Text zu: "Bibellehre - Kapitel 11 im Evangelium des Markus"

Link zum Video: https://youtu.be/KzaLzS2PqdQ

Hallo Leute und willkommen bei dem Kanal, der dem Licht der Welt gewidmet ist!

Dieses Video ist für alle interessierten Menschen gemacht worden, die schonmal das Kapitel 11 vom Evangelium des Markus gelesen haben, aber es nicht so wirklich verstehen konnten, denn der Inhalt soll in diesem Video dargelegt werden.

Wir werden uns nun die Verse dieses Kapitels anschauen, und ich benutze dabei die Worte, die man gemäß der Schlachter 2000 Bibelübersetzung vorfindet auf der Internetseite bibleserver.com.

Jesus hatte sich auf den Weg gemacht, um nach Jerusalem zu reisen, wohl wissend, dass dies mit seiner Kreuzigung enden würde, und nun ist er kurz davor, in die Stadt einzukehren und befindet sich beim Ölberg. Wir lesen zunächst folgendes in den Versen 1 bis 7: 

Und als sie sich Jerusalem näherten und nach Bethphage und Bethanien an den Ölberg kamen, sandte er zwei seiner Jünger 
und sprach zu ihnen: Geht in das Dorf, das vor euch liegt, und sobald ihr dort hineinkommt, werdet ihr ein Füllen angebunden finden, auf dem nie ein Mensch gesessen hat; bindet es los und führt es her! 
Und wenn jemand zu euch sagt: Warum tut ihr das?, so sprecht: Der Herr braucht es!, so wird er es sogleich hierher senden. 
Sie aber gingen hin und fanden das Füllen angebunden an dem Tor draußen am Scheideweg und banden es los. 
Und etliche der Umstehenden sprachen zu ihnen: Was macht ihr da, dass ihr das Füllen losbindet? 
Sie aber redeten zu ihnen, wie Jesus befohlen hatte, und sie ließen es ihnen. 
Und sie führten das Füllen zu Jesus und legten ihre Kleider darauf, und er setzte sich darauf. 

Hier sollten also zwei Jünger zu einem nahegelegenen Bauernhof gehen und einen jungen Esel mitgehen lassen. Da es aber die Eigentümer erlaubten, ist es glücklicherweise kein Diebstahl. Bemerkenswert ist, dass im Buch des Propheten Sacharja in Kapitel 9 an einer Stelle prophezeit wird, dass der Retter auf einem jungen Esel reitend nach Jerusalem kommen wird. Diese Prophezeiung erfüllte sich hier, denn Jesus ritt auf einem jungen Esel, und außerdem lesen wir in den Versen 8 bis 11:

Da breiteten viele ihre Kleider aus auf dem Weg, andere aber hieben Zweige von den Bäumen und streuten sie auf den Weg. 
Und die vorausgingen und die nachfolgten, riefen und sprachen: »Hosianna! Gepriesen sei der, welcher kommt im Namen des HERRN!« 
Gepriesen sei das Reich unseres Vaters David, das kommt im Namen des HERRN! Hosianna in der Höhe! 
Und Jesus zog ein in Jerusalem und in den Tempel. Und nachdem er alles betrachtet hatte, ging er, da die Stunde schon vorgerückt war, mit den Zwölfen hinaus nach Bethanien.

Die Leute aus dem Volk hatten damals keine umfassende Schriftkenntnis und waren sich daher der messianischen Bedeutung dieses Ereignisses nicht bewusst, riefen aber trotzdem Segenssprüche umher, einfach weil sie schon viele Wundertaten gesehen hatten und sich darüber freuten. Man muss aber sagen, dass Markus ziemlich sparsam ist, wenn es darum geht, den Einzug des Messias nach Jerusalem zu berichten. Die anderen drei Evangelien beschreiben es alle auf ihre eigene Art ein bisschen detailreicher. Laut Markus schien es auch nichts Erwähnenswertes zu geben, was passierte, als Jesus an jenem Tag in den Tempel kam.

Was aber am nächsten Tag passierte, wird in den Folgeversen beschrieben. Wir lesen in den Versen 12 und 13:

Und als sie am folgenden Tag Bethanien verließen, hatte er Hunger. 
Und als er von fern einen Feigenbaum sah, der Blätter hatte, ging er hin, ob er etwas daran finden würde. Und als er zu ihm kam, fand er nichts als Blätter; denn es war nicht die Zeit der Feigen.

Wenn wir hier davon lesen, dass es nicht die Zeit der Feigen war, dann ist damit gemeint, dass man zu dieser Jahreszeit noch keine reifen Früchte hätte ernten können, sondern lediglich ganz kleine Frühfeigen. Diese waren aber theoretisch essbar, auch wenn sie bei weitem nicht so gut schmecken würden wie reife Feigen. Bei dem gerade thematisierten Baum ist es aber so, dass es auch keine Frühfeigen an ihm zu finden gab, was bedeuten würde, dass dieser Baum den ganzen Sommer lang ohne Frucht bleibt. In Vers 14 lesen wir noch:

Und Jesus begann und sprach zu ihm: Es esse in Ewigkeit niemand mehr eine Frucht von dir! Und seine Jünger hörten es. 

Hier ließ nun Jesus einen negativen Spruch über diesen Baum ergehen, der überhaupt keine Früchte angesetzt hatte. Wir kommen später nochmal darauf zurück. Zunächst beschäftigen wir uns aber mit den Versen 15 bis 17, wo geschrieben steht:

Und sie kamen nach Jerusalem. Und Jesus ging in den Tempel und begann die hinauszutreiben, die im Tempel verkauften und kauften; und er stieß die Tische der Wechsler um und die Stühle der Taubenverkäufer. 
Und er ließ nicht zu, dass jemand ein Gerät durch den Tempel trug. 
Und er lehrte und sprach zu ihnen: Steht nicht geschrieben: »Mein Haus soll ein Bethaus für alle Völker genannt werden«? Ihr aber habt eine Räuberhöhle daraus gemacht! 

Hier war Jesus ziemlich ungehalten und hat um seines Entsetzens willen den Tempel leergeräumt, denn der Tempel war mit lauter verwerflichen Dingen zugestellt anlässlich des Festes, welches in diesen Tagen nur noch ein kulturelles Vergnügen war, aber keine heilige Versammlung mehr. Und Jesus konnte es nicht ertragen, und er sollte es aus Gottes Sicht auch nicht ertragen, dass die Menschen das wichtigste Gotteshaus auf der ganzen Erde zu einem Marktplatz umfunktioniert hatten. Deswegen befreite Jesus den Tempel von allem, was dort nicht hingehört, und es konnte wieder ein Ort der Anbetung sein, oder wenigstens ein Ort der Versammlung, gerade an den Tagen des Passahfestes und des Festes der ungesäuerten Brote.
Weiterhin lesen wir in Vers 18:

Und die Schriftgelehrten und die obersten Priester hörten es und suchten, wie sie ihn umbringen könnten; denn sie fürchteten ihn, weil die ganze Volksmenge über seine Lehre staunte. 

Die religiösen Autoritäten hatten ganz offensichtlich ein großes Problem damit, dass Jesus nun im Tempel war und großes Gehör beim Volk fand, und sie begehrten in ihrem Inneren, dass sie Jesus möglichst schnell aus dem Weg räumen könnten. Aber wegen der anwesenden Volksmenge schien das aussichtslos zu sein, denn das Volk würde es nicht einfach zulassen.

Jedenfalls wird in den Folgeversen nochmal von dem Feigenbaum erzählt, zu welchem Jesus am Morgen gesagt hatte: Es esse in Ewigkeit niemand mehr eine Frucht von dir!
Wir lesen in den Versen 19 bis 24:

Und als es Abend geworden war, ging er aus der Stadt hinaus. 
Und als sie am Morgen vorbeikamen, sahen sie, dass der Feigenbaum von den Wurzeln an verdorrt war. 
Und Petrus erinnerte sich und sprach zu ihm: Rabbi, siehe, der Feigenbaum, den du verflucht hast, ist verdorrt! 
Und Jesus antwortete und sprach zu ihnen: Habt Glauben an Gott! 
Denn wahrlich, ich sage euch: Wenn jemand zu diesem Berg spricht: Hebe dich und wirf dich ins Meer!, und in seinem Herzen nicht zweifelt, sondern glaubt, dass das, was er sagt, geschieht, so wird ihm zuteilwerden, was immer er sagt. 
Darum sage ich euch: Alles, was ihr auch immer im Gebet erbittet, glaubt, dass ihr es empfangt, so wird es euch zuteilwerden! 

Diese Verse kann man sehr leicht falsch verstehen, und dann dienen sie zur Verherrlichung der satanischen Lehre, dass die eigenen Gedanken die Realität erschaffen würden. In Wahrheit versucht Jesus hier aber zum Ausdruck zu bringen, dass man bereitwilligen Glaube an Gott braucht, in dem Sinne, dass Gott dir sagt, wofür du beten sollst, und dann tust du das und das Gebet wird erfüllt. Genau das passierte nämlich mit dem Feigenbaum. Jesus hat den negativen Spruch über den Baum nicht deshalb geäußert, weil ihm selber das etwas bedeutete, sondern weil Gott es ihm befohlen hatte, dies zu sagen. Und dann ist der Feigenbaum verdorrt. Das ist ein Zeichen für alle Menschen. Gott will dadurch der gesamten Menschheit etwas begreiflich machen. Denn der Feigenbaum hat überhaupt keine Früchte gebracht, und deswegen sollte der negative Spruch ergehen, sodass der Baum verdorrte. Und mit den Menschen, die sich weigern, gute Früchte hervorzubringen, wird etwas sehr Ähnliches passieren. Auch sie werden verdorren. Denn wenn dir das Wort der Wahrheit verkündigt wird, dann bringst du gute Früchte, indem du genau das tust, was dir erklärt wurde, und indem du alles im Herzen festhältst und in Gedanken vertiefst, was du als Lehre empfingst. Dann wird Gott dein Verhalten sehen und sagen: „Meine Bemühungen waren nicht umsonst! Ich ließ zu diesem Mensch die Wahrheit bringen, und nun ist der Mensch verständig und handelt ganz anders als früher – ich sehe die Frucht meiner Bemühung an ihm wachsen!“
Ein solcher Mensch, bei dem das so läuft, ist vergleichbar mit einem Feigenbaum, der köstliche, reife Feigen hervorbringt. Allerdings gibt es reichlich Menschen auf der Welt, die immer nur nach billigen Ausreden suchen, warum sie etwas nicht glauben bzw. nicht berücksichtigen müssen. Und diese Menschen sind wie Bäume, die gar keine Früchte bringen. Und der Baum, der keine Früchte bringt, ist hier völlig zugrunde gegangen. Dadurch ist er ein Zeichen für alle Menschen, die denken, sie wären aus Gnade sowieso gerettet und könnten jetzt in völliger Ignoranz der Gebote Gottes und des Vorbilds von Jesus so leben, wie sie gelüstet. Denn anstatt Rettung zu finden, werden sie deswegen erleben, dass sie verdorren, also dass sie schleichend krank werden, und kraftlos und kognitiv beschränkt, bis sie voll und ganz in ihrem Verderben zugrunde gehen. Das ist es, wofür das Verdorren des Baumes steht, und das ist auch der Grund, warum diese Sache überhaupt passieren sollte. Und ich weiß nichtmal, ob Jesus sich darüber im Klaren war, dass er aus eben diesem Grund einen negativen Spruch über den Feigenbaum reden sollte. Er hat möglicherweise nicht sonderlich viel darüber nachgedacht, sondern es einfach getan, weil es Gottes Befehl war. Und das sofortige Verdorren eines Feigenbaums ist ja ebenso ein übernatürliches Ereignis wie Wunderheilungen, wenn auch nicht unbedingt ein aus weltlicher Sicht sinnvolles oder nützliches Zeichen. Und auch wenn das Zeichen an sich sinnlos anmutet, so war es doch Gottes Wille, dass dieser Feigenbaum verdorren muss. 
Wenn Gott sagt, man soll für etwas beten, dann sollte man das wirklich tun und hinterher beobachten, wie es passiert. Und sogar dann, wenn Gott die Absicht hätte, einen ganzen Berg ins Meer zu werfen, und dir deswegen sagt, du sollst dafür beten, dass der Berg sich ins Meer wirft, dann wirst du, wenn du wirklich dafür betest, auch erleben, dass es genau so passiert. Das ist es, was eigentlich durch diese Situation gelehrt werden soll, aber es wird ganz sicher nicht zum Ausdruck gebracht, dass du wie ein stures Kind, wie eine selbstsüchtige Rotznase alles einfordern sollst, wonach dich gerade gelüstet oder was aus deiner eigenen Sicht jetzt angemessen wäre, als ob es unweigerlich von Gott gegeben werden muss. Wer sich so benimmt, der bringt Gott in Versuchung und handelt in Selbsterhöhung, und es wird einzig und allein die Konsequenz haben, dass Gott dich erniedrigt, und je länger du dich unverschämt aufführst, desto tiefgehender werden die mit der Zeit kommenden erniedrigenden Ereignisse.

Es gibt aber auch im Evangelium des Markus ein Zeugnis darüber, dass Jesus betonte, wie bedeutsam und unerlässlich es ist, dass wir Vergebung üben, denn wir lesen in den Versen 25 und 26:

Und wenn ihr dasteht und betet, so vergebt, wenn ihr etwas gegen jemand habt, damit auch euer Vater im Himmel euch eure Verfehlungen vergibt. 
Wenn ihr aber nicht vergebt, so wird auch euer Vater im Himmel eure Verfehlungen nicht vergeben.

Es ist fundamental wichtig, dies zu verinnerlichen. Wir haben todeswürdige Dinge getan gemäß Gottes Gesetz. Es ist egal, ob wir uns dessen bewusst waren. Sobald wir es getan haben, verdienen wir per Gesetz den Tod. Deshalb brauchen wir dringend völlige Vergebung von Gott, damit uns die eigentlich verdiente Strafe nicht ereilt. Und Jesus sagt hier ganz klar, dass wir keine Vergebung bekommen werden, wenn wir nicht selber Vergebung üben. Man darf sich nicht weigern, den Menschen zu vergeben, die sich an einem verfehlt haben, was ja in dieser bösen Welt der Standard ist, dass früher oder später einer an dir sündigt. Verweigerst aber du Vergebung, so wird Gott auch Vergebung verweigern und dann erhältst du die gerechte Strafe für die eigenen Sünden gegen Gott. Jeder Mensch muss das unbedingt begreifen, dass dies ohne Kompromisse gültig ist, sonst ist auch alles andere nutzlos.

Im letzten Abschnitt dieses Kapitels finden wir noch eine Situation, wo die religiösen Autoritäten sich bemühen, Jesus zu verunsichern. Es steht geschrieben in den Versen 27 bis 33:

Und sie kamen wiederum nach Jerusalem. Und als er im Tempel umherging, traten die obersten Priester und die Schriftgelehrten und die Ältesten zu ihm 
und sprachen zu ihm: In welcher Vollmacht tust du dies? Und wer hat dir diese Vollmacht gegeben, dies zu tun? 
Jesus aber antwortete und sprach zu ihnen: Auch ich will euch ein Wort fragen; wenn ihr mir antwortet, so will ich euch sagen, in welcher Vollmacht ich dies tue. 
War die Taufe des Johannes vom Himmel oder von Menschen? Antwortet mir! 
Und sie überlegten bei sich selbst und sprachen: Wenn wir sagen: Vom Himmel, so wird er fragen: Warum habt ihr ihm dann nicht geglaubt? 
Wenn wir aber sagen: Von Menschen — da fürchteten sie das Volk; denn alle meinten, dass Johannes wirklich ein Prophet gewesen war. 
Und sie antworten Jesus und sprachen: Wir wissen es nicht! Da erwiderte Jesus und sprach zu ihnen: So sage ich euch auch nicht, in welcher Vollmacht ich dies tue!

Streng genommen hatte Jesus den Autoritäten schon längst die Frage beantwortet, woher seine Vollmacht kommt. Denn die Antwort lautet: Von der selben Quelle wie bei Johannes dem Täufer, also von dem Gott Israels, der von Ewigkeit her im Himmel thront und alles erschaffen hat. Aber Jesus vermutete überhaupt keinen Sinn dahinter, vor diesen mordlüsternden und gottlos wandelnden Leuten überhaupt erst darauf aufmerksam zu machen, dass hier eine von Gott höchstpersönlich befohlene Belehrung stattfindet, denn das ist den Autoritäten sowieso egal, da sie Gott nicht fürchten. Die wollen nur das Volk an der kurzen Leine halten und möglichst viele Spenden einkassieren. Deswegen erwähnt Jesus nicht den Gott Israels in einer direkten Weise, sondern nur als Andeutung, und er bringt sie durch eine kluge Frage dazu, dass sie vorübergehend von ihm ablassen.

Und nun sind wir mit diesem Kapitel durch.
Was können wir daraus lernen, und was nützt es uns für unsere eigene Nachfolge Jesu?

Ich denke, ein guter Lerninhalt aus diesem Kapitel wie auch aus jedem anderen Kapitel, wo berichtet wird, wie Jesus den Tempel leer räumte, ist das Verständnis darüber, dass Menschen selber überhaupt kein Problem damit haben, Feste Gottes so zu feiern, als wären es nur kulturelle Großveranstaltungen zur allgemeinen Belustigung, aber Gott hat damit ein sehr großes Problem, denn sonst hätte Jesus nicht derartig gehandelt, wie man es von ihm liest. Jesus eiferte ja für Gott! Er wollte um Gottes willen die Heiligkeit des Ortes bewahren. Und besonders Handel treiben sollte man in Gotteshäusern überhaupt nicht, auch keine Tiere darin einpferchen, wie es in jenen Tagen geschah. Die Leute mögen damals zwar Tieropfer dargebracht haben und sich eingebildet haben, dadurch Gottes Gunst anzuziehen, aber unter all den vorhandenen Umständen sollte es eigentlich klar sein, dass Gott sich nicht im Geringsten daran erfreuen wird. Den meisten Menschen in ihrer Heuchelei reicht es aber schon aus, wenn sie sich lediglich einbilden können, Gott zufriedengestellt zu haben, auch wenn es in der Realität gar nicht so ist. Aber das ist gewiss nicht das, worauf es Jesus ankam. Jesus wollte alles veranschaulichen, was er über Gott wusste, auch bei der Tempelreinigung. Dies hilft uns dabei, als Jesus-Nachfolger und Jesus-Nachfolgerinnen das Herz unseres Vaters besser zu erkennen, was uns auch als wichtiges Ziel gelten soll, da sein Herz anders funktioniert als das der Menschen. Die Menschen wollen immer möglichst viel Spaß und spannende Ereignisse, Gott aber will Heiligkeit und Ehrfurcht. Wer also auf Gott Rücksicht nimmt, der wird ein völlig anderes Verhalten zeigen als ein eigensinniger Mensch, der nur die Befriedigung seiner Begierden sucht.
Darüber hinaus merkt man an diesem Kapitel schon recht gut, dass Jesus unter Anfechtung stand und sich immer schlimmeren Hass vonseiten der religiösen und völkischen Autoritäten zuzog. Wenn das mit Jesus passiert ist, dann könnte das mit uns ebenfalls passieren, sobald wir die Worte Gottes reden und nicht mehr Menschenwort, während wir nicht Ehre vor Menschen suchen, sondern Ehre vor Gott. Und darum sollte man sich überlegen, wie man mit sowas klarkommt, um für den Ernstfall gewappnet zu sein. Es läuft aber letzten Endes immer darauf hinaus, wem man gefallen will. Denn man beachtet ja den Wille dessen, dem man zu gefallen sucht, und nicht den Wille dessen, der einem unwichtig ist. Und für Jesus hatte nur Gott Bedeutung, aber die bösen Herzen der Menschen wollte er gar nicht erst zufriedenstellen.

Und das soll nun reichen an Worten für dieses Video.
Danke für’s Zuhören und bis zum nächsten Mal! Mögen der Frieden und die Liebe von Jesus Christus mit euch sein!

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