Text zu "Weisheit zur Nachfolge - Der Umgang mit Verheißungen"
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In diesem Video soll euch Weisheit nahegelegt werden, die euch unverklagbar werden lässt im Umgang mit Gottes Verheißungen. Denn auch Jesus war unverklagbar bei seinem Umgang mit Verheißungen, als er in der Wüste vom Teufel versucht wurde, aber viele Menschen in der heutigen Zeit, die mit ihren Lippen den Name Jesus rufen, gehen mit Verheißungen völlig falsch um und sammeln sich daher Fluch, weil sie sich verklagbar machen für den Fürst dieser Welt.
Um zu begreifen, wie man richtig mit Verheißungen umgeht, muss man nicht nur daran denken, dass diese Verheißungen für Wege gelten, die Gott befiehlt, und nicht für Wege, die man nach eigener Lust geht, sondern man muss auch unbedingt den sehr wichtigen Fakt deutlich vor Augen haben, dass alle Verheißungen Gottes an Bedingungen geknüpft sind. Das heißt: Wenn du die Bedingung wirklich erfüllst, dann trifft die Verheißung auf dich zu und du kannst dich darauf verlassen. Wenn du aber die Bedingung nicht erfüllst, weil du sie absichtlich überliest und nur den schönen Teil des Textes beachten willst, dann wird sich die Verheißung nicht erfüllen. Denn Gott hat nicht umsonst die Bedingungen genannt, welche auf den Mensch zutreffen müssen, damit die Verheißung wirklich real wird. Und genau da liegt der Fehler einiger Leute, die grundsätzlich eigentlich schon ein Interesse an Jesus haben und besonders gerne Verheißungen hören. Sie hören sofort die schönen Worte und fragen dann gar nicht weiter nach. Sie tun so, als hätten sämtliche Worte generell bedingungslos und unter allen Umständen zu gelten und man müsse einfach nur daran glauben, dass es passieren würde, und dann passiert es. Also nach dem okkulten Schema, dass die eigenen Gedanken die Realität erschaffen würden. Solchen satanischen Müll praktizieren manche Menschen unter dem Name Jesus Christus, weil sie Verheißungen aus Bibelversen in den sprichwörtlichen falschen Hals bekommen haben. Und weil man dadurch verklagbar im Himmel wird, muss das unbedingt aufhören, und man muss beginnen, mit den Verheißungen Gottes richtig umzugehen. Man muss zuerst mal prüfen, ob angegeben ist, zu welcher Zeit Gott die jeweilige Verheißung erfüllen will, und dann muss man noch deutlicher erforschen, unter welchen Umständen man leben muss, damit diese Verheißung sich überhaupt erfüllen kann.
Ich werde euch jetzt mal vier Beispiele aus der Bibel zeigen, wo Verheißungen stehen. Und ich werde auch genauer darauf eingehen, wie man richtig mit ihnen umgehen sollte, damit man unverklagbar bleibt und der Satan keine Chance bekommt, euch wegen dem Missbrauch von Gottes Wort anzuklagen. Denn wer die Erfüllung einer Verheißung fordert, obwohl die Bedingungen nicht erfüllt sind, der schändet dadurch unbewusst das Wort Gottes.
Als erstes zeige ich euch eine überaus erstaunliche Verheißung, die absolut genial ist, aber die auch deutlich an eine Bedingung geknüpft wurde. Es steht geschrieben im fünften Buch Mose in Kapitel 7, Vers 12 bis 15:
Und es wird geschehen, wenn ihr auf diese Rechtsbestimmungen hört, sie bewahrt und tut, so wird der HERR, dein Gott, auch dir den Bund und die Gnade bewahren, die er deinen Vätern geschworen hat.
Und er wird dich lieben und dich segnen und mehren; er wird segnen die Frucht deines Leibes und die Frucht deines Landes, dein Korn, deinen Most und dein Öl, den Wurf deiner Kühe und die Zucht deiner Schafe, in dem Land, das er deinen Vätern geschworen hat, dir zu geben.
Gesegnet wirst du sein vor allen Völkern. Es wird kein Unfruchtbarer und keine Unfruchtbare unter dir sein, auch nicht unter deinem Vieh.
Und der HERR wird jede Krankheit von dir abwenden, und er wird keine von den bösen Seuchen Ägyptens auf dich legen, die du kennst, sondern wird sie auf alle diejenigen bringen, die dich hassen.
Besonders die Verheißung aus Vers 15 ist der absolute Hammer. Jede ernstzunehmende Krankheit soll von einem abgewendet werden. Damit sind nicht solche Kleinigkeiten gemeint wie ein Schnupfen oder ein kratziger Hals oder ein angebrochener Zahn, sondern damit sind richtig heftige Krankheiten gemeint, wie etwa wenn einer blind wird, oder taub, oder verkrüppelt, oder gelähmt, oder wenn er ein tödliches Geschwür bekäme. Es steht geschrieben, dass all dieses grausige Zeugs von einem ferngehalten wird. Diese Verheißung ist absolut genial, aber man darf hierbei nicht überstürzt handeln. Man sollte keinesfalls so leichtfertig sein, die Verheißung nur mal kurz zu hören und dann sofort zu glauben, dass das jetzt unbedingt die unzweifelhafte Realität sei, auf die man sich verlassen kann. Das wäre sehr töricht. Ich habe nicht umsonst damit begonnen, ab Vers 12 zu lesen, denn in diesem Vers erkennen wir ganz genau die Bedingung, die erfüllt sein muss, damit wir tatsächlich davon ausgehen dürfen, dass die Verheißung erfüllt wird. Wir lesen in dem Vers, dass wir die ganzen Rechtsbestimmungen bewahren und anwenden müssen, die im Gesetz stehen. Und wenn wir das tun, dann erfüllt sich die Verheißung aus Vers 15, und auch die ganzen anderen Verheißungen in den Versen davor werden sich erfüllen, wenn wir die Rechtsbestimmungen des Gesetzes Gottes beachten, oder genauer ausgedrückt: Wenn wir sein Gesetz in richtiger weise anwenden im Leben, nicht Menschengebote, sondern wirklich sein Gesetz, wie er es sagt.
Einen zweiten Bibeltext mit Verheißungen betrachten wir in diesem Video besonders aus dem Grund, dass christliche Menschen diesen Text sehr oft lesen und ihn lieb haben, denn das nächste Thema ist Psalm 91. In diesem Psalm liest man in den ersten 13 Versen Aussagen von David, die davon handeln, wie fürsorglich und bewahrend Gott nach Davids Ansicht handeln wird an seinen Kindern. Aber in den Versen 14 bis 16 ist es so, dass nicht David spricht, sondern Gott höchstpersönlich spricht hier, und David wird nur zum Sprechen benutzt. Und in diesen drei letzten Versen des Psalmtextes erkennt man deutlich, an welche Bedingungen der Inhalt des ganzen Psalms geknüpft wird mit all seinen erstaunlichen Verheißungen. Lasst uns nun also die jenigen Worte aus Psalm 91 lesen, die Gott selbst geredet hat und lasst uns darauf Acht geben, welche Bedingungen erfüllt sein müssen, damit die Verheißungen zur Realität werden!
Es steht geschrieben in den Versen 14 bis 16:
»Weil er sich an mich klammert, darum will ich ihn erretten; ich will ihn beschützen, weil er meinen Namen kennt.
Ruft er mich an, so will ich ihn erhören; ich bin bei ihm in der Not, ich will ihn befreien und zu Ehren bringen.
Ich will ihn sättigen mit langem Leben und ihn schauen lassen mein Heil!«
Allein schon in diesen Versen stehen wunderbare Verheißungen. Gott will sein Kind erretten, will es beschützen, will es erhören, wenn es ruft. Gott will sein Kind in der Not geleiten, er will ihm langes Leben geben, es sättigen mit Gutem und es sein Heil schauen lassen, bereits hier auf der Erde, auch wenn das hier nur in Ansätzen möglich ist. Diese Verheißungen sind wirklich klasse, ein echter Grund zur Freude! Aber wir bekommen auch in Vers 14 ganz eindeutig zwei Bedingungen genannt, die erfüllt sein müssen, damit diese Verheißungen zur Realität werden. Die erste Bedingung lautet: Man muss Gottes Name kennen. Und hier ist der echte Name gemeint, nicht einer, den man aus irgendeiner Religion gehört hat. Betet darum, dass euch der echte Name Gottes genannt wird, damit ihr den allein wahren Gott anrufen und ehren könnt! Denn es gibt viele Trugschlüsse darüber, wie Gott angeblich heißt. Das Allerschlimmste, was ihr eurer eigenen Seele antun könntet, wäre, dass ihr Gott als „Jehova“ bezeichnet. Dadurch seid ihr Lästerer, wenn ihr das tut, denn das Wort Jehova ist für Gott eine üble Beleidigung. Und die Menschen, die ihn so nennen, ziehen sich mit jedem Mal wieder Zorn zu, wenn sie dieses Wort als seinen Name darstellen. Auch wer behauptet, der Name Gottes wäre Jesus, der erweist sich als töricht und wird niemals erleben, wie sich die Verheißungen im echten Leben erfüllen, die in Psalm 91 genannt werden. Ihr werdet aber den echten Name Gottes herausfinden, wenn der allein wahre Gott der Ansicht ist, dass ihr es wert seid. Dann werdet ihr den Name hören, den ihr entweder noch nie oder nur in den aller seltensten Augenblicken hörtet, und als ihr ihn hörtet, da wusstet ihr nicht, dass es Gottes echter Name ist, weil er so selten genannt wird und wirklich nur ein paar wenige Leute ihn kennen. Gott selbst wird dafür sorgen, dass ihr plötzlich begreift und im Geist spürt, dass es sein echter Name ist, der Name unseres Vaters im Himmel.
Die zweite Bedingung lautet aber, dass man an Gott klammern soll. Das ist hierbei besonders entscheidend. Es ist sogar wichtiger, als Gottes echten Name zu kennen. Die ganzen Verheißungen Gottes aus Psalm 91 erfüllen sich nur dann in deinem Leben, wenn du an ihm klammerst. Und genau das tun die allermeisten Menschen nicht. Sie klammern nicht an Gott. Denn an Gott klammern heißt, dass man nur Gottes Worte als wirklich wertvoll achtet, dass man sein Herz verstehen will und darum besorgt ist, was er auf dem Herzen hat, dass man seine Moral sucht, und sonst nichts Anderes, und dass man ihn so sehr liebt wie nichts auf Erden - ihn und seinem Befehl gemäß auch den Messias, den er gab, weil der Messias sein Sohn ist, an dem er Wohlgefallen hat in jeder Hinsicht. Manche Menschen, die sich für gläubig halten, klammern nämlich an ihren eigenen Kindern viel mehr als an Gott. Oder sie klammern an ihren Eltern mehr als an Gott, oder an bestimmten Glaubensgeschwistern. Oder sie klammern an bestimmten Hobbys mehr als an Gott. Und dabei heißt das Klammern an Gott, dass er die größte Zuwendung bekommt, mit ganzem Herzen, also praktisch mit dem gesamten Gefühlsleben. Und es heißt auch, dass man den Mensch, der an Gott klammert, durch überhaupt nichts von Gott wegreißen kann. Das trifft auf die meisten Menschen nicht zu. Und darum erfüllen sich auch die Verheißungen aus Psalm 91 nicht. Etliche Menschen sind so unterwegs, dass sie absolut alles an sich ranlassen. Die denken sich sowas wie: „Naja, der Glaube an Gott gemäß der Lehre aus der Bibel ist schön und gut, aber man kann ja auch die Schriften vom Islam gleichzeitig für die Wahrheit des selben Gottes halten, und man kann ja auch mal den Buddhismus erforschen, der könnte doch genauso ein Weg zu Gott sein, und man kann ja auch humanistisch denken, damit alles noch besser wird! Das passt schon alles zusammen, denn jede Lehre hat ihr Gutes!“
Sowas ist Irrsinn. Mindestens in der Nachfolge Jesu. Es hat mit Klammern an Gott nichts zu tun. Wenn du an Gott klammerst, dann lehnst du um seinetwillen alles ab, was ihm widerspricht. Da kann das noch so erhaben und intelligent daherkommen, aber es interessiert dich trotzdem nicht und kann dir nicht als etwas Wertvolles untergejubelt werden. Und weil das bei so vielen Menschen nicht zutrifft, sind sie alle Menschen, die gar nicht an Gott klammern und sich deshalb auch nicht angesprochen fühlen können bei den großen Verheißungen von Psalm 91. Denn wer an Gott klammert, dem wird es zwar auch passieren, dass Leute ihn abziehen wollen in irgendwelche verkehrten Glaubensmodelle, wo Wahrheit und Lüge miteinander vermischt sind, aber es klappt nie. Solche bösen Anstrengungen können nicht mit Erfolg enden, weil das Kind Gottes viel zu sehr an seinem Vater klammert und man es von dort auch nicht wegkriegt, egal was man ausprobiert. Denn wer völlig an Gott klammert, der hat es auf dem Herzen, nur bei Gottes Wahrheit zu bleiben und sagt daher zu den verführerisch handelnden Menschen: „Es ist mir ganz egal, wie schlau deine Worte klingen und wie toll du argumentieren kannst oder wie freundlich die Worte sind, die du mir sagst! Ich bin Gottes Kind und ich interessiere mich nur für den Wille meines Vaters. Und wenn du mich auch hundertmal verlocken willst, werde ich dir immernoch nicht folgen, weil nur mein Gott mir wirklich etwas bedeutet, und der große König, den er zur Rettung der Menschen gegeben hat!“
Wer so unterwegs ist, der ist wirklich einer, der an Gott klammert. Und dies geschieht ganz unabhängig von den gegebenenfalls sehr unverschämten Reaktionen der Menschen. Aber häufig passiert es leider, dass Menschen lediglich zur Eitelkeit gereizt und mit aufgesetzter Freundlichkeit bequatscht werden müssen, und schon wenden sie sich ab von Gott und wenden sich verdrehten Belehrungen der Menschen oder teils sogar irgendwelchen schrägen Legenden zu. Oder sie lassen sich in schräge Diskussionen verwickeln. Bei keinem von denen sind die Bedingungen erfüllt, die gegeben sein müssen, damit die Verheißungen aus Psalm 91 zur Realität werden.
Eine andere sehr faszinierende Verheißung steht in einem bestimmten Teil von Kapitel 58 im Buch des Propheten Jesaja. Der Text ist relativ lang, aber es lohnt sich wirklich, ihn zu lesen. Es steht geschrieben in den Versen 6 bis 11:
Ist nicht das ein Fasten, an dem ich Gefallen habe: Dass ihr ungerechte Fesseln losmacht, dass ihr die Knoten des Joches löst, dass ihr die Unterdrückten freilasst und jegliches Joch zerbrecht?
Besteht es nicht darin, dass du dem Hungrigen dein Brot brichst und arme Verfolgte in dein Haus führst, dass, wenn du einen Entblößten siehst, du ihn bekleidest und dich deinem eigenen Fleisch nicht entziehst?
Dann wird dein Licht hervorbrechen wie die Morgenröte, und deine Heilung wird rasche Fortschritte machen; deine Gerechtigkeit wird vor dir hergehen, und die Herrlichkeit des HERRN wird deine Nachhut sein!
Dann wirst du rufen, und der HERR wird antworten; du wirst schreien, und er wird sagen: Hier bin ich! Wenn du das Joch aus deiner Mitte hinwegtust, das höhnische Fingerzeigen und das unheilvolle Reden;
wenn du dem Hungrigen dein Herz darreichst und die verschmachtende Seele sättigst – dann wird dein Licht in der Finsternis aufgehen, und dein Dunkel wird sein wie der Mittag!
Der HERR wird dich ohne Unterlass leiten und deine Seele in der Dürre sättigen und deine Gebeine stärken; du wirst sein wie ein wohlbewässerter Garten und wie eine Wasserquelle, deren Wasser niemals versiegen.
Seid ihr dazu in der Lage, in euren Gedanken und in euren Herzen zu erkennen, wie großartig und genial die Dinge sind, die uns hier verheißen werden? Gott redet hier davon, dass er uns ohne Unterlass leiten will. Wir rufen und er sagt: Hier bin ich!
Das ist doch überwältigend! Besser geht’s nicht. Bei einem solchen Zustand kann überhaupt nichts mehr schieflaufen, wenn wir so intensiv angeleitet sind, dass wir immer wissen werden, was Gott will und daher überhaupt nichts mehr aus Versehen tun werden, was uns in irgendeiner Weise Schuld einbringen könnte, weil wir einfach nur noch auf die Anleitung achten müssen und nichts mehr aus unserer eigenen Klugheit auszutüfteln haben. Kein Kopfzerbrechen mehr und kein Hin und Her überlegen. Sowas ist doch das Allerbeste, was man gerade in einer bösen Welt wie dieser als Jesus-Nachfolger jemals haben kann. Unser geistliches Licht wird hervorbrechen, und sollten wir einmal krank sein, so wird unsere Heilung rasche Fortschritte machen. Vor uns und hinter uns wird die Herrlichkeit Gottes hergehen, damit uns kein Übel nahekommt. All diese Verheißungen sind wirklich hervorragend und absolut liebenswert.
Aber auch hierbei darf man sich nicht zu früh freuen, sondern muss richtig damit umgehen, weil diese großartigen Verheißungen auch merklich an Bedingungen geknüpft sind. Und deswegen schaut man sich die Bedingungen ganz genau an, wenn man diese Verheißungen wirklich erfüllt sehen will, die hier stehen. Denn solange die Bedingungen wirklich zutreffen, können die Verheißungen zur Realität werden. Aber eben nur dann, und nicht auf irgendeinem anderen Weg!
Also: Welche Bedingungen gibt es für die Bewahrheitung dieser Verheißungen?
Gott sagt, dass man Fesseln losmachen und jedes Joch zerbrechen soll. Das heißt: Wir sollen niemanden in irgendeiner Weise dazu zwingen, eine Leistung zu erbringen, die er gar nicht erbringen will. Schon gar nicht auf die Art, dass wir Leute zu unserem eigenen Vorteil schuften lassen würden. Wer etwas täte, was in die Richtung geht, anderen Menschen ein Joch aufzulegen, der kann schonmal sicher sein, dass sich bei ihm die Verheißungen aus dem gerade genannten Text niemals erfüllen. Weiterhin steht als Bedingung, dass der höhnische Fingerzeig aufhören muss. Wir sollen nicht mit dem Finger auf andere zeigen, wir dürfen niemanden auslachen oder verspotten. Wir sollen bewusst und mit voller Überzeugung auf alle entwürdigenden Verhaltensweisen verzichten, die damit zu tun haben, andere Leute zu verhöhnen. Genauso würden wir s niemals bekräftigen, wenn ein anderer sowas mit Menschen tut. Und dabei ist es auch völlig unbedeutend, welchen Grund man hatte, sich so zu benehmen. Zum Beispiel dass es nur Spaß sein sollte oder dass man vor seinen eigenen Freunden cool wirken wollte, als man andere verhöhnte. Solche Schande, die der allein wahre Gott unerträglich findet, ist keine Rechtfertigung! Für den Gott Abrahams Isaaks und Jakobs, den Vater von Jesus Christus, sind alle Leute, die andere verhöhnen und mit dem Finger auf sie zeigen, verabscheuungswürdig. Und wer sowas tut, der hat außerdem die eindeutige Garantie, dass sich die vielen großartigen Verheißungen in seinem Leben niemals erfüllen, die man in Kapitel 58 vom Buch des Propheten Jesaja findet.
Und eine weitere Bedingung dafür, dass die lesbaren Verheißungen zur Realität werden, besteht darin, dass wir unsere Nahrung mit Hungernden teilen, sobald uns welche auffallen. Wenn keine Hungernden da sind, brauchen wir auch niemanden zu versorgen, aber die Bereitschaft dazu muss in unseren Herzen wohnen, genau so wie dazu, die Menschen zu bekleiden, die entblößt herumlaufen, oder dass wir gläubige Menschen in unser Haus aufnehmen für die notwendige Anzahl Tage, wenn wir von ihnen wissen, dass diese um des Evangeliums willen in einen schwierigen Zustand geraten sind und vielleicht sogar um der Wahrheit willen verfolgt werden und kein Dach über dem Kopf haben.
Das sind die Bedingungen. Wenn es auf uns zutrifft, dass wir Menschen sind, deren Herz für die Elendigen schlägt, und die auf alle Arten Verhöhnung immer verzichten und es tadeln, und wenn wir niemals irgendwem ein Joch auflegen wollen, das Leute bedrückt, dann werden wir es als Kinder Gottes erleben, wie sich die ganzen Verheißungen aus den gerade gelesenen Versen erfüllen. Wenn aber die Bedingungen auf uns nicht zutreffen, dann warten wir auch auf das Offenbarwerden der Verheißungen vergeblich.
Eine letzte Verheißung, die im heutigen Video gezeigt und behandelt wird, ist auffindbar im Evangelium des Johannes in Kapitel 15. In Vers 7 steht folgendes Zitat von Jesus:
Wenn ihr in mir bleibt und meine Worte in euch bleiben, so werdet ihr bitten, was ihr wollt, und es wird euch zuteilwerden.
Wer mit der Weisheit Gottes gefüllt ist, dem ist bewusst, dass dies vordergründig gesprochen wurde im Bezug auf Gebete, wo die Apostel etwas benötigen zur korrekten Ausführung ihres Dienstes. Alles, was man zur korrekten Ausführung des Dienstes braucht, wird man auch bekommen. Man muss dabei lediglich bitten. Aber ein jeder Apostel hat auch die unbedingte Pflicht, in Jesus Christus zu bleiben, genauer gesagt in allen seinen Worten, ganz unabhängig davon, wie viel der Mensch im Dienst arbeitet. Tut er das nicht, wird es auch mit der Gebetserhörung sehr schwierig. Das Bleiben in den Worten ist aber sowohl mit als auch ohne Dienst entscheidend im Leben. Wir bleiben dadurch in Jesus Christus, dass alle seine Worte ausnahmslos in uns wohnen und von uns beherzigt werden. Wir werden nichts erzählen, wenn Jesus eindeutig etwas Gegenteiliges sagte, und wir tun nichts, wovon Jesus abgeraten hat. Wenn jemand etwas Anderes tut als das, was Jesus gesagt hat, oder wenn jemand etwas glaubt, was Jesus nicht sagte, dann ist dieser Mensch nicht mehr in Jesus und Jesus ist nicht mehr in ihm.
Wenn wir aber in allen Worten von Jesus bleiben, dann führt es auch dazu, dass wir niemals um etwas bitten würden, was gegen Gottes Wille wäre. Um etwas zu erbitten, was gegen Gottes Wille ist, muss man zwangsläufig einer sein, der nicht an die Erklärungen von Jesus denkt, sondern die Worte von Jesus ignoriert. Denn ein Mensch, der die Worte von Jesus insgesamt, also alles im Zusammenhang ignoriert, der wird nicht selten um Dinge bitten, die er in der Lust seines Fleisches vergeuden will, oder um Dinge, die nach seiner eigenen Meinung der Wille Gottes wären, obwohl es sich bei seinen Anliegen lediglich um seine persönlichen Erwartungen handelt, also wie er Gott gerne haben will und wie Gott seiner Meinung nach zu denken hat. Zum Beispiel könnte ein Mensch es erbaulich finden, Heilungen und große Wunderzeichen zu erleben. Und deswegen setzt er sich den Gedanke in den Kopf, Gottes Wille sei immer nur Heilung für alle. Weil das dem Mensch selber gefällt. Wenn aber einer die ganze Lehre von Jesus berücksichtigt, dann weiß er, dass dieser Gedanke unmöglich wahr sein kann, und dass Jesus sogar zu denen, die immer nur auf Wunderzeichen aus gewesen sind, sagen wird, dass er sie niemals kannte. Wenn einer allein die Wunderzeichen begehrt und alles andere aus der Lehre hasst, so ist dieser Mensch nicht in Jesus und Jesus ist nicht in ihm. Denn wer in Jesus ist und Jesus in sich behält, der wird absolut alle Worte von Jesus ernst nehmen, die irgendwie zum Thema Heilung gehörten, auch die unschönen. Man sortiert nicht einfach das Nette aus, sondern denkt komplex und liebt die Wahrheit, die teils unangenehm sein kann. Man liebt das vollständige Evangelium mehr als die Wünsche des eigenen Herzens. Und darum erkennt der, welcher Jesus in sich hat, auch sehr bald, dass es ganz sicher nicht das einzige Anliegen Gottes ist, Menschen zu heilen, sondern dass es, obwohl es passieren kann, eher unbedeutend ist und Jesus ganz andere Dinge in den Vordergrund gestellt hat, von denen ewiges Leben abhängt.
Man sollte sich also bei dieser sehr erstaunlichen Verheißung, dass wir immer bekommen werden, was wir erbitten, unbedingt die Bedingung zu Herzen nehmen, dass diese Verheißung auf Menschen zutrifft, die die Worte von Jesus vollständig in sich haben, damit Jesus in ihnen ist. Bei wem das nicht so ist, der wird auch niemals die Erfüllung dieser Verheißung im echten Leben sehen.
Und nun, da ich anhand von vier Beispielen aus der Bibel versucht habe zu veranschaulichen, wie man mit Verheißungen richtig umgeht, ist das Ende dieses Videos erreicht.
Danke für’s Zuhören und bis zum nächsten Mal! Mögen der Frieden und die Liebe von Jesus Christus mit euch sein!
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