Text zu "Bibellehre - Kapitel 16 im Evangelium des Markus"

Link zum Video: https://youtu.be/X6rQFMydPnw

Hallo Leute und willkommen bei dem Kanal, der dem Licht der Welt gewidmet ist!

Dieses Video ist für alle interessierten Menschen gemacht worden, die schonmal das Kapitel 16 vom Evangelium des Markus gelesen haben, aber es nicht so wirklich verstehen konnten, denn der Inhalt soll in diesem Video dargelegt werden.

Wir werden uns nun die Verse dieses Kapitels anschauen, und ich benutze dabei die Worte, die man gemäß der Schlachter 2000 Bibelübersetzung vorfindet auf der Internetseite bibleserver.com.

Während man am Ende von Kapitel 15 las, dass vor dem Beginn des Sabbattages der Leib von Jesus begraben wurde, liest man nun folgendes in den Versen 1 bis 4:

Und als der Sabbat vorüber war, kauften Maria Magdalena und Maria, die Mutter des Jakobus, und Salome wohlriechende Gewürze, um hinzugehen und ihn zu salben. 
Und sehr früh am ersten Tag der Woche, als die Sonne aufging, kamen sie zu dem Grab. 
Und sie sagten zueinander: Wer wälzt uns den Stein von dem Eingang des Grabes? 
Und als sie aufblickten, sahen sie, dass der Stein weggewälzt war. Er war nämlich sehr groß. 

Offensichtlich kamen also am Sonntagmorgen einige Frauen zum Grab. Dass sie ihn jetzt salben wollten, wo er schon einen anderthalben Tag tot war, klingt aber reichlich unrealistisch. Viel mehr sollte man davon ausgehen, dass sie das Grab schmücken wollten. 
Markus berichtet weiterhin Folgendes in den Versen 5 bis 7:

Und sie gingen in das Grab hinein und sahen einen jungen Mann zur Rechten sitzen, bekleidet mit einem langen, weißen Gewand; und sie erschraken. 
Er aber spricht zu ihnen: Erschreckt nicht! Ihr sucht Jesus, den Nazarener, den Gekreuzigten; er ist auferstanden, er ist nicht hier. Seht den Ort, wo sie ihn hingelegt hatten! 
Aber geht hin, sagt seinen Jüngern und dem Petrus, dass er euch nach Galiläa vorangeht. Dort werdet ihr ihn sehen, wie er euch gesagt hat! 

Vielleicht fällt jemandem auf, dass Markus behauptet, der Engel hätte einen Unterschied gemacht zwischen Petrus und den anderen Jüngern, als er die Frauen aufforderte, alles den Jüngern zu sagen. Dies schrieb Markus in dem Bewusstsein, dass Petrus die wichtigste Schlüsselfigur wurde in der Gruppe der Leute, die nach Jesu Himmelfahrt durch die Gegend gingen und die frohe Botschaft darüber verbreiteten, welch eine große Veränderung Buße nun bewirkt für das ganze Leben, weil das Reich der Himmel nahe herbeigekommen ist. Und darüber hinaus wird hier bezeugt, dass der Engel sagte, Jesus würde in Galiläa warten und die Jünger müssen das erfahren. Die Reaktion der Frauen steht in Vers 8. Dort lesen wir:

Und sie gingen schnell hinaus und flohen von dem Grab. Es hatte sie aber ein Zittern und Entsetzen befallen; und sie sagten niemand etwas, denn sie fürchteten sich.

Laut Markus wollten die Frauen also niemandem etwas sagen, weil sie Angst hatten. Da stellt sich die Frage, worin die Angst bestanden hat. War es Angst davor, für verrückt erklärt zu werden? Oder war es die Angst davor, getadelt zu werden, weil es sich laut menschlicher Sitte für Frauen nicht geziemt, den Jüngern  Anweisungen zu geben? Das ist schwer zu beantworten. 
Ab Vers 9 werden ganz kurz Situationen angemerkt, in denen der auferstandene Jesus Leuten begegnete. Wir lesen folgendes in den Versen 9 bis 14:

Als er aber früh am ersten Tag der Woche auferstanden war, erschien er zuerst der Maria Magdalena, von der er sieben Dämonen ausgetrieben hatte. 
Diese ging hin und verkündete es denen, die mit ihm gewesen waren, die trauerten und weinten. 
Und als diese hörten, dass er lebe und von ihr gesehen worden sei, glaubten sie es nicht. 
Danach offenbarte er sich zwei von ihnen auf dem Weg in einer anderen Gestalt, als sie sich aufs Land begaben. 
Und diese gingen hin und verkündeten es den Übrigen; aber auch ihnen glaubten sie nicht. 
Danach offenbarte er sich den Elfen selbst, als sie zu Tisch saßen, und tadelte ihren Unglauben und die Härte ihres Herzens, dass sie denen, die ihn auferstanden gesehen hatten, nicht geglaubt hatten.

In Vers 14 klingt es enorm stark danach, dass die Jünger nicht nach Galiläa gegangen waren, und Jesus deshalb erst zu ihnen kommen musste. Jesus tadelte ihren Unglaube, während sie am Tisch saßen.
Wenn wir aber die nächsten Verse lesen, entdecken wir den Auftrag an die Jünger, wie Markus ihn berichtet. Es steht geschrieben in den Versen 15 und 16:

Und er sprach zu ihnen: Geht hin in alle Welt und verkündigt das Evangelium der ganzen Schöpfung! 
Wer glaubt und getauft wird, der wird gerettet werden; wer aber nicht glaubt, der wird verdammt werden.

Wie man sieht, muss das Evangelium verbreitet werden in der ganzen Schöpfung. Ob die Leute das dann glauben, ist deren Angelegenheit, aber gehört haben müssen sie es. Und wer gerettet werden will, der muss unerschütterlich glauben an alles, was Jesus lehrte, und muss getauft werden. Dabei möge man beachten, dass die korrekte Taufe, die Seelen rettet, so ablaufen muss, dass ein Mensch nach eigenständig entschiedener Buße im Herzen auf den Name Jesus Christus getauft wird im Wasser durch vollständiges Untertauchen.

Wenn nun aber Menschen mit großer Ernsthaftigkeit an der Wahrheit festhalten, dann können bei ihnen Wunderzeichen auftreten, sobald sie vom Evangelium erzählen, denn dies geschieht dann auf Gottes Befehl, um die Verkündigung zu bestätigen. Wie diese eindeutig versprochenen Wunderzeichen aussehen, die auftreten können bis zum heutigen Tag, erfährt man in den Versen 17 und 18. Dort steht:

Diese Zeichen aber werden die begleiten, die gläubig geworden sind: In meinem Namen werden sie Dämonen austreiben, sie werden in neuen Sprachen reden, 
Schlangen werden sie aufheben, und wenn sie etwas Tödliches trinken, wird es ihnen nichts schaden; Kranken werden sie die Hände auflegen, und sie werden sich wohl befinden. 

Ob diese Zeichen häufig oder nur selten auftreten, ist davon abhängig, wie groß die Bereitschaft sowohl bei den Verkündigern als auch bei den Zuhörern ist, allein an die Wahrheit zu glauben und zu wachsen in dem, was von Gott ist und nicht von Menschen. Wir werden zuerst darauf aufmerksam gemacht, dass es uns möglich sein wird, im Namen von Jesus Christus dämonische Geister aus geplagten Menschen auszutreiben. In Jesu Namen dürfen wir als Botschafter und Botschafterinnen des Königs aller Könige ihnen sowas befehlen, wenn sie sich manifestiert haben. Allerdings würden sie nicht verpflichtet sein, auf diesen Befehl zu hören, wenn der Mensch, in dem sie sind, immernoch überzeugt an der Sünde festhält, welche ihnen das Recht zum Bleiben gibt. Das darf man dabei nicht vergessen. Und ein Mensch muss auch korrekt getauft sein, damit sämtliche bisher angehäufte Schuld von ihm abgewaschen wird und die Anrechte der bösen Geister zerbrechen, eine falsche Taufe hingegen behindert die Dämonen gar nicht.
Als zweites Wunderzeichen wird das Reden in neuen Sprachen genannt. Dies bedeutet, wenn ein Mensch den Heiligen Geist empfängt, dass er dann oftmals anfängt, durch den Geist Worte zu bekommen und diese Worte auszusprechen, aber er redet die Worte in einer Sprache, die er selber gar nicht gelernt hat und die deswegen für ihn selber völlig neu ist. Das sind immer Sprachen, die man irgendwo anders auf der Erde ganz normal als die im Volk verbreitete Sprache kennt. Und wenn man damit gesegnet ist, dass gerade ein Ausländer in direkter Nähe ist, der diese Sprache als Muttersprache hat, dann wird dieser sogar übersetzen können, was der Mensch im Heiligen Geist redet, ohne selbst zu wissen, was es bedeutet. Es ist aber immer so, dass beim Sprachengebet Worte gesprochen werden, die Gott verherrlichen und die Wichtigkeit von Jesus betonen und die allgemein von allen großen Werken Gottes reden und dem Gott und Vater von Jesus Christus die höchste Ehre geben. Die anderen beiden Sachen, also Schlangen aufheben und Tödliches trinken können, haben damit zu tun, dass man als Jesus-Nachfolger bzw. Jesus-Nachfolgerin, wenn man ohne es zu wollen und ohne es im Vorfeld ahnen zu können, in lebensgefährliche Lagen kommt, dann nicht dabei sterben kann, weil eine große Bewahrung geschieht durch das Wirken des Heiligen Geistes. Wenn einer dich zum Essen eingeladen hat, um dich heimlich zu vergiften mit einem tödlichen Gift in der Speise oder im Getränk, und du ahnst es nicht und glaubst, dieser Mensch wäre dein Freund und tut dir Gutes, und es gibt kein Anzeichen für dich, dass er die ein tödliches Gift geben will, dann wird es passieren, das du nichts ahnend das tödliche Getränk trinkst und dir dann überhaupt nichts passiert, sondern du einfach weiterlebst. Das passiert aber wirklich nur, wenn man einhundert Prozent in Jesus Christus ist. Ebenso wird es geschehen, wenn man unterwegs ist und ohne es zu erwarten eine Begegnung mit einem bösartigen Tier hat, dass man dieses Tier dann mit eigener Hand verjagen kann, und dieses Tier wird durch das Wirken des Heiligen Geistes nicht fähig sein, einem komplett in Jesus Christus wandelnden Mensch zu widerstehen. Man könnte zum Beispiel, wenn man in eine üble Lage gerät, ohne es gewollt zu haben, wo man von einer gefährlichen Schlange bedroht wird, einfach die Schlange hinter dem Kopf ergreifen und sie wegwerfen, und sie wäre nicht fähig, einem Jesus-Nachfolger ernsthaft zu schaden. Selbst wenn sie ihn beißen und vergiften würde, während sie ihn attackierte und der Mensch lediglich reagiert, so hätte das Gift keine Wirkung.
Und eine andere Sache, die uns zugesichert wird, wenn wir völlig in der Wahrheit wandeln und auch die bei uns anwesenden Menschen die Wahrheit haben wollen und sonst nichts Anderes, besteht darin, dass wir dann erleben werden, wie Menschen durch Gebet und Handauflegung gesund werden. Dabei sollte man immer zuerst zum Vater beten und ihn darum bitten, dass er sich erbarmt über den Kranken. Und wenn man im Geist spürt, dass Gott sich erbarmen will, dann kann man dem Kranken die Hand auflegen und in Jesu Namen ausrufen, dass dieser Mensch gesund werden soll, und man kann der Krankheit gebieten, den Körper zu verlassen, und es wird bei Menschen mit Interesse am wahren Glaube passieren, dass es ihnen schnell besser geht. Wenn man aber einen Widerstand im Geist spürt, so bedeutet es, dass Gott diesen Mensch nicht heil werden lässt, weil die Widerspenstigkeit des Menschen gegen die Wahrheit nicht geduldet wird von Gott. Denn der allein wahre Gott, der Heilige Israels, schenkt Heilung denen, deren Herz offen ist dafür, nicht mehr an den Unsinn von dieser Welt zu glauben, sondern an das, was von ihm ist.

In den Versen 19 und 20 lesen wir zum Abschluss des Kapitels folgendes:

Der Herr nun wurde, nachdem er mit ihnen geredet hatte, aufgenommen in den Himmel und setzte sich zur Rechten Gottes. 
Sie aber gingen hinaus und verkündigten überall; und der Herr wirkte mit ihnen und bekräftigte das Wort durch die begleitenden Zeichen. Amen.

Hier wird offensichtlich die große Erhöhung beschrieben, die Jesus bekam. Er wurde soweit erhöht von Gott, dass er sich sogar zu Gott setzen durfte. Das darf sonst keiner, nur Jesus darf es. Und danach bezeugte Markus noch, dass die Zeichen, die in den Versen 17 und 18 genannt werden, tatsächlich passierten auf den Verkündigungsreisen der Gläubiggewordenen. Wer darüber mehr erfahren will, der sollte sich die Apostelgeschichte durchlesen.

Und da wir nun das Ende des Kapitels erreicht haben, stellt sich auch diesmal die Frage: Was können wir daraus lernen, und was können wir uns für unsere eigene Nachfolge daraus mitnehmen?
Wenn man die Worte von Markus ernstnimmt, zeigt es, dass es besonders viel Zweifel an der Auferstehung von Jesus gab an dem Tag, wo es geschehen war. Das kann uns selbst dazu inspirieren, dass wir mal darüber nachdenken, ob vielleicht auch wir selbst in mancher Hinsicht immernoch zu viel Unglaube haben und Dinge für unmöglich halten, die Gott tut und getan hat. Es wäre aber dabei ein echtes Armutszeugnis, wenn auch bei uns Jesus extra persönlich erscheinen müsste, um uns alles zu bestätigen. Wir haben wohlgemerkt den Vorteil, wenn wir mit dem echten heiligen Geist erfüllt sind, den Gott auf die Erde ausgegossen hat und den Jesus benutzen darf, dass wir dadurch schon bemerken werden, was Wahrheit ist, Hauptsache, wir sind nicht widerspenstig gegen die Leitung zur Heiligung. Und ansonsten kann man in diesem Kapitel natürlich jederzeit nachschauen, welche Wunderzeichen es sind, die wir erwarten dürfen, wenn wir für die Wahrheit einstehen und die Leute zur Buße rufen und die Menschen richtig taufen, die danach getauft werden wollen. Natürlich ist es aber auch so, dass wir jetzt nicht gezwungen wären, soviel wie möglich unterwegs zu sein wegen dieser Sache, sondern dass Jesus uns deutliche Anweisungen geben würde, dies zu tun, sollte es für uns vorgesehen sein. Und ansonsten kann man ja auch im Umfeld des Alltags aufmerksam sein, um es zu bemerken, wenn sich irgendwo bei einem Mensch mal das Herz für das Evangelium öffnen sollte. Hier in Deutschland haben eigentlich so gut wie alle Menschen schonmal von Jesus gehört. Ihr Problem ist nicht unbedingt, dass sie den Name und die Geschichte dahinter noch nie gehört haben, sondern das Problem Deutschlands ist einerseits, dass viele Menschen sich komplett weigern, daran zu glauben und es lieber als Märchen abtun, und andererseits gibt es hier auch das Problem, dass man das Evangelium weichspült, damit eine völlig verkorkste Wohlfühlbotschaft dabei herauskommt, weil man die Wahrheit nicht ertragen will. Das ist das gleiche Niveau, wie wenn Menschen das Evangelium schon lange hörten, sich aber geweigert haben, es anzunehmen. Und da hat man übrigens besonders im Evangelium des Matthäus in Kapitel 10 ein Zeugnis, wie Jesus für solch einen Fall die Anweisung gab, dass man sich den Staub von den Füßen schütteln und einfach gehen soll. Darum ist jede Verkündigung, die hierzulande noch geschieht, viel mehr ein Akt großer Gnade als eine Erfüllung des Auftrags, dass in der ganzen Schöpfung das Evangelium verkündigt werden muss.

Und nachdem ich all dies erwähnt habe, kommen wir auch mit diesem Video zu einem Ende.
Danke für’s Zuhören und bis zum nächsten Mal! Mögen der Frieden und die Liebe von Jesus Christus mit euch sein!

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