Text zu "Weisheit zur Nachfolge - Kontakt mit Andersgläubigen"
Link zum Video: https://youtu.be/jIEkj0jgz5A
Hallo Leute und willkommen bei dem Kanal, der dem Licht der Welt gewidmet ist.
Es gibt bekanntlich massenweise Menschen auf der Welt, die nicht in der echten Nachfolge leben, sondern an irgendwas Anderes glauben. Manches klingt irgendwie ähnlich, manches ist aber auch völlig gegensätzlich. Und wie man in Weisheit als echter Jesus-Nachfolger bzw. echte Jesus-Nachfolgerin diesen Menschen am besten begegnen sollte, darüber will ich in diesem Video einiges erzählen.
Am wichtigsten ist zu beachten: Wir Jesus-Nachfolger, wenn wir in den Geboten wandeln, Eigentum des Messias sind und seinen Vater als allein wahren Gott bekennen, sind die jenigen, die die Wahrheit haben. Wir haben keine Scheinwahrheit, die von Menschen ersonnen wurde, sondern die Wahrheit vom Himmel über allen Himmeln, die direkt aus Gott kommt und seine Herrlichkeit bezeugt. Die Menschen mit anderem Glaube haben entweder unvollständige Informationen, oder aber sie wurden komplett angelogen, als sie nach Gott fragten.
Es ist aber sehr erschütternd für einen Mensch, wenn er sein Leben lang an eine Sache geglaubt hat, und dann kommt plötzlich jemand an und klärt ihn auf, dass es sich die ganze Zeit um eine Lüge handelte. Das bricht den Menschen das Herz, und zwar auf sehr heftige Weise. Darum müssen wir behutsam mit denen umgehen, die in einem verkehrten Glaubensmodell gefangen sind, und dürfen sie nicht zu sehr überrumpeln. Es wird auch ganz normal sein, dass bei den meisten Menschen Widerstand gegen uns erfolgt, die wir aufklären wollen. Oft brauchen solche Menschen besonders viel Zeit, um das Herz überhaupt erstmal für die Wahrheit Gottes zu öffnen. Und diese Zeit muss man den Menschen unbedingt gönnen, denn es ist ein Prozess, der bitter anmutet und sehr viel Überwindung kostet, wenn ein Mensch sich selber eingestehen muss, dass er bisher die ganze Zeit daneben lag.
Außerdem darf man für falschen Glauben niemanden verurteilen, denn der Mensch ist praktisch sein Leben lang angelogen worden, während die Wahrheit ihm nicht gesagt wurde. Und wenn ihm niemand die Wahrheit erklären konnte, sodass er es auch versteht, woher soll er es dann wissen? Es ist doch gar nicht seine Schuld, dass er die Wahrheit nicht kennt, wenn sie ihm noch nie erzählt wurde. Die meisten Menschen glauben nämlich einfach an das, was sie von ihren Vorbildern hören, weil sie nicht die Motivation in sich aufbringen können, ganz allein nach der Wahrheit zu suchen. Viele hinterfragen das Gehörte gar nicht erst. Der Mensch ist nunmal ein Wesen, das sich normalerweise lieber in Gesellschaft anderer aufhält, anstatt allein zu sein. Darum lassen sich viele Menschen auch lieber von dem belehren, was die Größeren erzählen, und nehmen dies als die Vorstellung von Wahrheit an, auch wenn es nicht ganz zutreffend sein sollte. Hauptsache, sie können sich in die Gruppe integrieren.
Und obwohl wir dazu aufgerufen sind, im Rahmen unserer Möglichkeiten dabei mitzuhelfen, dass das Evangelium der gesamten Schöpfung bekannt wird, ist dies nicht der allerwichtigste Punkt. Es ist eine sehr wichtige Aufforderung, aber noch wichtiger ist, wie Jesus verdeutlichte, dass die Nächstenliebe das zweitgrößte Gebot im gesamten Gesetz ist. Und auch wenn wir persönlichen Kontakt mit Andersgläubigen haben, egal ob Atheisten, orthodoxe Juden, Muslime, Buddhisten oder sonstige andere, dann sind diese dadurch unsere Nächsten, dass wir in ihrer Nähe sind. Jesus ist ja sogar soweit gegangen, dass er sagte: Wenn wir wirklich Kinder Gottes sein wollen, dann sollen wir auch unsere Feinde lieben. Und wir sollen denen Gutes tun, die uns hassen. Also egal, wie viel wir ausgelacht oder beleidigt werden: Von uns selbst sollten weder böse Worte, noch böse Taten kommen. Kein Spott, keine Beleidigung, kein Hohn, überhaupt keine entwürdigende Tat soll von uns ausgehen.
Darum schrieb auch der Apostel Paulus im Brief an die Römer in Kapitel 12, Vers 18:
Ist es möglich, soviel an euch liegt, so haltet mit allen Menschen Frieden.
Frieden erreicht man, indem man bei Schmähungen nicht beginnt, selbst auch zu schmähen, sondern indem man es auf sich beruhen lässt, und indem man niemals beginnt, selbst andere zu verspotten oder böse über sie und ihren Glaube zu reden. Selbst wenn sie eine Lüge glauben, so wird es trotzdem immer falsch sein, wenn sie deshalb beleidigt werden. Bei uns als Jesus-Nachfolger sollte im Idealfall jedes Wort, das unseren Mund verlässt, ein potenzieller Segen für die Zuhörer sein. Ein Wort, das zu Verständnis beiträgt, ohne zu schmähen.
Und wenn man das nicht komplett hinbekommt, dann sollte man es wenigstens oftmals versuchen. Für jeden Jesus-Nachfolger und jede Jesus-Nachfolgerin sind Andersgläubige keine niederen Kreaturen, sondern sie sind Menschen, die sich potenziell in der Gefahr befinden, nach ihrem Tod in die Hölle zu kommen. Und das ist absolut schrecklich, weswegen wir am ehesten Mitleid mit ihnen haben sollten, so lange sie unfähig sind, ihr Herz für die Wahrheit zu öffnen. Denn wenn einmal Gottes Gericht stattfindet, gibt es kein Zurück mehr. Und dann sind alle Schmähungen, die wir uns von Menschen anhören mussten, nicht mehr unser Problem, sondern deren Problem, weil im Gericht alles auf sie zurückkommt.
Für uns selber, wenn wir Schmähungen ertragen haben, ohne böse zu reagieren, wird dieses erduldete Leiden in Ehre verwandelt, wenn wir im Himmel sind. Denn wer sich im Erdenleben selbst erniedrigte und allgemein Demut im Herzen hat, der wird im Himmel zu den Großen zählen.
Daher bemüht euch Jesus zuliebe darum, das Gebot einzuhalten, dass wir unsere Feinde lieben sollen und denen Gutes tun sollen, die uns hassen, denn Jesus schaut zu, und er selbst weiß es zu schätzen, wenn wir das so machen. Die umstehenden Menschen werden höhnisch auf uns schauen, wenn sie sehen, wie wir denen Gutes tun, die uns hassen, Jesus aber wird sich sehr über uns freuen und uns als seine Freunde betrachten, weil wir tun, was er gelehrt hat.
Wenn ihr aber anderen von Jesus und den Geboten erzählt, dann tut es nur so lange, wie eure Zuhörer die nötigen Nerven dafür haben.
Man kann sich mit Andersgläubigen über die Glaubensfragen unterhalten, sollte sie aber nicht bedrängen. Wenn ihr merkt, dass es ihnen zu viel wird, dann lasst ab von ihnen und gebt ihnen Freiraum. Zwingt niemandem etwas gegen seinen Willen auf! Wer nicht aus Liebe glaubt, dem hilft es am Ende nicht wirklich. Darum zwingt niemanden zum Glauben, sondern versucht die Menschen vom Glauben zu begeistern, und wenn es nicht klappt, dann betet für sie, dass Jesus eingreifen und ihnen ein Zeichen geben möge, dem Befehl Gottes gemäß.
Tut immer barmherzige Werke an denen, die etwas Unbedenkliches von euch brauchen. Sprecht ermutigende Worte zu allen, es seien Gläubige oder Ungläubige!
Lasst euch aber von anderen Menschen nicht dazu verführen, bei sündigen Taten mitzumachen, wenn sie euch einladen. Wenn ein Muslim euch zum Beten einlädt und euch einen Gebetsteppich schenken will, dann sagt ihm, dass er selbst seinen Allah anbeten kann, wenn er unbedingt der Meinung ist, es müsse so sein, ihr aber glaubt an Gott den Höchsten, den Heiligen Israels, der seinen eingeborenen Sohn namens Jesus gab, um die Menschheit zu retten, und es ist euch verboten, irgendeinen fremden Gott anzubeten, weil ihr Jesus nachfolgt, darum müsst ihr ablehnen.
Oder wenn euch jemand dazu überreden will, mit ihm gemeinschaftlich Diebstahl zu begehen, dann sagt ihm, dass geschrieben steht: „Du sollst nicht stehlen!“, und dass ihr euch wegen eurem Glaube daran halten werdet.
Versucht auch immer, Antworten parat zu haben, für den Fall, das einer ankommt und von euch etwas über Jesus erfahren will. Zu diesem Zweck solltet ihr die Gleichnisse kennen, die Jesus erzählt hat, und ein paar Zitate aus der Bergpredigt, und allgemein so die wichtigen Ereignisse im Leben von Jesus, von denen hierzulande fast jeder schonmal gehört hat. Aber geht niemandem auf die Nerven, sondern wartet darauf, ob sich eine gute Gelegenheit ergibt, wo die Leute es auch wirklich hören wollen und offen dafür sind.
Und egal, wie andere auf euch reagieren: Es ist wichtig, dass sie euch als ein wahrhaftiges Licht im Sinne des Evangeliums erleben. An eurem Verhalten soll erkennbar werden, dass ihr zu Jesus gehört. Habt Acht auf eure eigenen Taten und Worte, denn es wird immer einen Eindruck bei euren Mitmenschen machen, ob ihr wollt oder nicht. Und an euch sollen andere die Liebe Gottes erkennen, und sie sollen an eurem Beispiel außerdem einen besseren Eindruck davon gewinnen, wie man sich Jesus vorstellen muss. Das ist unsere Verantwortung als Jesus-Nachfolger, dass wir durch unser Verhalten für andere das Wesen unseres Herrn Jesus erkennbar machen. Versucht nicht, euch über andere zu stellen und verzichtet darauf, selbstsüchtig aufzutreten. Versucht lieber, von der Liebe Gottes Zeugnis zu geben, indem ihr voller Geduld, Vergebung und Barmherzigkeit seid. Bedenkt immer, was Gott von den Menschen wünscht. Er wartet die ganze Zeit darauf, dass die Sünder Buße tun, indem sie ihre Denkweise ändern, Gott ehren und Jesus zu ihrem eigenen Vorbild machen. Dann kann Gott ihnen dank dem Opfer von Jesus vergeben, und ein weiterer Mensch, sofern er auf dem Weg mit Jesus bleibt, wurde vor der Hölle gerettet, vor dem ewigen Feuer- und Schwefelsee.
Nehmt euch auch an der Güte Gottes ein Beispiel! Gott lässt für alle Menschen die Sonne scheinen und gibt Regen sowohl für die Gerechten, als auch für die Ungerechten, weil Sonnenschein und Regen unbedingt notwendig sind und nicht fehlen dürfen. Bitte vergesst das nicht!
Und ansonsten bemüht euch, den beruflichen oder schulischen Alltag friedlich mit allen Menschen zu verbringen, solange ihr mit ihnen zusammen sein müsst. Und in eurer Freizeit könnt ihr dann ja möglichst viel Zeit aussondern, die ihr Jesus widmet, sobald alle weltlichen Pflichten erledigt sind. Denn man darf keinesfalls die unverzichtbaren weltlichen Pflichten vernachlässigen, aber wenn man fertig ist, muss man Jesus in Gedanken allezeit suchen.
Wisst ihr, es ist ganz allgemein für Menschen schwierig, die echte Nachfolge anzutreten, wenn sie schon sehr lange in irgendwelchen anderen Modellen festhängen, die angeblich zu Gott leiten oder Gott gefallen würden. Je länger sie an etwas gewöhnt wurden, desto mehr klammern sie. Daher muss man ab einem gewissen Punkt auch fähig sein, sich einfach damit abzufinden, wenn sie nicht umkehren wollen, und sie auf ihrem Weg lassen. Natürlich mutet sowas bitter an, denn wenn sie in einer Lüge sterben, dann gibt es für sie keine Hoffnung in der Ewigkeit. Aber gleichzeitig muss ein Mensch wirklich aus voller Überzeugung mit Jesus gehen wollen, und nicht weil er irgendwelchen überredenden Worten menschlicher Weisheit unterliegt. Deswegen wäre es sowieso vergeblich, irgendwen immer wieder überreden zu wollen. Der Glaubenswandel in der Nachfolge Jesu wird teilweise so heftig angefochten, dass sogar diejenigen erschrecken und in Schwierigkeiten geraten werden, die sich mit ganzem Herzen für Jesus entschieden haben. Wie viel schwerer wird es dann wohl denen fallen, die zu Jesus kommen würden, ohne sich ihrer Sache sicher zu sein! Es muss immer unbedingt ihre eigene Entscheidung sein, die sie ganz bewusst und entschlossen erwählten. Und wenn sie das nicht wollen, dann muss man das so akzeptieren. Die Verantwortung dafür, wie es mit ihnen weitergeht, liegt dann auf ihnen selbst und nicht mehr auf uns. Wir haben getan was wir konnten, indem wir die Wahrheit bezeugten, und damit ist unser Teil bereits erledigt. Wir brauchen uns keine Vorwürfe zu machen, wenn Anhänger von verkorksten Glaubensmodellen es nicht hinkriegen, sich davon zu befreien und zu Jesus persönlich zu kommen.
Und in gleicher Weise muss man sich selbst übrigens auch keine Vorwürfe machen, wenn Menschen ungläubig gestorben sind, die einem relativ nahe standen, während man es nie hinbekommen hatte, zu ihren Lebzeiten mit ihnen mal das Thema Gott zu besprechen. Wir haben gar keine derart große Verantwortung dafür, was aus der Seele anderer Menschen wird. Wir müssen zuerstmal aufpassen, dass wir nicht etwa selbst verlorengehen. Es liegt alles in Gottes Hand an oberster Stelle, und er macht vieles vom Wille des Menschen abhängig, denn er ist kein Unterdrücker. Gott wird der verstorbenen Person mit Sicherheit genug Situationen gegeben haben, in der sie auch ohne euch zum Glaube gekommen wäre, hätte sie Interesse gehabt. Weil sie aber in diesen von Gott verursachten Situationen keinerlei Interesse bekundete, ist sie ungläubig geblieben und ungläubig gestorben. Es ist der Weg, den diese Person sich erwählte, und niemand anders braucht sich deswegen in irgendeiner Weise schuldig zu fühlen. Gott handelt eifriger als wir, um Menschen anzustupsen, aber wenn auf seine Aktionen nicht reagiert wird, dann können wir selbst ja nun auch nichts daran ändern.
Und nachdem ich all diese Dinge über die Begegnung mit Andersgläubigen erzählt habe, endet das heutige Video.
Danke für’s Zuhören und bis zum nächsten Mal! Mögen der Frieden und die Liebe von Jesus Christus mit euch sein.
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