiger Sohn erwiesen, dass er bedingungslos in allem Gott gehorsam war und durch sein eigenes Verhalten versucht hat, zu veranschaulichen, wie man sich den Charakter bzw. das Herz Gottes vorstellen muss, sondern Jesus ist Gottes Sohn, weil Jesus das erste lebendige Wesen ist, welches jemals von Gott erschaffen wurde. Die Erde hatte noch nicht existiert, und die Himmel hatten keine Form, als Jesus von Gott erschaffen wurde. Gott hat Jesus in Existenz gesprochen. Denn das ist die Art, wie Gott etwas erschaffen kann und es lebendig macht. Gott spricht seine Schöpfung in die Existenz. Und Gott erschuf als allererstes für sich selbst einen eigenen Sohn. Dazu benötigte Gott keine Ehefrau oder sonst irgendwas. Wenn Gott sich selbst einen Sohn erschaffen will, dann passiert das auch genau so, denn er ist allmächtig und nichts ist ihm zu schwer. Nachdem aber Gott seinen eigenen Sohn erschaffen hatte, erschuf Gott noch mehr. Er machte die Himmelsregionen und füllte sie mit Engeln und Geistern, und er machte auch die Erde, aber sie bestand eigentlich nur aus großen Wassermassen, die über dem Boden waren. Und dann erschuf Gott innerhalb von sieben Tagen die Welt, in der wir jetzt leben und die wir verschandelt haben.
Und Jesus war in einer besonderen Herrlichkeit erschaffen, sodass kein anderes lebendiges Wesen in der Schöpfung ihm gleich wäre. Auch unter den Engeln gibt es Arten mit verschiedenen Herrlichkeitsformen – einige größer, andere kleiner – aber auch der schönste Engel war Jesus nicht gleichbedeutend. Und die Existenz von Jesus wurde vor den allermeisten Menschen so lange geheim gehalten, bis der Tag kam, an dem Jesus zu einem Mensch gemacht werden sollte. Denn es war von Anfang an der Plan, weil Gott wusste, dass die Menschen früher oder später in Sünde fallen und des Todes sein würden, dass Jesus derjenige sein soll, der sich in völliger Reinheit und Unschuld opfert, um alle Menschen retten zu können, die ablassen von der Sünde und ihm folgen.
Jesus wohnte aber seit dem Tag seiner Erschaffung zuerst im Himmel. Als nun der Zeitpunkt gekommen war, den Gott geplant hatte, dass Jesus als Mensch auf der Erde leben soll, da veränderte Gott die Existenzform von Jesus. Jesus verlor all seine Herrlichkeit und wurde als eine Menschenseele von einem Geist in den Leib von Maria getragen, und auf die gleiche Art, wie ein normales Menschenkind im Mutterleib heranwächst, so passierte es auch mit ihm. Und Jesus führte ein Leben ganz nach den Vorgaben Gottes und war ihm treu bis in den Tod, ohne Makel. Darum löste Gott auch die Wehen des Todes auf und erweckte Jesus, sodass Jesus auferstehen konnte aus den Toten. Und als Jesus 40 Tage danach in den Himmel auffuhr, wurde ihm seine ursprüngliche Herrlichkeit zurückgegeben und ihm wurde Königswürde verliehen, und er erhielt auch den Heiligen Geist als Eigentum, und dieser wurde um seiner Bitte willen auf die Erde ausgegossen, damit Jesus ihn benutzen kann, um Menschen zu leiten und sie mit dem Nötigen auszustatten. Und seitdem ist Jesus im Himmel, und seine Würde ist derart groß, dass er sogar mit Gott zusammen auf Gottes Thron sitzen darf. Eines Tages aber wird Jesus wiederkommen auf diese Erde, um seine Königsherrschaft fest auf der Erde zu gründen, und dann wird er einen eigenen Thron haben. Gott aber hat Jesus schon jetzt maximal mögliche Macht verliehen, sodass auch heutzutage alle Mächte, Autoritäten und Fürstentümer in der ganzen Schöpfung auf die Knie fallen müssen vor dem Name Jesus, denn es ist von Gott so angeordnet, und Jesus ist nach Gott das größte und herrlichste Wesen überhaupt. Das Königreich von Jesus Christus ist aber nicht von dieser Welt. Und die Welt ist noch nicht sein Herrschaftsgebiet im Moment, sondern sein Königreich greift von außen in diese Welt ein, sofern dies angemessen ist.
Das ist es, was es mit Jesus auf sich hat. Und diese Realität wird von den Menschen gehasst. Sie hassen es zutiefst und manche drehen völlig durch, wenn sie dies hören, denn einige von ihnen wollen lieber daran glauben, Jesus wäre selber Gott. Andere aber wollen glauben, dass Jesus gar keine derart große Bedeutung haben kann, wie ich es gerade beschrieb. Wenn man nun ein Jesus-Nachfolger sein will, also wenn man sich diesem einzigartigen und über alle Maßen erhöhten König anschließen will, um unter seiner Herrschaft zu leben und einen Lebenswandel zu haben, der seinem ähnlich ist, und ihm persönlich nahe sein und ihn lieben will, wie es Gott gefällt, dann wird man es auch ertragen müssen, dass man von religiös indoktrinierten Menschen in allerlei Streitgespräche verwickelt wird, sobald man sich zu der wahren Identität von Jesus bekennt, welche sie nicht ertragen können und welche sie anders haben wollen. Und man wird reichlich Beleidigungen zu hören bekommen, wenn man sich zu Jesus als Gottes Sohn und zu nichts Abweichendem bekennt. Darauf hat mit Sicherheit keiner Lust, aber es ist ein unvermeidliches Übel, eine leider nicht wegzudenkende Begleiterscheinung. Wer nun also darüber nachdenkt, Jesus nachzufolgen, der muss sich fragen: Bin ich dazu fähig und kann ich es in meinem Herzen als gute Sache festlegen, Jesus als den anzuerkennen, der er wirklich ist? Und bin ich standhaft genug, um alle Verlästerungen zu ertragen, die gerade von der berüchtigten christlichen Seite deshalb über mich hereinbrechen werden?
Ich glaube, man sollte sich auch fragen, ob man sich selbst dazu in der Lage sieht, Jesus als das richtige und einzig wahre Vorbild zu betrachten. Kann man das aus ehrlichem Herzen heraus? Also an den Punkt kommen, dass man sagt: Jesus hat alles richtig gemacht, und ich will versuchen, dies nachzuahmen, denn es ist so das Beste.
Und kann man Jesus liebgewinnen? Also kann man sich damit vertraut machen, wie er geredet und gehandelt und geurteilt hat und ihn gerade deswegen lieben?
Das sind Dinge, die man an sich selbst prüfen sollte. Am besten sollte man derartige Fragen schon klar und ehrlich beantworten können, bevor man überhaupt erst entscheidet, ob man die persönliche Nachfolge antritt. Wenn man aber schon so weit sein sollte, die Nachfolge begonnen zu haben, dann sollte man sich umso eifriger darum bemühen, derartige Fragen beantworten zu können. Dabei handelt es sich um eine persönliche Sache, denn jeder Mensch muss das mit sich selbst vereinbaren.
Und nachdem ich dies alles erzählt habe, bin ich auch schon damit fertig, euch in Kurzform zu erklären, wer Jesus überhaupt ist. Ich möchte aber auch diesmal wieder vier Stellen aus der Bibel zitieren, um dadurch das Video abzuschließen.
Das erste Zitat ist aus dem Evangelium des Johannes in Kapitel 17, Vers 24. Dort steht, dass Jesus im Gebet folgendes sagte:
Vater, ich will, dass wo ich bin, auch die bei mir seien, die du mir gegeben hast, damit sie meine Herrlichkeit sehen, die du mir gegeben hast; denn du hast mich geliebt vor Grundlegung der Welt.
Die zweite Stelle ist ebenfalls vom Evangelium des Johannes, genauer gesagt aus Kapitel 6, Vers 38, wo man folgendes Zitat von Jesus liest:
Denn ich bin aus dem Himmel herabgekommen, nicht damit ich meinen Willen tue, sondern den Willen dessen, der mich gesandt hat.
Als drittes Zitat zeige ich die Worte vom Brief des Apostels Paulus an die Kolosser in Kapitel 1 in Vers 18. Man liest dort:
Und er ist das Haupt des Leibes, der Gemeinde, er, der der Anfang ist, der Erstgeborene aus den Toten, damit er in allem der Erste sei.
Und nun kommt noch ein Zitat aus dem Evangelium des Matthäus. Es stehen folgende Worte von Jesus in Kapitel 11, Vers 27:
Alles ist mir von meinem Vater übergeben worden, und niemand erkennt den Sohn als nur der Vater; und niemand erkennt den Vater als nur der Sohn und der, welchem der Sohn es offenbaren will.
Mit diesem Zitat ist nun das heutige Video bei seinem Ende angelangt.
Danke für’s Zuhören und bis zum nächsten mal! Mögen der Frieden und die Liebe von Jesus Christus mit euch sein!
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