Text zu "Durch die Erschütterung - in der Nachfolge Jesu"

Link zum Video: https://youtu.be/1STqTOw7i3o

Hallo Leute und willkommen bei dem Kanal, der dem Licht der Welt gewidmet ist!

Ich habe von meinem Vater im Himmel ein gewaltiges Zeichen erlebt, bzw. meine Schwester und ich, welches uns beweist, dass eine sehr heftige Erschütterung kommen wird. Diese Sache ist im Himmel feststehend. Es gibt keinen Ausweg und keine Gnade mehr für die Situation im Land. Selbst wenn Jesus höchstpersönlich beten würde, so würde doch Gott sich nicht davon abbringen lassen, diese Sache durchzuziehen, die beschlossen ist. Und deswegen fühle ich mich im Herzen dazu geleitet, dieses Video zu veröffentlichen, damit die wenigen Menschen, die in der echten und persönlichen Nachfolge Jesu leben, ein paar Worte mit wegweisender Wirkung hören. Alle Menschen aber, die Jesus nicht in Wahrheit nachfolgen wollen, die sind sowieso verloren. Und da hat sogar schon der Prophet Jesaja ein Wort geweissagt, das dazu passt, denn wir lesen in Kapitel 9, Vers 15:

Die Führer dieses Volkes sind Verführer geworden, und die von ihnen Geführten sind verloren. 

So sieht es aus. Und trotzdem verweigern haufenweise Menschen die Nachfolge Jesu und schreien zur Regierung, um Anweisungen und Hilfe zu bekommen. Für solche Leute ist dieses Video nicht gedacht, sondern nur für Menschen, die Jesus als persönlichen Erlöser und König haben und die sich auch niemals irgendwelche Zaubermittel in den Körper injizieren lassen würden und die allgemein die Gebote Gottes kennen und halten wollen.

Die Realität, dass heftige Erschütterungen passieren werden, mindestens im vor uns liegenden Winter, wird besonders unsere Herzen auf eine enorm strapaziöse Probe stellen. Es ist der Ratschluss des allein wahren Gottes, dass dieses böse und verkehrte Geschlecht, das in Deutschland lebt, innerhalb und außerhalb der Kirche, nun endlich die Früchte der eigenen Werke empfangen soll. Darum werden wir schreckliche Zustände erleben. Wir werden Hunger erleben und Lebensmittelrationierung. Wir werden Kälte erleben und viel Armut. Wir werden vermehrt Tränen von Menschen sehen, die keiner trösten kann, und Krankheiten an Menschen, um die sich nicht gekümmert wird. Wir werden Schmähungen und Hetze und Hass erleben, und es wird den zurückliegenden Winter übertreffen. Wir werden sehr vieles von dem verlieren, was wir bisher als Fundament des Alltags hatten, wir werden Zerbruch sehen und zahlreiche Verluste von allem, was mit Wohlstand zusammenhängt. Viele werden schweren Depressionen erliegen, manche werden sogar dem Wahnsinn verfallen. 

Im Angesicht all dieser schrecklichen Dinge, die zum Teil schon im fünften Buch Mose angekündigt sind, wenn die Menschen Gott verachten, müssen wir als Jesus-Nachfolger unbedingt unser eigenes Herz behüten, denn vom Herz geht das Leben aus. Und wir dürfen uns auf gar keinen Fall dazu bewegen lassen, Jesus zu verleugnen, damit wir Essen bekommen. Wir dürfen niemals Jesus verleugnen, damit wir vor Schlägen verschont bleiben. Wir dürfen Jesus auch nicht verleugnen, damit endlich die ständigen Beleidigungen aufhören oder weil uns dadurch eine sogenannte Sicherheit gegeben werden sollte. Es ist entscheidend, auch in den schmerzhaftesten Situationen immernoch Jesus als den eigenen und einzigen Erlöser zu bekennen und sich niemals von ihm loszusagen, egal was es einem angeblich bringen würde. Denn wir verlieren unter Garantie die Rettung in der Ewigkeit vor der eigentlich verdienten Strafe, sobald wir Jesus verleugnet haben. Darüber hinaus dürfen wir auch nicht den leichtfertigen Fehler machen, Gott zu hassen. Denn jeder gottlose Mensch wird bei den Dingen, die kommen werden, sofort zu motzen beginnen und sagen: „Wenn Gott so gut ist, warum lässt er dann all dies zu?“
Und es werden schlimme Lästerungen gegen den geäußert werden, der gar nicht hauptverantwortlich ist für die Erschütterungen, denn das Volk empfängt immer mehr die Reaktion auf die weit gefächerten Sünden, die ständig verübt werden. Und doch werden etliche Menschen Gott noch übler lästern als bereits heutzutage. Aber als Jesus-Nachfolger müssen wir immer darauf konzentriert sein, dass der Vater von Jesus Christus vollkommen gerecht ist, und daher sind die jetzt offenbar werdenden Konsequenzen eigentlich gar kein Wunder. Gott bestraft Sünden. Meistens tut er das nicht augenblicklich, aber bei ihm hat alles seine Zeit. Und wenn das Maß der Sünde eines Volkes voll ist, dann kommt ein Strafgericht. Und das Maß der Sünde von Deutschland ist nahezu am Überlaufen. Aber als ein Kind Gottes liebt man Gottes Gerechtigkeit und schimpft nicht darüber. Man gesteht es ihm locker zu, wenn er jetzt so langsam die Geduld verliert mit den Menschen, die ihn verspotten auf unterschiedlichsten Wegen. Deswegen hat man als Jesus-Nachfolger Verständnis für die Entscheidungen, die unser Vater getroffen hat, und verurteilt ihn nicht dafür. Er ist immerhin Gott. Wir sind nur Staub von der Erde. Wie würde das wohl aussehen, wenn wir uns als Richter über Gott aufspielen? Das wäre höchst peinlich. Deswegen dürfen wir, die wir als Jesus-Nachfolger und Jesus-Nachfolgerinnen den allein wahren Gott so sehr lieben sollen, wie Jesus ihn liebt, auf keinen Fall in irgendwelche Gedanken des Murrens verfallen oder Gott Vorwürfe machen für seinen Eifer nach Gerechtigkeit. 
Wisst ihr, wenn man es jetzt mal ganz streng betrachten würde, dann sollten wir uns selber zugestehen, dass wir nicht Gott Vorwürfe machen müssten für die Erschütterungen, sondern wenn überhaupt, dann müssten wir Gott Vorwürfe machen dafür, dass Gott erst jetzt im Jahr 2022 mit einer ausgiebigen Reaktion beginnt und wie es sein kann, dass er nicht schon viel früher angefangen hat. Aber das wird nicht von uns erwartet. Gott erwartet nicht von uns, dass wir ihm Vorwürfe machen für seine Langmut, aber vom Prinzip her wäre das theoretisch passender als Vorwürfe wegen den kommenden Erschütterungen. Wir müssen uns immer unbedingt darauf konzentrieren, dass es noch nie darum ging, hier auf Erden ein allezeit schönes Leben zu haben. Oder findet man etwa irgendwo in der Bibel eine Stelle, wo den Nachfolgern des Herrn Jesus ein wunderschönes Leben voller Freude und Lachen versprochen wird? Die Antwort lautet Nein. In der Bibel steht an einer Stelle im Evangelium des Markus, dass wir wegen dem Name Jesus von allen gehasst sein werden und sich eines Tages sogar unsere eigene Familie gegen uns erhebt. Das ist es, was man auf Erden zu erwarten hat, wenn man zu Jesus gehört. Denn man tritt die echte Nachfolge nicht deswegen an, um die Finanzen in Ordnung bringen zu können oder weil die Familie sich dann versöhnt, sondern man soll zusammen mit Jesus leiden, damit man bei der Wiederkunft auch zusammen mit ihm verherrlicht wird. Und es gibt hier von dieser Welt grundsätzlich gar nichts Gutes zu erwarten. Die ganze Welt ist im Bösen, sie ist dem Teufel übergeben und er beherrscht sie bis zum Tag der Wiederkunft Jesu völlig. Das sind biblisch belegbare Fakten. Wir haben hier keine schöne Existenz und sollen sie auch nicht haben, wenn wir Jesus nachfolgen. Es geht einzig und allein um die Ewigkeit. Das hat man als Jesus-Nachfolger bzw. Jesus-Nachfolgerin längst verinnerlicht. Und wer sich dagegen wehrt, der ist kein Jesus-Nachfolger, sondern ein Mensch, der in Selbstbetrug lebt, wenn er behauptet, an Jesus zu glauben oder gar nach Gott zu suchen. Aber aus jedem Selbstbetrug muss man rauskommen, wenn man wenigstens nach dem Leben in dieser bösen Welt etwas Besseres erben will. Wir brauchen ein Bewusstsein darüber, wie der allein wahre Gott handelt. Er hat das Volk Israel damals extra in die Wüste rausgeführt, damit sie Erfahrungen mit Hunger machen, damit sie Mangel sehen und tief gedemütigt werden. Das hat Gott höchstpersönlich so entschieden, weil es unbedingt nötig ist, Menschen in Demut zu bringen, damit sie Gott in Wahrheit und Gerechtigkeit dienen. Denn von sich selber aus machen die das nicht. Sie kommen nicht von allein auf den Gedanke, dass Läuterung nötig ist. Menschen sind selbstsüchtig, nörglerisch, unverschämt und doppelzüngig. Und Gott hatte Israel, sein auserwähltes Volk, extra in eine sehr schwierige Situation kommen lassen, wo er ihnen aber auch besonders nahe stand, damit all diese Dinge in ihnen abnehmen, die völlig verwerflich sind. Denn der Mensch muss durch Erniedrigung, die nicht von anderen Menschen kommt, sondern von Gott persönlich, geläutert werden wie das Gold im Feuer. All der Stolz muss aus uns rausgebracht werden, all die Selbstliebe und die Habsucht und was auch immer sonst noch im allgemeinen Durchschnittsmensch wuchert, denn das alles ist gotteslästerlich. Und wir müssen jederzeit daran denken, dass wir einen solchen Gott haben, der dies tut mit dem Ziel, uns zu reinigen und uns danach viel Gutes zu tun, wo wir dann fähig sein werden, es mit ungeheuchelter Dankbarkeit anzuerkennen und nicht übermütig zu werden. Denn wenn es stolzen Menschen gut geht, dann ist ihre Dankbarkeit nicht ehrlich gemeint, und ihr Übermut wird sehr bald sehr groß.

Und man sollte sich darauf konzentrieren, dass nicht Gott falsch ist, sondern dass wir falsch unterwegs sind, wenn wir hochmütig denken oder halsstarrig sind oder in Doppelmoral Entscheidungen treffen oder unzüchtigen Begierden hinterherjagen oder sonst irgendwelche in Gottes Augen abscheuliche Eigenschaften haben. Gott verhilft uns dazu, dass wir zum ewigen Leben gerechtfertigt werden, wenn er versucht, all dieses Abscheuliche aus uns rauszubekommen durch Erlebnisse mit einer demütigenden Qualität. Denn wenn das nicht durch die sanftmütige Leitung des Heiligen Geistes geht, was ja bei den meisten Menschen auf Widerspenstigkeit stößt, dann funktioniert es maximal durch schwere Tage. Aber es geht immer nur darum, was am Ende passiert. Es geht nicht darum, wie steinig sich der Weg anfühlte, sondern es geht um den Lohn im Himmel. Menschen von dieser Welt versprechen uns manchmal Belohnungen, wenn wir uns anstrengen, und geben es uns dann nicht. Gott aber hält sein Wort. Er wird uns genau so belohnen, wie es beschrieben ist, wenn wir genau so werden, wie er es wünscht. Egal, wie viel Leiden wir auch auf Erden sehen werden: Wir werden schnell den Eindruck bekommen, dass es das wert war, wenn wir hinterher unseren Lohn im Himmel erhalten werden, sofern wir im Leben aufgehört hatten, den eigenen Gedanken nachzugehen oder den bekloppten Dogmen aus den theologischen Kreisen zu glauben, weil wir stattdessen begannen, Gott ernstzunehmen. Denn vom Anfang der Bibel bis zu ihrem Ende sieht man ständig diesen einen Gott, der die Menschen ruft, der ihnen sagt, was sie tun sollen, aber sie scheren sich jedes Mal einen Dreck darum und machen lieber das, was die Mitmenschen wollen. Dieses Ärgernis hört einfach nicht auf, aber scheinbar ist jetzt die Zeit, wo Gott selbst es auseinanderreißt.

Wenn wir aber daran denken, dass Jesus selber auch nicht immer nur helle Freude und Sonnenschein erlebte in dieser Welt, und wenn wir uns darauf konzentrieren, dass nur Gottes Werte, die in dieser Welt weitesgehend gehasst werden, wirklich gut sind und Bedeutung haben, dann kommen wir durch alles durch, inklusive den vor uns liegenden Erschütterungen. Wir müssen mit Gottes echten Geboten vertraut sein und diese umsetzen und bewahren, egal was um uns herum geschieht. Wer die Gebote nicht kennen will, dem ist nicht zu helfen. Der wird zugrunde gehen wie die Ungläubigen. Wer aber die gute Belehrung festhält, der kommt durch. Denn Gott selbst, der Heilige Israels, hat allen Grund, über die jenigen Menschen seine schützende Hand zu halten, die nicht Menschenwort in Form eigener Überzeugungen umhertragen, sondern die seine Worte reden. Alle Menschen, die etwas Falsches reden und behaupten, es käme von Gott oder von Jesus, die werden verwundert darüber sein, wie wenig Beistand sie erleben, obwohl sie auf Gott hoffen, denn ihre Verkorkstheit wird auch ihnen ins Angesicht vergolten. Wer aber den Vater den Jesus Christus, den allein wahren Gott, vor den Menschen so verkündigt, wie er wirklich ist, dem wird es auch in der Krise noch vergleichsweise gut gehen. Das heißt nicht, dass man kein Elend sehen wird, aber es heißt, dass man in allem Frieden hat und weniger leidet als die Lügner.

Und ich möchte euch außerdem noch vier Gedanken mitgeben, bei denen es durchaus naheliegend ist, dass man sich als Jesus-Nachfolger bzw. Jesus-Nachfolgerin daran orientieren sollte.

Der erste Gedanke lautet: Werdet eure Ersparnisse los!
In so erschütternden Zeiten wie den bevorstehenden sollte man keinesfalls Geldanlagen behalten, sondern man sollte das Geld ausgeben und so viele sinnvolle Dinge wie nur möglich kaufen, welche man dann weiterverschenkt an Bedürftige oder welche man, wenn es wirklich angemessen ist, für sich selbst und die Familie benutzt, aber Bedürftige unterstützen ist besser, denn ihr sammelt dadurch Schätze im Himmel. Jeder Mensch, der in den kommenden Monaten immernoch Ersparnisse liegen lässt und sie nicht einsetzt, um damit etwas Nützliches zu bewirken, der wird sich eines nicht allzu fernen Tages nur noch darüber ärgern können, es verweigert zu haben. Darum, wenn ihr Jesus-Nachfolger seid, dann setzt eure Ersparnisse besonders jetzt in der aktuellen Zeit in etwas um, was mehr nützt als Papierscheine! Und macht euch keine Sorgen, ob dann hinterher Ärger aufkommt, weil euch Ersparnisse fehlen! Die Zeit zum Geld sparen ist endgültig vorbei, aber als echter Jesus-Nachfolger fängt man mit sowas normalerweise auch gar nicht erst an, da es einem ja am Tag der eigenen Abreise sowieso nichts mehr nützen kann.

Der zweite Gedanke lautet: Seid möglichst gefestigt im Herzen!
Um dies zu erreichen, müsst ihr stille Zeit haben. Ihr müsst alles beiseite schieben, was keine überaus große Dringlichkeit hat, und ihr müsst darüber nachsinnen, inwiefern Gott seine Kinder in bereits hinter uns liegenden Krisenzeiten versorgt hat. Denn das jetzt Kommende ist ja nicht die erste Zeit in der Weltgeschichte, wo die Menschen schlimme Zustände sehen. Versucht, in allem zu durchschauen, inwiefern die Hand Gottes darin wirkt! Das soll euch prägen, damit ihr erwartet, dass Gott etwas tun wird, um euch nicht völlig verschmachten zu lassen, auch wenn die Tage schwer werden. Denkt daran, dass Gott uns nichts schuldet, wir ihm aber eigentlich Gehorsam schulden und dies nicht leisten, zumindest die meisten Menschen nicht. In der Nachfolge Jesu hat man genau diese Frage im Blick, wie man eigentlich mit Gott umgeht, also ob man ihm wirklich die Zuwendung gibt, die er verdient und die sich auch im eigenen Alltagsverhalten widerspiegeln soll. Außerdem braucht man ein Gefühl dafür, dass Gott allmächtig agiert und im Endeffekt alles von seinem Wort abhängt, eben gerade wegen der Allmacht. Denn sehr viele Menschen, die Gott nicht kennen, werden in den vor uns liegenden Tagen völlig am Verzweifeln sein. Ihnen wird nichts Beruhigendes übrig bleiben und so mancher wird wahrscheinlich zerbrechen an dem, was er erleben muss, ohne noch irgendeine Hoffnung zu haben. Denn in Zeiten des Wohlstandes basteln sich die Menschen gerne eigene Hoffnungen aus ihrer Fantasie heraus, aber in Zeiten der Not klappt das nicht. Dann werden die Gottlosen und die falsch Belehrten verzweifeln, ihr aber sollt nicht verzweifeln. Darum sollt ihr euer Herz festigen, indem ihr denkt: „Es kommen grausige Tage auf uns zu, und ich muss hindurch! Entweder ich schaffe es, oder alles ist sinnlos. Ich gehe weiter, und der Gott Abrahams Isaaks und Jakobs möge mir in allen Gnade erweisen!“
Man braucht an sich die gleiche Herzenshaltung wie Hiob, um auch im Ernstfall zu bestehen. Hiob hatte absolut alles verloren, was ihm etwas bedeutete. Seine Kinder waren tot, sein ganzer Besitz war zerstört. Und in diesem Zustand, als er an einem einzigen Tag alles verlor, hat Hiob sich allen Ernstes niedergeworfen und gesagt: „Gott hat gegeben, Gott hat genommen, der Name Gottes sei gelobt!“
Und warum hat Hiob Gott gelobt? Weil Hiob ganz genau wusste, dass die Erde ein böser Ort ist und dass es uns hier nicht zusteht, wenn es uns wohl ergeht. Es kann hier jedem jederzeit schlimmes Unheil widerfahren. Jeder angenehme Zustand ist ein großes Geschenk, denn wie oft passieren auf dem Erdkreis immer wieder die abscheulichsten Dinge! Dessen war sich Hiob bewusst, und noch viel wichtiger ist, wie er wusste, dass Gott gut ist. Trotz all der Schande, die auf Erden ständig passiert, und trotz all des Elends, das ihn traf, wusste Hiob: Gott ist gut. Wenn man wissen will, was dem Teufel gefällt, dann muss man die jetzige Weltzeit anschauen, mit all ihren Ereignissen, denn der Teufel sündigt von Anfang an. Wenn man aber wissen will, was Gott gefällt, dann muss man sich durchlesen, wie es an dem Ort sein wird, an dem kein einziger Sünder mehr sein wird, sondern nur noch Menschenseelen, die die Sünde verweigern. Diesen wird Gott ewiges Heil schenken. Leid, Geschrei, Fluch und Tod werden nicht mehr existieren. Und es wird nie wieder jemand da sein, der Gräuel verübt oder Lügen breit trägt, und das ist dann wirklich der Zustand, wo es uns nur noch gut geht und nie weder schlecht, sofern wir zu den Erlösten gehören, weil wir keine Knechte der Sünde mehr sind. Wer aber die Sünde tut, der ist dadurch auch ihr Knecht. Die Sünde trennt von Gott und von seiner Güte, aber ein Streben nach Sündlosigkeit ermöglicht Gottes Heil, welches eines Tages vollkommen sein wird. Und aus genau diesem Grund hatte Hiob sogar im schlimmsten Elend, nämlich als er obendrein noch mit Geschwüren übersät war, immernoch nicht Gott ins Angesicht abgesagt, sondern er hoffte weiter auf Gott und hat sich lediglich danach gesehnt, eine logische Erklärung zu bekommen für das, was ihm zugestoßen ist. Das ist auch der Grund, warum gemäß dem Bericht im letzten Kapitel des Buches nicht etwa Hiob von Gott eine Strafe zu fürchten hatte, sondern Hiobs Freunde, die die ganze Zeit nur geheuchelt haben bei den Gesprächen.

Der dritte Gedanke lautet: Sei ein tauglicher Verkündiger!
Wir haben, egal in was für erschütternde Situationen wir kommen, wo unsere Herzen mit Entsetzen gefüllt werden könnten, allezeit die Aufgabe, das echte Evangelium vor Unwissenden zu bezeugen. Nun stelle sich aber mal einer vor, es wäre uns nicht mehr gestattet, Bibeln mit uns zu führen! Da muss unbedingt jeder sich selber prüfen, indem man sich fragt: „Kann ich den Menschen alles sagen, worauf es ankommt, um gerettet zu werden, ohne dass ich zuverlässige Bibeltexte vor mir liegen habe?“
Wenn du das nicht kannst, dann sondere dir unbedingt Zeit aus, um dir dieses Wissen anzueignen! Denn wenn wir in Tage kommen sollten, wo keine Bibeln in der gewohnten Weise mehr vorhanden sind, dann sind wir gezwungen, aus unseren Erinnerungen das Beste zu machen und allen Leuten die Wahrheit zu erklären, ohne dass wir dabei auf Notizen oder sonstige Texte zurückgreifen können. Gottes richtig ausgelegte Gebote sind ewiges Leben, und die Zugehörigkeit zu Jesus, das Anerkennen seiner Königsherrschaft und seines geleisteten Opfers, befreit uns von unserer alten Schuld, die wir bisher angehäuft haben, sobald wir um Vergebung bitten und im Wasser auf seinen Name getauft werden. Wir sollen ihm möglichst nahestehen, ihn lieben und ihm ähnlich werden. Sowas muss man den interessierten Leuten notfalls auch dann ausführlich erklären können, wenn man keine Bibel zur Hand hat. Und da sollten wir dann keine törichten Narren sein, die noch nie so wirklich verstanden haben, was dieses ganze Gerede über Gott und Jesus eigentlich soll, und es daher jetzt auch niemandem erklären können, sondern dann müssen wir als echte Jesus-Nachfolger es hinbekommen, auch ohne Bibel das unverkürzte Evangelium zu erklären. Kannst du das?
Wenn du das nicht kannst, dann setze dich vor deine Bibel und eigne dir alles an, was noch irgendwie geht, bevor es zu spät ist! Denn wie beschämend und nutzlos wird es doch sein, wenn im entscheidenden Moment, wo eine Gruppe um dich herum sitzt und das ganze Evangelium hören will, dir dann einfach nicht die richtigen Worte einfallen und du eingestehen musst, dass du es eigentlich selber nie verstanden hattest, weil dein lauwarmer Pastor es nie richtig erklärte und weil du zu faul gewesen bist, es eigenständig nachzuforschen, als noch die Möglichkeit bestanden hatte! Man kann dann nur noch um eine besonders starke Wirkung des Heiligen Geistes bitten. Aber wenn du die Bibel nicht begriffen hast, dann weißt du auch nicht, ob es der echte Heilige Geist ist, der die Worte gibt, oder ob du den Menschen Dinge erzählst, die sie verführen.

Und der vierte Gedanke lautet: Macht euch absichtlich damit vertraut, wie es sich anfühlt, Mangel zu leiden!
Ihr solltet Erfahrungen mit dem Fasten machen, damit ihr nicht von dem Gefühl überwältigt werden könnt, das man hat, wenn man einen ganzen Tag nichts essen konnte. Denn je mehr ihr daran gewöhnt seid, desto weniger kann man euch mit Speise in eine Falle locken, sobald die Tage des landesweit herrschenden Mangels angebrochen sind. Man kann von einem Ungläubigen nicht erwarten, dass er fastet. Solche Leute sind auf einem ganz anderen Level als wir. Aber wenn wir Jesus-Nachfolger sind, dann ist für uns persönlich das Fasten notwendig, um zu echten Überwindern zu werden. Auch dann, wenn andere es nicht tun. Fasten ist ein geistliches Werkzeug gegen Fleischeslust. Das ist an sich schon ziemlich wichtig. Denn wer von der eigenen Fleischeslust geknechtet ist und nahezu alles tun würde, um zu essen, wenn er großen Hunger hat, der kann nie und nimmer ohne Sünde bleiben. Als Jesus-Nachfolger vertraut man darauf, dass es die Wahrheit ist, wenn Jesus sagt: „Der Geist macht lebendig, das Fleisch nützt gar nichts!“ Und man vertraut darauf, dass es wahr ist, wenn Gott sagt: „Ihr lebt nicht dadurch, dass ihr jeden Tag Speise habt, sondern leben werdet ihr nur dann, wenn ich es ausspreche, denn durch mein Wort werdet ihr am Leben erhalten, und durch mein Wort wird Speise überhaupt erst erzeugt!“
Diese Realitäten kann man nicht dadurch bestätigt finden, dass man sich selber das hundertmal nacheinander zusprechen würde, so als müsste der Mensch sich selber hypnotisieren oder sich selber eine stumpfsinnige Gehirnwäsche verpassen, sondern bestätigt wird es dann, wenn ihr regelmäßig fastet, da ihr mit der Zeit spüren werdet, wie real diese sehr außergewöhnlichen Zitate aus der Bibel eigentlich sind. Und ich sage es nochmal: Man kann euch nicht mit Hunger zu Entscheidungen zwingen, die ihr hinterher nur noch bedauern könntet, wenn Hunger euch keine Angst macht, da ihr oft genug gefastet habt, um mit dem Hungergefühl schon soweit vertraut zu sein, wie es nötig ist. Haltet euch das bitte vor Augen! Wir haben keinen Gott, der uns in Zuckerwatte einwickelt, sondern wir haben einen Gott, der uns prüft wie das Silber im Silberschmelzofen. Und dies alles dient dem unverzichtbaren Ziel, dass wir ein Herz bekommen, welches Gottes würdig ist und für die Ewigkeit taugt. Die Ewigkeit bei ihm. Denn es wird in der Ewigkeit bei Gott keine selbstverliebten Schwätzer geben, keine unverschämten Bälger, keine Heuchler und keine tobsüchtigen Übeltäter. Man muss absolut alles loswerden, was in den Himmel nicht hineingehört, damit man selber in den Himmel hineinkommt. Und vielleicht ist das noch der einzige Vorteil in dieser furchtbaren Zeit, die uns erwartet, dass sie uns dann, wenn wir geläutert werden wollen, bei diesem Ziel unterstützt. Wenn wir nämlich in dem leichten und verhätschelten Zustand der Vollversorgung bleiben würden, den die meisten von uns bis vor zweieinhalb Jahre noch ganz normal kannten, dann hätte uns dies möglicherweise nicht ausreichend läutern können. Und wer nicht Herrlichkeit auf Erden will, sondern himmlische Herrlichkeit erstrebt, der wird aus den Erschütterungen als ein geistlich wunderbar gereinigtes Wesen hervorkommen.

Das sollte soweit reichen. Meine persönliche Einschätzung ist die, dass ihr mit den vier Gedanken, die ich gerade aufgezählt habe, jetzt sofort beginnen solltet, im eigenständigen Handeln. Werdet eure Ersparnisse für etwas Sinnvolles los, am besten für etwas, was mit Barmherzigkeit einhergeht! Festigt euer Herz und macht es bereit für schwierige Szenarien! Lasst euch von niemandem die Lüge einreden, es würde alles wieder leicht werden! Stellt eure eigene Schriftkenntnis auf die Probe und organisiert euch eigenständig Fastentage! Plant für euch ein, inwiefern ihr fasten wollt, und zieht es dann auch so durch, wie ihr es geplant habt! Es ist keine Zeit mehr, um es aufzuschieben. Denkt auch daran, falls das Thema mal für euch relevant werden sollte, dass Dämonen zwar ihr eigenes Eigentum so behandeln dürfen, wie es der bösen Willkür entspricht, aber dass wir, sofern wir wirklich 100 % in Jesus Christus wandeln, nicht schwächer als sie dastehen im Geistlichen, sondern stärker, denn das wahre Licht kann von der Finsternis nicht begriffen werden. Daher ist es wichtig, dass ihr keine Angst vor denen habt, denn sie sind schwach vor Jesus, vor dem Messias Israels. Wo aber Jesus nicht ist, da hat man keine Chance.

Danke für’s Zuhören und bis zum nächsten Mal! Mögen der Frieden und die Liebe von Jesus Christus mit euch sein!

Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

Text zu "Bemerkenswerte Zitate vom Buch Henoch"

Text zu "Das Buch Henoch - Die gefallenen Engel und die Nephilim"

Text zu "Bibellehre - Die Jahre der Könige von Juda"