Text zu "Jesus für Anfänger (5) - Sündlos leben wollen"

Link zum Video: https://youtu.be/qaCXQ4B1FpM 

Hallo Leute und willkommen bei dem Kanal, der dem Licht der Welt gewidmet ist!

Dies ist ein weiteres Video mit anfängerfreundlichem Inhalt, und ich rede diesmal besonders darüber, dass die Nachfolge Jesu bedeuten würde, zukünftig Sündlosigkeit anzustreben, weil Jesus selbst auch ohne Sünde war und ist.

Wenn man sich einem König anschließt, der sich selbst in gar keiner Weise an dem allein wahren Gott versündigt, dann ergibt es sich eigentlich automatisch, dass man nun auch persönlich damit aufhören muss, sich  an Gott zu versündigen. Ich rede dabei übrigens wie immer von dem allein wahren Gott, dem Gott Abrahams Isaaks und Jakobs. Wer nicht die Bereitschaft hat, eine von Sünden gereinigte Lebensweise erreichen zu wollen, der kann die Nachfolge vergessen, denn sie wäre für solch einen Mensch vergeblich.
Man muss sich wirklich mal in Ruhe mit dem Gedanke befassen, ob man das überhaupt als eine schöne Sache empfindet, leben zu können ohne Sünden zu tun. Da muss man ehrlich zu sich selbst sein und sich fragen: „Wäre es mir eine Herzensfreude und ein liebenswerter Zustand, wenn ich soweit gewachsen bin, dass ich gar keine Lust an der Sünde habe und mich niemand dazu überreden kann?“
Die allermeisten Menschen, die heutzutage den Name Jesus in den Mund nehmen, müssten in dem Moment, wo sie ehrlich zu sich selbst wären, diese Frage mit Nein beantworten. Aber diese bauen sich dann leider eine Illusion, indem sie sagen: „Ach egal! Ich lebe einfach weiter mein Leben nach meiner Gewohnheit und gehe davon aus, dass ich geistlich sowieso schon lange als gerecht zähle, egal was ich tue, weil mir die Gerechtigkeit von jemand anderem angerechnet wird und ich gar nicht auf mein Tun achten muss!“
Andere Leute gibt es hingegen, die verwechseln Gottes Gebote mit Menschengeboten. Sie sind zwar schon willig, Gebote zu lernen und nicht mehr dagegen zu verstoßen, aber sie hören auf die falsche Quelle und lernen die verkehrten Auslegungen von den Menschen, die einen guten Ruf haben oder hatten. Dabei führen aber beide Varianten in ewiges Verderben.

Im Grunde genommen hat man keine andere Wahl, als mit hoher Konzentration die Bibel zu durchforschen, und zwar die gesamte Bibel, wenn man erkennen will, was Gott gefällt und was nicht. Wenn nun jemand die Gebote entdeckt, die Gott gab, dann wird es wahrscheinlich in jedem Fall passieren, dass der Mensch den einen Teil dieser Gebote sofort befürwortet und überhaupt kein Problem damit hat, dies zu halten, weil er bereits aus sich selbst heraus diese Dinge als böse und völlig verwerflich empfunden hatte. Schon bevor er es in der Bibel las, dass jeder dieses Böse unterlassen soll. Den anderen Teil der entdeckten Gebote aber wird der Mensch seltsam finden, und keinen Sinn dahinter sehen, und deswegen eine gewisse Rebellion im Herzen haben gegen denjenigen Teil, der ihm unsinnig bzw. überflüssig erscheint. Man muss aber bedenken, dass Jesus immer alles tat, was Gott befohlen hat, in richtiger Weise und unabhängig davon, ob es nach privatem Verständnis logisch war oder nicht. Deswegen gehört es zur echten Nachfolge dazu, das man alle Gebote Gottes insgesamt beherzigt, die man lernt, also auch den Teil, der einem selbst keineswegs als gewinnbringend für das Leben in der Welt erscheint. Denn der Gewinn, der dabei entsteht, ist allein der, dass Gott selbst sich freuen wird, wenn er sieht, wie man genau das tut, was er sagte. Gott sieht uns ja immer, zu jeder Zeit und an jedem Ort. Dieses Handeln in überzeugtem Gehorsam und herzlicher Hingabe gegenüber Gott – das ist es, worüber Gott sich freuen kann. 
Und hier ist der Mensch, der darüber nachdenkt, ob er oder sie vielleicht in Wahrheit Jesus nachfolgen will, erneut an einem Punkt, wo man diese Sache in den eigenen Gedanken genau untersuchen muss. Man sollte sich nicht nur darüber im Klaren sein, ob man es im Herzen als erstrebenswert empfindet, ganz in Gottes Geboten zu leben und nicht mehr zu sündigen gegen ihn, sondern man sollte auch überlegen, ob man die notwendige Gewissenhaftigkeit hat, um alles genau zu erforschen, was von Gott gesagt wurde, und ob man gerne die Bereitschaft dazu aufbringt, wirklich alles gemäß Gottes Definition einzuhalten, also auch diejenigen Dinge, bei denen man am Anfang gar keinen Sinn dahinter vermutet und es sogar als Hindernis für’s Leben einschätzt. Und kann man sich in dem Zustand wohlfühlen, dass man tut, was Gott gefällt, einfach um ihm damit eine Freude zu bereiten? Wäre das für einen selbst in Ordnung?

Es wäre unsinnig, die echte Nachfolge Jesu anzutreten, wenn man im Herzen überhaupt keine Freude daran hat bzw. hätte, dem echten lebendigen Gott zu gefallen und seine Werte höher als die eigenen zu stellen. Man kann sich glücklich schätzen, wenn man zwischen den eigenen Werten und Gottes Werten und Wünschen einige Gemeinsamkeiten entdeckt, aber wenn bei Gott etwas anders ist und man das dann ablehnt, so ist die echte Nachfolge auch in diesem Fall unmöglich. Denn man würde dabei durch die ablehnende Herzenshaltung anders handeln als Jesus.

Und ich weiß, dass es vielen Menschen nicht leicht fallen wird, ihre gewohnten Sünden ganz zu verwerfen und dass dabei einige einen steinigen Weg vor sich haben. Aber sobald man einmal daran gewöhnt ist, die Gebote immer zu berücksichtigen, dann ist die Sache ziemlich leicht, und auch beruhigend und erbaulich im Herzen des Nachfolgers. Man muss nur eben an diesen Punkt kommen. Dabei ist Entschlossenheit besonders wichtig. Wenn es auch so sein mag, dass nicht alles perfekt klappt, oder dass vielleicht erstmal fast gar nichts richtig läuft, so sollte es dennoch immer wieder ein ehrlich gemeintes Bemühen geben. Frei nach dem allseits bekannten Motto: „Wer kämpft, kann verlieren. Wer nicht kämpft, hat schon verloren.“
Dieses Zitat stammt nicht aus der Bibel, es ist nur eine völkische Redensart, aber im Grunde genommen ist es auch bei den Menschen zutreffend, die Jesus nachfolgen wollen. Der Kampf richtet sich dabei aber nicht gegen irgendwelche Menschen oder Systeme, sondern gegen die Verdorbenheit des eigenen Herzens, welche durch bösartige geistige Einflüsse immer wieder ausgegraben wird. Dagegen kämpft und siegt man im Idealfall, wenn man die Nachfolge Jesu antritt. Das Schlimmste, was im Mensch sein kann, ist aber nicht nur das verdorbene Herz allein, sondern genauso die Bequemlichkeit, die ihn dazu motiviert, an dem verdorbenen Zustand überhaupt nichts ändern zu wollen.
Es ist aber möglich, Stück für Stück besser zu werden in dem, was Gott wünscht. Eine große Hürde ist bei diesem Versuch oftmals das Gefühl, von welchem der Mensch sich gerne beflügeln lässt, dass bestimmte Arten von Sünden für ihn gut wären. Diese Hürde muss man überwinden. Man muss aufhören, sich von Gefühlen davon überzeugen zu lassen, dass bestimmte Sünden sich lohnen würden, weil man sich hinterher vermeintlich besser fühlt, als wenn man Gottes Gebot eingehalten hätte. Genau da muss der Mensch raus kommen, wenn er in die echte Nachfolge Jesu eintreten will. Jedoch steht natürlich auch dabei die Frage im Raum, ob der Mensch das überhaupt will.

Und man muss auch unbedingt beachten, dass bei Gott etwas Anderes passiert als bei Menschen, wenn man Fehler eingesteht, für die man sich schämt. Wenn man vor Menschen Fehler eingesteht, dann passiert es nicht selten, dass man noch zusätzliche Lasten auferlegt bekommt, indem man sich Beleidigungen anhören muss oder verlästert wird vor den anderen oder indem man künftig so behandelt wird, als würde man zu gar nichts zu gebrauchen sein. Es ist eine realistische Befürchtung, wenn man in dieser Welt Fehler vor den Menschen zugibt, dass man dann mit schmerzhaften Konsequenzen rechnen muss, sobald der Fehler eingestanden wurde oder sobald man sich Schwäche anmerken lässt. Und wenn man vortäuscht, man wäre stark und fehlerfrei, auch wenn das gar nicht stimmt, dann erntet man Respekt und Annahme von den Menschen dieser Welt. Deswegen hält so mancher es für das Richtige, sich keine Fehler anmerken zu lassen, damit keine negativen Reaktionen von den Mitmenschen aufkommen.
Diese Angelegenheit ist bei Gott komplett gegensätzlich. Gott kriegt die Krise, wenn Menschen sich so aufspielen, als seien sie fehlerlos. Das hält Gott nicht aus. Man kann es kaum mit Worten beschreiben, wie riesig der Ekel ist, den Gott dabei im Herzen hat, wenn er dies erlebt bei den Menschen. Gott wartet die ganze Zeit darauf, dass Menschen endlich ihre Fehler eingestehen, damit er sich über sie erbarmen kann. Denn genau das ist es, was passiert, wenn der Mensch sich vor Gott klein macht und eingesteht, falsch gehandelt zu haben oder falsch zu denken. Er kriegt dann nicht noch zusätzlich einen auf den Deckel von Gott, sondern Gott wird viel mehr sagen: „Endlich hast du es begriffen und bist von deinem sinnlosen Stolz abgewichen! Ich will dir gerne vergeben, aber bitte handle ab jetzt nicht mehr so!“
Von den Menschen hat man Schmach und Schande zu erwarten, wenn man Fehler eingesteht, aber bei Gott folgt als Reaktion Gnade und Erbarmen. Besonders unter der Königsherrschaft von Jesus Christus. Vor Menschen hat man seine Ruhe, wenn man Fehler versteckt, aber vor Gott würde man aus genau diesem Grund niemals von seinem Zorn verschont werden. Und das muss ein Mensch begreifen, damit er überhaupt fähig wird, Fehler einzugestehen, sich zu schämen und es in sich selbst abzulehnen. Denn in der jetzigen Welt, inmitten der Menschen ist es ja sozial bemessen ein folgenschwerer Fehler, wenn man die eigenen Verirrungen offen zugibt, denn es folgt darauf von den Menschen oftmals Schmach. Aber man darf nicht so töricht sein, dass man sich die Anerkennung irgendwelcher Menschen verdienen will, wenn man Jesus nachfolgt, weil Jesus selber das auch nie so machte. Jesus hat das Erbarmen ausgelebt, das er von Gott kennt, und nur darauf kommt es an. Denn wenn Menschen dich schmähen, nachdem du Fehler zugegeben hast, dann sind sie die jenigen, die sich falsch verhalten, denn sie reagieren dabei gottlos.

Ich möchte aber auch mal eine andere Sache hier in aller Deutlichkeit äußern: Wenn es nun jemandem gefällt, sich mit dem Gedanke anzufreunden, dass man einen sündlosen Lebenswandel erreichen soll, dann darf man auf keinen Fall den Fehler machen, sich darauf zu verlassen, dass Gott anfangen wird, einen zu verändern, während man selber kaum etwas dazu beiträgt, da man ja Jesus als Herr bekannt hat. So denken die lauwarmen Christen, aber es ist Unsinn. Denn es ist in der echten Nachfolge viel mehr so, dass man anfängt zu laufen auf dem Weg, der anders ist als der bisherige, und Gott wird die Steine aus dem Weg räumen, während man läuft, sofern man wirklich auf dem richtigen Weg ist. Diesen Fakt sollte man möglichst von Anfang an begriffen haben, wenn man Jesus nachfolgen will. 
Was von Gott kommt und nicht aus einem selbst, das ist die Freude daran, rein zu werden. Solch eine Freude hat der Mensch von Natur aus nicht, denn sie wird von Gott geschenkt, indem er den Mensch einen Funke der göttlichen Liebe spüren lässt, weil daraus dann die Motivation entsteht, Buße tun zu wollen. Wer aber dann die Reinigung vernachlässigt, der wird verderben, und da nützt es rein gar nichts, immer wieder Gott um Veränderung zu bitten, während die eigene Bereitwilligkeit fehlt bzw. nur geheuchelt wird. Gott sieht ganz genau, ob ein Mensch etwas ernsthaft will, oder ob er es nur behauptet und heimlich doch nicht vorhat, sich zu ändern.

Das sind die Dinge, die es heute zu sagen gab bezüglich dem Gedanke, den man liebgewinnen soll in der echten Nachfolge, nämlich dass man die eigene Verkehrtheit ablegt und es für eine schöne Sache hält, eines Tages vielleicht wirklich sündlos leben zu können.

Und ich möchte nicht darauf verzichten, noch vier Bibelstellen zur Abrundung zu nennen, um dadurch das Video abzuschließen.

Das erste Zitat ist vom Buch des Propheten Jesaja in Kapitel 55. Man liest in Vers 7:

Der Gottlose verlasse seinen Weg und der Übeltäter seine Gedanken; und er kehre um zu dem HERRN, so wird er sich über ihn erbarmen, und zu unserem Gott, denn bei ihm ist viel Vergebung.

Das zweite Zitat ist vom Buch eines Propheten namens Hesekiel. Es steht geschrieben in Kapitel 18, Vers 32:

Denn ich habe kein Gefallen am Tod dessen, der sterben muss, spricht GOTT, der Herr. So kehrt denn um, und ihr sollt leben!

Eine andere Stelle, die zitiert wird, findet man im Brief an die Römer, wo es heißt in Kapitel 6, Vers 23:

Denn der Lohn der Sünde ist der Tod; aber die Gnadengabe Gottes ist das ewige Leben in Christus Jesus, unserem Herrn.

Zuguterletzt zitiere ich vom ersten Brief des Johannes aus Kapitel 3, Vers 6 und 7:

Wer in ihm bleibt, der sündigt nicht; wer sündigt, der hat ihn nicht gesehen und nicht erkannt. Kinder, lasst euch von niemand verführen! Wer die Gerechtigkeit übt, der ist gerecht, gleichwie Er gerecht ist.

Und mit diesen Worten gilt auch das heutige Video als komplett.

Danke für’s Zuhören und bis zum nächsten Mal! Mögen der Frieden und die Liebe von Jesus Christus mit euch sein!

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