Text zu "Bibellehre - Das tausendjährige Reich des Messias"

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In diesem Video will ich euch etwas über das tausendjährige Reich erzählen, das hier auf der Erde bestehen wird, sobald die Wiederkunft von Jesus Christus passiert.
Besonders wichtig zu beachten ist, dass die Wiederkunft von Jesus überhaupt nichts zu tun hat mit den Kriegen auf dieser Welt. Wenn Jesus wiederkommt, wird er keine Menschen an seiner Seite haben, die kämpfen. Er wird auch keine menschlichen Krieger zu sich rufen. Jeder, der sowas glaubt, hat keine Ahnung vom Reich der Himmel. Und alle Kriege, die die Menschen auf Erden vollziehen und noch vollziehen werden, haben niemals irgendwas mit Jesus zu tun, zumindest nicht aus Sicht des Himmels. Natürlich können ein paar geistig kaputte Individuen sagen, dass sie Krieg führen für Jesus, aber das ist im Himmel nicht anerkannt und der König Jesus kümmert sich nicht darum. Und wenn Jesus wiederkommt, dann wird er keinem einzigen Mensch befehlen, ein Schwert in die Hand zu nehmen. Dass es aber ständig Krieg geben wird, bevor Jesus zurückkehrt, ist bereits durch das Buch des Propheten Daniel klargestellt worden, denn dort heißt es in Kapitel 9, Vers 26:

Und nach den 62 Wochen wird der Gesalbte ausgerottet werden, und ihm wird nichts zuteilwerden; die Stadt aber samt dem Heiligtum wird das Volk des zukünftigen Fürsten zerstören, und sie geht unter in der überströmenden Flut; und bis ans Ende wird es Krieg geben, fest beschlossene Verwüstungen.

Es ist naheliegend, dass diese 62 Wochen eine Zeitepoche vor dem Beginn der größten Drangsal aller Zeiten markieren. Definitiv ist es eine Zeit, wo das tausendjährige Reich noch bevorsteht und Jesus nicht auf der Erde ist. Und in dieser ganzen Zeit wird es immer wieder Kriege geben. Daraus kann man schließen, dass die kaputte Menschheit immer wieder Kriege anzetteln wird, egal wie viel sie mit ihren Lippen von Frieden sprechen, und egal ob der Name Jesus dabei in irgendeiner Weise vor kommt oder nicht. Es ist der standardmäßige Wahnsinn, der sich auf Erden unaufhörlich wiederholt.

Was nun aber passiert, wenn Jesus wiederkommt, das erfährt man an verschiedenen Stellen. Zunächst betrachten wir im Evangelium des Matthäus in Kapitel 24 die Verse 29 bis 31. Dort steht:

Bald aber nach der Drangsal jener Tage wird die Sonne verfinstert werden, und der Mond wird seinen Schein nicht geben, und die Sterne werden vom Himmel fallen und die Kräfte des Himmels erschüttert werden. 
Und dann wird das Zeichen des Menschensohnes am Himmel erscheinen, und dann werden sich alle Geschlechter der Erde an die Brust schlagen, und sie werden den Sohn des Menschen kommen sehen auf den Wolken des Himmels mit großer Kraft und Herrlichkeit. 
Und er wird seine Engel aussenden mit starkem Posaunenschall, und sie werden seine Auserwählten versammeln von den vier Windrichtungen her, von einem Ende des Himmels bis zum anderen.

Hier sehen wir, dass die Engel an der Seite von Jesus sind. Sie sind es, die mit ihm wiederkommen als seiner Krieger, die für ihn kämpfen. Keine Menschen kämpfen an der Seite von Jesus, sondern Engel, und Menschen werden von Engeln gesammelt. Die Auserwählten werden zur Herrschaft gesammelt, und die Bösen zur Strafe.

Passend dazu steht in Kapitel 13 noch etwas Aufschlussreiches. Wir lesen in den Versen 41 bis 43:

Der Sohn des Menschen wird seine Engel aussenden, und sie werden alle Ärgernisse und die Gesetzlosigkeit verüben aus seinem Reich sammeln 
und werden sie in den Feuerofen werfen; dort wird das Heulen und das Zähneknirschen sein. 
Dann werden die Gerechten leuchten wie die Sonne im Reich ihres Vaters. Wer Ohren hat zu hören, der höre!

Auch hier wird bezeugt, dass es die Engel sind, die mit Jesus kommen. Und sie werden alle Menschen in den Feuerofen werfen, die Gesetzlosigkeit verüben. Haltet euch das bitte genau vor Augen, damit ihr verständig werdet! Es geht in diesen Versen um Gesetzlosigkeit. Es geht nicht darum, dass die Engel alle Menschen zur Bestrafung sammeln würden, die in ihren Herzen nicht fest genug daran geglaubt haben, sowieso schon gerettet zu sein. Es geht auch nicht um Menschen, die es zu schlecht hinbekommen haben, den individuell ausgesuchten Prinzipien treu zu sein und ihrer eigenen Moral gerecht zu werden, damit ihr Gewissen ruhig bleibt. Nichts von diesem gotteslästerlichen Unsinn bewegt die Engel dazu, Menschen ins Feuer zu werfen, sondern die Engel, die Jesus unterstellt sind und für ihn kämpfen, werfen alle Menschen in den Feuerofen, die Gesetzlosigkeit verüben. Daher ist Gesetzlosigkeit ein echtes Problem. Und ich muss hoffentlich niemandem extra erklären, dass hier das Gesetz Gottes gemeint ist und nicht diverse weltliche Gesetze von der Regierung des Heimatlandes. Wir müssen natürlich die Gesetze unseres Heimatlandes einhalten, solange sie uns nicht zu gotteslästerlichen Taten zwingen, aber dennoch ist allem übergeordnet nur das Gesetz Gottes wirklich von Bedeutung, das er zuerst an Israel gab. 

Eine weitere wichtige Stelle, welche die Wiederkunft beschreibt, ist im Evangelium des Markus in Kapitel 8. Es steht geschrieben in Vers 38:

Denn wer sich meiner und meiner Worte schämt unter diesem ehebrecherischen und sündigen Geschlecht, dessen wird sich auch der Sohn des Menschen schämen, wenn er kommen wird in der Herrlichkeit seines Vaters mit den heiligen Engeln.

Jesus wird mit heiligen Engeln kommen. So steht es hier ebenfalls, und Jesus wird außerdem eine von Gott gegebene Herrlichkeit haben. Wenn wir aber ein Bestandteil der sündigen Menschheit sind, dann brauchen wir uns nicht einzubilden, dass wir bei Jesus jemals eine besondere Stellung haben könnten. Vielmehr schämt er sich für uns, wenn wir zwar seinen Name in den Mund nahmen, aber doch seine Lehren beiseite ließen.

Auch in der Offenbarung wird beschrieben, wie Jesus mit Engeln an seiner Seite zurückkehrt und die Engel für ihn kämpfen. Es wird zum Ausdruck gebracht durch folgenden Wortlaut in Kapitel 19, Vers 11 bis 16:

Und ich sah den Himmel geöffnet, und siehe, ein weißes Pferd, und der darauf saß, heißt: »Der Treue und der Wahrhaftige«; und in Gerechtigkeit richtet und kämpft er. 
Seine Augen aber sind wie eine Feuerflamme, und auf seinem Haupt sind viele Kronen, und er trägt einen Namen geschrieben, den niemand kennt als nur er selbst. 
Und er ist bekleidet mit einem Gewand, das in Blut getaucht ist, und sein Name heißt: »Das Wort Gottes«. 
Und die Heere im Himmel folgten ihm nach auf weißen Pferden, und sie waren bekleidet mit weißer und reiner Leinwand. 
Und aus seinem Mund geht ein scharfes Schwert hervor, damit er die Heidenvölker mit ihm schlage, und er wird sie mit eisernem Stab weiden; und er tritt die Weinkelter des Grimmes und des Zornes Gottes, des Allmächtigen. 
Und er trägt an seinem Gewand und an seiner Hüfte den Namen geschrieben: »König der Könige und Herr der Herren«.

In Vers 12 und 13 ist die Sache mit dem Name, den niemand kennt, vielleicht schwer zu verstehen, daher erkläre ich es kurz. Jeder Name hat gleichzeitig eine Namensbedeutung. Zum Beispiel der Name Albert bedeutet: „Der Edle“. Oder der Name Tobias heißt: „Gott ist gütig“. Und so könnte man noch viele in Deutschland verbreitete Namen nehmen und sich anschauen, was diese für eine Bedeutung haben. Jesus wird auch einen Name haben bei seiner Wiederkunft, aber das Problem ist, dass niemand weiß, wie dieser Name lautet, nur Jesus selbst weiß es. Wenn man aber fragt: „Was ist denn die Namensbedeutung von diesem Name, den Jesus haben wird?“, dann lautet die Antwort: Dieser unbekannte Name wird als Namensbedeutung haben: „Das Wort Gottes“. Das wird deswegen so sein, weil Jesus das gesamte Wort Gottes erfüllen wird, was in diesem Moment noch aussteht, so wie es vorhergesagt wurde. Wenn wir aber in Vers 14 die Heere im Himmel erwähnt finden, dann sind damit alle heiligen Engel gemeint, die von Gott dazu verpflichtet wurden, Jesus zu dienen. Diese sind es, die kämpfen. Und es wird Widerstand auf der Erde geben, wenn Jesus kommt. Es werden reichlich Lebewesen auf der Erde versuchen, Jesus und seine Engel zu überwältigen, aber diese Anstrengungen bleiben ohne Erfolg.

Nachdem der Widerstand vernichtet wurde, der sich gegen Jesus und seine Engel erhebt, wird der Satan gebunden und für 1000 Jahre eingesperrt, damit er niemanden mehr belügen kann. Das lernt man aus Kapitel 20 der Offenbarung im ersten Abschnitt. Und dann wird Jesus ein eigenes Königreich auf der Erde haben. Jesus wird dann einen eigenen Thron haben, auf dem er sitzt. Er herrscht dabei aber nicht über absolut alles auf Erden. Jesus wird diejenigen Leute in sein Reich hineinlassen, die es wert sind. Und alle, die es nicht wert sind, die wohnen draußen, also sie haben Ländereien auf der Erde abseits des Reiches, die nicht unter der Herrschaft von Jesus stehen, und die unwürdigen Menschen werden zu einem nicht unbedeutenden Teil sogar unter dem Erdboden wohnen. Dies alles ergibt sich daraus, dass der Satan nach den 1000 Jahren wieder freigelassen wird und dann sofort anfängt, alle Völker gegen Jesus aufzuhetzen, die nicht zum real auf der Erde bestehenden Königreich von Jesus dazugehören. Folgendes lesen wir darüber in Kapitel 20, Vers 7 bis 10:

Und wenn die 1.000 Jahre vollendet sind, wird der Satan aus seinem Gefängnis losgelassen werden,
und er wird ausgehen, um die Heidenvölker zu verführen, die an den vier Enden der Erde leben, den Gog und den Magog, um sie zum Kampf zu versammeln, deren Zahl wie der Sand am Meer ist. 
Und sie zogen herauf auf die Fläche des Landes und umringten das Heerlager der Heiligen und die geliebte Stadt. Und es fiel Feuer von Gott aus dem Himmel herab und verzehrte sie. 
Und der Teufel, der sie verführt hatte, wurde in den Feuer- und Schwefelsee geworfen, wo das Tier ist und der falsche Prophet, und sie werden gepeinigt werden Tag und Nacht, von Ewigkeit zu Ewigkeit.

Hier sehen wir an Vers 7, dass nach den 1000 Jahren Heidenvölker existieren werden, die zum Kampf versammelt werden können. Sie zogen herauf auf die Fläche des Landes. Zu diesen zahlreichen Menschen wird der Satan hingehen. Aber letzten Endes wird absolut alles im Feuer aufgelöst. Und der Teufel wird im Feuer- und Schwefelsee landen, wo er Qualen erleidet Tag und Nacht. Er wird dort ewig gefoltert und nie wieder rauskommen. Weil er aber alle Heidenvölker versammelt hatte nach seiner Freilassung, sehen wir daran ja deutlich, dass Jesus nicht die gesamte Erde regierte, sondern dass sein Reich auf Erden zugänglich war an einem bestimmten Ort, wahrscheinlich im Land Judäa. Jeder, der sich in den tausend Jahren dagegen erheben würde, würde scheitern. Daher muss man in dieser Zeit einfach nur in dem Reich drin sein, damit alles gut ist. Im Inneren des Reiches von Jesus hat man Frieden und Ruhe und muss vor überhaupt nichts Angst haben. Denn es werden sich nur noch draußen böse Dinge abspielen, aber nicht drinnen.

Ich möchte aber auch darauf aufmerksam machen, da wir hier gerade gelesen haben, dass nach den 1000 Jahren ein letzter Kampf passiert, wo weder Menschen noch Engel in Verteidigung agieren, weil Gott höchstpersönlich mit Feuer kämpfen wird gegen die Bösen, dass dies dann der Endpunkt sein wird. Danach ereignet sich das endgültige Gericht Gottes, wo absolut jedes Wesen, das irgendwann mal lebte, ein Urteil gesprochen bekommt über seine Ewigkeit. Denn nachdem alles verbrannt wurde, wird Gott laut Kapitel 21 alles völlig neu machen, eine ganz neue Erde und einen komplett neuen Himmel, und von dem Alten bleibt nichts übrig. Aber das macht er erst dann, wenn jedes Wesen ein Urteil empfangen hat, ob es das ewige Heil auf der neuen Erde erlebt oder ob es stattdessen ebenfalls in den Feuer- und Schwefelsee geworfen wird. Folgendes lesen wir darüber in der Offenbarung in Kapitel 20, Vers 11 bis 15:

Und ich sah einen großen weißen Thron und den, der darauf saß; vor seinem Angesicht flohen die Erde und der Himmel, und es wurde kein Platz für sie gefunden. 
Und ich sah die Toten, Kleine und Große, vor Gott stehen, und es wurden Bücher geöffnet, und ein anderes Buch wurde geöffnet, das ist das Buch des Lebens; und die Toten wurden gerichtet gemäß ihren Werken, entsprechend dem, was in den Büchern geschrieben stand. 
Und das Meer gab die Toten heraus, die in ihm waren, und der Tod und das Totenreich gaben die Toten heraus, die in ihnen waren; und sie wurden gerichtet, ein jeder nach seinen Werken. 
Und der Tod und das Totenreich wurden in den Feuersee geworfen. Das ist der zweite Tod. 
Und wenn jemand nicht im Buch des Lebens eingeschrieben gefunden wurde, so wurde er in den Feuersee geworfen.

Das ist die Realität, die uns alle erwartet. Auf dem großen Weißen Thron sitzt der echte Gott, der Vater von Jesus Christus. Die Menschen werden versuchen, vor diesem Gericht wegzulaufen. Auch alle gefallenen Engel werden fliehen wollen, aber es ist unmöglich. Und es wird jeder gerichtet gemäß seinen Werken. Jeder Mensch einzeln. Das ist hoffentlich soweit klar. Da sind keine Leute aus der Gemeinde, die für dich sprechen, da sind auch nicht deine Eltern, die für dich haften, sondern du ganz allein wirst dort für deine eigenen Taten eingeschätzt. Und jeder, der in diesem Moment nicht oder nicht mehr eingetragen ist in dem Buch des Lebens, das sich im Besitz von Jesus befindet, der wird in den Feuersee geworfen. Nehmt das bitte ernst, denn es geht hier um die Ewigkeit!

Wenn wir nun aber nochmal einen Schritt zurück gehen und erneut das tausendjährige Reich zum Thema machen, das existieren wird, bevor Gottes endgültiges Gericht stattfindet, dann interessiert es vielleicht manch einen Mensch, wie es sein wird, in diesem Reich zu leben. Deswegen zeige ich nun zwei prophetische Weissagungen aus dem Buch des Propheten Jesaja im Zusammenhang mit dem tausendjährigen Reich des Messias.

In Kapitel 11 beschreiben höchstwahrscheinlich die ersten 10 Verse den Zustand innerhalb des Königreiches von Jesus Christus, sobald es ein auf der Erde offiziell zugänglicher Ort ist. Es steht geschrieben:

Und es wird ein Zweig hervorgehen aus dem Stumpf Isais und ein Schössling hervorbrechen aus seinen Wurzeln. 
Und auf ihm wird ruhen der Geist des HERRN, der Geist der Weisheit und des Verstandes, der Geist des Rats und der Kraft, der Geist der Erkenntnis und der Furcht des HERRN. 
Und er wird sein Wohlgefallen haben an der Furcht des HERRN. Er wird nicht nach dem Augenschein richten, noch nach dem Hörensagen Recht sprechen, 
sondern er wird die Armen mit Gerechtigkeit richten und den Elenden im Land ein unparteiisches Urteil sprechen. Er wird die Erde mit dem Stab seines Mundes schlagen und den Gesetzlosen mit dem Hauch seiner Lippen töten. 
Gerechtigkeit wird der Gurt seiner Lenden sein und Wahrheit der Gurt seiner Hüften. 
Da wird der Wolf bei dem Lämmlein wohnen und der Leopard sich bei dem Böcklein niederlegen. Das Kalb, der junge Löwe und das Mastvieh werden beieinander sein, und ein kleiner Knabe wird sie treiben. 
Die Kuh und die Bärin werden miteinander weiden und ihre Jungen zusammen lagern, und der Löwe wird Stroh fressen wie das Rind. 
Der Säugling wird spielen am Schlupfloch der Natter und der Entwöhnte seine Hand nach der Höhle der Otter ausstrecken. 
Sie werden nichts Böses tun, noch verderbt handeln auf dem ganzen Berg meines Heiligtums; denn die Erde wird erfüllt sein von der Erkenntnis des HERRN, wie die Wasser den Meeresgrund bedecken. 
Und es wird geschehen an jenem Tag, da werden die Heidenvölker fragen nach dem Wurzelspross Isais, der als Banner für die Völker dasteht; und seine Ruhestätte wird Herrlichkeit sein.

An diesen Versen erkennt man unter Anderem, dass Jesus Wohlgefallen daran hat, in Gottesfurcht zu leben, und dass er für wahrhaftige Gerechtigkeit sorgt. Nicht nur Jesus wird innerhalb des Reiches genau wissen, was richtig ist, sondern auch die Einwohner. 
Die völlige Erkenntnis, die aus dem allein wahren Gott stammt, wird den Menschen auf Erden, sofern sie in diesem Reich sind, gegeben sein. Die Leute draußen aber könnten davon nur träumen. Darum werden ja auch die draußen lebenden Menschen fragen nach Jesus, denn Jesus ist der prophetische Wurzelspross Isais, aber Jesus wird die Leute nicht hineinlassen, wenn sie Böses im Herzen haben, denn Jesus herrscht in vollkommener Weisheit. Durch diese Weisheit wird Jesus immer genau wissen, wer aufrichtig ist und wer hingegen betrügen will. Jesus kann man nicht täuschen. Und es wird im Inneren dieses Königreiches ein so großer Frieden ausgeschüttet sein, dass sogar Raubtiere Pflanzenfresser werden und friedlich mit den Tieren spielen, die sie normalerweise als Beute behandeln und fressen würden. Und wer auch immer in diesem Reich leben darf, der wird viel damit beschäftigt sein, sich in der herrlichen Ruhestätte wohlzufühlen und Gott zu preisen und das überaus große Heil zu bestaunen, das Gott möglich macht im Reich des Messias.

Ein weiterer Text über das Reich des Messias ist in Kapitel 65. Wir lesen in Vers 17 bis 25:

Denn siehe, ich schaffe einen neuen Himmel und eine neue Erde, sodass man an die früheren nicht mehr gedenkt und sie nicht mehr in den Sinn kommen werden; 
sondern ihr sollt euch allezeit freuen und frohlocken über das, was ich erschaffe; denn siehe, ich erschaffe Jerusalem zum Jubel und sein Volk zur Freude. 
Und ich selbst werde frohlocken über Jerusalem und mich freuen über mein Volk, und es soll kein Klagelaut und kein Wehgeschrei mehr darin vernommen werden. 
Es soll dann nicht mehr Kinder geben, die nur ein paar Tage leben, noch Alte, die ihre Jahre nicht erfüllen; sondern wer hundertjährig stirbt, wird noch als junger Mann gelten, und wer nur hundert Jahre alt wird, soll als ein vom Fluch getroffener Sünder gelten. 
Sie werden Häuser bauen und sie auch bewohnen, Weinberge pflanzen und auch deren Früchte genießen. 
Sie werden nicht bauen, damit es ein anderer bewohnt, und nicht pflanzen, damit es ein anderer isst; denn gleich dem Alter der Bäume wird das Alter meines Volkes sein, und was ihre Hände erarbeitet haben, werden meine Auserwählten auch verbrauchen. 
Sie werden sich nicht vergeblich mühen und nicht Kinder für einen jähen Tod zeugen; denn sie sind der Same der Gesegneten des HERRN, und ihre Sprösslinge mit ihnen. 
Und es wird geschehen: Ehe sie rufen, will ich antworten; während sie noch reden, will ich sie erhören! 
Wolf und Lamm werden einträchtig weiden, und der Löwe wird Stroh fressen wie das Rind, und die Schlange wird sich von Staub nähren. Sie werden nicht Schaden noch Verderben anrichten auf meinem ganzen heiligen Berg!, spricht der HERR.

Wie man an Vers 20 sieht, werden in dem auf Erden bestehenden Königreich von Jesus Christus auch Menschen sein, die sich fortpflanzen und den ersten Tod sehen werden. Denn das tausendjährige Reich hat viel Herrlichkeit, ist aber noch nicht so großartig wie die endgültig neu gemachte Erde nach dem großen Weltgericht. Man muss sich das mit der tausendjährigen Herrschaft so vorstellen, dass Jesus an dem Tag, wo er wiederkommt und die Kräfte des Teufels besiegt hat, einige von Gott auserwählte Menschen aus den Toten auferstehen lässt, weil diese Leute mit ihrem ganzen Denken immer in Jesus waren ihr leben lang. Diese werden Könige und Priester sein für den Gott von Jesus Christus und können nicht mehr sterben. Und weil sie unsterblich sind, werden sie auch keinen Nachwuchs zeugen. Aber es wird im Königreich nicht nur diese Könige und Priester geben, die Jesus auferwecken ließ, sondern es wird auch ein sterbliches Volk geben während den tausend Jahren in seinem Königreich, und zwar handelt es sich dabei um Menschen, die am Tag seiner Wiederkunft nicht gegen ihn gekämpft haben, sondern seine Herrschaft und auch das ganze Gesetz seines Vaters in unverfälschter Form anerkennen. Damit ist die Thora gemeint, aber nicht nach menschlicher Auslegung, sondern die fünf Bücher Mose werden dann so gelten, wie sie von Anfang an gemeint waren und nicht wie verkorkste Schriftgelehrte und falsche Propheten es verschandelt haben. Wer dies im Herzen festhält und an Jesus glaubt in der richtigen Weise, wird bei der Wiederkunft nicht draußen bleiben, wenn Jesus das Königreich auf der Erde hat, sondern darf reinkommen und dort eine Existenz und auch eine Familie gründen. Da diese Menschen aber immernoch Fleisch und Blut sind, werden sie trotzdem eines Tages sterben, sie werden aber deutlich älter werden als die Menschen heutzutage. Und die selbe Kraft, die die neue Welt in Herrlichkeit entstehen lassen wird, wird bereits in der Mitte des Königreiches wohnen, aber sie wird noch nicht alle Mitglieder ausfüllen. Das ist es höchstwahrscheinlich, was in Vers 17 zum Ausdruck kommen soll, aber das Eigentliche Neumachen des ganzen Himmels und der ganzen Erde passiert erst, wenn die tausend Jahre vollendet sind und das Gericht Gottes über jede Seele vollzogen wurde. Und auf der komplett neuen Erde nach den tausend Jahren wird es überhaupt keinen Tod und gar keine Gräuel mehr geben, was man in der Offenbarung in Kapitel 21 nachlesen kann, wenn man sich das Kapitel mal in Ruhe zu Gemüte führt.

Und nachdem ich all dies aufgezeigt habe, ist ein ausreichender Eindruck vermittelt worden von dem, was man über das tausendjährige Reich aus der Bibel erkennen kann. Ich habe mich extra bemüht, nur die wirklich zuverlässigen Stellen aufzuzeigen.

Danke für’s Zuhören und bis zum nächsten Mal! Mögen der Frieden und die Liebe von Jesus Christus mit euch sein!

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