Text zu "Bibellehre - Kapitel 11 im Evangelium des Matthäus"

Link zum Video: https://youtu.be/bxF7ed4oWvc

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Dieses Video ist für alle interessierten Menschen gemacht worden, die schonmal das Kapitel 11 vom Evangelium des Matthäus gelesen haben, aber es nicht so wirklich verstehen konnten, denn der Inhalt soll in diesem Video dargelegt werden.

Wir werden uns nun die Verse dieses Kapitels anschauen, und ich benutze dabei die Worte, die man gemäß der Schlachter 2000 Bibelübersetzung vorfindet auf der Internetseite bibleserver.com.

In Kapitel 10 hat man davon gelesen, dass Jesus seinen Aposteln Vollmacht übertragen konnte und sie dann losschickte, um das Evangelium in den Städten Israels zu verkündigen und für die Menschen zu beten, die interessiert sind, damit Heilungen und Austreibungen und in Ausnahmefällen sogar Totenauferweckungen passieren können. Und Jesus gab ihnen wichtige Worte mit auf den Weg, damit sie klarkommen und sicher zurückkehren werden. Jetzt in Kapitel 11 sind die Apostel praktisch unterwegs, um zu verkündigen, aber natürlich nahm Jesus das nicht etwa zum Anlass, um sich eine Hängematte zwischen ein paar Palmen zu suchen und erstmal eine Runde zu entspannen, sondern Jesus zog ebenfalls weiter durch die Städte, um Menschen zur Buße zu rufen, das Reich der Himmel auszurufen und für Geplagte zu beten. Daher lesen wir Folgendes in den Versen 1 bis 3:

Und es geschah, als Jesus die Befehle an seine zwölf Jünger vollendet hatte, zog er von dort weg, um in ihren Städten zu lehren und zu verkündigen. 
Als aber Johannes im Gefängnis von den Werken des Christus hörte, sandte er zwei seiner Jünger 
und ließ ihm sagen: Bist du derjenige, der kommen soll, oder sollen wir auf einen anderen warten? 

Wir sehen an Vers 1, dass Jesus auch selbst auf Verkündigungsreisen war, nur eben vorübergehend ohne seine Apostel an seiner Seite. Und dann werden wir an Johannes den Täufer erinnert, der aktuell immernoch im Gefängnis saß. Man liest ja in Kapitel 3 vieles über den Dienst von Johannes dem Täufer und dann in Kapitel 4 die kurze Anmerkung, dass er mal eben im Gefängnis landete. Wenn wir die genaueren Hintergründe erfahren wollen, wie es dazu kommen konnte, müssen wir uns aber noch ein bisschen gedulden, denn das wird im Evangelium des Matthäus erst später aufgelöst. Eine Sache erfahren wir aber bereits hier in Vers 2 und 3. Wir lesen davon, dass Johannes der Täufer sogar eigene Jünger hatte, die ihn im Gefängnis besuchten. Das waren wirklich ein paar treue Seelen. Sie nutzten diesmal aber die Zeit, um über die Dinge zu berichten, die Jesus tut. Und wir lesen in dem Vers, das Johannes der Täufer sie aufforderte, zu Jesus hinzugehen und ihn zu fragen, ob er derjenige ist, der kommen soll, also der Messias. 
Die Tatsache, dass ausgerechnet Johannes der Täufer eine solche Frage stellt, ist schon ein wenig seltsam. Wir haben ja in Kapitel 3 das Zeugnis gelesen, dass Johannes bei der Taufe von Jesus sehen konnte, wie der Heilige Geist auf Jesus kam und wie von Gott höchstpersönlich bestätigt wurde, dass Jesus sein Sohn ist und er an Jesus Wohlgefallen hat. Aufgrund dieser Offenbarung wusste Johannes doch eigentlich ganz genau, dass Jesus der Messias ist und es eigentlich kein anderer sein kann. Also warum lässt er von seinen Jüngern ausgerechnet eine solche Frage stellen?
Es gibt zwei Antworten, die einem da aufkommen können. Die erste Antwort besteht in menschlicher Schwäche und man muss sich das so vorstellen, dass Johannes bei der ganzen Zeit im Gefängnis doch wieder von Zweifel überwältigt wurde und es ihm nicht gereicht hatte, im Übernatürlichen eine Bestätigung von Gott über Jesus zu bekommen. Dabei wäre Johannes gewiss nicht der erste Mann in der Menschheitsgeschichte, dem das passiert. Manch einer würde vielleicht erschrecken, wenn ihm gesagt werden würde, wie viele Menschen schon enorm heftige übernatürliche Dinge erlebten, die ihnen eindeutig bewiesen, dass Gott real ist, und dann sind sie einige Zeit später trotzdem abgefallen und nahmen Gott nicht mehr ernst. Begreiflich ist das nicht,aber dennoch passiert es einigen Menschen, wenn sie auch noch so großartige Dinge erleben, die Gott für sie tut, dass sie einige Zeit später keinen Wert mehr dahinter erkennen und den Glaube erneut vernachlässigen, weil ihnen das Großartige immernoch nicht reichte, das sie erleben durften. Das ist die Verkorkstheit mancher Menschen, die jeglicher Logik entbehrt. Allerdings gibt es bei Johannes dem Täufer einen anderen Grund, der viel naheliegender ist, da Johannes der Täufer wirklich ein bedeutsamer Prophet Gottes war. Und der andere Grund besteht darin, dass nicht Johannes der Täufer zweifelte, sondern allein seine Jünger. Die Jünger von Johannes sahen mit ihren eigenen Augen die ganzen großartigen Zeichen, die in der Nähe von Jesus geschahen, und hörten auch das Evangelium, aber zweifelten trotzdem immernoch daran, dass Jesus der Messias ist. Und wenn nun Johannes selbst es ihnen nicht erklären konnte, dann hoffte Johannes vielleicht, dass sie es endlich begreifen, wenn sie es aus dem Mund von Jesus selbst hören. Deswegen schickte er sie los, damit sie sich endgültig selbst überzeugen. Das ist soweit ich weiß der echte Grund, warum Johannes sie losschickte, um diese Frage zu stellen,weil er merkte, dass seine Jünger ihm das nicht glauben, wenn er selber es bezeugt, was es mit Jesus auf sich hat.

Und die Jünger des Johannes kamen auch zu Jesus und stellten ihm die besagte Frage. Wie Jesus reagierte, erfahren wir in den Versen 4 bis 6. Dort steht:

Und Jesus antwortete und sprach zu ihnen: Geht hin und berichtet dem Johannes, was ihr hört und seht: 
Blinde werden sehend und Lahme gehen, Aussätzige werden rein und Taube hören, Tote werden auferweckt, und Armen wird das Evangelium verkündigt. 
Und glückselig ist, wer nicht Anstoß nimmt an mir! 

Jesus gibt also eine Antwort, bei der man mitdenken muss, um zu erkennen, dass es die gleiche Bedeutung hat wie ein klares Ja. Wenn Jesus den Armen das Evangelium verkündigt, wie es ja die Schriften von Jesaja prophezeien, dass der Gesalbte Gottes dies tun wird, und wenn durch die Gebete Menschen mit allerlei Gebrechen geheilt und sogar vereinzelt Tote auferweckt werden, dann ist das doch schon eindeutig genug als Beweis dafür, dass Jesus wirklich der Messias sein muss. Und nun machen sich natürlich die Jünger von Johannes auf den Weg, um Johannes zu erzählen, wie Jesus reagierte. Jesus aber benutzt den Moment, um zu der anwesenden Volksmenge etwas über Johannes den Täufer zu sagen, was die Wichtigkeit dieses Mannes bestätigen soll. In den Versen 7 bis 9 lesen wir:

Als aber diese unterwegs waren, fing Jesus an, zu der Volksmenge über Johannes zu reden: Was seid ihr in die Wüste hinausgegangen zu sehen? Ein Rohr, das vom Wind bewegt wird? 
Oder was seid ihr hinausgegangen zu sehen? Einen Menschen, mit weichen Kleidern bekleidet? Siehe, die, welche weiche Kleider tragen, sind in den Häusern der Könige! 
Oder was seid ihr hinausgegangen zu sehen? Einen Propheten? Ja, ich sage euch: einen, der mehr ist als ein Prophet! 

Man sieht an diesen Versen, dass Jesus ausnahmsweise mal ein bisschen ironisch redet. Johannes der Täufer war ja in der Wüste gewesen, als er zur Buße aufrief und Menschen taufte. Und normalerweise gehen die Leute ungern in die Wüste, aber wegen Johannes machten sich doch etliche auf den Weg. Darauf spielt Jesus an, also dass sie extra in die Wüste hinaus gegangen waren. Aber gleichzeitig fragt Jesus sie hier, ob ihnen überhaupt klar ist, wen sie da in der Wüste getroffen hatten oder welchen Grund sie hatten, die Wanderung in die Wüste auf sich zu nehmen. Jesus fragt ein wenig ironisch nach dem Grund, warum sie in die Wüste gingen und bietet dann als erste, nicht ganz ernst gemeinte Antwort, dass sie vielleicht ein Rohr beobachten wollten, das vom Wind bewegt wird. Normalerweise findet man in der Wüste nichts Anderes als Sand und Gestein und vielleicht ein paar trockene Sträucher, und mit etwas Glück wird da möglicherweise auch mal ein Objekt vom Wind umher geweht, aber selbstverständlich ist das kein ausreichender Anlass, um extra in die Wüste zu ziehen. Dann fragte Jesus mit ebenfalls ironischem Unterton, ob sie in die Wüste gingen, um einen Mann zu finden, der wunderschöne Kleidung trägt. Die Ironie ist dabei, dass Johannes ja die ganze Zeit nur ein Gewand aus Kamelhaaren trug, also das genaue Gegenteil von schöner Kleidung. Daher kommt auch der Kommentar von Jesus, dass man zu den Palästen der Könige gehen muss, wenn man schön gekleidete Menschen erblicken will. Dann hört aber Jesus auf mit seinen ironischen Worten und beginnt zu betonen, dass Johannes der Täufer ein Prophet Gottes ist, und zwar ein besonders wichtiger. Um das zu verdeutlichen, sagte Jesus Folgendes laut den Versen 10 und 11:

Denn dieser ist’s, von dem geschrieben steht: »Siehe, ich sende meinen Boten vor deinem Angesicht her, der deinen Weg vor dir bereiten soll«. 
Wahrlich, ich sage euch: Unter denen, die von Frauen geboren sind, ist kein Größerer aufgetreten als Johannes der Täufer; doch der Kleinste im Reich der Himmel ist größer als er. 

Es ist wirklich etwas Besonderes, was hier von Jesus erklärt wird. Im Buch des Propheten Maleachi in Kapitel 3 wird davon geredet, dass jemand wie Elia nochmal gesandt wird, bevor das Ende kommt. Und Jesus benutzt hier ein Zitat aus genau diesem Kapitel und bezieht es auf Johannes den Täufer. Und er betont, dass Johannes sozusagen der wichtigste Prophet war unter allen Menschenkindern, die jemals von Männern gezeugt wurden. Jesus macht aber auch die Bemerkung, dass der Kleinste im Reich der Himmel größer ist als er. Dadurch will er daran erinnern, wie kostbar Demut im Reich der Himmel ist. Egal, was für eine große Bedeutung einer hatte, als er Gott auf der Erde diente: Im Himmel haben immer diejenigen die größte Ehre, die sich trotz aller Erhabenheit gar nichts auf sich selbst einbilden und genau darauf achten, keinen Stolz im Herzen zu tragen. Das darf man nie vergessen.

Jesus macht aber auch eine besonders schwer zu begreifende Bemerkung, die wir entdecken, wenn wir Vers 12 lesen. Dort steht:

Aber von den Tagen Johannes des Täufers an bis jetzt leidet das Reich der Himmel Gewalt, und die, welche Gewalt anwenden, reißen es an sich. 

Diese Äußerung ist eine geistliche Rede und hat mit dem zu tun, was im Unsichtbaren passiert. In jedem Moment, wo Jesus einen Mensch zur Buße brachte und ihn von Gebrechen heilt oder Dämonen austreibt, da wird die betreffende Person geistlich gereinigt und wird ein Teil des Reiches der Himmel. Aber der Satan, der geistige Gewalthaber der Erde, lässt das nicht einfach auf sich sitzen. Der legt nicht einfach die Hände in den Schoß und schmollt ein bisschen darüber, dass seine bösen Plagen, die er den Menschen zufügen durfte, nun einfach weg waren und die Platzhalter, also seine dämonischen Geister, für das Reich der Himmel entweichen mussten. Er wird sofort aktiv, wenn er Eigentum verloren hat und schickt die bösen Geister wieder zurück zu den Menschen, aus denen sie ausfuhren und klagt sich vor Gott mit aller Kraft das Recht dazu ein, die geheilten Menschen wieder unter seine Kontrolle zu kriegen. Alles, was für das Reich der Himmel gewonnen wurde durch Buße und Befreiung, reißt er erneut an sich, sobald auch nur die geringste Chance besteht, und zwar mit aller Gewalt im Geistlichen. Dies ist es, was Jesus hier beklagt, wo er gerade angefangen hatte, das Reich der Himmel zu erwähnen. Denn er kriegt es ja mit, wenn sowas im Geistlichen passiert. Allerdings redet er ab Vers 13 wieder von Johannes dem Täufer und sagt Folgendes:

Denn alle Propheten und das Gesetz haben geweissagt bis hin zu Johannes. 
Und wenn ihr es annehmen wollt: Er ist der Elia, der kommen soll. 
Wer Ohren hat zu hören, der höre! 

Hier sagt nun Jesus die ganze Wahrheit über Johannes den Täufer. Denn Johannes ist genau dieser Elia, von dem prophetisch gesagt wurde, dass er auftreten wird. Aber an der Formulierung merken wir bereits, dass Jesus sehr daran zweifelt, ob eine solche Offenbarung überhaupt angenommen wird von der zuhörenden Volksmenge. Und wenn man sich im Buch des Propheten Maleachi die Stelle anschaut, wo der Prophet verheißen wird, der wie Elia ist, dann liest man dort auch, dass dieser die Herzen der Väter zu den Kindern wenden wird, und die Herzen der Kinder zu den Vätern. Dieser prophetische Ausspruch bezieht sich darauf, dass die Bereitwilligkeit steigen wird, das Gesetz zu lernen. Die Kinder werden nach dem fragen, was ihre Vorväter von Gott geboten bekamen in der Wüste, nach der Befreiung aus Ägypten, und die Väter werden es den Kindern beibringen, weil der verheißene Elia das Volk dazu bewegt, dies zu tun und sich an alles zu erinnern, was damals war, weil es auch heute noch Relevanz hat. Dies ist es, worauf hingearbeitet werden soll, aber Jesus verkündigt in den nächsten Versen offiziell, dass er diese Anstrengung als Sinnlosigkeit erkennt, weil es verkorkste Kinder sind, die die Wege der Väter lernen sollen. Deshalb sagt er Folgendes in Vers 16 und 17:

Wem soll ich aber dieses Geschlecht vergleichen? Es ist Kindern gleich, die an den Marktplätzen sitzen und ihren Freunden zurufen 
und sprechen: Wir haben euch aufgespielt, und ihr habt nicht getanzt; wir haben euch Klagelieder gesungen, und ihr habt nicht geweint! 

Durch diese Worte tadelt Jesus die unerträgliche Launenhaftigkeit und auch die Lästerlaune der Menschen aus der Bevölkerung. Die Menschen rufen immer irgendwas Anderes. Mal rufen sie etwas Gutes, dann rufen sie plötzlich etwas Schlechtes, mal ist ihnen das Positive unangenehm, dann ist ihnen das Negative unangenehm, und egal was auch immer man tut: Sie geben sich nie zufrieden und fordern immer wieder irgendwas Neues, auch wenn es völlig widersprüchlich ist. Das ist ihr fleischlicher Irrsinn. In dem Gleichnis haben Kinder zum Tanzen aufgefordert, und dann fordern sie plötzlich zum Trauern auf. Und sie begründen es immer mit ihrem eigenen Verhalten, also dass auf ihr Verhalten richtig reagiert werden müsse, damit man es ihnen recht macht. Das ist eine sehr ekelhafte Verhaltensweise, wenn die Menschen denken, ein jeder hätte die Pflicht, es ihnen recht zu machen, so wie es ihrer labilen Laune gerade entspricht. Denn man kann es den Menschen sowieso nie recht machen und sie suchen ständig wieder irgendwas, was es zu bemängeln gibt. Dabei suchen sie nicht nur, sondern finden auch. Deshalb sagt Jesus in den Versen 18 und 19:

Denn Johannes ist gekommen, der aß nicht und trank nicht; da sagen sie: Er hat einen Dämon! 
Der Sohn des Menschen ist gekommen, der isst und trinkt; da sagen sie: Wie ist der Mensch ein Fresser und Weinsäufer, ein Freund der Zöllner und Sünder! Und doch ist die Weisheit gerechtfertigt worden von ihren Kindern.

Hier zeigt Jesus auf, welch eine Sinnlosigkeit es ist, auf die Meinung der Menschen zu hören und es ihnen recht machen zu wollen. Johannes war ein echter Prophet Gottes, ein erstaunlicher Mann, aber die Menschen in ihrer Lästerlaune munkelten, er muss einen Dämon haben, weil er keine gewöhnliche Speise zu essen pflegte wie alle normalen Menschen, sondern nur Heuschrecken und wilden Honig. Da könnte man jetzt zu der Ansicht kommen, dass man sich eben normal ernähren muss, damit man bei den Menschen keinen Anstoß und kein Unbehagen auslöst. Aber Jesus, der Messias, der ganz normal gegessen und getrunken hat, wurde von ihnen auch verlästert, und zwar genau aus dem Grund, dass er normal isst und trinkt und sich offenbar zu so manchem Gastmahl einladen lässt, denn deswegen nennen sie ihn Fresser und Weinsäufer und zerreißen sich auch über ihn das Maul. So ist das ständig mit den Leuten. Einen Anlass zum Lästern finden sie immer, und besonders mit den großen Männern Gottes haben sie das umso lieber getan, denn sie sind böse. Aber sie sehen sich selber nicht als böse und halten das für lustig und angenehm, sich über die Menschen das Maul zu zerreißen, die sie zu Gott führen sollen. Es ist wirklich eine Schande. Und eine solche Volksmenge zu den Geboten führen zu müssen, ist wirklich eine Zumutung und ein beinahe aussichtsloser Akt.

Und man könnte es vielleicht noch als Ausrede durchgehen lassen, wenn Jesus den Menschen die richtige Lehre bringt, aber keinerlei Zeichen passieren und sie es daher nicht annehmen wollen. Jedoch hatten die Menschen keine derartigen Ausreden, denn die Realität sieht so aus, dass ein großartiges Wunderzeichen nach dem anderen passierte, eben gerade zu dem Zweck, dass die Menschen die Ernsthaftigkeit der Verkündigung von Jesus bestätigt bekommen. Und sie sahen all die Zeichen, aber die allermeisten von ihnen hatten immernoch keinerlei Ambitionen, ernsthaft Buße zu tun. Darüber regt sich Jesus berechtigterweise sehr auf, denn es steht geschrieben in den Versen 20 bis 22:

Da fing er an, die Städte zu schelten, in denen die meisten seiner Wundertaten geschehen waren, weil sie nicht Buße getan hatten: 
Wehe dir, Chorazin! Wehe dir, Bethsaida! Denn wenn in Tyrus und Zidon die Wundertaten geschehen wären, die bei euch geschehen sind, so hätten sie längst in Sack und Asche Buße getan.
Doch ich sage euch: Es wird Tyrus und Zidon erträglicher gehen am Tag des Gerichts als euch! 

Wenn man sich diese Verse ins Herz fallen lassen kann, dann merkt man erstmal, worauf es wirklich ankommt. Es kam schon immer auf die Buße an. Das ist auch heute noch so. Es geht um die Ewigkeit, und nicht um einen gesunden Körper, mit dem man tun und lassen kann was einem gefällt, bis zum Tod in dieser Welt. Und man merkt in diesen Versen wirklich, dass Jesus auf Deutsch gesagt die Schnauze voll hatte von dem Unglaube der Bevölkerung in den Städten. Sie haben großartige Sachen erlebt, ein großes Zeichen nach dem anderen, aber sie öffneten immernoch nicht ihre Herzen für die Belehrungen von Jesus, worauf man achten und welche Gebote man kennen und welche Charaktereigenschaften man anstreben soll. Das Begaffen der Wundertaten war alles, wozu die Leute zu gebrauchen waren, aber vom Thema Buße wollte kaum einer etwas wissen. Jesus schimpft hier richtig darüber, wie wir sehen. In Vers 20 äußert er scheltende Worte über ganze Städte, und dabei handelt es sich nicht etwa um Orte, in denen ganz besonders bösartige und verdorbene Übeltäter leben, die das Gesetz gar nicht erst lernten und wo man daher gar nicht erst für Heilung betet, sondern es werden diejenigen Städte gescholten, in denen schon sehr viele Wundertaten geschehen waren und wo man ein Mindestmaß an Vernunft und Belehrbarkeit von den Leuten erwarten dürfte. Diese Städte sind es, die am meisten bedroht sind von Gottes zukünftigem Zorn. Und warum ist das so? Wie wir am Ende von Vers 20 eindeutig sehen, liegt es daran, dass sie nicht Buße getan hatten. Als Jesus-Nachfolger verinnerlicht man gerade solche Stellen, wo Jesus sehr scharfe Worte äußert, damit man ein Bewusstsein dafür entwickelt, wie ernst diese Sache mit der völligen Buße ist. Nur Glaubensheuchler drängen derartige Worte zur Seite und wollen es nicht hören. Schaut euch mal die Worte von Vers 22 an! Den Städten Tyrus und Zidon, wo Jesus noch gar nicht verkündigt hatte, wird es erträglicher gehen als Chorazin und Bethsaida. Das ist heftig, weil nämlich in den Städten Tyrus und Zidon sündige Heidenvölker wohnen, die Gottes Gesetz nicht kennen und auch nicht im Traum daran denken würden, danach zu fragen. Und diesen, die dadurch immer weiter Zorn aufhäufen, ergeht es im Gericht weniger schlecht als Städten, wo Jesus schon Wunder tat? Das ist extrem. Aber es hängt wie schon erklärt damit zusammen, dass die, welche die Wunder sahen, überhaupt nicht angemessen darauf reagierten. Und spätestens durch die Schelte von Jesus müssten die Leute sehr erschrecken. Normalerweise müssten die Leute aus Chorazin und Bethsaida wegen dieser Verkündigung regelrecht erzittern und sofort ihre gesamte Einwohnerschaft zu unverzüglicher Buße aufrufen. Aber tat das irgendwer? Nein. Die Volksmenge stand wahrscheinlich nur müde lächelnd da und hat mit halbem Ohr zugehört, aber nichts so wirklich ernst genommen von dem, was Jesus redete. Wie immer. Und da kriegt man wirklich die Krise, wenn man wichtige Dinge ausruft und merkt, dass keiner wirklich zuhört. Normalerweise hätten eben gerade wegen der großen Anzahl an Wunderzeichen die Leute aus Chorazin und Bethsaida aus lauter Dankbarkeit gegenüber Gott und aus Erstaunen über Gottes Größe an den Punkt kommen müssen, freiwillig Buße zu tun, und ab jetzt nur noch diesem Gott zu dienen, der solche großartigen Dinge ermöglicht. Denn Jesus betete ganz sicher nicht aus dem Grund so viel für die Kranken und Besessenen dieser Städte, damit sie danach in Ruhe weiter sündigen können wie zuvor und sich dabei umso wohler fühlen. Er betete für die geplagten Menschen, damit sie erkennen, dass Gott gut und gnädig ist und ihnen unverdient Befreiung schenkt von dem Elend, das sie sich selbst beschert hatten durch ihren gotteslästerlichen Lebensstil, und damit sie eben wegen diesen Erkenntnissen anfangen, endlich mal nach Gottes Wegen zu fragen und nicht mehr nach den Wegen von religiösen Tyrannen oder nach den Wegen ihrer eigenen Lust. Aber die erhoffte Reaktion blieb aus und das ist übrigens bis heute so. Ich möchte nicht wissen, was für eine Schelte der echte Jesus Christus über Deutschland zu äußern hätte. Das wäre bestimmt auch enorm erschreckend.

Jesus äußert aber auch eine umso heftigere Schelte über seinen eigenen Wohnort, wo sein Haus steht, nämlich über Kapernaum. Denn wir lesen in den Versen 23 und 24:

Und du, Kapernaum, die du bis zum Himmel erhöht worden bist, du wirst bis zum Totenreich hinabgeworfen werden! Denn wenn in Sodom die Wundertaten geschehen wären, die bei dir geschehen sind, es würde noch heutzutage stehen. 
Doch ich sage euch: Es wird dem Land Sodom erträglicher gehen am Tag des Gerichts als dir!

Diese durchaus ernstzunehmenden Aussprüche von Jesus sind sogar noch heftiger als die vorherigen. Man sollte bedenken, dass Sodom ein Ort der entsetzlichen Schande und völligen Abscheulichkeit war, weil die dort wohnenden Menschen abscheulichste Unzucht trieben, und zwar täglich, und sie waren stolz und unbarmherzig in extremstem Ausmaß. Aber Jesus vermutet, dass es sogar in diesem abartig lebenden Volk eine größere Anzahl Menschen gegeben hätte, die Buße getan hätten nach dem Erleben der großen Wunder, die durch Jesus geschahen. Hätte Jesus die Gelegenheit gehabt, in einer üblen Stadt wie Sodom genau die gleichen großartigen Zeichen zu bewirken, die in Kapernaum geschehen sind, dann hätte er dort vermutlich mehr offene Herzen vorgefunden. Denn in Kapernaum geschah keine Buße. Die Leute dort sahen großartige Zeichen, um die andere Orte sie nur beneiden konnten. Eben gerade deshalb hätten sie die Ersten sein müssen, die ihre Sünden bereuen und davon ablassen und Gott preisen. Aber sie taten gar nichts dergleichen. Und deswegen werden sie eine umso schlimmere Strafe bekommen, weil sie die völlig unverdiente Barmherzigkeit, die von Gott ausging und sich in ihrer Mitte ereignete, nicht zu Herzen nahmen, um sich Gottes Gerechtigkeit zuzuwenden, sondern lediglich ihre Augenlust daran sättigen wollten, aber mehr auch nicht. Das ist an sich eine Schande, man kann es nicht anders beschreiben. Und es wird auch immer als Schande gelten bis zum Ende der Weltzeit, wenn die Menschen große, von Gott befohlene Wunder als etwas behandeln, wofür sie gar nicht dankbar sein müssen, so als würde es ihnen sowieso zustehen, und wenn sie dann trotz der Zeichen, oder eben gerade wegen den Zeichen weitermachen mit ihrem sündigen Treiben und die Güte Gottes in keiner Weise zum Anlass nehmen, um darüber nachzudenken, ob ein solcher Gott, der diese Wunder geschehen lässt, nicht vielleicht doch eine viel größere Zuwendung verdient als der leere Wahn, den man überall hier in dieser Welt vorfindet.

Während aber Jesus merklich ein Entsetzen im Herzen hatte über die fehlende Bußfertigkeit der Menschen, hatte er gleichzeitig auch eine Freude im Herzen darüber, dass diese einschlägigen Verkündigungen vor dem einfachen Volk ausgerufen wurden und nicht vor den Königen und religiösen Führern, denn von denen hat man ja überhaupt nichts Gutes zu erwarten, wenn gerechte Tadel geäußert werden. Aber die zuhörende Volksmenge, wenn sie auch nichts in ihr Herz fallen ließ, hatte wenigstens die Fähigkeit, die Worte anzuhören und zu ertragen, die Jesus redete. Und es mussten sich davon die angesprochen fühlen, die Buße verweigerten. Wer hingegen Buße tat und seine Gesinnung ernsthaft geändert hatte, der lernte die sanftmütige und demütige Seite von Jesus kennen, da ja Jesus selbst allezeit Gottes Gebote einhielt und genau dazu auch die Menschen bewegen wollte. Demgemäß lesen wir in den restlichen Versen des Kapitels, also in Vers 25 bis 30:

Zu jener Zeit begann Jesus und sprach: Ich preise dich, Vater, Herr des Himmels und der Erde, dass du dies vor den Weisen und Klugen verborgen und es den Unmündigen geoffenbart hast!
Ja, Vater, denn so ist es wohlgefällig gewesen vor dir. 
Alles ist mir von meinem Vater übergeben worden, und niemand erkennt den Sohn als nur der Vater; und niemand erkennt den Vater als nur der Sohn und der, welchem der Sohn es offenbaren will. 
Kommt her zu mir alle, die ihr mühselig und beladen seid, so will ich euch erquicken! 
Nehmt auf euch mein Joch und lernt von mir, denn ich bin sanftmütig und von Herzen demütig; so werdet ihr Ruhe finden für eure Seelen! 
Denn mein Joch ist sanft und meine Last ist leicht.

In Vers 25 sehen wir, wie Jesus anfing, Gott zu preisen. Denn Jesus freute sich offensichtlich darüber, dass diese Worte an das einfache Volk herangetragen wurden. Und er macht in Vers 27 darauf aufmerksam, dass niemand ihn in Wahrheit erkennen kann und dass auch sein Vater nicht in Wahrheit erkannt werden kann, es sei denn, Jesus will es so, indem er selbst es offenbart. Das Wissen darüber, wer wirklich Gott ist und das Wissen um die korrekte Identität des Sohnes Gottes kann man also nicht aus Büchern lernen oder sich irgendwie eigenständig erarbeiten, sondern es bleibt dem Mensch solange vorenthalten, bis Jesus entscheidet, dass es jemandem begreiflich gemacht werden soll. Und dann sagt Jesus noch ab Vers 28, dass man sein Joch auf sich nehmen soll. Das Joch von Jesus ist sanft und leicht. Das ist wirklich so. Es reicht, die Gebote zu halten, wie er es tat. Das ist das leichte Joch. Die Leute mühen sich ständig sinnlos ab, indem sie ein fremdes Joch auf sich tragen. Denn irgendein geistliches Joch trägt der Mensch immer, auch wenn er es gar nicht realisiert, und es gibt so manches Joch, das nicht von Gott ist. Manche tragen das Joch des Kampfes um Anerkennung. Manche tragen das Joch der Zukunftsangst. Manche tragen das Joch der Menschenfurcht. Manche tragen ein Joch der sinnlosen Rebellion gegen Heiligung, andere ein Joch irgendeines Götzendienstes. Aber der Mensch ist nicht gezwungen, das alles tragen zu müssen. Er trägt es wirklich nur so lange, wie er aus einem nicht wirklich nachvollziehbaren Grund davon überzeugt ist, es zu müssen. Man kann es abwerfen und zu Jesus kommen. Sein Joch ist einfach nur Gottes Gesetz in der richtigen Bedeutung, also nicht eine von studierten Menschen verschandelte Version, sondern das echte. Das Gesetz ist wirklich nicht allzu schwer, wenn man einmal daran gewöhnt ist, und man findet dadurch viel Ruhe für das eigene Herz, denn man hat dann Frieden mit Gott. Die Menschen mühen sich für die verschiedensten weltlichen Erfolge ab, weil sie meinen, es bringt ihnen irgendwas Großes ein, aber selbst wenn sie ihre Ziele erreichen, stellen sie dann nur immer wieder fest, dass sie jetzt immernoch nicht zufrieden sind und mehr wollen. Es nimmt einfach kein Ende. Ein Ende hat es erst, wenn man persönlich zu Jesus kommt. Wenn man hingegen weiter auf der alten Spur bleibt oder wenn man den bedauerlichen Fehler macht, sich irgendeiner religiösen Gruppe anzuschließen, dann hat man immernoch ein fremdes Joch und kommt nicht zur Ruhe, und man findet auch keine wirkliche Erquickung. Jesus bietet euch an, dass er euch geistlich erquickt. Und zwar durch Weisheit, Frieden und Gerechtigkeit. Aber seid ihr willig, alles andere loszulassen, was euch nur unnötig belastet, obwohl es von Gott mit keinem Wortlaut befohlen wurde? Letzten Endes müsst ihr das selbst entscheiden, aber ihr könnt an diesen wahrhaftigen Versen schonmal deutlich erkennen, dass Jesus es auch ermöglichen will, geistlich frei zu werden von eigentlich unzumutbaren Lasten. Von Jesus sollen wir lernen. Er redet zwar durchaus scharfe Worte ,aber im Herzen ist er dennoch demütig. Es widerstrebt seinem Wesen, gleichwie es auch dem Wesen seines Vaters widerstrebt, irgendwen zu zwingen. Zwingen wollen euch die gottlosen Menschen immer zu allerlei Dingen, damit sie selber etwas davon haben und ihr dann letztlich doch mit Mangel zurück bleibt. Jesus aber bringt euch den Weg Gottes bei, damit es euch gut geht und ihr selbst davon den größten Segen habt, der euch gut tun wird. Überlegt es euch, ob ihr das annehmen wollt, ob ihr dauerhaft bei Jesus sein wollt, auch wenn er natürlich im Himmel wohnt und wir auf der Erde. Man kann trotzdem in einem gewissen Maß mit ihm zusammen durch das Leben gehen. Und jeder echte Jesus-Nachfolger hat genau diese Entscheidung getroffen, einzusehen, dass es nur Böses und Sinnlosigkeit in dieser Welt vorzufinden gibt, weswegen man aufhört, den Dingen nachzujagen, die das in letzter Konsequenz gar nicht wert sind, und lieber Gott nachjagt, mit Jesus an der eigenen Seite, der den Weg kennt.

Da wir nun aber diese Verse angeschaut haben, sind wir am Ende von Kapitel 11 angekommen. Was lernen wir besonders daraus, und inwiefern kann der Inhalt dieses Kapitels unsere Nachfolge bereichern?

Wir können durch die Erklärungen von Jesus über Johannes den Täufer erkennen, dass Johannes der verheißene Elia war. Wenn wir diesen Fakt wissen, dann werden wir jedem Verführer widerstehen können, der zu uns ankommt und uns einreden will, es wäre ein anderer Mensch der verheißene Elia. Solche Verrückten können wir dann mit der Gewissheit ignorieren, dass sie unverständig in den Schriften sind und von einem Lügengeist beherrscht werden. Darüber hinaus lernen wir auch ganz besonders aus dem Kapitel, was für eine sinnlose Unternehmung es ist, auf die Meinung der Menschen achtzugeben und ihnen zu gefallen, denn etliche unter ihnen suchen ständig wieder irgendwas zum Lästern. Über Johannes haben sie gelästert, weil er zu wenig gegessen hat, über Jesus haben sie gelästert, weil er zu viel gegessen hat, und auch an uns werden die Menschen sehr schnell irgendwas finden, worüber sie zu lästern beginnen. Darum sollten wir gar nicht erst versuchen, es ihnen recht zu machen. Wir würden dadurch nur die Verkehrtheit ihrer Herzen bestärken, die eigentlich aufhören muss. 
Ebenso lernen wir aus diesem Kapitel, dass das Auftreten von Wunderzeichen eine sehr waghalsige Angelegenheit ist, weil diejenigen, die nach dem erlebten Wunder immernoch nicht Buße tun, eine so große Schuld auf sich selbst bringen, dass sie besser dran gewesen wären, hätten sie die Wundertaten gar nicht erst erlebt. Die Heilungen und Befreiungen sind kein Spielzeug und auch kein unterhaltsames Theater, sondern sie sollen den Menschen Anlass bieten, endlich Buße zu tun, und wenn dies nicht erreicht wird und die Buße nicht im Fokus steht, so bringen die Wunderzeichen in endgültiger Konsequenz sogar Verderben hervor, weil Gott es an den Menschen heimsuchen wird, spätestens in seinem Gericht, wenn sie trotz auftretender Wundertaten immernoch nicht die Wahrheit glauben wollten. Durch diese Gewissheit erkennen wir auch, wie vorsichtig wir allezeit mit Diensten unter dem Name Jesus Christus sein müssen, in denen Wunderzeichen auftreten. Denn jeder Dienst, wo die Wunderzeichen in Jesu Namen die oberste Priorität haben, ist ein zum Scheitern verurteilter Dienst. Über solche Dienste muss man das Gleiche sagen wie Jesus über Kapernaum: Es wird Sodom am Tag des Gerichts erträglicher gehen als diesen Leuten, die sich nur für Wunder interessierten und sonst eigentlich für nichts weiter, schon gar nicht für die ernsteren Dinge gemäß Gottes ewigem Gesetz.
Und zuguterletzt lernen wir aus dem Kapitel, dass das Joch von Jesus Christus sanft und leicht ist. Wer also ein schweres Joch auf sich trägt, der ist offensichtlich kein echter Jesus-Nachfolger, sondern macht irgendwas falsch. Das heißt: Wer ständig im Stress ist, oder wer sich erdrückt und haltlos fühlt, der ist nicht bei Jesus und muss erstmal einer sein, der die echte Nachfolge überhaupt erst antritt. Sofern man gewillt ist.

Das war’s nun auch schon mit dem elften Kapitel vom Evangelium des Matthäus.
Danke für’s Zuhören und bis zum nächsten Mal! Mögen der Frieden und die Liebe von Jesus Christus mit euch sein!

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