Text zu "Ruhetag der Menschen oder Ruhetag Gottes?"

Link zum Video: https://youtu.be/97JTMjkKCls

Hallo Leute und willkommen bei dem Kanal, der dem Licht der Welt gewidmet ist!

Ich möchte durch dieses Video ein paar Denkanstöße geben, was den Ruhetag Gottes betrifft, den die Menschen einhalten sollen. Dazu zeige ich zunächst mal ein paar Bibelstellen und danach werde ich darüber reden, worin unter Anderem der Unterschied zwischen Gottesfurcht und Selbstsucht besteht.

Zuerst betone ich deutlich, dass der Ruhetag, den Gott befiehlt, ein ziemlich großes Geschenk ist. Denn die Menschen sind sehr oft von Hektik und Leistungsdruck umhergetrieben und kommen einfach nicht zur Ruhe. Darum will Gott uns durch diesen Tag helfen, zur Ruhe zu kommen, weil es viele unserer Artgenossen nach eigenem Ermessen irgendwie nie hinbekommen.
Im zweiten Buch Mose in Kapitel 23 liest man in Vers 12:

Sechs Tage sollst du deine Werke verrichten, aber am siebten Tag sollst du ruhen, damit dein Rind und dein Esel ausruhen und der Sohn deiner Magd und der Fremdling sich erholen können.

An diesem Vers sieht man deutlich, dass es um Erholung geht. Alle sollen sich erholen können, besonders die Geringen.
Weiterhin steht geschrieben in dem selben Buch in Kapitel 31, Vers 17:

Er ist ein ewiges Zeichen zwischen mir und den Kindern Israels; denn in sechs Tagen hat der HERR Himmel und Erde gemacht; aber am siebten Tag ruhte er und erquickte sich. 

Gleichwie Gott sich erquickte, so sollen auch die Menschen Erquickung haben. Darum geht es an diesem Tag. Wir lesen hier davon, dass dieser Tag zuerst ein Zeichen ist zwischen Gott und den Kindern Israels. Soll das jetzt aber unausweichlich bedeuten, dass der Tag einen nichts angeht, sofern man nicht zum Volk Israel dazugehört?
Wenn wir die Worte der Propheten Gottes einbeziehen, lautet die Antwort Nein. Denn folgendes hat der Prophet Jesaja geweissagt in seinem Buch laut Kapitel 56, Vers 3 bis 5:

Und der Fremdling, der sich dem HERRN angeschlossen hat, soll nicht sagen: Der HERR wird mich gewiss von seinem Volk ausschließen! Und der Verschnittene soll nicht sagen: Siehe, ich bin ein dürrer Baum! 
Denn so spricht der HERR: Den Verschnittenen, die meine Sabbate halten und erwählen, was mir gefällt, und an meinem Bund festhalten, 
denen will ich in meinem Haus und in meinen Mauern einen Platz und einen Namen geben, der besser ist als Söhne und Töchter; ich will ihnen einen ewigen Namen geben, der nicht ausgerottet werden soll.

Durch diese Worte sind wir darüber aufgeklärt, dass auch die Fremdlinge sich angesprochen fühlen sollten von dem Sabbatgebot.

Und jetzt, wo ich dies dargelegt habe, ist es an der Zeit, mal ein paar sehr kritische und bedeutsame Worte über dieses ganze Thema zu äußern, damit vielleicht der eine oder andere Mensch in echter Gottesfurcht gestärkt werden kann. 

Der Sabbattag ist eigentlich der Samstag. Aber die meisten Menschen halten wegen der christlichen Religion den Sonntag ein. Das machen sie, weil sie sagen, dass Jesus am Sonntag auferstanden ist und sie deswegen jetzt am Sonntag Ruhe halten, wie es ihre Vorväter als Satzung für die christliche Religion aufgestellt haben. Dieses Denken ist von Menschen erfunden, aber nicht von Gott befohlen. Es hat auch überhaupt nichts mit Gottesfurcht oder Glaube zu tun, wenn man am Sonntag Ruhe hält. In der gesamten Bibel, im Alten und im Neuen Testament, wird nirgendwo der Sonntag zum Ruhetag ernannt. An keiner einzigen Stelle. Und doch tun es die Menschen, weil sie selber es wollen. Sie denken an sich selbst, und ihrer Lust gemäß ist es so das Beste. Wir sollen aber nicht an unsere Lust glauben, sondern an Jesus und an seinen Gott, der sein Vater ist. Und Jesus selber hat auch immer den Sabbattag eingehalten. Wie sollte man da Jesus ähnlich werden, wenn man sich selber den Sonntag als Ruhetag aussucht? Es ist an sich eine riesige Respektlosigkeit gegenüber Gott, wenn Gott sagt: „Haltet am Samstag Ruhe!“, aber die Menschen antworten: „Ach nee, das passt uns nicht. Wir halten am Sonntag Ruhe. Gehe uns nicht auf die Nerven, Gott! Lass uns in Ruhe mit deinem Gesetz!“
Die meisten Menschen sind einfach nur eigensinnig, widerspenstig und verächtlich gegenüber Gott eingestellt im Herzen. Denn welchen anderen Grund haben denn Menschen dafür, am Sonntag Ruhe zu halten, obwohl Gott den Samstag befiehlt? Glaubt ihr wirklich, irgendwer auf Erden würde das aus Liebe zu Gott tun? Es hat absolut gar nichts mit Liebe zu Gott zu tun, wenn man seine Befehle verdreht, sondern mit Menschenfurcht hat es so einiges zu tun, wenn man am Sonntag Ruhe hält. Die Menschen befehlen es, und wenn man es anders macht, bekommt man mit ihnen Probleme. Man hält dann ihre Befehle nicht ein, und deswegen werden sie bösartig. Natürlich will aber kaum ein Mensch bösartiges Verhalten von seinen Mitmenschen erdulden, also ist es plötzlich egal, was Gott sagt, denn Gott ist ja ganz weit weg irgendwo im Himmel über allen Himmeln, aber die bösartigen Menschen, die uns ihre Regeln aufzwingen, sind in direkter Nähe und die sieht man jeden Tag. Da will man in seiner Heuchelei lieber vor den Menschen gut dastehen, und deshalb ist man so feige, dass man alles tut, was die Religion verlangt, und lässt sich von der Religion einreden, dies wäre das Erfüllen von Gottes Wille.
Stellt euch doch bitte mal die Frage, wie Gott selber sich fühlt, wenn er den Samstag befohlen hat als Ruhetag und dann muss er mit ansehen, wie die Menschen das einfach anders machen. Das ist es durchaus wert, sich bei dieser Sache in das Herz Gottes hineinfühlen zu wollen. Oder ist es euch etwa egal, was Gott denkt? Wenn euch Gottes Herz nicht egal sein sollte, dann überlegt in Ruhe, wie das wohl für ihn ist, wenn er die Verdrehung seiner Gebote als Standard erleben muss! Glaubt ihr, Gott fühlt sich dann von euch ernst genommen? Glaubt ihr etwa, dass Gott dies als ein Zeichen eurer Liebe deuten würde?

Vielleicht wird für euch diese Sache leichter begreifbar, wenn ich mal ein Beispiel konstruiere, das weltlich nachvollziehbar ist.
Stell dir vor, du hast einen guten Freund aus älteren Zeiten, der dir immer wichtig war, aber das Leben wurde so stressig, dass euer Kontakt eingefroren ist. Deine Familie beansprucht Zeit, dein Beruf beansprucht Zeit, und dann würde man ja auch gerne mal noch Zeit für Hobbys haben. Deswegen siehst du diesen Freund nicht mehr, obwohl es eigentlich schon immer ein guter Freund war und es dir im Herzen darum leidtut, den Kontakt verloren zu haben. Gleichzeitig wäre es aber auch enorm schwierig für dich, den Kontakt zu pflegen, weil einfach zu viele andere Sachen anstehen.
Nun kommt aber genau dieser Freund auf dich zu und redet mit dir und will wieder regelmäßigen Kontakt haben. Und aufgrund deines eng beschränkten Zeitplans würde es dir eigentlich nur gelingen, am Freitag mal ein paar Stunden auszusondern. Und dann sagst du das deinem Freund in aller Deutlichkeit, dass nur am Freitag die richtige Zeit ist für ein Treffen. Und dieser Freund hört das und sagt dann zu dir: „Ach was, Freitag gefällt mir nicht. Ich erinnere mich, dass dein erstgeborener Sohn an einem Dienstag sein Abitur abgeschlossen hatte. Und deswegen komme ich jetzt immer am Dienstag zu dir!“
Und dann ist es tatsächlich so, dass dieser Freund nie am Freitag zu dir kommt, sondern ständig am Dienstag an deiner Tür klingelt, wo du absolut keine Zeit hast. Und er macht damit ständig weiter, weil er darauf besteht, dass es wichtig sei, die Zeit von dem Abitur deines erstgeborenen Sohnes abhängig zu machen. Und er kümmert siech gar nicht darum, dass du zu ihm gesagt hast, er solle am Freitag zu dir kommen.
Was würdest du über diesen Freund denken, wenn er sich so benimmt? Und wie lange wäre der noch dein Freund?

Ich hoffe, ihr erkennt, dass diese Situation durchaus vergleichbar ist mit dem, was die Christen Gott antun, indem sie sich selbst ersonnene, scheinbiblische Ausreden suchen, damit sie alles einfach so selber festlegen können, wie es ihnen passt, und nicht wie Gott es gesagt hat.
Und dann ist ja obendrein noch der größte Schock, dass manche Menschen sagen: „Ja, wir müssen das am Sonntag machen, weil wir uns von den Juden abgrenzen wollen! Denn sonst halten uns die Leute ja für jüdisch!“
Da frage ich euch: Was ist das denn bitte für eine bescheuerte Ausrede? Wisst ihr denn nicht, dass Gott mit Israel einen Bund hat, der über alles hinaus geht, was die anderen Völker von Gott bekommen? Wer Israel segnet, der wird von Gott gesegnet, und wer Israel verflucht, der wird von Gott verflucht. Wie könnte es da ein Schaden für die eigene Seele sein, wenn man mit Juden in die selbe Schublade gesteckt werden würde? Wenn ihr ein Problem mit Juden habt, müsstet ihr auch Jesus verwerfen, denn Jesus ist jüdisch. Wäre Jesus kein Jude, könnte er auch nicht der Messias sein, denn die Prophezeiungen Gottes geben eindeutig an, dass der gesalbte König aus dem Stamm Juda kommt. Und deswegen kann ich da absolut keinen Sinn dahinter erkennen, wenn einer sich weigert, den richtigen Ruhetag gemäß Gottes Wort einzuhalten, weil er Angst davor hat, als jüdisch zu gelten. Wenn einer Angst davor hat, als jüdisch zu gelten, dann darf er gar nicht erst die Bibel in die Hand nehmen oder davon reden, denn vom ersten bis zum letzten Buch unter allen Bibelbüchern kommen ständig wieder Worte auf, die Israel als besonderes Eigentum Gottes bestätigen, auch wenn Gott sie nach Jesu Geburt dann Jesus in die Hand gab, damit Jesus ihr König sei. Sogar in der Offenbarung Jesu Christi durch Johannes ist in Kapitel 7 immernoch die Rede davon, wie Gott Israel anders behandelt als den Rest! Also was sollte ein Mensch tun, um nicht als jüdisch zu gelten? Er müsste wahrhaftig die Bibel aus dem eigenen Leben verbannen! Wir wissen aber alle, dass man in keinem anderen Buch zuverlässige Zeugnisse über den allein wahren Gott, den Schöpfer von Himmel und Erde, finden kann. Nur die Bibel hat eine Vielzahl Worte von echten Propheten Gottes und von Gottes Taten und von seinem segensreichen Gesetz, und auch von dem Evangelium für alle Völker. Kein anderes Buch auf Erden bis zum heutigen Tag hat so viel Wahrheit über Gottes Wille in sich, und es wäre völlig unmöglich, ein Buch mit Wahrheit über den allein wahren Gott zu schreiben, wenn man sich weigern würde, Israel zu erwähnen. 
Ob es uns nun gefällt oder nicht: Gott selbst hat entschieden, dass er wegen seinem Schwur an Abraham, Isaak und Jakob dieses Volk mit besonderen Augen anschaut. Also inwiefern würde es jemals ein Schaden sein, wenn man als jemand eingeordnet wird, der zu Israel gehört? Einzig und allein Gottes Hasser könnten einen dann verabscheuen und bedrängen, aber ganz sicher nicht die, die Gott lieben.

Denkt mal bitte über all diese Fakten nach und entscheidet euch dann nicht basierend auf Angst vor den Mitmenschen, sondern basierend auf den Geboten des allein wahren Gottes dafür, wie ihr euer Leben führen wollt, sofern euch die echte Nachfolge Jesu etwas bedeutet!

Danke für’s Zuhören und bis zum nächsten Mal! Mögen der Frieden und die Liebe von Jesus Christus mit euch sein!

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