Text zu "Bibellehre - Kapitel 28 im Evangelium des Matthäus"
Link zum Video: https://youtu.be/m87jwbvuuZc
Hallo Leute und willkommen bei dem Kanal, der dem Licht der Welt gewidmet ist!
Dieses Video ist für alle interessierten Menschen gemacht worden, die schonmal das Kapitel 28 vom Evangelium des Matthäus gelesen haben, aber es nicht so wirklich verstehen konnten, denn der Inhalt soll in diesem Video dargelegt werden.
Wir werden uns nun die Verse dieses Kapitels anschauen, und ich benutze dabei die Worte, die man gemäß der Schlachter 2000 Bibelübersetzung vorfindet auf der Internetseite bibleserver.com.
Die Situation in diesem Kapitel sieht so aus, dass der Leib Jesu in einem Grab war und eine Gruppe römischer Soldaten davorstand, um sicherzustellen, dass kein Unbefugter Zutritt bekommen würde. Das war nicht unbedingt die beste Voraussetzung, um das Grab schmücken zu können, aber ein paar Frauen wollten es trotzdem riskieren. Und wir lesen folgende Worte in den Versen 1 bis 4:
Nach dem Sabbat aber, als der erste Tag der Woche anbrach, kamen Maria Magdalena und die andere Maria, um das Grab zu besehen.
Und siehe, es geschah ein großes Erdbeben, denn ein Engel des HERRN stieg vom Himmel herab, trat herzu, wälzte den Stein von dem Eingang hinweg und setzte sich darauf.
Sein Aussehen war wie der Blitz und sein Gewand weiß wie der Schnee.
Vor seinem furchtbaren Anblick aber erbebten die Wächter und wurden wie tot.
Dieses Ereignis selbst zu erleben, war mit Sicherheit eindrucksvoller, als es jetzt auf Papier zu lesen. Ein Engel, dessen Aussehen wie der Blitz war, und hier ist aber wirklich ein heiliger Engel Gottes gemeint, erschien und ließ die Wächter umfallen, als seien sie tot. Sie waren nicht tot, aber es sah so aus. Bemerkenswert ist, dass die Frauen, welche das Grab schmücken wollten, gar nicht umfielen. Denn wir lesen in den Versen 5 bis 7:
Der Engel aber wandte sich zu den Frauen und sprach: Fürchtet ihr euch nicht! Ich weiß wohl, dass ihr Jesus, den Gekreuzigten, sucht.
Er ist nicht hier, denn er ist auferstanden, wie er gesagt hat. Kommt her, seht den Ort, wo der Herr gelegen hat!
Und geht schnell hin und sagt seinen Jüngern, dass er aus den Toten auferstanden ist. Und siehe, er geht euch voran nach Galiläa; dort werdet ihr ihn sehen. Siehe, ich habe es euch gesagt!
Laut diesem Bericht soll also der Engel die Auferstehung verkündet haben und hat die Frauen dazu aufgefordert, den Jüngern zu gebieten, sie sollen nach Galiläa gehen, um ihn dort zu treffen. Weiterhin lesen wir in den Versen 8 bis 10:
Und sie gingen schnell zum Grab hinaus mit Furcht und großer Freude und liefen, um es seinen Jüngern zu verkünden.
Und als sie gingen, um es seinen Jüngern zu verkünden, siehe, da begegnete ihnen Jesus und sprach: Seid gegrüßt! Sie aber traten herzu und umfassten seine Füße und beteten ihn an.
Da sprach Jesus zu ihnen: Fürchtet euch nicht! Geht hin, verkündet meinen Brüdern, dass sie nach Galiläa gehen sollen; dort werden sie mich sehen!
Auch in diesen Versen haben wir wieder eine Stelle, wo das griechische Wort im Urtext steht, das entweder das „Niederfallen vor einem König“ oder „Anbetung“ bedeutet, und es wurde hier mit der Variante übersetzt, die gar nicht zutreffend ist. Ansonsten erzählt Matthäus die Zeit nach der Auferstehung merklich so, dass Jesus selbst den Frauen begegnete, als sie auf dem Weg zu den Jüngern waren. Man wird feststellen, dass jeder von den vier Evangelisten ein paar andere Details erzählt über die Auferstehung, weswegen es schwierig ist, da nun einen genauen Eindruck von dem zu bekommen, was sich in jenen Stunden zugetragen hat. Die Menschen haben ihr Bestes gegeben, um alles authentisch zu berichten, aber im Bezug auf die Ereignisse direkt nach der Auferstehung eher mit mittelmäßigem Erfolg.
Da nun aber die Soldaten vom Grab geflohen waren und auch den Engel Gottes gesehen hatten, ist es natürlich sehr naheliegend, dass Jesus vielleicht doch die Wahrheit sagte, als er seine Auferstehung ankündigte. Aber das ist natürlich das Letzte, was die religiösen Autoritätspersonen gebrauchen konnten. Daher lesen wir folgendes in den Versen 11 bis 15:
Während sie aber hingingen, siehe, da kamen etliche von der Wache in die Stadt und verkündeten den obersten Priestern alles, was geschehen war.
Diese versammelten sich samt den Ältesten, und nachdem sie Rat gehalten hatten, gaben sie den Kriegsknechten Geld genug
und sprachen: Sagt, seine Jünger sind bei Nacht gekommen und haben ihn gestohlen, während wir schliefen.
Und wenn dies vor den Statthalter kommt, so wollen wir ihn besänftigen und machen, dass ihr ohne Sorge sein könnt.
Sie aber nahmen das Geld und machten es so, wie sie belehrt worden waren. Und so wurde dieses Wort unter den Juden verbreitet bis zum heutigen Tag.
So läuft die Sache in dieser Welt immer. Es werden Menschen mit Geld bestochen oder andernfalls auf ewig zum Schweigen gebracht, wenn empfindliche Dinge zum Vorschein kommen, und dadurch verhindern die Machthaber oft, dass unerwünschte Informationen sich allzu sehr im Volk verbreiten. Und die Soldaten haben offensichtlich auch ziemlich bereitwillig reagiert, als ihnen das Bestechungsgeld in die Hand gedrückt wurde.
In den Versen 16 und 17 stehen folgende Worte geschrieben:
Die elf Jünger aber gingen nach Galiläa auf den Berg, wohin Jesus sie bestellt hatte.
Und als sie ihn sahen, warfen sie sich anbetend vor ihm nieder; etliche aber zweifelten.
In diesem Bericht wird gesagt, die Jünger seien nach Galiläa gegangen, während im Evangelium des Markus in Kapitel 16 gesagt wird, sie wären von Jesus getadelt worden, weil sie sich geweigert hatten, nach Galiläa zu gehen. Und auch an dieser Stelle sehen wir in Vers 17 schonwieder eine Stelle, wo das griechische Wort, das sowohl Niederfallen vor einem König als auch Anbetung bedeuten kann, unangemessen übersetzt wurde. Das ist schon ein bisschen ärgerlich.
Nun haben wir nur noch drei Verse vor uns, und dann haben wir auch den Inhalt dieses Kapitels erledigt. Es steht geschrieben in den Versen 18 bis 20:
Und Jesus trat herzu, redete mit ihnen und sprach: Mir ist gegeben alle Macht im Himmel und auf Erden.
So geht nun hin und macht zu Jüngern alle Völker, und tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes
und lehrt sie alles halten, was ich euch befohlen habe. Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an das Ende der Weltzeit! Amen.
Zuerst liest man hier also in Vers 18, dass die ganze Macht an Jesus gegeben wurde. Das bezieht sich darauf, wie das Reich der Himmel wirken kann. Jesus hat von Gott, gemäß Gottes Richtlinien, die Macht darüber anvertraut bekommen. In Vers 19 steht eine Taufformel, bei welcher ich ständig wieder im Geist empfinde, dass sie gefälscht ist. Der Teil mit „Vater Sohn und Geist“ wurde da einfach von Menschen reingeschmiert, obwohl er da gar nicht stehen dürfte. Dies wurde von korrupten Kirchenleitern getan, damit sie das Volk falsch belehren können und trotz der Irrlehre den Anschein erwecken, als wäre ihre Belehrung richtig. Denn sie können nach der Fälschung ja jederzeit die gefälschte Stelle aufschlagen und dann zu den Leuten sagen: „Seht! Es steht genau so in der Bibel, und die Bibel ist doch Gottes Wort!“
Und diese falsche Taufformel wurde eingeführt, um dem Satan dabei zu helfen, dass er nicht ständig so viel Eigentum verliert. Denn sobald ein Mensch auch nur eine einzige Sünde getan hat, hat der Teufel an ihm Anrechte. Wenn aber ein Mensch Jesus nachfolgen will und richtig getauft wird, nämlich auf den Name Jesus Christus gemäß Kapitel 2 der Apostelgeschichte, dann zerbrechen im Geistlichen die gesammelten Anrechte in diesem Moment, besonders die durch Flüche bestehenden Anrechte. Und das hat den Fürst dieser Welt sehr aufgeregt. Wenn nun die Menschen, die die Kirche leiten, sein Reich haben wollten, wodurch ihnen die ganze Erde offensteht und zu Füßen liegt, dann mussten sie ihm diesen Gefallen tun, in ihrer Mitte die Leute falsch zu taufen, damit die Leute nicht ständig aus seiner Herrschaft fallen, sondern in ihrer alten Schuld bleiben, aber trotzdem glauben, gerettet zu sein. Und man hatte sich damals schon die Idee mit dem Dreipersonengott ausgedacht, nach dem Vorbild der Heidenvölker, daher bot es sich sehr an, auch eine Taufe auf den Dreipersonengott einzuführen. Wenn ein Mensch derartig getauft wird, dann passiert im Geistlichen praktisch überhaupt nichts. Der Mensch erhält keine Vergebung, empfängt nicht den echten Heiligen Geist und wird nicht frei von dämonischen Belastungen. Er ist einfach nur nass vom Wasser und friert vielleicht, aber mehr auch nicht. Es hat keine geistliche Auswirkung. Aber natürlich denken die Getauften dann, sie wären so getauft, wie es sich gehört. Dadurch kann das Reich des Teufels inmitten der kirchlichen Tätigkeiten mächtig bleiben auf Erden und seine Sklaven werden ihm nicht entrissen, weil sie nicht so aus Wasser und Geist geboren werden, wie es Jesus wirklich befahl. Diese Art der Eigentumseinbehaltung innerhalb der christlichen Religion praktiziert der Satan schon lange und sie funktioniert bis zum heutigen Tag sehr gut. Und sie wird auch weiterhin gut funktionieren, denn es gibt genug Menschen, die daran klammern und daher niemals das Licht des Lebens haben werden, was sie meistens auch gar nicht wollen.
Allerdings muss man zugeben, dass andere Teile aus diesen Versen schon wertvoll sind. Man soll die Menschen alles lehren, was Jesus befohlen hat, also wirklich alles, und Jesus wird mit seinem Volk sein, das er sich loskauft aus dem bösen Weltlauf, bis die Weltzeit ihren Endpunkt erreicht hat. Derartige Dinge sind mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit wirklich von Jesus gesagt worden und zeigen uns die richtige Richtung, aber die gefälschte Taufformel sollten wir keinesfalls ernstnehmen. Man sollte die gefälschte Taufformel nur beachten, wenn man dem Satan dienen will, indem man zu einem falschen Apostel wird. Dann würde es Sinn machen, in jedem anderen Fall aber wäre es unsinnig.
Und nun haben wir alle Verse dieses Kapitels begutachtet. Was lernen wir nun daraus, und was können wir uns besonders für unsere eigene Nachfolge daraus mitnehmen?
Ich glaube, wir lernen daraus, dass die Frauen damals treuer gewesen sind als die Männer, denn es waren ja die Frauen, die zum Grab gingen und dann den Auftrag bekamen, den Jüngern von der Auferstehung zu erzählen. Das muss jetzt natürlich nicht heißen, dass Männer pauschal Versager wären in dem Bemühen, Jesus treu zu sein, aber es impliziert sehr stark, dass es völliger Unsinn wäre, gläubige Frauen von irgendeinem Dienst für Jesus abzuhalten oder sie zum Schweigen zu zwingen, allein wegen ihrem Geschlecht. Denn die Tatsache, dass hier in diesem Kapitel sich gerade die Frauen als besonders treu erwiesen haben, obwohl es eine Gefahr durch römische Soldaten gab, spricht für sie. Ansonsten lernen wir aus dem Kapitel, dass alle belehrt werden müssen über die Befehle, die Jesus gab, also woran wir uns halten müssen und wie man sich das vorzustellen hat. Man soll aber nicht nur die anderen belehren, sondern zuerst mal sich selbst! Das ist soweit hoffentlich klar. Und wir lernen, wenn wir auch von allen Menschen verlassen werden sollten um unserer Nachfolge willen, dass wir doch niemals ganz alleine sind, weil Jesus uns zusichert, dass er im Rahmen der ihm zur Verfügung stehenden Möglichkeiten bei uns sein wird alle Tage. Menschen verlassen uns, aber Jesus wird uns nie verlassen, es sei denn, wir kehren uns aus eigenem Antrieb ab von ihm und laufen davon oder wir hören nicht auf mit dem Sündigen direkt in seiner Nähe.
Das war soweit alles, was es in diesem Video zu sagen gab.
Danke für’s Zuhören und bis zum nächsten Mal! Mögen der Frieden und die Liebe von Jesus Christus mit euch sein.
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