Text zu "Jesus für Anfänger (7) - Jesus liebt dich"
Link zum Video: https://youtu.be/iu6agKu3ECo
Hallo Leute und willkommen bei dem Kanal, der dem Licht der Welt gewidmet ist!
Das heutige Video mit anfängerfreundlichem Inhalt handelt von einer Sache, von der ein Mensch zwar erzählt bekommen kann, aber die er im Grunde genommen nur dann begreift, wenn er selbst damit in Kontakt ist. Ich sage heute etwas über die Liebe, die echt ist, über die Liebe, die Jesus zu den Menschen hat. Ein bisschen kann man diese Liebe vielleicht begreifen, wenn man sich fragt:
„Wie viele Menschen kennst du, die für dich sterben würden?“
Die allermeisten Leute werden da wohl niemanden kennen, der ungelogen bereit wäre, für sie zu sterben, wenn’s drauf ankommt. Jesus aber ist für dich gestorben, um dich zu retten. Er hat schweres Leid ertragen, damit du von einem ewigen Leiden verschont bleiben kannst.
Manche Menschen scheitern beim hören dieser Worte vielleicht daran, dass sie davon ausgehen, ein solches Ereignis wäre nie wirklich passiert, sondern es sei nur ein Gerücht oder ein Märchen. Das ist dann besonders schade. Andere aber können es vielleicht annehmen, dass sowas passiert ist, haben aber sozusagen eine Blockade im Herzen, sodass sie dabei gar nichts empfinden, wenn ihnen dies verdeutlicht wird.
Es ist auch allgemein schwer zu fassen, dass man wirklich derart geliebt werden kann. Lobenswert sind dabei alle, die sagen, dass sie sowas gar nicht wert sind. Schämen hingegen müssen sich alle, die denken, sie hätten Derartiges verdient, weil sie toll sind. Aber manch einer kommt gar nicht erst an den Punkt, für den Gedanke des von Jesus geleisteten Opfers überhaupt offen zu sein.
Vielleicht hat auch manch ein Mensch ein echtes Problem damit, sich die wahre Liebe vorzustellen, weil man es von dieser Welt nicht kennt. Die Liebe der Menschen im Umgang miteinander ist oftmals aufgesetzt. Eine vorgetäuschte, launenhafte und irgendwie auch kontrollierend anmutende Liebe ist es, die die Menschen, wenn überhaupt, im sogenannten liebevollen Umgang miteinander an den Tag legen. Das ist nicht das Wahre, und viele Menschen merken das auch irgendwann.
Ich rede aber auch von etwas ganz Anderem, wenn ich in Wahrheit verkünde: Jesus liebt dich. Jesus liebt dich so sehr, wie dich kein Mensch jemals lieben kann.
Das Wichtige ist hierbei aber, dass Jesus dies dem Mensch zeigen muss. Es gibt keine Worte auf Erden, die es dem Mensch so eröffnen können, dass er oder sie es spürt. Das geht nicht. Die Liebe, die Jesus für alle Menschenkinder hat, ist wahrhaftig nicht von dieser Welt. Es ist mit nichts vergleichbar. Es fühlt sich so an, als wäre man endlich geborgen, endlich angenommen, endlich ausgefüllt. Wie sollte das irgendwer begreifen, der es nicht selber fühlt? Keine Worte sind ausreichend dafür, um diese unendliche, überfließende geistliche Liebe erklären zu können. Wenn einer sie kennt, wird er sich vermutlich wundern, wie das überhaupt sein kann. Wie das geht, ein Menschenkind so unglaublich mächtig zu lieben, mit beispielloser Geduld und beispielloser Sanftmut im Geist, und mit außergewöhnlicher Zuwendung. Es ist einfach nur überwältigend, es macht einen sprachlos und lässt jeden Mensch ratlos werden, der es irgendwie logisch nachvollziehen will.
Manche Leute denken vielleicht, sie verdienen es in keiner Weise, dass Jesus sie wirklich liebt und annimmt. Und das stimmt übrigens auch. Keiner ist es wert. Alle sind zu schlecht. Die Liebe, die Jesus zu uns hat, welche dem eigentlichen Herz Gottes nachempfunden ist, die hat er von sich aus. Nicht weil wir es erarbeitet haben. Man muss sich in der Nachfolge weniger darauf konzentrieren, Liebe von Jesus zu erarbeiten, und mehr darauf konzentrieren, die Liebe, die schon lange in ihm brennt, überhaupt annehmen zu können und sie festzuhalten. Denn diese Liebe ist so kostbar und unvergleichlich, dass man sie nirgendwo anders in gleicher Weise findet. Darum muss man auch aufhören, irgendwo anders danach zu suchen. Das ist nämlich die Hauptursache, die uns von Jesus trennen kann: Dass viele Menschen so töricht sind, die gleiche erfüllende, ewige Liebe irgendwo anders zu suchen bzw. von irgendeiner anderen Stelle ausgehend zu erwarten. Meistens von etwas Gotteslästerlichem. Das ist vom Prinzip her der reinste Wahnsinn, und zwar im negativen Sinne! Wie kann man das, was unvergleichlich ist, von irgendeiner anderen Stelle erwarten als vom Original? Da muss man sich doch die ganze Zeit selbst belügen und Augen und Ohren verschließen, um sich selbst überzeugen zu können, dass die wahre Liebe irgendwo anders zu finden sei und dann die gleiche Kraft hätte wie die Liebe des zu ewigem Leben auferstandenen Sohnes Gottes zu uns. Das ergibt beim besten Willen keinen Sinn. Die Liebe von Jesus ist unnachahmlich und besser als alle anderen möglichen Gefühle. Aber ist denn der Mensch bereit, alles andere, was sowieso nichts nützt, dafür loszulassen? Wenn die Antwort Nein lautet, dann ist es zwar immernoch ein Fakt, dass Jesus dich liebt, aber du wirst es nie spüren, weil du mit deinem Herzen nutzlosen Dingen hinterher jagst.
Jesus wird dich immer lieben und wartet auf dich, damit du zu ihm gehörst und zu seinem Gott gebracht werden kannst, aus dem alles kommt. Aber die Frage ist wirklich, ob in dir selbst überhaupt der klare und unweigerliche Wille ist, dich darauf einzulassen, oder ob du meinst, es würde dich überfordern oder von vermeintlich wichtigeren Dingen ablenken.
Ich sage aber mal eine Sache ganz deutlich: Es gibt für einen echten Jesus-Nachfolger keine bessere Motivation als zu wissen und im möglichen Ausmaß auch zu spüren, wie sehr man von Jesus geliebt wird. Ich selbst hätte auch kaum Motivation, den weltlich bemessen steinigen und teils betrübenden Weg zu gehen, dass ich in Jesu Fußstapfen wandle und mich ganz auf Gottes Seite stelle in allem, wenn da nicht diese reine, unvergängliche und alles übertreffende Liebe wäre, die mich täglich füllt und von der ich weiß, dass sie von Jesus kommt, und ohne die ich nicht leben wollen würde, denn das wäre ein unfassbar kalter, zermürbender und elendiger Zustand.
Wer nun mit dem Gedanke spielt, Jesus nachfolgen zu wollen, der muss sich selbst fragen: Bin ich bereit dazu und empfinde ich es als gut, herauszufinden, wie sehr Jesus mich liebt? Und kann ich auch selbst anfangen, Jesus so kennenzulernen, wie er wirklich ist, und ihn gerade wegen seinem Wesen mehr zu lieben als alles auf dieser Welt?
Darüber sollte man sich im besten Fall von Anfang an im Klaren sein, schon vor dem Beginn der echten Nachfolge. Keiner kann die echte Nachfolge antreten, nur weil gläubige Menschen ihm oft zureden. Es braucht die persönliche Nähe zu Jesus selbst, denn der Weg kann durchaus anspruchsvoll sein, und wenn man dann nicht den unvergleichlich liebevollen König nahe bei sich hat, der allezeit das Wohlergehen seiner Knechte und Mägde sucht, dann ist es ab einem gewissen Punkt wahrscheinlich gar nicht mehr auszuhalten, in der echten Nachfolge zu leben, bei der man die vorbeigehenden Erfüllungen der jetzigen Welt überwindet. Wer aber geistlich Jesus in seiner Nähe haben will, seine Liebe spürt und ihn auch selbst liebt, der wird es schaffen, die gesamte Welt zu überwinden, und zwar nicht missmutig, sondern mit außergewöhnlichem Frieden im Herzen, der mit menschlichem Verstand kein bisschen nachvollziehbar ist. Man kommt dabei irgendwann in den emotionalen Zustand, dass man in seinem Herzen sagt: „Jesus, dein Gott ist mein Gott! Und ich mache alles nur noch mit dir, denn ohne dich bin ich nichts!“
So wird man eingestellt sein, wenn man spürt, wie sehr man geliebt wird von dem, der die Menschen genug liebte, um übelste Misshandlung und qualvolles Sterben trotz vollkommener Reinheit zu ertragen, nur damit sie befreit werden können aus aller Finsternis und bewahrt werden vor einer ewigen, eigentlich verdienten Strafe.
Das sind die Dinge, über welche ich im heutigen Video reden wollte. Und ich will ein weiteres Mal vier Bibelstellen zum Abschluss des Videos aufzeigen.
Der erste Bibeltext ist ein kurzes Zitat von Jesus aus Kapitel 10 vom Evangelium des Johannes. Dort liest man in Vers 11:
Ich bin der gute Hirte; der gute Hirte lässt sein Leben für die Schafe.
Ein anderer Text stammt aus dem Brief an die Römer in Kapitel 8, wo man folgendes liest in den Versen 38 und 39:
Denn ich bin gewiss, dass weder Tod noch Leben, weder Engel noch Fürstentümer noch Gewalten, weder Gegenwärtiges noch Zukünftiges,
weder Hohes noch Tiefes noch irgendein anderes Geschöpf uns zu scheiden vermag von der Liebe Gottes, die in Christus Jesus ist, unserem Herrn.
Im Buch des Propheten Jesaja steht die nächste Stelle, die ich zeigen will. Jesus wird dort bereits lange vor seiner Geburt sinnbildlich als der Arm Gottes beschrieben, der für Gott herrscht, und man liest über Jesus folgendes in Vers 11 (Kap. 40):
Er wird seine Herde weiden wie ein Hirte; die Lämmer wird er in seinen Arm nehmen und im Bausch seines Gewandes tragen; die Mutterschafe wird er sorgsam führen.
Durch diese Worte kommt in besonderer Weise die liebevolle Fürsorglichkeit zum Ausdruck, die man von Jesus erwarten darf. Und nun kommt noch ein Zitat vom Evangelium des Johannes. Es steht geschrieben in Kapitel 15, Vers 12 und 13:
Das ist mein Gebot, dass ihr einander liebt, gleichwie ich euch geliebt habe.
Größere Liebe hat niemand als die, dass einer sein Leben lässt für seine Freunde.
Und nun, da all dies gezeigt wurde, kommt dieses Video zu seinem Ende.
Danke für’s Zuhören und bis zum nächsten Mal! Mögen der Frieden und die Liebe von Jesus Christus mit euch sein.
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